Natur

  • Schäfer gibt wegen Wolfsrissen auf

    Schäfer gibt wegen Wolfsrissen auf

    Seit April darf der Wolf unter bestimmten Voraussetzungen gejagt werden. Im Lahn-Dill-Kreis hat der Verwaltungsgerichtshof nun den Abschuss von vier Jungwölfen bestätigt. Einem Landwirt aus der Region reicht das nicht – er gibt wegen des Wolfs seinen Betrieb auf. Diese Schafe von Jürgen Vorländer aus Sinn-Fleisbach haben Stallpflicht. Vor wenigen Tagen überleben sie mit teilweise schweren Verletzungen einen mutmaßlichen Wolfsriss. Fünf Schafe werden verletzt, zwei sterben und das trotz – wie Vorländer sagt – ausreichendem Schutz. „Der Zaun war vollkommen unversehrt. Das heißt, der Wolf hat den 1,20 Meter hohen Zaun, sogenannten ‚erhöhten Wolfschutz‘, einfach übersprungen. Es ist von mir unverantwortlich, die Tiere überhaupt auf so eine Koppel mit geschütztem Zaun zu stellen, weil mir ja jetzt spätestens bekannt ist nach zwei Übergriffen, dass die Tiere trotzdem gerissen werden.“ Seit etwa vierzig Jahren betreibt Vorländer seine kleine Schafzucht. Dass er sie jetzt aufgibt, hat auch mit Selbstschutz zu tun. Seine Tiere schwer verletzt oder tot auf der Weide aufzufinden, will er kein weiteres Mal erleben. „Wenn Sie so einen Tierriss sehen, und die Tiere haben ja schon ein gewissen Alter, die hat man schon drei, vier Winter im Stall intensiv betreut. Hat teilweise die Lämmer mit auf die Welt gebracht. Und  … das kann ich so gar nicht sagen. Das kann ich nicht sagen.“ Der aktuelle Wolfsmanagementplan des Landes sieht vor, dass pro Jagdsaison vier Jungwölfe geschossen werden dürfen. Darüber hinaus kann es Sonderabschussgenehmigungen geben. Für Vorländer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Jürgen Vorländer „Die Wolfspopulation regeneriert sich. Und die Welpen, die dieses Jahr geboren sind, haben nächstes Jahr das Alter der Wölfe, die dieses Jahr übergriffig geworden sind. Da bringt das auf Dauer keine Entlastung, das ist wirklich nur Kosmetik.“ Der Naturschutzbund in Hessen widerspricht. Raub- und Weidetiere können nebeneinander existieren. Entscheidend sei der Herdenschutz. NABU „Herdenschutz wirkt, […]

  • Tüftler baut DIY-Fahrradwohnwagen

    Tüftler baut DIY-Fahrradwohnwagen

    Für den Frankfurter Ole Krack gibt es kaum etwas Schöneres, als mit seinem Wohnwagen unterwegs zu sein. Damit ist er unter Campingfans sicher nicht allein. Doch sein Gefährt ist alles andere als gewöhnlich: Es ist selbst gebaut, erstaunlich kompakt und gehört zu einer echten Rarität auf deutschen Straßen – einem sogenannten „FaWoWa“. Wir zeigen Ihnen, was das ist. Ole Krack ist on tour. Eine kleine Auszeit am Frankfurter Mainufer. Die letzten spätsommerlichen Herbsttage genießen. Der 54 Jährige liebt seinen selbstgebauten Fahrradwohnwagen. Ole Krack „Ja, das Minimalistische. Ja, dieses kleine. Ich kann diesen Fahrradwohnwagen fast überall hinstellen, kann mich hineinlegen. Ich kann da drinnen schlafen. Überwiegend bin ich auf Campingplätzen oder privatem Gelände und übernachte dort.“ Ole Kracks „FaWoWa“ heißt Finja. Das ist keltisch und bedeutet so viel wie weiß und schön. Im Innern ist alles platzsparend durchdacht. Es gibt einen Stauraum, eine Spüle mit Wasserpumpe, einen kleinen Küchenschrank, Tapeten und Mobiliar. Alles ist selbstgezimmert. Inklusive Solarpanel am Heck und Standheizung. Ole Krack „Also hier der Dieseltank verborgen. Da wird es dann schon richtig kuschelig warm. Ich habe da schon bei 5 bis 6 Grad nachts angenehme 25 Grad, hier drin gehabt, war schon fast zu warm gewesen eigentlich.“ An den Rhein nach Bingen und rund 200 Kilometer bis in die Nähe von Kassel. Das waren bisher die weitesten Touren mit Finja. Der Angestellte im öffentlichen Dienst ist handwerklich begabt, er hat mal Maurer gelernt. Nach dem Aufbau, -Zeit für einen Kaffee. Echtes Campingfeeling im Miniaturwohnwagen. Ole Krack „Nah bei der Natur zu sein. Mit so einem Fahrradwohnwagen, das macht richtig Spaß.“ Neun Monate Bauzeit für den 1 Meter 85 hohen und 1 Meter breiten Anhänger aus dünnem Pappelholz. Die Materialkosten – insgesamt rund 2500 Euro. Ole Krack, DIY-Wohnwagenbauer „Ich habe im Keller die Teile angefertigt und dann die Teile per Transporter […]

  • Weinlesebilanz der rheinhessischen Winzer

    Weinlesebilanz der rheinhessischen Winzer

    „Früh und kurz, schnell und gut“ – so fassen die rheinhessischen Winzer den heißen Sommer zusammen. Doch trotz der frühen Ernte und einer ersten positiven Bilanz steckt die Weinbranche auch in Rheinland-Pfalz immer noch in der Krise. Zudem müssen sich die Weinbauern auf immer neue Herausforderungen einstellen. In Rheinhessen sind die Weinreben längst abgeerntet, bereits seit Ende September. In kühleren Jahren geht die Ernte – so wie an der Weindomäne Oppenheim – schon mal bis in den November. Auch auf dem Staatsgut mit eigener Weinbauschule hat viel Sonne für ordentlich Aroma in den Weintrauben gesorgt. Bernd Wechsler, Staatliche Weindomäne Oppenheim „Am Ende des Tages haben wir ein sehr gutes Weinjahr hinter uns gebracht. Wir sind mit den Qualitäten absolut zufrieden in Rheinhessen. Die Menge ist marktgerecht, muss man sagen. Etwas höher als im letzten Jahr.“ Aber auch 10 Prozent niedriger als der Schnitt der vergangenen Jahre. Zwar blieben die Weinreben dank der Hitze von Pilzbefall und Schädlingen verschont, dafür mussten die Winzer deutlich mehr in die Kühlung investieren. Steigende Kosten bei sinkendem Absatz bringen viele Winzer weiterhin an ihre Grenzen. Jens Göhring, Präsident Weinbauverband Rheinhessen „Es sind viele am Überlegen: Wie mache ich weiter? Mache ich überhaupt weiter? Wo geht die Reise hin? Gehen die Betriebe eher in die Reduktion der Fläche? Oder in die Reduktion der Menge? Oder müssen wir neue Absatzwege erschließen? Aber da haben andere Weinregionen dasselbe Problem.“ Angesichts der zugespitzten Marktlage fordern die rheinhessischen Weinbauverbände mehr Unterstützung aus der Politik. Jens Göhring, Präsident Weinbauverband Rheinhessen „Die Hauptforderung ist ja immer diese Entbürokratisierung. Wird viel drüber gesprochen, haben wir in den letzten Jahren immer wieder angesprochen, demonstriert, man er erinnert sich an die letzten drei Jahre. Aber es passiert halt relativ wenig.“ Die Weindomäne Oppenheim rät Winzern zu mehr Flexibilität auf den Weinbergen. Im zurückliegenden Sommer hieß es, früher […]

  • Selters im Taunus setzt Waschbär-Kopfgeldprämie aus

    Selters im Taunus setzt Waschbär-Kopfgeldprämie aus

    Sie plündern Mülltonnen, verwüsten Vorgärten und machen selbst vor geschützten Tierarten nicht halt: Waschbären werden in weiten Teilen Hessens zunehmend zum Problem. Auch rund um Selters im Taunus richten die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Raubtiere erhebliche Schäden an. Die Gemeinde greift deshalb jetzt zu einer drastischen Maßnahme: Für jeden erlegten Waschbären bekommen Jäger künftig 25 Euro Prämie. Bürgermeister Benjamin Zabel begleitet Jagdpächter Christoph Bethke in ein Feucht-Biotop bei Niederselters. Der Jäger ist gekommen, um Lebendfallen für Waschbären aufzustellen – denn gerade hier im Vogel- und Amphibienschutzgebiet sind die kleinen, hungrigen Raubtiere besonders aktiv. Benjamin Zabel (CDU), Bürgermeister Selters „Das sorgt natürlich dafür, dass die Vögel zum einen vergrämt werden, aber auch die Gelege ausgenommen werden. Wir stellen auch immer wieder fest, dass gerade in der Laichzeit Amphibienlaich herausgezogen wird, gefressen wird. Und auch die Kröten bzw. die Frösche verschwinden.“ Dabei sind Waschbären nicht nur eine Bedrohung für die heimische Tier- und Pflanzenwelt: Sie richten auch enorme Schäden an. Etwa an den Dämmmaterialien auf Dachböden. Wer die nachtaktiven Tiere einmal im Haus hatte, findet sie danach meistens nicht mehr so putzig. Auch in Selters werden Waschbären deshalb schon seit geraumer Zeit bejagt. Doch die Jagd ist aufwändig – und bislang ausschließlich ehrenamtlich. Christoph Bethke, Jagdpächter in Selters-Münster „Derjenige, der jetzt sich die Arbeit macht, Waschbären zu fangen, der macht das natürlich eigentlich ohne jeden eigenen Vorteil. Das ist eine reine Unterstützung des Ökosystems. Also, man muss ein bisschen Enthusiasmus mitbringen. Die 25 Euro sind sicher schon mal gut dafür. Weil: Man muss Köder kaufen, Fallen kaufen …“ Waschbären, die in die Falle gehen, werden getötet – ab dem kommenden Jahr gibt es dafür pro Kopf 25 Euro. Das ruft wiederum Naturschützer auf den Plan. Statt die Waschbären zu töten, sollten besser Schutzzäune und Anti-Kletter-Vorrichtungen zum Einsatz kommen – zumal eine flächendeckende Bejagung […]

  • Mysteriöses Schildkrötenbaby

    Mysteriöses Schildkrötenbaby

    In Weingarten in der Pfalz sorgt eine Wasserschildkröte gerade für großes Rätselraten. Denn das Weibchen soll Nachwuchs bekommen haben und das, obwohl es allein in einem Gartenteich gehalten wird? Wie ist das also möglich? Dürfen wir vorstellen? Zelda! Über 30 Jahre alt, Gelbwangen-Schmuckschildkröte. Wohnhaft im Gartenteich von Familie Dillm ann, in Weingarten in der Pfalz. Jeden Tag führt André Dillmann ein Ritual mit seiner Zelda durch …Wasserschildkröten-Yoga. „Komm her! Mir schaukeln e bissi!“ An einem Tag im Mai trifft ihn dabei fast der Schlag, denn auf einem Seerosenblatt im Teich entdeckt er etwas Ungewöhnliches. André Dillmann, Besitzer von Zelda „Bin im ersten Moment von einem Blatt ausgegangen. Oah sag ich; das Ding hat sich bewegt. Und dann habe ich Gänsehaut gekriegt. In dem Moment war es für mich klar. Das ist eine junge Schildkröte.“ Eine Babyschildkröte? Wo soll die bitte her kommen? Totaler Quatsch, denkt sich Andrés Frau Sigrid. Sigrid Dillmann, aus Weingarten (Pfalz) „Na, ich habe gedacht; jetzt ist er verrückt geworden oder er hat nen Sonnenstich gekriegt. Weil er ist ja den ganzen Tag Draußen und es war ja auch so arg heiß. Und dann hab ich gedacht; er spinnt. Also es ist wirklich so! “ Aber André Dillmann spinnt nicht. Nur kurze Zeit später entdeckt auch Tochter Diana die kleine Schildkröte und macht geistesgegenwärtig ein Video. Diana Dillmann „Und ich vergess es nie. Sie saßen drinnen im Wohnzimmer und haben Fernsehen geguckt. Und ich bin rein und sag; ich hab sie entdeckt, die Babyschildkröte! Und die so; wie? So schnell waren die noch nie ausm Sessel raus.“ André Dillmann „Vor allen Dingen, ich war rehabilitiert. Ich war nicht verrückt und das war mir das Wichtigste.“ Damit hat Schildkröte Zelda mal wieder für Wirbel bei den Dillmanns gesorgt. 2023 verschwindet sie nämlich aus dem Gartenteich, büxt bei Bauarbeiten […]

  • Hessische Kürbismeisterschaft in Hofheim

    Hessische Kürbismeisterschaft in Hofheim

    Jeder konnte teilnehmen, der einen XXL Kürbis dabei hatte. Riesige Exemplare kamen da auf die Waage. Es braucht schon einen Anhänger, um den Riesenkürbis – Sorte Atlantic Giant – von Südhesse Matthias Würsching zum Wiegen zu bringen. Trotz schwieriger Wetterbedingungen im Sommer ist er zufrieden mit seinem Exemplar. Matthias Würsching, aus Einhausen „Es war eine besondere Herausforderung. Also die Hitze. Also Kürbisse sind sehr wärmeliebend, aber diese große Hitze, das war dann auch wirklich zu viel. Und es war nicht einfach. Ich habe Pflanzen im Freiland und ich habe auch welche im Folientunnel und gerade im Folientunnel gab es fast unerträgliche Temperaturen an den ganz heißen Tagen.“ Sein größter Konkurrent heute: Steffen Heckelmann aus Thüringen. Auch er ist mit einem Atlantic Giant angereist, der allerdings etwas kleiner wirkt. Matthias Würsching, Riesenkürbis-Züchter „Das sieht man erst am Schluss. Weil es sind nicht immer nur die äußeren Abmessungen. Es kommt auf die inneren Werte an, der schwerste gewinnt. Und die Fruchtwandstärke kann von Frucht zu Frucht ganz unterschiedlich sein. Das heißt, das hat es schon oft gegeben, dass der vermeintlich Kleinere der Schwerere war.“ Dass dieser Kürbis wohl nicht der schwerste ist, ist auf den ersten Blick klar. Ralf Hautzel und sein Enkel David wollten trotzdem dabei sein. Die Wallauer haben sich zum ersten Mal an der Zucht versucht. Ralf Hautzel, aus Hofheim-Wallau „Wir haben halt eben überhaupt keine Erfahrung. Gegossen haben wir auch nicht so gut wie gar nix hier und gedüngt auch nicht. Man sieht es ja auch. Er ist halt eben hier … Es ist noch ein bisschen Luft nach oben.“ Trotzdem, sie räumen den Preis für den schönsten Kürbis ab. Dabei sein ist alles. Dann wird es spannend für Matthias Würsching. Zuerst kommt der Atlantic Giant aus Thüringen auf die Waage. 598,8 Kilo sind es am Ende. Steffen […]

  • Hessens Wälder sollen widerstandsfähiger werden

    Hessens Wälder sollen widerstandsfähiger werden

    Fast die Hälfte von Rheinland-Pfalz und Hessen ist Wald. Er liefert Holz, bietet Erholung – und steht massiv unter Druck. Hitze, Dürre und Schädlinge verändern die Wälder zunehmend. HessenForst reagiert darauf nun und will den Wald fit machen – für längere Hitzeperioden Hitze, Dürre und Schädlinge haben Hessens Wäldern stark zugesetzt. Um gegenzusteuern, setzt HessenForst auf ein großes Umbaukonzept – so wie hier im Forstamt Rüdesheim. Nach den schweren Schäden stehen vor allem Wiederbewaldung und Pflege im Mittelpunkt, allen voran der gezielte Umbau der Baumarten. Für Forstminister Ingmar Jung ein zwingend notwendiger Schritt. Ingmar Jung (CDU), Forstminister Hessen „Wenn wir dem Wald sich selbst überlassen, würde er nicht mit dem Klimawandel zurechtkommen, deshalb müssen wir ihn klimaresilient aufbauen. Wir brauchen Mischwälder, wir brauchen eine Risikoverteilung über verschiedene Baumarten, damit wir eben auch in Jahrzehnten den Wald noch so vorfinden mit all seinen Funktionen, wie wir ihn heute kennen.“ Vor allem die Buche leidet unter der Hitze, weil sie viel und regelmäßiges Wasser braucht – das in den letzten Jahren ausgeblieben ist. Die Lösung: Weg vom reinen Bestand, hin zum Mischwald. Geschädigte Buchen werden entnommen und durch die Eiche ersetzt. Sie wurzelt tief im Erdreich, greift nach dem Grundwasser und hält Trockenperioden deutlich besser stand. Ein zweiter, entscheidender Hebel beim Umbau: Wasser im Wald halten wie beispielsweise durch solche Versickerungsmulden. Dr. Bernhard von Finckenstein, Direktor des Landesbetriebs HessenForst „Das Thema Wasser im Wald spielt eine sehr große Rolle: einmal, um Wasser für die Bäume und Pflanzen verfügbar zu haben, aber auch ein feuchter Wald ist natürlich ein Wald, der sehr viel weniger anfällig ist, zum Beispiel für Waldbrand. Deshalb bemühen wir uns, Wasser im Wald zu halten, wo immer es geht.“ Der Umbau von Monokulturen hin zu stabilen Mischwäldern ist eine generationenübergreifende Aufgabe. Bis Hessens Wälder komplett klimaresistent sind, wird es […]

  • Wie mit Drohnen Trauben geerntet werden

    Wie mit Drohnen Trauben geerntet werden

    Drohnenpiloten werden immer öfter benötigt – werden doch Drohnen zum Beispiel im Katastrophenschutz eingesetzt. Ganz neu sind Drohnen im Weinbau. Wir haben an der Mosel einen Winzer begleitet, der auf einen fliegenden Helfer setzt. Abflug für den neuen Erntehelfer. Rund 80 Kilo wiegt die Agrardrohne, genauso viel kann sie noch einmal zusätzlich an Last transportieren. In Windeseile geht es für sie steil bergauf. Oben im Weinberg wartet bereits ein Mitarbeiter mit einer Wanne voller Trauben, die zuvor klassisch von Hand gelesen wurden. Und dann geht alles ganz schnell. Die Wanne wird in die Transportbox eingeschoben – und Abflug. Wieder am Boden angelangt, kann sie einfach entnommen und entleert werden. Das Ganze dauert ein bis zwei Minuten. Als einer der ersten Winzer an der Mosel testet Nik Weis gerade die Drohne. Er ist überzeugt: Das ist die Zukunft. Nik Weis, Winzer aus Leiwen „Wir suchen natürlich zum einen nach Arbeitserleichterung. Wir versuchen aber auch, die Qualität unserer Arbeit zu verbessern. Das heißt, man kann in einem kleineren Zeitrahmen viel mehr erreichen. Da hilft die Drohne sehr. Und betriebswirtschaftlich hat es auch Vorteile, weil es günstiger ist.“ Die Bewirtschaftung von 50 Hektar Rebflächen, davon ein Drittel Steillage, ist aufwändig, technische Hilfsmittel sind nur begrenzt einsetzbar. So werden die Trauben bei der Lese bislang vor allem zu Fuß transportiert. Bis zu 50 Kilo auf dem Rücken, acht Stunden am Tag – für Erntehelfer Daniel Blendea ein Knochenjob. Der 36-jährige Rumäne freut sich über die Unterstützung aus der Luft. Daniel Blendea, Erntehelfer „Es geht sehr schnell mit der Drohne. Das ist besser für uns, weil wir nicht den ganzen Tag hoch- und runterrennen müssen. Es ist eine neue Art der Traubenlese. Eine gute Idee.“ Dass die Drohne ihm den Rang abläuft, davor hat er keine Angst. Auch ohne das Schleppen gebe es für ihn […]

  • Der Sommer verabschiedet sich mit viel Sonne

    Der Sommer verabschiedet sich mit viel Sonne

    Schon seit Anfang September haben wir aus meteorologischer Sicht Herbst. Und auch der kalendarische Herbst hat bereits begonnen. Nur das Wetter spielt da noch nicht so ganz mit. Nach einem heißen Sommer haben wir aktuell auch einen warmen Herbst. Der Herbst hat sich offenbar noch nicht so ganz entschieden, Herbst zu sein. Temperaturen um die 27 Grad locken in Wiesbaden noch einige Sonnenanbeter in den Biebricher Schlosspark. Andere genießen das milde Wetter eher an einem schattigen Plätzchen. Hitze hatten wir in diesem Rekordsommer ja mehr als genug, oder? Heidrun Gohr „Eigentlich fand ich ihn toll. Bis auf diese kurzzeitige Hitze.“ Heidi Beuchel „Wir haben dann morgens oder abends etwas unternommen. Aber tagsüber – das ist einfach nicht unsere Temperatur.“ Peter Beuchel „Ich habe da nix dagegen, wenn es gut warm ist. Manche Tage natürlich mit 30 oder 39 Grad – das war schon zu viel.“ Uwe Weller „Er war zwar heiß. Aber wir haben immer schattige Plätze gefunden und aufgesucht und haben eigentlich auch sehr viel gute Relax-Zeiten gehabt.“ Und Entspannung und Entschleunigung erhoffen sich auch viele im Herbst. Beim Radfahren oder beim Kastaniensammeln: Die Wiesbadener freuen sich auf die kühlere Jahreszeit. Frido Dömmland „Da kann man wieder seinen Aktivitäten nachgehen und regelmäßig ins Fitnessstudio gehen und Sport treiben. Joggen gehen. Weil es war einfach zu heiß diesen Sommer.“ Heidi Beuchel „Und ich warte jetzt auch, dass es mal ein bisschen regnet. Gucken sie mal: Egal wo man hingeht, man wird nur bestaubt.“ Peter Beuchel „Die Blätter verfärben sich langsam. Das ist der sogenannte Indian Summer, der hoffentlich auch bald hier ist.“ Heidrun Gohr „Wir wandern ganz viel, ich fahre gerne Rad. Und ich denke im Moment. Ich muss gar nicht in den Süden fahren, weil hier ist es genauso schön und genauso warm.“ Noch liegt erst wenig Laub im Schlosspark. […]

  • Im Gespräch: Diplom-Meteorologe Dominik Jung

    Im Gespräch: Diplom-Meteorologe Dominik Jung

    Von wirklichem Herbstwetter ist aktuell noch nicht so viel zu spüren und deshalb schalten wir zu Diplom-Meteorologe Dominik Jung nach Wiesbaden. Dominik Jung, Diplom-Meteorologe: Guten Abend, Frau Dieterle Eva Dieterle, Moderatorin: Herr Jung, schauen wir zunächst noch mal auf den Sommer, der ja sehr heiß und extrem trocken war, das haben wir alle gespürt. Sie haben alle Daten für Hessen und Rheinland-Pfalz. Wie fällt denn Ihre Bilanz aus? Jung: Ja, es war ein extrem Sommer in Rheinland-Pfalz und auch in Hessen. Es war der wärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 und einer der trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Letzteres merkt man vor allen Dingen den Flusspegeln, die sind extrem niedrig. Und die spitzen Temperaturen, die lagen in diesem Sommer zum Teil wieder über 40 Grad, die höchsten Werte wurden mit 41 Grad gemessen. Und so hohe Werte haben wir am Sommer noch nie gemessen. Bei uns in Rheinland-Pfalz und auch nicht in Hessen. Und auch die Anzahl der Hitzetage war so hoch wie noch nie zuvor. Dieterle: Warum hält sich die Wärme bis Ende September so hartnäckig? Und bedeutet das auch, dass uns ein außergewöhnlich milder Herbst erwartet? Jung: Die Großwetterlage aus dem Sommer hat sich auch im Herbst behaupten können. Im gesamten September hatten wir immer wieder Südwestwetterlagen und das heißt eben: Aus dem Südwesten von Spanien, Portugal kommen sehr warme Luftmassen bis zu uns nach Rheinland-Pfalz und Hessen geströmt. Und durch diese stabile Schönwetterlage, Hochdruckwetterlage, blieb es eben sehr warm und deren Tage waren normal sehr warm gewesen mit Spitzentemperaturen bis zu 30 Grad. Auch das waren neue Rekordwerte für Ende September und entsprechend aufgrund der hohen Wetterlage blieb es auch sehr trocken und wir hatten eben sehr, sehr wenig Regen. Und das geht auch in den kommenden Tagen so weiter. Dieterle: Werden wir das jetzt […]

  • Kids an die Knolle

    Kids an die Knolle

    2008 war das Jahr der Kartoffel und das Gründungsjahr des bundesweiten Schulgartenprojekts „Kids an die Knolle“. In Rheinland-Pfalz haben sich im Laufe der Jahre bereits über 1000 Schulklassen und Kitas beteiligt und ihre eigenen Kartoffeln gepflanzt. Jetzt ist Erntezeit, auch im Garten der Grundschule in Essenheim bei Mainz. Die Kids, die in Essenheim an die Knolle wollen, sind zwischen 9 und 10 Jahre alt und gehen in die vierte Klasse. Sie sind Mitglieder der Schulgarten AG. Draußen in der Erde mit den Händen die Kartoffeln herausbuddeln ist der praktische Unterrichtsteil. Es gibt aber auch noch Theorie-Unterricht, deshalb wissen die Nachwuchsgärtner, auch so einiges über die Erdäpfel. Johanna, Mitglied der Schulgarten AG Wir haben sie im April eingepflanzt. Und wir haben auch ziemlich viel gegossen.  Julie, Mitglied der Schulgarten AG Wir haben gelernt, dass, wenn man Kartoffelpflanzen pflanzt, dann 10 bis 15 Kartoffeln nachkommen. Der Abstand sollte so um die 30 Zentimeter sein. Die 16 Gemüsegärtner aus Rheinhessen ernten stellvertretend für über 270 Schulen in Rheinland-Pfalz. Alle machen mit beim bundesweiten Schulgartenprojekt. Die Saatkartoffeln und das Pflanz–Know–how steuern die Mitglieder der Pfälzischen Kartoffelerzeugergemeinschaft bei. Hartmut Magin, Vorsitzender Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ Um die Kids ans Nahrungsmittel ran zubringen, um sie natürlich auch spielerisch an eine Produktion zu bekommen. Wir freuen uns immer, das Schulen da sind, die auch einen praktischen Schulgarten haben, dass die Kinder selbst Hand anlegen können. Wir sagen immer, was man mit den Händen erlebt haben, das vergisst man nicht so schnell. Die Mitglieder der Schulgarten AG bauen nicht nur erfolgreich Grumbeeren an. Sie kennen sich auch mit Erdbeeren, Kürbissen, Tomaten und Feigen aus. Möglichst viel über die Natur zu lernen, gehört zum Konzept der Schule. Benedikt Strupp, Schulleiter Grundschule Essenheim  Er ist sehr vielfältig. Ich glaube, es gibt keine Gemüse- oder Obstsorte, die hier nicht wächst, wir sind […]

  • Große Müllsammelwoche in Neuwied

    Große Müllsammelwoche in Neuwied

    Am Sonntag ist World Cleanup Day – also der Welttag des Saubermachens. Im rheinland-pfälzischen Neuwied macht man daraus gleich eine ganze Aktionswoche. Dort sind rund 1.200 Einwohner unterwegs um aufzuräumen. Bewaffnet mit Handschuhen und Zange machen sich heute um die zwanzig Personen ans Müllsammeln. Bewohner der Flüchtlingsunterkunft, des Friedensdienstes EIRENE und des Migrationsbeirats. Rund um die Flüchtlingsunterkunft in Neuwied-Block wird sauber gemacht. Volker Schölzel, Cleanup Neuwied „Es sieht einfach nicht in Ordnung aus. Es liegt hier Verpackungsmüll. Es liegen Altreifen in der Gegend, es liegt Sperrmüll am Glascontainer.“ Osama Altawil, Syrischer Geflüchteter „Ich bin hier weil es ist wichtig für die Umwelt. Und auch ich finde, das ist sehr wichtig, um sauber zu halten unsere Neuwied Stadt. Und auch gemeinsam zu helfen.“ Gemeinsam anpacken – darum geht es. Egal, ob Schulklasse, Verein oder Freundeskreis – jeder kann sich beteiligen. Organisiert wird die Aktion von der Bürgerinitiative Cleanup Neuwied. Mit der Aufräum-Woche will man mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Volker Schölzel, Cleanup Neuwied „Ich glaube in vielen Fällen handelt der ein oder andere, sage ich mal, unbewusst. Er ist sich vielleicht nicht bewusst, was er damit antut, wenn er seine Zigarette einfach wegschnippt. Da gehen dann gerade mal 7000 Chemikalien ins Land oder ins Grundwasser. Das hat vielleicht sicherlich der eine oder andere nicht im Blick.“ Manches wird aber wohl auch ganz bewusst einfach irgendwo abgeladen – Hauptsache weg. So wie etwa dieser Kinderschminktisch, den die Gruppe im Gebüsch findet. Locker 20 Kubikmeter Müll kommen innerhalb der Aktionswoche zusammen, so viel wie 200 Badewannen. Willi Luttenberger, Mitglied Migrationsbeirat Neuwied „Also, das meiste, was wir gefunden haben, waren Plastikmüll, Plastiktüten.“ Mansor Hakimi, Afghanischer Geflüchteter „Es gibt viele kleine Sachen auf dem Boden, wie Zigaretten, Plastikdosen, die wir finden.“ Mahmoud Edriss, Sudanesischer Geflüchteter „Ich hab eine Jacke gefunden. Und verschiedene Sachen, zum Beispiel Toilettenpapier und so.“ […]

  • Multitalente Algen

    Multitalente Algen

    Wer in einem See baden will, freut sich in der Regel nicht besonders über trübes Wasser voller Algen. Außer man ist Wissenschaftler. Die sind begeistert von Algen – sie produzieren in Süß- und Salzwasser rund die Hälfte des gesamten Sauerstoffs auf unserem Planeten. Und das ist noch nicht alles. Was für faszinierende Multitalente Algen sind, zeigen Forscher der Hochschule Darmstadt. Hier wird Papier herstellt. Dabei entsteht jede Menge Abwasser, das mit Schadstoffen belastetet ist. Deshalb haben Papierfabriken in der Regel eine eigene Kläranlage. Bevor das Abwasser in Flüsse geleitet wird, erfüllt es alle Grenzwerte. Trotzdem, ein paar Spurenstoffe sind noch vorhanden. Ideal wäre da eine vierte Klärstufe. Forscher der Hochschule Darmstadt haben dafür Algen im Blick. Sie haben eine Süßwasser-Mikroalge gefunden, die Rückstände schädlicher Stoffe im Papierfabriksabwasser auffrisst. Rüdiger Graf, Biotechnologe „Es gibt da eine Gruppe, die zeigen eine regelrecht hormonähnliche Wirkung, das können sie auch beim Menschen zeigen und deshalb ist es einfach wichtig, dass wir sagen okay, wir tragen mit dieser Kultivierung der Algen dazu bei, dass wir diese Spurenstoffe aus dem Abwasser herausholen.“ Zwar lassen sich Schadstoffe im Abwasser auch mit gängigen Verfahren mit Aktivkohle herausfiltern. Das besondere bei den Algen ist jedoch: Sie erfüllen gleichzeitig jede Menge andere Aufgaben. Denn Mikroalgen betreiben extrem effizient Photosynthese. Heißt: Sie binden nicht nur Schadstoffe im Wasser, sondern auch das Treibhausgas CO² aus der Luft und stellen dabei Sauerstoff her. Und: Unter bestimmten Bedingungen erzeugen sie Algenöle. Rüdiger Graf, Biotechnologe „Das schöne ist, die Energie, die dabei genutzt wird, liefert im Idealfall die Sonne. Die Alge wird gefüttert durch Bestandteile von diesem Abwasser und wir bekommen dann am Ende eben diese Algenöle heraus.“ Vier Fliegen mit einer Klappe. Aktuell tüfteln die Forscher daran, wie sie die Mikroalgen dazu bringen können, möglichst viel Algenöl herzustellen. Gerd Klock, Biochemiker „Es ist schon […]

  • Rheingauer Winzer ziehen Erntebilanz

    Rheingauer Winzer ziehen Erntebilanz

    Der ungewöhnlich heiße und vor allem trockene Sommer hat der Landwirtschaft hierzulande ordentlich zugesetzt. Getreide, Raps, Mais – alles großflächig vertrocknet und verdorrt. Doch es gibt eine Gruppe in der Landwirtschaft, die eine der besten Ernten seit vielen Jahren erwartet: die Winzer. Sonne, Sonne, Sonne – die Rieslingtrauben im Rheingau sind reif, aromatisch und vor allem gesund. Der Präsident des Rheingauer Weinbauverbands vergleicht den aktuellen Jahrgang bereits mit den ganz großen. Peter Seyffardt, Präsident Rheingauer Weinbauverband „Wir haben wenig Pflanzenschutz benötigt und haben jetzt hochreifes und hochgesundes Lesegut und das ist immer so ein entscheidender Faktor heute. Weil wir wollen für unsere trockenen Weine nur gesundes Traubenmaterial haben und das finden wir zurzeit vor. Und wir haben die Möglichkeit einfach zuzuwarten, wenn die Witterung und das Wetter so bleiben wie sie jetzt sind, stehen uns alle Türen offen, einen ganz großen Jahrgang zu erzeugen.“ Mehr Sonne bedeutet aber nicht unbedingt mehr Ertrag. Es bedeutet, dass die Trauben früher und intensiver reifen und damit eine höhere Qualität erhalten. Peter Seyffardt, Präsident Rheingauer Weinbauverband „Früher waren wir froh, dass die Trauben überhaupt reif wurden. Und mittlerweile erzeugen sie hier ganz großartige Qualitäten. Insofern, gerade für die Rebsorte Riesling, ist der Klimawandel, so wie er sich hier bei uns darstellt, nicht unbedingt negativ.“ Professor Manfred Stoll leitet das Institut für Weinbau an der Hochschule Geisenheim. Er beobachtet schon lange, wie der Klimawandel zum Beispiel dazu führt, dass im Weinbau weniger Pestizide und Düngemittel eingesetzt werden müssen. Prof. Manfred Stoll, Hochschule Geisenheim „In der Vergangenheit brauchten wir jedes Blatt, um maximal die Sonnenenergie in Zuckersubstanzen umzuwandeln. Das wird sich in der Zukunft verändern, dass wir eben auch mit anderen Blattflächen das gleiche Ergebnis erzielen können.“ Die außergewöhnlich frühe Weinlese ist auch im Rheingau momentan bereits im vollen Gange. Schon bald wird sich also auch […]

  • ESA-Satellit beobachtet Pflanzenleuchten

    ESA-Satellit beobachtet Pflanzenleuchten

    Hochspannung war heute angesagt in Darmstadt. Denn die Europäische Weltraumorganisation ESA hat eine neue Mission ins All geschickt – und die wird aus dem Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt gesteuert. Besonders spannend diesmal: Die Rakete hatte gleich zwei Satelliten im Gepäck. Beide werden ihren Blick auf die Erde richten – um zu erforschen, wie sich zum Beispiel die Dürre auf die Pflanzengesundheit auswirkt. Photosynthese: Pflanzen entziehen der Luft Kohlendioxid und setzen dabei Sauerstoff frei. Was auf winzig kleiner Ebene in den Zellen passiert, lässt sich tatsächlich aus dem Weltall beobachten. Genau das ist die Aufgabe von Flex, der neuen Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die heute Nacht gestartet ist. Flex misst, wie aktiv die Pflanzen auf unserer Erde Photosynthese betreiben und macht sich dabei ein geheimes Leuchten zunutze. Timon Hummel, Missionsleiter FLEX „Wir gehen da einen kleinen Umweg, weil Photosynthese direkt aus dem Weltraum zu messen ist etwas schwierig. Aber wenn quasi Pflanzen CO² aus der Atmosphäre aufnehmen und Wasser, produzieren sie Stärke und Sauerstoff und in diesem Prozess strahlen sie auch noch ein kleines Signal ab, das sogenannte Fluoreszenzsignal. Das heißt, wir messen dieses Fluoreszenzsignal, dieses wahnsinnig kleine Signal, was Pflanzen abstrahlen.“ Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf die Gesundheit der Pflanzen ziehen. Denn selbst wenn sie noch grün sind, können sie bereits unter Stress leiden. Weniger Photosynthese ist das erste Alarmsignal. Timon Hummel, Missionsleiter FLEX „Das heißt, wir können dadurch dann besser unsere Ökosysteme monitoren, wir können verstehen, welche Pflanzen sind resilienter im Klimawandel, zum Beispiel manche Pflanzen sind von äußeren Einflüssen nicht so sehr beeindruckt, die machen weiterhin eine sehr gute Photosynthese und wir können besser verstehen, welchen Carboncycle, also wie der Carboncycle funktioniert, also wie CO2 aus der Atmosphäre aufgenommen wird und eben in Biomasse gespeichert wird über diesen Photosyntheseprozess.“ FLEX nimmt dabei sowohl Wälder als auch Ackerpflanzen ins […]