Unglück

  • Zwei Tote bei Unfall in Offenbach

    Zwei Tote bei Unfall in Offenbach

    Beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge gestern in Offenbach ist eine 66 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein 9-jähriges Mädchen wird bei dem Unfall so schwer verletzt, dass es heute Morgen im Krankenhaus ebenfalls verstorben ist. Zwei Tote und zwei Schwerstverletzte – so die schreckliche Bilanz dieses Unfalls gestern Nachmittag am Stadtrand von Offenbach. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei muss ein 31 Jahre alter Autofahrer offenbar einem Fahrzeug ausweichen, das unvermittelt aus einer Einfahrt auf die Mühlheimer Straße einbiegt. Dadurch gerät er mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und stößt frontal mit dem Fahrzeug einer 66-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wird ihr Auto gegen ein geparktes Fahrzeug geschleudert. Dabei wird die 66-Jährige so schwer verletzt, dass die Einsatzkräfte ihr Leben nicht mehr retten können. Ebenfalls im Fahrzeug: Ein neunjähriges Mädchen, das mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wird. Dort ist die Neunjährige heute Morgen verstorben. Eine weitere Mitfahrerin im Alter von 88 Jahren wird bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt – sie befindet sich nach Angaben der Polizei weiterhin in kritischem Zustand. Der 31 Jahre alte Fahrer des anderen Wagens wird bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Fahrer des Wagens, der von einem Grundstück links auf die Straße eingebogen und den 31-Jährigen so zum Ausweichmanöver gezwungen haben soll, bereits ermitteln. Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Offenbach zu melden.

  • Tiertransporter auf A49 umgestürzt

    Tiertransporter auf A49 umgestürzt

    Stundenlang ist heute die A49 bei Schwalmstadt in Nordhessen gesperrt. In beide Richtungen geht gar nichts mehr. Der Grund dafür ist ein Unfall mit einem Tiertransporter. Ein seltener Anblick: Schweine, direkt an der Autobahn. Diese hier haben einen folgenschweren Unfall überlebt. Heute Morgen gegen 04:20 Uhr gerät dieser LKW außer Kontrolle. Auf dem Weg in Richtung Kassel kommt der Transport nach rechts von der Fahrbahn ab und landet – teils senkrecht – im Graben. Im Anhänger: 91 Schweine– eigentlich auf dem Weg zum Schlachter. Durch den Unfall kommen einige frei, laufen auf der Autobahn herum. Die wird schnell in beide Richtungen gesperrt. Einige Schweine sind verletzt und müssen von ihrem Leid erlöst werden. Mitarbeiter des Veterinäramtes fangen die restlichen Tiere gemeinsam mit Tierärzten ein. Der LKW-Fahrer hat Schwein gehabt, er bleibt bei dem Unfall unverletzt. Der entstandene Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Mittlerweile ist die A49 wieder frei.

  • Zwei Tote nach Zusammenprall auf der B45

    Zwei Tote nach Zusammenprall auf der B45

    Ein tragischer Unfall gestern Abend im hessischen Wetteraukreis. Zwei Menschen sterben. Die Trümmer lassen erahnen, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss. Die Unfallstelle zieht sich über mindestens 100 Meter. Einer der Wagen ist vorne nur noch ein zerfetzter Blechhaufen. Beim zweiten musste die Feuerwehr das Dach entfernen, um die im Wrack eingeklemmte Frau zu befreien. Durch den Unfall werden die beiden Fahrer so schwer verletzt, dass auch die Rettungskräfte nichts mehr für sie tun können. Die Frau aus Niddatal stirbt noch an der Unfallstelle, der mutmaßliche Unfallverursacher, ein Mann aus Schlüchtern im Rettungswagen. Bereits kurz vor dem Unfall sei der 54-Jährige auffällig gefahren, berichten Zeugen. Auf der B45 von Ilbenstadt Richtung Kaichen gerät er auf Höhe einer Abfahrt in die Gegenfahrbahn und rast vermutlich ungebremst in die Fahrertür des Wagens, in dem die 48 Jahre alte Frau sitzt. Warum der Mann dorthin lenkte, ist noch unklar. Ein Gutachter soll nun den Unfallhergang klären.

  • Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Im Main-Kinzig-Kreis ist in der vergangenen Nacht eine Lagerhalle abgebrannt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro. In Maintal-Bischofsheim schlagen meterhohe Flammen in den Himmel. Über dem Industriegebiet steht eine riesige Rauchsäule. Der Brand in der Lagerhalle eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes bricht gegen 19 Uhr aus. Mehrere Unternehmen haben hier unter anderem Baustoffe gelagert. Die Feuerwehr rückt mit einem Großaufgebot an, weil sich der Brand in kurzer Zeit ausbreitet. Wegen der Rauchentwicklung fordert die Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises die Anwohner auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Einsatzkräfte können verhindern, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift. Doch die Lagerhalle brennt vollständig nieder. Die Löscharbeiten dauern bis ein Uhr Nachts. Dabei verletzt sich ein Feuerwehrmann an der Hand. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat im Laufe des Tages die Ermittlungen aufgenommen.

  • Tödlicher Unfall nach Überholvorgang

    Tödlicher Unfall nach Überholvorgang

    Gestern Abend ist es im hessischen Friedewald zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 34 – jähriger Mann verliert dabei sein Leben. Das Auto ist kaum noch wiederzuerkennen. Die Bundesstraße 62 in Höhe Friedewald muss während der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Der Fahrer des Kleinwagens ist alleine unterwegs, als er ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholen will. Doch plötzlich kommt Gegenverkehr – der 34–Jährige will den Überholvorgang abbrechen. Beim Wiedereinscheren verliert er auf nasser Fahrbahn die Kontrolle. Das Fahrzeug überschlägt sich mehrfach. Bei dem Unfall wird der Fahrer tödlich verletzt. Sonst kommt niemand zu Schaden. Mathias Kehr, Feuerwehr Friedewald „Es war so dass die Straße wenig befahren war zu dieser Uhrzeit. Wir konnten die Einsatzstelle weiträumig absichern, haben uns dann um die Absicherung der Einsatzstelle gekümmert und dann im Nachgang des Unfalls Betriebsstoffe aufgenommen.“ Der Fahrer wird während des Unfalls aus dem Wagen geschleudert. Er verstirbt noch an der Unfallstelle. Ein Gutachter soll jetzt den Unfallhergang genauer rekonstruieren. Die Ermittlungen hierzu laufen. Die B62 wurde nach dreieinhalb Stunden wieder freigegeben.

  • Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Einen großen Schrecken gab es vor vier Monaten auch an der Mosel, als ein Schiff das Tor der Mosel-Schleuse St. Aldegund gerammt und beschädigt hat. Monatelang war deswegen NUR eine Not-Schleusung möglich. Jetzt ist das neue Tor endlich eingebaut – dafür ist die Mosel erneut gesperrt worden – voraussichtlich noch bis Sonntag. Denn auch nach dem Einsetzen der Torflügel gibt es noch einiges zu tun. Rund 40 Tonnen hängen am Haken. Jetzt ist höchste Konzentration gefordert. Mit Nieselregen und Wind ist das Wetter eine zusätzliche Herausforderung. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Natürlich wenn man die Tore am Haken hat, das ist ein kritischer Moment einfach aufgrund von der Arbeitssicherheit. Das ist ein zwölf Meter hohes Tor, sieben Meter breit, dementsprechend hat das ne gewisse Fläche. Wenn hier im Moseltal dann eine richtig starke Windböe geht, dann fängt die sich an zu bewegen und dann kann ich halt nicht millimetergenau arbeiten. Und hab halt ein Bauteil was sehr schwer ist, was niemand mehr hält.“ Rückblick: Im Juli rammt ein Fahrgastschiff nahezu ungebremst das geschlossene Untertor der Moselschleuse St. Aldegund im Kreis Cochem-Zell und beschädigt es. Ursache des Unfalls war vermutlich ein technischer Defekt am Schiff. Die Ermittlungen laufen. Seitdem läuft die Schleuse nur im Notbetrieb mit verstärkter Überwachung. Bereits am Montag wurden die beiden beschädigten Tore ausgebaut. Am frühen Dienstagabend hängt dann endlich das erste neue Tor am Kran. Jetzt ist Millimeterarbeit gefragt. Noch hängt es etwas schief, die Lagerstangen passen nicht in die Halterung. Mit vereinten Kräften können die Fachleute die Position korrigieren. Mit dem Einhängen ist aber noch lange nicht alles getan. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Einheben, dann ausrichten, die Dichtungen dementsprechend einstellen. Und dann die Funktionsfähigkeit wiederherstellen. Dafür müssen hydraulische Arbeiten erledigt werden, elektrische Arbeiten und Programmierarbeiten und dann werden wir wieder in Betrieb gehen.“ […]

  • Tödlicher Unfall bei Eiterfeld

    Tödlicher Unfall bei Eiterfeld

    Gestern Nacht ist eine Autofahrerin beim osthessischen Eiterfeld von der Straße abgekommen und tödlich verunglückt. Gestern Abend gegen 21 Uhr. Eine 56-jährige Frau kommt mit ihrem PKW zwischen Eiterfeld und Schenklengsfeld von der Landstraße L3171 ab und überschlägt sich mehrfach. Wie es zu dem Unfall kommt, ist bisher nicht geklärt. Philipp Hilpert, Oberbrandmeister der Feuerwehr Wölf „Ein Fahrzeug lag hier in einem Feld mehrfach überschlagen. Die Ersthelfer haben die Frau aus dem Fahrzeug retten können. Haben Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Leider kam für die Frau die Hilfe zu spät.“ Die Autofahrerin verstirbt noch an der Unfallstelle. Rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sind im Einsatz und sichern den Unfallort ab. Die Polizei muss die Landstraße komplett sperren, inzwischen ist sie wieder befahrbar. Ein Gutachter ermittelt derzeit die Ursache des Unfalls.

  • Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Eine Lagerhalle steht in den frühen Morgenstunden in Flammen. Mit einem Großaufgebot kann die Feuerwehr den Brand löschen. Der Schaden geht in die Millionen, Am frühen Vormittag sind von der Lagerhalle nur noch rauchende Trümmer übriggeblieben. Als 200 Feuerwehrleute um vier Uhr morgens in Waldbrunn-Hausen im Kreis Limburg-Weilburg anrücken, steht das Gebäude komplett in Flammen. Die Brandbekämpfer verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude und eine Tankstelle übergreifen, zwei Wohnhäuser und eine Asylunterkunft werden sicherheitshalber geräumt. Ein 35-jähriger Ersthelfer, der die Menschen in Sicherheit bringt, kommt mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Anwohner  kommen übergangsweise in einer Turnhalle unter, die Gemeinde hilft mit. Peter Blum (parteilos), Bürgermeister Waldbrunn „Die mussten natürlich zunächst untergebracht werden, dafür habe ich dann die Halle aufgeschlossen, die Mehrzweckhalle hier. Wir haben die dann auch versorgt mit Babynahrung, mit Nahrungsmitteln an sich, mit Decken. Und haben die dann betreut oder der Betreuung zugeführt.“ In der ehemaligen Näherei wurde neben Handwerksmaterial auch Papier gelagert, ein möglicher Grund, weshalb sich das Feuer so massiv ausbreiten konnte. Die Lagerhalle brennt komplett nieder, bis in den Mittag hinein muss die Feuerwehr immer wieder Glutnester löschen. Das Technische Hilfswerk beseitigt erste Trümmer, die Polizei schätzt den Sachschaden in die Millionenhöhe. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Ermittlungen laufen.

  • 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Taunusstein

    17-Jähriger stirbt bei Unfall in Taunusstein

    Gleich zwei schwere Unfälle gab es vergangene Nacht im Rhein-Main-Gebiet. Am Steuer saßen Fahranfänger. Ein 18-Jähriger in Eschborn hatte Glück, als sein Auto mit hoher Geschwindigkeit abhob und über zwei Fahrspuren flog. Er überlebte trotz eines völlig demolierten Autos. In Taunusstein ging ein Unfall leider nicht so glimpflich aus. In dem Auto, das auf der Aarstraße von Wehen nach Wiesbaden unterwegs ist sitzen drei Jugendliche. Der 19-jährige Fahrer des Opel Corsa verliert um halb 2 in der Nacht die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aus bislang ungeklärter Ursache kommt das Auto von der Fahrbahn ab, und überfährt eine Stele, die als Rampe wirkt. Der Opel wird in die Luft katapultiert, touchiert einen Baum und kracht anschließend in den Metallzaun einer Firma. Der Fahrer sowie zwei 17-jährige Insassen werden im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Trotz der schnellen Befreiung durch die Rettungskräfte, verstirbt der 17-jährige Beifahrer noch an der Unfallstelle. Die anderen beiden kommen verletzt ins Krankenhaus. Die Aarstraße bleibt für mehrere Stunden voll gesperrt. Gutachter müssen nun die Unfallursache ermitteln.

  • Schweine und Schnäpse: Kuriose Unfälle auf der A5

    Schweine und Schnäpse: Kuriose Unfälle auf der A5

    Auf der A5 kommt es heute Morgen zu Sperrungen und langen Staus. In der Nacht ereignen sich zwei Lkw Unfälle. Die Fahrzeuge haben Fleisch und Spirituosen geladen – Teile der Ladung verteilen sich auf der Fahrbahn. Bis heute Abend kommt es weiterhin zu Einschränkungen. Es ist wortwörtlich eine Schweinerei, die sich den Einsatzkräften  am frühen Morgen bietet. Nach einem Lkw-Unfall liegen 16 Tonnen Schweinefleisch verstreut auf der Fahrbahn. Auf der Höhe von Friedberg kippt gegen halb 2 ein Lkw um. Der 55-jährige Fahrer verliert die Kontrolle übr sein Fahrzeug und kommt von der Fahrbahn ab. Er bleibt dabei unverletzt. Louis Michalski, Mitarbeiter vom Abschleppunternehmen „Die Bergung wird noch eine Zeit dauern. Das Fleisch muss abtransportiert werden, umgeladen werden und die Kisten müssen auf einen neuen Aufleger gestellt werden.“ Erst wenn das abgeschlossen ist, kann der Kran den Lkw bergen. Die beiden rechten Fahrspuren in Richtung Frankfurt bleiben deshalb stundenlang  gesperrt. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich derzeit noch nicht feststellen. Ein Stück weiter nördlich gleicht die Fahrbahn einem Scherbenmeer. Bei Alsfeld kollidieren zwei Lkw. Ein Lkw steht am rechten Fahrbahnrand und rollt aus bisher ungeklärter Ursache rückwärts. Der 53-jährige Fahrer des anderen Lkws bemerkt das zu spät, und es kommt zum Zusammenstoß, bei dem große Teile der geladen Spirituosen auf der Fahrbahn landen. Carsten Schmidt, Feuerwehr der Stadt Alsfeld „ Wir haben als erstes die Einsatzstelle großflächig erkundet. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden. Wir haben dann die Fahrbahn Richtung Frankfurt grob gereinigt, damit diese wieder freigegeben werden konnte.“ Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf 300 000 Euro. Wann die Sperrung der Fahrbahn in der anderen Richtung aufgehoben wird ist noch unklar.

  • Mysteriöser Vermisstenfall: 74-Jährige seit Monaten verschwunden - Ehemann verzweifelt

    Mysteriöser Vermisstenfall: 74-Jährige seit Monaten verschwunden – Ehemann verzweifelt

    Seit Ende Mai wird im nordhessischen Frankenberg eine 74-jährige Frau vermisst. Anfangs wird ihr Ehemann verdächtigt, sie getötet zu haben. Der aber beteuert seine Unschuld und wendet sich jetzt mit der ganzen Geschichte an die Medien. Seine Hoffnung: Vielleicht hat doch noch irgendjemand irgendeinen Hinweis Motorradtouren, Familienausflüge, Strandurlaube. Seit Monaten schwelgt Gerd Koch jeden Tag in Erinnerungen an seine Frau Margarete. Seit 56 Jahren gehen die beiden gemeinsam durchs Leben, haben drei Kinder, sechs Enkel und drei Urenkel. Gerd Koch, Ehemann der Vermissten „Sie hat gut Kuchen gebacken, gut gekocht. Und das fehlt mir. Jetzt gibt’s Eintopf und Nudeln und… Das fehlt mir eigentlich. Und vor allen Dingen, dass sie weg ist.“ Am 28. Mai dieses Jahres bereitet Gerd Koch das Mittagessen zu, lässt seine demente Frau für ein paar Minuten unbeaufsichtigt auf der Terrasse sitzen. Als er wieder rauskommt, ist sie weg. Koch alles ab und fragt auch bei Nachbarn nach, doch keine Spur. Schließlich ruft er die Polizei. Die leitet eine große Suchaktion ein, ohne Erfolg. Gerd Koch, Ehemann der Vermissten „Und nachts um eins kam die Polizei: ‚Herr Koch, wir müssen Sie festnehmen. Es besteht der Verdacht, dass Sie mit Ihrer Frau in den Wald sind und ihr was angetan haben.‘ Eine Nachbarin hätte mich gesehen. Ich bringe doch meine Frau nicht um, alleine der Gedanke schon…“ Nach mehreren Stunden Verhör kommen auch die Ermittler zu dem Schluss, dass sie Gerd Koch glauben können und entlassen ihn aus der Untersuchungshaft. Timo Ide, Staatsanwaltschaft Marburg „Derzeit läuft noch das Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten, dieses ist noch nicht formal abgeschlossen. Es gibt noch weitere Ermittlungen, zu denen ich im Einzelnen keine weiteren Angaben machen kann. Derzeit wird aber nicht mehr aktiv nach Frau K. gesucht, weil es schlichtweg momentan keine konkreten Hinweise auf den Aufenthaltsort von Frau K. gibt.“ […]

  • Wiederaufbau im Ahrtal - Wie steht es um die Schulen?

    Wiederaufbau im Ahrtal – Wie steht es um die Schulen?

    Mehr als vier Jahre ist es her, dass die verheerende Flutkatastrophe weite Teile des Ahrtals im Norden von Rheinland-Pfalz verwüstet hat. Seitdem wurde vieles wieder aufgebaut, an einigen Stellen sind die Folgen der Katastrophe aber auch heute noch unübersehbar. Das betrifft auch mehrere Schulen. Nach wie vor lernen Schüler in provisorischen Ersatzbauten, die Wiederaufbauarbeiten gehen hier teils nur sehr langsam voran. Wir haben uns die Lage vor Ort heute mal etwas genauer angeschaut. Wo vor wenigen Jahren noch Elektroniker, Tischler und Friseure ausgebildet worden sind, herrscht heute Chaos. Bei der Flutkatastrophe vor vier Jahren wurde das Erdgeschoss der Berufsbildenden Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler überschwemmt, auch viele Fachräume im ersten Stock sind nicht mehr nutzbar. Auch wenn in einigen Räumen mittlerweile wieder Unterricht stattfinden kann – rund zwei Drittel der Schüler müssen nach wie vor in provisorische Klassenräume ausweichen. Klaus Müller, Schulleiter BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler „Was uns fehlt, sind richtige Klassenräume, gut gedämmt. Dafür gibt es sicherlich Gründe, warum das auch baurechtlich lange dauert. Und die Probleme sind offensichtlich – Sie haben gerade den LKW gehört, der dort Lärm verursacht – und das ist hier unser täglich Brot in der Baustelle.“ Diese Baustelle zeigt er heute auch mehreren Landtagsabgeordneten. Der Bildungsausschuss ist zu Gast, um sich ein Bild von der aktuellen Situation der Schulen im Ahrtal zu machen. Von den 17 durch die Flut beschädigten Schulen ist bei zweien die Sanierung abgeschlossen. Weitere fünf Schulen sollen im kommenden Jahr wieder vollständig nutzbar sein. Es geht also voran. Und trotzdem findet die CDU: Jenny Groß (CDU), Abgeordnete Landtag RLP „Es muss einfach schneller und unkomplizierter gehandelt werden. Das heißt, wenn Ideen da sind, wenn Projekte da sind, darf es eben nicht in überbordender Bürokratie für die Kommune enden, sondern dann muss da wirklich schnell der entscheidende Stempel gesetzt werden, sodass man dann […]

  • Haus bei Gasexplosion zerstört

    Haus bei Gasexplosion zerstört

    Es sieht aus wie auf einem Schlachtfeld – eine heftige Explosion hat die kleine Stadt Daaden im Westerwald erschüttert. Ein Wohn- und Geschäftshaus wird dabei komplett zerstört. Mehrere Menschen verletzt. Die Polizei vermutet heute – am Tag danach – ein Gasleck als mögliche Ursache. Um 16:15 Uhr gibt es einen gewaltigen Knall. Kurz darauf ist von dem Gebäude nicht mehr viel übrig. Zum Zeitpunkt der Explosion ist der Dönerladen im Erdgeschoss geöffnet. Ein 15-jähriger Junge wird schwer verletzt und muss mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Sieben weitere Menschen erleiden leichte Verletzungen. Kurz vor der Explosion gab es einen Notruf wegen Gasgeruchs. Matthias Theis, Wehrleiter Verbandsgemeindefeuerwehr Daaden-Herdorf „Es haben in dem Bereich des Gebäudes Bauarbeiten stattgefunden und hier in diesem Bereich gibt es auch eine Gasleitung. Da liegt natürlich die Vermutung nah, dass es da in irgendeiner Form zu einer Beschädigung gekommen ist. Allerdings kann man das zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht bestätigen.“ Die tatsächliche Ursache muss jetzt ermittelt werden. Sicher ist: Weder in dem Dönergeschäft, noch in den Nachbarwohnungen hat es einen Gasanschluss gegeben. Wegen der Explosion muss auch die Hauptleitung abgestellt werden. Zwischenzeitlich sind deshalb rund 300 Haushalte ohne Heizung. Anwohner sollen das Gebiet meiden. Bülent J., Anwohner „Auf einmal hörte ich diesen Knall. Alles hinter mir ist um mich herum geflogen. Mein Handy ist aus der Hand geflogen. Ich bin direkt rausgerannt. Habe noch mehrere Explosionen gehört.“ Mittlerweile sind alle Warnungen aufgehoben. Statiker haben die Nachbargebäude inspiziert und die Anwohner dürfen in ihre Wohnungen zurück. Sobald die Brandermittler die Unfallstelle inspiziert haben, sollen die Aufräumarbeiten beginnen.

  • War es ein Verbrechen? Tote Frau auf Fußweg in Darmstadt gefunden

    War es ein Verbrechen? Tote Frau auf Fußweg in Darmstadt gefunden

    Und wir starten in die Sendung mit einer traurigen Nachricht. In Darmstadt wurde eine Frau tot aufgefunden. Schnell ist der Verdacht da: es könnte sich um ein Gewaltverbrechen handeln. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 11:30 Uhr geht gestern Vormittag der Notruf bei der Polizei ein. Zeugen melden eine schwer verletzte Frau auf einem Fußweg im Westen von Darmstadt. Für die 38-Jährige kommt jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte versuchen noch, sie zu reanimieren – jedoch erfolglos. Am Abend wird die Leiche abtransportiert und heute im Laufe des Tages obduziert. Sebastian Knell, Staatsanwaltschaft Darmstadt: „Bei der Verstorbenen konnten Stich- und Schnittverletzungen festgestellt werden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln nun wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Im Polizeipräsidium Südhessen wurde eine Mordkomission eingerichtet.“ (14s) Der Bereich wird weiträumig abgesperrt. Die Polizei stellt eine Parkbank sicher. Heute Vormittag setzen die Ermittler Spürhunde ein und fragen Passanten nach Hinweisen. Laut Medienberichten soll sich eine Zeugin gemeldet haben, die gestern Morgen Hilfeschreie gehört habe. Aus ermittlungstaktischen Gründen will die Polizei das aktuell nicht bestätigen und gibt auch sonst keine weiteren Informationen bekannt. Sie bittet aber alle, die etwas gesehen oder gehört haben, sich beim Polizeipräsidium Südhessen zu melden.

  • Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in der Eifel

    Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in der Eifel

    In der Eifel ist in der Nacht ein Kleinflugzeug abgestürzt. Nach einer längeren Suchaktion wurde das Wrack auf einem Feld gefunden. Die Insassen, ein Ehepaar aus Cochem-Zell, überlebten das Unglück nicht. Das Ultraleichtflugzeug hätte planmäßig am Sonntagabend gegen 20:30 Uhr auf dem Flugplatz in Bitburg landen sollen – doch dort kommt es nie an. Laut Polizei wird das Flugzeug zunächst als vermisst gemeldet, nachdem es im Bereich Malbergweich vom Radar verschwindet. Auch weitere Kontaktversuche scheitern. Durch umfangreiche Suchmaßnahmen durch Feuerwehr und Polizei wird das Flugzeug gegen 2.45 Uhr abgestürzt auf einem Feld in der Nähe von Fließem lokalisiert. Ein hinzugerufener Notarzt kann nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. Bei den Opfern handelt es sich um einen 57-jährigen Mann und seine 56-jährige Ehefrau aus dem Kreis Cochem-Zell. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei und die Untersuchung des Wracks dauern an. Marc Fleischmann, Polizeipräsidium Trier „Die Fachleute für die Untersuchung an Flugzeugen ist eben die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und unsere Kollegen der Spurensicherung unterstützen da auch. Das heißt  wir haben dort auch Drohnen im Einsatz, um das Trümmerfeld von oben zu dokumentieren und um auch damit Beweise liefern zu können, die zu einer Klärung dieses Unfalls führen.“ Die Absturzstelle bleibt weiterhin weiträumig abgesperrt, bis die Bergung der Leichen des Ehepaares abgeschlossen ist.