Natur

  • Meteorit zerbricht über Rheinland-Pfalz

    Meteorit zerbricht über Rheinland-Pfalz

    Ein mysteriöses Himmelsphänomen hat gestern in Hessen und Rheinland-Pfalz für Aufregung gesorgt. Ein heller Flugkörper war vielerorts am Abendhimmel zu sehen – in manchen Landesteilen waren auch laute Einschläge zu hören. Jetzt ist klar: Grund dafür waren kleine Meteoriten, die gestern in Koblenz sogar ein Haus beschädigt haben. Etwa so groß wie eine Walnuss sind die Meteoriten, die die Feuerwehr gestern auch in einem Wohnhaus im Koblenzer Stadtteil Güls findet. Dass Stücke von Weltraumgestein die Erde erreichen ist eigentlich nicht ungewöhnlich. Jeden Tag treffen unzählige kleinste Teile auf der Erdoberfläche auf. Dass so große Stücke allerdings ein bewohntes Haus treffen ist äußerst selten. Benjamin Marx, Feuerwehr Koblenz „Wir hatten gegen 19:06 die Meldung durch die Polizei, dass ein unbekanntes Objekt in das Dach eines Wohnhauses eingeschlagen ist. Vor Ort konnten wir feststellen, dass in dem Dach ein Einschlagsloch sich befindet. Es waren auch Personen in dem Gebäude gewesen. Das Loch ist etwa fußballgroß. Wir haben daraufhin erstmal die ganze Lage erkundet. Es waren keine Personen verletzt, obwohl auch Personen anwesend waren, aber nicht innerhalb dieses Zimmers. Daraufhin haben wir mehrere Messungen durchgeführt.“ Oft sind Meteoriten kurz nach dem Einschlag leicht radioaktiv. Eine Gefährdung können die Einsatzkräfte aber rasch ausschließen. Viele Augenzeugen filmen den Fall der Meteoriten. Die Reaktionen reichen von Faszination bis Angst, so wie bei diesem Augenzeugen. Augenzeuge „Das ist auf jeden Fall ein Naturereignis. Das passiert nur alle Jahrzehnte denke ich mal. Und dass es in bewohnten Gebieten passiert ist auch ziemlich selten. Aber zum Glück wurde niemand verletzt.“ Auch aus dem Hunsrück und der Eifel gibt es Berichte über Gestein, das Häuser beschädigt haben soll. Die Feuerwehr sammelt die Koblenzer Meteoriten ein und übergibt sie für weitere Untersuchungen zunächst an die Polizei.

  • Der Pferdeflüsterer aus Althornbach

    Der Pferdeflüsterer aus Althornbach

    Wer psychische Probleme hat, sucht sich am besten Hilfe bei einem ausgebildeten Psychologen. Und die gibt es in Deutschland auch für besonders sensible Tiere – und zwar Pferde. Michael Weil ist einer von ihnen. Sein Leben lang arbeitet er als Unfall-Forensiker, bis er in der Rente zum Pferdepsychologen umschult. Wir haben ihn bei seiner Arbeit begleitet Hengst „Impi“ ist unruhig. Die Situation ist neu für ihn, der aufgebaute Parcours macht ihn nervös. So ist es schwer, mit Impi zu arbeiten. Pferdepsychologe Michael Weil bleibt ganz ruhig und hält sich erst mal an die Basics: In Bewegung bleiben, dem Pferd Raum lassen, aber trotzdem Grenzen setzen. Kein Druck und schon gar keine Gewalt. Aber eine Sache muss Impi verstehen lernen: „Ich werde nicht aufgeben. Ich stehe über ihm.“ Wenig später dann tatsächlich der Schulterschluss. „Alles gut. Alles gut, alles gut. Alles gut mein Süßer. Alles gut, alles gut. Jajaja. Alles gut mein Schatz. Du bist ein ganz toller. Komm wir gehen. Ganz toll mein Süßer.“ Eigentlich interessiert sich nur Michael Weils Frau für Pferde. Erst als sie ihm erzählt, dass ihre Stute panische Angst vor Männern habe, horcht er auf. Aus Interesse fährt Weil zum Stall, will sich das Tier ansehen. Die Begegnung verläuft anders als erwartet. Michael Weil, Pferdepsychologe „Da waren halt fünf Stück, so nebeneinander. Und für mich haben die alle gleich ausgesehen. Ich konnte die gar nicht auseinanderhalten. Waren alle braun, haben alle so eine weiße Blesse gehabt. Dann habe ich gedacht: Die Céline, die wird sich gleich präsentieren, ich werde gleich wissen, wer das ist. Es hat sich dann aber keiner so auffällig verhalten, dass man gemerkt hat: Das kann sie ja eigentlich nur sein. Das war so wie jetzt eigentlich. Sie hat so den Kopf rausgestreckt, ich hatte ihr eine Karotte gegeben und dann hat sie […]

  • Naturtunnel in Erbenheim

    Naturtunnel in Erbenheim

    Seit Tagen ist draußen herrlicher Sonnenschein, da kommen so langsam auch die Fledermäuse aus ihren Winterquartieren. Im ehemaligen Steinbruch Kalkofen in Wiesbaden denkt man schon an den nächsten Winter: dort entsteht Hessens größtes Fledermaus-Winterquartier. Herzlich willkommen in der Winterresidenz „Fledermaustunnel“. Kühl, dunkel und feucht – Der ideale Ort für einen langen tiefen Schlaf. Zumindest, wenn man die Fledermäuse fragen könnte. Denn im Winter brauchen die genau diese Bedingungen. Olaf Godmann, Arbeitsgemeinschaft für Fledermausschutz „Diese kalte Jahreszeit gibt’s ja keine Nahrung. Von daher müssen sie in den Winterschlaf. Und sie suchen sich das Quartier, das sie über den Sommer kennengelernt haben. Die brauchen ein sicheres Quartier, das auch ne hohe Luftfeuchtigkeit hat und zugluftfrei ist. Und sie schlafen hier einfach. Sie senken ihre Körpertemperatur, passen das der Umgebungstemperatur an und verbrauchen so quasi fast keine Energie.“ Momentan ist niemand zuhause, für den Winterschlaf ist es den Fledermäusen inzwischen zu warm. Wohnungsbesichtigungen können sie hier im Tunnel aber auch im Sommer machen. Und sich dabei zwischen drei Wohnungstypen entscheiden. Beliebt bei den kleinen Zwergfledermäusen sind die Hohlblocksteine und die Porotonsteine. In den Hohlräumen lässt es sich ungestört überwintern. Für andere Fledermausarten, sind die Spaltenquartiere ideal. Olaf Godmann, Arbeitsgemeinschaft für Fledermausschutz „Manche Arten kriechen gerne rein, haben so einen Bauch-Rücken-Kontakt, andere Arten hängen frei, die würden sich dann eher außen an die Steine hängen. Und vor allem diese hohe Luftfeuchtigkeit, das ist ganz wichtig, was die Tiere halt brauchen.“ Der 300 Meter lange Tunnel ist dafür perfekt. Wo bis 2003 LKW Gestein  transportiert haben, haben diesen Winter tatsächlich schon die ersten Zwergfledermäuse gewohnt. Mit zwei Wänden gegen die Zugluft und Hängemöglichkeiten hat das Umweltamt Wiesbaden den Tunnel im vergangenen Jahr für die Fledermäuse hergerichtet Alina Singer, Umweltamt Wiesbaden „Sogenannte Primärlebensräume werden zerstört. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir als Menschen, die ja […]

  • Otterpärchen im Landauer Zoo

    Otterpärchen im Landauer Zoo

    Für uns ist es ein unerwartet warmer Märzstart. Für die Zwergotter im Zoo Landau, ist es dagegen noch ziemlich frisch. Die gut 4 Kilo schweren Tiere leben in freier Wildbahn in Indien, China und auf den Philippinen. Jetzt ist ein munteres Pärchen in die Südpfalz gezogen. Die Bälle-Box hat es dem Zwergotter angetan. Ob es das Männchen aus dem Heidelberger Zoo, oder das Weibchen aus Mühlhausen ist, kann so aus der Ferne nicht genau bestimmt werden. Die beiden zwei und ein Jahr alten Pelztiere sind ganz neu im Landauer Zoo und sollen dafür sorgen, dass die Zwergotter nicht aussterben. Christina Schubert, Zooverwalterin Landau „Die Tiere sind Teil von einem europäischen Ex-situ-Programm, also einem Programm, das europaweit die Zucht von Zwergottern koordiniert. Man muss wissen: Diese Tiere sind stark bedroht. In der Natur sind sie tatsächlich auf einem absteigenden Ast, die Zahlen werden immer geringer. Von daher ist es wichtig, in Zoos eine Reservepopulation aufzubauen. Die beiden Tiere haben sich auf Anhieb sehr gut verstanden. Von daher: Daumen gedrückt, dass es was wird mit Nachwuchs bei uns.“ Unglaublich neugierig und wahnsinnig verspielt. Zwei bestimmende Charaktereigenschaften der kleinsten Otterart der Welt. In ihren Heimatländern in Süd- und Südostasien werden sie illegal gejagt, und ihr Lebensraum wird durch zunehmenden Ackerbau immer kleiner. Die beiden Landauer Otter, zeigen sich in ihrem neuen Zuhause noch von ihrer besten Seite. Aber es sind Raubtiere und keine Kuscheltiere. Michelle Hummel, Tierpflegerin Zoo Landau „Zwergotter sind halt kleine freche Otter. Wenn sie nicht beschäftigt sind, dann bauen sie ein bisschen Mist.“ Inklusive Schwanz sind die beiden noch namenlosen Tiere, um die 25 Zentimeter lang. Im Landauer Zoo hoffen alle, dass das frühlingshafte Wetter bald auch für Frühlingsgefühle im Ottergehege sorgt. Christina Schubert, Zooverwalterin Landau „Wenn wir Glück haben, dann gibt es tatsächlich schon in diesem Jahr Nachwuchs. Das […]

  • "Ganz schön warm hier" im Senckenberg Museum

    „Ganz schön warm hier“ im Senckenberg Museum

    Was können wir von Tieren und Pflanzen lernen, die fast 50 Millionen Jahre alt sind? Es geht um das Weltnaturerbe Grube Messel bei Darmstadt und um eine neue Ausstellung im Frankfurter Senckenberg Naturmuseum. Weit offene gelbe Augen, ein ziemlich großer Schnabel. Imposant war auch der dazugehörige flugunfähige Laufvogel. Stolze 1,70 Meter groß. Das Modell des Diatryma im Senckenberg Naturmuseum ist ganz neu. Etwas furchteinflößender wirkt der pflanzenfressende Urvogel im Diorama, das die Grube Messel vor über 47 Millionen Jahren darstellt. Dort ist der Abdruck eines Knochens des riesigen Vogels gefunden worden. Maike Schlegel, Kuratorin der Ausstellung „Es ist ja immer ein Glücksfall, was man so entdeckt. Den Diatryma, den großen Laufvogel, den haben wir so als volles Skelett noch nicht finden können in Messel, aber es gibt quasi den Nachweis von einem Knochen, den wir da entdecken konnten, und wir wissen, von anderen Fundstellen, dass dieser Vogel zu der Zeit dort gelebt hat.“ Das Zeitalter heißt Eozän. Die Grube Messel: damals ein Vulkansee. Das Klima in Südhessen: subtropisch bis tropisch. Hier lebten besonders viele Vögel. Aber auch Schildkröten, die in der Ausstellung „Ganz schön warm hier“ bei der Paarung zu sehen sind. Vor über 47 Millionen Jahren sind sie dabei gestorben. Genauso wie diese versteinerte schwangere Kuh. Die Fossilien, die in der Grube Messel gefunden werden, sind so gut erhalten, weil es in den Tiefen des Vulkansees keinen Sauerstoff gab. Maike Schlegel, Kuratorin am Senckenberg Naturmuseum „Es gibt keine Bakterien, die für eine Zersetzung sorgen und so lagern sich die Fossilien ab, werden mit Sediment bedeckt und haben dieses erstaunlichen Erhaltungszustand.“ Dieser nahezu perfekte Erhaltungszustand, macht die Grube Messel zu einer weltweit einzigartigen Fossilien-Fundstätte. Mittlerweile können die Forscher ganz genau herausfinden, welches Tier von einem anderen gefressen wurde und auch, was das aufgefressene Tier vor seinem Tod verspeist hat. Hagen […]

  • Voll im Trend - In Kandel werden Pastinaken geerntet

    Voll im Trend – In Kandel werden Pastinaken geerntet

    Ein altes Gemüse, das wieder im Kommen ist: Pastinaken. Bis ins 18. Jahrhundert galt das Wurzelgemüse als Grundnahrungsmittel, bis es von der ertragreicheren Kartoffel verdrängt wurde. Jetzt sind Pastinaken wieder voll im Trend und werden im Gemüsegarten Deutschlands – in der Pfalz – angebaut. Es ist bestes Erntewetter. Sonnig, trocken und mild. Doch weil es in den vergangenen Monaten so viel geregnet und geschneit hat, ist der Boden in der Südpfalz noch sehr feucht. Zu feucht für die Erntemaschine. Die Pastinaken müssen per Hand aus dem Boden gezogen werden. Auf 1,2 Hektar baut Michael Zapf das wiederentdeckte alte Gemüse an. Michael Zapf, Landwirt aus Kandel „Je länger man sie im Boden lassen kann, desto besser halten sie sich, bleiben sie länger frisch. Pastinaken machen wir seit zwei Jahren. Wir haben halt was gesucht für den Winter, für die Produktion im Winter. Da kamen halt Pastinaken auf den Tisch.“ Die Wurzeln sind ein perfektes Wintergemüse, weil ihnen Frost nichts ausmacht. Beim Ernten ist Übung erforderlich, denn das karottenähnliche Gemüse kann leicht brechen. Pastinaken zählen zu den ältesten Pflanzen, die von Menschen gegessen werden. Vermutlich wurden sie schon in der Steinzeit gesammelt. Doch im Laufe der Jahrhunderte hat die schneller wachsende Kartoffel die Pastinake verdrängt, jetzt wird sie als gesundes,  regionales Gemüse  wiederentdeckt. Michael Zapf, Landwirt aus Kandel „Ja, doch, ist sehr vitaminhaltig. Vitamin K, Vitamin C hat es sehr viel.“ Dazu ist die Pastinake kalorienarm. Die Pflanze zählt zu den Doldengewächsen und schmeckt süßlich-würzig. Ähnlich wie Karotten und Sellerie. Auf dem Hof von Michael Zapf wird das Gemüse nach der Ernte direkt gewaschen und für den Verkauf fertiggemacht. Pastinaken können roh gegessen, geschmort, gekocht, gedämpft oder gedünstet werden. Sie werden an Supermärkte und die Gastronomie verkauft. Viele Kunden haben Extrawünsche. Michael Zapf, Landwirt aus Kandel „Ja, in der Verpackung ist jeder […]

  • Seltenes Netzgiraffen-Baby "Mumbi" im Opelzoo geboren

    Seltenes Netzgiraffen-Baby „Mumbi“ im Opelzoo geboren

    Nach knapp 15 Monaten Tragzeit hat die Giraffe „Maja“ ihren ersten Nachwuchs auf die Welt gebracht. Die Tierpfleger tauften das zierliche Kalb in Anlehnung an seine afrikanische Herkunft auf den kenianischen Namen “Mumbi”. Mumbi – das bedeutet „Die Gründungsmutter“ oder die „Urmutter“. Ein ganz schön großer Name für ein kleines Baby. Wobei klein nicht so richtig stimmt, denn Mumbi misst schon stolze 1 Meter 73. Und die wollen heute viele Neugierige  sehen. Das ist dem kleinen Giraffenmädchen erst mal nicht so geheuer. Nach der Geburt geht es Mutter und Kalb zunächst gut, doch dann gibt es Probleme: Jörg Jebram,  Koordinator Europäisches Artenschutzprogramm für Giraffen „Wir haben dann eben festgestellt, dass trotz Bemühungen Mutter-Kind-Bindung anzuregen die Mutter sich zwar ansatzweise um das Kleine gekümmert hat, also mal abgeleckt hat und so weiter, aber eben es nicht trinken ließ.“ Die Tierpfleger müssen eingreifen. Jetzt wird Mumbi mit der Flasche aufgezogen. Der Kontakt zwischen Mensch und Tier wird dabei aber so gering wie möglich gehalten. Jörg Jebram, Koordinator Europäisches Artenschutzprogramm für Giraffen „Nur einmal kurz die Flasche geben und dann das Tier wieder zurück in die Gruppe kommt, wo sie dann eben auch gerade von Kimia, also die Kuh, die letztes Jahr geboren hat, abgeleckt wird und dann dort eben lernt, dass sie ne Giraffe ist.“ Netzgiraffen leben in Afrika und sind vom Aussterben bedroht. Das liegt zum einen daran, dass ihr Lebensraum durch wachsende Städte immer kleiner wird, zum anderen aber auch an der illegalen Jagd auf die Tiere. Jörg Jebram, Koordinator Europäisches Artenschutzprogramm für Giraffen „In den letzten 30 Jahren ist die Population der Netzgiraffe um 42 Prozent zurückgegangen. Das heißt wir brauchen in unseren Zoos Reservepopulationen, wo wir für den Fall der Fälle also Tiere noch haben und wenn dann irgendwann vielleicht mal die Bedrohungsfaktoren in Afrika in den Griff […]

  • Turbo-Frühling bringt Sonnenschein und bis zu 20 Grad

    Turbo-Frühling bringt Sonnenschein und bis zu 20 Grad

    Waren Sie heute auch das erste Mal in diesem Jahr ohne Jacke vor der Tür? In weiten Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz war das dank der milden frühlingshaften Temperaturen möglich. Ein richtiger Turbo-Frühling. Aber woher kommt das warme Wetter eigentlich und noch wichtiger: Bleibt es uns noch ein bisschen erhalten? Das erste Eis des Jahres schmeckt besonders gut. Das gilt auch heute bei 16 Grad im hssischen Bensheim. Alexander Ritzert „Man hat wieder die Motivation rauszugehen, die Sonne zu genießen, Kaffee zu trinken. Das ist das, was ich normalerweise in der Mittagspause mache.“ Shima „Gigantisch! Es war so deprimierend und kalt und ätzend und dann steigert man sich so rein in schlechte Neuigkeiten und doomscrollt die ganze Zeit, weil man kann ja nicht rausgehen und jetzt endlich wieder draußen ist die Welt endlich wieder in Ordnung.“ Mehriban Mugan, Eisdielenbesitzerin „Ich freue mich als Eisdielenbesitzerin, dass so früh schon gutes Wetter ist. Das klingelt natürlich in der Kasse. Ich freue mich und ich freue mich auch auf den Sommer.“ Bei den aktuell frühlingshaften Temperaturen kommt selbst der Meteorologe heute im T-Shirt zu unserem Interview und erklärt: Thore Hansen, Deutscher Wetterdienst „Wir haben es mit einer großräumige Südwestströmung zu tun. Einem Hochdruckgebiet über Osteuropa und einem Tiefdruckgebiet über dem Nord Westen Europas und wir dazwischen liegen in einer südwestlichen Strömung. Und mit der kommt die Luft von den Azoren, von Madeira, von den Kanaren, von sehr weit weg. Und dort ist es deutlich milder als bei uns und wir Profitieren jetzt von diesen milden Luftmassen.“ Anders als in der Eisdiele freuen sich die Menschen, dass es hier kein Eis mehr gibt. Im Staatspark Fürstenlager an der Bergstraße genießt man die wärmenden Strahlen und auch die Tiere haben gegen ein bisschen Sonne ganz und gar nichts einzuwenden. Aber: Muss man jetzt schnell ein […]

  • Bonobo-Äffchen im Frankfurter Zoo geboren

    Bonobo-Äffchen im Frankfurter Zoo geboren

    Im Frankfurter Zoo ist im Dezember ein kleiner Bonobo auf die Welt gekommen. Eine große Freude, denn die kleinste Art der Menschenaffen ist stark gefährdet. Trinken, schlafen und ganz viel kuscheln. Während die anderen Jungtiere im Gehege herumtollen, bleibt der kleine Faro ganz eng bei Mama Mixi. Bis er ein Jahr alt ist, wird er den Bauch seiner Mama nicht verlassen. Lena Kämmerer, Tierpflegerin Zoo Frankfurt „Das heißt da ist 24 Stunden Körperkontakt und das braucht, also allein durch die Wärme, aber tatsächlich auch für das Geborgenheitsgefühl. Die Fellpflege ist auch ein ganz wichtiger Teil für die Bindung. Also die Mutter ist sehr viel damit beschäftigt das Fell zu pflegen, kleine Schuppen vielleicht zu entfernen oder Pickel auszudrücken. Das trägt ein ganz ganz großen Teil zur Bindung bei.“ Faro ist schon das vierte Baby von Mixi  und die erfahrene Mama kümmert sich bestens.  Bonobos sind sehr sozial. In der Natur kommen sie in Gruppen von bis zu 100 Tieren vor, die sich immer mal wieder in kleinere Einzelgruppen auftrennen, beispielsweise zur Nahrungssuche, und dann wieder zusammenkommen. Lena Kämmerer, Tierpflegerin Zoo Frankfurt „Das versuchen wir hier auch so gut es geht zu simulieren. Wir haben zwei getrennte Gruppen, insgesamt 17 Bonobos, nein 18 Bonobos jetzt mit Faro. Und wir versuchen immer mal wieder Individuen auszutauschen innerhalb der Gruppen, einfach um die Sozialstruktur zu stärken. Natürlich versteht sich nicht jeder mit jedem, das ist ganz normal, das ist ja bei uns Menschen genauso.“ Toben, schlafen, kuscheln, spielen. Es gibt viel zu sehen bei den Bonobos. Und das ein oder andere Verhalten ist manchmal gar nicht so fremd. Ella (7) „Wie meine Schwester. Die Affen sind so süß, aber auch irgendwie lustig.“ Johanna (9) „Irgendwie wie sie sich verhalten, sie sind ja sehr menschlich, aber dann irgendwie verhalten sie sich ganz anders. Ich […]

  • Känguru-Nachwuchs im Frankfurter Zoo

    Känguru-Nachwuchs im Frankfurter Zoo

    Goodfellow-Baumkänguru-Dame Aluna hat ein Junges zur Welt gebracht. Der Zoo beteiligt sich an einem europaweiten Zuchtprogramm, denn die Tiere gelten als stark gefährdet. Umso schöner, dass das Kleine sich jetzt auch so langsam den Besuchern zeigt. Noch etwas verschlafen spitzelt  das kleine Goodfellow-Baumkänguru aus seinem Versteck. Die Welt außerhalb kennt es erst seit kurzem. Die vergangenen sechs Monate seines Lebens hat der Nachwuchs nämlich in Mamas Beutel verbracht. Florence Triebiger, Zootierpflegerin „Goodfellow-Baumkängurus kommen zur Welt und sind da gerade mal so einen Zentimeter, zwei Zentimeter groß, krabbeln an der Mutter hoch in den Beutel und sitzen dann bis zu drei Monate ganz tief im Beutel drin, um dort an der Zitze zu saugen und zu wachsen und erst mit so etwa fünf bis sechs Monaten kommen sie tatsächlich raus.“ Das riecht aber lecker, woran die Mama da knabbert. Auch wenn das Kleine noch keine Zähne zum kauen hat – an der Pastinake schlecken oder an Blättern nuckeln macht es trotzdem gerne. Typisch Kleinkind eben. Krallen hat der Nachwuchs bereits. Die sind auch sehr wichtig für Baumkängurus, um sich in den Bäumen festzuhalten. Florence Triebiger, Zootierpflegerin „Goodfellow-Baumkängurus leben in den Regenwäldern, an Berghängen bis zu 3000 Meter, sehr sehr gerne auch auf hohen Bäumen, aber generell ist es einfach so bei den Tieren, sie verbinden Höhe mit Sicherheit. Das heißt, wenn sie sich durch irgendwas bedroht fühlen, klettern sie ganz, ganz weit nach oben.“ Baumkängurus haben kräftigere Arme als auf dem Boden lebende und einen längeren Schwanz, für besseres Gleichgewicht. Zur Fortbewegung hoppeln sie aber ebenso wie ihre Verwandten. In ihrer Heimat Papua Neuguinea sind die Goodfellow-Baumkängurus stark bedroht: Durch Rodung der Regenwälder, etwa für Kaffeeanbau und weil sie von den Einheimischen gejagt und gegessen werden. Der Zoo Frankfurt will mit der Zucht die Art erhalten und unterstützt gleichzeitig Schutzprojekte für […]

  • Frühlingsblumen im Palmengarten

    Frühlingsblumen im Palmengarten

    Keine Blume gilt so sehr als Frühlingsbote, wie die Tulpe. Die ersten Sorten fangen normalerweise Anfang März an zu blühen. Wer aber jetzt schon Frühlingsluft schnuppern möchte, der kann im Frankfurter Palmengarten die Farbenpracht tausender Frühblüher entdecken. Alpenveilchen oder Tulpen in den unterschiedlichsten Farben: In der Galerie am Palmenhaus ist bereits der Frühling eingezogen. Damit hier alles schon jetzt so üppig blüht, braucht es fleißige Gärtner und eine Vorbereitungszeit von einem halben Jahr Katja Heubach, Direktorin Palmengarten Frankfurt „Etwa im Herbst des vergangenen Jahres haben wir schon mal Knollen und Zwiebeln ausgebracht. Heißt: in der Gärtnerei vorgetrieben, und dann gibt es einen ziemlich ausgebufften Wechsel aus Beschattung, Belichtung und auch Kältereizen, Wärmereizen, und der führt dazu, dass die Zwiebeln und Knollen quasi vorgetrieben werden und dann exakt zu dem Termin unserer Blumenschau entsprechend blühen.“ Im Boden der rund 12 Grad milden Galerie sind rund 55  000 Blumenzwiebeln vergraben, dazu gibt es noch 30 verschiedene Sträucher. Typische Frühblüher, aber auch Neuentdeckungen. Dominik Heukemes, Galeriemeister Palmengarten Frankfurt „Wir haben in diesem Jahr neu, die hohe Frühlingsknotenblume, also eine Verwandte des Märzenbechers. Die ist tatsächlich auch erst in den letzten Jahren in Gartencentern ein bisschen mehr auf den Markt gekommen, die war vorher nicht ganz so verbreitet, und was auch hübsch ist: Wir haben ein Alpenveilchen mit dabei, mit einer glockenförmigen Blüte, das ist zwar keine winterfeste Form, aber es ist einfach mal was anderes und was Neues.“ Die Frühlingsblumenschau läuft bis zum 22. Februar. Solange blühen in der wettergeschützten Galerie immer wieder neue Blumen. Die, wenn sie verwelkt sind, nicht einfach entsorgt werden. Dominik Heukemes, Galeriemeister Palmengarten Frankfurt „Wenn das alles abgeblüht ist, beziehungsweise, die Ausstellung vorüber ist, kommt der allergrößte Teil der Zwiebelblumen, tatsächlich zu uns ins Freiland. Wir haben ja große Wiesenflächen.“ Draußen auf den Wiesenflächen des Frankfurter Palmengartens gibt […]

  • Seilbahn in Koblenz steht still - Reparaturarbeiten notwendig

    Seilbahn in Koblenz steht still – Reparaturarbeiten notwendig

    In Koblenz kommt man aktuell nur zu Fuß oder mit dem Auto hoch zur Festung Ehrenbreitstein. Der Seilbahnbetrieb steht nämlich seit Wochen still, weil das Zugseil der Bahn ausgetauscht werden musste. Das ist jetzt geschafft und heute folgte der nächste Meilenstein: Die Gondeln konnten wieder eingehängt werden. Wir waren dabei. Tonnenschwere Maßarbeit. Per Kran geht es für die Gondeln erst in die Luft und dann Richtung Einfuhr-Schiene. Dort angekommen braucht es das gute Auge des Einweisers und das Fingerspitzengefühl des Kranfahrers. Zentimeter für Zentimeter wird die dreieinhalb Tonnen schwere Kabine herabgelassen, bis der Handwerker sein „Daumen hoch“ gibt. Stundenlange Millimeterarbeit und eine echte Geduldsfrage bei Temperaturen um die null Grad. Peter Magnus, Betriebsleiter Seilbahn Koblenz „Es gibt acht Rollen an den Laufwerken der Kabinen, die sind beweglich aufgehangen. Die müssen natürlich auf die Schiene passen. Um ein bis zwei Zentimeter genau muss das passieren, sonst würden sie neben der Schiene laufen, was natürlich nicht geht.“ In den vergangenen Wochen hatten die Gondeln der Koblenzer Seilbahn Winterpause. Normalerweise können täglich über siebentausend Menschen mit der Bahn befördert werden. Nach 15 Jahren Betrieb musste nun erstmals das Zugseil ausgetauscht werden. Gar nicht so einfach, wenn das Seil aus Stahl ist und über sechzehn  Tonnen wiegt. Peter Magnus, Betriebsleiter Seilbahn Koblenz „Es wird das neue Zugseil an das alte geknüpft, dann muss die Anlage eine Runde fahren. Das alte wird aufgewickelt, das Neue kommt in die Anlage. Dann wird es miteinander verspleißt, verflochten sozusagen.“ Was einfach klingt, ist in Wahrheit wochenlange Arbeit. Wie es sich für eine Seilbahn gehört finden viele die Arbeiten in der Luft statt – über dem Rhein und einer Bundesstraße. Damit nichts schiefgeht, kommt sogar ein Expertenteam aus der Schweiz zu Hilfe. Peter Magnus, Betriebsleiter Seilbahn Koblenz „Wir müssen uns entsprechend abstimmen. Die Kommunikation muss stimmen. Nicht immer ganz […]

  • Hoch hinaus - Neuer Klettersteig in der Eifel fertiggestellt

    Hoch hinaus – Neuer Klettersteig in der Eifel fertiggestellt

    Im Eifelstädchen Neuerburg eröffnet bald ein neuer Klettersteig, der zum Publikumsmagnet werden und mehr Touristen in den kleinen Ort locken soll. Ein Angebot für sportliche Wanderer und Einsteiger im Klettersport. Wer sich hoch hinaus wagt, wird mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Anna Carina Krebs (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Südeifel „Landschaftlich ist Neuerburg wirklich einzigartig. Man sieht das. Rundherum sind Felsen. Es ist die Enns, die durch das Städchen fließt. Also wirklich landschaftlich wunderschön. Es ist nur ein bisschen verschlafen und wir wollen es nochmal etwas aus dem Schlaf aufwecken.“ Die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Südeifel – Anna Carina Krebs – wagt heute den Selbstversuch. Und klettert entlang der Passagen, die durch den Ort und um Neuerburg herum verlaufen. Anna Carina Krebs (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Südeifel „Es war schon ambitioniert. Also ich hatte zwei, drei Passagen, da ging es schon in die Oberarme, aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“ Der Vorteil für alle, die gar nicht oder weniger klettern wollen: Jede Kletterpassage kann auch umwandert werden. So wird die etwa vier Kilometer lange Rundroute zu einem Ausflugsziel für jede Altersklasse. In Neuerburg sollen vor allem der Einzelhandel und die Gastronomie durch die neue Attraktion angekurbelt werden. Daher auch Start- und Zielpunkt des neuen Klettersteigs: Der neugestaltete Marktplatz. Der Tourismus: Für Anna Carina Krebs das Steckenpferd der Südeifel – und ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.   30 Anna Carina Krebs (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Südeifel „Wir haben viele touristische Betriebe, auch in Neuerburg. Und wir wollen natürlich, dass die erhalten bleiben. Dafür muss man attraktiv bleiben. Gerade das Thema Nachfolgeregelung in Betrieben ist eine Herausforderung, hier an der luxemburgischen Grenze. Und man muss attraktiv bleiben, dass die Leute eben auch kommen wollen. Und das ist der Grund, warum wir dieses Wirtschaftsförderungsprojekt auch umsetzen.“ Während in den Alpen Klettersteige meist an Kalkstein befestigt werden, […]

  • Lizenz zum Rentierführen

    Lizenz zum Rentierführen

    Wer mit den Tieren arbeiten will, muss einiges beachten. Im Tierpark Sababurg kann man jetzt den Rentierführerschein machen. Richtig gehört! Wir haben unsere Kollegin Nina Seeh nach Nordhessen geschickt – sie macht jetzt den Lappland-Lappen. Nina Seeh, Reporterin „Fürs Autofahren braucht man einen Führerschein. Für Rentiere offenbar auch. Ich bin heute im Tierpark Sababurg und mache den wohl flauschigsten Führerschein, den es gibt. Den Rentierführerschein. Ob ich ab Ende bestehe, oder ob das Rentier doch eher mit mir spazieren geht, werden wir am Ende sehen. Vorher hol ich mir jetzt aber noch ein paar Tipps ab, bei jemandem, der sich wirklich auskennt.“ Uwe Kunze ist Rentier-Führer und hat mit seiner Familie selbst lange Zeit in Lappland gelebt. Bevor es losgeht, direkt ein paar wichtige Regeln. Denn obwohl  domestiziert, sind Rentiere dennoch Wildtiere. Uwe Kunze, Rentier-Führer „Am Anfang fasst man sie nicht an. Nie ans Geweih fassen. Du nimmst die Leine und das Rentier folgt dir. Du bist der Rentierführer, das Rentier ist kein Menschenführer. Kann bis 60 Stundenkilometer schnell werden und das schaffst du nicht. Du hast zwei-Bein-Bremse. Rentier hat vier-Bein-Antrieb.“ Also, kurz mit Leitkuh Sölvi vertraut machen und die Leine fest in beide Hände nehmen. Uwe Kunze: „Komm. Bua. Bua.“ Nina Seeh: „Was hast du gerade gesagt? Uwe Kunze: „Bua. Das heißt so ‚Komm‘. Das ist samisch.“ „Bua“ und los geht’s.  Sölvi hat heute anscheinend einen guten Tag folgt mir brav. Abgesehen von der Brunftzeit, haben in Rentierherden die Weibchen das Sagen. Uwe Kunze „Das ist auch das Gescheiteste. Die sind am vernünftigsten, die Jungs sind Spinner. Deshalb haben sie auch lange Geweihe, weil sie auch ihre Position verteidigen müssen.“ Vor den Geweihen muss man sich allerdings in Acht nehmen. Denn so prachtvoll sie auch aussehen, so schnell können sie auch Verletzungen verursachen. Das könnte im wahrsten Sinne des […]

  • Viele Sorgen bei Winzern

    Viele Sorgen bei Winzern

    Zölle auf Exporte, steigende Produktionskosten, sinkender Konsum – nur einige Gründe, warum die Weinbrache aktuell in der Krise steckt. Ein großes Thema auch bei Pfälzer Weinbautagen, die derzeit an der Weinstraße stattfindenden. Doch zunächst begleiten wir einen Winzer in Billigheim-Ingenheim. Kälte und Nieselregen – für Ingo Pfalzgraf  keine Gründe, die Arbeit im Weinberg warten zu lassen. Der Rebschnitt steht an. Der ist wichtig, damit hier bald wieder gute Trauben reifen können. Ingo Pfalzgraf ist Winzer in vierter Generation, baut mit seiner Familie auf 43 Hektar Wein an – 70 Prozent Weißwein und 30 Prozent Rotwein. Alkoholfreie Varianten produziert er noch nicht, obwohl die immer mehr im Trend liegen. Ingo Pfalzgraf, Winzer in Billigheim-Ingenheim „Im Moment ist noch die Problematik, dass man noch abwartet, bis gute Verfahren da sind. Die Entalkoholisierung vom Wein ist auch problematischer als beim Bier zum Beispiel, weil man ja den dreifachen Alkohol rausholen muss.“ Das ist nicht nur aufwendig, sondern auch teuer. Die Kosten müsste er an die Kunden weitergeben. Der Winzer merkt, dass viele Menschen bewusster und weniger Wein trinken. Im Weihnachtsgeschäft hat er fünf Prozent weniger Umsatz gemacht als in den vergangenen Jahren. Eine Entwicklung, die nicht nur Ingo Pfalzgraf zu schaffen macht. Bei den Pfälzer Weinbautagen in Neustadt an der Weinstraße beklagen die Winzer Strafzölle im wichtigen US-Markt und die hohe  Inflation in Deutschland. Günstiger produzierte Weine aus dem Ausland erhöhen den Druck. Klaus Schneider, Präsident Deutscher Weinbauverband „Natürlich wissen wir von Betrieben, die wirtschaftliche Probleme haben. Die zum Teil ihre Rechnungen nicht bezahlen können oder nur mit großen Anstrengungen bezahlen können. Keine Gewinne erwirtschaften oder sogar Minus machen.“ Auch die Politik sei gefordert. Zwei Drittel des deutschen Weins werden in Rheinland-Pfalz produziert, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor also für das Bundesland. Weinbauministerin Daniela Schmitt will die Bürokratie für Winzer abbauen, verweist aber auf die […]