Gesundheit

  • Tanzen gegen die Parkinson-Erkrankung

    Tanzen gegen die Parkinson-Erkrankung

    Morgen ist Welt-Parkinson-Tag! Dieser Tag soll auf eine neurologische Krankheit aufmerksam machen, die vor allem zu Bewegungsstörungen führt. Dabei ist es für die Betroffenen besonders wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Das können sie zum Beispiel in der Tanzgruppe „Connect“ in Frankfurt. Einmal pro Woche trifft sie sich im Museum für Kommunikation, um gegen die Krankheit anzutanzen. Wenn sie tanzt, dann fühlt sich Dorothea Warns-Ventulett frei, befreit von den Symptomen ihrer Krankheit. Seit sieben Jahren hat sie Parkinson. Dorothea Warns-Ventulett, Parkinson-Patientin „Es ist ein freies Tanzen, frei nach Intuition und eröffnet Bewegungsräume, die sich manchmal durch Parkinson verschließen. Finger einzeln kontrolliert öffnen und schließen, weiche Bewegungen, kontinuierliche Bewegungen. Oft ruckelt das oder sperrt oder es gibt so einen Rigor oder so spastische Elemente durch Parkinson.“ Tanzen in der Gruppe macht ihr Mut. Weil sich hier jeder genauso bewegen kann wie es eben noch geht. Ohne Druck in einem geschützten Raum. Christian Rietschel und  Gerhild Frasch haben die Tanzgruppe „Connect“ vor etwa einem halben Jahr gegründet. Christian Rietschel hat selbst seit 20 Jahren Parkinson. In Zürich hat sich das Paar eine ähnliche Tanzgruppe angeschaut und beschlossen: So ein Projekt soll es auch in Frankfurt geben. Christian Rietschel, Gründer der Tanzgruppe „Tanzen ist neurologisch gesehen die beste Medizin für Parkinsonkranke. Weil sich die Synapsen, also die Verbindungen im Gehirn, dadurch wieder erneuern und weniger absterben. Von daher ist es ne Tätigkeit, die sehr heilsam ist.“ Jede Woche gibt es Livemusik von Musikern aus dem Opernorchester. Tanztherapeutinnen leiten die Gruppe an. Mitmachen kann jeder, der neurologisch erkrankt ist. Gerhild Frasch, Organisatorin „Connect“ „Manche können einfach noch ganz fantastisch frei tanzen, das haben Sie gesehen, springen sogar und andere sind doch mehr oder weniger am Stuhl gefesselt. Probieren aber aufzustehen mit der Lockerheit und bewegen sich dann eben mit dem Rollator oder wenn sie jemand […]

  • Bilanz: Zwei Jahre Cannabisgesetz

    Bilanz: Zwei Jahre Cannabisgesetz

    Vor zwei Jahren trat die Teillegalisierung von Cannabis in Kraft. Wir ziehen mit einem Cannabis-Club in Butzbach und dem hessischen Innenminister Bilanz. Cannabis-Anbau unter Laborbedingungen – mit Lizenz in Deutschland seit zwei Jahren legal. Club-Mitglieder bauen gemeinsam an und profitieren von der Ernte. Klingt einfach, kommt aber trotzdem nicht so recht in Schwung. Phillip Deiters hat den Club „Utopia“ mitgegründet. Wegen großer bürokratischer Hürden sei das nicht einfach gewesen. Hinzu kommen strenge Regelungen wie ein Verbot von Außenwerbung am Club-Haus. Deiters hätte sich gewünscht, dass… Phillip Deiters, Gründer Cannabis-Club „Utopia“ „… die Behörden eine einzige Behörde für ganz Deutschland ist. Und dementsprechend die Auslegung von den Behörden nicht strikter oder weniger strikt ausfallen. Als Beispiel Bayern, kein einziger Club baut dort an. Hessen war jetzt auch nicht grade einfach, eine Lizenz zu bekommen, wir haben acht Monate gebraucht, um eine Lizenz zu bekommen.“ Nur etwa 70 Mitglieder zählt der Club aktuell. Zu wenige, um die laufenden Kosten zu decken. Das Werbeverbot macht es zudem schwer, Interessierte zu erreichen. Viele, die von dem Club wissen, schrecken vor einer festen Mitgliedschaft zurück. Die Folge: Viele Gelegenheitskonsumenten kaufen sich ihr Gras nach wie vor beim Dealer. Dabei war eines der zentralen Ziele des Gesetzes, den Schwarzmarkt einzudämmen. „Gescheitert“, sagt Hessens Innenminister Roman Poseck. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Der Konsum kann nicht über legale Wege abgedeckt werden. Der Konsum ist angestiegen, weil das Signal gesendet wurde, dass Cannabis-Konsum jetzt legal ist. Die Anbauvereinigungen, die es gibt, aber auch die Möglichkeit, zuhause anzubauen reichen bei Weitem nicht aus, um den Markt abzudecken.“ Eine Einschätzung, die auch Phillip Deiters teilt. Ihm geht das Gesetz deshalb nicht weit genug. Wenn Legalisieren, dann richtig. Phillip Deiters, Gründer Cannabis-Club „Utopia“ „Um einen Schwarzmarkt richtig austrocknen zu können braucht es legale Geschäfte, wo die Leute unproblematisch reingehen können, ihr […]

  • Intelligente Nabelklemme überwacht Gesundheit von Neugeborenen

    Intelligente Nabelklemme überwacht Gesundheit von Neugeborenen

    Wenn ein Baby auf die Welt kommt, werden nicht nur Größe und Gewicht, sondern auch Vitalwerte wie Herzschlag und Atmung gecheckt. Dauerhaft überwacht werden diese allerdings nur, wenn es einen Anlass gibt. Doch auch bei Kindern, die auf den ersten Blick gesund wirken, gibt es immer mal wieder Komplikationen nach der Geburt. Forscher aus Fulda und Friedberg haben für diese Herausforderung nun eine intelligente Lösung. Die kleine Leona hat gerade das Licht der Welt erblickt. Noch hängt sie an der Nabelschnur. Die klemmt die Ärztin zuerst mit einer Nabelklemme ab, bevor sie sie durchschneidet. Wenn es nach Forschern der Hochschule Fulda und der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg geht, soll eine Nabelklemme künftig nicht nur den Blutfluss stoppen, sondern gleichzeitig auch die Gesundheit des Neugeborenen kontrollieren. Jannos Siaplaouras, Kinderkardiologe Hochschule Fulda „Ziel unseres Projektes ist, dass wir Vitalparameter, also Atmung und Puls, anders als bisher über Elektrik oder wie hier mittels Licht, hier über mechanische Daten, also über Beschleunigungsmessung übermitteln wollen. Das wäre eine dritte Möglichkeit, Atmung und Puls zur Überwachung zu verwenden. Und ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann, sehen Sie hier: Die Bauchdecke hebt und senkt sich an unserem Dummy so wie die Atemfrequenz ist. Und was Sie jetzt hier nicht sehen, wäre der Puls, der dann eine kleine Kurve, ein kleines Zittern, bei dieser Box erzeugen würde, die wir aber erfassen würden.“ Hört das Baby auf zu Atmen oder bleibt das Herz stehen, senden die Sensoren einen Alarm ans System. Ein Algorithmus kann die Bewegungen durch Atmung und Puls von anderen Bewegungen des Babys unterscheiden. Auch plötzliche Krämpfe können die Sensoren erkennen. Noch befindet sich die Technik in einem zu großen Kästchen. Ziel ist es, sie zu verkleinern, sodass sie in eine normal große Nabelklemme passt. In der Nabelklemme verbaut sind die Sensoren fest am Baby dran, […]

  • Kommission stellt GKV-Sparpläne vor

    Kommission stellt GKV-Sparpläne vor

    90% der Menschen in Deutschland sind gesetzlich krankenversichert. In den vergangenen Jahren sind die Kassenbeiträge immer weiter angehoben worden und trotzdem reicht es nicht, um die steigenden Ausgaben der Kassen zu decken. Wie also lassen sich die Milliardenlöcher bei den Krankenkassen stopfen? Es muss gespart werden und zwar drastisch – sagt eine Reformkommission, die heute ihre Vorschläge präsentiert hat. Es sind 66 Maßnahmen, die den gesetzlichen Krankenkassen im nächsten Jahr über 42 Milliarden Euro einsparen sollen. So sollen beispielsweise die Zuzahlungen für Medikamenten in der Apotheke erhöht werden. Homöopathie soll aus dem Leistungskatalog gestrichen, die beitragsfreie Familienversicherung für Ehepartner eingeschränkt sowie das Krankengeld reduziert werden. Die Kommission empfiehlt außerdem, die Steuern auf Tabak und Alkohol zu erhöhen sowie eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke einzuführen. Die Sparmaßnahmen sind notwendig, sagt der Wiesbadener Gesundheitsökonom Thomas Kolb. Und sie werden spürbar sein. Prof. Thomas Kolb, Gesundheitsökonom Hochschule RheinMain „Wir müssen zunächst einmal festhalten, dass die Patienten in Deutschland sehr, sehr verwöhnt aus dem Gesundheitssystem sind. Das heißt, wir haben einen sehr weitreichenden Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Darüber hinaus haben wir relativ geringe Anteile der Selbstbeteiligung. Das heißt, auch die Versicherten müssen damit rechnen, dass deren eigene Belastung steigen wird.“ Welche der 66 Empfehlungen tatsächlich umgesetzt werden, darüber wird die Bundesregierung nun beraten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die Maßnahmen heute nicht einzeln bewerten, rechnet aber mit einer hitzigen Debatte. Auch die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz blickt heute nicht auf einzelne Vorschläge. Diana Stolz (CDU), Gesundheitsministerin Hessen „Ich bin erstmal froh, dass die Vorschläge jetzt auf dem Tisch liegen, dass wir sie uns anschauen können. Und wir haben geplant, dass wir dann in den Austausch treten mit den anderen Ländern, aber auch mit dem Bund, entsprechende Termine habe ich auch schon vereinbart. Und für mich ist ganz wichtig und für Hessen insgesamt, dass wir das Ziel verfolgen, […]

  • Eisbaden in Gernsheim

    Eisbaden in Gernsheim

    Menschen steigen freiwillig in Wasser, das kälter ist als ihr Kühlschrank. Manche nennen es Wahnsinn – andere nennen es Gesundheit. Das Thermometer zeigt: Nur 8 Grad Wassertemperatur. Für die meisten viel zu kalt –  für diese Schwimmer nicht. Sie steigen in den See, Woche für Woche, bei jedem Wetter. Eisbaden gehört für sie einfach dazu. Entscheidend ist die richtige Vorbereitung. Monika Thurner, Eisschwimmerin „In die Atmung einzutauchen, also schon außerhalb in so eine entspannte vier auf vier einatmen, bisschen die Atmung halten, auf acht ausatmen, da kann ich den Parasympathikus beruhigen.“ Der sogenannte Parasympathikus – auch „Ruhenerv“ genannt – sorgt dafür, dass der Körper herunterfährt und neue Energie aufbaut. Die Durchblutung wird angeregt, das Immunsystem aktiviert und Entzündungen können gehemmt werden. Adrenalin und Endorphine schießen in die Höhe – viele berichten von einem regelrechten Glücksgefühl nach dem Bad. Monika Thurner, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Eisschwimmerin „Der Körper reguliert die Stresshormone mit Glückshormone. Das ist ein Vorgang das macht der ganz automatisch, wenn du eben nicht in dieser Schockgeschichte hängen bleibst, sondern aus eigener Kraft diesen Zustand bewältigst, du bist nicht mehr ohnmächtig. Das Gehirn merkt sich diesen Vorgang und kann sich auch in anderen Situationen regulieren.“ Wie weit man ins Wasser geht, entscheidet jeder selbst. Manche schwimmen ein paar Meter und bleiben in Bewegung, andere verharren ruhig im Wasser. Hände und Kopf bleiben dabei oft über Wasser, denn hier verliert der Körper besonders schnell Wärme. Eisbaden ist längst mehr als ein Nischensport. Die Community wächst stetig – sogar international. Bei der Weltmeisterschaft in Finnland wagen sich rund 1700 Teilnehmer aus 50 Ländern ins eiskalte Wasser – bei minus 1 Grad, ohne Neoprenanzug. Mit dabei: Simone und Saimir aus Hessen. Saimir Karaj, Eisschwimmer „Freistil war da 50m und da hab ich unerwartet Platz 1 gemacht in meinem Rennen.“ Simone Flügge, Eisschwimmerin […]

  • Hospizverein Kaiserslautern bietet Letzte-Hilfe-Kurse an

    Hospizverein Kaiserslautern bietet Letzte-Hilfe-Kurse an

    Fast sechs Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Die meisten von ihnen werden zuhause versorgt – von Angehörigen. Aber wie pflege ich richtig? Und die wohl schwierigste Frage: Wie kümmere ich mich um einen Menschen, wenn er im Sterben liegt? Antworten gibt jetzt der Hospizverein Kaiserslautern im Letzte-Hilfe-Kurs. Seit 13 Jahren pflegt Sabine Johannsen Ihre Mutter. Gemeinsam mit ihrem Bruder teilt sie sich die Aufgaben. Heute hat sie Frühschicht: Hilft ihrer demenzkranken Mutter aus dem Bett, wäscht sie, hilft ihr beim Frühstück. Sabine Johannsen „Das war für mich am Anfang auch eine Überwindung, weil man hat seine Mutter ja nie von Kopf bis Fuß geduscht. Aber sie hat mir dann gesagt: Das tut gut.“ Mittlerweile ist die Pflege für sie Routine geworden. Stolze 102 Jahre ist Sabine Johannsens Mutter – die alle nur liebevoll Winnie Puh nennen – alt. Das Thema Tod und Sterben hat die Familie lange verdrängt. Sabine Johannsen „Als jetzt unsere Mutter die Lungenentzündung und dieses Jahr diesen Infekt hatte und es wirklich ein schmaler Grat war, ob sie es schafft oder nicht, da wird man immer noch mitten ins Herz getroffen. Und trotzdem möchte man, dass es der Person so geht, wie sie es möchte.“ Ihre Mutter wünscht sich, zu Hause zu sterben. Sabine Johannsen möchte ihr diesen Wunsch erfüllen, stellt sich aber viele Fragen. Antworten findet die 72-Jährige beim Hospizverein Kaiserslautern. Dieser bietet einen sogenannten Letzte Hilfe Kurs an, der Angehörigen Orientierung geben soll im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Anette Borchers, Hospizverein Kaiserslautern „Unruhe, veränderte Atmung, rasselnde Atmung, das ist das, was, man oft sieht am Ende des Lebens. Allein schon die Aufklärung darüber, was passiert in den letzten drei Tagen. Wann beginnt überhaupt das Lebensende, wann beginnt das aktive Sterben? Wann fängt man an zu sterben? Drei Monate vorher oder nur in […]

  • Psychotherapeuten kämpfen gegen Honorarkürzung

    Psychotherapeuten kämpfen gegen Honorarkürzung

    In Mainz sind heute Nachmittag Psychotherapeuten auf die Straße gegangen. Denn das Honorar der niedergelassenen Therapeuten wird ab dem 1. April um 4,5 Prozent gekürzt. Das hat der ‚Gemeinsame Bundesausschuss‘ beschlossen – also das Gremium, das darüber entscheidet, wie viel Geld die gesetzlichen Krankenkassen für welche medizinischen Leistungen bezahlen müssen. Aus Sicht der Therapeuten: ein Unding! Und auch für die Patienten könnte die Entscheidung Folgen haben. Wir sind im pfälzischen Grünstadt. Piraten im Sand. Mittels der Figuren können Kinder spielerisch ausdrücken, wie sie beispielsweise mit Konfliktsituationen umgehen. Eine Methode, die Judith Hagen oft anwendet. Seit 10 Jahren ist sie Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Dass sie für eine Therapiestunde bald 4,5 Prozent weniger Geld bekommen soll, ein Schlag ins Gesicht. Judith Hagen, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin „Es macht mich fassungslos zu sehen, dass wir der einzige Berufsstand sind, von dem ich bisher gehört habe, wo das Honorar zurück geschraubt wird. Also, dass es mal stehen bleibt, das kann man in schwierigen Zeiten – das gestehe ich zu – kann man das mal ertragen.  Aber dass man sozusagen den Rückwärtsgang einlegt. Und es wird alles teurer, also ich als Therapeutin muss auch meine Kosten tragen.“ Für eine Therapiestunde bekommt Judith Hagen künftig 114 statt wie bislang 119 Euro. Von den Einnahmen muss sie dann unter anderem die Praxismiete, ihre Kranken- und Rentenversicherung bezahlen. Die Krankenkassen begründen die Kürzung damit, dass die Honorare der Psychotherapeuten in den vergangenen Jahren stärker gestiegen seien als in anderen Arztgruppen. Zudem hätten sich die Wartezeiten nicht verkürzt, obwohl die Zahl der Behandler gestiegen sei. Peter Staub, selbst Psychotherapeut, hält diese Argumentation für Unfug. Peter Staub, Vorstand Kassenärztliche Vereinigung RLP „Alle Zahlen der Kassen zeigen, dass es mehr psychische Störungen gibt als je zuvor. Und es liegt doch nicht an den vielen Psychotherapeutinnen, die zu wenig arbeiten. Das wäre genauso, […]

  • Neuartiger Notfallwagen in Gießen

    Neuartiger Notfallwagen in Gießen

    Wenn Sie schnelle medizinische Versorgung brauchen, rufen Sie selbstverständlich den Notarzt. Der fährt so schnell wie möglich an und kann in den meisten Fällen eine ausreichende Erstversorgung leisten. Doch nicht alle Krankenwagen sind für jeden Notfall ausgestattet. In Gießen gibt es jetzt ein neues Fahrzeug, das genau solche Versorgungslücken schließen soll. Wenn das Gießener „Medical Intervention Car“ ausrückt, geht es um besonders kritische Notfälle. Stationiert am Universitätsklinikum Gießen bringt das sogenannte MIC hochspezialisierte Notfallmedizin direkt zum Einsatzort. Jon Magnus, Notfallsanitäter „Das besondere an unserem Medical Intervention Car sind zum einen unsere Transfusionsbox, die Notfallblutkonserven mitführt. Das ist etwas was der normale Regelrettungsdienst nicht dabei hat. Des weiteren haben wir ein Kinderbeatmungsgerät dabei oder auch einen REBOA-Katheter, der Patienten die eine sehr schwere Verletzung erlitten haben das Leben retten kann.“ Dazu kommen noch jede Menge weiterer Gerätschaften, um unter anderem auch Notfälle bei kleinen Kindern behandeln zu können. Und auch die Besatzung des Fahrzeugs ist speziell. Dr. Alexander Schlier, Sektionsleiter Notfallmedizin „Bei uns werden nur Fachärzte auf dem Auto eingeteilt. Das sind alles Kollegen, die jahrelang in der Notfallmedizin tätig sind und auch spezielle Maßnahmen in der Klinik durchführen. Also das sind Kollegen, die dort im Schockraum arbeiten, dort die Maßnahmen erlernt haben und dann diese Maßnahmen auf der Straße durchführen.“ Medical Cars kommen eigentlich aus dem Motorsport. Im Zuge eines Pilotprojektes kommt es jetzt aber auch im Landkreis Gießen zum Einsatz. Zu welchen Einsätzen es ausrückt, bewertet die Leitstelle bei jedem Notruf neu. Anita Schneider (SPD), Landrätin Gießen „Es gibt ja eine standardisierte Abfrage in der Leitstelle und in diese Abfrage wurden eben auch nochmal Punkte übernommen, die dazu dienen können eine Entscheidung herbeizuführen das Medical Intervention Car einzusetzen.“ Das Johanniter-Fahrzeug kam im vergangenen Jahr über 50 mal zum Einsatz. In nicht wenigen Fällen konnten so Leben gerettet werden. Deshalb […]

  • Krebserkrankungen besser bekämpfen - Gesundheitsminister weiht neues Forschungszentrum in Mainz ein

    Krebserkrankungen besser bekämpfen – Gesundheitsminister weiht neues Forschungszentrum in Mainz ein

    Krebserkrankungen mithilfe des Immunsystems noch wirksamer bekämpfen, das ist das Ziel, das künftig im neuen Forschungsgebäude HI-TRON der Mainzer Universitätsmedizin verfolgt wird. Für das neue Gebäude des Helmholtz-Instituts wurde heute Richtfest gefeiert. Die Arbeiten am Rohbau sind nach drei Jahren beendet, 2028 sollen die Krebsforscher einziehen. Auch der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch feierte heute mit und betont die Wichtigkeit dieses medizinischen Meilensteins. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister RLP „Natürlich die ganz große Volkskrankheit mittlerweile in Deutschland und auf der Welt. Und wir forschen hier mit der Expertise von vier Institutionen daran, wie wir Krebs nicht nur früher bekämpfen können. Sondern auch unter Zuhilfenahme des Immunsystems sehr viel besser bekämpfen können. Hier wird daran geforscht mit der Universitätsmedizin, mit unserer speziellen Expertise beim Immunsystem, wie wir unseren Körper selber befähigen können, die Krebszellen zu bekämpfen. Und das ist das ganz große medizinische Zukunftsfeld.“

  • Prekäre Lage in der Gesundheitsversorgung: Immer mehr Krankenhäuser insolvent

    Prekäre Lage in der Gesundheitsversorgung: Immer mehr Krankenhäuser insolvent

    Krankenhausinsolvenzen machen – nicht nur, aber auch bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz – immer wieder Schlagzeilen. Während sich private Träger zurückziehen können, sind Landkreise und kreisfreie Städte gesetzlich dazu verpflichtet, einzuspringen und die stationäre Gesundheits-Versorgung sicherzustellen. Doch das Geld dazu haben sie in Zeiten klammer Kassen häufig nicht. Wie lange kann das gut gehen und wie muss und wird sich die Krankenhauslandschaft verändern? Aufatmen in Boppard. Diese Woche hat der Stadtrat beschlossen, das Krankenhaus hier in den kommenden beiden Jahren mit bis zu zwei Millionen Euro zu unterstützen. Und damit zu retten. Das Krankenhaus Heilig  Geist gehört zum finanziell angeschlagenen Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. Dessen Gesellschafterversammlung unter dem Vorsitz des Koblenzer Oberbürgermeisters hatte vor wenigen Wochen eigentlich schon beschlossen, den Standort zu schließen. Denn: David Langner (SPD), Vorsitzender Gesellschafterversammlung „Der Standort Boppard ist ein sehr kleiner Standort, höchst defizitär und er liegt eben außerhalb der Gebietskörperschaften der beiden Gesellschafter – Kreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz. Und da sind wir auch kommunalrechtlich auf sehr schwierigem Terroir, dass wir ein Krankenhaus unterhalten, dass jenseits unserer Zuständigkeit betrieben wird.“ Jetzt will also die Stadt Boppard für die Verluste aufkommen. Bei weitem kein Einzelfall. Auch das ehemalige DRK-Krankenhaus in Alzey wird jetzt vom Kreis getragen. Ebenfalls in kommunaler Trägerschaft: Das Heilig Geist Hospital in Bingen. Hier müssen die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen bis 2028 15,8 Millionen Euro aufbringen, um die Verluste des Klinikums auszugleichen. Das Geld dafür hat Oberbürgermeister Thomas Feser eigentlich nicht. Thomas Feser (CDU), Oberbürgermeister Bingen „Das war keine strategische Entscheidung, sondern das war für mich einfach für die Bürgerinnen und Bürger, für die Grundversorgung, für die Notfallversorgung eine wichtige Entscheidung. Weil ich bin auch der Auffassung, gerade, was den Gesundheitsbereich angeht, wo Ärzte gebraucht werden, müssen wir uns auch als Staat – oder wir als Kommune – in die […]

  • Krankenhausinsolvenzen: RLP-Gesundheitsminister Clemens Hoch zu Gast im Studio

    Krankenhausinsolvenzen: RLP-Gesundheitsminister Clemens Hoch zu Gast im Studio

    Wie geht es weiter mit der Krankenhausversorgung in Rheinland-Pfalz? Eva Dieterle, Moderatorin: Und ein Thema, das so wichtig ist, dass wir es jetzt noch vertiefen wollen. Das tun wir jetzt mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch. Guten Abend. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister RLP: Guten Abend. Dieterle: Herr Hoch, dass jetzt Kommunen ihre Krankenhäuser retten, also sozusagen die Steuerzahler, das kann ja langfristig nicht die Lösung sein. Hoch: Erst mal ist das Geld, mit dem Krankenhäuser finanziert werden, das Geld der Steuerzahler und der Beitragszahler. Das Kommunen, also die Landkreise, Krankenhäuser betreiben, das ist der Grundsatz. Wir kennen alle ja noch von früher die sogenannten Kreiskrankenhäuser und das war ganz etabliert, dass jetzt wie in Bingen und in Boppard auch tatsächlich die Städte mit einspringen, das ist neu. Ich bin aber an den Standorten sehr dankbar, dass man sich nicht auf eine Zuständigkeitsdiskussion mit der Kreisebene begeben hat, sondern sagt: “Wir packen da selber mit an”, Hand in Hand übrigens mit uns, mit dem Land. Und wir schauen gemeinsam auf den Bund und sagen: “Auf Dauer geht das aber nicht vor Ort”. Dann muss der Bund für eine auskömmliche Finanzierung sorgen. Dieterle: Genau, Sie haben Boppard gerade genannt. Dort werden jetzt rund 2 Millionen € investiert. Fakt ist auch: Das können sich die Kommunen dauerhaft nicht leisten. Die Menschen vor Ort, die jetzt vielleicht aufatmen, die können sich aber mitnichten sicher sein, dass das dazu führt, dass ihr Krankenhaus weiterhin bleibt. Auch langfristig. Hoch: Wir haben immer gesagt, bei dem Fall Boppard, das ist ein Paradebeispiel für uns, so eine Regioklinik zu etablieren, also ein Krankenhaus für Alltagsnotfälle. Wir wollen ja die Krankenhausreform nutzen, auch eine gewisse Spezialisierung auszubringen, die Alltagsnotfälle nah vor Ort, wenn es wirklich der Herzinfarkt oder Schlaganfall ist in spezialisierten Kliniken und das, was planbar ist, also die […]

  • Hebammen trainieren Geburt im Simulationskreißsaal

    Hebammen trainieren Geburt im Simulationskreißsaal

    Bei der Geburt des eigenen Kindes möchte man in den besten Händen sein. Wenn dann mal etwas nicht ganz nach Plan verläuft, sollten die Hebammen bestens vorbereitet sein. Damit es keine schwere Geburt gibt, werden in Gießen Hebammen in einem Simulationskreissaal ausgebildet – an der Gebärpuppe Lucy. Bei Gebärpuppe Lucy Schulz ist die Geburt in vollem Gange. Doch nicht alles läuft nach Plan: Ihr Baby kommt mit dem Po voran auf die Welt, eine sogenannte Beckenendlage. „Den Popo kann man schon sehen … Ich helfe einmal grad dem Kindchen, dass die Beine geboren werden.“ Diese Art von Geburt wird auf natürliche Weise nur in sehr wenigen Kliniken durchgeführt. Hebammenstudentin Caroline Kenntemich hat so einen Fall noch nie in echt erlebt. Umso wichtiger, dass sie die Beckenendlage am Simulator üben kann. Und dann haben alle drei es geschafft: Das Kind ist unbeschadet auf der Welt. Caroline Kenntemich, Hebammenstudentin „Es war vom Gefühl her tatsächlich relativ realitätsnah, weil die Puppe mit einem spricht und man hat schon auch Verantwortungsgefühl, sowohl für die Puppe, also die Mutter, als auch für das Kind. Selbst wenn rational betrachtet ja erst mal nicht viel passieren kann, aber einfach weils sich schon so anfühlt, als wäre man jetzt grade in einer richtigen Geburt.“ Dozentin Rebecca Hepp steuert die Simulation. Über ein Headset lässt sie die Puppe mit den Hebammen sprechen. Die Geburt wird von Kameras aufgezeichnet und hinterher gemeinsam besprochen. „Aber sonst finde ich, haben Sie die Situation schön gemeistert, Sie haben gut Kontakt aufgenommen zu der Frau Schulz und hat alles gut geklappt.“ Beckenendlage, Blutungen oder Atemstillstand. All das können die Studierenden im Simulationsraum mit der Puppe üben. Lucy schiebt ihr Baby nicht nur selbstständig durch den Geburtskanal, sondern die Hebammen können sogar die Herztöne des Babys messen. Bett, Geburtspool, Geburtshocker: Der Kreißsaal ist für jeden […]

  • Schwellköpp werden aufgehübscht

    Schwellköpp werden aufgehübscht

    Besonders starke Narren braucht es, um die gut 25 Kilo schweren Schwellköppe zu tragen. Ob der „Eulefons“ oder das „Lisbetche“ – alle sind irgendwie miteinander verwandt. Ein ganz berühmter Mainzer Familienclan, der am Montag auf dem Rosenmontagszug seinen ganz großen Auftritt hat. Aber vorher stand für all die Schwellköpp erst mal ein Gesundheitscheck an. Der eine braucht ein wenig Selbstbräuner im Gesicht, der andere eine Antifaltenbehandlung für den langen Hals. Notarzt Hans Dötsch bringt eine Narrenkappe auf Vordermann, während Hannah Hall die Pickel vom „Schorsch“ abdeckt. All das gehört zum umfassenden Gesundheitspaket der Mainzer Schwellkopp-Klinik. Gilbert Korte, Präsident Schwellkopp-Träscher-Club „Wir müssen erst mal analysieren. Dann wählen wir die ganzheitliche Methode. Das heißt, wir pflegen das Äußere und das Innere, sage ich mal. Da steht einiges an. Bei 29 Köpfen ist man intensiv beschäftigt.“ Hannah Hall arbeitet immer mit Taschenlampe, damit sie genau den richtigen Farbton trifft. „Da sieht man die Schattierung besser.“ Die Mitglieder des Schwellkopp-Träscher, auf Hochdeutsch Träger-Club, treffen sich schon Monate, bevor die heiße Phase der Fastnacht startet. Immer zweimal pro Woche. Alle Schwellköpfe werden durchgecheckt. Manche bekommen auch ein neues Outfit. Das „Liesbetche“ modischen Haarschmuck. Hannah Hall, Mitglied Schwellkopp-Träscher-Club „Das Haarband, da habe ich jetzt mal ein Wochenende, an einem Sonntag dran genäht. Das waren schon einige Stunden, ich glaube 6 Stunden vielleicht. Das macht Spaß.“ Die meisten Klinikmitarbeiter, sind auch Schwellkoppträger. Peter Schickle sorgt für den Tragekomfort. Peter Schickle, Mitglied Schwellkopp-Träscher-Club „Ich mache hier Schulterpolster für die Träger. Das heißt, bevor wir den Schwellkopp aufsetzen, gehen die Träger hin und ziehen sich das entsprechend an, legen das über die Schulter,  mit Panzertape wird das entsprechend an der Kleidung runter abgeklebt und darauf kommt dann der Schwellkopf auch noch mal mit seinen Stützen.“ So ein Kopf wiegt stolze 25 Kilogramm. Die Kinderschwellköpfe sind etwas leichter. Seit 1927 […]

  • Neues Medikament macht Alzheimer-Patienten Hoffnung

    Neues Medikament macht Alzheimer-Patienten Hoffnung

    Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Demenz. 2025 wurden bundesweit etwa 1,7 Millionen Betroffene von Krankheiten wie Alzheimer ereilt. In den kommenden Jahren wird diese Zahl weiter drastisch steigen, sagen Experten.. Denn: unsere Gesellschaft wird immer älter. Hoffnung macht Betroffenen aber nun ein neuartiges Medikament – das auch in einer Klinik in Trier zu Einsatz kommt. Wolfgang Heumüller aus Trier: Sein Leben lang liest er leidenschaftlich gern, ist meinungsstark und politisch interessiert. Vor etwa einem Jahr bemerkt seine Frau Monika, dass er immer vergesslicher wird. Die Diagnose: Alzheimer. Monika Heumüller „Ich dachte O Gott, nicht mein Mann. Das kann doch gar nicht sein. Der war doch immer sehr politisch interessiert, geschichtlich interessiert, liest viel, ist viel im Austausch. Ich dachte nicht, dass ihn das treffen würde.“ Ein Lichtblick: Seine Demenz wird in einem frühen Stadium erkannt. So kann Heumüller mit dem neuartigen Medikament Leqembi behandelt werden. Seit August vergangenen Jahres ist es in Europa zugelassen. Als erstes Medikament überhaupt bekämpft es nicht  Symptome von Alzheimer, sondern dessen Ursachen. Leqembi greift dort ein, wo die Krankheit entsteht: im Gehirn. Hier beeinträchtigen Eiweißablagerungen – sogenannte Plaques – die Funktionen der Nervenzellen. Leqembi bindet an diese schädlichen Eiweißmoleküle und lockt Fresszellen des Immunsystems an. Die Fresszellen bauen die schädlichen Ablagerungen ab und verzögern so das Fortschreiten der Demenz. Der Wirkstoff  schenkt den Betroffenen also zusätzliche Monate eines normalen Lebens. Doch: Nur für fünf bis zehn Prozent der Alzheimerpatienten ist Leqembi geeignet. Es wirkt ausschließlich in einem sehr frühen Stadium der Erkrankung. Und: Im Vergleich zu anderen Alzheimer-Medikamenten  ist es sehr teuer: Die Krankenkassen rechnen mit jährlichen Zusatzkosten von bis zu 1,4 Milliarden Euro. Für Wolgang Heumüllers behandelnden  Arzt Matthias Maschke, Leiter der Neurologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier,  bietet das neue Medikament große Chancen. Prof. Matthias Maschke, Leiter der Neurologie […]

  • Frust bei Hebammen wegen neuer Vergütungsordnung

    Frust bei Hebammen wegen neuer Vergütungsordnung

    Jedes fünfte Kind in Rheinland-Pfalz kam im vergangenen Jahr mithilfe einer sogenannten Beleghebamme zur Welt. Das sind selbstständige Hebammen, die fest in einem Krankenhaus arbeiten und dort Frauen bei der Geburt ihres Kindes begleiten. Und für diese Beleg-Hebammen gibt es seit Anfang November einen neuen Vergütungvertrag – sehr zu ihrem Nachteil, sagen sie. Wir schauen jetzt, wie sich die Situation in den letzten drei Monaten verändert hat. Diese ersten Momente im Leben eines neuen Menschen gehören ihnen: Hebammen schauen nach, sind alle Finger da? Alle Zehen? Wie schwer ist das Neugeborene? Ein Job mit viel Verantwortung. Und einer, der für viele Hebammen zunehmend unattraktiver wird. Juliane Müller, Vorsitzende Deutscher Hebammenverband Rheinland-Pfalz „Wir sind ein bisschen in der Situation, dass wir überlegen, wie geht’s jetzt weiter? Wie lange können wir noch durchhalten?“ Grund ist der neue Hebammenhilfevertrag. Aus Sicht vieler selbstständiger Hebammen verschlechtert der ihre Situation. Das betrifft Hebammen, die ambulant arbeiten. Also Frauen vor und nach der Geburt begleiten, beispielsweise mit Rückbildungskursen. Vor allem aber trifft es Beleghebammen. Das sind freiberufliche Hebammen, die in Krankenhäusern bei Geburten unterstützen. Hier soll die sogenannte 1:1 Betreuung gestärkt werden, also dass eine Hebamme für nur eine Frau zuständig ist. Für  Juliane Müller eine gute Idee. Nur: Der Plan scheitere an der Umsetzung, weil Geburten nicht planbar seien. Juliane Müller, Vorsitzende Deutscher Hebammenverband RLP „Man sieht aber, dass es eigentlich genau dagegen arbeitet. Also dass dieser Zuschlag, den die Beleghebammen bekommen, den bekommen die eben auch nur für einen gewissen Zeitraum. Für vier Stunden, zwei Stunden vor der Geburt und zwei Stunden nach der Geburt. Und wenn so eine Geburt zwölf Stunden dauert, dann bekommen sie halt eben acht Stunden lang nur 80 Prozent bezahlt.“ Der Spitzenverband der Krankenkassen, GKV, verhandelt mit den deutschen Hebammenverbänden die Bezahlung. Für ein Interview steht der GKV nicht […]