Sport

  • Adi Hütter leitet erstes Training von Eintracht Frankfurt

    Adi Hütter leitet erstes Training von Eintracht Frankfurt

    Während die Fußball-Weltmeisterschaft noch im vollen Gange ist, heißt es für die Liga-Vereine wieder: zurück zum Trainingsalltag. Heute starten die Frankfurter in die Vorbereitungen – vor heimischen Publikum. Da sind sie – zum ersten Mal in dieser Saison: Die Spieler von Eintracht Frankfurt. Trainingsauftakt vor 2.000 Fans. Nach den holprigen Monaten unter Trainer Albert Riera steigt bei den Anhängern jetzt die Vorfreude. Die letzte Saison – für viele zum vergessen: „Schlimmer als die letzte Saison kann’s ja kaum werden.“ „Es kann nur besser werden.“ „Wie gesagt, es kann nur besser werden, letzte Saison lief nicht so gut.“ „Wird auf jeden Fall besser als letztes Jahr.“ „Also ich habe keine Erwartungen. Ich möchte einfach, dass sie sich viel Mühe geben.“ Dafür ist jetzt er verantwortlich: Der neue alte Trainer Adi Hütter. Er sorgt heute für ein regelrechtes Nostalgie-Gefühl. Der 56-jährige Österreicher war schon von 2018 bis 2021 drei Jahre lang Trainer der Hessen. Adi Hütter, Trainer Eintracht Frankfurt „Riesige Freude, manchmal ist es wirklich komisch, wenn man dann fünf Jahre später wieder auf den Platz kommt und irgendwie fühlt es sich an, dass es gar nicht so lange her ist.“ Sein damaliger Wechsel zum Liga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach – für viele Fans eine schmerzhafte Erinnerung. Doch jetzt will Hütter es wiedergutmachen: Adi Hütter, Trainer Eintracht Frankfurt „Es wird auch welche geben, die das ganze kritisch sehen auch das ist normal. Meine Aufgabe wird es sein, dass ich da versuche auch diese Leute abzuholen aber ich bin hier für die Eintracht Fans. Es geht nicht um mich, es geht um den Club. Keiner ist größer als der Club.“ Die Fans bei der Trainer-Entscheidung: Überwiegend zuversichtlich. Tobias Bebendorf, Eintracht Frankfurt Fan „Es ist ein junges Team, er ist ein alter Hase und ich denke mal, dass er sie formen kann. Also das kriegen wir hin.“ […]

  • Tonnenschwere Renn-LKW: Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring feiert 40. Jubiläum

    Tonnenschwere Renn-LKW: Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring feiert 40. Jubiläum

    Und jetzt schauen wir noch zum altehrwürdigen Nürburgring: Nach „Rock am Ring“ und dem 24-Stunden-Rennen startet heute mit dem „ADAC Truck Grand Prix“ der nächste Höhepunkt in der Eifel. Drei Tage volle Kraft voraus mit PS-Starken LKW. Über 1.000 PS unter der Haube! Wo, wenn nicht hier trifft der Begriff Elefantenrennen am ehesten zu. Über 100.000 Besucher auf dem Nürburgring, 40-jähriges Jubiläum bei Europas größtem Truck-Rennen. Am Rande der traditionsreichen Rennstrecke wird jede Menge fürs Auge geboten: 1.500 aufgemotzte Trucks auf über 60 Hektar Fläche. Sehen und gesehen werden. Wolfgang Knauer, Trucker: „Truck Grand Prix ist halt jedes Jahr das Highlight der Szene. Party ohne Ende, tolles Wetter, super Gemeinschaft, einfach nur geil!“ Benjamin Sinani, Trucker: „Früher sind wir mit unseren Vätern hier runtergefahren. Da saßen wir am Funkgerät, haben zusammen gefunkt, heute fahren wir alle drei mit dem LKW hier runter. Und das ist einfach geil.“ Neben den internationalen Rennen feiert dieses Jahr auch die neue Deutsche Truck-Meisterschaft Premiere. Mit dabei: Sascha Lenz aus Neuwied. Mit seinem knapp 1.200 PS-starken Boliden will der frühere Europameister in der Eifel Gas geben. Sascha Lenz, Truck-Rennfahrer: „Wenn du in solche Kurven fährst und die Ränge sind voll, da wird gejubelt, das hörst du natürlich alles im Auto. Das spornt dich dann noch mehr an, die nächste Runde noch schneller zu fahren oder noch besser zu fahren. Für mich ist es ein riesiges Highlight.“ Noch kurz den Truck checken, dann geht es in den fliegenden Start. Sascha Lenz zunächst auf Platz 2, nach ein paar Runden zieht er an der Innenseite der Kurve vorbei und setzt sich an die Spitze. Trotz Problemen mit dem Motoröl schafft er’s über die Ziellinie und landet auf dem Siegerpodest ganz oben. Nicht nur emotionale Momente wie diese machen 40 Jahre Truck Grand Prix aus. Georg Fuchs, Veranstalter ADAC Truck Grand Prix: […]

  • DFB: Nagelsmann zurückgetreten - kommt Klopp?

    DFB: Nagelsmann zurückgetreten – kommt Klopp?

    Die Meldung des Tages erreicht uns heute direkt aus der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt: Julian Nagelsmann ist nicht länger Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft! Nachdem ihm gestern die DFB-Spitze nach einer langen Sitzung den Rücktritt nahegelegt hatte, war es dann heute soweit. Um den Posten des Bundestrainers neu zu besetzen, will der DFB nun mit Jürgen Klopp Gespräche führen und ihn aus seinem laufenden Vertrag als weltweiter Fußball-Chef von Red Bull herauskaufen. Jener Jürgen Klopp also, der hier in Mainz erst als Spieler von Mainz 05 die Knochen hinhielt und dann als Trainer Weltkarriere machte. Und – der hier bei uns in der Sportredaktion von 17:30 SAT.1 LIVE tatsächlich als Praktikant seine ersten Gehversuche im Fernsehen startete. Er und wir erinnern uns noch gerne. Unser Kloppo –  möglicher Bundestrainer. Wir haben heute die Mainzer gefragt, wie sich das für ihre Ohren anhört. Max Truppe: „Ja, es ist auf jeden Fall Bombe. So als Mainzer, gutes Gefühl.“ Iga Rakowski: „Vor allem bringt er glaube ich auch sehr viel Erfahrung mit sich. Und dann ist ist auf jeden Fall ein guter Kandidat dafür. Und als Mainzer ist es natürlich schon echt cool.“ Jürgen Wehming: „Es ist eine Bürde. Und Zutrauen? Ja, klar, trau ichs ihm zu.“ Mustafa Lala: „Er kennt ja einige dieser Spieler. Er hat sie ja auch sehr persönlich trainiert. Jürgen Klopp das ist der beste Trainer eigentlich für mich und kann die deutsche Nationalmannschaft nur nach vorne bringen.“ Johanna Mattu: „Also ich hab wirklich keine Ahnung. Aber das, was ich hab, finde ich, ist es doch egal, ob es ein Nagelsmann oder Klopp ist. Warum ist der jetzt wieder der Beste auf einmal? Der kann sowieso nichts mehr retten. Was will der retten? Das ist vorbei. Fertig! Müssen wir uns mit abfinden!“ Anna Weyer: „Mainz kennt er, Mainz liebt er. Mainz hat er gut vorangebracht.“ – „Und meinen Sie, dann gibt […]

  • Kelkheimer Flag-Footballer sorgen für Furore

    Kelkheimer Flag-Footballer sorgen für Furore

    Von der Weltmeisterschaft jetzt zu Olympia – Flag Football steht vor dem größten Schritt seiner Geschichte. 2028 wird die Sportart in Los Angeles ihr olympisches Debüt feiern. Die Kelkheim Lizzards gehören dabei zu den erfolgreichsten Teams Deutschlands – und stellen gleich mehrere Nationalspieler. Schnelligkeit, Reaktionsfähigkeit und Explosivität – genau das braucht es beim Flag Football. Die kontaktlose Variante des American Football setzt auf Tempo statt harte Tackles. Philip Klein ist Quarterback und Teil der deutschen Nationalmannschaft. Philip Klein, Nationalspieler Flag Football „Faszinierend finde ich diese Kombination aus Athletik, man bewegt sich und dem Denksport auch so ein bisschen. Gerade für mich als Quarterback ist der Faktor Köpfchen doch auch sehr relevant.“ Gespielt wird beim Flag Football fünf gegen fünf, körperliche Kontakte sind tabu – wer den Ballträger stoppen will, muss ihm stattdessen eine der beiden Flaggen vom Gürtel ziehen. Trainiert wird gemeinsam, im Wettkampf spielen Frauen und Männer aber getrennt. Neun Spielerinnen und Spieler der Kelkheim Lizzards stehen im Kader der Nationalmannschaften. Eine von ihnen ist Hannah Bahn. Die kommende Heim-Weltmeisterschaft in Düsseldorf ist für sie etwas ganz Besonderes: Hannah Bahn, Nationalspielerin Flag Football „Dann eben diesen Adler auf der Brust zu tragen und zu sagen ich spiele für mein Land, ich dar mein Land jetzt hier vertreten, das ist für mich was ganz Besonderes. Und natürlich jetzt mit dem Augenmerk auf Olympia 2028, wir können uns jetzt bei der WM das erste Mal für Olympia qualifizieren, das ist dann natürlich nochmal eine andere Motivation.“ Im August findet die WM statt. Die beiden besten Teams lösen dort direkt das Ticket für die Olympischen Spiele 2028. Der Weg dahin war lang: Denn lange galt Flag Football als reine Amateursportart, inzwischen entwickelt sich der Sport jedoch rasant und wird zunehmend professioneller. Hannah Bahn, Nationalspielerin Flag Football „Wir haben vor paar Jahren mit […]

  • Täglich in ihrem Element - Extremschwimmerin Kerstin Kuntze

    Täglich in ihrem Element – Extremschwimmerin Kerstin Kuntze

    Kerstin Kuntze aus Karben im Wetteraukreis betreibt den Extremsport Eissschwimmen. Und stürzt sich dafür in Gewässer mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Vor kurzem hat sie die in ihrer Sportart berüchtigte „Eismeile“ gemeistert. Und das als erste Hessin überhaupt. Kerstin Kuntze: „Diese quasi drei Grad, die sind…das kann man sich nicht vorstellen. Das ist einfach unfassbar kalt. (…) Das ist einfach komplett überwältigend. Und schaffen kann man das halt nur, wenn man ordentlich trainiert hat und wenn man Vertrauen in seinen eigenen Körper hat.“  Zug um Zug im freien Gewässer. Bei ein Wassertemperatur von gerade mal 3,6 Grad. Extreme Kälte, die den menschlichen Körper an seine Grenzen bringt. Das Bewältigen der „Eismeile“ Mitte März im Achensee in Österreich – eine Ausnahmeleistung, für die die gebürtige Kölnerin fünf Jahre lang täglich trainiert. An fünf von sieben Tagen hier, im Trais-Horloffer See im Landkreis Gießen. Kerstin Kuntze, Extremschwimmerin „Fünf mal die Woche war ich im See. Und zwar zu jeder Jahreszeit. Und im See ging es natürlich vor allem darum, weil da muss man ganz ehrlich sagen, da kann man kein Tempotraining machen. Bei unter fünf Grad ist das obsolet. Da ging es mir vor allem entspannt, mit guten Gedanken im Kopf, weil der Kopf trägt einen durch das Wasser, dass das funktioniert. Und das funktioniert durch Wiederholung.“  In 49 Minuten meistert Kuntze 1710 Meter in eiskaltem Wasser. Und ist damit eine von nur 685 Menschen weltweit, die die Eismeile geschafft haben. Den Zeitpunkt für diese extreme Herausforderung – und zwar im Alter von 60 Jahren – wählt Kerstin Kuntze bewusst aus. Kerstin Kuntze, Extremschwimmerin „60 ist halt so ein Alter, wo man sagt: Naja, nun ist das Mütterchen schon ein bisschen älter. Mal sehen ob sie überhaupt noch was kann. (…) Das ist genau das, was ich eben nicht will. Ich finde […]

  • Trainingsauftakt bei Mainz 05

    Trainingsauftakt bei Mainz 05

    Nach dem WM-Frust ist vor der Bundesliga-Vorbereitung: Während einige Mainzer Fans noch die Enttäuschung der Weltmeisterschaft verarbeiten, herrscht am Bruchweg schon wieder Aufbruchstimmung. Mainz 05 ist als einer der ersten Bundesligisten zurück auf dem Platz. Unter Trainer Urs Fischer standen zum Saisonauftakt fast zwei Stunden Training auf dem Programm. Neue Gesichter und frische Energie – der Saisonstart bei Mainz 05 ist offiziell eingeläutet. Die Vorfreude bei den Fans ist groß, die Erwartungen an die neue Saison sind klar. Simmen der Mainzer Fans:n „Wieder nicht bis zum 18 Spieltag auf dem letzten Platz zu sein, sondern eine konstante Saison im Mittelfeld.“ „Zwar wie immer erstmal den Klassenerhalt sicher müssen, aber es dann vielleicht ein bisschen entspannter zugeht als die letzte Saison.“  „Nächste Saison international spielen, weil wenn wir gegen den Abstieg gespielt haben, waren wir eine Saison später, immer international oder fast. Deshalb wir sind dabei.“ Mit mehreren Neuzugängen haben sich die Nullfünfer für die kommende Saison gezielt verstärkt. Zu den prominentesten Verpflichtungen zählen Eric Martel vom 1. FC Köln, ein zweikampfstarker defensiver Mittelfeldspieler und ehemaliger U21-Nationalspieler sowie Nürnbergs Ex-Kapitän Fabio Gruber, der als robuster und kopfballstarker Innenverteidiger die Defensive verstärken soll. Weitere Transfers hängen auch vom Verbleib der begehrten WM-Teilnehmer Nadiem Amiri und Kaishu Sano ab. Trainer Urs Fischer bleibt dabei gelassen. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05: „Wenn dann eine Anfrage kommen sollte, es gibt auch immer zwei Seiten. Es gilt es zu berücksichtigen, aber da habe ich jetzt eigentlich jetzt nicht ein schlechtes Gefühl oder mache mir da allzu viele Gedanken.“ Nach einer schwierigen Hinrunde hatten sich die Mainzer zurückgekämpft und vergangene Saison auf Rang zehn abgeschlossen. Vor allem die stabile Rückrunde gibt Rückenwind für die neue Runde– das Ziel ist klar: Phillip Tietz, Stürmer 1. FSV Mainz 05: „Ja auf jeden Fall, dass wir nichts mehr mit unten […]

  • Mit 14 Jahren schon Enduro-Bike-Champion

    Mit 14 Jahren schon Enduro-Bike-Champion

    Matsch, Steine, steile Abfahrten – beim Enduro-Biken sind Mut, Technik und Ausdauer gefragt. Der 14-Jährige Max Eppelmann aus dem rheinhessischen Stadecken-Elsheim hat sich schon in jungen Jahren einen Namen in der Szene gemacht. Wir haben ihn und sein Bike beim Training besucht. Wenn er Gas gibt, hinterlässt er nur eine Staubwolke. Max Eppelmann gilt in der Enduro-Szene als Ausnahmetalent. Mit gerade einmal 14 Jahren startet er in diesem Jahr schon bei Profiwettbewerben. In der Endurocross-Welt eine Premiere. Doch was ist Enduro überhaupt? Max Eppelmann, Nachwuchstalent „Blöd gesagt, fährst du Vollgas über Stock und Stein in einer Arena mit 15.000 Zuschauern, mit 15 anderen Fahrern, so schnell wie möglich über einen sehr kniffeligen und schweren Parcours und die schnellste Person gewinnt.“ Und das macht Max sehr erfolgreich. Erst vor kurzem kann er bei einer Rennserie in Amerika gleich zwei Titel abstauben – als jüngster Fahrer jemals. Max Eppelmann, AMA Champion im Endurocross „Mein Ziel war auf jeden Fall vorne mitzufahren. Aber das zu gewinnen, damit hätte ich niemals gerechnet. Aber nach dem ersten Rennen habe ich beide Klassen gewonnen bei der Tagesveranstaltung und in der ganzen Rennserie gibt es sieben Rennen und da wusste ich schon nach dem ersten Rennen: Okay, ich kann da vorne mitfahren.“ Es folgt ein Erdrutschsieg. In beiden Klassen kann Max fünf von sieben Etappen durch ganz Amerika gewinnen und sich so international einen Namen machen. Dort darf das junge Talent auch schon die höher motorisierten Motocross-Maschinen mit 300 Kubikzentimeter fahren. In Europa darf er das erst wenn er 16 ist. Dann will er auch hierzulande bei Meisterschaften durchstarten. Immer mit dabei: Seine Eltern. Die haben ihm das Motorsport-Gen vererbt und freuen sich über jeden Sieg. Stefanie und Jörg Eppelmann, Eltern von Max „Wir sind megastolz. Punkt. Wir sind megastolz. Auch auf ihn. Wir sind auch megastolz […]

  • Kunstrad-Europameister aus Mainz-Ebersheim

    Kunstrad-Europameister aus Mainz-Ebersheim

    Seit Jahren räumen sie eine Medaille nach der anderen ab: Die Kunstrad-Fahrerinnen aus Mainz-Ebersheim. Jetzt haben sie bei der Europameisterschaft Anfang Juni Gold geholt. Angetreten sind sie als Titelverteidigerinnen und Vize-Weltmeisterinnen. Entsprechend hoch war der Druck. Bei der entscheidenden Kür wurde der dann sogar noch größer – denn die sicher geglaubte Goldmedaille geriet nochmal kurz in Wanken. Hier zeigen Annika und Stella Rosenbach, Tijem Karatas und Milena Schwarz, was sie draufhaben. Mit beeindruckender Präzision fahren die Ebersheimerinnen die Kür, mit der sie bei der Europameisterschaft in Amorbach die Goldmedaille geholt haben. Dass es in Wahrheit nicht immer so mühelos klappt, hat der Finalwettkampf selbst gezeigt. Nach einem groben Fahrfehler muss sich das Team mitten in der Kür neu sortieren. Stella Rosenbach, Kunstrad-Europameisterin „Wir wussten dann halt auch in dem Moment ‚Okay, jetzt darf nichts mehr passieren.‘ Und irgendwie hat uns der Druck dann so ein bisschen wachgerüttelt oder uns auch geholfen, dann besser in den Wettkampf reinzukommen. Und dann konnten wir das Ganze zum Glück sicher durchziehen. Und dann war die Freude am Ende auch groß.“ Die Chemie der Vier Kunstrad-Profis stimmt auch außerhalb der Halle. Laut Tijem Karatas neben dem sportlichen Können der wichtigste Faktor für ihren Erfolg. Tijem Karatas, Kunstrad-Europameisterin „Ich glaube, uns als Mannschaft hilft es sehr, dass wir auch im Privaten super viel miteinander machen und uns auch super verstehen. Obwohl wir vier komplett unterschiedliche Personen sind. Also wenn man auch die Charaktere betrachtet. Es ist einfach schön zu sehen, dass es dann trotzdem harmonieren kann.“ Wie eng die Mannschaft zusammengewachsen ist, weiß auch Trainer Oliver Schwarz. Er begleitet das Team, in dem auch Tochter Milena mitfährt, seit Jahren. Oliver Schwarz, Trainer Radsportverein „Sie fahren ja schon seit 2019 in der Formation zusammen. Ansonsten trainiere ich die meisten schon, seitdem sie sechs Jahre alt sind. Und […]

  • Bensheimer Handballfrauen vor Saisonfinale

    Bensheimer Handballfrauen vor Saisonfinale

    Die FLAMES aus Bensheim haben sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im deutschen Frauenhandball entwickelt. Platz drei in der Bundesliga ist noch möglich, die Qualifikation für die European League bereits sicher. Morgen steht für die HSG Bensheim/Auerbach das letzte Saisonspiel zuhause gegen den Thüringer HC an – und für einige Spielerinnen auch der Abschied. Die FLAMES brennen weiter für eine der stärksten Saisons ihrer Vereinsgeschichte. Die HSG Bensheim/Auerbach gehört inzwischen zu den Topteams im deutschen Frauenhandball mit offensivem Tempospiel, großer mannschaftlicher Geschlossenheit und einem namhaften Kader mit einigen Nationalspielerinnen. Mareike Thomeier, Rückraumspielerin: „Wir haben Leute, die super gute Schüsse haben aus dem Rückraum, wir haben Leute, die mehr eins gegen eins spielen, die viel wühlen, wir haben Kreisläufer, die sehr gute Sperren stellen können und wir haben viele Leute, die eine sehr gute Wurfauswahl haben. Ich glaub wir haben einfach viele individuelle Qualitäten und das was so besonders ist, ist glaub ich, dass wir das sehr gut vereinen können und, dass hier eine hohe emotionale Zusammengehörigkeit gespürt wird.“  Auch Lucie Kretzschmar spielt bereits ihre vierte Saison in Hessen und fühlt sich in Bensheim längst zuhause. Sie ist die Tochter von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar, der den deutschen Handballsport über viele Jahre geprägt hat. Nun sorgt Lucie selbst schon mit Erfolgen in Bundesliga und Nationalmannschaft für Schlagzeilen. Rat vom Vater gibt’s trotzdem. Lucie Kretzschmar, Rückraumspielerin: „Den gibt’s glaub ich immer, ob ich will oder nicht. Ne also der versucht mich da auch so gut es geht zu unterstützen. Meine Mutter eher emotional, mein Vater eher dann so mit technisch-taktischen Sachen. “  Die wichtigen Erfolgsfaktoren: Teamgeist und Identifikation mit dem Verein – sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank. Die Trainerin – mit einer kurzen Unterbrechung schon seit zehn Jahren mit dem Verein verbunden – hat die Entwicklung hautnah miterlebt: Ilka Fickinger, Trainerin HSG Bensheim/Auerbach: […]

  • Sportreporter Julian Beimel zum WM-Kader

    Sportreporter Julian Beimel zum WM-Kader

    Unser Sportreporter Julian Beimel ist jetzt für uns vor Ort auf dem DFB-Campus in Frankfurt, war für uns bei der Nominierung dabei. Markus Appelmann: Julian, unsere beiden Bundesligisten, die Eintracht und Mainz, mit Spielern, die der Bundestrainer zumindest mal auf dem Zettel hatte. Wie ging das aus? Julian Beimel: Ja, Markus für Eintracht Frankfurt nach dieser sportlich enttäuschenden Saison mit den Tumulten der letzten Tage samt Trainerentlassung endlich mal wieder eine positive Nachricht. Denn Linksverteidiger Daniel Brown fährt mit zur Weltmeisterschaft. Brown ja erst im Oktober vergangenen Jahres mit seinem Debüt für die Nationalmannschaft und jetzt bei diesem großen Turnier mit dabei. Ja, und den 22-jährigen, den sollen ja sowieso schon eine ganze Reihe von europäischen Topklubs im Visier haben. Da wird der FC Bayern genannt, Real Madrid unter anderem und Liverpool. Und eine Teilnahme an so einem großen Turnier, die wird den Fokus auf diesen Spieler aufbauen, atürlich noch mal größer machen, noch mal erhöhen. Und jetzt blicken wir natürlich auch noch mal auf den 1. FSV Mainz 05, Auch dort Grund zur Freude, denn auch Mittelfeldmann Nadiem Amiri hat das WM Ticket gezogen. Für viele eine Überraschung, denn gerade auf seiner offensiven kreativen Position die Nationalelf ja sehr gut besetzt mit Spielern wie Florian Wirtz, Jamal Musiala, deswegen habe ich Bundestrainer Julian Nagelsmann einfach mal gefragt, was für ihn den Spieler Amiri ausmacht, was er der Mannschaft geben kann und da ist der Bundestrainer so ein bisschen ins Schwärmen geraten, hat ihn verglichen mit, dass er sei kein alter Dieselmotor, der erst mal warm werden müsste, sondern eher ein Elektromotor, sofort mit Drehmoment, mit Drehzahl und immer voll auf dem Gaspedal drauf. Ja, und damit wird Amiri für seine Leistungen bei Mainz 05belohnt. Da war er nicht nur letzte Saison, sondern auch in dieser Saison immer wieder der […]

  • Weltrekordfahrt mit dem Klapprad

    Weltrekordfahrt mit dem Klapprad

    Ob außergewöhnliche Rekorde oder sportliche Grenzerfahrungen – Dirk Leonhard aus Bruchköbel liebt Herausforderungen. Mit Aktionen wie 12 Stunden Treppensteigen oder Triathlon auf dem Eis hat der Ultra–Triathlet schon Sechs Weltrekorde aufgestellt. Bei der Jagd nach seinem Siebtem könnte es diesmal klapprig werden.   1300 Kilometer. Bikepacking. Mit einem Klapprad. Das ist seine neueste Challenge. Dirk Leonhard ist über eine Woche lang mit minimalem Gepäck unterwegs. O-Ton: Dirk Leonhardt, Extremsportler „Es ist mega anstrengend, also viel anstrengender als ich dachte. Aber ich finde genau das macht den Reiz aus, dass man aus seiner Komfortzone rauskommt und ich einfach neue Grenzerfahrungen sammle, die dann einfach Wertschätzung bringen für das Alltägliche. Dass ich ein warmes Bett habe, wo ich schlafen kann.“ Zum Übernachten hat der Extremsportler lediglich eine Isomatte, einen Schlafsack und eine Plane dabei. Einfach ins Hotel? – Nicht mit Dirk Leonhardt!   O-Ton: Dirk Leonhardt, Extremsportler „Ich habe das noch nie gemacht in meinem Leben und übe mich jetzt geeignete Schlafstellen zu suchen. Ob das jetzt unter einem PKW-Anhänger ist oder dann schon komfortabler in einer Grillhütte, wo ich wettergeschützt liegen kann.“ Der 44-Jährige schläft nur wenige Stunden. Denn er will den aktuellen Weltrekord von 1240 Kilometern knacken. Keine leichte Aufgabe – vor allem nicht auf einem Klapprad, das nur einen Gang hat. Eigentlich ist er 40 km/h auf dem Rennrad gewohnt. Jetzt schafft er höchstens 16. O-Ton: Dirk Leonhardt, Extremsportler „Es quietscht und klackert alles ein bisschen. Das muss man wollen. Und das machts eben auch aus, nicht in negative Gedanken zu verfallen, warum mache ich das. Sondern einfach zu sagen okay das ist ein Privileg, dass ich so eine verrückte Aktion machen kann.“ Hinter der Rekordjagd steckt mehr als nur sportlicher Ehrgeiz. Mit seiner Route will Dirk Leonhard ein Zeichen setzen. Seine Wegstrecke zeichnet von oben gesehen das Wort „Respekt“ auf die Landkarte. Dabei fährt […]

  • Saisonbilanz von Eintracht Frankfurt

    Saisonbilanz von Eintracht Frankfurt

    Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt stehen derzeit vor einer ganze Reihe von Fragen. Welche Konsequenzen müssen aus dieser sportlichen enttäuschenden Saison gezogen werden? Wie muss der Kader angepasst werden? Und wer wird neuer Trainer? Sportvorstand Markus Krösche hat heute versucht ein paar Antworten zu liefern. Denn auch er selbst/seine eigene Person gerät zurzeit mehr in den Fokus der Kritik.   Auf diese Umarmung folgte kein Happy End. Für die Verpflichtung von Trainer Albert Riera, die sich als großes Missverständnis herausstellen sollte, übernimmt Sportvorstand Markus Krösche heute die volle Verantwortung.  Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt: „Es war meine Fehleinschätzung. Und ich habe Albert in eine Situation gebracht, wo es schwierig war wirklich erfolgreich zu sein. (…) Wo er natürlich die Liga nicht kennt. Auch die Qualität der Gegner noch nicht so richtig einschätzen konnte, weil er da wie gesagt noch keine Erfahrung hatte. Und natürlich ein Stück weit, ich meine, wir sind Eintracht Frankfurt, wir haben schon eine gewisse Power und auch eine gewisse öffentliche Wahrnehmung. Und das ist dann natürlich auch nochmal was, was für einen Trainer aus einer kleineren Liga natürlich dann auch nicht so ganz einfach ist zu handlen.“  Menschen machten Fehler und er sei keiner, der vor seiner Verantwortung wegläuft, so Krösche weiter. Und so sehen es auch die Eintracht-Anhänger.  Daniel Kempf: „Er hat viel geleistet bisher bei der Eintracht. Klar kann man nicht alles perfekt machen. Irgendwann muss man auch mal Fehler machen, das ist halt einfach so. Alle nur menschlich. Und trotzdem bin ich der Meinung, man sollte ihn behalten und er macht seine Arbeit eigentlich prinzipiell gut.“  Uli Landau: „Naja gut, er hat die vergangenen Jahre viel Gutes bewirkt und hat jetzt sowohl in der Kaderzusammenstellung, als auch mit der Trainerbesetzung irgendwie schiefgelegen. Jetzt muss er sehen, dass er da wieder raus kommt.“  Martin: […]

  • Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Riera

    Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Riera

    Nach gerade mal 104 Tagen ist sie vorbei – die Ära Albert Riera – bei Eintracht Frankfurt. Was sich schon länger angekündigt hat, ist seit gestern Abend klar – der Spanier muss gehen. Einen Neustart, nach dieser sportlich enttäuschenden Saison, traut man ihm nicht mehr zu. Die Kluft zwischen Trainer Albert Riera, dem Verein, den Spielern und den Fans – sie war am Ende zu groß.   Albert Riera muss gehen. Im Statement des Vereins sagt Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche:  Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt: „Albert Riera hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und sich mit großem Fleiß und hohem Engagement in den Dienst von Eintracht Frankfurt gestellt. Albert und sein Team haben uns durch ihre akribische Arbeit zudem wertvolle Impulse gegeben, wofür wir uns ausdrücklich bedanken möchten.“  Dennoch wolle man zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen. Am Ende eine unausweichliche Entscheidung, wie der Banner einiger Eintracht-Anhänger am vergangenen Wochenende zeigt: „Nada de gracias, Alberto.“  Zu deutsch: „Danke für nichts Alberto.“ Diese Aktion, von einem Teil der Fanszene, nicht die feine Art. Sie zeigt aber deutlich: Das Tischtuch zwischen Trainer und Fans, es war zerschnitten. Die Reaktion des Spaniers.  Albert Riera, ehemaliger Trainer Eintracht Frankfurt: „Das ist ganz einfach. Wenn du nicht gewinnst, bist du nicht gut genug. So ist nun mal mein Beruf. Du musst gewinnen, um gut zu sein. Also akzeptiere ich das.“ Es werde zurzeit viel über die Rolle des Trainers gesprochen, nicht aber über die Mannschaft selbst.  Albert Riera, ehemaliger Trainer Eintracht Frankfurt: „Die wichtigsten Akteure sind die Spieler. Sie müssen besser performen. Klar, der Trainer muss es besser machen, muss bessere Lösungen finden. (…) Aber ich bin nicht alleine. Ein Verein besteht aus vielen Personen und jeder muss Verantwortung tragen.“ Am Ende seiner dreieinhalb Monate als Cheftrainer der Eintracht stehen die erstmals seit sechs Jahren […]

  • Frauen von Eintracht Frankfurt kämpfen um die Champions League-Teilnahme

    Frauen von Eintracht Frankfurt kämpfen um die Champions League-Teilnahme

    Auch für die Eintracht Frauen geht es am letzten Spieltag um alles. Gegen Union Berlin können die Frankfurterinnen den Platz drei in der Bundesliga festmachen. Und für gleich vier Spielerinnen ist das ihr letztes Spiel für die Hessen.   Endspiel Atmosphäre in Frankfurt: Das alles entscheidende Spiel um Platz drei in der Bundesliga: Die Eintracht hat es gegen den 1. FC Union Berlin selbst in der Hand: Sieg oder Unentschieden reicht schon um in die Qualifikationsrunde der Champions League zu kommen. Laura Freigang, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Wir wollen zu diesen Spielen. Wir wollen diesen internationalen Wettbewerb. Ich glaube wir gehören da auch hin von der Qualität, die wir im Kader haben. Von dem Fußball, den wir spielen können. Deswegen gibt’s da für mich keine zwei Meinungen.“ Das letzte Spiel der Saison: Für die Eintracht nicht nur ein Endspiel, sondern auch ein Abschiedsspiel: Gleich vier Leistungsträgerinnen verlassen den Verein: Elisa Senß per Ausstiegsklausel. Durch auslaufende Verträge: Nadine Riesen, Géraldine Reuteler und Nicole Anyomi. Einen Tag vor Verkündung ihres Abgangs reagiert die 26-jährige Schweizerin Nadine Riesen in unserem Exklusiv-Interview noch so: Reporter: „Sehen wir dich noch lange bei der Eintracht?“ Nadine Riesen, Außenverteidigerin Eintracht Frankfurt   „Ja, das werdet ihr sehen.“ Für die Außenverteidigerin endet ihre dreijährige Ära am Main. Hier hat sie sich bis zur Stammspielerin hochgekämpft. Sie blickt zurück: Nadine Riesen, Außenverteidigerin Eintracht Frankfurt „Eintracht, ich glaube der Verein spricht schon viel für sich selbst. Was das für ein unglaublicher Verein ist. So groß auch und natürlich ganz viel stolz den Adler auf der Brust tragen zu dürfen und ja dieser Weg hat mir persönlich und fußballerisch sehr weitergeholfen und ich nehme alles mit, was ich hier lernen kann.“ Ungewiss ist die Situation bei Stammspielerin Lisanne Gräwe: Zwar ist es nicht offiziell bestätigt, Gerüchten zufolge wechselt die Abwehrspielerin aber zu Union […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Letzter Spieltag in der Fußball-Bundesliga – deshalb steht er zum Saisonabschluss noch mal hier, unser Sportreporter Thorsten Arnold. Eva Dieterle: Thorsten, morgen finden alle Spiele zeitgleich statt und ganz viele Blicke richten sich nach Frankfurt, denn da steht gleich ein doppelter „Kampf um Europa“ an! Thorsten Arnold: Ja klar, Gegner VfB Stuttgart kämpft um den Einzug in die Champions League und auch die Eintracht kann ja noch mit einem Sieg – und wenn Freiburg sein Spiel nicht gewinnt – den Sprung in den Europapokal schaffen. Aber heute war Eintracht-Trainer Albert Riera nochmal großes Thema. Er war sehr erzürnt darüber, dass Mannschafts–Internas aus Sitzungen nach außen an die Presse gedrungen sind. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Wissen Sie auch, was ich heute Morgen zum Frühstück hatte? Haben Sie auch diese Information? Wir lachen, aber das ist ein Riesenproblem in einem Club! Interne Strafen müssen unter uns bleiben! So wie es in jeder Firma stattfindet. Wir sagen immer: Die Familie muss zusammenhalten, die Dinge werden im Haus besprochen. Es ist einfach unglaublich!“ Thorsten Arnold: Ja also ich glaube, das wird nichts mehr mit Riera und der Eintracht. Das wars wohl endgültig. Aber die Eintracht hat noch ein Problem, wenn Internas nach außen dringen, dann ist nicht nur der Trainer schuld. Und um seine Zukunft mache er sich keine Sorgen, er werde einen schönen Sommer haben auf Mallorca.  Mod: Wir schauen zu unserem anderen Erstligisten, zum FSV Mainz 05. Der hat ja den Klassenerhalt schon sicher – trotzdem sind die Mainzer noch mal gefordert. Thorsten Arnold: Ja sie spielen nochmal eine entscheidende Rolle im Abstiegskampf, treten an in Heidenheim – und die können tatsächlich noch nach dem letzten Strohhalm greifen, müssen gewinnen. Die Mainzer zuletzt mit einem ziemlichen Spannungsabfall im letzten Spiel gegen Union Berlin. Und da sendet Trainer Urs Fischer ein deutliches Versprechen an […]