Zu Gast im Studio: Marcus Klein, Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei
Der CDU-Politiker ist als Medienminister für Medienkompetenz und Mediennutzung zuständig. Markus Appelmann, Moderator: Zu diesem ganz aktuellen Thema ist der Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei bei uns im Studio, Marcus Klein. Ich grüße Sie. Marcus Klein (CDU), Chef der Staatskanzeli RLP: Ich grüße Sie, Herr Appelmann. Appelmann: Herr Klein, Medienpolitik ist ja ein großer Schwerpunkt Ihrer Arbeit. Jetzt haben wir die Vorschläge der Expertenkommission gerade eben gehört. Was halten Sie davon? Klein: Ich finde es gut, dass eine Expertenkommission eingesetzt wurde und dass die jetzt Vorschläge auch gemacht hat. Diese Vorschläge, die gilt es nun auszuwerten und dann zu beachten auf den weiteren Weg. Insgesamt hat der Kinder- und Jugendmedienschutz natürlich eine hohe Bedeutung. Sie haben das eben auch in den Beiträgen gesehen. Da liegen wir auch nicht weit auseinander. Im Gegenteil. Man kommt da immer mehr auch zu dem Schluss, dass wir Kinder und Jugendliche gerade im digitalen Raum auch besser schützen müssen. Appelmann: Jetzt haben wir die Zahl gehört: 13 Jahre. Bei TikTok, zum Beispiel, steht das schon genau so in den Geschäftsbedingungen drin. Es ist aber wichtig, das am Ende auch zu überprüfen. Wie kann denn so eine Altersüberprüfung aussehen? Klein: Ja, das ist genau richtig. Es geht darum, die Dinge dann auch tatsächlich durchzusetzen. Und dafür braucht es verbindliche Regeln. Zum einen ist es nicht damit getan, dass die Plattformbetreiber das so festlegen, wie sie das für richtig halten, sondern es braucht verbindliche Regelungen, die dann auch für alle gelten. Zum einen. Und dann braucht es auch einen Mechanismus, das Ganze dann auch überprüfen zu können. Da gibt es zum Beispiel digitale Lösungen, über die Wallet, die ja jetzt auch kommen wird, wo man sich ausweisen kann … Appelmann: Also digital kann man sich dann ausweisen? Klein: Ganz genau, mit einer digitalen Nachweismöglichkeit dann auch nachzuweisen: “Ja, […]


