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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Schnieder für Arbeitsgruppe zu AfD und Linken – Linke Rheinstrecke wird saniert – Untreue-Verdacht an Frankfurter Uniklinik Schnieder für Arbeitsgruppe zu AfD und Linken Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder spricht sich für eine Prüfung der AfD und der Linken auf ihre Verfassungstreue aus. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung unterstützt er den Vorschlag des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur AfD einzurichten. Zusätzlich fordert Schnieder, auch die Linke auf ihre Verfassungstreue zu prüfen. Hintergrund sind Gespräche von SPD und Grünen mit der Linken über eine Regierungsbildung in Berlin. Schnieder kritisiert eine solche Koalition und fordert, Extremisten von rechts und links gleichermaßen abzulehnen. Linke Rheinstrecke wird saniert Die für 2028 geplante Korridorsanierung der Linken Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz wird umgesetzt. Das teilen das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn heute mit. Für den Abschnitt zwischen Koblenz und Mainz sollen die Maßnahmen noch abgestimmt werden. Für den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Achim Schwickert habe sich der Einsatz des Landes gelohnt. Bei den weiteren Planungen soll auch die Bundesgartenschau 2029 berücksichtigt werden. Untreue-Verdacht an Frankfurter Uniklinik Das Universitätsklinikum Frankfurt ist wegen möglicher Verstöße gegen das Vergaberecht in den Blickpunkt geraten. Laut Medienberichten soll das Klinikum mehrere Millionen Euro für Leiharbeitskräfte ausgegeben haben, ohne die jeweiligen Aufträge ausgeschrieben zu haben. Ab einem Volumen von 750.000 Euro ist sogar eine europaweite Ausschreibung Pflicht. Zudem sollen günstigere Anbieter generelle Absagen erhalten haben und dafür Leihkräfte der teureren Konkurrenz beschäftigt worden sein. Einer der Aufträge soll an einen Ex-Staatssekretär und ehemaligen Vize-Aufsichtsratschef der Klinik gegangen sein. Das Universitätsklinikum kündigte eine umfassende Prüfung an.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Uns erwartet ein feuchtes Wochenende. In der kommenden Nacht überqueren uns erstmal kompakte Wolken mit etwas Regen. Zum Morgen lockert es von der Eifel her auf, lokal bildet sich auch Nebel. Die Luft kühlt sich auf Tiefstwerte zwischen 11 Grad am Mittelrhein und 7 Grad in der Eifel ab. Morgen starten wir noch mit dichteren Wolken und etwas Regen, dann lockert es aber auf und es wird trockener. Später sind besonders in Hessen Schauer möglich. Die Höchstwerte liegen weiter im herbstlichen Bereich zwischen 11 Grad in den höheren lagen und 18 Grad bei Ludwigshafen. Der Sonntag bleibt noch leicht wechselhaft mit einzelnen Schauern und ähnlichen Temperaturen. Ab Montag wird es dann langsam wieder etwas wärmer. Bei wechselnder Bewölkung muss ab und zu mit etwas Regen gerechnet werden.

  • Kommunen beraten in Speyer zur Verkehrswende

    Kommunen beraten in Speyer zur Verkehrswende

    Bis 2040 will Rheinland-Pfalz klimaneutral sein – fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre vor der Europäischen Union. Ein ambitioniertes und auch viel diskutiertes Ziel. Denn es kommt vor allem auf die finanziell klammen Kommunen an. Beim Kommunaltag in Speyer war die Verkehrswende das große Thema. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Achim Schwickert ist heute eigens nach Speyer gekommen, um den Gemeinden und Kreisstädten zu erklären: Wie werden sie beim Ausbau des Nahverkehrs, bei Radwegen oder beim Thema E-Autos unterstützt. Auch der Veranstalter der Kommunaltage, die Deutsche Universität Speyer, hat Erwartungen, Stichwort: Ausbau der Infrastruktur. Prof. Christian Theobald, Deutsche Universität Speyer „Mir nutzt ein Elektrobus nichts, wenn die Straße nicht befahrbar ist. Gleiches gilt für den Schienenverkehr. Da sind eben auch die Länder gefragt, neben dem Bund für die Schienenpersonennahverkehr dafür zu sorgen, dass da die Infrastruktur funktioniert.“ Allerdings wurden die rheinland-pfälzischen Klimaziele von der Vorgängerregierung definiert, die neue, CDU-geführte Landesregierung sieht die eher kritisch. Der neue Verkehrsminister macht klar, dass er die Uhren zwar nicht zurückdrehen will, aber: Achim Schwickert (CDU), Verkehrsminister RLP „Wir versuchen all die Dinge, die günstig sind für unser Klima, in die Umsetzung zu bringen. Wichtig ist aber auch die Finanzierbarkeit. Am Ende werden wir für Mobilität aufkommen müssen. Und da ist im Prinzip ein gewisser Anteil, den auch der Nutzer zahlt, durchaus gerechtfertigt. Weil er ihn ja verursacht.“ Im Klartext: Ausbau des Schienenverkehrs nur mit höheren Fahrpreisen. Das sorgt vor Ort bei einigen Vertretern aus den Kommunen für Unverständnis. Zumal die Gemeinden sich auch in anderen Bereichen der Verkehrswende mehr Initiative vom Land erhoffen. Lukas Hartmann (Bündnis 90 / Die Grünen), Bürgermeister Landau „Dass es deutlich mehr Unterstützung gibt bei der Förderung von Radverkehren, das wird leider unterbelichtet. Und bei der Reaktivierung der Bahn. Wir haben in Rheinland-Pfalz sehr viele Bahnstrecken, die mal wichtige Städte […]

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    Krankheitswelle rollt an – Bundesländer zahlen Millionen für Tankrabatt – Endgültiges Aus für Mainzer Oktoberfest Anmoderation: Die Krankenkasse AOK meldet in Hessen immer mehr Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen. Am längsten fielen demnach Beschäftigte wegen depressiver Episoden, schwerer Belastungen und Anpassungsstörungen aus. Die Fehltage seien seit dem Jahr 2016 um 35 Prozent angestiegen. Am häufigsten ließen sich Arbeitnehmer im Dialog-Marketing, also zum Beispiel Callcenter-Mitarbeiter wegen psychischer Krankheiten krankscheiben. Allgemein gehe der Trend bei Fehltagen laut AOK jedoch zurück. Und mit einem Gesundheitsthema beginnt jetzt auch unser kurzer Nachrichtenüberblick aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Krankheitswelle rollt an In Hessen und Rheinland-Pfalz beginnt mit dem Wetterumschwung die Grippesaison. Bei niedrigen Temperaturen und trockener Luft blieben Influenzaviren stabiler, so das Robert-Koch-Institut. In den vergangenen vier Wochen wurden in Hessen 104 Grippefälle gemeldet, in Rheinland-Pfalz waren es 43 Grippeerkrankte. Damit steigen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich an. Positive Nachrichten gibt es dagegen beim Coronavirus. Dort ist die Zahl der Krankheitsfälle gerade erheblich niedriger als im Vorjahr. Die Gesundheitsämter appellieren den Impfschutz für Grippe und Covid zu überprüfen. Besonders bei älteren Menschen, Schwangeren und Vorerkrankten könnten so schwere Krankheitsverläufe verhindert werden. Bundesländer zahlen Millionen für Tankrabatt Der im Oktober angelaufene Tankrabatt kostet das Land Rheinland-Pfalz voraussichtlich rund 60 Millionen Euro. Der hessische Landeshaushalt wird in den drei Monaten mit 94 Millionen Euro belastet. Der Bund hatte sich mit den Länder darauf geeinigt, dass sie sich an den Kosten für den Tankrabatt von insgesamt 2,5 Milliarden Euro beteiligen. Die Länder hatten zuvor allerdings auch gestiegene Einnahmen aus den hohen Spritpreisen, da das Umsatzsteueraufkommen zunimmt, wenn mehr für Benzin und Diesel bezahlt werden muss. Endgültiges Aus für Mainzer Oktoberfest Die Stadt Mainz bleibt bei ihrer Absage für das Oktoberfest auf dem Mainzer Messegelände in Hechtsheim. Gestern hatten der Veranstalter und der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA neue Gutachten präsentiert, die die […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Es wird ungemütlich und sehr windig. Der Blick heute morgen aus dem Fenster – er hat uns allen klar gemacht: Jetzt ist er da – der Herbst. Mit Regen, Wind und tiefstehenden Wolken, so wie hier über den Feldern von Klein-Winternheim bei Mainz. Schmuddelig und ungemütlich war es heute vielerorts. Der Herbstwind – er treibt die Wolken übers Land. Meistens keine Chance für die Sonne, durch die dicke dunstige Decke mal durchzublinzeln. Ob es so bleibt, oder ob wir in den kommenden Tagen doch noch eine klitzekleine Chance auf einen goldenen Oktober haben – hier sind unsere Wetteraussichten für Hessen und Rheinland-Pfalz. Heute Nacht klingen letzte Schauer ab und es lockert auf. In den Tälern bildet sich Nebel, über Eifel und Westerwald bleibt es wolkig. Die Luft kühlt auf frische 7 Grad in Koblenz und auf 4 Grad in der Pfalz sowie um Fulda ab. Der Freitag beginnt im Süden noch freundlich, dann ziehen rasch dichte Wolken mit Regen von Westen herein. Der Südwestwind frischt auf, auf den Höhen mit Böen von 60 bis 70 km/h. Es bleibt herbstlich kühl mit Höchstwerten zwischen 10 Grad im Bergland und 14 Grad in Ludwigshafen. Am Wochenende gibt es Sonne, Wolken und Schauer, am Sonntag im Norden auch länger Regen. Zum Wochenstart wird es freundlicher, die Nächte werden aber kalt.

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    Babenhausen: Bewohner können in Hochhaus zurückkehren – Frankfurt: Ursachenforschung zu Malariafällen dauert an – Suche nach rheinland-pfälzischem Meteoriten Bewohner können in Hochhaus zurückkehren Nach 16 Monaten Leerstand soll das Erloch-Hochhaus im südhessischen Babenhausen noch im Oktober wieder bewohnbar sein. Das hat der Verwaltungsbeirat der Wohnungseigentümergemeinschaft bestätigt. Sollten die Arbeiten an den Treppenhäusern und der Brandschutzanlage zügig abgeschlossen werden, könnten die Bewohner Ende des Monats  zurückkehren. Am 3. Juni vergangenen Jahres war das Wohnhaus evakuiert worden, nachdem sich ein großes Fassadenteil gelöst hatte. Seitdem hatte sich der Wiederbezug immer wieder verzögert, weil notwendige Brandschutzarbeiten nicht finanziert werden konnten. Ursachenforschung zu Malariafällen dauert an Nach drei Todesfällen rund um den Frankfurter Flughafen laufen die Laboruntersuchungen des Frankfurter Gesundheitsamtes. Sie sollen Aufschluss über einen möglichen Zusammenhang der Fälle geben. Insgesamt hatten sich acht Menschen ohne vorherige Reise mit Malaria tropica infiziert. Sechs Mitarbeiter des Flughafens und zwei Einwohner des nahe gelegenen Stadtteils Schwanheim. Man habe bisher kein Exemplar der Anopheles-Mücke in Frankfurt entdecken können, teilt das Gesundheitsamt mit. Diese Insektenart kann die Tropenkrankheit übertragen. Weitere Erkenntnisse soll es Ende Oktober geben. Suche nach rheinland-pfälzischem Meteoriten Der Meteorit, der im März in ein Wohnhaus in Koblenz-Güls eingeschlagen ist, soll einen Namen erhalten. Für eine offizielle wissenschaftliche Anerkennung benötigen die Forscher jedoch zwanzig Gramm des kosmischen Materials. Insgesamt waren bei dem Meteoriteneinschlag 400 Gramm Gestein sichergestellt worden, ein Großteil wurde danach an den Hauseigentümer in Güls übergeben. Der ist aber aktuell nicht ausfindig zu machen. Die Meteoritenforscher hoffen jetzt, dass der Besitzer sich bei ihnen meldet.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der goldene Oktober ist erst mal vorbei. Heute Nacht zieht von Westen her verbreitet Regen auf, über der Eifel und im Pfälzerwald auch mit Gewittern. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 Grad in Ludwigshafen und 11 Grad im Bergland. Der Donnerstag bringt uns zunächst Regen, später auch kurze Gewitter. Im Westen scheint zwischendurch die Sonne. In Höhenlagen gibt es Sturmböen. Es wird spürbar kühler. Die Höchstwerte von 12 und 17 Grad werden schon am Morgen erreicht. Auch danach bleibt es unbeständig. Am Freitag regnet es vor allem im Norden und Westen, am Wochenende wechseln sich Sonne und Wolken sowie einzelne Schauer und kurze Gewitter ab.

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    Kein Geld vom Staat für Germanwings-Hinterbliebene – Rheinmetall übernimmt Alstom-Werk – Schlechte Bilanz bei E-Bussen Kein Geld vom Staat für Germanwings-Hinterbliebene Das Landgericht Braunschweig hat die Klage von 30 Angehörigen von Opfern des Germanwings-Absturzes abgewiesen. Sie hatten bis zu 110.000 Euro gefordert und den Behörden Versäumnisse bei der Überwachung des Co-Piloten vorgeworfen. Andreas L. aus dem rheinland-pfälzischen Montabaur hatte das Flugzeug im März 2015 auf dem Weg nach Düsseldorf absichtlich in den französischen Alpen zum Absturz gebracht. Alle 150 Menschen an Bord starben. Laut Gericht seien vorrangig Ansprüche gegen die Airline geltend zu machen. Rheinmetall übernimmt Alstom-Werk Der Rüstungskonzern Rheinmetall will das Kasseler Werk des französischen Bahntechnik-Konzerns Alstom übernehmen. Auf dem Gelände werden seit mehr als 175 Jahren Lokomotiven gebaut. Beide Unternehmen haben eine grundsätzliche Einigung über die Zukunft des Standorts bestätigt. Noch in der vergangenen Woche hatten rund 900 Beschäftigte gegen die Verkaufspläne demonstriert. Die Belegschaft befürchtet das Aus für die Lok-Produktion. Vertragsdetails sollen jetzt vertraulich mit der Arbeitnehmervertretung besprochen werden. Die Beschäftigten fordern, umfassend in die Zukunftspläne einbezogen zu werden. Schlechte Bilanz bei E-Bussen Im öffentlichen Nahverkehr in Hessen und Rheinland-Pfalz sind vergleichsweise wenig Elektrobusse unterwegs. Das zeigt ein neues Ranking der Deutschen Umwelthilfe. Wiesbaden, Frankfurt, Mainz und Kassel landen dabei im hinteren Bereich. In allen vier Städten fahren Busse noch überwiegend mit Diesel. Auch bundesweit geht der Umstieg eher langsam voran. Knapp 80 Prozent der Stadtbusse fahren noch mit Diesel. Fast die Hälfte der befragten Kommunen plant, auch künftig Dieselbusse zu kaufen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der Mittwoch ist wohl erst mal der letzte schöne Tag. Heute Nacht ist es meist sternenklar, dabei bilden sich vor allem in den Tälern zahlreiche Nebelfelder. Die Luft kühlt auf frische 9 Grad am Rhein und 4 Grad in einigen Tälern ab. Nachdem sich der Nebel aufgelöst hat, scheint am Mittwoch meist die Sonne. Nur über Eifel und Hunsrück ziehen später Wolken mit Schauern und einzelnen Gewittern auf. Mit der Sonne erwärmt sich die Luft auf angenehm warme 21 bis 24 Grad, am wärmsten wird es in der Vorderpfalz. Ab Donnerstag wird es windiger, nasser und deutlich kühler. Nach der langen Trockenheit fällt endlich wieder verbreitet Regen. Bis zum Samstag gehen die Höchstwerte auf rund 16 Grad zurück.

  • Tödlicher Unfall auf der A67

    Tödlicher Unfall auf der A67

    Viele Pendler im Rhein-Main-Gebiet mussten heute Morgen Geduld beweisen. Ein schwerer Unfall sorgte auf der A67 bei Rüsselsheim für erhebliche Verkehrs-Behinderungen. Ein LKW prallte gegen eine Schilderbrücke – dabei wurde die Ladung auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Es ist ein Bild der Zerstörung: Gegen 2:35 Uhr in der Nacht kommt der LKW auf der A67 zwischen dem Mönchhof-Dreieck und Rüsselsheim-Ost von der Fahrbahn ab und kracht frontal gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke. Der 58- jährige Fahrer wird im Führerhaus eingeklemmt – er verstirbt noch an der Unfallstelle. Der Sattelzug hat Stahlrohre geladen. Durch die Wucht des Aufpralls rollen diese auch auf die Gegenfahrbahn. Ein Transporter kann einem der Rohre nicht mehr ausweichen. Die beiden Insassen bleiben zum Glück unverletzt. Warum der LKW von der Fahrbahn abgekommen ist, ist bisher noch nicht geklärt. Die Bergungsarbeiten dauern auch am Nachmittag noch an. Die A67 ist in beide Richtungen gesperrt. Für Autofahrer heißt es, geduldig sein. Mittlerweile wurde die Gegenspur wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bergungsarbeiten auf der anderen Spur laufen hingegen immer noch. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.

  • Prozess nach Körperverletzung mit heißem Öl

    Prozess nach Körperverletzung mit heißem Öl

    Ein Mann vermutet, seine Lebensgefährtin habe eine Affäre. Deshalb soll er sie im Schlaf mit heißem Öl übergossen und damit schwer verletzt haben. Dafür hatte ihn das Landgericht Frankfurt in erster Instanz zu 4 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt. Doch dieses Urteil wurde vom Bundesgerichtshof in Teilen aufgehoben. Der Fall musste deshalb heute neu verhandelt werden. Siegfried K. muss sich heute erneut vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. An seiner Schuld hatte der Bundesgerichtshof keinen Zweifel. Heute geht es nur darum, beim neuen Urteil ausreichend zu berücksichtigen, dass Siegfried K. während der Tat betrunken war. Bereits nach zwei Stunden fällt ein neues Urteil: Jasmin Waltinger, Staatsanwaltschaft Frankfurt „Im Rahmen dieser Verhandlung ist jetzt eben dieses Strafmaß neu bestimmt worden und eben noch einmal diese einzelnen Strafzumessungsgesichtspunkte gegeneinander abgewogen worden, so dass es jetzt zu einer Verurteilung von vier Jahren und sieben Monaten gekommen ist.“ Der Angeklagte hatte stets behauptet, dass er sich an die Tat selbst nicht erinnern könne. Daniela Palme vertritt die Ex-Partnerin von K., die von dem heißen Öl Verbrennungen auf 18 Prozent ihrer Körperoberfläche davongetragen hat, immer noch berufsunfähig ist und mit einer posttraumatischen Belastungsstörung kämpft. Daniela Palme, Vertreterin der Nebenklage „Da gibt es Narbenbildung, sie kann nicht mehr richtig hören, sie ist Musikerin, und vor allen Dingen ist das natürlich eine Tat, mit der man sein Leben lang begleitet ist. Es ist fast wie eine Markierung, die er da gemacht hat. Sie wird ihn nicht so schnell vergessen.“ Zweimal musste das Opfer nach der Tat operiert werden, blieb einen Monat lang im Krankenhaus. Vor der Urteilsverkündung verliest Siegfried K. heute eine selbstverfasste Entschuldigung, spricht davon, er sei betrunken und übernächtigt gewesen, habe neben sich gestanden. Olivia Ulbrich, Verteidigerin „Ich habe ihn kennengelernt, ich würde mal sagen, ‚unter Schockstarre‘ stehend. Das lag eben daran, dass er mit der Tatausführung und dem, was […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Rhein fordert anderen Umgang mit der AfD – DB Regio testet Bodycams mit Ton – Streckenführerschein für Azubis Anmoderation: Der hessische Imker-Verband schlägt Alarm: Seit Anfang Juli seien in Nordhessen rund 80 Bienen-Völker verendet. Der Tod der rund vier Millionen Tiere sei möglicherweise auf ein Unkrautvernichtungsmittel zurückzuführen, dass seit einem Jahr nicht mehr zugelassen sei. Das Institut für Bienenschutz in Braunschweig teilte allerdings mit, dass seine Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien. Das Massensterben könne auch eine andere Ursache haben. Und wir schauen auf die weiteren Meldungen von heute – und starten mit einer Forderung des hessischen Ministerpräsidenten. Rhein fordert anderen Umgang mit der AfD In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ hat der hessische Ministerpräsident Boris Rhein die Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU aufgefordert, AfD-Kandidaten bei der Wahl von Ausschussvorsitzenden zu unterstützen. Seine Begründung: Die AfD sei von den Wählern gewählt worden. Deshalb müsse sie auch im Bundestag entsprechend eingebunden werden. Gleichzeitig betonte der hessische CDU-Landesvorsitzende, dass sich die Union klar von der AfD abgrenze. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wies die Forderung von Boris Rhein zurück, die AfD begrüßt sie hingegen. DB Regio testet Bodycams mit Ton Bei der Deutschen Bahn wird ab heute eine neue Funktion der Bodycams getestet. In der Rhein-Neckar-Pfalz-Region können 25 Zugbegleiter künftig auch die Tonfunktion ihrer Kameras nutzen – etwa, wenn sie von Fahrgästen massiv beschimpft werden. Der zweimonatige Test von DB Regio soll dabei helfen, Mitarbeiter besser vor Übergriffen zu schützen. Hintergrund sind besonders viele Angriffe auf Zugbegleiter in der Region in diesem Jahr. Läuft die Testphase gut, könnten die Bodycams mit Tonfunktion ab Dezember bundesweit eingesetzt werden. Streckenführerschein für Azubis In Hessen können Auszubildende künftig schon mit 17 Jahren allein zur Berufsschule oder zum Ausbildungsbetrieb fahren. Das hessische Wirtschaftsministerium hat die Regeln für den sogenannten Streckenführerschein angepasst. Er kann genehmigt werden, wenn es keine verlässliche Verbindung zum Ausbildungsbetrieb mit Bus und Bahn gibt oder die Fahrt täglich länger als […]

  • KI unterstützt Ausländerbehörde

    KI unterstützt Ausländerbehörde

    Die Ausländerbehörden in Deutschland sind vielerorts überlastet. Hohe Flüchtlingszahlen, aber vor allem auch ständig wechselnde bürokratische Regeln und fehlende Digitalisierung machen den Beschäftigten die Arbeit schwer. Die Folge: lange Schlangen und Bearbeitungs-Zeiten. Ein Start-up aus Darmstadt will dieses Problem nun lösen. 2014 zieht Gustavo Campa von Mexiko nach Darmstadt, um hier zu studieren. Dafür braucht er einen Aufenthaltstitel und muss den regelmäßig bei der Ausländerbehörde verlängern. Doch die ist überlastet: Immer wieder stellt Gustavo sich schon nachts an, um am nächsten Tag überhaupt einen Termin zu bekommen. Gustavo Campa, Migrant aus Mexiko „Da habe ich mir gedacht: Okay es sind so viele Menschen in der Schlange, das Problem erlebe nicht nur ich, sondern das gibt es auch in anderen Bundesländern und anderen Städten. Und deshalb habe ich mir gedacht: Das muss anders gehen. Es muss eine digitale Lösung dafür gebaut werden.“ Und die entwickelt er gleich selbst: die Plattform OptiMigration. Hier kann man seine Anträge hochladen, eine KI prüft, ob Dokumente fehlen, die Angaben korrekt sind und was korrigiert werden muss. Gustavo Campa, Gründer von OptiMigration „Somit bekommen die Ausländerbehörden oder auch Unternehmen nur vollständige und korrekte Anträge, sodass die nicht mehr manuell korrigiert werden müssen oder es auch keine Kommunikation zwischen den Parteien mehr braucht. Das reduziert die Bearbeitungszeit um 70 Prozent pro Antrag.“ Ein erstes Pilotprojekt mit der Darmstädter Ausländerbehörde gab es bereits. Jetzt entwickelt das Team die Plattform weiter, unter anderem für Firmen, die ausländische Pflegekräfte vermitteln. Gustavo Campa, Gründer von OptiMigration „Meiner Meinung nach hat Deutschland kein Fachkräftemangel, sondern ein Verfahrensproblem, weil alle Anträge manuell bearbeitet werden und es eigentlich gar keine Ressourcen gibt diese Anträge zu bearbeiten.“ Mit OptiMigration sollen Prozesse für Migranten und die Behörden einfacher werden. Programmiert wird die Plattform von Sushmitha und Akarsh. Beide kommen aus Indien und haben in Deutschland studiert. […]

  • Katastrophenübung in Stadtallendorf

    Katastrophenübung in Stadtallendorf

    Es ist ein Szenario, das hoffentlich nie Realität wird: Zwei Militärhubschrauber kollidieren, zahlreiche Menschen werden verletzt. Für die Einsatzkräfte beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Genau für solche Extremlagen haben rund 350 Kräfte in Stadtallendorf im Rahmen der Übung „Starke Sicherung“ den Ernstfall geprobt – gemeinsam mit der Bundeswehr und den Reservisten. Feuer, Rauch und Chaos. Zwei Militärhubschrauber sind über dem Gelände der Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf kollidiert und abgestürzt. Jetzt heißt es schnell reagieren, denn das Leben von 150 Menschen steht auf dem Spiel. Einen der Verwundeten spielt Till. Der Rechtsanwalt ist seit fast einem Jahr als Reservist im Heimatschutz tätig. Till, Hauptgefreiter Heimatschutzregiment 5 „Für mich war der Triggerpunkt der Überfall Russlands auf die Ukraine und ich hab mich dann entschieden was zu tun. Die Kameradschaft ist sehr sehr gut, sehr ausgeprägt, sehr positiv und das ist auch was mich wirklich fasziniert an dieser Tätigkeit und eben ja einen Beitrag zu leisten, dass wir als Land verteidigungsfähig sind.“ Jeder Reservist übernimmt eine bestimmte Rolle innerhalb des Szenarios. Einige stellen sich den Einsatzkräften entgegen, andere sind traumatisiert und desorientiert. Die Übung soll vor allem die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit der Bundeswehr in einer komplexen Gefahrenlage stärken. Ulrich Ott, Brigadegeneral „Sie müssen wissen, wenn wir mal irgendwann als Soldaten ausrücken, irgendwohin, dann ist diese Kaserne leer, die muss geschützt werden. Es ist militärische kritische Infrastruktur würd ich sagen. Und deshalb brauchen wir die Heimatschützer und die machen wirklich einen tollen Job hier.“ Die Übung „Starke Sicherung“ findet jährlich statt. Sowohl auf die interne als auch auf die externe Kommunikation wird hier besonderes Augenmerk gelegt. Ulrich Ott, Brigadegeneral „Wir haben dann auch mal Kräfte von außerhalb, die versuchen in die Kaserne einzudringen, wir haben dann mal Innentäter, dass wir die finden und jetzt haben wir halt eben diese MASCAL-Lage, ‚Mass […]

  • Begräbniskirche für 2500 Urnen

    Begräbniskirche für 2500 Urnen

    Wo früher die normale Beerdigung im Sarg der Standard war, ist heute die Urnen-Bestattung allgegenwärtig. Und während man sich in Rheinland-Pfalz inzwischen sogar im Fluss oder im heimischen Garten beisetzen lassen kann, finden in Frankfurt ab jetzt die Ersten ihre letzte Ruhe in einer ehemaligen Pfarrkirche. Die Kirche St. Michael im Frankfurter Nordend. Hier ist im Laufe der vergangenen drei Jahre Hessens erste Begräbniskirche entstanden. Bei der Eröffnung herrscht reges Interesse. Bereits seit fast 20 Jahren ist hier das Fachzentrum für Trauerseelsorge des Bistums Limburg angesiedelt. Leiterin Verena Maria Kitz erinnert sicht, wie die Idee für eine Begräbniskirche zustande kam. Verena Maria Kitz, Leiterin Fachzentrum Trauerseelsorge Bistum Limburg „Die Trauerkultur hat sich sehr verändert. Menschen leben längst nicht mehr da, wo sie aufgewachsen sind, haben gar keine Zeit und wenig Gelegenheit, ein großes Familiengrab zu pflegen und haben auch wenig Berührung mit den Themen von Tod und Sterben. Und da ein gutes Angebot zu machen, für einen guten Ort, aber eben auch für eine Begleitung in der Trauer, das war der Grundgedanke.“ 2500 Urnen finden hier Platz – einzeln oder auch zu zweit. Die ersten Fächer sind bereits besetzt. Das Konzept des Bistums sieht vor, dass immer ein ehrenamtlicher Präsenzdienst auf dem Indoor-Friedhof anwesend ist, der Besucher über die Begräbnismöglichkeiten informieren, aber auch seelsorgerisch unterstützen soll. Reinhold Richter, Ehrenamtlicher Helfer „Es war deutlich erkennbar Interesse einfach, weil die Leute die Kirche kannten, von früher von der Nutzung her, teilweise aus den Stadtteilen hier aus Frankfurt kommen oder hier vorbeifahren und sehen, dass die Kirche endlich jetzt geöffnet ist, oder der Friedhof geöffnet ist. Und insofern da ein großes Interesse da ist, auch zur eigenen Bestattung.“ Das Grundstück, auf dem die Kirche steht, hat das Bistum Limburg von der Frankfurter Pfarrei Sankt-Joseph erhalten. Die Kirche selbst ist aus den fünfziger Jahren. Ihr Umbau zum Begräbnisort – den Großteil der […]