Keltisches Fürstengrab entdeckt
Die A3 bei Bad Camberg ist eigentlich mehr für ihre zahlreichen Staus bekannt. Ab jetzt aber auch für einen Sensationsfund: das Grab eines Keltenfürsten. Ganz zufällig sind bei Bauarbeiten für einen Solarpark die etwa 2500 Jahre alten Kostbarkeiten entdeckt worden. Für Archäologen ein unglaublich spektakulärer Fund! Ein Halsring aus massivem Gold. Wunderbar erhalten. Das Schmuckstück stammt wohl aus dem 400 Jahre vor Christus. Ein Sensationsfund! Zusammen mit mehreren Goldringen und noch viel mehr, ist er ganz zufällig bei Bauarbeiten an der A3 bei Bad Camberg entdeckt worden. Grabbeigaben eines Keltenfürsten. Funde von unschätzbarem Wert. Dr. Axel G. Posluschny, Leiter Forschungszentrum Keltenwelt am Glauberg „Es ist halt einfach schlicht und einfach ein unglaublich herausragendes Grab. Was wir sagen können, ist, dass es die absolute Ausstattungselite eines Grabes ist. Es gibt wenige Gräber, die noch besser ausgestattet sind. Das kriegt man an maximal drei Händen abgezählt, was in Europa da von der gleichen Qualität da ist, wahrscheinlich sogar weniger.“ Auch eine Speerspitze aus Metall stammt aus dem Keltengrab im Taunus. Genauso wie ein weiteres Schmuckstück. Die Funde sind jetzt in Wiesbaden vorgestellt worden. Für die Experten sind sie genauso wichtig, wie die Entdeckung eines keltischen Grabhügels vor 30 Jahren in der Wetterau. Die Statue des „Keltenfürsten vom Glauberg“ ist weltberühmt. Hessen hat jetzt zwei archäologische „Schätze“ aus der Eisenzeit. Christoph Degen (SPD), Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Forschung Hessen „Einfach eine tolle Fundstelle. Es ist großartig hier, noch mehr Zeitzeugnisse einfach zu haben auf unserem hessischen Boden. Wir sind sehr gespannt. Es war sicherlich eine hochgestellte Persönlichkeit, mit tollen Funden, und wir sind gespannt, was sich da jetzt alles noch ergibt.“ Die Grabstätte ist in mehreren Erdblöcken geborgen worden. Dass sich in der Erde Sensationelles befindet, haben die Wissenschaftler durch Röntgen- und CT-Aufnahmen herausgefunden. Dafür konnten die Archäologen einen gigantischen Computertomografen […]


