Technik

  • Automechanika-Messe in Frankfurt

    Automechanika-Messe in Frankfurt

    Die Automobilbranche hierzulande steckt in der tiefsten Krise – in den letzten Jahren sind über 100.000 Jobs in dieser Schlüsselbranche weggefallen und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Mit neuen Ideen und Impulsen will die Automechanika Frankfurt, die internationale Leitmesse für Ersatzteile und Zubehör, dem Trend entgegenwirken. Auch der hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat sich heute vor Ort angesehen, was die Branche zu bieten hat. Eine High-Tech-Innovation, made in Frankfurt: Zahlreiche Sensoren, verbaut in Lenkrad und Sitz eines VW, auch eine Wärmebildkamera ist an Bord. Gesundheitsdaten wie Herz- und Atemfrequenz, Gewicht und Körpertemperatur sowie Fahrweise werden erfasst und aufgezeichnet. So weiß das Auto stets, wie es dem Fahrer geht. Dr. Axel Glanz, Geschäftsführer Innovationen Institut Frankfurt „Die Daten sind hier bei uns in Europa sehr sicher, die Daten gehören dem Fahrer. Das ist entscheidend. Und mit den Daten kann er was anfangen. Er kann nämlich zum Beispiel Langfrist-Untersuchungen unterstützen, die sich dann anschauen, wie er vor einem Jahr gefahren ist, wie seine Gesundheit damals war, und wie es heute ist. Wir wollen eigentlich den Massenmarkt hier bedienen. Weil da hat man wirklich große Effekte, wenn man nämlich weniger Unfälle macht im Straßenverkehr und wir auch weniger gesundheitliche Probleme haben mit Fahrern, dann ist das natürlich toll, für die Gesellschaft.“ Rund 4.400 Aussteller aus mehr als 80 Ländern zeigen die ganze Bandbreite von Autoteilen. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. Ein Markt, der nach Angaben der Messe trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weltweit wächst. Rund fünf Prozent mehr Aussteller als vor zwei Jahren sind gekommen, ein breites Rahmenprogramm bietet über 500 Events. Wie sich die kriselnde Auto-Industrie hierzulande ankurbeln lässt, darüber informiert sich der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein heute vor Ort. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, […]

  • Bundesweiter Probe-Warntag

    Bundesweiter Probe-Warntag

    Was passiert, wenn in Rheinland-Pfalz und Hessen plötzlich der Ernstfall eintritt? Wie reagieren, wenn Terroristen das Stromnetz angreifen oder eine Flutkatastrophe wie im Ahrtal droht? Solche Szenarien sind auch angesichts der vielen Krisen weltweit nicht unwahrscheinlich. Und eines ist im Notfall entscheidend: Vorbereitet zu sein. In der sogenannten Resilienzwoche will die hessische Landesregierung dafür sensibilisieren, wie wir uns auf Krisen vorbereiten können. Und das startet gleich mal damit – überhaupt mitzubekommen, dass eine Gefahr bevorsteht. Ein schriller Ton, ein Vibrieren in der Hosentasche – und bei denen, die nichts vom bundesweiten Warntag wussten, ein großer Schreck. Das Signal, das heute um 11 Uhr auf die Handys gesendet wird, ist aber nur ein Probealarm. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Der Warntag ist ganz wichtig, er findet ja regelmäßig statt. Wir testen damit auch, ob unsere Warninfrastruktur intakt ist. Und darüber hinaus geht es aber auch darum, ein Zeichen in die Bevölkerung zu setzen.“ Das Zeichen: Krisenereignisse werden wahrscheinlicher – und können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Wir haben eine angespannte Sicherheitslage, das hängt auch mit der geopolitischen Lage zusammen, aber auch Extremisten im Inland versuchen die kritische Infrastruktur anzugreifen. Das kann auch beispielsweise ein Waldbrandereignis sein. Ich war im europäischen Ausland in diesem Sommer und habe dort auch auf meinem Handy einen Warnhinweis bekommen.“ Extremistische Anschläge und Drohnenangriffe zu verhindern, ist Aufgabe des Staates. Aber auch die Bevölkerung kann sich vorbereiten und einen Notvorrat anlegen. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Es geht nicht darum, Panik zu schüren. Aber wir müssen vorbereitet sein auf unterschiedliche Situationen. Und da ist es erforderlich, dass auch jeder einzelne mitmacht.“ Dass der in Anbetracht prall gefüllter Supermarktregale nötig sein könnte – für viele eher eine theoretische Überlegung. Barbara Voß „Also Notvorrat in dem Sinne, dass ich Wasservorräte anlege. Aber größere Vorräte, das machen ich und […]

  • Tag des offenen Denkmals in Speyer

    Tag des offenen Denkmals in Speyer

    Am Sonntag ist „Tag des offenen Denkmals“. Tausende historische Bauwerke, die normalerweise nicht für Besucher zugänglich sind, öffnen dann ihre Pforten. Zum größten Kulturevent Deutschlands brechen jedes Jahr mehrere Millionen Besucher zu Streifzügen durch die Vergangenheit auf. zum Beispiel zur alten Baumwollspinnerei in Speyer. Sie thront imposant über der Stadt Speyer. Sie ist ein Denkmal und ein Zeugnis für die Bedeutung der Textilindustrie in der Pfalz. Die alte Baumwollspinnerei wird 1889 erbaut. Hier wird bis in die 1960er Jahre Baumwolle verarbeitet. Heute lagern in den Hallen über eine Million Objekte des Historischen Museums der Pfalz und der Rheinland-Pfälzischen Landesarchäologie. Simone Heimann, Direktorin Historisches Museum der Pfalz „Wir haben ein separates Depot nur für die Schwerlast, für die Steine. Wir haben ein ungefähr 4000 Quadratmeter großes Depot nur für archäologische Funde. Wir haben ein kulturhistorisches Depot, ein Textildepot, ein Glaslager, ein Grafikdepot, ein Gemäldedepot, ein Fahnendepot. All diese Objekte werden hier verwahrt.“ Für die Besucher zu sehen sind am Sonntag alte Skelette und mystische, seltsam aussehende Skulpturen aus der Keltenzeit. Neben antiken Sammlungsgegenständen wird auch Kurioses aus der Neuzeit vorgestellt. Wie zum Beispiel ein Pop Art-Burgdrache. Außerdem gibt es Informationen zur Geschichte der alten Baumwollspinnerei. Ein Industriedenkmal, das Anfang des 20. Jahrhunderts abbrennt und danach sofort wieder aufgebaut wird. Bettina Hünefauth, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz „Wir haben keinen Ablaufplan. Weil wir eine Auswahl treffen müssen: Hier lagern so viele Objekte, dass wir gar nicht alle vorstellen können. Sodass wir eben entsprechend die Highlights aus allen Epochen herausgezogen haben und darüber berichten werden.“ Zu sehen ist auch dieser Miniatur-Wohnwagen. Er stammt aus dem sogenannten „Liliputaner-Dorf“ des Holiday Parks in Haßloch. Bis Mitte der 1990er Jahre leben dort 15 kleinwüchsige Menschen und werden wie Märchenfiguren ausgestellt. Vor 30 Jahren noch Realität, heute kaum fassbar. Der Wohnwagen wird am Sonntag zum ersten Mal in Speyer […]

  • Darmstädter Forscher wollen Städte im Krisenfall mit Strom versorgen

    Darmstädter Forscher wollen Städte im Krisenfall mit Strom versorgen

    Mehrere mutmaßliche Sabotageakte bundesweit auf die Stromversorgung haben jüngst auch bei uns die Angst vor einem Blackout geschürt. Ein stundenlanger Stromausfall. Die Technische Universität in Darmstadt forscht schon seit längerem an einem Projekt, um Häuser im Notfall unabhängig vom Stromnetz zu machen. Doch es gibt auch Haken. Was tun, wenn im Krisenfall flächendeckend der Strom ausfällt? An der TU Darmstadt sieht man die Lösung in diesem Modelhaus auf dem Unicampus, das sich im Ernstfall selbst mit Strom versorgen kann. Ein Projekt, das auch für Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus gerade nach den jüngsten Sabotageakten umso wichtiger ist. Kristina Sinemus (CDU), Digitalministerin Hessen „Dass nämlich Krisen nicht irgendwie ein theoretisches Gebilde sind, sondern dass das Thema Blackout tatsächlich auch real stattfinden kann. Wir müssen resilienter werden, wir müssen widerstandsfähiger werden. Wir haben die Techniken, wir zeigen das mit diesem Projekt.“ Das vom Land Hessen mit vier Millionen Euro geförderte Projekt hat Solaranlagen direkt in die Außenwände verbaut und erzeugt damit seinen eigenen Strom. Im Falle eines Stromausfalls könnte das Haus auch weitere Gebäude auf dem Campus versorgen. Bis diese Idee aber auch an anderen Orten Schule macht, scheint es noch ein langer Weg zu sein. Prof. Florian Steinke, TU Darmstadt „Diese Zusammenschaltung verschiedener kleiner Inseln zu einer größeren Insel, die dann auch mehr Personen und Lasten versorgen kann, ist neu. Und bis wir das in der Breite sehen können, braucht es vor allem auf der organisatorischen Ebene noch mehr Anstrengungen.“ Das Problem: Nicht jedes mit Photovoltaik ausgestattete Haus kann seinen überschüssigen Strom ins Netz einspeisen. Oder seine Anlage würde sich aus Sicherheitsgründen abschalten, sobald es vom Stromnetz getrennt ist. Vielen Hausbesitzern mit Solaranlagen wären die technischen Möglichkeiten gar nicht bewusst, sagt die Digitalministerin und sieht den Bund in der Pflicht. Kristina Sinemus (CDU), Digitalministerin Hessen „Ich werden nicht müde, das auch auf […]

  • Foto-Künstler Moritz Koch schafft es nach New York

    Foto-Künstler Moritz Koch schafft es nach New York

    Ein Mainzer in New York. Moritz Koch kommt gerade von der ältesten und renommiertesten Foto-Kunst-Messe der Welt. Es läuft derzeit richtig gut für den 26-Jährigen. Auch in Berlin wird seine Kunst zurzeit ausgestellt. Wir haben den Fotografen daheim in seiner Heimat getroffen. Auf der Laubenheimer Höhe. Dort kann er in Ruhe über neue Projekte nachdenken. „Also das ganz Besondere hier ist für mich, dass man einfach den Gedanken freien Lauf lassen kann und so einen Ruhepol hat, mitten in der Natur steht, aber doch noch relativ zentral in Mainz ist, und das ist für meine Arbeit, für mich selbst sehr wichtig. Dass man diesen Ort hat, an dem man seinen Gedanken freien Lauf lassen kann, um auch diese großen Projekte eben zu planen, sich auszudenken.“ Von der Laubenheimer Höhe aus, kann Moritz Koch auf den Feldberg im Taunus blicken. Dort hat er im vergangenen Sommer, nach monatelanger Vorbereitung einen ganzen Tag lang ein einziges Foto inszeniert. Mit 150 Komparsen und einem Team von rund 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Moritz Koch, Foto-Künstler „Und dann dieses eine Filmstill nur zu haben. Nicht wie im Film eben, eine Geschichte anhand von 25 oder 30 Bildern pro Sekunde zu erzählen, sondern wirklich nur an einem einzigen Frame, das hat für mich immer was unheimlich Faszinierendes ausgelöst. Irgendwie habe ich nach einem universellen Ausdrucksmedium gesucht, das nicht an der Sprache scheitert, und habe das dann in der inszenierten Fotografie, in der groß inszenierten Fotografie gefunden.“ Moritz Koch ist Autodidakt. Als Kind hat er angefangen zu fotografieren. Mit einer normalen kleinen Kamera. Für seine gigantischen Fotoproduktionen, wie hier auf dem Mainzer Hauptfriedhof, stellen das Equipment Sponsoren und Freiwillige helfen vor und hinter der Kamera. Als einer der jüngsten Künstler überhaupt bekommt der 26-Jährige vergangenen Herbst eine Einzelausstellung im Mainzer Landesmuseum mit Besucherrekord. In diesem Frühjahr dann die Reise […]

  • Kontrolle von Stromleitungen aus dem Hubschrauber

    Kontrolle von Stromleitungen aus dem Hubschrauber

    Damit der Strom bei Ihnen zu Hause sicher aus der Steckdose kommt, müssen jährlich tausende Kilometer Hochspannungsleitungen kontrolliert werden. Denn die sind draußen Wind und Wetter ausgesetzt und können auch mal Schaden nehmen. Wir haben einen der größten deutschen Netzbetreiber bei einer solchen Kontrolle im Westerwald begleitet – und die geschieht per Helikopter. Abflug für das Team der Stromleitungskontrolle, hier an der Umspannanlage Dauersberg bei Betzdorf im Kreis Altenkirchen. An Bord des Helikopters: Neben dem Piloten auch zwei Mitarbeiter des Netzbetreibers Amprion. Ihre Aufgabe: Beim Überflug bestimmte Bauteile genau in Augenschein nehmen und Auffälligkeiten mit der Kamera dokumentieren. Lucian Grümer, Projektsprecher Amprion „Unsere Leitungen sind dauerhaft der Witterung ausgesetzt und über Jahrzehnte hinweg kann es da zu Abnutzungserscheinungen kommen. Das ist ganz normal, das ist typisch auch für so Freileitungen. Von daher kann es zu Schäden an den Isolatoren kommen, zu Schäden an den Bündelabstandshaltern oder eben auch zu Seilschäden. Und genau die Schäden müssen wir eben identifizieren und dann ausbessern.“ Identifiziert werden mögliche Materialschäden oder gelockerte Abstandshalter bereits während des Fluges. Oder erst danach, bei der Auswertung der hochaufgelösten Fotos. Dazu muss der Pilot den Helikopter möglichst nah an die kritischen Stellen heran fliegen. Gutes Wetter, langjährige Erfahrung und eingespielte Abläufe – darauf kommt es auch im weiteren Verlauf an, wenn Monteure in luftiger Höhe die notwendigen Reparaturen durchführen. Oberstes Gebot: Die Sicherheit im laufenden Betrieb. Lucian Grümer, Projektsprecher Amprion „Wir arbeiten nur im spannungsfreien Zustand. Das bedeutet, dass die Stromleitung freigeschaltet wird. Also, dass kein Strom über die Leitung fließt. Und dann kann man an der Leitung arbeiten. Der Strom fließt in der Zwischenzeit über eine andere Leitung. Und die Stromversorgung ist zu jeder Zeit auch dann sichergestellt.“ Regelmäßig kontrolliert wird auch vom Boden aus. Vor allem Masten und Fundamente. Mittlerweile kommen längst auch Drohnen zum Einsatz. Mit dem Hubschrauber geht’s aber deutlich […]

  • Bahn untersucht Fischbestände

    Bahn untersucht Fischbestände

    In Frankfurt wird gerade ein milliardenschweres Infrakstrukturprojekt umgesetzt. Die nordmainische S-Bahn soll die Mainmetropole an Hanau anbinden. Die riesige Baustelle wirkt sich auch auf die umgebende Natur aus. Die Deutsche Bahn untersucht deshalb den ökologischen Zustand eines Sees entlang der geplanten Strecke. Ein Motorboot schippert über den großen Weiher im Frankfurter Ostpark. Mit einem Köcher, um Fische für Untersuchungen einzufangen. Das Besondere: Der Köcher kann leicht unter Strom gesetzt werden – Elektrofischen nennt sich das. Klingt etwas martialisch, ist aber eine gängige Methode. Alexander Schmitt, Projektingenieur Deutsche Bahn „Sobald die Fische in Richtung Köcher kommen oder eben andersrum, werden die kurz betäubt. Und können dann mit dem Köcher aufgenommen werden. Diese Betäubung dauert in der Regel wirklich nur wenige Sekunden. Die tragen da keine Beeinträchtigung davon, die verkraften das ziemlich gut.“ Kurz darauf wuseln die Fische im Behälter auch schon wieder umher. Hintergrund des ganzen ist eine geplante Bahnstrecke in der Nähe: Mit der „nordmainischen S-Bahn“ soll die Verbindung zwischen Frankfurt und dem Hanauer Hauptbahnhof in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Ein möglicher Knackpunkt: Vom Ostparkweiher 800 Meter entfernt liegt der ehemalige Ostbahnhof. Dort am Danziger Platz wird eine neue S-Bahn-Station gebaut. Damit in den Tiefbau kein Wasser eintritt, muss das Grundwasser abgesenkt werden. Das könnte sich auf den benachbarten Weiher auswirken. Sollte auch hier das Grundwasser sinken, könnte das abgepumpte Wasser von der Baustelle in den Weiher umgeleitet werden. Zuvor muss aber der ökologische Zustand des Gewässers untersucht werden. Alexander Schmitt, Projektingenieur Deutsche Bahn „Eine extrem wichtige Grundlage ist zu wissen: Was für Fische leben hier eigentlich, wie ist die Fischfauna in diesem Weiher aufgebaut? Sind das jetzt Arten, die wirklich hoch angepasst sind hier auf so einen Lebensraum? Oder sind das eher Arten, die überall einfach gut zurecht kommen.“ An diesem Vormittag gehen vor allem Karpfen ins Netz, nichts Ungewöhnliches. […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Kelkheim: Polizei sucht Videos der Tat – Bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen – Verkehrssünder zahlen Millionen in Landeskasse Anmoderation: Nur wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod eines 22-jährigen Studenten in Trier, ist dort jetzt eine 29-jährige Studentin tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten ihre Verletzungen auf ein Tötungsdelikt hin. Weitere Details nannte sie nicht. Die Universität Trier hat für Donnerstag eine Gedenkveranstaltung geplant. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Meldungen an diesem Dienstag. Kelkheim: Polizei sucht Videos der Tat Nach der Gewalttat in Kelkheim in der vergangen Woche hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Die Ermittler bitten darum, über dieses Portal Videos oder Fotos hochzuladen, die der Polizei dabei helfen könnten, den Ablauf der Tat zu rekonstruieren. Zeugen, die Aufnahmen oder andere Hinweise übermitteln, müssen dabei keine Nachteile oder eigene Strafverfolgung befürchten. Am Dienstag vergangener Woche soll ein 60 Jahre alter Mann in Kelkheim in der Frankfurter Straße seine 58 alte Ehefrau mit mindestens 30 Messerstichen getötet haben. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen Die deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen deutschen Bahnhöfen. Bis zum 15.Oktober soll die Maßnahme umgesetzt sein. Im Frankfurter Hauptbahnhof gilt ein Verbot bereits seit dem 01. Mai. Die Einhaltung werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht. Wer bei illegalem Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es weiterhin nicht. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss Verkehrssünder zahlen Millionen in Landeskasse Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr rund 120 Millionen Euro durch Bußgelder eingenommen, die wegen Verkehrsverstö0en verhängt wurden. Das waren rund 10 Millionen Euro mehr als 2024. Das hat heute das Innenministerium in Mainz mitgeteilt. Die Zahl der Bußgeldverfahren stieg im vergangenen Jahr auf 2,6 Millionen. In mehr als 90 Prozent der […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Krise in der Chemiebranche verschärft sich – AOK verzeichnet Höchststand bei Betrugshinweisen – Große Spanne bei Elektroauto-Neuzulassungen Krise in der Chemiebranche verschärft sich Der Verband der Chemischen Industrie mit Sitz in Frankfurt hat heute seine Halbjahres-Bilanz veröffentlicht. Im ersten Halbjahr sank die Produktion um drei Prozent, der Umsatz fiel auf 106 Milliarden Euro. Besonders alarmierend sei, dass die Investitionen im dritten Jahr in Folge rückläufig seien. Auch beim weltweit größten Chemie-Konzern BASF in Ludwigshafen bleibt die Lage wegen hoher Kosten und schwacher Exporte angespannt. Der Verband fordert dringende Reformen für den Industriestandort. (34) AOK verzeichnet Höchststand bei Betrugshinweisen Die Krankenkasse AOK Hessen meldet mit über 1.200 Hinweisen auf Abrechnungs-Betrug in den Jahren 2024 und 25 einen historischen Höchststand. Besonders auffällig sind Fälle im Bereich der häuslichen Kranken- und Pflegeversicherung. Als Reaktion auf diesen massiven Betrug – von gefälschten Rezepten bis zu nicht erbrachten Leistungen – hat die AOK Hessen inzwischen rund 200 Strafanzeigen erstattet und Beträge in Höhe von 4,8 Millionen Euro zurückgefordert. (35) Große Spanne bei Elektroauto-Neuzulassungen Im ersten Halbjahr waren rund 30 Prozent der neu zugelassenen Autos in Rheinland-Pfalz reine Elektrofahrzeuge. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Kraftfahrt-Bundesamtes. Mit diesem Rekordwert führt Rheinland-Pfalz aktuell das bundesweite Ranking an. Hessen liegt mit nur 21 Prozent deutlich dahinter und bleibt unter dem Bundesdurchschnitt von knapp 25 Prozent..Im gesamten Vorjahr hatte der Anteil der reinen Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen noch unter 20 Prozent gelegen.

  • Weltrekord im Lok-Ziehen

    Weltrekord im Lok-Ziehen

    Zeit für einen außergewöhnlichen Weltrekordversuch. Seit vielen Jahren gehört das traditionell zum Speyerer Brezelfest. Nach einem Tanzweltrekord wurde es an diesem Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes gewichtiger. Auf dem Gelände des Speyerer Technik Museums hieß es: „Anpacken!“ Im Mittelpunkt: eine ganz besondere Zahl. Eine Lok mit 111 Tonnen Gewicht. 111 Menschen. Und genau 111 Meter bis zum Weltrekord. Insgesamt haben sich 19 Teams für den Kraftakt angemeldet. Mit dabei sind Sport- und Freizeitvereine, Unternehmen und Freundesgruppen. Die Motivation ist groß. „Auf geht’s AC, MAINZAAA MAINZAAA, Brezel HU Brezel HU, Altportelhupser immer voll dabei!“ Seit 116 Jahren richtet der Verkehrsverein Speyer das Brezelfest aus. Mit der Aktion startet er bereits den vierten Anlauf auf einen Weltrekord. Uwe Wöhlert, Vorsitzender Verkehrsverein Speyer „Zum einen glaube ich geht’s nicht um schiere Kraft, sondern es geht zunächst mal um einen gleichförmigen Rhythmus zu finden, Technik ist ganz wichtig, wir haben jemand, der sich professionell mit dem Tauziehen beschäftigt hat, der auch die Kommandos gibt von „Hebt an“ und dann das ‚Ziehen‘ und das muss gut und gleichförmig funktionieren, dass nicht nur Physik, sondern auch dieser Gemeinschaftsgeist ein tolles Ergebnis erreichen kann.“ Doch wie bereitet man sich auf so einen Kraftakt vor? „Wir haben die S-Bahn gezogen, von Limburger Hof bis Mannheim.“ „Ganz viel Strategie, Kopf, Visualisierung, das muss reichen für heute.“ „Hartes Training, Weinschorle, und gestern auf dem Brezelfest natürlich.“ Damit bei der Aktion nichts schiefgeht, wurde die Sicherheit monatelang vorbereitet. Statik, Seile und Befestigungen – alles ist genau geplant und geprüft. Einmal kurz aufwärmen und dehnen, dann gibt’s das Startkommando. Der Zug rollt los, überraschenderweise ganz ohne große Mühe – die Weinschorle scheint also geholfen zu haben. Mit vereinten Kräften ziehen die Mannschaften die Lok vor den Zuschauern über die Gleise. Und dann geht alles ganz schnell. Nach nicht einmal zwei Minuten […]

  • Kraftwerk leidet unter zu warmem Rheinwasser

    Kraftwerk leidet unter zu warmem Rheinwasser

    Unsere Flüsse heizen sich auf – mit schwerwiegenden Folgen. Heute hat Rheinland-Pfalz die Warnstufe 2 ausgerufen. Was das für Mensch und Natur bedeutet – das haben wir uns heute angeschaut. Dauerhaft über 27 Grad im Rhein, das sagen diese Messinstrumente an der Theodor-Heuss-Brücke. Hier bei Mainz werden die Temperaturen von der Rheinwasser-Untersuchungsstation ganz genau im Blick behalten. Denn mit steigenden Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt, das ökologische Gleichgewicht wird gestört. Das bedeutet vor allem für die Fische: mehr Stress. Dr. Jochen Fischer, Leiter Gewässerschutz RLP „Die Fische können nicht schwitzen wie wir Menschen, die sind voll und ganz auf die Umgebungstemperatur angewiesen. Eine Temperaturerhöhung um 10 Grand verdoppelt bis verdreifacht den Energiebedarf dieser Tiere. Und damit auch den Sauerstoffbedarf. Und da beginnt der Teufelskreislauf.“ Ein paar Kilometer flussabwärts: Das Mainzer Kraftwerk zieht pro Stunde bis zu 80.000 Kubikmeter Wasser aus dem Rhein, um seine Turbinen zu kühlen. Das Wasser wird dann erwärmt wieder zurück in den Fluss gepumpt. Genau diese Temperaturen muss das Kraftwerk bei Warnstufe 2 nun ganz genau kontrollieren und alternative Kühlmöglichkeiten prüfen. Ab dauerhaften 28 Grad im Rhein droht die nächste Warnstufe: Dann könnte das Werk sogar ganz abschalten müssen, soweit kam es bisher aber noch nie. Thomas Schipper, Techniker Kraftwerke Mainz „Also ich hab’s bisher noch nie erlebt, bisher haben wir immer Glück gehabt. Aber es war immer schon mal knapp davor gewesen.“ Eine Abschaltung würde aber nicht bedeuten, dass in Mainz kein Strom mehr produziert werden kann. Im Notfall könnte der Betrieb auf dieses Blockheizkraftwerk gleich nebenan zurückgreifen. Das muss nicht mit Wasser gekühlt werden. Marcus Langer, Geschäftsführer Technik Kraftwerke Mainz „Das ist ein Gasmotorenkraftwerk, das können wir unabhängig von der Rheinwassertemperatur immer mit 100 Megawatt elektrisch betreiben. Am Ende gibt es Regularien, an die wir uns halten, Gesetzmäßigkeiten. Und wenn wir dann tatsächlich abstellen müssten, […]

  • Schulfach Digitale Bildung

    Schulfach Digitale Bildung

    Ob Geld überweisen, den Sommerurlaub buchen oder sich zum Abendessen verabreden – vieles lässt sich schon lange selbstverständlich online erledigen. Immer mehr Bereiche unseres Alltags verlagern sich ins Digitale und gerade Kinder und Jugendliche verbringen mehrere Stunden täglich im Internet. Um sie auf die Chancen und Herausforderungen vorzubereiten, haben einige kirchliche Schulen in Hessen das Unterrichtsfach „Digitale Bildung“ eingeführt. „Heute machen wir das Thema ‚Alles Google, oder was?‘. Wir wollen uns heute ein bisschen mit der Internetrecherche beschäftigen. Und dafür habe ich euch einen Arbeitsauftrag mitgebracht.“ DiBi-Unterricht bei Frau Frech in der 5a. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren auf ihren iPads nach ihrem Lieblingstier und nehmen die Suchergebnisse kritisch unter die Lupe. Welche Webseiten eignen sich als Quelle für ein Biologie-Referat – und welche eher nicht? Unter anderem solche Recherchekompetenzen sollen im Fach „Digitale Bildung“ vermittelt werden. Janina Frech, Lehrerin Digitale Bildung „Das eine ist das digitale Handwerkszeug, also wirklich so ganz banal die Hardware und wie sie zu bedienen ist. Dann haben wir das ‚Digitale Ich‘, also welche Daten gebe ich von mir in den Kosmos des Internets. Dann haben den großen Block ‚Rechte‘. Und zwar meine ganz persönlichen Rechte, aber auch die der anderen, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht. Und das Vierte, was uns hier auch an der christlichen Privatschule ganz wichtig ist, ist die ethische Komponente: das Miteinander im Digitalen Raum.“ An der privaten Bischof-Neumann-Schule in Königstein ist „Digitale Bildung“ fest im Stundenplan verankert. Möglich macht das der katholische Träger. Für Schüler der staatlichen Schulen in Hessen ist das vergleichbare Fach „Digitale Welt“ ab dem kommenden Schuljahr dagegen nicht mehr verpflichtend. Dabei sollte Digital-Unterricht für Frau Frech an modernen Schulen eigentlich selbstverständlich  sein. Janina Frech, Lehrerin Digitale Bildung „Unser Leben wird global, im Allgemeinen immer digitaler. Und es ist ganz, ganz wichtig, sich damit auch in der Schule auseinanderzusetzen. Wir […]

  • KI-Konferenz der TU Darmstadt

    KI-Konferenz der TU Darmstadt

    Die Künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch und soll uns helfen, die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Auch Flugdrohnen werden immer intelligenter und besser – zu sehen bei uns in der Region an der TU Darmstadt. Dieser kleine Flattermann ist ein völlig neuer Typ Drohne. Mit Flügeln wie bei einem Schmetterling statt Propellern wie bei seinen herkömmlichen Kollegen. Damit kann diese Drohne auch näher an Menschen heranfliegen. Im Schwarm sollen die neuen Fluggeräte zudem lernen, ähnlich wie Insekten oder Vögel Probleme gemeinsam zu lösen. Sie kommunizieren per WLan miteinander und könnten künftig etwa in der Landwirtschaft und in Gewächshäusern eingesetzt werden. Guido de Croon, Professor für KI „Ich kann in Gewächshäuser fliegen und dann sehen, ob es den Pflanzen gut geht oder sie krank sind. Und die Fläche kann er mit anderen Drohnen verteilen. Dann müssen sie kommunizieren, kommunizieren.“ Und per künstlicher Intelligenz selbständig entscheiden, wer welche Aufgabe übernimmt. Kollektive Schwarmintelligenz, das ist auch das große Thema bei einer internationalen Konferenz der Technischen Universität Darmstadt. Hier gibt es weit mehr zu sehen als Schmetterlingsdrohnen: Ein schwebender Roboter, der künftig in Weltraumstationen zum Einsatz kommen könnte. Neue Möglichkeiten für Mangnetschwebebahnen. Oder hunderte von Mini-Robotern, die nicht nur das Schwarmverhalten erkunden, sondern sich gegenseitig mit Kondensatoren aufladen. Viele Ideen, die auch die TU Darmstadt weiter voranbringen sollen. Prof. Roderich Groß, Leiter Cyber-Physik TU Darmstadt „Die TU Darmstadt ist eine der weltweit führenden Universitäten der KI-basierten Robotik, das heißt Roboter, die lernen können, die die Umgebung verstehen.“ Und so vielleicht auch verstehen, wie man künftig nicht mehr im Verkehrsstau stehen könnte. Zurück zu den Drohnen: Die könnten uns künftig immer häufiger unterstützen. Prof. Roderich Groß, Leiter Cyber-Physik TU Darmstadt „Vielleicht auch in Katastrophenszenarien, wenn viele Systeme ausfallen. Die Handysysteme, der Strom, wie man es z.B. aus dem Ahrtal kennt, bei dieser Flut. Und […]

  • Messungen der Tiefenwärme

    Messungen der Tiefenwärme

    Wärme aus der Tiefe statt Öl und Gas – Darum geht es bei der sogenannten Geothermie. Ihre Nutzung könnte ein wichtiger Baustein für die Energieversorgung der Zukunft sein. Um zu erforschen, wo im hessischen Oberrheingraben Tiefenwärme gewonnen werden kann, läuft derzeit eine groß angelegte Messkampagne aus der Luft. Ein speziell ausgestattetes Flugzeug startet vom Flughafen Speyer und sammelt Daten über den Untergrund.   Wie kann die klimaneutrale Wärmeversorgung der Zukunft aussehen? Eine mögliche Antwort lautet: Geothermie. Dabei wird heißes Wasser gefördert, das tief im Untergrund gespeichert ist. Um herauszufinden, wo sich geeignete Reservoirs befinden, müssen umfangreiche Daten über den Untergrund gesammelt werden – und genau das geschieht derzeit aus der Luft.  Dr. Kristian Bär, Geowissenschaftler Vulcan Energy: „Das Flugzeug hat drei verschiedene Messwerkzeuge an Bord. Das heißt zum einen wird das Schwerefeld der Erde gemessen. Zum anderen Abweichungen beim Erdmagnetikfeld. Da sehen wir dann je nach Gesteinsart deutliche Unterschiede. Und können aus den Daten dann, wenn die flächenhaft erhoben werden, ein 3D-Modell des Untergrundes aufbauen.“  Was von außen fast historisch wirkt, ist im Inneren mit moderner Messtechnik ausgestattet. Gravitation und Magnetfeld der Erde können Auskunft über die Beschaffenheit des Untergrundes geben. Dr. Kristian Bär, Geowissenschaftler Vulcan Energy: „Wir brauchen Gesteine, die Hohlräume, das heißt die wie ein Schwamm natürliche Poren haben, in denen Wasser gespeichert werden kann. Und in denen das Wasser vor allem auch fließen kann, wenn wir’s dann mit unseren Bohrungen rausholen wollen. (…). Und am besten geeignet sind im Oberrheingraben, Graben sagt’s in dem Fall, es ist quasi ein Bruchsystem, in denen das Gestein an vielen Stellen gebrochen ist. Und diese Brüche sind quasi zusätzliche Wasserwegsamkeiten, das heißt Strukturen, in denen das Wasser fließen kann.“   Das Wasser, das in Poren und Brüchen zirkuliert, kann je nach Tiefe Temperaturen von bis zu 220 Grad Celsius erreichen. An der Oberfläche kann diese Hitze dann […]

  • Kochroboter in Frankfurter Restaurant

    Kochroboter in Frankfurter Restaurant

    Schwere Töpfe schleppen, dauerhafte Rührbewegungen, die Arbeit eines Kochs ist ein echter Knochenjob. Den will ein Restaurant in Frankfurt mit maschineller Hilfe erleichtern. Ein vietnamesisches Restaurant in Frankfurt hat sich einen Kochroboter angeschafft. In bis zu acht Töpfen gleichzeitig kann hier gekocht werden. Gesteuert vom Kochroboter, der sich mit einem Arm um die Gerichte auf den Herdplatten kümmert und mit einem anderen Arm Töpfe spült und das Essen ausgibt. Pausen braucht er nicht, Erschöpfung kennt er nicht. Thu Dinh, Vipho Frankfurt: Das ist eine absolute Arbeitserleichterung für alle Köche. Und wir hoffen durch diese Erleichterung der Arbeit mehr Nachwuchs, die sich für diesen Beruf als Koch interessieren und erlernen möchten, damit wir irgendwann das Problem mit dem Fachkraftmangel in Deutschland mit der Zeit beseitigen können.  Keine schweren Töpfe mehr schleppen, kein spritzendes Fett. Seit Januar hat das Vipho den Roboter in Betrieb. Als die Essensbestellungen immer mehr werden, beschließen Thu Dinh und ihr Mann, eine zweite Filiale zusätzlich zu ihrem normalen Restaurant zu eröffnen, extra nur für Lieferessen, ausgestattet mit dem Kochroboter. Die Köche müssen am Roboter programmieren, wie was gekocht werden muss und die Zutaten hineinfüllen. Die holt sich dann der Roboter selbstständig zur richtigen Zeit und kocht sie in den Töpfen. 200 mal am Tag. Die Inhaber wissen aber auch: Thu Dinh, Vipho Frankfurt: Es ist immer noch ein Gerät. Ein Gerät kann auch immer zum Ausfall kommen. So wie Menschen können auch mal erkrankt sein und nicht zur Arbeit erscheinen. Deshalb haben wir auch eine kleine Backup-Küche, damit wir immer noch das Essen, falls es dann zu größeren technischen Problemen kommt, dass die Köche das immernoch das Essen selber kochen und wir somit den Gästen das Essen liefern können.  Von Hand gekocht wird auch im Hauptrestaurant noch. Und das sei auch gut so, meint Thu Dinh, denn […]