Verkehr

  • Unterwegs mit der Wasserschutzpolizei

    Unterwegs mit der Wasserschutzpolizei

    Wie Flüsse die Landschaft prägen, so prägen sie auch die Menschen, die an ihnen leben und arbeiten. Die Mosel zum Beispiel fließt über 200 Kilometer durch Rheinland-Pfalz und ist Weinbaugebiet, Tourismusregion und Wirtschaftsweg zugleich. Damit auf dem Fluss auch alles nach Recht und Ordnung läuft, gibt es die Wasserschutzpolizei. Und wie für die Polizisten der Alltag auf dem Wasser aussieht, zeigt ein weiterer Teil unserer Serie „Einflüsse: Wie Main und Mosel die Region prägen“. Patrick Schneider, Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Die Mosel ist für mich Heimat, hier bin ich groß geworden. Ich habe als Kind schon Interesse an Schiffen gehabt und es ist für mich mit der schönste Arbeitsplatz.“ 8:00 Uhr, Dienstbeginn für Christopher Bröde und Patrick Schneider im Koblenzer Hafen. Die beiden Wasserschutzpolizisten bereiten gerade den Einsatz vor. Streife fahren auf dem Fluss. Seit 30 Jahren ist Patrick Schneider schon Polizist. Erst auf der Straße, seit über 20 Jahren auf dem Wasser. Ein Wechsel, den er nie bereut hat. Patrick Schneider, Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Das Schiff ist mit eines der schönsten Einsatzmittel, was die Polizei zu bieten hat aus meiner Sicht. Der Kontakt zu den Schiffsleuten, der Austausch ist ein komplett anderer wie auf der Straße.“ Denn die Mosel ist zwar ein wichtiger Wirtschaftsweg aber auch Ausflugziel für Stand-up Paddler, Kajakfahrer oder Sportboote. Genau so eins ist heute das erste Einsatzziel. Patrick Schneider: Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Schönen guten Tag. Ich würde gerne eine kleine Sportbootkontrolle machen. Würde gerne mal ihren Sportbootführerschein sehen und die Zulassung.“ Ein kurzer Blick auf Papiere und Deck. Alles in Ordnung, das Sportboot darf weiter fahren. Schiffskontrollen wie diese, sind für die Wasserschutzpolizei Alltag. Häufiger überprüfen sie aber große Frachter, tagsüber von Koblenz bis Traben-Trabach. Ladung, Personal, Schiff, alles wird kontrolliert. Und das während der Fahrt. Denn so ein Einsatz kostet Zeit. Und Zeit bedeutet für […]

  • Große Probleme durch Niedrigwasser im Rhein

    Große Probleme durch Niedrigwasser im Rhein

    Der Rhein ist mit seinen über 1.200 Kilometern Länge Europas wichtigste Wasserstraße. Drei Viertel aller Waren in Deutschland, die per Schiff transportiert werden, fahren über diesen Fluss. Doch Hitze und Niedrigwasser beeinträchtigen gerade den Schiffsverkehr auf dem Rhein. Das bringt nicht nur Probleme für Unternehmen, die ihre Waren mit dem Schiff transportieren – das Niedrigwasser könnte auch die Energieversorgung im Land gefährden. So ausgetrocknet war „Rheinhessens Badewanne“ schon lange nicht mehr. Normalerweise steht das Wasser im Eicher See bis zur Rasenfläche. Für das mittelständische Familienunternehmen Minthe hat das direkte Folgen. Sie liefern Kies und Sand per Schiff über den Rhein an ihre Kunden und können die Frachter nur noch zu 50 % beladen – sonst laufen sie auf Grund. Felix Minthe, Geschäftsführer F.+ J. Minthe GmbH & Co. KG „Die Lage ist natürlich kritisch, weil unsere Kunden einfach nicht mehr ausreichend Material kriegen, das sie brauchen. Wir sind auch betroffen, weil unsere Umsätze einfach zurückgehen, weil wir nicht mehr die Mengen verladen bekommen, die wir normalerweise verladen. Es ist angespannt.“ Die Konsequenz: Die Schiffe müssen öfter hin und her fahren, um die gleiche Menge abzuliefern. Die Transportkosten steigen. Niedrigwasser ist im Rhein nichts Ungewöhnliches. Doch in diesem Jahr sind die Pegel besonders früh abgesunken. Ein Umstand, der das Land zur Unzeit trifft. Wegen der Inflation müssen Unternehmen ohnehin tiefer in die Tasche greifen. Dazu kommt eine drohende Energieversorgungskrise. Um letzteres zu verhindern, kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz an, Kohlekraftwerke wieder zu aktivieren, die man im Zuge der Energiewende bereits vom Netz genommen hatte. Olaf Scholz, SPD, Bundeskanzler, am 03.08.2022 „Das erste, das haben sie gerade gemeldet, ist jetzt wieder marktbereit und liefert Strom für das Netz. Und wir werden weitere sehen, die das auch tun. Das alles dient der Vorbereitung auf eine schwierige Zeit.“ Doch auch hier legt das Niedrigwasser Steine […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Commerzbank verdient überraschend viel — Umdenken bei Corona-Impfungen — Riederwaldtunnel kostet deutlich mehr — Brandursache geklärt Commerzbank verdient überraschend viel Die Commerzbank in Frankfurt hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 470 Millionen Euro erzielt. Das war deutlich mehr als von Analysten erwartet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres stand unter dem Strich noch ein Verlust fast 530 Millionen Euro. Wie das Geldhaus heute mitteilte, komme der Konzernumbau gut voran. Außerdem habe die Bank von den steigenden Zinsen und dem starken Kundengeschäft profitiert. Umdenken bei Corona-Impfungen Nach Ansicht des Mainzer Virologen Bodo Plachter sind Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus im Abstand von drei Monaten keine Strategie für die Zukunft. Er halte es für besser, wie bei der Grippe vorzugehen und jährlich im Herbst zu impfen. Um eine Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, seien eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen, Abstandsregeln und Einschränkungen bei Veranstaltungen aus medizinischer Sicht sinnvoll. Letztlich müssten wir lernen, mit Corona zu leben. Riederwaldtunnel kostet deutlich mehr Der Lückenschluss zwischen der A66 und der A661 im Frankfurter Osten wird erheblich teurer als vorgesehen. Bis zur geplanten Fertigstellung 2031 könnten die Kosten auf mehr als eine Milliarde Euro steigen. Nach Angaben der Autobahn GmbH haben sich die Baukosten seit der Schätzung 2017 um rund 30 Prozent auf mehr als 600 Millionen Euro erhöht. Außerdem wurde das Projekt in der Zwischenzeit erweitert. Über die A66 soll noch eine Grünbrücke für Wildtiere gebaut werden. Brandursache geklärt Das überhitzte Lager eines Förderbandes hat Mitte Juli das Feuer in einem Sägewerk in Hermeskeil verursacht. Das hat die Polizei heute mitgeteilt. Durch den Großbrand sei ein geschätzter Schaden von 2 Millionen Euro entstanden. Sechs Menschen waren durch das Feuer verletzt worden. Bis zu 400 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Trier-Saarburg und dem Saarland waren bei den Löscharbeiten vor Ort.

  • Mainzer Theodor-Heuss-Brücke wird auf Herz und Nieren geprüft

    Mainzer Theodor-Heuss-Brücke wird auf Herz und Nieren geprüft

    Was haben wir uns in Hessen und Rheinland-Pfalz geärgert in den letzten Jahren. Ein Brückenkollaps folgte gefühlt auf den anderen. Den Pendlern an Rhein, Main und anderswo wurden jede Menge Geduld und Nerven abverlangt. Momentan prüfen Ingenieure eine weitere wichtige Verkehrsverbindung, die Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden. Ist hier wenigstens alles okay?  Wir haben die Prüfer bei ihrer Arbeit begleitet. Arbeiten mit Aussicht. Bauingenieur Henning Manche ist allerdings nicht wegen des schönen Ausblicks auf den Rhein hier. Nein, er prüft Brücken auf mögliche Schäden. Seit Montag nimmt er die Theodor-Heuss-Brücke unter die Lupe. Henning Manche, Bauingenieur „Ich gucke auf Auffälligkeiten, also Dinge nicht so aussehen, wie ich’s gewohnt oder erwarten würde. Ob die Schweißnaht okay ist, ob sich da irgendwas verändert hat, ob die Schrauben in Ordnung sind. Hier ist ein Montagestoß, da ist eine Platte zwischengelegt, weil es auf Höhe ausnivelliert worden ist, und die Böden sind natürlich nicht so ideal, wie man das hätte gerne. Deshalb wird da einfach eine Distanzplatte dazwischen gelegt, das Ganze wird dann wieder verschraubt.“ Mehr als 40.000 Fahrzeuge überqueren im Schnitt jeden Tag die Brücke über den Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden. Für Brückenverhältnisse ist die letzte Sanierung noch gar nicht so lange her, zwischen 1991 bis ´95 erhielt die Theodor-Heuss-Brücke unter anderem neue Stahlbögen und Fahrbahnplatten. Alle drei Jahre kontrollieren Fachleute ihren Zustand, bislang ohne große Beanstandungen. Henning Manche, Bauingenieur „Das ist alles schön ausgerundet, damit’s keine Kerben gibt, die dazu führen könnten, dass eine Schweißnaht reißt. Die Theodor-Heuss-Brücke ist bedingt dadurch, dass der Teil, der direkt befahren wird von den LKWs, relativ neu ist und auch schon gut ausgeführt ist, gibt’s hier bislang keine Probleme. Also, es sind noch keine Schweißnähte gerissen, das ist auch nicht zu erwarten.“ Die Prüfer arbeiten mit einem in dieser Form europaweit einmaligen Brückenuntersichtgerät. Sie können […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Lufthansa-Piloten stimmen für Streik – Anklage gegen Querdenker erhoben – Experten sollen documenta begleiten – Nibelungenfestspiele waren erfolgreich Lufthansa-Piloten stimmen für Streik Bei der Urabstimmung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich die Mitglieder mit großer Mehrheit für einen Arbeitskampf bei der Lufthansa und Lufthansa Cargo ausgesprochen. Nach Angaben der Gewerkschaft werde der Streik noch nicht ausgerufen. Das Votum sei zunächst ein Warnsignal an den Vorstand der Fluggesellschaft. Er müsse nun in den festgefahrenen Tarifverhandlungen ein verhandlungsfähiges Angebot für die rund 5.000 Piloten vorlegen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 5,5 Prozent mehr Gehalt. Anklage gegen Querdenker erhoben Der Erbacher Bürgermeister Peter Traub begrüßt, dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt einen Mann aus der Querdenker-Szene angeklagt hat. Sie wirft dem Odenwälder Anstiftung zu einer rechtswidrigen Tat vor. Er soll in einem Telegram-Kanal dazu aufgefordert haben, Traub zuhause zu besuchen, damit seine Familie sich bedroht fühle. Auslöser für den Aufruf war die Schließung einer Bäckerei durch das Gesundheitsamt Ende vergangenen Jahres. Der Inhaber hatte in seinem Laden monatelang die Corona-Schutzmaßnahmen missachtet. Wegen der Schließung war Traub massiv aus der Querdenker-Szene angefeindet worden. Experten sollen documenta begleiten Wegen der Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta fifteen in Kassel sollen sieben Wissenschaftler verschiedener Disziplinen die Weltkunstschau in den kommenden Monaten beraten. Das haben heute das Land Hessen und die Stadt Kassel als Gesellschafter der documenta mitgeteilt. Die Experten sollen unter anderem Hinweisen auf mögliche antisemitische Bildsprache bei den Werken nachgehen. Kurz nach der Ausstellungseröffnung Mitte Juni war ein Banner mit judenfeindlichen Motiven entdeckt und abgebaut worden. Vergangene Woche wurden weitere Werke mit antisemitischen Bezügen entdeckt. Nibelungenfestspiele waren erfolgreich Nach dem Ende der Nibelungenfestspiele in Worms gestern Abend haben die Veranstalter eine positive Bilanz gezogen. Die diesjährigen Festspiele hätten seit der Premiere am 15. Juli mehr als 22.000 Zuschauer angelockt. Insgesamt seien knapp 95 Prozent der Eintrittskarten verkauft worden. Das […]

  • Wann kommt die Mittelrheinbruecke?

    Wann kommt die Mittelrheinbruecke?

    Wer zwischen Mainz und Koblenz auf die andere Rheinseite will, hat’s nicht leicht: Auf rund 80 Rheinkilometern gibt es keine einzige Brücke. Wer den Fluss überqueren will, muss eine der sechs Fähren nutzen. Etwa auf halber Strecke, zwischen St. Goar und St. Goarshausen soll eine neue Mittelrheinbrücke gebaut werden. Soweit nichts Neues. Seit mehreren Jahrzehnten wird darüber teils kontrovers diskutiert. Heute wollte die Landesregierung aber zeigen: Es geht voran. Soweit sei man noch nie gewesen, hieß es heute von Verantwortlichen der Kommunal- und Landespolitik. Der erste Schritt im Genehmigungsprozess, das Raumordnungsverfahren soll im Herbst abgeschlossen sein. 27 Einwände gegen den Brückenbau gibt es aber nichts was Probleme bereite. Roger Lewentz, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz „Die werden jetzt natürlich beantworten, da wo es Anregungen gibt und es passt eingearbeitet und im Herbst wird dann dieser Entscheid erlassen und ich würde dann die Unterlagen aus dem Innenministerium ins Verkehrsministerium übergeben und dann gibt’s dort das Planstellungsverfahren und dann das Baurecht und dann kann gebaut werden.“ Aber wann genau, das könne heute noch keiner verlässlich sagen. Zu unsicher sei die derzeitige Lage auf dem Bau. Auch der Preis von 40 Millionen Euro, der für die Brücke vor Jahren noch im Raum stand, ist überholt. Sicher ist nur, Bau- und Instandhaltungskosten wollen sich das Land zu 80 Prozent sowie die beiden Kreise Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück zu je 10 Prozent teilen. Daniela Schmitt, FDP, Verkehrsministerin Rheinland-Pfalz „Die Region ist geprägt von mittelständischen Unternehmen, Handwerksbetrieben und vielen Pendlern, die tagtäglich auch diese Wege absolvieren. Zudem haben wir hier eine touristisch starke Region, die auch von vielen Gästen aufgesucht wird, von daher hat diese Brücke eine ganz außerordentliche Bedeutung Falko Hönisch, SPD, Stadtbürgermeister St. Goar „Wie wäre die Entwicklung dieser Region, wenn es schon vor 20 oder 40-50 Jahren eine Brücke gegeben hätte. Ich wage zu behaupten, sie […]

  • Boris Rhein besucht VW-Werk in Baunatal

    Boris Rhein besucht VW-Werk in Baunatal

    Wer momentan einen Neuwagen kaufen will, muss sich meist ganz schön gedulden, denn stockende Lieferketten und fehlende Chips sorgen für lange Wartezeiten. Das hat auch Nordhessens größtem Arbeitgeber zugesetzt, dem VW-Werk in Baunatal mit rund 16.000 Mitarbeitern. Wie verkraftet das Werk die Krise und wie stark trüben die steigenden Energiekosten den Blick in die Zukunft? Heute war Hessens Ministerpräsident Boris Rhein im Werk, um sich selbst ein Bild zu machen. Hier brummt’s. Die Arbeiter im VW-Werk Baunatal bei Kassel fertigen jeden Tag zigtausende Fahrzeugteile. Nach dem Stammwerk in Wolfsburg sind die Nordhessen die zweitgrößte Produktionsstätte von Deutschlands größtem Autobauer. Baunatal soll zum wichtigsten Lieferanten für die Elektrofahrzeuge des Konzerns werden. Olaf Korzinovski, Leiter Operations Volkswagen AG „Ganz konkret werden wir umstellen auf Elektromobilität von den klassischen Getrieben in E-Antriebe mit elektrischen Antrieben, Rotor Stator-In, bis hin zu Elektro-Schaltplatinen und der entsprechenden Software dazu.“ In den nächsten vier Jahren investiert VW 1,2 Milliarden Euro in die E-Transformation im Baunataler Werk, das irgendwann mal ein reines E-Werk werden soll. Zuletzt stockte die Produktion allerdings aufgrund der Halbleiterkrise. Weil E-Autos mehr Halbleiterchips brauchen als Kraftstoff-Fahrzeuge, traf der Mangel das Werk besonders. Knapp 600 Leiharbeiter mussten Anfang des Jahres gehen. Jörg Fenstermann, Leiter VW-Werk Baunatal „Es ist auf dem Weg der Besserung, so will ich es mal formulieren, wenn man von Patienten redet an der Stelle. Aber wir haben gelernt, mit Krisen zu leben. Wir müssen mit Krisen leben am Ende und letztendlich lernen wir das ja seit 2020.“ Doch die nächste Krise könnte angesichts der steigenden Energiekosten und der unsicheren Versorgungslage schon bevorstehen. Ein Gesprächsthema heute beim Besuch von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein im Werk. Droht im Winter ein Versorgungsstopp in Baunatal? Der Landeschef versucht zu beruhigen. Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen „Ich kann jedenfalls zusichern, dass es immer weitergehen wird und dass […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    AfD Hessen reicht Verfassungsklage ein — Lufthansa wieder im Normalbetrieb — Jugendherbergen gut besucht AfD reicht Verfassungsklage ein Die hessische AfD-Fraktion hat am Morgen beim Staatsgerichtshof Klage gegen den Einsatz von politischen Beamten beim Landeskriminalamt eingereicht. Ende letzten Jahres hatte der Landtag beschlossen, dass der LKA-Chef zukünftig ein politischer Beamter sein soll. Die AfD sieht darin einen verfassungswidrigen Einfluss auf die Polizei durch die Landesregierung, so Fraktionsvorsitzender Robert Lambrou heute in Wiesbaden. Laut Innenminister Peter Beuth müsse der oberste Verantwortliche für die Kriminalitätsbekämpfung im Land mit den politischen Zielen der Landesregierung übereinstimmen. Politische Beamte können jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Lufthansa wieder im Normalbetrieb Nach dem Warnstreik des Bodenpersonals und massiven Flugausfällen gestern, könne der Flugbetrieb seit heute früh wieder regulär stattfinden. Nahezu alle Flüge fänden statt, teilte die Lufthansa heute in Frankfurt mit. Unterdessen läuft eine Urabstimmung der Pilotengewerkschaft Cockpit über einen möglichen Streik. Sollten die Mitglieder bis Sonntag zustimmen, könnten auch die Lufthansa-Piloten demnächst streiken. Cockpit fordert für ihre Beschäftigten 5,5 Prozent mehr Lohn und einen automatischen Inflationsausgleich. Jugendherbergen gut besucht Die 36 Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz haben für die Sommermonate eine gute Auslastung gemeldet. Einige Häuser registrierten im Juli sogar mehr Übernachtungsgäste als vor Corona. Ein Grund sei laut Landesverband, dass Schulen und Kindergärten nun Fahrten nachholten, die unter Corona nicht möglich waren. Nach Schulklassen seien Familien und Freizeitgruppen die häufigsten Gäste. Auch das 9-Euro-Ticket und das Chaos an den Flughäfen sorge für mehr Übernachtungen in den Jugendherbergen.

  • Streik des Lufthansa-Personals legt Frankfurter Flughafen lahm

    Streik des Lufthansa-Personals legt Frankfurter Flughafen lahm

    In den letzten Wochen haben wir immer wieder über den Frankfurter Flughafen berichtet – lange Schlangen bei der Sicherheits-überprüfung und ein regelechtes Koffer-Chaos. Heute nun geht fast gar nichts mehr an Deutschlands größtem Airport: das Bodenpersonal der Lufthansa streikt. Lufthansa hat daher allein in Frankfurt knapp 650 Flüge annulliert – und das mitten in der Ferienzeit. Heute Morgen am Frankfurter Flughafen: Nichts geht mehr bei der Lufthansa – fast alle Flüge fallen heute aus. Das ganz große Chaos bricht im Terminal aber trotzdem nicht aus. Die meisten Flugreisenden wurden rechtzeitig darüber informiert, dass sie gar nicht erst zum Flughafen kommen sollen. In der Abflughalle gestrandet sind vor allem Passagiere aus dem Ausland, deren Anschlussflüge annulliert wurden. Dan Petrescu (Flugreisender aus den USA): „Ich hatte einen Lufthansa-Flug für heute nach Rumänien gebucht. Der fällt wegen des Streiks aus. Das ist natürlich ärgerlich Jetzt stehen wir hier an für eine Umbuchung und hoffen, dass wir morgen Vormittag fliegen können.“ Monika Tomasovic (Flugreisende aus der Slowakei): „Unser Flug von Wien nach Frankfurt wurde gecancelled. Wir sind deshalb zehn Stunden lang mit dem Zug hergefahren. Das war eine ganze schöne Tortur. Jetzt hoffen wir, dass es wenigstens mit unserem Weiterflug nach Florida alles klappt.“ Zumindest heute wird es mit dem Weiterflug nach Florida wohl eher nichts werden. Denn die Schlange am Umbuchungs-Schalter ist lang. Und Flüge bei anderen Airlines sind jetzt in der Hauptreisezeit nicht leicht zu bekommen. Kein Wunder, dass sich das Verständnis für den Streik bei der Lufthansa bei den verhinderten Passagieren eher in Grenzen hält. Joachim Lodderstedt: „Das auf dem Rücken der Kunden zu machen, gucken Sie sich das Chaos an hier, ist für mich ehrlich gesagt nicht richtig. Klar, ich verstehe die Intention, dass sie natürlich versuchen mit dem Druck, dass die Lufthansa schneller reagiert. Aber ich finde es ein […]

  • Kommentar zum Streik des Bodenpersonals der Lufthansa

    Kommentar zum Streik des Bodenpersonals der Lufthansa

    Das Bodenpersonal der Lufthansa hat seine Arbeit am Frankfurter Flughafen niedergelegt – direkt zu Ferienbeginn. Dazu ein Kommentar vom stellvertretenden Chefredakteur von 17:30 SAT.1 LIVE, Philipp Stelzner. Viele tausend Urlauber sind wegen des Warnstreiks stocksauer – und das völlig zu Recht ! Natürlich hat das Bodenpersonal der Lufthansa eine harte Zeit hinter sich. Während der Corona-Krise wackelten ihre Jobs. Wegen der hohen Inflation fordert die Gewerkschaft ver.di für die 20.000 Beschäftigten jetzt 9,5 Prozent mehr Lohn. Dennoch ist der heutige Warnstreik völlig überzogen. Während der ersten zwei Tarifgespräche hat die Lufthansa ein Angebot vorgelegt, über das jetzt verhandelt werden könnte. Stattdessen zerstört die Gewerkschaft die Urlaubsträume vieler tausend Lufthansa-Kunden. Auch diese mussten in den vergangenen Monaten Corona, Existenzängste, Ukrainekrieg und Preisexplosion verkraften. Mehr als je zuvor haben sie sich jetzt auf unbeschwerte Ferien gefreut. Aber die Gewerkschaft ver.di macht ihnen das Leben mit dem Arbeitskampf noch schwerer. Sie verschlimmert das Chaos, das an den deutschen Flughäfen wegen des Personalmangels ohnehin schon herrscht. Das Bodenpersonal ramponiert das Image ihres Arbeitgebers Lufthansa, die gerade in einem beinharten Wettbewerb versucht, wieder Fuß zu fassen. Nein, dieser Warnstreik ist ein Arbeitskampf zur falschen Zeit am falschen Ort. Wobei bemerkenswert ist, dass sich Verdi-Chef Frank Werneke selbst bereits in den Urlaub verabschiedet hat. Bis zum 12. August ist er nicht zu sprechen. Man wünscht sich fast, Frank Werneke würde irgendwo in einer langen Schlange vor einem Check-In-Schalter stehen, um dort zu erfahren, dass sein Flug wegen eines Warnstreiks leider ausfällt.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Lufthansa streicht fast alle Flüge +++ Bauern ziehen positive Bilanz +++ Gewinnsprung bei Wintershall Dea Lufthansa streicht fast alle Flüge: Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa hat wegen des Warnstreiks ihres Bodenpersonals am Mittwoch nahezu alle Flüge an ihren deutschen Drehkreuzen Frankfurt und München abgesagt. Dies teilt das Unternehmen heute mit. In Frankfurt müssen fast 700 Flüge gestrichen werden, davon einige schon heute. Betroffen sind an Deutschlands größtem Flughafen voraussichtlich 92.000 Passagiere. Die Gewerkschaft Ver.di hat für morgen rund 20.000 Beschäftigte zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Damit möchte sie Druck in den laufenden Gehaltsverhandlungen aufbauen. Bauern ziehen positive Bilanz: Gute Erträge, meist hohe Qualität – der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Nassau ist zufrieden mit der diesjährigen Ernte. Wie der Verband heute in der Eifelgemeinde Weinsheim mitteilt, konnten die Landwirte dank genügend Niederschlag im Winter und Frühjahr dieses Jahr mehr Getreide und Raps als in den Vorjahren ernten. Auch für die Obsternte erwartet der Verband dieses Jahr gute Erträge. Sorgen bereiten den Bauern die momentane Hitzewelle sowie gestiegene Preise für Energie und Dünger. Außerdem appelliert der Verband an die Politik, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln für Sonderkulturen zuzulassen, die in anderen EU-Staaten erlaubt sind. Gewinnsprung bei Wintershall Dea: Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gestiegene Öl- und Gaspreise führten zu einem Gewinnanstieg von 168 auf 608 Millionen Euro, so das Unternehmen mit Sitz in Kassel. Bis zum Jahresende will das Unternehmen mehr Gas und Öl produzieren, 640.000 Barrel pro Tag statt zuletzt rund 620.000. Wintershall Dea gehört zu 70 Prozent dem Ludwigshafener Chemiekonzern BASF.

  • Lange Schlangen und Gepäck-Chaos am Frankfurter Flughafen

    Lange Schlangen und Gepäck-Chaos am Frankfurter Flughafen

    Nach der Zeugnisausgabe heute Vormittag schnell die Kinder von der Schule abholen und direkt ab in den Urlaub – doch beim heutigen Ferienstart in Hessen und Rheinland-Pfalz mussten die Reisenden am Frankfurter Flughafen viel Geduld mitbringen. Wegen der dünnen Personaldecke läuft längst nicht alles rund. Lange Schlangen an den Schaltern, lange Wartezeiten und noch immer Chaos beim Gepäck. Von den zuletzt 5.000 in Frankfurter gestrandeten Koffern konnten inzwischen laut Flughafenbetreiber zwar 3.000 an ihre Besitzer zurückgeschickt werden. Die Passagiere bereiten sich trotzdem auf den Notfall vor. Sabrina Scherber, fliegt nach Lissabon: „Wir gehen mal davon aus, dass wir vielleicht einen Tag oder sogar zwei auch ohne unser Gepäck sind. Und haben ein kleines Handgepäck mit Zahnbürste und allem dabei, ja.“ Gero Sieberger, aus Nordrhein-Westfalen angereist: „Also ich habe jetzt zumindest ein paar Sachen auch verteilt. Jetzt nicht ganz gezielt und strukturiert, aber ich habe zumindest noch ein paar T-Shirts ins Handgepäck gepackt.“ Noch immer fehlen am Frankfurter Flughafen mehrere hundert Mitarbeiter vor allem beim Bodenpersonal, nachdem Betreiber Fraport während der Corona-Pandemie 4.000 Stellen abgebaut hatte. Durch Verspätungen müssen zudem immer mehr Flüge in die Nacht verlegt werden, das bringt für die Mitarbeiter zusätzliche Überstunden mit sich. Christoph Miemietz, Gewerkschaftssekretär Ver.di Hessen: „Die Beschäftigten versuchen hier wirklich, den Laden am laufen zu halten, sind aber an der Grenze. Wir haben hier Krankenquoten von 20, 30 Prozent. Auch durch Corona, aber auch durch die extreme Belastung, die hier stattfindet.“  Dabei hatten Gewerkschaften schon im vorigen Sommer vor dem wieder aufkommenden Andrang gewarnt. Nach dem Rekordjahr 2019 und dem Corona-Einbruch könnte die Zahl der täglichen Passagiere am Frankfurter Flughafen diesen Sommer mit 200.000 fast wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Inzwischen räumt Fraport ein, den sich abzeichnenden Trend schlichtweg verschlafen zu haben. Jürgen Harrer, Leiter Unternehmenskommunikation Fraport AG: „Wir haben im Spätsommer vergangenen Jahres begonnen, […]

  • Insolvenzverwalter informiert Gläubiger über Hahn-Verkauf

    Insolvenzverwalter informiert Gläubiger über Hahn-Verkauf

    Nach dem Verkauf des Flughafens Hahn gibt es Hoffnung, Zweifel und offene Fragen. Heute haben sich die Gläubiger getroffen. Gehen Sie leer aus? Eine Hürde galt es für den Insolvenzverwalter heute noch zu nehmen, denn auch die letzten Gläubiger mussten dem Verkauf des Flughafens noch zustimmen. Nachdem die meisten Firmen, denen der Flughafen noch Geld schuldet, bereits in der vergangenen Woche ihr Okay gegeben hatten, waren heute vor allem Dienstleistungsfirmen an das Amtsgericht Bad Kreuznach geladen. O-Ton Jan Markus Plathner, Insolvenzverwalter Flughafen Frankfurt-Hahn „Wir sind hier heute ein Stück weitergekommen, ein großes Stück weiter. Wir haben heute die Gläubigerversammlung für die Zustimmung zu dem geschlossenen Deal mit SWIFT CONJOY bekommen. Die ist einstimmig erfolgt und in den nächsten Wochen muss der Deal jetzt noch geclosed werden, das bedeutet, dass der Vertrag noch unter aufschiebenden Bedingungen steht. Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass das auch passieren wird. Also am Ende des Tages dürfte das kein Problem mehr sein.“ Die Zustimmung war erwartet worden, denn für die meisten der rund 430 am Hahn Beschäftigten ist der Verkauf die letzte Chance, ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Für die Gläubiger besteht so zumindest die Hoffnung, einen kleinen Teil ihres Geldes aus dem Kaufpreis für den Flughafen zurückzuerhalten. Über dessen Höhe wollte der Insolvenzverwalter sich heute allerdings nicht äußern. Er glaubt an eine Zukunft des Hahns. O-Ton Jan Markus Plathner, Insolvenzverwalter Flughafen Frankfurt-Hahn „Erst mal bin ich als Insolvenzverwalter immer Realist und muss auch sehr oft optimistisch sein. Insofern kann ich Ihnen da nichts versprechen. Ich bin aber durchaus optimistisch, denn immerhin haben wir es ja geschafft, den Flughafenbetrieb mit einer schwarzen Null, oder einer roten Null, wie immer man es will, zu führen.“ Nach der Zustimmung der Gläubiger hängt der Verkauf jetzt nur noch an der formalen Flughafen-Genehmigung für den neuen Betreiber, der laut Plathner […]

  • Bahnschranke seit Jahren defekt

    Bahnschranke seit Jahren defekt

    Das Warnlicht leuchtet auf, die Schranken senken sich, der Zug rollt durch. So läuft es normalerweise an einem beschrankten Bahnübergang. In Trier-Euren ist das häufiger mal anders. Die Schrankenanlage ist immer mal wieder defekt – und das seit acht Jahren. Dabei ist es schon mehrfach zu lebensgefährlichen Situationen gekommen. Lieber noch einmal gucken, bevor es über die Gleise geht. Damit sind Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer an diesem Bahnübergang im Trierer Stadtteil Euren gut beraten. Denn offene Schranken heißen hier nicht automatisch grünes Licht für die Straßenverkehrsteilnehmer. Markus Priebe, Anwohner „Ich bin morgens aus der Nachtschicht rausgekommen, bin ich morgens so circa gegen sechs Uhr vorbeigefahren, stand hier in zweiter Reihe und vor mir war noch ein Auto und die Warnleuchten haben halt angefangen zu leuchten, so dass der Zug kommt. Und der Zug kam, aber die Schranken sind nicht geschlossen.“ Kein Einzelfall, wie uns ein weiterer Anwohner berichtet. Harald Pakusch, Anwohner „Mein Arbeitsweg ist hier zweimal täglich mindestens über diese Schranke werktags und es vergeht im Prinzip keine Woche, wo ich nicht mindestens zwei-drei Vorfälle mitbekomme, früh morgens und halt nachmittags um diese Zeit. Also das ist mittlerweile echt eine schöne Regelmäßigkeit.“ Wie durch ein Wunder ist hier noch niemand zu Schaden gekommen. Und Ortsvorsteher Hans-Alwin Schmitz möchte auch, dass das so bleibt. Deshalb warnt er seine Mitbürger regelmäßig in den sozialen Netzwerken und hakt immer wieder bei der Bahn nach. Hans-Alwin Schmitz, Ortsvorsteher Trier-Euren „Vor ungefähr drei – vier Monaten war der Übergang mal gesperrt. Die Bahn hat hier Ausbauarbeiten vorgenommen und wir haben uns gefreut. Wir haben gesagt, jetzt geht’s los. Ja, und in der Pressemitteilung haben sie dann geschrieben: Ja, sie haben jetzt Gleisanlagen erneuert, sie haben das Schotterbett erneuert, sie haben den Unterbau erneuert. Aber die Technik haben sie gelassen! Die haben sie einfach gelassen und […]

  • Star Alliance & Deutsche Bahn kooperieren

    Star Alliance & Deutsche Bahn kooperieren

    Von Kassel nach Singapur oder von Mainz nach New York – und das mit nur einem einzigen Ticket. Eine neue Kooperation soll das möglich machen: Die Deutsche Bahn tritt einem Bündnis von Fluggesellschaften bei. Doch schon bei der Verkündung der Partnerschaft lief nicht alles nach Plan.   Mit zehn Minuten Verspätung trifft der ICE ein, mit dem die Vorstandsmitglieder zum Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens reisen. Hoffentlich kein schlechtes Omen. Die Deutsche Bahn tritt als erste Nicht-Fluggesellschaft dem Bündnis „Star Alliance“ bei. Wer künftig eine Flugreise bucht, hat den Start- oder Zielbahnhof gleich mit auf dem Flugticket und kann auch auf der Bahnstrecke Bonusmeilen sammeln. Vordergründig alles im Sinne der Mobilitätswende. Michael Peterson, Vorstand Deutsche Bahn: „Unterschiedliche Verkehrsträger werden verknüpft, weil wir hier eben nahtlose Reiseketten anbieten wollen. Und wir möchten auch in der Summe eine nachhaltigere Mobilität bieten mit noch mehr Zugangspunkten zum Thema Reisen.“ Eine Kooperation zwischen Deutscher Bahn und Lufthansa gibt es schon länger, ab August wird sie auf alle 26 Fluggesellschaften der Star Alliance ausgeweitet. Die Anreise mit der Bahn und Anschlussflüge sollen so besser abgestimmt werden. Kommt ein ICE zu spät an, etwa am Frankfurter Flughafen, muss sich die Fluggesellschaft um die zeitnahe Weiterreise kümmern. Harry Hohmeister, Vorstand Deutsche Lufthansa AG: „Dass wir uns dann um die Umbuchung oder um das Finden eines neuen Reiseweges für die Kunden einsetzen. Und hier gleiche Maßstäbe gelten wie bei Flügen.“ Ein weiterer Grund für die neue Kooperation ist sicher, dass Personalmangel an Flughäfen und bei Fluglinien zu chaotischen Verhältnissen geführt hat. Davon profitiert vor allem die Bahn mit zuletzt 40 Prozent mehr Buchungen. Gerade bei Inlandstrecken bucht die Lufthansa selbst ihre Fluggäste immer öfter auf Schnellzüge um. Der Trend, zunehmend auf Inlandsflüge zu verzichten, zeichnet sich aber schon länger ab. Harry Hohmeister, Vorstand Deutsche Lufthansa AG: „Wir fliegen nicht […]