Natur

  • Immer mehr trockene Stellen im Rhein

    Immer mehr trockene Stellen im Rhein

    Im Rhein fließt so wenig Wasser wie fast noch nie. An mehreren Pegeln wurden gestern Rekord-Tiefststände erreicht – und auch heute sind die Pegel nur minimal gestiegen. Schiffe können kaum noch Fracht beladen, stattdessen müssen Güter über die Straße oder Schiene transportiert werden. Und nicht nur in der Wirtschaft sind die Auswirkungen des Niedrigwassers deutlich spürbar. Trockener Boden statt kühles Nass. Der Eicher See, direkt am Rhein zwischen Mainz und Worms gelegen. Normalerweise verbringen hier viele ihre Freizeit, fahren mit dem Boot raus. Doch statt auf Wasser treffen die Propeller hier nur auf Sand. Es sei der niedrigste Wasserstand aller Zeiten. Stefan Schaaf, Vorstand Eicher See Gemeinschaft „Ein Freizeitgebet ist ja dafür da, um letztendlich seine Freizeit zu verbringen, das ist natürlich nur eingeschränkt möglich, aber das kann man noch verschmerzen. Das größere Problem sind tatsächlich die Schäden, die wir haben an den Steg-Anlagen, weil die nicht dafür gemacht sind, dass die auf dem Boden aufliegen, das Eigengewicht teilweise nicht tragen, in den Schlick, in den Schlamm einsinken.“ Auch den Booten schadet das Liegen auf Dauer. Der Eicher See ist direkt mit dem Rhein verbunden. Und der enthält praktisch nur noch in der Fahrrinne Wasser. Stefan Schaaf, Vorstand Eicher See Gemeinschaft „Wir hatten 2024 im Juni hier ein massives Hochwasser mit größenordnungsmäßig einem Pegel 7 Meter, jetzt haben wir einen Pegel von Minus 2, zwei Jahre später, das ist schon eine deutliche Differenz, das sind Wetterextreme.“ Im Laufe des Tages ist der Rheinpegel in Worms wieder auf 8 cm gestiegen. Im Stadtteil Rheindürkheim hat das Niedrigwasser die sogenannten Hungersteine freigelegt. Wenn Schiffe nicht mehr fahren konnten, hatte das früher oft eine schlechte Versorgung und Hunger zur Folge. Seit 1857 werden immer wieder neue Steine dazu gelegt, wenn der Rheinpegel erneut so weit absinkt. Volker Schleep „Es ist bekannt ja, dass das Auftauchen […]

  • Im Gespräch: RLP-Hafenchef Alexander Voigt

    Im Gespräch: RLP-Hafenchef Alexander Voigt

    Das Niedrigwasser ist aktuell das große Thema bei uns in Rheinland-Pfalz. Eva Dieterle spricht darüber mit dem Geschäftsführer der „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“. Eva Dieterle, Moderatorin: Guten Tag! Alexander Voigt, Geschäftsführer „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“: Guten Tag. Dieterle: Herr Voigt, direkt gefragt: Das extreme Niedrigwasser im Lande, welchen Einfluss hat das konkret auf die Häfen in Rheinland-Pfalz, wie ist die Lage? Voigt: Ja, natürlich ist es kein Geheimnis, dass die Lage insgesamt angespannt ist. Auch wenn der Referenzpegel aktuell wieder leicht steigt, ist mit Sicherheit keine Entspannung in Aussicht. Die Bundeswasserstraße Rhein transportiert zwischen Basel und den Seehäfen rund 280 Millionen Tonnen Güter pro Jahr. Und das zeigt einfach die Dimension. Wenn diese wichtige Verkehrsachse nur eingeschränkt nutzbar ist, hat das natürlich Auswirkungen auf die Wirtschaft und auch auf die Versorgung der angeschlossenen Regionen.Da spielen wir natürlich hier auch am Standort in Ludwigshafen und anderen Hafenstandorten in Rheinland-Pfalz in dem Sinne, dass einfach die Gütermengen zurzeit etwas abnehmen. Dieterle: Was wäre aus ihrer Sicht denn jetzt die beste Lösung für das Problem Niedrigwasser. Was schlagen Sie vor? Voigt: Sicher gibt es Lösungen. Zunächst mal ist die ganze Logistikbranche bekannt dafür, dass sie äußerst flexibel und spontan auf Engpässe und Schwierigkeiten reagieren kann. Das ist auch hier der Fall. Es gibt noch andere Verkehrsträger. Die Schiene, für deren Verbindung ja auch immer der Hafen steht, als Verbindung der Verkehrsträger Schiff, Schiene und Straße. Und daneben gibt es eben auch langfristige Programme und Initiativen zur Fahrrinnenvertiefung des Rheins. Darüber wird ja auch heute auf Bundes- und Länderebene gesprochen. Und nicht zuletzt gibt es auch Konzepte und auch Förderprogramme zur Modernisierung der Binnenschifffahrt, also der Schiffe insgesamt, die sich dann zunehmend auch an Niedrigwasser phasentechnisch und bauartbedingt anpassen können. Dieterle: …sagt Alexander Voigt, der Geschäftsführer der „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“. Vielen Dank für dieses Gespräch! Voigt: Vielen […]

  • Was sich im ausgetrockneten Rheinbett alles findet

    Was sich im ausgetrockneten Rheinbett alles findet

    Niedrigwasser – was für die Schifffahrt und die Tierwelt eine große Belastung ist, ist für andere ein Glücksfall. Denn an den ausgetrockneten Ufern kommen uralte Schätze zum ersten Mal seit Jahrhunderten wieder ans Licht. Christian Ganser wartet auf den richtigen Ton. Wenn der Metalldetektor anschlägt, kommt die Hacke ins Spiel und schließlich zieht er ein Stück Metall aus dem Schlamm, das fast 2000 Jahre lang hier geschlummert hat. Christian Ganser, Sondengänger „Das hier ist jetzt ein typischer gewickelter Netzsenker aus Blei. Das heißt, ein Bleiblech, das gewickelt wurde und dann am Rand eines Fischernetzes befestigt wurde, um das zu beschweren. Und diese Netzsenker, die sind typisch römisch. Also wir haben hier einen Fund, der wahrscheinlich 1.800 bis 2.000 Jahre alt ist.“ Meterweit hat sich der Rhein inzwischen zurückgezogen. Wo er genau sucht, will der erfahrene Sondengänger nicht verraten. Er fürchtet um sein ergiebiges Revier. Christian Ganser, Sondengänger „Der Rhein gilt ja als Lebensader, das ist ja so eine Weisheit, und die Menschen haben hier übergesetzt, die haben hier gehandelt, die haben hier gearbeitet, die haben hier auch gekämpft und genau diese Relikte findet man. Also hier war zum Beispiel auch ein Gefechtsfeld im Dreißigjährigen Krieg, hier haben die Römer übergesetzt, das ist auch bekannt, und die haben allerhand verloren.“ Und genau diese Relikte findet Christian Ganser hier immer wieder. Pfeilspitzen aus der Bronzezeit, Münzen, die römische Soldaten hier verloren haben. Und – ein Highlight in seiner Sammlung – eine Gewandschnalle, eine sogenannte Fibel, aus dem dritten Jahrhundert, gefertigt aus purem Silber. Darauf ist der Name des Besitzers geprägt: Sapricius. Christian Ganser, Sondengänger „Man fragt sich natürlich: Wie wurde die verloren? Die war auch mitten im Rheinbett, also auch in einer Phase, in der es sehr trocken war. Ist der Mantel mit der Fibel ins Wasser gefallen? Ist Sapricius selbst ins Wasser […]

  • Geplante Hängeseilbrücke stößt auf Widerstand

    Geplante Hängeseilbrücke stößt auf Widerstand

    Ein Investor plant in Boppard eine Hängeseilbrücke zu bauen, um den Tourismus um eine Attraktion reicher zu machen. Doch gegen den Eingriff in die Natur gibt es auch Widerspruch. Wir haben mit den Menschen vor Ort gesprochen. Gut 300 Meter lang soll sie werden und sich mit Stahlseilen hier übers Ewigbachtal bei Boppard erstrecken. Die geplante Hängebrücke – von der laut dem Projektleiter das gesamte Mittelrheintal profitieren soll. Roland Haag Projektleiter Hängeseilbrücke „Ja, bringen soll’s einfach Touristen in die Region und eine Attraktion für Menschen, die sonst nur im Hochgebirge so eine Hängebrücke erleben können. Der Vorteil ist einfach, dass die Menschen diese Region wieder schätzen, den Rhein diese Region und dass hier Wertschöpfung da ist.“ Wertschöpfung schafft die Firma Eberhardt aus Baden-Württemberg, die hinter dem Projekt steckt, normalerweise im Stahlbau. Touristische Hängebrücken sind ein weiterer Geschäftszweig, so wie hier im Schwarzwald. Boppard wäre bereits die vierte Brücke des Unternehmens. Doch kein Großprojekt ohne Gegenwind. Christoph Winkler, direkter Anwohner und Restauranteigentümer hat Bedenken. Von der Hängebrücke würde aus seiner Sicht für Boppard selbst nicht viel hängen bleiben. Christoph Winkler, Anwohner und Restauranteigentümer „Die Folgekosten, die aber dann kommen für die Stadt eben Parkraum zu schaffen. Verkehrsplanung und und und. Was passiert hier oben? Müllbeseitigung, Toilettenanlagen, ist alles nicht geregelt, Wasser ist nicht hier. Dieser Massentourismus, der dann zumindest mal in der Saison entsteht, der wird Boppard grundlegend verändern.“ Winkler rechnet mit dreimal so vielen Besuchern als die Brückenplaner selbst. Diese hoffen auf 100.000 Touristen jährlich, die etwa 10 Euro Eintritt zahlen sollen. Die Geierlaybrücke im Hunsrück dagegen verzeichnet weit mehr Besucher bei kostenlosem Eintritt. Roland Haag Projektleiter Hängeseilbrücke „Die Geierlay wurde von EU-Mitteln finanziert, wir sind Privatunternehmen, wir finanzieren das komplett aus unserem Geldbeutel.“ Rund sechs Millionen Euro will die Eberhardt-Gruppe in Boppard investieren. Auch die Stadt hofft auf mehr Gäste. Hans […]

  • Große Drüsenameise sorgt für Schäden

    Große Drüsenameise sorgt für Schäden

    Gerade mal 2 bis 5 Millimeter klein – kann sie ganz schön große Schäden anrichten. Von abgesackten Straßen bis hin zu Stromausfällen. Und die Ameisenart breitet sich massiv aus. So auch in der hessischen Stadt Rodgau. Im Stadtteil Dudenhofen ist mittlerweile fast der gesamte Friedhof von den Nestern unterhöhlt. Sie sieht aus wie eine ganz gewöhnliche Ameise. Doch als im vergangenen November auf dem Friedhof in Dudenhofen plötzlich große Sandhaufen auftauchen, wird die Stadt misstrauisch. Markus Ebel-Waldmann, Geschäftsführer Stadtwerke Rodgau „Wir waren A überrascht, im November überhaupt Ameisenkolonien zu sehen, normal, die normale Ameise, hat Winterruhe und das hat schon Besorgnis ausgelöst, dann haben wir gesehen, dass ganze Pfade, Straßen dort sichtbar waren, die die Ameisen hinterlassen haben.“ Schädlingsbekämpfer Jonas Kitzinger rückt an. Jonas Kitzinger, Schädlingsbekämpfer „Es gibt eine Geruchsprobe, da werden die Ameisen zerdrückt und die Ameisen riechen leicht chemisch.“ Eine Laboruntersuchung bestätigt: Der Friedhof ist von Tapinoma magnum befallen, der großen Drüsenameise. Statt zu zehntausenden tritt sie millionenfach auf. Bei dieser Ameisenart konkurrieren die verschiedenen Nester nicht miteinander, sie schließen sich zusammen – und bilden Superkolonien, die sich auf bis zu einen Hektar ausbreiten können. Im Frühjahr haben Jonas Kitzinger und sein Team hier mit der Bekämpfung angefangen  Sie verteilen Köderboxen an Wegen und Gräbern. Darin ist ein spezielles Ködergel, das den Ameisen gut schmeckt. Jonas Kitzinger, Schädlingsbekämpfer „Und man sieht auch sofort, wie die Ameisen schnell an das Ködergel gehen, weil das Ködergel in der Regel auch stark zuckerhaltig ist.// Die Tiere fressen dieses Gel und sterben nicht sofort davon. Die Tiere tun das Gel weiter tragen an ihre Artgenossen und im besten Fall natürlich, das ist unser Ziel, auch an die Königinnen, in dem Fall, bei der Ameisenart sind es ja viele Königinnen, und die fressen dann auch davon und sterben dann zeitverzögert.“ Mittlerweile ist der […]

  • Im Gespräch: Senckenberg-Forscher Brendon Boudinot

    Im Gespräch: Senckenberg-Forscher Brendon Boudinot

    Markus Appelmann spricht mit dem führenden Ameisenforscher über die starke Ausbreitung der Drüsenameise, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Markus Appelmann, Moderator: Zugeschaltet ist mir jetzt Dr. Brendon Boudinot vom Senckenberg Institut in Frankfurt, Guten Tag. Dr. Brendon Boudinot, Insektenforscher: Guten Tag. Appelmann: Herr Boudinot, Sie sind einer der führenden Ameisenexperten. Die große Drüsenameise kommt ja ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Richtig stark verbreitet hat sie sich bei uns  in den vergangenen Jahren. Warum ist das so? Boudinot: Danke, das ist eine gute Frage. Da müssen wir mehrere Faktoren betrachten. Ein biologischer Faktor, der uns aktuell unbekannt ist, wie schnell die Kolonien wachsen. Diese Kolonien können sehr groß werden und es kann sein, dass das eine Weile dauert. Also möglicherweise wurden die ersten nicht direkt erkannt. Ein anderer Faktor könnte das Klima sein. Wegen der milderen Winter erwarten wir, dass das Verbreitungsgebiet oder die geeignete Klimazone sich in den Norden ausbreiten könnte. Und ebenfalls ein wichtiger Faktor, unabhängig vom Klima, ist, dass Städte warm sind und gepflastert. Und diese Ameisen mögen das. Vorhersage-Modelle zur Verbreitung dieser Ameisen zeigen oder berechnen eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich die Ameisen über ihr natürliches Verbreitungsgebiet hinaus ausbreiten könnten, bedingt durch den städtischen Wärmeinsel-Effekt. Appelmann: Wie groß ist das Problem tatsächlich? Und warum ist es so schwer, sie wieder loszuwerden? Boudinot: Diese Ameisen bilden sehr, sehr große Kolonien mit mehreren Nestern und vielen, vielen Königinnen. Wenn also ein Teil einer solchen Kolonie zerstört wird, hat das für den Rest der Kolonie kaum Auswirkungen, da sie diesen Teil möglicherweise noch im selben Jahr durch neue Königinnen ersetzen kann. Das bedeutet auch: Wenn man beispielsweise eine Pflanze von einem Ort an einen anderen bringt – etwa aus einem Gartencenter in den eigenen Garten –, kann man versehentlich einen kleinen Teil der Kolonie mit einschleppen. Und wenn sich darunter eine […]

  • Wasserstand am Rhein am Rekordtief

    Wasserstand am Rhein am Rekordtief

    Gestörte Lieferketten, gestiegene Transportkosten – das Niedrigwasser im Rhein sorgt für massive Probleme für die Wirtschaft. Denn die Schiffe können zurzeit deutlich weniger Ladung transportieren. Besonders drastisch ist die Situation dort, wo der Rhein das ganze Jahr über die geringste Tiefe aufweist – bei Kaub. Dort war der Pegelstand heute am frühen Morgen so niedrig, wie erst einmal zuvor, seit Beginn der Messungen. Die Burg Pfalzgrafenstein in Kaub. Wie niedrig das Wasser ist, kann man an ihr gut erkennen. Denn normalerweise ist die Insel, die die Burg umgibt, viel kleiner. Die Schiffe auf dem Rhein können zwar noch fahren, aber nur mit deutlich reduzierter Ladung. So verringern sie ihren Tiefgang und verhindern, auf Grund zu laufen. Die Waren müssen also auf mehrere Schiffe verteilt oder auf Züge und LKW umgeladen werden. Doch nicht nur der Warentransport ist erschwert, auch für Pendler und Touristen sorgt das Niedrigwasser für Komplikationen. Die Fähre in Kaub, sie ist noch in Betrieb. Nimmt aber pro Fahrt nur noch rund acht Autos mit. Einige andere Fährverbindungen entlang des Rheins sind eingestellt. Hier in Rüdesheim kann die Autofähre noch regulär fahren. Aber: nicht alle Ausflugsziele können noch angesteuert werden. Peter Portmann, aus Kassel „Wir wollten irgendwie diese Schiffsrundfahrt zur Loreley machen. Und bis dahin geht es ja nicht.“ Heinz Nickel, aus Heppenheim „Wir hatten eigentlich geplant zur Loreley zu fahren, aber das klappt ja nicht, weil da Niedrigwasser ist.“ Xenia Sparwasser, aus Gronau „Es fährt noch eine Burgrundfahrt, die wir jetzt trotzdem machen können. Und das freut uns dann doch schon sehr.“ Die Burgenfahrt findet also statt. Die Fahrt zur Loreley nicht mehr. Nur eines von vier Ausflugsschiffen ist noch im Einsatz. Mark Mauch, Matrose Fähre Bingen-Rüdesheimer Wir haben jetzt momentan Bordarbeiten auf den ganzen Schiffen. Heißt: Drei Schiffe liegen einfach still und das Personal, das ist da und streicht, […]

  • Hitzeglocke über Hessen und Rheinland-Pfalz

    Hitzeglocke über Hessen und Rheinland-Pfalz

    Heiß, heißer, Hitzewelle. In den vergangenen Tagen ist das Thermometer wieder kontinuierlich nach oben geklettert. Mit dem Höhepunkt heute. Bis zu 39 Grad – im Schatten wohlgemerkt! Wie die Menschen mit den hohen Temperaturen umgehen, das haben wir uns heute in Mainz und Langenlonsheim angeschaut. Mainz zur Mittagszeit. So richtig voll ist die Stadt nicht. Dafür überdurchschnittlich viele Leute, die ein Eis schlemmen. Im Schatten bleiben, Anstrengung vermeiden, Abkühlung suchen. Die Sonne brennt heute gnadenlos vom strahlend blauen Himmel. Joe Trautmann „Ich hab einfach im Moment das Gefühl, ich müsste mal nen Eiskaffee trinken.“ „Ich versuche einfach, bei den heißen Temperaturen eher drinnen zu sein.“ Alexander Steinmüller „Eincremen, mit Sonnencreme. Das reicht eigentlich.“ Rosa Wielandt „Ich ziehe mich so kühl wie möglich an, kurze Hose kann ich sehr empfehlen.“ Dirk Müller „Wenn es dann so richtig warm ist, mach ich mir ein Handtuch im Nacken.“ Leandra Schiller „Einfach nicht so viel machen lassen, bisschen entspannen und den Tag genießen.“ Wohl dem, der heute frei hat. Das ist längst nicht jedem vergönnt. Die Mainzer Stadtreinigung ist unterwegs, in der Gastro wird serviert und auch die Baustelle steht bei bis zu 39 Grad nicht still. Alexander Steinmüller, arbeitet auf der Baustelle „Ja, ist schon anstrengend. Wenn ich nach Hause komm, bin ich schon fertig. Das auf jeden Fall.“ Lahab Hammad, arbeitet im Brezelstand „Wir sind hier in Geschäft die ganze Zeit von 6 Uhr morgens bis abends und es ist richtig warm Und alle Geräte müssen benutzt werden.“ Jamal Sadki, arbeitet bei der Stadtreinigung „Ja, eigentlich ist zu heiß, aber man gewöhnt sich. Wir sind gewöhnt.“ Emilia Köhler, arbeitet in der Kneipe „Est durchaus anstrengend, man kommt schneller ins Schwitzen, vor allem in den Keller muss, die Sachen hoch tragen und so, aber trotzdem ist das Klima mit den Menschen immer ganz […]

  • Schaltgespräch mit Meteorologe Dominik Jung

    Schaltgespräch mit Meteorologe Dominik Jung

    Eva Dieterle spricht mit ihm über die Gründe für die Hitze und wie lange sie noch andauern könnte. Eva Dieterle, Moderatorin: Also schon wieder so heiß bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dazu ist mir jetzt aus dem schattigen Schlosspark in Wiesbaden-Biebrich Diplom-Meteorologe Dominik Jung zugeschaltet. Guten Tag! Dominik Jung, Diplom-Meteorologe: Guten Tag, Frau Dieterle. Dieterle: Herr Jung, wieder ist es so heiß, wieder Temperaturen an die 40 Grad – woran liegt das? Jung: Wir haben erneut eine Hitzekuppel bekommen und zwar hat die sich aufgebaut über Süd westeuropa, Spanien, Portugal; wo die großen Waldbrände toben ist er über Frankreich gezogen und hat jetzt uns hier in Rheinland-Pfalz und Hessen erreicht. Und diese Hitzekuppel hat, wie der Name schon sagt, große Hitze mitgebracht und deswegen steigen die Temperaturen aktuell auf bis zu 40 Grad. Am Rhein, direkt am Main, können es auch mal 41 Grad werden. Also extrem hohe Werte für unsere Region. Dieterle: Die vergangene Hitzewelle hat ja gleich mehrere Tage angedauert. Was erwartet uns diesmal? Jung: Na ja, per Definition ist eine Hitzewelle, wenn man mindestens drei Tage am Stück 30 Grad messen. Heute messen wir 40 bis 41 in der Spitze und die nächsten Tage bleibt es aber immer noch heiß. Es wird zwar nicht mehr ganz so heiß sein am Freitag, am Samstag, am Sonntag aber 30 Grad werden weiter erreicht. Das heißt, die Hitzewelle dauert weiter an und sehr wahrscheinlich geht es auch nächste Woche weiter. Die neuesten Prognosen zeigen jeden Tag Temperaturen so 30 bis 33, 34 Grad an und vor allem nachts Temperaturen meist so um 20 Grad. Also gerade in den Ballungsräumen – Frankfurt am Main, Mainz beispielsweise -, dort bleibt es nachts um 20 Grad. Wir sprechen von Tropennächten und die machen uns das Leben auch ziemlich schwer. Dieterle: Manche sagen […]

  • Abkühlung für Zootiere

    Abkühlung für Zootiere

    Leckeres Früchteeis oder eine kühle Dusche – was gibt es erfrischenderes bei knapp 40 Grad im Schatten? Nicht nur der Mensch nimmt jede Art von Abkühlung zur Zeit dankbar entgegen, auch den Tieren macht die Hitze zu schaffen. Deshalb gibt’s im Wormser Tiergarten kühle Snacks. Sie warten schon sehnsüchtig auf eine Abkühlung, die diesen Sommer zum Glück für die Kattas fast schon zum Alltag gehört. Carina Herold kommt mit Eisbomben vorbei. In den Lemuren-Lieblings-Geschmacksrichtungen Waldfrucht und Tropicana. In freier Wildbahn leben Kattas auf Madagaskar und sind dort tropische Temperaturen über 35 Grad durchaus gewohnt. Carina Herold, Revierleiterin Tiergarten Worms „Unsere Tiere sind eingedeutscht. Die sind hier in Deutschland geboren, also unsere Temperaturen gewohnt. Bei den Kattas merkt man es ganz gut, dass sie morgens die Morgensonne sehr genießen und dann in ihrer typischen Kattapose dasitzen und die Sonnenstrahlen einfangen, aber sobald es dann ein bisschen heißer wird, ziehen sie sich ganz gerne in den Schatten zurück.“ Oder genießen ein Fruchteis. Die Waldfruchtbombe hängt am Baum, damit sich die Halbaffen beim Schlecken auch gleich beschäftigen. Kattas sind ausgesprochen gesellige Tiere. Jeder aus der Gruppe im Wormser Tiergarten darf sich mal abkühlen. Von Madagaskar aus geht es weiter nach Südamerika. Nandus, Alpakas und ein Nasenbär leben zusammen in einem Gehege. „So, Mädels, jetzt gibt es eine Dusche!“ Für die Tiere sorgt Carina Herold für Abkühlung. Die Tierpflegerin selbst muss aber arbeiten – bei 38 Grad im Schatten. Carina Herold, Revierleiterin Tiergarten Worms „Das macht Spaß und wir wollen ja immer das Beste für unsere Tiere. Wenn wir sehen, wie sie es genießen, dann ist die Arbeit auch einfach zweitrangig. Und ab welchen Temperaturen? Es kommt immer darauf an. Wenn die Sonne schön scheint, ab 20 Grad, genießen sie eine Dusche.“ Na, dann heute aber wohl erst recht. Die Alpakas genießen die nasse Abkühlung so richtig. […]

  • Neue Qualitäts-Wanderwege

    Neue Qualitäts-Wanderwege

    In kaum einem Land der Welt wird so viel gewandert, wie in Deutschland. Mehr als 300.000 Kilometer Wanderwege gibt es bundesweit. Farbige Schilder weisen auf besonders schöne Wege hin, die die großen Deutschen Wander-Verbände zertifizieren. Aber: was braucht denn ein echter „Qualitätswanderweg“? Wir haben für eine Test-Wanderung die Schuhe geschnürt. Eine verschmutzte Wandermarkierung – Daniel Stein vom Deutschen Wanderverband macht sofort ein Foto und trägt den Mangel samt GPS-Koordinaten in sein Protokoll ein. Zusammen mit Co-Tester Stephan ist Daniel Stein heute im rheinland-pfälzischen Groß-Winternheim unterwegs, denn der Qualitätswanderweg am Westerberg wird neu zertifiziert. Dabei prüfen die Tester die Strecke auf fast zwei Dutzend feste Kriterien. Daniel Stein, Deutscher Wanderverband „Das Allerwichtigste ist natürlich das Wegeformat. Dass der Wanderer halt nicht so 20 Kilometer auf Asphalt läuft, sondern halt wirklich Abwechslung drin hat. Da haben wir direkt das nächste Kriterium: Auch Abwechslung ist ein sehr wichtiges Kriterium, dass man nicht so eintönig durch die Landschaft läuft, sondern dass sich da auch immer wieder was verändert. Ansonsten gibt es halt Erlebnispunkte, die auch am Weg da sein müssen. Das kann eine Kapelle sein, das kann der Bachlauf da vorne sein. Solche Dinge. Also das muss halt auch da ein gewisses Erlebnispotential bieten so ein Wanderweg.“ Zum Beispiel durch die charakteristischen Hohlwege, die sich durch die jahrhundertelange Nutzung von Mensch und Tier in den Berg geprägt haben. Alle drei Jahre muss bei den sogenannten Qualitätswanderwegen die Zertifizierung erneuert werden. Die Prüfer haben alles genau im Blick. Wurde der Bodenbelag der Wege geändert? Ist die Beschilderung noch vorhanden und gut lesbar? Gibt es genug Einkehr- und Ruhemöglichkeiten? Daniel Stein, Deutscher Wanderverband „Das ist so ein bisschen die Krankheit des Prüfers. Du hast immer den Blick für die Kriterien und letztlich haben unsere Kriterien ja sogar alle eine Nummer. Und so laufen wir ständig mit den Nummern im […]

  • Königspython ausgebüxt

    Königspython ausgebüxt

    Schlangenalarm in Brachttal-Hellstein in Osthessen! Anwohner haben dort in ihrem Garten die abgestreifte Haut einer Königspython gefunden. Kriecht da etwa eine große Schlange frei durchs Dorf? Darauf gibt es auf jeden Fall einige Hinweise und die Spur führt in die Nachbarschaft. Als Jessica und Jörg Riemenschneider Holz auf dem Stapel in ihrem Vorgarten umräumen, halten sie plötzlich inne. Weißliche papyrusartige Gebilde kommen zum Vorschein. Jessica Riemenschneider, hat die Schlangenhaut gefunden „Da sagte mein Mann auf einmal ‚Oh Gott, was ist das denn?‘ Und als ich dann gesehen habe, was es ist, habe ich es auch gleich als Schlangenhaut erkannt. Da die Schlangenhaut sehr groß war, war eigentlich schon klar, dass das nicht von einer Blindschleiche oder von ner Ringelnatter stammen kann. Und unser großer Sohn, der konnte das auch eindeutig…der hat zu uns noch gesagt, das ist von der Königspython. Dann haben wir noch gesagt ‚Quatsch, wo soll denn hier eine Königspython herkommen?’“ Aber auch die angerückte Polizei und Feuerwehr bestätigen – die Haut stammt von einer Königspython wie dieser. Einer ungiftigen Würgeschlange, die eigentlich in West- und Zentralafrika beheimatet ist. Sie ernährt sie sich von Vögeln und kleinen Säugetieren. Die Riemenschneiders halten Hasen und Hühner – für sie ein mulmiges Gefühl. Jessica Riemenschneider, Anwohnerin Brachttal-Hellstein „Also ich war schon ziemlich erschrocken. Das war so mein erster Gedanke; Oh Gott, die Lilo!“ Doch woher kommt die Schlangenhaut? Die Spur führt zu einer Schlangenhalterin in der Nachbarschaft. Ayleen Schmitts Python Buddy ist vor einigen Wochen aus dem Terrarium ausgebüxt als sie im Urlaub war. Ayleen Schmitt, Besitzerin von Schlange Buddy „Ich kam dann am darauffolgenden Tag zurück und habe nur gesehen Terrarium ist offen. Und dann ging ich natürlich davon aus, dass die Schlange sich in der Wohnung aufhält. Ich meine, die kriechen halten in Löcher und Ecken, wo man nicht dran […]

  • Störche werden ausgewildert

    Störche werden ausgewildert

    Noch nie gab es in Rheinland-Pfalz so viele Störche wie jetzt. Rund 800 Brutpaare sind es – dabei galt der Storch vor 30 Jahren bei uns als nahezu ausgerottet. Doch nicht jeder Jungstorch schafft den Start ins Leben allein. Im Storchenzentrum im pfälzischen Bornheim werden verletzte und verwaiste Tiere aufgepäppelt – und seit ein paar Tagen auch wieder ausgewildert. Vier Wochen lang war dieser Jungstorch wegen einer Flügelverletzung in Behandlung. Geflogen ist der erst 9 Wochen alte Vogel noch nie. Ein paar Flügelschläge zur Probe und dann schwingt er sich in die Lüfte. Für Storchenpfleger Christian Reis immer wieder ein besonderes Gefühl. Christian Reis, Storchenzentrum Bornheim „Das ist eigentlich der Lohn für die ganze Arbeit, die man die ganze Zeit reingesteckt hat. Die Medizin, das Futter und die ganze Arbeit. Und wie man sieht: Sie freuen sich, wenn sie dann in freier Wildbahn sind, können gut fliegen und das ist dann schon ein gutes Gefühl.“ Ein paar Stunden vorher: In der Storchenscheune in Bornheim in der Pfalz sind in diesem Jahr schon etwa 60 Störche untergekommen. Sie kommen nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern auch aus den Nachbarbundesländer. Die meisten Patienten sind gerade mal ein paar Wochen alt. Christian Reis, Storchenzentrum Bornheim „Es ist wie beim Kleinkind. Da ist es ein bisschen problematisch: Wie laufe ich am besten. Und bei den Störchen auch: Wie fliege ich am besten. Und damit müssen sie dann auch mit Wind und den Wetterverhältnissen klarkommen und für einige ist das etwas schwieriger und die landen dann hier drin.“ Die meisten Verletzungen die Christian Reis behandelt sind Flügelprellungen und Beinverletzungen. Sobald die Störche diese auskuriert haben, dürfen sie wieder in die Freiheit. Aktuell wildert das Storchenzentrum mehrmals die Woche Patienten aus. Christian Reis, Storchenzentrum Bornheim „Ich gehe jetzt meistens auf das Gefieder, ob das Gefieder einigermaßen sauber […]

  • Hessin findet Mammutzahn

    Hessin findet Mammutzahn

    Fossilien zeugen von Tieren aus längst vergangener Zeit: Dinosaurier, Mammuts, Säbelzahntiger. Faszinierende Wesen, die bis heute viele Menschen in ihren Bann ziehen – so auch Lisa Albrecht. Die Hessin sucht in Ihrer Freizeit nach Fossilien und hat jetzt einen beeindruckenden Fund gemacht. Der Zahn eines Wollhaar-Mammuts, ein 150 Millionen Jahre alter, versteinerter Tintenfisch und der Zahn eines Riesenhais. Diese Fossilien stehen nicht in einer Museumsvitrine, sondern im Wohnzimmer von Lisa Albrecht. Sie hat die Überreste aus vergangen Zeiten selbst gefunden. Ihr neuster Schatz: dieser Mammutzahn – entdeckt an einem Strand in Rotterdam. Lisa Seline Albrecht, Fossilien-Expertin „Mammutzähne zu finden, dass kommt schon mal vor in Europa, aber vor allem so einen schönen Mammutzahn zu finden, ist doch eher selten. Für mich war das ein absoluter Lebensfund. Ich wollte schon immer mal ein Mammutzahn finden.“ Zusammen mit ihrem Freund ist sie auf Fossiliensuche, als sie im Sand etwas entdeckt. Die ausgebildete Museumspädagogin erkennt sofort: Das könnte was Großes sein und zückt das Handy. „It´s Mammoth. Oh my Good. It´s Mammoth.“ Das Video geht viral: über 18 Millionen Aufrufe – für einen Zahn, der über 10.000 Jahre alt ist. Wissenschaftlich nicht sonderlich bedeutend, aber für Lisa der Fund ihres Lebens. Nachdem der Fund dokumentiert ist, darf die 28-Jährige den Zahn behalten. Schon als Kind ist die Bad Nauheimerin dinosaurierverrückt. Heute hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: ausgebildet am Senckenberg Museum in Frankfurt, nimmt sie an Ausgrabungen teil – und teilt ihre Begeisterung für Fossilien auf Instagram. Lisa Seline Albrecht, Fossilien-Expertin „Fossilien sind einfach super spannend, weil es Überbleibsel sind aus vergangenen Welten, die wir einfach niemals mit eigenen Augen sehen werden. Aber um so mehr man findet, umso mehr man forscht, umso mehr kann man herausfinden. Es ist, wie so ein Geheimnis, das nie so ganz gelüftet wird.“ Mit jedem Fund kommt […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Immer weniger Wasser in Rhein und Mosel – Mehr Abschiebungen nach Afghanistan geplant – EZB plant neue Euro-Noten Anmoderation: Im Rahmen einer Kabinettsumbildung hat Bundeskanzler Friedrich Merz heute bekannt gegeben, dass der hessische Politiker Michael Meister sein Amt als Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen an Philipp Amthor abgeben wird. Nach Medienberichten soll auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder aus Rheinland-Pfalz sein Amt verlieren. Dazu äußerte sich der Bundeskanzler heute aber nicht. Mehr News gibt’s jetzt in unserem Kurznachrichtenblock. Immer weniger Wasser in Rhein und Mosel Die Pegelstände der Flüsse in Rheinland-Pfalz sinken weiter. So liegt etwa der Rheinpegel bei Kaub nur noch bei 55 Zentimetern. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung geht davon aus, dass der Wasserstand in den kommenden Tagen noch weiter sinken wird. Inzwischen ist auch die Mosel-Schifffahrt vom Niedrigwasser betroffen. Nach Angaben des Geschäftsführers des Trierer Hafens können Frachtschiffe derzeit nicht voll beladen werden. Damit steigen die Kosten für Transporte. Das Niedrigwasser komme in diesem Jahr ungewöhnlich früh – schon im Juli statt wie oft erst im Spätsommer. Mehr Abschiebungen nach Afghanistan geplant Rheinland-Pfalz will von den veränderten Vorgaben für Abschiebungen nach Afghanistan Gebrauch machen. Die kommunalen Ausländerbehörden seien gebeten worden, die vom Bund eröffneten erweiterten Möglichkeiten zur Vorbereitung von Rückführungen umzusetzen, teilt das Innenministerium heute in Mainz mit. Die gesetzliche Ausreisepflicht beschränke sich nicht mehr nur auf Straftäter und Gefährder. Sie gelte nun grundsätzlich für alle Personen aus Afghanistan, die nach Abschluss eines rechtsstaatlichen Verfahrens kein Bleiberecht besäßen und vollziehbar ausreisepflichtig seien. EZB plant neue Euro-Noten Ab sofort können rund 350 Millionen EU-Bürger mitentscheiden, wie die künftigen Euro-Banknoten aussehen sollen. Auf der Internetseite der Europäischen Zentralbank werden dazu mögliche Motivserien veröffentlicht. Wählen können Bürger dabei zwischen den Themen „Flüsse und Vögel“ oder „Europäische Kultur“. Diese hatten sich bereits zuvor in einer Online-Umfrage unter EU-Bürgern durchgesetzt.