Sport

  • Zweitliga-Start für den FCK und Darmstadt 98

    Zweitliga-Start für den FCK und Darmstadt 98

    Morgen  wird es für unsere beiden Teams in der 2. Fußballbundesliga wieder ernst. Beide Mannschaften starten aber mit ganz unterschiedlichen Ausgangslagen in die neue Saison. Beim 1. FC Kaiserslautern bleibt vieles beim Alten, bei Darmstadt 98 dagegen ist spielertechnisch so einiges durcheinander gewirbelt. Der Startschuss für die neue Saison – er steht kurz bevor! Zum Auftakt empfängt Darmstadt 98 am Samstag Holstein Kiel. Nach Platz fünf in der vergangenen Spielrunde, wird der Saisonstart am heimischen Bölle zeigen, wie der personelle Umbruch anläuft. Denn: Die neue Startelf weist etwa zur Hälfte Neuzugänge auf. Besonders in der Offensive muss Trainer Florian Kohfeldt sein Team neu erfinden. Denn: Mittelstürmer Isac Lidberg und die hängende Spitze Fraser Hornby wurden gewinnbringend verkauft. In der vergangenen Saison waren beide zusammen an  insgesamt 40 Toren beteiligt. Florian Kohfeldt, Trainer Darmstadt 98 „Wir wollen mit einer gewissen Stabilität in die Saison starten. Wir haben eine gewisse Demut vor dieser Saison, weil wir absolut überzeugt sind von den Spielern, die wir geholt haben. Von den Potentialen, die wir geholt haben. Aber wir natürlich auch wissen, dass wir auf den ersten Blick erstmal extrem viele offensive Scorerpunkte abgegeben haben nach der letzten Saison. Und deshalb geht es für uns um Stabilität. (…) Und schnellstmöglich wieder in der Lage zu sein, in jedem Spiel zu sagen: Wir wollen das Spiel dominieren. Was dann tabellarisch am Ende dabei rauskommt, ist für uns jetzt noch kein Thema.“ Für die Tore soll ab sofort Stürmer-Neuzugang Hojae Lee sorgen, der aus der südkoreanischen ersten Liga geholt wurde. Beendet ist die Kaderplanung aber noch nicht. Es soll noch ein weiterer Mittelstürmer kommen. Weniger Abgänge hat der 1. FC Kaiserslautern zu verzeichnen, der mit Verteidiger Luca Sirch nur eine Stammkraft abgegeben hat. Dementsprechend geht Trainer Torsten Lieberknecht mit einem Gefühl von mehr Stabilität in seine zweite Saison als Trainer […]

  • Im Strongman-Trainingscamp in Fulda

    Im Strongman-Trainingscamp in Fulda

    Er ist mehrfacher Deutscher Meister, Weltmeister und hält mehrere Weltrekorde. Der 29-jährige Volker Bauer aus Fulda ist einer der stärksten Männer der Welt. Beim Strong-Man-Sport geht es aber nicht allein darum, wer die schwersten Gewichte stemmen kann, sondern auch um Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und vor allem die richtige Technik. Unsere Kollegin Nina Seeh hat ihm über die starke Schulter geschaut – und kam dabei selbst nicht ohne Muskelkater davon. Nina Seeh, Reporterin: „Hinter mir zieht Volker Bauer einfach mal so einen 20 Tonnen schweren LKW. Ich würde das heute auch gern mal probieren und deswegen geh ich heute bei ihm ins Training.“ Seit 16 Jahren betreibt Volker schon Kraftsport, seit 7 Jahren lebt er den Strongman-Sport. Dafür hat er in Fulda sogar einen eigenen Verein mitgegründet, ist selbst Ausrichter von Turnieren und trainiert hier momentan drei bis vier Mal die Woche. Nina Seeh: „Was brauche ich, um hier die Übungen gut zu bestehen?“ – Volker Bauer: „An aller erster Stelle, auch trifft aufs Leben zu: Willenskraft. Das braucht man an aller erster Stelle hier und dann kommen eigentlich schon alle Komponenten der Kraft. Von Explosivkraft bis Kraftausdauer bis Maximalkraft, also wirklich alle Komponenten der Kraft sind hier gefordert.“ Strongman – das sind circa 50 verschiedene Disziplinen. Bei Wettbewerben treten die Teilnehmer in fünf bis sechs gegeneinander an. Nach jeder Disziplin erhalten die Athleten Punkte. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. Eine Disziplin – der Sandbag-Toss, also Sandsack-Hochwurf. Hier geht es darum, unterschiedlich schwere Sandsäcke über eine Stange in vier Metern Höhe zu werfen. Im Wettkampf zählt vor allem die Schnelligkeit. Allein vom Zuschauen bekomme ich schon Muskelkater. Da ist im wahrsten Sinne des Wortes noch Luft nach oben. Weiter geht’s mit dem yoke carry. Das 100 Kilo schwere Gestell muss hier erst hochgehoben und dann möglichst schnell […]

  • Vor dem Liga-Start: Der 1. FC Kaiserslautern im Teamcheck

    Vor dem Liga-Start: Der 1. FC Kaiserslautern im Teamcheck

    Am Wochenende meldet sich die zweite Bundesliga zurück aus der Sommerpause. In dieser Saison will auch der 1. FC Kaiserslautern wieder oben mitmischen. Nach einer intensiven Vorbereitung und einer gelungenen Generalprobe haben wir für Sie jetzt die Roten Teufel in unserem großen 17:30 Sat.1 live-Teamcheck. Der FCK dürfte auch in dieser Saison für jede Überraschung gut sein. Nach einer wechselhaften vergangenen Spielzeit, die auf dem sechsten Tabellenplatz endete, liegt der Fokus in dieser Saison auf Konstanz. Mannschaft Auf ihm ruhen derzeit die größten Hoffnungen im Angriff: Naatan Skyttä zählte zuletzt zu den wichtigsten Leistungsträgern der Roten Teufel. Trotz zwischenzeitlicher Wechselgerüchte in Richtung Erster Liga stehen die Zeichen momentan auf Verbleib. Mit sieben Neuzugängen hat der FCK seinen Kader kräftig umgebaut und setzt auf Verjüngung. Mit Erencan Yardımcı haben die Pfälzer eines der spannendsten Nachwuchstalente verpflichtet. Mit Innenverteidiger Kelven Frees von Erstligist Hoffenheim verstärken die Roten Teufel die Abwehr. Der 2,02m große Innenverteidiger soll durch seine körperliche Präsenz und Kopfballstärke überzeugen. Einer ist auf  jeden Fall gesetzt: Kapitän Marlon Ritter. Der 31-Jährige geht in seine siebte Saison beim FCK. Schnell will er die vielen Neuzugänge integrieren. Marlon Ritter, Kapitän 1. FC Kaiserslautern „Wenn ich das mit meiner Jugend vergleiche, da sind die älteren Spieler doch schon ein bisschen netter als zu meiner Zeit damals, deswegen glaube ich ist es nicht schwer sich schnell wohlzufühlen. Hier ticken die Uhren noch ein bisschen anders als in anderen Vereinen. Es ist alles ein bisschen emotionaler und ich glaub darauf müssen wir auch die neuen Spieler vorbereiten.“ Viel Erfahrung trifft auf junge Talente. Für den Cheftrainer bedeutet das: die Qual der Wahl. Trainer Trotz zwischenzeitlicher Kritik setzen die Verantwortlichen weiter auf Torsten Lieberknecht. Der Trainer steht für eine intensive Spielweise, viel Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Wir waren in der letzten Saison schon die Mannschaft, die teilweise Benchmarks gesetzt hat was das […]

  • Agility-Weltmeister kommen aus Worms

    Agility-Weltmeister kommen aus Worms

    Agility ist Hundesport auf Weltniveau. Sprünge über Hürden, rasante Läufe durch Tunnel und präzise Wendungen im Slalom. Rico Hafner und Hündin Dis haben zusammen mit ihren Teamkollegen in Rumänien den Titel geholt. Der Weltmeisterparcours aus der Sicht der belgischen Schäferhündin Dis. In Zeitlupe. Rico Hafner gibt der siebenjährigen Hündin die Richtung vor, die Hindernisse bewältigt Dis allein. Das ist anstrengend für Hund und Hundeführer. Pausen sind wichtig und regelmäßiges Training. Den Titel haben beide mit Teammitgliedern aus ganz Deutschland gewonnen. Alle mussten den Hindernislauf fehlerfrei absolvieren. Rico Hafner, Agility-Weltmeister „Die schnellste Mannschaft mit den wenigsten Fehlern gewinnt. Das waren zwei Läufe und die Kombination aus zwei Läufen ergibt dann das Ergebnis und da waren wir echt ganz gut und sind Weltmeister geworden. Im Team.“ Ohne die Teamkollegen, kein Titel. Das ist dem Wormser wichtig. Alle wohnen verstreut in ganz Deutschland und trainieren selten zusammen. Christina Raab ist das Frauchen von Dis. Die Riedstädterin ist seit Jahren mit Rico Hafner befreundet und überlässt dem Hundetrainer gerne ihre belgische Schäferhündin zum gemeinsamen Agility. Christina Raab, Frauchen von Dis „Ich würde Rico jeden meiner Hunde überlassen. Er ist ein sehr guter Hundeführer im Agility und der Hund hat Riesenfreude daran, mit ihm was zu machen. Das heißt: Es ist ja für den Hund kein Nachteil.“ Mit seiner eigenen Hündin hat der Wormser vor zwei Jahren den Vize-Weltmeistertitel gewonnen. Doch die Elfjährige ist jetzt in wohlverdienter Rente und macht nur noch leichtes Training. Hundesport ist die Leidenschaft des 37-Jährigen. Rico Hafner, Agility-Weltmeister „Ich bin als Kind schon hier in diesem Verein gewesen und konnte gerade laufen. Da bin ich schon mit meinem Stoffhund über die Hundewiese gerannt und habe versucht, die Übungen nachzumachen, die die Erwachsenen damals mit ihren Hunden gemacht haben. Und wir hatten schon immer Hunde in der Familie. So hat das angefangen. […]

  • Vor dem Liga-Start: Der SV Darmstadt 98 im Teamcheck

    Vor dem Liga-Start: Der SV Darmstadt 98 im Teamcheck

    Am Wochenende rollt in der 2. Fußball Bundesliga endlich wieder der Ball – also auch für den SV Darmstadt 98. Die Südhessen mussten einige personelle Umbrüche verkraften, haben Stammspieler verloren, aber auch vielversprechende Neuzugänge dazugewonnen. Wir schauen uns an, was drin ist in dieser Saison – in unserem 17:30 Sat.1 live Teamcheck. Es war ein Sommer des Umbruchs für den SV Darmstadt 98. Mehrere Leistungsträger haben den Verein verlassen, vielversprechende Neuzugänge stoßen dazu. Mannschaft Lange haben die Fans auf einen Neuzugang für die Offensive gewartet, vergangene Woche wurden sie erlöst. Nach dem Abgang von Torjäger Isac Lidberg soll künftig Hojae Lee für die Tore sorgen. Der wuchtige, 1 Meter 92 große Mittelstürmer ist kopfball- und abschlussstark und wechselt aus der südkoreanischen Ersten Liga in die 2. Bundesliga. Wenn er sich schnell an Intensität und Tempo gewöhnt, kann er ein wichtiger Faktor  werden. Aber auch die Defensive muss sich neu finden. Einer, der nicht erst reinwachsen muss, sondern das Team direkt mit seiner Erfahrung verstärken soll, ist der 28 Jahre alte Ex-Bielefelder Christopher Lannert. Christopher Lannert, Darmstadt 98 „Ich bin sehr positiv gestimmt, ich bin auch überzeugt von der Truppe, dass wir eine Topmannschaft haben. Aber wie schnell wir dann auf welches Level kommen, das werden wir dann denke ich erst in den ersten Wochen sehen. Wichtig ist erst mal, dass wir alle zusammenwachsen, dass dieser Umbruch schnell vorübergegangen ist, sage ich mal. Weil so was braucht immer ein bisschen Zeit. Und wir wollen die Zeit so kurz wie möglich halten.“ Neuzugänge und Stammkräfte schnell zu einer funktionierenden Mannschaft formen – keine leichte Aufgabe für den Cheftrainer. Trainer Florian Kohfeldt geht in seine dritte Saison als Darmstadt-Coach. Nachdem er die Lilien in der vergangenen Saison bis auf den fünften Platz geführt hat, muss er jetzt erstmal den Neustart im Team managen. Kontrolliert und ballbesitzorientiert soll seine Mannschaft […]

  • Trainerkongress in Mainz fortgesetzt

    Trainerkongress in Mainz fortgesetzt

    Seit Beginn der Woche versammelt sich die internationale Fußballtrainer-Elite in der Rheingoldhalle in Mainz. Zum Start hatte sich DFB-Sportdirektor Rudi Völler ja schon ausführlich über die deutsche Nationalmannschaft und ihren neuen Bundestrainer Jürgen Klopp geäußert. Heute zum Abschluss standen weitere Themen auf dem Programm, diesmal mit regionaler Beteiligung. Rudi Völler war bislang der prominenteste Redner, vor 1.400 Trainern aus aller Welt, auf der Bühne der Mainzer Rheingoldhalle. Heute nun die nächsten Hochkaräter: Der frühere Europameister und Bundesliga-Trainer Matthias Sammer und – stellvertrentend für die Region – Darmstadts  Cheftrainer Florian Kohfeldt. Bei der Podiumsdiskussion steht das Thema des Tages im Vordergrund: Der Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, WM-Anteile an private Investoren zu verkaufen. Florian Kohfeldt, Trainer SV Darmstadt 98 „Ich glaube, dass wir ehrlicherweise auch einige verlieren werden auf diesem Weg. Weshalb Fußball so faszinierend ist. Wenn es immer mehr Kommerzialisierung ist und WM-Halbzeitshow – es ist populistisch, aber ich find’s zum Kotzen! Also für mich ist das nicht gut.“ Matthias Sammer, Europameister und Trainer „Das, für was der Fußball immer stand, nämlich eine einigermaßen emotionale Glaubwürdigkeit, wird in Frage gestellt. Das ist gefährlich und deshalb würde ich erstmal grundsätzlich dafür plädieren, dass so ein Mann versucht alles mitzunehmen, aber bitte nicht in die eigenen Taschen. Oder auf die Gefahr hin, dass der Fußball darunter leidet. Das ist nicht seine Aufgabe.“ Zugleich hieß es heute, eine der nächsten Weltmeisterschaften könnte in Deutschland stattfinden. Das könnte die Kritik an Infantino hierzulande eher verstummen lassen. Auf der Bühne in Mainz konzentriert man sich auf die deutsche Nationalmannschaft und die Erwartungen an den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Marie-Louise Eta, Trainerin Frauen 1. FC Union Berlin „Dem Spieler einfach ein gutes Gefühl zu geben. Sie dabei zu unterstützen, einfach auch Topleistungen zu bringen. Sich da weiterzuentwickeln, aber auch wenn’s eben gerade darauf ankommt, dann auch performen zu können.“ Sebastian Hoeneß, Cheftrainer VfB Stuttgart „Dieses unbedingte Gewinnen wollen, dieses […]

  • Internationale Fußballtrainertagung in Mainz

    Internationale Fußballtrainertagung in Mainz

    Das Rhein-Main-Gebiet ist in diesen Tagen ein echter Fußball-Hotspot! Erst ein neuer Bundestrainer beim DFB in Frankfurt, jetzt die Fußballtrainer-Elite zu Gast in Mainz: Weit über 1.000 Trainer aus aller Welt kommen in dieser Woche zum Internationalen Trainerkongress. Dabei setzen sich die Promis der Szene anders zusammen, als vorab angekündigt. Zum Kongressstart richten sich alle Augen auf DFB-Sportdirektor Rudi Völler. Obwohl die Fußballlegende als Ersatz für den eigentlichen Stargast einspringt, den Völler selbst erst vorige Woche zum neuen Bundestrainer gemacht hat: Jürgen Klopp. Der meldet sich in einer Videobotschaft und entschuldigt sich für seine kurzfristige Absage mit Humor. Jürgen Klopp, neuer Bundestrainer „Es ist noch was passiert in meinem Leben, wovon ich nie gedacht hätte, dass es mal passieren würde: Für mich kommt Rudi Völler rein. Wenn mir das jemand mal gesagt hätte während meiner Spielerkarriere, dann hätte die auch schon was ausgesehen.“ Der frühere Zweitligaspieler wollte sich als neuer Bundestrainer nicht schon vor dem ersten Länderspiel mit einem Vortrag die Finger verbrennen, so Klopp. Sein neuer Vorgesetzter Rudi Völler springt gern ein und kann Jürgen Klopps Absage nachvollziehen. Rudi Völler, Sportdirektor DFB „Er merkt schon, welche Wucht dieses Amt hat. Es ist halt nicht wie bei einer Vereinsmannschaft, da kann man bei den besten Clubs der Welt sein. Aber ein Nationaltrainer zu sein bei einem großen Verband – und das ist Deutschland ja immer noch – das ist schon ein Riesenpfund.“ Dadurch verpasst der neue Bundestrainer in seiner früheren Heimat drei vollgepackte Tage: 1.400 Trainer in der Mainzer Rheingoldhalle und im Bruchwegstadion, knapp 30 Programmpunkte, das neueste Equipment kennenlernen, Praxisvorführungen etwa mit Ex-Nationalspieler Jens Nowotony oder dem Mainzer Nachwuchs-Coach Jan Kirchhoff – da schauen auch erfahrene Übungsleiter ganz genau hin. Die Trainer lieben ihren Kongress. Friedhelm Funkel, ehemaliger Eintracht- und FCK-Trainer „Dass es immer wieder neuere Dinge gibt, die man ansprechen kann. Dass […]

  • Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer

    Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer

    Das bittere WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist gerade mal drei Wochen her. Die Konsequenz ist jetzt schon da: Der Deutsche Fußball Bund stellt heute in Frankfurt den neuen Bundestrainer vor. Niemand geringeren als eine Mainzer Fußballlegende, der seine Teams als Trainer nicht nur zu nationalen Meisterschaften sondern auch zum Champions-League-Sieg geführt hat. Endlich: Auf diesen Moment haben viele lange gewartet. Ab heute hört der neue Bundestrainer auf den Namen Jürgen Klopp. Ein besonderer Moment nicht nur für viele Fans – die sich ihn schon lange wünschen – sondern auch für Jürgen Klopp selbst: Jürgen Klopp, Bundestrainer „Jürgen Klopp hat keine Karriere nach der Nationalmannschaft. Das ist idealerweise der Höhepunkt meiner Karriere, meines Lebens, meines beruflichen Lebens. Ich werde alles da reinlegen, was mir zur Verfügung steht. (…) Ich möchte auch mit der Nationalmannschaft etwas schaffen, dass die Leute nach dem Spiel nach Hause gehen und denken: Wow, das war wirklich cool. Das hätte ich sehr gerne.“ Auffällig heute: Der neue Bundestrainer versucht direkt zu Beginn klare Regeln aufzustellen: Der Neubeginn für Fußball-Deutschland gehe nur gemeinsam. Jürgen Klopp, Bundestrainer „An dem Tag, an dem ihr nicht mehr wollt, sagt ihr das und ich bin weg. Ohne Abfindung. Wenn ihr morgen sagt: Der ist scheiße, bin ich weg.  Wenn der DFB sagt: So machen wir nicht weiter, dann bin ich weg. Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg. Um es klarzumachen.“ Jürgen Klopp erhält einen Vertrag bis 2030 – also einschließlich der Weltmeisterschaft in Marokko, Portugal und Spanien. Für die Verantwortlichen des DFB: Die richtige Wahl. Bernd Neuendorf, Präsident Deutscher Fußball-Bund „Er war von Anfang an unsere Wunschlösung und da waren wir uns auch im Verband sehr einig, dass er eigentlich der Kandidat ist, mit dem wir sprechen müssen.“ Hans-Joachim Watzke, Vizepräsident des DFB „Ich […]

  • Schaltgespräch über den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp

    Schaltgespräch über den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp

    Auf der Pressekonferenz in der DFB-Zentrale war heute unser Sportreporter Marcel Gassan. Maike Dickhaus, Moderatorin. Marcel, wie würdest du das einschätzen? Ist Jürgen Klopp der Richtige Als Bundestrainer? Marcel Gassan, Sportreporter: Nicht nur der richtige, sondern auch der einzige, dem ich wirklich zutraue, die Stimmung jetzt noch in Fußballdeutschland ins Positive zu wenden. Denn sind wir ehrlich, nach den vergeigten Fußballweltmeisterschaften 2018 und 2022, wo man in der Vorrunde schon ausgeschieden ist, aber auch dieses Jahr 2026 im Sechzehntelfinale ausgeschieden, da ist die Stimmung eben halt schon durchaus negativ. Und das jetzt aber zu wenden, das ist eine sehr, sehr schwierige Aufgabe. Aber wenn das jemand kann, dann wohl Jürgen Klopp. Er hat das schon bewiesen in Mainz, in Dortmund und auch in Liverpool, dass er die Spieler motivieren kann, dass er sie hinter sich bringt, aber auch die Fans motivieren kann. Wir haben heute einige gefragt in Mainz, was sie denn von dem neuen Bundestrainer halten. “Ich finde es toll, weil ich mag den Jürgen Klopp. Er war ja früher auch schon hier Trainer in Mainz. Also von daher: Ich begrüße das. Ich finde es gut.” “Jürgen Klopp hat eine gewisse Eigenschaft, eine charakterliche Eigenschaft, die, sage ich mal, vielleicht das Team besser zusammenschweißen kann. Auch die Aura, die Jürgen Klopp auf den Tag bringt, könnte genau das Richtige für das für die Nationalmannschaft sein.” “Jürgen Klopp ist wahrscheinlich der beste Mann, den Sie dafür gewinnen konnten. Und ich wünsche ihm für alles Gute, dass er dementsprechend Akzeptanz findet und unsere Mannschaft voranbringt. ” Gassan: Tja, du siehst, Maike, man kann sich wohl auf keinen anderen Namen so gut einigen wie auf den Namen Jürgen Klopp. Dickhaus: Jürgen Klopp hat ja bisher nur in Vereinen trainiert, noch nie einer Nationalmannschaft. Das sind ja doch unterschiedliche Arbeitsweisen. Könnte das die […]

  • Kampf gegen überhöhte Ticketpreise

    Kampf gegen überhöhte Ticketpreise

    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig in diesen Tagen bei Mainz 05Station gemacht. Aber nicht etwa, um sich ein Fußballspiel anzuschauen, sondern um dort über die Pläne der Bundesregierung zu informieren, den Weiterverkauf von Tickets zu überhöhten Preisen einzudämmen. Wer in letzter Zeit versucht hat, Tickets für große Konzerte oder Sportveranstaltungen zu kaufen, kennt das Problem: Die Nachfrage ist hoch, die Preise ebenso – und das nicht nur auf den offiziellen Seiten- Auf Internet-Plattformen werden Tickets systematisch weiterverkauft, teils zum Drei- oder Vierfachen des Originalpreises. Dagegen will die Bundesjustizministerin jetzt vorgehen. Noch in diesem Jahr will Stefanie Hubig einen Gesetzentwurf vorlegen. Stefanie Hubig (SPD), Bundesjustizministerin „Wir arbeiten gerade an einer gesetzlichen Regelung und wollen bei dieser gesetzlichen Regelung einerseits eine Obergrenze für den Weiterverkauf – also den Zuschlag beim Weiterverkauf – einführen. Und zweitens wollen wir weiterhin allen ermöglichen, dass sie Tickets – wenn sie z.B. nicht ins Konzert gehen können, weil sie krank sind – weitergeben können. Auch gegen Entgeld.“ Denn Hubig hat vor allem kommerzielle Händler im Visier, die mit digitalen Bots massenhaft Tickets kaufen und sie über Online-Plattformen zu überhöhten Preisen weiterverkaufen. Stefanie Hubig (SPD), Bundesjustizministerin „Das schadet natürlich zum einen den Veranstaltern, den Künstlern, den Sportlern, die natürlich ihre Fans mit in ihrer Arena dabei haben wollen. Aber es schadet vor allem auch den Fans, den Verbrauchern, die viel mehr Geld für eine Konzertkarte, für eine Fußballkarte zahlen müssen, als angemessen ist.“ Der von Hubig geplante Gesetzentwurf könnte auch Maßnahmen gegen überhöhte Ticketpreise enthalten, die sich in anderen Staaten bewährt haben. So ist der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets in Frankreich zum Beispiel nur mit der Genehmigung des Veranstalters erlaubt. Beim Erstligisten Mainz 05 sind überhöhte Ticketpreise hingegen kein großes Problem. Ein Weiterverkauf ist nur über eine eigene Online-Plattform möglich. Wer diese zu umgehen versucht, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

  • Vortour der Hoffnung startet in Koblenz

    Vortour der Hoffnung startet in Koblenz

    Das größte Rad-Benefiz-Aktion in Rheinland-Pfalz,startet. Seit heute heißt es bereits zum 30. Mal: Ordentlich in die Pedale treten und fleißig Spenden sammeln für krebskranke Kinder. Diesmal rund um Koblenz. Stolze 174 Hoffnungsradler strampeln sich heute ab. Auf dem Rundkurs zwischen Koblenz und Ahrweiler gilt es 120 Kilometer und 1200 Höhenmeter zu überwinden. Da kann etwas göttlicher Beistand am Kloster Maria Laach nicht schaden. Maximilian Krenn, Pater Prior Benediktinerabtei Maria Laach „Ich wünsche ihnen das Beste, was wir haben, und das ist Gottes Segen. Und ich bin überzeugt, dass Gott uns führt und beschützt. Und deswegen habe ich ihnen das mitgegeben.“ Ein Augenblick der Besinnung, des Zusammenhalts und der Hoffnung – der zeigt, worum es bei dieser Tour geht: Menschen helfen Menschen. Dem haben sich zahlreiche Prominente aus Politik, Gesellschaft und Sport verschrieben. Markus Merk, dreimaliger Weltschiedsrichter „Nur gemeinsam sind wir stark. Und ich glaube in unserer heutigen Zeit ist es umso wichtiger. Die VOR-TOUR der Hoffnung lebt das vor, was positiv für unsere Gesellschaft sein kann.“ Kerstin Brachtendorf, Ex-Radsportprofi „Ja, ich bekomm schon wieder eine Gänsehaut. Weil, ja, es ist natürlich eine super Aktion, was da auch schon so viele Jahre betrieben wird.“ Christian Baldauf, Geschäftsführer Lotto Rheinland-Pfalz „Wir fahren für eine gute Sache und wir strengen uns an, dass auch viele Spenden reinkommen. Es gelingt ja auch sehr gut.“ Hendrik Hering (SPD), ehemaliger Landtagspräsident Rheinland-Pfalz „Wie viel Familien, Menschen hier geholfen wird, mit welcher Begeisterung. Da ist ein Netzwerk der Menschlichkeit in Rheinland-Pfalz entstanden und deswegen macht es jedes Jahr Freude, hier mitzufahren.“ Mit dem Reisesegen im Gepäck rollt das Fahrerfeld weiter, immer das Ziel vor Augen: Möglichst viele Spenden für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder und ihre Familien zu sammeln. Geld, das eins zu eins an über 50 Initiativen geht. Im vergangenen Jahr wurde ein Rekord aufgestellt: 777.000 Euro. Bernhard […]

  • Eintracht-Frauen bereiten sich auf neue Saison vor

    Eintracht-Frauen bereiten sich auf neue Saison vor

    Bei den Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt heißt es wieder mal Umbruch: Stammspielerinnen wie Elisa Senß, Geraldine Reuteler und Nadine Riesen sind gegangen. Sie haben den Verein jahrelang getragen. Jetzt sollen es neue Gesichter richten. Neue Gesichter bei Eintracht Frankfurt. Ganz vorne mit dabei: Larissa Mühlhaus. Mit 17 Toren für Werder Bremen wurde sie Torschützenkönigin der vergangenen Bundesliga-Saison. Jetzt soll sie hier in Frankfurt für Tore sorgen. Larissa Mühlhaus, Stürmerin Eintracht Frankfurt „Ich komme eher mit dem Spiel mit dem Ball. Kreativität, fühle mich einfach frei aufm Spielfeld. Will einfach zeigen, was ich kann, so bisschen bolzplatzartig.“ Mit ihren 1,79 Metern gehört sie jetzt zu den größten Spielerinnen der Eintracht. Viele sind jetzt schon Fans von ihr. Larissa Mühlhaus, Stürmerin Eintracht Frankfurt „Ich habe schon im letzten Testspiel gesehen, dass manche schon ein Trikot mit meinem Namen haben. Nichtmal ich hatte ein Trikot mit meinem Namen hinten drauf, deshalb war schon cool zu sehen und ich fühle mich natürlich geehrt und freue mich auf die nächste Zeit.“ Weiterer Neuzugang: Die schwedische Nationalspielerin Hanna Bennison. Sie soll im Mittelfeld für Struktur sorgen. Die 23-Jährige kommt von den Königlichen – Real Madrid. Hat dort zwei Jahren lang gespielt. Eine schwere Zeit für sie. Hanna Bennison, Mittelfeldspielerin Eintracht Frankfurt „Es war hart, weil ich nicht oft gespielt habe. Bei meinen vorherigen Vereinen war ich es gewohnt mehr zu spielen. Das war eine Herausforderung für mich: Nur auf der Bank zu sitzen und im Training ständig zu versuchen mein Bestes zu geben und mich weiterzuentwickeln. Das war das schwierigste Jahr für mich, würde ich sagen.“ Wichtigste Spielerin ist und bleibt Kapitänin Laura Freigang. Doch ob sie spielen darf, ist momentan offen: Sie soll drei Doping-Tests verpasst haben, der Deutsche Fußball Bund prüft den Fall gerade. Trotzdem: Für Trainer Niko Arnautis kein Grund zur Aufregung: Niko […]

  • Studiogespräch mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für Datenschutz

    Studiogespräch mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für Datenschutz

    Im Reformpaket des Bundes ist ja außerdem vorgesehen, den Datenschutz zu lockern, und zwar für kleinere Unternehmen und für Vereine. Und was da genau geplant ist, das schauen wir uns jetzt an. Die Sportgemeinde Weiterstadt. Die rund 2.500 Mitglieder können hier diverse Sportkurse besuchen, einen Tennisplatz mieten und es gibt ein eigenes Fitnessstudio. Verwaltungstechnisch ist der Verein wie ein kleines Unternehmen. Das heißt: Für ihn gilt das gesamte Spektrum an Pflichten der Datenschutzgrundverordnung – Verfahrensdokumentationen anlegen, einen Datenschutzbeauftragten ernennen und jedes Mal, wenn der Verein Daten der Mitglieder für was auch immer verwenden will, muss er sich eine Bestätigung einholen. Ein Haufen Arbeit, der zum Großteil am Vorstand hängen bleibt. Die Bundesregierung plant jetzt Erleichterungen, die Datenschutzvorschriften und -pflichten sollen gelockert werden. Man wolle dafür alle vorhandenen Spielräume der Datenschutzgrundverordnung nutzen. Nicht-kommerzielle Tätigkeiten, also wie bei Vereinen wie der SG Weiterstadt, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen sollen von der DSGVO ausgenommen werden. Alternativ soll es ein Datengesetzbuch geben, das die Regeln festlegt. Michael Gießelbach, 1. Vorsitzender SG Weiterstadt „Wenn die Pläne so durchgehen, dann erhoffen wir uns schon, dass es eine Erleichterung ist.// Das bedeutet ja nicht, dass kein Datenschutz mehr gemacht wird. Also wir sind schon dafür, dass Daten geschützt werden, soweit wir sie überhaupt haben und sie überhaupt kritisch sind. Aber wenn zum Beispiel die ganzen Dokumentationspflichten, die ganzen Berichtspflichten entfallen würden, Verfahrensverzeichnisse, dann wäre uns schon sehr, sehr viel geholfen, weil die administrative Arbeit wäre deutlich weniger, man könnte mit einem Vertrauensvorschuss arbeiten, so ähnlich wie in Entbürokratisierungsprojekten und damit wäre uns stark geholfen.“ Maike Dickhaus, Moderatorin: In Vereinen und kleineren Unternehmen soll der Datenschutz also gelockert werden. Was halten Sie denn davon? Prof. Dieter Kugelmann, Landesbeauftragter für Datenschutz in Rheinland-Pfalz: Grundsätzlich ist das eine gute Idee. Allerdings muss man wirklich sehen, wie man es macht, […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Kelkheim: Polizei sucht Videos der Tat – Bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen – Verkehrssünder zahlen Millionen in Landeskasse Anmoderation: Nur wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod eines 22-jährigen Studenten in Trier, ist dort jetzt eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten ihre Verletzungen auf ein Tötungsdelikt hin. Weitere Details nannte sie nicht. Die Universität Trier hat für Donnerstag eine Gedenkveranstaltung geplant. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Meldungen an diesem Dienstag. Kelkheim: Polizei sucht Videos der Tat Nach der Gewalttat in Kelkheim in der vergangen Woche hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Die Ermittler bitten darum, über dieses Portal Videos oder Fotos hochzuladen, die der Polizei dabei helfen könnten, den Ablauf der Tat zu rekonstruieren. Zeugen, die Aufnahmen oder andere Hinweise übermitteln, müssen dabei keine Nachteile oder eigene Strafverfolgung befürchten. Am Dienstag vergangener Woche soll ein 60 Jahre alter Mann in Kelkheim in der Frankfurter Straße seine 58 alte Ehefrau mit mindestens 30 Messerstichen getötet haben. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen Die deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen deutschen Bahnhöfen. Bis zum 15.Oktober soll die Maßnahme umgesetzt sein. Im Frankfurter Hauptbahnhof gilt ein Verbot bereits seit dem 01. Mai. Die Einhaltung werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht. Wer bei illegalem Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es weiterhin nicht. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss Verkehrssünder zahlen Millionen in Landeskasse Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr rund 120 Millionen Euro durch Bußgelder eingenommen, die wegen Verkehrsverstö0en verhängt wurden. Das waren rund 10 Millionen Euro mehr als 2024. Das hat heute das Innenministerium in Mainz mitgeteilt. Die Zahl der Bußgeldverfahren stieg im vergangenen Jahr auf 2,6 Millionen. In mehr als 90 Prozent der […]

  • Kampf gegen die Wasserpest in Wiesbaden

    Kampf gegen die Wasserpest in Wiesbaden

    Was erst mal wie eine Krankheit klingt, ist nichts anderes als eine Wasserpflanze. Und trotzdem heißt sie nicht ohne Grund so. Denn sie kann sich rasant ausbreiten, wie gerade im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden. Dort legt sie aktuell sogar den Betrieb lahm. Jetzt reicht es den dort ansässigen Vereinen. Auf den ersten Blick sieht es nicht danach aus – Aber im Schiersteiner Hafen wird gerade im großen Stil gemäht. Nur eben unter Wasser. Denn was hier kiloweise aus dem Hafen geholt wird, wuchert in diesem Jahr so stark wie noch nie zuvor: Die kanadische Wasserpest, auch „Elodea“ genannt. Sie breitet sich so stark aus, dass an einen normalen Hafenbetrieb aktuell nicht zu denken ist. Andreas Kummer, Vorstandsmitglied Yachtclub Wiesbaden „So ein Segelboot hat ja ein sogenanntes Schwert unter seinem Kiel, was das Ganze stabilisiert. Jetzt stellt man sich vor, es ist richtig Wind und man möchte losfahren, die Segel sind gesetzt. Dann halten die Pflanzen einen richtig fest, also man kommt da gar nicht mehr durch. Und auf der anderen Seite, beim Motorboot, ist das Problem, da legt sich das Ganze um den Propeller drum. Dann hängt man auch fest, der kann sich nicht mehr drehen, obwohl da ein starker Motor drin ist.“ Zunächst mäht ein Boot die Pflanzen unter Wasser. Anschließend sammelt ein zweites die abgeschnittenen Reste ein. Schubkarre um Schubkarre der fadenartigen und vor allem stabilen Triebe landen im Müll. Dass die Pflanze sich so stark ausbreitet, hat mehrere Gründe. Andreas Kummer, Vorstandsmitglied Yachtclub Wiesbaden „Der Nährstoff-Eintrag aus dem sogenannten Lindenbach, das ist quasi hier der Bach, der bei uns in der Nähe zufließt. Der ist sehr stark, da wird einfach in dem Zulauf von ihm sehr stark gedüngt, da sind viele Nährstoffe mit drin. Das sorgt einfach dafür, dass die Pflanzen wachsen. Das ist das eine Thema. […]