Wissenschaft

  • Expertennetzwerk für die Medizin der Zukunft

    Expertennetzwerk für die Medizin der Zukunft

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle zählen zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Damit es dazu gar nicht erst kommt und UM die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, sucht ein Expertennetzwerk aus der Rhein-Main-Pfalz-Region jetzt nach neuen medizinischen Lösungen – auch mit der Hilfe Künstlicher Intelligenz. Was kommt dabei heraus, wenn digitale Spieleentwickler und Ärzte Hand in Hand arbeiten? In diesem Fall eine App, die im Zusammenspiel mit einer Smart Watch Gesundheitsdaten wie den Puls von Patienten mit einer Herzschwäche erfasst. Prof. Dr. Daniel Dürr, Leiter Kinderherzchirurgie Universitätsmedizin Mainz „Was sich in der Patientenversorgung verbessern würde, wäre, dass die Patienten eben in Echtzeit wissen, wie’s ihnen geht und eben darauf reagieren können. Und eben zum Arzt gehen können, wenn der Bedarf da ist und nicht, wenn der Zeitpunkt im Kalender gekommen ist. Also, die Punktgenauigkeit der Behandlung, wenn die Krankheit fortschreitet.“ Dazu gibt’s von der App spielerische Ernährungstipps und Erinnerungen an regelmäßige Sporteinheiten und Medikamenteneinnahme, vom Arzt individuell an den Patienten angepasst. Intelligente Lösungen wie diese sollen im Rahmen des Netzwerks curATime entwickelt werden, das Experten aus den Bereichen medizinische Forschung, Künstliche Intelligenz und Industrie vereint. Prof. Dr. Wolfram Ruf, Wissenschaftlicher Direktor Centrum für Thrombose und Hämostase Universitätsmedizin Mainz „Die meisten Patienten werden behandelt, sehr gut heutzutage schon. Aber es gibt immer noch, trotz dieser guten Behandlung, immer wieder Herzinfarkte. Wir sind dran interessiert: Was, wenn wir mit dieser normalen Behandlung, den Patienten jetzt sehen, was fehlt denn da? Was kann man noch zusätzlich tun?“ Genau da, wo bisherige Therapien nicht verfangen, setzen Grundlagenforschung und KI-basierte Datenanalysen nun gemeinsam an. Prof. Dr. Andreas Dengel, Geschäftsführender Direktor Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz „Wir haben beispielsweise jetzt aus über tausend Quellen weltweit Daten zusammengebaut in einem großen Wissensgrafen, wo biologische Zusammenhänge zwischen Genen, zwischen RNA und DNA, zwischen Krankheiten und Medikamenten eben dargestellt werden. Und auf diesen […]

  • Darmstädter Forscher wollen Städte im Krisenfall mit Strom versorgen

    Darmstädter Forscher wollen Städte im Krisenfall mit Strom versorgen

    Mehrere mutmaßliche Sabotageakte bundesweit auf die Stromversorgung haben jüngst auch bei uns die Angst vor einem Blackout geschürt. Ein stundenlanger Stromausfall. Die Technische Universität in Darmstadt forscht schon seit längerem an einem Projekt, um Häuser im Notfall unabhängig vom Stromnetz zu machen. Doch es gibt auch Haken. Was tun, wenn im Krisenfall flächendeckend der Strom ausfällt? An der TU Darmstadt sieht man die Lösung in diesem Modelhaus auf dem Unicampus, das sich im Ernstfall selbst mit Strom versorgen kann. Ein Projekt, das auch für Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus gerade nach den jüngsten Sabotageakten umso wichtiger ist. Kristina Sinemus (CDU), Digitalministerin Hessen „Dass nämlich Krisen nicht irgendwie ein theoretisches Gebilde sind, sondern dass das Thema Blackout tatsächlich auch real stattfinden kann. Wir müssen resilienter werden, wir müssen widerstandsfähiger werden. Wir haben die Techniken, wir zeigen das mit diesem Projekt.“ Das vom Land Hessen mit vier Millionen Euro geförderte Projekt hat Solaranlagen direkt in die Außenwände verbaut und erzeugt damit seinen eigenen Strom. Im Falle eines Stromausfalls könnte das Haus auch weitere Gebäude auf dem Campus versorgen. Bis diese Idee aber auch an anderen Orten Schule macht, scheint es noch ein langer Weg zu sein. Prof. Florian Steinke, TU Darmstadt „Diese Zusammenschaltung verschiedener kleiner Inseln zu einer größeren Insel, die dann auch mehr Personen und Lasten versorgen kann, ist neu. Und bis wir das in der Breite sehen können, braucht es vor allem auf der organisatorischen Ebene noch mehr Anstrengungen.“ Das Problem: Nicht jedes mit Photovoltaik ausgestattete Haus kann seinen überschüssigen Strom ins Netz einspeisen. Oder seine Anlage würde sich aus Sicherheitsgründen abschalten, sobald es vom Stromnetz getrennt ist. Vielen Hausbesitzern mit Solaranlagen wären die technischen Möglichkeiten gar nicht bewusst, sagt die Digitalministerin und sieht den Bund in der Pflicht. Kristina Sinemus (CDU), Digitalministerin Hessen „Ich werden nicht müde, das auch auf […]

  • Zu Gast im Studio: Prof. Robert Reinecke, Wasserforscher Uni Mainz

    Zu Gast im Studio: Prof. Robert Reinecke, Wasserforscher Uni Mainz

    Markus Appelmann spricht mit ihm über die Ursachen des Niedrigwassers und die Folgen der geplanten Rheinvertiefung. Markus Appelmann, Moderator: Und dieses Thema wollen wir noch weiter vertiefen. Wir begrüßen einen der führenden Wasserforscher weltweit von der Universität in Mainz, Professor Robert Reinecke, Herzlich willkommen! Wir haben gerade eben im Beitrag gehört, dass der Rhein womöglich bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein wird. Wissen Sie, wann das passieren wird? Prof. Robert Reinecke, Wasserforscher Universität Mainz: Na ja, eigentlich ist er jetzt auch schon nicht mehr richtig durchgängig befahrbar. Die großen Transportschiffe müssen eigentlich schon seit Wochen mit halber Ladung oder Drittelladung fahren und jetzt ist es eigentlich schon nicht mehr wirklich möglich. Auch der Tourismus ist eigentlich schon extrem eingeschränkt. Ganz auf Null, also ganz leer wird der Rhein da nicht fließen. Aber wir müssen rechnen, dass am Ende der Woche der Pegel einen einstelligen Wert erreicht, was ein absolutes Extrem sein wird. Appelmann: Der Rhein hat nicht einfach nur Niedrigwasser, sondern einen historischen Tiefstand. Wie konnte es dazu kommen? Reinecke: Da spielen mehrere Faktoren rein. Zum einen haben wir diese Hitzeperiode gerade, die außergewöhnlich ist, extrem hohe Temperaturen. Die führen dazu, dass das Wasser schneller verdunsten kann, also mehr Wasser verdunstet. Dann haben wir eine außergewöhnliche Dürre, die da mit reinschlägt. Das heißt, nicht nur verdunstet mehr Wasser, sondern es kommt auch wenig nach. Wir haben extrem wenig Regen, die Böden sind alle furchtbar trocken. Und als dritten Faktor haben wir auch noch im Winter extrem wenig Schnee in den Alpen gehabt. Das heißt, uns bleibt die ganze Schneeschmelze aus. Diese Faktoren kombiniert führen leider zu dieser Extremsituation. Appelmann: Jetzt hat sich die Politik mit einer möglichen Lösung zu Wort gemeldet. Und zwar soll der Rhein ausgebaggert, vertieft werden. Das hat der Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz gesagt. Aber auch der Bundesverkehrsminister. […]

  • Gedenkveranstaltung für tote Studentin in Trier

    Gedenkveranstaltung für tote Studentin in Trier

    Mitarbeiter und Studenten der Universität Trier sind erschüttert: Nur wenige Tage nachdem der 22-jährige Student Marius Dick in der Nähe des Campus erstochen wurde, ist eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden – und wieder sieht es nach einem Verbrechen aus. Für sie fand heute an der Uni eine Gedenkveranstaltung statt. Trauer an der Universität Trier. Für die getötete 29-jährige Studentin liegen Kondolenzbücher aus, in denen jeder seine Anteilnahme ausdrücken kann. Eva Eckkrammer, Präsidentin Universität Trier „Heute gedenken wir gemeinsam unser getöteten Kommilitonin. Mit ihrem Tod haben ihre Familie, ihre Freundinnen und Freunde einen geliebten Menschen verloren.“ Erst vergangenen Mittwoch wird der Student Marius Dick von einem ihm Unbekannten auf offener Straße erstochen. Der mutmaßliche Täter, ein 22-jähriger Afghane, hat die Tat gestanden. Er befindet sich aktuell in einer geschlossenen Psychiatrie. Am Sonntag findet dann die Polizei die kurz zuvor von ihrer Mutter als vermisst gemeldete 29-jährige tot in ihrer Wohnung. Wegen ihrer Verletzungen vermutet die Polizei ein Gewaltverbrechen und bittet um Zeugenhinweise. Michael Notzon, Polizeipräsidium Trier „Also Hinweise von verdächtigen Personen irgendwo im Bereich der Nordallee zwischen ungefähr Freitagnachmittag und Sonntagmittag. Bekannte, Freunde die Hinweise können geben, vielleicht auch zum Bekanntenkreis Besonderheiten irgendwelche persönlichen Gesprächen, die in der Vergangenheit gelaufen sind wo vielleicht irgendjemand einen Hinweis hat, von denen wir noch gar nichts wisse,“ Simon Korn, Student Universität Trier „Man denkt sich schon irgendwie, hätte auch mich treffen können oder: Hört es jetzt auf geht es jetzt weiter? Was ist jetzt hier eigentlich los? Ist das eigentlich nur ein Traum oder wann hat das alles ein Ende?“ Lara Mühlhausen, Studentin in Trier „Es ist Sommer, man freut sich eigentlich auf die Semesterferien, aber dann erschüttern halt solche Ereignisse Trier und die Universitätsgemeinschaft und es löst einfach sehr viel Schock und sehr viel Unsicherheit aus.“ Beide Todesfälle haben nichts miteinander zu […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Anklage wegen Hoteleinsturz in Kröv – Malaria-Infektionen am Frankfurter Flughafen – Gewerkschaft ruft zu Streiks im Einzelhandel auf Anklage wegen Hoteleinsturz in Kröv Nachdem vor zwei Jahren im rheinland-pfälzischen Kröv ein Hotel eingestürzt ist, hat die Staatsanwaltschaft Trier jetzt Anklage gegen einen Ingenieur der Baustatik erhoben. Sie wirft ihm fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor, weil bei dem Unglück zwei Menschen getötet und acht weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Laut Staatanwaltschaft hatte der Hotelbetreiber den Ingenieur vorher wegen der Risse in einer Außenwand zu Rate gezogen. Doch dieser habe die falschen Maßnahmen angeordnet und nicht erkannt, dass das Hotel einsturzgefährdet war. Malaria-Infektionen am Frankfurter Flughafen Vier Mitarbeiter haben sich am Frankfurter Flughafen mit Malaria infiziert. Eine im Flieger mitgereiste Mücke soll die Tropenkrankheit übertragen haben. Die betroffenen Mitarbeiter hatten in der Gepäckabfertigung gearbeitet. Vermutlich infizierten Sie sich Anfang der Woche. Trotz Sicherheitsmaßnahmen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Mücken etwa in der Fracht verstecken. Wenn Malaria nicht behandelt wird, kann die Krankheit lebensbedrohlich sein. Gewerkschaft ruft zu Streiks im Einzelhandel auf Im Tarifkonflikt im Einzel- und Versandhandel haben die Arbeitgeberverbände bundesweit alle bestehenden Verhandlungstermine bis Mitte August abgesagt. Die Gewerkschaft verdi wirft den Arbeitgebern deshalb eine Hinhaltetaktik vor, die weder angemessen noch wert-schätzend sei. Aus Protest hat sie Beschäftigte im Einzelhandel aufgefordert, am morgigen Samstag die Arbeit niederzulegen. Es seien Streikaktionen unter anderem in Frankfurt, Wiesbaden und Kassel geplant.

  • Merck stellt neues Prüfzentrum vor

    Merck stellt neues Prüfzentrum vor

    In Darmstadt hat der Chemie- und Pharmakonzern Merck heute feierlich sein neues Arzneimittel-Prüfzentrum eröffnet. Ab Anfang 2027 werden hier am Standort Darmstadt dann vor allem Medikamente aus der biopharmazeutischen Industrie auf ihre Reinheit und Haltbarkeit geprüft. Das sind zum Beispiel neuartige Krebsmedikamente oder proteinbasierte Arzneimittel, also Wirkstoffe, die im Bioreaktor erzeugt werden. Weil bei der Herstellung häufig unliebsame Nebenprodukte entstehen, ist die Kontrolle dieser Arzneimittel besonders wichtig und auch besonders aufwendig. Jörn Hoffmeyer, Leiter des neuen Prüfzentrums „Vielleicht kennen Sie das auch von so Wasserflaschen, da steht auch immer drauf unabhängig geprüft, das heißt, die Behörden schauen da drauf, dass auch nochmal ein unabhängiges Unternehmen testet. Und das tun wir dann hier unter strikten Zertifikationen.// Weil wir wollen natürlich am Ende auch alle, dass das, was wir in der Apotheke kriegen, sauber ist.“ Timon Gremmels (SPD), Wissenschaftsminister Hessen „Das ist ein ganz großes Signal, was heute Merck für den Wissenschaftsstandort, den Wirtschaftsstandort Hessen leistet, eine 25 Millionen Investition eines globalen Unternehmens, das auch überall auf der Welt sonst diese Investition hätte tätigen können, hat das in Hessen getan, hat das in Darmstadt getan, das zeigt wie stark der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Hessen ist.“ Solche Prüfungen sind für Medikamentenhersteller gesetzlich vorgeschrieben. Die Kunden kommen überwiegend aus Europa.

  • Studie zur Mediennutzung von Jugendlichen

    Studie zur Mediennutzung von Jugendlichen

    Fast die Hälfte der 14- bis 17-Jährigen beneidet Generationen, die ohne Social Media aufgewachsen sind. Dennoch gehören Instagram und Co. zum Alltag. Das zeigt die aktuelle JIM Plus-Studie, die sich genau anschaut, wie Jugendliche Medien nutzen und wie es ihnen dabei geht. Die Ergebnisse wurden heute in Mainz vorgestellt. Eine emotionale Achterbahnfahrt – so bezeichnet der Medienpädagogischen Forschungsverbund die sozialen Medien für die Jugendlichen. Die Jugendlichen wissen mehrheitlich, dass Instagram, TikTok und Co ihrem Wohlbefinden schaden. Trotzdem können sie nicht ohne. Yvonne Gerigk, Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest „Wir haben zum einen gefragt, welche Plattform tut dir denn gut und wir haben die top vier, quasi YouTube, Snapchat, Instagram und TikTok und besonders kritisch wird Tiktok eingeschätzt, also hier sagen die Wenigsten, tut mir gut und die meisten tut mir nicht gut. Und trotzdem ist es auf Platz 2 der Plattformen, wo sie sagen, die würde ich am meisten vermissen, wenn ich sie nicht hätte.“ 72 Prozent geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenkt, die sie eigentlich tun sollten und 55 Prozent berichten, dass ihnen dadurch Zeit für Erholung fehlt. Trotzdem ist Social Media ihre häufigste Freizeitbeschäftigung. Dabei gibt ein Viertel der Jugendlichen an, dass sich ihre Eltern wenig für ihre Social-Media-Aktivitäteninteressieren. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt RLP „Erziehende dürfen ihre Kinder nicht im Netz alleine lassen. Wenn sie das tun, geht’s ihren Kindern schlechter als den meisten. Also müssen wir Angebote auch für Erziehende offensichtlich noch besser programmieren.“ Auch die Schule stehe in der Verantwortung. Aktuell haben 43 Prozent der Befragten angegeben, dass die private Smartphonenutzung an ihrer Schule grundsätzlich verboten ist. Nur 28 Prozent können Regeln und Verbote nachvollziehen. Für das Bildungsministerium ist klar: Eine einheitliche Regelung für das ganze Bundesland muss her – und zwar im Laufe des nächsten Schuljahres. Jenny Groß (CDU), Staatssekretärin für Bildung RLP […]

  • Weltneuheit bei Bioscientia in Ingelheim: DNA kann in nur vier Stunden entschlüsselt werden

    Weltneuheit bei Bioscientia in Ingelheim: DNA kann in nur vier Stunden entschlüsselt werden

    Was wir Ihnen jetzt zeigen, setzt neue Maßstäbe in der Entschlüsselung menschlicher Gene und dürfte vor allem Krebskranken und Patienten mit unklaren oder seltenen Krankheitsbildern, die bislang teils viele Jahre auf eine Diagnose warten mussten, Hoffnung schenken. Als weltweit erstes Facharztlabor hat Bioscientia am Standort Ingelheim eine Technologie aus der Forschung in die Praxis überführt. Der Schleier wird gelüftet, bei der offiziellen Vorstellung von Axelios. Das hochmoderne High–Tech-Gerät analysiert die vollständige menschliche Erbsubstanz in gerade einmal vier Stunden. Klingt erstmal langsam, ist aber angesichts Billionen genetischer Informationen unglaublich schnell. Damit können Genveränderungen so schnell und präzise erkannt werden, wie weltweit noch nie zuvor. Dr. Oliver Harzer, CEO Bioscientia Healthcare: „Das ist natürlich dann, wenn wir kritisch kranke Patienten oder wenn wir in der Neonatologie, also in der Neugeborenenheilkunde, schnelle Ergebnisse brauchen, um zu wissen, was kann man denn da machen, da kann man sehr schnell eben Ergebnisse produzieren. Oder auch wenn es drum geht, frühzeitig oder schnell eine Entscheidung für Tumortherapie zu treffen, bei kritisch kranken Patienten. Da hat das in der Vergangenheit häufig lange gedauert, teilweise bis zu mehrere Wochen, bis man ein Ergebnis hatte.“ Gerade Krebspatienten gewinnen so wertvolle Zeit, denn je schneller die Diagnose, desto besser die Therapieergebnisse. Auch Stoffwechselerkrankungen lassen sich dann gezielter behandeln. Als „Quantensprung“ lobt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident diese „Zukunftstechnologie“. Gerade sei es notwendig,  Gordon Schnieder (CDU), Ministerpräsident Rheinland-Pfalz: „…den Pharmastandort zu stärken. Und da geht’s darum, dass wir Standortfaktoren auch zugunsten der Pharmaunternehmen berücksichtigen, was in der Frage der Gesundheitsreform auf dem Tisch liegt. Nämlich, dass die, die hier forschen, dass die, die hier im Land investieren, davon auch etwas haben.“ Worte, die hier großen Anklang finden. Angesichts der Einschnitte durch die aktuelle Gesundheitsreform, die auch die Vergütung von Leistungen im Fachbereich Humangenetik betrifft, ist die Unsicherheit in der Branche groß. Die Anschaffungskosten von Axelios – ein Betriebsgeheimnis. Die Anwendungspalette – schier grenzenlos. […]

  • Dürre im Wald: Förster erproben Wasserrückhaltung im nordpfälzischen Meckenbach

    Dürre im Wald: Förster erproben Wasserrückhaltung im nordpfälzischen Meckenbach

    Die Hitze hat Folgen. Dürre und ausgetrocknete Böden zum Beispiel. Wasser hat da selbst bei Starkregen wenig Chancen, aufgenommen zu werden. Wie das Wasser in der Landschaft gehalten werden kann, wird auch in Rheinland-Pfalz immer wichtiger. Im Nordpfälzer Bergland setzt ein Projekt deshalb auf ganz praktische Maßnahmen im Wald – unterstützt von Wissenschaft, Forst und vielen Freiwilligen. Wasser aufnehmen, bevor es zum Problem wird – genau darum geht es hier im Wald bei Meckenbach. Wo Regen bisher den Hang runterlief und nicht nur einmal das Dorf überschwemmte, soll die Landschaft bald mehr Wasser aufnehmen und Geröllmassen zurückhalten. Mehr als 100 Freiwillige engagieren sich von Juni bis Oktober an verschiedenen Orten in Rheinland-Pfalz für sogenannte Wasserrückhalte-Projekte. Wälder funktionieren wie natürliche Speicher – sie bremsen Wasser, halten Feuchtigkeit länger im Boden und können helfen, Folgen von Starkregen und Trockenperioden abzumildern. Michael Schlarb (parteilos), Ortsbürgermeister Meckenbach „Wenn hier eine Gewitterzelle irgendwo anrückt, dann löst das natürlich schon Ängste aus. Denn die Bevölkerung hat natürlich ja mehrfach erlebt, was das Wasser hier anrichten kann und von daher ist da schon eine gewisse Angst da und die Leute treffen natürlich auch Vorsorge. Jeder hat irgendwo hier am Hang Sandsäcke liegen.“ In Meckenbach soll eine mit Holzkästen aus Eichenstämmen, Erosionsschutz und Wiederbewaldung mehr Wasser in der Fläche gehalten werden und der unterhalb liegende Ort  besser vor Schlamm und Hangrutschen geschützt werden. Getragen wird das Projekt von Landesforsten Rheinland-Pfalz, dem Bergwaldprojekt und jeder Menge ehrenamtlicher Helfer, die für die Projekte ihren Urlaub opfern. Bernd Junge, freiwilliger Helfer „Ich brauche das einfach als Abwechselung. Ich war früher Handwerker und mir fehlt dieses körperliche Kaputtsein abends, am Abend zu sehen, was man geschafft hat, das tue ich leider am Schreibtisch nicht, das sind immer nur Konzepte. Und hier ist es das schöne Gefühl, wenn man dann heim geht: Man […]

  • KI-Konferenz der TU Darmstadt

    KI-Konferenz der TU Darmstadt

    Die Künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch und soll uns helfen, die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Auch Flugdrohnen werden immer intelligenter und besser – zu sehen bei uns in der Region an der TU Darmstadt. Dieser kleine Flattermann ist ein völlig neuer Typ Drohne. Mit Flügeln wie bei einem Schmetterling statt Propellern wie bei seinen herkömmlichen Kollegen. Damit kann diese Drohne auch näher an Menschen heranfliegen. Im Schwarm sollen die neuen Fluggeräte zudem lernen, ähnlich wie Insekten oder Vögel Probleme gemeinsam zu lösen. Sie kommunizieren per WLan miteinander und könnten künftig etwa in der Landwirtschaft und in Gewächshäusern eingesetzt werden. Guido de Croon, Professor für KI „Ich kann in Gewächshäuser fliegen und dann sehen, ob es den Pflanzen gut geht oder sie krank sind. Und die Fläche kann er mit anderen Drohnen verteilen. Dann müssen sie kommunizieren, kommunizieren.“ Und per künstlicher Intelligenz selbständig entscheiden, wer welche Aufgabe übernimmt. Kollektive Schwarmintelligenz, das ist auch das große Thema bei einer internationalen Konferenz der Technischen Universität Darmstadt. Hier gibt es weit mehr zu sehen als Schmetterlingsdrohnen: Ein schwebender Roboter, der künftig in Weltraumstationen zum Einsatz kommen könnte. Neue Möglichkeiten für Mangnetschwebebahnen. Oder hunderte von Mini-Robotern, die nicht nur das Schwarmverhalten erkunden, sondern sich gegenseitig mit Kondensatoren aufladen. Viele Ideen, die auch die TU Darmstadt weiter voranbringen sollen. Prof. Roderich Groß, Leiter Cyber-Physik TU Darmstadt „Die TU Darmstadt ist eine der weltweit führenden Universitäten der KI-basierten Robotik, das heißt Roboter, die lernen können, die die Umgebung verstehen.“ Und so vielleicht auch verstehen, wie man künftig nicht mehr im Verkehrsstau stehen könnte. Zurück zu den Drohnen: Die könnten uns künftig immer häufiger unterstützen. Prof. Roderich Groß, Leiter Cyber-Physik TU Darmstadt „Vielleicht auch in Katastrophenszenarien, wenn viele Systeme ausfallen. Die Handysysteme, der Strom, wie man es z.B. aus dem Ahrtal kennt, bei dieser Flut. Und […]

  • 30 Jahre Vulkanpark

    30 Jahre Vulkanpark

    Vulkanausbrüche werden wir höchst-wahrscheinlich nicht mehr erleben. Aber es gab sie, auch bei uns. In der Steinzeit ist bei Mendig in der Eifel der Wingertsbergvulkan ausgebrochen. Das sorgte vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert für einen florierenden Untertage-Bergbau. Die Region ist damals Weltmarktführer. Zurückgeblieben ist ein riesiger Lavakeller, der heute besichtigt werden kann. Er gehört zum Vulkanpark, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird. Die Reise zum nicht ganz Mittelpunkt der Erde. Es geht hinab in 32 Meter Tiefe, in den Lavakeller von Mendig. Ein riesiger Felsenkeller, etwa 3 Quadratkilometer groß. Vor 200 000 Jahren noch ein Vulkan. Aus dem erkalteten Lavastrom entstand Basalt. Ein sehr hartes und kompaktes Gestein. Ideal für die Herstellung von Mühlsteinen. Dr. Marcus Frings, Gästeführer Lavakeller Mendig „Das ist eben hier unsere Mühlsteinlava. Das war mal der größte Basaltkeller der Welt, also der größte Basaltabbau unter Tage, und ist heute immer noch ein sehr eindrucksvoller Raum.“ Mehr über die Erfolgsgeschichte des Basaltabbaus in Mendig gibt es über Tage zu erfahren. Das Vulkanmuseum ist nur ein paar Meter vom Lavakeller entfernt. Hier gibt es viele Hintergrundinformationen über die Mühlsteine aus der Eifel. Claudia Coyard, Leiterin Lava-Dome Mendig „Die waren besonders beliebt, weil die besonders toll waren, aufgrund der Oberfläche. Und die wurden von hier schon damals nach Andernach an den Hafen gebracht und dann in die Welt exportiert. Es war der Exportschlager aus Mendiger Sicht.“ Ein Exportschlager, entstanden durch einen Vulkanausbruch. Den letzten gab es in der Eifel vor rund 13.000 Jahren. Der mit Wasser vollgelaufene Vulkan-Krater ist der Laacher See. Auch er gehört zum Vulkanpark. Hier blubbern Gasblasen. Ein Zeichen für den anhaltenden Vulkanismus. Claudia Coyard, Leiterin Lava-Dome Mendig „Es ist jährlich auch so ein paar Millimeter in Bewegung. Diese Spezialität sorgt dafür, dass wir hier zwar im Moment schlafende Vulkanaktivität haben, aber dass […]

  • Unternehmen will Kernfusion ermöglichen

    Unternehmen will Kernfusion ermöglichen

    Sie – die Sonne – ist das Vorbild für die Energieversorgung der Zukunft, wenn es nach der Hoffnung der hessischen Landesregierung und Forschern aus Darmstadt geht: Durch Kernfusion soll am Standort des ehemaligen Atomkraftwerks Biblis in 11 Jahren Strom erzeugt werden. So der Plan des Unternehmens „Focused Energy„. Das südhessische Start-up hat auf diesem Weg nun einen Riesenschritt nach vorne gemacht und 240 Millionen US-Dollar an Investorengeld gesammelt.   In unserer Sonne verschmelzen Wasserstoffatome zu Helium. Dabei werden gigantische Mengen Energie frei – die unten auf der Erde in Form von Licht und Wärme ankommt. In diesem Raum sollen die Laser stehen mit denen Darmstädter Forscher das Prinzip der Sonne nachbauen wollen. Markus Roth, Professor für Plasma- und Laserphysik „Wir schießen zehn Mal pro Sekunde ein pfefferkorngroßes Plastikkügelchen in unseren Reaktor. In dem Plastikkügelchen befindet sich der Brennstoff, der Wasserstoff. Dann feuern die Lasersysteme von allen Seiten auf dieses Kügelchen. Die Außenhülle explodiert, die Innenhülle implodiert und dabei entstehen im Zentrum Bedingungen, die noch stärker sind als im Zentrum der Sonne. Die Fusion zündet und wir bekommen mehr Energie raus als wir reingesteckt haben. Das ist das Prinzip der Laserfusion. Ein viel zu ferner und überteuerter Zukunftstraum, der im wahrsten Sinne des Wortes noch in den Sternen steht, während die Klimaprobleme jetzt gelöst werden müssten, sagen Kritiker. Markus Roth, Mitgründer Focused Energy „Natürlich hilft das das jetzt nicht und deswegen sagen wir auch an jeder Ecke: Die Kernfusion soll jetzt nicht als Ausrede dienen, jetzt nicht in die Erneuerbaren zu investieren, die brauchen wir jetzt. Wir werden aber mittel– und langfristig mit den Erneuerbaren allein den Industriestandort Deutschland nicht halten. Strom muss 24/7 irgendwo herkommen. Und da denken wir nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit hat die Fusion eine Riesenchance, nicht nur Energieversorgung bereit zu stellen, sondern auch als Exportmodell für die deutsche Wirtschaft zu fungieren.“ An […]

  • Neue ESA-Mission gestartet

    Neue ESA-Mission gestartet

    Um 5:52 unserer Zeit ist heute Morgen eine Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof gestartet. An Bord: Die Raumsonde Smile. Ausgestattet mit vier Messinstrumenten will Smile Sonnenwinde und das Magnetfeld unserer Erde genaustens erforschen. Eine gemeinsame Mission von Europa und China. Aurora Borealis, Polarlichter. Für die meisten: einfach nur wunderschön anzusehen. Für Wissenschaftler: eine Demonstration, wie effektiv unsere Erde uns vor den Gefahren im All schützt. Denn das farbige Leuchten entsteht, wenn gefährliche Teilchen aus dem Weltall auf das Magnetfeld der Erde treffen und so von uns weggelenkt werden. Ein großer Teil dieser Strahlung kommt von der Sonne, Astrophysiker sprechen von Sonnenwind. Doch wie genau funktioniert unser Schutzschild, ohne den auf der Erde kein Leben möglich wäre? Das wollen die chinesische Akademie der Wissenschaften und die Europäische Weltraumorganisation ESA mit ihrer gemeinsamen Mission Smile herausfinden. Marcus Kirsch, Astrophysiker: „Smile schaut sich die Interaktion vom Sonnenwind und dem Magnetfeld an. Das hat man vorher bei anderen Missionen auch schon so grob gesehen, aber im Prinzip nur als Randeffekt und Smile ist jetzt im Prinzip geboren dafür, diesen Effekt genau zu messen. Also was macht der Sonnenwind, die Teilchen, die von der Sonne ausgesandt werden mit dem Magnetfeld der Erde.“ Zieht sich das Magnetfeld bei einem Sonnensturm zusammen oder dehnt es sich aus? Wie verteilen sich die Teilchen darin? Vier Messinstrumente an Bord sollen diese Fragen klären. Marcus Kirsch, Astrophysiker: „Wenn der Satellit so fliegt, dann schaut der runter auf die Erde, misst was dort passiert, gleichzeitig misst er aber auch in dem Punkt, wo er gerade ist, den Sonnenwind. Und dann weiß er also genau, was kommt an und was macht das kurze Zeit später mit der Erde.“ Gesteuert wird die Mission diesmal nicht hier im Kontrollzentrum des ESOC in Darmstatt, dafür ist China zuständig. Trotzdem gibt es für Marcus Kirsch und sein […]

  • Heilstollen-Kur soll Schlafstörungen lindern

    Heilstollen-Kur soll Schlafstörungen lindern

    Hilft eine Therapie im Heilstollen gegen Schlafstörungen und Stress? Viele Menschen leiden darunter, dass sie schlecht schlafen. In sieben zertifizierten Heilstollen in Deutschland und Österreich wird jetzt eine Studie durchgeführt, die wissenschaftlich belegen soll, dass eine Therapie helfen kann. Mit dabei ist auch die Grube Bindweide bei Altenkirchen. Hier ist früher Eisenerz abgebaut worden.   Sie sollen zur Ruhe kommen. Studienteilnehmer, die unter starkem Stress und Schlafstörungen leiden. Es ist vollkommen still. 50 Meter unter der Erde, bei konstanten 10 Grad und rund 90 % Luftfeuchtigkeit. Die Feinstaubbelastung ist gering. Die „gute Luft“ hat der Deutsche Wetterdienst bestätigt. Bisher fahren hier Asthmatiker und Allergiker ein, die jetzt besser atmen können.  Hans, Asthmatiker Nach einer Woche kann ich schon sagen, ja es bringt etwas Ute, Allergikerin   Ich finde es total spannend, wie gut man da Luft bekommt. Die Teilnehmer der Schlafstörungsstudie fahren drei Wochen lang, jeden Abend in die Pulverkammer des Besucherbergwerks. Vor einem Monat ist ihnen ein Haarbüschel abgeschnitten worden. Drei Monate nach der Therapie, wird das wieder passieren. Joachim Schwarz will so herausfinden, ob sich der Gehalt des Stresshormons Cortisol in den Haaren verändert. Dr. Joachim Schwarz, Präsident des Deutschen Heilstollenverbands Wir haben immer wieder die Erfahrungen gemacht, dass selbst, wenn die Leute einmal drin waren, in der nächsten Nacht, besser geschlafen haben. Und wenn sie länger drin waren, längerfristig auch besser geschlafen haben. Und da haben wir gedacht, dass müssen wir mal wissenschaftlich untersuchen, was da dran ist und wie das wirkt. Wird in den nachgewachsenen, nach der Therapie abgeschnittenen Haaren, weniger Cortisol gemessen, würde das eine geringere Stressreaktion bedeuten. Für die Studienteilnehmer im Westerwald ist es der siebte Abend im Heilstollen. Er startet mit Atem- und Entspannungsübungen. Martina aus Altenkirchen leidet schon lange unter Schlafstörungen. Martina, Teilnehmerin der Schlafstudie  Vor 15 Jahren hatte ich einen Dienstunfall und […]

  • Mitmachexperimente im Curiosity Cube

    Mitmachexperimente im Curiosity Cube

    Der Curiosity Cube – ein Mitmachlabor des Chemieunternehmens Merck in Darmstadt -will Kindern die Welt der Wissenschaft leicht zugänglich näherbringen. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema „Synthetische Biologie“. Hier stehen sie, die Wissenschaftler von morgen. Die Drittklässler der Astrid-Lindgren-Schule aus Darmstadt-Arheilgen, erleben heute bei der Eröffnung des Curiosity Cubes von Merck Wissenschaft hautnah und machen fleißig Experimente. Wie sieht unser Erbgut aus? Mit Bausteinen können die Kinder unterschiedliche DNA-Stränge nachbauen. Es gilt: Einfach ausprobieren, auch wenn man vielleicht nicht direkt alles versteht. Leonie, 10 Jahre „Also ich versuche, dass es so leuchtet, aber keine Ahnung. Es soll die DNA darstellen, die zum Beispiel leuchtet, oder verschiedene Sachen macht.“ Matteo, 9 Jahre „Eigentlich witzig, wie das alles so geht, wie die Technik hier funktioniert.“ Und wie funktionieren eigentlich Enzyme in unserem Körper? Auch hier gilt es zu experimentieren,  bunte Magnete zusammenzusetzen. An den Bausteinen lernen die Kinder, dass Enzyme verschiedene Formen haben und diese darüber entscheiden, wie und wo sie im Körper wirken. Das sogenannte  Schlüssel-Schloss-Prinzip. Ilias, 9 Jahre „Wäre es gut ob alle Schlüssel in ein Schloss passen würden? Dann haben die gesagt ‚Nein‘, dann haben die gesagt ‚Warum‘?“ Hannah, 9 Jahre „Ich hab gelernt, dass man nicht mit jedem Schlüssel also dann die Tür öffnen kann, weil ich bin zum Beispiel laktoseintolerant und bei mir könnte jetzt nicht der Schlüssel passen, den jemand hat, der keine Laktoseintoleranz hat.“ Mit dem mobilen Wissenschaftslabor möchte Merck jungen Menschen den Zugang zu den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erleichtern und sie für einen möglichen Beruf  begeistern. Denn auch hier  fehlt es an Fachkräften. Matthias Bürk, Standortleiter Merck „Das, was uns auszeichnet ist unser Erfindergeist und dazu gehören naturwissenschaftliche Fächer ganz ganz elementar dazu. Wir sind überzeugt, dass Technik, dass Wissenschaft ein Schlüssel ist, um Zusammenhänge zu verstehen und deswegen […]