Hessen

  • Postzusteller streiken in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Postzusteller streiken in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Wenn Sie heute oder in der letzten Tagen auf einen Brief oder ein Päckchen gewartet haben, dann lag das sehr wahrscheinlich daran, dass bei der Post gerade gestreikt wird. Nachdem bereits in der vergangenen Woche vor allem die Mitarbeiter in den Postverteilzentren ihre Arbeit niedergelegt hatten, waren heute die Briefträger dran. Auch in Hessen und Rheinland-Pfalz blieben viele Briefe und Pakete liegen. „15 Prozent – wir sind er wert! 15 Prozent – wir sind es wert!“ Die Forderung der Postmitarbeiter an ihren Arbeitgeber ist deutlich: 15 Prozent mehr Lohn – und zwar sofort. Sylvia Weber, Paketzustellerin Taunusstein „Ende des Monats bleiben mir vielleicht mal 400 Euro. Ich habe noch einen Nebenjob. Ich musste noch einen Nebenjob nehmen. Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Man geht so viel arbeiten, und trotz allem – am Ende des Monats reicht es einfach nicht mehr zum Leben.“ Brahim Assakali, Zusteller Wiesbaden-Erbenheim „Der Arbeitgeber sollte endlich auch mal die Realität sehen. Wir erleben das tagtäglich. Wir gehen einkaufen. Wir gehen tanken. Und die Preise sind gestiegen. Das ist die Realität. Und das ist, warum wir alle hier stehen.“ 15 Prozent mehr Lohn – aus Sicht der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist das allein schon wegen der hohen Inflation eigentlich noch zu wenig. Denn bei einer Preissteigerung von acht Prozent im vergangenen Jahr und voraussichtlich noch einmal sieben Prozent in diesem Jahr reiche das noch nicht einmal, um den Reallohnverlust auszugleichen. Stefan Schneider, ver.di Wiesbaden „Wir haben ganz bewusst auch diese Forderungshöhe gesetzt, weil einfach diese Höhe für die Beschäftigten notwendig ist. Bei 2.500 Euro brutto im Rhein-Main-Gebiet kann keiner mehr seine Familie ernähren.“ Die Deutsche Post AG bezeichnet die Forderung von 15 % mehr Lohn dagegen als völlig überzogen – das Geld fehle dem Unternehmen sonst für dringend notwendige Investitionen. Außerdem sei ein Warnstreik zum jetzigen […]

  • Ministerpräsident besucht Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann

    Ministerpräsident besucht Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann

    Es ist die Nachricht der Woche: Bundeskanzler Olaf Scholz hat angekündigt, 14 Leopard 2 Panzer an die Ukraine zu liefern. Vom Krieg in der Ukraine profitieren deutsche Rüstungskonzerne finanziell, auch wenn sie sich selbst nicht gerne als Kriegsgewinnler sehen. Was nur wenige wissen: Einige solcher Panzer stehen auch in Hessen. Denn hier in Kassel werden Teile für den Leopard-2-Panzer gebaut. Das Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann produziert die Türme für den Panzer. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein besucht das Unternehmen heute und fordert eine faire Verteilung des kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Sondervermögens für die Bundeswehr. Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen „Ich äußere die klare Erwartung an die Bundesregierung, dass von dem 100 Milliarden Sonderprogramm spürbare und nennenswerte Beträge dann eben auch hier in Nordhessen ankommen, bei den Herstellern, die wir hier haben.“ Die Hersteller, die wir hier in Hessen haben zählen zu den wichtigsten der deutschen Rüstungsindustrie. Neben Krauss-Maffei Wegmann hat auch das Rüstungsunternehmen Rheinmetall ein Werk hier in Kassel, mit 1.200 Mitarbeitern. Es handelt sich um den weltweit größten Standort des Unternehmens. Beide Rüstungsfirmen beteiligen sich in Kassel an der Produktion des Leopard 2 und des weltweit modernsten Panzers: dem Puma. Das Geschäft brummt. Der Aktienwert der Rheinmetall AG hat sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mehr als verdoppelt. Anderes Beispiel: Die Aktie der Hensoldt AG, einem bayrischen Rüstungskonzern. Auch sie ist heute mehr als doppelt so viel wert, wie noch vor einem Jahr. Auch Hensoldt hat einen Standort in Hessen. Hier in Wetzlar werden Zielfernrohre und Nachtsichtgeräte gefertigt. Jan Schalauske von der Partei die Linke hält den Anteil Hessens an der deutschen Rüstungsindustrie für bedenklich. Jan Schalauske, Die Linke, Fraktionsvorsitzender Hessen „Hessen ist ein Hotspot der Rüstungsindustrie. Sie ist eine der wichtigsten Waffenschmieden in Deutschland. Das ist aber kein Grund zur Freud,e sondern das ist ein gravierendes, […]

  • Wohnungswirtschaft fordert Umdenken beim Wohnungsbau

    Wohnungswirtschaft fordert Umdenken beim Wohnungsbau

    400.000 neue Wohnungen sollen Jahr für Jahr neu gebaut werden. So steht es im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP, die im Bund gemeinsam regieren. Jetzt hat man nach einem Jahr mal gezählt. Ergebnis: Ziel weit verfehlt. Tatsächlich sind im vergangenen Jahr bundesweit nur rund 280.000 Wohnungen neu gebaut worden. Und die Prognose für die kommenden Jahre sieht noch düsterer aus. Doch woran liegt das? Am fehlenden politischen Willen – sagt jetzt der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft in Wiesbaden und fordert: weniger bürokratische Hürden. Wer in Hessen oder Rheinland-Pfalz eine Wohnung bauen will, steht schnell vor großen Problemen. Und das nicht nur, weil die Kosten für das Bauvorhaben wegen der hohen Inflation, wegen Lieferengpässen beim Baumaterial und wegen explodierender Preise für Bauland von Monat zu Monat steigen: Oft müssen Bauherren auch länger als ein Jahr auf eine Baugenehmigung warten. Grund: Immer mehr Auflagen – vor allem wegen der steigenden Anforderungen in Sachen Klimaschutz. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft vertritt die Interessen von rund 200 privaten und öffentlichen Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz mit einem Wohnungsbestand von rund 400.000 Wohnungen. Um schnell mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, müsse laut Verbandspräsident Axel Tausendpfund in der Politik endlich ein Umdenken stattfinden: weniger Bürokratie, schnellere Baugenehmigungen, mehr Förderung beim sozialen Wohnungsbau. Auch bei der Ausweisung von Bauland müssten die Kommunen schleunigst den Turbo einlegen: Denn alleine in Hessen würden in den kommenden Jahren rund 340.000 neue Wohnungen gebraucht. Unter den heutigen Bedingungen sei dieses Ziel auf keinen Fall zu erreichen. ——————– Markus Appelmann, Moderator: Und dieses Thema möchten wir vertiefen. Deshalb bin ich jetzt in Wiesbaden verbunden mit Axel Tausendpfund, Vorstand des Verbandes der südwestdeutschen Wohnungswirtschaft. Guten Tag. Axel Tausendpfund, Vorstand Wohnungswirtschaft südwest: Guten Tag. Appelmann: Eine der politischen Botschaften im Koalitionsvertrag der Ampelregierung in Berlin: 400.000 Wohnungen sollen pro Jahr entstehen. […]

  • Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Ein volles Programm steht an in der Fußball-Bundesliga, denn an diesem Wochenende startet auch die zweite Liga in die Rückrunde. Markus Appelmann, Moderator: Darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold im Studio. Hallo Thorsten. Thorsten Arnold, Sportreporter: Hallo Markus! Appelmann: Thorsten, bevor es an die zweite Liga geht, gucken wir erst mal ins Oberhaus und da blicken wir auf das Spiel, auf das irgendwie alle blicken, oder? Arnold: Ja, klar. Also, guck mal hier, Bayern München gegen Eintracht Frankfurt zum Rückrundenstart. Also die Bayern, klar, die sind Tabellenführer, das war zu erwarten. Aber der Vorsprung, der ist eben noch gar nicht so groß. Da hängen etliche Mannschaften noch hinten dran und unter anderem die Eintracht. Und die könnte bis auf zwei Punkte an die Bayern ran springen. Da hören wir mal direkt Oliver Glasner, den Trainer, wie er sich vorstellt morgen Abend. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Sicherlich gibt’s einfachere Aufgaben im Fußball wie bei Bayern München zu spielen. Aber wir freuen uns drauf. Wir fahren mit großer Begeisterung, mit großem Elan dorthin und werden alles raushauen, was wir haben, alles in die Waagschale werfen. Und – ihr kennt mich mittlerweile – das Ziel ist auch ganz klar: in München zu gewinnen! Obwohl ich weiß, dass es nicht ganz so einfach wird.“ Arnold: Na, das ist mal eine Ansage wieder. Und das ist auch möglich. Also, die Bayern, die verteidigen ja recht “optimistisch”, will ich es mal nennen, da entstehen Räume und wenn die Eintracht da hineinstoßen kann, dann gibt es Chancen. Und hinten Kevin Trapp, der ist wieder fit, der steht wieder im Tor, hat seinen grippalen Infekt überwunden. Appelmann: Dann schauen wir auf unseren anderen Erstligisten, auf Mainz 05, die ihr letztes Spiel denkbar knapp verloren haben. Ganz schön bitter. In allerletzter Sekunde gibt es dann […]

  • Weidetierhalter in Sorge wegen Wölfen

    Weidetierhalter in Sorge wegen Wölfen

    Der Wolf ist zurück in Deutschland und breitet sich immer mehr aus. Dank strenger gesetzlicher Schutzbestimmungen leben in Hessen mittlerweile wieder rund zwanzig Exemplare in freier Wildbahn. Was Umweltschützer ein Erfolg ist, ist für Weidetierhalter eine Katastrophe. Immer wieder gibt es Wolfsübergriffe auf Weidevieh, so auch vor wenigen Tagen im Hochtaunuskreis, wo gleich zwei Schafe getötet wurden. Es sind die Zeichen eines Kampfes, der sich hier, in Pfaffenwiesbach, vor zwei Tagen zugetragen hat. Ein Schaf wurde verschleppt, ein anderes tot aufgefunden. Die Spuren im Schnee deuten auf den Übeltäter hin: Es muss ein Wolf gewesen sein, da ist sich Alexandra Büttner sicher. Sie hält 14 Schafe auf der Weide nebenan und fürchtet nun auch um ihre Tiere. Alexandra Büttner, Weidetierhalterin „Ich habe natürlich Angst, wenn ich hier morgen früh herkomme, dass meine Schafe flachliegen. Oder ein Teil davon und der Rest traumatisiert ist. Und es sind halt nicht einfach nur Nutztiere. Die haben Namen und wir haben sie großgezogen und das geht einen natürlich dann schon an.“ Mit dieser Angst ist Alexandra Büttner nicht allein. Rund zwanzig Weidetierhalter haben sich heute vor dem Landtag in Wiesbaden versammelt, um auf ihre Sorgen aufmerksam zu machen. Drinnen diskutieren die Abgeordneten über den Umgang mit dem Wolf in Hessen. Die FDP teilt dabei die Forderungen der Demonstranten. Wiebke Knell, FDP, Abgeordnete Landtag Hessen „Wir Freie Demokraten wollen keine Wölfe, die durch Siedlungen streifen, die Nutztiere reißen oder die in der Nähe des Waldkindergartens sind. Wir wollen eine schnelle, rechtssichere und artenschutzrechtlich vernünftige Lösung, um diese Problemwölfe entnehmen zu können. Und das ist ganz einfach: Nehmen Sie den Wolf ins Jagdrecht auf.“ So ganz einfach ist das eben doch nicht, entgegnet die CDU. Ja, es gebe Sorgen in der Bevölkerung. Und ja, der Wolfsbestand in Deutschland habe mittlerweile eine stabile Basis. Der Landesregierung aber […]

  • IG Metall-Chef Jörg Hofmann im Interview

    IG Metall-Chef Jörg Hofmann im Interview

    Zählen wir mal auf, was Unternehmen derzeit das Leben schwer macht: hohe Inflation, fehlende Fachkräfte, extreme Energiepreise und gestörte Lieferketten. Und dazu kommt für einige Branchen noch eine weitere Belastung: höhere Löhne – wie sie zum Beispiel die IG Metall durchgesetzt hat. Bevor Markus Appelmann mit ihrem Ersten Vorsitzenden spricht, blicken wir aber auf die Gewerkschaft selbst, denn auch ihr könnten stürmische Zeiten bevorstehen. Die IG Metall vor einem richtungsweisenden Jahr: Ihr Erster Vorsitzender Jörg Hofmann wird nach acht Jahren beim Gewerkschaftstag im Oktober nicht nochmal kandidieren. Dem 67-Jährigen könnte mit Christiane Benner erstmals eine Frau an der Spitze der weltweit mitgliederstärksten Gewerkschaft folgen. In der Diskussion ist aber auch eine Doppelspitze – dafür müsste allerdings die Satzung geändert werden. Spätestens im Mai will die IG Metall eine Lösung präsentieren, die derzeit Zweite Vorsitzende bringt sich bereits in Position für mehr Führungsverantwortung. Christiane Benner, Zweite Vorsitzende IG Metall „Also die Frage, die habe ich für mich beantwortet, als ich 2011 geschäftsführendes Vorstandsmitglied geworden bin. Wir sind eine Riesenorganisation, es ist eine große Verantwortung, wird sind im Wandel. Natürlich bin ich bereit.“ Außerdem soll der Vorstand von sieben auf fünf Mitglieder verkleinert werden. In den vergangenen Jahren sind immer mehr Arbeitnehmer aus der IG Metall ausgetreten. Erst im vergangenen halben Jahr gelang es der Gewerkschaft, wieder über 100.000 Mitglieder zu gewinnen. Denn sie konnte Erfolge vorweisen: So hat sie in der Metall- und Elektroindustrie 8,5 Prozent mehr Lohn durchgesetzt. Nun fordert sie in der Textil- und Bekleidungsindustrie 8 Prozent, um die hohe Inflation auszugleichen. Jörg Hofmann, Vorsitzender IG Metall „Die Konsumkraft der Haushalte zu erhalten, um die Konjunktur zu stabilisieren, war die richtige Antwort der Tarifpolitik.“ Gleichzeitig räumt Jörg Hofmann ein, die Unternehmen nicht zu hoch zu belasten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb sei es beispielsweise nötig, dass die Energiepreise in […]

  • Rallye Monte Carlo Historique gestartet

    Rallye Monte Carlo Historique gestartet

    Jetzt geht’s um Autos, die mal schnell ein paar 100.000 Euro kosten – automobile Raritäten. Im Taunus kommen Oldtimer-Fans voll auf ihre Kosten, denn Bad Homburg ist einer der Startorte der traditionsreichen internationalen Winter-Rallye Monte Carlo Historique. So hört er sich an und so sieht er aus, der BMW 2002, Baujahr 1971 – und der ganze Stolz des Bruderpaares Robert und Thomas Plüschke. Die beiden Wiesbadener sind seit fünf Jahren ein Team und seit jeher Motorsport-begeistert. Thomas Plüschke,Oldtimer-Fahrer „Also ich glaube, ich habe mehr Benzin als Blut in den Adern. Und seit meiner kleinsten Kindheit, oder mein Bruder genauso, wurden wir mitgenommen auf Autorennen und zu Rallyes. Mein Vater ist früher aktiv gefahren. Und dann sind wir mit unserer Mutter irgendwo auf dem Feld gestanden und haben geguckt, wie der Papi fährt, also von klein auf.“ Beleuchtung, Bremsen, Batterie – in der technischen Abnahme wird das 52 Jahre alte Fahrzeug genau unter die Lupe genommen. Erst dann gibt es die Zulassung zur 25. Rallye Monte Carlo Historique. Und für die müssen Maschine und Mensch top in Schuss sein. Thomas Plüschke, Rallye-Pilot „Ich bin selbst KFZ-Meister und habe meinen eigenen Laden und muss dann in langen Stunden abends dann den Wagen vorbereiten, dass der auch wirklich die Sache durchhält. Muss natürlich Schrauben kontrollieren, dass alles noch in Ordnung ist, dass keine Gummi kaputt sind. Das muss im Vorfeld akribisch geprüft werden.“ Robert Plüschke, Co-Pilot „Das sind alte Autos, da kann immer irgendwie was sein. Es kann der Strecke irgendwie was sein. Und machen wir uns nichts vor: Das ist ja auch eine körperliche Herausforderung, das ist Sport. Wir starten morgen Mittag um 14:20 Uhr und kommen aber am Freitagabend, also über Nacht und den nächsten Tag noch, kommen dann Freitagabend erst in Monte Carlo an und können dann das erste Mal […]

  • Landtag debattiert Mobilfunk-Löcher

    Landtag debattiert Mobilfunk-Löcher

    Wenn es um Digitalisierung geht, dann ist schnell die Rede vom Silicon Valley. Hessen soll zum Silicon Valley Europas werden – aber an vielen Orten ist Hessen mehr ein digitales Tal der Tränen mit schlechter Internetverbindung. Das liegt auch daran, dass es davon zu wenige gibt: Mobilfunkmasten. Ohne sie kein Telefonat, kein mobiles Internet. Die hessische Landesregierung will mit einem neuen Gesetz den Ausbau des Mobilfunks erhöhen und beschleunigen. Im hessischen Landtag haben heute die Abgeordneten über das geplante Gesetz diskutiert. Wenn Sie diesen Beitrag im Zug oder im ländlichen Raum auf dem Smartphone oder Laptop schauen, dann …. könnte genau das passieren. Sie stecken in einem Funkloch – Surfen im Internet, oder telefonieren – Fehlanzeige. Denn Handys kommunizieren bei einem Anruf nicht direkt miteinander, sondern über den nächsten Mobilfunkmasten – mehr Mobilfunkmasten, weniger Funklöcher ist deshalb die Devise der hessischen Landesregierung. So will Digitalministerin Kristina Sinemus folgende Regel kippen: Die sollen nicht mehr mindestens 20 Meter von Straßen entfernt sein. Kristina Sinemus, CDU, Digitalministerin Hessen „Damit näher an Straßen und gegebenenfalls an angrenzende öffentliche Grundstücken gebaut werden kann.“ Auch ein geringerer Abstand zu Wohngebieten soll in Zukunft möglich sein. Hartmut Honka, CDU, Abgeordneter Landtag Hessen „Wir brauchen damit gerade im Außenbereich geringere Grundstücksflächen für einen Mobilfunkmast und geringere Flächen für einen Mobilfunkmast bedeutet potentiell mehr Standorte.“ Mehr Standorte, an denen die Mobilfunkanbieter Telekom, Telefonica, Vodafone und 1&1 die Masten dann errichten können. Hartmut Honka, CDU, Abgeordneter Landtag Hessen „Denn für den Ausbau sind primär die Unternehmen zuständig, die marktgetrieben das machen.“ Kristina Sinemus, CDU, Digitalministerin Hessen „Und so konnten wir gemeinsam mit der Branche 4.000 Mobilfunkmaßnahmen in drei Jahren sowie 530.000 Glasfaseranschlüsse in einem Jahr für unser Land in die Realisierung bringen.“ Den marktwirtschaftlichen Ansatz kritisiert heute Die Linke, denn die Mobilfunkanbieter würden nur dort Mobilfunkanlagen bauen, wo viele […]

  • Schüler wollen Satelliten ins All schicken

    Schüler wollen Satelliten ins All schicken

    Rund 5.500 aktive Satelliten umkreisen momentan die Erde. Mit dem nächsten Raketenstart vom amerikanischen „Kennedy Space Center“ wird wieder einer hinzukommen und der wurde nicht etwa von der NASA oder der ESA gebaut, sondern von Schulkindern aus dem hessischen Lich. Lagebesprechung in der „Weltraum-AG“ an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Lich. Bernhard Krenig verteilt die Aufgaben. Ein Prototyp soll zusammengebaut werden, außerdem müssen die Schüler noch recherchieren, mit welcher Lackierung ihr Satellit möglichst wenig Licht reflektiert, um die Teleskope auf der Erde nicht zu blenden. Routiniert gehen die Kinder aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn ans Werk. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten sie daran, einen „Cube-Sat“, also einen zehn mal zehn mal zehn Zentimeter großen Satelliten ins Weltall zu schicken. Das dieses Ziel jetzt zum Greifen nah ist, erfüllt die Schüler sichtlich mit Stolz. Adriana Huf, 8. Klasse „Die meisten haben es mir nicht geglaubt und das ist auch kein Vorwurf, weil, ich glaube, ich selbst würde auch niemandem glauben, wenn mir jemand erzählen würde: Ey unsere Schule, wir schießen da einen Satelliten in den Weltall. Da würde ich auch sagen: Spinnst du?“ Pascal Wolf, 10. Klasse „Das ist ja mal etwas Einzigartiges. Das fand ich auch relativ cool, weil das habe ich jetzt noch nie gehört, dass das eine Schule gemacht hat. Die haben mal so einen Wetterballon hochgeschickt, das habe ich schon öfter mal gesehen, aber so was finde ich schon relativ krass, das ist schon einmalig. Das würde man vielleicht auch später bereuen, wenn man es nicht gemacht hätte.“ Angefangen hatte alles mit einer fixen Idee von Lehrer Krenig. Er hatte von „Cube-Sats“ gelesen und sich vorgenommen, das Projekt in einer AG umzusetzen. Einziges Problem: Der Startplatz in einer Rakete für einen solchen Nano-Satelliten kostet ca. 140.000 Euro. Bernhard Krenig, Physiklehrer Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich „Da haben wir dann wirklich […]

  • Englische Woche in der Fußball-Bundesliga

    Englische Woche in der Fußball-Bundesliga

    Englische Woche gestern und heute in der ersten Fußball-Bundesliga! Nachdem gestern Rekordmeister Bayern ja nicht über ein 1:1 gegen Köln hinauskam, sind heute Abend unsere heimischen Teams dran: Eintracht Frankfurt muss beim SC Freiburg antreten, zuvor empfängt Mainz 05 die Mannschaft von Borussia Dortmund. Und aktuell, da freuen sich die Mainzer – buchstäblich – riesig. Stolze 1 Meter 97 misst er vom Scheitel bis zur Sohle. Ludovic Ajorque, die französische Stürmer-Neuverpflichtung von Mainz 05, hier noch im Dress seines bisherigen Vereins Racing Straßburg. Daumen hoch zur Vertragsunterzeichnung bei Sportdirektor Martin Schmidt und Ajorque, dem somit aktuell längsten Feldspieler der Bundesliga. Genau nach so einem Angreifer hat Trainer Bo Svensson lange gesucht: Bo Svensson, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Sehr viel Wucht, eine Anspielstation, eine richtige Bedrohung in der Box, gutes Kopfballspiel. Es gibt nicht so viele Spieler, die so viele Tore machen in so einer schwierigen Liga wie in Frankreich. Wo es nicht so einfach ist, Tore zu machen. Wir kennen ihn sehr, sehr gut. Ich kenne ihn sehr, sehr gut. Und wir bekommen einfach einen Spieler, der uns nicht nur ergänzt, sondern besser macht.“ Ob der frisch verpflichtete Stürmer bereits heute Abend gegen Borussia Dortmund auf dem Feld stehen wird – da sollen sich die Mainzer Fans mal überraschen lassen. So oder so: dem BVB heute Abend Paroli zu bieten – ein denkbar schwieriges Unterfangen: Bo Svensson, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Hochqualitativ besetzt auf jeder Position, in jeder Reihe. Nationalspieler-Profile und auch in der Breite sehr, sehr gut besetzt. Das ist nach wie vor eine der drei im Moment besten Mannschaften in Deutschland, mit Leipzig und Bayern zusammen.“ Ob man das gut 30 Kilometer weiter – beim aktuellen Drittplatzierten der Liga, Eintracht Frankfurt gerne hört? Trainer Oliver Glasner kann’s nur recht sein. Denn dass ausgerechnet seine Eintracht jetzt in die […]

  • Streit um Netrebko-Auftritt in Wiesbaden

    Streit um Netrebko-Auftritt in Wiesbaden

    Die Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden – sie wollen dieses Jahr Solidarität mit der Ukraine bekunden. Eigentlich. Denn jetzt irritiert ein geplanter Auftritt der russischen Opernsängerin Anna Netrebko. Das Land Hessen und die Landeshauptstadt Wiesbaden sprachen sich gegen Netrebko aus – doch das Hessische Staatstheater hält an den Auftrittsplänen fest. Ein offener Streit ist entbrannt. Die russische Sopranistin Anna Netrebko – einst ein gern gesehener Musikstar, inzwischen allerdings auf öffentlichen Veranstaltungen nur noch selten zu Gast. Viele Veranstalter sind der Meinung, sie habe sich nicht ausreichend vom russischen Regime distanziert, dem sie einst sehr nahe stand. Der Intendant des Wiesbadener Staatstheaters sieht das anders und hat sie deshalb zu einem Auftritt bei den Maifestspielen eingeladen. Über die Einmischung der Politik zeigt sich Uwe Eric Laufenberg heute empört. Uwe Eric Laufenberg, Intendant Staatstheater Wiesbaden „Frau Netrebko kann man nichts vorwerfen, sie hat nichts verbrochen, sie ist nicht in die Ukraine einmarschiert, sie hat das aber Krieg benannt und hat ihre Solidarität zur Ukraine durchaus bekannt und hat gesagt, sie ist gegen den Krieg. Sie darf deshalb in Russland nicht auftreten. Sie hat noch Mutter und Schwester in Russland leben und möchte deswegen auch nicht weiter politisch agitieren. Aber man kann ihr einfach politisch nichts vorwerfen und man kann ihr auch Bühnenverbot geben und damit sind wir am dritten Punkt. Wir leben in einem Rechtsstaat. In einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Die Gerichte sind bei uns unabhängig und das ist die Presse und die Kunst auch. Zensur findet nicht statt.“ Verbieten kann die Stadt Wiesbaden den Auftritt nicht, aber sich distanzieren. Das hat der Magistrat als Gastgeber der Internationalen Maifestspiele nun getan.  Die Einladung Netrebkos sei höchst unsensibel. Gert-Uwe Mende, SPD, Oberbürgermeister Wiesbaden „Wir haben lange mit uns gerungen und haben dem künstlerischen Leiter wirklich schweren Herzens empfohlen, auf den Auftritt von Frau Netrebko zu […]

  • Schon wieder Geldautomat gesprengt

    Schon wieder Geldautomat gesprengt

    Schon wieder ist es passiert. Im hessischen Obertshausen ist in der vergangenen Nacht ein Geldautomat gesprengt worden. Und auch in Rheinland-Pfalz gibt es immer mehr Taten – mit Schäden in Millionenhöhe. Im rheinland-pfälzischen Innenministerium hat man nun sogar zum Krisengipfel gerufen, um den Automatensprengern das Handwerk zu legen. Hier haben die Täter vermutlich fette Beute gemacht. In Obertshausen liegt das Geld wortwörtlich auf der Straße. Und dazu noch jede Menge Trümmer. Die Sprengung in der Commerzbankfiliale war so massiv, dass es ganze Türen aus den Angeln gerissen hat. Christopher Leidner, Sprecher Polizeipräsidium Südosthessen „Wir gehen nach derzeitigem Stand von mindestens zwei Tätern aus, die mit einer dunklen Limousine vom Tatort geflüchtet sind. Nach ersten Ermittlungen vermutlich ein Audi. Und derzeit laufen noch Fahndungsmaßnahmen und auch umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort.“ Unbestätigten Angaben zufolge sollen die Täter kein Gas eingeleitet, sondern Festsprengstoff benutzt haben. Eine Vorgehensweise die immer häufiger vorkommt, da die Automaten besser gesichert sind als früher. Bei einer der letzten spektakulären Geldautomatensprengungen im Rhein-Main-Gebiet zündeten die Täter ebenfalls einen Sprengsatz, mussten dann aber ohne Beute fliehen, weil der Geldautomat mit neuester Technik ausgestattet war. Auf ihrer Flucht verursachten die Täter zudem einen Unfall und ließen das zertrümmerte Auto zurück. Das Vorgehen der Banden: skrupellos – wie heute beim kurzfristig anberaumten Krisentreffen im rheinland-pfälzischen Innenministerium deutlich wird. Michael Ebling, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz „Wir hören auf alle Fälle und nehmen wahr, dass es mit einer großen Rücksichtslosigkeit geschieht, die inzwischen deutlich die Schwelle zwischen – ich sag‘ mal – der Bereitschaft Sachbeschädigung oder eben auch die Unversehrtheit, die körperliche Unversehrtheit von Menschen billigend in Kauf nimmt.“ Und auch der finanzielle Schaden an den Gebäuden der Sprengungen geht in die Millionen. Kein Wunder also, dass Banken kaum noch Standorte für ihre Selbstbedienungsautomaten finden oder gar gekündigt werden. Thomas Hirsch, Präsident Sparkassenverband Rheinland-Pfalz „Wir […]

  • Ministerin Sinemus präsentiert Studie zur Digitalbranche

    Ministerin Sinemus präsentiert Studie zur Digitalbranche

    Ein Rekord: Während des Halbfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft liefen 14 Terrabit pro Sekunde durch die Leitung. 14 Billionen Bit in jeder Sekunde – am größten Internetknoten Europas in Frankfurt. Um diese Größenordnung zu verstehen: Das sind über drei Millionen gleichzeitig gestreamter Videos in bester HD-Auflösung. Durch die Digitalisierung werden die Datenmengen immer größer. Bei Telehouse Deutschland in Frankfurt dreht sich alles um Datenspeicherung und -verarbeitung. Auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern bietet das Unternehmen digitale Infrastruktur. Fünf Hochleistungsrechenzentren sind hier aktuell in Betrieb, ein sechstes ist im Bau. Im September soll es bezugsfertig sein, schon jetzt ist es vollständig vermietet. Die Nachfrage also ist da, ebenso der Platz für weitere Rechenzentren. Doch es hakt bei den Baugenehmigungen. Béla Waldhauser, CEO/Geschäftsführer Telehouse Deutschland GmbH „Wir brauchen mindestens sechs bis neun Monate für eine Baugenehmigung, das ist in der digitalen Welt eine Ewigkeit. Mein Wunsch wäre, dass die Baugenehmigungen wesentlich schneller laufen würden. Dann könnten wir schneller wachsen und entsprechend mehr Arbeitsplätze schaffen und unseren Kunden die benötigten Flächen zur Verfügung stellen.“ Hier sieht der Betreiber die Stadt Frankfurt in der Pflicht. Außerdem fehlten der Branche bundesweit rund 137.000 IT-Experten. Die Hessische Digitalministerin Kristina Sinemus dagegen zeigt sich grundsätzlich zufrieden mit der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik, kurz IKT. Einer aktuellen Studie zufolge sei die Zahl der Beschäftigten in Hessen zwischen 2015 und 2021 von 93.000 auf über 120.000 gestiegen. Der Umsatz hat sich seit 2015 fast verdoppelt, auf rund 39 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das Land Hessen hat die digitale Transformation der Wirtschaft in den vergangenen Jahren mit 33 Millionen Euro gefördert. Kristina Sinemus, CDU, Digitalministerin Hessen „Wir wollen hier die Zukunft bauen, indem wir das Silicon Valley Europas entwickeln. Und dazu gehört Technologieinvest, Rechenzentren, Nachhaltigkeit entwickeln. Dazu gehört Fachkräfte zu qualifizieren, aber auch ein Start-Up-Ökosystem weiterzuentwickeln.“ Hier in Frankfurt soll […]

  • Streit um Überholmanöver – 64-Jähriger stirbt

    Streit um Überholmanöver – 64-Jähriger stirbt

    Es ist ein Streit mit tödlichen Folgen: Gestern Abend halten ein 22-jähriger und ein 64-jähriger Autofahrer bei Eltville auf einer Bundesstraße an und streiten sich über ein Überholmanöver. Aus der entgegengesetzten Richtung fährt eine junge Frau ungebremst mit ihrem Wagen in die Männer hinein. Blutspuren auf der Straße, die von der Feuerwehr weggespült werden – sie sind das tragische Ergebnis eines tödlichen Streits zweier Autofahrer, der sich hier abgespielt hat. Es ist gerade kurz nach sieben Uhr, als zwei Männer hier auf der B260 zwischen Eltville und Schlangenbad rechts ranfahren. Nach Angaben der Polizei, hat kurz davor der Jüngere, ein 22-Jähriger aus Eltville, einen 64-Jährigen überholt, weil der ihm zu langsam gefahren sei. Der Ältere reagiert wütend mit der Lichthupe, woraufhin beide anhalten und sich streiten – auf offener, unbeleuchteter Straße. Während des Streit fährt eine 27-Jährige aus Mainz an den geparkten Autos der Männer vorbei, erwischt erst den jüngeren Mann mit dem Außenspiegel am Arm und dann den 64-Jährigen frontal an den Beinen. Der Aufprall schleudert den Mann gegen seinen eigenen Wagen – dort bleibt er mit schweren Verletzungen liegen. Der jüngere der beiden Männer erleidet nur leichte Verletzungen; der Ältere stirbt später in der Klinik. Gegen die 27-Jährige ermittelt die Staatsanwaltschaft Wiesbaden deshalb wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Die junge Fahrerin des Unfall-Wagens und die Beifahrerin des Todesopfers erleiden einen Schock und werden im Krankenhaus betreut. Die Straße war vier Stunden komplett gesperrt. Ein Gutachter soll jetzt den tödlichen Unfall rekonstruieren.

  • Ball des Sports in Frankfurt

    Ball des Sports in Frankfurt

    Am Wochenende war es wieder soweit: Das Who‘s Who der deutschen Sport-Elite hat sich auf dem 52. Ball des Sports getroffen. Die Sportler haben den den Trainigsanzug gegen Kleid oder Smoking getauscht und dann ging es ab auf den roten Teppich. Und dieser lag – nach 16 Jahren – wieder in Frankfurt. Dort war die Freude groß. So groß, dass so manche ihre Garderobe ganz im Frankfurter-Stil gehalten haben. Die letzten Jahre fand der Ball in Wiesbaden statt. Jetzt heißt es also bis mindestens 2027: Kristina Vogel, ehemalige Bahnradsportlerin: „Ich hoffe nicht mehr und nicht weniger, als dass hier geprotzt wird. Also hier muss geprotzt werden, ne.“ Frankfurt, Wiesbaden – auch der Ministerpräsidenten denkt sich: „Hauptsache … Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen „… Hessen. Als Frankfurter Bub freut es mich natürlich, dass der Ball des Sports in Frankfurt ist. Die Frankfurter sind feierfreudig. Die Frankfurter sind weltoffen. Und sie haben die Eintracht. Und das ist eine runde Sache insoweit. Aber er passt eben gut in unser Land und deswegen freue ich mich.“ Eine Freude auch für seinen Vorgänger, der dem Abend in diesem Jahr sehr entspannt entgegen blicken kann. Volker Bouffier, CDU, ehemaliger Ministerpräsident Hessen „Ich bin ein bisschen freier, ja. Ich müsste nämlich eigentlich schon seit einer halben Stunde einen Empfang geben, zu dem wir jetzt locker hingehen und sagen ‚Hallo‘. Auch schön.“ Neben Blitzlichtgewitter auf dem Roten Teppich und blitzschnellen Bewegungen im Festsaal ist der Ball des Sports, das europaweit größte Charity-Event im Sportbereich, vor allem für eines gut: Spendengelder sammeln für neue Talente. Oliver Zeidler, Ruderweltmeister „Man trifft hier ja einerseits die Athleten und andererseits die Unterstützer der Sporthilfe, die die Athletenförderung hier in Deutschland ja eigentlich erst möglich machen.“ Michael Groß, mehrfacher Schwimm-Olympiasieger „Es sind ganz, ganz wenige Profis, die davon leben können. Und insbesondere wenn […]