Kultur

  • Zweitliga-Start für den FCK und Darmstadt 98

    Zweitliga-Start für den FCK und Darmstadt 98

    Morgen  wird es für unsere beiden Teams in der 2. Fußballbundesliga wieder ernst. Beide Mannschaften starten aber mit ganz unterschiedlichen Ausgangslagen in die neue Saison. Beim 1. FC Kaiserslautern bleibt vieles beim Alten, bei Darmstadt 98 dagegen ist spielertechnisch so einiges durcheinander gewirbelt. Der Startschuss für die neue Saison – er steht kurz bevor! Zum Auftakt empfängt Darmstadt 98 am Samstag Holstein Kiel. Nach Platz fünf in der vergangenen Spielrunde, wird der Saisonstart am heimischen Bölle zeigen, wie der personelle Umbruch anläuft. Denn: Die neue Startelf weist etwa zur Hälfte Neuzugänge auf. Besonders in der Offensive muss Trainer Florian Kohfeldt sein Team neu erfinden. Denn: Mittelstürmer Isac Lidberg und die hängende Spitze Fraser Hornby wurden gewinnbringend verkauft. In der vergangenen Saison waren beide zusammen an  insgesamt 40 Toren beteiligt. Florian Kohfeldt, Trainer Darmstadt 98 „Wir wollen mit einer gewissen Stabilität in die Saison starten. Wir haben eine gewisse Demut vor dieser Saison, weil wir absolut überzeugt sind von den Spielern, die wir geholt haben. Von den Potentialen, die wir geholt haben. Aber wir natürlich auch wissen, dass wir auf den ersten Blick erstmal extrem viele offensive Scorerpunkte abgegeben haben nach der letzten Saison. Und deshalb geht es für uns um Stabilität. (…) Und schnellstmöglich wieder in der Lage zu sein, in jedem Spiel zu sagen: Wir wollen das Spiel dominieren. Was dann tabellarisch am Ende dabei rauskommt, ist für uns jetzt noch kein Thema.“ Für die Tore soll ab sofort Stürmer-Neuzugang Hojae Lee sorgen, der aus der südkoreanischen ersten Liga geholt wurde. Beendet ist die Kaderplanung aber noch nicht. Es soll noch ein weiterer Mittelstürmer kommen. Weniger Abgänge hat der 1. FC Kaiserslautern zu verzeichnen, der mit Verteidiger Luca Sirch nur eine Stammkraft abgegeben hat. Dementsprechend geht Trainer Torsten Lieberknecht mit einem Gefühl von mehr Stabilität in seine zweite Saison als Trainer […]

  • Vor dem Liga-Start: Der 1. FC Kaiserslautern im Teamcheck

    Vor dem Liga-Start: Der 1. FC Kaiserslautern im Teamcheck

    Am Wochenende meldet sich die zweite Bundesliga zurück aus der Sommerpause. In dieser Saison will auch der 1. FC Kaiserslautern wieder oben mitmischen. Nach einer intensiven Vorbereitung und einer gelungenen Generalprobe haben wir für Sie jetzt die Roten Teufel in unserem großen 17:30 Sat.1 live-Teamcheck. Der FCK dürfte auch in dieser Saison für jede Überraschung gut sein. Nach einer wechselhaften vergangenen Spielzeit, die auf dem sechsten Tabellenplatz endete, liegt der Fokus in dieser Saison auf Konstanz. Mannschaft Auf ihm ruhen derzeit die größten Hoffnungen im Angriff: Naatan Skyttä zählte zuletzt zu den wichtigsten Leistungsträgern der Roten Teufel. Trotz zwischenzeitlicher Wechselgerüchte in Richtung Erster Liga stehen die Zeichen momentan auf Verbleib. Mit sieben Neuzugängen hat der FCK seinen Kader kräftig umgebaut und setzt auf Verjüngung. Mit Erencan Yardımcı haben die Pfälzer eines der spannendsten Nachwuchstalente verpflichtet. Mit Innenverteidiger Kelven Frees von Erstligist Hoffenheim verstärken die Roten Teufel die Abwehr. Der 2,02m große Innenverteidiger soll durch seine körperliche Präsenz und Kopfballstärke überzeugen. Einer ist auf  jeden Fall gesetzt: Kapitän Marlon Ritter. Der 31-Jährige geht in seine siebte Saison beim FCK. Schnell will er die vielen Neuzugänge integrieren. Marlon Ritter, Kapitän 1. FC Kaiserslautern „Wenn ich das mit meiner Jugend vergleiche, da sind die älteren Spieler doch schon ein bisschen netter als zu meiner Zeit damals, deswegen glaube ich ist es nicht schwer sich schnell wohlzufühlen. Hier ticken die Uhren noch ein bisschen anders als in anderen Vereinen. Es ist alles ein bisschen emotionaler und ich glaub darauf müssen wir auch die neuen Spieler vorbereiten.“ Viel Erfahrung trifft auf junge Talente. Für den Cheftrainer bedeutet das: die Qual der Wahl. Trainer Trotz zwischenzeitlicher Kritik setzen die Verantwortlichen weiter auf Torsten Lieberknecht. Der Trainer steht für eine intensive Spielweise, viel Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Wir waren in der letzten Saison schon die Mannschaft, die teilweise Benchmarks gesetzt hat was das […]

  • Foto-Künstler Moritz Koch schafft es nach New York

    Foto-Künstler Moritz Koch schafft es nach New York

    Ein Mainzer in New York. Moritz Koch kommt gerade von der ältesten und renommiertesten Foto-Kunst-Messe der Welt. Es läuft derzeit richtig gut für den 26-Jährigen. Auch in Berlin wird seine Kunst zurzeit ausgestellt. Wir haben den Fotografen daheim in seiner Heimat getroffen. Auf der Laubenheimer Höhe. Dort kann er in Ruhe über neue Projekte nachdenken. „Also das ganz Besondere hier ist für mich, dass man einfach den Gedanken freien Lauf lassen kann und so einen Ruhepol hat, mitten in der Natur steht, aber doch noch relativ zentral in Mainz ist, und das ist für meine Arbeit, für mich selbst sehr wichtig. Dass man diesen Ort hat, an dem man seinen Gedanken freien Lauf lassen kann, um auch diese großen Projekte eben zu planen, sich auszudenken.“ Von der Laubenheimer Höhe aus, kann Moritz Koch auf den Feldberg im Taunus blicken. Dort hat er im vergangenen Sommer, nach monatelanger Vorbereitung einen ganzen Tag lang ein einziges Foto inszeniert. Mit 150 Komparsen und einem Team von rund 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Moritz Koch, Foto-Künstler „Und dann dieses eine Filmstill nur zu haben. Nicht wie im Film eben, eine Geschichte anhand von 25 oder 30 Bildern pro Sekunde zu erzählen, sondern wirklich nur an einem einzigen Frame, das hat für mich immer was unheimlich Faszinierendes ausgelöst. Irgendwie habe ich nach einem universellen Ausdrucksmedium gesucht, das nicht an der Sprache scheitert, und habe das dann in der inszenierten Fotografie, in der groß inszenierten Fotografie gefunden.“ Moritz Koch ist Autodidakt. Als Kind hat er angefangen zu fotografieren. Mit einer normalen kleinen Kamera. Für seine gigantischen Fotoproduktionen, wie hier auf dem Mainzer Hauptfriedhof, stellen das Equipment Sponsoren und Freiwillige helfen vor und hinter der Kamera. Als einer der jüngsten Künstler überhaupt bekommt der 26-Jährige vergangenen Herbst eine Einzelausstellung im Mainzer Landesmuseum mit Besucherrekord. In diesem Frühjahr dann die Reise […]

  • Drucken wie vor 500 Jahren

    Drucken wie vor 500 Jahren

    Vor zwei Jahren hat das Mainzer Gutenberg-Museum für rund zwei Millionen Euro die „Biblia Pauperum“ erworben – auch „Armenbibel“ genannt. Sie ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der frühen Buch- und Bildkultur. Und heute kommt der nächste spektakuläre Neuzugang ins Haus: ein original hergestellter Druckstock, der zeigt, wie die Armenbibel vor rund 500 Jahren gedruckt wurde. Es ist ein Kunstwerk, eine Druckvorlage, so wie sie ab Ende des 14. Jahrhunderts genutzt worden ist. Angefertigt aus einem Stück Kirschholz. Das ist besonders hart und lässt sich gut bearbeiten. Der Druckstock zeigt eine Seite aus der Biblia Pauperum. Bearbeitet hat das Holz der dänische Druckkünstler Jorge Larguito. Jorge Larguito, Druckkünstler „Insgesamt habe in 100 Stunden daran gearbeitet. 82 Stunden für das Ausschneiden und 16 Stunden für die Vorbereitung. Zuerst habe ich eine Zeichnung angefertigt und die dann auf das Holz übertragen. Es war sehr schwierig, denn es gibt viele Details. Kleine Gesichter, winzige Augen und Text. Es war schon eine Herausforderung.“ Der Druckstock ist für eine einzige Buchseite. Blockdruck nennt sich das aufwändige Verfahren. Die Biblia Pauperum ist so um 1460 gedruckt worden. Sie wird auch Armenbibel genannt, weil sie viele Bilder hat und damals kaum jemand lesen konnte. Das Gutenberg-Museum hat den Blockdruckstock extra in Auftrag gegeben. Dr. Ulf Sölter, Direktor Gutenberg-Museum Mainz „Uns ist es im Gutenberg-Museum immer auch ein Anliegen, verständlich zu machen, wie diese Werke zu kontextualisieren sind: Wie sind die entstanden, wie sind die auch technisch entstanden?“ Ganz anders entstanden als die Gutenbergbibel, die in der Schatzkammer des Museums liegt. Denn der Mainzer hat den Druck mit beweglichen Lettern, die immer wieder anders genutzt werden können, erfunden. In der Schatzkammer liegt seit zwei Jahren auch die 2 Millionen Euro teure Armenbibel. Dr. Ulf Sölter, Direktor Gutenberg-Museum Mainz Das Blockbuch ist eine besondere Untergattung, wenn man so will, des Buchdrucks. Und da haben […]

  • Theaterfestival Sommerwerft in Frankfurt

    Theaterfestival Sommerwerft in Frankfurt

    Am Mainufer im Frankfurter Osten findet gerade wieder die Sommerwerft statt – ein kostenloses Theater-Festival mit Workshops, Konzerten und anderen Performances. Zum 25-jährigen Jubiläum steht in diesem Jahr das Thema OZEAN im Fokus. Das Programm soll zum Nachdenken anregen über die wertvollste Ressource, die wir auf der Welt haben: Wasser. Für die einen ein gefährliches Terrain, das es zu überqueren gilt. Für andere ein Ort zum bereisen und entdecken. In ihrer Performance „O.C.E.A.N“ thematisiert die Theatergruppe antagon unsere Beziehung zum Ozean und zu Wasser. Lauren Boissonnet, Schauspielerin antagon „Geschichten der Menschheit auf dem Wasser, dem Meer, Menschen, die im Meer gestorben sind, Migration, aber auch Umweltschutz und wie wichtig Wasser ist für unser Überleben.“ Im Wassercafé ist Wasser ein feiner Tropfen für Feinschmecker, ein exquisites Genussmittel. Denn sauberes, trinkbares Wasser ist keine Selbstverständlichkeit. Chemische Abfälle, Öl und Plastikmüll belasten unsere Flüsse und Meere. Bernhard Bub, künstlerischer Leiter „’The Ocean starts in Frankfurt‘, das ist unser Thema. Diese ganzen menschengemachten Probleme können natürlich nur vom Menschen auch gelöst werden und wir versuchen, einen Beitrag mit dem Festival da zu leisten, diese Verantwortung und diese Wahrnehmung über die Flüsse und die Ozeane an die Menschen und in die Köpfe zu bringen.“ Eine Ausstellung zur Tiefsee vom Frankfurter Senckenberg-Museum bringt die wissenschaftliche Seite des Themas an die Besucher. Musik gibt’s im Beduinenzelt. Für die meisten hier ist es vor allem die entspannte Atmosphäre, die die Sommerwerft ausmacht. Michael Erbel, aus Wetzlar „Als langjähriger Besucher der Sommerwerft ist es einfach wieder traumhaft, wie wir hier multikulti Kultur erleben können, eine Soziokultur, keine Hochkultur, eine Kultur, die Spaß macht und die sehr politisch ist und Frankfurt dringend nötig hat.“ Tanja Blätz, aus Frankfurt „Ich war die letzten Jahre da für die Night of Dance, weil ich selber auch tanze und sich da eine kleine Gruppe […]

  • Kampf gegen überhöhte Ticketpreise

    Kampf gegen überhöhte Ticketpreise

    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig in diesen Tagen bei Mainz 05Station gemacht. Aber nicht etwa, um sich ein Fußballspiel anzuschauen, sondern um dort über die Pläne der Bundesregierung zu informieren, den Weiterverkauf von Tickets zu überhöhten Preisen einzudämmen. Wer in letzter Zeit versucht hat, Tickets für große Konzerte oder Sportveranstaltungen zu kaufen, kennt das Problem: Die Nachfrage ist hoch, die Preise ebenso – und das nicht nur auf den offiziellen Seiten- Auf Internet-Plattformen werden Tickets systematisch weiterverkauft, teils zum Drei- oder Vierfachen des Originalpreises. Dagegen will die Bundesjustizministerin jetzt vorgehen. Noch in diesem Jahr will Stefanie Hubig einen Gesetzentwurf vorlegen. Stefanie Hubig (SPD), Bundesjustizministerin „Wir arbeiten gerade an einer gesetzlichen Regelung und wollen bei dieser gesetzlichen Regelung einerseits eine Obergrenze für den Weiterverkauf – also den Zuschlag beim Weiterverkauf – einführen. Und zweitens wollen wir weiterhin allen ermöglichen, dass sie Tickets – wenn sie z.B. nicht ins Konzert gehen können, weil sie krank sind – weitergeben können. Auch gegen Entgeld.“ Denn Hubig hat vor allem kommerzielle Händler im Visier, die mit digitalen Bots massenhaft Tickets kaufen und sie über Online-Plattformen zu überhöhten Preisen weiterverkaufen. Stefanie Hubig (SPD), Bundesjustizministerin „Das schadet natürlich zum einen den Veranstaltern, den Künstlern, den Sportlern, die natürlich ihre Fans mit in ihrer Arena dabei haben wollen. Aber es schadet vor allem auch den Fans, den Verbrauchern, die viel mehr Geld für eine Konzertkarte, für eine Fußballkarte zahlen müssen, als angemessen ist.“ Der von Hubig geplante Gesetzentwurf könnte auch Maßnahmen gegen überhöhte Ticketpreise enthalten, die sich in anderen Staaten bewährt haben. So ist der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets in Frankreich zum Beispiel nur mit der Genehmigung des Veranstalters erlaubt. Beim Erstligisten Mainz 05 sind überhöhte Ticketpreise hingegen kein großes Problem. Ein Weiterverkauf ist nur über eine eigene Online-Plattform möglich. Wer diese zu umgehen versucht, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

  • Dreharbeiten für "Max und die wilde 7" - Teil 3

    Dreharbeiten für „Max und die wilde 7“ – Teil 3

    Schloss Braunfels hessischen Lahn-Dill-Kreis lockt als schönes Ausflugsziel mit Weitblick regelmäßig viele Besucher anlockt, ist aktuell aber auch ein Filmset. Bereits zum dritten Mal werden hier Teile der Kinderbuchreihe „Max und die Wilde 7“ verfilmt – und wir waren hautnah dabei. Diese Kulisse kann sich sehen lassen. Schloss Braunfels geht wohl als einer DER Stars von „Max und die Wilde 7“ durch. Als fiktive Seniorenresidenz „Burg Geroldseck“ Schauplatz der mittlerweile dritten Kinderbuchverfilmung. Was sich hier abspielt ist für Lucas Herzog, den 15-jährigen Hauptdarsteller aus Frankfurt, weitaus mehr als eine Abenteuergeschichte. Lucas Herzog, Darsteller „Max“ „Im Film geht’s ja auch darum, dass der Vater weggelaufen ist oder weggegangen ist. Und so hat halt Max nur seine Mutter. Und so sucht er halt Schutz auch bei den Alten. Weil er halt sonst niemanden hat. Und es geht halt auch darum, loszulassen. Und es könnte vielleicht auch Kindern weiterhelfen, wenn sie eben sehen, wie man damit umgehen kann.“ So tankt Max Mut und Selbstvertrauen im Kreise der Rentner Vera, Horst und Kilian, besser bekannt als die „Wilde 7“. Ging es im zweiten Teil noch darum, das Rätsel der spukenden „Geister-Oma“ zu lösen, wartet nun ein neuer Fall auf die ungewöhnliche Detektivbande: Max’ geliebter Kater Motzkopf wird entführt und droht Opfer geheimer Laborexperimente zu werden. Da ist jede Hilfe gefragt – und so stößt Max Freundin Laura dazu. Klara Nölle, Darstellerin „Laura“ „Ich find einfach die ganze Geschichte total cool. Mit diesen verschiedenen Generationen, mit den Älteren, mit uns. Und ich mag vor allem die Geschichte von diesem Film, also mit der Entführung, das ist richtig spannend. Ja… Es ist auch lustig teilweise, zwischendurch sind viele Witze drin. Aber eben auch Ernst. Also, es ist auch eine gute Mischung.“ Es ist genau diese Mischung, an der Regisseur Winfried Oelsner Gefallen gefunden hat – im […]

  • Bekannter niederländischer Künstler im Frankfurter Städel

    Bekannter niederländischer Künstler im Frankfurter Städel

    Pieter Bruegel der Ältere ist jung gestorben. Nur etwa 40 Gemälde und einige Zeichnungen sowie Druckgrafiken von ihm sind bekannt. Zuletzt wurde eins seiner Werke für rund 4,5 Millionen Euro versteigert. Das Frankfurter Städel Museum präsentiert Bruegel jetzt in einer großen Sonderausstellung. Ein Mann, dem ein Baum aus dem Rücken wächst, scheint aus einem Wesen zu schlüpfen, das wie ein Ei aussieht..Menschen, die statt Gesichtern Fratzen haben, oder sich eitel im Spiegel anschauen. Motive aus der Serie Laster und Tugenden. Fantastische Grafiken, die fast 500 Jahre alt sind. Druckgrafiken von Pieter Bruegel dem Älteren. Humorvolle Kunst! Prof. Dr. Jochen Sander, stellv. Direktor Städel Museum Frankfurt „Ja, dieser Mann war ein begnadeter Satiriker. Ein großartiger Humorist. Ein extrem talentierter Erzähler, der Dinge schildert, die auch heute noch … Und das macht, die Sache so spannend, das ist ja nicht nur ein berühmter Maler, der im Auktionshandel hohe Preise erzielt. Nein, wenn wir uns auf diese Bilder einlassen, haben wir eine unglaubliche Entdeckerfreude, die wir selber erleben können. In dem wir uns angucken können, was der alles darstellt und was das bedeutet. Was kann man damit verbinden, an Bilderkenntnis.“ Oft zeichnet Bruegel ausgesprochen groteske Fische. Antwerpen ist im 16. Jahrhundert eine Fischfangmetropole. Die Meerestiere sind das Gesprächsthema. Die Grafiken des Meisters der niederländischen Kunst sind wie „Wimmelbilder“. Sie zu enträtseln, ist damals ein beliebter Zeitvertreib des wohlhabenden Bürgertums. Astrid Reuter, Leiterin der Graphischen Sammlung des Städel Museums „Vielfach wurden die Grafiken gekauft, um sie vorzulegen, wenn Freunde, Menschen, die ähnliche Interessen hatten, zu Besuch kamen. Da hat man sich die Kassetten herausgeholt und sich um den Tisch gesetzt und darüber auch diskutiert. Es waren wirklich Anlässe, um eine intellektuelle Diskussion zu führen, um seinen Geist zu schärfen, um sich auszutauschen.“ Nicht alle Motive Bruegels sind irgendwie seltsam. Er ist auch einer der Erfinder der Landschaftsmalerei. Die gab es vor […]

  • Rheingau Musik Festival im Kloster Eberbach

    Rheingau Musik Festival im Kloster Eberbach

    Das Rheingau Musik Festival ist in vollem Gange und bietet bereits zum 39. Mal ein umfangreiches Programm an ganz besonderen Spielorten wie dem Kloster Eberbach, wo gestern Abend die Basilika zum Klingen gebracht wurde. Tomo Keller, Violine & Konzertmeister Academy of St Martin in the Fields „Es ist ein magischer Ort, ein spiritueller Ort. Es ist schon alleine der Raum, der so riesig nach oben und auch nach hinten geht, gibt dem ein ganz besonderes, ja, erhabenes Gefühl. Das wird jeder spüren, der schon einfach reingeht. Wenn man sich dann hinsetzt und die Musik hört, versetzt das einen in eine andere Welt, in eine höhere Welt.“ Mozarts Requiem in d-Moll. Seine unvollendet gebliebene lateinische Totenmesse, aufgeführt vom Orchester „Academy of St Martin in the Fields“, zusammen mit den Sängern des „Tenebrae Choir“. Trotz ihrer gemeinsamen Londoner Heimat stehen sie das erste Mal zusammen auf der Bühne. Das Vereinigte Königreich steht im Fokus beim diesjährigen Rheingau Musik Festival, das an 26 Spielstätten stolze 158 Konzerte bietet. Michael Herrmann, Intendant & Geschäftsführer Rheingau Musik Festival „Das Besondere sind erstens mal die Künstler natürlich, hochkarätige Künstler, international. Dann die Orte. Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads. Die Kirchen im Rheingau. Wir machen fahrende Musiker in Weingütern, wir haben die sogenannte Steinberger Tafelrunde. Die Musiker ziehen an dieser Tafel vorbei und die Gäste sitzen dort bei Wein.“ Guter Wein und gute Musik, das gehört beim Rheingau Musik Festival einfach zusammen. Rund 1200 Besucher sind an diesem lauen Sommerabend gekommen. Erich Sohns, aus Geisenheim „Die Stimmung in Kloster Eberbach ist immer sensationell. Kann eigentlich nie besser sein. Hier bei einem guten Glas Riesling.“ Peter Christian, aus Büttelborn „Ein super Konzert. Wie gesagt, das macht immer wieder Spaß, wenn man klassische Musik hören möchte.“ Sabine Sohns, aus Geisenheim Sehr vielfältig, das Angebot. Und man wird immer […]

  • Premierenfieber bei den Nibelungenfestspielen

    Premierenfieber bei den Nibelungenfestspielen

    Morgen Abend wird in Worms wieder der rote Teppich ausgerollt. „Die Hunnenkönigin“, das diesjährige Stück der Nibelungenfestspiele, feiert Premiere. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen diesmal die Burgunderprinzessin Kriemhild und der Hunnenkönig Etzel. Jedes Jahr bekommen die Gäste eine neue, spannende Inszenierung. Wir haben schon vor der Premiere einen Blick auf die Generalprobe geworfen. Es geht mächtig zur Sache vor dem Wormser Kaiserdom. Ein Spektakel mit lautem Knall. Neben Lichteffekten und Pyrotechnik, also ganz viel Bühnenzauber, gibt es in diesem Jahr auch richtig viel Musik. Alles dreht sich um Kriemhild. Sie muss Hunnenkönig Etzel heiraten. So will es die Familie. „Verkauft seine eigene Schwester an die Wilden, damit sie nicht sein Reich plündern und seine Schätze stehlen. Besser eine Frau geschändet und zerstört, als ein ganzes Königreich.“ Maria Drăguș spielt die bald mächtigste Frau Europas. Maria Drăguș, spielt Kriemhild „Kriemhild in diesem Stück ist jemand, der sehr viel Rachelust hat. Und sehr viel versucht und will in ihrem Leben, aber immer wieder unterdrückt wird.“ Für die Inszenierung ist eine Londoner Theatercompagnie verantwortlich. Die berühmt ist für eine Mischung aus Maskenspiel, Zirkus und Performancekunst. Festspielintendant Nico Hofmann und sein Team suchen jedes Jahr nach neuen Ideen für den alten Sagenstoff. Nico Hofmann, Intendant der Nibelungenfestspiele „Wir scannen ganz Europa und treffen dann die Entscheidung, weil sie die besten Leute richtig lange vorher buchen müssen.“ Jeden Abend live auf der Bühne steht Alice Merton. Die international erfolgreiche Musikerin ist zusammen mit Alexander Wolfe für den Soundtrack zuständig. Für die in Frankfurt geborene Deutsch-Kanadierin ist das eine Premiere. Alice Merton, Musikerin „In meiner Arbeit ist es oft so, dass ich mit derselben Band jahrelang toure. Und gar nicht so viele neue Menschen dazu kennenlernen. Also mit denen ich arbeite. Produzenten ja, aber dieses Mal war es wirklich so, dass man in diversen Genres dann […]

  • Rosenmuseum in Steinfurth

    Rosenmuseum in Steinfurth

    Ihr Duft und ihre Schönheit inspirieren Kunst und Kultur; ihre Zucht und Pflege: eine Herausforderung. Im Bad Nauheimer Stadtteil Steinfurth ist der wohl beliebtesten Blume aller Zeiten, der Rose, sogar ein ganzes Museum gewidmet. Der nächste Teil unserer Sommerserie „Jenseits der Klassiker“. Faszination Rose. Im Bad Nauheimer Stadtteil Steinfurth werden bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts Rosen angebaut und gezüchtet. In Hochzeiten gab es rund 120 Betriebe. Und so darf ein Rosenmuseum hier nicht fehlen. Madelaine Heck, Leiterin Rosenmuseum „Es ist bis heute die meist angepflanzte Zierpflanze, die wir haben. Sie hat über die Jahrtausende hinweg sämtliche Kulturen fasziniert, also vom alten Persien, antiken Griechenland, die Römer und bis nach Europa. Das heißt, sie begleitet den Menschen eigentlich kann man sagen von Beginn an.“ Sie machte die Rose in Europa zum Trendobjekt: Joséphine de Beauharnais. Die erste Frau von Napoleon ging als Rosenkaiserin in die Geschichte ein. Madelaine Heck, Leiterin Rosenmuseum „Sie hat den ersten Rosengarten errichtet in der Nähe von Paris im Malmaison, 1799 war das und das ist, so wie wir auch hier im Hintergrund sehen könne, dann wirklich ein Garten gewesen nur mit Rosen, das kannte man bis dato noch gar nicht und das wurde dann zum Vorbild für sämtliche Rosarien, Rosengärten in ganz Europa.“ Neben Wissenswertem rund um die Züchtung und die Steinfurther Rosenanbautradition zeigt das Museum die Rose auch als Kunstobjekt. Gemälde, Porzellan, Tapeten oder als Möbelstück. Madelaine Heck, Leiterin Rosenmuseum „Man hat sie verehrt auf so ziemlich allen Alltaggegenständen und hat sie auch im Winter eben so auch für sich gehabt, wenn sie lange im Garten geschlafen hat.“ Auch als Inspiration für Tanz oder Musik spielt die Rose eine große Rolle. Die zarten Blütenblätter auf der einen, die schmerzhaften Stacheln auf der anderen Seite. Und nicht zu vergessen ihr betörender Duft. Bereits im 7. Jahrhundert vor Christus […]

  • Weltrekord im Lok-Ziehen

    Weltrekord im Lok-Ziehen

    Zeit für einen außergewöhnlichen Weltrekordversuch. Seit vielen Jahren gehört das traditionell zum Speyerer Brezelfest. Nach einem Tanzweltrekord wurde es an diesem Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes gewichtiger. Auf dem Gelände des Speyerer Technik Museums hieß es: „Anpacken!“ Im Mittelpunkt: eine ganz besondere Zahl. Eine Lok mit 111 Tonnen Gewicht. 111 Menschen. Und genau 111 Meter bis zum Weltrekord. Insgesamt haben sich 19 Teams für den Kraftakt angemeldet. Mit dabei sind Sport- und Freizeitvereine, Unternehmen und Freundesgruppen. Die Motivation ist groß. „Auf geht’s AC, MAINZAAA MAINZAAA, Brezel HU Brezel HU, Altportelhupser immer voll dabei!“ Seit 116 Jahren richtet der Verkehrsverein Speyer das Brezelfest aus. Mit der Aktion startet er bereits den vierten Anlauf auf einen Weltrekord. Uwe Wöhlert, Vorsitzender Verkehrsverein Speyer „Zum einen glaube ich geht’s nicht um schiere Kraft, sondern es geht zunächst mal um einen gleichförmigen Rhythmus zu finden, Technik ist ganz wichtig, wir haben jemand, der sich professionell mit dem Tauziehen beschäftigt hat, der auch die Kommandos gibt von „Hebt an“ und dann das ‚Ziehen‘ und das muss gut und gleichförmig funktionieren, dass nicht nur Physik, sondern auch dieser Gemeinschaftsgeist ein tolles Ergebnis erreichen kann.“ Doch wie bereitet man sich auf so einen Kraftakt vor? „Wir haben die S-Bahn gezogen, von Limburger Hof bis Mannheim.“ „Ganz viel Strategie, Kopf, Visualisierung, das muss reichen für heute.“ „Hartes Training, Weinschorle, und gestern auf dem Brezelfest natürlich.“ Damit bei der Aktion nichts schiefgeht, wurde die Sicherheit monatelang vorbereitet. Statik, Seile und Befestigungen – alles ist genau geplant und geprüft. Einmal kurz aufwärmen und dehnen, dann gibt’s das Startkommando. Der Zug rollt los, überraschenderweise ganz ohne große Mühe – die Weinschorle scheint also geholfen zu haben. Mit vereinten Kräften ziehen die Mannschaften die Lok vor den Zuschauern über die Gleise. Und dann geht alles ganz schnell. Nach nicht einmal zwei Minuten […]

  • Steillagenweinbau an der Mosel: Immer mehr Winzer geben auf

    Steillagenweinbau an der Mosel: Immer mehr Winzer geben auf

    Die Mosel ist berühmt für ihre Weinberge. Was jährlich Millionen von Touristen in die Region lockt, sichert die Existenz einer ganzen Branche. Doch immer mehr Flächen drohen verloren zu gehen, zu mühsam ist die Bewirtschaftung der steilen Hänge für die Winzer. Vor Ort war heute die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Christine Schneider – zu Gesprächen darüber, wie dem Strukturwandel begegnet werden kann. Die Mosel und der Wein, das gehört zusammen. Seit Generationen ist die Kulturlandschaft geprägt von den Steillagen. Doch immer mehr Anbauflächen werden aufgegeben und drohen zu verwildern. Rund 1000 Hektar sind in Gefahr, schätzt Walter Clüsserath, der Präsident des Weinbauverbands Mosel. Die Gründe: Walter Clüsserath, Präsident Weinbauverband Mosel „Einmal der Mindestlohn, dass das immer teurer wurde, die Bewirtschaftung. Dann haben wir im Moment, zumindest was im Fasswein- respektive im Traubenverkauf ist, zum Teil unterirdische Preise. … Auch viele Winzer in ein dementsprechendes Alter hinein kamen, wo sie‘s selbst nicht mehr machen können. Und wie gesagt, wenn Sie dann auf einmal die Hilfe brauchen ganzjährig über, für die verschiedensten Arbeiten, nicht mehr nur zur Traubenlese, geht es aufgrund der Situation, lässt es sich einfach nicht mehr rechnen.“ Dazu sinken die Absatzzahlen seit Jahren, weil der Weinkonsum zurückgeht. Die Herausforderungen sind groß, weiß auch die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Christine Schneider. Sie will die Moselwinzer mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen. Christine Schneider (CDU),  Weinbauministerin RLP „Es ist zum einen die Rotationsprämie, dass wir sagen, diejenigen, die jetzt Flächen stilllegen wollen, haben die Möglichkeit, behalten aber ihre Pflanzrechte und können den Markt beobachten. Das Zweite ist das Rodungsprogramm von der europäischen Ebene, das wir auch umsetzen wollen. Das heißt, Flächen insgesamt aus der Nutzung rauszunehmen.“ Profitieren sollen Winzer etwa von Prämien für ökologische Ausgleichsflächen in Randlagen und von einer seit Ende vergangenen Jahres bestehenden Flächentauschbörse. Hier wünscht man sich mehr Beteiligung, um gute Kernlagen langfristig zu […]

  • Serie "Jenseits der Klassiker - Ungewöhnliche Museen": Ofenmuseum in Reichenbach

    Serie „Jenseits der Klassiker – Ungewöhnliche Museen“: Ofenmuseum in Reichenbach

    Das Städel in Frankfurt, das Technik Museum in Speyer oder die Landesmuseen – die kennen wir alle. Dabei gibt es bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz viel mehr: Museen, da würden Sie nie draufkommen, dass es so was gibt. Um Ihnen genau die vorzustellen, dafür ist unsere Sommerserie „Jenseits der Klassiker“ da. Heute nehmen wir Sie mit auf einen Ausflug nach Reichenbach bei Idar-Oberstein: Ins Ofenmuseum. Faszination Ofen. Hauptsache alt und ausgefallen. In 40 Jahren Sammlerleidenschaft hat Wolfgang Lengler mittlerweile um die 100 gusseiserne Öfen gesammelt. Rund die Hälfte davon stellen er und seine Frau Maria in ihrem Ofenmuseum in Reichenbach aus. Alles fing an mit einem Ofen in einem alten Bauernhaus, das ausgeräumt und abgerissen werden sollte. Wolfgang Lengler, Ofen-Sammler „Arbeitskollege hat mir davon erzählt, dann sind wir hin, gucken gegangen und da stand der ganz versteckt als wenn er zu mir sagen wollte nimm mich mit. So ungefähr. Und der ging mir nicht aus dem Kopf. Und nach langem hin und her konnte man ihn dann doch kaufen.“ Die Leidenschaft war entfacht. Ob schlicht, mit aufwendigen Verzierungen oder bemalt. Auch eine Warmwasserdusche aus dem Jugendstil gehört zur Sammlung. Wolfgang Lengler, Ofenmuseum Reichenbach „Wenn man seltene Öfen kaufen konnte und hatte so einen Kerl dann greifbar nah, man war in Besitz von dem, das gibt eigentlich dem Sammler das Glücksgefühl, so was dann zu besitzen, was man in Büchern manchmal sieht, in anderen Museen. Da ging die Jagd los.“ Hier im Hunsrück gab es früher mehrere Hüttenwerke zur Gewinnung von Metall aus Erz. Viele der Sammlerstücke stammen aus der Gegend. Das älteste Exemplar ist von 1700. Bis dahin waren noch offene Feuerstellen in der Küche üblich. Wolfgang Lenglers Lieblingsofen ist dieses Schmuckstück mit Preußischem Adler, Wappen und Porträts von Kaiser Wilhelm, Bismarck und Moltke. Wolfgang Lengler, Ofen-Sammler „Der erzählt […]

  • DFB: Nagelsmann zurückgetreten - kommt Klopp?

    DFB: Nagelsmann zurückgetreten – kommt Klopp?

    Die Meldung des Tages erreicht uns heute direkt aus der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt: Julian Nagelsmann ist nicht länger Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft! Nachdem ihm gestern die DFB-Spitze nach einer langen Sitzung den Rücktritt nahegelegt hatte, war es dann heute soweit. Um den Posten des Bundestrainers neu zu besetzen, will der DFB nun mit Jürgen Klopp Gespräche führen und ihn aus seinem laufenden Vertrag als weltweiter Fußball-Chef von Red Bull herauskaufen. Jener Jürgen Klopp also, der hier in Mainz erst als Spieler von Mainz 05 die Knochen hinhielt und dann als Trainer Weltkarriere machte. Und – der hier bei uns in der Sportredaktion von 17:30 SAT.1 LIVE tatsächlich als Praktikant seine ersten Gehversuche im Fernsehen startete. Er und wir erinnern uns noch gerne. Unser Kloppo –  möglicher Bundestrainer. Wir haben heute die Mainzer gefragt, wie sich das für ihre Ohren anhört. Max Truppe: „Ja, es ist auf jeden Fall Bombe. So als Mainzer, gutes Gefühl.“ Iga Rakowski: „Vor allem bringt er glaube ich auch sehr viel Erfahrung mit sich. Und dann ist ist auf jeden Fall ein guter Kandidat dafür. Und als Mainzer ist es natürlich schon echt cool.“ Jürgen Wehming: „Es ist eine Bürde. Und Zutrauen? Ja, klar, trau ichs ihm zu.“ Mustafa Lala: „Er kennt ja einige dieser Spieler. Er hat sie ja auch sehr persönlich trainiert. Jürgen Klopp das ist der beste Trainer eigentlich für mich und kann die deutsche Nationalmannschaft nur nach vorne bringen.“ Johanna Mattu: „Also ich hab wirklich keine Ahnung. Aber das, was ich hab, finde ich, ist es doch egal, ob es ein Nagelsmann oder Klopp ist. Warum ist der jetzt wieder der Beste auf einmal? Der kann sowieso nichts mehr retten. Was will der retten? Das ist vorbei. Fertig! Müssen wir uns mit abfinden!“ Anna Weyer: „Mainz kennt er, Mainz liebt er. Mainz hat er gut vorangebracht.“ – „Und meinen Sie, dann gibt […]