Sport

  • Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Zehn Spieltage sind es noch, in der ersten Fußballbundesliga. Und aus denen wollen die Mannschaften im Sendegebiet noch möglichst viel rausholen. Markus Appelmann, Moderator: Die Frankfurter Eintracht will am Wochenende beim FC  St. Pauli auch auswärts unter Trainer Albert Riera ihren ersten Sieg einfahren. Wie dafür die Chancen stehen, darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Julian Beimel. Julian, nehmen die Adlerträger am Sonntag die drei Punkte vom Kiez mit? Julian Beimel, Sportreporter: Ja, beim FC St. Pauli könnte man jetzt meinen: Die stecken ja im Tabellenkeller fest, das ist ein sicherer Auswärtssieg. Aber Vorsicht: Die Kiezkicker haben letzte Woche gegen die in dieser Saison richtig starken Hoffenheimer gewonnen. Und deshalb ist die Eintracht gewarnt. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Wir reden hier davon, dass wir gegen eine Mannschaft spielen, die in der Tabelle hinter uns steht. Aber es ist ganz egal, wer uns Gegner ist. Wir müssen auftreten, als würden wir gegen Bayern München spielen. Denn die Woche, vor dem Spiel gegen Bayern, ist die einfachste Woche für den Trainer. Denn alle sind motiviert und wollen spielen. Ein schönes Szenario.“ Beimel: Unter der Woche soll es laut Medienberichten zwischen Riera und einigen Team-Betreuern geknirscht haben. Disziplin und vor allem die Pünktlichkeit der Spieler wohl das Thema. Klar ist: Unter Riera weht in Frankfurt jetzt ein anderer Wind. Appelmann: Kommen wir zu unserem anderen Erstligisten, Mainz 05. Die bekommen es mit dem VfB Stuttgart zu tun. Beimel: Ja, vor diesem Spiel ein Spieler bei den Mainzern gerade besonders im Fokus. Mittelfeldspieler Paul Nebel, der unter Urs Fischer häufig auf der Bank Platz nehmen musste, sich aber gerade wieder in die Startelf arbeitet. Wie hören mal rein, wie der Trainer das bewertet. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05: „War nicht eine ganz einfache Zeit für Paul, das sehe ich auch […]

  • Empfang für hessische Olympiateilnehmer

    Empfang für hessische Olympiateilnehmer

    Nach ihrer Rückkehr lassen sich unsere heimischen Goldmedaillen-Gewinner in der Heimat so richtig feiern. Gestern Abend gab’s am Olympia-Stützpunkt in Frankfurt die offizielle Ehrung durch die hessische Sportministerin. Deborah Levi und Laura Nolte: Bei den Olympischen Winterspielen in Italien holen sie Gold im 2er-Bob. Noch im Olympia Rausch kommen beide langsam wieder dahin zurück, wo alles angefangen hat: Nach Hessen. Deborah Levi, Olympiasiegerin im Zweierbob „Mittelhessen ist ja meine Heimat. Ich komme aus einem ganz, ganz kleinen Ort bei Siegbach-Oberndorf und es ist einfach so, so schön den Leuten hier aus Hessen auch was zurückgeben zu können die uns alle begleitet haben.“ Laura Nolte, Olympiasiegerin im Zweierbob „Ja, es ist natürlich ein cooles Gefühl. Das haben auch viele erzählt die ihre Kinder haben geguckt und verfolgt und haben total mitgefiebert und das ist natürlich auch schön weil wir wollen ja auch ein Vorbild sein für Kinder. Wir wollen, dass die Kinder Lust am Sport haben und irgendwie Vorbilder haben. Und das ist ein sehr, sehr cooles Gefühl sind wir natürlich auch sehr dankbar drüber.“ Für die Frankfurterin Laura Nolte ist es schon die zweite Olympische Goldmedaille. Die Erfolge: Nur möglich durch den Olympiastützpunkt, hier in Frankfurt. Laura Nolte, Olympiasiegerin im Zweierbob „Ich wurde hier so gut aufgenommen. Es wurde wirklich alles für mich in die Wege geleitet, dass das hier so gut funktioniert. Dann wurde für mich eine Wohnung gesucht und die Physiotherapeuten. Das ist wirklich ein riesiges Konstrukt und auch das Ärzte-Netzwerk was hier zusammen arbeitet und das ist sehr professionell und auch sehr, sehr hilfreich.“ Von den beiden Freundinnen ist auch Sportministerin Diana Stolz begeistert. Sie würdigt hier am Frankfurter Olympiastützpunkt die hessischen Olympia-Sportler. Diana Stolz (CDU), Sportministerin Hessen „Hessen ist jetzt tatsächlich Bob-Nation. Das liegt daran, dass wir hier Infrastruktur auch geschaffen haben und wir haben in […]

  • Heiner-Rollis aus Darmstadt zum ersten Mal in Bundesliga für Rollstuhlhandball

    Heiner-Rollis aus Darmstadt zum ersten Mal in Bundesliga für Rollstuhlhandball

    Die Heiner-Rollis aus Darmstadt schreiben Sportgeschichte: Der inklusive Verein ist der Einzige im Umkreis von 220 Kilometern für Rollstuhlhandball. Vor zwei Jahren gegründet – haben sich die Darmstädter jetzt für die höchste deutsche Spielklasse qualifiziert: die Bundesliga. Wir haben die Heiner-Rollis bei einem Training besucht. Samstagfrüh, 08:30 Uhr. Während andere noch schlafen heißt es hier in Darmstadt: Training! Zwei Mal die Woche üben die Heiner Rollis ihre Spielzüge – als einziger Rollstuhlhandball-Verein in ganz Hessen. Martin Honcu, Spielertrainer Heiner-Rollis „Wir spielen auf einem ganz normalen Handballfeld, 20 mal 40 Meter. Da gibt’s keine Unterschiede. Wir tun auch normal Dribbeln, wie ein normaler Handballer. Aber wir dürfen auch den Ball auf den Schoß nehmen, um dann mit beiden Händen Schwung zu holen. Weil wenn man dribbelt und mit einer Hand Schwung holt, dann fährt man automatisch eine Kurve und dann fährt man nicht mehr geradeaus.“ Die Tore sind 30 Zentimeter niedriger  als sonst. Die Rollstühle: Sportgeräte der Spitzenklasse und ohne Bremsen, nicht für die Straße geeignet. Kostenpunkt rund 5.000,- Euro, finanziert durch Spenden. Spielertrainer Martin Honcu ist – seit 2024 – von Anfang an dabei. Martin Honcu, Spielertrainer Heiner-Rollis „Der Sport ist mir unheimlich wichtig, weil er bringt mir sehr viel auch mit meiner Krankheit. Ich habe MS, Multiple Sklerose. Bei mir sind die Spastiken überwiegend die Beine betroffen. Und durch den Sport konnte ich schon viele Medikamente absetzen. Also für mich hat der Sport nur Vorteile.“ Vorteile bringt der Sport auch für Außenspielerin Rita Klemens. Die 64-Jährige hatte vor drei Jahren einen schweren Motorradunfall. Rita Klemens, 64 Jahre alt „Vor allem Waden und Schienbein, die waren dermaßen zertrümmert, ja das war kurz vor der Amputation. Ich habe nicht mal gedacht, dass ich mit der rechten Hand schreiben kann, weil eigentlich alles kaputt war aber ja ich habe mich dann zurückgekämpft […]

  • Emotionales Heimspiel in Lautern - Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Emotionales Heimspiel in Lautern – Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Nach dem couragierten Auftritt der Frankfurter Eintracht am vergangenen Wochenende beim FC Bayern steht an diesem Wochenende für die Hessen das nächste Heimspiel an. Darüber – und  über die Aufgaben unserer anderen Mannschaften hier aus der Region – spricht Eva Dieterle mit unserem Sportreporter. Eva Dieterle, Moderatorin Thorsten, zu Hause hat Eintracht-Trainer Albert Riera ja bislang eine  makellose Bilanz. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, ein Spiel –  ein Sieg. Und am Sonntag soll direkt der nächste Heimsieg folgen, gegen den SC Freiburg. Dann kann Albert Riera weiter so selbstbewusst auftreten wie bisher, mit markigen Sprüchen. Auch heute gab’s wieder einen. Auf die Frage, wie er denn entscheidet, welche Spieler er aufstellt. Bitte sehr! Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich schaue mir nicht nur an, wie sie trainieren. Ich rieche sie förmlich. Wie ein Parfüm. Ich kann das wahrnehmen. In ihren Augen. Wenn ich sie anschaue. Ich weiß genau, was sie brauchen, wie sie sich fühlen. Und deswegen entscheide ich nicht nur fachlich taktisch. Es hängt auch von der gegenseitigen Verständigun ab.“ Arnold: Ja, die berühmte Chemie in der Mannschaft, das ist jetzt auch nix Neues. Jedenfalls ein richtungsweisendes Spiel, wenn die Eintracht nochmal Richtung Europa schielen will. Dieterle: Thorsten, wir schauen direkt zu unserem anderen Erstligisten, zu Mainz 05. Die sammeln Pünktchen um Pünktchen gegen den Abstieg. Arnold: Wird aber schwer morgen auswärts bei Bayer Leverkusen, die sind sehr spielstark, haben richtige Zocker mit drin. Also da werden die Mainzer nicht oft den Ball haben und damit rechnet  auch Trainer Urs Fischer. Urs Fischer, Trainer 1.  FSV Mainz 05 „Ich gehe mal davon aus, dass du effizient sein musst. Dass du nicht allzu viele Möglichkeiten bekommst. Das was du kriegst, da muss was rausschauen.“ Arnold: Und dann  haben wir noch was Interessantes gesehen im Training. Mittlerweile werden ja die Torhüter bei […]

  • DFB-Frauen bereiten sich in Frankfurt auf WM-Qualifikation vor

    DFB-Frauen bereiten sich in Frankfurt auf WM-Qualifikation vor

    Auf dem DFB-Campus nach Frankfurt trainiert seit gestern die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, um sich auf die anstehenden Qualifikations-Spiele für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr vorzubereiten. Die gute Nachricht: Der Kader ist nahezu in Bestbesetzung – so gut wie alle Leistungsträgerinnen sind mit an Bord. Ann-Katrin Berger. Torhüterin und sicherer Rückhalt der Mannschaft. Giulia Gwinn. Kapitänin, die vorangeht und Verantwortung übernimmt. Und Klara Bühl. Die offensive Kreativspielerin im Team. Bundestrainer Christian Wück hat all seine Schlüsselspielerinnen zur Verfügung und schenkt dem Kader das Vertrauen, der jetzt schon längere Zeit mit Leistung überzeugt. Christian Wück, Bundestrainer Frauenfußball-Nationalmannschaft „Ich denke, es ist ein Punkt, den wir den Spielerinnen auch geben wollen. Dass wir dieses Vertrauen weitergeben wollen. Wir haben glaube ich eine ganz ganz gute Grundlage gefunden im letzten Jahr. Und anhand dieser Kadersituation wollen wir jetzt weitergehen.“ So, wie der DFB auch den Weg mit Christian Wück weitergehen will. Ende Januar: Seine Vertragsverlängerung bis 2029. Christian Wück, Bundestrainer Frauenfußball-Nationalmannschaft „Wir wollen das festigen, was wir angefangen haben. Wir wollen die nächsten Schritte gehen. Wir wollen diese Gap, die wir noch haben, zu Spanien oder anderen Top-Nationen weiterhin schließen.“ Um im Sommer 2027 für Großes bereit zu sein. Denn dann heißt es: Weltmeisterschaft in Brasilien. Die erfolgreiche Qualifikation, auch für die Ex-Nationalspielerin und aktuelle Co-Trainerin, Saskia Bartusiak, der klare Anspruch für das DFB-Team. Saskia Bartusiak, Co-Trainerin Frauenfußball-Nationalmannschaft „Unser Ziel ist es natürlich, uns über die Qualifikationsspiele, die wir bis zum Juni haben, uns für die WM in Brasilien zu qualifizieren. Das ist unser ganz ganz großes Ziel. Das haben wir vor Augen. Und da müssen wir natürlich Schritt für Schritt von Spiel zu Spiel denken. Aber natürlich wissen wir, wo wir hinwollen. Und das ist ganz klar, dann in Brasilien mit dabei zu sein.“ Der Austragungsort, für die DFB-Frauen ein gutes Omen. Denn in […]

  • Kloppo und van Almsick - Viel Prominenz beim Ball des Sports in Frankfurt

    Kloppo und van Almsick – Viel Prominenz beim Ball des Sports in Frankfurt

    Am Wochenende hat der Ball des Sports die Prominenz aus Sport, Wirtschaft und Politik nach Frankfurt gelockt. Der Ball gilt als das die wohl größte Benefiz-Veranstaltung der deutschen Sportszene. Und die beginnt mit jeder Menge Glamour auf dem Roten Teppich. Funkelnde Kleider und schicke Smokings. Ein feierlicher Abend, um die Leistungen der besten Athleten Deutschlands zu würdigen und der Sporthilfe für ihre Unterstützung zu danken. Josia Topf, Para-Schwimmer „Es ist einfach für uns Sportler unglaublich wichtig und dafür sind wir sehr sehr dankbar, dass wir so etwas haben. Die uns irgendwo auffangen, dass wir uns nicht um 300.000 Sponsoren lecken müssen, dass wir überhaupt ansatzweise mit unserem Sport hinkommen, sondern schon mal eine gute Grundabsicherung haben. Und dafür ist die Sporthilfe perfekt.“ Matthias Steiner, Olympiasieger im Gewichtheben „Sportler treffen. Aber auch die Mischung Wirtschaft, also Leute, die man außerhalb des Sports trifft. Eigentlich immer wieder ein schönes Programm und immer wieder die Spannung: Was kommt dieses mal? Was wird geboten?“ Franziska van Almsick, ehem. Schwimmerin „Eigentlich ist es ein Tag des Sports. Und heute kommt die Familie des Sports mal wieder zusammen. Deswegen freue ich mich da immer wieder sehr drauf. Das ist wie ein Familienfest.“ Und auch er lässt sich dieses Fest nicht entgehen. Jürgen Klopp, das zurzeit wohl bekannteste Gesicht des deutschen Fußballs. Jürgen Klopp, Trainer-Legende „Hier heute Abend ist ja so eine Party für alle. Da dürfen die, die das Geld geben sollen dürfen her und feiern. Es gibt lecker Essen. Es gibt eine tolle Show. Die Athleten dürfen sich nicht in Trainingsanzüge, sondern in andere Klamotten schmeißen. Und es ist einfach so ein Get-together mit guten Freunden.“ Auch ein frischgebackener Olympiasieger hat es noch pünktlich nach Frankfurt geschafft. Max Langenhan, der bei den Winterspielen zwei Goldmedaillen im Rodel-Einzel gewinnen konnte. Und, ohne es zu wissen, den […]

  • Eintracht vor Bayern-Spiel: Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Eintracht vor Bayern-Spiel: Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Umschwung bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt scheint gelungen, Bilanz bislang unter dem neuen Trainer Albert Riera: zwei Spiele – vier Punkte! Warum die Euphorie an diesem Wochenende einen Dämpfer erhalten könnte und über die Aufgaben unserer anderen heimischen Teams spricht Markus Appelmann mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Markus Appelmann, Moderator: Ja, Thorsten, könnte gut sein dass Riera erst mal bei den vier gewonnenen Punkten stehen bleibt, oder? Thorsten Arnold, Sportreporter: Na klar, und den Grund dafür sehen wir hier: die Eintracht muss morgen zum Tabellenführer FC Bayern. Ich will nicht sagen, dass da nichts zu holen ist, die Augsburger haben es ja jüngst vorgemacht. Aber man kann sich da auch ne ziemliche Klatsche abholen. Aber der Senor Riera, der fürchtet sich vor niemandem und wir hören mal direkt rein, was er gerade vorhin zum schweren Auswärtsspiel in München gesagt hat. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Was ich von meinen Spielern morgen verlange, ist, dass sie Persönlichkeit und Charakter zeigen, wenn wir im Ballbesitz sind. Wir müssen uns als Team präsentieren, das einiges ausprobieren wird. Die Bayern möchten nicht laufen, die wollen den Ball haben. Also wenn wir mal den Ball haben, dann müssen wir sie einfach laufen lassen. Schauen Sie, das ist ein Spiel, das ist Fußball, das ist wunderbar und nicht immer gewinnt der Favorit. Wir werden unsere Chancen bekommen und wir werden sie nutzen.“ Arnold: Und in München nicht dabei sein kann Rasmus Kristensen, der Verteidiger, der hat sich jetzt hinzugesellt zum Lazarett, mit einer Verletzung am Sprunggelenk, muss wohl operiert werden. Appelmann: Wir schauen auf unseren anderen Erstligisten, auf Mainz 05 und da steht zum Heimspiel heute Abend ein runder Geburtstag an Arnold: Trainer Urs Fischer der wird ausgerechnet heute am Spieltag 60 Jahre alt. Da gratulieren wir natürlich von hier aus ganz herzlich. Aber ob der […]

  • Deutschlands bestes Tanzmariechen

    Deutschlands bestes Tanzmariechen

    Ein riesen Umzug in einem der kleinsten Stadtteile Frankfurts. Kleine Gemeinde und große Fastnacht passt auch zum folgenden Thema: Wir sind jetzt im rheinland-pfälzischen Stromberg – hier tanzt nämlich das beste Nachwuchs Solo-Mariechen Deutschlands. Wir waren auf der Kinderfastnachtssitzung und haben uns den Auftritt angeschaut.   Das Kostüm sitzt, die Fastnachtsmusik läuft und die Bühne gehört ihr. Hanna Neumann zeigt mit Präzision und Ausdruck warum sie bereits zum zweiten Mal den Titel Deutsche Meisterin trägt. Zu diesem Erfolg gehört allerdings hartes Training. In Stromberg übt die Zwölfjährige die Elemente aus Tanzen und Turnen perfektioniert jede Bewegung. O-Ton Hanna Neumann „Ich trainiere zwei Mal die Woche. Für den Flickflack trainiere ich jetzt schon viel, weil das ist bei mir so eine Kopfsache, dass ich nach hinten springe.“ An ihrer Seite: Trainerin Sofia. Sie ist selbst vielfach ausgezeichnete Tänzerin. Hannas Potential erkennt sie vor allem in der Akrobatik. Sofia Kaska, Trainerin von Hanna „Also bei ihr hat man ganz schnell gemerkt, dass bei ihr eine große Motivation dahinter gesteckt hat. Das war auch der ausschlaggebende Punkt, wo wir gesagt haben du wirst unser Solo jetzt.“ Im Dezember setzt sich Hanna gegen 20 andere Solo-Mariechen durch. Auf dem Weg zum Pokal musste die eigentlich schüchterne Hanna auch einiges an Mut aufbringen. Sofia Kaska, Trainerin von Hanna „Es war schwierig, weil sie eine sehr ruhige Person am Anfang war und wirklich kein Wort mit mir geredet hat. Da ich sehr hohe Ansprüche hatte und sie sie direkt umsetzen konnte war klar, dass das passt auch wenn es menschlich noch nicht gepasst hat aber das kam dann nach einem halben Jahr. Da ist sie warm geworden und jetzt haben wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis.“ Auch Mama Katharina schaut vom Hallenrand zu. Ihr Wunsch für Hanna: Kein Leistungsdruck und den Spaß am Tanzen nicht verlieren. Katharina Neumann-Noll, Mutter […]

  • Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der 22. Spieltag in der ersten Fußballbundesliga steht an und Mainz 05 spürt den Rückenwind aus zuletzt drei Siegen in Folge. Markus Appelmann, Moderator: Und darüber spreche ich jetzt mit meinem Kollegen aus der Sportredaktion, Julian Beimel. Hallo Julian. Heute um 20:30 Uhr heißt es für die 05er Anstoß beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Wie schätzt du die Mainzer zurzeit ein? Julian Beimel, Sportreporter: Mainz 05 hat sich unter Trainer Urs Fischer stabilisiert, die Abstiegsplätze verlassen. Dabei geholfen haben zum einen natürlich die vielen Neuzugänge, die geholt wurden. Zum anderen setzen die 05er unter ihrem neuen Coach vermehrt auf ältere, erfahrene Spieler. Die Startelf von letzter Woche war die älteste, die jemals für Mainz in der Bundesliga aufgelaufen ist. Ein Vereinsrekord, der den Schweizer aber nicht wirklich interessiert. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Am Ende geht es über Leistung. Ich unterscheide nicht jung und alt. Ich unterscheide gut und weniger gut. Also das Alter spielt keine Rolle. Am Schluss stelle ich die Elf auf, wo ich denke: Das sind die, die uns am ehesten helfen in diesem Spiel.“ Beimel: Selbst in dieser närrischen Zeit der Meenzer Fassenacht wäre ein Sieg der 05er eine echte Überraschung. Die Dortmunder, seit sage und schreibe 14 Ligaspielen ohne Niederlage. Appelmann: Eintracht Frankfurt will zuhause gegen Borussia Mönchengladbach seine Durststrecke beenden. Kann das was werden? Beimel: Ein Sieg ist auf jeden Fall möglich. Auch wenn das Comeback von Angreifer Jonathan Burkhardt heute nochmal um eine Woche verschoben wurde. Er ist jetzt vor kurzem krank geworden und war ja seit Ende November mit einer Wadenverletzung raus. Und ohne ihn haben sie so gut wie nix gewonnen. Und der neue Eintracht-Coach Albert Riera, der steht vor seinem Heimspieldebüt und schaut so auf die kommende Partie. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Wir haben fantastische Fans, ein fantastisches […]

  • Phantastics Wiesbaden: Vize-Weltmeister im Cheerleading

    Phantastics Wiesbaden: Vize-Weltmeister im Cheerleading

    ‚Phantastics Wiesbaden‘ – das ist das Cheerleading-Team der Football-Mannschaft ‚Wiesbaden Phantoms‘. An Heimspiel-Tagen unterstützen sie die Footballer mit ihren Choreografien. Gleichzeitig treten die Cheerleaderinnen aber auch selbst bei Wettkämpfen an – und haben kürzlich bei der Weltmeisterschaft in Japan die Riesen-Sensation geschafft: WM-Silber für die Phantastics. Körperspannung. Kraft. Kontrolle. Und doch sieht es so aus, als würden die Cheerleaderinnen der Phantastics Wiesbaden mühelos durch die Luft wirbeln. Das kann nur klappen, wenn man sich in- und auswendig kennt. Jula Tschirch, Cheerleaderin Phantastics Wiesbaden „Ich hatte vorher tanzen gemacht. Und das war einfach so cool, auch mit turnen. Und mit den ganzen Mädels. Ich habe hier ganz tolle Freunde kennengelernt. Und ich glaube, das hat sich dann auch einfach so gezogen bis jetzt. Ich hab hier meine besten Freunde.“ Die Grundaufstellung ist immer die gleiche: Vier Frauen auf dem Boden, eine – der Flyer – in der Luft. Oben braucht es Balance und Selbstbeherrschung. Unten: Muskelkraft. Aenne Thaugs, Cheerleaderin Phantastics Wiesbaden „Man versucht ja alles aus den Beinen zu heben. Also dass wirklich der Rücken am wenigsten belastet ist. Aber natürlich auch viel in der Hand, weil wenn der Fuß wackelt, muss ich halt dagegen drücken. Also es muss viel Muskelkraft in den Unterarmen sein. Oder eigentlich überall. Auch in den Armen, wenn man das oben halten muss. Also der ganze Körper wird beansprucht.“ Denn geht doch mal was schief, sind die Teamkolleginnen unten dafür verantwortlich, dass der Flyer nicht auf den Boden stürtzt. Gina Klinkhammer, Trainerin Phantastics Wiesbaden „Wichtig ist auf jeden Fall, dass man Leute dabei hat, die Erfahrung haben. Also wir haben viele im Team, die das schon seit Jahren machen. Und wenn wir neue Skills probieren, also neue Sachen ausprobieren, die die Mädels noch nicht gemacht haben, dass man den Mädels Sicherheit gibt, indem man das absichert. […]

  • Hessische Flippermeisterschaft in Hattersheim

    Hessische Flippermeisterschaft in Hattersheim

    In Hattersheim im Main-Taunus-Kreis ging es am Wochenende in einem Keller heiß her. Rund 60 Kandidaten haben um den hessischen Meistertitel im Flippern gespielt. Den Anfang machten die Damen, für die es in diesem Jahr eine eigene Meisterschaft gab. Rasende Geschwindigkeiten, Lärm und Lichtreflexe. Dafür brauchen die Flipperspieler maximale Konzentration. Denn sie alle wollen diesen Pokal mit nach Hause nehmen. Zwischen den Männern, die den Großteil der Flipperspieler ausmachen, treten in diesem Jahr auch einige Frauen an. Lara und ihre Mutter Reni schießen eine Kugel nach der anderen durch das Spielfeld, um sich fürs Damenfinale zu qualifizieren. Lara „Dadurch dass es so viele unterschiedliche Flipper gibt mit verschiedenen Themen auch, zum Thema Musik oder Filme, machts halt immer Spaß, was Unterschiedliches zu spielen und immer neue Herausforderungen auch zu haben.“ Lara flippert schon, seit sie ein kleines Kind ist. In ihrer Altersklasse kennt sie niemanden, der ihr Hobby teilt. Reni, Mutter von Lara „Es war so gewesen, dass wir früher noch kein Kinderzimmer hatten. Wir hatten unseren Flipperraum. Und dann kam Lara und irgendwo musste ja das Babybettchen stehen. Also haben wirs in den Flipperraum geschoben und sie hats quasi von Baby an diesen Geruch wahrgenommen, eingeatmet und von Anfang an war sie dabei.“ Albert Medaillon richtet die Meisterschaft in seinem Keller aus. Über 40 Flipperautomaten besitzt er. Seine Sammelleidenschaft begann mit einem Automaten, den er reparieren sollte. Nach und nach kamen immer mehr dazu, sodass im Keller jetzt ein ganzes Flipperparadies steht. Perfekte Bedingungen für Wettkämpfe. Mit der Damen-Meisterschaft möchte Albert Medaillon dafür sorgen, dass sich auch mehr Frauen zutrauen, an Turnieren teilzunehmen. Denn rein körperlich haben die Damen beim Flippern keine Nachteile den Männern gegenüber. Albert Médaillon, richtet die Meisterschaft aus „Es war auch schon öfter mal ne Diskussion unter Frauen. Es hat sich irgendwie eingebürgert, dadurch, dass […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    In den vergangenen Tagen gab’s im Fußball kaum ein anderes Gesprächsthema: Albert Riera hat seinen Job als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt angetreten und steht am Wochenende vor der ersten Bewährungsprobe. Markus Appelmann, Moderator: Darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, was glaubst du? Macht sich der Trainerwechsel bei der Eintracht direkt schon heute Abend im Spiel bei Union Berlin bemerkbar? Thorsten Arnold, Sportreporter: Na, er hat ja so einiges rausgehauen, unter anderem wie sehr er doch auf Disziplin und Pünktlichkeit setzt. Und da kam er gestern direkt mal selber zu spät zur Pressekonferenz, satte 30 Minuten. Hat sich natürlich gleich entschuldigt und gesagt, er wollte der Mannschaft noch so viel mitgeben, bis er das Funkeln in den Augen der Spieler sieht. Irgendwann hat’s dann gefunkelt und jeder stellt sich natürlich die Frage: Was konkret ändert der Trainer denn an der Spielweise der Eintracht? Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Alles. ALLES! Ab Freitag werdet ihr eine andere Mannschaft erleben. Komplett! Selbst ein einzelner Einwurf wird anders sein. Ein einfacher Einwurf – und ihr werdet sagen: Das ist doch nicht die Mannschaft, die wir zuletzt gesehen haben. Ab Freitag werdet ihr das erkennen – in jeder einzelnen Situation.“ Arnold: Ja, also ich bin wirklich gespannt. Vor allem auch, wer im Tor stehen wird. Und da ist nach außen gedrungen, dass Kaua Santos, der junge Brasilianer wohl weiter zwischen den Pfosten stehen wird. Die Anreise der Eintracht nach Berlin verlief jedenfalls schon mal holprig. Blitzeis, Berliner Flughafen gesperrt. Die Mannschaft musste in Dresden landen und dann ging’s mit dem Bus weiter in die Hauptstadt. Appelmann: Sehr viel ruhiger und fast bedächtig im Gegensatz zu Senor Riera kommt ja der Mainzer Trainer Urs Fischer daher. Aber: Das scheint zu funktionieren, er hat mit den Mainzern Erfolg. Arnold: Ja, drei Siege in […]

  • SV Wehen Wiesbaden: Erfolgreich im Jubiläumsjahr

    SV Wehen Wiesbaden: Erfolgreich im Jubiläumsjahr

    Das Runde muss ins Eckige. So lautet das Motto schon seit hundert Jahren beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Der Verein feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen. Grund genug, im Jubiläumsjahr mal bei den Kickern in Taunusstein vorbeizuschauen. An einem ziemlich ungewöhnlichen Tag, wie sich dann herausgestellt hat. Mit allen Mitteln kämpfen sie gegen die Schneemassen. Ausnahmezustand auf dem Trainingsplatz des SV Wehen Wiesbaden. Hier oben auf dem Wehener Halberg in Taunusstein – sagt man – ist es klimatisch ohnehin das ganze Jahr über deutlich rauer. Die Bedingungen bei unserem Besuch aber – schon mehr als grenzwertig. Trainingsbetrieb bei laufendem Schneepflug – das erwischt so manchen Neuzugang kalt. Sascha Mockenhaupt, im 10. Winter beim SV Wehen Wiesbaden „Es sind jedes Jahr wieder Leute dabei, die überrascht sind, dass es hier so ist. Aber wir haben ja jedes Jahr 2-3 Wochen, wo es so aussieht. Ich versuch das immer jedem zu erzählen, aber so wirklich glauben tut mir das keiner. Vor allem die Wiesbadener denken, ha ja, hier unten regnet’s, aber wenn man dann hier hochkommt, liegen auf einmal 10 cm Schnee.“ Auch der neue Trainer Daniel Scherning – seit November hier im Amt – staunt nicht schlecht und erlebt hautnah, was den ursprünglichen „Dorfverein“ ausmacht. Hier hilft in schwierigen Zeiten jeder jedem. Daniel Scherning, Trainer SV Wehen Wiesbaden „Ja das ist toll, was die Leute hier dann auch versuchen, um uns bestmögliche Bedingungen zu geben. Gerade auch so in unserem kleineren Verein, der auch davon lebt. Also herzlichen Dank an denjenigen, der das gerade frei gemacht hat und allen, die helfen!“ 1926 – also vor genau hundert Jahren wurde der Verein gegründet. Genau hier – in der Gaststätte mitten im Ort. Wirt Nikola Eterović lässt hier alles so wie’s ist, im urigen Gastraum hängen noch die alten Fotos. Doch traditionsbehaftetes […]

  • Neuer Eintracht-Trainer vorgestellt

    Neuer Eintracht-Trainer vorgestellt

    Eintracht Frankfurt hat einen neuen Trainer, den Spanier Albert Riera. Er soll die Eintracht wieder in die Spur bringen und den aktuellen Negativtrend stoppen. Wie ihm das gelingen will? Das hat er heute, bei seiner offiziellen Vorstellung, verraten. Nachdem er zuvor auch schon mit seiner neuen Mannschaft trainieren konnte. Da kommt er an, der Neue. Standesgemäß, wie es auf den Trainingsgelände vor dem Waldstadion dazugehört, auf dem Fahrrad. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Das ist was Neues für mich. Vor 20 Jahren saß ich das letzte Mal auf einem Fahrrad.“ Deutlich mehr Selbstverständnis dann auf dem Rasen, wo er selbst als Spieler – unter anderem beim FC Liverpool, Manchester City und Espanyol Barcelona – aktiv war. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Hört auf nach hinten zu spielen. Hört auf nach hinten zu spielen. Wie mit einem Messer, scharf und spitz, nach vorne spielen. Es ist mir egal, wer wo steht. Auf der sechs oder als Innenverteidiger. Ihr müsst die ganze Zeit wissen, was ihr tut. Timing! Im Fußball geht’s um Timing!“ Der 43-Jährige muss bei Eintrachr Frankfurt jetzt jede Menge Baustellen beheben: Das Umschalten in die Defensive verbessern, die Gegentorflut stoppen und vor allem Klarheit in der Towartfrage schaffen. Denn Torhüter Kaua Santos, zuletzt wieder die Nr.1 unter Dino Toppmöller, zuletzt mit einem Bock nach dem anderen. Sportvorstand Markus Krösche glaubt daran, dass Riera die Trendwende schaffen wird. Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt: „Weil er natürlich auf der einen Seite zu dem Spielstil passt, wie wir Fußball spielen wollen. Er ist ein Trainer, der offensiven Fußball spielt, mutigen Fußball spielt. Der in der Lage ist, auch Spieler weiterzuentwickeln. Alles das, was für uns als Eintracht Frankfurt natürlich extrem wichtig ist. Jemand, der davon überzeugt ist was er tut. Der eine klare Idee hat, klare Prinzipien hat. Und ich glaube, das […]

  • Was sagen die Eintracht-Fans zum neuen Trainer?

    Was sagen die Eintracht-Fans zum neuen Trainer?

    Seit heute ist er offiziell im Amt bei Eintracht Frankfurt – der neue Cheftrainer Albert Riera. Und der Spanier ging direkt frisch ans Werk auf dem Trainingsgelände im Deutsche Bank Park. Direkt mal am ersten Arbeitstag hieß es: Geheimtraining mit seiner neuen Mannschaft: Für uns und alle anderen Kameras bedeutete das deshalb heute noch mal: draußen bleiben! Wir haben aber auf jeden Fall schon mal die Eintracht-Fans gefragt, was sie vom neuen Trainer erwarten: „Was ich mir von dem neuen Trainer erwarte? – Na ja, dass er das aus der Mannschaft rausholt, was sie eigentlich auf dem Kasten hat.“ „Vielleicht passt’s, von den Spielern her könnt’s sein. Schau’n wir mal, was wird.“ „Na ja gut, du musst sie mal wieder aufschrecken, du musst mal wieder was anders machen. Ich denk, das ist der richtige Weg.“ „Also ich hätte mir jemand anderes gewünscht, vielleicht nicht unbedingt jemand aus Spanien oder was auch immer.“ „Er kennt die Bundesliga nicht. Das macht mir ein bisschen Sorgen. Aber vielleicht setzt er ja die richtigen Impulse.“ „Die Abwehr, da haben wir, glaube ich, am meisten eine Baustelle, da bin ich zuversichtlich, dass da neuer Wind reinkommt und sich dann auch was tut.“ „Es war ein Riesenfehler, den Toppmöller gehen zu lassen! Und man käuft sich die Katze im Sack.“ Ob Katze im Sack, oder Heilsbringer – morgen wird Albert Riera, der neue Eintracht-Cheftrainer, auf einer großen Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Da sind wir von 17:30 SAT.1 LIVE natürlich mit dabei und werden berichten.