Hessen

  • Hessen will Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen

    Hessen will Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen

    Seit dem Überfall von Hamas-Terroristen auf Israel mit mehr als 1.200 Toten und der darauffolgenden militärischen Antwort Israels, werden Juden auch in Deutschland immer stärker angefeindet. Die hessische Landesregierung will, dass in Zukunft die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe steht und hat dazu heute im Bundesrat einen Gesetzentwurf eingebracht. Dafür hat sie ganz bewusst den heutigen Tag gewählt. Heute vor 81 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Der 8. Mai, der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Heute bringt Hessens Justizminister einen Gesetzentwurf ein, der die Leugnung des Exitenzrechts Israels unter Strafe stellen soll. Christian Heinz sagt, von deutschem Boden dürfe nie wieder ein Aufruf zur Vernichtung jüdischen Lebens ausgehen. Christian Heinz (CDU), Justizminister Hessen „Deshalb dürfen wir den Ausbruch antisemitischen Hasses, den wir nach dem 7. Oktober 2023 bis heute in unserem Land und auf den Straßen erleben, dürfen wir nicht dulden und dürfen wir nicht hinnehmen. Wir müssen als Gesetzgeber auch entsprechend handeln.“ Wer das Existenzrecht Israels leugnet oder zur Beseitigung des Staates aufruft, soll künftig mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren  zur Verantwortung gezogen werden. Auch die Parole „From the River to the sea“, die sich auf das Gebiet vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer bezieht, könnte dann – je nach Zusammenhang – strafbar sein. Eine Parole, die auch auf Demonstrationen in Hessen immer wieder zu hören war. Christian Heinz (CDU), Justizminister Hessen „Worte schaffen Wirklichkeit. Sie bereiten den Boden für Ausgrenzung und Hass. Im schlimmsten Fall für Gewalt. Und wer das ignoriert, hat aus der Geschichte nicht genug gelernt. Der hessische Justizminister ist überzeugt: Wegen des wachsenden Antisemitismus in Deutschland müsse der Staat dringend das Strafrecht verschärfen.

  • Schaltgespräch mit Benjamin Graumann, Jüdische Gemeinde Frankfurt

    Schaltgespräch mit Benjamin Graumann, Jüdische Gemeinde Frankfurt

    Maike Dickhaus spricht mit ihm über die hessische Bundesratsinitiative, die die Leugnung Israels unter Strafe stellen soll. Maike Dickhaus, Moderatorin: Guten Tag. Benjamin Graumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Guten Tag. Dickhaus: Herr Graumann, Sie begrüßen den Gesetzentwurf, sagen aber auch, er sei „längst überfällig“. Was meinen sie damit? Graumann: Diese Initiative ist längst überfällig, weil Judenhass in Deutschland längst nicht mehr versteckt stattfindet. Er ist hörbar und er ist sichtbar. Und zwar insbesondere auf unseren Straßen, auf Demonstrationen. Und wenn auf solchen Demonstrationen die übelsten antisemitischen Parolen gegrölt wird, wenn dort offen zur Vernichtung des jüdischen Staates auf der Welt aufgerufen wird, wenn die Existenz Israels geleugnet wird, dann sind das Aufrufe zum Hass. Und die Meinungsfreiheit ist zu Recht ein hohes Gut, aber sie darf niemals der Freibrief sein für Judenhass. Insofern ibegrüßen wir diese Initiative. Wenn der Hass lauter und stärker wird, dann darf der Rechtsstaat nicht schwächer und leiser werden. Dickhaus: Auch in Hessen ist die Zahl antisemitischer Straftaten in den letzten Jahren stark angestiegen. Wie ist die Situation bei Ihnen in Frankfurt, wie hat sich Ihr Leben und das Ihrer Gemeindemitglieder verändert? Graumann: Das Leben unserer Gemeindemitglieder hat sich verändert und es hat sich verschlechtert. Und ich möchte das gar nicht abstrakt festmachen an den Rekordzahlen, an antisemitischen Straftaten und Vorfällen, die wir hier in Deutschland haben, sondern ganz konkret an den Menschen. Menschen, die sich Sorgen machen um ihre Zukunft hier in Deutschland, um die Zukunft ihrer Kinder. Menschen, die sich Sorgen machen, wenn sie als Jude erkennbar auf der Straße sind und Menschen, die sich Sorgen machen, wie es hier in Deutschland weitergehen soll. Dickhaus: Jetzt hat Hessen den Gesetzentwurf heute in den Bundesrat eingebracht. Was fordern sie darüber hinaus – von der Politik, aber auch von der Zivilgesellschaft? Graumann: Diese Initiative ist […]

  • Molkereien besorgt über Milchpreisentwicklung

    Molkereien besorgt über Milchpreisentwicklung

    Wenn die Kühlschranktür aufgeht, dann ist es für die meisten Leute selbstverständlich, dass dort auch eine Packung Milch drin steht. Für die Erzeuger eigentlich ein Grund zur Freude, doch der Preis, den sie für ihre Milch bekommen ist in den vergangenen Monaten drastisch eingebrochen! Auf Ursachenforschung haben wir unter anderem eine Molkerei im südhessischen Bad Schwalbach besucht. Hier dreht sich alles um Milch – ob als Joghurt, Schmand oder Kefir. Und gerade gibt es davon viel zu viel: Die Milchbauern fluten den Markt mit Milch. Und sie liefern weiter, oft wegen fester Verträge mit den Molkereien – obwohl deren  Lager längst voll sind. Für die Molkereien wird genau das zum Problem. Günter Berz-List, Vorstand Schwälbchen Molkerei „Dann entsteht daraus das Dilemma für die Molkereien, dass sie im Moment an ihrer Kapazitätsgrenze produzieren müssen und das letzten Endes auch die Produkte nicht nur Frische Produkte, auch Käse, Butter, Milchpulver irgendwann auf den Absatzmarkt müssen. Man kann sie vorrübergehend einlagern, es gibt natürlich auch lagerfähige Erzeugnisse wie Milchpulver und Käse, aber irgendwann müssen auch diese Erzeugnisse mal auf den Markt. Und das erzeugt dann den Preisdruck, den wir gerade erleben.“ Der Preisdruck entsteht, weil mehr Milch produziert wird, als der Markt aufnehmen kann. Die Nachfrage bleibt zwar stabil, steigt aber nicht im gleichen Tempo wie die Menge. Dadurch  entsteht ein Überangebot – und die Preise sinken. Im Lauf des Jahres 2025 ist der Milchpreis deutlich gefallen: Von rund 53 Cent pro Liter im August auf etwa 43 Cent im Dezember. Aktuell erhalten Bauern rund 35 Cent für den Liter Milch. Gründe für die Überproduktion sind unter anderem besseres Futter, günstige Wetterbedingungen und die Erholung nach dem Ausbruch der Blauzungenkrankheit. Am stärksten trifft die Preisschwankung die Bauern: Sie bekommen weniger Geld für ihre Milch, während ihre Kosten weiter steigen – etwa für Energie, Futter oder […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Vorletzter Spieltag in der Fußball-Bundesliga und noch stehen ein paar Entscheidungen aus. Maike Dickhaus, Moderatorin: Über die spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, lass uns mit Eintracht Frankfurt beginnen. Die Hessen laufen ja Gefahr, die Qualifikation für den Europapokal zu verpassen. Und Trainer Albert Riera steht mehr denn je in der Kritik. Wie ist da der aktuelle Stand? Thorsten Arnold, Sportreporter: Fakt ist: die Eintracht braucht noch dringend Punkte, um sich für Europa zu qualifizieren, angefangen heute Abend im schwierigen Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund. Und was Albert Riera betrifft: Ich glaube, dass spätestens im Sommer Schluss ist für den Spanier, da hat doch zu viel nicht zusammen gepasst. Und nach aktuellen Medienberichten sei das auch schon so entschieden: Trennung nach dem letzten Spieltag. Und natürlich die Frage an den Trainer. Wie sieht er seine Zukunft? Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich mache mir keine Sorgen um meine Zukunft. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist das Team. Dass wir in den letzten beiden Spielen Punkte holen. Ich weiß doch genau, wie es in diesem Beruf abläuft: Albert, du gewinnst nicht genug? Dann kommt der nächste. So ist es doch. Ich muss dafür sorgen, dass diese Mannschaft gewinnt. Ich gebe mein Bestes, glaubt mir. Ich will gewinnen.“ Arnold: Ja und da nimmt er für heute Abend vor allem seine erfahrenen Spieler in die Pflicht, hat gesagt: die müssen jetzt in diesen entscheidenden Spielen vorangehen die jungen mitziehen. Schauen wir mal ob’s funktioniert. Dickhaus: Ohne Druck kann unser anderer Erstligist, der FSV Mainz 05, sein letztes Heimspiel bestreiten, denn der Klassenerhalt wurde vergangenes Wochenende klargemacht. Arnold: Ja, mit diesem zwei zu eins Sieg beim FC St. Pauli . Also wenn man so will, vor heimischer Kulisse noch mal Schaulaufen am Sonntagabend, die Temperaturen sollen ja ganz angenehm werden. Und auch […]

  • Grimm-Festspiele Hanau starten mit Weltpremiere

    Grimm-Festspiele Hanau starten mit Weltpremiere

    „Es war einmal ein Schneider, der hatte drei Söhne und eine Ziege.“ So beginnt das bekannte Märchen „Tischlein deck dich“ Heute Abend feiert auf den 42. Grimm-Festspielen in Hanau eine moderne Neuinszenierung Weltpremiere. Vorhang auf für: „Tischlein deck dich – Das Musical“. So hat man „Tischlein deck dich“ noch nicht gesehen: modern, politisch und überraschend aktuell. Die Macher der Brüder-Grimm-Festspiele stellen jedes Jahr ein Leitthema in den Fokus und wählen dazu passende Märchen aus. Jeroen Coppens, Dramaturgie Brüder Grimm Festspiele „Das Thema in diesem Jahr ist Eitelkeit, weil es leider Gottes ein sehr aktuelles Thema ist. Die meisten Märchen sind zwischen drei und fünf Seiten lang. Und daraus dann eine Theatervorstellung zu machen, die den ganzen Abend füllt, bedeutet, dass man ganz viel Möglichkeit hat für kreative Interpretationen.“ Und genau diese Freiheit nutzt die Inszenierung: Aus dem Märchen wird eine neue Geschichte. Statt eines Schneiders steht hier Björn Schneider im Mittelpunkt – der beliebte Bürgermeister von Grimweiler. Durch seinen hinterlistigen Rivalen Alfons Knickel und eine bösartige Zauberin gerät er in große Gefahr. In Gestalt einer Ziege verwirrt die Zauberin seine Familie, sodass die drei Kinder aufbrechen müssen, um mit magischen Gegenständen das Schicksal der Stadt zu retten. Tristan Braun, Regisseur „Tischlein deck dich“ „Uraufführungen sind immer was unglaublich Spannendes, weil man ein Stück auf die Bühne bringt, was vorher noch nie gespielt wurde. Das heißt es geht auch viel darum gemeinsam mit einem Ensemble auf ein Ensemble etwas zuschneiden zu können. Das Ensemble ist in diesem Jahr hochkarätig besetzt: Der mehrfach ausgezeichnete Musicalstar Andreas Bieber übernimmt die Rolle des Bürgermeisters. Andreas Bieber, Hauptdarsteller „Dieser Bürgermeister ist so ein bisschen ein Gutmensch. Es ist halt der, bei dem alles super läuft. So. Das erst mal ist als Schauspieler eine glatte Sache. Wo man sagt ‚aber wo sind denn die Ecken und […]

  • Kampf gegen Deepfakes

    Kampf gegen Deepfakes

    Sexualisierte Deepfakes, das sind gefälschte Pornografien, die mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellt werden. Dafür werden etwa die Gesichter von Frauen auf fremde Körper montiert – ohne deren Einverständnis. Besonders bekannt ist der Fall von Schauspielerin Collien Fernandes. Er hat deutschlandweit eine große Welle der Bestürzung und Unterstützung ausgelöst. Doch Deepfakes treffen auch etliche Frauen, die nicht so prominent sind wie Fernandes. Bei der Opferhilfe Weißer Ring können sie sich Unterstützung suchen. Wenn Dirk Schindowski hier sitzt, sind die Gespräche meist höchst vertraulich. Der 55-Jährige ist Mitarbeiter bei der Opferhilfe Weißer Ring im Westerwaldkreis sowie IT-Forensiker und privater Ermittler. Heißt: Im Umgang mit sexualisierten Deepfakes ist Schindowski Profi und weiß, was solche Bilder und Videos in den Betroffenen auslösen können. Dirk Schindowski, Weißer Ring RLP „Die Situation, wo das Bild aufgenommen worden ist, kann ja total unverfänglich sein. Es kann ja sogar ein Hochzeitsbild gewesen sein ursprünglich, was man dann genutzt hat und missbräuchlich in eine Situation hineingegeben hat. Aber trotzdem, man fühlt sich da immer dreckig in dem Moment, wenn man so etwas sieht, also benutzt. Und ist dann auch natürlich machtlos, man bricht so ein bisschen zusammen. Wie kann ich das greifen? Was ist da gemacht worden?“ Um das einzuordnen, können die Mitarbeiter des Weißen Rings helfen: Sie leisten Beistand oder begleiten die Betroffenen zur Polizei. Auch wenn es beim Thema sexualisierte Deepfakes noch ein großes Dunkelfeld gibt, ist klar: In aller Regel sind die Opfer Frauen, die Täter stehen meist in einem persönlichen Verhältnis zu ihnen. Gabi Jahnen, stellvertretende Landesvorsitzende Weißer Ring RLP „Da kommt dann jetzt auch wieder dieser Spruch ‚Die Scham muss die Seite wechseln‘. Ich habe nichts Falsches gemacht, sondern da ist ein anderer, der was Falsches gemacht hat. Und da ist bei vielen Betroffenen eine riesen Hemmschwelle, weil sie nicht sicher sind, bin ich […]

  • Zu Gast im Studio: Benjamin Krause, Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität

    Zu Gast im Studio: Benjamin Krause, Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität

    Maike Dickhaus spricht mit ihm über die Möglichkeiten der Ermittler bei Deepfakes und die neue Abteilung „Digitale Gewalt“. Maike Dickhaus, Moderatorin: Ein schwieriger Themenkomplex. Und einer, der sich damit bestens auskennt, ist jetzt bei mir zu Gast im Studio: Benjamin Krause. Er ist der Leiter der ZIT, der Zentralen Stelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Frankfurt. Guten Abend. Benjamin Krause, Leiter Zentrale Stelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität Hallo. Guten Abend. Dickhaus: Herr Krause, wir haben es eben im Beitrag gehört: Nur noch ein Mausklick ist notwendig, um per KI sexualisierte Deepfakes zu erstellen. Das bedeutet doch auch für Sie und für Ihre Ermittler zunehmend mehr Arbeit, oder? Krause: Ehrlich gesagt, noch nicht. Weil wir müssen feststellen, dass es ganz einfache Möglichkeiten gibt, um so was zu machen, solche Deepfakes, aber es gibt sehr wenige Strafanzeigen. Offensichtlich, wie wir es im Film gehört haben, gibt es Betroffene, die davor zurückschrecken, Strafanzeige zu erstatten. Vielleicht weil sie denken, Polizeibeamte oder Staatsanwälte sind dafür nicht sensibilisiert, nicht geschult. Ich glaube, da haben wir ein bisschen was aufzuholen als Strafverfolgungsbehörden, um zu zeigen: Nein, wir können damit umgehen, wir sind dafür sensibilisiert. Dickhaus: Sie bauen bei der ZIT ja auch gerade eine neue Abteilung auf, “Digitale Gewalt”, mit der dann ganz gezielt nach solchen Deepfakres gefahndet werden soll. Doch selbst wenn Sie solche Täter ausmachen können, die dann beispielsweise gefälschte Pornografie herstellen, dann ist das in Deutschland noch schwierig, diese Täter zu bestrafen. Warum? Krause: Ja, das ist sehr schwierig, weil es kein eindeutiges, klares Gesetz, kein Strafgesetz dagegen gibt. Es gibt verschiedene Tatbestände, die irgendwie passen könnten, zum Beispiel eine Beleidigung oder ein Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild oder so etwas wie eine digitale Urkundenfälschung. Und alles passt nicht so genau. Und in vielen Fällen ist es so, dass wir diese […]

  • Messe RETTmobil in Fulda

    Messe RETTmobil in Fulda

    Für Rettungsdienste zählt jede Sekunde. Dafür braucht es zum einen gut ausgebildete Rettungskräfte und zum anderen modernste Technik. Und was es da aktuell an Ausrüstung rund um Drohnen, KI und Roboter gibt – das wird gerade wieder auf der RETTmobil in Fulda präsentiert. Der großen Leitmesse für das Rettungswesen. Ein schwerer Verkehrsunfall, ein Auto steckt unter einer Baggerschaufel fest. Drei Menschen sind eingeklemmt und teils lebensgefährlich verletzt. Die realitätsnahe Übung hat den Zweck, das Zusammenspiel zwischen fremden Einsatzkräften zu verbessern. Raymond Wolff, Freiwillige Feuerwehr Köngernheim „Das kannst du tagtäglich genauso erleben. Baumaschinen fahren, Autos passen nicht auf, einer fährt in die Kreuzung rein, der andere fährt drunter und dann hast du genau diese Situation. Und dann kann es auch passieren, dass aus unterschiedlichen Wehren vielleicht drei, vier Mann kommen und dann muss trotzdem alles Hand in Hand sitzen und das Schöne ist, das kannst du hier tatsächlich üben.“ Über 500 Aussteller aus fast 30 Nationen: Bei der RETTmobil strömt die gesamte Blaulicht-Fachwelt nach Osthessen. 9000 Besucher schon in den ersten zwei Stunden nach Eröffnung, darunter der hessische Innenminister. Unterdessen fordern die Feuerwehren und Hilfsorganisationen von der Landesregierung zur Stärkung knapp 150 Millionen Euro  aus dem hessischen Anteil des so genannten Sondervermögens Infrastruktur. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Wir haben auf der Ebene des Landes 50 Millionen Euro für den Katastrophenschutz aus dem Sondervermögen gesichert. Wir haben beispielsweise auch den Kommunen 4,7 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen zuerkannt, im deutschlandweiten Vergleich ein sehr, sehr hoher Anteil. Und dabei ist eine Zweckbestimmung auch die Feuerwehr, der Brand- und Katastrophenschutz.“ Auf diesem liegt, neben dem Rettungswesen, erneut der Schwerpunkt der RETTmobil. Neueste Technik und große rote Autos zum Anfassen. Die Hochschule Trier forscht zur Leitstelle der Zukunft und wer hier beim Wiederbeleben hilft, darf sich auch mal eine Erfrischung gönnen. Der Messechef ist […]

  • Polizei geht mit Schlagerhit viral

    Polizei geht mit Schlagerhit viral

    Die Polizei Hessen investiert seit Jahren kräftig in ihre Social-Media-Arbeit: mit Influencern in Uniform, Livestreams auf Streife – und jetzt auch noch singend! Das Polizeipräsidium Westhessen beweist: Uniform und Unterhaltung sind kein Widerspruch – im Gegenteil: Mit einem ziemlich ungewöhnlichen Auftritt in den sozialen Medien treffen sie offenbar genau den richtigen Ton. „Mama, ich hab ’ne neue Nummer. Das Polizeipräsidium Westhessen mit ihrem mitreißenden Album ‚110 Gefühle – die Prävention im Herzen‘.“ Echte Schlagerstars in Uniform – die gibt’s beim Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden. Ziel des Rollenwechsels: Mit Humor und Ohrwurmfaktor auf Betrugsmaschen wie den „Enkeltrick“ aufmerksam machen. Laura Ewald, Social-Media-Managerin Polizei Westhessen „Vielleicht sehen es nicht die Senioren, die wir mit der Präventionsbotschaft erreichen wollen. Aber vielleicht sehen es die Kinder und Enkelkinder und berichten eben Oma, Opa über diese Phänomene.“ Die Songs sind KI-generiert und typisch für Schlager: Playback performt. Auf Instagram gehen sie damit viral: Über eine Million Aufrufe, zehntausende Likes und Tausende Kommentare. „Wie cool seid ihr denn?“ „Da wird der Wendler sicher neidisch“ Selbst das Bundesjustizministerium feiert die Songs. „Schickt uns gerne zwei Exemplare nach Berlin.“ Ein echtes Album? Noch Zukunftsmusik. Aber die Fanpost wird gehört. Laura Ewald, Social-Media-Managerin Polizei Westhessen „Ich möchte nicht spoilern, aber Überlegungen dahingehend sind auf jeden Fall da.“ Erst mal werden aber neue Videos produziert. Dazu springen die Polizeibeamten immer wieder auf virale Trends auf. Peter Schulz, Leiter Digitale Kommunikation Polizei Westhessen „Es gibt halt leider immer noch viel zu viele Angriffe zum Beispiel auf Polizeibeamte, Rettungskräfte, Feuerwehrkräfte. Das hat leider auch ein damit zu tun, dass die Uniform ein stückweit anonymisiert. Wir wollen auch mal zeigen, hinter der Uniform steckt auch ein Mensch mit Gefühlen, der auch sympathisch ist, der auch lachen kann und Humor hat.“ Social Media für die Interessen der Polizei nutzen. Die Schlager-Cops aus Wiesbaden machen […]

  • App gegen lange Wartezeiten an der Schranke

    App gegen lange Wartezeiten an der Schranke

    An einer geschlossenen Bahnschranke zu stehen und nicht zu wissen, wann es endlich weitergeht, kann einem die Nerven rauben. Am Bahnübergang in Buchschlag im Landkreis Offenbach wird die Geduld der Pendler besonders strapaziert. Denn hier passieren um die 400 Züge täglich – und jedes Mal ist Warten angesagt. Seit Jahrzehnten geht das jetzt schon so. Aber – es gibt einen Lichtblick! Denn ein genervter Pendler hat innerhalb von drei Tagen eine App entwickelt, die anzeigt, wann die Schranke öffnet und schließt. Nur noch wenige Sekunden lang soll die Schranke am Buchschlager Bahnübergang offen sein, dann schließt sie fast genau in dem Moment, den die App voraussagt. Jetzt wird sie erstmal für knapp fünf Minuten unten bleiben. Wenn es nur bei den fünf Minuten bleiben würde…Doch die App zeigt an: Die Schranke wird in der nächsten Stunde noch oft und lange zu sein. Ein Grund dafür, dass viele dieser Autofahrer heute wohl zu spät kommen werden. Und genauso geht es Marius Fetzberger und seiner Tochter Emilia oft. Marius Fetzberger „Irgendwann ist einfach der Wunsch entstanden, dass man gerne wissen möchte, wann die Schranke aufgeht und wann sie zugeht und irgendwann hatte meine Tochter die Idee, mal die Fahrpläne zu studieren, nachdem wir da ein kleines Erlebnis hatten, dass wir zu spät zu nem wichtigen Ereignis für sie in Frankfurt gekommen sind. Und irgendwann konnte sie die Fahrpläne so gut studieren und hat das so gut verstanden, dass sie fast schon die Schrankenöffnungen und Schließungen vorhersagen konnte.“ Das übernimmt jetzt die App, die Emilias Vater daraufhin entwickelt hat. Mit Fahrplaninformationen des Stellwerks Neu-Isenburg und der Haltestationen berechnet sie, wann die Züge den Bahnübergang passieren müssten. Ganz genau schafft sie das allerdings nicht, denn über Verspätungen kriegt sie keine Echtzeitdaten. Außerdem gibt es keine exakten Fahrpläne für den Güterverkehr. Marius Fetzberger „Güterzüge oder […]

  • Euro-Skulptur wird gereinigt

    Euro-Skulptur wird gereinigt

    Am 9. Mai, also am kommenden Samstag, ist Europatag. Das ist der Tag, an dem sich die Europäische Union feiert und an den friedlichen Zusammenhalt der Länder Europas nach Ende des zweiten Weltkriegs erinnert. Grund genug, das wohl bekannteste Symbol der europäischen Einheit, die große Euro-Skulptur vor der Frankfurter Skyline, mal wieder auf Hochglanz zu polieren. Frühjahrsputz statt Taubenschmutz: 25 angehende Gebäudereiniger von der Philipp-Holzmann-Berufsschule Frankfurt haben sich für heute was Großes vorgenommen. Mit einer Hebebühne geht es hoch in luftige Höhen. Unter den strengen Augen von Fachlehrerin Aliye Aslandogdu dürfen sich die Auszubildenden an einer der bekanntesten Skulpturen der Welt ausprobieren. Eine besondere Herausforderung: Denn scharfe Reinigungsmittel sind hier absolut tabu. Aliye Aslandogdu, Philipp-Holzmann-Schule „Die Abdeckungen sind aus Plexiglas. Die sind sehr empfindlich. Kratzempfindlich. Deswegen haben wir jetzt hier Leinentücher, Baumwolltücher, mit denen wir sozusagen vorher abspülen im Hintergrund mit dem Hochdruckreiniger. Dass wir den ganzen Grobschmutz entfernen und dann ganz leicht nur mit Wasser abziehen.“ Seit fast 25 Jahren steht die 14 Meter hohe Euro-Skulptur des Sachsenhäuser Künstlers Ottmar Hörl nun schon im Frankfurter Bankenviertel – und hat sich seitdem zu einer echten Attraktion gemausert: Das blau-gelbe Kunstwerk aus Stahl und Akryl gilt inzwischen sogar als das meistfotografierte Motiv der gesamten Mainmetropole. Im Minutentakt bleiben Touristen aus aller Welt für ein Selfie stehen. Dass das Euro-Zeichen vor der Frankfurter Skyline mal dermaßen Karriere machen würde, hätte selbst der Künster nicht erwartet. Ottmar Hörl, Künstler „Also egal wo ich hinkomme auf der Welt, und ich stelle ja irgendwo weltweit aus, da muss ich sagen: Selbst, wenn mich niemand kennt, und ich hole mein Handy raus und zeige das, dann wissen alle: Der Typ muss bedeutend sein!“ Umso erstaunlicher, dass das berühmte Kunstwerk vor Kurzem beinahe für immer verschwunden wäre: Denn die Stadt war nicht mehr dazu bereit, die Unterhalts- […]

  • "Unter die Haut" in Rüsselsheim

    „Unter die Haut“ in Rüsselsheim

    Tattoos sind schon seit langer Zeit salonfähig. Sie gehören zum Alltag. Ob auf dem Körper, in der Werbung, in Sozialen Medien oder auch in der Kunst. In der Ausstellung „Unter die Haut“ in den Rüsselsheimer Opelvillen werden jetzt zum ersten Mal Werke präsentiert, bei denen sich alles um Tinte, Tattoos und Tätowierte dreht. Sie präsentieren sich, oder besser ihre Haut, der Kamera. Menschen aus dem Hamburger Kiez, die in den 1950er und 60er Jahren stolz auf ihre Tattoos sind. Zu einer Zeit, als das noch ziemlich anrüchig war. Fotografien von Herbert Hoffmann. Ein legendärer Tätowierer, der am Anfang einfach nur auf der Suche nach jemandem ist, der ihm ein Tattoo sticht. Dr. Beate Kemfert, Leiterin der Opelvillen Rüsselsheim „In dieser Begeisterung fürs Tätowieren, war es erstmal schwierig, jemanden zu finden, der ihn tätowiert hat. Und so ist er erstmal losgezogen mit seiner Kamera, um zu zeigen: Wo sind diese Menschen, wo sind all diejenigen mit ihren Tattoos? Weil die natürlich in den 50er Jahren unter der Kleidung versteckt waren. Er spürt sie auf, in der Vor-Internet-Zeit eine große Recherche, klingelt einfach, fährt hin und fotografiert sie. Man sieht in der Ausstellung, die entblößen sich, zeigen ihre Rücken, ihre Körper, und teilweise war er dann selbst erstaunt. Weil er so viele tätowierte Menschen vorher noch nicht gesehen hatte.“ Zu sehen sind nicht nur historische Fotografien. Auch zeitgenössische Tattoo-Kunst. Zum Beispiel von David Schiesser. Der gebürtige Frankfurter verwandelt 3-D-Scans von Tätowierungen in Skulpturen und erzählt durch seine Zeichenvorlagen Geschichten. David Schiesser, Tattoo-Künstler „Ich habe Kunst in Offenbach studiert und habe da auch gleichzeitig das Tätowieren so ein bisschen mir selbst beigebracht. Mit der Zeit hat sich das so ein bisschen verselbstständigt. Heute bin ich jemand, der viel zeichnet, ganz viel malt und immer mal wieder diese Zeichnungen auf Leute tätowiert.“ Ein Mann […]

  • Urteil in Doppelmord-Prozess

    Urteil in Doppelmord-Prozess

    Am Landgericht Frankfurt ist heute ein 82-jähriger Mann aus Oberursel wegen Mordes an seinem Sohn und Totschlags an seiner Ehefrau verurteilt worden. Nach kurz aufeinanderfolgenden Taten hatte der Mann noch mehrere Tage mit den Leichen in seinem Haus verbracht. Lebenslange Haft lautet die Gesamtfreiheitsstrafe für Roland M. Anfang März 2025 hatte der 82-jährige laut Urteil zuerst seine Ehefrau und drei Tage später dann seinen Sohn getötet. Carsten Praeg, Reporter in Frankfurt „Laut Anklage erstickt Roland M. seine Frau im gemeinsamen Zuhause und lässt sie dort zugedeckt. Anschließend holt er seinen schwerbehinderten Sohn in dessen Wohnung in Bad Vilbel ab. In Oberursel verbringen Vater und Sohn gemeinsam zwei Tage, während die tote Frau im Haus liegt. Als sich der 49-jährige Sohn zum Mittagsschlaf hinlegt, erstickt der Vater ihn mit einer Plastiktüte. Auch ihn lässt er dort liegen. Erst drei Tage später findet die Polizei die Toten.“ Die Frau litt an Brustkrebs. Seinen behinderten Sohn soll der 82-Jährige getötet haben, weil er das Leid nicht mehr sehen und die Last der Pflege von seinen anderen Kindern nehmen wollte. Nach der zweiten Tat versucht Roland M. sich das Leben zu nehmen. Für die Tötung der Ehefrau wird der 82-Jährige wegen Totschlags verurteilt. Weil der Sohn wegen Antidepressiva betäubt war, bewertet das Gericht die Tat als heimtückisch und somit als Mord. Die Staatsanwaltschaft hatte auf lebenslang plädiert, die Verteidigung auf Freispruch. Carsten Praeg, Reporter in Frankfurt „Roland M. nimmt das Urteil ruhig auf, streicht sich immer wieder durch den langen, weißen Bart. Trotz seines Auftretens betont das Gericht heute noch mal, dass es ihn nicht für dement oder unzurechnungsfähig hält. Das pikante: schon eine frühere Ehefrau von ihm kam unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben und lag tagelang tot neben ihm.“ Mit lebenslang spricht die Kammer eine hohe Gesamtfreiheitsstrafe aus. Es gebe keinen […]

  • Wird die Commerzbank übernommen?

    Wird die Commerzbank übernommen?

    Seit Mitte März ist endgültig klar, dass die italienische Großbank UniCredit die in Frankfurt sitzende Commerzbank übernehmen will. Das Mailänder Geldinstitut hatte bekanntgegeben, im Mai ein offizielles Übernahmeangebot vorlegen zu wollen. Das Problem bei der Sache: Die Commerzbank will gar nicht übernommen werden. Das Übernahmeangebot kam trotzdem – und zwar heute. Ein feindliches Vorgehen – so betrachtet die Commerzbank mit Hauptsitz in Frankfurt  die Übernahmepläne der Mailänder Bank UniCredit. Die Commerzbank fürchtet um ihre Eigenständigkeit. Entsprechend schmallippig äußert sich die Bank heute in einem schriftlichen Statement. „Die Commerzbank AG nimmt die heute veröffentlichte Angebotsunterlage der UniCredit im Rahmen ihres unabgestimmten Übernahmeangebots zur Kenntnis. Das Angebot entspricht den am 16. März 2026 angekündigten Konditionen. (…). Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank werden die Angebotsunterlage sorgfältig prüfen und ihre begründete Stellungnahme (…) innerhalb der gesetzlichen Frist veröffentlichen.“ Was die UniCredit  mit der Commerzbank genau vorhat, ist aktuell unklar, sagen Aktionärsvertreter. Eine Strategie sei noch nicht erkennbar. Klaus Nieding, Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz „Nun im Augenblick ist es ja vor allem deswegen eine feindliche Übernahme, weil wir alle Schwierigkeiten haben, die industriell Logik hinter dieser Sache zu verstehen. Einfach nur Größe um der Größe willen, oder  Kostensenkungseffekte macht ja wenig Sinn.“ Die UniCredit legt ihr Angebot heute freiwillig vor – noch kurz bevor sie mehr als 30 Prozent der Commerzbank-Anteile gesammelt hat. Würde diese Schwelle überschritten, wäre UniCredit  nämlich gesetzlich verpflichtet, ein Angebot vorzulegen. Und das wäre teurer. Klaus Nieding, Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz „Das Übernahmeangebot, das wir heute sehen ist ein reines Angebot, was man aus taktischen Gründen macht, um günstig über die Hürde von 30 Prozent zu kommen. Das wird kein gutes Angebot sein. Das ist ein ganz normales taktisches Vorgehen, das hat mit einem echten Übernahmeangebot gar nichts zu tun.“ Bis zu 7.000 Arbeitsplätze könnten bei der Commerzbank durch die Übernahme […]

  • Hessenforum der Metall- und Elektroindustrie

    Hessenforum der Metall- und Elektroindustrie

    Knapp 200.000 Menschen arbeiten in Hessen in der Metall- und Elektroindustrie, die damit die größte Industrie im Land ist. Beim Branchentreffen Hessenforum, haben gestern Abend Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaft darüber diskutiert, wie die hessischen Metallunternehmen angesichts massiver Probleme fit für die Zukunft gemacht werden können. Wir haben eine Firma in Frankfurt besucht, die trotz des Strukturwandels nicht meckert, sondern momentan richtig was macht. Mit hohem Druck kennen sie sich bei Samson in Frankfurt aus. Ventile für den Weltmarkt – seit über 100 Jahren hier das Kerngeschäft, um Öle, Gase oder Dämpfe zu regeln. Weniger politische Regelwut wünscht sich der Samson-Chef. Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender SAMSON AG Frankfurt „Weniger Restriktion, bedeutend weniger Berichterstattung. Wissen sie, wir verbrauchen relativ viel Ressourcen damit, dass wir dokumentieren, was wir tun. Damit schaffen wir keinen Mehrwert und gewinnen keinen neuen Kunden. Ich erwarte mir von der Politik, dass sie uns alle Freiheiten gibt unternehmerisch zu handeln und diese ganzen Fußketten der Administration und der Bürokratie abzubauen und dann kriegen wir das Land schon wieder auf die Reihe.“ Wie das trotz Kriegen und Krisen auf der Welt funktionieren kann, war gestern auch Thema beim Hessenforum der Metall- und Elektroindustrie. Wettbewerber aus Amerika oder Asien mit günstigerem Strom oder schnelleren Genehmigungen säßen den hessischen Unternehmen im Nacken, so Hessenmetall-Vorstand Wolf Matthias Mang, der ausbleibende Reformen der Bundesregierung kritisiert. Wolf Matthias Mang, Vorstandsvorsitzender HESSENMETALL „Zu Beginn der Coronakrise hatte ich immer die Hoffnung, dass wir eines Tages einen Impfstoff haben, wie wir aus dieser Krise herauskommen. Im Moment fehlt mir die Hoffnung, wie wir aus dieser Krise herauskommen. Weil ich sehe nicht, dass in Berlin an einem Impfstoff bildlich gesprochen gearbeitet wird. Und deshalb ist es wirklich schwierig im Moment Hoffnung zu haben.“ Hoffnung trotz Krise hat man beim Ventilhersteller Samson – der mit seinen 2000 Mitarbeitern […]