Hessen

  • Museen leiden unter Energiekrise

    Museen leiden unter Energiekrise

    Die steigenden Preise für Heizung und Strom, sie treffen auch die Kultureinrichtungen. Durch Klimaanlagen, Beleuchtung und Sicherheitssysteme sind sie besonders energieintensiv. Das Museum in Wiesbaden wird sogar bald die Öffnungszeiten kürzen, um Energie zu sparen. Und damit steht es nicht allein da. Auf eine durchgängige Klimatisierung können Museen allerdings auch ohne Besucher nicht verzichten. Kunst verträgt keinen Energiemangel. Es ist die größte europäische Privatsammlung des Jugendstils. Sie steht im Museum Wiesbaden. Eines von drei hessischen Landesmuseen. Ein prächtiges, ein großes Museum. 7.000 Quadratmeter groß , 6.000 Kunstwerke und über eine Millionen naturwissenschaftliche Exponate. Die Energiekrise trifft das Museum, denn hier ist Gas der Hauptenergieträger. Dr. Andreas Henning, Direktor Museum Wiesbaden „Wir stehen in den Alten Meistern des Museums Wiesbaden, weil diese Werke besonders gefährdet sind in der Energiekriese. Wenn es zu einer Gasmangellage kommen sollte, dann wissen wir nicht, wie wir diese Kulturschätze der Menschheit bewahren können.“ Kunst ist sensibel. Besonders wichtig ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Hier liegt sie immer bei 50 Prozent. Die Leinwände, das Holz, der Schiefer, die Grundierung, die Farben. Alle Materialien regieren, wenn sich die Luftfeuchtigkeit verändert. Dr. Andreas Henning, Direktor Museum Wiesbaden „Das kann dazu führen, dass es zu Substanzverlust kommt. Die Farbe abblättert, Holztafeln reißen, Schiefertafeln kaputtgehen. Irreparable Schäden. Ganz langsame Absenkung zum Beispiel auf 18 Grad, die wir ja im Winter in der Energiekriese sicherlich vornehmen, das können wir machen, wenn es kontrolliert ist. Also wenn wir die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur langsam über Tage runterführen, dann machen die Materialien das mit. Ein abrupter Bruch, eine Gasmangellage von jetzt auf gleich und eine enorme Kälteeinwirkung von außen, das wäre verheerend.“ Die Bundesnetzagentur sollte Museen in die Liste der „geschützten Kunden“ aufnehmen, so sieht man es hier in Wiesbaden. In Frankfurt geht schon jetzt das Licht aus. Die Alte Oper wird abends nicht mehr beleuchtet, […]

  • Kasseler Firma setzt auf Vier-Tage-Woche

    Kasseler Firma setzt auf Vier-Tage-Woche

    Immer mehr Unternehmen in Hessen und Rheinland-Pfalz haben Probleme, genügend Fachkräfte zu finden. Einige von ihnen versuchen deshalb mit neuen Arbeitszeit-Modellen attraktiver zu werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Vier-Tage-Woche – bei gleicher Bezahlung? Wir haben uns in Kassel und Wiesbaden angeschaut, wie das funktionieren kann. Donnerstagvormittag in Kassel. Die Anlagenmechaniker haben das Wochenende heute schon fest im Blick. Denn in ihrer Firma gilt die Vier-Tage-Woche. Roy Benmachiche, Anlagenmechaniker „Du gehst halt abends, donnerstags schon mit einem anderen Gefühl ins Bett, dass du ohne Wecker aufstehen kannst und hast halt auch mal drei Tage frei. Du kannst halt, wenn du sagst, du willst übers Wochenende weg, donnerstagabends schon los. Und du merkst es auch körperlich und vom Kopf her. Du bist entspannter, wenn du montags wieder an die Arbeit gehst, kannst Wege erledigen, die du sonst abends machen müsstest, irgendwelche Termine und dafür ist das perfekt.“ Die Idee kam von den Mitarbeitern selbst. Früher haben sie an fünf Tagen in der Woche insgesamt 37 Stunden gearbeitet. Jetzt wurden die Arbeitsstunden vom Freitag auf die ersten vier Tage der Woche verteilt. Das heißt, von Montag bis Donnerstag arbeiten die Angestellten nun jeweils rund eine Stunden länger. Ihr Chef Stephan Rech hat die Arbeitsverträge seiner 40 Angestellten angepasst. Stephan Rech, Geschäftsführer Reuse Haustechnik Kassel „Wir mussten natürlich erst mal den Mut aufbringen, diese Entscheidung zu fällen, ein anderes Arbeitszeitmodell einzugehen. Was hat sich verändert? Für uns ist die Lage der Arbeitszeit anders geworden, die Arbeitsabläufe haben sich halt an den Tagen verlängert, sprich, wir haben mehr Zeit für unsere Kunden. Für die Belegschaft war das kein Problem, die haben dafür den freien Freitag gewonnen, können sich mehr erholen und in Summe ist das rund für uns.“ Nicht nur das Handwerk geht mit der Vier-Tage-Woche neue Wege. Auch bei der Wiesbadener […]

  • 25 Jahre Internationales Postzentrum

    25 Jahre Internationales Postzentrum

    Hier geht die Post ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Internationale Postzentrum am Frankfurter Flughafen ist gerade 25 Jahre alt geworden. Vom klassischen Brief bis zur E-Commerce-Sendung wird hier rund um die Uhr der Großteil der internationalen Post abgefertigt – in Summe mehr als eine Millionen Sendungen pro Tag! Die Förderbänder im Internationalen Postzentrum, kurz IPZ, sie gleichen einer Rennbahn. Bis zu 13.000 Sendungen pro Stunde flitzen hier vorbei. Allen voran in Tüten verpackte E-Commerce-Sendungen – also Waren, die übers Internet im Ausland bestellt werden. Eine logistische Meisterleistung, ermöglicht durch den sogenannten „Sorter“. Martin Wolf, Niederlassungsleiter IPZ Frankfurt „Einen E-Commerce-Strom von fünf- bis sechshunderttausend Sendungen pro Tag manuell zu bewältigen ist mit Sicherheit keine gute Idee auf Dauer. Und die Antwort ist der Sorter. Wir geben die Sendungen auf den Sorter drauf, der Sorter liest automatisch die Anschriften und sortiert dann automatisch eben auf die ersten beiden Stellen der Postleitzahl die Sendung in das Ziel.“ Seit drei Jahren nun stehen die Bänder der Anlage nicht mehr still. Angeschafft für elf Millionen Euro. Unverzichtbar sind aber auch die 1.500 Mitarbeiter des Unternehmens. Denn trotz High-Tech-Ausstattung muss an vielen Stellen noch immer Hand angelegt werden. Heike Schubert, Teamkoordinatorin IPZ „Die Arbeit, die die Damen hier machen, ist, die Sendungen vereinzeln. Was vom Format her nicht auf den Sorter passt, weil es rollt zum Beispiel, das hat ja alles seine Geschwindigkeit, das sortieren die Damen aus.“ Anschließend werden diese Sendungen einen Stock tiefer erneut von Hand sortiert, für die Zustellung in die nationalen Briefzentren. Für die nötige Sicherheit sorgt die Leitwarte. Hier wird der komplette Abfertigungsprozess überwacht. Bei Störungen oder Notfällen kann sofort eingegriffen werden. Fürs Flugzeug bestimmte Export-Sendungen werden zudem besonders genau unter die Lupe genommen. Ralf Willsch, Sachgebietsleiter Luftsicherheit „Jeder Beutel, wo mehrere Sendungen drin sind, wird hier mit Röntgentechnik […]

  • Euro-Skulptur bleibt erhalten

    Euro-Skulptur bleibt erhalten

    Das blaue Euro-Symbol bleibt Frankfurt erhalten – zur großen Erleichterung des Vereins Frankfurter Kultur Komitee. Als Eigentümer fehlte es dem Verein seit einigen Jahren an Geld für die Instandhaltung und Sanierung des Wahrzeichens. Aber jetzt ist dessen Erhalt gesichert. Zumindest für die kommenden Jahre. Das Euro-Symbol auf dem Willy-Brandt-Platz in Frankfurt ist gerettet. Der neue Hauptsponsor, ein Finanz-Start-up mit Sitz in der Mainmetropole, übernimmt für fünf Jahre die jährlichen Kosten von 200.000 Euro. Jörg Hansen, Geschäftsführer CAIZ Development GmbH: „Für uns natürlich eine Herzenssache. Als wir das gehört haben, dachten wir sofort: Das müssen wir machen! Jeder kommt hierher. Wir haben viele Freunde aus dem Ausland, die zuerst zum Euro-Symbol kommen, wenn sie die Stadt besuchen. Und dort unser Zeichen, unser Logo zu haben, ist natürlich einmalig.“ Einige Jahre stand es unter keinem guten Stern, das 14 Meter hohe Euro-Zeichen. Das Problem: Mit Beginn der Coronapandemie sprangen gleich mehrere Sponsoren ab, zudem wurde das blaue Euro-Zeichen immer häufiger beschädigt. Der finanzielle Aufwand wurde für den gemeinnützigen Verein Frankfurter Kultur Komitee so groß, dass die Versteigerung drohte. Manfred Pohl, Gründer des Vereins, kann nicht verstehen warum sich die Stadt Frankfurt nicht stärker für den Erhalt des Euro-Symbols eingesetzt hat. Manfred Pohl, Gründer Frankfurter Kultur Komitee e.V. „Für die Stadt Frankfurt ist es das Haupt-Identitätsmerkmal. Es symbolisiert Frankfurt als City of the Euro. Und das müsste eigentlich von den Frankfurter Bürgern, aber auch von der Stadt honoriert werden.“ Für Touristen ist das 50 Tonnen schwere Leuchtobjekt eines der begehrtesten Fotomotive in ganz Frankfurt. Pohl hofft, dass auch die Frankfurter das Zeichen als Symbol Europas in ihre Herzen schließen. Dass es der Finanzmetropole erhalten bleibt, freut auch den Künstler Ottmar Hörl, der die Skulptur 2001 errichtete. Bis heute ist es sein bekanntestes Werk. Ottmar Hörl, Künstler aus Groß-Gerau „Ich habe auf der ganzen […]

  • Kampf um OB-Abwahl geht in heiße Phase

    Kampf um OB-Abwahl geht in heiße Phase

    Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In Frankfurt steht am 6. November das Bürgervotum zur Abwahl von Oberbürgermeister Peter Feldmann an. Ab heute kann bereits per Briefwahl abgestimmt werden – es geht also in die heiße Phase. Und da wollen die großen Parteien im Frankfurter Römer jetzt eifrig die Wahlkampftrommel rühren – gegen den skandalgebeutelten Oberbürgermeister. „Abwahl von OB Feldmann – Neustart für Frankfurt“. Mit diesem gemeinsamen Slogan wollen die vier Koalitionsparteien plus CDU auf Stimmfang gegen das angeschlagene Stadtoberhaupt gehen. Auch Feldmanns eigene SPD, die wie ihre Koalitionspartner Grüne, FDP und Volt das Abwahlverfahren eingeleitet hatte. Mike Josef, SPD, Parteivorsitzender Frankfurt „Es ist konsequent, weil die Frankfurterinnen und Frankfurter, die ihn legitimiert haben, die ihn zum Oberbürgermeister gewählt haben, jetzt die Möglichkeit haben, in einer demokratischen Wahl ihm diese Legitimation zu entziehen. Und wir weisen darauf hin, dass es jetzt einen Wahltermin gibt.“ Manch andere Fraktion wie die Satirepartei „Die Partei“ setzt derweil auf sehr viel bissigere Wahlplakate. Die Latte für eine Abwahl am 6. November liegt extrem hoch: Mindestens 30 Prozent der Frankfurter Wahlberechtigten müssen gegen den OB stimmen. Ob aber überhaupt so viele zur Wahlurne gehen, ist unsicher: Bei der Stichwahl zu Feldmanns Wiederwahl 2018 lag die Gesamtwahlbeteiligung gerade mal bei 30,2 Prozent. Es wirkt wie ein aussichtsloses Unterfangen, das Stadt und Steuerzahler satte 1,6 Millionen Euro kostet. Doch daran wollen die fünf Parteien noch gar nicht denken. Sebastian Papke, FDP, stellvertretender Fraktionsvorsitzender „Für mich ist es wichtig, dass wir motivieren. Dass wir es hinkriegen, dass die Motivation, wählen zu gehen, nicht nur von den fünf Parteien kommt, sondern von allen Frankfurtern, die Verantwortung übernehmen wollen. Für die ganzen Nachbarn, die man überzeugen kann.“ Peter Feldmann selbst dürfte für eine eigene Kampagne vor dem Bürgerentscheid wenig Zeit bleiben: Am 18. Oktober beginnt in der AWO-Affäre der Prozess […]

  • „Wahlbeobachter“ als Energiemanager entlassen

    „Wahlbeobachter“ als Energiemanager entlassen

    Im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg hat heute der Aufsichtsrat des kommunalen Energieversorgers EWF den Geschäftsführer Stefan Schaller von seinen Aufgaben entbunden. Dieser hatte auf Einladung von Russland als Wahlbeobachter die rechtswidrigen Volksabstimmungen begleitet, durch die Gebiete in der Ostukraine ein Teil von Russland werden sollen. Dabei hatte er sich positiv zu den Abstimmungen geäußert. Der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Jürgen van der Horst, nannte die Freistellung von Schaller heute unvermeidlich. Jürgen van der Horst, parteilos, Landrat Landkreis Waldeck-Frankenberg „Es haben uns viele kritische Rückmeldungen erreicht aus der Bevölkerung insbesondere, die es nicht verstehen, dass in dieser Krisensituation ein Energiemanager aus Deutschland diese Rolle übernimmt und gleichzeitig die Menschen, die Rechnungen bekommen über die gestiegenen Energiekosten. Das verträgt sich tatsächlich nicht miteinander. Und es gilt, Schaden abzuwenden vom Unternehmen und vom Landkreis Waldeck-Frankenberg.“ Stefan Schaller erklärte hingegen, er habe privat Urlaub genommen, um als Wahl-beobachter tätig zu sein. Das habe nichts mit seiner Geschäftsführung zu tun. Ihm sei allerdings klar gewesen, dass das Ergebnis der Volksabstimmungen in den ostukrainischen Gebieten von Russland vorgegeben werde.

  • Umstrittene documenta beendet

    Umstrittene documenta beendet

    Gestern ging sie zu Ende, die documenta fifteen in Kassel. 100 Tage lang lag in Nordhessen das Epizentrum der internationalen Kunstwelt. Gleichzeitig erschütterte ein Antisemitismusskandal die Ausstellung und sorgte für ein Beben der Entrüstung. Wie fällt also das Fazit aus? Ein Blick zurück auf Kunst, Kritik und Kollektive. Die wichtigste Kunstschau der Welt stand von Anfang bis Ende unter keinem guten Stern. Antisemitismusvorwürfe schon vor der Eröffnung. Die künstlerisch Verantwortlichen, das indonesische Kuratorenkollektiv ruangrupa stehen der antiisraelischen BDS-Kampagne nahe. Direkt nach der Eröffnung taucht ein Banner mit plump antisemitischer Bildsprache auf, das kurz darauf entfernt wird. Danach sorgen weitere Werke für scharfe Kritik bis hin zur Forderung zum Abbruch der Ausstellung. Die documenta wird zum Politikum, ist Thema im Bundestag. Der öffentliche Druck zwingt schließlich die Generaldirektorin Sabine Schormann zum Rücktritt. Ihr Nachfolger bedauert, dass die Kunst vom Skandal überschattet wurde. Wie blickt er heute auf die documenta fifteen zurück? Alexander Farenholtz, Interims-Geschäftsführer documenta fifteen „Wehmütig, weil natürlich diese Tage, wenn man sie hier auf dem Gelände verbringt, ein großes Glück waren und erleichtert zugegebenermaßen auch, denn das war schon eine Zeit, in der jeden Tag irgendwie eine neue, nicht immer nur erfreuliche Überraschung auf dem Schreibtisch lag.“ Statt um einzelne Künstler und ihre Werke ging es bei der documenta fifteen um den gemeinsamen Schaffensprozess. Das ist neu und ungewöhnlich. Der wenig beachtete globale Süden sollte in den Fokus gerückt werden. Bei den Kuratoren steht das Kollektiv im Vordergrund. „Teilen, Solidarität, Kooperation“, so beschreiben sie ihr Konzept. Das Teilen der Verantwortung sorgt jedoch für Probleme. Ruangrupa selbst fühlen sich missverstanden und sehen sich selbst als Opfer von Rufmord und Rassismus. Reza Afisina, Kuratorenkollektiv ruangrupa „Ich denke, wir haben auch Fehler gemacht. Das ist ein wichtiges Zeichen, das wir anerkennen müssen, vor allem, weil wir uns bewusst machen müssen, dass viele […]

  • Bestohlener Hotelier macht Staatsanwaltschaft Vorwürfe

    Bestohlener Hotelier macht Staatsanwaltschaft Vorwürfe

    Erst beraubt, dann selbst unter Verdacht und nun wieder Kläger: Anfang 2021 werden aus einem der renommiertesten Weinkeller Deutschlands Flaschen im Wert von fast einer Viertel Millionen Euro gestohlen. Doch plötzlich ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen die Betreiber des Kronenschlösschens. Der Vorwurf: Sie sollen den Einbruch fingiert haben. Inzwischen wurden die Ermittlungen eingestellt, die Betreiber erheben nun selbst schwere Vorwürfe. Die Nacht auf den 14. Januar 2021. Im Gourmetrestaurant und Hotel Kronenschlösschen im hessischen Eltville werden über 200 Flaschen teuerste Weine gestohlen. Doch plötzlich durchsucht die Polizei das Nobelhotel und beschuldigt die Betreiber des Versicherungsbetrugs. Die Ermittlungen werden nach über 20 Monaten eingestellt, Erleichterung will sich beim Inhaber und seiner Tochter aber nicht wirklich einstellen. Hans B. Ullrich, Inhaber Kronenschlösschen „Wenn man in der Öffentlichkeit beschuldigt wird, ein Verbrechen begangen zu haben, so nach diesem Motto: Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Leute, die uns nicht kennen, kommen dann schon ganz schnell zu dem Ergebnis: Naja, irgendwas wird ja wohl schon dran sein.“ Johanna Ullrich, Geschäftsführerin Kronenschlösschen „Ich sage mal so: Der Gang zum Supermarkt war schon ab und zu ein Spießrutenlauf mit Getuschel und so weiter. Eine Achterbahnfahrt, muss man wirklich sagen.“ Als die Ullrichs den Schaden bei der Gothaer Versicherung einreichen, will die den vermeintlichen Schaden nicht ersetzen und kontert mit einer Strafanzeige wegen Betrugsverdachts. Zunächst sieht auch die Staatsanwaltschaft Ungereimtheiten. Staatsanwaltschaft Wiesbaden „Grund hierfür war u.a. auch die unvollständig geführte Waren- und Inventarregistratur des Hotelbetriebes, aus der die Bestände vor und nach dem vermeintlichen Diebstahl nicht klar hervorgingen.“ Das Problem: Mehrere Flaschen etwa dieses über tausend Euro teuren Masseto aus der Toscana hatten die Betreiber als gestohlen gemeldet, das Inventar bis zur Polizei-Razzia vier Monate später aber wieder aufgefüllt. Die Ermittler sollen davon ausgegangen sein, die Flaschen seien genau dieselben. Johanna Ullrich, Geschäftsführerin Kronenschlösschen „Was dabei natürlich […]

  • Ex-Jugendtrainer wegen sexuellem Missbrauch angeklagt

    Ex-Jugendtrainer wegen sexuellem Missbrauch angeklagt

    Die Taten sind kaum in Worte zu fassen: Ein ehemaliger Jugendtrainer von Wehen Wiesbaden steht wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch seit heute vor dem Landgericht Frankfurt. Der 35-Jährige aus dem Main-Taunus-Kreis sitzt seit letztem Jahr in Untersuchungshaft. Die vielen Anklagepunkte machen sprachlos.   Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch und die Herstellung von Aufnahmen der Taten – so lauten die schwerwiegenden Vorwürfe gegen den Angeklagten Sven B., ehemaliger Jugendtrainer des Fußballvereins SV Wehen Wiesbaden. Die Opfer: Zehn Jungen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren, an denen sich der mutmaßliche Täter im Zeitraum von 2014 bis Oktober vergangenen Jahres vergangen haben soll. Die Anwältin einer Nebenklage kommentiert die Taten mit der Aussage: „Was hier gelaufen ist, ist einfach nur böse.“ Barbara Sauer-Kopic Rechtsanwältin Nebenklage     „Was hier wirklich aus dem Rahmen fällt ist dieses perfide Vorbereiten. Und die Art und Weise wie die Jugendlichen das unter Druck gesetzt wurden.“ Das mutmaßliche Vorgehen des Angeklagten: Er bedrohte die Jugendlichen über mehrere Messenger-Dienste anonym und bot ihnen anschließend mit seiner echten/wahren Identität Hilfe an. So habe er die Jugendlichen in seine Abhängigkeit gebracht und ihr Vertrauen missbraucht. Dominik Dertscheny Staatsanwaltschaft Frankfurt: „In mehreren Fällen soll er die Geschädigten hierbei zuvor mittels Schlafmittel und Alkohol zunächst betäubt haben und die sexuellen Handlungen sodann gefilmt haben.“ Die meisten Übergriffe durch den heute 35-Jährigen hätten in dessen Wohnung stattgefunden, sagt die Staatsanwaltschaft. Ein 16-Jähriger soll seit 2016 allein 50 Mal von Sven B. vergewaltigt worden sein. Der Angeklagt selbst schweigt zu den Vorwürfen. Keines der mutmaßlichen 10 Opfer war beim heutigen Prozessauftakt anwesend. Julian Beimel, Reporter: „Der Angeklagte beobachtet den Prozessbeginn ruhig und aufmerksam. Nur ab und zu senkt er den Blick, um die Anklagepunkte mitzulesen. Zwei Elternpaare von betroffenen Opfern sind heute bei der Verhandlung anwesend. Sie würdigen den Angeklagten keines Blickes. In einer Pause […]

  • Landesregierung stellt Haushaltsentwurf vor

    Landesregierung stellt Haushaltsentwurf vor

    Krieg in der Ukraine, steigende Energiekosten, Inflation, Klimawandel und Corona. Es sind viele Krisen, die die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen vor der Brust hat. Da ist es nicht einfach, die Finanzplanung für die kommenden zwei Jahre hinzubekommen. Eine Gleichung mit mehr Unbekannten wie selten zuvor, möchte man meinen. Heute hat die Landesregierung ihren Haushaltsentwurf vorgestellt. Normalerweise trägt der Finanzminister die Haushaltspläne alleine vor. Heute stärken ihm der Ministerpräsident und dessen Stellvertreter zusätzlich den Rücken. „Klarer Kurs in unruhigen Zeiten“ – so lautet das Motto. Ausgaben für Bildung, Justiz, Krankenhäuser und Klimaschutz – sie stehen im Mittelpunkt des Doppelhaushalts für die Jahre 2023 und 24, der keine neuen Schulden mehr vorsieht. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Wir stehen für eine stabile und nachhaltige Finanzpolitik. Wir wollen nicht nur keine neuen Schulden machen, sondern wir wollen alte Schulden tilgen. Und trotzdem tun wir, was erforderlich ist, um die Krisen zu meistern.“ Der Haushaltsentwurf sieht für das Jahr 2023 Ausgaben von insgesamt 33,74 Milliarden Euro vor. Im Jahr 2024 sollen es 34,78 Milliarden Euro sein. Michael Boddenberg (CDU), Finanzminister Hessen „Schwerpunkte dort sind natürlich der Bereich Wissenschaft/Forschung, Schwerpunkt sind die Krankenhäuser, Schwerpunkt ist der statische Hochbau insgesamt. Also wir haben einige stabile Teile in diesem Haushalt, die auch wichtig sind, um die Unsicherheiten auch auf den Märkten auf Seiten der Unternehmer – und damit der Beschäftigten – einigermaßen abzufedern.“ Kurs halten in schwierigen Zeiten – Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betont den aktuellen Handlungswillen der schwarz-grünen Landesregierung. Tarek Al-Wazir (Grüne), Wirtschaftsminister Hessen „Wir handeln schlicht. Wir sorgen dafür, dass es in einer solchen Situation auch weiter nicht nur die Bereiche gibt, die wir immer schon gemacht haben, sondern dass wir in bestimmten Bereichen auch klotzen und nicht kleckern.“ Der heute vielzitierte klare Kurs – die Opposition sieht den im heute vorgestellten Doppelhaushalt nicht. Marius Weiß […]

  • Visionen für die Stadt der Zukunft

    Visionen für die Stadt der Zukunft

    Wie soll die Stadt der Zukunft aussehen? Diese Frage stand gestern Abend bei einem Treffen von Stadtentwicklern, Architekten und Bauunternehmern in Frankfurt im Mittelpunkt. In einer Sache sind sich die Experten einig: Es wird die Menschen auch in kommenden Jahren weiterhin in die Metropolregionen ziehen. Das stellt die Städte vor große Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig viele Chancen. Frankfurt ist die Stadt der Pendler. Rund 350000 Menschen kommen Tag für Tag in die Mainmetropole, nur um hier zu arbeiten. Viele von ihnen würden gerne in Frankfurt wohnen. Doch Wohnraum ist knapp, viel zu teuer – und oft schlichtweg unattraktiv, sagt der Frankfurter Architekt Stefan Forster. Und nennt als Beispiel für die Fehlentwicklung der vergangenen Jahre Wohnhochhäuser wie dieses, in denen selbst eine kleine 2-Zimmer-Wohnung kaum unter einer Million Euro zu haben ist. Stefan Forster, Architekt: „Man hat es eigentlich in den letzten Jahren versäumt, sich um den Lebensraum zu kümmern. Etwas für die Menschen, die hier wohnen, zu tun. Es waren eigentlich nur Großbauten, wo Leute sehr sehr viel Geld verdienen. Aber den normalen Bewohner hat man völlig außer Acht gelassen.“ Was also tun? Möglichst viel neu bauen? Ehemalige Bürogebäude in Wohnraum verwandeln? Die Innenstädte nachverdichten? Oder das Augenmerk lieber gleich auf ganz neue Quartiere am Stadtrand richten? Roland Stöcklin, SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden: „Dieses ganze Thema der Innenverdichtung wird noch die nächsten hundert Jahre passieren. Und ist auch notwendig, müssen wir angehen. Aber für den Druck, den wir heute haben, müssen wir auch in den Außenbereich gehen. Außenbereich heißt jetzt nicht, Trabantenstädte schaffen, sondern lebenswerte Quartiere, die alles beinhalten. Also in sich auch wieder funktionieren. Die die Infrastruktur, aber auch die Arbeitsplätze haben.“ Leben und arbeiten am gleichen Ort: Dass das geht und bei den Bewohnern besonders beliebt ist, könne man in Frankfurt an Stadtteilen wie Bockenheim oder Sachsenhausen sehen. Dabei […]

  • Schneller als das Auge: Rope-Skipping

    Schneller als das Auge: Rope-Skipping

    Bei der Sportart Rope Skipping, zu deutsch Seilspringen, geht es so schnell zur Sache, dass man das Sprungseil kaum sieht . Der 15-jährige Friedrichsdorfer Johannes Kowalski ist nicht nur Hessenmeister und Deutscher Vizemeister. Mittlerweile nimmt er auch schon an großen Turnieren teil.   164 Bodenkontakte in 30 Sekunden! Mit dieser persönlichen Bestleistung holte Johannes Kowalski im Juli bei der Europameisterschaft im Rope Skipping in der Slowakei den 6. Platz. Rope Skipping – Das ist Seilspringen, aber mit Vereinstraining, richtigen Meisterschaften und mit sehr viel Geschwindigkeit. Und davon hat der Schüler aus Friedrichsdorf jede Menge. Auch wenn es erst gar nicht danach aussah. Johannes Kowalski, 15-jähriger Rope Skipper: „Früher wenn meine Mutter gesagt hat: „Komm doch mal mit zum Rope Skipping“ da lag ich eigentlich nur in der Halle und habe garnichts gemacht. Irgendwann habe ich dann, das war glaube ich 2018, das waren die Einsteiger Hessischen Meisterschaften. (…) Und ich bin da wirklich mit so gut wie garkeinem Training hingegangen und wurde dann dort Hessenmeister. Ich glaube das waren so 30 gegen die ich mich durchgesetzt habe. Und ab da wurde mir dann klar: Ich habe für die Sportart ein bisschen Talent und ich kann die so weitermachen.“ In seiner Lieblingsdisziplin „Speed“ springt er mittlerweile so schnell, dass das dünne Sprungseil aus Draht selbst in Zeitlupe kaum zu erkennen ist. Das Sporttalent liegt bei den Kowalskis in der Familie. Mama Michaela ist Trainerin im Verein und war zudem elf Mal deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik. Und auch da ist eines der Sportgeräte das Seil. Ist sie also die Hauptschuldige für den Erfolg ihres Sohnes? Michaela Kowalski, Rope Skipping Homburger Turngemeinde 1846 e.V.:         „Das kann vielleicht schon sein (schmunzelt). Also Johannes ist sehr geschickt mit dem Handgerät Seil. Aber er hat halt auch sehr viel Schnelligkeit drauf. Das braucht man […]

  • Kliniken mit dem Rücken zur Wand

    Kliniken mit dem Rücken zur Wand

    Geschlossene Notaufnahmen, gesperrte Intensivbetten, noch nie dagewesene Krankenstände beim Personal. Viele Kliniken stehen aktuell mit dem Rücken zur Wand. Nachdem sie sich gerade von der Corona-Pandemie ein wenig erholt haben, führen jetzt Inflation und steigende Energiepreise zu großen Problemen. Die Krankenhausgesellschaften warnen: Wenn die Politik nicht sofort handelt, seien Insolvenzen unvermeidbar. Die Station 5 des DRK-Krankenhauses in Alzey ist verwaist. Der Grund: das Personal fehlt, daher musste der Betrieb seit März eingeschränkt werden. Eines von vielen Problemen, mit denen das Klinikum derzeit zu kämpfen hat. Die Energiekosten werden sich voraussichtlich vervierfachen, die Inflation macht alles teurer. Allein für die Wäscherei bezahlt es bereits knapp 24% mehr. Michael Nordhoff, Kaufmännischer Direktor DRK-Krankenhaus Alzey „Die Energiekosten müssen Sie zahlen, müssen wir zahlen, wie jeder andere daheim auch. Wir müssen Gehälter zahlen und wir hoffen, dass wir das weiter tun können, das ist ganz entscheidend. Und wenn wir das nicht mehr tun können, dann sind wir irgendwann an einem Punkt, an dem wir sagen müssen, wir befinden uns auf der Kippe, wir befinden uns im Bereich der roten Zahlen.“ Rund 60% der Krankenhäuser machen aktuell Verluste. Geht es so weiter, könnten es im nächsten Jahr 80% sein, damit rechnen zumindest die 16 Krankenhausgesellschaften des Landes. Zusammen haben sie eine Petition gestartet, in der sie die Politik dazu aufrufen, die Kliniken zu retten. Hartmut Münzel, Vorstandsvorsitzender Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz „Ich weiß, dass Krankenhäuser oft schon in schwieriger Situation waren und immer hieß es: Jetzt ist es soweit. Aber ich bin seit vielen Jahren im Krankenhausgeschäft tätig und ich denke, so ernst wie in diesem Jahr war die Situation noch nie.“ Allein bei den Sachkosten klaffe in Rheinland-Pfalz eine finanzielle Lücke von 87 Millionen Euro. Der Zusammenschluss fordert einen Inflationsausgleich für alle deutschen Kliniken, um die Folgen abzumildern. Um Energie und Kosten zu sparen, haben sie […]

  • Städte fürchten Energieknappheit

    Städte fürchten Energieknappheit

    In den eigenen vier Wänden, auf der Arbeit, in der Uni oder im Schwimmbad – überall wird gerade versucht Energie zu sparen. Eine Tugend war Sparen schon immer, sagt zumindest ein Sprichwort. Energiesparen ist seit diesem Jahr aber sogar Pflicht. Auch die Städte müssen sparen. Der Strom aus der Steckdose und Wärme im Handumdrehen – seit dem russischen Angriff auf die Ukraine geraten diese gefühlten Selbstverständlichkeiten in Gefahr. Vor allem die Gasversorgung ist durch die Abhängigkeit von Russland unsicher geworden. Die Energiepreise explodieren. Um die Versorgungsunternehmen vor der Pleite zu schützen, will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine Gasumlage einführen, die Kunden ab dem 1. Oktober bezahlen sollen. Diese ist allerdings umstritten, weil davon auch Gasversorger wie Uniper und Sefe profitieren würden, die vom Bund übernommen werden sollen. Gleichzeitig hat die Bundesregierung mehrere Hilfspakete geschnürt, um die Bürger in der Energiekrise zu entlasten und außerdem eine Energiesparverordnung in Kraft gesetzt, die Kommunen und Unternehmen zum Sparen anhalten soll. Die Herausforderungen waren heute auch Thema beim hessischen Städtetag in Kassel. Neben kälteren öffentlichen Gebäuden und unbeleuchteten Denkmälern werden die Städte weitere Wege finden müssen, um ihren Energieverbrauch zu senken. ——————– Maike Dickhaus, Moderatorin: In Kassel ist mir jetzt Heiko Wingenfeld zugeschaltet, Oberbürgermeister von Fulda und Präsident des hessischen Städtetages. Guten Abend. Heiko Wingenfeld, CDU, Präsident des Hessischen Städtetages: Schönen guten Abend. Dickhaus: Herr Wingenfeld, Deutschland befindet sich in einer akuten Energiekrise. Wie tief stecken die hessischen Städte und Ihre Stadtwerke denn bereits in Schwierigkeiten? Wingenfeld: Ja, also die aktuelle Situation ist zunächst einmal für alle Bürgerinnen und Bürger eine große Belastung. Und auch wir als Verantwortliche für die Städte stehen vor großen Herausforderungen. Einerseits sind wir aktiv dabei, Beiträge zu leisten, um Energie einzusparen, und andererseits stehen wir mit unseren kommunalen Energieversorgern vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Da sind wir wirklich gefordert. Aber die kommunalen […]

  • Wald bei Münster erholt sich nach dem Brand

    Wald bei Münster erholt sich nach dem Brand

    Immer wieder haben wir in den Sommermonaten Bilder von lodernden Flammen und verkohlten Bäumen gezeigt, immer wieder hat es in den Wäldern von Hessen und Rheinland-Pfalz gebrannt. In den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl der Waldbrände in beiden Bundesländern etwa verfünffacht. Es sind die hohen Temperaturen und die langen regenfreien Perioden, die das Feuer begünstigen. Wie auch im hessischen Münster vor rund einem Monat. Hier haben 34 Hektar Wald in Flammen gestanden, also etwa 48 Fußballfelder. Und wie geht es dort weiter, wenn die Flammen erloschen sind? Wir haben es uns angeschaut. So oder so ähnlich muss es wohl auf dem Mond aussehen. Aus dem gesunden, grünen Mischwald ist eine karge Landschaft geworden. Mitte August hat es hier mehr als eine Woche lang gebrannt. Rund 4.500 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und die Glutnester zu löschen. Sebastian Vocilka, Forstamtsleiter Dieburg „Die Folgen sind natürlich zunächst einmal eine enorme Hitzeentwicklung. Das heißt, die Rinde wird geschädigt, die ja den Baum so ein bisschen schützt, auch die Gewebe darunter werden geschädigt. Und das ist eine enorme Belastung und das bringt Bäume natürlich reihenweise zum Absterben.“ Was bleibt, sind Blätter und Nadeln, die von den toten Bäumen fallen, und verkohlte Baumreste. Das Bild vermittelt den Eindruck, das Feuer habe dem Wald das Leben genommen. Doch der erste Blick täuscht. Sebastian Vocilka, Forstamtsleiter Dieburg „Tiere sieht man auch hier, wenn man über die Fläche geht. Ob das Insekten sind oder Amphibien – die kommen relativ schnell wieder zurück. Das erste Grün hat noch nicht mal gewartet bis die Feuerwehr die Schläuche aufgeräumt hatte. Also während die Beregner noch liefen, um Glutnester auszumachen und ein bisschen die Bodentemperatur zu kühlen, da kamen auch schon die ersten Gräser. Und wir sehen sogar hier und da, dass sogar manche Bäume es […]