Umwelt

  • Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Auch in der zweiten Jahreshälfte 2025 gab es zahlreiche Ereignisse, die die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt haben. Wir haben sie kurz und kompakt nochmal für Sie zusammengefasst. JULI Hitzerekord in Rheinland-Pfalz. Am 2. Juli werden in Andernach 39,3 Grad gemessen. Und im Mainzer Landtag wird an diesem Tag über ein heiß diskutiertes Gesetz abgestimmt. Das Landesklimaschutzgesetz. Das Ziel der Landesregierung: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral werden. Also fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre früher als die EU. Es hagelt Kritik von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Karsten Tacke, Landesvereinigung Unternehmerverbände RLP, am 23.6.2025 „Unternehmen mit mehreren Standorten werden verlagern. Das Klima hat keinen Vorteil, aber wir haben den Nachteil. Das Gesetz ist nicht durchdacht.“ Arne Rössel, IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, am 23.6.2025 „Diese Planungsunsicherheit ist Gift. Und es ist so unnötig wie ein Kropf dieses Gesetz.“ Jetzt ist es mit den Stimmen der Ampel-Koalition also beschlossen, auf Druck der Wirtschaft aber in leicht abgeschwächter Form. Trotzdem: EINES hat das Landesklimaschutzgesetz auf jeden Fall bewirkt: Das Klima zwischen Landesregierung und Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert. Ob sich die Beziehung von Christina und Sascha schlagartig verschlechtert, wenn sie DIESE Bilder sehen, das können wir nicht sagen. Aber klar ist, ihrem gemeinsamen Liebesschloss am Eisernen Steg in Frankfurt geht es Ende Juli an den Kragen. Die Beleuchtung an der Brücke muss erneuert werden und da sind viele Schlösser eben einfach im Weg. Fazit: Alte Liebe rostet nicht, alte Liebesschlösser dagegen schon! AUGUST Ja, er ist es. Die DNA-Analyse bestätigt, bei der Leiche, die Anfang August in der Nähe von Weitefeld gefunden wird, handelt es sich um Alexander M. Er soll im April ein Ehepaar und deren 16-jährigen Sohn in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben. Vier Monate lang wurde nach Alexander M. gefahndet. Hunderte Polizisten durchforsteten immer wieder die Umgebung. Doch ohne […]

  • Streit ums Verbrenner-Aus: Reaktionen aus unserer Region

    Streit ums Verbrenner-Aus: Reaktionen aus unserer Region

    Seit gestern Abend ist klar: Das EU-Verbrenner-Aus wird aufgeweicht. Also dürfen auch nach 2035 Autos mit Verbrennermotor in der Europäischen Union verkauft werden. Was die Europäische Kommission als großen Erfolg verkauft, sehen nicht nur die Automobilproduzenten äußerst kritisch. Die Geschäfte der deutschen Autobauer laufen so schlecht, wie seit der Weltwirtschaftskrise 2009 nicht mehr. Die Kunden sind zurückhaltend bei Autos mit Verbrennermotoren und zudem ist die Nachfrage nach deutschen E-Autos niedrig – die Kunden kaufen lieber preisgünstige Modelle aus Fernost. Nun hat die EU reagiert und das strikte Verbrenner-Aus für 2035 gekippt – zumindest ein Stück weit. Arne Rössel, der die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz vertritt, bemängelt das Hin-und-Her der Politik, das die Wirtschaft eher verunsichere, anstatt ihr Sicherheit zu geben. Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer IHK-Arbeitsgemeinschaft RLP „Auch das ist leider ein Beispiel dafür, wie es der Politik immer wieder gelingt, Planungsunsicherheit zu stärken als für Klarheit zu sorgen. Also hier glaube ich, wissen selbst Experten derzeit nicht, was in Brüssel wirklich gemeint und verhandelt wurde. Also kein starkes Zeichen für die Automobilindustrie. Keine Klarheit.“ Klar scheint nur, dass die neue Regelung Bürokratie auf- statt abbaut. Denn die EU-Kommission plant ein Kompensationsmodell für Auto-Emissionen. Stéphane Séjourné, RE, Vizepräsident Europäische Kommission: „Werfen wir die Klimaziele über Bord? Die Antwort ist nein. Wir wollen die Automobilindustrie bis 2035 klimaneutral bekommen, das ist klar, nur die Modalität der Berechnung ändert sich. Wir wollen mehr Flexibilität gewähren, aber die zusätzlichen Emissionen, die durch diese Flexibilität entstehen, müssen zu 100 Prozent ausgeglichen werden.“ Flexibilität bedeutet dabei, dass Autobauer ab 2035 die Emissionen ihrer Neufahrzeuge nicht wie geplant auf 0%, sondern nur auf 10% reduzieren müssen. Voraussetzung ist, dass der CO2-Ausstoß durch die Verwendung von umweltfreundlichem Stahl oder klimafreundlicheren Kraftstoffen ausgeglichen wird. Konkret bedeutet das, dass so Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auch nach 2035 noch eine Zulassung erhalten […]

  • Heidesheim: Geplantes Biomasse-Heizkraftwerk sorgt für Ärger

    Heidesheim: Geplantes Biomasse-Heizkraftwerk sorgt für Ärger

    Im Ingelheimer Stadtteil Heidesheim soll eine Pyrolyse-Anlage entstehen – also ein Kraftwerk, in dem aus Bio-Masse Pflanzenkohle hergestellt wird. Die Kohle bindet CO2 und kann zum Düngen genutzt werden. Mit der entstehenden Wärme sollen neue Wohnungen klima-freundlich beheizt werden. Ein echtes Vorzeige-Projekt, sagt die Stadt Ingelheim. Ein Unding, sagen die Heidesheimer. Denn das neue Kraftwerk soll direkt neben einem Wohngebiet entstehen. Seit 20 Jahren wohnt Ralf Reifenberg mit seiner Familie hier in Heidesheim. Besitzt ein Haus mit schönem Garten und schönem Blick ins Grüne – noch. Denn genau hier, keine 60 Meter von seinem Gartenzaun entfernt, soll die Pyrolyse-Anlage entstehen, die Biomasse in Pflanzenkohle umwandelt. Für Ralf Reifenberg nur schwer zu verdauen. Ralf Reifenberg, Anwohner in Heidesheim „Momentan ist es ja sehr grün, wenn man hier hinschaut. Und das ist einfach ein Industriekomplex, der gehört nicht ein Wohngebiet. Diese Bäume werden möglicherweise beim Bau gefällt. Bis neue, kleine Bäume nachgewachsen sind, das dauert sehr lange. Hier ist ein Sportplatz, hier fahren sehr viele Kinder auch mit dem Fahrrad. Wir brauchen nicht zusätzlichen Schwerverkehr. Das Bild ist erst mal, man hat Angst.“ Ralf Reifenberg ärgert, dass das Pyrolyse-Werk für die direkten Anwohner vor allem Belastungen mit sich bringt: Lärm, Geruch, Abwärme, Feinstaub. Von der günstigen Wärme, die die Anlage produzieren soll, werden er und seine Nachbarn aber vorerst nicht profitieren. Ihre  Häuser werden nicht direkt an das Nahwärmenetz angeschlossen, sondern nur die Neubauten, die gerade auf der gegenüberliegenden Straßenseite entstehen. Ingelheims Oberbürgermeister Ralf Claus versteht, dass es Bedenken gibt. Für ihn überwiegen allerdings die Vorteile. Ralf Claus (SPD), Oberbürgermeister Ingelheim „Die Pyrolyse-Anlage besticht einmal durch ihren ökologischen Vorteil, dass bis zu 80% CO2 tatsächlich gebunden werden und über die Biokohle dann auch über viele, viele, möglichst Jahrhunderte dann auch im Boden gebunden werden. Und andererseits, dass wir mit der Produktion dieser […]

  • Es wird kalt: Wie kommen Tiere durch den Winter?

    Es wird kalt: Wie kommen Tiere durch den Winter?

    Wie geht’s ihnen gerade so? Sind sie fit? Im Winter kann ja durchaus mal die Winter-Müdigkeit zuschlagen: Übrigens nicht nur bei uns Menschen. Auch für die Tiere ist der Winter eine besondere Jahreszeit. Stichwort: Winterschlaf. Wir haben uns im Opel-Zoo in Kronberg mal angeschaut, welche Strategien die Tiere entwickelt haben, um mit wenig Licht und der Kälte umzugehen. Die Luft ist schwer, die Geräusche gedämpft, die Wege leer. Man könnte meinen, im Opel-Zoo wird’s im Winter ruhiger. Doch gerade jetzt trauen sich viele Tiere erst recht ins Außengehege, sogar einige der afrikanischen Bewohner. Nur diese vier Giraffen halten Abstand zur Kälte und bleiben bei den frischen Temperaturen lieber im Warmen. Und das hat gute Gründe, erklärt Zoo-Biologin Tanja Spengler: Tanja Spengler, Biologin im Opel-Zoo „Also generell ist die Gefahr für die Tiere, wenn man auch an die afrikanischen Tiere denkt, ist im Winter wird es sehr rutschig. Das heißt wenn jetzt Eis und Schnee ist und der Untergrund rutschig wird, dass dann eine große Giraffe nicht ausrutscht. Das wäre so eine Thematik. Da muss man schauen, dass man eine gute Pflege hat oder schaut, dass die Tiere da auf trockenem Untergrund stehen können.“ Andere Zoo-Bewohner sind echte Winterliebhaber und fühlen sich jetzt erst richtig wohl. Wie das Polarfuchspaar Lars und Pilwi. Sie haben längst ihr dichtes Winterfell angelegt und sind damit für Temperaturen bis zu minus 40 Grad gerüstet. Die beiden sind echte Anpassungskünstler. Nicolas Leib, Tierpfleger im Opel-Zoo „Man merkt so den Unterschied zwischen Sommer und Winter, da im Winter die Tiere ein bisschen mehr auf sich selbst achten. Das heißt jeder frisst sein Futter selber und man ist weniger kooperativ. Aber wenn Paarungszeit ist, das sieht man auch bei uns super, dann ist eigentlich das Männchen nur damit beschäftigt Futter zu suchen und dem Weibchen zu bringen. Der […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    In Hessen zeigt sich die Sonne morgen häufiger als in Rheinland-Pfalz. In der Nacht ziehen einige Wolkenfelder über uns hinweg. Gebietsweise bilden sich auch wieder dichte Nebelfelder. Es bleibt überall trocken.Die Temperaturen gehen auf plus 4 bis minus 1 Grad zurück. Örtlich besteht also Glättegefahr. Morgen setzt sich in Teilen Hessens die Sonne durch. Am schönsten wird es rund um Fulda. Weiter westlich ziehen auch dichtere Wolken durch und machen es der Sonne schwer. Die Temperaturen steigen auf 4 bis 10 Grad. Am wärmsten wird es im Westen von Rheinland-Pfalz. In den kommenden Tagen überwiegt zwar der Hochdruckeinfluss, allerdings halten sich dennoch viele Wolken. Örtlich bildet sich Nebel. Ab Donnerstag wird es dann regnerisch, bei milden 11 Grad.

  • Ehemaliges Atomkraftwerk in Biblis: Dritter Kühltürm wird abgerissen

    Ehemaliges Atomkraftwerk in Biblis: Dritter Kühltürm wird abgerissen

    Es war einst das größte Atomkraftwerk der Welt – nach und nach wird das Kernkraftwerk im südhessischen Biblis dem Boden gleich gemacht. Heute wurde der dritte von vier Kühltürmen abgerissen. Achtung jetzt wird’s staubig! Ein kurzer Moment – und dann fällt er: der dritte Kühlturm des ehemaligen Atomkraftwerk in Biblis. In nur sieben Sekunden bricht der 80 Meter hohe Turm in sich zusammen. Der Abriss hat auch viele Menschen aus Biblis heute hier hergezogen. Christian Kun, aus Biblis „Ich wohne seit 25 Jahren in Biblis und bin froh wenn’s weg ist.“ Burkhart Herd, hat selbst im ATW gearbeitet „Von daher schon eine emotionale Binde. Der erste Arbeitgeber und wenn ichs noch erlebe, sehe ich hier wieder die grüne Wiese.“ Siegfried Dotzhauer, aus Biblis „Ja der Rückbau ist positiv. Auf jeden Fall, dass es wieder freie Fläche gibt. Aber es geht halt um das Zwischenlager, das das Zwischenlager eventuell mal leergeräumt wird.“ Vor dem Abriss wurden Schlitze in den Beton gemacht, um den Kühlturm zu schwächen. Heute haben ferngesteuerte Bagger dann Stützen aus der Konstruktion genommen, bis der Kühlturm zusammengestürzt ist. Vor 50 Jahren ging das Atomkraftwerk ans Netz – seinerzeit das größte Kernkraftwerk der Welt. Zwei Reaktorblöcke versorgten Millionen Haushalte mit Strom. Seit 2011 stehen beide still. Für die Region sind dadurch 400 Arbeitsplätze weggefallen und Steuereinnahmen in Millionenhöhe. Der neu gewählte Bürgermeister Konstantin Großmann blickt trotzdem positiv in die Zukunft. Konstantin Großmann (CDU), designierter Bürgermeister Biblis „Es geht tatsächlich ein bisschen Geschichte verloren für unsere Gemeinde Biblis. Der Rückbau findet also dementsprechende statt. Wir sind aber positiv und optimistisch gestimmt, dass hier Forschung und Veränderung bzw. eine Energieerzeugung auch stattfinden kann.“ Die 15.000 Tonnen Bauschutt, die durch den Turm angefallen sind, sind laut Betreiber RWE nicht mit radioaktivem Material in Berührung gekommen. Deshalb werden sie recycelt. Der letzte Kühlturm […]

  • Kooperation zur Artenvielfalt

    Kooperation zur Artenvielfalt

    Umweltschutz und Landwirtschaft standen sich oft unversöhnlich gegenüber. Jetzt setzt man auf Kooperation – dazu hat sich die Umweltministerin Katrin Eder von den Grünen und die Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt von der FDP heute getroffen. Bleibt nur die eine Frage: Warum haben das die beiden nicht schon viel früher gemacht, immerhin arbeitet man ja schon viele Jahre in der Ampelregierung in Rheinland-Pfalz zusammen. Streit um Flächen, Düngung und den Schutz von Tieren – den hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Nach fast drei Jahren Verhandlungen einigen sich Landespolitik, Naturschützer und Landwirte jetzt auf eine Kooperationsvereinbarung. Ziel ist es die Artenvielfalt zu schützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte zu stärken. Lokale Arbeitsgruppen sollen unter anderem über den Umgang mit gefährdeten Arten – wie dem Biber – beraten. Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen), Umweltministerin RLP „Das man dann darüber spricht und eben frühzeitig, bevor man dann konfrontativ losgeht aufeinander, sich überlegt wie man hier gemeinsam, wie man gemeinsam zu einem entsprechenden Management kommt. Damit meine ich jetzt gar nicht Tötung oder Vertreibung, sondern eben zu schauen kann man die Landwirte honorieren, kann man ihn weglocken und an anderen Stelle ein Angebot machen. Zum Beispiel Flächen auch aufkaufen.“ Entsprechende Maßnahmen sind freiwillig und werden gefördert mit Geld von Land, Bund und der EU. Damit sich viele Landwirte beteiligen, müssten die Maßnahmen praktikabel sein und sich gut in den Betriebsablauf integrieren lassen. Eberhard Hartelt, Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd e. V. „Und am Ende müssen sie finanziell interessant sein, sodass es am Ende egal ist, ob ich auf einer Fläche Land wie groß auch immer Weizen anbaue oder Naturschutzmaßnahmen mache. Wenn ich mit Weizen Geld verdienen kann oder mit Zuckerrüben oder andererseits mit Naturschutzmaßnahmen, warum sollte ich sie dann nicht machen?“ Ungewohnte Einigkeit zwischen Landwirten und Naturschützern. Nun muss sich […]

  • Kippen & Essensreste - Frankfurt erhöht Strafen für Müllsünder drastisch

    Kippen & Essensreste – Frankfurt erhöht Strafen für Müllsünder drastisch

    Frankfurt hat ein ernstes Müllproblem. Laut einer Studie halten die Einwohner fehlende Sauberkeit – neben dem Wohnungsmangel – für das dringlichste Problem. Die Stadt will nun stärker dagegen vorgehen – und erhöht nicht nur die Bußgelder drastisch, sondern will auf den Straßen auch schärfer kontrollieren. Eine Kippe oder Papier auf die Straße werfen: 120 Euro. Hundekot nicht einsammeln: 400 Euro. Sperrmüll unangemeldet abstellen: Mindestens 1.000 Euro. Die Stadt Frankfurt hat die drohenden Strafen nahezu verdreifacht und setzt damit auch auf Abschreckung. Mike Josef (SPD), Oberbürgermeister Frankfurt „Weil wir sehr deutlich machen wollen, dass die Vermüllung des öffentlichen Raums keine Kavaliersdelikt ist oder eine Lappalie. Und dass es eine Gesamtverantwortung ist. Dass wir als Stadt vorangehen müssen, das wissen wir und das tun wir auch.“ Mit einer großangelegten Kampagne will die Stadt auf die neuen Bußgelder aufmerksam machen. Zudem soll die Zahl der Mülleimer erhöht werden, ebenso wie die Kontrollen. Auch durch Zivilbeamte wie hier im Bahnhofsviertel. Die Strafen können nun nicht mehr direkt in bar bezahlt werden, der Bußgeldbescheid kommt mit der Post. Unterwegs mit einer Dienstgruppe des Ordnungsamts, die sucht gezielt nach Sperrmüll und wird in einer Nebenstraße im Gallusviertel fündig. Eine erste Abfrage beim Entsorgungsservice: Der Sperrmüll wurde nicht angemeldet. Nun beginnt die Recherche. Michael Jenisch, Ordnungsamt Frankfurt „Wir überprüfen den Müll tatsächlich und gucken, ob es irgendwie Adressmaterial oder sonstige Hinweise auf den Verursacher gibt. Und wenn es den gibt, dann leiten wir ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.“ Die neuen Müllstrafen stoßen bei den Bürgern auf unterschiedliche Reaktionen. Lukas Pohl, aus Frankfurt „Wenn man sich die Frankfurter Innenstadt mal anschaut, zweimal am Tag geht der Reinigungsservice von der Stadt hier durch und es ist immer noch teilweise verdreckt. Deswegen: Eine gute Gelegenheit, da mal ein bisschen härter durchzugreifen.“ Mohamed Bousaaidi, aus Frankfurt „Es kann ja auch aus Versehen passieren, […]

  • Ausbau des Grundwasser-Messnetzes

    Ausbau des Grundwasser-Messnetzes

    Wir blicken nach Hessen, wo derzeit das Netz zur Grundwasserüberwachung ausgebaut wird. Dabei geht es vor allem darum, die Nitrat-Belastung im Blick zu behalten. Denn gerade gelangt zu viel Nitrat in den Boden und somit letztlich auch in unser Trinkwasser – vor allem in Form von Düngemitteln aus der Landwirtschaft. Ortstermin im strömenden Regen: Auf diesem Acker bei Hattersheim bohren Bauarbeiter im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums ein rund 30 Meter tiefes Loch. Bis runter zur grundwasserführenden Schicht,  an der ein neuer Messpunkt für die Nitratbelastung installiert wird. Der Ausbau der Messnetzes soll laut Hessens Umweltminister Ingmar Jung nicht nur den Grundwasserschutz verbessern, sondern auch für mehr Gerechtigkeit unter den Landwirten sorgen. Ingmar Jung, CDU, Umweltminister Hessen: „Nach der Nitrat-Richtlinie und der Düngeverordnung müssen wir beobachten, wo wir besondere Nitrat-Belastung haben im Grundwasser in Hessen. Das hat dann möglicherweise Auswirkungen auf die Möglichkeit, wie die Düngeleistungen erbracht werden können. Und es werden so genannte rote Gebiete ausgewiesen. Im Moment ist es so, dass wir begonnen haben mit 120 Messstellen. Das ist für ein großes Gebiet wie Hessen relativ wenig. Wir wollen eben genauer, verursachergerechter und auch gebietsschärfer am Ende beurteilen können: Wo ist die Nitrat-Belastung so groß, dass wir Einschränkungen vornehmen können?“  Je dichter das Messnetz, desto seltener also die Notwendigkeit von großflächigen Nitrat-Verboten in der Landwirtschaft. Nach Auskunft des hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie gelten vor allem Abbauprodukte von Nitrat als gesundheitsschädlich und sogar als krebserregend. Thomas Schmid, Präsident Hessisches Umweltamt: „Nitrat verändert sich, wenn man es warm macht. Wir haben ein ganz großes Problem – da entstehen Hydrosamine. Das ist vor allem für Kleinkinder, Säuglinge ein großes Problem. Deswegen gibt es da einen Trinkwasser-Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.“  Bislang besteht das hessische Grundwasser-Messnetz aus rund 4200 Messstellen. Alleine in diesem Jahr sollen noch einmal 39 dazu kommen – so wie auf dem Acker […]

  • Nachfrage nach Jagdscheinen boomt

    Nachfrage nach Jagdscheinen boomt

    Deutschland ist im Jagdfieber! Immer mehr interessieren sich für die Jagd, mehr als 460.000 Menschen sind im Besitz eines Jagdscheins – die Zahl der neuen Anwärter ist seit Jahren auf einem Rekordhoch. Auch in Hessen ist ein Andrang auf das „grüne Abitur“ spürbar. Im Jagdklub Darmstadt werden auch in diesem Jahr wieder neue Jungjäger ausgebildet. Doch die Prüfung ist anspruchsvoll. „Viele Leute meinen ja, der Jäger geht raus, schießt was, geht wieder nach Hause. Ich bin täglich hier und schieße vielleicht alle sechs oder acht Wochen mal ein Stück Wild.“ Mit diesem und weiteren Vorurteilen sieht sich Bernd Spiller als Jagdpächter öfter konfrontiert. Für ihn bedeutet die Arbeit vor allem Verbundenheit zur Natur und  aktiver Naturschutz. Denn zu große  Populationen können zum Problem werden. Bernd Spiller, Jagdklub Darmstadt Ausbilder „Zum einen massive Schäden an der Landeskultur – sprich die Bäume, die Jungbäume werden beschädigt durch Verbiss oder in der Feldflur werden die angepflanzten Feldfrüchte beschädigt oder vernichtet – und zum anderen eine zu hohe Wilddichte bedingt auch, dass es Seuchen gibt.“ Zum Beispiel die Afrikanische Schweinepest. Mittlerweile habe man aber in dem Gebiet die Seuche wieder gut im Griff. Aber einfach ein Tier schießen, geht nicht. Bernd Spiller, Jagdklub Darmstadt Ausbilder „Ich muss erst mal gucken, passt es in meinen Abschussplan. Passt es in die Altersstruktur und ganz wichtig jetzt gerade im Frühjahr – wir haben ja noch Brut- und Setzzeit und die Jungtiere sind abhängig von den Muttertieren.“ Dieses Wissen geben er und seine Kollegen an die Jägeranwärter weiter. Doch nicht jeder eignet sich für einen Jagdschein. Deshalb werden alle sorgfältig geprüft. Martin Ramrath, Jagdklub Darmstadt Ausbilder Schießen „Wir in der Ausbildung fordern bevor die Jagdscheinanwärter Kontakt zu Waffen haben, dass sie uns ein Attest mitbringen, dass aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht. Jeder, der einen Jagdschein machen möchte, […]

  • Erntebilanz - Landwirte kämpfen mit dem Klimawandel

    Erntebilanz – Landwirte kämpfen mit dem Klimawandel

    Wer draußen unterwegs ist, kann es nicht übersehen. Die Getreideernte ist in vollem Gange. Die Erträge sind zufriedenstellend, die Qualität passt. So lautet die vorläufige Bilanz des Bauernverband Rheinland-Pfalz Süd. Und trotzdem ist die Stimmung bei den rheinland-pfälzischen Landwirten gedrückt. Tiefe Furchen im Boden, die Pflanzen sind nicht so dicht und üppig gewachsen wie erhofft. Die Trockenheit der letzten Wochen setzt dem Getreide nicht nur hier im rheinhessischen Spiesheim zu. Und trotzdem sind die Schwierigkeiten, die das Wetter bereitet,  in diesem Jahr nicht die größte Sorge der Landwirte, sagt Bauernverbandspräsident Eberhard Hartelt. Problematischer sei, dass die Landwirte für ihr Getreide aktuell wenig Geld bekommen. Eberhard Hartelt, Präsident Bauern- und Winzerverband  Rheinland-Pfalz Süd „Hauptsächlich ist der Preis im Moment getrieben von einem Meldungsmarkt. Also von Meldungen, in Russland gäbe es angeblich eine große Ernte, in China gäbe es eine gute Ernte, da würde weniger importiert werden. Alles Meldungen, die wir gar nicht genau auf Ihre Wirklichkeit verifizieren können, die aber dafür sorgen, dass die Unsicherheit bei der aufnehmenden Hand, beim Handel, sehr groß ist und dann eher an der unteren Grenze angesetzt wird. “ Die Preise bestimmt der Weltmarkt. Dass es dabei allerdings keine Rolle spielt, wie unterschiedlich die Rahmenbedingungen für die Erzeuger sind, ärgert die Landwirte. So gelten in Deutschland beispielsweise viel strengere Regeln für Pflanzenschutzmittel und auch die Energiekosten seien höher. Zudem steigt der Mindestlohn bis 2027 auf 14,60 €. Der Forderung der Bauernverbände, Ausnahmen für saisonale Erntehelfer zu ermöglichen, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium gestern aus juristischen Gründen eine Absage erteilt. Die Betriebe könnten versuchen, die steigenden Kosten an die Verbraucher weiterzugeben. Eberhard Hartelt, Präsident Bauern- und Winzerverband  Rheinland-Pfalz Süd „Ich befürchte aber sehr stark, dass einige der Betriebe aus der Produktion von Obst und Gemüse aussteigen werden. Und das steht ganz stark im Gegensatz zu der Aussage des Koalitionsvertrages, […]

  • Nachhaltigkeitspreis für rheinland-pfälzer Unternehmen

    Nachhaltigkeitspreis für rheinland-pfälzer Unternehmen

    Bis 2040 soll Rheinland-Pfalz klimaneutral sein – das steht im umstrittene Landesklimaschutzgesetz, das vorletzte Woche durchs Parlament ging und das vor allem die Unternehmer fürchten. Das Problem: CO2 während der Produktion kann nur sehr schwer eingespart werden. Die Firma Elka, ein Holzwerk aus dem rheinland-pfälzischen Morbach, hat sich schon sehr früh auf den Weg gemacht nach und nach die CO2-Emissionen auszugleichen. Jetzt hat das Familienunternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen. Eine glänzende Kugel ziert seit diesem Jahr den Eingangsbereich der Firma Elka-Holzwerke in Morbach. Auch wenn der Deutsche Nachhaltigkeitspreis aus schwerem Metall ist, gewonnen hat ihn der Betrieb von Familie Kuntz für ihr Leidenschaftsprodukt – dem Holz. Dagmar E. Hilden-Kuntz, Leitung Vertrieb und Nachhaltigkeit „Wir haben eine Produktion im Endeffekt, die eben auch fast abfallfrei arbeitet, das liegt bei uns in der Kaskadenfertigung. Jeder Schnippel Holz wird bei uns aufgefangen und wird wieder in sinnvolle andere Produkte umgewandelt.“ Die Kaskade – ein Grund, warum das Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde. Im ersten Schritt werden aus den unbearbeiteten Baumstämmen Schnittholzplatten – das fertige Produkt. Im zweiten Schritt werden die Holzabfälle zu Holzschnitzeln, die dann zu Spanplatten verarbeitet werden. Und das alles auf dem gleichen Firmengelände. Immer noch werde bei Holzunternehmen fast die Hälfte des Holzes verbrannt, sagt Geschäftsführerin Larissa Kuntz. Anders bei ihrem Betrieb. Larissa Kuntz, Geschäftsführerin bei elka „Wir sagen als unsere Unternehmensphilosophie, dass wir sozusagen unsere Rohstoffe, die wir hier verarbeiten komplett in ein Produkt einsetzen. Weil dieses Produkt speichert CO2 und hat nen sehr geringen Fußabdruck und das ist das, was wiederum der Nachhaltigkeit hilft.“ Ebenso der Bezug zur Region.  Das Unternehmen verarbeitet ausschließlich Holz aus einem Umkreis von maximal 150 Kilometern. Das, Energieversorgung durch PV-Anlagen und der erste elektrische E-LKW in der Region haben die 224 Juroren des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zur Entscheidung gebracht: Elka gewinnt. Dagmar […]

  • Kühe & Getreide - Lea Sensen aus der Eifel ist beste Junglandwirtin

    Kühe & Getreide – Lea Sensen aus der Eifel ist beste Junglandwirtin

    In der Eifel lebt und arbeitet Deutschlands beste Jung-Landwirtin Lea Sensen. In mehreren Runden überzeugt sie die Jury der Deutschen Landjugend von sich – und holt schließlich den Titel nach Rheinland-Pfalz. Wir haben die junge Frau auf ihrem Ausbildungsbetrieb in Rommersheim besucht. Hier bei den Kälbern ist Lea  genau richtig: Tiere sind für sie der Grund, Landwirtin zu werden. Jeden Morgen um 5 Uhr 30 geht es raus in den Stall und los mit melken. Die Landwirtschaft sei ihr einfach in die Wiege gelegt worden, sagt die 21-Jährige. Sie ist auf einem Milchviehbetrieb in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Lea Sensen, angehende Landwirtin „Am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat den ganzen Tag über, das ist schon sehr, sehr schön und auch sehr erfüllend. Und natürlich die Vielfalt. Also man muss im Büro arbeiten, man muss mit den Tieren arbeiten, auf dem Trecker. Und diese Vielfalt finde ich einfach in keinem anderen Beruf wieder.“ So vielfältig wie die Arbeit selbst war auch der Berufswettbewerb Mitte Juni in Nordrhein-Westfalen. Lea muss verschiedene Aufgaben lösen wie ein Kalb enthornen oder den Getreidebestand auf einem Feld überprüfen. Dieser Weizen ist gerade in der Blüte. Lea Sensen, angehende Landwirtin „Entsprechend hat man dann unterschiedliche Parameter, welche Krankheiten vorkommen könnten in dem Entwicklungsstadium. Da guckt man sich dann die oberen drei Blätter an, ob die gesund sind oder irgendwelche Verfärbungen sind. Und dann guckt man sich natürlich auch immer die Wurzeln an, wie doll die ausgeprägt sind, weil sie dadurch einfach die Nährstoffe aufnehmen können.“ Gerade die Aufgaben außerhalb des Stalls fallen ihr am schwersten. Aber es reicht: Lea setzt sich gegen ihre Konkurrenten aus ganz Deutschland durch und holt den ersten Platz in die Eifel. Lea Sensen, Junglandwirtin des Jahres „Als man dann da so stand, da wurde einem doch ein bisschen mulmig, weil […]

  • Landwirtschaft der Zukunft - Giessener Forscher simulieren Klimawandel

    Landwirtschaft der Zukunft – Giessener Forscher simulieren Klimawandel

    Zum allerersten Mal kooperieren die Vereinten Nationen mit einer deutschen Universität – genauer gesagt mit der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Dabei geht es um ein Forschungsprojekt, das es schon seit 35 Jahren gibt. Es soll herausfinden, wie man die Landwirtschaft bei uns – und weltweit – fit für die Herausforderungen der Zukunft machen kann. Eine Wiese in Linden bei Gießen. Durch die Ringe können Biologen in die potenzielle Landwirtschaft der Zukunft schauen. Denn hier wird der Klimawandel nachgestellt. Das heißt, aus großen Rohren wird Grünland mit Kohlenstoffdioxid, also CO2, voll gepustet. Soviel, wie laut wissenschaftlicher Prognosen etwa in 25 Jahren bei uns erreicht wird. Prof. Christoph Müller, Leiter experimentelle Pflanzenökologie, Justus-Liebig-Universität Gießen „Was wir hier machen, ist Grünland. Man sieht ja, hier ist typisches, hessisches Grünland. Und wir stellen hier eine erhöhte CO₂-Konzentration ein und schauen, wie sich das Grünland letztendlich, wie das letztendlich reagiert, auf eine erhöhte CO₂-Konzentration, die wir erwarten werden, so Mitte des Jahrhunderts.“ Mehr CO₂ bedeutet mehr Photosynthese und das bedeutet ein schnelleres Wachstum der Pflanzen. Allerdings verändern sich auch die Prozesse im Boden. Und das bedeutet: Pflanzen sind nicht mehr so nahrhaft. Prof. Christoph Müller, Leiter experimentelle Pflanzenökologie, Justus-Liebig-Universität Gießen „Allerdings müssen wir dann natürlich auch gucken, wie sieht die Qualität der Biomasse aus. Nehmen wir mal an, eine Kuh frisst dieses Gras, dann müsste für dieselbe Milchproduktion die Kuh mehr fressen, von diesem Gras, was unter erhöhtem CO₂ gewachsen ist. Damit einher geht natürlich, die Kuh wird dann mehr Methan ausstoßen. Also was ich damit sagen will, wir haben es eigentlich mit komplexen Systemen zu tun, wo wir vielleicht eine Veränderung haben, die eine ganze Kaskade von verschiedenen Dingen anstößt.“ Auf der Wiese nebenan simulieren die Wissenschaftler zusätzlich den Anstieg der Temperaturen. In die Kreise wird heiße Luft gepustet. Hier geht es nicht um düstere […]

  • Gefährdet weniger Wind die Energiegewinnung?

    Gefährdet weniger Wind die Energiegewinnung?

    Es klingt irgendwie zu schön, um wahr zu sein: Schon in wenigen Jahren könnte Deutschland seinen Strombedarf zu 100 % aus erneuerbaren Energien decken. Dazu muss lediglich der Ausbau von Solar-Anlagen und Windrädern vorangetrieben werden – den Rest erledigt dann schon die Natur. Sie ahnen es schon, ganz so einfach ist die Sache dann meistens doch nicht. Denn weder Wind noch Sonne sind verlässliche Größen. Vor allem länger anhaltende Windflauten könnten zum Problem werden. Alle Räder stehen still, wenn der liebe Gott das will: In den ersten Monaten dieses Jahres hat es in Deutschland so wenig Wind gegeben wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Besonders betroffen: Die Mitte Deutschlands – und somit auch Hessen und Rheinland-Pfalz. Frank Kaspar vom Deutschen Wetterdienst erklärt das seltene Phänomen, das auch die Meteorologen überrascht. Frank Kaspar, Deutscher Wetterdienst „Wir hatten sehr viele Hochdruckgebiete. Diese Hochdruckgebiete haben verschiedene Dinge mit sich gebracht: Es hat sehr wenig geregnet. Wir hatten überdurchschnittlich viel Sonnenschein. Aber eben auch diese unterdurchschnittlichen Windgeschwindigkeiten. Wir haben auch versucht, uns da eine sehr lange Datenreihe anzuschauen. Wir haben da also 70 Jahre auch zurückgeschaut. Wenn man jetzt das ganze erste Quartal zusammen nimmt, dann ist es im Vergleich tatsächlich so, dass wir eine ähnliche Situation zuletzt vor ca. 50 Jahren hatten.“ Heißt das, dass wir uns in Deutschland auch in Zukunft auf immer weniger Wind einstellen müssen? Das, so der Experte, lasse sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten: ein langfristiger Trend sei nicht zu erkennen. Und doch wirft die monatelange Windflaute zu Beginn des Jahres Fragen auf. Vor allem in Rheinland-Pfalz. Denn dort hat die Landesregierung kürzlich beschlossen, dass der im Land verbrauchte Strom schon im Jahr 2030 bilanziell vollständig aus erneuerbaren Energien stammen soll. Unter den heutigen Bedingungen und beim derzeitigen Ausbau-Tempo völlig unrealistisch, sagt Michael Bleidt vom Verband kommunaler Unternehmen […]