Gesellschaft

  • Demos in Mainz – Klimaaktivisten und Landwirte protestieren

    Demos in Mainz – Klimaaktivisten und Landwirte protestieren

    Wir starten in Mainz, wo heute ein großes Verkehrschaos befürchtet wurde. Grund sind zwei Großdemos: Eine Verbindung von Landwirten mit hunderten Traktoren und bis zu 10.000 Fridays for Future-Demonstranten hatten sich angekündigt. Sogar ein Aufeinandertreffen der beiden Gruppen wurde befürchtet. Dazu kam es zwar nicht, doch trotzdem legten beide Gruppen den Verkehr in der Innenstadt für mehrere Stunden lahm.

  • Facebook und Twitter für die öffentliche Hand bald verboten?

    Facebook und Twitter für die öffentliche Hand bald verboten?

    Bei solchen Großversammlungen wie heute in Mainz ist es mittlerweile selbstverständlich, dass die Polizei uns nicht nur vor Ort mit Rat und Tat zur Seite steht, sondern auch in den sozialen Netzwerken. Doch dürfen Behörden oder auch Kommunen das überhaupt? Die Datenschutzbeauftragten von Rheinland-Pfalz und Hessen sowie andere Datenschützer sagen: Nach jetziger Rechtslage „Nein“. Vergangene Woche haben wir schon einmal darüber berichtet. Doch was bedeutet das für Behörden wie Polizeidirektionen oder Ämter? Wir haben bei den zuständigen Stellen nachgefragt.

  • CDU will das Ehrenamt in Rheinland-Pfalz stärken

    CDU will das Ehrenamt in Rheinland-Pfalz stärken

    Mehr Ehrenamtliche braucht das Land. Zumindest, wenn es nach Christian Baldauf geht, dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion. Er will das Ehrenamt mit Anreizen fördern und spricht sich für ein freiwilliges Dienstjahr aus. Die Landesregierung zeigt sich hingegen zufrieden mit dem landesweit breiten Engagement. Feststeht: Die Personalsituation etwa bei den Freiwilligen Feuerwehren ist vielerorts angespannt. So auch in Betzdorf, im nördlichsten Zipfel von Rheinland-Pfalz.

  • Umfrage zur Organspende-Regelung

    Umfrage zur Organspende-Regelung

    Der Bundestag hat sich gegen die Widerspruchslösung ausgesprochen und für eine erweiterte Entscheidungslösung gestimmt. Was halten die Hessen und Rheinland-Pfälzer von dieser Entscheidung?

  • Ria Braun und ihr Sozialkaufhaus werden vom Bundespräsidenten ausgezeichnet

    Ria Braun und ihr Sozialkaufhaus werden vom Bundespräsidenten ausgezeichnet

    Ria Braun aus Adenau hat vor kurzem einen großen Tag erlebt. Sie war in Berlin auf Einladung des Bundespräsidenten. Als Dank für Ihr Engagement hat sie Frank Walter Steinmeier zum Neujahrsempfang eingeladen. Ria Braun ist eine von 1,7 Millionen Menschen in Rheinland-Pfalz, die sich ehrenamtlich engagieren. Die höchste Ehrenamtsquote in ganz Deutschland. Wie wichtig diese Menschen für die Gesellschaft sind, zeigt sich am Beispiel von Ria Braun.

  • Türkische Schulen in Deutschland?

    Türkische Schulen in Deutschland?

    Weil es in der Türkei drei Deutsche Schulen gibt, will Staatspräsident Erdogan auch drei Türkische Schulen in Deutschland eröffnen. In Berlin, Köln und eine hier bei uns in Frankfurt. So der Plan. Der Druck Erdogans auf die Bundesregierung wächst. Schon einmal hatte er eine deutsche Schule in „seinem Land“  vorübergehend schließen lassen.  

  • Weihnachtsbäume als Tierfutter

    Weihnachtsbäume als Tierfutter

    Bis zum 6. Januar stand er geschmückt in unseren Wohnzimmern. Der Weihnachtsbaum. Anfang der Woche sind die meisten Tannen dann auf dem Müll gelandet. Die meisten. Einige werden allerdings verspeist, sie bescheren den Tieren im Landauer Zoo gerade verspätete Weihnachten.  

  • Unwort des Jahres

    Unwort des Jahres

    Die Jury rund um das „Unworts des Jahres“ hat sich wieder zu Wort gemeldet. Anti-Abschiebe Industrie, Lügenpresse, Volksverräter – all diese Wörter haben Sprachwissenschaftler schon einmal den Stempel „Unwort des Jahres“ aufgedrückt. Heute war es in Darmstadt wieder soweit.

  • „Klimahysterie“ ist Unwort des Jahres – der Kommentar unseres Chefredakteurs

    „Klimahysterie“ ist Unwort des Jahres – der Kommentar unseres Chefredakteurs

    Nach „Anti-Abschiebe-Industrie“ ist nun „Klimahysterie“ das Unwort des Jahres. Diese Entscheidung kommentiert unser Chefredakteur Richard Kremershof.

  • „Klimahysterie“ ist Unwort des Jahres – Weitere Meinungen der Redaktion

    „Klimahysterie“ ist Unwort des Jahres – Weitere Meinungen der Redaktion

      „Klimahysterie“ – die Entscheidung der Jury kommentiert von Mitgliedern der 17:30-Redaktion. David Rischke Die Vorgänger des neuen Unwortes heißen unter anderem: Sozialtourismus. Lügenpresse. Gutmensch. Volksverräter. Alles Wörter aus dem Umfeld von Pegida-Demos und rechten bis rechtsradikalen Politikern. In diese Reihe passt auch die so genannte „Klimahysterie“. Das Wort ist an sich schon ein Unwort. „Hysterie“ ist Griechisch und bedeutet „Gebärmutter“. Nicht umsonst heißt ein alternativer, feministischer Verein in Wien ironisch „Burschenschaft Hysteria“. Aber Spaß beiseite. Ein Begriff, der wörtlich „Gebärmutter“ heißt, wurde sehr lange Zeit mit „geisteskrank“ gleichgesetzt. Wer so etwas mit Bezug auf Klimaaktivisten gebraucht, beweist damit nur zwei Dinge: Schlechtes Benehmen und böse Absichten. Das Wort „Klimahysterie“ passt daher gut in die Anforderungen der Sprachwissenschaftler, Begriffe zum Unwort zu erklären, die bestimmte Gruppen diskriminieren. Nichts anderes haben Menschen im Sinn, die das Wort „Klimahysterie“ gebrauchen. Da reicht der Blick nach Australien. Der dortige Premierminister hatte Klimaaktivisten noch vor wenigen Jahren als Angstmacher bezeichnet. Die aktuellen Bilder aus Australien zeigen, wie berechtigt, die Angst gewesen ist.   Markus Appelmann Das aktuell dominierende Thema Klimawandel spiegelt sich auch im Unwort das Jahres 2019 wider: Klimahysterie lautet es also. Eins vorweg, ich respektiere den Einsatz aller Klimaschützer und bin ebenfalls der Meinung, dass wir unser Klimabewusstsein ändern müssen. Trotzdem hat für mich dieses Wort „Klimahysterie“ seine Berechtigung. Bei allen guten Vorschlägen wird auch eine Menge – sagen wir es klar – Unsinn verzapft und sogar umgesetzt. Dies darf auch so benannt werden. Beispiel gefällig: Wenn die Politik quasi über Nacht eine CO-Steuer einführt, dann ist daran sicher die Klimahysterie mitverantwortlich. Eine nationale Steuer auf Kohlendioxid wird das Heizen von Gebäuden und das Autofahren deutlich teurer machen. Dabei sind nicht mal die Wissenschaftler sicher, ob diese neue Abgabe viel bringt. In der Begründung der Jury heißt es: „Mit dem Wort ‚Klimahysterie‘ […]

  • AWO-Skandal weitet sich aus

    AWO-Skandal weitet sich aus

    Der Verkauf von zwei Altersheimen der südhessischen Arbeiterwohlfahrt ist offenbar ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Der damalige Generalbevollmächtigte der AWO soll die Heime an Immobilienunternehmen verkauft haben, die er selbst mit gegründet hat. Der Verdacht: Untreue.

  • Order aus dem Römer an die AWO?

    Order aus dem Römer an die AWO?

    Auch im neuen Jahr zieht der Skandal um die Arbeiter-Wohlfahrt in Wiesbaden und Frankfurt weitere Kreise. Die FAZ berichtet heute über einen angeblichen Maulkorb aus dem Frankfurter Rathaus für die AWO-Führung. Und auch die ohnehin sehr großzügige Finanzierung des AWO-Sicherheitsdienstes wirft nach wie vor Fragen auf.

  • Flugzeugabsturz im Iran – Mainzer Studentin unter den Opfern

    Flugzeugabsturz im Iran – Mainzer Studentin unter den Opfern

    Warum und wieso vor zwei Tagen in der Nähe des Flughafens von Teheran ein Flugzeug abgestürzt ist, wurde noch nicht aufgeklärt. War es ein versehentlicher Raketenbeschuss, wie von manchen vermutet? Fest steht: Alle 176 Menschen an Bord sind tot. Unter den Opfern auch Paniz Soltani. Eine Doktorandin aus Mainz.

  • Uni Gießen will Schritt für Schritt wieder ans Netz

    Uni Gießen will Schritt für Schritt wieder ans Netz

    Noch immer ist die Uni Gießen größtenteils offline, seit mittlerweile über einem Monat. Die Universität ist, wie mehrere hessische Städte auch, Opfer eines Cyber-Angriffs geworden. Zwar konnten alle wichtigen Daten gesichert werden, trotzdem haben die Verantwortlichen die Server sicherheitshalber komplett runtergefahren. Seitdem arbeiten die IT-Experten der Uni auf Hochtouren an der Wiederherstellung der Strukturen. Stück für Stück geht es voran.

  • Streit um „Helau-Spur“ in Mainz

    Streit um „Helau-Spur“ in Mainz

    Am Sonntag ist es soweit: Die Schranken an der Theodor-Heuss-Brücke werden aufgestellt. Vier Wochen lang müssen Pendler von da an den Umweg über die Autobahnbrücken nehmen. Doch es gibt Ausnahmen: Radfahrer, Fußgänger und Taxis dürfen weiter über die Brücke, ebenso Rettungsdienste. Und auch wer in der Fastnacht an einem Tag Auftritte auf beiden Rheinseiten hat, darf rüber. Geschlossen bleibt die Brücke hingegen zum Beispiel für Pflegedienste und Unternehmen. Das sorgt für Kritik.