Wirtschaft

  • Schaltgespräch mit Johannes Heger, Landesvereinigung der Unternehmerverbände

    Schaltgespräch mit Johannes Heger, Landesvereinigung der Unternehmerverbände

    Das Bildungszeitgesetz soll nun also noch schnell vor der Wahl dieses Jahr auf den Weg gebracht werden. Was halten die Arbeitgeber davon? Darüber spreche ich jetzt mit Johannes Heger, er ist der Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz. Guten Tag, Herr Heger. Johannes Heger, Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz: Hallo Herr Appelmann Markus Appelmann: Die Arbeitgeber finden das Bildungszeitgesetz in dieser Form nicht gut, warum? Johannes Heger, Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz: Unternehmen investieren jetzt schon sehr viel in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aber dieses Gesetz, wo ehrenamtliche Weiterbildung freigestellt werden soll oder auch unterstützt werden soll, passt nicht in die Zeit. Wer Entlastungen verspricht, kann nicht mit Belastungen um die Ecke kommen. Markus Appelmann: Die Landesregierung sagt, dass Sie mit diesem neuen Gesetz die Wettbewerbsfähigkeit seiner Wirtschaft stärke. Das müsste doch auch Ihr Ziel sein? Johannes Heger, Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz: Aber nur dann, wenn Weiterbildung im Zusammenhang mit dem betrieblichen Interesse steht. Denn so Weiterbildung für das Ehrenamt nach privaten Neigungen kostet sehr viel Arbeitszeit, die in den Betrieben fehlt. Es bringt Bürokratie, die uns belastet, wieder eine Belastung und deswegen stärkt es nicht die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Markus Appelmann: Nächste Woche soll das Gesetz im Landtag Thema sein. Wie müsste es geändert werden, dass Sie von einem guten Gesetz sprechen? Johannes Heger, Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz: In der jetzigen Zeit beim Fachkräftemangel und der sehr, sehr schlechten wirtschaftlichen Lage der allermeisten Betriebe in Rheinland Pfalz ist das Gesetz in dieser Form entbehrlich. Das bisherige Gesetz regelt alles, Es ist geübte Praxis. Aber was jetzt dazu gepackt werden soll, für ehrenamtliche Tätigkeiten nach freiwilliger Entscheidung des Mitarbeiters und nicht des Unternehmens, passt nicht in die Zeit. Wir brauchen ein solches Gesetz nicht. Markus Appelmann: Der Bundesverband der Deutschen Industrie spricht diese Woche von der „historisch […]

  • Industriestrompreis entlastet wenige Unternehmen

    Industriestrompreis entlastet wenige Unternehmen

    „Das ist ein Wortbruch“ – sagt Hans-Jörg Friese der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz. Er kritisiert damit offen den Industriestrompreis, der ab dem nächsten Jahr gelten soll. Denn anders, als von der Bundesregierung zunächst angekündigt, sollen Handwerksbetriebe weiterhin den vollen Strompreis von durchschnittlich 24 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Gleich sprechen wir darüber im Studio – vorher sind wir in einer Metzgerei in Mainz, die enttäuscht ist von der Politik. Die Metzgerei Walz in Mainz-Mombach: Gerade erst im vergangenen Jahr hat der alteingesessene Familienbetrieb sein 200jähriges Bestehen gefeiert. Seit 28 Jahren leitet Peter Walz den Betrieb in sechsten Generation. in dieser Zeit ist das Geschäft für den Metzgermeister nicht einfacher geworden. Peter Walz, Metzgermeister „Früher war im Grunde genommen der Hauptbestandteil bei uns das Handwerk. Das heißt, wir haben mit unseren Landwirten Kontakt gehabt. Wir haben geschlachtet, wir haben unser Fleisch zerlegt. Wir haben gute Würste und Schinken hergestellt. Heute ist in einem Handwerksbetrieb in der Größe, wo wir jetzt sind, sehr viel Bürokratie, sehr viel Auflagen. Die Dokumentation wird immer mehr.“ Zum immer weiter um sich greifenden Bürokratie-Wahnsinn kommt jetzt auch noch eine grobe Ungerechtigkeit dazu: Obwohl seine Metzgerei mit all den Maschinen, Öfen und Kühlhäusern zu den energieintensiven Betrieben gehört, soll Peter Walz auch im kommenden Jahr weiterhin den vollen Strompreis zahlen, während große Industriekonzerne künftig deutlich entlastet werden. Peter Walz, Metzgermeister „Wo ist denn da das Handwerk? Wo sind wir denn da noch? Jeder will Regionalität. Wir sichern regionale Arbeitsplätze. Aber im Gegenzug haben wir immer den schwarzen Peter mit dabei, dass keiner wettbewerbsfähig bleiben kann als kleines Unternehmen. Und das kann so nicht sein.“ Durch die neue Regelung könnten große Fleischkonzerne, die vom Industriestrompreis profitieren, ihre Produkte künftig um bis zu 50 Prozent günstiger anbieten als seine kleine Familienmetzgerei. Höchst ungerecht und wettbewerbsverzerrend, findet der […]

  • Zu Gast im Studio: Hans-Jörg Friese, Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern

    Zu Gast im Studio: Hans-Jörg Friese, Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern

    Die Handwerkskammern sind mit der Entscheidung der Bundesregierung über den Industriestrompreis nicht einverstanden. Markus Appelmann: Hans-Jörg Friese ist bei uns im Studio zum Thema, dass wir gerade eben gesehen haben, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz. Sie sprechen für 260.000 Mitarbeiter im Handwerk in Rheinland-Pfalz. Guten Abend. Hans-Jörg Friese, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz: Guten Abend, Herr Appelmann. Appelmann: Herr Friese, wir haben gerade eben die Metzgerei Walz gesehen. Wie sehen es denn die anderen Handwerksbetriebe im Land? Friese: Also es war für uns ein Schlag ins Gesicht. Wir hatten die Hoffnung, im Koalitionsvertrag war es ja festgeschrieben, die Energiepreise, Strompreise werden an das Mindestmaß der europäischen Nachbarländer angepasst. Und das ist jetzt nicht geschehen. Und es ist ein unfaires Verhalten, ist eine Wettbewerbsverzerrung. Und wir werden dort auch an diesem Punkt auch bundesweit jetzt, in den kommenden Tagen, treffen wir uns auf Bundesebene, über das Thema noch mal ganz stark diskutieren, auf die Politik zugehen. Denn es gibt auch dadurch ein Bürokratiemonster. Diese Anträge, die gestellt werden müssen, haben einen Riesenaufwand. Das können wir als Handwerk gar nicht betreiben. Appelmann: Über Bürokratie will man gleich noch mit Ihnen sprechen. Erst mal trifft das natürlich die Handwerksbetriebe, dass sie nicht entlastet werden in Sachen Strompreis. Aber im zweiten Step trifft es ja dann auch den Verbraucher, denn zum Beispiel werden die Produkte teurer. Friese: Also wir haben es jetzt gesehen bei Herrn Walz, die Kosten werden auf die Preise umgelegt. Und das ist ja nicht nur beim Fleischer, beim Bäcker, beim Konditor, speziell die Textilreinigungsbetriebe, die beliefern Krankenhäuser mit sterilen Kitteln, die beliefern Pflegeeinrichtungen, die beliefern Hotels und all dies wird umgelegt. Und wenn ich jetzt an die Pflege und Krankenhäuser denke, dann wird das natürlich auf die Sozialkassen umgelegt. Was dann wieder zur höheren Steuerbelastung wird, weil […]

  • Winzer spezialisiert sich auf Glühwein

    Winzer spezialisiert sich auf Glühwein

    Eins darf in der Adventszeit auf keinen Fall fehlen. Eine Tasse warmer Glühwein oder Traubenpunsch. Allein in Deutschland werden pro Jahr – Achtung – 50 Millionen Liter Glühwein getrunken. Während der Weinbau in Deutschland in einer Krise steckt, bleibt Glühwein weiterhin ein lukratives Geschäft. Doch was gehört alles zur Produktion? Türchen drei in unserem „17:30 Sat.1 live“-Adventskalender wirft ein Blick hinter die Kulissen. Die Reben sind schon lange abgeerntet, der Weinberg schläft. In der Winzerscheune von Meik Dörrschuk wird dagegen auf Hochtouren gearbeitet. Der Winzermeister ist spezialisiert auf die Herstellung von Glühwein. Das Prädikat ‚Winzerglühwein‘ ist geschützt im deutschen Weingesetz. Das bedeutet – nur die Trauben aus dem eigenen Betrieb dürfen verarbeitet werden. Meik Dörrschuk, Winzermeister „Da hat meine Mutter damals den Auftrag von mir und meinem Vater bekommen, sie soll mal einen guten Glühwein machen für uns und da hat sie so eins, zwei Jahre rumgetüftelt und irgendwann haben wir gesagt. ‘Genau das ist es“‘“ Das war vor 36 Jahren. An dem Geheimrezept hat sich bis heute nichts geändert. Die Produktion läuft aber in einem größeren Stil. Mittlerweile werden jedes Jahr 500.000 Tassen Glühwein hergestellt. Nach Ernte und Gärung wird der Wein durch eine Maschine geleitet und dabei filtriert. Meik Dörrschuk, Winzermeister „Nach der Gärung ist er ja trüb, wie ein naturtrüber Traubensaft oder Apfelsaft, wie man es sich vorstellen kann, aber er soll ja schön klar sein und das macht diese Maschine für uns.“ Nach dem Filtern geht es für den Wein weiter in den nächsten Tank. Beim Abfüllen wird der Wein zusätzlich noch mit Stickstoff versetzt. Meik Dörrschuk, Winzermeister „Das müssen wir machen damit die Kohlensäure aus dem Wein draußen ist. Sonst hat das zur Folge, dass auf den Weihnachtsmärkten, wenn der von kalt auf heiß gezapft wird, die Kohlensäure wie explodiert und nur schäumt.“ Der Sud […]

  • Neue Wasserstofftankstelle in Ludwigshafen

    Neue Wasserstofftankstelle in Ludwigshafen

    Das Verbrenner-Aus der Europäischen Union ab 2035 wackelt – so aktuelle Medienberichte von heute. Während wir also noch gar nicht so genau wissen, mit was wir in Zukunft unsere Autos betanken, legen sich immer mehr Verkehrsbetriebe fest und setzen auf Wasserstoffbusse. Doch auch dafür braucht es – klar – Tankstellen! In Ludwigshafen hat heute eine neue Wasserstofftankstelle eröffnet – der Abschluss eines groß angelegten Förderprojekts in der Rhein-Neckar-Region. An dieser Zapfsäule fließt kein Diesel, sondern Wasserstoff. Acht neue Hyprid-Busse der Verkehrsbetriebe Rhein-Neckar können hier ab sofort tanken. Sie besitzen einen Batterie-Antrieb und zusätzlich eine Brennstoffzelle, die aus dem Wasserstoff weiteren Strom erzeugt. Während Wasserstoff-Tankstellen für PKW zunehmend schließen – ist der Treibstoff aus Sicht der Region für Busse sinnvoll. Dr. Doris Wittneben, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH „Bei den Bussen ist es so, lange Umlaufzeiten und lange Strecken, dass die nicht so gut mit dem Batterieelektrischen Bus gefahren werden können, auch im Winter oder auch bei anspruchsvollem Profil, also bergrauf, bergrunter braucht der Bus recht viel Energie und damit braucht er entweder eine sehr große Batterie, was natürlich auch Probleme machen kann oder er hat ebenso einen Zusatzantrieb über die Brennstoffzelle.“ Die neue Tankstelle ist Teil des Wasserstoff-Infrastrukturprojektes H2 Rivers in der Rhein-Neckar-Region. Neben Ludwigshafen bereits Tankstellen in Mannheim und Heidelberg eröffnet. Der Bund fördert das Projekt mit insgesamt 20 Millionen Euro. Yunus Keskin, Projektleiter alternative Antriebe RNV „Also so ein Projekt ist natürlich nur aufgrund der Förderung möglich. Wenn es diese Förderkulisse nicht gebe, hätten wir dieses Projekt so nicht umsetzen können. Aktuell sind wir mit den Fahrzeugen 20 Prozent teurer als mit Dieselbussen. Aber wir sehen schon, dass wir in naher Zukunft eine Preisparität erreichen werden.“ Der Wasserstoff, den die Busse hier tanken stammt aus der Region – vom  benachbarten Chemiekonzern BASF. Er ist grün produziert und somit deutlich klimaschonender […]

  • Glühwein für vier Euro - Mainzer Weihnachtsmarkt startet

    Glühwein für vier Euro – Mainzer Weihnachtsmarkt startet

    Sicherheit wird im Zusammenhang mit Weihnachtsmärkten gerade in den letzten Jahren immer wieder diskutiert und macht die Organisation der Märkte von Jahr zu Jahr teurer. Und da kommen noch viele weitere Faktoren dazu. Zum Beispiel, wenn Musik abgespielt wird. Vor einer halben Stunde hat der Mainzer Weihnachtsmarkt seine Tore geöffnet. Doch der Start fällt anders aus als gewohnt. Zwischen Glühweinduft und warmem Lichterglanz öffnet der Mainzer Weihnachtsmarkt seine Buden – zum 50. Mal. Eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch dieses Jahr bleibt es ungewohnt still. Der Grund: Die Stadt verzichtet wegen gestiegener Kosten auf Musik- und Kulturangebote. Das liegt an den von der GEMA  geforderten Abgaben, mit denen Komponisten und Texter vergütet werden. Die Höhe dieser  Abgaben für dieses Jahr seien „nicht nachvollziehbar“, heißt es aus dem Mainzer Rathaus. Manuela Matz (CDU), Wirtschaftsdezernentin Mainz „Wir haben uns die GEMA-Gebühren angeschaut, die trotz der Reduktion um 35 Prozent, die jetzt sehr sehr kurzfristig auch kam, für uns dann auflaufen würden hier in Mainz. Da haben wir festgestellt, dass wir im Prinzip trotz allem noch bei round about 20 000 Euro liegen und wir im Zweifel natürlich diese Kosten bei den Gebühren, die wir bei den Schaustellern und den Marktbeschickern erheben, dann auch berücksichtigen müssten.“ Der Stadtrat fordert von der Marktorganisation in diesem Jahr Kostenneutralität. Für die Schausteller bedeutet das zusätzlichen wirtschaftlichen Druck: höhere Standgebühren bei gleichbleibenden Glühweinpreisen. Marco Sottile, Vorsitzender der Mainzer Schausteller „Also ich sag mal so: Teurer geht nur bis zu einem gewissen Punkt, weil dann ist es ganz einfach so, dass die Qualität leidet. Ja, also in diesem Sinne ist es für uns dieses Jahr ganz wichtig, die Kosten selber zu tragen und das nicht an den Kunden oder den Gast weiterzugeben. Sie müssen sich vorstellen wir haben hier Gäste, die sind vom ersten Tag an Kunde hier […]

  • Hessischer Städtetag äußert sich zu Finanzlage der Kommunen

    Hessischer Städtetag äußert sich zu Finanzlage der Kommunen

    Ein Dauerthema bei uns: Die Haushaltslage in den Kommunen wird immer dramatischer, die Städte stehen mit dem Rücken an der Wand. Das wurde auch heute bei der Konferenz des Hessischen Städtetages deutlich. Ein großes Problem: Die Ausgaben in den Kommunen übertreffen die Einnahmen bei weitem und verschärfen die finanziellen Sorgen. Der Städtetag will sein Augenmerk deshalb darauf richten, dass das Land die Städte mit MEHR Geld unterstützt und sich den großen Aufgaben mit hohem Kostenaufwand, wie der Kinderbetreuung, annimmt. Präsident Gert-Uwe Mende – der Oberbürgermeister von Wiesbaden – verweist aber auch auf ein anderes Problem und widerspricht damit Aussagen, dass die Kommunen nur ein Ausgabenproblem hätten. Gert-Uwe Mende (SPD), Präsident des Hessischen Städtetages „Die Fragestellung habt ihr ein Ausgaben- oder ein Einnahmeproblem, beantworte ich mit der Antwort ‚Wir haben ein Aufgabenproblem‘. Wir erleben immer wieder, dass die Aufgaben der schwächsten Ebene zugeschrieben werde, den Gemeinden und Städten. Wir haben Lasten aufgedrückt bekommen ohne die notwendigen Ressourcen dafür zu bekommen.“ Der Präsident der Hessischen Städtetags warnt vor einer Überforderung der Kommunen.

  • Zweites Leben für Elektrogeräte: Firma aus Groß-Gerau bereitet Handys, Laptops und Co. auf

    Zweites Leben für Elektrogeräte: Firma aus Groß-Gerau bereitet Handys, Laptops und Co. auf

    Wenn man ein Smartphone kauft, ist es quasi schon veraltet. Weil sich die Technik rasant weiterentwickelt, ist es für viele Firmen zu teuer, ständig neue Geräte für die Mitarbeiter anzuschaffen. Deswegen entscheiden sich immer mehr Arbeitgeber, die Technik zu leasen. Doch was passiert mit den Millionen Geräten weltweit, die nach einer Leihe zurückgegeben werden? Viele davon landen hier – im hessischen Groß-Gerau. Stapelweise Rechner, Paletten voller Bildschirme, hunderte gebrauchte Smartphones. Auf über elftausend Quadratmetern werden in Groß-Gerau Leasing-Rückläufer sortiert und kategorisiert. Die Firma CHG verleiht seit 45 Jahren technische Geräte an Firmen – wenn die nicht mehr benötigt werden, landen sie hier und bekommen die Chance auf ein zweites Leben. Csaba Kallai, Leiter CHG Technologiezentrum Groß-Gerau „Weltweit kommen ungefähr eine Millionen Geräte aus dem Leasing zurück. Hier in Groß-Gerau sind es 800.000 Geräte. Und davon können wir 94 Prozent der Geräte weiterverkaufen, weil die in einem guten Zustand sind und funktionsfähig sind.“ Damit sie weiterverkauft werden können, werden die Geräte gereinigt und zurückgesetzt. Dann werden sie entweder zur Reparatur oder direkt zu Händlern verschickt. CHG macht all das natürlich nicht nur aus Umweltbewusstsein. Inzwischen gibt es einen wachsenden, lukrativen Markt für gebrauchte Technik und in manchen Branchen, die keine hohen technischen Anforderungen haben, werden die alten Geräte auch ein zweites Mal ins Leasing geschickt. Christian Brakensiek, Vertriebsleiter Zentral-Europa „Im Versicherungsumfeld sieht man sicherlich so Szenarien, wo es viel darum geht, digital Anträge zu bearbeiten, also überall da, wo ich in meinem Tätigkeitsprofil einen sehr standardisierten Ablauf habe, wo Technologie eine Rolle spielt aber technologische Innovation oder Neuheit jetzt nicht entscheidend ist um meinen Job perfekt ausführen zu können.“ Sigrid Köbel ist für den Wareneingang verantwortlich. Sie motiviert die Vorstellung, alten Geräten neues Leben einzuhauchen. Sigrid Köbel, koordiniert den Wareneingang „Ist es denn wirklich notwendig, dass ich ein neues Gerät kaufe? […]

  • Handelsverband rechnet mit stabilem Weihnachtsgeschäft

    Handelsverband rechnet mit stabilem Weihnachtsgeschäft

    Die Weihnachtszeit ist für den Handel die wichtigste Zeit des Jahres. Doch die Konsumlaune der Menschen macht den Händlern Sorgen, denn es wird vor allem eins: gespart. Heute hat der Hessische Handelsverband in Frankfurt eine erste Prognose für die Vorweihnachtszeit abgegeben. Glitzernde Figuren, Tannenbäume und Lichterketten. Innenstädte haben sich schon voll und ganz auf die Weihnachtszeit eingestimmt, viele Rabatte locken die Menschen in die Fußgängerzonen. Rosedore, aus Frankfurt „Wir haben schon alles geschmückt. Der Baum steht schon und es gibt natürlich auch Geschenke, Kleinigkeiten. Also man kauft sich ja unter dem Jahr alles was man braucht. Aber so kleine Überraschungen gibt’s halt immer.“ Hans Joachim, aus Frankfurt „Weihnachten muss sein. Das ist für mich noch die alte Tradition, die ist bei mir noch voll da. Ich will sie auch erhalten.“ George, aus Cornwall (Vereinigtes Königreich) „Es ist doch nur einmal im Jahr, oder? Es ist ein besonderer Anlass. Es ist schön, Menschen ein Geschenk zu machen, von dem man glaubt, dass es ihnen gefällt. Es ist schön, Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“ Das stimmt auch den Handelsverband Hessen optimistisch, der mit einem stabilen Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatzplus von 1,7 Prozent und einem Gesamterlös von 11,7 Milliarden Euro für November und Dezember rechnet. Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen „Wir kennen das ja alle. Wir stehen morgens auf und es ist dunkel, wir kommen abends nach Hause und es ist dunkel und dann sucht man einen Gegenpol. Und dieser Gegenpol sind Begegnungen, sind Menschen, die man irgendwo trifft und die trifft man natürlich da wo es schön ist, wo es vielleicht nach frisch gebrannten Mandeln riecht, wo das Ambiente toll ist. Das sind alles Faktoren, die da mit rein spielen und die Weihnachten so wichtig machen.“ Durch Marketingstrategien wie  Black Week und Black Friday machen Händler ihren höchsten Umsatz im […]

  • Das China-Hotel in Niederrad - die ewige Baustelle

    Das China-Hotel in Niederrad – die ewige Baustelle

    Im Frankfurter Stadtteil Niederrad sorgt ein chinesisches Luxus-Hotel für Ärger, denn es wird einfach nicht fertig. Seit mittlerweile 17 Jahren ist das Areal an der ehemaligen Pferderennbahn eine Dauerbaustelle. Wobei – wirklich gebaut wird hier schon länger nicht mehr. Sehr zum Unmut einiger Bürger, die die Stadt in der Verantwortung sehen. Ein chinesischer Luxustempel dümpelt vor sich hin, mitten im Frankfurter Stadtteil Niederrad. 2008 wird der Grundstein gelegt, fünf Jahre später steht der Rohbau. Danach geht es nur noch schleppend voran. Seit der Corona-Pandemie scheint hier alles stillzustehen. Lose Kabel, lagernde Baumaterialien und Zäune, soweit das Auge reicht. Fertigstellung – nicht in Sicht. Für einige Frankfurter ein unhaltbarer Zustand. Stephan Hannappel „Verkehrssicherung ist schon gefährdet. Einstürzende Bauten, der Bauzaun ruinös, ja. Ist eine Schande für die Stadt Frankfurt, das hab ich schon mal skandiert. Und es ist einfach ein Slum geworden hier. Das ist nicht mehr schön.“ Agnetha Sammet „Dass das hier mal, dieser Schandfleck, mal wegkommt. Ja, dass das mal anders wird.“ Carmen Hannappel „Aber was macht die Stadt hier? Nichts. Und wir haben massive Probleme, die ganzen Flüchtlinge auch unterzubringen, ja.“ Leerstand in Zeiten fehlender Wohnungen, das kann hier niemand nachvollziehen. Zu Baubeginn existiert hier noch eine Pferderennbahn, sie soll chinesische Touristen und Geschäftsleute anziehen. Doch 2015 findet das letzte Rennen statt. Mittlerweile hat der Deutsche Fußball-Bund hier seine Zentrale. Und das Hotel? Der Bauherrin, der Huarong Deutschland GmbH, soll Berichten zufolge das Geld ausgegangen sein. Von einem fehlenden einstelligen Millionenbetrag ist die Rede. Martin-Benedikt Schäfer (CDU), Stadtverordneter und Mitglied Ortsbeirat 5 Frankfurt „Entscheidend ist, glaube ich, dass endlich was passiert. Und dass die Stadtregierung hier endlich ins Handeln kommt. Wir kriegen als Ortsbeirat regelmäßig Stellungnahmen zu diesem Thema. Die sind aber nicht befriedigend. Wir werden regelmäßig vertröstet. Aber ich glaube, das kann nicht der Endzustand sein.“ Unklar […]

  • Luftverkehrsbranche klagt über Umsatzeinbußen

    Luftverkehrsbranche klagt über Umsatzeinbußen

    In Sachen Luftverkehr ist Deutschland „der kranke Mann Europas“. Eine deutliche Aussage, mit der Condor-Chef Peter Gerber den deutschen Luftverkehrs-Standort beschreibt. Fakt ist: Während im Rest von Europa mehr geflogen wird als vor der Corona-Pandemie – hinkt Deutschland weiter hinterher. Auch Deutschlands größter Flughafen – der Flughafen in Frankfurt – ist von Rekord-Passagierzahlen von rund 70 Millionen Passagiere im Jahr 2019 noch weit entfernt. Sie sind schon von weitem gut zu erkennen: Die Condor-Flugzeuge. Seit 2022 prägt der Streifenlook das Design der Airline. 8,5 Millionen Passagiere hat Fluggesellschaft im vergangenen Jahr zu rund 70 Zielen weltweit geflogen. Rund 5.000 Angestellte arbeiten für den Konzern. Ende vergangenen Jahres gibt Condor bekannt, fünf Flugzeuge aus Deutschland abzuziehen und im Ausland zu stationieren. Airline-Chef Peter Gerber begründet den Schritt mit „immer stärker steigenden staatlichen Standortkosten“ in Deutschland. Standortkosten mit denen alle Fluggesellschaften zu kämpfen haben. Auch Deutschlands größte Airline, die Lufthansa, verlagert immer mehr Maschinen ins Ausland. Seit langem klagt die Luftverkehrsbranche über die Rahmenbedingungen in Deutschland. Hohe Entgelte, hohe Steuern, hohe Gebühren. International sei Deutschland damit kaum wettbewerbsfähig, sagt Stefan Schulte, der Chef des Flughafenbetreibers Fraport. Stefan Schulte. Vorstandsvorsitzender Fraport AG „Man sieht ja die nackten Zahlen. Also wenn Sie jetzt den Winterflugplan nehmen, dann liegt Europa auch ohne Deutschland in einem Sitzplatzangebot von 116 Prozent des Vorcorona-Niveaus. Deutschland liegt nur bei 90 Prozent. Da sieht man, wie wir abgehangen werden und wie wir immer weiter zurückfallen.“ 2011 hatte die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung die Luftverkehrssteuer eingeführt. Im vergangenen Jahr hat die Ampel-Regierung sie dann erhöht. Jetzt steht fest: Diese Erhöhung soll Mitte kommenden Jahres rückgängig gemacht werden. Vor zwei Wochen haben sich die Spitzen von Union und SPD darauf verständigt und lösen damit ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von einer Entlastung für die Luftverkehrsindustrie von rund 350 […]

  • Im Studiogespräch: Condor-Chef Peter Gerber

    Im Studiogespräch: Condor-Chef Peter Gerber

    Eva Dieterle spricht mit Peter Gerber über die Probleme im Luftverkehr. Eva Dieterle, Moderatorin: Viel zu besprechen also mit Condor-Chef Peter Gerber, den ich jetzt bei mir im Studio begrüße. Guten Abend. Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender Condor: Guten Abend. Dieterle: Herr Gerber, Sie sind ja heute nicht nur als Condor-Chef hier, sondern auch als Präsident des Bundesverbandes der deutschen Fluggesellschaften. Aus Ihrer Sicht. Wie ernst ist denn die Lage? Gerber: Die Lage ist tatsächlich sehr ernst. Wir haben es eben im Beitrag auch gehört, Deutschland liegt sehr stark zurück bei der Erholung des Luftverkehrs nach Corona, Also ganz aktuell sind wir bei 86 % des Verkehrsniveaus von 2019, also direkt vor Corona. Alle anderen wichtigen europäischen Staaten sind schon jenseits von 110 %. Und das zeigt das Ausmaß der Krise. Dieterle: Jetzt haben Sie gerade die Lage geschildert. Natürlich muss jetzt die Frage folgen: Was brauchen Sie denn? Also, was fordern Sie vielleicht auch von der Politik? Gerber: Wir müssen schlicht die Standortkosten senken, die zu den höchsten der Welt gehören und ganz sicher die höchsten in Europa sind. Dabei geht es im Wesentlichen um die staatlichen Standortkosten – Luftverkehrssteuer, Flugsicherungskosten, Luftsicherheitsgebühren, also das, was bezahlt wird, wenn untersucht wird, körperlich. Und die Kosten müssen stark sinken. Einfach zumindest auf das europäische Durchschnittsniveau. Und dann wird sich der Luftverkehr in Deutschland auch entsprechend erholen. Dieterle: Aber da hat die Politik ja auch schon Bewegung signalisiert. Es gab jetzt diese Rücknahme der Erhöhung, diese 350 Millionen, die das Erleichterungen bringt. Ist das nicht schon ein erster Schritt in die richtige Richtung? Gerber: Absolut. Das ist wirklich ein klarer Schritt in die richtige Richtung, den wir sehr begrüßen und für den wir auch sehr dankbar sind. Die Regierung hat das angekündigt, die Regierung hat hier geliefert, das muss man klar sagen. Die Regierung hat auch […]

  • Treffen der Weinbauminister im Kloster Eberbach

    Treffen der Weinbauminister im Kloster Eberbach

    Und wir starten im Krisenmodus – und zwar in der Weinbau-Branche. Im Kloster Eberbach bei Wiesbaden haben sich heute Morgen deshalb die Weinbau-Minister aus Hessen, Rheinland-Pfalz und sechs weiteren Bundesländern getroffen. Bei den Beratungen ging es um eine gemeinsame Strategie gegenüber dem Bund und der Europäischen Union. Das Ziel: den deutschen Weinbau zu stärken.  In keinem anderen Bundesland stehen mehr Rebstöcke als in Rheinland-Pfalz. Über 6500 Weingüter erzeugen hier hochwertigen Riesling, Grauburgunder und Dornfelder. Doch der Weinbau steht unter Druck. Denn die Menschen in Deutschland achten immer mehr auf ihre Gesundheit. Vor allem jüngere Menschen trinken deshalb immer weniger Wein. Außerdem verteuern steigende Mindestlöhne, höhere Produktionskosten, sowie Steillagen und kleinteilige Parzellierung die Herstellung. O-Ton: Ernst Büscher, Deutsches Weininstitut „Die deutschen Winzer haben nur noch ein Marktanteil von 43 Prozent im eigenen Land, obwohl wir doppelt so viel Wein trinken wie wir selber produzieren. Eigentlich haben wir gar nicht genug Wein fürs eigene Land aber trotzdem, weil der ausländische Wein oftmals günstiger angeboten wird, greifen die Verbraucher, weil sie sehr preissensibel einkaufen eben eher zum ausländischen Wein und das macht den deutschen Winzern dann Probleme.“ Die Weinbauminister aus Hessen, Rheinland-Pfalz und sechs weiteren Bundesländern sind sich deshalb heute im Kloster Eberbach schnell einig: Sie müssen eine gemeinsame Strategie gegenüber dem Bund und der EU erarbeiten. Bund und Länder müssen die Winzer von Bürokratie befreien und zum Beispiel den Einsatz von Drohnen beim Pflanzenschutz erleichtern. Außerdem brauchen die Weingüter mehr staatliche Unterstützung beim Marketing und bei der Vermarktung ihrer Produkte. Schließlich sei der Weinbau nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein Kulturgut mit langer Tradition.

  • Schaltgespräch mit der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Daniela Schmitt

    Schaltgespräch mit der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Daniela Schmitt

    Das wollen wir genauer wissen und sprechen deshalb jetzt mit der rheinland-pfälzischen Weinbau-Ministerin Daniela Schmitt. Guten Tag. Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Schönen guten Tag. Eva Dieterle: Die Probleme im Weinbau sind seit vielen Jahren bekannt. War das jetzt heute ein Schritt, der wirklich was bewegen wird. Es klingt zunächst ja nicht nach dem ganz großen Wurf? Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Ich finde, es war ein ganz, ganz wichtiges Signal. Durchaus auch überfällig. Aber gut, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, nämlich erstmals mit den Ministerinnen und Minister der Weinbauländer aus ganz Deutschland zu treffen und wichtige Beschlüsse zu diskutieren. Aber auch einen Appell an Bund und die EU zu adressieren, dass wir mehr Unterstützung brauchen. Denn die Weinbaubetriebe, sie sind in einer schwierigen Lage, und deswegen brauchen wir Unterstützung von allen Ebenen. Eva Dieterle: Viele Winzer im Weinland Rheinland-Pfalz kämpfen ums Überleben – und sie fragen sich: Wann werden wir denn von dem, was die Weinbauminister heute besprochen haben, konkret etwas spüren? Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Wir haben viele Themen diskutiert und uns war es auch wichtig, dass die Dinge jetzt auch direkt ankommen. Aber zunächst will ich einen Appell noch mal aussprechen. Wir merken, dass in Deutschland lediglich 42 % deutscher Wein konsumiert wird. Und das, finde ich, muss uns noch mal klar sein Sowohl den Verbrauchern als auch den Marktteilnehmern, dass wir hier noch Luft nach oben haben. Und darüber hinaus haben wir über die Herkunftsbezeichnung diskutiert, noch mal Profilschärfung vorzunehmen. Denn in der ganzen Welt muss man wissen Was ist bei einem Riesling von der Mosel drin? Wie schmeckt er, dass hier auch eine Klarheit herrscht? Und darüber hinaus haben wir konkret diskutiert und auch beschlossen, dass es im Bürokratieabbau schneller vorangehen muss. Hier liegen über 190 Vorschläge in Berlin beim Bundesminister vor. Das […]

  • Immer mehr Bestatter-Azubis

    Immer mehr Bestatter-Azubis

    Über massiven Fachkräftemangel klagen derzeit viele Branchen. Doch ausgerechnet EINE erlebt gerade einen echten Aufschwung: das Bestattungshandwerk. Die Zahl der Auszubildenden zur Bestattungsfachkraft ist auf Rekordniveau gestiegen. Wir waren in einem Bestattungsunternehmen in Trier und haben uns angeschaut, was den Nachwuchs an dieser Arbeit begeistert und warum gerade jetzt so viele in diesen Beruf einsteigen.   Ein letztes Mal waschen, richten und kleiden – so ermöglichen Bestatter Angehörigen einen würdevollen Abschied vom Verstorbenen. Philipp Wolff und Celina Teichmann lassen sich gerade zur Bestattungsfachkraft ausbilden. Philipp findet über Umwege in diesen Beruf, eigentlich wollte er Lehrer werden. Philipp Wolff, 21 Jahre, 3 Lehrjahr  „Ich schätze besonders an dem Beruf, dass kein Tag gleich ist. Ich habe sehr viele verschiedene Aufgaben. Sei es im Büro, im Außendienst, auf dem Friedhof, im Gespräch.//Und das ist der große Vorteil, ich sitze nicht den ganzen Tag am Schreibtisch, meistens bin ich den ganzen Tag draußen.“ Viel steht auf dem Lehrplan: hygienische Versorgung, Überführung von Verstorbenen, Trauergespräche aber auch Grabtechnik. In der Akademie üben die Auszubildenden handwerkliche Dinge wie den Sargausschlag. Die Berufsschule vermittelt das theoretische Wissen. Celina kommt durch ihre frühere Arbeit auf einem Gnadenhof für Tiere früh mit dem Thema Tod in Berührung. Ein Praktikum überzeugt sie, Bestatterin zu werden. Das Besondere daran: die Geschichten, die hinter jedem Menschen stehen. Celina Teichmann, 19 Jahre, 1. Lehrjahr  „Wir lernen die Leute ja erst meistens nach ihrem Tod kennen. Und wenn man dann auf den Beisetzungen ist, was zu den Personen erfährt und wie ihr Umfeld war, wie sie so gelebt haben, das ist immer sehr interessant.“ Die Ausbildung gibt es seit 2008. Rund 1000 junge Menschen in Deutschland lassen sich aktuell zum Bestatter ausbilden. 88 davon in Rheinland-Pfalz, 51 in Hessen. Zum Vergleich: Vor gut zehn Jahren gab es bundesweit gerade mal 390 Azubis. Ein deutlicher Anstieg. Für Geschäftsführerin Ulrike Grandjean liegt das vor allem an der wachsenden Vielseitigkeit der Bestatter-Tätigkeit. Und […]