Verkehr

  • Busverkehr in Wiesbaden deutlich ausgedünnt

    Busverkehr in Wiesbaden deutlich ausgedünnt

    Eine Woche voller Samstage. Klingt erst einmal verlockend, oder? Nicht aber für die Wiesbadener. Denn dort fahren die Busse jetzt nur noch nach dem Samstagsfahrplan – und damit natürlich seltener. Weniger Leistung, dafür will der Betreiber aber weiterhin den vollen Fahrpreis. Das finden die Wiesbadener nicht okay. In Wiesbaden will man in die Schule oder zur Arbeit, die Fahrpläne aber sind im Wochenend-Modus. Denn die Eswe-Verkehrsgesellschaft hat jetzt vollständig auf den Samstagsfahrplan umgestellt. Michael Spannaus, Pressesprecher Eswe Verkehr „Wir haben im Moment einen gewissen Krankenstand. Corona spielt da auch noch eine Rolle. Und dann ist es einfach so, dass wir irgendwann merken im täglichen Betrieb, Fahrten müssen ausfallen. Und dann stehen die Fahrgäste zu recht verärgert an der Haltestelle und sagen: ‚Da steht ein Bus, aber der kommt ja gar nicht‘.“ Das Ziel also: Wieder mehr Verlässlichkeit in den Fahrplan bekommen, indem die Fahrten reduziert werden, nämlich von täglich 3.700 auf rund 2.800. Mit Folgen für die Fahrgäste: Amin Hammouti, Speditionskaufmann „Seit Montag bin ich jetzt auf der Arbeit oft zu spät gekommen.“ Daniela Behrend, Mitarbeiterin bei einem Sicherheitsdienst „Es ist nur noch zum Schreien.“ Tobias Rath, Lehrer „Ich bin Lehrer in Wiesbaden. Und es betrifft mich und leider auch sehr oft die Schüler. Ein bisschen Gnade vor Recht walten lassen, ist noch kein Problem. Aber natürlich sollte es sich nicht ewig ziehen.“ Ursula Perske, Verkäuferin „Es ist der gleiche Preis, das kommt ja auch dazu. Die Busse fallen aus, man steht rum, wartet Stunden. Ich weiß schon, dass Eswe da ein Problem hat mit den Fahrern.“ Denn die fehlen auf dem Arbeitsmarkt. Normalerweise arbeiten bei der Eswe rund 750 Fachkräfte, davon fehlen aktuell täglich mindestens 50. Um die Schichtpläne aber zu entlasten und möglichen Krankheitsausfällen im Herbst vorzubeugen, müsste die städtische Gesellschaft eher rund 850 Fahrer beschäftigen. Michael Spannaus, […]

  • Rheinland-Pfälzer stürmen französische Tankstellen

    Rheinland-Pfälzer stürmen französische Tankstellen

    Der so genannte Tankrabatt in Deutschland ist vorerst Geschichte. Seit letzter Woche Donnerstag sind die Spritpreise wieder stark gestiegen. Doch es kann sich glücklich schätzen, wer dicht an der Grenze zu Frankreich lebt. Im Nachbarland gibt es nämlich noch einen Tankrabatt. Das führt zu langen Schlangen an den Zapfsäulen. Wir haben uns bei den „Tank-Touristen“ umgehört. Eine Tankstelle in Wissembourg im Elsass, direkt hinter der Grenze. Sehr viele deutsche Kennzeichen. Der Grund ist eindeutig. „Sprit 1,80, in Deutschland 2,16. Jetzt sind 70 Liter drin. 35 Euro gespart. Ist ein Wort!“ „Wir wohnen nur fünf Kilometer von hier entfernt. Da bietet sich das an, da es mindestens 30 Cent billiger ist als in Deutschland.“ Die Rush Hour auf die französischen Tankstellen hat aber auch ihre Tücken. „Gestern war kein Diesel da. Da hab ich gewartet bis heute morgen!“ Der eine muss seine Tank-Fahrt verschieben, der anderen muss sich brav hinten anstellen und warten. Wie hier in Lauterbourg, ein paar Kilometer weiter. „Man muss es in Kauf nehmen. Mit den ganzen Belastungen, die im Moment bei uns herrschen, haben wir im Moment gar keine andere Möglichkeit mehr bei uns zu tanken.“ „Ich denke, wir kämen auch ohne den Tankrabatt aus. Wir würden weniger fahren und könnten mehr sparen, ne.“ Es ist eine kuriose Situation: In Frankreich wurde der Tankrabatt erst vor wenigen Wochen verlängert, in Deutschland gilt er eben nicht mehr. „Find ich nicht sinnvoll, absolut nicht. Aber das handhabt jeder das anders. Aber ich find das unmöglich.“ „Die Regierung hätte, weil das im Moment eine komplette Notsituation ist, die Möglichkeit, aufgrund von der Gesetzgebung, hier mal wieder marktregulierend einzugreifen, könnten sie machen.“ Auf jeden Fall viel Diskussionsstoff an den Zapfsäulen. Der Tankrabatt beim französischen Nachbarn läuft noch bis zum 22. Dezember. Deshalb: Solche Szenen dürften hier noch länger zum Alltag gehören.

  • Dieselzusatz AdBlue wird knapp

    Dieselzusatz AdBlue wird knapp

    Erst die wieder stark angestiegenen Spritpreise und jetzt droht die nächste Hiobsbotschaft! Der Diesel-Zusatzstoff AdBlue könnte knapp werden und ohne ihn, könnten schon bald Millionen Autofahrer, Lastwagen und Busse zum Stehen kommen. Den Tankstellen und Supermärkten drohen leere Regale. Der allerletzte Kanister im Regal dieser Tankstelle in Frankfurt. Und bald schon könnte er vielerorts knapp werden, der Dieselzusatzstoff AdBlue. Die Harnstoff-Mischung lässt den Ausstoß von Stickoxiden bei Dieselmotoren deutlich sinken. Das Problem: Ohne AdBlue können viele Dieselautos erst garnicht starten. Oliver Reidegeld, ADAC Hessen-Thüringen „Also die mit einer Euro 6-Norm, die AdBlue tatsächlich zur Abgasreinigung benötigen. Der wird dann letztendlich nicht mehr anspringen, wenn kein AdBlue mehr im Tank vorhanden ist. Aber ich kriege als Autofahrer ja rechtzeitig eine Warnung vom Bordcomputer, dass ich dann mal nachfüllen muss.“ Auf Deutschlands Straßen sind rund 15 Millionen Diesel-PKW unterwegs. Davon sind etwa 10 Prozent auf den Zusatzstoff angewiesen. Die Produktion des AdBlues braucht viel Gas und ist daher aktuell sehr teuer. Deshalb hat SKW Piesteritz, einer der bundesweit größten AdBlue-Hersteller, die Produktion des Dieselzusatzes vor kurzem eingestellt. Schon im vergangenen Jahr hatte sich der Preis für AdBlue mindestens verdreifacht. Oliver Reidegeld, ADAC Hessen-Thüringen „Wir hatten Ende letzten Jahres schon mal das Thema gehabt, dass AdBlue eben knapp werden könnte und dementsprechend dann auch teurer geworden ist. Wir müssen ein bisschen unterscheiden zwischen dem AdBlue, das der LKW an der Zapfsäule tanken kann und dem, was der Endverbraucher letztlich als Gebinde, 5-Liter-, 10-Liter-Kanister bekommt. Da gibt’s schon eklatante Preisunterschiede. Deswegen, wer da ein Fuchs sein möchte, der sollte mal die Preise vergleichen und gucken, ob er nicht auch anderweitig über die Zapfsäule an AdBlue kommt.“ Laut ADAC reicht die Preisspanne von 1,50 bis 4 Euro je Liter. Ein Liter reicht einem PKW im Durchschnitt für 750 Kilometer. Der ADAC rät Dieselfahrern, beim nächsten […]

  • Bei Flut gestrandeter Zug geborgen

    Bei Flut gestrandeter Zug geborgen

    Auch noch über ein Jahr nach der Flut im Ahrtal sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. So auch in dem kleinen Ort Kreuzberg. Dort war während des Hochwassers ein Regionalzug liegen geblieben. Seitdem konnte er nicht mehr bewegt werden, weil die Gleise vor und hinter dem Zug zerstört worden sind. Gestern Abend wurde er mit schwerem Gerät geborgen. Von sich aus fährt diese Regionalbahn nirgendwo mehr hin. Während der Flut wurde sie komplett überschwemmt, der Motor ist defekt. Der dreiteilige Zug wird heute vom Ahrtal nach Nordrhein-Westfalen transportiert. Dort soll er in einem Werk repariert werden. Geplant ist, dass die Bahn zunächst auf provisorischen Gleisen von Kreuzberg nach Ahrbrück geschleppt wird. Hier wird er in drei Teile zerlegt und auf LKW verladen. Über die Straße geht es dann rund 24 Kilometer von Ahrbrück nach Meckenheim. Der rund 100 Tonnen schwere Zug wird mithilfe eines Schleppfahrzeuges ohne Zwischenfälle zu seinem Verladeort in Ahrbrück gezogen. Hier beginnt dann der kniffelige Teil. Zwei Kräne müssen jetzt die einzelnen Zugteile zentimetergenau auf Schwertransporte laden. Für die Kranführer heißt das: synchron arbeiten. Denn schon bei dem kleinsten Fehler könnte die schwere Ladung ins Ungleichgewicht geraten und abstürzen. David Grimm, Fahrer „Die Herausforderung hier war das Laden mit zwei Kränen. Genauso wie die Platzverhältnisse, die recht eng gewählt waren, sozusagen mit dem eigenen Platz, der hier gemacht wurde.“ Trotz der schwierigen Verhältnisse, können die LKW nach Plan beladen werden. Gegen 22 Uhr soll die Kolonne dann über die B257 in Richtung Zielort aufbrechen. Die Strecke birgt für die Fahrer der Schwertransporter einige Herausforderungen. David Grimm, Fahrer „Wir haben zwei Kreisverkehre dabei, die nicht so schön sind. Wegen der Höhe haben wir drei Tunnel beim Rausfahren jetzt und eine Brücke, wo wir dann auch Absenken müssen auf das Mindestmaß, was wir fahren dürfen. Und ansonsten: Die Strecke […]

  • Arbeiten an der Salzbachtalbrücke

    Arbeiten an der Salzbachtalbrücke

    Und wir schauen an die Großbaustelle Salzbachtalbrücke, denn dort wurde heute Stück für Stück das erste Teil der südlichen Brücke sichtbar. Dafür musste aus Sicherheitsgründen die Mainzer Straße gesperrt werden. Das Ergebnis waren lange Staus, die sich heute in und um Wiesbaden gebildet haben. Der Verschub dauert den ganzen Tag und ist deshalb mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar. Ein Ende als Neuanfang. Im November 2021 wurde die alte Salzbachtalbrücke gesprengt. Ende 2023 soll der Südteil der neuen Brücke wieder auf insgesamt vier Spuren in beide Richtungen befahrbar sein. Und auf dem Weg dahin stand heute ein großes Ereignis an. Das erste Teil der Südbrücke wurde in die Lücke auf der A66 vorgeschoben. Für den Vorschub zuständig: diese Hydraulikanlage. Sie bewegt das 940 Tonnen schwere Brückenstück Meter für Meter nach vorne. Matthias Achauer, Brückenbau und Bauwerksmanagement Autobahn GmbH „Also, vorne an dem Widerlager ist eine Konstruktion, wo die hydraulischen Anlagen befestigt sind. Dort laufen die Stahlseile dann raus. Die sind im hinteren Teil der Konstruktion auch wieder befestigt und die Hydraulik leistet mit einem Hub knapp über einen halben Meter.“ So kommen sie auf etwa 10 Meter Vorschub pro Stunde. Bis zum ersten Pfeiler sind 80 Meter zu bewältigen. Dann ist das erste von insgesamt vier Brückenelementen des Südteils in Position. Dabei hilft dieses rote und deutlich leichtere Bauteil, der sogenannte Vorbauschnabel. Ulrich Neuroth, Direktor Niederlassung West Autobahn GmbH „Dieser Schnabel erreicht als erstes den Pfeiler. Und dann haben wir genug Reserve, um den Restüberbau im Schlepptau quasi auf den Pfeiler draufzuziehen. Das ist einfach ein Element, das sich über die letzten fünf Dekaden, sechs Dekaden, wo man dieses Verfahren kennt, bewährt hat. Und je früher Sie auf dem Pfeiler sind, umso schneller haben Sie die Sicherheit.“ Insgesamt müssen drei Pfeiler überbaut werden, bis der Südteil der neuen Salzbachtalbrücke fertiggestellt […]

  • Lufthansa-Piloten streiken

    Lufthansa-Piloten streiken

    Abgesagte und verspätete Flüge, endlose Wartezeiten am Gepäckband und lange Warteschlangen – so sah der Start in die Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz vor über fünf Wochen aus. Pünktlich zum Ende der Sommerferien wird heute wieder gestreikt – dieses Mal sind es die Lufthansa-Piloten. Deutschlands größte Airline hat fast alle Flüge in Frankfurt gestrichen. Wohl dem, der mit einer Lufthansa-Tochter fliegt. Diese jungen Damen können sich freuen: Sie haben ihren Flug bei Eurowings gebucht und sind deshalb nicht vom Streik betroffen. Bei der Lufthansa geht dagegen heute gar nichts: Die meisten Passagiere sind deshalb gar nicht erst zum Flughafen gekommen. Andrang herrscht, wie schon beim Streik vor fünf Wochen, lediglich am Umbuchungsschalter. Hier stehen vor allem die an, die in Frankfurt gestrandet sind, weil ihre Anschlussflüge gestrichen wurden. Louise „Für die Kunden ist das schon sehr ärgerlich. Man sieht es ja hier bei den Leuten. Aber ich habe auch Verständnis für die Piloten. Die müssen schließlich auch ihre Familien ernähren. Und solange ich wenigstens morgen fliegen kann, ist es für mich in Ordnung.“ Walter Pytlik „Bei so essentiellen Transportunternehmen, wie es die Lufthansa ist, Flugunternehmen, fühlt man sich dann schon so ein bisschen in Geiselhaft genommen. Ein Tag, und es sind 130.000 Menschen betroffen. Da hält sich das Verständnis in gewisser Weise in Grenzen. Piloten sind jetzt nicht unbedingt diejenigen, die an der Armutsgrenze knapsen.“ Ram Kumar „Ich fliege seit 30 Jahren und das ist das erste Mal, dass mein Flug gecancelt wurde. Was mich aber am meisten überrascht ist, dass mir das in Deutschland passiert. Ich komme aus Indien, einem Entwicklungsland. Und jetzt erlebe ich eine solche Störung ausgerechnet hier, im so hochentwickelten Deutschland zum ersten Mal. Das ist nicht gut.“ Die Lufthansa bietet den Piloten ein Gehaltsplus von 900 Euro im Monat. Die Pilotengewerkschaft Cockpit fordert dagegen unter […]

  • Ende des Tankrabatts: Benzinpreise steigen kräftig

    Ende des Tankrabatts: Benzinpreise steigen kräftig

    Tanken tut weh! Wenn Sie heute schon an der Zapfsäule waren, dann mussten Sie sicher die Zähne zusammenbeißen. Seit gestern Nacht der sogenannte Tankrabatt ausgelaufen ist, sind die Preise an der Tankstelle geradezu explodiert. Autofahrer und Automobilclubs sind sauer. Die Preise auf den Anzeigetafeln wirken heute fast, als hätte es den Tankrabatt nie gegeben. Der Liter Super kostet fast überall über 2 Euro, Diesel an einigen Tankstellen sogar bis zu 2,50 Euro. Manche Tanke, wie hier am Mainzer Lerchenberg, wurde am Vorabend geradezu überrannt, hier gibt es heute gar kein Diesel mehr. Die Autofahrer sind genervt. Angelo Lauria, Elektromeister „Mich betrifft es natürlich, ich habe zuhause noch ein anderes Auto, das fährt mit Benzin. Da tanken Sie mit 1,80 Euro, 1,90 Euro, für 2,45 Euro habe ich auch schon mal getankt.“ Özgür Demir-Kolu, Mutter von zwei Kindern „Wir sind auf das Auto angewiesen. Die Kinder nehmen an verschiedenen Kursen teil, da brauche ich das Auto auch. Man versucht wirklich über die Runden zu kommen und es wird immer schwieriger“ Klaus Wallrabe, aus Frankfurt-Griesheim „Ein Tankrabatt ist genauso ein Beschiss wie alles andere wo sie sagen: ‚Wir helfen euch‘. Das ist eh wieder von unserem Steuergeld. Vorher machen sie Murks und wollen es hinterher wieder mit unserem Geld auskurieren. Das ist eh alles Schwachsinn, was die treiben.“ Nachdem der Benzinpreis mit der Energiesteuersenkung Anfang Juni zunächst runtergegangen war, hatte er bereits in den vergangenen Tagen wieder deutlich zugelegt. Ebenso der Preis für einen Liter Diesel, der steigt heute im Schnitt auf 2,22 Euro. Der Automobilclub ADAC geht davon aus, dass ein Ende der Preisexplosion noch lange nicht erreicht ist. Cornelius Blanke, Pressesprecher ADAC Hessen-Thüringen „Der Kraftstoffpreis wird sich auch in den kommenden Monaten eher nach oben entwickeln als nach unten. Wir können nicht sagen, wie hoch er gehen wird – aber […]

  • Piloten kündigen Streik bei Lufthansa an

    Piloten kündigen Streik bei Lufthansa an

    Das ist keine gute Woche für Deutschlands größte Airline, die Lufthansa. Der Einstieg bei der italienischen Airline ITA ist offensichtlich geplatzt und pünktlich zur letzten Sommerferienwoche in Hessen und Rheinland-Pfalz legen die Piloten morgen für einen Tag die Arbeit nieder: 800 Flüge hat die Lufthansa gestrichen. Viele Urlauber werden wohl etwas länger als geplant an ihrem Urlaubsort bleiben müssen. So wie hier vor gerade einmal fünf Wochen beim Streik des Bodenpersonals wird es wohl auch morgen bei der Lufthansa am Frankfurter Flughafen aussehen: die meisten Schalter geschlossen, lange Schlangen bei den Umbuchungen, genervter Fluggäste. Laut Lufthansa sind rund 130.000 Passagiere von den Flugausfällen betroffen. Verursacht durch einen Piloten-Streik, der durch nichts zu rechtfertigen sei. Andreas Bartels, Lufthansa AG „Das bedauern wir sehr. Insbesondere für unsere Fluggäste, die darunter zu leiden haben. Wir haben ein aus unserer Sicht sehr gutes Angebot gemacht, nämlich 900 Euro pro Monat mehr für jeden Piloten.“ Das sieht die Pilotengewerkschaft anders. Für sich betrachtet seien die 900 Euro Mehrgehalt pro Pilot zwar ein gutes Angebot, doch der Vereinigung Cockpit gehe es um ein Gesamtpaket mit einer langfristigen Änderung der Tarifstrukturen. So fordert Cockpit unter anderem ab sofort 5,5 Prozent mehr Gehalt für alle Flugkapitäne und Ersten Offiziere, höhere Einstiegsgehälter und einen automatisierten Inflationsausgleich. Matthias Baier, Vereinigung Cockpit „Jetzt sind zehn Tage vergangen, in denen miteinander gesprochen worden ist. Es ist kein Ergebnis da. Und dann ist es für eine Gewerkschaft, ja, es gibt keine andere Möglichkeit mehr, um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, als hier jetzt in den Arbeitskampf zu gehen.“ Im Hintergrund schwelt zudem ein Konflikt über die künftige Konzernstrategie, denn die Lufthansa will eine weitere Billigfluglinie gründen, in der niedrigere Löhne gezahlt werden. Für die Gewerkschaft ein No-Go. Gleichzeitig steht der Lufthansa schon der nächste Ärger ins Haus, denn auch beim Tochterunternehmen Eurowings stehen […]

  • Koblenzer Autofahrer ignorieren Fahrradstraße

    Koblenzer Autofahrer ignorieren Fahrradstraße

    Viele Innenstädte in Rheinland-Pfalz und Hessen wollen die Bedingungen für ihre Radfahrer verbessern. So auch Koblenz und das ist offenbar nötig, denn in den Rankings der fahrradfreundlichsten Städte schneidet die Rhein-Mosel-Stadt traditionell schlecht ab. Jetzt gibt es in der Innenstadt etwas Neues, eine eigene Straße nur für Radfahrer. Blöd nur, dass das noch längst nicht bei jedem angekommen ist. Koblenz am Morgen. Die Autos rollen durch die Innenstadt. Wer mit dem Rad unterwegs ist, hat‘s schwer, schlängelt sich irgendwie durch oder weicht aus auf den Gehweg. Doch die Stadt hat sich etwas überlegt: eine Straße nur für Fahrräder, einen halben Kilometer lang, mitten in der Innenstadt. Eine Fahrradstraße eben. Violetta Heinrich, Pressesprecherin Polizeipräsidium Koblenz „Eine Fahrradstraße ist grundsätzlich nur dem Radverkehr gewidmet. Die Fahrradstraße in Koblenz hat die Besonderheit, dass sie auch für Anlieger frei ist, aber grundsätzlich bedeutet das für die Autofahrer, dass die Zufahrt für diese untersagt ist.“ Bis auf wenige Ausnahmen also eine autofreie Straße. Aber Moment mal… Hallo? Autofrei! Und Sie da! Autos verboten. Hallooo?! Achtet denn hier niemand auf die Regeln? Violetta Heinrich, Pressesprecherin Polizeipräsidium Koblenz „Bei einer der letzten Verkehrskontrollen haben wir innerhalb von vier Stunden 170 Verstöße feststellen können. Da ging es eben darum, dass Autofahrende den Bereich der Fahrradstraße unbefugt passiert haben.“ Fast im Minutentakt fahren Autos durch die eigentlich autofreie Straße. Wer erwischt wird, muss 15 Euro Strafe zahlen, doch das kümmert offenbar nur wenige, sehr zum Ärger der Radler. Ohne Name „Vorne ist wieder einer gegen die Richtung reingefahren. Es ist weder mit Liebe noch mit Herz noch professionell gemacht.“ Gerd Engel, Sprecher ADFC Koblenz „Das Problem ist, dass die Koblenzer Autofahrer noch nicht gelernt haben, was eine Fahrradstraße ist.“ Die neue Straße für Radler befindet sich übrigens in der Casinostraße. Doch längst nicht jedem auf zwei Rädern hat sie […]

  • Energiekrise und 9-Euro-Ticket: Wirtschaftsminister Al-Wazir zu Gast im Studio

    Energiekrise und 9-Euro-Ticket: Wirtschaftsminister Al-Wazir zu Gast im Studio

    Fahren Sie noch einmal schnell mit Ihrem Auto auftanken. Heute endet nämlich der Tankrabatt und das ganze dreimonatige Entlastungspaket. Pünktlich dazu hat sich die Bundesregierung in Meseberg zu einer Kabinettsklausur getroffen, um über mögliche neue Entlastungen zu sprechen. Das Ergebnis: Noch keins. Es ist nur klar, dass es weitere Entlastungen geben soll. Mehr nicht. Und das an einem Tag, an dem mal wieder kein russisches Gas nach Deutschland kommt. Seit heute Morgen ist die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 wieder einmal dicht. Drei Tage lang wird hier voraussichtlich kein Gas fließen, wegen angeblicher Wartungsarbeiten auf russischer Seite. Die Situation spitzt sich also weiter zu – Energie bleibt ein knappes Gut, Strom und Gas werden immer teurer. Die Stadtwerke in Deutschland rechnen mit hohen Zahlungsausfällen. Einige gehen davon aus, dass bis zu 15 Prozent ihrer Kunden ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können, warnt der Verband Kommunaler Unternehmen heute. Die Energiesicherheit und mögliche Entlastungen für Bürger und Wirtschaft war auch zentrales Thema bei der Klausurtagung der Bundesregierung auf Schloss Meseberg, die heute zu Ende gegangen ist. Wer sich von dem Treffen allerdings neue, konkrete Antworten auf die Krise erhofft hat, wurde enttäuscht – zu Themen wie der Frage, wie es mit den drei noch laufenden Atomkraftwerken in Deutschland weitergehen soll, kein Wort in der abschließenden Pressekonferenz. Nur zu einer möglichen Entlastung für Bürger und Unternehmen gab es vorsichtige Ankündigungen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will die geplante Gasumlage jetzt anpassen. Diese Zusatzzahlungen der Gaskunden sollen nur noch systemrelevanten Versorgungsunternehmen zugutekommen, die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken. So möchte Habeck verhindern, dass Unternehmen davon profitieren, die durch die Krise hohe Gewinne einfahren. In den vergangenen Tagen hatte es viel Kritik an seinen bisherigen Plänen gegeben. Auch die Bürger sollen weiterhin entlastet werden. Christian Lindner, FDP, Bundesfinanzminister „Wir brauchen ein wuchtiges Paket für Entlastungen in der ganzen Breite […]

  • Wissing will Rheinvertiefung

    Wissing will Rheinvertiefung

    Eigentlich kommt fast gar nichts mehr pünktlich an. Und das hat vielerlei Gründe: einer ist das Niedrigwasser auf dem Rhein. Und die Einschränkungen für die Schifffahrt. Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat sich heute in Mainz mit Wirtschaftsverbänden zu diesem Thema beraten. Seine Lösung: Der Rhein soll tiefer werden. Der Binger Mäuseturm – eigentlich auf einer Insel gelegen – ist plötzlich zu Fuß erreichbar. Große Fähren setzen wegen der niedrigen Fahrrinne auf dem Grund auf oder fahren gar nicht mehr. Transportschiffe können nicht mehr voll beladen werden. Seit Wochen herrscht im Rhein Niedrigwasser. Die Lösung könnte eine künstliche Vertiefung sein. Doch die lässt schon lange auf sich warten. 2030 sollte die Baumaßnahme abgeschlossen sein, doch danach sieht es momentan nicht aus. Volker Wissing hat schon vor Jahren als rheinland-pfälzischer Verkehrsminister kritisiert: Das Projekt geht viel zu langsam voran. Volker Wissing, FDP, als Verkehrsminister RLP am 21.12.2018 „Ja, also wenn ich so Verkehrsinfrastrukturpolitik in Rheinland-Pfalz betreiben würde, dann würde man mich zurecht kritisieren. Wir haben hier in Rheinland-Pfalz enorm Personal eingestellt, um die Planung aufzubauen, der Bund verweigert die notwendigen Ingenieure für die Wasserstraßen und wir leiden hier in Rheinland-Pfalz darunter.“ Heute ist Volker Wissing als Bundesverkehrsminister genau derjenige, der seine eigenen Forderungen umsetzen kann. Was macht er nun besser als sein Vorgänger? Volker Wissing, FDP, Bundesverkehrsminister „Ich habe für eine ausreichende Personalkapazität gesorgt, weil sie die wichtigste Voraussetzung ist, um dieses Projekt mit maximaler Beschleunigung voranzubringen. Und mit der heute eingesetzten Beschleunigungskommission gehen wir einen Schritt weiter und schauen über die interne Brille hinaus auch mit dem Blick aus der Wirtschaft, aus der Gesellschaft, welche Möglichkeiten gibt es noch, um schneller voran zu kommen.“ Weitere konkrete Punkte nennt Wissing heute nicht. Wann die Rheinvertiefung fertig sein werde, könne er noch nicht sagen. Die Planung sei aufwändig. Man wolle sich rechtlich absichern und […]

  • Fahrradkorso für Verkehrswende

    Fahrradkorso für Verkehrswende

    Das war ein ungewohnter Anblick gestern auf der A66 zwischen Frankfurt und Wiesbaden. Viel Betrieb am Sonntag, das kommt dort schon mal vor. Gestern waren es allerdings keine Autos, sondern Fahrräder, die auf der Autobahn für viel Verkehr gesorgt haben. Mit im Gepäck hatten die Radler Zehntausende Unterschriften für ein Volksbegehren für eine Verkehrswende – dem sie mit dieser Fahrraddemo nochmal Nachdruck verleihen wollten. Es sind Bilder wie bei der Tour de France – doch die „Tour de Verkehrswende“ führt am Sonntag nicht über die Alpen oder Pyrenäen, sondern entlang der A66 in Hessen. 36 Kilometer von Frankfurt nach Wiesbaden – über den Tag verteilt demonstrieren fast 10.000 Menschen für mehr Freiheit bei der Wahl ihres Verkehrsmittels. Werner Buthe, Organisator „Wir haben auf der Fläche keine Möglichkeit teilweise auf das Auto zu verzichten, weil Busse stillgelegt wurden, Gleise stillgelegt wurden, Bahnhöfe abgerissen. Wir haben zu Gunsten des Autos, was die letzten 50, 60 Jahre einen Siegeszug hatte, dadurch, dass es vergünstigt wird, haben wir einen Wahnsinns-Hype gehabt in Sachen Auto, und haben darüber hinaus vergessen, dass es noch andere Verkehrsteilnehmer gibt.“ Deshalb wählten die Veranstalter des Bündnisses „Verkehrswende Hessen“ als Ort für die Demonstration bewusst eine Pendlerautobahn, die am Sonntag mehrere Stunden lang für den Autoverkehr gesperrt war. Hintergrund der Aktion ist ein Volksbegehren für ein Verkehrswendegesetz, mit dem der hessische Verkehr bis 2030 klimaneutral und sozial gerecht gestaltet werden soll. In den letzten Monaten haben die Organisatoren Unterschriften gesammelt, rund 44.000 sind für ein Volksbegehren nötig. Mehr als 70.000 übergeben sie am Ziel in Wiesbaden an Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. Tarek Al-Wazir, Bündnis 90 / Die Grünen, Verkehrsminister Hessen „Das zeigt, dass viele Menschen sich die Verkehrswende wünschen. Und ich bin sicher, dass wir als Gesellschaft nur vorankommen, wenn wir ein faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmer hinbekommen. Das heißt, das […]

  • Baustelle zerreißt Frankfurter Stadtteil

    Baustelle zerreißt Frankfurter Stadtteil

    Es ist eines der größten Bauprojekte im hessischen Nahverkehr: Zwischen Frankfurt und Bad Vilbel bekommt die S-Bahn auf 13 Kilometern eigene Gleise, damit sich Regional- und Fernverkehr nicht mehr in die Quere kommen. Doch die Mega-Baustelle hat eine Kehrseite: In Frankfurt werden ganze Stadtteile zerschnitten, nach Übergängen muss man lange suchen. Ein Schilderwald in Frankfurt-Eschersheim, Verbote für Fußgänger und Radfahrer, wohin das Auge blickt. Die Bahnbaustelle zerschneidet den Stadtteil in zwei Hälften. Wo man früher bequem unter den Gleisen durchkonnte, herrscht nun Sperrgebiet. Die Anwohner müssen große Umwege in Kauf nehmen. Zwar wurde am nördlichsten Zipfel des Stadtteils eine provisorische Brücke hochgezogen, doch die kann nur zu Fuß überquert werden. Die Eschersheimer sind genervt. Michael Grammer, Anwohner „Die Brücke sollte eigentlich schon Ende letzten Jahres in Betrieb genommen werden, das hat jetzt bis vor die Sommerferien gedauert, und so weiter. Das ist ein logistisches Problem, eine Herausforderung jetzt für die Leute, von A nach B zu kommen. Also Leute mit Rollatoren, ältere Leute, Gehbehinderte haben ein richtiges Problem.“ Gleich vier ebenerdige Bahnübergänge in Frankfurt-Eschersheim sind wegen der Bauarbeiten gesperrt, barrierefrei kann die Bahnlinie einzig über die zentrale Maybachbrücke überquert werden. Dort drängt sich nun der Radverkehr entlang. Die vielen Sperrungen sorgen auch in der Eschersheimer Ortspolitik für Unmut. Christiane Weindel. SPD, Ortsbeirat Eschersheim „Der Stadtteil Eschersheim ist dadurch auch getrennt. Kinder kommen nicht mehr auf den Spielplatz. Die Wege sind unzumutbar weit geworden. Auch Schulwege und auch Kindergartenwege.“ Im Frühsommer noch präsentiert Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir gemeinsam mit der Deutschen Bahn stolz den Fortschritt beim Megaprojekt. Durch den Ausbau auf vier Gleise soll sich die Fahrtzeit zwischen Frankfurt und Bad Vilbel verkürzen und die S-Bahn somit attraktiver für Pendler machen. Angesichts der aufgebrachten Anwohner verweist die Deutsche Bahn auf Nachfrage von 17:30 Sat.1 Live lediglich auf geplante Übergänge. Deutsche Bahn […]

  • Die Terminalmanagerin des Frankfurter Osthafens

    Die Terminalmanagerin des Frankfurter Osthafens

    Wie Flüsse die Landschaft prägen, so prägen sie auch die Menschen die an ihnen leben und arbeiten. Der Main zum Beispiel. Jeden Tag bringen Schiffe, Züge und Lastwagen Container in den Frankfurter Osthafen, wo die tonnenschweren Frachtbehälter umgeladen werden. Doch wie ist der Alltag in einem der größten deutschen Binnenhäfen? Ein weiterer Teil unserer Serie: „Einflüsse: Wie Main und Mosel die Region prägen“. Marjorie Wallace, Terminalmanagerin Contargo Osthafen Frankfurt „Der Main bedeutet für mich eine sichere Arbeitsstelle. Denn wenn die Binnenschiffe hier nicht den Main passieren würden, hätten wir weniger Arbeit.“ Marjorie Wallace ist im Stress. Der Güterzug aus Hamburg sollte schon längst da sein und Container liefern. Binnenschiffe und LKW warten schon im Frankfurter Osthafen, um sie weiter zu transportieren. Sechs Schiffe werden hier jede Woche be- und entladen. Als Terminalmanagerin sorgt sie dafür, dass alles glatt läuft. Schon seit 20 Jahren arbeitet sie hier am Main. Marjorie Wallace: „Hi, ich war gerade drüben an den Gleisen. Der Zug ist noch nicht da, der sollte doch um elf da sein“? Kollege: „Ja, die hatte mit mir telefoniert, der soll jetzt so gegen 13:30, um halb zwei soll der hier sein.“ Marjorie Wallace: „Okay, schaffen wir das dann alles?“ Kollege: „Ja das schaffen wir.“ Dafür muss es aber schnell gehen. Sonst staut es sich im Hafen. Teamwork ist gefragt. Marjorie Wallace, Terminalmanagerin Contargo Osthafen Frankfurt „Und dann werden natürlich auch Überstunden gemacht, weil ohne Überstunden wird das hier auch nicht funktionieren, weil wir müssen ja gewährleisten, dass der Zug dann auch heute wegfährt dann wieder. Und wenn dann nicht alle mitziehen, sowohl auch die Kranführer oder auch das Team im Büro, klar, oder auch die Hafenbahn muss da auch mitziehen. Ansonsten haben wir ein großes Problem.“ Der Frankfurter Osthafen ist direkt mit der ganzen Welt verbunden. Von hier kommen und […]

  • Neuer Lkw-Terminal für die BASF

    Neuer Lkw-Terminal für die BASF

    In der aktuellen Krise wird immer deutlicher, wie sehr Deutschland unter seiner Infrastruktur leidet, die auf Verschleiß gefahren wird: Da sind Brücken, die so marode sind, dass sie abgerissen werden müssen; ihr Neubau dauert Jahre. Da ist die Bahn, bei der Verspätungen und Zugausfälle die Norm sind, vor allem im Güterverkehr. Und dann fällt aktuell auch noch die Schifffahrt so gut wie aus. Da Flüsse wie der Rhein kaum noch Wasser führen, gelangt mitten in der Energiekrise dringend benötigte Kohle nicht mehr zu den Kraftwerken. Der Wirtschaft bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu schauen, wie sie klar kommt. Wir haben uns die beim größten Chemiekonzen der Welt einmal angeschaut, wie dieser versucht, Probleme vor Ort zu lösen. Und die Probleme beginnen für die BASF in der Tat bereits vor Ort – bei den maroden Hochstraßen in Ludwigshafen. Startschuss für die neue LKW-Abfertigung bei der BASF in Ludwigshafen. Hier sollen ab September jeden Tag bis zu 2.500 Lastwagen kontrolliert werden, die beim weltweit größten Chemiekonzern ein und aus fahren. Denn bevor die mit gefährlichen Chemikalien beladenen LKW auf das Gelände rollen, untersuchen sie Mitarbeiter genau. Zur Sicherheit. Einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag hat die BASF investiert, damit die Abfertigung jetzt schneller und digitaler ist. Hauptgrund für den Neubau ist aber der Standort im Norden des Geländes. Denn jetzt müssen die LKW nicht mehr durch Ludwigshafen fahren. Uwe Liebelt, Werksleiter BASF „Wir sichern diese logistische Anbindung gegen das Risiko möglicher Staus im Stadtgebiet von Ludwigshafen und Mannheim ab, die ja in Folge der Hochstraßensanierung und dann später auch der Rheinbrückensanierung zu erwarten sind.“ Bislang fertigt die BASF die LKW im Zentrum des Betriebsgeländes ab. Die Waren kommen daher über die beiden Hochstraßen von Ludwigshafen zum Chemiekonzern. Doch diese sind seit Jahren marode. Die südliche Hochstraße ist schon teilweise abgerissen und soll neu […]