Sport

  • Der Sporttalk mit David Rischke

    Der Sporttalk mit David Rischke

    Der wöchentliche Blick auf das Fußballwochenende mit unserem Experten aus der Sportredaktion.

  • Wird der „Betze“ zum Bürokomplex?

    Wird der „Betze“ zum Bürokomplex?

    Der 1. FC Kaiserslautern und sein Stadion – eine Endlos-Story. Seit Jahren kann sich der klamme Drittligist die jährliche Miete von mehr als drei Millionen Euro nicht mal ansatzweise leisten. Diese Lücke muss von der Stadt geschlossen werden, doch Kaiserslautern ist selbst finanziell nicht auf Rosen gebettet. Seit langem sind Vermietungen von Büroflächen im Gespräch, um die Mietausfälle zu kompensieren. Lange passierte nichts. Doch jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Das Fritz-Walter-Stadion. Hoch über der Stadt. Dem Rathaus so nah. Dort rauchen die Köpfe. Denn die Stadt braucht: Geld fürs Stadion. Klaus Weichel, SPD, Oberbürgermeister Kaiserslautern „Wir haben Einnahmeverluste natürlich zu verkraften, weil der FCK seit Jahren nicht mehr in der Lage ist, den vollen Pachtzins zu entrichten. Und da liegt es nah, Flächen, die im Stadion zur Verfügung stehen und die nicht spielbetriebsrelevant sind – d.h. wenn wir vermarkten, den Spielbetrieb nicht stören, dass wir diese Flächen angehen und einer Nutzung zuführen, die eben Geld einbringt.“ Das Objekt der Begierde: ein paar Tausend Quadratmeter Bürofläche. Pläne, diese zu vermieten gibt es schon lange. Nur: Bisher suchte die Stadt einen Käufer für das gesamte Stadion. Doch ein Investor, der auch die Flächen ums Stadion herum entwickelt, ist nicht in Sicht. Deshalb will die Stadt den aktuellen Bedarf nach Büroflächen vergolden und nur die freien Räume im Stadion vermieten. Es gebe sogar schon interessierte Firmen, die einziehen wollen. Klaus Weichel, SPD, Oberbürgermeister Kaiserslautern „Der Flächenbedarf in Kaiserslautern ist da. Noch brauchen wir alle Büroflächen. Auch für Coworking-Spaces und ähnliches. Der Trend ist noch nicht gebrochen. Die Stadt wächst in dieser Richtung immer noch.“ Der Verein 1.FC Kaiserslautern hat mit den Plänen der Stadt kein Problem. Stefan Roßkopf, Pressesprecher 1.FC Kaiserslautern „Ich glaube, man muss natürlich klarstellen, hier geht’s jetzt natürlich um Räumlichkeiten, die mit dem Fußballtagesgeschäft nichts zu tun […]

  • 19-jährige Weltumfliegerin landet in Egelsbach

    19-jährige Weltumfliegerin landet in Egelsbach

    Am Himmel über dem hessischen Egelsbach war heute zumindest einiges los. Am Nachmittag kam dort nämlich eine Rekordhalterin angeflogen. Mit gerade mal 19 Jahren hat Zara Rutherford mit einem Ultraleichtflugzeug den gesamten Globus umrundet. Damit ist sie die jüngste Pilotin, die das jemals geschafft hat. In Egelsbach erreicht sie nun ihr letztes Zwischenziel. Die Königin der Lüfte ist gelandet. Und das mit einem Weltrekord in der Tasche. 90 Zwischenziele und mehr als 50.000 Kilometer Wegstrecke hat die junge Pilotin hinter sich. Zara Rutherford, Pilotin „Es fühlt sich noch komisch an. Fünf Monate lang war ich weg von zuhause, also wochenlang, und jetzt zu wissen, dass ich morgen daheim bin, das realisiere ich noch nicht. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe, aber es war wirklich schwierig.“ Am 18. August 2021 hebt ihre Maschine in ihrer Heimat Belgien ab. Ihre Reise führt sie über Nord- und Südamerika, über Russland, Indonesien, Saudi-Arabien, und schließlich zu uns nach Hessen. Zaras Reise um die Welt kennt keine Ländergrenzen. Ob Eisschollen auf dem Arktischen Ozean zwischen Asien und Amerika oder endlose Wüstenlandschaften in Saudi Arabien, all das erlebt die 19-Jährige aus der Vogelperspektive. Doch dass der Rundflug in ihrem sieben Meter langen Flugzeug auch Gefahren birgt, hat Zara schon mit eingeplant. Nicht nur die Wetterverhältnisse muss sie im Auge behalten. Zara Rutherford, Pilotin „Müdigkeit könnte auch eine Rolle spielen. Darauf muss ich auf jeden Fall achten. Außerdem könnte mir die Einsamkeit zu schaffen machen. Das haben mir jedenfalls schon Andere gesagt, die so lange Strecken geflogen sind.“ Das Fliegen wurde Zara in die Wiege gelegt: Ihre Eltern sind Piloten und nehmen sie schon mit ins Cockpit, als sie noch ganz klein ist. Mit 14 Jahren macht sie dann ihren Flugschein, und die Idee für einen Weltrekord lässt auch nicht lange auf sich warten. Bisherige […]

  • Mainz im DFB-Pokal gegen Bochum

    Mainz im DFB-Pokal gegen Bochum

    Eigentlich läuft es rund bei Mainz 05. Am Wochenende wurden wichtige drei Punkte gegen Bochum eingefahren und heute Abend geht es im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den gleichen Gegner, aber dieses Mal auswärts in Bochum. Dem Mainzer Trainer Bo Svensson bereitet dabei eine Schwäche seines Teams Sorgen. Bo Svensson ist genervt von der Auswärtsschwäche der 05er. Die letzten vier Auftritte in der Fremde gingen alle verloren. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Klar, wir haben einfach besser zuhause gespielt. Das ist kein Geheimnis.“ Klar, die Mainzer hatten ihre guten Phasen auswärts, sagt Svensson. Die Gründe für die Pleiten waren unterschiedlich. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Einen Grund jetzt da zu nennen, das wär einfach auch zu oberflächlich.“ Genauso dürfte den Coach nerven, dass vorne im Sturm die Personallage angespannt ist. Denn Adam Szalai kann nach seiner Kopfoperation weiterhin nur Teile des Trainings absolvieren. Und Marcus Ingvartsen fällt verletzt ganz aus. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wir haben bei beiden ein offenes Fragezeichen, wann wir die wieder zur Verfügung haben. Das heißt, wir haben vier nominelle Stürmer. Und zwei davon sind im Moment nicht einsatzfähig.“ Dazu kommt: Sturm-Talent Jonny Burkardt hat seit fünf Spielen Ladehemmung. So lange wartet das Mainzer Eigengewächs schon auf einen eigenen Treffer. Das Transfer-Fenster ist offen. Kommt noch ein neuer Stürmer? Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wir machen keinen Aktionismus. Plötzlich einen Spieler holen, weil das müssen wir jetzt und fällt einer in unseren Schoß und dann nimmt man den. Es muss alles zusammenpassen.“ Immerhin: Hinten in der Abwehr passt vieles. Erst letzten Samstag: Überraschend steht Jeremiah St. Juste in der Start-Elf – nach drei Monaten Verletzungspause. Und prompt erzielt der Innenverteidiger den 1:0-Siegtreffer gegen den heutigen Gegner Bochum. Ein wichtiger Erfolg. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Weil in einer […]

  • Der 17:30-Sporttalk

    Der 17:30-Sporttalk

    Der Ball rollt wieder im neuen Fußballjahr und nachdem vergangenes Wochenende schon die erste Liga in die Rückrunde gestartet ist, greift nun auch die zweite Liga wieder voll ins Geschehen ein. Darüber spricht Eva Dieterle mit Thorsten Arnold aus der Sportredaktion Eva Dieterle, Moderatorin: Thorsten, für unsere beiden Erstligisten Frankfurt und Mainz war das ja kein so gelungener Start in das neue Jahr. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, genau so muss man es formulieren. Beide Teams mit Niederlagen und vor allem für die Mainzer ist ja sehr unglücklich, in Leipzig dieses frühe Handspiel, Rote Karte, Elfmeter, dann der Rückstand – also da war dann kaum noch was zu retten. Aber Trainer Bo Svensson sagt, das haken wir mal ganz schnell ab, jetzt geht’s erst richtig los, dann morgen das erste Heimspiel, dann gegen den VfL Bochum. Und da gibt es ja aus dem Hinspiel auch eine Menge gutzumachen. Bo Svensson, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Wir brauchen eine bessere Leistung als damals, das ist klar. Und das fängt an mit unserem Spiel. Wir wissen, für was Bochum steht und wenn wir nicht an unser Limit kommen, wird es für uns schwer, wie in jedem Bundesligaspiel, auch am Samstag. Und das müssen wir ändern, weil wir damals vor 17 Spieltagen nicht an unser Limit gekommen sind.“ Arnold: Ja, mal gespannt, wie es diesmal läuft. 1.000 Fans dürfen sich es angucken, live im Stadion, das gibt zumindest die rheinland-pfälzische Corona-Verordnung derzeit her. Mal gucken., vielleicht kommt ja tatsächlich so ein bisschen so was wie Stimmung auf. Dieterle: Große Aufregung gab es heute bei unserem anderen Erstligisten, bei Eintracht Frankfurt. Was war da los? Arnold: Ja, da wurde heute früh in den sozialen Netzwerken gestreut – muss man sagen: sind ja nur Gerüchte, dass zwei Leistungsträger der Eintracht, also Filip Kostic und Torwart Kevin Trapp, […]

  • Wintersport in Willingen

    Wintersport in Willingen

    Im hessischen Skigebiet Willingen ist aktuell Hochsaison. Die Lifte sind in Betrieb und die Pisten geöffnet. Letztes Jahr war um diese Zeit noch Lockdown, jetzt dürfen endlich wieder Besucher kommen – wenn auch in begrenzter Anzahl. Und es gibt einige Regeln zu beachten. Vom trüben Wetter heute lassen sich die Skifahrer nicht die Stimmung vermiesen. Rund 30 cm Schnee sorgen auf den insgesamt 16 Pisten für ordentlich Fahrspaß. Die Leute kommen von überall her. Wino „Ich liebe das Ort Willingen, ja das ist hier schön. Die Leute sind sehr nett und das Skigebiet ist auch gut und das ist nur drei Stunden von Holland.“ Auke Vogelzang „Hier im Winter mit die Schnee, das ist schön. Haben wir in Holland nicht, die Berge.“ Horst Weingarten „Wir hatten ursprünglich Ischgl geplant in diesem Jahr, aber wegen der momentigen Pandemie haben wir das kurzfristig abgesagt, aber da meine Frau eine leidenschaftliche Skifahrerin ist, haben wir kurzfristig Willingen gebucht.“ Martin Weingarten „Also, wir hatten heute Morgen, als wir gestartet sind, ganz viel Sonne und auf einmal zog eine Wolkenfront rein und, ja, jetzt müssen wir damit leben. Aber das hält uns nicht davon ab, weiter Ski zu fahren.“ Am Nachmittag ließ sich die Sonne dann auch wieder blicken. Da konnte auch unser Kameramann einer Abfahrt auf dem Snowboard nicht wiederstehen. Wer am Wochenende kommen will, sollte vorher ein Online-Ticket kaufen, denn die Besucherzahl ist wegen Corona begrenzt. Beim Anstehen und im Lift ist Maskenpflicht. Außerdem gilt im Skigebiet die 2G-Regel. Wegen der aktuell steigenden Inzidenz wird Willingen ab Montag voraussichtlich zum Corona-Hotspot. Dann ist für Nicht-Geboosterte ein zusätzlicher Test nötig. Eine Zusatzbelastung für das Skigebiet. Norbert Simon Lopatta, Leiter Tourismus und Kurbetrieb „Wir haben jetzt schon eine Verunsicherung in der Bevölkerung, weil die ganzen Verordnungen, die Regelungen, ja immer wieder zu Verunsicherungen führen. Der […]

  • Weltmeisterinnen in Sportaerobic

    Weltmeisterinnen in Sportaerobic

    Woran denken Sie, wenn Sie den Begriff Sportaerobic hören? Vermutlich nicht an Leistungssport, sondern eher an einen Freizeitkurs. Wir stellen Ihnen jetzt zwei junge Frauen vor, die das Ganze hochprofessionell betreiben. Annika Junck und Lilli Kaiser sind Weltmeisterinnen im Sportaerobic und wir haben die beiden bei ihrem harten Training besucht. Die Freude ist riesig, als Annika und Lilli das Juryvotum erfahren. Als Außenseiter können sich die beiden bei der Sportaerobic-Weltmeisterschaft überraschend gegen die starken Australierinnen durchsetzen. Die WM wurde in diesem Jahr als Online-Event ausgetragen. Die Siegerehrung verfolgen die Teilnehmerinnen deshalb bei sich zu Hause. Bereits Wochen zuvor mussten Sie ihre Choreografie als Video einreichen. Annika Junck, Sportaerobic-Weltmeisterin „Da hatten wir Unterstützung von Freunden die das aufgenommen haben. Und wir haben es einige Male versucht aufzunehmen und dann war eben einmal dabei, wo wir mit uns und unseren Elementen zufrieden waren. Und das haben wir dann eingeschickt.“ Über ein Jahr haben die beiden Freundinnen ihre Choreo einstudiert. Die verschiedenen Elemente erfordern Kraft und Konzentration. Denn Sportaerobic wird oft unterschätzt. Lilli Kaiser, Sportaerobic-Weltmeisterin „Wenn man Leuten erzählt, dass wir Sportaerobic machen, das assoziieren die meisten mit irgendwelchen Steps, wo man mal hoch und runter steigt, und die wenigsten die Sportart so, wie sie wirklich ist. Ich versuche es immer zu erklären mit einer Mischung aus Turnen und Tanzen, aber mit vielen fitnesslastigen und dynamischen Elementen. Aber ich glaube, die wenigsten können sich wirklich etwas darunter vorstellen, bevor sie es dann wirklich gesehen haben und es wird auch von den meisten sehr unterschätzt.“ Lilli und Annika trainieren vor einem Wettkampf fünfmal die Woche bis zu drei Stunden. Die Choreografie entwickelt das Duo dabei selbst. Lilli übernimmt auch die Trainerrolle. Denn sie leitet an der Sportschule in Bad Homburg auch einen Sportaerobic-Kurs für Jugendliche. Lilli Kaiser, Sportaerobic-Weltmeisterin „Also wir springen ab. Füße zeigen […]

  • Weltmeisterinnen im Kunstradfahren aus Worms

    Weltmeisterinnen im Kunstradfahren aus Worms

    Kunstradfahren – ein Sport, der hierzulande eher ein Dasein am Rande der sportlichen Aufmerksamkeit fristet – und das, obwohl Deutschland diesen Sport seit Jahren dominiert. In allen Disziplinen ist Deutschland Rekord-Weltmeister! So auch im Vierer-Fahren der Frauen. Wir zeigen Ihnen jetzt die neuen Weltmeisterinnen aus Worms. Ein paar Sekunden Anspannung und dann die große Freude. Den Moment, in dem sie wussten, dass sie es geschafft haben, werden sie wohl nicht so schnell vergessen. Bei der Hallenrad-Weltmeisterschaft im Oktober konnten sie sich ihren Traum vom Titel erfüllen: Annika Furch, Sabrina Born, Nora Erbenich und Hannah Rohrwick – sie sind die Weltmeisterinnen vom VfH Worms. Wenn sie sich an den größten Erfolg ihrer Karriere erinnern, kommen die vier Freundinnen aus dem Grinsen immer noch nicht heraus. Annika Furch, Weltmeisterin Kunstradfahren „Wir wussten dann, ungefähr so als die letzte Übung angefangen hatte: Egal was jetzt passiert, das müsste eigentlich durch sein, auch wenn das Kampfgericht sehr streng ist. Deshalb ist dann auch bei der ein oder anderen schon ein Lächeln übers Gesicht gehuscht.“ Nora Erbenich, Weltmeisterin Kunstradfahren „Es ist natürlich ein total schönes Gefühl, dass man dieses Regenbogen-Trikot jetzt anhat. Das ist ja etwas, was man seine ganze Kunstradkarriere lang bei anderen gesehen hat und gedacht hat, ‚Ach ja, Weltmeisterschaft, das wäre schon etwas Tolles‘. Man darf die Deutschen Farben vertreten, man darf da auf der Fläche sein, es war ja auch eine atemberaubende Stimmung da in Stuttgart. Es war alles so schnell vorbei, dass man es gar nicht richtig fassen konnte, aber ich glaube wir haben es über die übrigen zwei Tage der WM doch ganz gut realisiert und haben uns sehr, sehr wohl gefühlt damit.“ Beim Vierer-Kunstradfahren geht es darum, komplexe Figuren möglichst synchron zu fahren. Dabei trainieren Anfänger mit beiden Reifen auf dem Boden, fortgeschrittene Fahrer balancieren nur auf dem […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Unser Sportreporter Thorsten Arnold bringt sie auf den aktuellen Stand zum bevorstehenden Bundesliga-Wochenende. Die kurze Weihnachtspause ist vorbei, der Ball rollt wieder. Markus Appelmann, Moderator: Die Winterpause für die Fußballprofis ist vorüber, er rollt wieder, der Ball in der Fußball-Bundesliga. Und deswegen habe ich mir Verstärkung ins Studio geholt. Thorsten Arnold aus der Sportredaktion ist da. Thorsten, wie sind denn unsere heimischen Vereine aus der Winterpause gestartet? Thorsten Arnold, Sportreporter: Na ja, das Training hat überall pünktlich begonnen, aber jetzt muss man erst mal gucken, welche Akteure überhaupt am Wochenende auf dem grünen Rasen stehen. Auch unsere heimischen Profivereine sind ja nicht verschont worden vor Corona-Fällen und da gibt es quasi stündlich neue Nachrichten. Die Trainer sind derzeit nicht zu beneiden. Appelmann: Nicht zu beneiden – wir sind schon beim Spiel Eintracht Frankfurt gegen BVB, gegen Dortmund. Ist der Eintracht Trainer Oliver Glasner, der ist ja nicht so richtig glücklich ins Jahr gestartet. Arnold: Er hatte ja an Neujahr seinen Sturz mit einem Elektro-Scooter. Also, mit den Dingern brettert er eigentlich immer ganz gern durch Sachsenhausen, das hat er mal verraten, aber diesmal hat er offensichtlich den Bordstein übersehen. Jochbeinbruch, Operation in der Uniklinik – jetzt ist er wieder im Dienst. Und natürlich die erste und wichtigste Frage: Wie geht es ihm denn, dem Bruchpiloten? Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Ja, wir haben gesagt, wir stellen ein bisschen auf unscharf, dass ihr euch nicht erschreckt mit meinem blauen Auge. Mir geht’s soweit gut, alles gut überstanden, bin fantastisch versorgt worden hier im Uniklinikum und bin seit Dienstag auch wieder bei der Mannschaft, habe auch nichts versäumt. Ein bisschen dick ist die Backe noch und das Auge blau. Ich habe mich über mich selbst geärgert, über meine Unachtsamkeit. Aber das ist auch schon wieder abgehakt. Der Fokus ist nach vorne gerichtet […]

  • Corona-Kranker bei den 05ern zum Start in die Rückrunde

    Corona-Kranker bei den 05ern zum Start in die Rückrunde

    Am Wochenende startet die Fußball-Bundesliga in die Rückrunde. Doch Corona hat auch den Sport fest im Griff. Nahezu alle Vereine haben Corona-Ausfälle zu vermelden. Heute zum Beispiel Eintracht Frankfurt: Dort wurden Jesper Lindstörm und Danny da Costa positiv getestet. Auch bei den Mainzern hat sich Kapitän Moussa Niakhaté mit dem Coronavirus infiziert und fällt damit erstmal aus. Da passt es gut, dass zwei andere wichtige Spieler seit dieser Woche wieder trainieren können. Zum einen: Stürmer Adam Szalaí steht nur zwei Wochen nach einer Kopf-Operation wieder auf dem Platz. Und Innenverteidiger Jer St. Juste hat seine Schulterverletzung auskuriert. Sie trainieren noch individuell. Es dauert noch, bis sie wieder für einen Einsatz fit sind. Für das Team ist ihre Rückkehr aber trotzdem wichtig. Karim Onisiwo, Stürmer 1.FSV Mainz 05 „Adam war ja sehr lange schon mal bei Mainz gewesen davor und wieder zurückgekommen und eine Stütze gewesen. Auch in der Rückrunde, wo wir nur sieben Punkte hatten, hat er wirklich eine große Rolle auch gespielt, deswegen ist es sehr wichtig, dass er zurück ist und auch Jer ist ein absoluter Stammspieler und wenn er wieder zurück ist, sind wir alle froh.“ Unter Cheftrainer Bo Svensson haben die Mainzer wieder zu sich selbst gefunden. Platz neun in der Tabelle und spielerisch macht das Team Fortschritte. Da waren es ruhige Feiertage. Karim Onisiwo, Stürmer 1.FSV Mainz 05 „Das habe ich noch nicht so oft gehabt in den letzten Jahren, deswegen war es angenehm mit der Familie zusammen, es war sehr schön.“ Für Onisiwo persönlich war es eine besonders schöne Hinrunde. Der österreichische Nationalspieler traf zwei Mal selbst und bereitete sechs Tore vor. Nur die Chancenverwertung ist noch das Manko. Aber im Zusammenspiel mit dem Mainzer Eigengewächs Jonny Burkardt bildet Onisiwo ein gefährliches Sturm-Duo. Karim Onisiwo, Stürmer 1.FSV Mainz 05 „Wir harmonieren sehr gut, haben […]

  • Erstes Training der Roten Teufel im neuen Jahr

    Erstes Training der Roten Teufel im neuen Jahr

    Beim 1.FC Kaiserslautern ist im sportlichen Bereich Ruhe eingekehrt. Nach einem schlechten Saisonstart haben sich die Roten Teufel stetig gesteigert und liegen in der Tabelle in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Dazu stellen die Pfälzer die beste Abwehr der Liga. Da überrascht es wenig, dass Spieler und Trainer sich freuen, dieses Jahr so früh wieder auf den Rasen zu dürfen. Selbst der Dauerregen kann die gute Laune nicht trüben. Hauptsache: Der Ball rollt. Das Fußballer-Herz lacht auch bei strömendem Regen. Jean Zimmer, Kapitän 1.FC Kaiserslautern „Im Endeffekt ist das Wetter egal, weil wir wieder den Ball dabei und nicht eben zuhause alleine durch den Wald rennen.“ Dem Torhüter gefällt das Wetter sowieso. Schön schlammig. Matheo Raab, Torwart 1.FC Kaiserslautern „Die Feldspieler erklären uns immer für verrückt, weil uns das wirklich Spaß macht, aber wenn alles nass ist und du bist drei Kilo schwerer und du fliegst da durch die Gegend, macht Spaß.“ Und auch der Coach Marco Antwerpen mit guter Laune. Denn: Die Spieler waren fleißig, haben sich an die Laufpläne für zuhause gehalten. Marco Antwerpen, Trainer 1.FC Kaiserslautern „Wir haben die Möglichkeiten, das nachzuvollziehen, und dementsprechend haben wir das auch gemacht und es hat sich auch jeder dran gehalten. Wir haben auch Ziele zusammen, also es ist nicht immer so, dass wir alles überprüfen müssen.“ Ein bisschen gedrückt wird die Stimmung aber durch die heutigen Nachrichten: Fünf Personen aus dem Kader und Funktionsteam wurden positiv aufs Coronavirus getestet. Marco Antwerpen, Trainer 1.FC Kaiserslautern „Wir sind froh, dass es den Spielern soweit gut geht. Wie sagt man immer so schön: Milde Verläufe, kaum Symptome – und dementsprechend erwarten wir die Spieler dann auch zurück.“ Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr ist bereits in zehn Tagen. Bis dahin werden die betroffenen Spieler nicht zurückkehren. Ausfälle sind beim FCK aber nichts Neues. Jean […]

  • Trainingsauftakt bei den Lilien in Darmstadt

    Trainingsauftakt bei den Lilien in Darmstadt

    Die Kicker des SV Darmstadt 98 stehen seit heute wieder auf dem Trainingsplatz. Mit frischen Kräften sind die Lilien ins neue Jahr gestartet. Beim Aufgalopp am Böllenfalltor bekommen die Lilien-Fans allerdings nicht alle Spieler aus dem aktuellen Kader zu sehen: Mathias Honsak hat zwar frisch seinen Vertrag verlängert, fehlt aber heute aufgrund eines Knochenödems. Ersatztorwart Morten Behrens befindet sich in häuslicher Isolation – nach seinem Urlaub wurde er positiv auf Corona getestet. Corona ist nur ein Grund, warum die Lilien die komplette Vorbereitung in heimischen Gefilden absolvieren. Trainer Torsten Lieberknecht hat mit Winter-Trainingslagern in anderen Ländern so seine Erfahrungen gemacht: Torsten Lieberknecht, Trainer SV Darmstadt 98 „Du fliegst ja weg in die Türkei oder nach Spanien in der Hoffnung, dass du schönes Wetter hast. Meistens war es so in den letzten Jahren: Ich war einmal in Spanien, da war morgens der Platz gefroren. Da denkst du auch: Na ja, super, dass du jetzt hierhergeflogen bist. In der Türkei schüttet‘s eh um diese Jahreszeit permanent. Da hast du auch nix von. Deswegen ist das hier jetzt einfach ein gutes Gefühl.“ Wieder ein gutes Gefühl bekommen, für Ball und den grünen Rasen – das stand heute erst mal im Mittelpunkt. Ins Zentrum des Interesses will auch er sich spielen – Lilien-Neuzugang André Leipold, 20 Jahre alt, gewechselt vom Viertligisten Wacker Burghausen. Dem Trainerteam wurde der Offensivspieler von der Scouting-Abteilung wärmstens ans Herz gelegt: Torsten Lieberknecht, Trainer SV Darmstadt 98 „Für mich sind das die Jungs, die eben diesen Straßenkicker-Instinkt in sich drin haben, eher vielleicht das Überraschende. Auf jeden Fall hat er eine extrem gute Schnelligkeit, das muss man sagen. Und dementsprechend ist er ein Spieler, dem du nicht noch helfen musst schnell zu werden, sondern er bringt das mit.“ In zwei Wochen wird es wieder Ernst für die Lilien – erster […]

  • Der 17:30-Jahresrückblick: Das zweite Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Der 17:30-Jahresrückblick: Das zweite Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Wir werfen nun den regionalen Blick auf das fast abgelaufene Jahr zurück. Was war wichtig in Hessen und Rheinland-Pfalz. Im zweiten Halbjahr starten wir mit der Jahrhundert-Katastrophe in Rheinland-Pfalz: Die Flut im Ahrtal. JULI Es ist eine Katastrophe historischen Ausmaßes: In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli werden viele Orte im Westen Deutschlands überflutet – das rheinland-pfälzische Ahrtal wird besonders hart getroffen. Hier verlieren mindestens 133 Menschen ihr Leben, Hunderte werden verletzt, Tausende obdachlos. Das Wasser reißt Häuser, Straßen und Brücken mit sich, ganze Ortschaften werden von der Außenwelt abgeschnitten. Anwohner: „Alles kaputt – du hast kein Wohnzimmerschrank mehr drin. Nix, alles kaputt, weggeschwommen. Fenster rausgerissen.“ / „50 Jahre war ich in der Feuerwehr. Sowas hatten wir nicht gehabt – Hochwasser hatten wir schon öfter, aber nicht so brutal.“ Viele Menschen müssen in Notunterkünften untergebracht werden. Am Nürburgring wird eine Sammelstelle für Sachspenden eingerichtet. Freiwillige Helfer aus ganz Deutschland kommen ins Ahrtal. Doch der Wiederaufbau geht nur schleppend voran. Klaus Kniel (CDU), Ortsvorsteher Heppingen: „Aus meiner Sicht ist das die Katastrophe nach der Katastrophe, wie das eigentlich funktionieren sollte, aber nicht funktioniert hat. Und wir können uns nur auf uns selbst verlassen und nicht auf die großen Katastrophenschutz-Organisationen, weil die kommen hier unten nicht an.“ Vielerorts gibt es weder Strom noch sauberes Trinkwasser. Betroffene Bürger beklagen, sie seien zu spät vor der Flut gewarnt worden. Viele Wochen danach wird Landrat Jürgen Pföhler in den Ruhestand versetzt.   Eine Klage gegen die hessische Landesregierung findet bundesweite Beachtung: ein Sondervermögen von 12 Milliarden Euro, das sie zur Bewältigung der Corona-Pandemie aufgenommen hat, soll verfassungswidrig sein. Und tatsächlich: im Oktober entscheidet der hessische Staatsgerichtshof: das Corona-Sondervermögen steht nicht im Einklang mit der Verfassung.   UNESCO-Weltkulturerbe: diesen Titel tragen seit Juli drei weitere Sätten im Sendegebiet: die berühmte Mathildenhöhe in Darmstadt, die […]

  • Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Auch das Jahr 2021 stand schicksalhaft im Zeichen der Corona-Pandemie. Wir blicken auf das fast vergangene Jahr zurück – heute auf die ersten sechs Monate in Hessen und Rheinland-Pfalz. JANUAR: Es wird das Jahr der zweiten, dritten und vierten Welle. Im Januar gehen die ersten Impfzentren an den Start. Zwischen Lockdown und Lockerungen keimt die Hoffnung, dass viele Millionen Impfungen die Lage retten. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin RLP (am 07.01.2021): „Wir sind sehr froh darüber, dass die Menschen in Rheinland-Pfalz tatsächlich die Impfungen oder die Impfbereitschaft sehr positiv aufnehmen.“ Der Andrang ist groß. Die eigens dafür eingerichtete Hotline ist schnell überlastet. Besser funktioniert die Online-Anmeldung, zumindest für die Menschen, die sich damit auskennen. Im Januar gibt es in Hessen und Rheinland-Pfalz außerdem noch zu wenig Impfstoff. Das sorgt dafür, dass es bei der Impfgeschwindigkeit hakt. Da IST das Riesending – heißt es am 27. Januar 2021. Mit seinen 120 Metern Spannweite reicht das Mittelteil der Schiersteiner Brücke nahezu fast komplett von Ufer zu Ufer. Der finale Schritt der Odyssee Schiersteiner Brücke. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf 216 Millionen Euro. Das Oberlandesgericht in Frankfurt verurteilt Stephan E. Ende Januar zu einer lebenslangen Haftstrafe für den Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Lebenslang mit besonderer Schwere der Schuld. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Stephan E. den CDU-Politiker Walter Lübcke im Sommer 2019 auf seiner Terrasse in Wolfhagen-Istha mit einem Kopfschuss getötet hat. Das Motiv: Fremdenhass. FEBRUAR: Ein Rosenmontag in Rheinland-Pfalz ohne Umzüge? Eigentlich undenkbar. Doch Corona macht es nötig. Wo sonst Hunderttausende Narren auf die Straße gehen, ist im Februar 2021 nur sehr wenig los. Doch die Meenzer lassen sich ihr dreifach donnerndes Helau trotzdem nicht nehmen. „Helau! Helau! Helau!“ Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt nicht. Schuld daran ist eine Mutante. Zuerst wird sie in Großbritannien […]

  • Die Adlerträger zwischen Höhen und Tiefen – unser Rückblick auf das Jahr von Eintracht Frankfurt

    Die Adlerträger zwischen Höhen und Tiefen – unser Rückblick auf das Jahr von Eintracht Frankfurt

    Und damit kommen wir zum Sport: Diese Woche haben wir schon auf das Jahr der Mainz 05er zurückgeblickt – die Mannschaft ist in der Erfolgsspur zurück. Nun werfen wir den Fokus auf unseren zweiten Erstligisten: auf die Frankfurter Eintracht. Für DIE war es ein turbulentes Jahr, ein Jahr des Umbruchs. Sportlich schwankten die Adlerträger zwischen Höhen und Tiefen. Anfang April war die Stimmung bei der Eintracht eigentlich bestens: Mit Bundesliga-Platz 4 war die Teilnahme an der Champions League zum Greifen nahe, und das mit sieben Punkten Vorsprung. Doch dann begann die Kontroverse um Adi Hütter: Der Trainer gab seinen Wechsel zu Ligakonkurrenten Mönchengladbach zum Saisonende bekannt, ausgerechnet vor dem direkten Aufeinandertreffen mit seinem künftigen Verein. Dabei hatte er kurz zuvor noch bekundet, am Main zu bleiben. Adi Hütter, ehemaliger Eintracht Frankfurt, am 16.4.2021: „Wenn der eine oder andere glaubt, ich sei ein Lügner, Glaubwürdigkeitsdebatte usw. Wenn es bis zu dem Zeitpunkt einfach auch so ist, das sich viele Sachen verändern – dann habe ich auch das Recht, dass ich mir Gedanken machen darf, wie die Zukunft aussieht.“ Zu dem Zeitpunkt hatten schon Sportdirektor Bruno Hübner und Sportvorstand Fredi Bobic ihren Abgang zum Saisonende verkündet, ein gewaltiger Umbruch zeichnete sich ab. Adi Hütter setzte aber noch einen drauf, seine Mannschaft hätte über ihren Verhältnissen gespielt. Das war für die Adlerträger zu viel. An Hütters künftiger Wirkungsstätte gab es eine 0:4-Klatsche, davon sollten sich die Adlerträger nicht mehr erholen. Der Vorsprung schmolz dahin, die Champions League war futsch, immerhin blieb die Teilnahme an der Europa League. Neue Saison, neues Glück: Auf dem Trainerstuhl nahm der Österreicher Oliver Glasner Platz, zuvor Coach in Wolfsburg. Neuer Sportvorstand wurde Markus Krösche. Und nach einigen gewichtigen Spielerabgänge mussten auch neue Kicker her: Etwa Mittelstürmer Rafael Borré von River Plate oder Jens Petter Hauge vom AC Mailand. […]