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Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen Städte zufrieden mit Waffenverbotszonen: Die hessischen Städte mit Waffenverbotszonen bewerten die Maßnahme ausnahmslos als erfolgreiches Mittel, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen. Bisher haben zehn Städte derartige Verbotszonen eingerichtet, darunter Wiesbaden, Frankfurt, Kassel und Darmstadt. In den ausgewiesenen Bereichen kann die Polizei Personen auch ohne konkreten Verdacht kontrollieren. Dabei wurden im vergangenen Jahr laut Innenministerium insgesamt 750 verbotene Waffen und waffenähnliche Gegenstände sichergestellt. Ende 2018 hatte Wiesbaden als erste hessische Kommune eine Waffenverbotszone eingerichtet. Weitere Städte folgten. Aktuell prüft Offenbach die Ausweisung einer solchen Zone. Polizei zieht positive Bilanz: Der Rosenmontag in Mainz ist gestern nach Angaben der Polizei bei fröhlicher und ausgelassener Stimmung weitgehend friedlich verlaufen. Wie sie heute mitteilt, konnte sie ihren Einsatz sogar früher als üblich beenden. Bis dahin hätten die Polizisten 55 Straftaten registriert und vier Personen in Gewahrsam genommen. Angesichts der hohen Besucherzahl von mehr als 500.000 Menschen sei das ein erfreulich niedriges Niveau. Brandermittlungen verzögern sich weiter: Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Feuer auf dem Gelände einer Darmstädter Forschungseinrichtung können die Ermittler den Brandort noch immer nicht betreten. Es handele sich um einen großen und sehr komplexen Bereich. Es müsse sichergestellt sein, dass ihn die Brandexperten gefahrlos betreten können. Voraussichtlich würden die Ermittlungen erst Anfang März beginnen. Damit bleiben die Schadenshöhe und die genaue Ursache des Brandes am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung vorerst weiter offen. Auslöser war vermutlich ein Kurzschluss. Wegen des Feuers verzögert sich der Start eines milliardenschweren internationalen Forschungsprojekts.


