Sport

  • Schneller als das Auge: Rope-Skipping

    Schneller als das Auge: Rope-Skipping

    Bei der Sportart Rope Skipping, zu deutsch Seilspringen, geht es so schnell zur Sache, dass man das Sprungseil kaum sieht . Der 15-jährige Friedrichsdorfer Johannes Kowalski ist nicht nur Hessenmeister und Deutscher Vizemeister. Mittlerweile nimmt er auch schon an großen Turnieren teil.   164 Bodenkontakte in 30 Sekunden! Mit dieser persönlichen Bestleistung holte Johannes Kowalski im Juli bei der Europameisterschaft im Rope Skipping in der Slowakei den 6. Platz. Rope Skipping – Das ist Seilspringen, aber mit Vereinstraining, richtigen Meisterschaften und mit sehr viel Geschwindigkeit. Und davon hat der Schüler aus Friedrichsdorf jede Menge. Auch wenn es erst gar nicht danach aussah. Johannes Kowalski, 15-jähriger Rope Skipper: „Früher wenn meine Mutter gesagt hat: „Komm doch mal mit zum Rope Skipping“ da lag ich eigentlich nur in der Halle und habe garnichts gemacht. Irgendwann habe ich dann, das war glaube ich 2018, das waren die Einsteiger Hessischen Meisterschaften. (…) Und ich bin da wirklich mit so gut wie garkeinem Training hingegangen und wurde dann dort Hessenmeister. Ich glaube das waren so 30 gegen die ich mich durchgesetzt habe. Und ab da wurde mir dann klar: Ich habe für die Sportart ein bisschen Talent und ich kann die so weitermachen.“ In seiner Lieblingsdisziplin „Speed“ springt er mittlerweile so schnell, dass das dünne Sprungseil aus Draht selbst in Zeitlupe kaum zu erkennen ist. Das Sporttalent liegt bei den Kowalskis in der Familie. Mama Michaela ist Trainerin im Verein und war zudem elf Mal deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik. Und auch da ist eines der Sportgeräte das Seil. Ist sie also die Hauptschuldige für den Erfolg ihres Sohnes? Michaela Kowalski, Rope Skipping Homburger Turngemeinde 1846 e.V.:         „Das kann vielleicht schon sein (schmunzelt). Also Johannes ist sehr geschickt mit dem Handgerät Seil. Aber er hat halt auch sehr viel Schnelligkeit drauf. Das braucht man […]

  • Special Olympics in Koblenz

    Special Olympics in Koblenz

    In Koblenz finden zur Zeit  die Special Olympics statt. Knapp 800 Sportlerinnen und Sportler mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung treten gegeneinander an und messen sich in elf Sportarten. Aber auch der olympische Gedanke zählt: Dabei sein ist alles. So zeigt es uns Daniel Groß aus Worms. Mit einer ordentlichen Portion Aufregung im Bauch fiebert Daniel Groß seinem ersten Match entgegen. Er spielt Tischtennis und ist das erste Mal bei den Special Olympics dabei. Daniel hat eine verkrümmte Wirbelsäule. Beim Tischtennisspielen stört ihn das nicht. Für ihn ist schon die Teilnahme eine große Ehre. Daniel Groß, Teilnehmer Special Olympics „Ich freue mich total, hier zu sein. Das ist ja auch spannend, dass ich hier sein darf.“ Die Sportler bei den Special Olympics messen sich in den verschiedensten Sportarten. Vom Tischtennis und Badminton, bis hin zu Judo und Fußball. Eins vereint die Athleten: Ihnen geht es um den Spaß. Dietmar Thubeauville, Organisator Special Olympics „Für die Sportler ist es natürlich auch ein großes Zusammentreffen, weil viele Sportler untereinander kennen sich, und da steht in erster Linie doch der Spaß im Vordergrund und das Treffen und miteinander messen. Der Leistungsgedanke spielt bei uns gar keine große Rolle.“ Auch für Daniel bedeutet dabei sein alles. Er hat Tischtennis bei der Lebenshilfe Worms lieben gelernt. Seine Betreuerin ist von seinem Können überzeugt. Sabine Guth, Sportkoordinatorin Lebenshilfe Worms „Daniel ist auch so unser Allround-Talent. Er hält sich sportlich auch privat fit. Er geht mal laufen, macht ein bisschen Fitness. Und da ist er, denke ich, jetzt für die Landesspiele sehr gut vorbereitet.“ Als Betreuerin begleitet Sabine Guth die Athleten bei ihren Disziplinen. Für viele Sportler der Special Olympics ist die Teilnahme sehr aufregend. Manche brauchen gerade dann Unterstützung. Sabine Guth, Sportkoordinatorin Lebenshilfe Worms „Die Vorfreude war schon enorm groß und daraus ergibt sich natürlich auch so […]

  • Fußball-Nationalmannschaft trainiert erstmals in neuer Akademie

    Fußball-Nationalmannschaft trainiert erstmals in neuer Akademie

    Lange wurde er geplant, gebaut und schließlich in diesem Sommer feierlich eingeweiht, der neue Campus des Deutschen Fußball-Bundes auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn in Frankfurt. Motto: Dem deutschen Fußball eine feste Heimat geben. Nun ist es soweit. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat erstmals den sattgrünen Rasen der nagelneuen Trainingsplätze betreten und bereitet sich aktuell auf die beiden anstehenden Nations-League-Spiele gegen Ungarn und England vor. Home, sweet home. Nichts ist schöner als ein festes Zuhause. Und seit gestern ist sie hier in Frankfurt gewissermaßen ‚daheim‘ – die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Oliver Bierhoff, Teammanager DFB-Nationalmannschaft: „Es ist die Heimat des gesamten Fußballs. Wir haben natürlich klare Vorgaben uns gesetzt, dass wir jeder Mannschaft sagen, wenn immer es möglich ist, ihr Quartier hier im Campus aufzuschlagen. Weil man natürlich auch logistisch einfachere Abwicklungen hat, aber vor allen Dingen, weil man hier natürlich immer wieder gute Platzverhältnisse hat. Sich treffen hier, man kennt die Einrichtung, man kann sich direkt wohlfühlen, hat optimale Voraussetzungen.“ Und die sind auch notwendig, um in den beiden Länderspielen am Freitag gegen Ungarn und am Montag in England jeweils eine Top-Leistung abzuliefern. Zum ersten Training eingeladen sind auch alle rund 500 Angestellten des DFB. Für die kickenden Weltstars kommt man doch gerne mal die paar Meter aus dem Büro – direkt an die Seitenlinie. Dabei machen die Bayern-Spieler um Joshua Kimmich eher einen missmutigen Eindruck. Krise im Verein! Dient jetzt die Nationalmannschaft als Stimmungsaufheller? Joshua Kimmich, Mittelfeldspieler Nationalmannschaft „Wir haben jetzt erst mal nicht die Chance, das im Verein besser zu machen, sondern sind jetzt hier bei der Nationalmannschaft, wo wir natürlich eine andere Mannschaft haben, eine andere Ausgangssituation. Trotzdem hat man’s natürlich im Hinterkopf und freut sich dann immer so ein bisschen aufs nächste Spiel, dass man das dann auch besser machen kann, wenn das jetzt nicht mit dem Verein […]

  • Darmstadt 98-Profis touren durch die Amateurligen

    Darmstadt 98-Profis touren durch die Amateurligen

    Die großen Fußballspiele bekommen wir alle mit: Eintracht Frankfurt in der Champions League oder die Mainzer in der ersten Bundesliga. Die Profivereine sind aber abhängig von Amateurvereinen, denn jeder Fußballer fängt mal klein – als Amateur eben. Und deswegen haben die Profis vom Fußballzweitligist Darmstadt 98 den Amateurfußball besucht. „Auf geht’s, Griesheim!“ Hier bei der Viktoria Griesheim ist es nicht so glanzvoll wie im großen Stadion: Normalerweise spielen die Darmstadt 98 Profis in der zweiten Bundesliga. Am Sonntag haben sie jedoch verschiedene Vereine in der fünften und sechsten Liga besucht: Alexander Brunst, Spieler SV Darmstadt 98 „Wenn man hierher kommt und dann den Bratwurstgeruch riecht und dann einfach auch die Menschen, so komplett bodenständig – ist einfach was Schönes, auch mal dann einfach ein bisschen auch abzuschalten, nicht so eine große Masse, nicht so laut.“ Fabian Holland, Kapitän SV Darmstadt 98 „Ich habe das auch früher mal schon gerne gemacht, gehe jetzt auch immer noch, wenn ich es schaffe, in meine Heimat immer mal wieder zu meinem Verein und schaue da mal vorbei. Auch bei unserer zweiten Mannschaft immer mal wieder. Und ohne das Ganze, ohne diese ganzen Vereine, ohne das ganze Drumherum wäre ich jetzt definitiv nicht jetzt da wo ich bin.“ Denn jeder fängt mal ganz unten an. Der Nachwuchs für die Profis kommt von den Amateurvereinen. Hier wird die Jugend durch ehrenamtliche Arbeit und viel Engagement ausgebildet. Davon profitieren die Profivereine. Aber auch die Amateure profitieren im Umkehrschluss von den Profis: Harry Distelmann, Vereinsvorsitzender Rot-Weiß Darmstadt „Natürlich das Interesse und die Begeisterung für Fußball wird über den Profifußball entwickelt. Auch die Kinder, die alle unbedingt da erfolgreich sein wollen.“ So wie Davin. Er ist 12 Jahre alt und will auch mal ein Profi werden, wie die Spieler der Lilien. Aber der Sprung von den Amateuren zu den […]

  • Sporttalk mit David Rischke

    Sporttalk mit David Rischke

    Die Frauenfußballmannschaft der Eintracht startet im Deutsche Bank Park gegen Bayern München in ihre neue Saison und die Löwen Frankfurt sind zurück in der Ersten Eishockey-Bundesliga – gute Gründe für unseren Sportreporter, das Themenspektrum zu erweitern. Markus Appelmann, Moderator: Gestern Abend haben wir schon darüber berichtet, heute startet die Frauenfußball-Bundesligasaison und bei mir im Studio ist David Rischke aus der Sportredaktion. David, so ein richtiger Kracher steht heute Abend an, Eintracht Frankfurt gegen Bayern München. David Rischke, Sportreporter: Genau, und dieser große Kracher, der findet auch passenderweise im großen Deutsche Bank Park statt. Und es wird erwartet, dass 20.000 Zuschauer plus x live vor Ort dabei sein werden, und das ist dann ein neuer Zuschauerrekord in der Frauen-Bundesliga. Und das zeigt auch so ein bisschen, dass der Hype, den die Frauen-Europameisterschaft im Juli ausgelöst hat, dass dieser Hype auch anhält. Und mit diesem Rückenwind geht Eintracht Frankfurt jetzt in die neue Saison. In der vergangenen Spielzeit, da landeten die Adlerträgerin ja auf einem tollen dritten Platz und so soll es dann auch weitergehen. Tanja Pawollek, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Ich meine, wir haben letzte Saison den Champions-League-Platz erreicht, beziehungsweise die Qualifikation, und das ist auch unser Ziel für diese Saison. Dieses Ziel sollten wir uns stecken und können wir auch. Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wir haben ein super Team. Wir haben Spaß miteinander. Wir kommen gut miteinander zurecht. Und ich glaube, wir haben die Qualität im Kader, um die Großen zu ärgern.“ Appelmann: Und nach den Frauen heute Abend sind dann morgen die Männer dran, auswärts in Stuttgart. Und die wollen natürlich den Schwung aus der Champions League mitnehmen. Rischke: Ja, so erhofft sich das natürlich der Trainer Oliver Glasner. Fakt ist aber auch: Was die Startaufstellung angeht, da wird Glasner rotieren müssen häufiger in dieser Saison, […]

  • Eintracht-Frauen starten in die Bundesligasaison

    Eintracht-Frauen starten in die Bundesligasaison

    Morgen startet die Fußball-Bundesliga in die neue Saison. Die Frauen-Bundesliga. Mit einem absoluten Kracherspiel geht es los: Eintracht Frankfurt gegen Bayern München. Und zwar vor großer Kulisse im Deutsche Bank Park. Freitagabend, Flutlicht – Fußballherz, was willst du mehr? Die Arena ist bereit. Morgen Abend laufen hier die Adler-Trägerinnen ein. Gegner: der große FC Bayern, aktueller Vize-Meister. Ein Team gespickt mit Nationalspielerinnen. Für SGE-Kapitänin Tanja Pawollek ein großer Moment. Tanja Pawollek, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Da kriege ich Gänsehaut. Das ist das Spiel, was sich jede Spielerin wünscht. Es werden auch viele Fans kommen, nehme ich an. Es ist das Spiel, worauf man hinarbeitet in seiner Karriere.“ Es wird ein historischer Abend mit einem neuen Bundesliga-Zuschauer-Rekord. Bisher liegt der Rekord bei rund 12.000. Vieles deutet darauf hin, dass diese Zahl weit übertroffen wird. Tanja Pawollek, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Das macht uns natürlich stolz, hier in Frankfurt den Rekord brechen zu können. Das hoffen wir natürlich, das pusht uns auch noch mehr. Ich glaube, dass die Fans uns tragen werden.“ Ein Grund für das große Zuschauerinteresse: die Europameisterschaft im Juli. Das sympathische Auftreten des DFB-Teams sorgte für eine große Euphorie. Seitdem laufen wieder heiße Diskussionen um die Förderung des Frauen-Fußballs. Eintracht-Coach Niko Arnautis fordert: Die Strukturen müssen verbessert werden. Niko Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt „Damit meine ich, dass einfach DFB und Vereine gemeinsam Strukturen, Rahmenbedingungen schaffen, dass die Spielerinnen mit professionellen Bedingungen trainieren können, dass sie sich konzentrieren können auf ihren Sport.“ Letzte Saison landete die Eintracht auf dem dritten Platz, direkt hinterm Spitzenduo Wolfsburg und Bayern München. Häufig ist in der Frauen-Bundesliga die Rede von einer großen Kluft zwischen den Top-Teams und den Kleinen der Liga. Diese Analyse unterschreibt Eintracht-Coach Arnautis nicht. Niko Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich glaube aber, dass es schon eine große Entwicklung ist in den letzten Jahren, […]

  • Krawalle bei Eintracht-Spiel in Marseille

    Krawalle bei Eintracht-Spiel in Marseille

    Es sollte ein toller Fußballabend werden – gestern Abend in Marseille: Die Eintracht zum ersten Mal auswärts in der Champions League. Doch die Freude über den 1:0-Sieg ist heute mehr als getrübt, denn im Stadion in Frankreich kam es zu schlimmen Szenen. Die beiden Fanlager lieferten sich eine regelrechte Pyro-Schlacht. Fackeln und Raketen flogen durch die Luft. Eintracht-Coach Oliver Glasner verurteilte die Ausschreitungen nach dem Spiel deutlich. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich denke, da gibt es auch keinen von uns, der eine andere Meinung hat, dass das einfach nicht geht. Aber ich sehe das nicht als Problem des Fußballs, sondern ich sehe, dass da ein paar Chaoten hier den Fußball einfach als Bühne missbrauchen, um ihre Gewaltaggressionen auszuleben. Und da habe ich natürlich – wie wir alle, denke ich – null Verständnis dafür.“ ——————————— Markus Appelmann, Moderator: Und vor Ort in Marseille, vor dem Stade Velodrome, spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold, der das Spiel gestern Abend live im Stadion verfolgt hat. Thorsten, wie hast du diese unschönen Vorkommnisse erlebt? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, das hatte sich den ganzen Tag über gestern schon so hochgeschaukelt. Es herrschte in der Stadt wirklich eine sehr aggressive Stimmung, die Polizei war quasi dauerhaft im Großeinsatz und konnte an vielen Orten so das Schlimmste verhindern. Aber abends dann eben hier hinter mir im Stadion, da kam es zur totalen Eskalation, wenn man es mal so ausdrücken will. Da flogen also dutzendfach Leuchtraketen vom Marseille-Block Richtung Eintracht und umgekehrt. Und das war wirklich schrecklich mit anzuschauen, weil ich ja mit eigenen Augen gesehen habe, dass da eben gezielt Leuchtraketen auf Menschengruppen abgefeuert wurden. Ja, und einen Eintracht Fan, den hat es wohl ganz schlimm erwischt. Aus Friedrichsdorf kommt er, war mit seiner Lebensgefährtin hier ganz friedlich im Block gestanden, und den hat […]

  • Löwen Frankfurt vor Saisonauftakt

    Löwen Frankfurt vor Saisonauftakt

    Die Eishockey-Cracks vom Main, die Löwen Frankfurt, sind zurück. Nach über zehn Jahren spielt der frühere deutsche Meister endlich wieder dort, wo er hingehört: in der ersten Deutschen Eishockey Liga. Übermorgen startet die neue Saison, doch was können wir vom Aufsteiger und Zweitliga-Meister erwarten? Unser Teamcheck. Das Löwen-Rudel ist heiß, endlich wieder Erstliga-Eishockey in Frankfurt. Durch die Aufstiegsrunde ist der Zweitliga-Meister ohne eine einzige Niederlage mit zwölf Siegen in Serie marschiert. Das gab es noch nie, die Erwartungen sind groß. Mannschaft: Vom Aufstiegsteam ist nur die Basis geblieben: elf Spielerabgängen stehen zehn Neuzugänge gegenüber. Darunter auch Stürmer Dominik Bokk, ausgeliehen von den Carolina Hurricanes. Vergangene Saison konnte der 22-Jährige mit den Eisbären Berlin die Deutsche Meisterschaft feiern, sein neues Team fiebert dem Saisonstart entgegen. Dominik Bokk, Neuzugang Löwen Frankfurt „Wir sind sehr heiß. Wie jeder andere in den anderen Teams. Für ein paar Jungs ist es etwas Neues, in der DEL zu sein. Für andere vielleicht nicht, aber wir freuen uns schon sehr.“ In der Vorbereitung hat das Team ausschließlich gegen Erstliga-Konkurrenten getestet, wie hier gegen Mannheim. Zwar unterlagen die Löwen dem früheren Erzrivalen, spielten aber jederzeit auf Augenhöhe. Trainer: Neuer Trainer ist der Kanadier Gerry Fleming, der vorletzte Saison als Co-Trainer bei Berlin die Deutsche Meisterschaft gewann. Der frühere NHL-Profi soll nun eine Mannschaft aufbauen, die in der ersten Liga dauerhaft eine gute Rolle spielt. Franz-David Fritzmeier, Sportdirektor Löwen Frankfurt „Wir sind endlich in dieser Liga zurück und wir wollen in dieser Liga bleiben. Und ja, wir haben einen neuen Trainer, wir haben einige Spielerverstärkungen. Wir haben einen Spirit in der Truppe behalten. Und jetzt wollen wir in der Liga natürlich das Bestmögliche erreichen.“ Prognose: Die Vorfreude ist riesig. Über 2.000 Dauerkarten wurden bereits verkauft, so viel wie noch nie. Doch die Eissporthalle ist ein Problem, denn die ist […]

  • Champions League: Eintracht Frankfurt in Marseille

    Champions League: Eintracht Frankfurt in Marseille

    Nach der 0:3-Heimniederlage im ersten Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon, steht für Eintracht Frankfurt heute Abend der zweite Auftritt in der Königsklasse an. Diesmal will es die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner besser machen. Die Hessen müssen auswärts ran, beim französischen Traditions-Club Olympique Marseille. Hier geht die Eintracht heute zu ihrem ersten Champions-League-Auswärtsspiel vor Anker: in Marseille, an der französischen Mittelmeerküste. Es riecht nach Fisch, Salz und Meer. Hier im „Vieux Port“, im „Alten Hafen“, schlägt der Puls der Stadt.  Normalerweise. Doch feiernde und sich mit lauten Gesängen aufs Spiel einstimmende Eintracht Fans sucht man bei dieser Auswärtsreise vergebens. Die zuständigen Behörden haben das aus Sorge vor Randale durch entsprechende Verordnungen unterbunden. Auch Eintracht-Trainer Oliver Glasner ruft am Vorabend der Partie noch mal beide Fanlager zur Besonnenheit auf. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich denke, wir alle wollen morgen hier ein Fußballfest feiern. In einem tollen Stadion, mit zwei tollen Mannschaften, mit zwei großen Traditions-Clubs in Europa. Natürlich soll das stimmungsvoll abgehen, aber ganz klar friedlich. Und das ist die Nachricht und der Appell an alle, die im Stadion sind.“ Das Stadion, das ist das Stade Vélodrome. Futuristisch mutet es an, in einer Stadt, die so viele Gesichter zu bieten hat. Die Leidenschaft für Olympique Marseille – an jeder Ecke zu greifen. 67.000 Zuschauer werden hier heute Abend für eine prachtvolle Kulisse sorgen. Champions League eben! Auch für den französischen Eintracht-Stürmer Randal Kolo Muani etwas ganz besonderes. Randal Kolo Muani, Stürmer Eintracht Frankfurt „Das ist eine Riesenfreude, in der Champions League zu spielen. Jeder Fußballer will das. Sich mit den besten zu messen, alles zu geben und auch zu gewinnen – das ist doch das, was uns antreibt.“ Es ist alles angerichtet im Stade Vélodrome. Olympique Marseille gegen Eintracht Frankfurt – Anpfiff ist heute um 21:00 Uhr. ————— Markus Appelmann, Moderator: […]

  • Der Sporttalk mit David Rischke

    Der Sporttalk mit David Rischke

    Die Eintracht analysiert das verlorene Champions-League-Spiel, Mainz 05 hat sich den neuen Hoffenheim-Trainer genauer angeschaut und Darmstadt und Kaiserslautern treffen aufeinander – und damit auch die jeweiligen Trainer auf ihre Ex-Vereine. Eva Dieterle, Moderatorin: Wir kommen zum Fußball und deswegen begrüße ich jetzt bei mir im Studio meinen Kollegen David Rischke aus der Sportredaktion. David, für Eintracht Frankfurt geht es jetzt nach der Champions-League-Premiere weiter mit der Bundesliga, weiter mit dem Alltag. David Rischke, Sportreporter: Und der Alltag heißt Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass es schnell wieder weitergeht. Denn im Fußballspielen ist es ja so ein bisschen so wie mit dem Fahrradfahren lernen, wenn man runterfällt, ganz schnell wieder rauf in den Sattel und weitermachen. Das gilt besonders jetzt auch für dieses vom Ergebnis her sehr ärgerliche 0:3 gegen Sporting Lissabon, denn eigentlich hat die Eintracht ja ein gutes Spiel gemacht, und das hat auch der Trainer Oliver Glasner in der Pressekonferenz analysiert gestern. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Das Positive daraus ist, dass wir uns diese Niederlage gestern selbst zuzuschreiben haben. Dass wir bei allen drei Gegentoren nicht das gemacht haben, was wir knapp 70 Minuten sehr gut gemacht haben, sondern, dass wir da ein bisschen Intensität und Passivität an den Tag gelegt haben, die der Gegner eiskalt ausgenutzt hat. Und dass wir aus den fünf klaren Abschluss-Situationen, die wir im Strafraum von Sporting hatten kein Tor gemacht haben.“ Dieterle: Ja, ein Problem von dem Ligakonkurrent Mainz 05 in dieser Saison ein Lied singen kann, morgen vor dem Auswärtsspiel in Hoffenheim. Rischke: Die Mainzer haben bisher in dieser Saison ein großes Problem. Sie tun sich sehr schwer damit, aus dem laufenden Spiel heraus sich gute Torchancen zu erspielen. Die letzten beiden Siege in Augsburg und Gladbach, die wurden ja durch Standardsituationen […]

  • Wieder Mainz Null Komma Fünf

    Wieder Mainz Null Komma Fünf

    Die Fußballer von Mainz 05 geben ihren Fans Rätsel auf. Das Team spielt entweder hopp oder top! Läuft die erste Hälfte top, sind die zweiten 45 Minuten dann eher hopp. Mal wird eine gute Hinrunde gespielt, die Rückrunde ist dann eher mäßig. Mal sind die Mainzer zuhause eine Macht. Auswärts aber erfolglos. Für Mainz 05 ist das Glas regelmäßig halb voll und halb leer zugleich. Auch in dieser Saison. Rätsel Auswärts-Spiele: Letzte Saison lagen die Rheinhessen in der Auswärtstabelle noch auf einem Abstiegsplatz. Plötzlich sind die Mainzer in der Fremde eine Macht: Alle drei Ligaspiele und das Pokalspiel in Aue wurden gewonnen. Kurios. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Der Grund? Weiß ich nicht. Vielleicht haben die Spieler eine bessere Antwort darauf. Es ist auch, wenn man die Spiele anguckt wie in Gladbach – es ist so ein Spiel, das hätten wir sicher verloren letztes Jahr auswärts. Und jetzt haben wir ein bisschen Spielglück.“ Doch zuhause fehlte das Spielglück bisher. Aus den beiden Heimspielen gab es nur einen mickrigen Punkt. Hier zeigt sich wieder Mainz Null Komma Fünf. Es läuft eben immer nur halb gut. Besonders das Spiel mit eigenem Ballbesitz bereitet dem Team noch Probleme. Silvan Widmer, Kapitän 1. FSV Mainz 05 „Der Aufbau, Spiel mit dem Ball, Lösungen kreieren gegen Gegner, die vielleicht mal tief stehen, auch Lösungen herausspielen, wenn der Gegner uns früh angreift. Aber wir müssen auch gegen den Ball weitere Fortschritte erzielen. Ich denke, wir können noch intensiver ins Pressing gehen, den Gegner zu Fehlern zwingen. Das hat uns letztes Jahr ausgezeichnet und sollte auch dieses Jahr wieder eine Stärke von uns werden.“ Am Wochenende spielen die Mainzer wieder auswärts – in Hoffenheim. Eigentlich gute News. Aber der Verein hat eine Aktion gestartet: „Heimspiel in Hoffenheim“. Die Tickets wurden vom Verein gesponsert. Fans bekommen […]

  • Weltklasse im Rettungsschwimmen

    Weltklasse im Rettungsschwimmen

    Rettungsschwimmer – da denken viele erst einmal an Aufpasser an Badeseen und Freibädern. Es gibt sie aber auch bei internationalen Wettkämpfen. Rettungsschwimmen ist nämlich auch eine Sportart. Die Wiesbadenerin Kerstin Lange hat bei den World Games ordentlich abgeräumt. Das sind sozusagen die olympischen Spiele für nicht-olympische Sportarten. Und sie hat – mit der Staffel im Rettungssport – auch einen neuen Weltrekord aufgestellt. Hinter jedem Zug steckt Kraft und Willensstärke. Zug um Zug hat sie sich so bei den World Games in Alabama an die Medaillen herangekämpft: Zwei Mal Staffel-Gold und einmal Einzel-Bronze für Kerstin Lange. Kerstin Lange, Gold bei den World Games im Rettungsschwimmen „Unser Ziel war schon, zu gewinnen. Aber wir wollten auch ganz gerne den Weltrekord angreifen. Ja, war wunderbar. Also, wir haben uns super gefreut, lagen uns in den Armen, ja, waren glücklich.“ Den Weltrekord angreifen und auch knacken: Das hat die Wiesbadenerin mit ihren Mannschaftskolleginnen in der Disziplin „Vier mal 50 Meter Gurtretterstaffel“ geschafft. Fast zwei Sekunden schneller als der bisherige Rekord – ein Wahnsinns-Erfolg. Kerstin Lange, Siegerin bei den World Games im Rettungsschwimmen „Meine Lieblingsdisziplin sind eigentlich die Staffeln. Da macht’s immer am meisten Spaß, wenn man dann noch zu viert ist. Und eine Staffel ist zum Beispiel die vier mal 50 Meter Gurtretterstaffel. Da schwimmt die erste Person 50 Meter kraulen, die zweite Person taucht 50 Meter mit Flossen. Die dritte Person schwimmt 50 Meter mit dem Gurtretter und die vierte Person zieht dann die dritte Person mit dem Gurtretter mit Flossen ins Ziel.“ Schon mit fünf Jahren schwimmt Kerstin Lange in ihrem ersten Verein. Wenige Jahre später entdeckt sie ihre Leidenschaft für den Rettungssport bei der DLRG. Kerstin Lange, Gold bei den World Games im Rettungsschwimmen „Das Rettungsschwimmen ist vielseitiger. Also, wir haben ganz viele verschiedene Disziplinen, sei es jetzt im Pool oder […]

  • Eintracht vor Champions League-Premiere

    Eintracht vor Champions League-Premiere

    Heute ist wahrlich ein historischer Abend für Eintracht Frankfurt! Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielen die Hessen mit in der Fußball Champions League! Einmal dabei sein im Konzert der ganz Großen, wie dem FC Liverpool, Real Madrid oder Paris St. Germain. Der Gegner heute im ersten Gruppenspiel ist noch nicht die ganz große Nummer: Sporting Lissabon gilt durchaus als schlagbar und ein Sieg heute Abend wäre ein glänzender Auftakt für echte „Frankfurter Festspiele“. Die Frankfurter Eintracht – tatsächlich in der Champions League! Der Ball mit den Sternen hält Einzug in den Deutsche Bank Park – deshalb: Willkommen zu den „Frankfurter Sternstunden“! Die Eintracht-Spieler haben sie sich durch den Gewinn der Europa League redlich verdient, die ganz große Fußballbühne. Djibril Sow, Mittelfeldspieler Eintracht Frankfurt „Wo wir ins Stadion gelaufen sind, war das schon ein Gänsehautmoment, dieses Champions League-Logo hier in Frankfurt zu sehen. Ich glaube, das ist was Einmaliges für alle, die sich mit der Eintracht verbunden fühlen. Und wir wollen diese Energie, die jetzt schon ein paar Wochen da ist, einfach auch ins Spiel mitnehmen und den Fans Freude bereiten.“ Apropos Fans: Die planen heute im gesamten Stadion wieder eine gigantische Choreografie. Von der ersten Minute an eins werden mit der Mannschaft. Gestern beim Eintracht-Abschlusstraining blieben die Fans noch außen vor. Noch einmal ganz abgeschirmt fokussieren, in Ruhe vorbereiten auf den ganz großen Moment. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Die Freude natürlich überwiegt jetzt, hier das erste Mal die Champions League-Hymne zu hören im Deutsche Bank Park. Und wir wollen natürlich auch an unsere aufsteigende Form der letzten Spiele anknüpfen und wieder einen absolut tollen Abend für unsere Fans und für uns abliefern.“ Definitiv nicht mit dabei sein wird Mittelfeld-Renner Sebastian Rode, der im letzten Spiel mit einer Muskelverletzung ausgefallen ist. Für ihn dürfte Neuzugang Junior Dina Ebimbe in […]

  • Empfang für EM-Helden Kaul und Weber

    Empfang für EM-Helden Kaul und Weber

    Zum „König der Athleten“ hat sich Niklas Kaul gekrönt, als er vor drei Jahren überraschend Weltmeister im Zehnkampf geworden ist. Vor drei Wochen dann sein zweiter großer internationaler Erfolg: der Sieg bei den Europameisterschaften in München. Gestern Abend wurde er, gemeinsam mit Speerwerfer Julian Weber, in seiner Heimatstadt Mainz geehrt. Zweimal Gold – das ist die erfolgreiche Bilanz der Leichtathleten vom USC Mainz bei den Europameisterschaften in München. Niklas Kaul triumphiert im Zehnkampf, Julian Weber holt den Titel im Speerwurf. Julian Weber, Speerwurf-Europameister „Es war unbeschreiblich. Es war so ein Gänsehautmoment einfach auch in diesem Stadion zu stehen und endlich die Medaille zu bekommen, zu wissen, man hat einfach gewonnen, und das bei einer internationalen Meisterschaft. Mir ist einfach auch ein riesen Stein vom Herzen gefallen, dass ich wusste, okay, ich habe es endlich geschafft. Mein Ziel, wofür ich schon seit so vielen Jahren kämpfe, so hart trainiere, das endlich erreicht zu haben, das war einfach Hammer.“ Schon mehrfach ist der gebürtige Mainzer bei internationalen Großereignissen knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt. Jetzt steht er zum ersten Mal auf dem Treppchen – und gleich ganz oben. Sein Vereinskollege Niklas Kaul kennt das Gefühl, allerdings ist so eine Heim-EM auch für ihn eine neue Erfahrung. Niklas Kaul, Zehnkampf-Europameister „Ja, es war zu Hause. Und das ist einfach was, was ganz, ganz anders ist als bei dem WM-Titel vor drei Jahren. Diesmal durften wir in München im Olympiastadion einfach eine wahnsinnige Stimmung erleben. Und ich habe von ganz vielen gehört, die im Stadion waren, die es zu Hauser verfolgt haben. Und das macht diesen Titel einfach zu was ganz Besonderem. Und deswegen, gerade emotional, würde ich ihn auch höher einsortieren als den WM-Titel.“ Egal ob WM- oder EM-Titel – die Mainzer sind stolz auf ihre Leichtathletik-Helden und das ist auch beim Empfang des […]

  • Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Blick auf das Fußballwochenende Markus Appelmann, Moderator: Und damit kommen wir zum Fußball. Seit gestern Abend ist es geschlossen, das Spieler-Transferfenster, nichts geht mehr, keine Zu- und keine Abgänge mehr. Darüber spreche ich jetzt mit Thorsten Arnold, unserem Stammspieler hier in 17 30. Grüß dich. Thorsten Arnold, Sportreporter: Hallo Markus, Appelmann: Thorsten, der ganz große Hammer aus regionaler Sicht ist ja ausgeblieben, auch bei Eintracht Frankfurt. Haben die auf den letzten Metern noch mal die Fühler ausgestreckt? Arnold: Ja, man hört so, die hätten schon noch gern einen Rechtsverteidiger verpflichtet. Aber jetzt ist es nun mal so. Jetzt geht es mit dem vorhandenen Kader in die nächsten Wochen. Bundesliga, Champions League, da kommt ja viel auf die Mannschaft zu. Und direkt morgen der erste dicke Brocken RB Leipzig zu Hause. Und die Abwehr? Die wurde zuletzt ein bisschen kritisiert. Aber Trainer Oliver Glasner sagt: „Nee, die steht eigentlich so, wie ich sie haben will und die hat auch eine ganz klare Marschroute“. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Dass wir halt die Räume eng machen, den Gegner in Zonen lenken, die wir vorher besprechen, um eben unser Pressing zu starten. Und dann gilt es abzuwägen: Gehen wir auf risikoscheu und machen den Laden dicht oder spielen wir wilde Sau wie in Bremen?“ Appelmann: Thorsten, an welche Variante glaubst du? Arnold: Gegen Leipzig? Lieber dichtmachen. Wenn ich da sehe, was da an Tempo im Sturm bei den Leipzigern aufs Tor zu rennt, da kann die wilde Sau auch ganz schnell erlegt sein dann. Appelmann: Ganz schnell geschlagen war auch Mainz 05 am letzten Wochenende gegen Bayer Leverkusen zu Hause. Jetzt heißt es am Sonntag in Gladbach. Meinst du, diese Niederlage ist verdaut? Arnold: Ja, also angezählt wurden die beiden schon hinten in der letzten Kette, die die Fehler, gemacht haben, Leitsch […]