Kultur

  • Fototour durchs Frankfurter Bahnhofsviertel

    Fototour durchs Frankfurter Bahnhofsviertel

    Was fällt Ihnen zum Frankfurter Bahnhofsviertel ein? Drogenprobleme, Kriminalität, Bettler. Doch das ist zu kurz gesprungen – sagt der Fotograf und Autor Ulrich Mattner. Das Bahnhofsviertel sei so viel mehr. Ihn hat die Faszination bereits seit Jahren gepackt – und diese gibt er weiter in seinen nächtlichen Touren durch „seinen Kiez“ wie er sagt. Startpunkt Hauptbahnhof Frankfurt. 20.00 Uhr, Blaulicht im Hintergrund. Das entspricht dem Klischee. Drogen, Kriminalität, Prostitution. Klar, gibt es hier alles. Doch noch viel mehr. Ulrich Mattner lebt seit über 20 Jahren mitten im Kiez und liebt sein Viertel. Ulrich Mattner, Autor und Fotograf „Das Bahnhofsviertel ist so verrufen. Auf der anderen Seite, muss man mal eine Lanze brechen für dieses Viertel. Weil, es sind hier halt nicht nur Drogen und Müll. Ich finde, eigentlich ist es das tollste Viertel überhaupt hier in Deutschland, weil es so spannend ist.“ Das ist heute eine der bekanntesten Latinodiscos weltweit. Seit 25 Jahren öffnet Ferdinand Hartmann bis 6 Uhr morgens seine Türen. Früher war es hier sehr viel zünftiger. Ferdinand Hartmann, Discotheken-Besitzer „Hier, wo ich bin, war früher das Maiers Gustl’s. Tischtelefone, Humba-Täterä-Musik. Überall haben die Leute aus Amerika, aus China kamen die busseweise hierher. Und es war auch eine tolle Zeit.“ Im Keller hat der Frankfurter ein kleines Maiers-Gustl’s-Museum eingerichtet. Vom Bahnhofsviertel aus alten Zeiten, geht es wieder in das reale Frankfurt. Über versteckte Hinterhöfe, hinein in Geschäfte, die niemals schließen. Ein Stadtteil der Gegensätze. Milieu-Kneipen für hartgesottene Kiezgänger liegen hier neben angesagten Bars der Hipster-Szene. Heike, Tour-Teilnehmerin aus Stuttgart „Es ist total interessant, wie der Ulrich das rüberbringt, und abwechslungsreich, weil die Kontraste so stark sind.“ Susanne, Tour-Teilnehmerin aus Schöneck „Also, ich kenne das Bahnhofsviertel. Ich habe hier auch früher gearbeitet. Aber in solche Häuser, in die wir jetzt gehen, bin ich nie hereingekommen. Insofern ist es interessant.“ […]

  • Über 100 Krippen auf dem Licher Krippenweg

    Über 100 Krippen auf dem Licher Krippenweg

    Heute ist der 1. Dezember, endlich Zeit das erste Türchen am Adventskalender aufzumachen. Jeden Tag zeigen wir Ihnen besondere Weihnachtsmärkte, gute Taten oder andere schöne Projekte rund um Weihnachten. Den Anfang macht heute der Krippenweg in Ober-Bessingen. Das Christuskind in seiner Krippe – in mehr als hundertfacher Ausführung. Ob ganz klassisch oder aus abstrakt. Vom Ortskern bis hinein in den Wald, eingebettet zwischen Laub und Wurzeln. Der Krippenweg in Ober-Bessingen zieht jedes Jahr hunderte Besucher an, lädt ein zum Spazierengehen und zum Entdecken. Angefangen hat alles vor 12 Jahren mit 20 Krippen und dem Wunsch, den Kindern im Ort die Weihnachtszeit zu verschönern. Karin Römer (CDU),  Ortsvorsteherin „Die Krippen haben wir dann auf Flohmärkten gekauft oder selber gebastelt oder geschenkt bekommen und es kam immer ‚ach, ich hab eine Krippe zuhause, könnt ihr die gebrauchen?‘, so wurden es dann immer mehr, jedes Jahr kamen ein paar dazu. Und jetzt sind es 800 Meter, über 100 Krippen mittlerweile.“ Damit der Krippenweg pünktlich zum ersten Advent fertig ist, geht’s schon im Oktober mit den Vorbereitungen los. Winterwetter und die Lagerung über mehrere Monate haben die Krippen in Mitleidenschaft gezogen. Ana und ihr Opa bringen sie wieder auf Vordermann, erneuern das Grünzeug, tauschen Figuren aus und kleben sie fest. Ana Schäfer, 8 Jahre „Die Sachen waren alle vertrocknet und so und wenn die Figuren halt da locker stehen, die meisten Kinder reißen die auch sowieso einfach ab und werfen die durch die Gegend, also verschlammen die oder so. Deswegen ist es schon gut, dass man die anklebt.“ Gestern Abend dann die feierliche Eröffnung. Sogar der Nikolaus höchstpersönlich kommt vorbei, natürlich mit Geschenken im Gepäck. Das weihnachtliche Miteinander, das wird in Ober-Bessingen groß geschrieben. Der Krippenweg ist ein Ort der Begegnung, ob einheimisch oder Besucher. Kevin Gerullis, aus Ober-Bessingen „Es gibt ja die Krippen […]

  • Neuer Trend: Lese-Feten in Mainz

    Neuer Trend: Lese-Feten in Mainz

    Lesen – ein schon ewig altes Hobby, das gerade wieder total im Trend ist. Auf Instagram und TikTok erreichen sogenannte Bookfluencer tausende Menschen, sprechen Buch-Empfehlungen aus oder diskutieren Geschichten. Doch nicht nur in der digitalen Welt ist das Thema, sondern auch am bundesweiten Vorlesetag. Heißt: An Schulen, Theatern, in Bibliotheken wird Kindern vorgelesen, um bei denen die Lust an Büchern zu wecken. Wir waren bei der Lese-Fete gestern Abend in Mainz dabei.   So leise war es im vollen Café noch selten. Denn die Gäste sind heute versunken in die besondere Verbindung von vier Schwestern. Oder das Leben von zwölf schwarzen Frauen in Großbritannien. LeseFete – Party mal ganz leise. Jasmina Lemes Galera, Veranstalterin LeseFete: „Ich gehe auch gerne mit einem Buch in ein Café und trinke dann meinen Cappuccino dazu. Aber ich finde es dann immer zu laut. Und dann sitzen Leute neben mir, die quatschen. Und dann kann man sich ja meistens nicht so gut konzentrieren. Und hier haben wir ja eben diese Zeit, wo wir eine Stunde zusammen lesen und danach eine Stunde Zeit zum Quatschen ist.“  Zeit, um sich über Bücher oder Lesegewohnheiten auszutauschen. Und um neue Leute kennen zu lernen. Louisa Wind: „Ich glaube, dass es Menschen zusammenbringt, die schon einmal ein ähnliches Interesse haben. Und aber trotzdem das zu teilen. Weil lesen ist ja eigentlich ein sehr eigenständiges Hobby, das kann man ja auch easy alleine machen.“  Aileen Kreh: „Ich fand’s auch richtig schön mit der Musik so ganz entspannt zu lesen. Und es war tatsächlich für mein Buch auch sehr atmosphärisch. Ich finde es auf jeden Fall richtig cool.“  Eva Bindewald: „Ich habe einen drei Monate alten Sohn. Und deswegen habe ich mal die Gelegenheit genutzt, dass ich einerseits mal in Ruhe lesen kann. Und dann auch mal wieder unter Menschen komme, die ein […]

  • Tierskulpturen im Frankfurter Liebieghaus

    Tierskulpturen im Frankfurter Liebieghaus

    Der aus Hanau stammende Bildhauer August Gaul war Anfang des 20. Jahrhunderts ein regelrechter Popstar, und das, obwohl er sich fast ausschließlich mit Tieren beschäftigte. Die Frankfurter Liebieghaus Skulpturen-Sammlung präsentiert jetzt über 100 Werke von August Gaul. Ob  exotische Tiere aus dem Zoo, oder heimische Tiere aus den hessischen Wäldern. August Gaul setzt sie perfekt in Szene. Ein Fischotter in Bronze! So eine Skulptur war vor über 120 Jahren etwas völlig Neues. Philipp Demandt, Direktor Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt „Gaul ist zu seiner Zeit ein Superstar gewesen. Er ist von allen fortschrittlichen Sammlern der Moderne gesammelt worden. Paul Cassirer, der wichtigste Kunsthändler seiner Zeit, hat ihn vertreten. Er war voll etabliert und eng befreundet mit vielen Künstlern. Max Liebermann, Käthe Kollwitz. Er war ja auch Teil der Berliner Sezession. Also zu seiner Zeit ein Star.“ Ein Star, der 1869 in Großauheim geboren wird. Er studiert in Hanau, dann in Berlin. Dort verbringt er jeden Morgen im Zoo. Er beobachtet ganz genau, wie sich die Tiere bewegen, und zeichnet sie. Später im Atelier formt er seine Skulpturen. Ganz anders als die Bildhauer vor ihm. Die Figuren von August Gaul stehen im gesamten Liebieghaus. Ganz bewusst neben und zwischen all den Werken der Antike und des Mittelalters. „Tiere sind auch nur Menschen“, heißt die Ausstellung. Vinzenz Brinkmann, Kurator der Ausstellung „August Gaul ist außerordentlich revolutionär, er stemmt sich gegen das stereotype Bild eines wilden Tieres, das als Bestie erscheint. Also, einen Gegner angreift oder eine Gefährdung für die Zivilisation darstellt. Sondern er sucht die 99 Prozent im Leben eines Tieres, in denen das Tier nicht angreift, sondern sich sorgt, eine Fürsorge entwickelt oder sich einfach ausruht.“ Einige der Skulpturen stehen normalerweise draußen. So wie dieser Adler, er ist extra aus Berlin sozusagen eingeflogen und bewacht jetzt den Balkon des Liebieghauses. Ein 550 Kilogramm […]

  • exground filmfest in Wiesbaden

    exground filmfest in Wiesbaden

    Der November zeigt uns nun die kalte Schulter – beste Voraussetzungen, um es sich drinnen gemütlich zu machen. Zum Beispiel im Kino. In Wiesbaden präsentiert das exground filmfest gerade zum 38. Mal die ganze Bandbreite unabhängiger Filmproduktionen aus aller Welt. Mit dabei: sechs Oscar-Einreichungen, darunter das kroatische Film-Noir-Drama „Beautiful Evening, Beautiful Day“. – Film ab! Jugoslawien, 1957: Eine Gruppe Ex-Partisanen produziert Propagandafilme für die kommunistische Parteiführung. Doch ihre Homosexualität ist dem Regime ein Dorn im Auge. Die Männer werden zunehmend schikaniert und brutal bestraft. Ihr Kampf für Freiheit wird zu einem Kampf ums Überleben. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, aktueller denn je. Houman Amjadi „Ich bin im Iran geboren, nach der Revolution. Und der Film zeigt sehr, sehr viele Parallelen. Eben, wie eine Generation mit Idealen in eine Revolution geht und was daraus dann wird in der Diktatur.“ Émile Tiemann „Auch zum Beispiel, wenn wir nach Amerika gucken, was gerade so mit Meinungsfreiheit passiert, oder auch zum Beispiel mit Transgenderrechten in Amerika. Das ist schon… Das erinnert dann doch schon so ein bisschen wieder an alte Muster.“ Timothé Kimmel „Das ist schon ein Film, wo man nicht direkt einfach ein Statement nehmen kann. Sondern ich finde, da denkt man noch länger drüber nach. Und deswegen find ich’s auch schön, den eben zu zweit gesehen zu haben, weil man sich dann austauschen kann.“ Austausch, den gibt es an diesem Abend auch mit Ivona Juka, der kroatischen Autorin und Regisseurin von „Beautiful Evening, Beautiful Day“. Auch, wenn ihr Film keine leichte Kost ist, soll er Mut machen und eine Botschaft vermitteln. Ivona Juka, Regisseurin „Beautiful Evening, Beautiful Day“ „Wenn du jemanden kennenlernst, kannst du diese Person nicht mehr hassen. Es gibt so viel Polarisierung. Ich denke, es ist wichtig, über Gespräche nachzudenken, über Brücken. Zu versuchen, die andere Seite zu […]

  • Rudi Völler als "Legende des Sports" ausgezeichnet

    Rudi Völler als „Legende des Sports“ ausgezeichnet

    Wenn sich vor der Alten Oper in Frankfurt Promis in schicken Abendkleidern und Smokings auf dem roten Teppich tummeln, dann ist es wieder so weit: Der Sportpresseball findet statt – an diesem Wochenende zum 43. Mal. Ein schillernder Starauflauf mit legendären Preisträgern. Die Alte Oper in Frankfurt – einmal mehr ein Ort für Glanz und Prominenz. Für den Sportpresseball haben sich Promis aus Politik, Sport und  Medien bemerkenswert in Schale geworfen. Zugegeben: Manche fühlen sich so fein gekleidet wohler, andere weniger. Matthias Mester, Silbermedaillengewinner  Paralympische Spiele 2008 „Es gibt einmal im Jahr so einen besonderen Abend wie heute beim Sportpresseball, dass man sich so ein bisschen rausputzt, einen Smoking an hat.“ Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Naja, wenn ich ganz ehrlich bin, trage ich unglaublich ungerne diese Ballkleidung aber es gehört halt dazu.“ Niklas Kaul, jüngster Weltmeister im Zehnkampf „Es ist doch deutlich unbequemer als eine Jogginghose, das muss man ehrlich sagen. Aber es macht natürlich auch mal Spaß ein bisschen schicker sich zu kleiden.“ Über 2.200 Gäste sind zum traditionellen Ball gekommen. Und heute strahlt  ein Name über allen anderen: Rudi Völler. Die Jury zeichnet den Fußball-Weltmeister von 1990 als „Legende des Sports“ aus. Der gebürtige Hanauer gilt als einer der besten deutschen Fußballspieler aller Zeiten. Laura Wontorra, Moderatorin „Rudi Völler ist einer der ganz, ganz großen unseres Sports. (…) Ich glaube, er freut sich heute aber Rudi ist ja – man könnte fast sagen nordisch unterkühlt, was das angeht. Also ich bin mir ganz sicher, er wird das auf seine Art heute entgegennehmen und ganz demütig sein über diesen Preis.“ Und so passiert es auch – voller Demut nimmt Rudi Völler seinen Preis entgegen. Rudi Völler, Preisträger „Legende des Sports“ „Recht herzlichen Dank an alle, die sich für mich ausgesprochen haben mir diesen Preis zu verleihen. Das ist […]

  • Berühmtes Rembrandt-Gemälde wird restauriert

    Berühmtes Rembrandt-Gemälde wird restauriert

     „Die Blendung Simsons“ ist eines der Hauptwerke des niederländischen Barockmalers Rembrandt van Rijn. Das Gemälde ist ein Highlight der Sammlung des Frankfurter Städel Museums und wird jetzt aufwändig restauriert. Und das dauert tatsächlich mehrere Jahre.. Nur echte Kenner wissen, das ist ein Blick durchs Mikroskop auf eine Leinwand. Genauer: Auf ein fast 400 Jahre altes, weltberühmtes, Historiengemälde. Rembrandts „Die Blendung Simsons“ ist über zwei Meter hoch und mehr als drei Meter breit. Es soll wieder im alten Glanz erstrahlen. Stephan Knobloch, Leiter Gemälde-Restaurierung, Städel Museum Frankfurt „Wir finden bei früheren Restaurierungen aufgetragene Firnisschichten vor. Die und das ist der aktuelle Prozess, die von der Bildoberfläche, von der Originalmalerei abgetragen werden. Vorsichtig, dass da natürlich keine Originalpartien verletzt werden. Deshalb ist das eine Arbeit, die man oft unter dem Mikroskop durchführt.“ Die alten Schutzschichten werden mit einer ganz speziellen Alkoholmischung entfernt. Wie oft Rembrandts Meisterwerk schon restauriert wurde, ist nicht ganz klar. Zum letzten Mal in den 1970er Jahren. Aber bestimmt im Laufe der Jahrhunderte drei bis vier Mal. Da sind sich Stephan Knobloch und seine Kollegin Linda Schmidt sicher. Seit 1905 ist die „Blendung Simsons“ im Besitz des Frankfurter Museums. Stephan Knobloch, Leiter Gemälde-Restaurierung, Städel Museum Frankfurt „Wir untersuchen Bilder mit Infrarotstrahlung, wo wir Vorunterzeichnungen erkennen, wo wir sogenannte Pentimenti erkennen können. Also Änderungen, die die Künstler selber im Malprozess durchgeführt haben. Wir untersuchen sie mit Röntgenstrahlung, um zu erkennen, in welchem Zustand das Bild wirklich ist. Was ist von dem Original noch unter späteren Untermalungen vorhanden?“ Durch die Untersuchungen konnten die Restauratoren zum Beispiel erkennen, dass Rembrandt den Kopf eines Soldaten bereits gemalt hatte, ihn dann aber wieder mit dunkler Farbe übermalt hat. „Die Blendung Simsons“ ist eines der Hauptwerke der europäischen Kunstgeschichte. Die aufwendige Arbeit der Restauratoren wird durch einen Fond der Bank of America gefördert. Stephan Knobloch, […]

  • Swifties pilgern in Wiesbadener Museum

    Swifties pilgern in Wiesbadener Museum

    Im Museum Wiesbaden herrscht seit vier Wochen Ausnahmezustand. Der Grund: Die Popsängerin Taylor Swift inszeniert sich im neuesten Musikvideo als Figur aus Shakespeares Hamlet. Und stellt damit ziemlich exakt ein Gemälde nach, das seit vielen Jahren in der hessischen Landeshauptstadt ausgestellt wird. Gestern Nachmittag hat das Museum Wiesbaden zu einem besonderen Swift-Event geladen. So viel Lebensfreude hätte man ihr gewünscht. Ophelia aus Shakespeares Drama Hamlet. Gemalt um 1900 von Friedrich Heyser. Das Gemälde hängt im Museum Wiesbaden. Und man muss kein Kunstkenner sein, um zu sehen, dass sich Popikone Taylor Swift in dieser Szene ihres Musikvideos Inspiration aus der hessischen Landeshauptstadt geholt hat. Andreas Henning, Direktor Museum Wiesbaden „Es ist offensichtlich bis ins Detail hinein, dass Taylor Swift in der Eröffnungsszene ihres Videos dieses Gemälde nachstellt. Das ist nicht nur die Pose und das weiße Gewand, das geht bis zu den Seerosen oder der hängende Weidenzweig im Hintergrund, die roten Blüten, all das stellt sie eins zu eins nach. Es ist das Wiesbadener Gemälde.“ Daran gibt es auch für die Fangemeinde der Sängerin – die Swifties – keine Zweifel. Seit der Veröffentlichung des Songs vor rund vier Wochen strömen sie zu hunderten ins Museum Wiesbaden. Sich einmal selbst wie Ophelia oder ihr Idol im Video fühlen. Freundschaftsbändchen gestalten, die für die Swifties ihre gegenseitige Verbundenheit symbolisieren. Dafür kommen am Sonntag rund 200 Taylor-Fans im Museum Wiesbaden zusammen. Emma Sawatzki, aus Göttingen „Ich finde es auch schön, wenn man was mag, sich einfach mal komplett hinzugeben und das so auszuleben.“ Wilma Esselmann, aus Wiesbaden „Ich hab mir lange überlegt, was ziehe ich an, und hab dann verschiedene Videos angeschaut und dachte, Taylor hat manchmal auch so Palliettenkleider an und dann passte das.“ Matilda Lange, aus dem Saarland „Ich hatte mir das ausgewählt für ein Kunstprojekt, was wir in der Schule machen. […]

  • Frankfurter Weihnachtsbaum angeliefert

    Frankfurter Weihnachtsbaum angeliefert

    Und es ist genau wie Zuhause: Wenn der Baum da ist geht das Gemeckere los. Zu groß, zu klein, zu wenig Äste und vor allem total schief. Warum sollte das in Frankfurt anders sein, wenn alljährlich im Herbst der große Christbaum auf dem Römerberg angeliefert wird. Hurra, Frau Holle ist da! Neuneinhalb Tonnen schwer und 29 Meter hoch – drei Meter mehr als letztes Jahr. Paten des Baums sind dieses Jahr die Kommunen Sinntal, Schlüchtern und Steinau. Mike Josef, (SPD), Oberbürgermeister Frankfurt „Passend dazu heißt der Weihnachtsbaum in diesem Jahr Frau Holle, weil die Gebrüder Grimm ihre Jugend tatsächlich auch in Steinau verbracht haben, also sozusagen ein Baum aus dem echten Märchenwald.“ Statt einer Fichte steht nach 23 Jahren wieder eine Nordmanntanne auf dem Römerberg. Aufgewachsen ist der 50 Jahre alte Baum allerdings in Schöllkrippen in Bayern, direkt hinter der hessischen Grenze. Das Prachtexemplar stand mitten im Garten eines Wohngebiets  und hätte ohnehin nächstes Jahr gefällt werden müssen. Dass die Stadt Frankfurt nun diese Kosten übernimmt, spart dem Grundstückseigentümer mehrere tausend Euro. Die Ankunft des Frankfurter Weihnachtsbaums ist jedes Jahr ein Spektakel und  zieht Einheimische wie Touristen an. „Schon cool, wie man sieht, wie der Baum aufgestellt wird, weil halt viele zu Gange sind.“ „War ein bisschen langatmig. Wir stehen hier jetzt bestimmt schon eine dreiviertel Stunde, bis das mal alles abgeschnürt war, aber interessant.“ Schließlich müssen die 185 Spanngurte für den Transport erst mal alle gelöst werden. Und dann ist Frau Holle auch noch zu dick für ihre Halterung. Aber was nicht passt wird passend gemacht. Und jetzt zur wichtigsten Frage: Wie ist er denn nun, der Baum? „Wirklich sehr schön, gerade gewachsen, voll, also wenn er ein bisschen kleiner wäre, würde ich ihn auch bei mir ins Wohnzimmer stellen.“ Untenrum sieht Frau Holle noch etwas nackt aus. Die […]

  • Das Halloween-Haus von Familie Hampel aus Homberg

    Das Halloween-Haus von Familie Hampel aus Homberg

    Heute Abend wird geklingelt und dann heisst es wieder: Süßes oder Saures! Im hessischen Homberg gibt es eine Adresse, die ist definitiv nichts für schwache Nerven. Dort hat Familie Hampel nämlich über Wochen hinweg ihr Haus in eine Gruselvilla verwandelt. Wir waren mutig genug und haben sie pünktlich zu Halloween besucht. Heute Nacht tanzen die Geister in Homberg. Zwischen flackernden Lichtern und wehenden Spinnweben erwacht das Halloween-Haus der Familie Hampel auch dieses Jahr wieder zum Leben. Seit zwölf Jahren verwandelt das Ehepaar gemeinsam mit seinen drei Kindern Haus, Hof und Garage in ein waschechtes Gruselkabinett. Nicole Hampel „Ja, das hat sich verselbstständigt irgendwie. Wir haben damals einen Kürbis gebaut mit den Kindern für eine Halloween Party und dann wurde das irgendwie von Jahr zu Jahr immer mehr. Eben weil dann auch mein Mann das Haus so schön beleuchtet hat und dann haben Autos angehalten und haben gefragt ob sie Fotos machen können und das haben wir dann einfach so beibehalten.“ Mittlerweile ist das Gruselhaus in der Gegend nicht mehr wegzudenken. Hier kennt man die Halloween-Hampels. Nils Hampel „Wenn ich mal durch den Schulflur gehe, dann wird mal gesagt: ‚Bist du nicht der Typ vom Halloween-Haus?‘. Das ist auf jeden Fall cool. Man sticht zumindest heraus, vor allem an Halloween.“ Und jedes Jahr kommt etwas Neues hinzu. Dieses Mal: eine gigantische Fledermaus mit drei Metern Spannweite. Wochenlang baut Vater Frank Hampel die Installation aus recycelten Materialien zusammen. Als gelernter Schlosser sind  seiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Frank Hampel „Die einen fahren Motorrad, die anderen haben eine Modelleisenbahn, die haben da ihren Spaß dran und ich habe daran meinen Spaß. Techniken zu entwickeln, auch sowas krumm und schief zu bauen, dass es trotzdem noch funktionier, das ist so bisschen die Kniffeligkeit dahinter.“ So wächst das Gruselreich der Hampels stetig weiter und lockt […]

  • Ausstellung über Nachrichten im Frankfurter Museum für Kommunikation

    Ausstellung über Nachrichten im Frankfurter Museum für Kommunikation

    Fake News sind eine Gefahr für die Demokratie. Wie kann ich die von einer echten Nachricht unterscheiden? Und wie entstehen Nachrichten überhaupt? Im Museum für Kommunikation geht es um die Geschichte der Nachrichten und unser heutiges Verhältnis dazu. Nachrichten aus mehreren Jahrzehnten. Nachrichten über Ereignisse, die viel verändert haben. Nachrichten, mit denen wir heute noch etwas verbinden. Emotionen, politische oder gesellschaftliche Veränderungen. Die Entscheidung darüber, was eine Nachricht wert ist, bestimmt, wie wir die Welt sehen. Annabelle Hornung, Direktorin Museum für Kommunikation Frankfurt „In der Ausstellung geht es um die Produzentenseite, aber auch um die Konsumentenseite. Es geht darum, wie man ganz persönlich mit Nachrichten umgeht: Was machen Nachrichten mit einem, bin ich nachrichtenmüde, interessiere ich mich, für welche Themen interessiere ich mich? Kultur, Politik.“ Der Generalanzeiger ist ab 1867 Deutschlands  erste Zeitung für alle. Mit Nachrichten aus verschiedenen Bereichen, einfach geschrieben. Die „Relation“ ist die erste Zeitung der Welt. Sie wird ab 1605 in Straßburg für rund ein Dutzend wohlhabender Bürger gedruckt. Neuigkeiten aus aller Welt, bis dahin  Luxus. Nur wer sich Boten leisten kann, wird über internationale Ereignisse informiert. Wenke Wilhelm, Kuratorin der Ausstellung „Im Mittelalter hat man sich vor allem regional informiert. Also an Marktplätzen, Kirchen oder auch an Häfen, kamen sogenannte Nachrichtenausrufer. Da hat man sich ausgetauscht und hat vor allem regional und lokal erfahren, aber es gab noch nicht diesen Zugang zu internationalen oder auch überregionalen Nachrichten.“ Was direkt vor  Ort passiert, scheint heute immer weniger Menschen zu interessieren. Es verschwinden ständig lokale Tageszeitungen in Deutschland. Auch die Meinung der Ausstellungsbesucher ist gefragt. Interessieren mich lokale Themen? Möchte ich für gut recherchierte  Informationen  Geld ausgeben? Annabelle Hornung, Direktorin Museum für Kommunikation Frankfurt „Es gibt noch keine ganz prekäre Region in Deutschland, die überhaupt nicht mehr an journalistisch-faktische Nachrichten kommt. Aber der Trend geht natürlich dahin, […]

  • Villa Ludwigshöhe öffnet nach Sanierung für Besucher

    Villa Ludwigshöhe öffnet nach Sanierung für Besucher

    Es liegt unübersehbar hoch über Edenkoben in der Pfalz. Das Schloss „Villa Ludwigshöhe“. Im 19. Jahrhundert war es die Sommerresidenz des bayerischen Königs Ludwig I. – die Pfalz gehörte damals zu Bayern. Im 20. Jahrhundert hat Bundeskanzler Helmut Kohl in der Villa seine Staatsgäste empfangen. Heute ist das Sommerschloss ein beliebtes Ausflugsziel. Sechs Jahre lang ist es saniert worden und jetzt sind die Türen für das Publikum wieder geöffnet. „Eine Villa italienischer Art, nur für die schöne Jahreszeit bestimmt und in des Königreichs mildestem Teil“. Diesen Wunsch äußert der bayerische König Ludwig I. bereits 1826. Doch erst 20 Jahre später erfüllt sich sein Traum. Der Grundstein für seine Villa mit toskanischem Flair wird im Mai 1846 gelegt. Angela Kaiser-Lahme, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz „Er war erstmals 1852 da und dann alle zwei Jahre bis kurz vor seinem Tod, also ungefähr zehn Mal.“ König war Ludwig I. bereits bei seiner ersten Sommerfrische in der Pfalz nicht mehr. Auch wegen einer folgenschweren Affäre dankt er 1848 ab. Durch die Sanierung seiner Villa werden die Originaltapeten von damals freigelegt. Angela Kaiser-Lahme, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz „Das zeigt aber, dass Ludwig I. das Geld ausgegangen ist. Also die Grundidee, und das sieht man im Stockwerk untendrunter, war schon die Bemalung der Wände, also wirklich diese italienische Villa herzustellen, aber dann war ihm das Geld ausgegangen und dann hat man es tapeziert.“ In Ludwigs Empfangsraum ist die Bemalung der Wände zu sehen, auch die Kronleuchter sind original. Sechs Jahre lang ist die Villa Ludwigshöhe runderneuert worden, das Land Rheinland-Pfalz hat mehr als 16 Millionen Euro dafür investiert, dass alles wieder so authentisch wie möglich aussieht. Angela Kaiser-Lahme, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz „Wir haben die Villa auch inhaltlich neu aufgestellt. Und zwar haben wir komplett diese historischen Schauräume neu präsentiert. Wir erzählen jetzt wirklich die gesamte […]

  • Unterwegs mit der Keschde-Prinzessin

    Unterwegs mit der Keschde-Prinzessin

    Wir waren mit Felicia I. unterwegs, haben Keschde – also „Kastanien“ – gesammelt und entdeckt, wie vielseitig man sie genießen kann. Wenn sich die Blätter bunt färben, beginnt in der Südpfalz die Keschdezeit. Dann heißt es: raus in den Wald und Kastanien sammeln. Felicia Schmidt ist die neue Deutsche Keschdeprinzessin – für sie ist das Keschdesammeln  Tradition. Felicia I., Keschdeprinzessin „Mit der Kastanie verbinde ich so eine kleine Kindheitserinnerung. Ich habe eine Zwillingsschwester. Früher sind wir immer mit Opa und Oma in den Wald gefahren und haben Kastanien gesammelt um diese dann später in Tüten zu verpacken und am Straßenrand zu verkaufen.“ Reife Kastanien hängen nicht mehr am Baum, sondern liegen auf dem Boden. Felicias Tipp beim Sammeln: Mit dem Fuß die stachlige Hülle vorsichtig aufgetreten. Doch woran erkennt man, ob es eine essbare Kastanie  oder eine nicht essbare Rosskastanie ist. Felicia I., Keschdeprinzessin „Das ist eine Esskastanie, das  erkennt man daran, dass zum einen sehr flach ist und zum anderen, dass unter einem Kastanienbaum liegt.“ Auch der Baum verrät, um welche Kastanie es sich handelt. Felicia I., Keschdeprinzessin „Die erkennen wir daran, dass sie ein Blatt hat. Die Rostkastanie sieht ungefähr aus wie so eine Hand. Hat fünf Blätter.“ Seit Anfang Oktober trägt Felicia  die Krone der deutschen Keschdeprinzessin. Ihre Aufgabe: das Trifelslands und die Pfälzer Keschde auf Veranstaltungen vertreten. Die Kastanie begleitet die 20-Jährige auch in ihrem Alltag. Neben ihrem Amt als Keschdeprinzessin hilft Felicia ab und zu im Restaurant ihrer Tante aus. Dort steht in der Herbstzeit natürlich auch die Keschde auf der Speisekarte. Und manche Rezepte lassen sich ganz einfach auch zuhause nachmachen. Zum Beispiel karamellisierte Keschde als Beilage. Petra Roth-Püngeler, Köchin Dernbacher Haus „Man macht so eine kleines Karamell Wasser und Zucker und lässt das Wasser so lange einkochen, bis der Zucker karamellisiert ist. Gibt […]

  • Zirkus auf dem Wasser in Frankfurt

    Zirkus auf dem Wasser in Frankfurt

    „Waterland“ – so lautet der Name des ukrainischen Zirkus, der dieser Tage in Frankfurt auf dem Festplatz am Ratsweg gastiert. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich hier alles um ein Thema. Wasser, jede Menge Wasser. Es ist das bestimmende Element von „Waterland“, einem der größten Zirkusse der Ukraine. 120.000 Liter bereiten die Bühne für die rund 30 Artisten, die über, unter und im Wasser zu akrobatischen Höhenflügen ansetzen. Da sind Schwindelfreiheit und viel Kraft gefragt. Als professionelle Tänzerin ist Veronika über Umwege zum Zirkus gekommen. Die Arbeit mit dem Wasser – für die 27-Jährige eine besonders sportliche Herausforderung. Veronika Masliei, Zirkusartistin „In einem normalen Zirkus muss man in der Luft schon hundert Prozent Kraft anwenden, um sich selbst zu halten. Und hier im Wasser muss man 200 Prozent geben, weil es im Wasser noch schwieriger ist. Es ist oft rutschig und alles viel komplizierter.“ Im Spiel der Elemente trifft Wasser auch mal auf Feuer. Aufwändige Effekte, Kostüme und das Bühnenbild kreieren eine fantasievolle Wasserwelt, die auf spektakuläre Akrobatik und Showeinlagen trifft. Das hinterlässt beim Frankfurter Publikum Eindruck. Sophie „Ich finde das sehr cool, weil, ich hab noch nie einen Zirkus gesehen, der was mit Wasser macht.“ Katerina Sigmund „Die Akrobatik ist unglaublich, was die für eine Stärke haben. Und die Wassereffekte sind natürlich auch richtig toll.“ Lisa „Ich fand’s auch besonders schön mit dem Feuer. Weil das war auch ganz schön besonders, find ich. Als die das auch ins Wasser reingemacht haben. Das fand ich sehr cool.“ Tonja Draudins „Absolut super, fantastisch. Sehr atemberaubend. Ja, gefällt uns sehr gut.“ Waterland: 2016 gegründet, ist der Zirkus zum Zufluchtsort für 50 Ukrainer geworden. Wegen des anhaltenden russischen Angriffskrieges tourt der Wanderzirkus seit über drei Jahren durch Europa – und präsentiert sich dabei als stolzer Kulturbotschafter seines Landes. Olha Finko, Künstlerische […]

  • Fünf Jahre neues Jüdisches Museum in Frankfurt

    Fünf Jahre neues Jüdisches Museum in Frankfurt

    Vor fünf Jahren öffnete das grunderneuerte und um ein ganz neues Gebäude erweiterte Jüdische Museum in Frankfurt seine Pforten. Seitdem ist doppelt so viel Platz, um die Geschichte und die Gegenwart der Frankfurter Juden darzustellen. Am Sonntag wird das Jubiläum den ganzen Tag gefeiert. Ein Gebäude mit Strahlkraft, ganz in Weiß. Das Wahrzeichen: ein Baum aus Aluminium. Er steht für die Verwurzelung und Entwurzelung der Juden in Deutschland, in Frankfurt. Vor fünf Jahren ist das neue Jüdische Museum eröffnet worden. Seit dem 7. Oktober 2023 hörte man die Namen, der von Hamas  gewaltsam nach Gaza verschleppten Geiseln über Lautsprecher. Jetzt sind die Stimmen verstummt, denn „zumindest die lebenden Geiseln sind endlich nach Hause zurückgekehrt.“ Das ist heute ein Grund zur Freude, die getrübt ist. Seit dem Überfall der Hamas ist die Anzahl der antisemitischen Vorfälle im Museum gestiegen. Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin Jüdisches Museum Frankfurt „Wir haben das unmittelbar zu spüren bekommen, wir halten seitdem dagegen, in der Bildungsarbeit. Wir haben in vielen Veranstaltungen den 7. Oktober als die Zäsur, die er ist in der jüdischen Welt, thematisiert. Wir thematisieren genau diesen Anstieg und halten dem eine Haltung entgegen, nämlich die Haltung eines offenen Hauses, eines Gesprächsangebots. Die Bereitschaft zum Dialog und auch zur Auseinandersetzung mit schwierigen Themen.“ Ein schwieriges Thema ist in der Dauerausstellung neu gestaltet worden. In einem Ausstellungsraum erfährt der Museumsbesucher etwas über den Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts, den es in Frankfurt gab. Dr. Liane Giemsch, Kustorin Jüdisches Museum Frankfurt „Wir haben ihn neu gestaltet, um ihn attraktiver zu machen. Mit verschiedenen Vermittlungsformaten, die hinzugekommen sind. Interaktive Stationen beispielsweise.“ Neu ist auch, dass das jüdische Museum jetzt auf TikTok unterwegs ist. Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin Jüdisches Museum Frankfurt „Damit Jugendliche uns auch finden und verlässliche Informationen bekommen, zur jüdischen Geschichte, Kultur und Gegenwart.“ […]