Gesellschaft

  • In Mayen aufgewachsen - Schauspieler Mario Adorf ist tot

    In Mayen aufgewachsen – Schauspieler Mario Adorf ist tot

    Wir nehmen Abschied von einem der bedeutendsten Schauspieler Deutschlands und einem der berühmtesten Söhne des Landes Rheinland-Pfalz: Mario Adorf ist gestern im Alter von 95 Jahren in seiner Pariser Wohnung verstorben. Mario Adorf – Schauspieler, Autor, Weltstar. Und Rheinland-Pfälzer, das hat er immer wieder betont. Mario Adorf, am 07.08.2017 in Speyer „Ich werde oft gefragt: ‚Was ist ihre Heimat?‘. Und ich sage: Rheinland-Pfalz. Im genaueren Sinne die Eifel, die auch noch dazu gehört, nicht. Ja, aber wie gesagt, da ist kein Zweifel.“ Gerade mal drei Monate war Mario Adorf alt, als seine Mutter mit ihm von Zürich in die Eifel zog. Nach Mayen, wo Adorf aufwuchs und zur Schule ging. Studiert hat er unter anderem in Mainz. An der Johannes-Gutenberg-Universität, an der ihm 2010 die Ehrendoktorwürde verliehen wurde. Mario Adorf, am 19.11.2010 in Mainz „Immer wenn ich gehört oder gelesen habe, dass einem erfolgreichen Zeitgenossen die Ehrendoktorwürde verliehen wurde, konnte ich mich des leichten Verdachts nicht erwehren, dass es bei diesem so Ausgezeichneten zu einem regelrechten Doktortitel nicht ganz gereicht hat.“ Mario Adorf hat in seiner langen Karriere viele Preise erhalten und sich zeitlebens für Kultur engagiert. So ist er beispielsweise Mitbegründer der Wormser Nibelungenfestspiele. Das Land Rheinland-Pfalz wird einen seiner berühmtesten und treuesten Söhne nie vergessen, sagt Ministerpräsident Alexander Schweitzer heute. Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident RLP „Er war eine charismatische Persönlichkeit, man kann es nicht anders sagen. Eine europäische Persönlichkeit, aber immer auch ein Rheinland-Pfälzer gewesen. Deshalb ist es ein Tag der Trauer, aber auch des Stolzes darauf, dass eine Persönlichkeit wie Mario Adorf mit Rheinland-Pfalz verbunden ist.“ Mario Adorf hat Theater, Film und Fernsehen geprägt. Vielen wird er in guter Erinnerung bleiben. Nicht nur, aber vor allem in Rheinland-Pfalz.

  • Hilfe für Mobbing-Opfer

    Hilfe für Mobbing-Opfer

    Psychische Gewalt in Form von Mobbing – vor allem an Schulen ein immer heftigeres Problem. Laut aktuellem Schulbarometer wird fast jeder dritte Schüler mindestens einmal im Monat beschimpft, bedroht oder sogar körperlich angegriffen. Lehrkräfte sind damit häufig überfordert oder schauen weg. So erging es Norman Wolf. Er wurde Opfer massiven Mobbings. Heute hilft der Hesse anderen Betroffenen und spricht darüber an Schulen. Die Schülerinnen und Schüler, vor denen Norman Wolf heute steht, sind im gleichen Alter wie er damals – als das Mobbing begann. Angefangen hat es auf einer Klassenfahrt in der fünften Klasse. Danach sei er gebrandmarkt gewesen – als „Mobbingopfer“. Norman Wolf, Autor „Und dann ging es wirklich bis hin zu Sachen, wie dass mir ein Hakenkreuz auf die Stirn gekratzt wird im Unterricht, dass meine Sachen aus dem Fenster geworfen werden. Dass mir im Bus nach Hause auf den Kopf gespuckt wird. Dass mir auch einfach ins Gesicht geschlagen wird in der Pause und meine Nase blutet. Also es war alles dabei.“ Das jahrelange Mobbing prägt den zurückhaltenden Jungen. Norman Wolf, Autor „Was damals aufkam und was mich seitdem nie mehr verlassen hat, war die Angst. Also die war immer da. Es war die Angst in die Schule zu gehen, es war die Angst vor dem nächsten Tag, die war allgegenwärtig.“ „Und irgendwann kam bei mir der Zeitpunkt, da hat es bei mir vielleicht zwei, drei Jahre gedauert, dass ich soweit war, dass ich dachte ich bin irgendwie wertlos. Ich bin so wertlos, dass man mich anspuckt. Ich bin so wertlos, dass ich gar nicht verdient habe Platz auf der Welt einzunehmen.“ Mit zwölf Jahren, sagt Norman, wollte er sterben. Mit der sechsten Klasse der Bernhard-Adelung-Gesamtschule in Darmstadt spricht er offen darüber. Für viele ist das Thema erschreckend vertraut. „Hebt mal die Hand, wenn ihr auch schon […]

  • Start ins Sommersemester

    Start ins Sommersemester

    In diesen Minuten findet an der größten Hochschule in Rheinland-Pfalz – der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – die offizielle Begrüßung der neuen Studierenden statt. Mit dem Start des Sommer-Semesters kommen Tausende Erstsemester nach Mainz. Für viele bedeutet das nicht nur ein neues Studium, sondern auch eine neue Stadt, neue Menschen und ganz neue Herausforderungen. Marika Heusohn, 1. Semester Medizin „Also noch bisschen überwältigt. Aber gerade weil das Wetter heute auch so schön ist, freu ich mich total hier auch alles kennenzulernen.“ Maja Broeker, 1. Semester Wirtschaftspädagogik „Die ist groß. Also der Campus ist riesig. Es ist schon eine kleine Stadt hier.“ Selim Yigitce, 1. Semester Medizin „Ich bin schon nervös gewesen so. Vor allem es sind so neue Leute. Es ist ne neue Uni, es ist ne neue Stadt, man ist allein hier. Aber ich freu mich und ich hoffe ich pack das Studium.“ Mark Reiter, 1. Semester Medizin „Die neuen Leute kennenzulernen. Einfach neue Freundschaften zu knüpfen. Ja bisschen feiern so und dann halt aber auch aufs Studium. Also ich hab wirklich Lust halt zu lernen.“ Insgesamt rechnet die JGU in diesem Sommersemester mit rund 28.500 Studierende. Damit hätten sich die Zahlen nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren stabilisiert. Die Zahl der Ersteinschreibungen ist gegenüber dem Vorjahr aber zurückgegangen. Ein altbekanntes Problem für die Studierenden: Bezahlbaren Wohnraum zu finden. Nora Dietrich, 1. Semester Medizin „Es war schon ein bisschen Aufwand, also so zehn bis zwanzig Bewerbungen, Anschreiben so, musste ich schon rausschicken.“ Vera Lauer, 1. Semester Medizin „Wohnungssuche in Mainz, muss ich sagen, ist sehr, sehr schwer. Es ist sehr teuer, man braucht viel Geduld, bis man eine Wohnung gefunden hat und man braucht auch das entsprechende Budget.“ Till Hartmann, Vorsitzender AStA Uni Mainz „Wir haben auch 4.000 Wohnheimsplätze, aber wir sind 30.000 Studierende. Das heißt die Studierenden müssen […]

  • Kommt das Handwerks-Pflichtpraktikum?

    Kommt das Handwerks-Pflichtpraktikum?

    Wie soll meine Zukunft aussehen? Das fragen sich viele junge Menschen. Mehr als die Hälfte eines Jahrgangs entscheiden sich mittlerweile für ein Studium an einer Hochschule, das haben wir gerade gesehen. Gleichzeitig suchen viele Handwerksbetriebe vergeblich nach Nachwuchs. Um das zu ändern, will die rheinland-pfälzische CDU jetzt in den Gesprächen über eine Koalition mit der SPD vorschlagen, dass alle Schüler zwei Pflicht-Praktika in Handwerksbetrieben absolvieren müssen. Die Handwerkskammer Koblenz hat heute klar gestellt, dass ohne solche Pflicht-Praktika viele der Handwerksbetriebe um ihre Existenz fürchten müssten. Wer hier arbeitet sollte schwindelfrei sein. Dachdecker – ein Beruf mit Aussicht. Aber auch ein Handwerk, das in Not gerät. Die Fachkräfte fehlen. So auch bei Jan Winnen aus Koblenz. Der selbstständige Dachdeckermeister war für eine Zeit lang trotz voller Auftragsbücher ganz allein im Betrieb. Jan Winnen, Inhaber Dachdeckerbetrieb „Wir brauchen junge Leute. Wir brauchen dynamische Leute, die Lust auf Handwerk haben. Denn dann können wir viel mehr gemeinsam erreichen. Alleine geht es nicht. Kein Unternehmer in Deutschland kann alleine dauerhaft einen Betrieb führen ohne den Spaß zu verlieren.“ Vor zwei Jahren kam Ryan als Praktikant zu ihm. Weil es passte, machte der Firmenchef  Nägel mit Köpfen. Ryan Höpfinger, Dachdecker Auszubildender „Ich hatte den ersten Tag hier, wir sind zu einer Baustelle gefahren und im Auto hat der Chef noch gesagt: ‚Wie sieht’s aus? Willst du eine Ausbildung hier machen? Wenn ja, kannst du jetzt sitzen bleiben, wenn nein, kannst du wieder heimgehen.‘ Ja, dann habe ich gesagt, mache ich die Ausbildung halt hier.“ Eigentlich wollte Ryan Mechatroniker werden. Vom Beruf als Dachdecker wusste er vorher wenig. Erst das Praktikum hat ihn überzeugt. Ryan Höpfinger, Dachdecker Auszubildender „Mir ging’s nicht um die Arbeit, die ich tue, sondern wie das Miteinander ist im Betrieb. Wie verstehe ich mich mit meinen Arbeitskollegen, mit meinem Chef, ist mein […]

  • Reportagen und Nachrichten von Exiljournalisten

    Reportagen und Nachrichten von Exiljournalisten

    „Amal“ – das ist arabisch und heißt übersetzt: Hoffnung. Genauso heißt auch eine Nachrichten-Plattform, die sich gezielt an Flüchtlinge richtet. Das Besondere: Auch die Journalisten, die dort arbeiten, sind Flüchtlinge. Sie schreiben nicht auf Deutsch, sondern in ihrer Landessprache. Finanziert wird die gemeinnützige Plattform unter anderem von den Evangelischen Kirchen und der Europäischen Union. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Iran oder der Ukraine. Die Redakteure die hier in Frankfurt arbeiten, sind alle Flüchtlinge. Jeden Mittwoch besprechen sie die aktuellen Themen für die Nachrichtenplattform „Amal“. Julia Gerlach leitet die Redaktion. Die frühere Nahost-Korrespondentin hat das Projekt 2015 mitgegründet. Julia Gerlach, Gründerin von „Amal“ „Es dauert relativ lange, um so gut Deutsch zu lernen, dass man die Frankfurter Rundschau lesen kann oder die FAZ. Dafür muss man sehr lange Deutsch lernen. Wir sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, dass man von Anfang an, wenn man angekommen ist, sich zurechtfinden kann, weil man dann auch eine größere Motivation hat sich zu beteiligen und dass es auch wichtig ist, dass man versteht, was passiert in der Stadt. Dann geht das mit der Integration viel schneller.“ Die Beiträge auf „Amal“ erscheinen auf Arabisch, Persisch und seit 2022 auch auf Ukrainisch. Viktoriia Chernykova-Berezdetska arbeitet seit 2023 bei „Amal“. Sie stammt aus der ukrainischen Stadt Charkiw. Nach dem russischen Angriff flieht sie mit ihrem Sohn nach Deutschland. Hier als Journalistin einen Job zu finden, dass ist trotz 20 Jahren Berufserfahrung so gut wie unmöglich. Viktoriia Chernykova-Berezdetska, Redakteurin ukrainische Redaktion „Natürlich ohne Deutschkenntnisse kann ich nicht in meinem Bereich arbeiten. Für mich war es eine wirklich große Frage, wo kann ich in der Branche arbeiten, weil mein ganzes Leben war ich in Medien als Journalistin tätig.“ Heute gehört sie zu einem Team von mehr als 20 Exiljournalisten. Sie berichten über Politik, Jobmöglichkeiten für Flüchtlinge und persönliche […]

  • Zu wenig Freiwillige - kommt eine Pflichtfeuerwehr?

    Zu wenig Freiwillige – kommt eine Pflichtfeuerwehr?

    Was passiert, wenn es brennt – doch die Feuerwehr kommt erst, wenn es zu spät ist? Ein Szenario, das im Taunussteiner Stadtteil Watzhahn so geschehen kann, denn dort gibt es nicht mehr genügend Freiwillige für die Feuerwehr. Nur noch vier Männer engagieren sich in diesem Stadtteil und das kann schwere Folgen haben, denn die alleine können keinen Brandschutz sichern. Die Sirenen heulen, es brennt! Doch die Feuerwehr darf nicht ausrücken. Der Grund: Es fehlen Feuerwehrleute. Bei der freiwilligen Feuerwehr in Taunusstein-Watzhahn sind gerade einmal vier Männer übrig. Zu wenig, um im Notfall die Leiter schnell genug zu positionieren. So kann  die Hilfsfrist von 10 Minuten nicht eingehalten werden. Sebastian Faber, Wehrführer „Ich sag mal mit drei Jungen kriegt man die relativ schnell gestellt. Wir sind ja jetzt schon im betuchten Alter. Dann dauert es schon etwas länger, es geht, aber es tut halt echt extrem weh.“ Die freiwillige Feuerwehr Watzhahn braucht eigentlich 18 potentielle Einsatzkräfte. Wird diese Zahl nicht erreicht, muss die Kommune  eine Pflichtfeuerwehr einberufen. Heißt: Männer und Frauen zwischen 18 und 50 Jahren  werden dann zum Dienst verpflichtet. Ein Schritt, den alle vermeiden wollen. Hans-Joachim Hippler, Stellv. Stadtbrandinspektor Taunusstein „Es ist halt ein kleines Ort mit 270 Einwohnern. Man muss halt jetzt wirklich rühren, was wir auch schon gemacht haben die ganze Zeit aber es haben sich bis jetzt wenige interessiert für die Feuerwehr.“ Das war nicht immer so. 2002 gab es hier sogar noch eine Jugendfeuerwehr. Da war das mit dem Nachwuchs kein Problem. Michael Leukel, Freiwilliger Feuerwehrmann „Ich kann auch nicht verstehen, dass keiner mehr Interesse an der Feuerwehr hat. Das war früher einfach ein Muss, wenn man alt genug war, dass man zur Feuerwehr geht.“ Heute wohnen in Watzhahn überwiegend ältere Menschen. Die Jüngeren ziehen immer öfter weg. Das Ehrenamt bleibt an wenigen hängen, die […]

  • Schwierige Wohnungssuche für Menschen mit Behinderung

    Schwierige Wohnungssuche für Menschen mit Behinderung

    Es gibt zu wenig bezahlbare Wohnungen. Das trifft eine Gruppe besonders hart: nämlich Menschen mit Behinderung. Denn barrierefreie Wohnungen sind Mangelware. Wir zeigen Ihnen, wie sich ein junger Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet den Traum von seiner eigenen Wohnung erfüllt hat. Felix Kochen ist 34 Jahre alt und lebt alleine in einer Wohnung in Frankfurt. Davor lebte er bei seinen Eltern in einem barrierearmen Haus. Durch seine Querschnittslähmung ist er von klein auf auf einen Rollstuhl angewiesen. Trotzdem wächst vor neun Jahren der Wunsch in ihm, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Felix Kochen, 34 Jahre alt „Es war einfach an der Zeit, dass ich für mich gedacht habe: Jetzt würde ich gerne mal ausziehen und dann habe ich meinen Eltern gesagt: ‚So, ich würde gerne ausziehen‘ und dann haben wir ein bisschen gesucht und überlegt, wie geht es weiter.“ Das ist der Punkt, an dem viele Familien irgendwann verzweifeln. Zunächst muss die Wohnung barrierefrei sein. Oft sind die Bewohner aber auch noch auf Unterstützung angewiesen. Gerade wenn sie vorher noch nicht alleine gelebt haben. Das gestaltet die Suche schwierig. Felix Kochen hat seine Wohnung nur durch einen Zufall bekommen. Ein Verwandter verwies ihn direkt an die Lebenshilfe Frankfurt. Hier bekommt er Unterstützung, falls er sie benötigt. Felix Kochen, 34 Jahre alt „Ich wohne recht selbstständig. Habe aber dreimal die Woche Betreuung, also Assistenz – zum Beispiel im Behördlichen bekomme ich Unterstützung, dann im Haushalt auch ein bisschen. Bettbeziehen ist etwas, was alleine nicht so gut geht.“ Ohne die Lebenshilfe könnte sich Felix eine solche Wohnung nicht leisten. Ein Problem, das auch andere Wohnungssuchende mit Behinderung haben. Bei der Lebenshilfe Hessen melden sich regelmäßig Familien, die verzweifelt eine Unterkunft suchen. Alexander Hagen, Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. „Nach UN-Behindertenrechtskonvention und Bundesteilhabegesetz hat jeder Mensch mit Beeinträchtigung einen rechtlich versicherten Anspruch darauf, so […]

  • Weniger Geld für Integrationskurse

    Weniger Geld für Integrationskurse

    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, kurz BAMF, will künftig weniger Personen die Kurse bezahlen – eine umstrittene Sparmaßnahme. „Leben in Deutschland“ – so heißt dieser Integrationskurs an der Volkshochschule Frankfurt. Die Teilnehmer, unter anderem aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan, diskutieren hier über Werte wie Verantwortung, Respekt und Toleranz. Der 18-jährige Ukrainer Maksym Zolotarev ist dankbar, dass ihm dieser Kurs aus Steuergeldern bezahlt wird. Dass diese Finanzierung für seine Landsleute künftig wegfallen soll, sieht er mit gemischten Gefühlen. Maksym Zolotarev, Teilnehmer Integrationskurs „Ich verstehe Leute, die in Deutschland leben und die Steuern bezahlen und was hier passiert. Leute müssen dann selbst bezahlen. Aber Leute, die hierher kommen, sie haben keine Deutschkenntnisse und sie müssen arbeiten – aber ohne Deutschkenntnisse kann man nicht arbeiten.“ Das am Kursende erlangte B1-Niveau ist wesentliche Voraussetzung für einen Job. Und ohne den dürfte es vielen Asylsuchenden und Flüchtlingen schwer  fallen, die rund 3500 Euro für den Integrationskurs aufzubringen. Der umfasst rund 700 Stunden. Das BAMF fördert im laufenden Haushaltsjahr nur noch Migranten mit „positiver Bleibeperspektive“ und teilt uns dazu  mit: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge „Das [Bundesministerium des Innern] reagiert damit auf die reduzierten Migrationszahlen und senkt die Ausgaben, senkt gleichzeitig Fehlanreize und setzt Prioritäten. […] Die […] Maßnahmen tragen zur langfristigen Sicherung des Integrationskurssystems bei.“ Dass das BAMF künftig weniger Integrationskurse für Migranten bezahlen will, hat handfeste finanzielle Gründe. Im Jahr 2021 gab es dafür noch 475 Millionen Euro aus, im vergangenen Jahr waren es schon über 1,3 Milliarden. Das lasse sich auf Dauer nicht finanzieren. Die Reduzierung der Integrationskurse ist für die Volkshochschule Frankfurt ein schwerer Schlag. Künftig werde voraussichtlich die Hälfte der Teilnehmer wegfallen. Danijel Dejanović, Direktor Volkshochschule Frankfurt „Wir beziffern den Verlust bis 800.000 Euro für die Institution Volkshochschule Frankfurt. Und die andere Situation ist natürlich auch, dass wir darüber […]

  • Zwei Jahre Innenstadtoffensive in Hessen

    Zwei Jahre Innenstadtoffensive in Hessen

    Seit zwei Jahren geht das Land Hessen in elf hessischen Innenstädten mit verstärkten Polizeikontrollen gegen Straftäter vor. Damit will die schwarz-rote Landesregierung nicht nur die Kriminalität in den Innenstädten zurückdrängen, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bürger steigern. Innenminister Roman Poseck war heute in Gießen unterwegs. Kameras überwachen den Gießener Marktplatz. Was hier passiert, bleibt nicht ungesehen. Eine hohe polizeiliche Präsenz, Waffenverbotszonen und Videoschutzanlagen gehören zur Innenstadtoffensive der hessischen Landesregierung. Und zeigen aus Sicht des Innenministers ihre Wirkung. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Nach zwei Jahren sehen wir durchaus beachtliche Erfolge. Die Kriminalität geht in Gießen zurück, wir haben einen Rückgang an Kriminalität im vergangenen Jahr um ungefähr zehn Prozent. Das ist ein durchaus hoher Wert, der auch deutlich über dem Rückgang im Landesschnitt liegt und dabei gehen insbesondere Straftaten zurück, die in der Innenstadt, die gewissermaßen auf den Straßen begangen werden.“ So seien Taschendiebstähle um fast 30 Prozent zurückgegangen, Raubdelikte um fast 15 Prozent. Vor allem Überwachungskameras würden Kriminelle abschrecken, doch nicht nur das … Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Sie helfen auch, Straftaten zu verfolgen. So gab es hier in der unmittelbaren Nähe im vergangenen Herbst ein versuchtes Tötungsdelikt. Das konnte wesentlich auch mithilfe einer Videoschutzanlage aufgeklärt werden.“ Die Videoüberwachung soll deshalb künftig auch in gefährlichen Ecken, sogenannten Angsträumen, noch verstärkt werden, für das subjektive Sicherheitsempfinden der Gießener. Seit zwei Jahren nimmt die Polizei vermehrt Wettbüros, Bars, Spielhallen und Szenelokale in den Blick und führt dort häufiger Razzien durch. Die hessische AfD-Fraktion kritisiert die Innenstadtoffensive. Hessen sei dadurch nicht sicherer geworden. Pascal Schleich (AfD), Abgeordneter Landtag Hessen „Die Innenstadtoffensive verändert die Sicherheitslage leider nur punktuell in eng begrenzten Örtlichkeiten. Gerade in den Kriminalitätsfeldern, die der Bevölkerung die Verbrechensfurcht besonders einflößen, das heißt in Sexualdelikten, bei Wohnungseinbrüchen und bei Gewaltdelikten, dort haben wir eine Steigerung.“ Die AfD fordert: Polizeikräfte müssten besser […]

  • Grabsteinsanierung am Jüdischen Friedhof in Mainz

    Grabsteinsanierung am Jüdischen Friedhof in Mainz

    Seit gut fünf Jahren ist der Jüdische Friedhof in Mainz UNESCO-Weltkulturerbe. Die jahrhundertealten Grabsteine dokumentieren die Geschichte des einstigen Zentrums des Judentums. Doch der Zahn der Zeit nagt an ihnen, ein Großteil muss aufwändig restauriert werden. Ein Langzeitprojekt, für das die Stadt jetzt weitere finanzielle Unterstützung erhält. Der Alte Jüdische Friedhof in Mainz, er gilt als einer der ältesten in ganz Europa. Die hebräischen und deutschen Inschriften bezeugen Leben, Wirken und religiöse Traditionen der jüdischen Gemeinde, vor und nach ihrer Vertreibung im 15. Jahrhundert. Die ältesten Grabsteine stammen aus dem 11. Jahrhundert und haben ebenfalls  eine bewegte Geschichte hinter sich. Aharon Ran Vernikovsky, Rabbiner Jüdische Kultusgemeinde Mainz – Rheinhessen „Dann wurden sie Jahrhunderte später weggetragen, zweckentfremdet, geschändet. Sie dienten als Baumaterial. Und dann wurden sie gefunden, gesichert und durch meinen Vorvorgänger, kann man sagen, Rabbiner Sali Levi, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Mainz, in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, von ihm wurden sie dann wieder hier aufgestellt.“ Insgesamt 1.700 Grabsteine stehen hier, viele sind aus Sandstein und mittlerweile stark verwittert. Damit sie wieder sicher stehen und ihre Inschriften erhalten bleiben, lässt die Stadt Mainz einen Großteil bis 2033  restaurieren. Geschützt unter Hauben, damit sie trocknen und nach fachgerechter Behandlung aushärten können. 150 Steine sind bereits gesichert, weitere 70 sollen in diesem Jahr folgen. Nino Haase (parteilos), Oberbürgermeister Mainz „In Zeiten, wo wir viele Konflikte auf der Welt haben, wo auch Antisemitismus und generell das Thema Ausgrenzung an vielen Stellen hochkocht, ist es wichtig, die gemeinsame kulturelle Herkunft zu betonen. Und das tun wir hier, zusammen mit dem Besucherzentrum, mit der Restaurierung des Friedhofs, ihn mehr in unsere Stadtöffentlichkeit wieder zu ziehen.“ Die spendenfinanzierte Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Arbeiten an den Grabsteinen mit 85.000 Euro. Das deckt ein Drittel der Kosten für dieses Jahr, den Rest teilen sich Stadt und […]

  • Eisbaden in Gernsheim

    Eisbaden in Gernsheim

    Menschen steigen freiwillig in Wasser, das kälter ist als ihr Kühlschrank. Manche nennen es Wahnsinn – andere nennen es Gesundheit. Das Thermometer zeigt: Nur 8 Grad Wassertemperatur. Für die meisten viel zu kalt –  für diese Schwimmer nicht. Sie steigen in den See, Woche für Woche, bei jedem Wetter. Eisbaden gehört für sie einfach dazu. Entscheidend ist die richtige Vorbereitung. Monika Thurner, Eisschwimmerin „In die Atmung einzutauchen, also schon außerhalb in so eine entspannte vier auf vier einatmen, bisschen die Atmung halten, auf acht ausatmen, da kann ich den Parasympathikus beruhigen.“ Der sogenannte Parasympathikus – auch „Ruhenerv“ genannt – sorgt dafür, dass der Körper herunterfährt und neue Energie aufbaut. Die Durchblutung wird angeregt, das Immunsystem aktiviert und Entzündungen können gehemmt werden. Adrenalin und Endorphine schießen in die Höhe – viele berichten von einem regelrechten Glücksgefühl nach dem Bad. Monika Thurner, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Eisschwimmerin „Der Körper reguliert die Stresshormone mit Glückshormone. Das ist ein Vorgang das macht der ganz automatisch, wenn du eben nicht in dieser Schockgeschichte hängen bleibst, sondern aus eigener Kraft diesen Zustand bewältigst, du bist nicht mehr ohnmächtig. Das Gehirn merkt sich diesen Vorgang und kann sich auch in anderen Situationen regulieren.“ Wie weit man ins Wasser geht, entscheidet jeder selbst. Manche schwimmen ein paar Meter und bleiben in Bewegung, andere verharren ruhig im Wasser. Hände und Kopf bleiben dabei oft über Wasser, denn hier verliert der Körper besonders schnell Wärme. Eisbaden ist längst mehr als ein Nischensport. Die Community wächst stetig – sogar international. Bei der Weltmeisterschaft in Finnland wagen sich rund 1700 Teilnehmer aus 50 Ländern ins eiskalte Wasser – bei minus 1 Grad, ohne Neoprenanzug. Mit dabei: Simone und Saimir aus Hessen. Saimir Karaj, Eisschwimmer „Freistil war da 50m und da hab ich unerwartet Platz 1 gemacht in meinem Rennen.“ Simone Flügge, Eisschwimmerin […]

  • Hospizverein Kaiserslautern bietet Letzte-Hilfe-Kurse an

    Hospizverein Kaiserslautern bietet Letzte-Hilfe-Kurse an

    Fast sechs Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Die meisten von ihnen werden zuhause versorgt – von Angehörigen. Aber wie pflege ich richtig? Und die wohl schwierigste Frage: Wie kümmere ich mich um einen Menschen, wenn er im Sterben liegt? Antworten gibt jetzt der Hospizverein Kaiserslautern im Letzte-Hilfe-Kurs. Seit 13 Jahren pflegt Sabine Johannsen Ihre Mutter. Gemeinsam mit ihrem Bruder teilt sie sich die Aufgaben. Heute hat sie Frühschicht: Hilft ihrer demenzkranken Mutter aus dem Bett, wäscht sie, hilft ihr beim Frühstück. Sabine Johannsen „Das war für mich am Anfang auch eine Überwindung, weil man hat seine Mutter ja nie von Kopf bis Fuß geduscht. Aber sie hat mir dann gesagt: Das tut gut.“ Mittlerweile ist die Pflege für sie Routine geworden. Stolze 102 Jahre ist Sabine Johannsens Mutter – die alle nur liebevoll Winnie Puh nennen – alt. Das Thema Tod und Sterben hat die Familie lange verdrängt. Sabine Johannsen „Als jetzt unsere Mutter die Lungenentzündung und dieses Jahr diesen Infekt hatte und es wirklich ein schmaler Grat war, ob sie es schafft oder nicht, da wird man immer noch mitten ins Herz getroffen. Und trotzdem möchte man, dass es der Person so geht, wie sie es möchte.“ Ihre Mutter wünscht sich, zu Hause zu sterben. Sabine Johannsen möchte ihr diesen Wunsch erfüllen, stellt sich aber viele Fragen. Antworten findet die 72-Jährige beim Hospizverein Kaiserslautern. Dieser bietet einen sogenannten Letzte Hilfe Kurs an, der Angehörigen Orientierung geben soll im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Anette Borchers, Hospizverein Kaiserslautern „Unruhe, veränderte Atmung, rasselnde Atmung, das ist das, was, man oft sieht am Ende des Lebens. Allein schon die Aufklärung darüber, was passiert in den letzten drei Tagen. Wann beginnt überhaupt das Lebensende, wann beginnt das aktive Sterben? Wann fängt man an zu sterben? Drei Monate vorher oder nur in […]

  • Superman & Co als Präventionsbotschafter

    Superman & Co als Präventionsbotschafter

    Welches Kind wollte nicht schon immer mal Spiderman, Thor oder Captain Marvel treffen? Für fünf Grundschulklassen wurde dieser Erlebnis jetzt wahr. Sie konnten die Superhelden gestern an der Schillerschule im rheinland-pfälzischen Lahnstein erleben. Denn das Polizeipräsidium Koblenz hat dort ein Präventionsprojekt gegen Kinder-Kriminalität veranstaltet. Beeindruckend nah steht Batman vor den Schülern der Schillergrundschule, der Freiherr-vom-Stein-Schule und der Grundschule Friedrichssegen. Und er kommt nicht allein. Denn auch Thor, Spiderman, Captain Marvel und Scarlet Witch sind heute angereist. Und zwischen den Superhelden die Alltagshelden der Polizei Koblenz. Gemeinsam wollen sie den Schülern heute zeigen, wie man zum Helden wird. Anne Begen-Meeß alias Captain Marvel „Captain Marvel ist ja schon sehr, sehr, sehr selbständig. Also eine sehr selbständige Frau, die sagt, was sie denkt, sagt, was sie fühlt, nicht viel mit sich machen lässt. Was ihr nicht gefällt. Oder gar nichts mit sich machen lässt, was ihr nicht gefällt und das ist einfach wichtig, dass die Kinder das auch mitbekommen, dass die wissen, hier meine Gefühle sind wichtig, es ist wichtig, was ich denke, es ist wichtig, wie es mir geht, wie ich mich fühle und dass ich auch nein sagen darf.“ Sascha Stranz alias Thor „Thor steht für Werte wie Stolz, ehre, Familie, Zusammenhalt und ich hab heute zusammen mit dem Norbert Heck das Thema soziale Medien, Datenschutz und grad allgemein Internet gehabt und wir haben versucht, das ganze, genau diese Werte auch mit in das Thema reinzubringen.“ Ein wichtiger Punkt: Dinge im Internet kritisch hinterfragen und Hilfe holen. In Workshops reden die Superhelden und Polizisten mit den Schülern über Cybermobbing, Cybergrooming, Zivilcourage und bringen ihnen bei, ihre Aggressionen zurückzuhalten. Denn ob im persönlichen Umgang oder im Digitalen: die Kriminalität von Kindern nehme zu, sagt Polizeihauptkommissar Norbert Heck. Norbert Heck, Polizeipräsidium Koblenz „Wir stehen dafür, dass die Welt ein bisschen besser wird. […]

  • Blinder Influencer aus Marburg

    Blinder Influencer aus Marburg

    Er bringt hunderttausende Menschen auf Social Media zum Lachen – und spricht gleichzeitig über ein wichtiges Thema: das Leben mit einer schweren Seh-Behinderung. Yusuf Alp Ay aus Marburg – auf Social Media besser bekannt als „Der Blinde vom Block“. In seinen Videos zeigt er seinen Alltag – improvisiert, ohne Skript und oft mit einer großen Portion Selbstironie. „Was geht ab, Leute? Hier ist der Blinde vom Block. Ich befinde mich vor meiner alten Schule.“ Yusuf Alp Ay erzählt von seiner Schulzeit. Erinnerungen, die nicht immer schön sind. Besonders seine Kindheit und Jugend waren schwer. Yusuf Alp Ay, blinder Influencer „Draußen schien die Sonne, in mir drinne war Krieg, weil ich habe konstant an Sehstärke verloren. Wenn man noch klein ist, will man das nicht realisieren, man akzeptiert nicht, dass man jetzt an Sehstärke verliert, sondern sucht Ausreden. Ich war zu viel am Handy, habe zu wenig geschlafen. Aber irgendwann ist es halt so, die Krankheit holt einen ein.“ Denn sie ist fortschreitend. Mit 18 Jahren wird er  als gesetzlich blind eingestuft. Heute bleiben ihm nur noch etwa zwei Prozent seines Sehvermögens. Yusuf beschreibt es selbst so, als würde er durch ein kleines Loch gucken. Durch seine Krankheit fällt der 26-Jährige in eine Depression. Doch er schafft es, sich zurückzukämpfen, findet seine Lebensfreude wieder. Genau das ist auch der Grund, warum er seinen Alltag auf Social Media teilt. Yusuf Alp Ay, blinder Influencer „Auf dieser Erde gibt es so viel Negatives. Ich versuche mit meinem Account bisschen Positives beizutragen. Ich will anderen Menschen Mut machen, die selbst eine Krise durchleben oder durchlebt haben und einfach Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“ Und damit wird er erfolgreich: Über 130.000 Menschen folgen ihm auf TikTok, über 70.000 auf Instagram. Für ein selbstständigeres Leben verlässt er Stuttgart und lebt nun in Marburg – Deutschlands […]

  • Wie funktioniert der neue SCHUFA-Bonitätscheck?

    Wie funktioniert der neue SCHUFA-Bonitätscheck?

    Wenn Sie eine Wohnung mieten, einen Kredit für ein Auto aufnehmen oder einen neuen Handyvertrag abschließen möchten, wird die SCHUFA mit Sitz in Wiesbaden relevant. Sie und ihr sogenannter SCHUFA-Score entscheiden unter anderem darüber, ob Sie kreditwürdig sind. Und seit Kurzem gibt es einen neuen Score, den Sie nun auch selbst einsehen können. Unsere Reporterin Luca Engel hat sich das System mal genauer angeschaut – ein Selbstversuch. „Der neue SCHUFA Score verspricht transparent und einfach einsehbar zu sein. Wie einfach einsehbar er wirklich ist, teste ich jetzt mal aus.“ Um meinen SCHUFA-Score einzusehen, lege ich zuerst online ein Konto an – das geht kostenlos über die Website oder App mit E-Mail und Passwort. „Das mit dem Konto anlegen ging jetzt total schnell. Jetzt fehlt nur noch der nächste Schritt. Und zwar die Verifizierung meiner Identität. Das kann ich machen, indem ich mir einen Brief nach Hause schicken lasse, das dauert allerdings 3-5 Tage oder mit der eID, das ist die online Funktion des Ausweises. Da fehlt mir allerdings der Pin. Da mein Ausweis schon ein bisschen älter ist muss ich die online Funktion erst mal beantragen. Und das hier bei der Stadt und da bekomme ich hoffentlich jetzt gleich meinen PIN.“ Wer seinen Ausweis mit aktivierter eID hat, kann direkt loslegen, sobald ein SCHUFA-Account erstellt ist. Alternativ kann man sich den Score  auch telefonisch anfordern – praktisch für alle, die nicht online unterwegs sind. Allerdings erhält man dann keine  detaillierte Einsicht in die Daten. Ich komme jetzt zum interessanteren Teil – meinem SCHUFA-Score. Der zeigt meine Bonität, also meine Zahlungsfähigkeit. Der Score ist seit der Umstellung einfacher zu verstehen. Statt wie bisher  in Prozent wird er nun in Punkten von 100 bis 999 angegeben. Je nach Punktzahl wird man in eine von fünf Klassen eingeteilt – von „hervorragend“ bis „ungenügend“. Statt […]