Wissenschaft

  • Schüler wollen Satelliten ins All schicken

    Schüler wollen Satelliten ins All schicken

    Rund 5.500 aktive Satelliten umkreisen momentan die Erde. Mit dem nächsten Raketenstart vom amerikanischen „Kennedy Space Center“ wird wieder einer hinzukommen und der wurde nicht etwa von der NASA oder der ESA gebaut, sondern von Schulkindern aus dem hessischen Lich. Lagebesprechung in der „Weltraum-AG“ an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Lich. Bernhard Krenig verteilt die Aufgaben. Ein Prototyp soll zusammengebaut werden, außerdem müssen die Schüler noch recherchieren, mit welcher Lackierung ihr Satellit möglichst wenig Licht reflektiert, um die Teleskope auf der Erde nicht zu blenden. Routiniert gehen die Kinder aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn ans Werk. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten sie daran, einen „Cube-Sat“, also einen zehn mal zehn mal zehn Zentimeter großen Satelliten ins Weltall zu schicken. Das dieses Ziel jetzt zum Greifen nah ist, erfüllt die Schüler sichtlich mit Stolz. Adriana Huf, 8. Klasse „Die meisten haben es mir nicht geglaubt und das ist auch kein Vorwurf, weil, ich glaube, ich selbst würde auch niemandem glauben, wenn mir jemand erzählen würde: Ey unsere Schule, wir schießen da einen Satelliten in den Weltall. Da würde ich auch sagen: Spinnst du?“ Pascal Wolf, 10. Klasse „Das ist ja mal etwas Einzigartiges. Das fand ich auch relativ cool, weil das habe ich jetzt noch nie gehört, dass das eine Schule gemacht hat. Die haben mal so einen Wetterballon hochgeschickt, das habe ich schon öfter mal gesehen, aber so was finde ich schon relativ krass, das ist schon einmalig. Das würde man vielleicht auch später bereuen, wenn man es nicht gemacht hätte.“ Angefangen hatte alles mit einer fixen Idee von Lehrer Krenig. Er hatte von „Cube-Sats“ gelesen und sich vorgenommen, das Projekt in einer AG umzusetzen. Einziges Problem: Der Startplatz in einer Rakete für einen solchen Nano-Satelliten kostet ca. 140.000 Euro. Bernhard Krenig, Physiklehrer Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich „Da haben wir dann wirklich […]

  • Universität Koblenz seit 1. Januar eigenständig

    Universität Koblenz seit 1. Januar eigenständig

    Die Universität Koblenz-Landau gibt es nicht mehr. Denn zum Jahreswechsel wurde der Zweckverband zwischen den beiden Standorten aufgelöst. Während die Uni Landau jetzt mit der in Kaiserslautern kooperiert, leitet die Universität Koblenz ihren Betrieb fortan eigenständig. Für die Uni ein wichtiger Schritt zur Stärkung von Studium, Forschung und Lehre. Doch der Neustart bringt auch so manche Herausforderungen mit sich. Vorlesung im Audimax der Universität Koblenz. Die Zahl der Studierenden hat sich hier in den letzten 20 Jahren verdoppelt – auf nunmehr über 9.400. Und es sollen noch mehr werden. Dank ausgebautem Studienangebot und weiteren Professuren. Die Zeichen stehen also auf Wachstum. Doch die Universität hat ein Platzproblem. Prof. Dr. Stefan Wehner, Präsident Universität Koblenz „Und das ist natürlich etwas, was jetzt sich ändern muss. Wir brauchen mehr Gebäude, mehr Raum, mehr Laborfläche, mehr Vorlesungssäle, mehr Büros. Kurzfristig werden wir’s über Anmietungen lösen, aber langfristig wünschen wir uns vom Land, dass hier eben ein Gebäude oder mehrere Gebäude steht.“ Grünes Licht gab es bereits von der Stadt Koblenz mit einem geänderten Bebauungsplan. Die zentrale Universitätsverwaltung, bisher in Mainz, zieht nun schrittweise nach Koblenz um. Kürzere Wege sollen künftig für mehr Tempo und eine bessere Abstimmung sorgen. Die Mittel aus dem Landeshaushalt seien zwar fair zwischen Koblenz und Landau aufgeteilt worden, durch die Trennung seien nun aber die Kosten für Buchlizenzen gestiegen. Prof. Dr. Stefan Wehner, Präsident Universität Koblenz „Das geht nach Köpfen der Studierenden. Und die Preise steigen nicht linear damit. Das heißt, für eine kleine Universität ist es teurer, die gleichen Bücher vorzuhalten, wie für eine große Universität. Das wird immer billiger, je größer sie werden. Und dadurch haben wir natürlich jetzt eine besonders angespannte Situation.“ Die neue Autonomie – sie bringt Vor- und Nachteile mit sich. Die Studierenden sind geteilter Meinung. Nina Littke, Lehramts-Studentin „Das einzige, was bei uns […]

  • Fast menschlich – Roboter Emah aus Kaiserslautern

    Fast menschlich – Roboter Emah aus Kaiserslautern

    In vielen Science-Fiction-Filmen sind sie eine Bedrohung: von uns programmierte, menschlich wirkende Roboter, die die Weltherrschaft anstreben. Das ist natürlich Blödsinn, aber der an der Technischen Universität Kaiserslautern entwickelte Roboter Emah, der sieht so menschlich aus, da kann einem schon ein wenig das Gruseln kommen. „Guten Tag, schön dich hier zu sehen“ Guten Tag zurück, Emah. Das rote Licht im Hinterkopf ist ein schlechtes Zeichen. Der Roboter ist zornig und zeigt uns das auch gleich! Da hilft nur eins, Emah braucht ein wenig Lob und die richtige Frage: Du bist doch bestimmt ein wahnsinnig intelligenter Roboter, oder etwa nicht? Emah, humanoider Roboter „Ja, ich glaube schon. Jedenfalls ist das eine schwierige Frage für mich zu beantworten. Aber ich habe einige Fähigkeiten. Zum Beispiel menschliche Emotionen verstehen, mathematische Berechnungen, Grammatikkorrekturen und so weiter. „ Emah übertreibt da etwas. Aber in Zukunft soll der Roboter diese Fähigkeiten besitzen. Die Menschen hinter all den Kabeln und Sensoren sind Karsten Barns und sein Assistent Sarwar Paplu. Seit 2006 entwickeln die Informatiker der Technischen Universität Kaiserslautern die Software für Roboter, die ausgesprochen menschlich wirken. Prof. Karsten Barns, Informatiker TU Kaiserslautern „Die Idee ist, dass der Roboter ganz natürlich mit dem Mensch interagieren soll, mit Mimik, mit Emotionsgesten beispielsweise, die er durch den Arm und die Hand darstellen kann, damit wir uns nicht an den Roboter anpassen müssen bei der Interaktion.“ Emah hat Kameras in den Augen, die so programmiert sind, dass sie ihr Gegenüber verfolgen können. Einen Smalltalk mit Informatiker Sarwar Paplu hat der Roboter schon drauf. „Wie ist das Wetter heute?“ – „Derzeit ist es 3 Grad Celsius in Kaiserslautern.“ Robin ist Emahs Vorgängerin. Der neue Roboter sieht deutlich menschlicher aus und er soll auch in Zukunft menschliche Tätigkeiten ausführen können. Emah, humanoider Roboter „Zum Beispiel sollen Service-Roboter im Haushalt helfen. Die Bedienung solcher […]

  • Granatäpfel sollen gegen Krebs helfen

    Granatäpfel sollen gegen Krebs helfen

    Gesunde Ernährung – ein ganz wichtiges Thema, das leider viel zu oft vernachlässigt wird. In Obst und Gemüse stecken jede Menge Vitamine und Spurenelemente, die unser Körper zum Funktionieren braucht. Wer viel davon isst, lebt in der Regel gesünder und bekommt weniger Krankheiten. In einer exotischen Frucht haben Forscher jetzt sogar einen Stoff entdeckt, der bei Krebstherapien helfen kann. Süß, lecker und sehr gesund. Wenn wir einen Granatapfel essen, bildet unser Körper ein Stoffwechselprodukt namens „Urolithin A“. Diese Substanz kann unser Immunsystem verjüngen – und dadurch sogar gegen Krebs helfen. Das haben Forscher des Georg-Speyer-Hauses in Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität herausgefunden. Das Team beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie Tumore es schaffen, nicht vom Immunsystem angegriffen zu werden. Dr. Dominik Denk, Erstautor der Studie „Und haben hierbei herausgefunden, dass ein Stoffwechselprodukt vom Granatapfel die Immunzellen verbessert und verstärkt, sodass diese den Tumor besser attackieren können und bekämpfen können und das gerade im Darmkrebs. Das ist insofern dann spannend, weil unsere Therapie nicht den Tumor selbst angreift, sondern das Immunsystem einfach verbessern soll, da wo es auch am meisten hakt bei vielen Tumorerkrankungen.“ Normalerweise entdeckt das Immunsystem eine entartete Zelle und bekämpft sie. Bleibt jedoch mal eine unentdeckt, kann sie sich vermehren – es entsteht Krebs. Ab einer bestimmten Größe kann der Tumor sich gegen das Immunsystem wehren. Ihn umgibt ein sogenanntes Tumormikromilieu – dieses schafft es, die Immunzellen gezielt zu unterdrücken. Der Tumor kann ungestört weiter wachsen. Hier kommt der von den Forschern entdeckte Stoff zum Einsatz: Er „verjüngt“ die Immunzellen sozusagen, damit sie sich gegen die Abwehr des Tumors durchsetzen und ihn bekämpfen können. Neben Chemo- und Strahlentherapie gibt es für Patienten mit bestimmten Krebsarten seit einigen Jahren auch vielversprechende Immuntherapien. Hier könnte der Stoff aus dem Granatapfel zum Einsatz kommen, erklärt der Leiter des […]

  • Sensationsfund in der Grube Messel

    Sensationsfund in der Grube Messel

    Die Grube Messel bei Darmstadt ist immer wieder für einen sensationellen Fossilienfund gut. Fossilien, das sind versteinerte Reste von Pflanzen oder Tieren, die aus einem früheren Erdzeitalter stammen. Ein argentinisch-deutsches Wissenschaftsteam hat jetzt eine gut 47 Millionen Jahre alte Schlange mit samt Embryonen im Bauch entdeckt. Das ungeübte Auge erkennt hier eigentlich gar nichts. Krister Smith allerdings ziemlich viel und was er sieht ist ein Sensation. Der Paleo-Biologe der Frankfurter Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wirft einen Blick auf Messelophis. Eine 47 Millionen Jahre alte Schlange. Der weltweit erste fossile Beleg für lebendgebärdende Schlangen. Dr. Krister Smith, Paleo-Biologe Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung „Bis jetzt bei Eidechsen, Schlangen gibt es nur zwei Fälle, wo man jeweils Hinweise dafür gefunden hat, dass sie lebendgebärend waren. Einmal bei einer Eidechse aus China aus der Kreidezeit und einmal bei einer Wassereidechse, auch aus der Kreidezeit. Aber es ist noch nie bei Schlangen nachgewiesen worden, bis jetzt!“ Krister Smith und seine Kollegen haben Knochen von Schlangenembryonen im Körper des Muttertiers identifiziert. Das sind die orange eingefärbten Stellen. Die Forscher konnten die Embryonen nur entdecken, weil die versteinerte 47 Millionen Jahre alte Schlange so gut erhalten ist. Das liegt an ihrem Fundort. Der Grube Messel in Südhessen. Dr. Marie-Luise Frey, Geschäftsführerin Grube Messel „Die Grube Messel ist eine Fossillagerstätte in einem vulkanischen Krater. Und das ist sehr selten, weil in der Regel Fossilien oder Lebewesen, die auf dem Festland leben sehr schnell zersetzt werden, weil Luftsauerstoff anwesend ist.“ Aber im einstigen Vulkan-See sind sie nicht zersetzt worden. Die Tiere und Pflanzen haben sich vor 47 Millionen Jahren praktisch in den Schiefer eingebettet und sind deshalb so gut erhalten. Die Grube Messel ist ein UNESCO-Weltnaturerbe und gehört jetzt auch zu den 100 wissenschaftlich bedeutendsten geologischen Orten der Welt. Hier im Ölschiefer wird oft sensationelles entdeckt. Zum Beispiel das […]

  • Weinroboter erschnüffelt Aromen

    Weinroboter erschnüffelt Aromen

    Das ist eine Sensation: In Rheinland-Pfalz entwickeln Forscher momentan einen Roboter, der riechen kann. Der soll zukünftig eine Berufsgruppe unterstützen, die sich täglich voll und ganz auf ihre Nase verlassen können muss: Weinexperten. So sieht er aus, der „Schnüffler“, der hier am Weincampus in Neustadt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt wurde. Mit seinem „Rüssel“ soll er die Gase, die ein Wein ausstößt wahrnehmen und dokumentieren. Damit er allerdings weiß, welche Merkmale im Wein welchen Geruch erzeugen braucht er Daten und mit denen füttern ihn Deutschlands beste Spürnasen: Weinexperten, Kellermeister und Winzer. Dominik Durner, Projektleiter PINOT „Also am heutigen Tag geht es darum, mit Experten Weinverkostungsdaten zu generieren, die für die Kalibrierung und das ‚Teaching‘, sagt man, der Messsensoren für das Weinaroma dann dienen sollen. Es geht nur darum, dass man bestimmte Geruchsmerkmale, bestimmte Geruchsgruppen, bestimmte Kategorien mit dem Gerät erfassen kann und dann einfach als Hilfestellung, als Unterstützung soll das Ganze dann im Arbeitsprozess eines Kellermeisters oder eines Sommeliers eingesetzt werden.“ Dafür bekommen die Experten in mehreren Sitzungen unterschiedliche Weine vorgesetzt, die sie anhand einer vorgegebenen Skala auf bestimmte Aromen untersuchen. Außerdem können Sie dem Wein in ihren eigenen Worten Attribute zuschreiben. Dann bekommt der Roboter die Weine und die entsprechenden Bewertungen der Weinkenner vorgesetzt. Dadurch lernt er, welche Gase welche Gerüche erzeugen. Thomas Keßler, Experte für künstliche Intelligenz „Es ist halt nicht ein Gas, sondern es sind eher mehrere Tausend, die halt auch in unterschiedlichsten Kombinationen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Das heißt zum einen kann ein Gasgemisch wunderbar nach Rose riechen – wenn sich die Mengenverhältnisse leicht ändern riecht das eher nach Katze, um es mal so zu formulieren. Das heißt, die Sensorsysteme am Anfang müssen schon sehr genau sein und eben auch die verschiedenen Gase, die relevant sind auch sehr präzise messen.“ Für wen aber ist der „Schnüffel-Roboter“ am […]

  • Erste Weltraumkonferenz „Hessen in Space“

    Erste Weltraumkonferenz „Hessen in Space“

    Und jetzt geht’s hoch hinaus. In Frankfurt fand heute nämlich zum ersten Mal überhaupt die Raumfahrtkonferenz „Hessen in Space“ statt. „Warum dort?“, fragen Sie sich vielleicht. Ganz einfach, weil Hessen mit einer ganzen Reihe von Unternehmen in der Raumfahrt vertreten ist. Und bekanntermaßen hat die Europäische Weltraumorganisation ESA ihr Raumflug-Kontrollzentrum in Darmstadt. Und die Konferenz gibt Gelegenheit, dass sich Firmen und Experten miteinander vernetzen. Mit dabei auch ein deutscher Astronaut mit jeder Menge Erfahrung im All – Zehntausende Kilometer von der Erde entfernt. 362 Tage im Weltraum – fast ein ganzes Jahr hat der Astronaut Alexander Gerst während seiner zwei Missionen im All verbracht. Und daraus sind später auch viele Kooperationen mit Firmen aus Hessen entstanden. Alexander Gerst, ESA-Astronaut „Wir haben zum Beispiel eine Firma, die das kalte Plasma beutzt, das wir auf der Raumstation erforscht haben. Die haben dadurch ein Produkt hergestellt. Ein Gerät, das mit kaltem Plasma zum Beispiel Wunden desinfizieren kann oder auch Gerüche entfernen kann. Das Gefühl zu wissen, dass diese Forschung, die man auf der Raumstation betreibt, dass die in der Bevölkerung ankommt, das ist ein tolles Gefühl!“ Sieben Mitgestalter der hessischen Raumfahrt präsentieren sich bei der heutigen Konferenz. Und damit sieben hessische Unternehmen und Institutionen, die nach den Sternen greifen. Denn: Mittlerweile wird Raumfahrt international und regional gedacht. Prof. Johann-Dietrich Wörner, Hessischer Raumfahrtkoordinator: „Vor 50 Jahren, vor 60 Jahren, da ging es nur zwischen USA und Sowjetunion. Da war es ein ‚Race in Space‘, ein Wettlauf im All. Heute ist Raumfahrt überall. Nicht nur in den verschiedenen Raumfahrtnationen. Über 100 Firmen alleine in Hessen und 50 Universitäten und Forschungseinrichtungen kümmern sich um Raumfahrt.“ Dieser aus Darmstadt stammende Satellit, als Modell im Maßstab 1:10, liefert präzise Wetterdaten und schwebt dafür fast 1.000 Kilometer von der Erde entfernt, über Afrika und Europa im All. In Zukunft […]

  • Bioscientia forscht nach Corona im Abwasser

    Bioscientia forscht nach Corona im Abwasser

    Die aktuellen Corona-Infektionszahlen – man möchte sagen, sie sind so ungenau wie nie. Denn in der Statistik landen nur diejenigen, bei denen Corona mittels eines PCR-Tests nachgewiesen wurde. Wie hoch also die Dunkelziffer ist? Schwer zu sagen. In Rheinland-Pfalz wird deshalb jetzt das Abwasser untersucht. Warum und wie das funktioniert, haben wir uns im medizinischen Labor Bioscientia in Ingelheim angeschaut. Denn hier landen die Wasser-Proben aller rheinland-pfälzischen Kläranlagen. Hier wird im wahrsten Sinne des Wortes im Trüben gefischt. Genauer gesagt, in Abwasser. Denn es lassen sich kaum noch Menschen auf Corona testen. Doch wer Coronaviren im Körper hat, der scheidet sie auch aus. Und genau das machen sich die Wissenschaftler zunutze. Dr. Oliver Harzer, Laborleiter Bioscientia: „Was machen wir da? Wir arbeiten dieses Klärwasser sozusagen dann auf und untersuchen dann mit den gleichen Methoden die ausgeschiedenen Viren in einer bestimmten Menge Klärwasser.“ Die Wasserproben stammen aus fünfzehn verschiedenen Klärwerken in ganz Rheinland-Pfalz. Hier in Ingelheim werden sie untersucht. Dafür werden zuerst verschiedene Lösungen hinzugegeben. Diese bewirken, dass sich die einzelnen Bestandteile im Abwasser nicht immer weiter zersetzen, damit man die Viren noch messen kann. Dann wird das Abwasser gefiltert. Lediglich die Virusbestandteile von Sars-Cov-2 sollen übrig bleiben, damit zu guter Letzt – vereinfacht gesagt – gemessen werden kann, wie viel Virus in der jeweiligen Probe vorliegt. Lässt die Virusmenge im Abwasser in einer Region auf deutlich mehr Infizierte schließen als durch Tests bekannt ist, ist das ein Hinweis auf eine hohe Dunkelziffer. Dr. Oliver Harzer, Laborleiter Bioscientia: „Wir hoffen, dass wir über solche Entwicklungen dann irgendwann mal sagen können, ups in einer Region wird es jetzt doch deutlich stärker und vielleicht müsste man da doch ein paar mehr Maßnahmen treffen. Also in Bezug auf im öffentlichen Raum dann doch wieder mehr Maske tragen oder auch mehr testen.“ Gesammelt, ausgewertet und interpretiert […]

  • Ärzte protestieren gegen Sparpolitik

    Ärzte protestieren gegen Sparpolitik

    Falls Sie heute in Rheinland-Pfalz spontan zu ihrem Arzt wollten und niemand da war, könnte es sein, dass dieser heute protestiert hat. Unter dem Motto „Wir sehen Schwarz“ haben die Kassenärztliche Vereinigung und der Hausärzte-Verband heute zu einer Versammlung in Ingelheim aufgerufen. Dabei geht es den Ärzten um bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Finanzierung der steigenden Kosten. Leeres Wartezimmer, leere Rezeption und ein leeres Behandlungszimmer. Ein Bild, das es in der Praxis von Barbara Römer lange nicht gegeben hat. Seit Monaten arbeitet sie am Limit. Doch neben den Infektionszahlen steigen auch die Energie- und Personalkosten. Einen angemessenen finanziellen Ausgleich bekomme sie dafür nicht, sagt sie. Daher bleibt auch ihre Praxis heute geschlossen. Dr. Barbara Römer, Hausärztin in Saulheim „Wenn wir nicht entsprechend finanzielle Ressourcen haben, werden wir den Versorgungsaufwand, der größer ist denn je durch eine älter werdende Gesellschaft, die ja auch eine Vielzahl an Erkrankungen mitbringt, dieser Versorgungsaufgabe nicht mehr gerecht werden. Wir brauchen dafür Personal und wir brauchen dafür als Inhaber finanzielle Ressourcen.“ So protestieren heute in Ingelheim über 600 Ärzte und Angestellte. Die Politik ignoriere Probleme wie Fachkräftemangel, Kostensteigerungen und zu viel Bürokratie. Wenn das so weitergehe, könnten in den nächsten Jahren bis zu 400 Ärzte Insolvenz anmelden, so die Kassenärztliche Vereinigung. Im Mittelpunkt des Kritik, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Der möchte die Vergütung für die Behandlung von Neupatienten kürzen, denn die gesetzlichen Krankenkassen müssten Geld sparen. Weniger Honorar bei steigenden Preisen. Das sei laut Kassenärztlicher Vereinigung das falsche Rezept. Zudem müssten Patienten dadurch länger auf einen Termin beim Facharzt warten. So fordern die Veranstalter heute vom Bundesgesundheitsminister, die Neuregelungen fallen zu lassen und dazu höhere Honorare, um die Inflation auszugleichen. Dr. Peter Heinz, Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz „Von Herrn Lauterbach erwarte ich, dass er aus dem Keller seines Gesundheitsministeriums herauskommt und aufhört mir seiner Corona-Eisenbahn zu spielen […]

  • Optische Täuschungen im Kloster Eberbach

    Optische Täuschungen im Kloster Eberbach

    Es ist wohl eines der bekanntesten Beispiele für optische Täuschung. Die einen sehen auf den ersten Blick ein Glas oder einen Kelch – andere zwei Gesichter im Profil. Ja, optische Täuschungen können unser Gehirn ganz schön verwirren und austricksen. Eine Ausstellung im Rheingau beschäftigt sich jetzt intensiv mit diesem Thema. Mit diesem Raum stimmt etwas nicht. Er ist irgendwie … schräg. „Das schiefe Zimmer“ ist um 15 Grad geneigt. Gar nicht mehr so einfach dann noch geradeaus zu laufen. Timo Georgi, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kloster Eberbach „Wie komme ich von einer Ecke zur anderen Ecke hier in diesem Raum, ohne dass ich irgendwie ins Trudeln komme? Und das ist auch das Fantastische hier. Erst wenn man sich ein bisschen ausjustiert hat und weiß, was man hier machen muss, damit man durch den Raum kommt, dann ist man hier sehr sicher. Ist man das nicht, begegnet einem das Schild ‚Seekrankheit‘ zutreffend an der Stelle.“ Manche optische Täuschungen werden von verschiedenen Menschen anders wahrgenommen. Sehen Sie hier ein Gesicht oder liegt eine Frau am Strand? Besonders Groß und Klein nehmen die Exponate unterschiedlich wahr: Timo Georgi, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kloster Eberbach „Ist es ja eine gewisse Sichtweise, wie Kinder an dieses Thema rangehen und wie Erwachsene an bestimmte Dinge rangehen. Von daher: Ich glaube wir Erwachsene lassen uns vielleicht hier und da dann noch häufiger täuschen als die Kinder.“ Auch unsere Kamera weiß vor lauter Täuschungen nicht mehr wohin. Dabei sind gerade Kameras in der Ausstellung „Vertrickst!“ im Kloster Eberbach besonders wichtig. Eric Thomas, Mitarbeiter Kloster Eberbach „In dieser ganzen Ausstellung erschließen sich ja viele Dinge erst mithilfe der Handykamera. Also erst, wenn man es fotografiert, sieht man den Effekt. Und das ist das Besondere. Das ist auch etwas, was ich so auch noch nicht erlebt habe.“ Die meisten optischen Täuschungen funktionieren […]

  • Jugend forscht-Sieger aus Hanau

    Jugend forscht-Sieger aus Hanau

    Filteranlagen, die die Raumluft desinfizieren. Sie sind vor allem durch die letzten Corona-Jahre bekannt geworden. Drei Hanauer Schüler, haben dieses System weiterentwickelt und konnten sich damit beim Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ durchsetzen – gegen 107 andere Projekte. Im September wurden sie deshalb sogar von Bundeskanzler Olaf Scholz empfangen. Momente, die die Schüler für immer in Erinnerung behalten werden. Max Pfannkuch „Ich kriege hier gerade Gänsehaut, wenn ich dran denke… Ist ja cool.“ Gemeint ist dieser Moment: Max Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein von der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau gewinnen den interdisziplinären Preis beim Bundesentscheid von „Jugend forscht“ und damit 3.000 Euro. Mit ihrem RevolutionAir, einer Filteranlage, die Luft mithilfe von kleinen LEDs reinigt. Jaro Filip, Gewinner Bundesentscheid „Jugend forscht“ „Das hat man ja gerade in der aktuellen Situation gesehen, wie so ein Virus uns Menschen einfach völlig einschränken kann. Und wenn man die Sicherheit in Räumen erhöht, dann ist es natürlich ein wichtiger Faktor, an dem geforscht werden muss.“ Mit einem Lüfter wird Luft in das Innere des Geräts gepustet. Dort sitzen LEDs, die eine sogenannte kurzwellige Strahlung erzeugen. Diese Strahlung trifft auf die DNA der Viren in der Luft. Dadurch wird das Erbgut der Viren verändert, sie können sich nicht weiter vermehren und werden unschädlich. Durch Partikelfilter gelangt die nun desinfizierte Luft wieder raus. Zwei Jahre haben die Hanauer Schüler an ihrem Luftfilter geforscht und getüftelt. Herkömmliche UVC-Licht-Filteranlagen setzen da bisher auf eine Technik mit Quecksilber. Dass der RevolutionAir das nicht braucht, ist ein echter Durchbruch. Jaro Filip, Gewinner Bundesentscheid „Jugend forscht“ „Die Einsatzmöglichkeiten sind anders. Also kein Quecksilber, weil Quecksilber ja schädlich ist. Und halt auch, es ist bruchsicher. Das ist ein großer Vorteil der LED, weil Quecksilber an sich, wenn es eingeschlossen ist, ist nicht schlimm. Aber es kann halt eben so auch mal runterfallen, ohne dass […]

  • Forschung zum Anfassen: MS Wissenschaft in Frankfurt

    Forschung zum Anfassen: MS Wissenschaft in Frankfurt

    Wer wissen will, was die Welt im Innersten zusammenhält, der muss dafür nur ans Frankfurter Mainufer kommen. Und zwar an Bord des Ausstellungsschiffes MS Wissenschaft. Hier können die Besucher nicht nur vieles rund ums Thema Wissenschaft erfahren, sie werden auch selbst zu Forschern. Oder besser noch: zu Fragestellern. Alle Mann an Bord – die MS Wissenschaft ist da! Wie funktioniert ein Weltraumteleskop? Was haben Bakterien mit Arzneimitteln zu tun? Und wie wirkt sich ein Vulkanausbruch auf das weltweite Klima aus? Wissenschaft früher – und heute. Zumindest in einem Punkt aber seit jeher unverändert: Es geht um Antworten. Doch zunächst natürlich um Fragen. Nicht nur von Wissenschaftlern, sondern von uns allen. Mats Flottmann, MS Wissenschaft „Das Thema dieses Jahr ist ja auch: nachgefragt. Citizen Science, Bürgerwissenschaften stehen im Vordergrund. Wir haben auch viele Exponate, wie zum Beispiel den Mückenatlas oder das Exponat zu pharmazeutischen Stoffen durch Bakterien, wo man eben selber anpacken kann. Und das ist eben ganz spannend, dass Bürger*Innen mal sehen, dass man auch an der Wissenschaft beteiligt sein kann.“ Auf die Reise geschickt wird die schwimmende Ausstellung seit nunmehr 20 Jahren vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Mit dem Ziel, Wissenschaft für alle begreifbar zu machen, durch Anfassen, Ausprobieren, Eintauchen; den Dingen einmal selbst auf den Grund gehen. Für diese Frankfurter Zehntklässler und ihren Lehrer ist es vor allem die Vielfalt der Themen und Forschungsbereiche, die die Ausstellung zum Erlebnis macht. Paul Wege, Lehrer KGS Niederrad „Sie können sich mal einen Überblick verschaffen: Was gibt es denn eigentlich für naturwissenschaftliche Disziplinen und mit was setzen die sich auseinander? Die Ausstellung ist ja relativ vielfältig. Von Tieren, Meer, Technologie, Solartechnik habe ich schon gesehen, es geht um KI, also ganz viele verschiedene Dinge. Und das ist, glaube, ich ein ganz guter Einblick.“ Bis Freitagnachmittag ankert die MS Wissenschaft noch […]

  • Rohstoff für Batterien: Lithiumgewinnung in Rheinland-Pfalz

    Rohstoff für Batterien: Lithiumgewinnung in Rheinland-Pfalz

    Haben Sie gerade ein Handy in der Hand? Dann tragen Sie einen der begehrtesten Rohstoffe dieser Zeit mit sich herum: Lithium. Das Metall ist in modernen Akkus enthalten, zum Beispiel in Smartphones, Solaranlagen oder Autobatterien. Die Nachfrage steigt und steigt. Lithium zu gewinnen ist allerdings alles andere als umweltverträglich und die Transportwege in die Batteriefabriken sind lang. Dabei gibt es das begehrte Metall auch hier bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz – und zwar im Oberrheingraben. Und die Gewinnung ist um einiges umweltfreundlicher. Hier am Geothermiekraftwerk in Insheim werden nicht nur Wärme und Strom erzeugt, sondern auch wichtige Rohstoffe für die Elektroindustrie gewonnen. Denn das Wasser, das die Pumpe hier aus rund 3.000 Metern Tiefe holt, lässt sich gleich doppelt nutzen. Markus Cechovsky, Leiter Geothermiekraftwerk Insheim „Im Thermalwasser, das wir im Rahmen der Energieerzeugung zutage fördern, befinden sich allerlei Elemente, unter anderem auch Lithium. Und dieses Lithium wollen wir zukünftig, bevor das Wasser zurück geleitet wird, herausfiltern.“ Das Lithium in unseren Akkus kommt hauptsächlich aus Australien und Südamerika. Die Gewinnung des Rohstoffs ist hier sehr aufwändig. Entweder über sogenannte Verdunstungsbecken, die viel Wasser verbrauchen oder über den Abbau von Hartgestein. Um das Lithium daraus zu lösen, wird viel CO2 freigesetzt. In Insheim hingegen wird das Metall sozusagen aus einem Abfallprodukt des Geothermie-Kraftwerks gewonnen. Und so funktioniert es: Tief unten in der Erde befindet sich Wasser, aufgeheizt von der Wärme des Erdkerns. Bis dorthin bohrt das Kraftwerk ein Loch und pumpt das rund 165 Grad heiße Thermalwasser nach oben. Dort treibt es eine Dampfturbine an und erzeugt Strom. Das nun abgekühlte Wasser wird normalerweise über eine zweite Bohrung direkt wieder zurück in den Boden geleitet. In Insheim hingegen filtert man vorher noch das Lithium heraus. Für die Lithium-Gewinnung arbeitet das Geothermiekraftwerk mit Geologe Horst Kreuter zusammen. Er hat die Filteranlage entwickelt. […]

  • Speichern von Windenergie: Ist Osmose die Lösung?

    Speichern von Windenergie: Ist Osmose die Lösung?

    Die aktuelle Energiekrise zeigt uns gerade, wie wichtig es ist, von anderen Ländern unabhängig zu werden. Gleichzeitig soll unser Strom grüner werden. Die Politik setzt neben Solar vor allem auf Windkraftanlagen. Doch die haben eine große Schwachstelle: Zu viel erzeugter Strom lässt sich bislang nicht speichern. Ein Forscherteam der Technischen Universität Darmstadt könnte da eine Lösung parat haben. Und die Idee ist simpler als gedacht. Hier dreht sich gerade gar nichts. Die Windräder stehen still, weil sie nicht mehr Strom erzeugen dürfen, als im Moment gebraucht wird. Den Überschuss einfach speichern? Nicht möglich. Ein Team von der Technischen Universität Darmstadt will das ändern. Die Forscher haben ein neuartiges und zugleich simples Energiespeichersystem entwickelt. Es beruht auf einem natürlichen Prinzip: der Osmose. Pascal Koschwitz, Projektkoordinator „Also, genauso wie Bäume, wenn sie Wasser ansaugen, bis zu 100 Meter aus den Wurzeln das bis in die Baumspitzen ansaugen, das ist das Prinzip, was wir nutzen. Der osmotische Effekt, der zieht quasi das Wasser an und das wird durch eine Wasserturbine gedrückt und die Wasserturbine die dreht sich und erzeugt dann halt Strom über einen Generator.“ Die Osmose ist ein Prozess, der für einen Konzentrationsausgleich zwischen Flüssigkeiten sorgt. Ein Beispiel: In einem Gefäß befinden sich zwei Kammern mit Wasser. Dazwischen ist eine Membran. Nun kommt Salz in das Wasser, in die eine Kammer mehr als in die andere. Links ist die Salzkonzentration nun also höher als rechts. Die Osmose will das ausgleichen. Die feine Membran lässt aber nur Wasser hindurch, kein Salz. Also zieht die linke Kammer das Wasser aus der rechten zu sich herüber und gleicht so die Konzentration aus. Einen ähnlichen Aufbau soll es auch in der Windkraftanlage geben. Zu viel produzierte Energie wird genutzt, um eine Pumpe anzutreiben. Diese arbeitet genau gegen die Osmose: Sie drückt Wasser zurück durch die Membran, […]

  • Senckenberg Museum: Einmal selbst Forscher sein

    Senckenberg Museum: Einmal selbst Forscher sein

    Als Forscher einmal durch den Urwald Boliviens streifen, auf der Suche nach dem Jaguar –  eine Vorstellung, die manch einem Abenteurer gefallen dürfte. Dank einer neuen Dauerausstellung im Frankfurter Senckenberg Museum kann jetzt jeder zum Forscher und Entdecker werden. „Bitte anfassen“, so könnte der Untertitel der neuen „Aha-Forschungswerkstatt“ im Senckenberg Museum sein. Denn wo Exponate normalerweise hinter Glasscheiben stehen, darf hier alles berührt, getestet und erkundet werden. Carolina Breunig & Lisa Soose „Also, ich finde es wahnsinnig schön, den Kindern hier und auch den Erwachsenen einfach die Möglichkeit zu geben, auch mal näher an die Objekte heranzutreten, sie anfassen zu können, weil man das ja in der Ausstellung nicht immer darf. Und auch über das Mikroskopieren mal ins Detail schauen zu können. Wir haben uns einmal den Fliegenkopf und den Floh angesehen, die Haare und ich habe mir da vorne auch mal den Sand angeguckt. Also das ist sehr interessant.“ Die möglichen Fragestellungen in der Forschungswerkstatt sind vielfältig. Wie fühlt sich das Fell eines Waschbären an? Wie sieht ein Schildkrötenpanzer eigentlich von Innen aus? Waren unsere Vorfahren anders gebaut als wir? Und welche Tiere streifen durch den Trockenwald Boliviens? Dr. Martin Jansen, Biodiversitätsforscher „Man meldet sich bei uns im Portal an und hat dann Zugriff auf die Kamerafallen-Fotos und hat dann die Aufgabe, die zu ordnen, zu klassifizieren. Da geht’s zum Beispiel erst mal darum zu sagen: ‚Ist da ein Tier drauf zu sehen oder nicht?‘. Das ist eine ganz wichtige Vorarbeit für uns. Und im zweiten Schritt, wenn ein Tier darauf zu sehen ist, dann wird auf dem Bildschirm ein Rahmen um das Tier gezogen und das Tier im Rahmen, in dieser Box sozusagen, bestimmt.“ Martin Jansen forscht schon seit mehr als 18 Jahren in Bolivien und ist von der Beteiligung der Museumsbesucher begeistert. Sie helfen den Forschern im […]