Kriminalität

  • Hünfelden: Sohn zündet seine Mutter an - 76-Jährige stirbt

    Hünfelden: Sohn zündet seine Mutter an – 76-Jährige stirbt

    Wir starten in die Sendung mit einer unfassbaren Tat: Ein Mann soll gestern Abend im Landkreis Limburg–Weilburg in Hessen nach einem häuslichen Streit seine eigene Mutter angezündet haben und davongelaufen sein. Und das vor den Augen der 103 Jahre alten Großmutter, die ebenfalls schwere Brandverletzungen erlitt. Es ist eine Tat, die fassungslos macht! Am Abend wird die Feuerwehr Hünfelden alarmiert, ein Haus im Ortsgebiet brennt. Als die Einsatzkräfte dort eintreffen, machen sie eine grausige Entdeckung. Eine 76 Jahre alte Frau, leblos in der Kellerwohnung des Hauses, mit schweren Brandverletzungen. Ihre 103 Jahre alte Mutter lebt noch, sie wird schwerverletzt in die Klinik transportiert.  Der 45 Jahre alte Sohn der Getöteten, der mit seiner Mutter und Großmutter gemeinsam in der Wohnung lebt, gerät in Verdacht. Im Beisein seiner Großmutter soll er seine Mutter bei einem Streit angegriffen und schließlich angezündet haben. Danach soll er vom Tatort geflüchtet sein. Sejdullah Kqiku, Polizeipräsidium Westhessen: „Wir hatten zunächst eine Öffentlichkeitsfahndung angeregt über die Staatsanwaltschaft. Und starke Polizeikräfte wurden hinzugezogen. Und auch ein Polizeihubschrauber und der Tatverdächtige konnte dann in der näheren Umgebung festgestellt und festgenommen werden.“ Ein Großaufgebot, samt Spezialeinheit und Hundestaffel. Wegen einer Tat, die dem gesamten Ort einen tiefen Schock versetzt. Silvia Scheu-Menzer, Bürgermeisterin Hünfelden: „Wir haben gesprochen, es waren viele Ängste da, bei den einen, bei den anderen weniger, weil man ja auch nicht wusste, kommt die Person nochmal, ja, nein, und meine Aufgabe, ich habs als meine Aufgabe empfunden, einafch da zu sein, gegebenenfalls zu gucken, ob jemand ne Übernachtungsmöglichkeit braucht, weil er vielleicht Angst hat hier in der Nacht zu bleiben.“ Um die genauen Hintergründe der Tat zu beleuchten, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Der mutmaßliche Täter habe sich bisher nicht zur Tat geäußert. Derzeit werde ein Gutachten zum seelischen Gesundheitszustand des Mannes erstellt. Aktuell ist er in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

  • Urteil gefallen - Lange Haftstrafe im Prozess um getöteten Zugbegleiter

    Urteil gefallen – Lange Haftstrafe im Prozess um getöteten Zugbegleiter

    Der Fall hatte weit über Rheinland-Pfalz hinaus für Entsetzen gesorgt: Im vergangenen Februar wird der Zugbegleiter Serkan Çalar bei einer Fahrscheinkontrolle in einem Regionalzug bei Landstuhl brutal niedergeschlagen. Zwei Tage später stirbt der 36-Jährige an den Folgen seiner Verletzungen. Der alleinerziehende Familienvater hinterlässt zwei Kinder. Heute hat das Landgericht Zweibrücken den Täter verurteilt. Zehn Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der 26-jährige Iovanni V. den Zugbegleiter Serkan Çalar bei einer Fahrkartenkontrolle mit mehreren Faustschlägen getötet hat. Einen Tötungsvorsatz sieht das Gericht aber nicht. Entscheidend war unter anderem das Verhalten des Täters nach der Tat. Corinna Zellmann, Sprecherin des Landgerichts Zweibrücken „Schließlich äußerte der Angeklagte gegenüber dem Zugbegleiter etwas in der Art wie ‚das wird ihm eine Lehre sein‘, was denklogisch voraussetzt, dass er davon ausging, dass der Zugbegleiter das Geschehen überlebt.“ Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft gefordert, die Nebenklage sogar eine Verurteilung wegen Mordes. Yalçın Tekinoğlu, Anwalt der Nebenklage „Serkan Çalar wurde mit mindestens vier Schlägen niedergestreckt und getötet. Und das Urteil heute ist für die Angehörigen und für die Familie ein weiterer Schlag ins Gesicht.“ Während der Anwalt der Nebenklage von einem „klaren Fehlurteil“ spricht, empfindet die Verteidigung das Strafmaß für den Angeklagten als zu hoch. Barbara Schamma Verteidigerin „Also sachlich ist es richtig. Es ist der richtige Strafrahmen, angenommen die Tat wurde sachlich richtig bewertet. Das Strafmaß ist in unseren Augen zu hoch.“ Dimitrios Giannadakis, Verteidiger „Wir haben plädiert auf minderschwerer Fall. Minderschwerer Fall der Körperverletzung mit Todesfolge fängt bei einem Jahr an.“ Ein emotionaler Prozess, der bundesweit für Aufsehen sorgte, geht damit zu Ende. Zum Prozessauftakt waren viele Angehörige des Opfers erschienen. Heute blieb die Familie der Urteilsverkündung fern. Yalçın Tekinoğlu, Anwalt der Nebenklage „Die Familie hatte hier sechs Hauptverhandlungstage sehr aufmerksam, sehr geduldig zugehört. Hatte dem Täter […]

  • Internationale Enkeltrickbetrüger-Bande in Frankfurt vor Gericht

    Internationale Enkeltrickbetrüger-Bande in Frankfurt vor Gericht

    Es ist mittlerweile der Klassiker unter den Betrugsmaschen – der sogenannte Enkeltrick, bei dem meist ältere Menschen einen schockierenden Anruf erhalten, massiv unter Druck gesetzt werden und so nicht selten um ihr Erspartes gebracht werden. Doch wer verübt eigentlich solche Taten? Wir haben heute am Landgericht in Frankfurt den Auftakt eines Schockanruf-Prozesses begleitet. Banden- und gewerbsmäßiger Betrug – so lautet die Anklage heute am Landgericht in Frankfurt. Zwei Männer und eine Frau, zwischen 20 und 25 Jahre alt und alle mit polnischer Staatsbürgerschaft, sollen im Zeitraum von August bis November 2025 an drei Taten beteiligt gewesen sein. Jacob Bonavita, Staatsanwalt „Es kam im November 2025 zur Festnahme nach einer Tat, die hier in Frankfurt vollendet wurde. Die Geschädigte hatte da schon den Beutel mit der Tatbeute übergeben. Aber dann konnte die eine Angeklagte auf frischer Tat festgenommen werden. Daraufhin wurden dann die anderen beiden Angeklagten auch festgenommen. Und dann konnte man im Zuge der Ermittlungen noch zwei weitere Taten, eine in Idar-Oberstein und eine weitere Tat aus Offenbach feststellen.“ Bei der Tat in Offenbach wurden dem 88-jährigen Opfer Geld und Wertgegenstände im Wert von 350.000 Euro gestohlen. Das Besondere an der Tat in Frankfurt, die zur Festnahme aller drei Angeklagten geführt hat: Einer Zivilstreife, die gerade in der Frankfurter Innenstadt unterwegs war, ist die Angeklagte Natalia B. durch ihr ungewöhnliches und hektisches Verhalten aufgefallen. Jacob Bonavita, Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt „In diesem Fall war es so, dass den im Einsatz befindlichen Polizeibeamten die Angeklagte aufgefallen ist aufgrund ihres Verhaltens und man dann den Verdacht hatte, dass es sich eben um eine bevorstehende Straftat handelte. Daraufhin haben dann die Polizeibeamten die Angeklagte verfolgt. Und die Vermutung der Polizei war richtig und es kam dann eben auch zu dieser Tat. Und man konnte dann zumindest für diesen Fall die erlangte Tatbeute auch wieder […]

  • Sieben Jahre nach Ekelwurst-Sandal: Ehemalige Wilke-Chefs in Kassel vor Gericht

    Sieben Jahre nach Ekelwurst-Sandal: Ehemalige Wilke-Chefs in Kassel vor Gericht

    Es ist einer der schwersten Lebensmittelskandale Deutschlands, der vor knapp sieben Jahren ans Licht kommt. Verunreinigte und vergammelte Fleischwaren der Firma Wilke-Wurst aus dem nordhessischen Twistetal soll elf Menschen das Leben gekostet haben. Seit heute stehen nach langer und komplizierter Beweisführung nun mit den Wilke-Chefs drei mutmaßlich Verantwortliche in Kassel vor Gericht. Ihnen wird unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. Verschimmelte Wurst – ekelerregende Zustände. Diese Bilder haben Mitarbeiter vor der Schließung der Wilke-Wurstfabrik aufgenommen, sie tauchen nach Bekanntwerden des Skandals im Jahr 2019 auf. Elf Menschen sterben, Dutzende erkranken. Ex-Wilke-Mitarbeiterin „Ich habe teilweise in meinen Bereich Missstände gemeldet. Es hat keinen interessiert.“ Andreas Kampmann, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten „Der Geschäftsführer hat den Betrieb geführt mit Schrecken und Angst. Hat die Mitarbeiter unter Druck gesetzt. Diejenigen, die mal was gesagt haben wurden entweder zusammengeschrien oder der Geschäftsführer ist weggelaufen.“ Der Ex-Geschäftsführer, seine Stellvertreterin und der Produktionsleiter sitzen seit heute auf der Anklagebank. Moritz Teschner, Staatsanwaltschaft Kassel „Den Angeklagten wird in mehreren Fällen fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung, die versuchte gefährliche Körperverletzung durch Unterlassen, gewerbsmäßiger Betrug sowie Straftaten gegen das Lebensmittelrecht vorgeworfen.“ Die Wilke-Chefs sollen von der Gesundheitsgefahr ihrer Ware gewusst haben. Sie sollen außerdem bereits verdorbene Wurst mit neuen Ablaufdaten etikettiert haben. Die Staatsanwaltschaft nennt wirtschaftliche Interessen als Motiv. Moritz Teschner, Staatsanwaltschaft Kassel „Die Angeklagten sollen verantwortlich dafür gewesen sein, dass im Betrieb schlechte hygienische Zustände geherrscht haben sollen, die die Vermehrung und Verbreitung von Listerien begünstigt haben sollen. Mit der weiteren Konsequenz, dass diese Listerien auch auf die Fleisch- und Wurstwaren übergegangen sein sollen.“ Selbst der Umstand, dass bei internen  Kontrollen  Salmonellen und Listerien  festgestellt wurden, hätte  die Angeklagten nicht gestoppt. Listerien sind Bakterien, die für ältere und geschwächte Menschen lebensgefährlich sein können. Viele der Betroffenen waren Patienten in Krankenhäusern oder Bewohner von Pflegeheimen, die von Wilke beliefert wurden. Der gewaltige Umfang des […]

  • Kriminalität und Abschiebungen: Innenminister Achim Schwickert zu Gast im Studio

    Kriminalität und Abschiebungen: Innenminister Achim Schwickert zu Gast im Studio

    Eva Dieterle spricht mit dem CDU-Politiker über die Themen, die er in seiner Amtszeit angehen will. Eva Dieterle, Moderatorin: Jetzt begrüße ich ihn hier bei mir im Studio, den neuen Innenminister Achim Schwickert. Schön, dass Sie da sind. Guten Abend. Achim Schwickert (CDU), Innenminister RLP: Schönen guten Abend. Vielen Dank für die Einladung. Dieterle: Herr Schwickert, Sie sind Landrat gewesen, viele Jahre lang, haben absolut Ahnung auf diesem Gebiet. Dann werden Sie Innenminister. und ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt wird aus dem Ressort des Innenministeriums der Bereich Kommunales ausgelagert. Von außen betrachtet wirkt das erst mal nicht besonders logisch. Hat Sie das auch überrascht? Schwickert: Na ja, also es hat mich in dem Sinne schon überrascht, weil ich ursprünglich davon ausgegangen bin, dass im Innenministerium die Kommunen bleiben als Thema. Aber ich nehme die Aufgaben so an, wie sie mir vorgegeben werden. Und das ist jetzt halt eben ohne Kommunales. Dieterle: Jetzt spielt das Thema Sicherheit ja aber gerade auch auf kommunaler Ebene eine große Rolle bei Großveranstaltungen, bei Weihnachtsmärkten, beim Thema Katastrophenschutz zum Beispiel. Geht da nicht was verloren? Schwickert: Also es ist so, dass wir einige kommunale Bezüge im Aufgabenbereich des Ministeriums haben. Sie haben gerade ein paar wesentliche angesprochen. Also insofern habe ich für mich nach wie vor einen guten Bezug meiner Arbeit oder unserer Arbeit zu den Kommunen hin. Die Rahmenbedingungen, unter denen halt eben Festivitäten, Umzüge stattfinden, sind für die Kommunen interessant. Genauso wie Straßenbaumaßnahmen sich entwickeln oder auch die Migration. Also wir haben nach wie vor viele direkte Berührungspunkte. Dieterle: Über einzelne Sachen sprechen wir gleich noch. Bleiben wir aber zuerst noch beim Thema Sicherheit und schauen auf die Lage im Land. ———– Weniger Straftaten in Rheinland-Pfalz – eine gute Nachricht. nicht nur für die Bürger, sondern auch für das Innenministerium des Landes. Laut Kriminalstatistik […]

  • Prozessauftakt um getötete E-Scooter-Fahrer

    Prozessauftakt um getötete E-Scooter-Fahrer

    Es ist ein Unfall, der bundesweit für Aufsehen sorgte: Im Juli vergangenen Jahres eskaliert eine nächtliche Fahrt auf der Mainzer Landstraße in Frankfurt. Ein Auto gerät auf die Fahrradspur und erfasst mehrere E-Scooter-Fahrer. Zwei junge Männer sterben noch in derselben Nacht, ein weiterer wird schwer verletzt. Heute beginnt am Frankfurter Landgericht der Prozess gegen einen 24-Jährigen. Mohammed S. muss sich ab heute vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, vor knapp einem Jahr in der Nacht unter Einfluss von Lachgas und mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Frankfurter Innenstadt gefahren zu sein. Dabei soll er auf einen Fahrradstreifen gefahren sein und  zunächst zwei Zwillingsbrüder, die gemeinsam auf einem E-Scooter unterwegs waren, sowie kurz darauf einen weiteren 27-jährigen Mann erfasst haben. Die Brüder starben noch in derselben Nacht, der dritte Mann wurde schwer verletzt; sein rechter Unterschenkel musste amputiert werden. Nach dem Unfall soll der Fahrer zunächst geflüchtet sein, kehrte jedoch rund zwei Stunden später zum Unfallort zurück und stellte sich der Polizei. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 24-Jährigen im Fall der Zwillinge fahrlässige Tötung vor, im Fall des verletzten Mannes versuchten Mord. Agnes Herbst,  Staatsanwältin „Die Staatsanwaltschaft sieht den versuchten Mord darin, dass davon ausgegangen wird, dass er erkannt hat, was passiert ist – dass jemand lebensgefährlich verletzt worden ist – und dass er sich entschieden hat, keine Hilfe zu leisten, sondern weiterzufahren, um seine Tatbeteiligung zu verschleiern. Juristisch gesprochen geht die Staatsanwaltschaft von Verdeckungsabsicht aus.“ Der Angeklagte äußert sich heute nicht vor Gericht. Seine Verteidigung bestreitet einen Tötungsvorsatz und erklärt, er sei nicht Herr seiner Sinne gewesen und leide seitdem unter starken Schuldgefühlen. Die Tat bezeichnet sie als „menschliche Katastrophe“. Michael Koch,  Verteidiger „Wer in so einem Verfahren nicht mitfühlt, der hat sein Herz nicht am rechten Fleck. Das entbindet uns aber nicht von der Verpflichtung, die rechtlichen Interessen eines […]

  • Getöteter Zugbegleiter - Prozess startet

    Getöteter Zugbegleiter – Prozess startet

    Es war eine Tat, die im Februar ganz Deutschland erschüttert hat. Ein Schaffner aus Ludwigshafen stirbt, nachdem er von einem Schwarzfahrer angegriffen wird. Der Fall löst eine Debatte über mangelnde Sicherheit in Zügen aus. Heute hat die juristische Aufarbeitung am Landgericht in Zweibrücken begonnen. Es wirkt wie ein Trauermarsch, als der Vater und die Brüder des getöteten Serkan C. heute Morgen vor dem Landgericht Zweibrücken erscheinen. Ihre Nachricht: Serkan ist hier bei uns. Ismail, Bruder von Serkan C. „Vielleicht ist es für viele so, dass er gestorben ist aber für uns nicht. Seine Seele ist hier. Mit uns steht er jetzt da und er wird auch seinen Prozess begleiten.“ Auch Freunde und Kollegen wollen heute dem Prozess beiwohnen. Yunus Emre, Freund und Kollege „Er war für mich nicht nur ein Kollege sondern ein Bruder. Wir waren auch sehr eng und seit 18 Jahren haben wir auch zusammengearbeitet. Ich will dem Täter in die Augen sehen und verstehen, warum er das getan hat. Und dass er seine gerechte Strafe erhält.“ Vor Gericht ist Ioanni V. heute wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Bei einer Verurteilung droht dem griechischen Staatsbürger eine Freiheitsstrafe zwischen drei und 15 Jahren. Robert Murmann, Reporter in Zweibrücken: „Schon von Anfang an ist die Stimmung im Saal extrem angespannt. Als dann das Überwachungsvideo der Tat abgespielt wird, eskaliert die Lage. Freunde und Verwandte des Opfers rufen dem Angeklagten Flüche und Beleidigungen entgegen, einer wird sogar des Saales verwiesen. Die Bilder sind für alle schwer zu ertragen. Eine plötzliche Explosion der Gewalt – nur wenige Sekunden lang – und dann der lange, vergebliche Kampf der Ersthelfer um das Leben von Serkan C.“ Der Angeklagte wendet sich heute direkt an die Hinterbliebenen, spricht von Reue und von einem Moment der blinden Wut, dessen Folgen er bis an sein Lebensende mit sich […]

  • Verfolgungsjagd nach Polizeikontrolle

    Verfolgungsjagd nach Polizeikontrolle

    In den frühen Morgenstunden liefern sich mehrere Polizeiwagen eine Verfolgungsjagd mit einem flüchtenden Autofahrer. Selbst eine Nagelsperre stoppt ihn nicht – bis das Ganze in einem Unfall endet. Diese Straßenlaterne stoppt den weißen Wagen nach einer rund 20-minütigen Verfolgungsjagd. Die Polizei wollte den Fahrer auf der Autobahn bei Mörfelden-Walldorf kontrollieren, doch der flüchtet mit hoher Geschwindigkeit +ber die A5 und A661 bis Königstein im Taunus. Die Beamten wollen ihn mit einer ausgelegten Nagelsperre stoppen. Doch selbst mit platten Reifen gibt der Fahrer weiter Gas und kracht kurz darauf gegen den Laternenmast. Beide Insassen flüchten zu Fuß weiter. Der 29-jährige Beifahrer kann leicht verletzt gefasst werden, nach dem Fahrer wird weiter gefahndet. Im Auto finden die Polizeibeamten mehrere  alkoholische Getränke. Ob Alkoholkonsum der Grund für die Flucht war, müssen nun die Ermittlungen zeigen. Notiz am Rande: Auch einer der Polizeiwagen, der an der Verfolgungsjagd beteiligt war,  reißt sich die Reifen auf und muss heute Morgen abgeschleppt werden.

  • Protest gegen Drogenszene im Frankfurter Bahnhofsviertel

    Protest gegen Drogenszene im Frankfurter Bahnhofsviertel

    Die Drogenszene im Bahnhofsviertel sorgt seit Jahren für hitzige Diskussionen. Nun scheint sich die Situation noch mal zu verschärfen: Mehrere Straßenbaustellen treiben die Suchtkranken direkt vor die anliegenden Geschäfte. Gewerbetreiber und Anlieger schlagen Alarm. Vor dem Frankfurter Hauptbahnhof reiht sich Absperrung an Absperrung. Nicht nur für Fußgänger und Autofahrer eine Odyssee. Oft wird an Stellen gebaut, an denen sich sonst Drogenabhängige zusammenfinden. Die halten sich nun vermehrt vor den angrenzenden Geschäften, Restaurants und Hotels auf. Die Betreiber laufen Sturm. Florian Jöckel, Gastronom und Eventmanager „So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen. Und so, wie es jetzt ist, funktioniert’s auch nicht. Für niemanden in dieser Stadt. Das hier ist die Landebahn 4, hier ist der Hauptbahnhof, darüber kommen alle unsere Touristen und Gäste in diese Stadt. Das ist unsere Visitenkarte, unser erster Eindruck – und der ist nicht gut.“ Gemeinsam mit weiteren Betroffenen will sich Florian Jöckel nun mit einer Initiative dagegen wehren, dass die offene Drogenszene die Kunden vertreibt. Leerstehende Gewerbeflächen oder Wohnungen an den Mann zu bringen, werde zum Albtraum. Melanie Brochhaus-Piel, Apartment-Vermietung „Die Leute sind vorgefahren, haben das Haus gesehen und die Situation. Sind im Auto sitzen geblieben, haben online gekündigt und sind weitergefahren. Sie sind gar nicht eingezogen.“ Jutta Ewen, Metzgerin „Die Leute gehen halt nicht mehr so gerne was essen bei uns, wenn so viele Menschen drumherum sind – und eventuell auf die Teller greifen, sich was mitnehmen. Oder Getränke klauen, nur allein wegen dem Pfand.“ Karim El Aissaoui, Hausmanager „Die kommen wieder zu uns zur Taunusstraße, ab und zu auch bis zur Kaiserstraße. Normalerweise gilt die Kaiserstraße als die schönste Straße im Bahnhofsviertel als Hauptstraße, aber das kann man auch vergessen.“ Schon seit langem sorgt der Frankfurter Weg mit seinen Hilfseinrichtungen und Konsumräumen für Diskussionen. Kritiker sagen, das Angebot würde Suchtkranke erst recht […]

  • Prozess um Tötung von Ex-Frau

    Prozess um Tötung von Ex-Frau

    In Deutschland sterben laut der Erfassung des Bundeskriminalamtes jährlich über 130 Frauen durch ihren aktuellen oder ihren Ex-Partner. Mehr als 900 versuchte Tötungen kommen jedes Jahr hinzu. Häufig handelt es sich dabei um Taten, bei denen Männer eine Trennung nicht akzeptieren wollen – so wie bei der grausamen Tat, die im vergangenen Jahr Heppenheim erschüttert hat. Der mutmaßliche Täter steht seit heute in Darmstadt vor Gericht. Achtmal sticht Mustapha H. laut Anklage am 31. August letzten Jahres in diesem Mehrfamilienhaus auf seine Ex-Frau ein. Ein Stich trifft sie mitten ins Herz. Die 34jährige Fatima A. stirbt im Rettungswagen. Mustapha H. wird noch am Tatort festgenommen. Bei ihm finden die Beamten vier Messer. Die Staatsanwaltschaft in Darmstadt wirft ihm vor, er habe die Scheidung von seiner Frau und den Umstand, dass sie sich mit anderen Männern traf, nicht akzeptiert und sie deswegen getötet. Robert Murmann, Reporter in Darmstadt „In seiner Aussage sagt Mustapha H. heute unter Tränen, er könne immer noch nicht begreifen, dass seine Frau wirklich tot sei. Er wisse nicht, warum er das getan hätte. Eifersucht sei ihm fremd. Er sagt aus, dass er sich an die eigentliche Tat nicht mehr erinnern könne. Allerdings behauptet er auch, dass Fatima A. ihn provoziert habe“ Staatsanwalt Simon Steiner sieht in den angeblichen Gedächtnislücken des Angeklagten eine reine Schutzbehauptung. Simon Steiner, Staatsanwalt „Für mich war seine Einlassung in vielen Teilen nicht nachvollziehbar, da er sich dahingehend eingelassen hat, sich an bestimmte Vorgänge des Tatgeschehens erinnern zu können, aber an andere dann nicht, was für mich meines Erachtens nicht nachvollziehbar ist.“ Mustapha H. sagt heute, er sei am Tattag nicht er selbst gewesen. Sein Verteidiger betont, dass sich sein Mandant im Vorfeld der Tat in einem psychischen Ausnahmezustand befunden hätte. Horst Beckerle, Verteidiger von Mustapha H.: „Dann hatte er sehr viel Haschisch konsumiert, […]

  • War es Mord ?

    War es Mord ?

    Es klingt wie ein Albtraum: Eine Mutter fährt morgens zum Arzt und lässt ihren zweijährigen Sohn in der Obhut ihres neuen Partners. Doch als sie zurückkehrt, kämpft das Kind im Krankenhaus um sein Leben und die Polizei ermittelt gegen ihren neuen Lebensgefährten, denn das Kind ist geschüttelt und schwer misshandelt worden. Das Kind stirbt und gegen den Mann hat heute ein zweiter Prozess vor dem Landgericht in Trier begonnen. 6 Jahre und neun Monate Haft. So lautete das Urteil gegen Joshua W. im vergangenen Jahr. Das Gericht sah es, nach einem Geständnis des Angeklagten, als erwiesen an, dass Joshua W. das zweijährige Kind seiner damaligen Partnerin mehrfach mit der Faust auf Kopf und Oberkörper geschlagen und heftig geschüttelt hat. Anschließend wählte er selbst den Notruf – einer der Gründe, warum das Gericht ihn „nur“ wegen Totschlag verurteilt hatte. Das allerdings will der leibliche Vater des getöteten Kindes, der auch dem zweiten Prozess als Nebenkläger beiwohnt nicht hinnehmen. Volker Blindert, Oberstaatsanwalt Trier: „Seitens der Nebenklage wurde dann Revision eingereicht und das auch erfolgreich und der BGH hat gesagt man muss prüfen, ob hier nicht sogar ein Mord vorliegt. Das Urteil wurde also aufgehoben und jetzt wird praktisch die gesamte Hauptverhandlung wieder neu gemacht mit kompletter Beweisaufnahme.“ Und die beginnt heute nicht nur mit einem erneuten Geständnis des Angeklagten, sondern auch mit einer Aussage der Mutter des getöteten Zweijährigen. Robert Murmann, Reporter: „Sie beschreibt den Angeklagten, mit dem sie zum Tatzeitpunkt drei Wochen zusammengelebt hatte, als fürsorglich. Gewalt habe sie von ihm vorher weder gegen die Kinder, noch gegen sich erfahren . Sie erzählt, Joshua W. habe selbst angeboten, an diesem Tag auf das Kind aufzupassen, um die Mutter zu entlasten.“ Bevor am elften Juni ein Urteil fällt, muss das Gericht entscheiden, ob es den Angeklagten wegen Mordes verurteilt, oder ob es bei Totschlag bleibt. […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick. Studie zur Daseinsvorsorge: Offenbach, Frankfurt und Eschborn gehören zu den am besten versorgten Gemeinden in Deutschland. Die Städte liegen auf Platz 2 bis 4 der bundesweiten Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Dabei wurde in den rund 11.000 Gemeinden untersucht, wie gut die Versorgung mit Ärzten und Schulen, schnellem Internet, Nahverkehr sowie Freizeitangeboten ist. Die rheinland-pfälzischen Gemeinden schneiden in der Studie überwiegend schlecht ab. Das Land gehört zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern zu den Schusslichtern. Gewalt an Frauen: In Hessen sind von 2022 bis 2025 insgesamt 25 Frauen Opfer von Mord oder Totschlag durch einen aktuellen oder ehemaligen Partner geworden worden. Außerdem wurden in diesem Zeitraum 71 weitere Fälle von versuchten Tötungsdelikten erfasst. Das geht aus der Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im hessischen Landtag hervor. Geschlechtsspezifische Gewalt beziehungsweise Femizide würden in der polizeilichen Statistik derzeit nicht getrennt erfasst. Dafür müsse zuerst eine bundesweit einheitliche Definition von Femizid festgelegt werden. Japankäfer breitet sich aus: Nachdem vergangenen Jahres in Südhessen der erste Japankäfer entdeckt wurde, gibt es inzwischen immer mehr Nachweise der invasiven Art. Das teilt der Pflanzenschutzdienst des Regierungspräsidiums Gießen mit. Japankäfer können enorme Schäden anrichten. Sie fressen die Blätter, Früchte und Blüten von mehr als 400 Pflanzen, darunter Weinreben und Obstbäume. Die Larven ernähren sich von Graswurzeln. Bekämpft wird der Japankäfer mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen. Unter anderem wird um jeden Fund eine Befallszone eingerichtet, in der die Flächen kontrolliert werden müssen.

  • Betrug durch vorgetäuschte Liebesbeziehung

    Betrug durch vorgetäuschte Liebesbeziehung

    Love-Scamming bezeichnet Betrug durch eine vorgetäuschte Liebesbeziehung im Internet. Nach Angaben des Landeskriminalamts Hessen wurden 2025 bislang 67 Fälle registriert. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus, weil viele Betroffene den Betrug aus Scham nicht anzeigen. Der Fall von Christian Löffler aus Riedstadt zeigt, wie schwerwiegend die Folgen eines solchen Betrugs sein können. Christian Löffler ist seit sieben Jahren Single. Anfang 2025 erleidet er eine Lungenembolie, danach wächst der Wunsch nach einer festen Beziehung. Über Tinder lernt er die Australierin Salomé kennen. Zunächst schreiben sie über die Dating-App, später über WhatsApp – teilweise drei bis vier Stunden täglich. Christian Löffler, Scamming-Opfer „Es wurde dann auch sehr alltäglich. Wir haben uns unterhalten über den Alltag, was wir gegessen haben. Haben uns Fotos geschickt, haben uns gegenseitig erinnert zu essen. Also es kamen dann von ihr sehr fürsorgliche Seiten mir gegenüber an.“ Über sechs Monate hinweg tauschen sie tausende Nachrichten aus. Christian fühlt sich verstanden und gebraucht. Christian Löffler, Scamming-Opfer „Es war seltsam muss ich sagen mich dann darauf einzulassen und zu sagen ups da sind ja Gefühle da. Dass dann auch zu kommunizieren und zu sagen aus Freundschaft könnte mehr werden. Und dann die Antwort zu kriegen ja sehe ich auch so hat mich dann natürlich auch gefreut. Gerade weil ich halt auch mit dem Selbstwert große Probleme hatte. Und dass dann so jemand an mir Interesse hatte, war dann natürlich was komplett anderes für mich.“ „My dear, I never had to judge you because from the beginning I saw your heart, your kindness and your strength. Being by your side and loving you is the most natural and precious thing for me. Nothing and no one can replace you in my heart.“ „Mein Lieber, von Anfang an habe ich dein Herz, deine Freundlichkeit und deine Stärke gesehen. An deiner Seite zu sein und dich zu lieben ist für mich das Natürlichste […]

  • Mordprozess begonnen – Ehefrau mit 43 Stichen getötet?

    Mordprozess begonnen – Ehefrau mit 43 Stichen getötet?

    Es ist ein grausamer Mord in Ludwigshafen, der im vergangenen Jahr für Entsetzen gesorgt hat. Aus Eifersucht und Wut soll ein Mann 43-mal auf seine Ehefrau eingestochen haben, weil er davon ausging, das sie ihm fremd geht. Die 37-jährige Dilan A. verblutet daraufhin. Die gemeinsamen Kinder liegen währenddessen nebenan im Bett. Seit heute steht der mutmaßliche Mörder vor dem Frankenthaler Landgericht. Wegen des großen Andrangs beginnt der Prozess verspätet. Als der Angeklagte Umut K. in den Saal geführt wird, zischen ihm von den Besucherplätzen Beleidigungen entgegen. Die Vorsitzende Richterin nutzt ihre ersten Worte für eine klare Ansage: auch wenn der Fall viele Menschen aufwühle, benötige das Gericht Ruhe und Respekt, um den Fall sauber zu verhandeln.   Doris Brehmeier-Metz, Staatsanwaltschaft Frankenthal „Nach dem Ergebnis der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Angeklagte seine Frau aus nicht nachvollziehbarer Wut und unbegründeter Eifersucht getötet hat. Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen so genannten niedrigen Beweggrund im Sinne des Paragraphen 211 StGB und hat deshalb Anklage wegen Mordes erhoben.“ Der 40-jährige Türke wählt in der Tatnacht selbst den Notruf und lässt sich widerstandslos festnehmen. Polizisten wecken anschließend die noch schlafenden Kinder. Diese seien schwer traumatisiert. Katja Kosian, Anwältin der Familie von Dilan A.  „43 Messerstiche sagen schon einiges aus über die enorme Wut und Macht des Täters. Die Frau hatte ihn ja auch schon mehrfach angezeigt gehabt oder zumindest einmal richtig angezeigt gehabt da hat er ihr mit einer schweren Holzbox auf den Kopf geschlagen. Es gab also schon vorher häusliche Gewalt in dieser Beziehung und Scheidungsberatungsgespräche bei Anwälten.“ Sabine Wüstefeld, Anwältin der Kinder von Dilan A. „Er hat das Opfer zu einem Objekt degradiert. Er hat Wünsche und Vorstellungen gehabt, die er von ihr haben wollte und sie hat alles getan, was sie konnte. Gleichzeitig hat er aber nichts davon getan. Er war nicht arbeiten, hat die […]

  • Was wird aus dem abgebrannten Parkhaus in Bad Homburg?

    Was wird aus dem abgebrannten Parkhaus in Bad Homburg?

    Vor vier Wochen sorgt ein Brand in einem Parkhaus in Bad Homburg für einen Schaden in Millionenhöhe. Mehrere Autos brennen aus und auch das Gebäude wird durch die Flammen stark beschädigt. Aktuell laufen die Sanierungsarbeiten. Die große Frage: Wie gehts nun weiter?   Mit schwerem Gerät befreien die Arbeiter den Beton von einer dicken Rußschicht. Hier kommt ein spezielles Verfahren zum Einsatz, bei dem die Oberfläche mit Trockeneis beschossen wird. Das Feuer hat das Gebäude schwer beschädigt. Einsturzgefährdet ist es aber nicht mehr. Elmar Waldmann (Gebäudemanagement Bad Homburg): „Die Sanierungsarbeiten teilen sich ein Stück weit auf in Reinigungsarbeiten und eben Reparaturen beziehungsweise den Austausch von Stahlbetonteilen, die eben sehr betroffen sind, sehr angegriffen sind von dem Brandereignis. Die sehr hohe Hitzeentwicklung hat eben dazu geführt, dass die Stahlbetonteile angegriffen wurden. Da hat es Abplatzungen gegeben.“  Bei dem Brand wurden insgesamt 36 Autos beschädigt, 11 davon brannten vollständig aus. Ein mutmaßlicher Brandstifter wurde festgenommen. Die enorme Hitze sorgte dafür, dass verbrannte Materialien der Autos in die beschädigte Struktur des Stahlbetons eingedrungen sind. Der droht nun zu rosten. Das chemische Gutachten lag schnell vor. Nun können die Spezialisten mögliche Folgeschäden verhindern. Elmar Waldmann (Gebäudemanagement Bad Homburg): „Das war schon Lichtgeschwindigkeit in der hier vorgegangen wurde. Sowohl in Abstimmung mit Sachverständigen, Statikern, der Versicherungen und den hier vor Ort tätigen Sanierungsunternehmen. Es ist schon alles sehr ambitioniert was wir hier machen.“  58 Mitarbeiter sind vor Ort und sanieren zum Teil mit chemischen Mitteln aber auch von Hand. Der Stadt Bad Homburg liegt viel daran, dass das Parkhaus am Seedammbad möglichst schnell wieder genutzt werden kann. Elmar Waldmann (Gebäudemanagement Bad Homburg): „Es ist sehr wichtig insofern, dass wir unmittelbar angrenzend das Seedammbad haben und auf der anderen Straßenseite die Taunustherme. Diese beiden Bäder sind überregional bekannt und stark frequentiert durch auswärtige Menschen die hier zu Besuch […]