Kultur

  • Streit um Netrebko-Auftritt in Wiesbaden

    Streit um Netrebko-Auftritt in Wiesbaden

    Die Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden – sie wollen dieses Jahr Solidarität mit der Ukraine bekunden. Eigentlich. Denn jetzt irritiert ein geplanter Auftritt der russischen Opernsängerin Anna Netrebko. Das Land Hessen und die Landeshauptstadt Wiesbaden sprachen sich gegen Netrebko aus – doch das Hessische Staatstheater hält an den Auftrittsplänen fest. Ein offener Streit ist entbrannt. Die russische Sopranistin Anna Netrebko – einst ein gern gesehener Musikstar, inzwischen allerdings auf öffentlichen Veranstaltungen nur noch selten zu Gast. Viele Veranstalter sind der Meinung, sie habe sich nicht ausreichend vom russischen Regime distanziert, dem sie einst sehr nahe stand. Der Intendant des Wiesbadener Staatstheaters sieht das anders und hat sie deshalb zu einem Auftritt bei den Maifestspielen eingeladen. Über die Einmischung der Politik zeigt sich Uwe Eric Laufenberg heute empört. Uwe Eric Laufenberg, Intendant Staatstheater Wiesbaden „Frau Netrebko kann man nichts vorwerfen, sie hat nichts verbrochen, sie ist nicht in die Ukraine einmarschiert, sie hat das aber Krieg benannt und hat ihre Solidarität zur Ukraine durchaus bekannt und hat gesagt, sie ist gegen den Krieg. Sie darf deshalb in Russland nicht auftreten. Sie hat noch Mutter und Schwester in Russland leben und möchte deswegen auch nicht weiter politisch agitieren. Aber man kann ihr einfach politisch nichts vorwerfen und man kann ihr auch Bühnenverbot geben und damit sind wir am dritten Punkt. Wir leben in einem Rechtsstaat. In einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Die Gerichte sind bei uns unabhängig und das ist die Presse und die Kunst auch. Zensur findet nicht statt.“ Verbieten kann die Stadt Wiesbaden den Auftritt nicht, aber sich distanzieren. Das hat der Magistrat als Gastgeber der Internationalen Maifestspiele nun getan.  Die Einladung Netrebkos sei höchst unsensibel. Gert-Uwe Mende, SPD, Oberbürgermeister Wiesbaden „Wir haben lange mit uns gerungen und haben dem künstlerischen Leiter wirklich schweren Herzens empfohlen, auf den Auftritt von Frau Netrebko zu […]

  • 150 Statisten bei Fotoshooting auf Mainzer Hauptfriedhof

    150 Statisten bei Fotoshooting auf Mainzer Hauptfriedhof

    Am Wochenende war richtig viel los auf dem Mainzer Hauptfriedhof, denn dort fand ein Kunstprojekt mit 150 Statisten statt. Per Zeitungsanzeige und über die sozialen Medien hat Fotograf Moritz Koch Statisten für sein Friedhof-Shooting. Das aufwändigste Projekt des Mainzer Fotografen. Es ist vollbracht. Gegen 16.00 Uhr hat Fotograf Moritz Koch sein Bild im Kasten. Schon am Morgen sitzt Diana Lopez in der Maske. Genauer in der Trauerhalle. Über Social Media hat ihre Tochter von der Statistensuche erfahren. Diana Lopez, Statistin „Dann hat meine Tochter uns ganz spontan mich und meine anderen zwei Töchter angemeldet und das Foto eingeschickt und Moritz hat sich jetzt für mich als Mutter, der Minerva entschieden.“ Tochter Paula sitzt direkt neben ihrer Mutter. Sie wird als Marilyn Monroe geschminkt. Paula Lopez, Statistin „Es ist einfach cool als Komparse mal bei einem Shooting dabei sein zu könne.“ Draußen probt Moritz Koch mit den Sargträgern. Das Foto, das am Nachmittag entstehen soll, ist Teil einer Serie um einen humanoiden Roboter. Der Mainzer Fotograf ist 22 Jahre alt und hatte bereits mit 18 seine erste große Ausstellung. Moritz Koch, Fotograf „Ich mach das jetzt so seit fünf – sechs Jahren schon. Also ich bin schon ein paar Jährchen dabei. Und hatte immer schon das Bedürfnis, mich künstlerisch zu verwirklichen. Aber jetzt bei dieser Großfotografie – das mache ich seit zwei – drei Jahren – hat sich der Blick geöffnet und erzähle wirklich so eine Geschichte, genau, ja.“ Es geht zum Beispiel um den Klimawandel, um menschliche Emotionen. Nichts ist in den Fotografien zufällig, alles ist bis ins kleinste Detail inszeniert. So eine Inszenierung kann dauern. Alle die hier in der Kälte stehen, machen das ohne bezahlt zu werden. Christine Sonne, kaufmännische Angestellte „Ich hab das Projekt von einer Arbeitskollegin, meiner Chefin tatsächlich gezeigt bekommen, sie meinte da würde ich […]

  • Graffitikünstler aus Eich sprüht in Miami

    Graffitikünstler aus Eich sprüht in Miami

    Die „Art Basel“ ist weltweit die größte Kunstmesse. Neben Basel sind auch Hongkong und Miami Veranstaltungsorte. Und in Miami war auch ein Graffiti-Künstler aus Eich in Rheinhessen mit am Start. Für Daniel Ferino ist damit ein langjähriger Traum in Erfüllung gegangen. Gesprühte Kunst! Daniel Ferino ist Sprayer, seit 23 Jahren. Heute ein angesagter Künstler, damals ein böser Bub, der die Wände beschmiert. Daniel Ferino „Zum Sprayen gekommen bin ich, ach Gott, als kleiner Junge. Schon in der Schulzeit. Angefangen Hausaufgabenhefte zu bemalen. Dann irgendwann Dosen besorgt und geübt. Ausprobiert. Auf jeden Fall ist es ein Traumjob. Weil ich machen kann, was ich will oder was mir Spaß macht. Und ich kann davon leben.“ Firmen, Gemeinden und Städte lassen sich gerne Wände vom Graffiti Künstler aus Eich verschönern. Vergangenen Monat war Daniel Ferino bei dem Kunstevent schlechthin mit dabei. Für die „Art Basel“ in Miami hat er zusammen mit einem Kollegen ein zwölf Meter hohes Graffiti von Leonardo da Vinci gesprüht. Daniel Ferino, Graffiti-Künstler „Es war so, dass ich am Anfang vom Jahr mit meiner Familie Urlaub dort gemacht habe. Und ein Kumpel von mir aus Ulm, der Philip, der hat einen Kontakt dort, der sich um legale Wände kümmert, den hab ich dann angeschrieben. Und der hat mir das ermöglicht, dass ich im Februar schon eine Wand malen durfte. Und dann hatten wir dort die Idee, dass ich im Dezember mit Philip noch mal rüberkomme zur Art Basel. Und er hat es geschafft, uns eine Wand klarzumachen, an einer Grundschule im Art District.“ Die Vorlagen für die riesigen Graffiti Kunstwerke erstellt der 37-Jährige am Tablet. Daniel Ferino ist ein großer Fan des 1. FC Kaiserslautern. Sieben Tribünenwände im Fritz-Walter-Stadion hat er besprüht. Im Auftrag des Vereins. Miami, das Stadion des Lieblingsvereins, – was kommt jetzt? Daniel Ferino, Graffiti-Künstler „So Los […]

  • Römerschiff wird aufwendig saniert

    Römerschiff wird aufwendig saniert

    Die Stella Noviomagi ist die Touristenattraktion von Neumagen-Dhron an der Mosel. Das Holzschiff ist ein authentischer Nachbau eines Weinschiffes der Römer aus dem 3. Jahrhundert. Zurzeit kann das Schiff aber keine Fahrt aufnehmen, es muss komplett saniert werden. Die Stella Noviomagi – der Stern von Neumagen. Der Bug – also das Vorderteil des Weinschiffs – erinnert an einen Delphin. Damals ein Glücksbote für die Römer. Seit zwei Jahren liegt das Schiff auf dem Trockenen: Eine Grundsanierung war dringend notwendig. Das gesamte Holz muss erneuert werden: Dieter Heintz, Vorsitzender Förderverein Neumagener Weinschiff e.v. „Wir sind dran, alles in allem waren es rund 1.500 Arbeitsstunden, die ehrenamtlich erbracht wurden und zusätzlich haben uns noch ortsansässige Schreiner unterstütz. Es sind rund acht, neun Mitarbeiter, alle ehrenamtlich vom Förderverein. Rüstige Pensionäre und Rentner, die das Ganze gewuppt haben bis jetzt.“ Den Nachbau des Römerschiffes haben 2007 Auszubildende der Handwerkskammer Trier gebaut. Gefördert von der EU und dem Land Rheinland-Pfalz in das Projekt. Aber die Planken von damals machen jetzt Probleme – sie sind der Grund für die Sanierung: Dieter Heintz – Vorsitzender Förderverein Neumagener Weinschiff e.v. „Das Problem war in der Fertigung. Man hatte Nut und Federn gefertigt, um einfacher in die Rundung zu kommen. Das hat aber den Nachteil, sobald Sie in die Rundung kommen machen Sie eine Naht auf. Und über diese Naht kann immer wieder Wasser einsickern. Dadurch wurde das Holz durchfeuchtet. Zusätzlich hatte man die Hölzer vertikal verschraubt, mit Schrauben, die keine Edelstahlschrauben waren. Daher konnte sich dort Rost festsetzten und von dort ein Feuchtungsprozess einsetzen.“ Normalerweise liegt das Römerschiff hier in Neumagen-Dhron vor Anker. Vor 2000 Jahren haben solche Schiffe auf der Mosel Wein transportiert. Heute ist der Nachbau ein Teil der übrig geblieben römischen Kultur – im ältesten Weinort Deutschlands. Über 100.000 Euro kostet die Sanierung des Römerschiffes. […]

  • Nach der Flut – Freizeitbad in Prüm öffnet wieder

    Nach der Flut – Freizeitbad in Prüm öffnet wieder

    Die Flutkatastrophe vor anderthalb Jahren hat nicht nur das Ahrtal schwer getroffen. Auch viele Gemeinden in der Eifel wurden vom Hochwasser zerstört. So auch weite Teile der Kleinstadt Prüm. Hier hat es unter anderem das Hallen- und das Freibad getroffen – und damit die einzigen Schwimmmöglichkeiten weit und breit. Pünktlich zum Start ins neue Jahr, hat das Hallenbad gestern wieder seine Türen geöffnet. Der Ansturm ist groß, die Prümer können es kaum erwarten. Planschen, schwimmen, rutschen und entspannen. All das ist hier jetzt endlich wieder möglich. Christian Hontheim „Für uns Prümer ist es super. Wir sind alle sehr sehr froh; alle, jeder hier.“ Leonie „Weil ich gerade im Schwimmkurs bin und ich habe gerade das Seepferdchen fertig gemacht und ich möchte fürs nächste Abzeichen üben.“ Judith Hontheim „Also ich finde das Bad für die Prümer seh,r sehr wichtig, vor allen Dingen auch für die Kinder. Weil nach Corona konnten die alle gar nicht richtig schwimmen lernen, keine Schwimmkurse …“ Niklas „Wir müssen die ganze Zeit nach Bitburg rennen und in Bitburg habe ich jetzt schwimmen gelernt, nicht hier in Prüm.“ Fast drei Jahre lang mussten die Gäste auf Schwimmkurse und den Badespaß verzichten: Erst Corona, dann ein Brand und schließlich die Flut, die im Keller nahezu die komplette Technik zerstört hat. Bis zu einem Meter vierzig hoch stand das Wasser hier unten, erzählt uns Hallenbadleiter Rainer Raskopp; ein Meer von Schlamm und Dreck. Rainer Raskopp, Betriebsleiter Hallenbad Prüm „Ich gebe zu, als ich das erste Mal hier rein kam nach der Flut, da habe ich sowohl hier im Hallenbad als auch im Freibad gedacht: ‚Mein Gott, wie soll das hier weitergehen?‘. Aber das war eigentlich nur ein kurzer Moment.“ Denn schnell finden sich viele freiwillige Helfer aus der Umgebung, die das Bad vom Schlamm befreien und so einen zügigen Wiederaufbau […]

  • Studiogespräch mit dem Direktor des Städel-Museums in Frankfurt

    Studiogespräch mit dem Direktor des Städel-Museums in Frankfurt

    Herzlich willkommen zu 17:30 Sat eins live auf der Zielgeraden des Jahres. Die Zeit zwischen den Jahren wollen wir nutzen, zurück zu blicken auf das abgelaufene Jahr, mal wieder ein herausforderndes. Daher haben wir die festlichere Kulisse gewählt, um heute ins Gespräch zu kommen mit Philipp Demandt, dem Direktor des Städel Museums in Frankfurt, der gleich ins Studio kommt. Das Städel ist ein Star in der Kunstszene und das Team will weiter hoch hinaus. Beitrag: Auf den erfolgreichen langjährigen Direktor des Städels, Max Hollein, der vor sechs Jahren in die USA ging und dort aktuell am Metropolitan Museum of Art wirkt, folgte Philipp Demandt. Und er gilt als ebenso erfolgreich wie sein Vorgänger. Beide Direktoren dürfen als absoluter Glücksfall für die älteste und wohl renommierteste Museums-Stiftung in Deutschland gelten. Das Städel bietet einen nahezu lückenlosen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte. In den letzten Jahren feierte das Städel mit seinen großen Publikumsausstellungen gewaltige Erfolge. Allein „Making van Gogh“ lockte mehr als eine halbe Million Besucher an, so viele wie nie zuvor in der Geschichte des 200 Jahre alten Museums. Wer nun denkt, ein Museumsdirektor müsse nur möglichst viele bedeutende, schöne und teure Bilder nebeneinander an den Wänden aufhängen, und dann kämen die Menschen schon in Massen hereinspaziert, der dürfte falsch liegen. Alles, so Demandt, stehe und falle mit der Schlüssigkeit der Ausstellungsthese, der Geschichte, die all das, was gezeigt wird, in neue und überraschende Zusammenhänge bringt. So wirken die Exponate in jeder Ausstellung in einem ganz neuen Licht. Der Erkenntnisgewinn geht weit über den Inhalt des einzelnen Bildes hinaus. Der überragende Erfolg seiner Geschichten gibt Demandt recht. Hunderttausende lassen sich von ihnen bezaubern und die Welt von gestern und heute immer wieder neu verstehen und begreifen. Man ist versucht zu sagen: So muss Museum sein. Markus Appelmann, Moderator: „So muss […]

  • Rückblick auf das erste Halbjahr 2022

    Rückblick auf das erste Halbjahr 2022

    Wir zeigen die wichtigsten Ereignisse im ersten Halbjahr 2022 in Hessen und Rheinland-Pfalz. Eva Dieterle, Moderatorin: „Die Zeit zwischen den Jahren, sie wird traditionell auch dafür genutzt, um auf das auslaufende Jahr zurückzuschauen. Was war los in Hessen und Rheinland-Pfalz? Das haben wir in unserem Jahresrückblick zusammengefasst – heute blicken wir auf die Monate Januar bis Juni und wir starten mit einer traurigen Geschichte mit Happy End.“ Beitrag: JANUAR Ganz vorsichtig nähert sich Anfang Januar ein Feuerwehrmann der verängstigten Hündin Dschutti, die verletzt an der A4 liegt. Drei Tage vorher verliert Dschuttis Frauchen die Kontrolle über ihr Auto – einer ihrer beiden Hunde wird tödlich verletzt, der andere flüchtet in ein Waldgebiet. Tage der Ungewissheit für die Hundebesitzerin. Marco Wenderoth, Feuerwehr Bad Hersfeld am 2.1.22: „Es war ein ungewöhnlicher Einsatz für uns. (…) Und es war natürlich ein schönes Gefühl zu sehen, wie der sich gefreut hat, als die Besitzerin kam.“ Happy-End für Dschutti und ihr Frauchen! Schlange stehen für ein paar Lebensmittel. Alleine bei der Ludwigshafener Tafel gibt es bis Mitte Januar schon rund 50 Neuanmeldungen. Steigende Strom- und Lebensmittelpreise treffen besonders arme Menschen hart – der Andrang bei den Tafeln wird immer größer. Ein TRAURIGER Trend, der im Laufe des Jahres sogar zum Aufnahmestopp bei einigen Tafeln führen wird. Für TRAUER und Entsetzen sorgt am 31. Januar der Mord an zwei jungen Polizisten in der Nähe von Kusel. Sie werden bei einer Verkehrskontrolle kaltblütig erschossen – offenbar um Jagdwilderei zu vertuschen. Nach einer großangelegten Fahndung können die Beamten den mutmaßlichen Mörder Andreas S. und seinen mutmaßlichen Komplizen festnehmen. OTON Sabrina Kunz, Vorsitzende Gewerkschaft der Polizei am 31.1.22: „Das ist im Grunde genommen der Albtraum jedes Polizisten und jeder Polizistin.“ Ein Albtraum, der im ganzen Land Spuren hinterlässt. Hunderte Menschen kommen zu den Trauergottesdiensten und erweisen Yasmin B. und […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Anflugverfahren darf weiter getestet werden — Holzdiebstahl nimmt zu — Intelligente Laternen für Wiesbadener Park — Weihnachtsmarkt Frankfurt: Mit Besucherzahlen zufrieden Anflugverfahren darf weiter getestet werden Flugzeuge im Landeanflug auf Frankfurt dürfen weiterhin größere Städte wie Mainz und Offenbach auf Kosten weniger dicht besiedelter Gebiete umfliegen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat einen Eilantrag südhessischer Kommunen abgelehnt. Sie wollten erreichen, dass der Deutschen Flugsicherung vorläufig untersagt wird, die Verschiebung des Anflugkorridors nach Süden weiter zu testen. Laut der Kommunen ist der Fluglärm besonders nachts so groß, dass sie nicht auf eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren warten können. Der Verwaltungsgerichtshof sah dagegen keine besondere Dringlichkeit. Der weitere Probebetrieb werde zu keinen unzumutbaren Lärmbelastungen führen. Holzdiebstahl nimmt zu Aus den Wäldern in Hessen wird seit einiger Zeit vermehrt Holz gestohlen. Das hat die Landesbehörde Hessen Forst mitgeteilt. Der Diebstahl habe wegen der gestiegenen Energiepreise spürbar zugenommen. Hessen Forst setze deshalb GPS-Tracker ein, um das geklaute Holz zu orten. Einige Diebe seien dadurch schon überführt worden. Auch in Rheinland-Pfalz nimmt der Holzklau zu. Nach Angaben des Waldbesitzerverbandes liegt das auch daran, dass die Preise für Brennholz in diesem Jahr zwischen 50 und 100 Prozent gestiegen sind. Intelligente Laternen für Park Der bislang spärlich beleuchtete Henkell-Park in Wiesbaden hat eine neue Lichtanlage mit modernster Technik bekommen. Gert-Uwe Mende, SPD, Oberbürgermeister Wiesbaden „Ein Park, der sehr als Durchgangsweg benutzt wird zu beleuchten, ist keine leichte Sache, denn wir haben hier natürlich Naturschutzangelegenheiten, die mit unter einen Hut gebracht werden müssen, das Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Und das was hier entwickelt worden ist, nämlich eine dynamische Beleuchtung, die angeht, wenn jemand kommt, die wieder ausgeht, wenn die Menschen weg sind, die sich steigert wenn erforderlich, das ist eine technische Innovation, sehr energiesparend und umweltschonend.“ Die neue intelligente Lichtsteuerung senkt den Jahresverbrauch um fast 80 Prozent. Die Kosten für […]

  • Geheimnisvoller Kult – Mithras-Ausstellung in Frankfurt

    Geheimnisvoller Kult – Mithras-Ausstellung in Frankfurt

    Die Spuren der Römer finden sich überall bei uns. Schließlich war der Südwesten Deutschlands vor 2.000 Jahren römisch. Die alten Römer brachten viel Kultur und – ja man kann ruhig sagen – zivilisiertes Leben nach Germanien. Manches, was damals so zelebriert wurde, ist auch heute noch geheimnisvoll. So wie der Mithras-Kult. Den gab es besonders häufig im Rhein-Main-Gebiet. Das Frankfurter Archäologische Museum widmet dem Mithras-Kult jetzt eine Ausstellung. Mithras: eine Göttergestalt, die seit dem 14. Jahrhundert vor Christus verehrt wird. Der Sage nach verfolgt Mithras einen Stier. Er tötet ihn, bringt ihn in seine Höhle und opfert das Tier dort zur Erneuerung der Welt. Ab dem ersten Jahrhundert nach Christus entsteht im Römischen Reich ein Mithras-Kult. Regelmäßig treffen sich Männer in einer Art Vereinsheim. Wolfgang David, Direktor Archäologisches Museum Frankfurt „Und es sind dort Initiationen, Riten vollzogen worden, von denen wir sehr wenig wissen. Und dadurch hat sich natürlich auch ein Mysterium um den Mithras-Kult entwickelt. Dieser Männerbund in den höhlenartigen Heiligtümern hat doch sehr die Phantasie angeregt und ist natürlich heutzutage immer noch etwas ganz Außergewöhnliches.“ „Mithräum“ nennen die Forschen den Raum, in dem sich der Männerbund trifft. Was genau dort in der Antike passiert ist, wird noch erforscht. Klar ist: Die Männer haben zusammen gegessen und getrunken. Das belegen Funde. Wahrscheinlich die Überreste von insgesamt fünf Mithräen werden im römischen Nida, dem heutigen Frankfurter Stadtteil Heddernheim entdeckt. Darunter ist ein weltweit bedeutendes tonnenschweres Steindenkmal des Mithras-Kultes. Es ist knapp 2000 Jahre alt. Wolfgang David, Direktor Archäologisches Museum Frankfurt „Es ist tatsächlich so, dass die Region das Rhein-Main-Gebiet ist eine Massierung von Mithras-Heiligtümern festzustellen. Wenn man die Karte des römischen Reiches, zwischen Schottland und Nordafrika, zwischen Spanien und dem Zweistromland im heutigen Irak sieht.“ Warum besonders viele Zeugnisse des Mithras-Kultes im Rhein-Main-Gebiet gefunden werden, ist nicht ganz klar. Verbreitet […]

  • Arbeitslose spielen Weihnachtstheater

    Arbeitslose spielen Weihnachtstheater

    Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist eines der meist aufgeführten Stücke in der Adventszeit. Mittlerweile gibt es viele Abwandlungen und eine sehr ungewöhnliche fand heute im hessischen Hofheim statt. Denn alle Darsteller dort sind arbeitslos. Und noch ungewöhnlicher, einige von ihn finden über das Theaterspielen wieder zurück in Arbeit. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hinter Türchen Nummer 15 unseres Adventskalenders. „Komm in meinen Arm. Ich werde dir zeigen, was du nicht siehst, was du nicht sehen willst.“ Es ist ein nicht alltägliches Weihnachts-Theaterstück, denn es ist zugleich eine Jobmaßnahme. Wie Peter Westphal sind alle Darsteller seit über einem Jahr arbeitslos. Der 54-Jährige gelernte Elektroanlageninstallateur aus Schwalbach verlor zu Beginn der Corona-Pandemie seinen Job. Seitdem sucht er einen neuen Arbeitsplatz. Das Theaterspielen soll ihm dabei helfen. Peter Westphal, Darsteller „Hier kommt’s mehr drauf an, wirklich die Persönlichkeit aus einem rauszuholen. Und dass man wieder Mut kriegt und dass man wieder auch … na ja, diese Befangenheit, die man hatte, die Frustration, die man gesammelt hat im Laufe der Zeit, mit Absagen et cetera, hinter sich lässt. Und wieder zu sich selbst findet und merkt: Ich kann was und das zeig ich auch und das bring ich auch so rüber.“ Das Stück „Der letzte Geist“ ist keine Glitzer-Weihnachtsaufführung. Es beschäftigt sich mit den Vorurteilen gegenüber Arbeitslosen. Die Hauptfigur Eberhard Scrooge ist seit vielen Jahren arbeitslos, alkoholabhängig und faul, ehe ihm eines Nachts – wie in der Weihnachtsgeschichte – drei Geister begegnen. Sie überzeugen ihn, sein Leben umzukrempeln und wieder arbeiten zu gehen. Fritz Dinges, Veranstalter des Theaterstücks „Hier drin erleben Sie Leute, die sonst nie den Mund aufmachen. Sie haben sie auf der Bühne erlebt. Die hatten früher Angst davor gehabt, auf die Bühne zu gehen. Heute gehen sie anders hin. Sie bewerben sich anders. Ist eine ganz andere […]

  • Hessens größter Adventskalender – das Rathaus von Hanau

    Hessens größter Adventskalender – das Rathaus von Hanau

    Für unser heutiges Türchen im Adventskalender greifen wir mal auf einen anderen ganz besonderen Adventskalender zurück und der steht in Hanau. 24 Fenster hat das dortige Rathaus, da liegt der Gedanke natürlich nahe, daraus zur Weihnachtszeit einen großen Adventskalender zu machen. Den wohl größten in Hessen. Drei Jahre lang mussten die Hanauer wegen der Rathaussanierung auf ihn verzichten, jetzt erstrahlt ihr besonderer XXL-Adventskalender wieder in vollem Glanz. Ein Markenzeichen der Stadt Hanau, findet Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Idee zum Fenster-Kalender kam von seiner Amtsvorgängerin. Claus Kaminsky, SPD, Oberbürgermeister „Die, so erzählt sie die Geschichte, beim Friseur eine Eingebung hatte, bei der Durchsicht einer Zeitschrift und nachdem sie die Idee hatte, hat sie überprüft, wie viel Fenster haben wir denn hier und es sind genau 24! Und da waren wir natürlich in Hanau nicht mehr zu halten und haben das realisiert, vor 25 Jahren!“ Damit feiert der Hanauer Adventskalender dieses Jahr Jubiläum. Seit Anfang an gestaltet Joerg Eyfferth die Motive. Hinter Türchen Nummer 14 versteckt sich heute: Hans im Glück, dessen Mühlstein ins Wasser plumpst. Die Moral der Geschichte: Besitz allein macht nicht glücklich. Joerg Eyfferth, Künstler „Eigentlich war ihm immer alles, was er getauscht hat, nicht das, was er eigentlich wollte und der Mühlstein plumpste dann in den Brunnen rein und er guckt jetzt ganz erstaunt – ‚Hä, wie ist das den passiert? Na ja gut jetzt ist er drin, dann kann ich jetzt zur Mutter gehen und sagen: Du, ich hab jetzt nichts mitgebracht von meiner Lehrzeit, aber du bist doch froh dass ich wieder da bin‘ und das ist dann das letzte Bild was man sieht, die Mutter freut sich trotzdem.“ Auch die anderen Kalenderbilder zeigen keine typischen Weihnachtsthemen sondern mit Aschenputtel oder Hase und Igel Märchen der Brüder Grimm. Ein Hinweis auf die Geschichten, die im nächsten […]

  • Grüffelo-Ausstellung in Speyer

    Grüffelo-Ausstellung in Speyer

    „Er hat schreckliche Hauer und schreckliche Klauen und schreckliche Zähne, um Tiere zu kauen.“ Wer ist mit diesem Zitat wohl gemeint? Eltern mit jungen Kindern wissen es: der Grüffelo! Vor drei Jahren ist im Historischen Museum der Pfalz in Speyer die Grüffelo-Ausstellung eröffnet worden. Doch dann kam Corona und das Museum musste schließen. Nur ein paar Wochen lang war die Familienausstellung geöffnet und 35 000 Kinder kamen. Deshalb ist der Grüffelo jetzt zurück – mit noch mehr Ausstellungsfläche. Grüffelo Teil zwei. Er ist Kult! Die Abenteuer des leicht verpeilten schaurigen Grüffelo-Monsters faszinieren seit über 20 Jahren Kinder auf der ganzen Welt. Dem vierjährigen Loui aus Speyer ist das Monster aber nicht ganz geheuer. Er schaut sich den pelzigen Riesen lieber aus der Ferne an. Der Grüffelo besucht regelmäßig seine Ausstellung und macht sich über seine Leibspeise Maus auf Butterbrot her. Alexander Schubert, Direktor Historisches Museum der Pfalz „Der Grüffelo ist nicht wirklich gefährlich. Natürlich hat jeder Angst vor ihm, er sieht ja auch fürchterlich aus. Aber eigentlich ist er doch ein bisschen trottelig, bisschen tollpatschig. Auch dass er sich von der Maus so hinter das Licht führen lässt, zeigt ja, dass er eigentlich ein ganz gutmütiger Geselle ist.“ In den Grüffelo-Büchern von Axel Scheffler und Julia Donaldson geht es um eine Maus, die ein Ungeheuer namens Grüffelo erst erfindet und dann aber tatsächlich trifft. All die Abenteuer die im Wald geschehen, die können die Kids wie Loui auch erleben. Er und seine Mama Lisa-Maria Sepke suchen nach den Tieren, die in den Grüffelo-Geschichten eine Rolle spielen. Insgesamt gibt es 14 verschiedene Mitmachstationen. Cathérine Biasini, Kuratorin der Grüffelo-Ausstellung „Diese Geschichte an sich hat eben eine Botschaft, dass auch wenn man klein ist und schwach, man mit Mut, mit Pfiffigkeit und Intelligenz sehr viel bewirken kann.“ Ganz spielerisch können die Kids und […]

  • Das Weihnachtshaus von Ober Kostenz

    Das Weihnachtshaus von Ober Kostenz

    Wie ist es bei Ihnen? Haben Sie Lichterketten aufgebaut oder verzichten Sie wegen der Strompreise? Einige Städte haben dieses Jahr ihre Weihnachtsbeleuchtung reduziert, andere wiederum sagen, das Glitzern in der Dunkelheit gehört einfach dazu. Wir haben einen Mann besucht, für den ist Weihnachtsdekoration das größte Hobby. Er sagt: „Fußballspielen im Flutlicht kosten doch auch Strom“. Mitten im Hunsrück, da steht ein Haus, das strahlt heller als alle anderen. Tausende Lichter und Figuren verwandeln das Zuhause von Familie Kunz aus Ober Kostenz jedes Jahr in ein Weihnachtshaus. Schneemänner, eine große Weihnachtspyramide und etliche Nikoläuse zieren den Vorgarten. Und auch das Christkind ist schon in die große Krippe eingezogen. Für die Kinder Lennie und Leonie das Highlight des Jahres. Doch der wahre Deko-Fan ist Papa Detlef. Detlef Kunz „Ja, man muss es einfach so sehen, es ist ein Hobby, es macht Spaß und es macht Freude, so viele glückliche Gesichter zu sehen, so viele strahlende Kinderaugen, gerade jetzt in der dunklen, kalten Jahreszeit, die warmen Lichter, wunderbar.“ Schon als Kind hat Detlef Kunz immer sein Fenster zur Weihnachtszeit dekoriert. Vor rund 20 Jahren hat sich die Leidenschaft dann auf das ganze Haus ausgebreitet. Mittlerweile kommen die Menschen aus der ganzen Region, um das Weihnachtshaus von Familie Kunz zu bestaunen. Neben all der Bewunderung schwingt dieses Jahr aber noch ein anderes Thema mit: die Stromkosten. Deshalb dieses Jahr die Weihnachtsverwandlung ausfallen zu lassen, das kam für Detlef Kunz nicht infrage. Detlef Kunz „Man macht sich schon seine Gedanken, wo kann man noch irgendwas sparen oder wo kann man irgendwelche Birnchen auswechseln, aber man muss auch in der Gesamtbilanz sehen, dass der Energieverbrauch gerade dank LED-Technik ganz gering ist und wirklich nur einen Bruchteil von dem Jahresverbrauch ausmacht.“ Schon seit rund vier Wochen ist Detlef Kunz mit dem Aufbau beschäftigt. Ein paar Elemente fehlen […]

  • „Der Göttliche“ im Städel-Museum

    „Der Göttliche“ im Städel-Museum

    Seine Werke sind nicht selten Millionen wert – er war der Star seiner Zeit: Guido Reni. „Il divino“ – der Göttliche wurde er schon zu Lebzeiten genannt. Ein ganz großer Maler des frühen Barocks. Und trotzdem gerät er über die Jahrhunderte in Vergessenheit. Das soll sich ändern! Das Frankfurter Städel Museum widmet Guido Reni jetzt eine große Ausstellung. Große Meisterwerke sind es auf jeden Fall! Imposante Gemälde mit meist biblischen Motiven. Das ist so üblich im 17. Jahrhundert. Kunst von Guido Reni. Schon zu Lebzeiten erhält er von seinen zahlreichen Fans den eindrucksvollen Beinahmen „Il Divino“, der Göttliche Guido Reni. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt „Es sind zwei Dinge. Zum einen war Guido Reni ein Superstar zu seiner Zeit. Er hat die Schönheit des Göttlichen, sowohl die Antike wie auch das Christentum, gemalt wie kein anderer. Und auf der anderen Seite war er auch eine ziemlich göttliche Person. Etwas divenhaft muss man sagen. Großes Auftreten, sehr erfolgreich, unendlich religiös, gleichzeitig abergläubisch. Reich und spielsüchtig zugleich, also eine schillernde Persönlichkeit würden wir heute sagen.“ Ein Maler mit Star-Allüren. Der Erfinder des Blicks nach oben. So hat um 1610 niemand sonst religiöse Motive gemalt. Ein fragender, suchender Blick gen Himmel. Aber “il divino“ Guido kann noch mehr: oder besser bei Guido Reni ist weniger mehr! Bastian Eclercy, Kurator der Ausstellung „Er ist ein Meister der Fokussierung auf das Wesentliche, vor allem in der Komposition. Er lässt eigentlich immer alles weg, was sekundär ist. Er fokussiert sich ganz auf die Figuren. Der Hintergrund ist sehr stark reduziert. Er steckt sozusagen seine ganze Kunst in die Protagonisten rein. Das Prinzip der genialen Einfachheit.“ Jesus Christus lebensgroß – und sonst ist im Gemälde fast nichts zu sehen. Um 1604 eine ganz neue Art der Darstellung. Ob die englische Königin oder der Papst – alle […]

  • Der Mainzer Domschatz

    Der Mainzer Domschatz

    Durch die Zusammenlegung der Pfarreien, die durch den Priestermangel notwendig geworden sind, befürchtet das Bistum Mainz, dass die kostbaren Gegenstände, die Priester für religiöse Zeremonien benötigen, in Zukunft einfach eingeschmolzen werden. Dabei sind es handwerkliche Kunstwerke, die erhalten werden sollen. Um auf die Schönheit der Liturgischen Gegenstände aufmerksam zu machen, öffnet das Dommuseum seit heute die Türen seiner Schatzkammer. Es sind religiöse Kunstwerke. Sie haben etwas Mystisches. Die ältesten sind über 1.000 Jahre alt. Jahrhunderte lang gilt der Mainzer Domschatz als einer der kostbarsten des Abendlandes. Winfried Wilhelmy, Direktor des Mainzer Dom Museums „Den Domschatz gibt es eigentlich seitdem es den Mainzer Dom gibt, also seit ungefähr 1.500 Jahren. Über die Anfänge wissen wir nichts, aber seit dem 11. Jahrhundert haben wir insgesamt zehn Inventare erhalten, die den Domschatz in seiner ganzen Pracht beschreiben. Und damals, also Mitte des 15. Jahrhunderts, hat er weit über 1.000 Objekte umfasst.“ Anno 1803 lässt der letzte Mainzer Erzbischof große Teile des Schatzes einschmelzen. Er hat Angst davor, dass Napoleon Anspruch auf die religiösen Kostbarkeiten erhebt. Nur 400 Objekte bleiben erhalten. Hildegard Lütkenhaus, Kunsthistorikerin „Es sind alle Meister ihrer Faches, die diese Stücke geschaffen haben und sie bieten aus der jeweiligen Epoche Meisterleistungen ihrer eigenen Zeit, von allerhöchstem Niveau.“ Einige dieser Meisterwerke sind heute noch in Gebrauch. Diesen prunkvollen Stab eines Bischofs aus dem 19. Jahrhundert, nutzt auch der heutige Mainzer Bischof Peter Kohlgraf für besondere Anlässe, wie die Weihnachts- oder Ostermesse. Dieser Chormantel wird ursprünglich nicht für einen Mann der Kirche geschneidert. Das Messgewand ist eine prominente Kleiderspende. Einst eine prunkvolle kaiserliche Robe, getragen von Joséphine Bonapartes, der Gemahlin Napoleons. Ein sehr spendabler Kaiser. Winfried Wilhelmy, Direktor des Mainzer Dom Museums „Eines der schönsten Stücke das wir haben ist die sogenannte Napoleons-Garnitur. Eine Messgarnitur, die Kaiser Napoleon dem damals französischen Mainzer Bischof Joseph […]