Sport

  • Der 17:30-Sporttalk

    Der 17:30-Sporttalk

    Mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold sprechen wir über das kommende Bundesliga-Wochenende. Eva Dieterle, Moderatorin: Der sechste Spieltag in der Fußball-Bundesliga steht an diesem Wochenende an. Und unterschiedlicher könnten die Ausgangslagen unserer heimischen Klubs derzeit nicht sein. Wie immer freitags sprechen wir über die Spiele unserer Bundesligisten mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, lass uns mal mit Eintracht Frankfurt beginnen, denn die haben ja von den bisherigen Spielen kein einziges gewonnen. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, so ist es. Also insgesamt sieben Spiele ohne Sieg, wenn man jetzt mal DFB-Pokal und Europa League mitrechnet. Ja und wer jetzt auf die Siegesserie der Eintracht wartet als Eintracht-Fan, so langsam könnte sie mal beginnen. Vielleicht ja morgen gegen den 1. FC Köln. Das ist schon so eine Art Pflichtaufgabe, da endlich mal drei Punkte einzufahren. Ein bisschen steigt der Druck auf Trainer Oliver Glasner. Der muss jetzt mal Ergebnisse abliefern. Aber der Trainer sagt, aber zu verkrampft und dann zu sehr zu wollen, das ist auch nicht der richtige Weg für seine Mannschaft. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „In diesem unbedingten Wollen passieren halt dann Ungenauigkeiten, falsche Entscheidungen, Fehleinschätzungen. Und da ist ganz, ganz wichtig und das kennen wir ja alle aus dem Leben, wenn du so, wenn es dir gut geht, wenn du locker drauf bist, dann flutscht so alles aus der Hand oder bei uns Fußballern aus den Beinen. Und diese Lockerheit haben wir nicht. Auch klar ist das unseren Ergebnissen geschuldet. Aber umso wichtiger ist es, dass wir da jetzt nicht verkrampfen und jetzt nicht sagen, wir müssen.“ Thorsten Arnold: Okay, wollen wir mal sehen, wie es seinen Spielern morgen – was hat er gesagt – aus den Beinen flutscht. Zwei Spieler, die bereiten diese Woche ein bisschen Sorgen. Der eine ist Martin Hinteregger, den zwickt es immer noch in der […]

  • Frankfurt Skyliners wollen wieder angreifen

    Frankfurt Skyliners wollen wieder angreifen

    Saisonstart für die Frankfurt Skyliners in der Basketball-Bundesliga: Nach drei Spielzeiten im Tabellen-Mittelfeld will der frühere deutsche Meister nun wieder angreifen. Eine wichtige Rolle kommt dabei auch dem neuen Sport-Manager zu – dem Sohn der Fußball-Legende Rudi Völler.   Marco Völler – vergangene Saison selbst noch für die Skyliners am Ball und jetzt hinter der Bande aktiv. Der Sohn des früheren Fußball-Weltmeisters und Bundestrainers Rudi Völler soll den Umbruch bei den Frankfurter Basketballer voranbringen. So wie hier beim knappen Testspielsieg gegen Zweitligisten Karlsruhe juckt es den 32-Jährigen aber manchmal doch noch selbst in den Fingern. Marco Völler, neuer Sportmanager Frankfurt Skyliners: „Als es nicht so gut lief, habe ich gedacht: Wie gerne würde ich jetzt mal da runter, auch ein bisschen was versuchen. Das hatte ich die letzten Wochen aber nicht so wirklich. Die ersten zwei Monate im neuen Job hatte ich genug zu tun.“ Vier Spielzeiten ging der gebürtige Offenbacher für die Skyliners in der Bundesliga auf Korbjagd. Nun holt er von seinem Büro aus neue Spieler an Bord und arbeitet dem Trainerteam um den neuen Coach zu. Diego Ocampo soll das deutlich verjüngte Team weiterentwickeln und die Skyliners wieder an die Playoff-Plätze heranführen. Zuletzt war er Trainer in Spaniens starker ersten Liga und ist bekannt für seine Kommunikation mit den Spielern. Diego Ocampo, neuer Trainer Frankfurt Skyliners: „Sie wissen hier, dass es zwar sehr wichtig ist, konkurrenzfähig zu sein. Dass es aber auch darum geht, Spieler zu fördern, deutsche Spieler. Um den Club zu verbessern, Stück für Stück auf einen besseren Platz im deutschen Basketball.“ Gleich mehrere Frankfurter Eigengewächse spielen nun bei den Profis, hinzukommen sind bislang fünf Neuzugänge. Darunter auch der deutsche Nationalspieler Lukas Wank – zuletzt bei Olympia – nun soll der 24-Jährige in Frankfurt zum Führungsspieler reifen. Lukas Wank, Neuzugang Frankfurt Skyliners: „Zum ersten Mal […]

  • Frankfurt Galaxy vor dem Finale

    Frankfurt Galaxy vor dem Finale

    Am Sonntag steigt für Frankfurt Galaxy das große Finale. In der ersten Saison der European League of Football haben die Frankfurter die Liga dominiert. Von elf Spielen konnten zehn gewonnen werden. Nur das allererste bei den Hamburg Sea Devils ging verloren. Und gegen diesen Gegner muss Galaxy jetzt im Finale antreten. Frankfurt im Galaxy-Fieber. Nur noch ein Spiel. Alles oder nichts. Jakeb Sullivan, Quarterback Frankfurt Galaxy „Ich bin aufgeregt. Wirklich sehr aufgeregt.“ Auf dem Spielfeld hat man davon bisher nix gesehen. Jakeb Sullivan und Frankfurt Galaxy haben die beste Offense der Liga. Jakeb Sullivan, Quarterback Frankfurt Galaxy „Jetzt geht‘s darum, die Zeit mit diesem tollen Team zu genießen, das die Trainer auf die Beine gestellt haben. Und wenn ich im Team stehe, werden wir hoffentlich die Aufgabe bestehen.“ Und die Aufgabe heißt: Hamburg Sea Devils. Ausgerechnet das Team, das Galaxy die einzige Niederlage der Saison beibrachte. Im ersten Saisonspiel. Das Rückspiel gegen Hamburg konnte Galaxy dann für sich entscheiden. Thomas Kösling, Headcoach Frankfurt Galaxy „Dieser kleine Stachel, den wir hatten, ich glaube, den hatten wir im zweiten Spiel rausgezogen und haben gezeigt: Hey wir sind auf dem gleichen Level wie Hamburg. Jetzt geht es ums Finale und jetzt ist egal, was vorher war, sondern wer das Spiel gewinnt ist der Meister, und alle anderen können dem Meister gratulieren oder müssen still sein.“ Doch bis es soweit ist stehen die härtesten 60 Minuten der Saison an. Greift der Coach ganz tief in die Trick-Kiste, um das Finale zu gewinnen? Thomas Kösling, Headcoach Frankfurt Galaxy „Wir haben jetzt über die ganze Saison glaube ich ganz überzeugend Football gespielt. Da werden wir daran nichts ändern. Und jetzt müssen wir auch nicht auf irgendeinen magischen Punkt oder so was warten. Wir müssen einfach abliefern. Wenn wir ein gutes Spiel machen, ist die Chance, dass […]

  • Ministerrat ändert Corona-Regeln

    Ministerrat ändert Corona-Regeln

    In Rheinland-Pfalz gefährdete Corona-Verordnung den Spielbetrieb im Jugendfußball. Der Ministerrat hat deshalb heute die Schutzmaßnahmen in diesem Bereich gelockert. Der Ball rollt ab heute wieder unbeschwert. Denn unabhängig davon, welche Farbe die Corona-Ampel in Rheinland-Pfalz gerade zeigt, für nicht immunisierte Kinder und Jugendliche gelten im Freizeitsport und im Musikunterricht künftig mildere Kontaktbeschränkungen. Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz „Wir haben ja ausgebracht für Erwachsene, dass die Grenzen dann sind 25 Personen, 10 Personen, 5 Personen, dass wir den Anteil der Ungeimpften schrittweise reduzieren. Bei Kindern und Jugendlichen sehen wir aber, dass sie nicht so schwer erkranken und seltenst im Krankenhaus dann auch ein Bett benötigen und deswegen finden wir jetzt als Landesregierung, es ist eine gute Balance in der jetzigen epidemiologischen Lage zu sagen, wir können etwas mehr Freiheit bei Kindern und Jugendlichen auch zulassen.“ Unabhängig von der Warnstufe können deshalb jetzt 25 nicht immunisierte Kinder zusammen musizieren oder Sport machen. Hinzu kommen Geimpfte und Genesene. Ein Ziel, für dass sich auch der Fußballverband Rheinland eingesetzt hatte. Walter Desch, Präsident Fußballverband Rheinland „Die Kinder müssen sich wieder bewegen. Ich habe dem Gesundheitsministerium ja auch gesagt, es geht ja nicht nur ums Impfen, es geht auch darum, dass die Gesundheit von Kindern gefördert wird und das geschieht im Sport ja massiv. Mir haben Trainer berichtet, dass sie die Kinder, nachdem sie sie endlich nach Monaten wieder auf dem Platz hatten, dass die ein halbes Jahr zurückgeworfen waren, von ihrer körperlichen Beweglichkeit, von der Leistungsfähigkeit und von der Leistungsbereitschaft und da ist ein erheblicher Nachholbedarf.“ Das Land will außerdem die Impfkampagne bei Kindern und Jugendlichen ausweiten. Laut Gesundheitsminister haben bereits über 40% der zwischen 12 und 17-Jährigen ihre erste Impfung erhalten. Die Sportvereine wollen in Zukunft noch stärker mithelfen, dass die Impfquote steigt. Walter Desch, Präsident Fußballverband Rheinland „Wir haben eben viele Kinder […]

  • Sexueller Missbrauch im Sport

    Sexueller Missbrauch im Sport

    Das Thema sexueller Missbrauch im Sport wird häufig verdrängt. Der Deutsche Fußball-Bund ist deshalb heute in die Offensive gegangen. Er will mit einer Kampagne über die Strategien der Täter informieren und sie entlarven. Filmausschnitt: „Verdammt, da habe ich bei der Zimmerverteilung Mist gebaut. Weißt du was: Halb so schlimm, du kommst einfach mit auf mein Zimmer. Da ist noch ein Bett frei. Dann haben wir auch endlich mal die nötige Ruhe, damit ich dir mehr über Torwart-Taktiken erzählen kann.“ Ein realer Fall, der in einen schweren Missbrauch mündete. Dargestellt als Zeichentrick-Animation, um das Opfer weiterhin maximal zu schützen. Ein Film, der künftig in Vereinen und Jugendeinrichtungen immer wieder gezeigt werden soll. Denn die Vorgehensweisen der Missbrauchstäter seien immer die gleichen, man müsse sie nur erkennen. Stephan Osnabrügge, DFB-Schatzmeister „Alle Trainerinnen und Betreuer, die sich engagieren, sind in erster Linie mal daran interessiert, die Kinder zu betreuen, Fußball spielen zu lassen. Aber es gibt diese Fälle, das zeigen unsere Anlaufstellen und jeder Fall ist einer zu viel. Und das rechtfertigt auch, dass wir unser Engagement in dieses Thema hineinstecken.“ Konkrete Fallzahlen will der DFB heute nicht nennen. Zumal von einer großen Dunkelziffer ausgegangen werden müsse. Eine Anlaufstelle für betroffene Kinder und Jugendliche ist der gemeinnützige Verein „Zartbitter e.V.“. Die Verantwortlichen sind froh, den Deutschen Fußball-Bund endlich für die Aufklärung und Prävention von Missbrauchstaten gewonnen zu haben: Ursula Enders, Vorsitzende Zartbitter e.V. „Der DFB ist der größte Sportverband in Deutschland. Es ist ein Verband, in dem sehr viele Jugendliche auch trainieren und für männliche Opfer ist es oft besonders schwer, wirklich offenzulegen, dass ihnen sexuelle Gewalt zugefügt wird. Denn Opfer sein, lässt sich mit der männlichen Identität oft nicht verbinden.“ Filmausschnitt: „Versuch das doch mal Deinen Eltern zu erklären. Die glauben Dir doch sowieso nicht und werden wütend, dass Du solche Lügen […]

  • Sporttalk mit David Rischke zum nächsten Spieltag der Fußball-Bundesliga

    Sporttalk mit David Rischke zum nächsten Spieltag der Fußball-Bundesliga

    Unser Sportreporter David Rischke bringt Sie jetzt mit dem Blick auf den nächsten Spieltag der Fußball-Bundesliga und die Vereine in Hessen und Rheinland-Pfalz auf den aktuellen Stand. Markus Appelmann, Moderator: „Und jetzt rollt bei uns wieder der Ball durch die Sendung Wir sind in der Fußball-Bundesliga angekommen und kümmern uns natürlich vor allem um die heimischen Vereine. Bei mir im Studio David Rischke aus der Sportredaktion. David, lass uns direkt mit den Mainzern anfangen. Morgen kommt der SC Freiburg nach Mainz. Wie ist denn die Lage?“ David Rischke, Sportreporter: „Ja, man könnte sagen alles rosarot bei den Mainzer. Aus den ersten vier Spielen wurden satte neun Punkte geholt. Die 05er stehen damit auf dem vierten Platz in der Tabelle. Aber das Thema unter der Woche, wirklich der Ausfall von Kapitän und Abwehrchef Moussa Niakhaté. Der 25jährige Franzose muss aufgrund einer Muskelverletzung vier bis sechs Wochen pausieren. Ja, unterbricht für das Spiel morgen wirklich eine große Stütze weg, das wissen alle.“ Bo Svensson, Trainer Mainz 05: „Das ist klar, dass der Moussa natürlich wegen seiner spielerischen Klasse uns da fehlen wird. Aber er hat sich auch von der Persönlichkeit entwickelt über die letzten Monate und natürlich es gibt auch einen Grund, warum er Kapitän bei uns geworden ist. Der bringt das von der Persönlichkeit einfach mit. diese Fähigkeit. Er mag auch, in dieser Verantwortung zu stehen.“ Rischke: „Und wer Niakhaté auf dem Platz ersetzen wird, das wollte Bo Svensson noch nicht preisgeben. Vermutlich wird aber Alexander Hack die Rolle übernehmen.“ Appelmann: „Der Trainer des morgigen Gegners, Christian Streich, hat gesagt. Die Mainzer werden um den Europapokal mitspielen. Hat er damit recht?“ Rischke: „Ich würde sagen: Ja, es ist sehr gut möglich. Aber nur, wenn wirklich alles zusammenkommt und auch alles zusammenpasst bei den 05ern. Nur wenn jeder Spieler die Rolle wirklich […]

  • Europa-League: Eintracht empfängt Fenerbahce

    Europa-League: Eintracht empfängt Fenerbahce

    Nach der legendären Europapokal-Tour der Frankfurter Eintracht vor 2 Jahren, versuchen die Hessen erneut, den Kontinent im Sturm zu erobern: Der Adler fliegt wieder quer durch Europa, von Antwerpen bis Piräus. Auftaktgegner ist das Team von Fenerbahce Istanbul.

  • Mainz stürmt erfolgreich mit Ingvartsen

    Mainz stürmt erfolgreich mit Ingvartsen

    Mainz 05 hat einen Raketenstart in die neue Bundesligasaison hingelegt. Zu Buche stehen drei Siege aus vier Spielen. Und da hat Neuzugang Marcus Ingvartsen tatkräftig mitgeholfen. Marcus Ingvartsen kam, sah und traf. Exakt 78 Sekunden nach seiner Einwechslung erzielte er das entscheidende 2:0 in Hoffenheim. Marcus Ingvartsen, Stürmer 1. FSV Mainz 05 „Ich wusste, wenn ich reinkomme, wird erwartet, dass ich das Spiel-Tempo hochhalte und sogar nochmal erhöhen soll.“ Vorgaben vom Trainer und Landsmann Bo Svensson erfüllt. Aber: Der hat auch nichts anderes erwartet. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Er hat das gemacht, was wir von ihm verlangt haben.“ Ingvartsens Senkrechtstart passt ins Bild. Mainz 05 hält hinten den Kasten dicht und trifft vorne. Der Trend aus der Rekord-Rückrunde mit 32 Punkten hält auch in der neuen Saison an. Marcus Ingvartsen, Stürmer 1. FSV Mainz 05 „Es ist viel möglich. Nach der Rückrunde letzte Saison und den guten Start jetzt müssen wir an uns glauben und alles abverlangen.“ Und wer weiß , vielleicht kann Ingvartsen in Mainz seine Chancen in der dänischen Nationalmannschaft erhöhen. Denn bei Union Berlin wurde Ingvartsen häufig im Mittelfeld eingesetzt. Marcus Ingvartsen, Stürmer 1. FSV Mainz 05 „Wenn ich näher an der National-Elf sein will, werde ich das durch meine Stärke im Toreschießen schaffen und nicht als Mittelfeldspieler. Ich habe mit dem Nationalcoach Kasper Hjulmand gesprochen und auch er sieht mich als Stürmer.“ Der Plan lautet also: Über Mainz zur Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Wenn dann noch ganz nebenbei zahlreiche Tore für die 05er herausspringen, können am Ende alle lachen.

  • Mainzer mischen bei der Futsal-Bundesliga mit

    Mainzer mischen bei der Futsal-Bundesliga mit

    Fußball wird häufig als Rasenschach beschrieben. Wer etwas mehr Action will, der könnte beim Futsal fündig werden. Ein ganz eigene Version von Hallenfußball. Ein eigener Sport, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. So hat der Deutsche Fußball-Bund jetzt eine Futsal-Bundesliga ins Leben gerufen. Mit dabei auch ein Team aus Mainz. Flinke Fußarbeit. Engster Raum. Futsal auf Bundesliga-Niveau. Angefangen hat alles bescheiden. Fünf Mann, die am Samstagnachmittag nur ein bisschen kicken wollten. Mittlerweile ist das Projekt deutlich gewachsen. Timo Ernst, Kapitän TSG 1846 Mainz-Bretzenheim „Hin zu Bundesliga. Auswärtsfahrt nach Bielefeld. Ins Hotel. Mit Übernachtung. Mit 20 Leuten. Mit einem Staff, der hinten dran steht, der sich um Vorstandsarbeit kümmert, um Sponsoren-Arbeit kümmert.“ Im Jahr 2018 wird die Futsal-Abteilung in Mainz gegründet. Ein Meilenstein: Bei der Deutschen Meisterschaft vor drei Monaten stürmten die Mainzer überraschend bis ins Halbfinale. Timo Ernst, Kapitän TSG 1846 Mainz-Bretzenheim „Wir haben individuell tolle Spieler, aber ich würde sagen, nicht die besten in Deutschland. Und uns war immer ganz klar: Bei uns geht es nur über das Kollektiv, +ber die Mentalität, über die Freundschaften und über den Mannschaftszusammenhalt, den wir haben.“ Und jetzt sind sie Gründungsmitglied der Bundesliga. Zum Auftakt verloren die Mainzer. In Bielefeld setzte es eine 3:5-Niederlage. Dennoch: Timo Ernst, Kapitän TSG 1846 Mainz-Bretzenheim „Gänsehaut pur. Für mich persönlich das Ziel für einen ganz ganz langen Weg. Und dass es jetzt endlich soweit ist, ist für uns ganz groß. Für die Stadt, denke ich, auch eine Riesenbereicherung.“ Erfolg macht sexy. Die Mainzer konnten den österreichischen Nationalspieler René Hook an den Rhein lotsen. Die Bundesliga sorgt für höchstes Spielniveau. René Hook, TSG 1846 Mainz „Im Großen und Ganzen sind die Top-Teams drin. Top-Spieler. Und deswegen hat man Top-Niveau jede Woche.“ Der größte Unterschied zum Rasen-Fußball: Der Ball. Er ist sprung-reduziert. So ist er auf dem Hallenboden besser […]

  • Frankfurt Galaxy stürmt ins Halbfinale

    Frankfurt Galaxy stürmt ins Halbfinale

    Besser könnte es für das American-Football-Team Frankfurt Galaxy nicht laufen. Die erste Saison der neu gegründeten European League of Football ist in vollem Gange. Nur das Auftaktspiel ging verloren, danach gab es neun Siege in Folge. Die Galaxy ist also in Top-Form – pünktlich zum Halbfinale der Meisterschaft am kommenden Samstag. Und das wird für die Galaxy ein Heimspiel. Was gibt es schöneres: Helm auf, it’s showtime! Joshua Poznanski, Defensive Back Frankfurt Galaxy „Das ganze Team ist hyped. Und geauso bin ich auch hyped. Also wir haben alle Lust die Play-Offs so zu spielen, wie wir auch die letzten neun Spiele gespielt haben.“ Erst gestern ließ die Galaxy die Muskeln spielen: Die Cologne Centurions wurden mit 45:7 abgefrühstückt. Jetzt geht es im Halbfinale gegen den gleichen Gegner. Anthony Mahoungou, Wide Receiver Frankfurt Galaxy „Wir kennen sie. Sie werden vermutlich neue Spielzüge ausprobieren. Aber am Ende liegt es an uns: Wir müssen mit Selbstvertrauen spielen. Wir müssen zeigen, warum wir das beste Team in der Liga sind.“ Die Pole Position hat sich Frankfurt Galaxy hart erarbeitet. In einer besonderen Premieren-Saison. In einem besonderen Jahr, seit der Neugründung vor sechs Monaten. Thomas Kösling, Headcoach Frankfurt Galaxy „Mit dem ganzen Vorlauf, mit Covid und dem ganzen mentalen Stress, den man hatte. Spielt man, spielt man nicht – Trainingsbedingungen am Anfang mit Genehmigung, Abstand und so, das war schon viel Arbeit fürs ganze Team und die ganze Orga drumherum.“ Für den Headcoach ist American Football wie ein Schachspiel. Es geht um jeden Zentimeter. Um jede Bewegung. Thomas Kösling, Headcoach Frankfurt Galaxy „Wie stellt man die Leute auf, wie müssen sich die Leute bewegen? Es geht viel um Winkel, wie man attackiert. Und da findet man in jedem Spiel was, dass der Winkel zu steil genommen wurde und dann verpasst man das Tackle.“ Die harte […]

  • Lilien wieder in der Spur

    Lilien wieder in der Spur

    Der SV Darmstadt 98 hat nach einem schwierigen Saisonstart in die Spur gefunden. Zahlreiche Corona-Fälle hatten für einen dünnen Kader gesorgt. Am Wochenende gab es aber den zweiten Sieg. Einer hatte daran einen entscheidenden Anteil. Der Torwart Marcel Schuhen. Gegen Hannover hatte er nicht allzu viel tun. Als er aber einen Elfmeter halten musste, war Schuhen zur Stelle. Marcel Schuhen, Torwart SV Darmstadt 98: „Wenn man als Torhüter einen Elfmeter hält in so einer Situation, weil es stand ja jetzt 2:0 in dem Moment, ist das glaube ich ein guter Zeitpunkt dafür.“ Seitdem die Spieler aus der Quarantäne zurück sind, läuft es. Aus den letzten drei Spielen wurden sieben Punkte eingefahren. Marcel Schuhen, Torwart SV Darmstadt 98: „Seit dem ersten Spieltag hat überhaupt niemand in irgendeiner Form rumgejammert oder rumgemeckert. Um Gottes Willen. Corona bla-bla-bla. Sondern im Gegenteil. Das hat uns irgendwie in der ganzen Form noch stärker gemacht.“ Die Frage ist: Wo soll die Reise hingehen? Marcel Schuhen, Torwart SV Darmstadt 98: „Wir werden das weiterlaufen lassen. Und trotzdem die Basis ist bei uns immer wirklich harte Arbeit, auch gegen den Ball. Und Gemeinschaft. Und das ist bei uns wirklich in sehr sehr guter Form und wirklich gute Taktik.“ Ob die Lilien im Rhythmus bleiben, zeigt sich in zwei Wochen: Dann spielt Darmstadt auswärts bei Hansa Rostock.

  • Audi Nines – Spektakuläre Stunts im Steinbruch

    Audi Nines – Spektakuläre Stunts im Steinbruch

    Die Mountainbike-Weltelite ist zurück in Rheinland-Pfalz – im Kreis Birkenfeld, in einem stillgelegten Steinbruch. Der wurde innerhalb weniger Wochen in einen spektakulären Bikepark verwandelt. 36 internationale Profis sind am Start, darunter erstmals auch Frauen.

  • Neuzugang Anton Stach verstärkt Mainz 05

    Neuzugang Anton Stach verstärkt Mainz 05

    Kurz nach dem Start der Bundesligasaison kann der 1. FSV Mainz 05 jetzt einen wertvollen Neuzugang ins Spiel bringen. Denn bisher musste Anton Stach eine Rot-Sperre absitzen.

  • 100 Jahre Böllenfalltor

    100 Jahre Böllenfalltor

    Immer wenn Heimspieltag ist in Darmstadt machen sich tausende Fußball-Fans auf den Weg in den Südosten der Stadt: Dorthin, wo das Herz der Lilien schlägt – ins Stadion am Böllenfalltor. Seit 100 Jahren ist das so. Genauso alt nämlich ist die geschichtsträchtige Heimspielstätte des SV Darmstadt 98.

  • Der 17:30 Sporttalk

    Der 17:30 Sporttalk

    Zweiter Spieltag in der Fußball-Bundesliga: Nach dem vielversprechenden Saisonauftakt stehen auch an diesem Wochenende für unsere heimischen Vereine spannende Spiele an – und über die sprechen wir mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold.