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  • Erstes Relegationsspiel: Dresden kommt auf den Betze

    Erstes Relegationsspiel: Dresden kommt auf den Betze

    Showdown auf dem Betzenberg. Heute Abend trifft der 1. FC Kaiserslautern auf Dynamo Dresden. Im Relegations-Hinspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Es ist das wichtigste Spiel seit Jahren für den FCK. Doch nach den Turbulenzen zuletzt, ist die Stimmung nicht mehr ganz so rosig in der Pfalz. Das Team verspielte den direkten Aufstieg mit drei Niederlagen zum Saisonende. Dann letzte Woche: Der Rauswurf von Trainer Marco Antwerpen. Jetzt muss der neue Coach Dirk Schuster die Mission Aufstieg erfüllen. Dirk Schuster steht vor seiner Premiere als FCK-Trainer. Der neue Coach versucht Optimismus auszustrahlen. Dirk Schuster, Trainer 1. FC Kaiserslautern: „Wir sind guter Dinge, dass wir ein gutes Spiel machen können, konkurrenzfähig sind und den Dresdnern hier einen heißen Tanz bieten können.“ Schuster betont den Erfolg seines Vorgängers Marco Antwerpen. Der hatte den FCK vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsaspiranten geformt. Dirk Schuster, Trainer 1. FC Kaiserslautern: „Und dieses Erfolgserlebnis, dieses positive Denken, haben wir versucht, wieder in die Köpfe reinzubringen. Wir haben jetzt zwei Bonusspiele vor der Brust, bei denen wir nur gewinnen können.“ Schuster sieht sein Team als Underdog gegen den Zweitligisten Dynamo Dresden. Der Coach scheint es immerhin geschafft zu haben, den Spielern den Spaß am Fußball zurück zu geben. Terrence Boyd, Stürmer 1. FC Kaiserslautern: „Das finde ich auch sehr wichtig, grad ein Drucksituationen. Egal, ob es um Aufstieg, Abstieg oder Klassenerhalt geht, dass du den Spaß nicht verlierst, nicht verkrampfst. Dass du einfach Bock hast zu kicken.“ Und Bock, Fußball zu gucken haben die FCK-Fans auf jeden Fall. Merve Yanmaz, aus Kaiserslautern: „Ich habe grade ein Trikot für meinen Mann geholt, weil der ein ganz großer FCK-Fan ist. Das ist das Heimtrikot.“ Sarah Meyer, aus Kaiserslautern: „Die Spannung steigt, ja. Und die Motivation, das Team anzufeuern natürlich auch. Wir wollen ja in die 2. Liga.“ Volker Reiß, […]

  • Unser Sportreporter David Rischke am Betzenberg

    Unser Sportreporter David Rischke am Betzenberg

    Heute Abend gibt es das erste von zwei Relegationsspielen zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden. Für die Roten Teufel geht es um den Aufstieg in die 2. Liga und für Dresden um den Verbleib in Liga zwei. Für uns am Betze Sportkollege David Rischke. Eva Dieterle, Moderatorin: „Und wir schalten jetzt zu unserem Reporter David Rischke, der vor dem Fritz Walter Stadion in Kaiserslautern steht. David, warum sind diese Relegationsspiele denn die wichtigsten Spiele für den FCK seit langem.“ David Rischke, Sportreporter: „Nun ja, der FCA steckt ja seit vier Jahren schon in der dritten Liga fest und für so einen großen Traditionsverein und seine Fans ist das natürlich nicht genug. Ich würde sagen, diese Relegationsspiele heute und dann am Dienstag das Rückspiel, das sind die größten und wichtigsten Spiele für die Pfälzer seit der Relegation 2015. Vor sieben Jahren Da spielten die roten Teufel gegen Hoffenheim um den Bundesliga Aufstieg. Ja und verloren damals. Und seitdem ging es stetig bergab. Zunächst der Abstieg in die dritte Liga und letzten Sommer stieg der FC, ja sogar fast in die vierte Klasse, die Regionalliga ab. Dazu kommt noch Schlussendlich muss man nicht vergessen die finanzielle Komponente, denn das Geld wächst ja in der Pfalz nicht auf Bäumen. Der FC ist nicht auf Rosen gebettet und den Aufstieg in die zweite Liga der würde deutlich mehr Einnahmen bringen, was die TV Einnahmen zum Beispiel angeht. Also ein Aufstieg würde sich lohnen.“ Eva Dieterle: „Die Polizei hat das Spiel heute Abend ja als Risikospiel eingestuft. Warum das? Und was bedeutet das denn genau für den Ablauf heute.“ David Rischke: „Also hoch Risikospiel bedeutet in allererster Linie, dass heute mehr Polizisten vor Ort sein werden. Wie viele genau das sind, das möchte die Polizei nicht sagen. Aus verständlichen Einsatz, taktischen Gründen. Aber […]

  • WM-Heimspiel für Profi-Boxer Luca „Rocky“ Cinqueoncie

    WM-Heimspiel für Profi-Boxer Luca „Rocky“ Cinqueoncie

    Und wir bleiben noch kurz beim Sport: Morgen steigt in Offenbach eine große Box-Gala mit elf Kämpfen. Zum Hauptkampf steigt der vierfache Junioren-Boxweltmeister Luca „Rocky“ Cinqueoncie aus Offenbach in den Ring. Der Kampf wird hier im Stadion auf dem Bieberer Berg ausgetragen. Auch die Mannschaft von Kickers Offenbach will den 20-Jährigen im Stadion anfeuern, wenn der im Halbschwergewicht gegen den Bosnier Leon „Hitman“ Martic antritt. Dann geht es für den Lokalmatador um alle sechs WM-Gürtel der großen Box-Weltverbände. Die konnten selbst seine Vorbilder Henry Maske oder die Klitschko-Brüder nie alle gleichzeitig vereinen. Natürlich ist der ungeschlagenen Profi-Boxer heiß auf dieses WM-Heimspiel. Luca Cinqueoncie, Junioren-Boxweltmeister: „Riesig! Es ist für mich eine riesige Ehre und ich kann’s immer noch nicht realisieren. Das dauert eine Weile, bis man das realisiert hat: Die ganzen Leute, die kommen, um einen zu unterstützen, um anzufeuern. Und es ist wirklich eine Ehre, in meiner Heimatstadt boxen zu dürfen. Ich hoffe, dass es auf jeden Fall gut geht. Ich habe hart trainiert, um meine Fans und meine Stadt nicht zu enttäuschen. Und ich bin guter Dinge!“ Und wir drücken unserem Junioren-Weltmeister auf dem Weg zu seinem sechsten WM-Titel natürlich ganz fest die Daumen!

  • Eintracht holt den Pokal nach Frankfurt

    Eintracht holt den Pokal nach Frankfurt

    Wir starten heute direkt mit Stimmung pur! Guten Abend zu 17:30 Sat.1 Live. Wenn man das beschreiben möchte, was gestern Abend im andalusischen Sevilla geschehen ist, dann bleibt eigentlich nur ein Wort: Wahnsinn. Die Eintracht hat es tatsächlich geschafft. Ein Sieg im Finale der Europa-League gegen die Glasgow-Rangers. Bis dahin mussten die Fans lange zittern. Mit einem 1:1 ging es zunächst in die Verlängerung und schließlich ins Elfmeterschießen. Raphael Borre machte den Sack dann endlich zu. Für tausende Eintracht-Fans wurde damit ein absoluter Traum wahr: Ausnahmezustand deshalb nicht nur in den Straße von Sevilla, sondern auch in ganz Frankfurt. 42 Jahre nach dem Gewinn des UEFA-Pokals können sich die Hessen mit dem zweiten internationalen Titel in der Vereinsgeschichte.  Da ist das Ding! Lange hatten die Eintracht-Fans auf einen solchen Sieg gewartet – und ihre Mannschaft hat abgeliefert. Vor dem großen Jubel müssen die Fans allerdings Minuten der Ungewissheit durchstehen. Hier beim Public Viewing im und vor dem Deutsche Bank Park und in der ganzen Frankfurter Innenstadt kann man die Anspannung förmlich greifen. Tausende Fans zittern bis zur letzten Sekunde. Am Ende fällt die Entscheidung nach 120 Minuten im Elfmeterschießen. Raphael Borré setzt den entscheidenden Treffer oben ins linke Eck – und führt seine Mannschaft nach 42 Jahren zu einem historischen Europa-Cup-Sieg. Für die tausenden SGE Fans gibt es kein Halten mehr. Völlige Extase, in ganz Frankfurt herrscht absoluter Ausnahmezustand. Die Stadt verwandelt sich zur Fan-Meile. Eintracht-Fans: „Die Jungs haben alles richtig gemacht, die haben Herz gezeigt, für die Stadt, für den Verein und für alle!“ „Kevin Trapp macht das Unmögliche möglich!“ „Bei den Elfern konnte ich nicht mehr. Ich konnte wirklich nicht mehr hingucken, das war so krass.“ „Unvergesslich. Beim Elfmeterschießen Spannung pur. So einen Moment wird’s nie wieder geben. Nie wieder.“ Auf der großen Party bleiben die Fans weitgehend […]

  • Schalte zu den Eintracht-Fans auf den Frankfurter Römerberg

    Schalte zu den Eintracht-Fans auf den Frankfurter Römerberg

    Mehrere tausend Fans von Eintracht Frankfurt warten vor dem Frankfurter Rathaus auf die Ankunft der Sieger von Sevilla. Auch unser Reporter Carsten Praeg ist vor Ort. Eva Dieterle, Moderatorin: „Und der nächste Höhepunkt ist natürlich die Heimkehr der Adler Träger, wenn sie dann auf dem Balkon des Frankfurter Römers den Pokal in die Luft strecken. Tausende Fans warten schon auf dem Römerberg. Und mein Kollege Karsten Prag ist auch vor Ort. Karsten, wie ist denn die Stimmung.“ Carsten Praeg, Sportreporter: „Ja, die Stimmung hier ist wirklich Wahnsinn. Der Römerberg ist brechend voll. Die Fans, die singen sich hier schon seit Stunden warm. Und sie mussten auch schon rechtzeitig hier sein. Denn der Römerberg ist nahezu hermetisch abgeriegelt. Ganze Straßenzüge im Umkreis sind gesperrt, Hunderte von Securitys kontrollieren hier den Zugang und lassen mittlerweile wahrscheinlich gar keinen mehr auf den Römerberg drauf. Was wir jetzt noch hoffen, ist, dass das Wetter hält. Denn ein Gewitter soll im Anmarsch sein. Dann wäre die ganze Party hier schlagartig vorbei. Hoffen wir mal, dass es so weit kommt.“ Eva Dieterle: „Ja, wir drücken natürlich auch die Daumen. Was steht denn jetzt noch auf dem Programm?“ Carsten Praeg: „Ja, in diesen Minuten landet die Mannschaft am Frankfurter Flughafen. Dann geht’s mit dem Autokorso durch die Stadt hier in Richtung Frankfurter Römer. Ja, das kann sich dann natürlich noch ein bisschen ziehen, bis die Mannschaft, sagen wir so ungefähr in einer Stunde hier erwartet wird. Dann geht’s aber erst mal in den Kaisersaal. Dort werden dann erst einmal Reden geschwungen. Das heißt, bis wir wirklich die Mannschaft hier auf dem Balkon mit dem Pokal in den Händen sehen. Ich denke mal, vor halb acht wird das nix.“ Eva Dieterle: „Carsten Vielen Dank. Nach Frankfurt und viel Spaß.“

  • Die Eintracht vor dem großen Finale

    Die Eintracht vor dem großen Finale

    Heute ist er gekommen! Der Tag, um Geschichte zu schreiben! Eintracht Frankfurt steht tatsächlich im Finale der Fußball Europa League! Gegner heute Abend in Sevilla sind die Glasgow Rangers aus Schottland. Ob mit oder ohne Eintrittskarte – über hunderttausend  Fans beider Clubs haben ihre Mannschaften nach Andalusien begleitet. Und feiern GEMEINSAM eine riesige Fußball-Party.     Ganz Sevilla tanzt, ganz Sevilla feiert! Eintracht-Fans in weiß zusammen mit Rangers-Fans und blau und orange. Die beiden Clubs, die sich so ähnlich sind – irgendwie im Herzen verbunden. Verbrüderung, mitten in der Nacht, unter den Glocken der Kathedrale von Sevilla. „Das Beste, was ich je mit der Eintracht erlebt habe! Und die schottischen Fans sind absolut fair, absolut tolle Leute! Und es ist einfach nur eine tolle Party in dieser ganzen Stadt.“ „Zwei Fan-Kulturen, die zusammenpassen. Und das macht supergeil Sinn. Und das ist einfach eine Werbung für den Fußball, für den Europapokal.“ „Absolut großartig! Was für eine Atmosphäre! Großartig!“ „Es ist entspannte Atmosphäre. Das war aber im Vorfeld klar, dass zwischen Rangers und Frankfurt nie was passieren wird. Macht Spaß! Einfach nur geil!“ „Wir lieben die! Und die lieben uns! Was für eine Party! Jedem viel Glück, aber die Rangers werden gewinnen! „ Und hier ist heute Abend um 21 Uhr Anpfiff zum großen Finale: im Estadio Ramon Sanchez Pizjuan. Während die Glasgow Rangers hier noch mal ein richtiges Training hinlegen, beschnuppern die Frankfurter, die am Vormittag ja noch zu Hause trainiert hatten, lediglich im Freizeit-Look den Platz. Trainer Oliver Glasner zeigt sich betont locker, gelassener geht’s kaum: Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „So eine gute Mischung aus Konzentriertheit, Fokus und Lockerheit. Und deswegen bin ich hier sehr entspannt, mit großer Freude angereist.“ Die Glasgow Rangers, ein schwerer Brocken für die Eintracht. Die Schotten haben Dortmund und Leipzig aus dem Pokal geworfen, […]

  • Unser Reporter Thorsten Arnold in Sevilla

    Unser Reporter Thorsten Arnold in Sevilla

    Eva Dieterle, Moderatorin: „Und in Sevilla steht jetzt unser Sportreporter Thorsten Arnold. Und ausnahmsweise mal nicht vorm Stadion, oder? Thorsten, wo bist du da?“ Thorsten Arnold, Sportreporter: „Na hier, wo die Party abgeht. Hier auf dem Prado de San Sebastian in der Innenstadt, da sammeln sie sich und feiern – die Unmengen von Eintracht-Fans, die hierher nach Sevilla gekommen sind. Und hier wird später das Spiel auch auf einer großen Leinwand gezeigt. Irgendwo müssen sie ja hin, die ganzen Fans, es können längst nicht alle ins Stadion rein. Denn in diesem Jahr, da ist es eben ein vergleichsweise kleines Final-Stadion. Gerade mal 44.000 passen da rein. Da blieben für beide Fanlager, Eintracht und Rangers, tatsächlich offiziell jeweils nur 10.000 Tickets übrig. Aber trotzdem, angesichts dieser extrem stimmgewaltigen Anhänger, die Schotten sind ja auch alles andere als Kinder von Traurigkeit: es wird wieder eine magische Europa League Nacht – definitiv die letzte in dieser Saison aber natürlich die emotionalste.“ Dieterle: „Wir haben‘s im Beitrag gesehen: tolle Vorfreude in der Stadt. Du warst ja bis in die Nacht unterwegs, ist denn alles friedlich geblieben?“ Arnold: „Also ich hab Tausende Eintracht Fans und Rangers Fans gesehen Die friedlich gesungen haben. aber es gab auch eine kleine Gruppe von Frankfurt Anhängern, die waren auf Randale aus. fünf davon wurden festgenommen berichtet die spanische Polizei. Gut so. Bielleicht kann man denen sogar die Tickets wegnehmen. – Wenn sie denn überhaupt welche hatten – und an treue Eintracht Fans weiterreichen, die hier immer noch verzweifelt nach Karten Ausschau halten.“ Dieterle: „Thorsten, lass uns schon mal weiter schauen: Sollte die Eintracht das Finale gewinnen, was passiert dann? Und wie sieht es aus, wenn sie es nicht schaffen?“ Arnold: „Tja, also da ist vieles noch offen aber ich denke mal die Eintracht, wenn sie den Pokal holt, und […]

  • Letztes Eintracht-Training vor dem großen Auftritt

    Letztes Eintracht-Training vor dem großen Auftritt

    Jetzt wird es langsam richtig spannend: Einen Tag vor dem alles entscheidenden Europa-League-Finale hat sich die Frankfurter Eintracht heute Nachmittag auf den Weg nach Sevilla gemacht. Und mit ihr Tausende Eintracht-Fans, die das Spiel gegen die Glasgow Rangers morgen Abend möglichst hautnah miterleben wollen. Kurz vor dem Abflug nach Spanien hat sich die Mannschaft heute noch einmal zum Abschlusstraining in Frankfurt getroffen. Die beste Nachricht vorweg: Mit Ausnahme von Martin Hinteregger, der nach wie vor an einer Oberschenkelverletzung laboriert, kann Eintracht-Coach Oliver Glasner beim großen Finale in Sevilla morgen aus dem Vollen schöpfen: Alle Mann an Bord, heißt es bei der Eintracht – auch der zuletzt angeschlagene Stürmer Jesper Lindström ist beim Abschlusstraining wieder mit von der Partie. Die Stimmung: Positiv angespannt – nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den Fans. Michael Ritz: „Mir geht der Zappe auf Teufel komm raus. So nervös war ich bei meiner Hochzeit noch nicht einmal.“ Muk Diges, 8 Jahre: „Die Freude ist eigentlich ziemlich riesig. Weil – es ist auch dunkel und ich darf trotzdem wach bleiben und darf auch noch gucken. Und wenn die Eintracht morgen gewinnt, bin ich auch richtig fröhlich. Und ich habe auch vor zum Römer zu gehen. Ich hoffe, sie gewinnen.“ Klaus Seidel: „Die Emotionen sind so hochgekocht. Und ich denke, wir rocken auch das Ding. Jetzt sind wir so weit gekommen. Praktisch bis ins Finale. Und ich denke, die Motivation von den Spielern ist SO groß.“ Sevilla, wir kommen – heißt es heute auch für Tausende Eintracht-Fans am Frankfurter Flughafen. Wohl dem, der noch eines der begehrten Flugtickets ergattert hat. Eine Eintrittskarte für’s Finale haben die meisten hier nicht – und doch ist ihnen für ihre Eintracht kein Weg zu weit und zu steinig. Patrick: „Kein Ticket. Leider. Aber vor Ort sein ist das Allerwichtigste. Das […]

  • Dirk Schuster: Der neue Trainer des FCK

    Dirk Schuster: Der neue Trainer des FCK

    Das Kapitel Marco Antwerpen beim 1. FC Kaiserslautern Geschichte. Es war allerdings nicht das von den Fans erhoffte Happy End. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hat der FCK den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga verspielt. FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen sprach nach dem letzten Spiel von einer „Indiskutablen Leistung“. Und setzte Cheftrainer Antwerpen vor die Tür. Und das nur 10 Tage vor den immens wichtigen Relegationsspielen um den Aufstieg. Der neue an der Seitenlinie heißt Dirk Schuster. Der soll die Mission Aufstieg jetzt vollenden. Doch bevor der neue Trainer vorgestellt wurde, gab Thomas Hengen eine Erklärung ab, warum er seiner Ansicht nach Antwerpen feuern musste. Thomas Hengen, Geschäftsführer 1.FC Kaiserslautern: „Wir haben seit Wochen einen besorgniserregenden Trend. Bei den Laufwerten immer weiter abgesackt. Bei den zweikampfwerten immer weiter abgesackt. Die Stammspieler teilweise nicht zu erklären, dass innerhalb von drei Wochen so ein extremer Leistungsabfall passiert.“ Und für diese Leistungs-Delle wurde, wie im Fußball üblich, der Trainer verantwortlich gemacht. Deshalb musste Antwerpen seinen Stuhl räumen. Eine unpopuläre Entscheidung, mit der Hengen sich nicht nur den Zorn vieler Fans zugezogen hat. Auch viele Beobachter schütteln den Kopf. Für Hengen alternativlos. Thomas Hengen, Geschäftsführer 1.FC Kaiserslautern: „Dann muss ich das tun, wovon ich überzeugt bin, auch so wie es sein muss in Absprache mit den Gremien, was auch erfolgt ist. Und das ist nicht schön, das können Sie mir glauben. Das macht keinen Spaß, Menschen frei zu stellen, die bis dahin einen Top Job gemacht haben. Aber wenn ich der Meinung bin, im Verein, muss ich einen Verein setzen, da muss ich reagieren, dann tue ich das.“ Der neue Trainer steht schon auf dem Platz. Dirk Schuster. So wie man ihn kennt. Mit Feuer. Und klaren Ansagen. Dirk Schuster, Trainer, 1. FC Kaiserslautern: „Mein Vorgänger hat mit seinem Trainerteam und der Mannschaft die […]

  • Der Betze brennt – Marco Antwerpen muss gehen, Dirk Schuster übernimmt

    Der Betze brennt – Marco Antwerpen muss gehen, Dirk Schuster übernimmt

    Marco Antwerpen ist nicht mehr Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Das gab der Verein gestern Nachmittag bekannt. Die Trennung von Antwerpen hatte sich in den vergangenen Tagen angedeutet. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge war der Coach in die Kritik geraten.   Dennoch hat die Meldung für Verwunderung gesorgt. Denn Antwerpen hatte die Roten Teufel vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegs-Anwärter geformt. Der FCK kann noch aufsteigen, über die Relegation. Und diese Mission soll nun der neue Trainer Dirk Schuster vollenden: Der 54-jährige Schuster arbeitet seit heute Nachmittag daran, das Team auf die Relegation gegen Dynamo Dresden vorzubereiten. Schuster hatte seine größten Erfolge beim SV Darmstadt 98. Mit den Lilien stieg er in die Bundesliga auf und führte das Team zum Klassenerhalt. Aber FCK-Fans und Beobachter fragen sich weiterhin: Warum wurde Marco Antwerpen vor die Tür gesetzt? In diesen Minuten läuft eine Pressekonferenz im Fritz-Walter-Stadion. Und Geschäftsführer Thomas Hengen erklärt, warum es zur Trennung von Antwerpen kam. Wir bleiben für Sie am Ball und morgen gibt es mehr dazu in unserer Sendung.      

  • FCK stellt Trainer Antwerpen frei

    FCK stellt Trainer Antwerpen frei

    Es ist also passiert. Der 1. FC Kaiserslautern hat dann doch seinen Trainer Marco Antwerpen freigestellt. Das hat der Verein vor wenigen Minuten bekannt gegeben. Seit Sonntag hatte es anhaltende Diskussionen um Antwerpens Zukunft gegeben. Als Nachfolger wurde auch Vereins-Ikone und Weltmeister von 2014 Miroslav Klose gehandelt. Hintergrund: Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge war Antwerpen in die Kritik geraten. Nachfolger wird Dirk Schuster, der schon den SV Darmstadt 98 in die Bundesliga geführt hatte. Christine Herzog, FCK-Fan „Das bringt natürlich Unruhe. Nicht nur unter den Spielern; ich denke, die haben sich bestimmt auf ihren Trainer eingestellt – und umgekehrt. Das bringt Unruhe, glaube ich, auch unter den Fans und überhaupt. Finde ich keine gute Aktion.“ Nomi Banerji-Gevaudan, FCK-Fan „Völlig unnötig. Never change a running system, das hat die ganze Zeit funktioniert. Und jetzt hat es mal eine Zeit lang nicht funktioniert. Ich bin ja ein Gegner von ewigen Trainerwechseln und Rausschmeißen, und es liegt nicht am Trainer ja.“ Dirk Schuster soll bereits morgen seinen Dienst am Betzenberg antreten.

  • Der Gründervater der Eintracht

    Der Gründervater der Eintracht

    Eintracht Frankfurt ist im Moment in aller Munde. Das Team steht nach sensationellen Siegen im Finale der Europa League. Heute meldete der Verein, dass es mehr als 100.000 Ticketbestellungen fürs Finale gibt. Mehr als zehnmal so viele Tickets, wie für die Eintracht zur Verfügung stehen. Wir wollen heute mal einen Blick in die Geschichte der SGE werfen. Angefangen hat alles unter dem Namen „Victoria“. Wie es genau zur Gründung im Jahr 1899 kam, dazu hat das Eintracht Frankfurt Museum geforscht und ein Buch zu dem Thema veröffentlicht. Unter anderem geht es darin um den Gründervater, einen gewissen Albert Pohlenk. Matthias Thoma, Leiter Eintracht Frankfurt Museum „Also hier ein sporthistorisch ganz wichtiger Ort. Eckenheimer Landstraße 57. Hier hatte Albert Pohlenk seinen Uhrmacherladen. Und Albert Pohlenk galt als Gründer der Eintracht, oder gilt bis heute als Gründer der Eintracht. 8. März 1899, 15 Leute gründen die Victoria. Albert Pohlenk kommt aus Obermittweida, ist auf die Walz gegangen als Uhrmacher, ist hier in Frankfurt hängen geblieben und hat hier die Eintracht gegründet.“ Und diese Gründung kann man bequem zu Fuß erlaufen. Genauso, wie vor 123 Jahren. Matthias Thoma, Leiter Eintracht Frankfurt Museum „Der Albert Pohlenk war ja ein leidenschaftlicher Fußballer. Er hat bei Frankfurts ältestem Fußballverein gespielt. Das war Germania 94. Und hier war das Vereinslokal von Germania. Und im Frühjahr 1899 war Albert Pohlenk hier bei der Frühjahrsversammlung der Germania. Und man hat sich in die Haare gekriegt. Man weiß nicht, weswegen man sich gestritten hat, aber er ist mit seinen Kumpels aus dem Verein ausgetreten. Und hat beschlossen, einen eigenen Verein zu gründen, und dann ist Albert Pohlenk mit seinen Kumpels zum Friedrichshof gegangen, um die Eintracht zugründen. Und da gehen wir jetzt mal hin, in die Richtung.“ Im Schatten der Alten Oper, ging es für die Gründer der Eintracht weiter. […]

  • Die Eintracht greift nach dem Europa League-Titel

    Die Eintracht greift nach dem Europa League-Titel

    Der Eintracht Europapokal-Wahnsinn geht einfach weiter! Durch einen eins zu null Sieg im Halbfinal-Rückspiel gegen West Ham United stehen die Frankfurter tatsächlich im Endspiel der Fußball Europa League! Das gab es seit über 40 Jahren nicht mehr. Der Eintracht-Adler fliegt also noch einmal quer  durch Europa und setzt am 18. Mai zur finalen Landung in Sevilla an. Gegner dort im Endspiel werden die Glasgow Rangers aus Schottland sein. Riesenparty gestern Abend im Frankfurter Stadion und völlige Ekstase bei den Fans. Eintracht Fans: „Eintracht! Frankfurt! Eintracht! Frankfurt!““ Sie haben ihr Traumziel tatsächlich erreicht! Das Finale der Europa League! Riesenfreude bei den Eintracht-Fans: Eintracht Fans: „Einfach nur geil! Wer die Stimmung heute gesehen hat und im Stadion war, völlige Ekstase! Und jetzt rocken wir noch Sevilla! Das Tor von Rafael Borre, satt in die untere Ecke reingezimmert, sorgt für den Sieg der Eintracht. Und für einen überglücklichen Trainer. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Ich bin riesig stolz auf die Mannschaft. Das war jetzt unser zwölftes Europa Cup Spiel, ungeschlagen. Ins Finale nach Sevilla einziehen, damit haben wir uns das eigentlich auch absolut verdient. Gratulation an alle, ein wunderbarer Abend. Jeder, der dabei sein konnte heute, denke ich, wird es sein ganzes Leben nicht vergessen und es hat sich jeder Einzelne verdient.“ Nach dem Schlusspfiff gibt’s für die Fans kein Halten mehr. Tausende stürmen aufs Spielfeld. Für Torwart Kevin Trapp ein ganz besonderer Moment. Kevin Trapp, Torwart Eintracht Frankfurt: „Diese Stimmung heute und ins Finale einzuziehen – das habe ich auf internationaler Ebene noch nicht gehabt. Deswegen ist es definitiv heute, bis zum 18. Mai der schönste Tag in der Karriere.“ Vorläufig bis zum 18. Mai also, dem Tag des Endspiels. „Sevilljaaaa in diesem Jahr“ – steht auf den Sieger-Shirts. Die Eintracht auf Wolken sieben. Fragt sich nur, ob der Platzsturm eventuelle Strafen […]

  • Der Sporttalk mit David Rischke

    Der Sporttalk mit David Rischke

    Unser Sportreporter David Rischke bringt sie auf den aktuellen Stand zum bevorstehenden Bundesliga-Wochenende. Eva Dieterle, Moderatorin: Über den grandiosen Einzug ins Europa League-Finale der Eintracht haben wir ja schon berichtet. Am Wochenende steht ein halbwegs normaler Liga-Spieltag an. Bei mir ist David Rischke aus der Sport-Redaktion. David, in der Bundesliga spielt Mainz 05 morgen auswärts bei Hertha BSC Berlin. Für die Mainzer das letzte Auswärtsspiel der Saison. David Rischke, Sportreporter: Und damit auch die letzte Chance noch mal einen Auswärts-Sieg einzufahren. Die Mainzer haben ja eine Auswärts-Statistik, die ist zum Gruseln. In der Auswärts-Tabelle steht Mainz auf einem direkten Abstiegsplatz. So will der Trainer Bo Svensson die Saison nicht zu Ende gehen lassen. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05: „Ja, das spielt auch eine Rolle, dass wir da Nachholbedarf haben. Das war unsere Auswärtsbilanz angeht, is klar. Und ich finde auch, wenn man so ein bisschen weiter vorausschaut in die nächste Saison, ist es wichtig, dass wir auch zeigen, dass auswärts was geht.“ Eva Dieterle: Stichwort Auswärts. Es könnte sein, dass die Mainzer nächste Saison wieder bei  Darmstadt 98 spielen. Denn für die Lilien geht‘s in der 2. Liga noch um den Aufstieg, heute Abend in Düsseldorf. Man sollte meinen: Der Erfolgsdruck steigt. David Rischke: Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Der Trainer Torsten Lieberknecht schiebt sogar dem heutigen Gegner Fortuna Düsseldorf die Favoritenrolle zu. Die sind ja seit der neue Trainer Daniel Thioune da ist ungeschlagen. 11 Spiele ungeschlagen. Und da kommt es dem Lilien-Trainer wohl ganz gelegen, den Druck von seinen Jungs zu nehmen. Und überhaupt Torsten Lieberknecht, Trainer SV Darmstadt 98: „Was man tatsächlich komplett merkt, ist Normalität in der Truppe. Bei uns Trainingseinheiten bringen wir vernünftig über die Bühne. Wie gestern ein richtig guter Drive in, teilweise auch ein bisschen Überhärte drin, aber die […]

  • Das Spiel der Spiele für die Eintracht

    Das Spiel der Spiele für die Eintracht

    In dreieinhalb Stunden ist es soweit! Setzt sich die Eintracht heute Abend im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von West Ham United durch, dann stehen die Frankfurter tatsächlich im Finale der Fußball Europa League! Nach dem 2:1-Hinspielerfolg in London spricht vieles für die Hessen. Ein Unentschieden reicht schon zum Finaleinzug, damit es dann am 18. Mai heißt: alle zum Endspiel nach Sevilla! Frankfurt im Europapokal-Fieber! Seit gestern Abend sind auch die West Ham-Fans in der Stadt – wer wird heute Nacht jubeln? Uwe, Eintracht-Fan „Wenn wir heute ins Finale einziehen, ist das für mich der größte Erfolg, den ich mit der Eintracht je erlebt hab. Wer weiß, ob man’s nochmal erlebt. Also ich glaube, da schlafe ich die nächsten zwei Nächte nicht. Da wird durchgefeiert!“ Klaus, Eintracht-Fan „Das ist einfach ein großes Fest und wir freuen uns riesig auf das Spiel!“ Sam, West Ham United Fan „Wer das erste Tor schießt, wird klar im Vorteil sein. Das erste Tor entscheidet die Partie.“ Auf dem grünen Rasen stellt sich für Eintracht-Trainer Oliver Glasner die entscheidende Frage: Was anfangen mit der 2:1-Führung aus dem Hinspiel? Erstmal verwalten, oder weiter mutig nach vorne spielen? Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Unsere Herangehensweise ist klar. Ich habe das den Spielern auch schon gestern und heute gesagt, dass das in unseren Köpfen ist: dass wir hier auf Sieg spielen, zuhause von der ersten Sekunde an, mit unseren Fans im Rücken, dass wir hier jetzt nicht irgendetwas verwalten und schauen wir mal. Sondern ganz klare Marschroute ist, nach vorne zu spielen.“ Nach vorne spielen! Und so aggressiv und auf den Punkt griffig sein wie im Hinspiel. Garant dafür ist Mittelfeld-Renner Sebastian Rode. Sebastian Rode, Mittelfeldspieler Eintracht Frankfurt „Wir müssen von der ersten Sekunde an wieder hellwach sein. Da bin ich auch felsenfest davon überzeugt, dass wir das […]