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  • Bensheimer Handballfrauen vor Saisonfinale

    Bensheimer Handballfrauen vor Saisonfinale

    Die FLAMES aus Bensheim haben sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im deutschen Frauenhandball entwickelt. Platz drei in der Bundesliga ist noch möglich, die Qualifikation für die European League bereits sicher. Morgen steht für die HSG Bensheim/Auerbach das letzte Saisonspiel zuhause gegen den Thüringer HC an – und für einige Spielerinnen auch der Abschied. Die FLAMES brennen weiter für eine der stärksten Saisons ihrer Vereinsgeschichte. Die HSG Bensheim/Auerbach gehört inzwischen zu den Topteams im deutschen Frauenhandball mit offensivem Tempospiel, großer mannschaftlicher Geschlossenheit und einem namhaften Kader mit einigen Nationalspielerinnen. Mareike Thomeier, Rückraumspielerin: „Wir haben Leute, die super gute Schüsse haben aus dem Rückraum, wir haben Leute, die mehr eins gegen eins spielen, die viel wühlen, wir haben Kreisläufer, die sehr gute Sperren stellen können und wir haben viele Leute, die eine sehr gute Wurfauswahl haben. Ich glaub wir haben einfach viele individuelle Qualitäten und das was so besonders ist, ist glaub ich, dass wir das sehr gut vereinen können und, dass hier eine hohe emotionale Zusammengehörigkeit gespürt wird.“  Auch Lucie Kretzschmar spielt bereits ihre vierte Saison in Hessen und fühlt sich in Bensheim längst zuhause. Sie ist die Tochter von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar, der den deutschen Handballsport über viele Jahre geprägt hat. Nun sorgt Lucie selbst schon mit Erfolgen in Bundesliga und Nationalmannschaft für Schlagzeilen. Rat vom Vater gibt’s trotzdem. Lucie Kretzschmar, Rückraumspielerin: „Den gibt’s glaub ich immer, ob ich will oder nicht. Ne also der versucht mich da auch so gut es geht zu unterstützen. Meine Mutter eher emotional, mein Vater eher dann so mit technisch-taktischen Sachen. “  Die wichtigen Erfolgsfaktoren: Teamgeist und Identifikation mit dem Verein – sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank. Die Trainerin – mit einer kurzen Unterbrechung schon seit zehn Jahren mit dem Verein verbunden – hat die Entwicklung hautnah miterlebt: Ilka Fickinger, Trainerin HSG Bensheim/Auerbach: […]

  • Sportreporter Julian Beimel zum WM-Kader

    Sportreporter Julian Beimel zum WM-Kader

    Unser Sportreporter Julian Beimel ist jetzt für uns vor Ort auf dem DFB-Campus in Frankfurt, war für uns bei der Nominierung dabei. Markus Appelmann: Julian, unsere beiden Bundesligisten, die Eintracht und Mainz, mit Spielern, die der Bundestrainer zumindest mal auf dem Zettel hatte. Wie ging das aus? Julian Beimel: Ja, Markus für Eintracht Frankfurt nach dieser sportlich enttäuschenden Saison mit den Tumulten der letzten Tage samt Trainerentlassung endlich mal wieder eine positive Nachricht. Denn Linksverteidiger Daniel Brown fährt mit zur Weltmeisterschaft. Brown ja erst im Oktober vergangenen Jahres mit seinem Debüt für die Nationalmannschaft und jetzt bei diesem großen Turnier mit dabei. Ja, und den 22-jährigen, den sollen ja sowieso schon eine ganze Reihe von europäischen Topklubs im Visier haben. Da wird der FC Bayern genannt, Real Madrid unter anderem und Liverpool. Und eine Teilnahme an so einem großen Turnier, die wird den Fokus auf diesen Spieler aufbauen, atürlich noch mal größer machen, noch mal erhöhen. Und jetzt blicken wir natürlich auch noch mal auf den 1. FSV Mainz 05, Auch dort Grund zur Freude, denn auch Mittelfeldmann Nadiem Amiri hat das WM Ticket gezogen. Für viele eine Überraschung, denn gerade auf seiner offensiven kreativen Position die Nationalelf ja sehr gut besetzt mit Spielern wie Florian Wirtz, Jamal Musiala, deswegen habe ich Bundestrainer Julian Nagelsmann einfach mal gefragt, was für ihn den Spieler Amiri ausmacht, was er der Mannschaft geben kann und da ist der Bundestrainer so ein bisschen ins Schwärmen geraten, hat ihn verglichen mit, dass er sei kein alter Dieselmotor, der erst mal warm werden müsste, sondern eher ein Elektromotor, sofort mit Drehmoment, mit Drehzahl und immer voll auf dem Gaspedal drauf. Ja, und damit wird Amiri für seine Leistungen bei Mainz 05belohnt. Da war er nicht nur letzte Saison, sondern auch in dieser Saison immer wieder der […]

  • Weltrekordfahrt mit dem Klapprad

    Weltrekordfahrt mit dem Klapprad

    Ob außergewöhnliche Rekorde oder sportliche Grenzerfahrungen – Dirk Leonhard aus Bruchköbel liebt Herausforderungen. Mit Aktionen wie 12 Stunden Treppensteigen oder Triathlon auf dem Eis hat der Ultra–Triathlet schon Sechs Weltrekorde aufgestellt. Bei der Jagd nach seinem Siebtem könnte es diesmal klapprig werden.   1300 Kilometer. Bikepacking. Mit einem Klapprad. Das ist seine neueste Challenge. Dirk Leonhard ist über eine Woche lang mit minimalem Gepäck unterwegs. O-Ton: Dirk Leonhardt, Extremsportler „Es ist mega anstrengend, also viel anstrengender als ich dachte. Aber ich finde genau das macht den Reiz aus, dass man aus seiner Komfortzone rauskommt und ich einfach neue Grenzerfahrungen sammle, die dann einfach Wertschätzung bringen für das Alltägliche. Dass ich ein warmes Bett habe, wo ich schlafen kann.“ Zum Übernachten hat der Extremsportler lediglich eine Isomatte, einen Schlafsack und eine Plane dabei. Einfach ins Hotel? – Nicht mit Dirk Leonhardt!   O-Ton: Dirk Leonhardt, Extremsportler „Ich habe das noch nie gemacht in meinem Leben und übe mich jetzt geeignete Schlafstellen zu suchen. Ob das jetzt unter einem PKW-Anhänger ist oder dann schon komfortabler in einer Grillhütte, wo ich wettergeschützt liegen kann.“ Der 44-Jährige schläft nur wenige Stunden. Denn er will den aktuellen Weltrekord von 1240 Kilometern knacken. Keine leichte Aufgabe – vor allem nicht auf einem Klapprad, das nur einen Gang hat. Eigentlich ist er 40 km/h auf dem Rennrad gewohnt. Jetzt schafft er höchstens 16. O-Ton: Dirk Leonhardt, Extremsportler „Es quietscht und klackert alles ein bisschen. Das muss man wollen. Und das machts eben auch aus, nicht in negative Gedanken zu verfallen, warum mache ich das. Sondern einfach zu sagen okay das ist ein Privileg, dass ich so eine verrückte Aktion machen kann.“ Hinter der Rekordjagd steckt mehr als nur sportlicher Ehrgeiz. Mit seiner Route will Dirk Leonhard ein Zeichen setzen. Seine Wegstrecke zeichnet von oben gesehen das Wort „Respekt“ auf die Landkarte. Dabei fährt […]

  • Saisonbilanz von Eintracht Frankfurt

    Saisonbilanz von Eintracht Frankfurt

    Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt stehen derzeit vor einer ganze Reihe von Fragen. Welche Konsequenzen müssen aus dieser sportlichen enttäuschenden Saison gezogen werden? Wie muss der Kader angepasst werden? Und wer wird neuer Trainer? Sportvorstand Markus Krösche hat heute versucht ein paar Antworten zu liefern. Denn auch er selbst/seine eigene Person gerät zurzeit mehr in den Fokus der Kritik.   Auf diese Umarmung folgte kein Happy End. Für die Verpflichtung von Trainer Albert Riera, die sich als großes Missverständnis herausstellen sollte, übernimmt Sportvorstand Markus Krösche heute die volle Verantwortung.  Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt: „Es war meine Fehleinschätzung. Und ich habe Albert in eine Situation gebracht, wo es schwierig war wirklich erfolgreich zu sein. (…) Wo er natürlich die Liga nicht kennt. Auch die Qualität der Gegner noch nicht so richtig einschätzen konnte, weil er da wie gesagt noch keine Erfahrung hatte. Und natürlich ein Stück weit, ich meine, wir sind Eintracht Frankfurt, wir haben schon eine gewisse Power und auch eine gewisse öffentliche Wahrnehmung. Und das ist dann natürlich auch nochmal was, was für einen Trainer aus einer kleineren Liga natürlich dann auch nicht so ganz einfach ist zu handlen.“  Menschen machten Fehler und er sei keiner, der vor seiner Verantwortung wegläuft, so Krösche weiter. Und so sehen es auch die Eintracht-Anhänger.  Daniel Kempf: „Er hat viel geleistet bisher bei der Eintracht. Klar kann man nicht alles perfekt machen. Irgendwann muss man auch mal Fehler machen, das ist halt einfach so. Alle nur menschlich. Und trotzdem bin ich der Meinung, man sollte ihn behalten und er macht seine Arbeit eigentlich prinzipiell gut.“  Uli Landau: „Naja gut, er hat die vergangenen Jahre viel Gutes bewirkt und hat jetzt sowohl in der Kaderzusammenstellung, als auch mit der Trainerbesetzung irgendwie schiefgelegen. Jetzt muss er sehen, dass er da wieder raus kommt.“  Martin: […]

  • Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Riera

    Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Riera

    Nach gerade mal 104 Tagen ist sie vorbei – die Ära Albert Riera – bei Eintracht Frankfurt. Was sich schon länger angekündigt hat, ist seit gestern Abend klar – der Spanier muss gehen. Einen Neustart, nach dieser sportlich enttäuschenden Saison, traut man ihm nicht mehr zu. Die Kluft zwischen Trainer Albert Riera, dem Verein, den Spielern und den Fans – sie war am Ende zu groß.   Albert Riera muss gehen. Im Statement des Vereins sagt Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche:  Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt: „Albert Riera hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und sich mit großem Fleiß und hohem Engagement in den Dienst von Eintracht Frankfurt gestellt. Albert und sein Team haben uns durch ihre akribische Arbeit zudem wertvolle Impulse gegeben, wofür wir uns ausdrücklich bedanken möchten.“  Dennoch wolle man zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen. Am Ende eine unausweichliche Entscheidung, wie der Banner einiger Eintracht-Anhänger am vergangenen Wochenende zeigt: „Nada de gracias, Alberto.“  Zu deutsch: „Danke für nichts Alberto.“ Diese Aktion, von einem Teil der Fanszene, nicht die feine Art. Sie zeigt aber deutlich: Das Tischtuch zwischen Trainer und Fans, es war zerschnitten. Die Reaktion des Spaniers.  Albert Riera, ehemaliger Trainer Eintracht Frankfurt: „Das ist ganz einfach. Wenn du nicht gewinnst, bist du nicht gut genug. So ist nun mal mein Beruf. Du musst gewinnen, um gut zu sein. Also akzeptiere ich das.“ Es werde zurzeit viel über die Rolle des Trainers gesprochen, nicht aber über die Mannschaft selbst.  Albert Riera, ehemaliger Trainer Eintracht Frankfurt: „Die wichtigsten Akteure sind die Spieler. Sie müssen besser performen. Klar, der Trainer muss es besser machen, muss bessere Lösungen finden. (…) Aber ich bin nicht alleine. Ein Verein besteht aus vielen Personen und jeder muss Verantwortung tragen.“ Am Ende seiner dreieinhalb Monate als Cheftrainer der Eintracht stehen die erstmals seit sechs Jahren […]

  • Frauen von Eintracht Frankfurt kämpfen um die Champions League-Teilnahme

    Frauen von Eintracht Frankfurt kämpfen um die Champions League-Teilnahme

    Auch für die Eintracht Frauen geht es am letzten Spieltag um alles. Gegen Union Berlin können die Frankfurterinnen den Platz drei in der Bundesliga festmachen. Und für gleich vier Spielerinnen ist das ihr letztes Spiel für die Hessen.   Endspiel Atmosphäre in Frankfurt: Das alles entscheidende Spiel um Platz drei in der Bundesliga: Die Eintracht hat es gegen den 1. FC Union Berlin selbst in der Hand: Sieg oder Unentschieden reicht schon um in die Qualifikationsrunde der Champions League zu kommen. Laura Freigang, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Wir wollen zu diesen Spielen. Wir wollen diesen internationalen Wettbewerb. Ich glaube wir gehören da auch hin von der Qualität, die wir im Kader haben. Von dem Fußball, den wir spielen können. Deswegen gibt’s da für mich keine zwei Meinungen.“ Das letzte Spiel der Saison: Für die Eintracht nicht nur ein Endspiel, sondern auch ein Abschiedsspiel: Gleich vier Leistungsträgerinnen verlassen den Verein: Elisa Senß per Ausstiegsklausel. Durch auslaufende Verträge: Nadine Riesen, Géraldine Reuteler und Nicole Anyomi. Einen Tag vor Verkündung ihres Abgangs reagiert die 26-jährige Schweizerin Nadine Riesen in unserem Exklusiv-Interview noch so: Reporter: „Sehen wir dich noch lange bei der Eintracht?“ Nadine Riesen, Außenverteidigerin Eintracht Frankfurt   „Ja, das werdet ihr sehen.“ Für die Außenverteidigerin endet ihre dreijährige Ära am Main. Hier hat sie sich bis zur Stammspielerin hochgekämpft. Sie blickt zurück: Nadine Riesen, Außenverteidigerin Eintracht Frankfurt „Eintracht, ich glaube der Verein spricht schon viel für sich selbst. Was das für ein unglaublicher Verein ist. So groß auch und natürlich ganz viel stolz den Adler auf der Brust tragen zu dürfen und ja dieser Weg hat mir persönlich und fußballerisch sehr weitergeholfen und ich nehme alles mit, was ich hier lernen kann.“ Ungewiss ist die Situation bei Stammspielerin Lisanne Gräwe: Zwar ist es nicht offiziell bestätigt, Gerüchten zufolge wechselt die Abwehrspielerin aber zu Union […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Letzter Spieltag in der Fußball-Bundesliga – deshalb steht er zum Saisonabschluss noch mal hier, unser Sportreporter Thorsten Arnold. Eva Dieterle: Thorsten, morgen finden alle Spiele zeitgleich statt und ganz viele Blicke richten sich nach Frankfurt, denn da steht gleich ein doppelter „Kampf um Europa“ an! Thorsten Arnold: Ja klar, Gegner VfB Stuttgart kämpft um den Einzug in die Champions League und auch die Eintracht kann ja noch mit einem Sieg – und wenn Freiburg sein Spiel nicht gewinnt – den Sprung in den Europapokal schaffen. Aber heute war Eintracht-Trainer Albert Riera nochmal großes Thema. Er war sehr erzürnt darüber, dass Mannschafts–Internas aus Sitzungen nach außen an die Presse gedrungen sind. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Wissen Sie auch, was ich heute Morgen zum Frühstück hatte? Haben Sie auch diese Information? Wir lachen, aber das ist ein Riesenproblem in einem Club! Interne Strafen müssen unter uns bleiben! So wie es in jeder Firma stattfindet. Wir sagen immer: Die Familie muss zusammenhalten, die Dinge werden im Haus besprochen. Es ist einfach unglaublich!“ Thorsten Arnold: Ja also ich glaube, das wird nichts mehr mit Riera und der Eintracht. Das wars wohl endgültig. Aber die Eintracht hat noch ein Problem, wenn Internas nach außen dringen, dann ist nicht nur der Trainer schuld. Und um seine Zukunft mache er sich keine Sorgen, er werde einen schönen Sommer haben auf Mallorca.  Mod: Wir schauen zu unserem anderen Erstligisten, zum FSV Mainz 05. Der hat ja den Klassenerhalt schon sicher – trotzdem sind die Mainzer noch mal gefordert. Thorsten Arnold: Ja sie spielen nochmal eine entscheidende Rolle im Abstiegskampf, treten an in Heidenheim – und die können tatsächlich noch nach dem letzten Strohhalm greifen, müssen gewinnen. Die Mainzer zuletzt mit einem ziemlichen Spannungsabfall im letzten Spiel gegen Union Berlin. Und da sendet Trainer Urs Fischer ein deutliches Versprechen an […]

  • Trendsport Drohnenrennen

    Trendsport Drohnenrennen

    Am häufigsten hört man von Drohnen im Zusammenhang mit Spionage, moderner Kriegsführung oder, wenn es Störfälle an deutschen Flughäfen gibt. Was viele nicht wissen: Es gibt mittlerweile auch Drohnensport. Seit einigen Jahren werden nationale und internationale Wettkämpfe abgehalten – vor allem in China ist das Interesse groß. Wir haben einen Drohnenpiloten aus Hessen getroffen. Man hört sie schon, bevor man sie sieht.Und dann geht’s los. Mit bis zu 200 km/h lenkt Nicholas Proulx hier in Weilmünster seine FPV-Renndrohne durch den abgesteckten Parcours. FPV – Das steht für „First Person View“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Ich-Perspektive“. Heißt: Nicholas steuert seine Drohne im Sitzen, auf seiner Brille sieht er, was die Drohne sieht. Etwa eineinhalb Minuten reicht der kleine Akku für die knapp 5 PS starke Drohne. Ihn reizt… Nicholas Proulx „… das Tempo extrem. Also das Adrenalin, wenn du jetzt im Turnier bist. Du fliegst da mit sechs Leuten parallel. Du bist da wirklich am fighten, das ist so ein bisschen wie die kleine Formel1 durch die Luft sage ich mal. (…). Und dann ist es einfach dieses Gefühl, wenn du die Brille aufsetzt, tauchst du in diese andere Welt ein und bist dann halt für diese eineinhalb Minuten wie der Akku lange hält, komplett focused, „locked in“ sage ich immer.“ Ein Videospiel im echten Leben – So beschreibt Nicholas Proulx das Gefühl, FPV-Drohne zu fliegen. Wie beim Gaming kommt es auf Fingerfertigkeit und Reaktionsschnelligkeit an. Nicholas Proulx „Im Turnierbereich besonders sind die meisten Leute zwischen 14 und 18 tatsächlich. Also sehr jung, schnelles junges Hirn. Der größte Unterschied zum Zocken ist: Wenn du was kaputt machst, kannst du nicht einfach auf einen Knopf drücken und du bist wieder am Leben oder ‚respawnt‘. Sondern es ist einfach kaputt und du musst es wieder reparieren.“ Genau das liebt der […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Vorletzter Spieltag in der Fußball-Bundesliga und noch stehen ein paar Entscheidungen aus. Maike Dickhaus, Moderatorin: Über die spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, lass uns mit Eintracht Frankfurt beginnen. Die Hessen laufen ja Gefahr, die Qualifikation für den Europapokal zu verpassen. Und Trainer Albert Riera steht mehr denn je in der Kritik. Wie ist da der aktuelle Stand? Thorsten Arnold, Sportreporter: Fakt ist: die Eintracht braucht noch dringend Punkte, um sich für Europa zu qualifizieren, angefangen heute Abend im schwierigen Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund. Und was Albert Riera betrifft: Ich glaube, dass spätestens im Sommer Schluss ist für den Spanier, da hat doch zu viel nicht zusammen gepasst. Und nach aktuellen Medienberichten sei das auch schon so entschieden: Trennung nach dem letzten Spieltag. Und natürlich die Frage an den Trainer. Wie sieht er seine Zukunft? Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich mache mir keine Sorgen um meine Zukunft. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist das Team. Dass wir in den letzten beiden Spielen Punkte holen. Ich weiß doch genau, wie es in diesem Beruf abläuft: Albert, du gewinnst nicht genug? Dann kommt der nächste. So ist es doch. Ich muss dafür sorgen, dass diese Mannschaft gewinnt. Ich gebe mein Bestes, glaubt mir. Ich will gewinnen.“ Arnold: Ja und da nimmt er für heute Abend vor allem seine erfahrenen Spieler in die Pflicht, hat gesagt: die müssen jetzt in diesen entscheidenden Spielen vorangehen die jungen mitziehen. Schauen wir mal ob’s funktioniert. Dickhaus: Ohne Druck kann unser anderer Erstligist, der FSV Mainz 05, sein letztes Heimspiel bestreiten, denn der Klassenerhalt wurde vergangenes Wochenende klargemacht. Arnold: Ja, mit diesem zwei zu eins Sieg beim FC St. Pauli . Also wenn man so will, vor heimischer Kulisse noch mal Schaulaufen am Sonntagabend, die Temperaturen sollen ja ganz angenehm werden. Und auch […]

  • Slackliner an der Geierlay-Brücke

    Slackliner an der Geierlay-Brücke

    Die Geierlay Hängeseilbrücke im Hunsrück: 100 Meter hoch ist sie, 360 Meter lang und nicht einmal einen Meter breit. Drüberlaufen – für viele ist das schon Nervenkitzel genug. Doch ein paar Adrenalinjunkies gehen noch einen Schritt weiter und tauschen die breiten Holzbretter gegen ein nur zweieinhalb Zentimeter schmales Band. Ein Balanceakt in schwindelerregender Höhe. Verena Oehmke, Slacklinerin „Hallo mein Name ist Verena Oehmke. Ich bin heute neben der Geierlay-Hängeseilbrücke und habe aktuell noch 650 Meter Highline in meinem Rücken.“ Eine Highline, das ist eine besonders hoch hängende Slackline. Und Verena balanciert gerade auf der längsten, die jemals in Deutschland gespannt wurde. Schritt für Schritt in rund 100 Metern Höhe über dem Mörsdorfer Bachtal. Für Sie ein ganz besonderes Gefühl: Verena Oehmke, Slacklinerin „An einem Ort zu stehen, wo quasi niemand davor stand und wo man eigentlich nicht hingehört. Also gerade bei dieser 650er ist man mitten im Nichts. Also wenn man da in der Mitte steht, dann hat man klar 300 Meter zu den Seiten noch Line, aber ansonsten ist man im Nichts und schaut runter und das ist sehr erhebend und man fühlt sich sehr frei.“ Ein Freiheitsgefühl, das sie mit vielen anderen Slacklinern hier teilt. Sie sind aus ganz Deutschland angereist, sichern sich gegenseitig ab und haben gemeinsam vier Lines neben der Geierlay Hängeseilbrücke gespannt. Verena Oehmke, Slacklinerin „Was man sonst nie hat, ist, dass einen Leute so parallel begleiten über die ganze Line. Also es ist häufig so, dass an einem Punkt – gerade an den Ankern – Leute sind, die dann zuschauen oder das irgendwie schön finden. Aber dass man auf der Mitte der Line nochmal Kontakt zu Menschen hat, ist super ungewöhnlich.“ Auch für die Besucher ein ungewohntes Bild. Laut Tourismusbüro verfolgten über 10.000 Besucher das Schauspiel von der Hängeseilbrücke aus. Georgia Thoman „Ich find […]

  • Neun Jahre alt: Tischtennis-Talent vom RSV Klein-Winternheim

    Neun Jahre alt: Tischtennis-Talent vom RSV Klein-Winternheim

    Jetzt wird es sportlich – und ziemlich flott am Tisch. Mina Dong ist neun Jahre alt und spielt schon fast ihr halbes leben lang Tischtennis. Und das erfolgreich. In diesem Jahr ist sie sogar in den Deutschlandkader aufgenommen worden. Wir haben das Tischtennistalent beim Training besucht.     Ganz nah an der Platte – und dem Ball oft einen Schritt voraus: Mina Dong gleicht ihre geringe Körpergröße mit blitzschnellen Reaktionen und erstaunlicher Übersicht aus. Die 9-Jährige spielt für den RSV Klein-Winternheim. Ihr Talent entdeckt ihr Vater als sie erst vier Jahre alt ist. Mina Dong (Tischtennis-Talent): „Da war halt Corona, da konnte ich nichts machen und da hat mich mein Vater einfach mit in die Halle genommen und ein bisschen gespielt. Das hat mir dann Spaß gemacht und dann hab ich einfach angefangen.“ Ihr Vater Luyan spielt ebenfalls Tischtennis. Er merkt sofort, dass Mina ein Händchen für diesen Sport hat. Und mit diesem Händchen gewinnt sie jede Menge Spiele. Irgendwann auch gegen viel ältere und größere Spieler. So gewinnt sie im vergangenen Jahr den Andro–Kids–Cup gegen ältere Jahrgänge aus ganz Europa. Mina Dong (Tischtennis-Talent) : „Mein Vater denkt ich bin gut. Also dass ich schon höher spielen soll als ich eigentlich bin, weil sonst ist es ja langweilig für mich.“ Es dauert nicht lange und ihr Talent bringt sie bis in den Landeskader und jetzt auch in den Deutschlandkader. Ihr Trainer sieht in Mina enormes Potential. Andrej Bondarv (Trainer): „Minas stärke ist die Schnelligkeit – sie ist sehr schnell. Und die Explosionskraft bei Mina ist sehr hoch. Es ist ungewöhnlich, dass Mina schon in der Oberliga bei den Damen schon Spiele gewinnt. Ich kann es sehr gut vergleichen mit anderen Spielern aber sowas gab es noch nie.“ Große Ziele hat sich Mina noch nicht gesetzt. Für sie steht der Spaß […]

  • MT Melsungen vor Viertelfinal-Hinspiel in der European League

    MT Melsungen vor Viertelfinal-Hinspiel in der European League

    Die MT Melsungen hat ein kleines Handballwunder perfekt gemacht und qualifiziert sich für das Viertelfinale der European League. Heute Abend in rund drei Stunden wird es ernst: Dann startet für die Nordhessen das Hinspiel gegen den FC Porto.      Viertelfinale im Europa-Cup: MT Melsungen gegen FC Porto – für Kapitän Timo Kastening ein Highlight-Spiel auf europäischer Bühne: Timo Kastening, Kapitän MT Melsungen „Weil’s immer die Chance ist auch einen Titel zu holen ich habe in meinem Leben noch nie einen gewonnen und dementsprechend ist das immer eine weitere Titelchance und der EF Cup ist in den letzten Jahren gewachsen es gibt immer bessere Mannschaften auch dort im Wettbewerb und dementsprechend ist für mich persönlich immer wieder eine Chance den Titel zu holen und dementsprechend bin ich topmotiviert.“ Topmotiviert aber mit Rückschlägen: Die Saison für die Siebtplatzierten der Bundesliga bisher schwierig und von Verletzungen geplagt. Dainis Kristopans, Rückraum-Spieler MT Melsungen „Diese Saison ist echt schwer für uns. Wir sind nicht so gut gestartet, weil wir viele Verletzte hatten. Am Anfang haben wir viele Punkte verloren. Dann haben wir gekämpft und wenn Spieler von ihrer Verletzung zurückgekommen sind, haben sich wiederum andere verletzt.“ Roberto Garcia Parrondo, Trainer MT Melsungen „Es war eine sehr, sehr schwere Saison. Seit letztem Jahr – Februar 2025 – hatten wir jedes Spiel sechs bis sieben Spieler draußen, sie waren verletzt. Aber mit den Problemen, die wir haben habe ich immer gesagt: Ich muss mich bei den Spieler bedanken, weil sie haben alles gegeben. Dieser Charakter den wir haben wenn wir spielen wir kämpfen.“ Charakterstark soll es jetzt gegen den FC Porto gehen. Ein Duell mit Vergangenheit: Schon vergangene Saison sind beide Teams aufeinandergetroffen, die Nordhessen haben beide Spiele gewonnen. Dainis Kristopans, Rückraum-Spieler MT Melsungen „Ich glaube das Porto-Team hat jetzt mehr Erfahrung. Sie werden uns sicherlich überraschen […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Nur noch vier Spieltage sind es in der Fußball-Bundesliga, jetzt fallen so langsam die Entscheidungen. Eva Dieterle, Moderatorin: Und auf die ist natürlich auch unser Sportreporter Thorsten Arnold gespannt. Lass uns heute mit Mainz 05 beginnen, denn die haben an diesem Wochenende die schwierigste Aufgabe vor der Brust. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja klar, morgen geht es gegen Bayern München, den frischgebackenen Deutschen Meister. Gut für die Mainzer, dass sie zuletzt so viele Punkte gesammelt haben, ein kleines Polster zur Abstiegszone schaffen konnten und morgen nicht ganz dringend Punkte brauchen. Versuchen wollen sie’s trotzdem – und Trainer Urs Fischer sagt wie’s geht. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Du musst von der ersten Sekunde an bereit sein. Du kannst nicht sagen: Wir geben uns mal 10 – 15 Minuten Zeit, schauen wir mal, was geschieht. Sondern du musst von Beginn weg bereit sein. Du musst dich am Limit bewegen. Wenn du nicht über 90 oder 95 Minuten alles dafür aufwendest, dann wirst du gegen Bayern auch keine Punkte holen.“ Arnold: Das Interesse, die Bayern zu sehen, ist natürlich riesig, das Stadion ist längst ausverkauft. Da haben die Nullfünfer offiziell gewarnt, nicht auf gefälschte Tickets über Verkaufsportale im Internet reinzufallen. Aber gut möglich, dass die Bayern ein paar ihrer Stars schonen, am Dienstag steht ja schon das Champions League-Spiel bei Paris St. Germain an. Dieterle: Champions League, davon kann die Frankfurter Eintracht in der kommenden Saison nur träumen. Schaffen es die Hessen denn diesmal überhaupt in einen europäischen Wettbewerb? Arnold: Da hat die Eintracht noch alle Chancen, denn seit gestern Abend – wo sich der VfB Stuttgart fürs DFB-Pokalfinale qualifiziert hat – ist klar: fürs internationale Geschäft reicht definitiv Platz sieben in der Bundesliga. Und auf den hat die Eintracht nur einen einzigen Zähler Rückstand. Jetzt heißt es nochmal: fleißig Punkte […]

  • Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Die Reise durch Europa ist gestern für Mainz 05 zu Ende gegangen. Auch wenn das Spiel desaströs war, heißt es jetzt: aufstehen, Krönchen richten und auf die Bundesliga konzentrieren. Das tun auch die anderen Vereine unseres Sendegebiets. Maike Dickhaus, Moderatorin: Und über diese 0:4-Niederlage spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Julian Beimel. Hallo Julian. Das Ausscheiden der 05er im Viertelfinale der Conference League war verdient, oder? Beimel: Absolut! Die Mainzer gestern chancenlos. Offensiv total ungefährlich und in der Defensive überfordert. Und dann kam es nach Anpfiff noch zu unschönen Szenen, weil ein Spieler von Straßburg die Mainzer Auswärtsfans provoziert hat. Nadiem Amiri hat dann auch noch die Rote Karte für diese Tätlichkeiten gesehen. Also alles in allem ein gebrauchter Abend für die Mainzer, so sieht es auch Trainer Urs Fischer. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Ja, also wenn man vier zu null verliert. Ich glaube, dann sollte man dem Gegner gratulieren und sich nicht noch irgendwie provozieren lassen. Aber ich verstehe es natürlich auch. Du bist in den Emotionen. Bist enttäuscht.“ Beimel: Jetzt heißt es erst mal: Die Emotionen wieder runterfahren. Denn auf ihre gebrachten Leistungen in Europa können die Mainzer stolz sein. Und am Sonntagabend geht es ja auch direkt in der Bundesliga weiter. Zu Gast bei Borussia Mönchengladbach, die ja noch wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln wollen. Dickhaus: Eintracht Frankfurt hängt aktuell auf Rang 7 fest. Beim Heimspiel gegen RB Leipzig heißt es also in erster Linie: Diesen siebten Platz verteidigen, oder? Beimel: Unter Umständen könnte dieser aktuelle Tabellenplatz 7 ja für die Teilnahme an der Europa League kommende Saison ausreichen. Aber für Trainer Albert Riera steht dieses Thema nicht im Fokus. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Diese Themen oder Gespräche habe ich nicht mit der Mannschaft. Das ist nicht wichtig. Wir konzentrieren uns auf […]

  • Mainz 05 vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Conference League

    Mainz 05 vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Conference League

    Heute Abend können die Fußballer von Mainz 05 Historisches schaffen: den ersten Einzug in ein europäisches Halbfinale der Vereins-geschichte. Die Ausgangslage vor dem Conference-League-Rückspiel gegen Racing Straßburg ist bei den Nullfünfern genauso gut, wie die Laune beim Abschlusstraining. Regelrecht befreit wirken die Mainzer gestern beim Abschlusstraining, vor dem wichtigen Spiel im nur gut 200 Kilometer entfernten Straßburg. Kein Wunder, denn das Hinspiel in Mainz haben sie 2:0 gewonnen. Bei bestem Wetter bereitet Trainer Urs Fischer seine Schützlinge auf einen Gegner vor, der sich sicher noch nicht aufgegeben hat und warnt: Urs Fischer, Trainer Mainz 05 „Ich rechne vor allem mit einem Feuerwerk von Seiten von Straßburg, ich glaube, ab der ersten Sekunde. Es muss schon in den Köpfen sein, dass du versuchst, ein Tor zu schießen und nicht nur 90 Minuten zu verteidigen. Es gilt, einen Mix zu finden.“ Gegen ein junges Straßburger Team  werden die Führungsspieler vorne weggehen müssen. Wie Kreativmotor Nadiem Amiri , der in seiner Karriere vor allem mit Bayer Leverkusen bereits internationale Spiele sammeln konnte. Aber auch Dominik Kohr hat schon einschlägige Erfahrungen – mit Eintracht Frankfurt hat der Innenverteidiger 2019 in der Europa League gegen Straßburg gespielt. Dominik Kohr, Abwehrspieler Mainz 05 „Ich hatte schon mal mit Danny sogar das Erlebnis hier gehabt in Straßburg zu spielen, damals für einen anderen Verein. Von daher weiß ich, was auf uns zukommt und ich werde die Jungs natürlich heiß machen, dass wir das gut angehen werden.“ Unter Urs Fischer haben die Mainzer vor allem ihre Defensive stabilisiert – ein echter Trumpf im Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Dominik Kohr, Abwehrspieler Mainz 05 „Ich glaube, wir agieren einfach cleverer, wir haben eine Basis gelegt, wo wir aus einem guten Mittelfeld-Pressing agieren, eng den Körperkontakt suchen, um einfach vielleicht diesen gefährlichen Situationen aus dem Weg zu gehen.“ Für […]