Hessen

  • Automechanika-Messe in Frankfurt

    Automechanika-Messe in Frankfurt

    Die Automobilbranche hierzulande steckt in der tiefsten Krise – in den letzten Jahren sind über 100.000 Jobs in dieser Schlüsselbranche weggefallen und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Mit neuen Ideen und Impulsen will die Automechanika Frankfurt, die internationale Leitmesse für Ersatzteile und Zubehör, dem Trend entgegenwirken. Auch der hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat sich heute vor Ort angesehen, was die Branche zu bieten hat. Eine High-Tech-Innovation, made in Frankfurt: Zahlreiche Sensoren, verbaut in Lenkrad und Sitz eines VW, auch eine Wärmebildkamera ist an Bord. Gesundheitsdaten wie Herz- und Atemfrequenz, Gewicht und Körpertemperatur sowie Fahrweise werden erfasst und aufgezeichnet. So weiß das Auto stets, wie es dem Fahrer geht. Dr. Axel Glanz, Geschäftsführer Innovationen Institut Frankfurt „Die Daten sind hier bei uns in Europa sehr sicher, die Daten gehören dem Fahrer. Das ist entscheidend. Und mit den Daten kann er was anfangen. Er kann nämlich zum Beispiel Langfrist-Untersuchungen unterstützen, die sich dann anschauen, wie er vor einem Jahr gefahren ist, wie seine Gesundheit damals war, und wie es heute ist. Wir wollen eigentlich den Massenmarkt hier bedienen. Weil da hat man wirklich große Effekte, wenn man nämlich weniger Unfälle macht im Straßenverkehr und wir auch weniger gesundheitliche Probleme haben mit Fahrern, dann ist das natürlich toll, für die Gesellschaft.“ Rund 4.400 Aussteller aus mehr als 80 Ländern zeigen die ganze Bandbreite von Autoteilen. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. Ein Markt, der nach Angaben der Messe trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weltweit wächst. Rund fünf Prozent mehr Aussteller als vor zwei Jahren sind gekommen, ein breites Rahmenprogramm bietet über 500 Events. Wie sich die kriselnde Auto-Industrie hierzulande ankurbeln lässt, darüber informiert sich der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein heute vor Ort. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, […]

  • Dilemma der CDU - Gespräch mit Roland Koch

    Dilemma der CDU – Gespräch mit Roland Koch

    Markus Appelmann spricht mit dem ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten von Hessen. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Sie war eine Zäsur. Auch für die CDU. Die Partei halbierte ihr Ergebnis. Nur 17,2 Prozent gaben den Christdemokraten ihre Stimme. Der strahlende Wahlsieger: Ulrich Siegmund von der AfD. Seitdem wird wieder viel diskutiert in Deutschland – über ein mögliches AfD-Verbotsverfahren und auch über die sogenannte „Brandmauer“. Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein plädiert jetzt dafür, sich von diesem Begriff zu verabschieden. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Die Brandmauer ist von Anfang an ein Sprachbild gewesen, mit dem insbesondere wir Christdemokraten deutlich machen wollten, dass es ist mit uns keine Koalition mit der AfD gibt und das ist auch so. Das bleibt auch so. Ich glaube aber, wir sind viel besser beraten, Brücken in die Mitte zu bauen und uns um die Wählerinnen und Wähler uns zu bemühen, die Wählerinnen und Wähler der AfD zurückzuholen in die Mitte sie für die Mitte zu begeistern.“ Von Rheins Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, kommt der Vorschlag, eine Arbeitsgruppe aus Bund und Länder zu bilden. Sie soll prüfen, wie der Staat verfassungsrechtlich mit der AfD umgehen sollte. ———– Markus, Appelmann, Moderator: Über den Umgang der CDU mit der AfD wollen wir jetzt sprechen mit Roland Koch, dem früheren Ministerpräsidenten von Hessen. Er war stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei. Es ist ein enger Vertrauter von Bundeskanzler Merz und auch immer noch eine gewichtige Stimme in der CDU. Guten Abend, Herr Koch! Roland Koch (CDU), ehemaliger Ministerpräsident Hessen: Guten Abend, Herr Appelmann. Appelmann: Herr Koch, es scheint paradox: Boris Rhein sagt: “Wir müssen wieder stärker mit den Wählern reden”, Hendrik Wüst sagt: “Wir müssen gleichzeitig prüfen, ob die von diesen Wählern gewählte Partei möglicherweise verboten werden kann.” Hier stehen sich doch zwei grundsätzlich verschiedene Vorstellungen im Umgang mit der AfD gegenüber. Koch: Ich sehe […]

  • Innere Sicherheitspolitik in Gefahr? Gespräch mit Roland Koch

    Innere Sicherheitspolitik in Gefahr? Gespräch mit Roland Koch

    Markus Appelmann spricht mit dem ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten von Hessen. Markus Appelmann, Moderator: Gerade eben erwähnt worden, dass bei einer AfD-geführten Landesregierung sicherheitsrelevante Informationen unter anderem nach Russland fließen könnten. Das wollen wir genauer wissen und haben daher den hessischen Innenminister Roman Posek getroffen. ———- Die Innenminister der Länder haben Zugriff auf hochsensible Daten. Bei einer möglichen Regierungsübernahme der AfD in Sachsen-Anhalt könnte ein AfD-Politiker das Innenministerium führen. Und wäre damit Teil der Innenministerkonferenz. Im Januar übernimmt der hessische Innenminister Roman Poseck den Vorsitz des Gremiums. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Die AfD ist aus meiner Sicht ein Sicherheitsrisiko. Es gibt enge Verbindungen nach Russland und auch in die rechtsextremistische Szene hinein. Und deshalb besprechen wir im Moment als Innenminister, als Innenministerkonferenz, wie wir mit der möglichen Entwicklung umgehen, dass es in Sachsen-Anhalt einen rechtsextremen AfD Innenminister geben könnte.“ Und der hätte dann auch Zugriff zum Beispiel auf Erkenntnisse über Agenten ausländischer Geheimdienste, die sich hier im Land aufhalten. Außerdem hätte er Informationen über Menschen, die verdeckt für den Verfassungsschutz ermitteln, unter anderem auch in der rechtsextremen Szene. Zweimal im Jahr treffen sich alle Innenminister und Innensenatoren zusammen mit dem Bundesinnenminister. Bei diesen Treffen berichtet auch das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt über aktuelle Entwicklungen. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Natürlich berichten die uns auch über die Gefahren des Rechtsextremismus und die Gefahren, die beispielsweise von russischen Aktivitäten, Sabotagehandlungen, Desinformationen ausgehen. Und diese Berichte in Gegenwart eines AfD-Innenministers, der selbst rechtsextrem ist, der möglicherweise auch solche Informationen weitergeben könnte. Das ist jedenfalls ein problematisches Szenario, das wir sehr, sehr sorgfältig besprechen und vorbereiten müssen.“ Ein Szenario, das durchaus bald Realität sein könnte. ———- Appelmann: Und genau deshalb denken in diesen Tagen immer mehr Politiker über ein AfD-Verbotsverfahren nach. Herr Koch, Sie waren immer Gegner eines AfD-Verbotsverfahren. Jetzt nach dem Ausgang […]

  • Start der Keltersaison

    Start der Keltersaison

    Was dem Pälzer sei Woi, ist dem Hesse sei Stöffsche: Vor allem rund um Frankfurt gilt Apfelwein fast schon als eine Art regionales Heiligtum. Fans des vergorenen Apfelsafts können sich freuen: Heute hat die Kelter-Saison nämlich offiziell begonnen. Die Apfelpressen in und um Frankfurt laufen damit wieder auf Hochtouren. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Bei der Familienkelterei Nöll in Frankfurt-Griesheim darf heute der Nachwuchs die Presse starten – damit ist die Apfelwein-Saison 2026 offiziell eingeleitet. In den kommenden Tagen werden die Maschinen hier nicht stillstehen – bis die Ernte der heimischen Streuobstwiesen als flüssiges Gold in den Kelterbottichen gelandet ist. Zum Saisonauftakt ist auch Apfelwein-Verbandschef Martin Heil nach Griesheim gekommen. Und prophezeit dem hessischen Nationalgetränk eine goldene Zukunft. Martin Heil, Verband Hessischer Apfelweinkeltereien „Das ist einmal nicht nur eben ein leckeres Getränk – sondern auch starke regionale Identität. Und das merken wir auf der einen Seite schon. Es gibt zwar auch einen starken Trend zu mehr internationalen Sorten. Aber es gibt auch auf der anderen Seite den Trend, dass man doch wieder schätzt, dass man die Betriebe kennt. Dass jeder irgendwie ne Kelterei um die Ecke hat.“ Zwar sei der regionale Absatz von reinem Apfelwein in den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen – dafür könnten die heimischen Keltereien immer mehr mit moderneren Produkten wie Cider, Mixgetränken oder alkoholfreien Varianten punkten. Erste Prognose für die Ernte ’26: Qualität hervorragend, Quantität so lala. Martin Heil, Verband Hessischer Apfelweinkeltereien „Die Ernte wird ein bisschen kleiner werden als letztes Jahr. Der Sommer war einfach zu trocken. Zu lange kein Regen. Deshalb sind die Äpfel sehr klein. Und viele sind auch im Juni, Juli schon vom Baum gefallen.“ Unter dem Motto „Äpfel gehören ins Glas“ appellieren die hessischen Keltereien deshalb auch in diesem Jahr wieder an die Menschen im Rhein-Main-Gebiet, Äpfel aus ihren eigenen Gärten […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Dritter Spieltag in der Fußball Bundesliga, so langsam zeichnet sich ab, wie unsere heimischen Mannschaften in diesem Jahr drauf sind. Markus Appelmann, Moderator: Und darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold – der mit uns an diesem Wochenende einem ganz besonderen Spiel entgegenfiebert. Thorsten Arnold, Sportreporter: Na klar, zweimal pro Saison ist das Rhein-Main Gebiet mobilisiert – wenn das Duell Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt ansteht. Ein Spiel mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen: Die Mainzer mit einem 5:0 Sieg vergangene Woche – die Frankfurter haben 1:4 verloren, sind noch ohne Sieg. Und da muss sich der neue alte Eintracht-Trainer Adi Hütter die Frage aller Fragen stellen lassen: woran hats denn bislang gelegen? Adi Hütter, Trainer Eintracht Frankfurt „Es geht einfach darum, dass ich eben in die Zweikämpfe gehen muss. In den gefährlichen Situationen den Ball klären muss und das haben wir einfach vermissen lassen dass wir nicht im entscheidenden Moment in die zwei Kämpfe so gegangen sind, wie es sich gehört so dass wir die Flanke da nicht verhindert haben Dass wir dann auch in der Mitte nicht am Mann sind und einfach nur auf den Ball schauen das sind einfach Dinge, und Prozesse die wir in Zukunft verbessern müssen.“ Arnold: Und auch den Torwart sollte er nicht ausklammern. Noah Atubolu, mit dem wollte man eigentlich Sicherheit auf der Torhüterposition einkaufen und jetzt kann er ausgerechnet schon im ersten Heimspiel den (Foto) Ball nicht festhalten, da sehen wir‘s, da flutscht er ihm durch. Hoffen wir mal, dass nicht auch bei ihm jetzt das große Zittern losgeht. Appelmann: Ganz anders die Situation bei Mainz 05. Die haben nach dem furiosen 5:0-Sieg beim HSV doch mächtig Rückenwind? Arnold: Na klar, Trainer Urs Fischer hat heute seine Mannschaft nochmal richtig gelobt. Kleine Verbesserungen, die wären immer nötig. Aber die Grundprinzipien, die er […]

  • Bundesweiter Probe-Warntag

    Bundesweiter Probe-Warntag

    Was passiert, wenn in Rheinland-Pfalz und Hessen plötzlich der Ernstfall eintritt? Wie reagieren, wenn Terroristen das Stromnetz angreifen oder eine Flutkatastrophe wie im Ahrtal droht? Solche Szenarien sind auch angesichts der vielen Krisen weltweit nicht unwahrscheinlich. Und eines ist im Notfall entscheidend: Vorbereitet zu sein. In der sogenannten Resilienzwoche will die hessische Landesregierung dafür sensibilisieren, wie wir uns auf Krisen vorbereiten können. Und das startet gleich mal damit – überhaupt mitzubekommen, dass eine Gefahr bevorsteht. Ein schriller Ton, ein Vibrieren in der Hosentasche – und bei denen, die nichts vom bundesweiten Warntag wussten, ein großer Schreck. Das Signal, das heute um 11 Uhr auf die Handys gesendet wird, ist aber nur ein Probealarm. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Der Warntag ist ganz wichtig, er findet ja regelmäßig statt. Wir testen damit auch, ob unsere Warninfrastruktur intakt ist. Und darüber hinaus geht es aber auch darum, ein Zeichen in die Bevölkerung zu setzen.“ Das Zeichen: Krisenereignisse werden wahrscheinlicher – und können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Wir haben eine angespannte Sicherheitslage, das hängt auch mit der geopolitischen Lage zusammen, aber auch Extremisten im Inland versuchen die kritische Infrastruktur anzugreifen. Das kann auch beispielsweise ein Waldbrandereignis sein. Ich war im europäischen Ausland in diesem Sommer und habe dort auch auf meinem Handy einen Warnhinweis bekommen.“ Extremistische Anschläge und Drohnenangriffe zu verhindern, ist Aufgabe des Staates. Aber auch die Bevölkerung kann sich vorbereiten und einen Notvorrat anlegen. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Es geht nicht darum, Panik zu schüren. Aber wir müssen vorbereitet sein auf unterschiedliche Situationen. Und da ist es erforderlich, dass auch jeder einzelne mitmacht.“ Dass der in Anbetracht prall gefüllter Supermarktregale nötig sein könnte – für viele eher eine theoretische Überlegung. Barbara Voß „Also Notvorrat in dem Sinne, dass ich Wasservorräte anlege. Aber größere Vorräte, das machen ich und […]

  • Lage der Wirtschaft

    Lage der Wirtschaft

    Drei Hauptfaktoren machen der Wirtschaft hierzulande zu schaffen: hohe Energiekosten, überbordende Bürokratie sowie hohe Steuern und Abgaben. Eine Firma, die mit all dem zu kämpfen hat, ist die Sattler Kunststoffwerk GmbH – ein inhabergeführtes Unternehmen aus Mühlheim am Main. Ein korallrotes Kunststoffgranulat rieselt hier in der Produktionshalle des Sattler Kunstoffwerks in eine Tüte. Eine Probe, ob der Kunststoff auch exakt DIE Farbe hat, die sich der Kunde wünscht. Der braucht das hier produzierte Farbgranulat, um daraus beispielsweise Lichtschalter oder Kugelschreiber herzustellen. Doch dem eigentlichen Kerngeschäft des Unternehmens – Produktion, Qualitätssicherung und Kundenbetreuung – kann sich Chef Michael Trapp, schon fast nicht mehr widmen. Vielmehr ist er damit beschäftigt sich neue EU-Verordnungen durchzulesen und Formulare auszufüllen. Michael Trapp, Geschäftsführer Sattler Kunststoffwerk Mühlheim „Es bedeutet, dass wir einen immer größeren Teil unserer Arbeitszeit, aber besonders schlimm auch einen immer größeren Teil unserer Aufmerksamkeit neuen gesetzlichen Regelungen zuwenden müssen. Das heißt, das lähmt uns, das raubt uns Energie, die wir für die Weiterentwicklung der Unternehmen nicht mehr einsetzen können. Und das ist eine Langfristfolge, die sehr, sehr schädlich ist.“ Energieeffizienzgesetz, Lieferkettengesetz, Verpackungsverordnung – ständig kommt etwas Neues hinzu, sagt er. Statt Bürokratieabbau gebe es einen Regulationswahnsinn. Die neueste Auflage sei die „Verordnung zur Vermeidung der Freisetzung von Kunststoffgranulat zur Verringerung der Umweltverschmutzung durch Mikroplastik.“ Michael Trapp, Inhaber & Geschäftsführer Sattler Kunststoffwerk „Wir müssen wir das gesamte Betriebsgelände erfassen. Wir müssen jeden einzelnen Ort, an dem Granulate, die in unserem Fall drei Millimeter dick sind, untersuchen, wo können die freigesetzt werden. Und wo können die möglicherweise unser Betriebsgelände verlassen? Das alles in einem Plan zusammenfassen und dann eben auch noch an die entsprechende Behörde schicken?“ Alle sechs Monate muss zudem jede einzelne Granulatrezeptur überprüft werden, so sieht es das Chemikalienrecht vor. Berichte an Statistikämter, Berufsgenossenschaften und und und. Von 27 Mitarbeitern sei eine Kraft […]

  • Lage der Wirtschaft -  Wolf Matthias Mang im Gespräch

    Lage der Wirtschaft – Wolf Matthias Mang im Gespräch

    Maike Dickhaus spricht mit dem Präsidenten der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände. Maike Dickhaus, Moderatorin: Und bei mir zu Gast im Studio ist jetzt Wolf Matthias Mang, der Präsident der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände. Und mit ihm wollen wir die Lage jetzt noch genauer erörtern. Guten Abend. Wolf Matthias Mang, Präsident der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände Guten Abend. Dickhaus: Michael Trapp, den wir eben im Beitrag gesehen haben, der sagt, dass vor allem Familienunternehmer ihren Nachwuchs nicht mehr empfehlen, den Betrieb weiterzuführen, weil sich das einfach nicht mehr lohnt. Und zudem haben wir ein 2-Jahres-Hoch von den Firmenpleiten in Hessen. Wie soll das also weitergehen? Mang: Na ja, also ich glaube, ganz so negativ, dass man das nicht zu einer nächsten Generation weitergeben kann, sehe ich das nicht. Das haben wir bei uns im Unternehmen gemacht und meine Tochter und unser Schwiegersohn sind bei uns im Unternehmen. Wir machen gemeinsam die Geschäftsführung. Und natürlich sind die Herausforderungen groß. Und wenn Sie Unternehmer fragen, auch in Hessen, was die größten Hemmnisse sind, dann werden die unisono sagen: “Die größten Hemmnisse ist die Bürokratie. ” Und das ist, hat er zurecht gesagt, also das ist das, was wirklich beschäftigt. Aber ich würde deshalb noch nicht so wenig Zuversicht verbreiten möchten, dass die nächste Generation dann keine Chance mehr hat in Deutschland. Die nächste Generation muss Lösungen dafür finden. Aber die Politik muss insbesondere Lösungen finden, den Bürokratieabbau zu beschleunigen. Denn das ist das, was wirklich die Unternehmer Zeit heute am meisten beansprucht, ist das, wie er so schön gesagt hat, das Ausfüllen der Formulare, das Nachhalten des Lieferkettengesetzes. Das hat schon Olaf Scholz versprochen, das sei weg, wenn er … Also er war dann weg in dem Frühjahr. Nichts. Wir haben das nicht nachgebessert. Und wir sind natürlich in Deutschland auch das Land, was dann am […]

  • Opel-Zoo baut Nashorn-Anlage

    Opel-Zoo baut Nashorn-Anlage

    Auf den Tag genau heute wird der Opel-Zoo im hessischen Kronberg 70 Jahre alt. Das feiert der Zoo aber nicht nur mit einem speziellen Jubiläumswochenende: Der Bau eines ganzen neuen Areals läuft auf Hochtouren. Er ist jetzt schon ganz neugierig auf die neuen Nachbarn. Gleich nebenan entsteht auf 18.000 Quadratmetern die neue Asien-Anlage für sieben bedrohte Tierarten. Als Schirmherr lässt es sich Hessens Ministerpräsident Boris Rhein nicht nehmen, den Grundstein selbst zu enthüllen. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Eine ganz neue Dimension auch wirklich von Forschung und auch dem Zusammenbringen von Mensch und Tier hier mit diesem Asien-Gehege. Das ist schon was ganz Besonderes, was jetzt hier entsteht. Und ich glaube, dass das ein enormer Anziehungspunkt sein wird.“ So soll das Gehege einmal aussehen, Wasserbecken inklusive. Rund 21 Millionen Euro kostet das Ganze. Da der Opel-Zoo privat finanziert ist, beteiligt sich das Land Hessen nicht an den Kosten. In zwei Jahren soll alles fertig sein, dann ziehen hier u.a. Panzernashörner ein. Die ersten Nashörner überhaupt im Opel-Zoo. Thomas Kauffels, Direktor Opel-Zoo „Der Opel-Zoo ist bekannt für große Tiere in großen Anlagen und das bietet sich einfach an. Bei Nashörnern denkt man normalerweise eigentlich an Afrika. Dabei gibt es von den fünf Nashorn-Arten auf der Welt drei in Asien, davon ist das Panzernashorn das größte.“ Diese Schwergewichte dürften dann ernsthafte Konkurrenz in der Besuchergunst bekommen. Nun heißt es aber erstmal Geburtstag feiern und eine Erfolgsgeschichte, die vor 70 Jahren im Garten der Automobil-Familie von Opel begann. Gregor von Opel, Sohn von Zoo-Gründer Georg von Opel „Es war eine ganz private Tierhaltung. Er hat ja auch nie daran gedacht, einen zoologischen Garten zu gründen und aufzubauen. Es war sein privates Hobby, was er mit viel Leidenschaft betrieben hat.“ Inzwischen strömen fast 650.000 Besucher pro Jahr in den Opel-Zoo. Am kommenden Jubiläumswochenende mit Führungen […]

  • Urteil wegen Raserfahrt mit drei Toten

    Urteil wegen Raserfahrt mit drei Toten

    Ein Mann fährt mit 145 Kilometern pro Stunde durch die Offenbacher Innenstadt. Doch dann verliert er die Kontrolle über seinen Wagen und stößt mit einem Auto auf der Gegenfahrbahn zusammen. Die drei Insassinnen kommen ums Leben. Heute ist in Darmstadt das Urteil gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher gefallen. Der 31.November vergangenen Jahres. Die Mühlheimer Straße in Offenbach gleicht einem Trümmerfeld. Mit hoher Geschwindigkeit war der schwarze VW in den Gegenverkehr geraten und mit immer noch über 100 Stundenkilometern mit diesem Audi zusammengestoßen. Dessen Insassinnen, zwei Frauen im Alter von 66 und 88 Jahren sowie ein neunjähriges Mädchen, erliegen ihren schweren Verletzungen. Damals am Steuer des VW: Edin D. Gegen den 32-jährigen Serben ergeht heute das Urteil: sieben Jahre Haft wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Verurteilung wegen Mordes gefordert, weil sie sagt, der Angeklagte habe mit seinem Verhalten den Tod anderer billigend in Kauf genommen. Carolin Abahuni, Staatsanwaltschaft Darmstadt „Die Straße war gut befahren. Die Sichtverhältnisse für den Angeklagten waren nicht einsehbar, nicht überschaubar. Es hätte jeden Moment ein Fußgänger oder ein Auto aus den Seitenstraßen herauskommen können und da hätte es zu einer Kollision kommen können.“ Die Richter betonen in ihrer Urteilsbegründung, einen Vorsatz habe man nicht feststellen können. Außerdem hätte der Angeklagte noch versucht, mit einem Ausweichmanöver die Kollision zu verhindern. Damit folgt das Gericht in weiten Teilen dem Plädoyer des Verteidigers. Christian Heinemann, Verteidiger von Edin. D. „Im ersten Moment ist man natürlich zufrieden. Man ist den Mord los, so muss man es ganz platt sagen. Mord war angeklagt, man wird nicht verurteilt wegen Mord. Klar, das Ergebnis an der Stelle stimmt. Es ist die Frage: kann man mit den sieben Jahren leben, ist das in Ordnung oder eben nicht in Ordnung? Muss man es dem BGH vorlegen? Überprüfen lassen?“ […]

  • Diskussion um Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz

    Diskussion um Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz

    Das Beben nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geht weiter. Sven Schulze, der Noch-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt hat gestern diesen Brief auf den Weg in die rheinland-pfälzische Staatskanzlei geschickt. Denn Rheinland-Pfalz hat aktuell den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz – kurz MPK. Eigentlich sollte dieser Vorsitz im Oktober an Sachsen-Anhalt übergehen. Das heißt: Eine mögliche AfD-geführte Landesregierung würde an der Spitze des Ländergremiums stehen. Doch es könnte anders kommen. „Angesichts des Ausgangs der Landtagswahl (…), der daraus folgenden Sitzverteilung im Landtag (…) sowie der danach bestehenden Ungewissheit über den Fortgang der Regierungsbildung (…) erscheint eine Übernahme der Verantwortung für den Vorsitz zum 1. Oktober 2026 nicht mehr sachgerecht.“ Worte, die deutschlandweit für ordentlich Wirbel gesorgt haben. Sven Schulze, der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt bittet seinen Amtskollegen aus Rheinland-Pfalz, dass der Vorsitz der MPK nicht wie geplant an Sachsen-Anhalt übergeht. Überlegungen, die es hinter den Kulissen schon länger gibt. Geäußert hatte sich Ministerpräsident Gordon Schnieder zu dieser Thematik bereits Mitte August bei der Landespressekonferenz. Gordon Schnieder (CDU), Ministerpräsident Rheinland-Pfalz, am 19.08.2026 „Der Automatismus ist nirgendwo festgeschrieben.“ Vom gewohnten Ablauf abweichen, um den Vorsitz einer AfD-geführten Landesregierung zu vermeiden – Wahlkampfhilfe für die AfD? Wir fragen nach bei Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder aus Kassel. Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler aus Kassel „Einerseits ja, weil bei den betroffenen Wählerinnen und Wähler der Eindruck entsteht, wir mit unserer Partei werden ja wie Parias behandelt. Wir werden nicht behandelt wie die anderen Parteien, wir werden diskriminiert, wir sind Opfer. Das ist durchaus Wasser auf die Mühlen dieser Partei, die ein Stück weit auch aus dieser Opfererzählung ihre Kraft zieht.“ Anderseits, so Schroeder, könne jedes demokratische Gremium nach Mehrheitsentscheidung selbst darüber bestimmen, wer was unter welchen Bedingungen tun könne. Der Empfänger des Briefes, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder, sagt heute: Es gehe in dem Schreiben nicht um parteipolitische, sondern um organisatorische Gründe. Wörtlich heißt […]

  • Immer mehr Antisemitismus

    Immer mehr Antisemitismus

    In Darmstadt sind gerade die Jüdischen Kulturwochen gestartet. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch. Und das ist bitter nötig. Denn die Zahl antisemitischer Straftaten ist in den letzten Jahren auch in Hessen dramatisch angestiegen. Die Landesregierung hat jetzt unter anderem die finanzielle Förderung für Jüdischen Gemeinden erhöht. Wir haben einen jüdischen Gastronom in Frankfurt getroffen, der in den vergangenen Jahren massiv angefeindet worden ist. „Juden töten sollte normalisiert werden.“ Nur einer von unzähligen Hasskommentaren, die Nir Rosenfeld in den vergangenen Jahren erhalten hat. Festgehalten auf Screenshots in seinem Handy. Der 56-jährige betreibt unter anderem mehrere vegane Restaurants in Frankfurt. Auch das Life Deli im Jüdischen Museum. Nir Rosenfeld, Gastronom aus Frankfurt „Ich habe so viele Beweise von Menschen, die so schlimme Sachen geschrieben haben in Social Media, Mails. Oder die rufen uns an permanent und sagen: Hitler sollte euch alle umgebracht haben. Schade, dass ihr noch am Leben seid! Kocht ihr mit Gas? Und so weiter …“ Geboren ist Nir Rosenfeld in Tel Aviv. Dort lernt er auch seine Frau Sigal kennen, eine gebürtige Frankfurterin. Seit 23 Jahren lebt das Ehepaar in der Mainmetropole. Nir Rosenfeld sagt, er erlebe seit dem 7. Oktober 2023 einen „Tsunami des Antisemitismus“. Privat geht er kaum noch aus dem Haus. Wenn seine Mutter ihn in der Öffentlichkeit anruft, überlegt er sich zweimal, ob er das Gespräch annimmt. Ob es gerade sicher ist, Hebräisch zu sprechen. Nir Rosenfeld, Gastronom aus Frankfurt „Seit dem 7. Oktober mir – wie allen Juden – geht es nicht gut, also ganz schlimm. Wir fühlen uns nicht sicher. Wir fühlen uns nicht wohl. Es kommt von rechts, es kommt von links, es kommt aus dem islamistischen Milieu.“ RIAS, die Meldestelle für antisemitische Straftaten, hat im vergangenen Jahr in Hessen rund 1.100 Vorfälle registriert. Zum Vergleich: 2022 waren es rund 180. Das Land Hessen hat jetzt […]

  • Daniel Neumann, Vorsitzender der jüdischen Gemeinden Hessen im Studiogespräch

    Daniel Neumann, Vorsitzender der jüdischen Gemeinden Hessen im Studiogespräch

    Markus Appelmann spricht mit ihm den Alltag jüdischer Menschen und Anfeindungen im täglichen Leben. Markus Appelmann, Moderator: Das wollen wir auch nicht. Und deswegen sprechen wir jetzt mit dem Landesvorsitzenden der Jüdischen Gemeinden in Hessen, mit Daniel Neumann. Guten Abend. Daniel Neumann, Landesvorsitzender der Jüdischen Gemeinden in Hessen: Hallo. Guten Abend. Appelmann: Herr Neumann, Sie sind auch Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Darmstadt. Was berichten Ihnen die jüdischen Menschen? Wie hat sich das Leben für Sie verändert? Neumann: Also gerade seit dem 7. Oktober 2023, dem Überfall der Hamas auf Israel, ist die Situation für Juden dramatisch schlechter geworden. Das heißt, nicht nur das Sicherheitsgefühl hat sich massiv verändert, sondern die Anfeindungen, die Übergriffe, die Angriffe sind spürbarer, sind gewalttätiger, sind offener geworden. Wir haben allein im letzten Jahr mehrere Angriffe auf Synagogen, auf jüdische Gemeindezentren gehabt. Wir hatten einen Brandanschlag auf eine jüdische Gemeinde und wir erleben immer wieder Situationen, in denen beispielsweise Menschen der Abschluss eines Versicherungsvertrages verweigert wird, weil sie Juden sind. Oder der Transport in unser Landesverbandsbürogebäude durch einen Uber-Fahrer mit dem Argument, in das Judenhaus fährt er nicht. Und wir erleben es in Schulen. Unsere Kinder erleben es, wir erleben es an Universitäten, im Kultur- und Kunstbetrieb. Und das ist eine Situation, die unerträglich ist. Appelmann: Wir haben es ja gerade von Nir Rosenfeld, im Beitrag gehört. Er wünscht sich mehr Unterstützung von der Gesellschaft. Die Mehrheit sei zu leise. Sehen Sie das auch so? Neumann: Absolut. Also bei der Verantwortung, die Deutschland trägt, die Deutschland seit der Shoah behauptet, zu tragen, und bei den rituellen Wiederholungen in Sonntagsreden von “Nie wieder Judenhass” und “Wir stehen an der Seite der jüdischen Gemeinschaft”, wundern wir uns doch sehr, wie leise die Menschen sind, wie feindselig sie oftmals sogar sind. Zumindest wie ignorant und gleichgültig sie sind. […]

  • Neue Batteriezüge für nordhessischen Regionalverkehr

    Neue Batteriezüge für nordhessischen Regionalverkehr

    Im Regionalverkehr in Nordhessen sind in Zukunft drei akkubetriebene Züge unterwegs. Sie wurden heute in Kassel vorgestellt. Die Fahrzeuge werden in den kommenden fünf Jahren im Testbetrieb anstelle von dieselbetriebenen Loks eingesetzt. Die neuen Fahrzeuge benötigen keinerlei fossile Kraftstoffe. Sie werden auf elektrifizierten Strecken über die Oberleitung geladen und fahren auf nicht-elektrifizierten Strecken mit Hilfe der Akkus. Kaweh Mansoori (SPD), Verkehrsminister Hessen „Ich glaube, wer an den letzten Tagen an der Tankstelle war, der hat gesehen, dass die Abhängigkeit von fossilen Energien teuer ist und in Zukunft noch teurer werden wird und deswegen spielt die Elektrifizierung des Verkehr nicht nur eine Rolle, wenn es darum geht, das Klima zu schützen und den nächsten Generationen eine intakte Welt zu hinterlassen, sondern es ist vor allem ein Beitrag dazu, sich kostengünstig im Verkehr fortbewegen zu können und das jetzt mal unter Realbedingungen auszuprobieren, das ist glaub ich wichtig, damit wir technologisch nach vorne kommen.“

  • Neuer Pferde-OP in Gießen

    Neuer Pferde-OP in Gießen

    Wo werden Tierärzte fit gemacht? Eine von fünf Tierkliniken bundesweit ist bei uns – an der Uni Gießen. Neben Meerschweinchen und Co. werden hier auch Großtiere, zum Beispiel Pferde behandelt. Heute wurde das neugebaute Operations- und Diagnosezentrum der Pferdeklinik eingeweiht. Große Türen, hohe Decken, große OP-Liegen. Alles ist so ausgerichtet, dass die Patienten hier problemlos reinpassen und behandelt werden können. Auf rund 1000 Quadratmetern Neubau haben die Pferde und ihre Tierärzte Platz für Untersuchungen und Operationen. Prof. Michael Röcken, Pferdechirurg Uni Gießen „Wir haben jetzt eben Räumlichkeiten, die getrennt sind. Wo wir den modernen Standard der Medizin gewährleisten können. Das heißt wir haben drei OP-Räume, wo wir septische Bereiche von Aseptischen trennen können. Was natürlich die Qualität der Arbeit deutlich erhöht und die Infektionsraten reduziert und die Nachversorgung verbessert.“ 20 Millionen Euro hat das neue Operations- und Diagnosezentrum gekostet. Eine Investition, die hochrangige Tiermediziner nach Gießen locken soll. Die ehemalige Dressurreiterin Ann-Kathrin Linsenhoff hat selbst an der Justus Liebig Universität studiert und Geld für den Neubau gesammelt. Für die Pferdeliebhaberin ein Gebäude, das Gießen internationales Renomee verschaffen soll. Ann-Kathrin Linsenhoff, Olympiasiegerin im Dressurreiten „Das Pferd braucht natürlich auch das Drumherum, das die Exzellenz darstellt. Aber auch der Pferdehalter und die Pferdehalterin braucht natürlich auch die Sicherheit, dass es hier sehr sehr gut betreut ist. Und wir sind hier wieder der Leuchtturm. Und das waren wir früher. Und das sind wir jetzt in der Pferdemedizin wieder.“ Ein Leuchtturmprojekt für die Uni Gießen – und trotzdem besteht hier die Sorge um künftige Bau- und Sanierungsprojekte. Erst kürzlich hat die hessische Regierung verkündet, das Hochschulbauprogramm HEUREKA strecken zu müssen. Fördergelder müssen statt bis 2031 bis 2036 reichen. Timon Gremmels (SPD), Wissenschaftsminister Hessen „Insgesamt haben wir hier am Standort Gießen in den letzten Jahren über 400 Millionen Euro investiert. Das ist ein klares Bekenntnis des […]