Wirtschaft

  • Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie

    Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie

    Fünf Prozent mehr Lohn – so die Forderung – mitten in einer Phase, in der viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie um Aufträge, Investitionen und Arbeitsplätze kämpfen. Die Arbeitgeber warnen deshalb heute vor einem Tarifabschluss, der den Standort zusätzlich verteuert. Zum Start der Verhandlungen für die rund 360.000 Beschäftigte in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland prallen damit zwei Interessen hart aufeinander: mehr Geld für die Mitarbeiter – und die Frage, was sich die Unternehmen überhaupt noch leisten können. Heute geht es um die Wurst. Vor dem Tarifrundenauftakt demonstrieren 600 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie vor dem Verhandlungshotel in Frankfurt. Ihre Botschaft: Die Lebenskosten sind zu hoch, der Lohn ist zu knapp und die Angst um den Arbeitsplatz wächst. Thomas Lutz „Sparen geht in gewisser Weise aber irgendwann komme ich nicht mehr voran. Das berühmte Sprichwort: Am Ende des Monats ist kein mehr übrig.“ Tugce Ilydayagiz „Vor allem als Azubi. Man ist ja auch nicht mehr so jung und man kommt einfach nicht mehr hinterher.“ Frauke Kuntz „Wir kommen irgendwann an einen Punkt, wo das nicht mehr funktioniert. Wo die Leute nicht mehr ihr Leben bezahlen können und ich glaube so weit sind wir davon nicht mehr entfernt, deswegen muss jetzt was passieren.“ Anusch Cascorbi „Die Lohnkosten waren nie das Problem. Also es werden seit Jahren, in denen wir die Krise haben, Milliarden an Dividende ausgeschüttet. Die Frage ist nur wie wir das umverteilen. Das Geld ist da.“ Die Industriegewerkschaft Metall hält höhere Löhne für gerecht. Sie machen im Vergleich zu Material und Energie nur einen kleinen Teil aus. Konkret fordert sie fünf Prozent mehr Lohn für zwölf Monate, eine Sicherung von Standorten und Beschäftigung, eine tarifliche Gewinnbeteiligung in erfolgreichen Unternehmen und eine soziale Komponente zugunsten von Beschäftigten mit niedrigen Einkommen. Jörg Köhlinger, IG Metall „Und fünf Prozent sind eine realistische Größe, zumindest im […]

  • Gespräch mit Tafel-Chefin Sabine Altmeyer-Baumann

    Gespräch mit Tafel-Chefin Sabine Altmeyer-Baumann

    Mehr Lebensmitteln für die Tafeln, da jetzt auch abgelaufene Ware an die Tafeln weitergegeben werden darf. Markus Appelmann, Moderator: Darüber sprechen wir jetzt mit Sabine Altmeyer-Baumann, die Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Tafeln. Guten Abend. Sabine Altmeyer-Baumann, Vorsitzende Tafeln RLP: Guten Abend. Appelmann: Bevor wir zu dem bundesweit einmaligen Projekt kommen, die ganz generelle Frage: Wie ist denn die Lage der Tafeln derzeit? Altmeyer-Baumann: Die Lage der Tafeln ist angespannt, ist aber schon seit vielen Jahren angespannt. Das liegt sicherlich daran, dass wir inflationäre Entwicklungen in der in den Lebensmittelpreisen haben, aber auch an sozialpolitischen Entwicklungen. Und das spüren wir in den Tafeln mit steigender Nachfragen. Appelmann: Jetzt haben Sie gesagt, wir wollen nicht bei der Politik betteln, wir wollen selbst etwas tun mit einem bundesweit einmaligen Projekt – wir haben es im Beitrag gesehen – auch abgelaufene Ware an die Tafeln weitergegeben werden. Welche Erfahrung machen die beteiligten Tafeln – und lässt sich schon sagen, wie viel mehr Ware dadurch tatsächlich bei den Tafeln ankommt? Altmeyer-Baumann: Es kommt mehr Ware bei den Tafeln an, wir haben dieses Projekt ja bis April ausprobiert. Seit Mai wird es umgesetzt von den Tafeln. Und wir machen schon jetzt die Erfahrung, dass wir Lebensmittel vom Vortag jetzt bekommen können mit abgelaufenem MHD, was vorher in der Tonne gelandet ist. Appelmann: Momentan macht ja nur eine Supermarkt-Kette mit. Wie gehts jetzt weiter? Holen Sie bald auch weitere Supermärkte an Bord, so dass bald überall im Land abgelaufene Ware, die noch frisch ist, weiter verteilt werden kann? Altmeyer-Baumann: Das war das Ziel, der Zielpunkt, auch mit dem Ministerium für alle Einzelhändler in Rheinland-Pfalz diese Möglichkeit zu eröffnen. Und mit diesem Einzelhändler haben wir es jetzt als Blaupause sozusagen durchgespielt und können jetzt, und gehen jetzt auch an die weiteren Einzelhändler, um genau mit dieser Blaupause auch an […]

  • Konjunkturprognose von Bundeswirtschaftsministerin Reiche

    Konjunkturprognose von Bundeswirtschaftsministerin Reiche

    Leichte Erholung ja, nachhaltige Trendwende nein! Mit dieser Botschaft ist Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche heute vor die Presse getreten. Die Bundesregierung erwartet für dieses Jahr ein Wachstum von 1,3 Prozent. Damit blickt sie deutlich optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung als noch im Frühjahr. Da war sie noch von nur 0,5 Prozent Wachstum ausgegangen. Katherina Reiche (CDU), Bundeswirtschaftsministerin „Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr 2026 robuster erwiesen als noch im Frühjahr projiziert. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, trotz eines globalen Energiepreisschocks, trotz der Schließung der Straße von Hormus und trotz Zöllen konnte die Wirtschaft in den ersten sechs Monaten auf Erholungskurs gehen. Und das schlägt sich auch wieder in den Wachstumswerten für das gesamte Jahr.“ Als Grund für das Wachstum nennt Reiche vor allem Exporte sowie staatliche Investitionen. Die Ministerin betonte heute aber auch: Deutschland werde von den vielen internationalen Krisen weiter stark belastet. Das Wachstum steht also noch auf wackeligen Beinen.

  • Gespräch zur Konjunkturprognose mit Karina Szwede, IHK für Rheinhessen

    Gespräch zur Konjunkturprognose mit Karina Szwede, IHK für Rheinhessen

    Markus Appelmann spricht mit ihr über die neuesten Zahlen. Markus Appelmann, Moderator: Darüber sprechen wir jetzt mit Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Rheinhessen. Guten Abend. Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Rheinhessen: Guten Abend, Herr Appelmann. Appelmann: Frau Szwede, ein Mini-Wachstum hat die Bundeswirtschaftsministerin heute vorgestellt. Wäre das ohne das XXL-Schuldenpaket überhaupt möglich gewesen? Szwede: Also es ist natürlich die richtige Richtung und trägt vielleicht auch dazu bei, dass sich die Stimmung etwas aufhält. Aber in der Tat sehen wir das auch so, dass es sich hauptsächlich speist aus den Exportergebnissen und auch aus dem MIT mit schuldenfinanzierten Sondervermögen. Appelmann: Die Wirtschaftsministerin fordert jetzt erneut Strukturreformen. Die Wirtschaft fordert Bürokratieabbau, niedrigere Abgaben und schnellere Genehmigungen allerdings seit Jahren. Was müsste die Bundesregierung ganz konkret in den nächsten sechs Monaten tun, damit Sie sagen: Jetzt hat sich tatsächlich etwas verändert? Szwede: Also das eine ist auf jeden Fall konsequent den Reformkurs beibehalten und die großen Themen wie Entbürokratisierung, Digitalisierung von Verfahren wirklich konsequent umsetzen und natürlich aber auch das große Thema der Energiekosten angehen. Denn die Unternehmen spiegeln uns immer weiter immer noch zu, dass es eben daran hapert. Es sind hohe Kosten im Energiebereich, hohe Arbeitskosten und auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die noch nicht so sind, dass wir wirklich sagen können jetzt haben wir wirklich ein starkes, gutes Wirtschaftswachstum. Appelmann: Sie sprechen von schlechten Rahmenbedingungen als Wachstumsbremse. Aber wie viel der Krise ist tatsächlich Politik – und wie viel liegt bei den Unternehmen selbst: zu wenig Innovation, zu langsame Digitalisierung, Geschäftsmodelle, die international nicht mehr wettbewerbsfähig sind? Szwede: Ja, ich glaube, es geht nicht darum zu sagen, wer ist jetzt wie am meisten schuld. Ich glaube, es ist eine insgesamt schwierige Lage. Es ist eine schwierige Lage für die Politik. Es ist eine schwierige Lage für die Wirtschaft. Die […]

  • Vor Beginn der Frankfurter Buchmesse

    Vor Beginn der Frankfurter Buchmesse

    Mehr als 200.000 Menschen kommen jedes Jahr nach Frankfurt – aus Liebe zu Büchern, Geschichten und neuen Ideen. Die Frankfurter Buchmesse ist der größte Branchentreff der Welt. Doch die Branche steckt mitten im Wandel: Die Absätze gehen zurück, gleichzeitig drängen immer mehr KI-generierte Bücher auf den Markt. Und damit verändert sich nicht nur das Geschäft mit dem Buch – sondern auch die Buchmesse selbst. Letzte Handgriffe noch, bevor die Frankfurter Buchmesse morgen ihre Tore öffnet. Nur im Pavillon, in dem sich das diesjährige Gastland Tschechien präsentiert, ist schon alles bereit. Der Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – der die Messe bereits seit 1949 veranstaltet – sieht sorgenvoll in die Zukunft. Schließlich ist der Absatz im deutschen Buchhandel im vergangenen Jahr um rund drei Prozent zurückgegangen, weil vor allem jüngere Menschen immer weniger lesen. Sebastian Guggolz, Vorsteher Börsenverein des deutschen Buchhandels „Zudem haben die Zahlen zum Buchmarkt 2025 zum Kaufverhalten offenbart, dass vor allem die jüngeren, die Altersgruppe von 10-15 Jahren, massive Einrbüche in der Zahl der gekauften Bücher zu verzeichnen haben. 30,6 % weniger verkaufte Bücher in dieser Altersgruppe.“ Den Grund dafür sehen viele in der schwindenden Lesekompetenz. Laut der neuen PISA-Studie kann in Deutschland ein Drittel aller 15-Jährigen nicht ausreichend Lesen und Schreiben. Sebastian Guggolz, Vorsteher Börsenverein des deutschen Buchhandels „Die mangelnde Lesekompetenz wird dadurch, dass uns leicht konsumierbare Antworten, Ergebnisse statistischer Abfragen, geliefert werden, sogar noch befeuert. Wer nicht mehr sinnentnehmend lesen kann, kann eine KI-Antwort gar nicht mehr überprüfen. Ihm oder ihr bleibt nur noch, diese vorgefertigte Antwort zu glauben.“ Auch deshalb versucht die Buchbranche auf der Frankfurter Messe die Angebote für junge Leser weiter nach vorne zu stellen. So wird der Bereich für Comics und Mangas in diesem Jahr ausgebaut. Auch die Verlage, die sich auf Literatur für Heranwachsende, in der Branche „Young Adult“ genannt, die […]

  • Hessische Kürbismeisterschaft in Hofheim

    Hessische Kürbismeisterschaft in Hofheim

    Jeder konnte teilnehmen, der einen XXL Kürbis dabei hatte. Riesige Exemplare kamen da auf die Waage. Es braucht schon einen Anhänger, um den Riesenkürbis – Sorte Atlantic Giant – von Südhesse Matthias Würsching zum Wiegen zu bringen. Trotz schwieriger Wetterbedingungen im Sommer ist er zufrieden mit seinem Exemplar. Matthias Würsching, aus Einhausen „Es war eine besondere Herausforderung. Also die Hitze. Also Kürbisse sind sehr wärmeliebend, aber diese große Hitze, das war dann auch wirklich zu viel. Und es war nicht einfach. Ich habe Pflanzen im Freiland und ich habe auch welche im Folientunnel und gerade im Folientunnel gab es fast unerträgliche Temperaturen an den ganz heißen Tagen.“ Sein größter Konkurrent heute: Steffen Heckelmann aus Thüringen. Auch er ist mit einem Atlantic Giant angereist, der allerdings etwas kleiner wirkt. Matthias Würsching, Riesenkürbis-Züchter „Das sieht man erst am Schluss. Weil es sind nicht immer nur die äußeren Abmessungen. Es kommt auf die inneren Werte an, der schwerste gewinnt. Und die Fruchtwandstärke kann von Frucht zu Frucht ganz unterschiedlich sein. Das heißt, das hat es schon oft gegeben, dass der vermeintlich Kleinere der Schwerere war.“ Dass dieser Kürbis wohl nicht der schwerste ist, ist auf den ersten Blick klar. Ralf Hautzel und sein Enkel David wollten trotzdem dabei sein. Die Wallauer haben sich zum ersten Mal an der Zucht versucht. Ralf Hautzel, aus Hofheim-Wallau „Wir haben halt eben überhaupt keine Erfahrung. Gegossen haben wir auch nicht so gut wie gar nix hier und gedüngt auch nicht. Man sieht es ja auch. Er ist halt eben hier … Es ist noch ein bisschen Luft nach oben.“ Trotzdem, sie räumen den Preis für den schönsten Kürbis ab. Dabei sein ist alles. Dann wird es spannend für Matthias Würsching. Zuerst kommt der Atlantic Giant aus Thüringen auf die Waage. 598,8 Kilo sind es am Ende. Steffen […]

  • Neuer Tankrabatt gilt ab heute

    Neuer Tankrabatt gilt ab heute

    Der Staat dreht an der Zapfsäule den Preis runter – zumindest auf dem Papier. Seit heute Nacht gilt der Tankrabatt. Autofahrer sollen deutlich weniger zahlen. Doch die entscheidende Frage ist: Kommt die Entlastung wirklich bei ihnen an – oder bleibt ein Teil bei den Ölkonzernen hängen? Milliarden kostet die Maßnahme. Aber wer am Ende tatsächlich profitiert, ist längst nicht ausgemacht. Wie der erste Tag heute gestartet ist, haben wir uns in Mainz angeschaut. Lange Schlangen heute Morgen an dieser Tankstelle in Mainz-Laubenheim. Alle wollen sich die günstigen Preise sichern. Der Liter Super E10 kostet hier seit Mitternacht unter zwei Euro. Diesel liegt bei 2,15 Euro. Dementsprechend gut gelaunt greifen viele Autofahrer zum Zapfhahn. Gerd Müller „Ja, auf das Gefühl habe ich lange genug gewartet heute Morgen. Das heißt auf die Preisreduzierung. Und so bin ich jetzt hier und freue mich, dass es ja fast 0,20 € billiger geworden ist.“ Andreas Gehrmann „Da ich mit dem Zug zur Arbeit fahre und das Auto eigentlich nur privat nutze, so in meiner Freizeit, macht es bei mir tatsächlich nicht so viel aus.“ Anja Jacobi „Es ist gut, es ist eine kleine Unterstützung und besser als wenn man halt 2,30 € oder 2,35 zahlen muss.“ Karlheinz Bahr „Jetzt heute unter 2. 1,97. Muss man mitnehmen.“ Erika Reitz „Nee, wir tanken nicht viel, muss ich sagen. Und weil’s jetzt günstig ist, mach ich ihn grad voll. Also mir isses eigentlich egal.“ Bei manch einem Unternehmen bringt der Tankrabatt dagegen einiges an Entlastung. Und so kommen heute sogar Landwirte an die Tankstelle, um ihre großen Maschinen zu füllen. Schornsteinbauerin Nicola Grimm ist an diesem Morgen bereits zum dritten Mal da. Nicola Grimm, Dackdeckermeisterei & Schornsteinsanierung Mainz „Das ist für unsere Baustellenfahrzeuge halt auch. Da brauchen wir halt immer mal Kanister auch. Und ja, wenn dann jetzt schon […]

  • Große Jobmesse im Mainzer Stadion

    Große Jobmesse im Mainzer Stadion

    Die deutsche Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal leicht erholt – am Arbeitsmarkt kommt davon bislang aber wenig an: Knapp drei Millionen Menschen sind in Deutschland derzeit arbeitslos, gleichzeitig suchen viele Unternehmen händeringend nach passenden Mitarbeitern. Umso wichtiger sind Orte, an denen Unternehmen und Jobsuchende direkt zusammenkommen – wie hier bei einer Messe im Mainzer Stadion Kostenlose Bewerbungsfotos, vielseitige Vorträge und ein professioneller Check der Bewerbungsunterlagen. Auf der Jobaktiv Messe treffen rund 50 rheinhessische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen auf Jobsuchende aller Art. Benni Krijestorac „Da ich letztes Jahr im Winter einen Snowboardunfall hatte und leider meinen Beruf wechseln musste, da ich ihn nicht mehr ausüben konnte. Vorher war ich auf der Baustelle als SAK, im Sanitärbereich und leider durch Handgelenk- und Unterarmbruch muss ich leider den Beruf wechseln.“ Ludmilla Matviienko „Ich suche nach neuer Arbeit, wahrscheinlich als Quereinsteiger. Ich komme ursprünglich aus dem Rechtsgebiet und aus der Ukraine. Hier wohne ich schon seit 2014 und ich suche nach Arbeit im Öffentlichkeitsdienst.“ Karl Vlatten „Also ich habe ein Studium und eine Ausbildung hinter mir aber die aktuelle Lage zeigt es einfach, dass es ein bisschen schwierig ist und dementsprechend schaue ich mich um, was es natürlich für mich gibt, was ich auch interessiert.“ Die Messe findet im Mainzer Fußball Stadion statt. Für die Veranstalter ein passender Ort. Denn auch auf dem Arbeitsmarkt gehe es darum, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Heike Strack, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit in Mainz „Selbst wenn eine Saison gut verlaufen ist, dann muss man sich in der neuen Saison neu dem Wettbewerb stellen, neu trainieren, sich neu aufstellen. Und so ist es auch in der Arbeitswelt. Die Berufe verändern sich, der Arbeitsmarkt verändert sich und die Menschen sind gefordert sich an diese Änderungen immer wieder anzupassen.“ Vor allem Künstliche Intelligenz stellt Jobsuchende momentan vor Herausforderungen. Diana Klasner „Also ich […]

  • Wie mit Drohnen Trauben geerntet werden

    Wie mit Drohnen Trauben geerntet werden

    Drohnenpiloten werden immer öfter benötigt – werden doch Drohnen zum Beispiel im Katastrophenschutz eingesetzt. Ganz neu sind Drohnen im Weinbau. Wir haben an der Mosel einen Winzer begleitet, der auf einen fliegenden Helfer setzt. Abflug für den neuen Erntehelfer. Rund 80 Kilo wiegt die Agrardrohne, genauso viel kann sie noch einmal zusätzlich an Last transportieren. In Windeseile geht es für sie steil bergauf. Oben im Weinberg wartet bereits ein Mitarbeiter mit einer Wanne voller Trauben, die zuvor klassisch von Hand gelesen wurden. Und dann geht alles ganz schnell. Die Wanne wird in die Transportbox eingeschoben – und Abflug. Wieder am Boden angelangt, kann sie einfach entnommen und entleert werden. Das Ganze dauert ein bis zwei Minuten. Als einer der ersten Winzer an der Mosel testet Nik Weis gerade die Drohne. Er ist überzeugt: Das ist die Zukunft. Nik Weis, Winzer aus Leiwen „Wir suchen natürlich zum einen nach Arbeitserleichterung. Wir versuchen aber auch, die Qualität unserer Arbeit zu verbessern. Das heißt, man kann in einem kleineren Zeitrahmen viel mehr erreichen. Da hilft die Drohne sehr. Und betriebswirtschaftlich hat es auch Vorteile, weil es günstiger ist.“ Die Bewirtschaftung von 50 Hektar Rebflächen, davon ein Drittel Steillage, ist aufwändig, technische Hilfsmittel sind nur begrenzt einsetzbar. So werden die Trauben bei der Lese bislang vor allem zu Fuß transportiert. Bis zu 50 Kilo auf dem Rücken, acht Stunden am Tag – für Erntehelfer Daniel Blendea ein Knochenjob. Der 36-jährige Rumäne freut sich über die Unterstützung aus der Luft. Daniel Blendea, Erntehelfer „Es geht sehr schnell mit der Drohne. Das ist besser für uns, weil wir nicht den ganzen Tag hoch- und runterrennen müssen. Es ist eine neue Art der Traubenlese. Eine gute Idee.“ Dass die Drohne ihm den Rang abläuft, davor hat er keine Angst. Auch ohne das Schleppen gebe es für ihn […]

  • Wie Unternehmen ausländische Fachkräfte gewinnen sollen

    Wie Unternehmen ausländische Fachkräfte gewinnen sollen

    Zu den drängendsten Herausforderungen für Unternehmen gehört nach wie vor die Suche nach geeigneten Fachkräften. Politik und Wirtschaft arbeiten deshalb an neuen Strategien, um zusätzliche Talente zu gewinnen. Das Wirtschaftsministerium, die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern starten nun eine gemeinsame Kampagne zur internationalen Fachkräftegewinnung. Er setzt bereits auf internationale Fachkräfte – Puya Yousefi Romiani. In seiner Kfz-Werkstatt in Sinzig beschäftigt er insgesamt zehn Mitarbeiter, zwei davon kommen aus dem Ausland. Bei der Suche nach geeigneten Fachkräften hat sich Romiani vom Welcome Center Koblenz beraten lassen. Puya Yousefi Romiani, Unternehmer „Die helfen auch bei der Wohnungssuche, bei dem Deutschkurs, wenn die dann sich weiterbilden sollten. Die Handwerkskammer bietet dann auch zusätzliche Kurse, wo die sich dann auch fachlich weiterbilden können. Also im Großen und Ganzen ist es ein komplettes Paket.“ Die Einrichtungen dienen als zentrale Anlaufstellen sowohl für Unternehmen als auch für internationale Fachkräfte und stehen deshalb auch im Mittelpunkt der neuen Kampagne. Häufig beginnt die Beratung ganz unkompliziert mit einem Telefonanruf. Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin IHK Rheinhessen „Und so kommt dann sozusagen die Beratungsmaschine ins Laufen, weil wir wissen natürlich für Unternehmen gerade mittelständische Unternehmen oder kleinere Unternehmen, die vielleicht gar keine eigenen Personalbereiche haben, ist es oft schwierig und die haben aber händeringend suchen sie nach Personal und könnten hier tatsächlich gut Unterstützung gebrauchen.“ Die neue Kampagne soll in Usbekistan, auf den Philippinen, in Kenia und in Kolumbien ausgespielt werden. Deutschland hat mit diesen Staaten bereits Migrationsabkommen, zudem verfügen sie über eine vergleichsweise junge Bevölkerung und einen hohen Anteil an Menschen mit guten Englischkenntnissen. Die Kampagne läuft ausschließlich digital. Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin IHK Rheinhessen „Natürlich ist es so wenn man international rekrutiert, muss man sich mit den lokalen Gegebenheiten vertraut machen, wie spricht man dort an? Auch hier Social Media ganz wichtig, so wie bei uns auch sich natürlich Bewerbungsverfahren […]

  • Restaurantbesucher profitieren nicht von Steuersenkung

    Restaurantbesucher profitieren nicht von Steuersenkung

    Sieben statt 19 Prozent. Seit Anfang des Jahres gilt in der Gastronomie der ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf alle Speisen. Restaurants sollten so entlastet werden – und Gäste günstigere Preise bekommen. Doch eine aktuelle Umfrage zeigt: bei den Restaurantbesuchern kommt von der Entlastung wenig an. Darüber sprechen wir gleich mit dem Präsidenten des rheinland-pfälzischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Vorher sind wir in Bad Kreuznach.   Mittagessens-Zeit im Brauwerk in Bad Kreuznach. Die Stimmung ist gut, viele Tische sind besetzt.   Ein paar der Gerichte hier sind günstiger als früher, zum Beispiel Salate oder Suppen. Bei Fleischgerichten sei das nicht möglich, sagt Inhaber Andreas Röth. Ohne die Senkung der Mehrwertsteuer hätte er die Preise für Haxe, Hackbraten oder Schnitzel sogar erhöhen müssen. Denn einfach alles sei teurer geworden. OTON Andreas Röth, Inhaber Brauwerk Bad Kreuznach „Die Energiepreise sind gestiegen, Personal-Preis sind gestiegen, Aushilfslöhne sind gestiegen. Ja, das ist. Also es ist ein Riesen-Rattenschwanz. Fleischpreise, Eier. Egal wo Sie hinschauen, selbst die Putzfirma hat den Preis erhöht, die bei uns täglich sauber machen, weil sie auch ihre Preise nicht mehr halten konnten. Weil eben auch das Personal teurer wurde.“ Die Gäste hier im Brauwerk zeigen größtenteils Verständnis dafür, dass sie selbst bei vielen Gerichten nicht von der Steuersenkung profitieren. OTON Fritz Hartmaier „Auch die Wirte müssen Geld verdienen und wir sind eigentlich froh, dass es noch Lokale gibt, es machen immer mehr zu, weil es einfach für sie die Preise zu hoch sind.“ „Ich gehe nicht sehr häufig essen und wenn ich essen gehe, dann ist mir die Qualität eben wichtig. Und ich muss gestehen, dann gucke ich nicht immer ganz genau aufs Geld.“ OTON Edith Hartmaier „Man muss es einfach verstehen, dass die Preise gestiegen sind. Wir gehen schon gerne essen, aber dann vielleicht nicht so oft wie sonst.“ Kritischer sieht das die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz […]

  • Zu Gast im Studio: Gereon Haumann, Dehoga

    Zu Gast im Studio: Gereon Haumann, Dehoga

    Das wollen wir jetzt noch mal intensiver hinterfragen. Bei mir ist Dehoga Präsident Gereon Haumann aus Rheinland-Pfalz. Eva Dieterle: Guten Abend. Gereon Haumann, Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz: Guten Abend. Eva Dieterle: Wir haben gerade die Argumente der Gastronomen gehört, aber Fakt ist das ja auch für die Menschen insgesamt die Lebenskosten gestiegen sind, also auch für ihre Gäste. Ist das nicht etwas, was die Branche mitbedenken muss? Und sollte der Gast da nichtauch im Mittelpunkt stehen? Gereon Haumann, Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz: Der Gast steht bei uns immer im Mittelpunkt. Und natürlich bedenken wir das mit. Und das macht es ja so schwierig, dass die Verbraucher weniger Geld im Portemonnaie haben und bei uns die Kosten durch die Decke gehen. Und insofern ist die wichtige Botschaft, dass in 90 % der Betriebe trotz extrem gestiegener Kosten die Preise stabil geblieben sind und einige Betriebe sind aber so von Kostensteigerungen betroffen, dass wir die auch verlieren, dass die für immer die Türen zuschließen. Und deshalb profitiert der Gast sehr wohl von der Mehrwertsteuersenkung überall dort, wo diese Steuersenkung die Betriebe rettet und damit das gastronomische Angebot vor Ort noch vorhanden ist. Eva Dieterle: Wenn der Gast aber von den Entlastungen so wenig spürt, dann muss man auch sagen, der Gast muss sein Verhalten anpassen. Also weniger essen gehen, weniger Hotelübernachtungen, weniger Reisen. Das trifft doch die Branche dann am Ende noch härter. Gereon Haumann, Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz: Ja, ich glaube, der Gast sollte vor allen Dingen darauf achten, dass er ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt. Wenn die Qualität stimmt, wenn die Menge stimmt, wenn der Service stimmt, dann ist der Gast sehr wohl bereit, dafür auch zu zahlen. Und in diesem Betrieben haben wir auch die geringsten Probleme. Das ist leider aber so, wie Sie sagen, dass das Konsumverhalten zurückhaltend ist und wir deshalb […]

  • Wirtschaft leidet unter Bürokratie

    Wirtschaft leidet unter Bürokratie

    Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare. Ein Klassiker, der IMMER NOCH zutrifft. Zu viel Bürokratie lähmt das Land – und ganz besonders die Wirtschaft. Darüber sprechen wir gleich mit dem Hauptgeschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz – mit Arne Rössel. Zuvor zeigen wir das Problem ganz konkret – an einem Beispiel aus der Eifel. Seit mehr als 20 Jahren produziert die Firma KLANZ Plantcare in Kruft im Kreis Mayen-Koblenz mineralische Pflanzensubstrate und Düngemittel aus Vulkangestein. Das gibt es hier am Rande der Eifel reichlich – doch die wirtschaftliche Nutzung wird für das Unternehmen seit Jahren immer schwieriger. Wie viele andere Betriebe in Deutschland versinkt auch die Firma Klanz tiefer und tiefer im Bürokratie-Dschungel. Vor allem die EU überfrachtet den Düngerhersteller mit immer neuen Anforderungen und Richtlinien. Sascha Schoblocher KLANZ Plantcare GmbH „Wir produzieren Substrate, die werden nach Düngemittelrecht, nach europäischem Düngemittelrecht deklariert. Das ist ein wahrer Sumpf für uns. Und wir kriegen das teilweise gar nicht mehr gehandled, diese ganzen Themen wirklich minutiös abzuarbeiten.“  Neuestes Bürokratie-Monster aus Brüssel: Die „Packaging and Packaging Waste Regulation“, kurz PPWR – besser bekannt als Verpackungsverordnung. Seit Mitte August muss Klanz wie jedes andere Unternehmen auch Nachweise über jede Verpackung führen, die die Produktionshallen verlässt – bis hin zum Empfänger und zur späteren Entsorgung. Wie das in der Praxis funktionieren soll, weiß aber offenbar noch niemand so genau. Sascha Schoblocher KLANZ Plantcare GmbH „Viele dieser Richtlinien sind so unklar und schwammig definiert, dass man fast nichts richtig machen kann. Und das ist ein großes Problem für uns als produzierendes Unternehmen.“ Und auch das nächste Problem klopft schon an die Tür: Am Sonntag tritt die neue EmpCo-Richtlinie der Europäischen Union in Kraft, die die Verbraucher vor sogenanntem „Greenwashing“ schützen soll, indem es Produktbezeichnungen wie „umweltfreundlich“, „natürlich“ oder „klimaneutral“ extrem streng reguliert. Auch hier weiß Sascha Schoblocher noch nicht genau, was da […]

  • Schaltgespräch mit IHK-Geschäftsführer Arne Rössel

    Schaltgespräch mit IHK-Geschäftsführer Arne Rössel

    Mehr Bürokratie statt Bürokratie-Abbau – so zumindest haben wir es gerade im Beitrag gesehen. Darüber wollen wir jetzt sprechen mit Arne Rössel, er ist der Hauptgeschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. Eva Dieterle: Guten Abend. Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz: Guten Abend, Frau Dieterle. Eva Dieterle: Herr Rössel, die Politik verspricht seit Jahren Bürokratieabbau. Gleichzeitig klagen Firmen über immer neue Vorschriften – wir haben es ja gerade eben im Beitrag gehört. Wie stark gefährdet denn diese Entwicklung inzwischen die Wettbewerbsfähigkeit der rheinland-pfälzischen Wirtschaft? Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz: Ja, man kann eigentlich sagen: Je kleiner das Unternehmen, je größer ist der Schaden. Weil kleine Unternehmen mit diesen Regelungen aktuell die Verpackungsrichtlinie der EU nicht mehr klarkommen und aus rechtlicher Unsicherheit dann auch Geschäfte in europäische Mitgliedstaaten einstellen, komplett einstellen. Eva Dieterle: Sie haben die neue EU-Verpackungsverordnung angesprochen, sie soll für einheitliche Regeln sorgen. Was sagen Ihnen die Unternehmer in Rheinland-Pfalz – ist die neue Verordnung ein Schritt in die richtige Richtung? Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz: Ja, er ist ein Schritt in die richtige Richtung und gleichzeitig zwei Schritte zurück, weil zum Beispiel unterlassen wurde, in den 27 Mitgliedsstaaten eine einheitliche Meldestelle einzurichten. Es gibt 27 Meldestellen, die alle unterschiedlich funktionieren und manchmal weiß man auch gar nicht, wo die sitzt. Eva Dieterle: Unterschiedliche nationale Vorschriften erschweren Geschäfte innerhalb der EU. Gibt es bereits Unternehmen in Rheinland-Pfalz, die deshalb auf Aufträge im Ausland verzichten oder ihre Geschäftstätigkeit einschränken müssen? Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz: Ja, also kleine, vor allen Dingen kleine Onlinehändler berichten uns, dass ihnen einzelnen Märkte viel zu unsicher geworden sind wegen nicht Auffindbarkeit der Meldestelle. Oder was ist jetzt hier eigentlich meine rechtliche Anforderung, die ich erfüllen muss? Ich verstehe das nicht. Ich verzichte lieber hier auf dieses Geschäft und […]

  • Hohe Spritpreise gefährden Unternehmen

    Hohe Spritpreise gefährden Unternehmen

    17 Cent pro Liter – so viel günstiger soll das Tanken ab Oktober werden. Bund und Länder haben jetzt einen erneuten Tankrabatt auf den Weg gebracht. Kostenpunkt 2,5 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt. Doch am Tankrabatt 2.0 gibt jede Menge Kritik. Auch von den Unternehmen, die eigentlich davon profitieren sollen, wie unser Beispiel aus dem hessischen Rodgau zeigt. Über 2,50 Euro für einen Liter Diesel, Super um die 2,44. Die Preise, die an den Zapfsäulen der Tankstellen angeschrieben stehen, lassen die Autofahrer gerade verzweifeln. Für Milad Shahin, der in Rodgau einen Pflege- und Krankenfahrdienst betreibt, sind die Spritkosten sogar existenzbedrohend. Für Hausbesuche bei Patienten, Fahrten ins Krankenhaus oder Medikamentenlieferungen sind seine 28 Mitarbeiter täglich mit dem Auto unterwegs – und müssen tanken. Milad Shahin, Pflegedienst-Inhaber aus Rodgau: „Wirtschaftlich ist es für uns eine Katastrophe. Das sind im Monat bis zu 8.000 € mehr. Im Gegensatz zum letzten Jahr.“ Seine Mitarbeiter hat er angewiesen nur noch vormittags zu tanken, weil es dann ein bisschen günstiger ist. Viel würde das aber nicht bringen. Zwei Fahrzeuge seines Krankentransports hätte er schon stilllegen müssen. Und damit nicht genug. Milad Shahin, Pflegedienst-Inhaber aus Rodgau: „Aufgrund der Spritpreise mussten wir jetzt auch drei Mitarbeiter kündigen, weil es rentiert sich einfach nicht. Es ist so, dass wir auch, dass ich auch nächtelang wach im Bett liege und überlege; wie machen wir das jetzt? Wie kriegen wir das hin? Also wenn es da allein um Geld gehen würde, würde ich dieses Geschäft schon seit längerem dichtmachen. Es geht mir um die Menschen. Es geht mir vor allem um die alten Menschen.“ Denn die seien auf die Krankenfahrten angewiesen, wenn sie zum Beispiel im Rollstuhl säßen, sagt der Pflegedienstleiter. Im Umkreis hätten in den letzten drei Monaten schon vier Fahrdienste zu gemacht. Die Lage sei prekär. Resigniert blickt er deshalb auch auf […]