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  • Eintracht Frankfurt entlässt Trainer Toppmöller

    Eintracht Frankfurt entlässt Trainer Toppmöller

    Und wir starten in die Sendung mit der Fußballmeldung, die alle Fans seit gestern beschäftigt: Dino Toppmöller ist nicht mehr Trainer des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Nach erneuten drei Gegentoren beim Auswärtsspiel in Bremen zogen die Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche die Reißleine. Die Leichtigkeit ist abhandengekommen – Dino Toppmöller ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. Gestern fällt die Entscheidung, dass nach 2,5 Jahren „ein Neuer“ auf der Trainerbank Platz nehmen soll. Denn immer häufiger konnte der 45-Jährige nur noch zuschauen, immer seltener noch auf das Geschehen auf dem Platz einwirken. Nach zuletzt nur einem einzigen Sieg in den letzten neun Spielen ist für ihn also Schluss. Und daher lautet bei Eintracht Frankfurt jetzt die große Frage: Wer soll den Adler der Eintracht wieder abheben lassen – wer wird der Nachfolger von Dino Toppmöller?

  • Talk mit Julian Beimel zum Trainer-Aus bei der Eintracht

    Talk mit Julian Beimel zum Trainer-Aus bei der Eintracht

    Wer übernimmt jetzt den Trainerposten am Main? Markus Appelmann, Moderator: Und dieser Frage wollen wir jetzt gleich auf den Grund gehen, zusammen mit Julian Beimel aus der Sportredaktion. Hallo Julian. Julian Beimel, Sportreporter: Hallo Markus. Appelmann: Bevor wir uns gleich auf Nachfolgersuche begeben, sprechen wir erst mal über Dino Toppmöller. War für dich die Entlassung absehbar? Beimel: Na ja, wer dem Sportvorstand am Wochenende nach dem 3:3 der Eintracht in Bremen gelauscht hat, der konnte es schon kommen sehen. “So können wir nicht weitermachen”, waren seine Worte. Ja, die Hauptkritikpunkte neben der fehlenden Punkteausbeute: Das Spiel war zu instabil, nicht kompakt genug. Und dann vor allem die viel zu vielen Gegentore. Und auch heute auf der Pressekonferenz hat Krösche noch mal nicht von einer stagnierenden, sondern von einer sogar rückläufigen Entwicklung in den letzten Wochen gesprochen. Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt Es ging einfach darum, dass wir das gefühlt haben oder hatten in dem Falle, dass sich auch manchmal Trainerteam und Mannschaft ein bisschen verkeilen, dass dann Entwicklungen einfach nicht mehr in eine positive Richtung gehen können. Das ist überhaupt kein Vorwurf. Das ist manchmal so. Dass einfach dann Überzeugung velleicht schwindet, eine gewisse Unsicherheit kommt, auch eine gewisse Unzufriedenheit. Und für uns war es einfach wichtig, dann abzuschätzen, wie kriegen wir diesen Turnaround? Schaffen wir das? Beimel: Und die Antwort lautete am Ende: Nein. Zu selten sei man in dieser Saison dem eigenen Anspruch gerecht geworden. Krösche spricht von einer sehr harten Entscheidung und dankt Toppmöller für dessen Leistungen. Zu Recht, wie ich finde. Denn mit ihm qualifizierte sich die Eintracht zweimal direkt für den Europapokal und dann in der Saison 24/25 Tabellenplatz drei und damit ja die beste Platzierung der Frankfurter Vereinsgeschichte. Beimel: Dennoch ist jetzt Schluss für ihn. Und wir hören mal, was die Eintrachtfans zum Aus […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Sieg und Niederlage – das ist bislang die Bilanz unserer beiden heimischen Erstligisten in dieser englischen Woche in der Fußball-Bundesliga . Eva Dieterle, Moderatorin: Darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold.  Thorsten, ja lass uns mit Eintracht Frankfurt beginnen, nach der Niederlage in Stuttgart: wie groß ist der Druck jetzt für Dino Toppmöller und sein Team vor dem Auswärtsspiel in Bremen? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja der ist doch deutlich spürbar. Individuelle Fehler hinten, Ideenlosigkeit im Spiel nach vorne, da hat der sonst so freundliche und sachliche Dino Toppmöller vor dem richtungsweisenden Spiel heute Abend in Bremen – die kriegen nämlich momentan auch wenig auf die Kette – mal allen ne ordentliche Ansage gemacht. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich glaube, dass es immer auf die Situation ankommt und die war eben jetzt so, dass ich da in Stuttgart auch extrem sauer war und das aufgezeigt habe. Dann geht’s auch nicht immer, dass man jeden mit Samthandschuhen anpackt, sondern wir spielen Profifußball, wir wollen erfolgreich sein. Und dafür sollten wir immer alles tun und dafür muss man das auch mal aushalten. Ich muss auch Kritik aushalten von außerhalb und dann muss ein Spieler auch mal was aushalten, wenn der Trainer mal laut wird.“ Arnold: Und die Eintracht ist auch irgendwie vom Pech verfolgt gerade. Younes Ebnoutalib hatte ja einem prima Einstand in seinem ersten Spiel, jetzt hat er sich schon verletzt – Innenbandriss im rechten Knie, da sehen wir‘s, da fasst er sich genau hin an die Stelle – mindestens vier Wochen Pause. Jetzt ist auch noch Mario Götze krank geworden, fällt zusätzlich aus. Dieterle: Thorsten, wir schauen auf unseren anderen Erstligisten, auf Mainz 05. Die konnten jetzt in der Bundesligatabelle die rote Laterne abgeben. Arnold: Ja, haben sie mit dem Schlusspfiff am Dienstag quasi direkt übergeben an den […]

  • Helfer befreien Willinger Schanze vom Schnee

    Helfer befreien Willinger Schanze vom Schnee

    In Willingen wird in In zwei Wochen die Hölle los sein – denn dann ist dort wieder Skisprung Welt-Cup an der Mühlenkopfschanze. Bis alles bereit ist für die Skispringer und die Zuschauer, ist allerdings viel zu tun. In den letzten drei Tagen haben viele freiwillige Helfer stundenlang Schnee geschippt, damit rechtzeitig alles fertig ist. Free Willis, so nennen sich die Freiwilligen, die hier ordentlich am schuften sind. In den letzten Wochen hat es viel geschneit. Gut für die Schanze, schlecht für die Tribüne. Denn über 20.000 Zuschauer werden hier am letzten Januarwochenende sitzen oder stehen und den Skispringern zujubeln. Da ist kein Platz für Schnee auf der Tribüne. Manfred Wroblewski ist mit einem Freund  extra aus Paderborn angereist, um den Schnee wegzuschaufeln. Manfred Wroblewski, Free Willi „Es ist anstrengend, hat man vielleicht gesehen, wir mussten eine Spitzhacke nehmen. Ist wie beim Bergbau so ähnlich. Der Schnee, wenn er angefroren ist oder angestampft, ist nicht leicht, sehr schwer, aber es macht Spaß und ja, wir bekommen auch dafür en Karte zum Skispringen.“ Die andere Tribünenseite ist schon fertig. In einer Rutsche wurde der Schnee von der Tribüne nach unten transportiert. Sebastian Becker kann die Rutsche nun wieder abbauen. Sebastian Becker, Free Willi „Meine beiden jüngsten Kinder sind selber in der Junior-Skispringer-Ausbildung. Und von daher gehörts dann auch als Elternteil dazu, hier dann im Rahmenprogramm ein bisschen zu helfen und bei den Vorbereitungen dabei zu sein.“ Zwischen den Tribünen auf der Schanze darf der Schnee bleiben. Momentan ist er hier aber noch zu hoch. Die Steilhangwalze presst den  Schnee zusammen. Free Willi Björn Wäscher macht das schon seit vielen Jahren. 500-mal am Tag fährt er die Schanze hoch und runter. Björn Wäscher, Free Willi „Der Schnee ist nicht immer gleich, wenns regnet ist er zu nass, kommt man nicht gut hoch. Ist […]

  • 1. FC Kaiserslautern vor dem Rückrundenstart

    1. FC Kaiserslautern vor dem Rückrundenstart

    Am Sonntag startet der 1. FCK zuhause gegen Hannover 96 in die Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga. Um sich die Reisezeit zu sparen, haben die Roten Teufel auf ein Trainings-Lager in der ja ohnehin kurzen Winter-Pause verzichtet. Nach einem eher durchwachsenen Ende der Hinrunde, will der FCK im neuen Jahr wieder durchstarten und auch nochmal auf dem Transfermarkt zuschlagen – und in dieser Saison so weit wie möglich in der Tabelle nach oben klettern. Besser sein als in der letzten Saison, also besser als Platz 7. So das vor Rundenbeginn ausgegebene Saisonziel. Trainer Torsten Lieberknecht spricht es zwar nicht direkt aus, strebt aber dennoch das Maximum an: den Aufstieg. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Deswegen bin ich da, was das angeht, relativ klar und forsch. Dass ich gerne das ganz große Ziel erreichen möchte. Und trotzdem wissen wir halt auch, dass dieser Weg kein einfach ist bis dorthin. Aber es ist ein Weg, der durchaus machbar ist.“ Zudem sieht der Trainer bei seinem Club eine gute Entwicklung, insbesondere bei der Förderung von jungen Nachwuchsspielern. Dennoch will der FCK, bis das Transferfenster Ende Januar schließt, in der Innenverteidigung und im Sturm nochmal nachlegen. Aber nicht auf „Teufel komm raus“. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Wenn eben nicht das Passende dabei ist, bin ich auch nicht derjenige, der dann jammert. Ich glaube, das muss von beiden Seiten halt auch passen. Das richtige Profil und der Spieler, der halt auch hier her kommen möchte.“ Er wollte und ist bereits gekommen. Mittelstürmer Norman Bassette. Der 21-jährige Belgier: Eine Leihabe aus der 2. Englischen Liga und mit riesiger Vorfreude auf sein erstes Spiel aufm Betze.  Norman Bassette, Stürmer  1. FC Kaiserslautern „Ehrlich gesagt kann ich es kaum erwarten. Ich telefoniere jeden Tag mit meiner Vater, ihm geht es genauso. Wir lieben das, diese Atmospähre […]

  • Eintracht Frankfurt vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart

    Eintracht Frankfurt vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart

    Mit einem furiosen Spektakel beim 3:3 gegen Borussia Dortmund startete die Frankfurter Eintracht ins Fußball-Jahr 2026. – Heute Abend müssen die Hessen auswärts antreten, und zwar beim VfB Stuttgart. Keine leichte Aufgabe für die Eintracht, denn die Schwaben sind mit breiter Brust und einem 4:1 gegen Leverkusen ins neue Jahr gestartet. Englische Woche in der Fußball-Bundesliga, das bedeutet: Doppelbelastung für die Profis. Gerade für Eintracht Frankfurt geht es jetzt Schlag auf Schlag, innerhalb von neun Tagen stehen inklusive Champions League gleich drei Spiele an. Trainer Dino Toppmöller rechnet heute Abend beim VfB Stuttgart mit dem ersten kräftezehrenden Fight. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Ein sehr umkämpftes, sehr intensives Spiel. Stuttgart ist eine Mannschaft, die natürlich eine tolle fußballerische Klasse hat aber das auch paart mit einer sehr guten Körperlichkeit. Ich glaube, wir sind mit Stuttgart auch eine der führenden Mannschaften, was gewonnene Zweikämpfe betrifft. Da sollten wir uns schon auf ein paar heiße Duelle einstellen.“ Mit heißen Duellen rechnen auch die Stuttgarter. Trainer Sebastian Hoeneß hat großen Respekt vor der Eintracht. Sebastian Hoeneß, Trainer VfB Stuttgart „Die Frankfurter waren aus meiner Sicht bis jetzt schon gut unterwegs, haben viele Punkte gesammelt trotz Champions League. Und jetzt haben sie ordentlich hingelangt, haben jetzt glaube ich schon vier Spieler geholt.“ Und zwei der Eintracht-Neuzugänge haben direkt eingeschlagen! Vorlage von Kalimuendo, Tor durch Ebnoutalib hieß es am vergangenen Freitag. Der Traum der Fans: Dass beide erneut gemeinsam auf dem Rasen feiern. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Eine halbe Stunde haben sie zusammen auf dem Feld gestanden. Da sie da zusammen schon gut harmoniert haben – Arnaud hat die Vorlage gegeben – glaube ich auch so von den Profilen her könnte es ganz gut passen. Von daher besteht da schon die Möglichkeit, dass wir auch beide von der Leine lassen.“ Die Eintracht mit doppelter […]

  • Kellerduell in der Bundesliga: Mainz empfängt Heidenheim

    Kellerduell in der Bundesliga: Mainz empfängt Heidenheim

    Englische Woche in der Fußball-Bundesliga – das heißt, die Profis müssen nicht nur am Wochenende ran, sondern quasi Doppelschicht schieben. So empfängt morgen Abend der 1. FSV Mainz 05 als Tabellenletzter den Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim – bedeutet: mehr Kellerduell geht nicht! 2:0 geführt – und am Ende doch nicht gewonnen. Nach dem bitteren 2:2 Unentschieden am Wochenende bei Union Berlin ist die Stimmung bei Mainz 05 weiterhin mehr als trist. Trainer Urs Fischer hadert noch mit der vergebenen Chance, in der Tabelle etwas Boden gutzumachen. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Dass wir in Führung liegen und ein Resultat auch mal über die Zeit bekommen müssen. Aber logisch, für dieses Selbstverständliche, für dieses Normale ‚Das bringen wir über die Zeit‘ brauchst du auch Erfolgserlebnisse. Also das ist sicherlich ein Punkt, an dem gilt‘s zu arbeiten, das bekommst du nicht geschenkt. Das musst du dir erarbeiten.“ Schlusslicht der Liga, mit schon fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Für die Nullfünfer ist das Spiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Heidenheim fast schon sowas wie ein Schicksalsspiel. Der Gegner von der Ostalb weiß genau, worauf sich alle Beteiligten morgen Abend unter Flutlicht hier in der Mewa-Arena einzustellen haben. Frank Schmidt, Trainer 1. FC Heidenheim „Da kommt Abstiegskampf auf uns zu. Zwei Mannschaften, die momentan die beiden direkten Abstiegsplätze belegen. Die Voraussetzungen sind klar: Es kommt für beiden Mannschaften darauf an, dass man gut verteidigt, dass man leidenschaftlich verteidigt, dass man keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Dass wir Kämpferherz zeigen.“ Ein echtes Kampfspiel – auf voraussichtlich schwierigem Geläuf. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz  05 „Ich glaube auch, der Platz wird sein Nötiges dazu beitragen. In dieser Jahreszeit sind die Plätze nicht immer einfach zu bespielen. Am Schluss werden wir nach dem Spiel nicht fragen, wie wir die Punkte geholt haben, […]

  • Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Die Winterpause ist vorbei, heute Abend geht’s wieder los in der Fußball-Bundesliga! Und zwar mit einem echten Knallerspiel. Markus Appelmann, Moderator: Auf das sich natürlich auch unser Sportreporter Thorsten Arnold freut. Ja Thorsten, Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund – das ist doch direkt mal ein echter Leckerbissen zum Restart. Thorsten Arnold, Sporeporter: Ja leckeres Eiskonfekt zum Auftakt, wenn man so will, bei Temperaturen heute Abend im Stadion knapp über dem Gefrierpunkt. Aber den Fußballfans ists egal, Hauptsache wieder Bundesliga, das Stadion ist ausverkauft. Und Eintracht-Trainer Dino Topmöller hat schon versprochen: wir geben direkt Vollgas und zeigen die Energie, die seine Mannschaft in der Hinrunde doch ein paarmal hat vermissen lassen: Dino Topmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Das muss einfach der Schlüssel sein. Das ist der Schlüssel für uns, das ist der Schlüssel für geile Spiele, für Tore, für top Verteidigungssituationen, dass wir einfach mit dieser Energie, mit dieser Power, mit dieser Intensität auf dem Platz stehen wollen. Die Akkus sind voll, wir haben alle eine brutale Lust, dass es endlich wieder losgeht. Und das gute ist, dass es direkt mit so einem Kracher losgeht, hier zu Hause gegen den BVB.“ Thorsten: Gespannt bin ich vor allem auf Younes Ebnoutalib, den Frankfurter Bub, den hatten wir in dieser Woche ja schon vorgestellt, mit dem rechne ich insgeheim direkt schon in der Startelf. Und da sind wir mal gespannt, ob bei ihm wie er es angekündigt hat zum Erstliga Debüt direkt ein paar Tränen fließen. Appelmann: Thorsten lass uns noch kurz bei den Eintracht-Neuzugängen bleiben. Die Frankfurter haben nicht nur Stürmer geholt – auch die Abwehr wurde verstärkt. Arnold: Ja als Linksverteidiger ist Keita Kosugi gekommen, ein flinker, ballsicherer Japaner. Und er scheint schon gut angekommen, hör mal seine ersten Worte, wie er sich vorgestellt hat. Keita Kosugi, Abwehrspieler Eintracht Frankfurt „Gude! Ich […]

  • Neuzugänge bei Eintracht Frankfurt

    Neuzugänge bei Eintracht Frankfurt

    Am Wochenende geht es schon wieder los in der ersten Fußball-Bundesliga! Nach den Feiertagen sind die Profi-Clubs direkt wieder ins Training eingestiegen – verstärkt durch den ein oder anderen Neuzugang. Das Winter-Transferfenster rege genutzt hat Eintracht Frankfurt. Wir konnten einen Blick auf die „Neuen“ der Eintracht erhaschen – und auf einen sind alle Fans besonders gespannt! Ein „Frankfurter Bub“, den es raus in die Welt zog, um ein besserer Fußballer zu werden. Jetzt kehrt Younes Ebnoutalib nach Hause zurück – in „seine“ Stadt Frankfurt. Und trägt ab sofort das Trikot mit dem Adler auf der Brust – das Trikot der Eintracht. Younes Ebnoutalib, Neuzugang Eintracht Frankfurt „Ich bin einfach nur stolz. Es ist mir eine Ehre, hier zu sein. Für seine eigene Stadt zu spielen, wenn man das kann, ist es einfach ein Traum. Und ich versuch einfach alles jetzt reinzuhauen und einfach nur die Zeit zu genießen. Und Emotionen gehören halt dazu, ich glaube da werden schon die Tränen fließen.“ Freudentränen zum Bundesliga-Debut – vielleicht schon am Freitag gegen Borussia Dortmund. Nach einem Gastspiel in Italien landet Ebnoutalib nach den Stationen Gießen und Elversberg nun also bei der Eintracht. Hier in der Nordweststadt wächst der 22 Jahre alte Deutsch-Marokkaner auf, muss sich auf den Bolzplätzen durchkämpfen – oft gegen Ältere. Seinen Durchsetzungswillen habe er von seinem berühmten Vater: Faissal Ebnoutalib, holte bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im Taekwondo die Silbermedaille für Deutschland. Younes Ebnoutalib, Stürmer Eintracht Frankfurt „Ich hab ja zehn Jahre selbst  Taekwondo gemacht, da hat uns unser Vater immer mitgenommen zum Taekwondo Training. Und ich würde sagen, bis heute tut mir das noch gut, an der Muskulatur und Beweglichkeit oder Spritzigkeit.“ Neben Ebnoutalib startet das „Abenteuer Eintracht“ auch für andere neue Spieler: Von der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim kommt Stürmer Ayoube Amaimouni-Echghouyab. Als Linksverteidiger […]

  • Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Auch in der zweiten Jahreshälfte 2025 gab es zahlreiche Ereignisse, die die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt haben. Wir haben sie kurz und kompakt nochmal für Sie zusammengefasst. JULI Hitzerekord in Rheinland-Pfalz. Am 2. Juli werden in Andernach 39,3 Grad gemessen. Und im Mainzer Landtag wird an diesem Tag über ein heiß diskutiertes Gesetz abgestimmt. Das Landesklimaschutzgesetz. Das Ziel der Landesregierung: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral werden. Also fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre früher als die EU. Es hagelt Kritik von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Karsten Tacke, Landesvereinigung Unternehmerverbände RLP, am 23.6.2025 „Unternehmen mit mehreren Standorten werden verlagern. Das Klima hat keinen Vorteil, aber wir haben den Nachteil. Das Gesetz ist nicht durchdacht.“ Arne Rössel, IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, am 23.6.2025 „Diese Planungsunsicherheit ist Gift. Und es ist so unnötig wie ein Kropf dieses Gesetz.“ Jetzt ist es mit den Stimmen der Ampel-Koalition also beschlossen, auf Druck der Wirtschaft aber in leicht abgeschwächter Form. Trotzdem: EINES hat das Landesklimaschutzgesetz auf jeden Fall bewirkt: Das Klima zwischen Landesregierung und Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert. Ob sich die Beziehung von Christina und Sascha schlagartig verschlechtert, wenn sie DIESE Bilder sehen, das können wir nicht sagen. Aber klar ist, ihrem gemeinsamen Liebesschloss am Eisernen Steg in Frankfurt geht es Ende Juli an den Kragen. Die Beleuchtung an der Brücke muss erneuert werden und da sind viele Schlösser eben einfach im Weg. Fazit: Alte Liebe rostet nicht, alte Liebesschlösser dagegen schon! AUGUST Ja, er ist es. Die DNA-Analyse bestätigt, bei der Leiche, die Anfang August in der Nähe von Weitefeld gefunden wird, handelt es sich um Alexander M. Er soll im April ein Ehepaar und deren 16-jährigen Sohn in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben. Vier Monate lang wurde nach Alexander M. gefahndet. Hunderte Polizisten durchforsteten immer wieder die Umgebung. Doch ohne […]

  • Weihnachtssingen im Darmstädter Stadion

    Weihnachtssingen im Darmstädter Stadion

    Es ist der Tag vor Weihnachten – und sind Sie schon in Weihnachtsstimmung? Der SV Darmstadt 98 lud gestern Abend seine Fans zum Weihnachtssingen ins Stadion ein, um genau dafür zu sorgen. Egal ob Klassiker wie „Oh Tannenbaum“ oder international wie „Feliz Navidad“ – für heisere Stimmen ist gesorgt. „In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei. Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei, in der Weihnachtsbäckerei, in der Weihnachtsbäckerei.“ Statt Fußballgesängen gibt es heute in Darmstadt Weihnachtslieder auf die Ohren. Dazu Zipfelmützen, helle Lichterketten und Weihnachtsaccessoires. Über 11.000 Menschen haben heute ihren Weg ins Stadion gefunden und werden so zum größten Chor in Südhessen. Da kommt richtig Weihnachtsstimmung auf. Familie Purat, Leukel und Wirkner: Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter.“ Sabine Willm: „Das ist schön, das ist eine Atmosphäre einfach. Man kann mal abschalten von allem Bösen was da draußen ist, einfach bei sich sein oder mit den anderen zusammen einfach eben hier singen.“ Nathalie und Jadranka: „Also ich hab da überhaupt keine Hemmungen, ich bin da einfach frei. Es ist mir gerad egal. Und es ist so Kribbeln auf der Haut. Hinter dir wird gesungen, vor dir wird gesungen.“ Klaus Rohde: „Ich kann nicht gut singen, aber drumrum und dann fällt es auch nicht so auf, wenn ich falsch singe.“ Alleine singen muss hier niemand. Die Darmstädter Band Silverballs und der Gospelchor „GoGospel“ aus Traisa unterstützen kräftig. Das hält dann niemanden lange auf den Sitzen. Michael Weilguny, Geschäftsführer SV Darmstadt 1898: „Wir haben viele Leute da, die normalerweise nicht hier ins Stadion gehen weil sie keine Fußballfans sind. Wir haben aber auch viele Fußballfans da. Es ist wirklich die südhessische Familie da, wir kommen hier alle zusammen. Ich glaub das ist sehr schön für den Verein, aber auch für die Region.“ Und so bleibt […]

  • Der 17:30-Sporttalk mit Julian Beimel

    Der 17:30-Sporttalk mit Julian Beimel

    Unser Sportreporter Julian Beimel blickt auf die Partien unserer Bundesliga-Teams vor dem letzten Spieltag des Kalenderjahres. Maike Dickhaus, Moderatorin: Und wo wir gerade bei Weihnachten und Geschenken sind, der 1. FSV Mainz 05 hat sich gestern Abend schon mal einige Tage vor Heiligabend so richtig schön selbst beschenkt. Mit dem 2 zu 0 in der Conference League, zuhause gegen den türkischen Erstligist Samsunspor. Darüber spreche ich jetzt mit meinem Kollegen aus der Sportredaktion, Julian Beimel. Hallo Julian. (JuBl: Hallo). Julian, Du hast das Spiel verfolgt. Ein Spiel, das man in Mainz so schnell nicht vergessen wird, oder? 23 Julian Beimel, Sportreporter: Absolut, denn mit dem Sieg haben die 05er Vereinsgeschichte geschrieben – sind zum ersten Mal in die KO-Phase eines Europokals eingezogen. Und durch diesen direkten Einzug ins Achtelfinale der Conference League sparen sich zwei Playoff-Spiele. Und das spart Kräfte, bringt mehr Zeit und mehr Fokus für die Bundesliga. (PLASMA Mainz VS St.Pauli)  Wo Mainz ja am Sonntag,  im letzten Spieltag der 1. Fußballbundesliga in diesem Kalenderjahr mit St. Pauli einen direkten Konkurrent im Abstiegskampf erwartet. Und das hat man gestern gespürt, so ein positives Highlight tut den Mainzern jetzt einfach mal gut. Und so sieht es auch der Trainer.  Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05: „Die Jungs sollen sich heute wirklich über diesen Sieg freuen. Weil ich glaube, sie mussten in der Vergangenheit viel erdulden. Es ist keine einfache Zeit, das kostet unheimlich Energie. (…) Ein Erfolgserlebnis, Punkte, die helfen Dir da hinten rauszukommen.“ Beimel: Um da unten rauszukommen, muss Mainz gegen St. Pauli aber wachsam sein. Die Kiezkicker ja zuletzt in der Liga mit einem Unentschieden und einem Sieg nach zuvor 9 Niederlagen in Folge. Also tendenziell schon leicht im Aufwind.  Dickhaus: Auch Eintracht Frankfurt bekommt es mit einem Gegner aus dem Norden zu tun und auch […]

  • Ausstellung: Historisches Museum Speyer im „Fußballfieber“

    Ausstellung: Historisches Museum Speyer im „Fußballfieber“

    Auch wenn die Fußball-Bundesliga bald in die Winterpause geht, muss niemand auf das Runde, das ins Eckige muss, verzichten. Im Historischen Museum der Pfalz in Speyer rollt der Ball bis zum 3. Mai kommenden Jahres. In der großen Sonderausstellung Fußballfieber, dreht sich alles um die Kultvereine des Südwestens.   Erst mal ein bisschen Stimmung! Und dann rheinland-pfälzischer Fußballfrauenpower. Die erste Meisterschaft überhaupt gewinnen 1974 die Spielerinnen vom rheinhessischen TuS Wörrstadt. Auch Frauen aus Bad Neuenahr und Niederkirchen in der Pfalz dürfen den Pokal gen Himmel stemmen. Keine Angst, die Männer kommen auch noch! Ob Roman Weidenfeller oder Stefan Kuntz. Viele Stars des grünen Rasens sind Rheinland-Pfälzer. Und viele Fans. Auch der Museumsdirektor ist in Speyer im Fußballfieber! Alexander Schubert, Direktor Historisches Museum der Pfalz Ich glaube, wir erzählen nicht einfach historische Ereignisse nach. Sondern wir versuchen vor allem auch die Emotionen, die Fanleidenschaft, einzufangen. Und die zu vermitteln, durch viele, viele Geschichten, die den Fußball geprägt haben. Und natürlich durch spannende Exponate. Wir haben so ikonenhafte Exponate, wie zum Beispiel den Pepitahut von Klaus Schlappner. Und die Meisterschale vom FCK von 1998. Und wir versuchen, alle Facetten, die diese Fanleidenschaft beinhalten, rüberzubringen. Der Original-Fritz-Walter-Fußballschuh aus dem Wunder-von-Bern-Finale in Gold. Der Pfälzer ist der Kapitän der WM-Helden von 1954. Und einer der populärste deutsche Fußballer aller Zeiten. Im Historischen Museum der Pfalz geht es aber nicht nur um Ikonen des Fußballs. Ausstellungsbesucher können an vielen Mitmachstationen auch ihr Fußballwissen testen. Und ob sie die Spielregeln beherrschen. Wer pfeift, trifft die Entscheidung und wird immer kritisiert! Markus Merk ist Pfälzer, Weltschiedsrichter und siebenmaliger DFB-Schiedsrichter des Jahres. Seine Ausrüstung des EM-Finales von 2004 gehört ins Museum! Sebastian Zanke, Projektleiter „Fußballfieber“ Auf jeden Fall. Fußball ist Geschichte und ist auch Kultur. In der Region wie hier, sieht man eben beides gut vereint. Warum nicht mal Fußball, Kultur und […]

  • Mainz 05 will ins Achtelfinale der Conference League einziehen

    Mainz 05 will ins Achtelfinale der Conference League einziehen

    Nach dem Remis beim FC Bayern am Sonntag, trifft der 1. FSV Mainz 05 morgen Abend in der Conference League auf den türkischen Club Samsunspor. Und dabei bietet sich den Rheinhessen die Chance, mit einem Sieg direkt ins Achtelfinale einzuziehen – ohne Umweg über die Play-offs. Der Nebel in Mainz, er soll sich lichten. Und für mehr Klarheit auf dem Platz soll künftig er sorgen. Urs Fischer. Seit genau zehn Tagen Trainer in Mainz. Die Chance, morgen Abend Historisches zu erreichen, und mit einem Sieg gegen Samsunspor direkt ins Achtelfinale der Conference League einzuziehen, für Urs Fischer eine schöne Gelegenheit – aber nicht die oberste Priorität, Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wenn man Geschichte schreiben kann, ist das immer schön. Aber mir geht es in erster Linie darum, dass die Mannschaft ihr Gesicht wieder zeigt. Das auf den Platz bringt, was sie stark macht hat.“ Der Gegner der Mainzer –   Samsunspor – steht in der 1. Türkischen Liga, der Süper Lig, auf einem guten sechsten Platz. Urs Fischer erwartet daher einen starken Gegner. Und auch wenn in Mainz der absolute Fokus dem Klassenerhalt in der Bundesliga gilt, will der Schweizer seine beste Mannschaft aufbieten. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Ja, also für mich ist immer die stärkste Mannschaft auf dem Platz, die ich aufstelle. Es ist eine Entscheidung: Was könnte passen gegen diesen Gegner? Entsprechend versuchen wir, die besten elf auf den Platz zu  bekommen. Belastungssteuerung ist auch immer so ein Wort, was fällt. Um mal einen Spieler zu schonen. Aber zurzeit können wir unsere Jungs nicht schonen.“ Dass mit Urs Fischer jetzt ein neues Gesicht auf der Trainerbank platznimmt, birgt aus Sicht von Abwehrroutinier Stefan Bell die Chance für neue Impulse innerhalb der Mannschaft. Stefan Bell, Spieler 1. FSV Mainz „Ein Trainerwechsel ist für […]

  • Rheinhesse Niko Springer bei der Darts-WM

    Rheinhesse Niko Springer bei der Darts-WM

    Seit vergangener Woche läuft in London in einer ganz besonderen Sportart eine Weltmeisterschaft, die in Deutschland schon seit Jahren immer mehr Fans für sich begeistert. Es geht um Darts. Bis Anfang Januar treffen sich im berühmten ‚Alexandra Palace‘ die besten 128 Dartsspieler aus der ganzen Welt. Um diesen Titel kämpft heute auch der Rheinhesse Niko Springer. Wir haben ihm vor seiner Abreise nach England beim Training über die Schulter geschaut. 180! Die Höchstpunktzahl, die es für Niko Springer zu werfen gilt. Bei der Weltmeisterschaft in London würden die 3.000 Zuschauer jetzt komplett durchdrehen. Für den Siefersheimer ist es seine zweite WM. Er erinnert sich gerne an seine Erlebnisse aus dem Vorjahr. Niko Springer, „Meenzer Bub“ „Ich war ein Tag vorher letztes Jahr in der Halle und war erschrocken wie laut es ist. Ich hab gedacht ich brauche wirklich Ohrstöpsel um zu spielen, so laut war es. Aber auf der Bühne konnte ich das zum Glück ausblenden.“ Die Darts-Fangemeinde erlebt seit Jahren einen gewaltigen Aufschwung. Die Spieltage im Londoner Ally Pally sind komplett ausverkauft. Bei der WM wird im Set-Modus gespielt. Zwei Spieler werfen gegeneinander und starten bei jeweils 501 Punkten. Immer abwechselnd werfen sie drei Pfeile. Wer sein Punktekonto zuerst auf 0 reduziert gewinnt. Der Höchstwert der geworfen werden kann ist dabei 180. Also drei Pfeile in die Triple 20. Klingt erstmal einfach. Doch für die Spieler ist höchste Konzentration gefragt. Genau das fasziniert Niko. Niko Springer, „Meenzer Bub“ „Ich finde es ist vergleichbar wie ein Elfmeterschießen im Fußball – also ein ständiges. Es geht immer hin und her. Du kannst schnell 3:0 führen und dann geht es ganz schnell wieder in die andere Richtung und du verlierst das Spiel komplett aus der Hand. Also es ist eigentlich immer spannend da. Dann kombiniert mit den Zuschauern die dann natürlich ihren […]