Trampeltier-Nachwuchs im Opel-Zoo
Gerade mal gut zwei Wochen ist er alt und meistens noch sehr müde. Chuck. Das kleine Trampeltier, das Ende März im Opel-Zoo in Kronberg auf die Welt kam. Bisher war Cuck noch ein wenig schüchtern, doch jetzt zeigt er sich auch immer öfter im Außengehege des Taunus-Zoos. Große braune Augen, die neugierig die Umgebung mustern. Mal kurz schnuppern und dann war es das schon an Action. Mit seinem kürzlich verstorbenen Namensvetter Chuck Norris hat Chuck das Trampeltier sonst wenig gemein. Ein taffer Hollywood Action-Held ist er nicht. Timo Schuldt, Tierpfleger im Opel-Zoo „Wie so ein Kleinkind halt, der macht seine Spielphasen, seine Ruhephasen, manchmal auch seine Tiefschlafphasen. Dem geht so weit gut. er sieht fit aus, der macht sich in der Gruppe super. Ist ein kleiner Frechdachs manchmal. Rennt hin und her. Ist fit und fidel.“ Aber meistens schläft Chuck. Seinen Namen haben ihm die Tierpfleger gegeben. Das Fohlen lebt mit vier weiteren Trampeltieren im Taunus. Am liebsten in der Nähe von Mama Emily. Trampeltiere haben zwei Höcker, in denen sie als Energiereserve Fett speichern. In ihren Heimatländern China und der Mongolei werden die Tiere gejagt und sind vorm Aussterben bedroht. Yannis König, Zoo-Pädagoge „Für den Artenschutz ist damit die Geburt von unserem Kleinen Chuck hier im Opel-Zoo natürlich eine ganz, ganz tolle Sache, weil wir eben außerhalb des natürlichen Lebensraums, wo es immer noch natürlich Bedrohungsgründe für sie gibt. Jagd, Klimawandel, in menschlicher Obhut nachzüchten können.“ Trampeltiere werden im Schnitt 30 bis 35 Jahre alt. Klein-Chuck soll später selbst für Nachwuchs sorgen. Aber nicht im Opel-Zoo. Sein noch sehr chilliger Papa Cooper, würde das überhaupt nicht nice finden. Yannis König, Zoo-Pädagoge „Das liegt eben daran, dass Trampeltiere sogenannte Harems bilden. Da gibt es dann immer nur ein männliches Tier in der Gruppe. Und weil sein Papa den Platz nicht […]


