Natur

  • Start der Keltersaison

    Start der Keltersaison

    Was dem Pälzer sei Woi, ist dem Hesse sei Stöffsche: Vor allem rund um Frankfurt gilt Apfelwein fast schon als eine Art regionales Heiligtum. Fans des vergorenen Apfelsafts können sich freuen: Heute hat die Kelter-Saison nämlich offiziell begonnen. Die Apfelpressen in und um Frankfurt laufen damit wieder auf Hochtouren. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Bei der Familienkelterei Nöll in Frankfurt-Griesheim darf heute der Nachwuchs die Presse starten – damit ist die Apfelwein-Saison 2026 offiziell eingeleitet. In den kommenden Tagen werden die Maschinen hier nicht stillstehen – bis die Ernte der heimischen Streuobstwiesen als flüssiges Gold in den Kelterbottichen gelandet ist. Zum Saisonauftakt ist auch Apfelwein-Verbandschef Martin Heil nach Griesheim gekommen. Und prophezeit dem hessischen Nationalgetränk eine goldene Zukunft. Martin Heil, Verband Hessischer Apfelweinkeltereien „Das ist einmal nicht nur eben ein leckeres Getränk – sondern auch starke regionale Identität. Und das merken wir auf der einen Seite schon. Es gibt zwar auch einen starken Trend zu mehr internationalen Sorten. Aber es gibt auch auf der anderen Seite den Trend, dass man doch wieder schätzt, dass man die Betriebe kennt. Dass jeder irgendwie ne Kelterei um die Ecke hat.“ Zwar sei der regionale Absatz von reinem Apfelwein in den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen – dafür könnten die heimischen Keltereien immer mehr mit moderneren Produkten wie Cider, Mixgetränken oder alkoholfreien Varianten punkten. Erste Prognose für die Ernte ’26: Qualität hervorragend, Quantität so lala. Martin Heil, Verband Hessischer Apfelweinkeltereien „Die Ernte wird ein bisschen kleiner werden als letztes Jahr. Der Sommer war einfach zu trocken. Zu lange kein Regen. Deshalb sind die Äpfel sehr klein. Und viele sind auch im Juni, Juli schon vom Baum gefallen.“ Unter dem Motto „Äpfel gehören ins Glas“ appellieren die hessischen Keltereien deshalb auch in diesem Jahr wieder an die Menschen im Rhein-Main-Gebiet, Äpfel aus ihren eigenen Gärten […]

  • Opel-Zoo baut Nashorn-Anlage

    Opel-Zoo baut Nashorn-Anlage

    Auf den Tag genau heute wird der Opel-Zoo im hessischen Kronberg 70 Jahre alt. Das feiert der Zoo aber nicht nur mit einem speziellen Jubiläumswochenende: Der Bau eines ganzen neuen Areals läuft auf Hochtouren. Er ist jetzt schon ganz neugierig auf die neuen Nachbarn. Gleich nebenan entsteht auf 18.000 Quadratmetern die neue Asien-Anlage für sieben bedrohte Tierarten. Als Schirmherr lässt es sich Hessens Ministerpräsident Boris Rhein nicht nehmen, den Grundstein selbst zu enthüllen. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Eine ganz neue Dimension auch wirklich von Forschung und auch dem Zusammenbringen von Mensch und Tier hier mit diesem Asien-Gehege. Das ist schon was ganz Besonderes, was jetzt hier entsteht. Und ich glaube, dass das ein enormer Anziehungspunkt sein wird.“ So soll das Gehege einmal aussehen, Wasserbecken inklusive. Rund 21 Millionen Euro kostet das Ganze. Da der Opel-Zoo privat finanziert ist, beteiligt sich das Land Hessen nicht an den Kosten. In zwei Jahren soll alles fertig sein, dann ziehen hier u.a. Panzernashörner ein. Die ersten Nashörner überhaupt im Opel-Zoo. Thomas Kauffels, Direktor Opel-Zoo „Der Opel-Zoo ist bekannt für große Tiere in großen Anlagen und das bietet sich einfach an. Bei Nashörnern denkt man normalerweise eigentlich an Afrika. Dabei gibt es von den fünf Nashorn-Arten auf der Welt drei in Asien, davon ist das Panzernashorn das größte.“ Diese Schwergewichte dürften dann ernsthafte Konkurrenz in der Besuchergunst bekommen. Nun heißt es aber erstmal Geburtstag feiern und eine Erfolgsgeschichte, die vor 70 Jahren im Garten der Automobil-Familie von Opel begann. Gregor von Opel, Sohn von Zoo-Gründer Georg von Opel „Es war eine ganz private Tierhaltung. Er hat ja auch nie daran gedacht, einen zoologischen Garten zu gründen und aufzubauen. Es war sein privates Hobby, was er mit viel Leidenschaft betrieben hat.“ Inzwischen strömen fast 650.000 Besucher pro Jahr in den Opel-Zoo. Am kommenden Jubiläumswochenende mit Führungen […]

  • Neuer Pferde-OP in Gießen

    Neuer Pferde-OP in Gießen

    Wo werden Tierärzte fit gemacht? Eine von fünf Tierkliniken bundesweit ist bei uns – an der Uni Gießen. Neben Meerschweinchen und Co. werden hier auch Großtiere, zum Beispiel Pferde behandelt. Heute wurde das neugebaute Operations- und Diagnosezentrum der Pferdeklinik eingeweiht. Große Türen, hohe Decken, große OP-Liegen. Alles ist so ausgerichtet, dass die Patienten hier problemlos reinpassen und behandelt werden können. Auf rund 1000 Quadratmetern Neubau haben die Pferde und ihre Tierärzte Platz für Untersuchungen und Operationen. Prof. Michael Röcken, Pferdechirurg Uni Gießen „Wir haben jetzt eben Räumlichkeiten, die getrennt sind. Wo wir den modernen Standard der Medizin gewährleisten können. Das heißt wir haben drei OP-Räume, wo wir septische Bereiche von Aseptischen trennen können. Was natürlich die Qualität der Arbeit deutlich erhöht und die Infektionsraten reduziert und die Nachversorgung verbessert.“ 20 Millionen Euro hat das neue Operations- und Diagnosezentrum gekostet. Eine Investition, die hochrangige Tiermediziner nach Gießen locken soll. Die ehemalige Dressurreiterin Ann-Kathrin Linsenhoff hat selbst an der Justus Liebig Universität studiert und Geld für den Neubau gesammelt. Für die Pferdeliebhaberin ein Gebäude, das Gießen internationales Renomee verschaffen soll. Ann-Kathrin Linsenhoff, Olympiasiegerin im Dressurreiten „Das Pferd braucht natürlich auch das Drumherum, das die Exzellenz darstellt. Aber auch der Pferdehalter und die Pferdehalterin braucht natürlich auch die Sicherheit, dass es hier sehr sehr gut betreut ist. Und wir sind hier wieder der Leuchtturm. Und das waren wir früher. Und das sind wir jetzt in der Pferdemedizin wieder.“ Ein Leuchtturmprojekt für die Uni Gießen – und trotzdem besteht hier die Sorge um künftige Bau- und Sanierungsprojekte. Erst kürzlich hat die hessische Regierung verkündet, das Hochschulbauprogramm HEUREKA strecken zu müssen. Fördergelder müssen statt bis 2031 bis 2036 reichen. Timon Gremmels (SPD), Wissenschaftsminister Hessen „Insgesamt haben wir hier am Standort Gießen in den letzten Jahren über 400 Millionen Euro investiert. Das ist ein klares Bekenntnis des […]

  • Waldkunstpfad in Darmstadt

    Waldkunstpfad in Darmstadt

    Wann haben Sie Ihren letzten Waldspaziergang gemacht? Falls das schon zu lange her ist, haben wir jetzt eine Empfehlung für Sie! Denn im Darmstädter Wald findet zurzeit der 13. Internationale Waldkunstpfad statt. Und der zeigt, ganz kostenfrei, die Werke von Künstler aus aller Welt und der Region. Kunst als Zugang zur Natur. In luftiger Höhe. Aus dem Boden sprießend. Oder wie hier – direkt mit der Natur verbunden. Unter dem Motto „Demokratischer Wald“ will der diesjährige Waldkunstpfad Fragen stellen. Utel Ritschel, Kuratorin „Wie können wir der Natur, dem Wald eine Stimme geben? Welchen Willen hat der Wald selber? Wie kann er selber überleben? Wie können wir ihm dazu helfen, dass er das auch weiter tun kann? Braucht der Wald Demokratie? Oder ist es demokratisch, dass wir hier im Wald sein können?“ Der Waldkunstpfad zeigt auf zwei Kilometern die Werke von 42 Künstlern aus 16 Ländern. Darunter das Werk der ungarischen Künstlerin Reka Szabo. All diese ursprünglich abgebrochenen Äste hat sie hier im Wald vom Boden aufgesammelt, bearbeitet und dann zu einem rund 6 Meter langen neuen „Baum“ zusammengefügt. Das Werk betont den schlechten Zustand, in dem sich der Darmstädter Wald an einigen Stellen befindet. Utel Ritschel, Kuratorin „Es ist alles zerfallen. Viele Bäume sind auch tot, die hier stehen. Und was wir jetzt mit der Kunst versuchen, ist diese Fragestellung auch weiterzugeben. Und zu sagen: Welche Rechte hat der Wald? Welche Pflichten haben wir, ihn zu erhalten? Und wie gehen wir überhaupt damit um, dass dieser Wald in diesem Zustand ist?“ Der Wald als Nahrungsquelle. Der Wald als Zufluchtsort. Bei Uli Muders zweiteiligem Kunstwerk – bestehend aus den Druckplatten und den damit bedruckten Flaggen – spielt das Material ein wichtige Rolle. Uli Muders, Künstler „Für mich war es schon wichtig, dass hier ein Holz, was dem Wald genommen wurde, praktisch auch […]

  • Zirkusfiguren aus Kürbissen

    Zirkusfiguren aus Kürbissen

    Besonders kunstvoll drapiert sind Pink Jumbo Banana, Mandarin, Hokkaido und Co. im hessischen Hofheim. Dort hat ein Landwirt gleich eine ganze Kürbiserlebniswelt geschaffen. Und die haben wir uns angeschaut. Über 30.000 Kürbisse gibt es hier in Hofheim-Wallau in der Kürbiserlebniswelt auf Pauls Bauernhof. Alles unter dem Motto „Zirkus“. Und so kann man beispielsweise einen fünf Meter langen Elefanten bestaunen. Einen Tiger, der gerade durch einen Ring springt. Oder Zirkusartisten die eine Pyramide bilden. Auch einen Seelöwen, der einen winzigen Kürbis auf der Schnauze balanciert, sieht man in der farbenfrohen Manege. Bauer Reiner Paul hat in wochenlanger Handarbeit an den 16 Zirkusfiguren gearbeitet. Reiner Paul, Landwirt in Hofheim „Ja, die Arbeit fängt schon viel früher an, wie der Aufbau selbst. Wir haben letztes Jahr im November schon überlegt, welches Motto es werden wird und dann haben wir bei dem Anbau der Kürbisse genau die Sorten ausgesät, die wir jetzt hier für die Figuren benötigt haben, dass die schön sind. Dazu haben wir 30.000 Löcher in die Stiele der Kürbisse gebohrt, um die an den Figuren zu befestigen.“ Über 60 Sorten aus eigenem Anbau gibt’s – vom japanischen Kabocha über Ufo-Kürbisse bis hin zum Spaghettikürbis. Für die kleinen Besucher ist das Kürbishüpfkissen das Highlight. Und wer dann immer noch nicht genug von Kürbissen hat, kann sich einen Halloweenkürbis kaufen und selbst kreativ werden. Und natürlich landet Kürbis auch im Magen der Besucher, in Form von Kürbispommes, Kürbiswaffeln oder einen Pumpkin-Spiced-Latte. Helga Schütz, Besucherin „Vor einem Jahr waren sie schon mal da und es war wunderschön. Und es ist immer wieder ein Erlebnis hier.“ Helmut Mohr, Besucher „Schon toll gemacht. Also es steckt schon ein Haufen Arbeit drin. Nicht schlecht.“ Eva, Besucherin „Der Elefant da vorne, den find ich schon sehr beeindruckend.“ Dabei war lange nicht klar, ob die Kürbisse gedeihen. Der heiße […]

  • Solms nach dem verheerenden Tornado

    Solms nach dem verheerenden Tornado

    Es ist genau eine Woche her, dass ein schweres Unwetter über Rheinland-Pfalz und Hessen hinweg-gezogen ist. Besonders hart trifft es das hessische Solms: Ein Tornado entwurzelt Bäume, schleudert Ziegel durch die Luft und reißt ganze Dächer von Häusern. Wie durch ein Wunder wird niemand verletzt. Bei den betroffenen Bewohnern sitzt der Schock trotzdem noch tief. Wir blicken auf die Unwetter-Nacht zurück –  und schauen auch, wie die Lage vor Ort eine Woche später aussieht. Solms–Oberndorf, am Abend des 19. August. Eine Windhose zieht durch die 14.000 Einwohner-Gemeinde, wirbelt Ziegel und Äste durch die Luft und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Eine Woche später laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren. Wie hoch genau der angerichtete Schaden ist, ist noch unklar.             Katharina Didlapp (parteilos), Bürgermeisterin Solms: „Wir gehen aber ganz stark davon aus, dass wir Schäden in Millionenhöhe haben werden. Wir haben sehr, sehr viele Häuser, die betroffen sind, Dächer, die abgedeckt sind. Und wir haben im Grunde in dem betroffenen Gebiet kein Haus, keine Familie, was nicht in irgendeiner Form betroffen ist. Also dann ist eine Photovoltaik kaputt, ein Zaun eingedrückt, ein Dach teilweise oder ganz beschädigt.“  Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Solms ist in der Unwetternacht im Dauereinsatz.             Claus Röming, stellvertretender Stadtbrandinspektor, ersteintreffender Zugführer in der Unwetternacht: „Es war eine Gewitterwolke, wie ich sie in meinem Beruf noch nie gesehen habe. Es war ein Dauergrollen wahrzunehmen, dann gingen auch schon die Sirenen. Dann sind wir hier rübergefahren und eine Lage in diesem Ausmaß habe ich hier, in meinen 25 Jahren bei der Feuerwehr, so noch nicht gesehen.“  Besonders schwer trifft es das Haus von Christa Gottschlich. Die 82-jährige ist alleine zuhause als der Tornado über ihr Haus zieht und das Dach herunterreißt.             Christa Gottschlich: „Ich habe gedacht, ich käme nicht mehr lebend aus dem Haus. Erst kam hier […]

  • Aktion gegen Hundehaufen in Speyer

    Aktion gegen Hundehaufen in Speyer

    Einen Riesenärger um Hundehaufen gibt es gerade am Russenweiher in Speyer. Weil viele Hundehalter dort zwar gerne Gassi gehen, sich aber eher ungern um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner kümmern, herrscht akute Tretminen-Gefahr. Das wollen Anwohner und der örtliche Angelverein nicht länger hinnehmen: Um zu zeigen, wie groß das Problem ist, markieren sie die Hundehäufchen jetzt Farbe. Alarmstufe Kot am Russenweiher in Speyer. Hier ist die Kacke ordentlich am Dampfen: Ein Hundehaufen liegt hier praktisch direkt neben dem nächsten. Das stinkt doch zum Himmel, finden Siegfried Steinbrenner und Marius Wille von den Anglerfreunden Speyer. Seit ein paar Wochen markieren sie die tierischen Hinterlassenschaften mit roter Sprühfarbe, um sie sichtbar zu machen. Denn die Haufen sind nicht nur eklig: Sie sind auch eine Gefahr für das empfindliche Öko-System Russenweiher. Siegfried Steinbrenner, Anglerfreunde Speyer e.V.: „Das Hauptproblem ist: Dieser Weiher ist sehr sensibel. Wir haben jetzt auch sehr wenig Wasser drin. Es sind ein Haufen Fische drin. Es leidet auch der Weiher dran. Weil: Es regnet. Der ganze Mist, der ganze Kot wird reingespült. Und das führt natürlich zu Verunreinigung und zu vielen anderen Problemen. Und das muss nicht sein.“  Vor gerade einmal zwei Jahren war der Russenweiher nach einer längeren Hitzeperiode quasi über Nacht umgekippt: Der Sauerstoffgehalt sank drastisch, kaum ein Fisch im Teich überlebte. Das soll hier nicht nochmal passieren: Auch deshalb nun die Markierungsaktion. Bei der roten Signalfarbe handelt es sich übrigens um Sprühkreide: Die ist biologisch abbaubar und wird beim nächsten Regen wieder weggespült. Bis zu 100 frische Kackhäufchen finden und markieren die Anglerfreunde bei jedem Rundgang um den Weiher – und das, obwohl Hundehalter wie überall sonst auch in Speyer gesetzlich dazu verpflichtet sind, die Hinterlassenschaften ihrer Fellnasen einzusammeln. Passende Tüten gibt es kostenlos am Spender – doch das scheint viele Herrchen und Frauchen nicht im Geringsten zu interessieren. Auf frischer […]

  • Korallen aus Leinsweiler

    Korallen aus Leinsweiler

    Wenn sie an Korallen denken, dann sicherlich nicht an die Südpfalz. Dabei gibt es in Leinsweiler die größte Korallen-Zucht Deutschlands. Zehntausende Tiere in allen erdenklichen Farben. Obwohl Korallen oft wie Pflanzen aussehen, sind es  tatsächlich Tiere, genauer gesagt Nessel-Tiere – so wie Quallen auch. Ein ehemaliger Winzer hat sich in Leinsweiler seinen großen Traum erfüllt und züchtet nun seit 10 Jahren hauptberuflich Korallen für den Großhandel.   Wie Wesen aus einer anderen Welt tanzen sie in der Strömung. Von pink über blau bis neongelb fluoreszieren sie in den prächtigsten Farben. Korallenzüchter Jürgen Wendel ist vor allem von der Vielfalt der Nesseltiere fasziniert – und dem biologischen System, in dem sie leben. Denn Korallen brauchen mehr als nur Wasser und Nährstoffe. Jürgen Wendel, Korallenzüchter: „Die Korallenfarben, die wir sehen, sind Algen, somit Pflanzen, die ernährt man über Nährstoffe im Wasser und die Koralle ernährt sich von ihrer Alge und somit ist es eine Symbiose und aber die Farben, die wir sehen, bei jeder Koralle, ist die Farbe der Alge, wo die Koralle im Gewebe hat.“ Ohne ihre Algen wären die Tiere weiß. 25 verschiedene Korallengattungen züchtet Jürgen Wendel hier. Jeweils ein Exemplar hat er gekauft und dann jahrelang über Ableger vermehrt, wie bei einer Pflanze. Jürgen Wendel, Korallenzüchter: „Eine Koralle hat zum Glück keine Schmerzempfindungen. Also kann man einfach zerteilen und das schöne bei den Weichkorallen ist, die machen sich von selbst fest, das heißt man muss nur schauen, dass die Schnittstelle am Stein anliegt und nach zwei Wochen kann ich die Nadel entfernen und die Koralle ist von selbst auf diesem Stein festgewachsen. // Am besten ist es immer, die Koralle sitzt auf dem gleichen Platz, wo sie vorher war. Da sind Strömung, Licht, das ist sie alles schon gewohnt.“ Jürgen Wendel züchtet hauptsächlich Weichkorallen und ein paar bewegliche Steinkorallen. Weichkorallen brauchen einen Untergrund, […]

  • Facettenreiche Insekten in Darmstadt

    Facettenreiche Insekten in Darmstadt

    Im hessischen Landesmuseum Darmstadt wird den Besuchern gezeigt, wie schön und vielfältig die Insektenwelt ist – und wie wichtig die Tiere für unsere Ökosysteme sind. Doch, der Lebensraum vieler Arten ist bedroht. Wunderschöne, filigrane Schmetterlinge. Oder auch ganz unterschiedliche Fliegen- und Käferarten. Wenn man ihren Körper genau betrachtet, sind sie faszinierend und ästhetisch. Eigentlich überhaupt nicht ekelig, oder gruselig. Das Modell einer Libelle in groß. So ist erkennbar, wie kunstvoll ihre Flügel aufgebaut sind. Zwischen Mastodons und Dinosauriern gibt es zurzeit im hessischen Landesmuseum Darmstadt viele ganz kleine Lebewesen zu sehen. Deren Lebensraum bedroht ist. Ob durch Lichtverschmutzung, Pestizide oder industrielle Landwirtschaft. Dr. Daniela Matenaar, Kuratorin der Ausstellung „Es ist eben für den Menschen bedrohlich, denn wir sind auf Insekten angewiesen. Ohne Insekten gibt es für uns keine Nahrungsgrundlage. Aber natürlich auch in weiteren Schutzaspekten ist es nicht zu vernachlässigen. Eben die Vogelvielfalt, etc., – verschiedenste Tiere hängen natürlich von den Insekten ab, deren Bestand geht eben auch deutlich zurück.“ In Filmen wird gezeigt, wie insektenfreundliche Landwirtschaft funktionieren kann. Die Ausstellung hat viele Mitmachstationen. Ganz einfach lassen sich die Geräusche von Grillen und Zikaden per Hand nachmachen. Türchen eröffnen den Lebensraum von Skorpionen. Unterm Mikroskop lassen sich fliegende und krabbelnde Insekten ganz genau betrachten. „Facettenreiche Insekten“ lässt Erwachsene und auch Kinder viel Neues entdecken. Michael Kolmer (Bündnis 90 / Die Grünen), Umweltdezernent Darmstadt „So eine Ausstellung ist unheimlich wichtig, denn nur das, was man kennt, kann man auch schützen. Insofern ist so eine Ausstellung über Insekten ein Umweltbildungsprojekt. Das ist gelebter Umweltschutz. Weil ich hier viel kennenlerne. Was ich hier ertasten, erfühlen, mitmachen kann, das erlebe ich dann auch draußen, und ich kümmere mich auch im eigenen Garten oder im Stadtpark drum. Und das ist das Geheimnis dessen, wie wir unsere Natur schützen sollten.“ Es gibt über eine Million bisher […]

  • Bilanz zum Brandsommer - Im Gespräch mit Kreisbrandinspektor Christian Rossel

    Bilanz zum Brandsommer – Im Gespräch mit Kreisbrandinspektor Christian Rossel

    Mindestens 160 Waldbrände gab es in Hessen bereits in diesem Jahr. Viele davon lagen in den letzten vierzehn Tagen, in denen die Trockenheit und Hitze ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Feuerwehren waren fast im Dauereinsatz – die Helfer mussten bei Temperaturen von 35 Grad und mehr oft an ihre Grenzen gehen. Eva Dieterle, Moderatorin: Jetzt wo es wieder etwas Regen gibt, und die meisten Feuer gelöscht sind, wollen wir die Gelegenheit nutzen und eine erste Bilanz dieses außergewöhnlichen Sommers ziehen. Und das mache ich jetzt mit dem Kreisbrand-Inspektor des Rheingau-Taunus-Kreises Christian Rossel. Christian Rossel, Kreisbrandinspektor Rheingau-Taunus-Kreis Guten Abend, Frau Dieterle. Dieterle: Herr Rossel wie fällt denn ihre Bilanz dieses Brand-Sommers aus? Rossel: Ja, wir haben aufregende Tage und jetzt auch fast schon Wochen hinter uns. Ich will das auch vielleicht kurz in Zahlen fassen. Zum Thema Wald und Vegetationsbrand sind bei uns im Rheingau-Taunus-Kreis im letzten Jahr, also 2025, 33 Mal die Feuerwehren alarmiert worden. Und in diesem Jahr sind wir bereits jetzt schon, obwohl das Jahr danach noch läuft, bei 140 Alarmierungen und davon allein in den letzten 14 Tagen 63. Also Sie sehen, das war ein deutlich anspruchsvolleres Jahr für uns in diesem Bereich und auch die letzten Tage und Wochen haben uns hier deutlich gefordert. Dieterle: Hatten Sie denn das Gefühl, dass die Feuerwehren im Kreis gut genug ausgerüstet sind, für Waldbrände in dieser Häufigkeit? Man muss ja davon ausgehen, dass die Intensität auch in den nächsten Jahren hoch bleibt. Rossel: Wir haben uns schon vor fast fünf Jahren bei diesem Thema auf den Weg gemacht, Planungen aufgestellt, die Ausbildung daran ausgerichtet und auch Material beschafft, weil wir wussten, es wird mehr in diesem Bereich werden, was die Feuerwehren und die Einsatzkräfte fordern wird. Allerdings haben uns die Einsätze von diesem Jahr gezeigt, dass die Planungen nicht […]

  • Quirliger Nachwuchs: Vier Pinselohrferkel toben durch den Opelzoo

    Quirliger Nachwuchs: Vier Pinselohrferkel toben durch den Opelzoo

    Große Freude im Opel-Zoo in Kronberg im Taunus. Innerhalb weniger Tage brachten bei den Pinselohrschweinen zwei Muttertiere jeweils zwei Ferkel auf die Welt. Seitdem wuseln die vier Kleinen durch die Außenanlage – und halten ihre Rotte damit ordentlich auf Trab. Fressen, trinken und vor allem: ganz viel rennen. Bei den Pinselohrschweinen im Opel-Zoo ist ordentlich was los. Die vier Ferkel sind gerade einmal knapp zwei Wochen alt – und trotzdem schon erstaunlich flott unterwegs. Auch das Regenwetter scheint sie dabei nicht zu stören. Yannis König, Zoopädagogik Opel-Zoo „Sie sind wasserliebend, sie können sehr gut schwimmen, sie werden auch als Flussschweine bezeichnet, können sogar tauchen mehrere Strecken und halten sich eigentlich immer gerne in Wassernähe auf.“ Welches Ferkel zu welcher Mutter gehört, ist für die Besucher kaum zu erkennen. Alle vier haben die gleiche auffällige Fellzeichnung – ein Tarnmuster, das sie in ihrem natürlichen Lebensraum vor Feinden schützen soll. Und auch bei der Milch machen die Kleinen keinen Unterschied: Beide Mütter säugen den Nachwuchs. Ein typisches Verhalten für die äußerst sozialen Tiere. Bei der Erziehung geht es dagegen manchmal etwas ruppiger zu. Yannis König, Zoopädagogik Opel-Zoo „Als Nestflüchter werden die kleinen Jungtiere gerade erst mal ordentlich hin und her geschubst von den Müttern mit der Schnauze, da muss man mal öfter in den Handstand oder auch in den Hinterfußsstand gehen, die werden, dadurch animiert immer der Familie, der Gruppe eben zu folgen.“ Was für Besucher vielleicht etwas wild aussieht, ist in freier Wildbahn überlebenswichtig. Denn als Nestflüchter müssen die Ferkel von Anfang an lernen, der Gruppe zu folgen – und mit ihr Schritt zu halten. Die Schweine mit der wohl weltweit außergewöhnlichsten Färbung und den charakteristischen langen Haarpinseln an den Ohren, sind Allesfresser und stammen ursprünglich aus West- und Zentralafrika. Noch gilt die Art nicht als bedroht. Doch die Bestände in […]

  • Keine Förderung mehr? Gesetz bedroht hunderte hessische Wasserkraftwerke

    Keine Förderung mehr? Gesetz bedroht hunderte hessische Wasserkraftwerke

    Es ist eine der größten Fragen unserer Zeit: Wie soll die Energieversorgung der Zukunft aussehen? Eine nachhaltige Energiequelle, die schon seit tausenden Jahren genutzt wird, ist die Wasserkraft. Als erneuerbare Energie nutzt sie, wie die Solarenergie, Ressourcen, die ohnehin in der Natur vorhanden sind. Ausgerechnet die Neuauflage des sogenannten „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ könnte für knapp 400 kleinere Wasserkraftanlagen in Rheinland-Pfalz und Hessen jetzt aber das Aus bedeuten. Sie hat schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel: die Wasserkraftanlage der Familie Hoffarth in Lohra. Eigentlich würden sie die Anlage gerne modernisieren, aber das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Denn der Strom, den Familie Hoffarth mit ihrer Anlage in das Netz einspeist, soll in Zukunft nicht mehr durch einen festen Betrag vergütet werden. Der Grund: Die Leistung ihrer Wasserkraftanlage fällt unter den neuen Grenzwert von 25 Kilowatt. Felix Hoffarth, Landwirt und Betreiber einer Wasserkraftanlage „Wir bekommen für die Kilowattstunde 7,8 Cent. Wenn man das multipliziert kommt man auf circa 4000 Euro, die wir im Schnitt der Jahre erhalten, dafür, dass wir den Strom produzieren. Über den neuen Entwurf würden wir die 7,8 Cent nicht mehr bekommen. Wir müssten den Strom direkt vermarkten, was bei der kleinen Menge so gut wie unmöglich ist. Würden daher eigentlich unseren Strom nicht mehr verkauft bekommen.“ Damit die Wasserkraftanlage der Hoffarths auch in Zukunft Strom produzieren kann, muss sie früher oder später modernisiert werden. Was Felix Hoffarth dafür braucht, ist Planungssicherheit. Felix Hoffarth, Landwirt und Betreiber einer Wasserkraftanlage „Also die Anlage muss jetzt nach 30 Jahren modernisiert werden, circa 30.000 Euro Kosten. Diese Kosten würde ich erst über Jahre wieder einspielen. Das funktioniert aber nur, wenn ich einen gesicherten Vergütungssatz aus dem EEG erhalte für den Strom den ich produziere. Weil ohne sichere Einnahme kann ich kein Geld ausgeben. (…). Und ohne […]

  • Niedrigwasser bedroht Ökosysteme

    Niedrigwasser bedroht Ökosysteme

    In Rheinland-Pfalz und Hessen spitzt sich die Lage an den Flüssen zu. Immer neue Negativrekorde werden noch einmal unterboten. Der Rhein ist also für die meisten Schiffe nicht mehr durchgängig befahrbar. Doch das Niedrigwasser belastet nicht nur die Wirtschaft: Auch die Ökosysteme geraten unter Druck. Für Fische wird die Kombination aus Hitze, Sauerstoffmangel und Schadstoffen zunehmend lebensgefährlich. Hier in Bingen, wo die Nahe in den Rhein mündet, liegen Bojen auf dem Trockenen und Menschen laufen durch das Flussbett. Am Pegel Kaub wird heute mit 6 Zentimetern ein historischer Tiefstand erreicht – so niedrig wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Klara Harris vom Naturschutzbund Rheinland-Pfalz warnt: Das verbliebene Wasser erwärmt sich, enthält weniger Sauerstoff und bietet Tieren und Pflanzen schlechtere Bedingungen. Klara Harris, Naturschutzbund Rheinland-Pfalz „Also nicht nur den Fischen geht’s im Moment sehr schlecht, sondern das komplette Flussökosystem leidet. Man kann sich vorstellen, wenn die gesamtem Uferrandbereiche und auch Teile des Flussbetts komplett austrocknen, dass viele andere Tierarten auch ihren Lebensraum, ihren Rückzugsraum verlieren. Dazu gehören zum Beispiel Muscheln, aber auch Amphibien und andere wirbellose Tiere.“ Eine Besserung sei momentan nicht in Sicht. Das zeigen auch die Messungen der Rheinwasser-Untersuchungsstation in Mainz. Seit genau 50 Jahren liefern ihre Daten die Grundlage für die Bewertung des Flusszustands. Neben der Temperatur und dem Sauerstoffgehalt seien momentan vor allem Schadstoffe wie Arzneimittelrückstände alarmierend. In Kombination mit Niedrigwasser ein sich selbst verstärkender Kreislauf. Dr. Andreas Schiwy,  Leiter der Rheinwasser-Untersuchungsstation Mainz-Wiesbaden „Je wärmer das Wasser ist, desto weniger Sauerstoff kann sich lösen. Dann kommt die Herausforderung an die Organismen, die dann, um den geringen Anteil an Sauerstoff zu bekommen, schneller atmen müssen. Und dann kommt der Anteil der Menschen. Nämlich die Belastung der Gewässer. Wie viele Schadstoffe, sind aktuell im Gewässer. Diese werden intensiver durch die Organismen geschleust. Sie atmen schneller über die Kiemen und damit setzen sie […]

  • Landwirte klagen über Futtermangel

    Landwirte klagen über Futtermangel

    Nicht nur die Waldbrandgefahr steigt durch die anhaltende Trockenheit. Sondern auch die Probleme in der Landwirtschaft – mit teil dramatischen Auswirkungen auf die Tierhalter bei uns. Denn ohne Regen können Sie ihre Wiesen nicht mähen und haben so weniger und weniger Futter für ihre Tiere. Die Wiesen völlig verdorrt und auch der Mais ist fast 2 Meter kürzer als in normalen Jahren – die Maiskolben, die die Pflanzen durch eine sogenannte Notreife ausgebildet haben, sind winzig und kaum zu gebrauchen. Volker Lein ist Landwirt im Vogelsbergkreis und sorgt sich vor allem um seine rund 400 Milchkühe. Volker Lein, Landwirt aus Bleidenrod „Die momentane Futterlage ist extrem kritisch, da wir wochenlang keinen Regen hatten und man, wenn man sich umschaut, auch die Misere überall draußen im Feld sieht. Wir leben hier im Vogelsberg, der besteht grundsätzlich zu über 50% aus Grünland. Unser überwiegendes Futter für die Milchkühe, die wir haben auf dem Hof kommt von Grünland und da ist seit Ende Juni nichts mehr gewachsen.“ Ohne seine Vorräte aus den vergangenen Jahren wäre die Lage auf seinem Hof noch dramatischer. Regenarme Jahre sei er hier inzwischen gewohnt, 2026 sei die Trockenheit aber ganz besonders schlimm. Volker Lein, Landwirt aus Bleidenrod „Dieses Jahr haben wir bis jetzt deutlich weniger. Man kann es vielleicht zusammenfassen, indem man das auf die letzten 12 Wochen beschränkt. Da hatten wir 50 Liter. Normalerweise sind um diese Jahreszeit 150 bis 200 Liter oder Millimeter pro Quadratmeter üblich.“ Auch der Hessische Bauernverband ist besorgt. Er fordert, dass die Landesregierung ihr Wahlversprechen umsetzt und die Bauern dabei unterstützt, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu versichern. Kurzfristig hat man eine Futtermittelbörse eingerichtet, die Betriebe mit Bedarf mit solchen verbinden soll, die noch Futter übrig haben. Stefan Schneider, Vizepräsident Hessischer Bauernverband „Wir merken natürlich, dass wir regional schon extreme Situationen […]

  • Begeisterung über die Sonnenfinsternis

    Begeisterung über die Sonnenfinsternis

    Der Hype um die teilweise Sonnenfinsternis in Deutschland war riesig: Vielerorts waren die sogenannten Sofi-Brillen schon seit Tagen ausverkauft, Sternwarten veranstalteten eigene Events und hunderte Menschen guckten gemeinsam in den Himmel. Um 19:20 Uhr war es endlich so weit: Stück für Stück schiebt sich der Mond vor die Sonne. An der Sternwarte in Klein-Winternheim: hunderte Schaulustige und große Vorfreude Jakob Schüler „ich freue mich eigentlich seitdem ich es weiß, vielleicht seit drei Wochen, ich weiß es nicht genau, aber ich freue mich echt sehr doll.“ Luca Simonis „Seit einer Woche ungefähr bin ich schon super gehyped gewesen, hab geschaut, wo kann man es anschauen in Mainz und Umgebung, wo sind die besten Spots. Ist ja krass, das ist einfach ein total historisches Ereignis.“ Elias El Hajjami „Ich habe mich jetzt in der letzten Woche sehr darauf gefreut und ich wusste bestimmt schon seit einem Jahr davon.“ Ein Jahr warten auf diesen einen Moment: Um 20:08 verdeckt der Mond 88 Prozent der Sonne. Auf dem Feld in Mainz wird es spürbar dunkler. Tobias Rinas „Jetzt sieht man diesen riesigen Himmelskörper, wie sich da was davor schiebt und fühlt sich etwas klein dabei.“ Birgit Diewald „Es ist ja schon etwas überwältigend hier, finde ich.“ Alex Altmejer „Sehr spannend. Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich so etwas sehe.“ Luca Simonis „Natürlich ein unglaubliches Naturspektakel. Also es war toll, dass gerade durch diese Brille sehen zu können.“ Wer keine Brille mehr ergattern konnte, hilft sich mit selbst gebastelten Lochkameras aus Chips Dosen, Schuhkartons – oder mit einem Blick durch die Teleskope der Sternwarte. Eineinhalb Stunden dauert das gesamte Spektakel. Ein Anblick, der sich so schnell nicht wiederholen wird. Dirk Rensink – Paul-Baumann-Sternwarte Klein-Winterheim „Grundsätzlich sind Sonnenfinsternisse gar nicht mal so selten, aber wenn wir das auf einen Ort beziehen, dann schon. […]