Unglück

  • Sturmtief Elli sorgt für Chaos auf den Straßen

    Sturmtief Elli sorgt für Chaos auf den Straßen

    Tief Elli hat Rheinland-Pfalz und Hessen ganz schön durcheinandergewirbelt. Schnee, Regen und Wind haben einen riskanten Wetter-Mix im Gepäck und in manchen Regionen zum Verkehrschaos geführt. Wir machen mit Ihnen jetzt die Extremwetter-Tour und sind in Birkenfeld, Bad Hersfeld, bei Flieden – den Start macht Homberg/Efze. In Nordhessen. Ein Laster  kippt in den frühen Morgenstunden auf schneeglatter Fahrbahn um. Der Fahrer wird leicht verletzt. Hotspot für das Schnee- und Verkehrschaos sind die Autobahnen 4, 5 und 7 in Nord- und Osthessen. Immer wieder bleiben LKW liegen. Die Folge: kilometerlange Staus.   „360 Kilometer müsste ich jetzt noch fahren. Aber weil das mit der Schichtzeit jetzt nicht hinhaut, kommt ein Kollege mich hier abholen.“ „Ich stehe selber unter Zeitdruck. LKW-Fahrer ja immer. Ich muss nach Bottrop fahren. Ich müsste eigentlich noch laden. Und noch einen Kunden wegbringen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt noch schaffe.“ Auf einer Landstraße bei Freiensteinau im Vogelsbergkreis krachen zwei Fahrzeuge frontal ineinander. Drei Personen werden teils schwer verletzt. Daniel Oestreich, stellvertretender Gemeindebrandinspektor Freiensteinau „Die Schwierigkeit war einmal, dass das eine Fahrzeug eingeklemmt war zwischen dem zweiten verunfallten Fahrzeug und der Leitplanke. Und auch die Witterungsverhältnisse bei dem Eisregen, den wir zurzeit haben und die Straßenverhältnisse einfach schwierig waren.“ Im rheinland-pfälzischen Birkenfeld trifft es das Dach der alten TÜV-Prüfhalle: Schnee, Regen und Eis werden zu schwer. Das Gebäude ist zu dem Zeitpunkt leer. Björn Symanzik, Pressesprecher Feuerwehr Verbandsgemeinde Birkenfeld „Die Zulassungsstelle soll ja saniert werden. Von daher war sie auch teilweise schon entkernt. Und durch die Schneelast der letzten Tage verbunden jetzt mit dem Regen hat die Last dann schon sehr auf das Flachdach gedrückt. Und hat zu einem Teileinsturz geführt.“ Bis zum späten Vormittag hat sich der Verkehr auf den Straßen wieder normalisiert. Die Polizei rät aber weiterhin zur Vorsicht. Jonas Trabert, […]

  • Feuerwehrmann stirbt bei Einsatz

    Feuerwehrmann stirbt bei Einsatz

    Ein Großbrand bei Fulda endet tragisch. Bei einem Löscheinsatz gestern Abend im osthessischen Flieden ist ein junger Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Hohe Flammen schlagen am Dienstagnachmittag aus einer Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebs in Flieden. Die alarmierten Einsatzkräfte sind schnell mit einem Großaufgebot vor Ort und kämpfen gegen die Flammen. Die Löscharbeiten gestalten sich als schwierig, denn die Werkstatthalle ist voller Gefahrenstoffe, unter anderem Gasflaschen, die den Brand weiter befeuern. Ein weiteres Problem: Die Wasserversorgung. Daniel Gutrung, Brandschutzaufsichtsdienst Landkreis Fulda „Logischerweise haben wir einmal das Hydrantennetz was eine gewisse Menge oder Sollmenge hier bietet. Zum anderen haben wir unten verschiedene offene Gewässer unterhalb der Bahnstrecke. Hier musste eine lange Wegstrecke aufgebaut werden. Durch die winterlichen Verhältnisse und die glatten Straßen war das natürlich etwas kompliziert.“ Außerdem überschattet ein tragischer Zwischenfall den Einsatz.  Laut  Polizei brach ein 27-jähriger Feuerwehrmann beim Aufbau der Wasserversorgung plötzlich zusammen. Der junge Mann wird noch vor Ort reanimiert und sofort in ein Krankenhaus gebracht. Dort wird er wenig später für tot erklärt. Laut Polizei habe der Tod des Mannes nichts mit dem Einsatz zu tun. Man gehe von einem medizinischen Notfall aus. Seine Kameraden  werden nach dem Vorfall für eine psychologische Notfallversorgung in das Feuerwehrhaus nach Rückers gebracht. Feuerwehrleute aus der Nachbarschaft setzen die Löscharbeiten fort. Auch am nächsten Tag sitzt der Schock noch tief. Selina Appel, Polizeipräsidium Osthessen „Für uns ist das auf jeden Fall ein Vorfall, der uns sehr betroffen macht. Man muss wissen, dass es für alle Einsatzkräfte immer die Möglichkeit gibt zum Beispiel die Polizeiseelsorge in Anspruch zu nehmen oder auch andere Hilfsangebote wahrzunehmen.“ Auch der hessische Innenminister Roman Poseck hat seine Anteilnahme ausgesprochen. Die  Ursache für den Brand ist bislang unklar. Die Ermittlungen werden aufgrund des hohen Ausmaßes des Brandes noch länger andauern. Nach derzeitigem Stand beläuft sich der Schaden auf eine […]

  • Erster Tag für mobile Arztpraxis in Dreis

    Erster Tag für mobile Arztpraxis in Dreis

    Gerade jetzt in der Erkältungszeit sind Hausärzte besonders gefragt. Doch gerade auf dem Land gibt es immer weniger. Und die, die da sind, sind völlig überfüllt. Ein kleiner Lichtblick ist die Mobile Arztpraxis. Sie kommt da hin, wo die Not besonders groß ist. Gestern gab es den ersten Einsatz in dem kleinen Ort Dreis bei Wittlich. Doch mit einem derartigen Ansturm hatte keiner gerechnet. Ob mit oder ohne Termin: Wer heute hierherkommt, muss Zeit mitbringen. Bis zu zweieinhalb Stunden warten die Patienten, um in der Mobilen Arztpraxis behandelt zu werden. Die meisten haben Verständnis. Diana Hares „Die Situation ist für uns hier auf jeden Fall angespannt. Da wir unseren Hausarzt verloren haben und dann nimmt man halt auch einiges in Kauf. Also das ist absolut in Ordnung. Also ich bin zurzeit auch nicht am Arbeiten, deswegen, Wartezeit ist mit eingeplant.“ Andreas Jerzen „Ich brauche meine Medikamente. Ich habe COPD. Und ohne meine Spritze geht es ganz schlecht. Und dass die heute hier sind, das ist praktisch.“ Marga Junk „Das ist eine Übergangslösung. Aber wir wollen hoffen, dass sich das besser einspielt. Und sie vielleicht zwei Mal pro Woche da wären. Das wäre schon eine Erleichterung.“ Die Mobile Arztpraxis kann alles, was ein niedergelassener Hausarzt auch kann. Rezepte und Krankschreibungen ausstellen. Blutdruck messen oder Symptome einordnen. Ortsbürgermeister Christoph Thieltges ist erleichtert, dass die fahrende Praxis jetzt hier ist. Im vergangenen Oktober hat es beim örtlichen Hausarzt gebrannt, die Praxis ist seitdem geschlossen. Christoph Thieltges (CDU), Ortsbürgermeister Dreis „Es ist eine Katastrophe für den Ort Dreis. Für die Patienten, die hier beim Doktor Patienten waren. Aber nicht nur für Dreis. Für die umliegenden Dörfer und für die Stadt Wittlich, die ja auch eine Arztpraxis jetzt weniger hat seit Januar. Es   ist eine Katastrophe, das muss man einfach so sagen.“ Zwei Mobile […]

  • Rüsselsheimer Feuerwehr übt Rettung auf dem Eis

    Rüsselsheimer Feuerwehr übt Rettung auf dem Eis

    So eine Winterlandschaft hat schon was Magisches an sich, oder? Und auch ein zugefrorener See strahlt eine richtige Faszination aus. Doch pünktlich mit dem Frost kommen auch jedes Jahr die eindringlichen Warnungen solche zugefrorenen Eisflächen nicht zu betreten, denn es besteht Lebensgefahr. Im südhessischen Rüsselsheim hat die Feuerwehr deshalb jetzt eine Eisrettung geübt. Einsatz auf dem Eis. Ein Mensch ist eingebrochen und kann sich nicht mehr alleine retten. Zum Glück nur eine Übung. Doch die ist wichtig. Denn zugefrorene Seen, Teiche und Flüsse können auf den ersten Blick trügerisch stabil erscheinen – vor allem, wenn sie verschneit sind. Fällt ein Mensch erst mal ins eiskalte Wasser, kann er sich in der Regel nicht mehr selbst herausziehen. Dann zählt jede Sekunde. Tobias Zöller, Feuerwehr Rüsselsheim am Main „Je länger man im Wasser liegt, umso schneller erschlaffen die Muskulatur. Die Atmung setzt aus, und die eingebrochene Person hat nach relativ kurzer Zeit nicht mehr genug Kraft sich selbst am Eisrand überhaupt noch festzuhalten.“ Bei der Übung am Rüsselsheimer Waldschwimmbad rücken die Eisretter mit spezieller Technik an. Neben Kälteschutzanzügen und Leinen kommt ein Boot zum Einsatz, um das Körpergewicht auf der fragilen Eisschicht zu verteilen. Tobias Zöller, Feuerwehr Rüsselsheim am Main „Es geht dabei immer darum, die Kraft möglichst auf eine große Fläche zu verteilen. D.h. wenn ich nur mit Schuhen auftrete, habe ich eine relativ kleine Fläche. Bewege ich mich liegend, verteile ich meine Kraft schon auf eine sehr große Fläche. Nutze ich dann noch so Gerätschaften, die wir mitbringen, wie Schlauchboote, vergrößere ich die Fläche noch einmal.“ Dünnes Eis – Besonders Kinder und Jugendliche unterschätzen die Gefahr. Genaue Zahlen zu Unfällen in zugefrorenen Gewässern gibt es nicht. Wer einen Eisunfall beobachtet solle folgendes tun: Tobias Zöller, Feuerwehr Rüsselsheim am Main „Sobald man feststellt jemand ist eingebrochen und man sieht das mit […]

  • Tödlicher Unfall auf der B 27

    Tödlicher Unfall auf der B 27

    Auf der B27 zwischen Bad Hersfeld und Bebra ist es heute Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein LKW und ein Auto stoßen frontal zusammen. Eine Person stirbt. Die Überreste dieses Autos lassen erahnen, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss. Großeinsatz an der Bundesstraße 27 heute Morgen gegen 6 Uhr. Zwischen der Abfahrt Blankenheim Richtung Ludwigsau stoßen ein Auto und der LKW eines Getränkeherstellers frontal zusammen. Das Auto gerät dabei erst unter den LKW und prallt von dort in den Graben am Straßenrand. Der LKW kippt bei dem Crash um, die Fahrerkabine ist stark verformt. Ein Großaufgebot von rund 60 Einsatz- und Rettungskräften ist im Einsatz. Mike Heckroth, Stadtbrandinspektor Feuerwehr Bebra „An der Einsatzstelle wurde dann erstmal ein Zugang zu dem LKW geschaffen, weil weitere Bäume im Einsatzbereich standen. Nachdem das geschehen war, konnte der Fahrer befreit werden. Die Fahrzeuge wurden an den Rettungsdienst übergeben. Bei dem PKW-Fahrer konnte leider nur noch der Tod festgestellt werden durch den Rettungsdienst, der die Einsatzstelle angefahren hat.“ Bis der Leichnam identifiziert ist, vergehen mehrere Stunden. Vier weitere Autos sind am Unfall beteiligt, insgesamt fünf Menschen werden verletzt. Die Unfallstelle ist bis zum Nachmittag gesperrt. Dadurch staut sich an der Stelle vorübergehend der Berufsverkehr.   Wie es zu dem tödlichen Zusammenstoß gekommen ist, können die Ermittler momentan noch nicht sagen.

  • Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Auch in der zweiten Jahreshälfte 2025 gab es zahlreiche Ereignisse, die die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt haben. Wir haben sie kurz und kompakt nochmal für Sie zusammengefasst. JULI Hitzerekord in Rheinland-Pfalz. Am 2. Juli werden in Andernach 39,3 Grad gemessen. Und im Mainzer Landtag wird an diesem Tag über ein heiß diskutiertes Gesetz abgestimmt. Das Landesklimaschutzgesetz. Das Ziel der Landesregierung: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral werden. Also fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre früher als die EU. Es hagelt Kritik von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Karsten Tacke, Landesvereinigung Unternehmerverbände RLP, am 23.6.2025 „Unternehmen mit mehreren Standorten werden verlagern. Das Klima hat keinen Vorteil, aber wir haben den Nachteil. Das Gesetz ist nicht durchdacht.“ Arne Rössel, IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, am 23.6.2025 „Diese Planungsunsicherheit ist Gift. Und es ist so unnötig wie ein Kropf dieses Gesetz.“ Jetzt ist es mit den Stimmen der Ampel-Koalition also beschlossen, auf Druck der Wirtschaft aber in leicht abgeschwächter Form. Trotzdem: EINES hat das Landesklimaschutzgesetz auf jeden Fall bewirkt: Das Klima zwischen Landesregierung und Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert. Ob sich die Beziehung von Christina und Sascha schlagartig verschlechtert, wenn sie DIESE Bilder sehen, das können wir nicht sagen. Aber klar ist, ihrem gemeinsamen Liebesschloss am Eisernen Steg in Frankfurt geht es Ende Juli an den Kragen. Die Beleuchtung an der Brücke muss erneuert werden und da sind viele Schlösser eben einfach im Weg. Fazit: Alte Liebe rostet nicht, alte Liebesschlösser dagegen schon! AUGUST Ja, er ist es. Die DNA-Analyse bestätigt, bei der Leiche, die Anfang August in der Nähe von Weitefeld gefunden wird, handelt es sich um Alexander M. Er soll im April ein Ehepaar und deren 16-jährigen Sohn in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben. Vier Monate lang wurde nach Alexander M. gefahndet. Hunderte Polizisten durchforsteten immer wieder die Umgebung. Doch ohne […]

  • Linienbus rammt parkende Autos

    Linienbus rammt parkende Autos

    Heute Nacht ist es in Wiesbaden zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Linienbus gekommen. Der Busfahrer verliert wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Gefährt und knallt ungebremst in eine Reihe parkender Autos. Es folgt eine Kettenreaktion. Die Rathausstraße in Wiesbaden-Biebrich gleicht einem Trümmerfeld. Neun Fahrzeuge hat der Bus kurz vor Mitternacht ineinander und sogar übereinander geschoben. Der Busfahrer wird bei dem Aufprall verletzt und muss in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Wie durch ein Wunder bleiben die Fahrgäste, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Bus befanden, unverletzt. Anwohner berichten von den Momenten nach dem Crash. Davide, Augenzeuge: „Der Bus da hinten – ich weiß jetzt nicht ganz genau warum, aber der ist da einfach rein gebrettert. Hat einen Seitenspiegel verloren und dann hat er diese ganzen Autos mitgenommen.“ Ibrahim, Augenzeuge: „Ich war Zuhause und habe einen sehr lauten Knall gehört und bin dann hier rausgegangen und habe halt diesen ganzen Unfall hier gesehen. Ich bin immer noch unter Schock, ich zittere noch ein bisschen. Das war ein großer Schock, weil hier waren auch eine große Menschenmenge.“ Was für ein medizinischer Notfall genau dafür gesorgt hat, dass der 57-jährige Busfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, konnte die Polizei bislang nicht mitteilen – Augenzeugen zufolge soll der Bus aber zunächst an einer Haltestelle gestanden und dann unvermittelt mit starker Beschleunigung in die parkenden Autos gefahren sein. Den Sachschaden, der dabei an den PKWs und dem Bus entstanden ist, beziffert die Polizei auf rund 80.000 Euro. Die Rathausstraße war noch bis in den Morgen für die Aufräumarbeiten gesperrt.

  • Zwei Tote bei Unfall in Offenbach

    Zwei Tote bei Unfall in Offenbach

    Beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge gestern in Offenbach ist eine 66 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein 9-jähriges Mädchen wird bei dem Unfall so schwer verletzt, dass es heute Morgen im Krankenhaus ebenfalls verstorben ist. Zwei Tote und zwei Schwerstverletzte – so die schreckliche Bilanz dieses Unfalls gestern Nachmittag am Stadtrand von Offenbach. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei muss ein 31 Jahre alter Autofahrer offenbar einem Fahrzeug ausweichen, das unvermittelt aus einer Einfahrt auf die Mühlheimer Straße einbiegt. Dadurch gerät er mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und stößt frontal mit dem Fahrzeug einer 66-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wird ihr Auto gegen ein geparktes Fahrzeug geschleudert. Dabei wird die 66-Jährige so schwer verletzt, dass die Einsatzkräfte ihr Leben nicht mehr retten können. Ebenfalls im Fahrzeug: Ein neunjähriges Mädchen, das mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wird. Dort ist die Neunjährige heute Morgen verstorben. Eine weitere Mitfahrerin im Alter von 88 Jahren wird bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt – sie befindet sich nach Angaben der Polizei weiterhin in kritischem Zustand. Der 31 Jahre alte Fahrer des anderen Wagens wird bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Fahrer des Wagens, der von einem Grundstück links auf die Straße eingebogen und den 31-Jährigen so zum Ausweichmanöver gezwungen haben soll, bereits ermitteln. Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Offenbach zu melden.

  • Tiertransporter auf A49 umgestürzt

    Tiertransporter auf A49 umgestürzt

    Stundenlang ist heute die A49 bei Schwalmstadt in Nordhessen gesperrt. In beide Richtungen geht gar nichts mehr. Der Grund dafür ist ein Unfall mit einem Tiertransporter. Ein seltener Anblick: Schweine, direkt an der Autobahn. Diese hier haben einen folgenschweren Unfall überlebt. Heute Morgen gegen 04:20 Uhr gerät dieser LKW außer Kontrolle. Auf dem Weg in Richtung Kassel kommt der Transport nach rechts von der Fahrbahn ab und landet – teils senkrecht – im Graben. Im Anhänger: 91 Schweine– eigentlich auf dem Weg zum Schlachter. Durch den Unfall kommen einige frei, laufen auf der Autobahn herum. Die wird schnell in beide Richtungen gesperrt. Einige Schweine sind verletzt und müssen von ihrem Leid erlöst werden. Mitarbeiter des Veterinäramtes fangen die restlichen Tiere gemeinsam mit Tierärzten ein. Der LKW-Fahrer hat Schwein gehabt, er bleibt bei dem Unfall unverletzt. Der entstandene Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Mittlerweile ist die A49 wieder frei.

  • Zwei Tote nach Zusammenprall auf der B45

    Zwei Tote nach Zusammenprall auf der B45

    Ein tragischer Unfall gestern Abend im hessischen Wetteraukreis. Zwei Menschen sterben. Die Trümmer lassen erahnen, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss. Die Unfallstelle zieht sich über mindestens 100 Meter. Einer der Wagen ist vorne nur noch ein zerfetzter Blechhaufen. Beim zweiten musste die Feuerwehr das Dach entfernen, um die im Wrack eingeklemmte Frau zu befreien. Durch den Unfall werden die beiden Fahrer so schwer verletzt, dass auch die Rettungskräfte nichts mehr für sie tun können. Die Frau aus Niddatal stirbt noch an der Unfallstelle, der mutmaßliche Unfallverursacher, ein Mann aus Schlüchtern im Rettungswagen. Bereits kurz vor dem Unfall sei der 54-Jährige auffällig gefahren, berichten Zeugen. Auf der B45 von Ilbenstadt Richtung Kaichen gerät er auf Höhe einer Abfahrt in die Gegenfahrbahn und rast vermutlich ungebremst in die Fahrertür des Wagens, in dem die 48 Jahre alte Frau sitzt. Warum der Mann dorthin lenkte, ist noch unklar. Ein Gutachter soll nun den Unfallhergang klären.

  • Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Im Main-Kinzig-Kreis ist in der vergangenen Nacht eine Lagerhalle abgebrannt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro. In Maintal-Bischofsheim schlagen meterhohe Flammen in den Himmel. Über dem Industriegebiet steht eine riesige Rauchsäule. Der Brand in der Lagerhalle eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes bricht gegen 19 Uhr aus. Mehrere Unternehmen haben hier unter anderem Baustoffe gelagert. Die Feuerwehr rückt mit einem Großaufgebot an, weil sich der Brand in kurzer Zeit ausbreitet. Wegen der Rauchentwicklung fordert die Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises die Anwohner auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Einsatzkräfte können verhindern, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift. Doch die Lagerhalle brennt vollständig nieder. Die Löscharbeiten dauern bis ein Uhr Nachts. Dabei verletzt sich ein Feuerwehrmann an der Hand. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat im Laufe des Tages die Ermittlungen aufgenommen.

  • Tödlicher Unfall nach Überholvorgang

    Tödlicher Unfall nach Überholvorgang

    Gestern Abend ist es im hessischen Friedewald zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 34 – jähriger Mann verliert dabei sein Leben. Das Auto ist kaum noch wiederzuerkennen. Die Bundesstraße 62 in Höhe Friedewald muss während der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Der Fahrer des Kleinwagens ist alleine unterwegs, als er ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholen will. Doch plötzlich kommt Gegenverkehr – der 34–Jährige will den Überholvorgang abbrechen. Beim Wiedereinscheren verliert er auf nasser Fahrbahn die Kontrolle. Das Fahrzeug überschlägt sich mehrfach. Bei dem Unfall wird der Fahrer tödlich verletzt. Sonst kommt niemand zu Schaden. Mathias Kehr, Feuerwehr Friedewald „Es war so dass die Straße wenig befahren war zu dieser Uhrzeit. Wir konnten die Einsatzstelle weiträumig absichern, haben uns dann um die Absicherung der Einsatzstelle gekümmert und dann im Nachgang des Unfalls Betriebsstoffe aufgenommen.“ Der Fahrer wird während des Unfalls aus dem Wagen geschleudert. Er verstirbt noch an der Unfallstelle. Ein Gutachter soll jetzt den Unfallhergang genauer rekonstruieren. Die Ermittlungen hierzu laufen. Die B62 wurde nach dreieinhalb Stunden wieder freigegeben.

  • Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Einen großen Schrecken gab es vor vier Monaten auch an der Mosel, als ein Schiff das Tor der Mosel-Schleuse St. Aldegund gerammt und beschädigt hat. Monatelang war deswegen NUR eine Not-Schleusung möglich. Jetzt ist das neue Tor endlich eingebaut – dafür ist die Mosel erneut gesperrt worden – voraussichtlich noch bis Sonntag. Denn auch nach dem Einsetzen der Torflügel gibt es noch einiges zu tun. Rund 40 Tonnen hängen am Haken. Jetzt ist höchste Konzentration gefordert. Mit Nieselregen und Wind ist das Wetter eine zusätzliche Herausforderung. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Natürlich wenn man die Tore am Haken hat, das ist ein kritischer Moment einfach aufgrund von der Arbeitssicherheit. Das ist ein zwölf Meter hohes Tor, sieben Meter breit, dementsprechend hat das ne gewisse Fläche. Wenn hier im Moseltal dann eine richtig starke Windböe geht, dann fängt die sich an zu bewegen und dann kann ich halt nicht millimetergenau arbeiten. Und hab halt ein Bauteil was sehr schwer ist, was niemand mehr hält.“ Rückblick: Im Juli rammt ein Fahrgastschiff nahezu ungebremst das geschlossene Untertor der Moselschleuse St. Aldegund im Kreis Cochem-Zell und beschädigt es. Ursache des Unfalls war vermutlich ein technischer Defekt am Schiff. Die Ermittlungen laufen. Seitdem läuft die Schleuse nur im Notbetrieb mit verstärkter Überwachung. Bereits am Montag wurden die beiden beschädigten Tore ausgebaut. Am frühen Dienstagabend hängt dann endlich das erste neue Tor am Kran. Jetzt ist Millimeterarbeit gefragt. Noch hängt es etwas schief, die Lagerstangen passen nicht in die Halterung. Mit vereinten Kräften können die Fachleute die Position korrigieren. Mit dem Einhängen ist aber noch lange nicht alles getan. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Einheben, dann ausrichten, die Dichtungen dementsprechend einstellen. Und dann die Funktionsfähigkeit wiederherstellen. Dafür müssen hydraulische Arbeiten erledigt werden, elektrische Arbeiten und Programmierarbeiten und dann werden wir wieder in Betrieb gehen.“ […]

  • Tödlicher Unfall bei Eiterfeld

    Tödlicher Unfall bei Eiterfeld

    Gestern Nacht ist eine Autofahrerin beim osthessischen Eiterfeld von der Straße abgekommen und tödlich verunglückt. Gestern Abend gegen 21 Uhr. Eine 56-jährige Frau kommt mit ihrem PKW zwischen Eiterfeld und Schenklengsfeld von der Landstraße L3171 ab und überschlägt sich mehrfach. Wie es zu dem Unfall kommt, ist bisher nicht geklärt. Philipp Hilpert, Oberbrandmeister der Feuerwehr Wölf „Ein Fahrzeug lag hier in einem Feld mehrfach überschlagen. Die Ersthelfer haben die Frau aus dem Fahrzeug retten können. Haben Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Leider kam für die Frau die Hilfe zu spät.“ Die Autofahrerin verstirbt noch an der Unfallstelle. Rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sind im Einsatz und sichern den Unfallort ab. Die Polizei muss die Landstraße komplett sperren, inzwischen ist sie wieder befahrbar. Ein Gutachter ermittelt derzeit die Ursache des Unfalls.

  • Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Eine Lagerhalle steht in den frühen Morgenstunden in Flammen. Mit einem Großaufgebot kann die Feuerwehr den Brand löschen. Der Schaden geht in die Millionen, Am frühen Vormittag sind von der Lagerhalle nur noch rauchende Trümmer übriggeblieben. Als 200 Feuerwehrleute um vier Uhr morgens in Waldbrunn-Hausen im Kreis Limburg-Weilburg anrücken, steht das Gebäude komplett in Flammen. Die Brandbekämpfer verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude und eine Tankstelle übergreifen, zwei Wohnhäuser und eine Asylunterkunft werden sicherheitshalber geräumt. Ein 35-jähriger Ersthelfer, der die Menschen in Sicherheit bringt, kommt mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Anwohner  kommen übergangsweise in einer Turnhalle unter, die Gemeinde hilft mit. Peter Blum (parteilos), Bürgermeister Waldbrunn „Die mussten natürlich zunächst untergebracht werden, dafür habe ich dann die Halle aufgeschlossen, die Mehrzweckhalle hier. Wir haben die dann auch versorgt mit Babynahrung, mit Nahrungsmitteln an sich, mit Decken. Und haben die dann betreut oder der Betreuung zugeführt.“ In der ehemaligen Näherei wurde neben Handwerksmaterial auch Papier gelagert, ein möglicher Grund, weshalb sich das Feuer so massiv ausbreiten konnte. Die Lagerhalle brennt komplett nieder, bis in den Mittag hinein muss die Feuerwehr immer wieder Glutnester löschen. Das Technische Hilfswerk beseitigt erste Trümmer, die Polizei schätzt den Sachschaden in die Millionenhöhe. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Ermittlungen laufen.