Rheinland-Pfalz

  • Neuer Lkw-Terminal für die BASF

    Neuer Lkw-Terminal für die BASF

    In der aktuellen Krise wird immer deutlicher, wie sehr Deutschland unter seiner Infrastruktur leidet, die auf Verschleiß gefahren wird: Da sind Brücken, die so marode sind, dass sie abgerissen werden müssen; ihr Neubau dauert Jahre. Da ist die Bahn, bei der Verspätungen und Zugausfälle die Norm sind, vor allem im Güterverkehr. Und dann fällt aktuell auch noch die Schifffahrt so gut wie aus. Da Flüsse wie der Rhein kaum noch Wasser führen, gelangt mitten in der Energiekrise dringend benötigte Kohle nicht mehr zu den Kraftwerken. Der Wirtschaft bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu schauen, wie sie klar kommt. Wir haben uns die beim größten Chemiekonzen der Welt einmal angeschaut, wie dieser versucht, Probleme vor Ort zu lösen. Und die Probleme beginnen für die BASF in der Tat bereits vor Ort – bei den maroden Hochstraßen in Ludwigshafen. Startschuss für die neue LKW-Abfertigung bei der BASF in Ludwigshafen. Hier sollen ab September jeden Tag bis zu 2.500 Lastwagen kontrolliert werden, die beim weltweit größten Chemiekonzern ein und aus fahren. Denn bevor die mit gefährlichen Chemikalien beladenen LKW auf das Gelände rollen, untersuchen sie Mitarbeiter genau. Zur Sicherheit. Einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag hat die BASF investiert, damit die Abfertigung jetzt schneller und digitaler ist. Hauptgrund für den Neubau ist aber der Standort im Norden des Geländes. Denn jetzt müssen die LKW nicht mehr durch Ludwigshafen fahren. Uwe Liebelt, Werksleiter BASF „Wir sichern diese logistische Anbindung gegen das Risiko möglicher Staus im Stadtgebiet von Ludwigshafen und Mannheim ab, die ja in Folge der Hochstraßensanierung und dann später auch der Rheinbrückensanierung zu erwarten sind.“ Bislang fertigt die BASF die LKW im Zentrum des Betriebsgeländes ab. Die Waren kommen daher über die beiden Hochstraßen von Ludwigshafen zum Chemiekonzern. Doch diese sind seit Jahren marode. Die südliche Hochstraße ist schon teilweise abgerissen und soll neu […]

  • Bilanz der Lebensmittelüberwachung

    Bilanz der Lebensmittelüberwachung

    Lebensmittelkontrollen sind wichtig, um die Qualität unserer Nahrung sicherzustellen. Während Hessen zuletzt immer wieder mit Lebensmittelskandalen rund um Wilke-Wurst oder den Gemüsebetrieb Maus Schlagzeilen machte, wurden in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr nur wenige gesundheitsschädliche Verstöße festgestellt. Steine im Studentenfutter, Metalldrähte in Aufbackbrötchen oder Kunststoffspäne im Käsekuchen. Das möchte wohl niemand in seinem Essen finden. Gefunden haben diese und weitere Verunreinigungen aber Lebensmittelkontrolleure des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz. Thomas Bonk, Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz „Wir haben Fliegenlarven in Tütensuppen gefunden. Wir haben auch undefinierbare Fasern, die man eigentlich gar nicht sehen möchte, in Fleisch gefunden. Aber auch verunreinigte Proben von Fleischsalat.“ In weiteren Proben konnten Salmonellen, Listerien, E.coli-Bakterien oder ein zu hoher Histamingehalt nachgewiesen werden. Einzelfälle – ganze Chargen waren nicht betroffen. Von den mehr als 18.000 untersuchten Proben waren lediglich 25 gesundheitsschädlich. Insgesamt wurde, wie in den Vorjahren, gut jede zehnte Probe beanstandet. Thomas Bonk, Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz „Es wurden auf Mineralwasserflaschen Kennzeichnungsfehler entdeckt. Es wurden in Ledergürteln höhere Chromgehalte als erlaubt entdeckt. Das kann sogar soweit gehen, dass Schriftgrößen beanstandet werden, weil in einzelnen Fällen auch Schriftgrößen gesetzlich vorgeschrieben sind. Das hat auf die Gesundheit des Verbrauchers dann keine Auswirkungen mehr.“ Wegen coronabedingten Betriebsschließungen oder Personalengpässen hat das Landesuntersuchungsamt zwar rund 10.000 Kontrollen weniger durchgeführt als 2019. Mit der heute vorgestellten Bilanz ist Umweltstaatssekretär Erwin Manz dennoch zufrieden. Erwin Manz, B’90 / Die Grünen, Umweltstaatssekretär Rheinland-Pfalz „Dieses positive Ergebnis, das wir haben mit den geringen Beanstandungen, ist ein Resultat, dass wir immer und jährlich eben all diese Kontrollen durchführen. Jeder Betrieb weiß, dass eine unangemeldete Kontrolle kommen kann. Und er muss eben sauber und ordentlich arbeiten.“ Im vergangenen Jahr wurden auch 34 Obst- und Gemüseproben beanstandet – wegen Rückständen von Pflanzenschutzmitteln. Erwin Manz, B’90 / Die Grünen, Umweltstaatssekretär Rheinland-Pfalz „Da fällt auf, dass gerade heimische Produkte, insbesondere aus Deutschland produzierte, relativ geringere Beanstandungen haben. […]

  • World Games Sieger im Rock’n’Roll

    World Games Sieger im Rock’n’Roll

    „World Games Sieger im Rock’n‘Roll“ – so dürfen sich Michelle Uhl und Tobias Bludau aus Speyer seit Kurzem nennen. Für viele ist allein schon die Teilnahme eine große Ehre, denn die World Games sind wie die Olympischen Spiele, nur eben für nicht-olympische Sportarten. Alle vier Jahre haben die Sportler die Möglichkeit, ihre Karriere zu krönen – wie es auch diese beiden Rheinland-Pfälzer gemacht haben. Diesen Tanz haben Michelle Uhl und Tobias Bludau vermutlich für immer verinnerlicht. Diese Schritte, Sprünge, Würfe – alle im für den Rock’n’Roll typischen 4/4-Takt. Sie haben überzeugt: Gold bei den World Games. Michelle Uhl, World Games Siegerin 2022 im Rock’n‘Roll „So der erlösende Moment war dann schon der absolute Hammer für uns. Wir sind in Tränen ausgebrochen, glaube alle. Inklusive unserer Trainer, inklusive der ganzen Zuschauer zu Hause, die uns kennen. Weil da jeder sehr drauf gehofft und mitgefiebert hat.“ Ein Moment, auf den sie lange hingearbeitet haben. Seit zwanzig Jahren tanzen Michelle Uhl und Tobias Bludau beim Rock’n’Roll-Club Speyer. Erst war er ihr Trainer, vor acht Jahren wurden sie dann selbst ein Tanzpaar. Für die beiden ist es die Abwechslung, die den Rock’n’Roll so einzigartig macht. Tobias Bludau, World Games Sieger 2022 im Rock’n‘Roll „Der Sport ist sehr facettenreich. Es ist viel Kraftsport, es ist Trampolin, es ist Tanzsport, es ist Entertainment. Es ist eben ein sehr facettenreicher Sport, der eben auch hohe Anforderungen an den Körper und an den mentalen Bereich von einem Sportler hat und das Gesamte macht es eben so unglaublich besonders.“ Besonders ist auch das Vertrauen, das sich die beiden Tänzer entgegenbringen müssen. Kopfüberwürfe aus sechs Metern Höhe und Salti – präzise ausgeführt. Das gibt die meisten Punkte bei Wettkämpfen. Dort wird jeder kleine Taktfehler bestraft. Ein Jahr lang haben sie für den Tanz geprobt, mit dem sie bei den World […]

  • Bombenentschärfung in Ludwigshafen

    Bombenentschärfung in Ludwigshafen

    In Ludwigshafen wurde am Montag bei Bauarbeiten eine amerikanische 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger soll heute Abend entschärft werden. Aktuell läuft die Evakuierung in einem Umkreis von 500 Metern rund um den Fundort an der Frankenthaler Straße. Fast 7.000 Menschen müssen dafür das Gebiet verlassen. Eva Dieterle, Moderatorin: Und in Ludwigshafen, in der Nähe der Bombe, ist jetzt mein Kollege Patrick Lorenz. Patrick, wie ist die Lage? Patrick Lorenz, Reporter: Eva, das Wichtigste ist: Eine Gefahr für die Öffentlichkeit besteht derzeit nicht. Noch läuft hier auch der Verkehr ganz normal rund um den Fundort, aber nicht mehr lange. Um 18 Uhr wird hier alles weiträumig abgesperrt. Alle Zufahrtsstraßen, auch ein Teil der Hochstraße Nord und eine Zugstrecke. Aber danach, ab 18 Uhr, darf hier wirklich niemand mehr sein in diesem Gebiet. Danach wird es nochmal einen Kontrollgang geben von Polizei und Feuerwehr, wo man an jeder Haustür klingelt und schaut, ob auch wirklich alles menschenleer ist. Und danach darf sich dann, kann sich dann der Kampfmittelräumdienst an die Arbeit machen. Der Truppführer Peter Kappler hat mir von der Bombe erzählt. Ein ganz normales, ein durchschnittliches Modell sei das. „Allzweckbombe“ hat er es genannt. Amerikanisch, 500 Kilo, zwei Aufschlagzünder. Damit kennt man sich gut aus. Und auch der Zustand der Bombe sei gut. Und deswegen ist man beim Kampfmittelräumdienst optimistisch, dass das später, gegen 19:30 Uhr ungefähr, auch alles klappt mit der Entschärfung. Dieterle: Die Experten sind also optimistisch. Wie gehen denn die Anwohner mit dieser ja doch ungewohnten Situation um? Lorenz: Ja, wir haben es gehört, knapp 7.000 Menschen sind von der Evakuierung betroffen. Das ist hier so eine Gegend, halb Wohngebiet, halb Industriegebiet, würde ich sagen. Und die Anwohner, mit denen ich gesprochen habe, die sehen es relativ gelassen. Klar erlebt man das jetzt nicht jeden […]

  • Güterschiff havariert: Mittelrhein gesperrt

    Güterschiff havariert: Mittelrhein gesperrt

    Im Mittelrheintal ist der Schiffsverkehr heute zum Erliegen gekommen. Und das liegt nicht etwa am aktuell extrem niedrigen Pegelstand. Ein Güterschiff ist zwischen St. Goar und Oberwesel havariert und blockiert die Fahrrinne. Die Bergung ist kompliziert, denn das verunfallte Schiff ist groß und besteht aus mehreren Teilen. 190 Meter lang und fast 23 Meter breit ist der Schubverband, der hier ein Durchkommen heute über viele Stunden unmöglich macht. Gegen 1 Uhr 30 in der Nacht bleibt der Container-Riese liegen. Peter Knopp, Wasserschutzpolizei St. Goar „Der Schiffsführer meldete erst mal Maschinenausfall, dass nacheinander beide Maschinen ausgefallen sind. Er vermutet, dass sich etwas in der Schraube festgefangen hat und die dadurch zum Stillstand kam.“ Bei dem havarierten Schiff handelt es sich um einen Schubverband: Ein motorisiertes Schiff schiebt mehrere sogenannte Leichter an. Das sind riesige, schwimmfähige Container ohne eigenen Antrieb. In diesem Fall sind es drei. Problematisch: Die Unfallstelle liegt in einer ausgesprochen engen Kurve. Peter Knopp, Wasserschutzpolizei St. Goar „Das ist eine Stelle, wo normalerweise einem Schubverband schon mal grundsätzlich kein Schiff begegnen darf. Aufgrund der engen Stelle und der starken Kurve und auch der Strömungsverhältnisse brauchen Schubverbände, wenn sie jetzt zu Berg oder zu Tal fahren, die gesamte Fahrrinnenbreite. Und jetzt kam noch dazu, dass wir niedriges Wasser haben und dementsprechend überhaupt kein Platz mehr ist für Berg- oder Talfahrt an dem vorbeizukommen.“ Zwar kann das Schiff am Morgen von zwei anderen Schiffen, die zufällig in der Nähe sind, aus der Kurve geschleppt werden, doch bevor es nach Bingen abtransportiert werden kann, müssen die Leichter voneinander getrennt werden. Ein Spektakel für viele Schaulustige. Mats und Resi Hammes „Mein Mann hatte das, glaube ich, im Radio gehört heute Morgen. Und dann kam der Kleine um 8 Uhr und dann haben wir ihm das erzählt. ‚Oh‘, hat er gesagt, ‚da möchte ich […]

  • Selbsthilfegruppe für Long Covid Patienten

    Selbsthilfegruppe für Long Covid Patienten

    Nach einer Covid-Erkrankung einfach nicht mehr gesund werden. Long Covid ist mittlerweile jedem ein Begriff. Trotzdem ist kaum etwas über die Erkrankung bekannt, für die über 200 Symptome gelistet werden. Auch Therapien gibt es nicht. Für Betroffene ist diese festgefahrene Situation zermürbend. Es fühlt sich an, als hätte jemand in ihrem Leben die Pausentaste gedrückt. Johanna Theobald ist 23 Jahre jung, sportlich und unternehmungslustig. Nach einer Corona-Erkrankung im Dezember 2020 kommt sie aber lange nicht wieder auf die Beine. Johanna Theobald, Long-Covid-Betroffene „Ich habe erstens total viel geschlafen, also bis zu 20 Stunden am Tag und war trotzdem noch müde, also so eine bleierne Schwere im Körper, so eine Erschöpfung. Und zusätzlich, wie gesagt, ich wurde gar nicht mehr richtig fit, ich war überhaupt nicht belastbar. Schon bei den kleinsten täglichen Aufgaben habe ich Atemnot bekommen, war viel zu schlapp dafür. Wie in der Akutphase einer Erkrankung, nur dass es halt einfach nicht besser wurde.“ Die gebürtige Saarländerin studiert in Mainz Medizin, ihre Mutter ist Hausärztin. Als Johanna zwei Monate nach der Erkrankung noch immer nicht gesund ist, sucht sie Rat bei Fachärzten. Johanna Theobald, Long-Covid-Betroffene „Ich hab da absolut Glück gehabt, also allein schon, dass ich durch meine Mutter die Überweisungen schnell bekommen habe. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man vielleicht als Medizinstudentin ein bisschen ernster genommen wird. Aber dann war eben auch der Vorteil, dass auch die Auffälligkeiten sichtbar waren.“ Johanna hat Herzstolperer, einen stark erhöhten Puls und eine deutlich eingeschränkte Lungenfunktion. Medikamente lindern die Beschwerden, doch es dauert über ein Jahr bis sie wieder zu Kräften kommt. Kraft, die sie jetzt nutzt, um anderen Betroffenen zu helfen. In Mainz hat sie eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen. Der Krankheit einen Raum geben, sich zuhören, Erfahrungen austauschen; viele Betroffene kommen hier her, weil sie sonst keine Anlaufstelle finden. […]

  • Trainingscamp für Weinköniginnen

    Trainingscamp für Weinköniginnen

    Wer wird in diesem Jahr die Krone tragen? Gesucht wird die deutsche Weinkönigin. Nicht alle Anbaugebiete sind vertreten, weil einige Gebiets-Weinköniginnen wegen Corona schon seit zwei Jahren im Amt sind und bereits im vergangenen Jahr bei der Wahl am Start waren. Aber acht Wein-Expertinnen sind dabei und die haben im Stadtmuseum von Neustadt an der Weinstraße einen Workshop für das mögliche neue Amt besucht. Selbst ist die Weinkönigin! Die Maskenbildnerin ist aus Krankheitsgründen kurzfristig ausgefallen. Da stylt eben die rheinhessische Weinkönigin ihre Kollegin von der Nahe für das Fotoshooting. Juliane Schäfer, rheinhessische Weinkönigin „Ich kenne mich eigentlich gar nicht so gut aus. Aber wir improvisieren einfach und machen hier Teamplay. Jeder hilft dem anderen, so wie sich das gehört.“ Im Raum nebenan erhält die pfälzische Weinkönigin Sophia Hanke Tipps vom Experten für das richtige Outfit. Sophie Hanke „Das habe ich mir überlegt, ob ich das anziehe für das Portrait, weil es geht ja nur bis hierhin und das finde ich vom Ausschnitt her ganz schön.“ Luise Antonia Böhme ist bereits beim Fotoshooting. Die Bilder erscheinen auf der Website und in einer Broschüre des Deutschen Weininstituts. – Für die Kandidatin der Weinbauregion Saale-Unstrut geht es dabei nicht um das perfekte Lächeln. Luise Antonia Böhme, Weinkönigin Saale-Unstrut „Dass man seine eigene Persönlichkeit klar darstellt, dass man sich nicht vorstellen möchte, wer man gerne sein möchte, oder was man vielleicht im Kopf hat. Ich glaube, wenn man seinen eigenen Charakter und seine Persönlichkeit abbildet, dann ist das was ganz Großartiges.“ Bei Rhetoriktrainerin Claudia Haas-Steigerwald lernen die Kandidatinnen, wie sie sich am besten vor der Jury präsentieren und auf Fragen reagieren. „In welchem Anbaugebiet wurde der erste Wein gekeltert und hergestellt?“ – „Das ist eine gute Frage, weiß ich leider nicht.“ Der Vorbereitungsworkshop dauert drei Tage. Es geht um mehr als Rhetorik und Styling. […]

  • Amokfahrer von Trier verurteilt

    Amokfahrer von Trier verurteilt

    Es passierte am 1. Dezember 2020: Plötzlich biegt ein Geländewagen in die Trierer Fußgängerzone ein, fährt mit hohem Tempo gezielt auf Menschengruppen zu, die vor Geschäften stehen. Am Ende sind fünf Menschen tot, darunter ein Baby. Viele werden verletzt, sind bis heute traumatisiert. Für diese Amokfahrt steht seit fast genau einem Jahr ein 52-Jähriger vor dem Trierer Landgericht. Heute – nach 41. Verhandlungstagen – haben die Richter ihr Urteil gesprochen. Eine lebenslange Haftstrafe – so lautet das Urteil gegen Bernd W. Außerdem stellten die Richter die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren nahezu ausgeschlossen. Die Kammer sieht es als erwiesen an, dass der 52-jährige Mann aus Trier-Zewen mit seinem Auto in die Fußgängerzone raste, um möglichst viele Menschen zu töten. Für die Überlebenden und die Angehörigen der Opfer bedeutet der heutige Tag nur einen vorläufigen Abschluss. Ob und wann sie das Geschehene jemals verarbeiten können ist fraglich. Wolfgang Hilsemer, hat seine Schwester bei der Amokfahrt verloren „Ich bin jetzt echt erleichtert, dass das Ganze jetzt endlich vorbei ist. Zufrieden wäre ich, wenn ich nächste Woche mit meiner Schwester den 75. Geburtstag feiern könnte. Dann wäre ich zufrieden. So bin ich nur erleichtert und Gott sei Dank, dass es jetzt vorbei ist und ich ohne die Gerichtsterminen endlich wieder schlafen kann.“ Das Gericht ordnet für Bernd W. heute außerdem die Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie an. Sollte er daraus entlassen werden, käme der Verurteilte ins Gefängnis. So hatten es auch die Opferanwälte gefordert. Otmar Schaffarczyk, Anwalt der Nebenklage „Ja, es ist nicht nur ein Urteil im Namen des Volkes gefallen, sondern auch ein Urteil für alle Hinterbliebenen und für die Stadt Trier. Unsere Forderung hat sich erfüllt. Aus meiner Sicht wird er nie wieder in Freiheit kommen.“ Wolfgang Hilsemer, Angehöriger eines Todesopfers „Hauptsache der […]

  • Energiekrise belastet Unternehmen

    Energiekrise belastet Unternehmen

    Jetzt herrscht Gewissheit: Ab Oktober zahlt jeder Verbraucher in Deutschland rund 2,4 Cent Gasumlage pro Kilowattstunde – neben den zu erwartenden weiteren Preissteigerungen durch die Gas- und auch Stromanbieter. Doch die Ungewissheit ist nach wie vor groß: Wie hoch sind die Gasfüllstände im Winter? Was werden Gas und Strom kosten und wie sehr steigen die Preise noch? Darüber spricht Eva Dieterle mit unserem Studiogast Johannes Heger, Präsident des größten Wirtschaftsverbands in Rheinland-Pfalz, der Landesvereinigung Unternehmerverbände. Zunächst aber ein Überblick zum Thema Energieversorgung. Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu – und sowohl der Gaspreis als auch die Sorgen über die Energiesicherheit in Deutschland steigen. Während Russland die ursprüngliche Gasliefermenge nach Deutschland seit Beginn des Kriegs in der Ukraine drastisch reduziert hat, ringt die Politik um Lösungen, um die Energieversorgung hierzulande sicherzustellen. Die Gasumlage ab Oktober soll die Versorger vor dem finanziellen Kollaps bewahren. Daneben laufen Diskussionen über eine mögliche Rückkehr zu mehr Kohle, einer Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken und einem schnelleren Ausbau von erneuerbaren Energien. Doch genau bei letzterem herrscht Flaute, das merkt auch Johannes Heger von der Landesvereinigung Unternehmerverbände. Der Verbandspräsident leitet ein Unternehmen im pfälzischen Enkenbach-Alsenborn, das Gussteile für Windräder herstellt. Obwohl die Rufe nach mehr Windkraft immer lauter werden, schließt Heger ab kommendem Monat eines seiner beiden Gusswerke. Als Gründe nennt Heger neben gestiegenen Kosten für Material und Energie auch den stockenden Ausbau von Windkraftanlagen in Deutschland. Das Beispiel Heger zeigt, dass sich nicht nur die Verbraucher, sondern auch viele Unternehmen in nächster Zeit wohl warm anziehen müssen. Was erwartet die Wirtschaft im Land? Trotz Gasumlage und anderer Maßnahmen kann niemand Firmenpleiten, Werksschließungen und letztlich Lieferausfälle ausschließen. Es steht ein frostiger Herbst und Winter bevor. Eva Dieterle, Moderatorin: Darüber wollen wir jetzt noch intensiver sprechen. Deshalb begrüße ich bei mir den Präsidenten der Landesvereinigung Unternehmerverbände in Rheinland-Pfalz, […]

  • Rhein-Pegel sinkt weiter

    Rhein-Pegel sinkt weiter

    Eine Rekord-Trockenheit, die Folgen hat – nicht nur für die Binnenschiffer. Der Rhein ist einer der wichtigsten Transportwege für die Wirtschaft und für uns Verbraucher. Rohstoffe und Waren werden in großen Mengen auf dem Fluss transportiert, wenn er denn genug Wasser führt. Der wichtigste Orientierungspunkt für die Rheinschifffahrt befindet sich im rheinland-pfälzischen Kaub, wo der Fluss besonders flach ist: Der Pegel dort ist heute so niedrig, wie sonst nirgendwo an Deutschlands wichtigster Wasserstraße. Der Rhein auf dem Rückzug: In Kaub sinkt der Pegel heute Vormittag auf 32 Zentimeter – fünf Zentimeter weniger als gestern. Das heißt: Die Fahrrinne ist nur noch 1 Meter 43 tief. Für voll beladene Lastkähne gibt es hier kein Durchkommen mehr. Dennoch hat Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt bislang kein Fahrverbot verhängt. Florian Krekel, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein „Das WSA wird die Schifffahrt wegen des Niedrigwassers nicht sperren. Jeder Schifffsführer hat verantwortlich darüber zu entscheiden, ob er mit seinem Schiff die Strecke unter den aktuellen Bedingungen befahren kann.“ Fahren kann etwas weiter südlich noch die Fähre zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel. Aber nur, weil Fährmann Michael Schnaas aus Lorsch ein ganz spezielles Schiff hat. Michael Schnaas, Fährmann „Wir fahren hier seit Donnerstag mit unserer Niedrigwasserfähre, da der Einsatz ansonsten nicht mehr möglich war und unserer Kollegen hier mit ihren tiefer gelegten Schiff erhebliche Probleme hatten und auch nicht mehr fahren könnten.“ Fahren könnten auch noch viele Frachtschiffe. Doch um die flache Stelle bei Kaub passieren zu können, dürfen sie nur noch wenig laden. Dadurch lohnen sich viele Aufträge nicht mehr. In den vergangenen Wochen haben die Binnenschiffe deshalb immer weniger Kohle und Erdöl transportiert. Das trifft vor allem Unternehmen wie den Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen, die normalerweise viele Waren über den Fluss beziehen..Auch der Logistik-Dienstleister Contargo hat die Schiffstransporte zwischen Deutschland und den Niederlanden inzwischen eingestellt. Contargo „Aktuell fahren […]

  • Feuerwehr trainiert Waldbrandbekämpfung

    Feuerwehr trainiert Waldbrandbekämpfung

    Seit Wochen brechen in ganz Deutschland fast täglich Waldbrände aus. Allein in Hessen waren es dieses Jahr bislang mindestens 160. Durch die anhaltende Dürre für die Feuerwehren eine echte Herausforderung. Meteorologen befürchten, dass die Waldbrandgefahr in den nächsten Jahren weiter steigt. Damit Feuerwehrleute besser auf diese Szenarien vorbereitet sind, nehmen sie an speziellen Waldbrand-Seminaren teil. Wir waren bei einer Veranstaltung in der Nähe von Bad Neuenahr-Ahrweiler mit dabei. Es brennt in Grafschaft. Ein Teil eines Ackers steht in Flammen. Das Feuer breitet sich schnell aus. Die Freiwillige Feuerwehr muss den Brand so schnell wie möglich löschen, damit die Flammen nicht auf Büsche und Bäume übergreifen. Zufall ist dieser Brand nicht. Die Feuerwehr hat ihn selbst gelegt, um den Härtefall zu trainieren. Weil in der Grundausbildung das Thema Waldbrände eher Nebensache ist, bringt Christian Schmitt den Feuerwehrleuten bei, wie sie ihre Ausrüstung effizient gegen die Flammen einsetzen. Christian Schmitt, Ausbilder bei Euro Waldbrand „Das geht los über die Ausrüstung bis hin zum Brennen auf dem Acker mit der Mannschaft, mit Gerät über einen ganzen Tag schwitzen in den Klamotten. Was für uns richtig ist, was für uns falsch ist. Das sind Erfahrungswerte. Wenn wir heute Abend nach Hause fahren, werden die feststellen, was sie in den nächsten Tagen schon für sich ändern würden.“ Da Waldbrände häufig schwer zugänglich sind, lernen die Feuerwehrleute heute Brände mit einfachen Mitteln und wenig Wasser zu löschen. Dabei geht es um Löschtechnik … Christian Schmitt, Ausbilder bei Euro Waldbrand „Hallo, ihr steht im Feuer, du stehst im Wind. Immer mit dem Wind.“ ..aber auch um das richtige Material. Christian Schmitt bringt den Einsatzkräften bei, wie sie mit der altbewährten Feuerpatsche und Löschrucksack schnell einen Brand unter Kontrolle bringen. Aber auch ungewöhnliche Hilfsmittel sind mit dabei. Dieter Hilberath, Stellvertretender Feuerwehrleiter Grafschaft „Zum Beispiel der Laubbläser, der eben […]

  • Weinlese beginnt

    Weinlese beginnt

    Schon am Samstag können sie sich den ersten Federweißer schmecken lassen. Gut eine Woche früher als im vergangenen Jahr hat die Winzer-Genossenschaft Weinbiet in Neustadt an der Weinstraße heute Morgen mit der Lese begonnen. Traditionell werden immer zuerst die Sorten für den Federweißer geerntet. Die Lese startet so früh, da auch die Reben unter der Trockenheit leiden. Bastian Klohr macht den Geschmackstest „Schmeckt sehr gut, ja!“ Um 8.00 Uhr heute Morgen startet der Traubenvollernter durch die Weinberge. Er schüttelt die Trauben von den Solaris-Reben. Erntezeit im Hochsommer, nichts neues hier in Neustadt an der Weinstraße. Aber so trocken wie dieses Jahr ist es selten. 2018 war ein ähnlich heißes regenarmes Jahr. Bastian Klohr, Geschäftsführer Winzergenossenschaft Weinbiet „Heute Nacht hätte es schon regnen sollen, die zehn, zwanzig Liter hätten wir vielleicht gerne genommen, es sind ein paar Tropfen geworden. Man ist jetzt irgendwo an einem Zeitpunkt, wo der Regen nicht mehr hilft. Wenn es in zwei, drei Wochen anfängt zu regnen, dann würde das eher Schaden bedeuten, von daher, ja, ist es so ein zwiespältiges Gefühl, ob man sich noch Regen wünschen soll oder nicht. „ Etwas Regen würde sich Bastian Klohr schon wünschen. Aber falls im September der ganze Niederschlag, der jetzt fehlt, runter kommt, dann könnten die Trauben platzen. Das wünscht sich kein Winzer. Und so schlecht sehen die Trauben gar nicht aus, trotz Trockenheit! Bastian Klohr, Geschäftsführer Winzergenossenschaft Weinbiet „Momentan sieht es schon so aus, dass die Qualität sehr gut ist. Die Menge ist etwas überschaubar, die Beeren sind etwas viel kleiner, als wir das gewohnt sind. Die Reben sehen noch vital aus, hier auf den tiefgründigen Böden mit tiefen Wurzeln ist es momentan noch kein Problem.“ So 20 Jahre alte Reben haben tiefe Wurzeln, sie finden noch Wasser. Problematisch ist die Trockenheit für Weinstöcke, die erst ein […]

  • Waldbrand: Feuerwehr im Großeinsatz

    Waldbrand: Feuerwehr im Großeinsatz

    Die extreme Dürre hat Deutschland weiter fest im Griff. Und während die Wasserspiegel der Flüsse und Seen immer weiter schrumpfen und die Landwirte um ihre Ernte fürchten müssen, steigt das Brandrisiko kontinuierlich an. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Feuerwehren zu brennenden Feldern und Waldstücken gerufen werden – so auch im rheinland-pfälzischen Breitenbach. Großeinsatz in Breitenbach. Zwischen der 2.000-Einwohner-Gemeinde und dem benachbarten Lautenbach im Saarland brannten gestern laut Feuerwehrangaben zwischenzeitlich bis zu 70 Hektar Acker und Forst. Rund 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz. O-Ton Stefan Reichert, Stv. Wehrleiter Verbandsgemeinde Oberes Glantal „Also, ich bin jetzt knapp 45 Jahre bei der aktiven Feuerwehr und eine Fläche dieser Größenordnung hatten wir hier in unserem Raum noch nicht. Kennen wir eigentlich nur, wenn wir in Deutschland bleiben, aus der Brandenburger Kante oder so, in diesem Bereich nicht.“ Anwohner hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, die sofort mit einem Großaufgebot aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland anrückte. Mehrere Stunden kämpften die Einsatzkräfte, dass das Feuer sich möglichst nicht auf den nahegelegenen Wald oder die Wohnhäuser ausbreitet. O-Ton Stefan Reichert, Stv. Wehrleiter Verbandsgemeinde Oberes Glantal „Der Wind war ein ganz großes Problem. Wenn wir es hier im Griff haben, hat der Wind sich gedreht, lief in eine andere Richtung, mehrfach auf den Wald zu. Kleine Flächen am Wald sind auch betroffen; im Großen und Ganzen haben wir es aber mehr mit einem Flächenbrand zu tun und weniger mit einer Waldfläche.“ Personen kamen nicht zu Schaden. Ein unbewohntes Pfandfinderlager im Wald brannte komplett ab; die Feuerwehr konnte die Flammen erst wenige Meter vor dem Ortsrand stoppen. Stefan Marx, Anwohner „Wie ich das zum ersten Mal gesehen habe, ging ich einfach davon aus, weil die Flammen so hoch waren, dass hier die Häuser, dass die alle vernichtet werden durch den Brand. Also ich denke es […]

  • Blaualgen-Plage in der Mosel

    Blaualgen-Plage in der Mosel

    Bei den heißen Temperaturen springen gerade viele Menschen in die Mosel, um sich abzukühlen. Doch das ist ziemlich gefährlich. Nicht nur wegen der Strömung im Fluss, sondern auch, weil sich dort gerade Blaualgen ausbreiten, die den Badespaß endgültig zunichtemachen. Eigentlich ist die Mosel ein echter Hingucker. Weinberge, Wälder und klares Wasser. Doch seit fünf Jahren machen der Idylle die Blaualgen zu schaffen. Seitdem treiben die grünen Schlieren fast jedes Jahr auf der Wasseroberfläche. Die Biologin Julia Kleinteich untersucht, warum die Blaualgen den Fluss befallen. Julia Kleinteich, Biologin Bundesanstalt für Gewässerkunde Koblenz „Durch die Mosel fließt im Moment unheimlich wenig Wasser und dadurch haben wir eine sehr lange Aufenthaltszeit in den einzelnen Staustufen und das gibt den Algen sehr viel Zeit zu wachsen. Und dann haben wir natürlich noch sehr hohe Temperaturen, sehr viel Sonneneinstrahlung und das sind ideale Wachstumsbedingungen gerade für die Blaualgen.“ Eigentlich sind Blaualgen keine Algen, sondern Bakterien – Cyanobakterien. Julia Kleinteich misst jeden Tag, wie sie sich ausbreiten. Aktuell liegt der Wert bei 30 Mikrogramm pro Liter. Die Grenze, bei dem das Landesamt für Umwelt vor den Blaualgen warnt, liegt schon bei 15 Mikrogramm. Julia Kleinteich, Biologin Bundesanstalt für Gewässerkunde Koblenz „Cyanobakterien sind eigentlich deswegen so problematisch, weil sie eben einerseits Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen können. Sie können auch zu Magen-Darmproblemen führen. Und im Unterschied zu anderen Algen können sie eben auch Toxine produzieren. Das sind ganz verschiedene Toxine und hier an der Mosel ist es eben speziell ein Toxin, was schädigend auf die Leber wirken kann.“ Auch für Hunde können die Bakterien bedrohlich sein. Aber nicht alle Menschen sehen in den Blaualgen eine Gefahr. Sara Nebinger „Nein, ich mache mir da drüber keine Gedanken. Ja, weil ich denke, wenn man da in die Mosel geht, dann hat man da ja auch Spaß.“ Patricia Geißler „Ja, […]

  • Sporttalk mit David Rischke

    Sporttalk mit David Rischke

    Unser Ausblick auf das Fußballwochenende Maike Dickhaus, Moderatorin: Ja, David bei der Frankfurter Eintracht ist der große Rummel ums Real-Madrid-Spiel schon wieder vorbei und morgen wartet die harte Bundesliga-Realität, oder? David Rischke, Sportreporter: Genau, und die wartet in Person, möchte man sagen, von Hertha BSC Berlin. Da spielen die Frankfurter morgen Nachmittag. Die große Frage ist aber: Wer ersetzt Filip Kostic? Der Serbe ist jetzt ja zu Juventus Turin gewechselt. Der Transfer wurde heute Nachmittag vom Verein bestätigt. Und es steht offenbar auch schon ein Neuzugang bereit. Luca Pellegrini soll von Juventus Turin zu Frankfurt wechseln. Dieser Transfer ist aber noch nicht bestätigt. Das heißt im Umkehrschluss: Morgen wird Chris Lenz wieder in der Startaufstellung der Eintracht stehen, wie schon gegen Real Madrid am Mittwoch Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Bis jetzt finde ich, dass Chris Lenz das sehr gut gemacht hat gegen Real Madrid. Man muss auch sehen, dass er sehr lang keine 90 Minuten mehr gespielt hat und war ich sehr zufrieden mit seinem Auftreten. Und deswegen wird, so viel kann ich schon mal verraten, wenn er sich gut fühlt, Chris wieder spielen auf dieser Position.“ Dickhaus: Ja, bei den Mainzern hingegen hätte der Start nicht besser laufen können. Gleich im ersten Auswärtsspiel holen die 05er den ersten Sieg. Rischke: Und das ist erstaunlich, denn wenn man an die letzte Saison denkt, wir erinnern uns da, waren die Auswärtsspiele der Mainzer die große Achillesferse der 05er. Und deswegen ist das jetzt schon mal ein richtiges Statement. Und am Sonntag kommt dann Union Berlin zum ersten Heimspiel in der Saison, da können die Mainzer da den Start vergolden. Und gute Nachrichten für den Coach Bo Svensson: Er hat fast den ganzen Kader zur Verfügung. Nur zwei Spieler fehlen, darunter der Stürmer Johnny Burkardt. Er ist immer noch nicht fit […]