Allgemein

  • Eintracht feiert den Europa-Pokal mit ihren Fans am Römer

    Eintracht feiert den Europa-Pokal mit ihren Fans am Römer

    Und wir beginnen die heutige Sendung natürlich nochmal in Frankfurt: Nach dem sensationellen Sieg der Eintracht in der Europa-League hat gestern in der Mainmetropale der Ausnahmezustand regiert. Schon auf dem Weg der Adlerträger vom Flughafen zum Römer empfingen hunderttausend jubelnde Fans die Mannschaft. Die Anhänger auf dem Römerberg mussten noch ein paar Stunden warten. Um halb 10 abends ist der Moment endlich da: Der Europa-League-Pokal ist auf dem Römerbalkon angekommen. Emotionen pur bei den Fans nach langem Ausharren, dann geht der Römerberg erstmal im Pyronebel unter. Feuerwerk inklusive, die Fans feiern ausgelassen ihre Mannschaft. Als sich der Nebel etwas gelichtet hat, kommt der Dank der Spieler an ihre Anhänger. Sebastian Rode, Kapitän Eintracht Frankfurt: „Mit dem Pokal auf dem Römer heute wollen wir uns bedanken für die geile Unterstützung. Für das ganze Jahr, für die ganze Saison. Und hier ist das Ding!“ Das gemeinsame Huldigen dieses „Euro-Dings“ mit den Fans steht natürlich auch obligatorisch auf dem Plan. Hunderttausend sind in der Mainmetropole auf den Beinen, auf dem Römerberg harren die Fans schon seit den Mittagsstunden aus. Um diesen historischen Moment, den ersten europäischen Titel der Eintracht seit über 40 Jahren gebührend zu feiern. Petros: „Phänomenal hier in Frankfurt am Main! Das ist die geilste Party, die’s gibt! Deutschland sollte sich ein Beispiel an Frankfurt nehmen.“ Anke: „Mega! Das ist ja unsere Mannschaft, die jetzt angekommen ist. Es gibt nichts Besseres! Jeder einzelne präsentiert sich.“ Johanna: „Ich hatte letzte Nacht Nachtdienst und habe danach anderthalb Stunden geschlafen. Und bin seit ungefähr halb Drei glaube ich hier. Das Warten hat sich gelohnt, auf jeden Fall!“ Eintracht-Fan auf Laternenpfahl: „Wir sind nach dem Spiel gestern Abend in die Schule, haben die Nacht durchgemacht und sind direkt wieder hierhin.“ Ab dem späten Nachmittag wurde der Römerberg komplett abgeriegelt. Wer bis dahin noch nicht dort war, […]

  • Eintracht holt den Pokal nach Frankfurt

    Eintracht holt den Pokal nach Frankfurt

    Wir starten heute direkt mit Stimmung pur! Guten Abend zu 17:30 Sat.1 Live. Wenn man das beschreiben möchte, was gestern Abend im andalusischen Sevilla geschehen ist, dann bleibt eigentlich nur ein Wort: Wahnsinn. Die Eintracht hat es tatsächlich geschafft. Ein Sieg im Finale der Europa-League gegen die Glasgow-Rangers. Bis dahin mussten die Fans lange zittern. Mit einem 1:1 ging es zunächst in die Verlängerung und schließlich ins Elfmeterschießen. Raphael Borre machte den Sack dann endlich zu. Für tausende Eintracht-Fans wurde damit ein absoluter Traum wahr: Ausnahmezustand deshalb nicht nur in den Straße von Sevilla, sondern auch in ganz Frankfurt. 42 Jahre nach dem Gewinn des UEFA-Pokals können sich die Hessen mit dem zweiten internationalen Titel in der Vereinsgeschichte.  Da ist das Ding! Lange hatten die Eintracht-Fans auf einen solchen Sieg gewartet – und ihre Mannschaft hat abgeliefert. Vor dem großen Jubel müssen die Fans allerdings Minuten der Ungewissheit durchstehen. Hier beim Public Viewing im und vor dem Deutsche Bank Park und in der ganzen Frankfurter Innenstadt kann man die Anspannung förmlich greifen. Tausende Fans zittern bis zur letzten Sekunde. Am Ende fällt die Entscheidung nach 120 Minuten im Elfmeterschießen. Raphael Borré setzt den entscheidenden Treffer oben ins linke Eck – und führt seine Mannschaft nach 42 Jahren zu einem historischen Europa-Cup-Sieg. Für die tausenden SGE Fans gibt es kein Halten mehr. Völlige Extase, in ganz Frankfurt herrscht absoluter Ausnahmezustand. Die Stadt verwandelt sich zur Fan-Meile. Eintracht-Fans: „Die Jungs haben alles richtig gemacht, die haben Herz gezeigt, für die Stadt, für den Verein und für alle!“ „Kevin Trapp macht das Unmögliche möglich!“ „Bei den Elfern konnte ich nicht mehr. Ich konnte wirklich nicht mehr hingucken, das war so krass.“ „Unvergesslich. Beim Elfmeterschießen Spannung pur. So einen Moment wird’s nie wieder geben. Nie wieder.“ Auf der großen Party bleiben die Fans weitgehend […]

  • Schalte zu den Eintracht-Fans auf den Frankfurter Römerberg

    Schalte zu den Eintracht-Fans auf den Frankfurter Römerberg

    Mehrere tausend Fans von Eintracht Frankfurt warten vor dem Frankfurter Rathaus auf die Ankunft der Sieger von Sevilla. Auch unser Reporter Carsten Praeg ist vor Ort. Eva Dieterle, Moderatorin: „Und der nächste Höhepunkt ist natürlich die Heimkehr der Adler Träger, wenn sie dann auf dem Balkon des Frankfurter Römers den Pokal in die Luft strecken. Tausende Fans warten schon auf dem Römerberg. Und mein Kollege Karsten Prag ist auch vor Ort. Karsten, wie ist denn die Stimmung.“ Carsten Praeg, Sportreporter: „Ja, die Stimmung hier ist wirklich Wahnsinn. Der Römerberg ist brechend voll. Die Fans, die singen sich hier schon seit Stunden warm. Und sie mussten auch schon rechtzeitig hier sein. Denn der Römerberg ist nahezu hermetisch abgeriegelt. Ganze Straßenzüge im Umkreis sind gesperrt, Hunderte von Securitys kontrollieren hier den Zugang und lassen mittlerweile wahrscheinlich gar keinen mehr auf den Römerberg drauf. Was wir jetzt noch hoffen, ist, dass das Wetter hält. Denn ein Gewitter soll im Anmarsch sein. Dann wäre die ganze Party hier schlagartig vorbei. Hoffen wir mal, dass es so weit kommt.“ Eva Dieterle: „Ja, wir drücken natürlich auch die Daumen. Was steht denn jetzt noch auf dem Programm?“ Carsten Praeg: „Ja, in diesen Minuten landet die Mannschaft am Frankfurter Flughafen. Dann geht’s mit dem Autokorso durch die Stadt hier in Richtung Frankfurter Römer. Ja, das kann sich dann natürlich noch ein bisschen ziehen, bis die Mannschaft, sagen wir so ungefähr in einer Stunde hier erwartet wird. Dann geht’s aber erst mal in den Kaisersaal. Dort werden dann erst einmal Reden geschwungen. Das heißt, bis wir wirklich die Mannschaft hier auf dem Balkon mit dem Pokal in den Händen sehen. Ich denke mal, vor halb acht wird das nix.“ Eva Dieterle: „Carsten Vielen Dank. Nach Frankfurt und viel Spaß.“

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    +++ Tödlicher Zugunfall +++ Mehr Geld für Kita-Kräfte +++ Impfpflicht im Gesundheitsbereich bestätigt +++ Tatverdächtige gefasst +++ Tödlicher Zugunfall: Bei dem Zusammenstoß zweier Güterzüge bei Münster in Südhessen ist heute ein Lokführer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Bundespolizei sei der 49jährige gegen 4.00 Uhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen weiteren Güterzug aufgefahren, der wegen einer beschädigten Oberleitung auf der Strecke stand. Durch die Kollision entgleisten die Lok und mehrere Waggons des auffahrenden Zugs. Dessen Lokführer wurde eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Die zweigleisige Strecke zwischen Darmstadt und Aschaffenburg ist bis auf weiteres voll gesperrt. Mehr Geld für Kita-Kräfte: Im Tarifstreit bei den kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensten haben die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände nach langen Verhandlungen eine Einigung erzielt. Das betrifft auch die Beschäftigten in Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Kita-Erzieher erhalten zum 1. Juli monatlich 130 Euro mehr. Im Sozialdienst sind es 180 Euro. Außerdem sollen die Gehälter künftig schneller steigen. Darüber hinaus bekommen die Beschäftigen pro Jahr zwei zusätzliche freie Tage und die Möglichkeit, einen Teil ihres Gehalts in maximal zwei weitere Entlastungstage umzuwandeln. Impflicht im Gesundheitsbereich bestätigt: Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Dieses hat heute die einrichtungsbezogene Impfpflicht bestätigt. Gegenüber 17:30 Sat.1 live erklärte Hoch, das Personal in den Gesundheitseinrichtungen müsse geschützt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Ansteckungswelle ab dem Herbst sei hoch. Deshalb befürworte er weiterhin, auch eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. Der hessische Gesundheitsminister Kai Klose will zusammen mit weiteren Amtskollegen erreichen, dass der Bundestag erneut über eine Impfplicht ab 60 Jahren berät. Über die entsprechende Initiative soll auf der kommenden Gesundheitsministerkonferenz beraten werden. Tatverdächtige gefasst: Nach mehreren Sprengungen von Geldautomaten vor allem in Hessen und Rheinland-Pfalz hat die Polizei drei dringend Tatverdächtige in den Niederlanden festgenommen. Das hat heute die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitgeteilt. Die Niederländer im Alter von 22, […]

  • Neue Kamera überführt Handy-Sünder

    Neue Kamera überführt Handy-Sünder

    Seit 2017 sinkt die Anzahl der Unfalltoten in Rheinland-Pfalz kontinuierlich. Und dennoch: Jeder der insgesamt 117 Menschen, die im Jahr 2021 in Rheinland-Pfalz durch einen Verkehrsunfall ihr Leben verloren, ist ein Opfer zu viel. Häufig sorgt das Handy für Ablenkung im Straßenverkehr. Blickt man bei 100km/h für nur eine einzige Sekunde auf das Handy, fährt man etwa 30 Meter blind. Um Handysündern besser auf die Schliche kommen zu können, startet Rheinland-Pfalz jetzt ein Projekt mit hochauflösenden Kameras. Etwa 1000 Unfälle durch Ablenkung. So die rheinland-pfälzische Bilanz für das Jahr 2021. Eine der Hauptursachen: Handynutzung am Steuer. Um solche Verstöße in Zukunft effektiver ahnden zu können, startet das Land ab dem 1. Juni ein Pilotprojekt. Roger Lewentz, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz: „Ablenkung ist ein Thema, das für uns immer stärker klar wird, dass es zu schweren und schwersten Verkehrsunfällen führt. In der letzten Verkehrsunfallbilanz konnten wir (…) zwei Todesfälle diesem Phänomen Ablenkung zuordnen. Rund 50 Schwer- und Schwerstverletzte. Und allein das ist Motivation genug zu sagen: Auch dieses Feld wollen wir mit modernster Technik, die wir der rheinland-pfälzischen Polizei zur Verfügung stellen, angehen, bekämpfen und zurückdrängen.“ Dafür im Einsatz: Ein High-End-Kamerasystem, das dem menschlichen Auge um ein Vielfaches überlegen ist. Matthias Emmerich, Leiter Arbeitsgruppe MONOcam: „Das System besteht aus zwei Komponenten. Wir haben eine Kamera, die in der Regel auf einer erhöhten Position steht. Und auf der anderen Seite einen Hochleistungslaptop mit einer Software. Diese Software betrachtet den Verkehrsfluss in Echtzeit und bewertet den Fahrzeugführer, ob er ein Mobiltelefon in der Hand hält oder nicht. Ist das der Fall, wird ein Bild ausgelöst.“ Dieses Bild wird im Anschluss nach dem Vier-Augen-Prinzip von zwei geschulten Beamten bewertet. Ist der Verstoß eindeutig nachweisbar, wird ein Bußgeld fällig: 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Die Software für das Kamerasystem kommt aus den Niederlanden. Hier […]

  • Spargel wird zum Ladenhüter

    Spargel wird zum Ladenhüter

    Wir haben Mitte Mai und normalerweise läuft die Spargel-Saison gerade auf Hochtouren. Und die Voraussetzungen sind eigentlich gut: Die Spargel-Bauern sind zufrieden mit der Menge und der Qualität. Aber: Zu oft bleibt der Spargel liegen. Es wird zu wenig verkauft und das bringt die Landwirte in die Bedrängnis. Die Gründe für die Absatz-Krise beim Spargel sind vielfältig. Tim Ballreich. Spargelbauer in der Vorderpfalz. Die aktuelle Lage beschreibt er als „äußerst bescheiden“. Viel Arbeit aber zu wenig Geld.  Tim Ballreich, Spargelbauer aus Dudenhofen „Wir haben Leute bestellt, Mitarbeiter organisiert, die sind für drei Monate gekommen. Wir haben uns außerhalb und nach der Spargelzeit viel Arbeit gemacht, mit den Anlagen, wir haben investiert, wir haben Pflanzen gekauft, Folie gekauft, haben sie ausgelegt, wir gehen immer ein Jahr im Voraus, mit unserer Investition, mit unserem Arbeitsaufwand für die Erntesaison. Der Erntesaison geht ein ganzes Jahr voraus. Das haben wir vorausgestreckt und das kommt jetzt nicht zurück. Normalerweise müsste ich aufhören.“ Das Problem: Die Kunden kaufen zu wenig Spargel. Das führt zu einem Minus in der Kasse bei den Landwirten. Die gestiegenen Preise in allen Lebensbereichen führen dazu, dass Kunden häufig günstigeren Spargel aus dem Ausland kaufen. Tim Ballreich, Spargelbauer aus Dudenhofen „Verstehe ich alles. Wenn ich im Supermarkt vor zwei Sorten Spargel stehe, vor griechischem für die Hälfte vom Preis wie beim Deutschen, und ich habe nächste Woche noch meine Ölrechnung zu bezahlen, wo greife ich dann hin? Ist doch ganz logisch.“ Die Kritik der Spargelbauer richtet sich an den Lebensmittel-Handel und die Verbraucher. Simon Schumacher, Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer „Unsere Kritik ist gerichtet vor allem an das Gebahren des Handels, dass der Importe ganz lange im Jahr beibehält, dabei haben wir hier saisonal und regional gut produzierte Produkte. Und auch an den Verbraucher, dass er hier alles Geld spart für seinen […]

  • Schwimmmeister dringend gesucht!

    Schwimmmeister dringend gesucht!

    Ab ins Schwimmbad, bei den Temperaturen doch immer eine gute Idee. Mittlerweile haben auch die meisten Freibäder bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz geöffnet. Doch so unbeschwert wie einst ist die Lage für die Bäderbetreiber nicht, denn sie kämpfen mit massivem Personalmangel. Werner Federhenn hat alles im Blick, und das bereits seit über 40 Jahren. Werner Federhenn, Schwimmmeister: „In jungen Jahren hatte ich die einmalige Gelegenheit, dass mein Papa auch schon Schwimmmeister ist und da lag das natürlich nahe, dass man auch die Kindheit mehr oder weniger im Schwimmbar verbringt und es hat sich dann so ergeben, dass man den Beruf dann ergreifen möchte.“ Bademeister sein umfasst weit mehr als nur am Beckenrand zu stehen. Werner Federhenn, Schwimmmeister: „Man muss immer auf dem Sprung sein. Wir haben Millionenschwere Technik im Keller stehen, die natürlich auch gepflegt, gewartet und beaufsichtigt werden muss und wir haben Umgang mit Menschen, wir sind an der frischen Luft und was mir immer ganz besonders – auch jetzt noch – Spaß macht ist, Kindern das Schwimmen beizubringen.“ Werner Federhenn ist Schwimmmeister aus Leidenschaft, und als solcher quasi ein aussterbendes Exemplar. Denn immer weniger junge Leute entscheiden sich dafür, Fachangestellte für Bäderbetriebe – wie der Ausbildungsberuf genau genommen heißt – zu werden. Rheinland-Pfalz und das Saarland zusammen bekommen jährlich gerade mal eine Berufsschulklasse mit im besten Fall 25 Auszubildenden zusammen. Ein Mangel, der für die Bäderbetreiber deutlich spürbar ist. Dirk Osterhoff, Geschäftsführer Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH: „Für unsere drei Bäder, das Freizeitbad Rheinwelle, das Naturbad Bingen und hier im Freibad Ingelheim betreiben wir diese drei Bäder, haben momentan zwei Vollzeit-Planstellen unbesetzt. Und wenn dann noch Krankheitsausfälle dazukommen, – wir sprechen immer noch über Corona, das kann auch sehr kurzfristig sein, – muss man schon sagen, dass wir teilweise mit dem Rücken an der Wand stehen, aber noch gelingt […]

  • Hagelforschung in Mainz

    Hagelforschung in Mainz

    Wenn es bei Ihnen noch nicht gewittert, dann könnte das bald kommen, denn heute und morgen erwarten Wetter-Experten in weiten Teilen Deutschlands heftige Unwetter. Es kann Starkregen, Stürme und Hagel geben, das lässt sich ungefähr vorhersagen. Doch richtig präzise und vor allem langfristige Vorhersagen sind schwierig. Denn noch immer gibt es um die Entstehung des Wetters einige Fragezeichen bei den Wissenschaftlern. Das zu verbessern hat sich ein Forscherteam der Universität Mainz zur Aufgabe gemacht. Löcher im Kunststoffdach, zerschlagene Windschutzscheiben und verwüstete Felder – Hagelkörner können große Schäden anrichten. Mal sind sie fast so fein wie Schneeflocken und sorgen für Winterlandschaften mitten im Sommer – mal erreichen sie die Größe eines Golfballs und mehr. Zu Menge, Größe und Gefahr von Hagel können Experten bis heute keine genauen Vorhersagen machen. Das wollen Physiker Miklos Szakáll und sein Team von der Universität Mainz ändern. Dr. Miklos Szakáll, Atmosphärenphysiker: „Hier im Windkanal können wir 3D-gedruckte, künstliche Hagelsteine ausschweben. Das bedeutet, dass wir hier die echte Fallgeschwindigkeit von solchen Hagelsteinen bestimmen können. Also die Geschwindigkeit, mit der diese Hagelsteine in der Luft in einem Hagelsturm ausfallen würden.“ Daraus können die Forscher ableiten, mit welcher Energie die Hagelkörner in einem echten Sturm auf die Erde treffen würden und wie gefährlich sie wären. [Grafik] Hagel entsteht in Gewitterwolken. Dort herrscht ein starker Auf- und Abwind: Wassertropfen fliegen in der Wolke nach oben in kalte Luftschichten. Hier gefrieren sie zu Eis. Dann fallen die Körner innerhalb der Wolke wieder nach unten. Dabei heften sich andere Regentropfen an– das Hagelkorn wird größer. Dieses Auf und Ab wiederholt sich mehrmals. Irgendwann ist das Korn so groß, dass die Wolke es nicht mehr halten kann – es fällt Richtung Boden. Was unterwegs passiert, dazu sind noch viele Fragen offen. Dr. Miklos Szakáll, Universität Mainz: „Was passiert, wenn der Hagel von der […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    +++ Zeitplan für Neubau steht fest +++ Milliardenschäden durch Extremwetter +++ Mehr Steuereinnahmen erwartet +++ Zeitplan für Neubau steht fest: Rund ein halbes Jahr nach der Sprengung der maroden Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden hat die zuständige Autobahn GmbH heute den konkreten Zeitplan für den Neubau der Autobahnbrücke vorgestellt. Das südliche Brückenbauwerk in Richtung Frankfurt soll bis Ende 2023 fertig sein. Dann stehen für den Verkehr pro Fahrbahn zunächst zwei provisorische Fahrspuren zur Verfügung. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für den  Bau der Nordbrücke. Die komplette Salzbachtalbrücke soll Mitte 2025 fertig sein. Milliardenschäden durch Extremwetter: Durch die Flutkatastrophe im Ahrtal ist die Zahl der Versicherungsschäden in Rheinland-Pfalz im Vorjahr stark angestiegen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft heute mitteilte, habe es Schadensmeldungen von rund 3 Milliarden Euro gegeben. Damit liege Rheinland-Pfalz nach Nordrhein-Westfalen auf dem zweiten Platz der 16 Bundesländer. In Hessen seien Unwetterschäden von 230 Millionen Euro gemeldet worden. Das Land liege auf dem sechsten Platz. Erfasst wurden versicherte Schäden an Häusern und Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben sowie an Kraftfahrzeugen. Mehr Steuereinnahmen erwartet: Nach aktuellen Schätzungen kann das Land Hessen in diesem Jahr rund 1,2 Milliarden Euro mehr erwarten als bei der letzten Steuerschätzung im November 2021 angenommen. Das hat Finanzminister Michael Boddenberg heute mitgeteilt. Die Unternehmen, Beschäftigten und Selbstständigen seien besser durch die Corona-Pandemie gekommen als erwartet. Das Geld solle genutzt werden, um die Neuverschuldung des Landes zu verringern und alte Schulden zu tilgen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Ab Donnerstag Nachmittag drohen schwere Unwetter mit Starkregen und heftigen Gewittern. In der Nacht ist es noch ruhig und der Himmel wird meist sternenklar sein. Langsam ziehen aber hohe Wolkenfelder herein, die aber noch dünn und harmlos sind. Der Wind weht dazu meist schwach aus Südost. Die Tiefstwerte liegen zum Morgen zwischen 19 Grad bei Koblenz und bei 12 Grad in den höheren Lagen, sowie an Lahn und Fulda! Morgen werden die Wolken von Westen her dicker und es entstehen ab dem Nachmittag Gewitter, die unwetterartig werden. Besonders mit Starkregen, Hagel und Sturmböen muss dann lokal gerechnet werden. Bitte beachten Sie die Unwetterwarnungen für Ihre Region! Vor den Gewittern wird es schwülwarm bis heiß. In Ludwigshafen sind um 31 Grad möglich. Am Freitag folgt dann ein weiterer Schwung mit kräftigen Gewittern von Westen her, die uns in der Nacht zum Samstag südostwärts überqueren. Das Wochenende startet dann wieder ruhiger. Am Sonntag sind bei angenehmeren Temperaturen wieder einige Schauer möglich

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Kriegsflüchtlinge gerecht verteilen +++ Zensus 2022 gestartet +++ Moselschleusen gesperrt Kriegsflüchtlinge gerecht verteilen: Rheinland-Pfalz hat bisher insgesamt rund 35.000 Menschen aufgenommen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Wie Integrationsministerin Katharina Binz heute mitteilte, seien das fast 9.000 Flüchtlinge mehr, als nach dem Verteilschlüssel der Bundesländer vorgesehen sei. Deshalb würden dem Land derzeit keine neuen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zugeteilt. Geplant sei, die Menschen möglichst gleichmäßig auf die Bundesländer und Kommunen zu verteilen. Seit Anfang Mai hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ein neues System eingeführt, das die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen erfasst und die Verteilung erleichtern soll. Zensus 2022 gestartet: Die erste umfassende Zählung von Einwohnern, Gebäuden und Wohnungen seit elf Jahren hat auch in Hessen und Rheinland-Pfalz begonnen. Alle Eigentümer und Verwalter müssen Angaben etwa zu Größe und Alter ihrer Immobilien machen. Außerdem werden stichprobenartig auch rund 830.000 Menschen in Hessen und rund 390.000 in Rheinland-Pfalz unter anderem zu Bildung, Alter und Staatsangehörigkeit befragt. Die Daten der Erhebung laufen beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden zusammen. Ziel ist es, verlässliche Informationen für politische und wirtschaftliche Entscheidungen zu erhalten. Moselschleusen gesperrt: Auf der Mosel ist von heute bis zum 25. Mai kein durchgehender Schiffsverkehr möglich. In dieser Zeit werden die Schleusen gewartet und repariert. Die Arbeiten werden jährlich zeitgleich an allen Moselschleusen durchgeführt, damit der Schifffahrtsverkehr im restlichen Jahr nicht beeinträchtigt wird. In diesem Jahr werden sieben Schleusen komplett trockengelegt. Bei den restlichen Kammern werden die Arbeiten oberhalb der Wasserlinie durchgeführt.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. Es wird unbeständiger mit Regen, Gewittern und Wind. Am Abend und in der ersten Nachthälfte ziehen die teils sehr kräftigen Gewitter über Hessen hinweg ostwärts ab. Von Südwesten her klart es auf und lokal bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 Grad im Rhein-Main Gebiet und 8 Grad in der Eifel. Morgen gibt es dann einen Wechsel aus Sonne und Wolken. Dabei entstehen örtlich Schauer, anfangs sind auch kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Der meist schwache Wind dreht von Südwest über Nord auf Nordost. Die Temperatur steigt auf 22 Grad in der Eifel sowie in Nordhessen und auf 28 Grad bei Trier. Am Mittwoch wird es mit viel Sonnenschein noch etwas heißer. Nach sonnigem Start steigt am Donnerstag dann von Westen her das Schauer- und Gewitterrisiko. Am Freitag nimmt dann im Laufe des Tages das Unwetterpotential von Westen her zu und verlagert sich zum Samstag nordostwärts.  

  • Warum mussten die beiden Kinder in Hanau sterben?

    Warum mussten die beiden Kinder in Hanau sterben?

    Der Fall der zwei toten Kinder in einem Hochhaus in Hanau macht viele fassungslos. Immer mehr erschütternde Details kommen ans Licht. Die Frage nach dem Warum rückt immer weiter in den Fokus.   Auch an Tag Drei nach dem tragischen Tod zweier Kinder versammeln sich Menschen am Ort des Verbrechens. Einem Verbrechen, dass nicht nur in Hanau sondern in ganz Deutschland Menschen fassungslos machen. Rückblick: Auf diesem Balkon hat die Polizei am Mittwochmorgen die Leiche eines sieben Jahre alten Mädchens mit aufgeschnittener Kehle entdeckt. Hier – wo jetzt Blumen und Kerzen liegen – hatte kurz vorher ein Passant ihren elf Jahre alten Bruder schwerverletzt aufgefunden und die Polizei alarmiert. Nach ersten Ermittlungen ist er aus großer Höhe auf den harten Boden gestürzt. Rettungskräfte kämpfen um sein Leben. Doch kurze Zeit später stirbt der kleine Junge im Stadtkrankenhaus Hanau. Unklar ist: Wurde er von einem der Balkon geworfen oder ist er gesprungen, um vor dem Mörder seiner Schwester zu fliehen. Dringend tatverdächtig ist der Vater der beiden Kinder. Er ist flüchtig, sein Aufenthaltsort ist unbekannt. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach ihm. Am Mittwochmorgen soll er sich zwischen 6 und 8 Uhr unerlaubt Zutritt zur Wohnung verschafft haben. Hier wohnt seine Frau mit den gemeinsamen Kindern. Unerlaubt, weil er seine Familie nur in Begleitung mit Vertretern des Jugendamtes sehen darf. Seit Anfang des Jahres wird die Familie im Auftrag der Stadt Hanau betreut. Immer wieder soll es zu Problemen gekommen sein. Die Anteilnahme der Hanauer Bürger ist auch am dritten Tag nach dem Geschwistermord sehr groß. Immer wieder kommen Menschen zum Tatort und gedenken der beiden toten Kinder. Daniele Castello, Reporter: Die schreckliche Tat lässt viele Menschen schockiert zurück – viele Fragen sind noch offen. Fragen wie: Hätten die Behörden die Tat verhindern können? Laut Medienberichten soll der Vater die Tat am […]

  • Rhön-Klinikum AG stellt Einigung mit dem Land infrage

    Rhön-Klinikum AG stellt Einigung mit dem Land infrage

    Es soll die große Rettung für die angeschlagenen Kliniken in Marburg und Gießen werden: Das Land Hessen will eine halbe Milliarde investieren. Doch nun geraten die Verhandlungen mit dem Klinikbetreiber ins Stocken. Das löst auch bei den Krankenhausmitarbeitern Sorgen aus. Januar 2022: Landesregierung und Klinikbetreiber präsentieren eine gemeinsame Absichtserklärung. 450 Millionen Euro will das Land in den kommenden 10 Jahren in die Standorte Marburg und Gießen investieren. Doch der Teufel steckt im Detail: Ursprünglich wollten beide Seiten bis Ende Juni in einem Vertrag festhalten, wie das Geld genau investiert werden soll. Angesichts der einsetzenden Wirtschaftskrise gibt der private Betreiber Rhön-Klinikum AG nun aber bekannt, die Deadline nicht halten zu können. Christian Höftberger, Vorstandsvorsitzender Rhön-Klinikum AG: „Die Realität ist eine andere geworden. Niemand hat im Januar damit gerechnet, dass eine Geldentwertung in dem Ausmaß eintritt, wie sie derzeit eintritt. Und wir können nicht sagen, wann diese Inflationsrate stoppt und wie wir am Ende der zehnjährigen Laufzeit dastehen.“ Diese Ankündigung sorgt im hessischen Landtag für Irritationen. Die verhandlungsführende Wissenschaftsministerin Angela Dorn befürchtet, die AG wolle den Vertrag ganz platzen lassen. Angela Dorn (Bündnis 90 / Die Grünen), Wissenschaftsministerin Hessen: „Das wirft Fragen auf. Fragen zum aktuellen Verhandlungsstand, zur Anschlussvereinbarung. Fragen zur Verantwortung des Unternehmens und seiner Motive für derartige Äußerungen. Und sie löst auch verständliche Sorgen aus bei den Beschäftigen.“ Dass sich die Verhandlungen überhaupt so lange ziehen, sorgt bei der Opposition für Kritik. Für die FDP war der Vorvertrag schlichtweg ungenügend ausgearbeitet. Lisa Deißler (FDP), hessische Landtagsabgeordnete: „Es sind viele Fragen offen geblieben. Das könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass eine halbe Milliarde auf sechs Seiten verhandelt wurde. Auf sechs knappen Seiten. Und das hat offensichtlich nicht ausgereicht.“ Die Belegschaft in Gießen und Marburg hat eine weitere Sorge: Der in bisherigen Verhandlungen vom Rhön-Klinikum zugesicherte Schutz von Arbeitsplätzen könne nun wegfallen. Der […]