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Ebola-Patient in Frankfurt gelandet — Abschiebeflüge nach Syrien — Weniger Fluggäste am Flughafen Frankfurt Ebola-Patient gelandet Ein mit dem lebensgefährlichen und hoch-ansteckenden Ebola-Virus infizierter US-Bürger ist in der vergangenen Nacht nach Frankfurt geflogen worden. Er wird auf einer hochspezialisierten Isolierstation der Universitäts-Klinik Frankfurt versorgt. Laut dem Bundes-Gesundheitsministerium besteht für die Bevölkerung keinerlei Infektionsgefahr. Der Patient wurde isoliert aus der Demokratischen Republik Kongo ausgeflogen. Bei ihm wurde ein seltener Stamm des Ebola-Virus entdeckt, gegen den es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Erst im Juni wurde ein erster infizierter US-Arzt erfolgreich in Berlin therapiert. Abschiebeflüge nach Syrien Hessens Innenminister Roman Poseck hat sich für regelmäßige Abschiebeflüge nach Syrien ausgesprochen. Wichtig sei ihm dabei zu differenzieren. Straftäter und Gefährder müssten zuerst abgeschoben werden. Doch auch für integrierte syrische Flüchtlingen, die kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht haben und Sozialleistungen in Anspruch nehmen, seien Abschiebungen angesichts der Belastung hiesiger Sozialsysteme unvermeidbar, so Poseck. Gut integrierte Syrer – wie etwa Ärzte oder Pflegekräfte – könnten bleiben – vor allem dann, wenn sie auch schon einen deutschen Pass hätten. Weniger Fluggäste Im ersten Halbjahr haben 28,9 Millionen Passagiere den Flughafen Frankfurt genutzt. Das waren 0,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ein Grund für den Rückgang sind nach Auskunft des Flughafenbetreibers Fraport die Streiks bei der Lufthansa gewesen. Außerdem seien wegen des Kriegs im Iran viele Flüge in den Nahen Osten ausgefallen. Zulegen konnte der Flughafen hingegen beim Frachtverkehr. Dort stieg das Volumen um 1 Prozent auf rund 1 Millionen Tonnen.


