Rheinland-Pfalz

  • Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall im Westerwald

    Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall im Westerwald

    Ein Frontalzusammenstoß fordert Menschenleben. Von dem Polo ist so gut wie nichts mehr übriggeblieben. Die Trümmer lassen erahnen: wer hier drinsaß, hat nicht überlebt. Zwei 19-jährige und ein 16-Jähriger verlieren vergangene Nacht ihr Leben. Gegen 20 vor 10 gestern Abend sind die drei auf der Landstraße zwischen Linkenbach und Dürrholz im Kreis Neuwied unterwegs. Dann kommt der Wagen rechts von der Fahrbahn ab. Der 19 Jahre alte Fahrer verliert die Kontrolle und gerät mit seinem Polo auf die Gegenfahrbahn – und kracht frontal in einen Ford Focus. Der Polo wird nach dem Zusammenprall auf die Wiese geschleudert. Alle drei Insassen werden so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle sterben. Auch den zweiten Wagen erwischt es heftig. Darin: zwei Erwachsene im Alter von 30 und 28 Jahren und ein siebenjähriges Kind. Sie werden schwer verletzt, die Rettungskräfte bringen sie in umliegende Krankenhäuser. Ein Gutachter soll nun klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte, der so schlimme Folgen hatte.

  • Prozess in Frankenthal: eigene Mutter getötet, Bruder schwer verletzt

    Prozess in Frankenthal: eigene Mutter getötet, Bruder schwer verletzt

    Ohne erkennbaren Anlass greift ein 29-Jähriger zu einem Küchenmesser und attackiert seinen älteren Bruder. Die Mutter der beiden geht dazwischen – und wird selbst zum Opfer. Erst als sein Bruder den Angreifer die Kellertreppe hinunterstößt, kann er die Polizei alarmieren. Als die Beamten eintreffen, sticht der Beschuldigte weiter auf seine Mutter ein und kann erst mit Schüssen gestoppt werden. In diesem Haus eskaliert die Situation: Martin C. geht auf seine Familie los, mit der er hier seit seiner Kindheit zusammenlebt. Heute muss sich der 29-Jährige vor dem Landgericht Frankenthal wegen Totschlags verantworten. An den Angriff selbst könne er sich nicht erinnern. Das Gericht kommt zu dem vorläufigen Ergebnis: Martin C. war zur Tatzeit nicht voll schuldfähig. So der Anwalt der Geschwister des Angeklagten, der heute als Nebenkläger auftritt. Alexander Klein, Vertreter der Nebenklage „Die Kammer hat den Haftbefehl heute umgewandelt nachdem vor knapp 2 Wochen das psychiatrische Vorgutachten eingegangen ist und der Sachverständige zu dem vorläufigen Ergebnis kam, dass der Angeklagte voraussichtlich im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt hat aufgrund einer psychischen Erkrankung. Da sieht das Gesetz es vor, dass der Angeklagte nicht in einer Untersuchungshaft, sondern in einer psychiatrischen Einrichtung verwahrt wird.“ Dass er große psychische Probleme hatte, war dem 29-Jährigen bewusst. Pauline Gaul, Reporterin „Der Angeklagte erzählt heute von Halluzinationen und Wahrnehmungsstörungen. Im vergangenen Jahr wird er wegen dem Verdacht auf eine schizotype Störung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und bekommt dort Medikamente verschrieben. Auch ein Termin bei einem Psychotherapeuten vereinbart er hinterher. Doch zu dem kommt es wegen seiner Tat und der Verhaftung nicht mehr.“ Bruder und Schwester des Angeklagten erscheinen heute nicht vor Gericht. Die älteren Geschwister seien durch die Tat psychisch so stark belastet, dass sie inzwischen selbst Unterstützung benötigen. Alexander Klein, Vertreter der Nebenklage „Sie haben vor allem ein Interesse daran, dass der Angeklagte nicht auf […]

  • Viele Jobs in der Automobilindustrie auf der Kippe

    Viele Jobs in der Automobilindustrie auf der Kippe

    Es geht um 225.000 Jobs in der Automobilindustrie. So viele Arbeitsplätze sind in Deutschland laut einer aktuellen Studie massiv gefährdet. Immer neue Hiobsbotschaften kommen zum Beispiel aus Hessen – mit Opel in Rüsselsheim und VW in Baunatal. Die Automobilkrise trifft Hessen schwer. Rund 42.000 Menschen arbeiten im Bundesland direkt in der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie. Hohe Energiekosten, die schwache Nachfrage nach deutschen E-Autos und günstigere Konkurrenz aus China setzen die Autokonzerne massiv unter Druck. In Rüsselsheim treibt Stellantis den Stellenabbau am Opel-Stammsitz weiter voran. Im April wurde verkündet, dass 650 weitere Ingenieursstellen im Entwicklungszentrum gestrichen werden. VW plant ganze Werke zu schließen. Im Werk Kassel-Baunatal lösen die erneuten Sparpläne des Volkswagen-Vorstands Besorgnis, Wut und Proteste aus. Carsten Büchling, Betriebsratsvorsitzender VW Baunatal, am 09.07.2026 „Die Lage ist bedauerlicherweise sehr ernst. Wir haben eine sehr große Unsicherheit in allen Belegschaften, an allen Standorten. Dass gehandelt werden muss, das stellen wir außer Frage, das ist in der ganzen deutschen Autoindustrie so. Aber es darf nicht gehandelt werden im Sinne von; Standorte werden kaputtgemacht, Arbeitsplätze werden in enormer Zahl vernichtet, die alle nie wieder zurückkehren werden.“ Und auch Zulieferer sind betroffen. Wegen der schwierigen Marktlage muss beispielsweise der Steckverbindungshersteller Erich Jaeger in Friedberg im Frühjahr Insolvenz anmelden. Und auch der Batteriehersteller BorgWarner Akasol in Darmstadt entlässt fast ein Viertel seiner Mitarbeiter am Standort. Laut des Auto-Branchenverbands VDA droht deutschlandweit der Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen bis 2035. Gegenüber dem Jahr 2019 fällt dann ein Viertel aller Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie weg. Hintergrund seien nicht mehr wettbewerbsfähige Standortbedingungen, insbesondere hohe Energiekosten, hohe Lohnkosten und hohe Steuern. Dazu viele Unsicherheiten beim Umstieg auf die E-Mobilität. Das EU-Verbrenneraus und die neuen CO2-Grenzwerte hätten die Industrie in eine Transformation gezwungen, für die sie nicht bereit gewesen sei.

  • Zweitliga-Start für den FCK und Darmstadt 98

    Zweitliga-Start für den FCK und Darmstadt 98

    Morgen  wird es für unsere beiden Teams in der 2. Fußballbundesliga wieder ernst. Beide Mannschaften starten aber mit ganz unterschiedlichen Ausgangslagen in die neue Saison. Beim 1. FC Kaiserslautern bleibt vieles beim Alten, bei Darmstadt 98 dagegen ist spielertechnisch so einiges durcheinander gewirbelt. Der Startschuss für die neue Saison – er steht kurz bevor! Zum Auftakt empfängt Darmstadt 98 am Samstag Holstein Kiel. Nach Platz fünf in der vergangenen Spielrunde, wird der Saisonstart am heimischen Bölle zeigen, wie der personelle Umbruch anläuft. Denn: Die neue Startelf weist etwa zur Hälfte Neuzugänge auf. Besonders in der Offensive muss Trainer Florian Kohfeldt sein Team neu erfinden. Denn: Mittelstürmer Isac Lidberg und die hängende Spitze Fraser Hornby wurden gewinnbringend verkauft. In der vergangenen Saison waren beide zusammen an  insgesamt 40 Toren beteiligt. Florian Kohfeldt, Trainer Darmstadt 98 „Wir wollen mit einer gewissen Stabilität in die Saison starten. Wir haben eine gewisse Demut vor dieser Saison, weil wir absolut überzeugt sind von den Spielern, die wir geholt haben. Von den Potentialen, die wir geholt haben. Aber wir natürlich auch wissen, dass wir auf den ersten Blick erstmal extrem viele offensive Scorerpunkte abgegeben haben nach der letzten Saison. Und deshalb geht es für uns um Stabilität. (…) Und schnellstmöglich wieder in der Lage zu sein, in jedem Spiel zu sagen: Wir wollen das Spiel dominieren. Was dann tabellarisch am Ende dabei rauskommt, ist für uns jetzt noch kein Thema.“ Für die Tore soll ab sofort Stürmer-Neuzugang Hojae Lee sorgen, der aus der südkoreanischen ersten Liga geholt wurde. Beendet ist die Kaderplanung aber noch nicht. Es soll noch ein weiterer Mittelstürmer kommen. Weniger Abgänge hat der 1. FC Kaiserslautern zu verzeichnen, der mit Verteidiger Luca Sirch nur eine Stammkraft abgegeben hat. Dementsprechend geht Trainer Torsten Lieberknecht mit einem Gefühl von mehr Stabilität in seine zweite Saison als Trainer […]

  • Immer mehr trockene Stellen im Rhein

    Immer mehr trockene Stellen im Rhein

    Im Rhein fließt so wenig Wasser wie fast noch nie. An mehreren Pegeln wurden gestern Rekord-Tiefststände erreicht – und auch heute sind die Pegel nur minimal gestiegen. Schiffe können kaum noch Fracht beladen, stattdessen müssen Güter über die Straße oder Schiene transportiert werden. Und nicht nur in der Wirtschaft sind die Auswirkungen des Niedrigwassers deutlich spürbar. Trockener Boden statt kühles Nass. Der Eicher See, direkt am Rhein zwischen Mainz und Worms gelegen. Normalerweise verbringen hier viele ihre Freizeit, fahren mit dem Boot raus. Doch statt auf Wasser treffen die Propeller hier nur auf Sand. Es sei der niedrigste Wasserstand aller Zeiten. Stefan Schaaf, Vorstand Eicher See Gemeinschaft „Ein Freizeitgebet ist ja dafür da, um letztendlich seine Freizeit zu verbringen, das ist natürlich nur eingeschränkt möglich, aber das kann man noch verschmerzen. Das größere Problem sind tatsächlich die Schäden, die wir haben an den Steg-Anlagen, weil die nicht dafür gemacht sind, dass die auf dem Boden aufliegen, das Eigengewicht teilweise nicht tragen, in den Schlick, in den Schlamm einsinken.“ Auch den Booten schadet das Liegen auf Dauer. Der Eicher See ist direkt mit dem Rhein verbunden. Und der enthält praktisch nur noch in der Fahrrinne Wasser. Stefan Schaaf, Vorstand Eicher See Gemeinschaft „Wir hatten 2024 im Juni hier ein massives Hochwasser mit größenordnungsmäßig einem Pegel 7 Meter, jetzt haben wir einen Pegel von Minus 2, zwei Jahre später, das ist schon eine deutliche Differenz, das sind Wetterextreme.“ Im Laufe des Tages ist der Rheinpegel in Worms wieder auf 8 cm gestiegen. Im Stadtteil Rheindürkheim hat das Niedrigwasser die sogenannten Hungersteine freigelegt. Wenn Schiffe nicht mehr fahren konnten, hatte das früher oft eine schlechte Versorgung und Hunger zur Folge. Seit 1857 werden immer wieder neue Steine dazu gelegt, wenn der Rheinpegel erneut so weit absinkt. Volker Schleep „Es ist bekannt ja, dass das Auftauchen […]

  • Im Gespräch: RLP-Hafenchef Alexander Voigt

    Im Gespräch: RLP-Hafenchef Alexander Voigt

    Das Niedrigwasser ist aktuell das große Thema bei uns in Rheinland-Pfalz. Eva Dieterle spricht darüber mit dem Geschäftsführer der „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“. Eva Dieterle, Moderatorin: Guten Tag! Alexander Voigt, Geschäftsführer „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“: Guten Tag. Dieterle: Herr Voigt, direkt gefragt: Das extreme Niedrigwasser im Lande, welchen Einfluss hat das konkret auf die Häfen in Rheinland-Pfalz, wie ist die Lage? Voigt: Ja, natürlich ist es kein Geheimnis, dass die Lage insgesamt angespannt ist. Auch wenn der Referenzpegel aktuell wieder leicht steigt, ist mit Sicherheit keine Entspannung in Aussicht. Die Bundeswasserstraße Rhein transportiert zwischen Basel und den Seehäfen rund 280 Millionen Tonnen Güter pro Jahr. Und das zeigt einfach die Dimension. Wenn diese wichtige Verkehrsachse nur eingeschränkt nutzbar ist, hat das natürlich Auswirkungen auf die Wirtschaft und auch auf die Versorgung der angeschlossenen Regionen.Da spielen wir natürlich hier auch am Standort in Ludwigshafen und anderen Hafenstandorten in Rheinland-Pfalz in dem Sinne, dass einfach die Gütermengen zurzeit etwas abnehmen. Dieterle: Was wäre aus ihrer Sicht denn jetzt die beste Lösung für das Problem Niedrigwasser. Was schlagen Sie vor? Voigt: Sicher gibt es Lösungen. Zunächst mal ist die ganze Logistikbranche bekannt dafür, dass sie äußerst flexibel und spontan auf Engpässe und Schwierigkeiten reagieren kann. Das ist auch hier der Fall. Es gibt noch andere Verkehrsträger. Die Schiene, für deren Verbindung ja auch immer der Hafen steht, als Verbindung der Verkehrsträger Schiff, Schiene und Straße. Und daneben gibt es eben auch langfristige Programme und Initiativen zur Fahrrinnenvertiefung des Rheins. Darüber wird ja auch heute auf Bundes- und Länderebene gesprochen. Und nicht zuletzt gibt es auch Konzepte und auch Förderprogramme zur Modernisierung der Binnenschifffahrt, also der Schiffe insgesamt, die sich dann zunehmend auch an Niedrigwasser phasentechnisch und bauartbedingt anpassen können. Dieterle: …sagt Alexander Voigt, der Geschäftsführer der „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“. Vielen Dank für dieses Gespräch! Voigt: Vielen […]

  • Was bringt das neue Schuljahr?

    Was bringt das neue Schuljahr?

    Nur noch vier Tage, dann geht bei uns die Schule wieder los. Mit Ute Eiling-Hütig steht seit Mai das erste mal seit 1991 wieder eine CDU-Politikerin an der Spitze des Rheinland-Pfälzischen Bildungsministeriums und die neue Ministerin hat heute ihre Pläne für das kommende Schuljahr vorgestellt. Am Montag werden sie wieder überall in Rheinland-Pfalz zu sehen sein: die bunten Schultüten von rund 40.000 Erstklässlern. Unterrichtet werden sie und alle anderen Klassenstufen von so vielen Lehrkräften wie nie zuvor. Mehr als 45.500 verbeamtete Lehrkräfte beschäftigt das Land im kommenden Schuljahr. Der Informatikunterricht soll weiter ausgeweitet werden, so berichtet es Ute Eiling-Hütig heute im Bildungsministerium. Gleichzeitig soll ein teilweises Handyverbot noch innerhalb dieses Schuljahres in Kraft treten. Ute Eiling-Hütig (CDU), Bildungsministerin RLP „Deshalb werden wir die private Nutzung digitaler Endgeräte – ich betone, die private Nutzung digitaler Endgeräte – für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Klasse 10 während der gesamten Schulbesuchszeit, inklusive Pausen und Ganztagsangebots, grundsätzlich untersagen. Mitgeführte Geräte müssen ausgeschaltet und nicht sichtbar verwahrt sein.“ Das im Wahlkampf geforderte, verpflichtende letzte Kita-Jahr konnte die Ministerin noch nicht ankündigen. Sie will Kinder eineinhalb Jahre vor Schulbeginn auf ihre Deutschkenntnisse prüfen lassen, denn nur so könne man Kinder gezielt fördern, deren Eltern sie nicht zu den entsprechenden schulvorbereitenden Angeboten brächten. Ute Eiling-Hütig (CDU), Bildungsministerin RLP „Nicht in die Kita, nicht in die Feriensprachkurse, nicht ins LIF, also lernen in den Ferien, und da müssen wir eben ansetzen. Das ist für mich der Punkt mit den Sprachstandserhebungen eineinhalb Jahre vorher, also vor Schulbeginn, dass ich eben auch genau diese Familien abgreife, denn das sind dann oft die Kinder, die in der ersten Klasse dann gar nicht mitkommen.“ Außerdem wolle man den Ablauf von KLassenarbeiten und Testaten überarbeiten, um den Veränderungen durch die Verfügbarkeit von Künstlicher Intelligenz entgegenzuwirken. Viele Ankündigungen und noch wenig handfestes also von der neuen Bildungsministerin – […]

  • Start-Up hilft Unternehmen bei Optimierung des Energieverbrauchs

    Start-Up hilft Unternehmen bei Optimierung des Energieverbrauchs

    Energiekrise in Deutschland – das heisst: Strom sparen und damit Kosten senken. Und das ist nicht nur in Privathaushalten angesagt, sondern vor allem bei Unternehmen mit hohem Energiebedarf. Sie müssen ihren Energieverbrauch langfristig optimieren. Das Start-Up aimpera aus Trier hat eine KI entwickelt, die Firmen genau dabei hilft. Das Solarkraft-Unternehmen Schönergie aus Föhren nutzt die Software bereits. Oben produzieren die PV-Anlagen Strom, unten verbraucht der Fuhrpark von Schönergie ihn wieder. Wenn das Unternehmen seine Stromerzeugung und den Verbrauch zeitlich perfekt abstimmt, dann spart es Kosten. Dabei hilft ihm die KI von aimpera. Felix Theusch, Gründer von aimpera „Wir nutzen sehr stark Daten, die in so einem Kontext wie hier anfallen. Eine PV-Anlage generiert verschiedene Datenströme, die wir nutzen. Das heißt, ich kann in den Daten ablesen, wie stark reagiert eine Anlage beispielsweise auf die solare Einstrahlung. Und genau diese Daten, die auch beispielsweise im Kontext der E-Mobilität anfallen. Das heißt, wir erkennen, wann wird an diesem Standort wie viel Energie verbrauchsseitig beispielsweise in Wärmepumpen, in Ladeinfrastruktur, aber auch in PC-Systemen etc benötigt. Und das nutzen wir dann, um Prognosen in die Zukunft zu machen.“ Normalerweise werden E-Autos morgens voll geladen, wenn sie an die Ladesäule gesteckt werden. Eigentlich sei es aber besser, sie erst mittags zu laden, wenn die PV-Anlagen den meisten Strom erzeugen. Mit den Prognosen von Aimpera weiß Schönergie genau, wann der günstigste Zeitpunkt zum Laden ist. Damit so wenig externer Strom wie möglich zugekauft werden muss. Volker Schöller, CTO Schönergie „Sodass wir von aimpera Fahrpläne bekommen, mit denen wir wissen, wie zum Beispiel morgen die Wetterlage sein wird und wie morgen die Stromerzeugung auf meinem Standort aber auch im kompletten deutschen Netz erfolgen wird. Und wenn ich dann nachher hingehen kann und sagen, hey, ich warte jetzt mit meinem Einkauf von Energie bis der Strom günstig genug ist, weil […]

  • Was sich im ausgetrockneten Rheinbett alles findet

    Was sich im ausgetrockneten Rheinbett alles findet

    Niedrigwasser – was für die Schifffahrt und die Tierwelt eine große Belastung ist, ist für andere ein Glücksfall. Denn an den ausgetrockneten Ufern kommen uralte Schätze zum ersten Mal seit Jahrhunderten wieder ans Licht. Christian Ganser wartet auf den richtigen Ton. Wenn der Metalldetektor anschlägt, kommt die Hacke ins Spiel und schließlich zieht er ein Stück Metall aus dem Schlamm, das fast 2000 Jahre lang hier geschlummert hat. Christian Ganser, Sondengänger „Das hier ist jetzt ein typischer gewickelter Netzsenker aus Blei. Das heißt, ein Bleiblech, das gewickelt wurde und dann am Rand eines Fischernetzes befestigt wurde, um das zu beschweren. Und diese Netzsenker, die sind typisch römisch. Also wir haben hier einen Fund, der wahrscheinlich 1.800 bis 2.000 Jahre alt ist.“ Meterweit hat sich der Rhein inzwischen zurückgezogen. Wo er genau sucht, will der erfahrene Sondengänger nicht verraten. Er fürchtet um sein ergiebiges Revier. Christian Ganser, Sondengänger „Der Rhein gilt ja als Lebensader, das ist ja so eine Weisheit, und die Menschen haben hier übergesetzt, die haben hier gehandelt, die haben hier gearbeitet, die haben hier auch gekämpft und genau diese Relikte findet man. Also hier war zum Beispiel auch ein Gefechtsfeld im Dreißigjährigen Krieg, hier haben die Römer übergesetzt, das ist auch bekannt, und die haben allerhand verloren.“ Und genau diese Relikte findet Christian Ganser hier immer wieder. Pfeilspitzen aus der Bronzezeit, Münzen, die römische Soldaten hier verloren haben. Und – ein Highlight in seiner Sammlung – eine Gewandschnalle, eine sogenannte Fibel, aus dem dritten Jahrhundert, gefertigt aus purem Silber. Darauf ist der Name des Besitzers geprägt: Sapricius. Christian Ganser, Sondengänger „Man fragt sich natürlich: Wie wurde die verloren? Die war auch mitten im Rheinbett, also auch in einer Phase, in der es sehr trocken war. Ist der Mantel mit der Fibel ins Wasser gefallen? Ist Sapricius selbst ins Wasser […]

  • Hohe Sozialausgaben in Städten und Gemeinden

    Hohe Sozialausgaben in Städten und Gemeinden

    Das ist mal ein Rekord, den niemand braucht. Die Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz gehören zu den am höchsten verschuldeten in ganz Deutschland. Um genau zu sein: Die Sozialausgaben sprengen die Haushalte. Der Bund bestellt, zahlt aber nicht die ganze Rechnung. 1,3 Milliarden Euro. Das ist Rekord. 2025 war das Defizit der Kommunen in Rheinland-Pfalz so hoch, wie noch nie in der Geschichte des Landes. Der Schuldenberg der Kommunen ist inzwischen auf rund 11 Milliarden Euro gewachsen. Für Städte und Gemeinden ist das ganz konkret spürbar. Lisa Diener – Direktorin Städtetag RLP „Wir merken das daran, dass Investitionen zurückgestellt werden, dass wir diskutieren, ob Bäder oder Büchereien kürzere Öffnungszeiten haben oder sogar ganz schließen. Wir verzeichnen jedes Jahr neue Rekorddefizite und wir sehen auch leider kein Ende.“ Das Problem: Bund und Land übertragen den Kommunen immer mehr Aufgaben, die sie mitbezahlen müssen. Vor allem im Sozialbereich: Die kommunalen Ausgaben für Sozialleistungen wie Kinder- und Jugendhilfe oder Pflege sind bundesweit regelrecht explodiert – von 35 Milliarden Euro 2005 auf mehr als 90 Milliarden Euro. Die früherer Landesregierung reagierte mit Geldspritzen: Im vergangenen und in diesem Jahr unterstützte sie die Kommunen mit jeweils 300 Millionen Euro aus den Rücklagen des Landes. Eine dauerhafte Lösung ist das nicht. Lisa Diener – Direktorin Städtetag RLP „Einmal Programme helfen nicht. Wir brauchen eine strukturelle, also eine auf Dauer angelegte neue Finanzierung der kommunalen Aufgaben. Die Aufgaben, die von Bund und Land übertragen worden sind, müssen vollständig finanziert werden und dann bleibt auch wieder Puffer, damit die eigentlichen kommunalen Aufgaben umgesetzt werden können.“ Die neue Landesregierung aus CDU und SPD verspricht im Koalitionsvertrag: mehr Geld für die Kommunen. Eine Reform könnte aber noch bis 2028 dauern. Die Kommunen erwarten allerdings eine schnellere Hilfe. Lisa Diener – Direktorin Städtetag RLP „Unser Kommunalminister hat sich als Anwalt der […]

  • Zu Gast im Studio: Sven Teuber (SPD), Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur

    Zu Gast im Studio: Sven Teuber (SPD), Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur

    Markus Appelmann spricht mit dem SPD-Politiker über die finanziellen Schwierigkeiten der Kommunen und die Probleme beim Wohnungsbau. Markus Appelmann, Moderator: Eine Mammutaufgabe für den neuen Kommunalminister in Rheinland-Pfalz. Sven Teuber, herzlich willkommen! Sven Teuber (SPD), Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur Vielen Dank für die Einladung, Herr Appelmann. Appelmann: Herr Teuber, wir haben gerade eben gehört, in den Kommunen ist kaum noch Geld da, um das Schwimmbad zu sanieren. Kulturveranstaltungen müssen abgesagt werden. Wie können Sie als Landesregierung den Kommunen helfen? Teuber: Ja, also ich habe das gehört, was Lisa Diener vom Städtetag sagete, und wir sind ja auch im ständigen Austausch. Und das Thema Investition ist tatsächlich eines, was Infrastruktur voranbringen muss. Und da muss man tatsächlich sagen, es ist gut, dass Bund und Länder mit den Sondervermögen und dem Rheinland-PfalzPlan fünfeinhalb Milliarden Euro in Rheinland-Pfalz in die Infrastruktur auch investieren wird in den nächsten Jahren. Und das ist eine konkrete Hilfe, weil das sind gute Schulden. Und die Nöte sind eben auf den Kontoauszügen in den Rathäusern jeden Tag sichtbar und wir können sie nur lindern, wenn wir in Infrastruktur investieren, um den Unterhalt auch wieder auch preiswerter zu machen. Appelmann: Sie wollen den Bund auch mehr in die Verantwortung nehmen. Jetzt sagt der Bund aber: “Wir müssen auch sparen.” Oder haben Sie da einen besonderen Draht zu Ihrem SPD-Freund, zu Bundesfinanzminister Lars Klingbeil? Teuber: Na ja, erst mal muss ich sagen, hätte ich mir schon gewünscht, dass der Bund bei der Altschuldenregelung mehr liefert, als er das jetzt tut. Wir haben als ehemalige Landesregierung 3 Milliarden € in die Altschuldenlösung nur in Rheinland-Pfalz gegeben. Der Bund bringt uns rund 50 Millionen € für Rheinland-Pfalz. Das sieht man schon: Die Proportionen passen nicht. Was ich gut finde, wo wir uns auch mit dem Ministerpräsidenten dann ja auch bei der […]

  • Innovation: Recyclebare Weinflaschen mit Glaskern

    Innovation: Recyclebare Weinflaschen mit Glaskern

    Die Weinindustrie in Deutschland steckt seit Jahren in der Krise. Die Deutschen kaufen immer weniger Wein und auch der Export leidet unter den hohen Zöllen der USA. Die Winzer müssen also sparen und genau an dieser Stelle will ein Start-up aus Rheinland-Pfalz die entscheidende Rolle spielen. Janina und Jörg Krick haben alle Hände voll zu tun. Ihre neuartigen Weinflaschen sind begehrt und müssen für die Auslieferung vorbereitet werden. Janina Krick, Gründerin „Wir haben eine neue Weinflasche entwickelt, und zwar eine Weinflasche aus 100% recyceltem Material. Die kann in jedem Pfandautomaten zurückgegeben werden und wir arbeiten hier mit Winzern zusammen. Die Flasche wird auch wieder zu 100% in den Kreislauf zurückgeführt und im Inneren tragen wir durch ein Hightech-Verfahren innen eine Glasbarriere auf. Diese Glasbarriere ist eine Barriere und die schützt den Wein vor äußeren Einflüssen und bewahrt die Qualität und somit bleibt der Wein genauso lange haltbar wie in einer normalen Glasweinflasche.“ Mit ihrer „Kunststofflasche mit Glaskern“ wollen die Gründer die heimischen Winzer unterstützen, die seit geraumer Zeit unter sinkenden Absatzzahlen leiden. Ihre Flasche ist nicht nur günstiger in der Produktion und recyclebar, sie hat auch eine deutlich bessere Co2-Bilanz als Glasflaschen. Auch Winzer Kristof Laubenstein aus Grolsheim hat sich dafür entschieden, einen Teil seines Weines zukünftig in den Flaschen der Gründer abzufüllen. Besonders angetan ist er vom Gewicht und der Bruchsicherheit der Flaschen. Kristof Laubenstein, Winzer aus Grolsheim: „Wir fahren sehr viel mit dem LKW weg. Das heißt, wir transportieren sehr viele Flaschen durch ganz Deutschland zu Privatkunden und ein geringeres Gewicht bedeutet einen geringeren Spritverbrauch und letztendlich durch das ganze Fahren und Hubbeln auf der Autobahn oder Landstraße gehen auch öfter mal Flaschen kaputt und das wäre damit gelöst.“ Ob sich die neuartige Flasche in einer doch eher konservativen Weinbranche durchsetzen wird, darauf ist auch der Winzer gespannt. Kristof […]

  • Diskussion über Rentenreform

    Diskussion über Rentenreform

    Und mal wieder wird über die Rente diskutiert! Die schwarz-rote Bundesregierung hatte im Juni beschlossen, alle Vorschläge der Rentenkommission umzusetzen. Dazu gehört auch das Aus der Rente mit 63. Doch jetzt fordern immer mehr CDU- und SPD-Politiker die abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren zu erhalten. Nach über vier Jahrzehnten Arbeit ist der Ruhestand zum Greifen nah – eigentlich – hätte die Politik nicht andere Pläne. Sparpläne. Im Juni waren sich Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas von der SPD einig: Damit die Rentenbeiträge nicht zu stark steigen, müssen alle 33 Vorschläge der Rentenkommission umgesetzt werden. Das Reformpaket sei ein Gesamtkunstwerk, bei dem es kein Rosinenpicken geben dürfe. Es sieht unter anderem vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Denn DIE kostet die Rentenversicherung jährlich rund 13 Milliarden Euro. Nur noch Arbeitnehmer mit großen gesundheitlichen Problemen, sollen künftig vorzeitig ihre volle Rente erhalten können. Doch gegen diese Sparmaßnahme wächst jetzt der Widerstand. So fordern die CDU-Ministerpräsidenten Mario Vogt aus Thüringen, Michael Kretschmer aus Sachsen und Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt, die Rente mit 63 zu erhalten. Denn im Osten des Landes stehen drei Landtagswahlen vor der Tür. Unterstützung erhalten Sie sie von der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger von der SPD. Und auch in Rheinland-Pfalz halten der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Alexander Schweitzer und die Arbeits- und Sozialministerin Sabie Bätzing-Lichtenthäler die Rente mit 63 weiterhin für richtig und gerecht. Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Landesvorsitzende RLP „Ich finde, gerade dieser Punkt, wer lange Jahre, 45 Jahre lang gearbeitet hat, körperlich gearbeitet hat, da muss es Möglichkeiten geben, auch weiterhin abschlagsfrei nach dieser Zeit in Rente zu gehen. Und ich finde, das gehört auch in diesen Diskussionsprozess hinein, man muss das schön miteinander abwägen und natürlich wird es trotzdem auch Reformschritte geben, aber an dieser Stelle halte ich eine Abgrenzung nicht für […]

  • Geplante Hängeseilbrücke stößt auf Widerstand

    Geplante Hängeseilbrücke stößt auf Widerstand

    Ein Investor plant in Boppard eine Hängeseilbrücke zu bauen, um den Tourismus um eine Attraktion reicher zu machen. Doch gegen den Eingriff in die Natur gibt es auch Widerspruch. Wir haben mit den Menschen vor Ort gesprochen. Gut 300 Meter lang soll sie werden und sich mit Stahlseilen hier übers Ewigbachtal bei Boppard erstrecken. Die geplante Hängebrücke – von der laut dem Projektleiter das gesamte Mittelrheintal profitieren soll. Roland Haag Projektleiter Hängeseilbrücke „Ja, bringen soll’s einfach Touristen in die Region und eine Attraktion für Menschen, die sonst nur im Hochgebirge so eine Hängebrücke erleben können. Der Vorteil ist einfach, dass die Menschen diese Region wieder schätzen, den Rhein diese Region und dass hier Wertschöpfung da ist.“ Wertschöpfung schafft die Firma Eberhardt aus Baden-Württemberg, die hinter dem Projekt steckt, normalerweise im Stahlbau. Touristische Hängebrücken sind ein weiterer Geschäftszweig, so wie hier im Schwarzwald. Boppard wäre bereits die vierte Brücke des Unternehmens. Doch kein Großprojekt ohne Gegenwind. Christoph Winkler, direkter Anwohner und Restauranteigentümer hat Bedenken. Von der Hängebrücke würde aus seiner Sicht für Boppard selbst nicht viel hängen bleiben. Christoph Winkler, Anwohner und Restauranteigentümer „Die Folgekosten, die aber dann kommen für die Stadt eben Parkraum zu schaffen. Verkehrsplanung und und und. Was passiert hier oben? Müllbeseitigung, Toilettenanlagen, ist alles nicht geregelt, Wasser ist nicht hier. Dieser Massentourismus, der dann zumindest mal in der Saison entsteht, der wird Boppard grundlegend verändern.“ Winkler rechnet mit dreimal so vielen Besuchern als die Brückenplaner selbst. Diese hoffen auf 100.000 Touristen jährlich, die etwa 10 Euro Eintritt zahlen sollen. Die Geierlaybrücke im Hunsrück dagegen verzeichnet weit mehr Besucher bei kostenlosem Eintritt. Roland Haag Projektleiter Hängeseilbrücke „Die Geierlay wurde von EU-Mitteln finanziert, wir sind Privatunternehmen, wir finanzieren das komplett aus unserem Geldbeutel.“ Rund sechs Millionen Euro will die Eberhardt-Gruppe in Boppard investieren. Auch die Stadt hofft auf mehr Gäste. Hans […]

  • Vor dem Liga-Start: Der 1. FC Kaiserslautern im Teamcheck

    Vor dem Liga-Start: Der 1. FC Kaiserslautern im Teamcheck

    Am Wochenende meldet sich die zweite Bundesliga zurück aus der Sommerpause. In dieser Saison will auch der 1. FC Kaiserslautern wieder oben mitmischen. Nach einer intensiven Vorbereitung und einer gelungenen Generalprobe haben wir für Sie jetzt die Roten Teufel in unserem großen 17:30 Sat.1 live-Teamcheck. Der FCK dürfte auch in dieser Saison für jede Überraschung gut sein. Nach einer wechselhaften vergangenen Spielzeit, die auf dem sechsten Tabellenplatz endete, liegt der Fokus in dieser Saison auf Konstanz. Mannschaft Auf ihm ruhen derzeit die größten Hoffnungen im Angriff: Naatan Skyttä zählte zuletzt zu den wichtigsten Leistungsträgern der Roten Teufel. Trotz zwischenzeitlicher Wechselgerüchte in Richtung Erster Liga stehen die Zeichen momentan auf Verbleib. Mit sieben Neuzugängen hat der FCK seinen Kader kräftig umgebaut und setzt auf Verjüngung. Mit Erencan Yardımcı haben die Pfälzer eines der spannendsten Nachwuchstalente verpflichtet. Mit Innenverteidiger Kelven Frees von Erstligist Hoffenheim verstärken die Roten Teufel die Abwehr. Der 2,02m große Innenverteidiger soll durch seine körperliche Präsenz und Kopfballstärke überzeugen. Einer ist auf  jeden Fall gesetzt: Kapitän Marlon Ritter. Der 31-Jährige geht in seine siebte Saison beim FCK. Schnell will er die vielen Neuzugänge integrieren. Marlon Ritter, Kapitän 1. FC Kaiserslautern „Wenn ich das mit meiner Jugend vergleiche, da sind die älteren Spieler doch schon ein bisschen netter als zu meiner Zeit damals, deswegen glaube ich ist es nicht schwer sich schnell wohlzufühlen. Hier ticken die Uhren noch ein bisschen anders als in anderen Vereinen. Es ist alles ein bisschen emotionaler und ich glaub darauf müssen wir auch die neuen Spieler vorbereiten.“ Viel Erfahrung trifft auf junge Talente. Für den Cheftrainer bedeutet das: die Qual der Wahl. Trainer Trotz zwischenzeitlicher Kritik setzen die Verantwortlichen weiter auf Torsten Lieberknecht. Der Trainer steht für eine intensive Spielweise, viel Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Wir waren in der letzten Saison schon die Mannschaft, die teilweise Benchmarks gesetzt hat was das […]