Gesundheit

  • Faeser besucht die Kreisklinik Groß-Gerau

    Faeser besucht die Kreisklinik Groß-Gerau

    Auch In Hessen fehlen Fachkräfte, außerdem gibt es einen Hausarzt- und Pflegekraftmangel. Die Folge: Manche Krankenhäuser werden geschlossen oder und der Weg des Patienten zu einer benötigten Behandlung dauert länger. Die Kreisklinik in Groß-Gerau ist hingegen ein positives Beispiel für eine gut laufende Versorgung. Die hessische SPD Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl Nancy Faeser hat ihr heute einen Besuch abgestattet. Noch vor vier Jahren steckte die Kreisklinik Groß-Gerau in einem Insolvenzverfahren. Heute stellt die Klinikleitung der Bundesinnenministerin Nancy Faeser voller Stolz ihren neuen MRT vor. Dieser Magnetresonanztomograph ist einzigartig in Europa und soll für Patienten eine angenehmere Behandlung ermöglichen. Prof. Erika Raab, Geschäftsführung Kreisklinik Groß-Gerau „Wir haben ganz oft bemerkt, dass wir Patienten hatten, bei denen die Untersuchungen nicht durchgeführt werden konnten. Demenzkranke Patienten, adipöse Patienten, Kinder mit einem Handicap. Wir haben Patienten, die Platzangst haben und dann war die Frage: Wie können wir die Untersuchung gewährleisten und diese Abbruchquoten nicht haben.“ Statt in einer Röhre, werden die Patienten in einem offenen Gerät untersucht. Nancy Faeser ist beeindruckt. Aber nicht nur von dem MRT, sondern von der gesamten Klinik. Nancy Faeser, (SPD). Landesvorsitzende Hessen „Ich bin eine, die immer von dem Gedanken gekommen ist, dass man Krankenhäuser auch als öffentliche Daseinsvorsorge, als Aufgabe der öffentlichen Hand sieht. Dass die Menschen erreichbar auch eine Gesundheitsvorsorge vor Ort haben – und möglichst ein Krankenhaus mit Maximalversorgung. Und das man dann hier ein qualitativ so hochwertiges Krankenhaus erlebt als ein Kreisklinikum, ist wirklich eine Besonderheit.“ In einem Gespräch mit der Geschäftsführung und Ärzten der Klinik und mit Kreispolitikern, tauscht sich die hessische SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl über die Probleme im Gesundheitswesen aus. Auf dem Themenzettel stehen unter anderem die neue Krankenhausreform und die ökonomischen Probleme von Krankenhäusern, aber auch der Ärztemangel. Prof. Erika Raab, Geschäftsführung Kreisklinik Groß-Gerau „Wir sind ja in einer […]

  • Digitaloffensive in der Pflege

    Digitaloffensive in der Pflege

    Man sollte meinen, im Jahr 2023 seien Computer, Smartphones und digitale Kommunikation keine Fremdwörter mehr. Aber – wie so oft, wenn es um Digitalisierung geht – sind eine entsprechende Ausstattung und der Umgang damit, alles andere als selbstverständlich. Handlungsbedarf gibt es zum Beispiel im Bereich der Pflege. Deshalb hat die rheinland-pfälzische Landesregierung eine Studie in Auftrag gegeben, die digitale Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen soll. Die direkte Beschäftigung mit alten oder kranken Menschen, sei es Körperpflege, Unterhaltung oder die Versorgung mit Essen – diese Bilder haben wohl die meisten im Kopf, wenn es um die Pflege geht. Aber es gehört so viel mehr dazu. Dienstplanerstellung, Dokumentation, fachliche Absprachen – all das kostet viel Zeit. Es gilt die Arbeitsabläufe zu optimieren, zu digitalisieren. Aber noch lange nicht alle Einrichtungen haben den Übergang von analog zu digital gemeistert. Das zeigen die Ergebnisse der deutschlandweit ersten Standortanalyse zur Digitalisierung in der Pflege. Die Forscher haben Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Pflegeschulen befragt, inwiefern sie mit digitalen Geräten ausgestattet sind und wie kompetent ihre Mitarbeiter damit umgehen. Demnach gebe es gerade im Bereich der Anwendung von Spezialsoftware und dem Umgang mit Datenschutz noch Nachholbedarf. Prof. Dr. Frank Weidner, Pflegeforscher DIP GmbH „Wir wissen, dass vielen der Einrichtungsleitungen Überblickswissen fehlt. Die wissen einfach gar nicht, was gibt es überhaupt alles. Und deswegen muss man da auch nachhelfen, man muss was anbieten, man muss überhaupt einen Überblick herstellen.“ Diesen Anstoß nimmt der zuständige Minister gerne entgegen. Unter Beachtung der Studienergebnisse möchte er eine digitale Bildungsoffensive im Bereich der Pflege starten. Alexander Schweitzer, SPD, Arbeits- und Digitalisierungsminister Rheinland-Pfalz „Es geht darum, Messengedienste, Kommunikation zwischen Berufsangehörigen, zwischen Angehörigen von zu Pflegenden so zu verkürzen und zu digitalisieren, dass ein bisschen mehr Zeit bleibt, für das Eigentliche, nämlich die tatsächliche Pflege. Das wollen wir mit Digitalisierung unterstützen. Digitalisierung wird nicht alle Probleme in […]

  • Aufruf zur Sozialwahl

    Aufruf zur Sozialwahl

    Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen auch ihre Wahlunterlagen für die Sozialwahl im Briefkasten gehabt. In Rheinland-Pfalz dürfen knapp zweieinhalb Millionen Menschen ihr Kreuzchen setzen. Doch nur die wenigsten wissen, was genau sie da eigentlich wählen. In Mainz wurde heute im Ministerium für Soziales darüber aufgeklärt. Briefe wie diese werden aktuell in ganz Deutschland zugestellt. Die Sozialwahl 2023 ist in vollem Gange. Eine wichtige Wahl für das Gesundheits- und Rentensystem. Fedor Ruhose, SPD, Staatssekretär Sozialministerium Rheinland-Pfalz „Die Sozialwahl ist die drittgrößte Wahl in Deutschland. Nach der Bundestagswahl und der Europawahl sind viele Menschen jetzt aufgerufen, ihre Rechte wahrzunehmen und die Vertreterversammlung in den Sozialversicherungen zu wählen. Damit können sie mit ihrer Stimme entsprechend Einfluss nehmen auf Versicherungsleistungen und auf Entscheidungen der Krankenkasse und der Rentenversicherung.“ Konkret können die Stimmberechtigten über die Zusammensetzung der Sozialparlamente entscheiden. Also die Verwaltungsräte der Krankenkassen und die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung. Und das für die nächsten sechs Jahre. In diesen Parlamenten werden wichtige Entscheidungen für Kranken- und Rentenversicherungen getroffen. Ulrike Elsner, Verband der Ersatzkassen „In der Krankenversicherung werden 300 Milliarden Euro in diesem Jahr ausgegeben. Und es geht darum, wie die digitale Krankenakte – die Patientenakte – jetzt schnell vorankommt. Und es geht eben auch darum, gute Angebote auch in der Prävention für die Versicherten zu haben. Das sind Beispiele, wo die gewählten Vertreter und Vertreterinnen tatsächlich ihren Einfluss geltend machen.“ Zur Wahl stehen keine Parteien, sondern Listen mit ehrenamtlichen Kandidaten, die ebenfalls bei der Deutschen Rentenversicherung oder bei einer Krankenkasse versichert sind. Als Versicherte sollen sie die Interessen der Bürger vertreten. Eigentlich eine wichtige Sache. Doch die Wahlbeteiligung bei der Sozialwahl ist traditionell eher gering. Doris Barnett, Stellvertretende Bundeswahlleiterin Sozialwahl „Ich hoffe, dass wir dieses Mal eine höhere Wahlbeteiligung haben wie letztes Mal. Letztes Mal waren es gerade einmal um die 30 Prozent. […]

  • Mainzer Uniklinik fehlen Fachkräfte

    Mainzer Uniklinik fehlen Fachkräfte

    Die Corona-Pandemie ist vorbei und auch die Zeit der Grippe ist so langsam ausgestanden. Man sollte meinen, in den Arztpraxen und Kliniken kehrt jetzt etwas Ruhe ein. Doch dem ist nicht so. Den Einrichtungen fehlt Personal und das bedeutet für Patienten: schon wieder werden Operationen verschoben. Darüber spricht Markus Appelmann mit dem Chef des größten rheinland-pfälzischen Krankenhauses, der Mainzer Universitätsmedizin. Die Zeiten waren schon rosiger an der Mainzer Universitätsmedizin. Es fehlen bis zu 100 Pflegekräfte. Vorstandschef Norbert Pfeiffer wirbt zwar damit, die besten Tarife der Region zu zahlen – Mitarbeiter erhalten nach einem Jahr einen monatlichen Treuebonus von 300 Euro, die Dienstpläne werden so flexibel wie möglich gestaltet -, aber trotzdem: Es fehlt Personal. Das liegt auch daran, dass die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung aktualisiert wurde. Ein sperriger Begriff, der meint: Eine Pflegekraft muss sich heute um weniger Patienten kümmern als früher. Der Vorteil: Die Pfleger werden entlastet. Der Nachteil: Um die gleiche Anzahl an Patienten zu versorgen, braucht die Unimedizin mehr Pfleger. Da diese aber fehlen, sieht sich die Klinikleitung gezwungen, das Behandlungsangebot einzuschränken. Planbare stationäre Behandlungen und Operationen werden verschoben. Wer sich hier also beispielsweise ein neues Hüft- oder Kniegelenk einsetzen lassen will, braucht Geduld. Akute Knochenbrüche werden aber operiert oder wer zum Beispiel wegen Krebs behandelt wird, muss nicht warten. Auch Notfälle werden weiter versorgt, garantiert die Unimedizin. Viele Patienten müssen aber lange Wartezeiten in Kauf nehmen, in denen ihr Leiden zumindest auch nicht besser werden dürfte. Für die Mainzer Unimedizin bedeutet das Aufschieben von Operationen auch finanzielle Einbußen, denn gerade diese bringen gutes Geld. Wie lange Norbert Pfeiffer Behandlungen aufschieben muss, kann er noch nicht absehen. Klar ist aber: Die jetzige Situation, sie kann für alle Beteiligten nur eine Notlösung sein. ——————————- Markus Appelmann, Moderator: Darüber sprechen wir jetzt mit Professor Norbert Pfeiffer, dem Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin in Mainz. […]

  • Indische Pflegekräfte in Wiesbaden

    Indische Pflegekräfte in Wiesbaden

    Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, holen viele Unternehmen Fachkräfte aus dem Ausland. Doch immer wieder gibt es Schwierigkeiten – bei der Anerkennung der Ausbildung, der Sprache oder dem Visum. Auch das St. Josefs-Hospital in Wiesbaden kämpft damit. Um zumindest einem Teil der Probleme auszuweichen, hat die Klinik nun ein besonderes Konzept entwickelt. Jikku, Abel und Tincy sind auf Station unterwegs. Die jungen Inder leben seit drei Monaten in Deutschland und helfen schon fleißig mit. Sei es Blutdruck messen, Temperatur überprüfen oder Essen und Trinken vorbei bringen. Um sich am Klinikum einzufinden und Deutsch zu lernen, absolvieren sie hier ein Freiwilliges Soziales Jahr. Wenn alles gut geht sollen die FSJler im Oktober dann die Ausbildung zur Pflegefachkraft beginnen. Jikku George, FSJler aus Indien „Ich habe viele Informationen im Internet gelesen, dass die Ausbildung in Deutschland so nett ist. Und das Wichtige ist, dass wir auch eine neue Sprache und eine neue Kultur kennenlernen.“ Abel Joshua Jofi, FSJler aus Indien „In Deutschland bekommen wir viele praktische Erfahrungen in der Ausbildung aber in Indien, das ist ein bisschen weniger.“ Die ersten Wochen in Deutschland waren schwierig für die Inder. Das erste Mal in einem neuen Land und weit weg von der Familie. Tincy Mathew, FSJlerin aus Indien „Als eine Pflegefachfrau hier zu machen, das ist nicht nur mein Traum, sondern auch meiner Eltern. Ich habe auch Lust oder auch die Möglichkeit, denn für meine Eltern komme ich her und deswegen kann ich alles überwinden. Meine Schwierigkeiten kann ich überwinden.“ Über einen indischen Pater aus Frankfurt kommt der Kontakt zu den insgesamt 15 jungen Indern zustande. Alle wollten nach ihrem Abitur nach Deutschland gehen. Bislang hat Rebecca Rosen nur fertig ausgebildete Pflegefachkräfte nach Deutschland geholt. Doch es fehlt im Klinikum auch an Bewerbern für die Ausbildung selbst. Rebecca Rosen, Personalentwicklerin St. Josefs-Hospital Wiesbaden „Wir hätten […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    US-Konzern will Viessmann kaufen — Neun Millionen für Westpfalz-Klinikum — Vertragsverhandlungen mit Islamverbänden US-Konzern will Viessmann kaufen Der US-Konzern Carrier Global will nach Medienberichten den Heizungshersteller Viessmann mit Sitz im nordhessischen Allendorf übernehmen. Das Familienunternehmen werde dabei mit 11 Milliarden Euro bewertet. Viessmann beschäftigt rund 14.500 Mitarbeiter und hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 19 Prozent auf rund vier Milliarden Euro steigern können. Erst im vergangenen Juli hatte Viessmann angekündigt, seine Wärmepumpenproduktion auszubauen. In Polen baut der Konzern aktuell ein neues Werk für über 200 Millionen Euro. Zu einem möglichen Verkauf äußert er sich bislang nicht. Neun Millionen für Westpfalz-Klinikum Das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern erhält 9 Millionen Euro von der Stadt Kaiserslautern. Das hat der Stadtrat gestern einstimmig beschlossen. Insgesamt fehlen dem Krankenhaus im laufenden Jahr 23 Millionen Euro. Schuld daran seien die gestiegenen Energiekosten und der Fachkräftemangel. Auch von seinen beiden anderen Gesellschaftern soll das Westpfalzklinikum Geld erhalten. Rund 3,8 Millionen Euro sollen vom Landkreis Kusel kommen und 2,3 Millionen Euro vom Donnersbergkreis. Die insgesamt rund 15 Millionen Euro sind allerdings nur eine Überbrückungshilfe. Das Westpfalzklinikum muss das Geld zurückzahlen. Vertragsverhandlungen mit Islamverbänden Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat heute in Mainz beschlossen, Anfang Juli Vertragsverhandlungen mit den vier islamischen Verbänden im Land zu beginnen. Bis 2025 will sie vertraglich unter anderem regeln, wie islamischer Religionsunterricht in Rheinland-Pfalz stattfinden kann. An der Universität Koblenz soll zudem ein Lehrstuhl für islamische Religion eingerichtet werden. Bislang waren Vertragsverhandlungen immer wieder gescheitert oder unterbrochen worden. Unter anderem, um zu sicherstellen, dass die Islamverbände nicht von Dritten beeinflusst werden. In Rheinland-Pfalz leben circa 200.000 Muslime. Abmoderation: Und noch eine gute Nachricht für alle Eintracht Fans: Sara Doorsoun bleibt Adlerträgerin! Die 31-jährige deutsche Nationalspielerin hat ihren Vertrag bei Eintracht Frankfurt um zwei weitere Jahre bis 2025 verlängert. Das große Ziel aktuell: Die Qualifikation zur Champions […]

  • Runder Tisch Post-Covid

    Runder Tisch Post-Covid

    In Rheinland-Pfalz leiden tausende Menschen unter den Spätfolgen einer Corona-Infektion. Weil sich viele mit ihren Beschwerden allein gelassen fühlen, haben sich heute Gesundheitsexperten im rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium in Mainz getroffen. Sie waren sich einig, dass die Erforschung der Spätfolgen verstärkt werden muss und die Betroffenen mehr Anlaufstationen brauchen, die sich auf die Behandlung von Long-Covid und Post-Covid spezialisiert haben. Daniel Stich, SPD, Ministerialdirektor Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz „Wir haben jetzt eine klare Vereinbarung mit allen Partnerinnen und Partnern, wie ist zukünftig die Lotsenstruktur. Denn von vielen Betroffenen bekommen wir oftmals die Rückmeldung, dass zu viele Betroffene noch im System herumirren. Deswegen ist klar: Es gibt zum einen für alle leicht zugänglich – über das Internet beispielsweise auf einer speziellen Plattform oder auch über spezielle Angebote der LZG – allgemeine Informationen. Wie unterscheide ich Post-Covid, Long-Covid und all diese ganzen Thematiken.“ Außerdem will das Land 250.000 Euro in fünf Ankerzentren investieren, in denen Long-Covid- und Post-Covid-Patienten von verschiedenen Fachärzten betreut werden.

  • Künstliche Intelligenz warnt vor Ertrinken

    Künstliche Intelligenz warnt vor Ertrinken

    Künstliche Intelligenz kann Aufsätze schreiben, Künstliche Intelligenz kann Pläne entwerfen und jetzt kann Künstliche Intelligenz sogar Leben retten. Das zumindest ist der Plan im Kleinfeldchen-Schwimmbad in Wiesbaden. Dort hat man das neue Computersystem getestet und zieht eine durchaus positive Bilanz. Alarm auf der Uhr von Bademeister Shahabeddin Khatibi. Ein Badegast liegt bewegungslos auf dem Boden des Schwimmerbeckens. Jetzt gilt es keine Sekunde zu verlieren. Es ist nur ein Test, aber er hat funktioniert. Ausgelöst wird das Signal durch Künstliche Intelligenz, die hier seit zwei Jahren getestet wird. Vier Kameras sind rund um das Schwimmerbecken positioniert und zeichnen jede Bewegung der Badegäste im Wasser auf. Bei Auffälligkeiten schlägt das System Alarm. Shahabeddin Khatibi, Fachangestellter für Bäderbetriebe Wiesbaden „Bei den Notfällen kriege ich Alarm, einen akustischen und einen vibratorischen Alarm hier auf meine Smartwatch. Da wird das komplette Becken hier aufgezeichnet, Einstiegstreppe, Startblöcke, dann weiß ich genau, wo der genaue Unfallstandort ist.“ Und die KI lernt dazu. Um Fehlalarme zu minimieren, geben Khatibi und seine Kollegen immer wieder Rückmeldung, ob der Alarm korrekt ausgelöst hat. Das System vergleicht diese Daten mit denen anderer Nutzer weltweit und wird so immer präziser. Um mögliche Badeunfälle auch im Nachhinein rekonstruieren zu können, werden die aufgezeichneten Daten in Absprache mit Datenschutzbeauftragten eine gewisse Zeit lang auf einem Server gespeichert. Die meisten Badegäste stört das nicht, im Gegenteil. „Die Bademeister können natürlich auch nicht alles überblicken und so eine KI hat den Blick natürlich ständig drauf und wenn man dann irgendwie untergeht oder leise ertrinkt, sag‘ ich mal, kann die Alarm schlagen, finde ich ein tolles System.“ „Ich meine, ich bin sowieso ein relativ guter Schwimmer, trotzdem könnte es einem ja mal schlecht ergehen, kreislaufmäßig oder so, und dann wäre so ein System auf jeden Fall auch für einen guten Schwimmer geeignet, ja.“ Und auch die Bademeister […]

  • Finanzielle Stärkung von Geburtskliniken

    Finanzielle Stärkung von Geburtskliniken

    Sorgenkind Gesundheitssystem. Knapp zusammengefasst könnte man sagen; Krankenhäuser verdienen viel Geld nur mit aufwendigen, komplizierten Behandlungen und Operationen. Kinder auf die Welt zu holen, bringt hingegen nicht viel ein. Der Bund unterstützt deshalb jetzt die Kliniken, die trotzdem eine Geburtsstation betreiben. 5,8 Millionen Euro gehen dafür in diesem Jahr nach Rheinland-Pfalz. Zum Beispiel nach Mayen, ans Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. Die rund 5,8 Millionen Euro des Bundes werden nach bestimmten Kriterien auf alle 29 Geburtskliniken in Rheinland-Pfalz aufgeteilt. Acht Kliniken – darunter das GMK– erhalten neben ihrem Anteil aber noch weitere 100.000 Euro aus dem Fördertopf. Eine Art Landprämie. Daniel Stich, SPD, Ministerialdirektor Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz „Wir haben insbesondere nochmal die acht Kliniken in den Fokus genommen, wo, wenn diese Kliniken wegfallen würden, die Frauen zwischen 15 – 49 Jahren länger als 40 Minuten bräuchten in die nächstgelegene Geburtsklinik. Das ist ein Fokus in den ländlichen Regionen, der ist uns wichtig.“ Gerade im ländlichen Raum wurden in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren immer wieder Geburtsstationen geschlossen, wie hier vor fünf Jahren in der Eifelstadt Daun. Dass das auch in Zukunft passiert, kann Daniel Stich heute nicht ausschließen. Denn damit sich eine Geburtsstation für ein Krankenhaus wirtschaftlich lohnt, müssen hier jährlich 900 Kinder auf die Welt kommen. So besagt es eine Faustregel. In Rheinland-Pfalz gelingt das aber nur in der Hälfte der Geburtskliniken. Den Krankenhäusern einfach mehr Geld aus der Landeskasse zu geben, geht nicht. Denn für die Finanzierung der Betriebskosten sind die Krankenkassen verantwortlich und nicht die Länder. Daniel Stich fordert deshalb: Daniel Stich, SPD, Ministerialdirektor Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz „Wir brauchen die Überwindung des bisherigen Systems insofern, dass dieses System die falschen wirtschaftlichen Anreize setzt. Wir brauchen eine neue Ausbalancierung zwischen flächendeckender Versorgung, Qualität, aber auch ein Stückweit den ökonomischen Druck aus dem Krankenhausbereich herauszunehmen.“ An einer solchen Reform arbeiten die Länder aktuell mit […]

  • Im Studio: RLP-Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD)

    Im Studio: RLP-Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD)

    Es heißt oft, das Gesundheitssystem sei krank. Heilung soll jetzt eine Krankenhausreform bringen. Darüber spricht Eva Dieterle mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch. Patient Gesundheitssystem. Die Diagnose: chronische Unterfinanzierung mit dringendem Behandlungsbedarf. Der Blick in die Krankenakte zeigt: Erst die Corona-Krise, dann die Inflation, steigende Energiekosten und höhere Löhne setzen die Krankenhäuser unter Druck. Immer mehr Kliniken fürchten eine Insolvenz, auch in Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern sind sich deshalb einig: Es braucht eine Reform, um das wirtschaftliche Überleben vieler Kliniken zu sichern. Bisher bekommen die Krankenhäuser ihr Geld vor allem aus zwei Quellen. Die Kosten für Investitionen, zum Beispiel in neue Gebäude, übernehmen die Länder. Die laufenden Betriebskosten, etwa für das Personal, zahlen die Krankenkassen. Dabei orientieren sie sich an sogenannten Fallpauschalen, die für eine bestimmte Behandlung eine bestimmte Vergütung vorsehen. Das führt allerdings dazu, dass auch kleine Krankenhäuser versuchen, möglichst viele Patienten zu bekommen und schwierige Operationen durchführen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will das jetzt ändern: Künftig soll nicht mehr das Prinzip „Alle machen alles“ gelten. Die Kliniken sollen stattdessen in 3 Level eingeteilt werden. Alle medizinischen Leistungen – die sogenannte Maximalversorgung vom gebrochenen Arm bis hin zur Organtransplantation – bieten dann nur noch sogenannte Level-III-Häuser an, etwa Universitätskliniken. Level-II-Häuser beschränken sich auf bestimmte Fachgebiete, haben zum Beispiel eine Abteilung für Erkrankungen des Nervensystems oder für Herzpatienten. Level-I-Häuser sollen nur eine Basisversorgung und eine Notaufnahme anbieten. Sie sollen künftig unabhängig von der Zahl der Patienten eine Pauschale dafür erhalten, dass sie Personal und Geräte bereithalten. Fazit: Patient Gesundheitssystem muss sich auf eine langwierige Rundumbehandlung einstellen. ——————– Eva Dieterle, Moderatorin: Jetzt begrüße ich den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister live bei mir im Studio, Clemens Hoch. Guten Abend. Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz: Guten Abend. Dieterle: Herr Hoch, wie ernst ist denn die Lage im Bereich der Krankenhäuser und […]

  • Investitionen in Krankenhäuser

    Investitionen in Krankenhäuser

    Für Krankenhäuser sind gut ausgebildete und vor allem ausreichend Mitarbeiter wichtig. Eine gute Infrastruktur ist aber auch entscheidend. Gebäude kommen in die Jahre, werden zu klein oder sind einfach nicht mehr modern genug. Doch Baumaßnahmen sind teuer, viele Kliniken haben das Geld dafür nicht einfach auf der Seite liegen. Und deshalb gibt es Geld vom Land Rheinland-Pfalz, mit dem vor Ort richtig was entstehen kann. Das Haus Alsenztal an der Rheinhessen-Fachklinik in Alzey. Es ist etwas in die Jahre gekommen, wurde vor rund 25 Jahren das letzte Mal saniert. Aktuell stehen hier rund einhundert Betten zur Verfügung. Allerdings Drei- und Vierbettzimmer mit Gemeinschaftsbädern auf dem Flur. Mit Rücksicht auf die Patienten der psychiatrischen Station hier, bleibt die Kamera heute allerdings draußen. Alexander Schneider erklärt, warum bei Haus Alsenztal Behandlungsbedarf besteht. Alexander Schneider, Kaufmännischer Direktor Rheinhessen-Fachklinik Alzey „Wir müssen die Größe der Zimmer, die Bettenzahl, die da drin steht, reduzieren auf Ein- / Zweibettzimmer. Das ist etwas, das die Bevölkerung natürlich nachfragt. Auch die Sanitäreinrichtungen müssen in den Zimmern mittlerweile vorgehalten werden. Und vor dem Hintergrund haben wir bei unserem Gelände, was über hundert Jahre jetzt alt ist – natürlich nicht jedes Gebäude -, auch einen gewissen Nachholbedarf.“ Dafür gibt es Geld vom Land. 5 Millionen Euro gehen allein nach Alzey. Insgesamt investiert die rheinland-pfälzische Landesregierung in diesem Jahr 77 Millionen Euro in die Infrastruktur der Krankenhäuser im Land. Zusätzlich wurden bereits Anfang März 65 Millionen Euro ausgeschüttet, von denen die Kliniken zum Beispiel neue Betten oder medizinische Geräte anschaffen können. Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz „Wir wollten früher sein als die letzten Jahre, sodass wir insgesamt 142 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Und natürlich ist uns wichtig, die Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz auf einem hohen und guten Niveau zu halten.“ Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte den Ländern hingegen kürzlich vorgeworfen, zu wenig in […]

  • Apotheken befürchten weitere Versorgungsengpässe

    Apotheken befürchten weitere Versorgungsengpässe

    Das Problem gibt es bereits seit Monaten, zurzeit aber spitzt sich die Situation zu. Deutschlandweit sind zahlreiche Medikamente, darunter zum Beispiel Penicilin, Antibiotika und Fiebersäfte nur schwer zu bekommen. Und trotzdem soll übernächste Woche eine Flexibilitätsregelung auslaufen, die derzeit den Apotheken noch etwas Spielraum lässt. Die Apotheken warnen daher vor einer drohenden Unterversorgung! Weniger Bürokratie – mehr Handlungsspielraum! Seit etwa drei Jahren gilt auch für diese Apotheke in Frankfurt eine flexible Austauschregelung. Heißt: Sind die fiebersenkenden Tabletten nicht vorrätig, darf auch Fiebersaft rausgegeben werden. Und: Sind nur 20 Tabletten verschrieben, dürfen diese vom Apotheker auch aus einer 30er Packungen entnommen werden. Das Problem: Am 7. April soll die Regelung bundesweit auslaufen. Holger Seyfarth, Apotheker & Vorsitzender Hessischer Apothekerverband „Also die Folgen sind ja jetzt schon dramatisch, dass die Versorgung nicht mehr in jedem Fall gewährleistet ist. Aber wenn dieses Gesetz nicht verlängert wird, dann bricht die Arzneimittelversorgung definitiv zusammen.“ Noch sortiert der Apothekenroboter hier etwa 7.000 Arzneimittel. Aber fehlten der Apotheke vor einem halben Jahr schon etwa 300 Medikamente im Sortiment, sind es mittlerweile schon doppelt so viele. Holger Seyfarth, Apotheker & Vorsitzender Hessischer Apothekerverband „Das ist alles dabei. Von Antibiotika, Herz-Kreislauf-Mittel, selbst Insuline für Diabetiker sind teilweise nicht lieferbar. Und hier gibt es keine Ausweischmöglichkeiten. Und das ist natürlich ein unerträglicher Zustand.“ Ist ein Medikament überhaupt nicht mehr verfügbar, leiden am Ende vor allem die Patienten. Kurt Johnen, Professor „Ja, im Prinzip ist es so, dass ich, wenn ich krank bin, natürlich die Medikamente brauche, die mir helfen. Und wenn die nicht da sind, finde ich das auch katastrophal, dass auch noch nicht mal eine Ersatzlösung dann gefunden wird.“ Helga O., Rentnerin „Das finde ich eigentlich unmöglich. Denn wir sind so ein großes Land und da sollte man das dann schon vorrätig halten.“ Auch die Ärzte selbst beklagen den […]

  • Projekt Gemeindeschwester Plus bietet Hilfe

    Projekt Gemeindeschwester Plus bietet Hilfe

    So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben und für sich selbst sorgen – das ist der Wunsch von den meisten älteren Menschen. In Rheinland-Pfalz leben rund 900.000 Rentner. Viele – gerade ältere – sind auf Pflege angewiesen. Und hier kommt nun das Programm „Gemeindeschwester Plus“ ins Spiel. So können hilfsbedürftige Menschen möglichst lange, aktiv und selbstständig zu Hause wohnen. Herbert Koch ist 84 Jahre alt und lebt alleine in seiner Wohnung in Mainz-Bretzenheim. Er ist stolz darauf auch im hohen Alter immer noch selbstständig leben zu können. Trotzdem nimmt er manchmal die Hilfe von Zakia Amallah in Anspruch. Sie ist Pflegerin in dem Programm „Gemeindeschwester Plus“ und betreut knapp 150 ältere Menschen in mehreren Mainzer Stadtteilen. Ihre Aufgaben sind dabei vielfältig. Zakia Amallah, Gemeindeschwester Plus in Main „Hauptsächlich Beratung, präventive Beratung, schauen dass Klienten über 80 Jahren, die noch keinen Pflegegrad haben, so lange wie möglich zu Hause bleiben können. Wir kommen in die Häuslichkeiten, schauen wie es hier aussieht, was brauchen praktisch unsere Klienten und dann Handeln.“ Zakia Amallah hat vor ihrer Tätigkeit als Gemeindeschwester Plus lange Zeit in einer Klinik gearbeitet. Doch die hohe Belastung dort, sorgte dafür dass sie sich nur wenig Zeit für ihre Patienten nehmen konnte. Das ist in ihrer neuen Tätigkeit anders. Zakia Amallah, Gemeindeschwester Plus in Main „Ich stelle mich ganz auf das Bedürfnis meiner Klienten ein. Manche brauchen eine halbe Stunde, manche aber bis zwei Stunden, je nachdem wie die Situation gerade ist. Das sind auch Themen, die sie ansprechen, die auch sehr herzergreifend sind, wo sie weinen und ich kann sie doch nicht nach einer halben Stunde dann alleine lassen.“ Für Herbert Koch ist die Gemeindeschwester Plus ein gern gesehener Gast. Vor fast drei Jahren besuchte sie ihn zum ersten Mal. Damals brauchte der Rentner Hilfe um sich […]

  • Innenminister stellt neuen Notarztwagen vor

    Innenminister stellt neuen Notarztwagen vor

    Selbstständig durchs Leben gehen – damit das auch nach einem medizinischen Notfall möglich bleibt, ist oft schnelle Hilfe nötig. Im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern hat der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling heute einen neuen, speziell ausgestatteten Notarztwagen vorgestellt – das Medical Intervention Car. Neben dem gewohnten Equipment können Notärzte dort zum Beispiel auch auf eine Herz-Lungen-Maschine zurückgreifen. Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz „Er hat mehr an medizinischer Unterstützung, die man sonst eigentlich nur in der Klinik selbst findet. Und dieses Vorverlagern zum Patienten, soll am Ende den Patientinnen und Patienten im extremen Notfall die Chance, dort gesund rauszukommen, deutlich erhöhen.“ Prof. Stefan Hofer, Chefarzt Anästhesie Westpfalz-Klinikum „Wir dürfen das Projekt wissenschaftlich mit begleiten. Das bedeutet zum Beispiel: Sind die Blutprodukte, die wir mit uns führen, durch die Fahrt zum Beispiel einem Schaden ausgesetzt? Da gibt es wenig Daten. Und ich glaube, das sind schöne klinische Fragestellungen, die relativ schnell in die Patientenversorgung mit eingehen können.“ Insgesamt kostet der neue Notarztwagen rund 200.000 Euro. Die Hälfte davon übernimmt das Land.

  • App aus Mittelhessen hilft Parkinson-Kranken

    App aus Mittelhessen hilft Parkinson-Kranken

    Die Hände zittern, die Muskeln werden steif und der Körper macht nicht mehr die Bewegungen, die man von ihm verlangt. Typische Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung. Mehr als 220tausend Menschen leiden in Deutschland an der unheilbaren Nervenkrankheit, die meist im höheren Alter auftritt. Wir zeigen Ihnen jetzt Frank Deiß, der 2014 die Diagnose Parkinson erhalten hat und nun wie viele andere Betroffene Hoffnung auf ein Projekt aus Mittelhessen setzt – eine Parkinson-APP!     Frank Deiß, Parkinson-Erkrankter / Parkinson Landesverband Hessen  „Es sind schon leichte Einschränkungen zu spüren, die Feinmotorik ist eingeschränkt, mir fallen viele Sachen aus der Hand. Beim Treppensteigen bleib ich häufiger mal an der Treppenstufe stehen. Beim Automaten, wenn man Münzgeld einwerfen muss, das funktioniert auch nicht und dann werden die Leute auch mal ungeduldig. Die wissen ja natürlich nicht, dass man Parkinson hat. Im Grunde genommen hab ich die Krankheit angenommen und versuche sie nicht zu verheimlichen, wenn manche Symptome stark auftreten, dann hält man doch schon mal die Hand fest aber ich versuche es zu vermeiden. Ansonsten versuche ich, das Leben so normal zu führen wie nur geht“ Ein Leben, bei dem Parkinson immer ein Begleiter sein wird. Denn die Krankheit lässt sich nicht aufhalten. Regelmäßige Arztbesuche und Medikamente sind mühsamer Alltag. Erleichtern soll den zukünftig eine neue App. Die schaut mit künstlicher Intelligenz den Parkinson-Patienten unter anderem auf die Finger und ins Gesicht. Prof. Keywan Sohrabi, Technische Hochschule Mittelhessen „Im Grunde geht es darum, dass wir eine Langzeitperspektive auf die Daten bieten, d.h. / Daten wie zum Beispiel so genanntes Tapping, wie Augenbewegungen, wie Mimikerkennung, wie Spracherkennung“ Statt der Krankheit immer nur hinterherzulaufen, soll die Technik frühzeitig erkennen, wie es dem Patienten geht, um die Behandlung schnell anpassen zu können. Prof. Keywan Sohrabi, Technische Hochschule Mittelhessen  „Um eine Aussage darüber zu treffen, inwieweit hat sich der […]