Weitere Nachrichten im Überblick
Gespräch über Commerzbank – Mehr Attacken auf Bahnpersonal – Bildungsmonitor veröffentlicht Anmoderation: Am Wochenende standen einige Bürgermeisterwahlen an. Wir schauen uns das Ergebnis in der sechstgrößten Stadt von Rheinland-Pfalz an. In Worms lieferten sich Stephanie Lohr von der CDU und Timo Horst von der SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Kandidaten von AfD und FDP waren chancenlos. Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters ist in zwei Wochen. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz Gespräch über Commerzbank Bundesfinanzminister Lars Klingbeil spricht heute mit Unicredit-Chef Andrea Orcel. Es geht um die Pläne der italienischen Großbank die Commerzbank zu übernehmen. UniCredit hat sich bereits 50 Prozent der Anteile gesichert. Der Bund, der die Commerzbank in der Finanzkrise mit Steuermilliarden gerettet hat, hält noch gut 12 Prozent der Anteile und ist damit zweitgrößter Aktionär. Der Bund will unter anderem, das die Commerzbank Ihren Sitz in Frankfurt behält. Die Gewerkschaften befürchten einen massiven Stellenabbau, wenn Unicredit die Commerzbank übernimmt. Mehr Attacken auf Bahnpersonal Die Zahl von Attacken auf Bahnpersonal ist deutlich gestiegen – im ersten Halbjahr diesen Jahres gab es 40 Prozent mehr gemeldete Fälle als im Vorjahr, so die Bundespolizei. Im Februar wurde ein Zugbegleiter aus Ludwigshafen bei einer Kontrolle von einem Schwarzfahrer getötet. Im August bedrohte ein Fahrgast einen Zugbegleiter in Südhessen mit einem Teppichmesser. Gefasst wurde er aufgrund von Aufnahmen einer Bodycam. Immer mehr Verkehrsbetriebe statten ihre Mitarbeiter mit Bodycams aus. Bildungsmonitor veröffentlicht Beim diesjährigen Bildungsmonitor ist Hessen von Platz sechs auf Platz sieben abgerutscht, Rheinland-Pfalz belegt wieder Platz zwölf. Das ist das Ergebnis der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, die die Bildungspolitik der 16 Bundesländer untersucht. Hessen bleibe gut in der Integration ausländischer Schüler, habe aber Nachholbedarf bei der Digitalisierung, so die Studie. Rheinland-Pfalz schneidet beim Fremdsprachenunterricht und bei der beruflichen Bildung gut ab, bemängelt wird […]


