Gesundheit

  • Koblenzer Verfassungsrichter entscheiden über Corona-Sondervermögen

    Koblenzer Verfassungsrichter entscheiden über Corona-Sondervermögen

    Ende 2020 hatte der rheinland-pfälzische Landtag ein Corona-Sondervermögen in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro zur Pandemie-Bekämpfung verabschiedet – allerdings ohne die Stimmen der Oppositionsfraktionen. Die AfD hält das Sondervermögen für verfassungswidrig und klagte dagegen. Heute wurde die Sache vor dem Verfassungsgerichtshof in Koblenz verhandelt. Die Bewältigung der Pandemie ist teuer: Überbrückungshilfen für die gebeutelten Unternehmen, Coronatests in Schulen, Finanzspritzen für das Gesundheitssystem. Zur Finanzierung dieser Kosten hatte die rheinland-pfälzische Ampelkoalition ein Sondervermögen abseits des regulären Haushaltsetats eingerichtet, aus dem bis zum Jahr 2023 Geld abgerufen werden kann. Schattenhaushalt nennt das die AfD-Opposition, die nun vor dem Verfassungsgerichtshof klagt. Iris Nieland, AfD, Abgeordnete Landtag RLP „Wir haben ein Gesetzgebungsverfahren, bei dem wir einen Haushaltsentwurf erhalten, der in vielstündigen Sitzungen beraten wird. Wir hinterfragen jede einzelne Position und anschließend durchläuft dieser Haushalt mit unseren Änderungsanträgen unseren Entschließungsanträgen das ganz normale Gesetzgebungsverfahren. Und dann ist es abgeschlossen. Dieses Sondervermögen bleibt sozusagen nebenbei – und zwar auch über mehrere Jahre hinweg – zur Verfügung der Regierung und das Parlament kann darauf nicht mehr korrigierend zugreifen.“ In der Notsituation der Pandemie habe man schnell für Planungssicherheit sorgen müssen argumentiert die Landesregierung. Eine Aufnahme von Krediten und damit eine Verschuldung sei nicht notwendig gewesen, kritisiert der Landesrechnungshof. Insbesondere wenn man sehe, für welche Zwecke das Geld eingesetzt werden könnte. Jörg Berres, Präsident Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz „Die notbedingten Kredite sind unmittelbar für die Krise aufzuwenden und die vielfältigen Maßnahmen im Sondervermögen – beispielsweise die Wasserstoffstrategie oder energiepolitische Maßnahmen – haben weniger was mit dieser Krise zu tun und sollten normal über den Haushalt finanziert werden.“ Für Hessen hatte der Staatsgerichtshof in Wiesbaden deshalb entschieden: Das Corona-Sondervermögen der Landesregierung ist verfassungswidrig. Ob der rheinland-pfälzischen Ampelkoalition eine ähnliche Schlappe droht. liegt nun in der Hand der Richter. Mit einer Entscheidung wird erst in einigen Wochen gerechnet.

  • Hoch stellt Corona-Lockerungs-Fahrplan vor

    Hoch stellt Corona-Lockerungs-Fahrplan vor

    Obwohl die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiterhin hoch ist, haben Bund und Länder im Februar beschlossen, die Schutzmaßnahmen stufenweise zu lockern. Die Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel und viele Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene sind bereits weggefallen. Die zweite Stufe der schrittweisen Öffnung steht jetzt am Freitag an und in Rheinland-Pfalz fiebern vor allem Gastronomen und Hoteliers der neuen Freiheit entgegen. Der März ist für die Betreiber des Mainzer Parkhotels normalerweise ein Monat zum durchschnaufen. Zwischen dem anstrengenden Fastnachtsgeschäft und dem Ansturm an Ostern war es hier immer ein bisschen ruhiger. Nur: von dieser Ruhe haben Julia Barth und ihr Team in der Pandemie mehr als genug gehabt. Nachdem das Fastnachtsgeschäft in diesem Jahr erneut ins Wasser gefallen ist, bauen sie hier jetzt auf die Lockerungen, die am Freitag in Kraft treten, denn dann gilt in Hotels statt 2G nur noch 3G. Dann dürfen auch wieder Ungeimpfte mit einem negativen Corona-Test hier übernachten. Julia Barth, Leitung Favorite Parkhotel Mainz „Es ist natürlich schon mal ein kleiner Schritt mit 3G gemacht. Wir freuen uns, gerade wirtschaftlich, im Tagungsbereich, im Hotelbereich natürlich auch. Es ist besonders wichtig die 3G-Regelung.“ Die gilt ab Freitag nicht nur in Hotels, sondern auch in Gaststätten; das hat der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch heute verkündet. Darüber hinaus gibt es weitgehende Lockerungen für alle. Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz „Für alle Menschen gilt, im normalen gesellschaftlichen Leben, immer dann, wenn ich eine Kontrollstelle habe, an der mein Impfstatus oder mein Teststatus überprüft wird, gilt danach wieder weitestgehend Normalität. Wenn Sie also ins Restaurant gehen werden Sie also nach dem Impf- oder Teststatus kontrolliert, brauchen danach aber dann keine Maske mehr.“ Clubs und Diskotheken dürfen ab Freitag endlich wieder öffnen. Für sie gilt dann die 2G+-Regel. Eingelassen werden also nur Geimpfte und Genesene, die einen negativen Corona-Test oder eine Boosterimpfung nachweisen können. […]

  • Novavax sofort für alle Impfwilligen

    Novavax sofort für alle Impfwilligen

    Seit dieser Woche kann man sich auch mit dem neuen Vakzin von Novavax gegen Corona impfen lassen. Das Land Hessen hatte beschlossen, den Impfstoff zunächst nur Mitarbeitern im Medizin- und Pflegebereich anzubieten, denn die müssen wegen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab dem 15. März einen Impfnachweis vorlegen. Doch die Nachfrage bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Deshalb können sich in Hessen jetzt auch andere Bürger den neuen Impfstoff spritzen lassen. Den Novavax-Impfstart hatte sich Volker Heyl anders vorgestellt. Weil sich von allen Wiesbadener Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen zusammen nur 100 Beschäftige gemeldet haben, die das Vakzin von Novavax wollen, hatte das Gesundheitsamt die Impftermine direkt allen Bürgern zugänglich gemacht. Doch es kommen nur wenige Menschen. Und diejenigen, die kommen, tun das oft widerwillig. Dr. Volker Heyl, Ärztlicher Leiter Mobiles Impfen Gesundheitsamt Wiesbaden: „Der Großteil fühlt sich unter Druck gesetzt. Ein Teil gibt diesem Druck nach, weil sie einfach Angst haben, ihren Job zu verlieren oder weil das Leben zu kompliziert geworden ist mit Testen und so weiter. Und wir haben teilweise sehr sehr aufwendige Aufklärungsgespräche geführt mit Klienten, die immer noch Vorbehalte hatten trotz der ganzen Informationen, die jetzt schon die ganze Zeit abrufbar waren und auch von denen ist wieder ein Teil gegangen.“ Kreszentia Fritz hat sich heute impfen lassen. 100 Prozent überzeugt ist sie nicht. Kreszentia Fritz, Rentnerin „Unter Druck gesetzt von der Politik auf jeden Fall und auch von der Allgemeinheit. Weil es gibt Leute, die Gründe haben und die Entscheidung ist nicht einfach.“ Auch dieser Mann ist nach eigener Aussage nur hier, um seine Bürgerrechte zurückzubekommen. Vor der Impfung hat er keine Angst, dahinter steht er aber auch nicht. Volker Heyl erlebt, dass einige Pflegekräfte eher ihren Beruf aufgeben wollen, als sich impfen zu lassen. In vielen Einrichtungen könnte das zu Engpässen in der Versorgung führen. […]

  • Impfen – warum nicht? Interview mit dem Sozialpsychologen Prof. Ulrich Wagner

    Impfen – warum nicht? Interview mit dem Sozialpsychologen Prof. Ulrich Wagner

    Wie steht es mit der Akzeptanz der einrichtungsbezogenen Impfpflicht? Eva Dieterle, Moderatorin: Ich spreche jetzt mit Prof. Dr. Ulrich Wagner, Sozialpsychologe an der Philipps-Universität Marburg. Guten Tag. Prof. Dr. Ulrich Wagner, Sozialpsychologe Philipps-Universität Marburg: Guten Tag. Dieterle: Herr Prof. Wagner, die einrichtungsbezogene Impfpflicht steht bevor und setzt viele Beschäftigte unter Druck. Gleichzeitig bewegen wir uns immer weiter weg von einer allgemeinen Impfpflicht. Schmälert das bei Betroffenen die Akzeptanz für die einrichtungsbezogene Impfpflicht, wenn die Leute quasi denken, warum trifft es nur uns? Wagner: Zumindest kann man diese Situation als eine Entschuldigung dafür nehmen, wenn man sich im Bereich der Pflege und der Krankenversorgung nicht impfen lassen will, weil es macht ja den Eindruck, es wäre tatsächlich nur auf bestimmte Gruppen zugeschnitten, aber natürlich gibt es gute Gründe, gerade die Beschäftigten in den Bereichen, über die wir über die wir reden, zu impfen, weil dort natürlich ein besonders hohes Maß an Risiko besteht, die Infektion weiterzugeben. Dieterle: Viele Einrichtungen befürchten Engpässe in der Versorgung, wenn sich doch zu viele Pflegekräfte nicht impfen lassen und stattdessen eher ihren Beruf aufgeben würden. Das ist doch ein starkes Argument, oder? Wagner: Das ist in der Tat ein sehr schwergewichtiges Argument, wenn man sich überlegt, dass möglicherweise manche Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, dann nicht mehr gepflegt werden können. Aber man muss auch sagen, dieses Argument ist natürlich nur möglich vor dem Hintergrund, dass im Bereich der Krankenversorgung und im Bereich der Pflege in der Vergangenheit ganz viel versäumt worden ist, zum Beispiel in Bezug auf eine angemessene Bezahlung und angemessene Arbeitsbedingungen. Deshalb konnte überhaupt nur eine solche Situation entstehen und es besteht dringender Bedarf, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Damit das nicht mehr geschehen kann. Dieterle: Sie warnen davor, die Mehrheit nicht aus dem Auge zu verlieren, in dem man den Fokus zu stark […]

  • Querdenker organisieren „Maskenumzug“ am Rosenmontag

    Querdenker organisieren „Maskenumzug“ am Rosenmontag

    Eingefleischten Fastnachtern dürfte das Herz bluten: Zum zweiten Mal in Folge musste der Rosenmontagszug in Mainz abgesagt werden. Die Fastnacht jedoch komplett abzusagen, das geht offensichtlich nicht. Mehrere hundert Narren zogen heute kostümiert durch die Straßen in der Landeshauptstadt. Doch sie waren dort nicht alleine. Heute bot sich der Stadt ein Bild, das es so zu Fastnacht noch nicht gegeben hat. Auf der einen Seite sie – die sich den Rosenmontag nicht von Corona vermiesen lassen und trotzdem zusammen feiern. Auf der anderen Seite sie – die statt dem abgesagten Fastnachtsumzug einen Querdenker-Zug veranstalten, um gegen die Corona-Schutzmaßnahmen zu protestieren. „Wir demonstrieren für Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung und für eine menschengerechte Zukunft ohne Impfzwang.“ „Es geht mir da drum, dass die Menschen mehr auf sich zugehen sollten, nicht mehr die erste Frage ist ‚Bist du geimpft, bleib draußen‘, sondern ‚Gude, wie geht’s?‘.“ „Es hat den Bezug zu Rosenmontag, weil die Mainzer Fastnacht ja sehr politikkritisch ist und weil wir auch kritisch sind mit den Maßnahmen, die da immer noch stattfinden. Also Schluss mit der Angstpolitik und wir wollen wieder in Freiheit und auch mit Lebensfreude leben.“ Rund 200 Demonstranten zogen heute durch die Innenstadt, begleitet von jeder Menge Polizei. Fastnacht und Corona-Kritiker, das passt nicht zusammen, finden viele Feiernde. Die Demonstration ist Missbrauch einer Tradition, sagt der Präsident des Mainzer Carneval-Vereins. Reinhard Urban, Präsident Mainzer Carneval-Verein „Natürlich ist auch die Fastnacht politisch, gesellschaftlich kritisch und so soll es ja auch sein und so sollen die Menschen auch sein, aber das soll dann immer noch ein rationaler, nachvollziehbarer Grund sein, warum man in bestimmten Bereichen kritisch ist. Kritisch zu sein gegen Maßnahmen, die der Bevölkerung, dem Bevölkerungsschutz dienen, da muss man sagen, da kann man wenig Verständnis für haben.“ Diese Ansicht teilen auch viele Fastnachter in der Mainzer Innenstadt. Teils verärgert, teils […]

  • Nur geringe Nachfrage nach Corona-Impfstoff von Novavax

    Nur geringe Nachfrage nach Corona-Impfstoff von Novavax

    Rund 80% der Über 18-jährigen Rheinland-Pfälzer sind mittlerweile gegen Corona geimpft. Zuletzt kamen allerdings kaum noch Erstimpfungen hinzu. Ab heute ist ein neuer Impfstoff verfügbar: Nuvaxovid des US-amerikanischen Pharma-Herstellers Novavax. Doch die Hoffnung, dass sich damit viele, die bislang skeptisch waren, nun doch noch impfen lassen, schwindet. Im Mainzer Impfzentrum ist heute Morgen der große Ansturm zum Novavax-Auftakt jedenfalls ausgeblieben. Lange hat Dagmar Höhmann gezögert. Die 56-Jährige beschreibt sich nicht als Impfgegnerin oder Querdenkerin. Ihr Mann hat sich drei Mal mit BioNTech impfen lassen. Dass eine Impfung für sie persönlich aber sinnvoll und nötig ist, hat Dagmar Höhmann bislang bezweifelt. Als Mitarbeiterin in einer Rehaklinik zwingt die einrichtungsbezogene Impfpflicht sie jetzt aber, bis zum 15. März einen Impfnachweis vorzulegen. Auch wenn sie nicht direkt in der Pflege arbeitet. Dagmar Höhmann, Mitarbeiterin in einer Rehaklinik „Gut, es war jetzt der Weg und ich soll ja auch andere schützen. Und es macht mir auch immer wieder Spaß, mit anderen zu arbeiten und Rehabilitanten halt, die kommen und gehen. Und meine Aufgabe ist es ja immer wieder dann, dass wenn sie entlassen werden, dass es denen auch gut geht.“ Der große Ansturm bleibt in Mainz heute Morgen aus. Wer reinkommt, wird direkt versorgt. Doch nicht jeder ist aus Überzeugung hier. Nadine „Ich stand schon sehr unter Druck von der Regierung auch, um meine Freiheit wieder zu bekommen. Nach zwei Jahren ist es schon eine lange Zeit, wo ich sage, also irgendwann möchte ich auch mal wieder rausgehen und was machen können.“ Landesweit haben sich 15.000 Menschen für eine Impfung mit dem Vakzin von Novavax angemeldet. Weit weniger Menschen als das Land mit aktuell 69.000 Impfdosen und weiteren 50.000 Portionen in zwei Wochen versorgen könnte. Daniel Stich, SPD, Landesimpfkoordinator Rheinland-Pfalz „Generell ist es so, dass die Nachfrage deutlich nachgelassen hat. Und trotzdem bleiben wir […]

  • Es wird wieder mehr gereist!

    Es wird wieder mehr gereist!

    Während die Politik momentan fleißig dabei ist, die Corona-Regeln zu lockern, machen sich auch die Deutschen langsam wieder etwas lockerer. Denn wo viele in den vergangenen zwei Jahren vor großen Urlaubsplänen noch zurückschreckten, entwickelt sich in diesem Frühjahr ein regelrechter Urlaubsboom. Die großen Gewinner sind die Reisebüros. Sonne, Strand, Palmen – all das war für viele Deutsche für zwei lange Jahre in weite Ferne gerückt. Reiseeinschränkungen, Angst und Ungewissheit haben nicht nur die Urlaubspläne vieler Menschen durchkreuzt, sondern auch die Reiseindustrie schwer getroffen. Doch jetzt, mit einer gestiegenen Impfquote und mit der Aussicht auf umfangreiche Lockerungen, scheint sich all die angestaute Reiselust wieder Bahn zu brechen. Eva-Maria Brathuhn, Reisebüro Kerwer, Koblenz „Die rennen uns hier die Bude ein. Wir hatten ein paar schleppende Monate, sogar ein schleppendes Jahr oder zwei Jahre, weil ja immer wieder neue Situationen kommen mit neuen Varianten. Auf einmal lässt dieses Land nur noch Geimpfte rein, hier braucht man einen Test, da braucht man einen Test. Und jetzt wo viele schon geimpft sind: die Reiselust ist wieder da.“ Bei trübem und windigem Winterwetter steigt das Fernweh, so auch hier in Mayen. Viele sind aber trotz allem noch etwas vorsichtig. Maria Ferdinand, Rentnerin „Mit den Enkelkindern ans Meer. Eine Woche aber innerhalb von Deutschland, damit wir keine Überraschung erleben.“ Carmela F., Friseurmeisterin „Ich warte lieber noch. Dass man, wenn es besser wird, sicherer fahren oder fliegen kann. Dass man einfach ein besseres Gefühl dabei hat.“ Luis Jürgens, Student „Selbstverständlich, also ich glaube, wer jetzt sagt: ‚Nö, ich bin gern Zuhause noch nach der Zeit‘, der, ja … Klar will man weg! Das ist doch logisch.“ Auch bei Melanie Stenzel steht das Telefon nicht mehr still. Sie erlebt, dass die Leute in Zeiten von Corona lieber auf Reisebüros zurückgreifen, statt den Urlaub auf eigene Faust zu buchen. Melanie […]

  • Corona-Schutzmaßnahmen werden gelockert: Ministerpräsident Bouffier gibt Regierungserklärung ab

    Corona-Schutzmaßnahmen werden gelockert: Ministerpräsident Bouffier gibt Regierungserklärung ab

    Seit Freitag gilt der neue Corona-Stufenplan in Rheinland-Pfalz und ab heute auch in Hessen. Zuerst gelten für Geimpfte und Genese keine Kontaktbeschränkungen mehr, dann werden Zugangsbeschränkungen in der Gastronomie gelockert und am 20. März fallen dann die meisten anderen Schutzmaßnahmen weg. Die Aussicht auf einen „Freedom Day“ ist insbesondere für Gastwirte ein Grund zur Freude. Gähnende Leere. Und das bei einem Restaurant mitten in Wiesbaden. Die aktuell noch geltende 2G+-Regel zwingt das „Lumen“ zu einem Teil-Lockdown. Nur samstags und sonntags lohnt es sich noch zu öffnen. (16) Sandro Auerbach, Personalchef Lumen Wiesbaden: „An einem Montag, Dienstag, Mittwoch bei regnerischem stürmischem Wetter passiert hier bei uns gar nichts. Da ist ein Kellner schon eigentlich zu viel und dann brauche ich noch einen Barmann, da brauche ich in der Küche jemanden, der das Essen dann macht und am Ende öffnen wir an einem Montag für ein paar Euro Umsatz, da sind also die Kosten wesentlich höher als das, was rein kommt.“ Damit ist hoffentlich bald Schluss. Am 4. März werden die Regeln gelockert, sodass auch Ungeimpfte mit negativem Test wieder kommen dürfen. Ein lang herbei gesehnter Schritt. Das Restaurant will dann endlich wieder regulär öffnen. Ab dem 20. März sollen dann alle Zugangsbeschränkungen fallen. Sandro Auerbach und sein Team hoffen, dass sie dann wieder so viel Geld wieder wie vor der Pandemie einnehmen. Die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen waren auch heute Thema im hessischen Landtag. In einer Regierungserklärung stellte Ministerpräsident Volker Bouffier klar, dass die sinkende Zahl von Corona-Neuinfektionen Hoffnung gebe. Volker Bouffier, CDU, Ministerpräsident Hessen: „Die Pandemie ist nicht vorbei, das ist wohl wahr, aber wir befinden uns in einer neuen Phase. Wir können und wollen Öffnungen wagen, die wir aber mit Besonnenheit und Achtsamkeit verbinden.“ Bouffier kritisierte aber, dass der Bund noch immer nicht entschieden habe, welche Basisschutzmaßnahmen auch nach dem […]

  • Gesundheitsprobleme nach der Corona-Impfung

    Gesundheitsprobleme nach der Corona-Impfung

    Noch nie wurde so viel über das Impfen gesprochen, wie in Zeiten der Corona-Pandemie. Vom Nutzen der Corona-Impfung sind die allermeisten Wissenschaftler und Ärzte überzeugt. Doch auch wenn es bislang bei vielen Milliarden Impfungen keine Probleme gegeben hat. Nebenwirkungen oder Impfschäden können nie ganz ausgeschlossen werden. Das hat auch eine junge Frau aus Frankfurt erlebt, die uns jetzt ihre Geschichte erzählt. Der 02. Mai 2021: Es ist der Tag, an dem Felicia Binger ihre erste Biontech-Impfung gegen das Coronavirus bekommt. Ein Tag, auf den sich die junge Schauspielerin gefreut hatte, denn als Risikopatientin mit Asthma wollte sie endlich vor dem Virus geschützt sein. Doch bereits einen Tag später entwickelt Felicia einen schmerzhaften Ausschlag am ganzen Körper, Diagnose: Nesselsucht. Felicia Binger: „Und dann, nach kurzer Zeit, habe ich ganz massive Kopfschmerzen bekommen, also Migräne, ich musste mich übergeben, konnte nicht mehr richtig gucken. Mein Fuß hat sich entzündet, also die Nerven, sodass mir das beim Laufen weh getan hat. Ich habe ganz viele Allergien entwickelt, Histaminintoleranz entwickelt.“ Hinzu kommen Symptome, wie sie teilweise auch bei Long-Covid-Patienten beobachtet werden: Muskelzuckungen, extreme Müdigkeit, Herzschmerzen, Probleme mit der Periode. Felicias Hausärztin hat ihr inzwischen eine Impfbefreiung ausgestellt. Die Nesselsucht, die beim Robert-Koch-Institut als mögliche Nebenwirkung gelistet ist, hat sie durch Medikamenten im Griff. Zu den anderen Symptomen fehlt bis heute eine eindeutige Diagnose. Und damit auch eine Behandlung. 15 Fachärzte hat Felicia aufgesucht. Viele führten ihre Beschwerden auf Stress zurück. Felicia Binger:  „Das heißt man ist in dieser Notsituation, es geht einem super schlecht. Und gleichzeitig muss man noch diese ganzen Behörden abklappern, irgendwie versuchen, dass man überhaupt ernst genommen wird. Also der Weg wird extrem schwer gemacht und das in so einer Notsituation, wo man eigentlich nicht mal in der Lage ist, sich selbst zu helfen, das ist das schlimme.“ (18 Sek.) Ob […]

  • Bouffier und Klose erläutern Corona-Beschlüsse

    Bouffier und Klose erläutern Corona-Beschlüsse

    75,1% der Bevölkerung in Deutschland sind mittlerweile geimpft, doch es kommen kaum noch Erstimpfungen hinzu. Um die Impfquote doch noch etwas in die Höhe zu treiben, setzt die Politik Hoffnung in das Vakzin des US-amerikanischen Pharmaunternehmens Novavax. Heute hat der Bund den Impfstoff erstmals an die Länder ausgeliefert. Einige Patienten des Wiesbadener Allgemeinmediziners Christian Sommerbrodt vertrauen nur auf Novavax. Christian Sommerbrodt, Allgemeinmediziner Wiesbaden „Das ist jetzt nicht ein mRNA-Impfstoff, das scheint so das Hauptargument zu sein. Wir haben ja mit den mRNA gute Impfstoffe im Angebot, aber viele Patienten trauen denen nicht so und erhoffen sich dann eben von der klassischen Variante eine bessere Verträglichkeit.“ Heute liefert der Bund den neuen Impfstoff von Novavax erstmals an die Bundesländer aus. In Rheinland-Pfalz haben sich bereits 14.800 Menschen registriert, die sich ab dem 28. Februar in den rheinland-pfälzischen Impfzentren impfen lassen können. Das Land Hessen hat noch keinen Überblick darüber, wie hoch die Nachfrage ist. Hier wird der Impfstoff zunächst nur Mitarbeitern im Pflegebereich bei Sonderimpfterminen angeboten. Kai Klose, Bündnis 90 / Die Grünen, Gesundheitsminister Hessen „Ab der nächsten Charge, die geliefert wird, wird dieser Impfstoff auch, wie das bisher üblich ist, über die Apotheken auch in die Arztpraxen geliefert und steht dann allen zur Verfügung.“ Ein Prozedere, das Christian Sommerbrodt sinnvoll findet. Christian Sommerbrodt, Vorstandsmitglied Hausärzteverband Hesse „Wir haben jetzt eben leider wie bei allen anderen Impfstoffen erst mal nur sehr wenig bekommen und da macht das sicherlich Sinn, dass man erst mal über die Impfzentren den medizinischen Einrichtungen Angebote gibt und erst später in der Breite ausrollt, wenn wir genug Impfstoff haben.“ Wann und wo Novavax-Impftermine in Ihrer Nähe stattfinden, erfahren Sie über die Website Ihrer Stadt bzw. Landkreises. Die Landesregierung hat heute außerdem die stufenweisen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen bis zum 19. März beschlossen, auf die sich Bund und Länder […]

  • Rheinland-Pfalz hebt 2G im Einzelhandel auf

    Rheinland-Pfalz hebt 2G im Einzelhandel auf

    Weitere Schritte in Richtung Freiheit, wobei die meisten deutschen Politiker das Wort „Freedom Day“ – Tag der Freiheit – meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Und dennoch ist es Fakt: Bis zum 20. März sollen bundesweit fast alle Corona-Schutzmaßnahmen zurückgefahren werden. Ein weiterer Schritt wird heute in Rheinland-Pfalz gemacht. Die 2G-Regel im Einzelhandel, wonach nur Geimpfte und Genesene reindürfen, ist abgeschafft. Und wieder mal ändert Annette Plachetka, Inhaberin des Passion Schuhgeschäft in Mainz, den Aushang an der Ladentür. Das 2G-Schild kommt weg. Heißt: Ab heute dürfen hier auch wieder Ungeimpfte shoppen. Das aufwändige Kontrollieren von Impfstatus und Ausweis entfällt. Annette Plachetka, Inhaberin Schuh Passion Mainz „Vor allem, dass es jetzt auch bundeseinheitlich ist. Weil vorher war es in den letzten Wochen sehr kontraproduktiv, dass es nicht einheitlich gemacht wurde. Jetzt ist es überall gleich. So braucht sich der Kunde nicht vorher informieren, wo gilt was. Und das ist für uns natürlich eine Erleichterung und hoffen, dass die Kunden jetzt auch wieder zum Bummeln in die Stadt kommen.“ Eine weitere Erleichterung: Die Kontaktbeschränkung für Geimpfte und Genesene fällt weg. Sie dürfen sich jetzt in der Öffentlichkeit wieder mit mehr als zehn Personen treffen. Die Mainzer sind da allerdings zurückhaltend. Dieter Silz, Pensionär „Kommt immer drauf an, wie man’s übertreibt und ob man jetzt gleich mit zig Leut‘ oder mit 20 zusammenkommen sollte. Wir sind weiterhin Team Vorsicht.“ Gisela Reckert, im Ruhestand „Mit Maß und Ziel. Nicht gleich da wieder in so Orgie ausfallen mit Feiern und Drücken und Küsschen links und Küsschen rechts. Also alles mit bisschen Abstand noch. Daniel Marschollek, Angestellter „Ja, ich glaube, man ist doch noch bisschen vorsichtig, weil man kriegt doch die Einschläge um einen herum mit.“ Leni Wawrzyk, Rentnerin „Ich denke, irgendwann müssen die Politiker auch bisschen Lockerungen zulassen und die Menschen sind so genervt, dass […]

  • Lehrergewerkschaft beklagt hohe Arbeitsbelastung

    Lehrergewerkschaft beklagt hohe Arbeitsbelastung

     „Bildungsnotstand“ – klingt drastisch. Das sind die Worte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Rheinland-Pfalz. Sie beklagt eine mangelnde Unterrichtsversorgung, weil Lehrer fehlen. Vor allem an Grund-, Förder- und Schwerpunktschulen. Wir schauen uns die Folgen mal an der Mainzer Goethe-Grundschule an. Letzter Schultag vor den Winterferien, Fastnacht steht vor der Tür. Und so haben sich einige Erstklässler der Mainzer Goethe-Grundschule schon mal in Schale geworfen. Rosenmontagsstimmung will bei Lehrerin Bettina Schneider-Stransky aber nicht so richtig aufkommen. Zu groß sind die Herausforderungen. Rund 85 Prozent der Schüler hier haben einen Migrationshintergrund. Und entsprechend unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen. Bettina Schneider-Stransky, Lehrerin Goethe-Grundschule Mainz „Ich habe ein Kind, was noch nie in der Schule war. Der Junge ist acht Jahre alt, war noch nie in der Schule. Der muss praktisch die Buchstaben lernen. Und dann ein anderes Kind, der hat halt Probleme beim Lesen. Und so muss ich den ganzen Morgen, bin ich nur am Hin- und Herspringen. Der nächste kann aber schon rechnen. Da macht sich ‘ne Schere breit, die versuche ich dann halt aufzufangen durch viel Differenzierung. Aber man kann’s manchmal nicht leisten.“ Helfen könnten mehr Grundschullehrer, Pädagogen und Sozialarbeiter. Und natürlich kleinere Klassen. Aber das würde noch mehr Personal erfordern – das es jetzt schon nicht gibt. Lehrermangel und krankheitsbedingte Ausfälle können von der Schule kaum noch aufgefangen werden. Gabriele Erlenwein, Schulleiterin Goethe-Grundschule Mainz „Wir behelfen uns mit Studentinnen und Studenten für die Sekundarstufe, für den gymnasialen Bereich. Die bekommen Vertretungsverträge. Und die Not an den Grundschulen ist oft, oder häufig schon so groß, dass man Studenten, die vor dem Master sind, teilweise sogar vor dem Bachelor sind, einsetzen muss, um die Arbeit zu gewährleisten.“ Damit ist die Goethe-Grundschule nicht allein. In Rheinland-Pfalz mache sich der Lehrermangel derzeit besonders an den Grund-, Förder- und Schwerpunktschulen bemerkbar. So die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, […]

  • Cornelia Weigand ist die neue Landrätin im Kreis Ahrweiler

    Cornelia Weigand ist die neue Landrätin im Kreis Ahrweiler

    Die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat das Leben Tausender Menschen im Ahrtal verändert. Das Jahrhunderthochwasser hat viele Menschenleben gekostet und das gesamte Ahrtal verwüstet. Der frühere Landrat Jürgen Pföhler geriet schnell wegen seines schlechten Krisenmanagements in die Kritik. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 63-Jährigen, der auf eigenen Wunsch wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wurde. Bei der Neuwahl im Landkreis Ahrweiler holte Cornelia Weigand am 23. Januar im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit. Weigand war als Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr bundesweit im Fokus – seit heute ist sie nun die neue Landrätin im Kreis Ahrweiler und hat sich viel vorgenommen. O-Ton Cornelia Weigand, parteilos, Landrätin Kreis Ahrweiler „Dass die Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, ihre kompletten Orte verloren haben, erkennen können, es entsteht nicht nur wieder ein Zuhause, es entsteht auch wieder eine Heimat; die Orte sind wieder da, die Identität kommt zurück, und dass im Ganzen wir sehen können, dass zum Wohle der Menschen, aber auch zum Wohle der Umwelt und der Betriebe sich der Kreis gut weiterentwickelt hat und wirklich fit ist für die Herausforderungen, die anstehen.“

  • Corona-Lockerungen bis zum 20. März

    Corona-Lockerungen bis zum 20. März

    Wenn nicht jetzt, wann dann? Das haben sich wohl die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz gestern gedacht und haben Lockerungen der Corona-Maßnahme beschlossen. Seit einiger Zeit schon ist offenkundig, dass auch hohe Zahlen von Corona-Neuinfektionen die Krankenhäuser nicht mehr überlasten. Jetzt wurde also gestern zwischen Bund und Ländern ein Öffnungsfahrplan verabredet. Was heißt das nun konkret für Rheinland-Pfalz und Hessen? Jetzt kommt er also auch in Deutschland: Der Freedom Day. Zumindest fast. Abgesehen von der Maskenpflicht in Innenräumen und Abstandsregeln sollen am 20. März alle Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben werden. Die Ministerpräsidenten der Länder haben gestern mit Bundeskanzler Olaf Scholz beschlossen, die Maßnahmen in drei Stufen zu lockern. Volker Bouffier, CDU, Ministerpräsident Hessen „Wir haben glücklicherweise zu keiner Zeit eine Überlastung unseres Gesundheitswesens zu befürchten gehabt, die ist auch nicht eingetreten und wir gehen davon aus, dass auch in der vorausschaubaren Zukunft dies nicht passiert. Zum zweiten, und das hat uns auch der Expertenrat bestätigt, dass diese Omikron-Welle ihren Höhepunkt erreicht hat und jetzt zurückgeht.“ Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin „Und das hat vor allem auch mit der großen Disziplin unserer Bevölkerung zu tun, die ja auch viele Einschränkungen jetzt wieder in der Vergangenheit auf sich genommen haben und natürlich auch den Menschen ist es zu verdanken, die sich haben impfen lassen.“ In der ersten Stufe, die in Rheinland-Pfalz ab morgen und in Hessen vermutlich ab nächster Woche gilt, gibt es für Geimpfte und Genesene keine Kontaktbeschränkungen mehr. Nur wenn ein Ungeimpfter an einem privaten Treffen teilnimmt, heißt es weiterhin: Ein Haushalt plus höchstens zwei Personen von einem weiteren Haushalt. Kinder bis 14 Jahre sind ausgenommen. Gleichzeitig gibt es im Einzelhandel bundesweit keine Zugangsbeschränkungen mehr. Die zweite Stufe gilt ab dem 4. März. Dann wird in Hotels und Gastronomie die 3G-Regel gelten. Das heißt: Auch Ungeimpfte können dann mit einem negativen […]

  • Das wünschen sich Bürger vom neuen Corona-Gipfel

    Das wünschen sich Bürger vom neuen Corona-Gipfel

    Es ist der Tag, an dem die Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen in der Luft liegt. Weil die Zahl der Neuinfektionen seit Tagen sinkt, beraten die Ministerpräsidenten der Länder derzeit mit Bundeskanzler Olaf Scholz, wie sie die Maßnahmen bis zum 20. März in drei Schritten zurückfahren können. Nach der Beschlussvorlage sollen in einem ersten Schritt zum Beispiel Geimpfte privat wieder mehr als zehn Personen treffen dürfen. Bundesweit soll im gesamten Einzelhandel die 2G-Regel wegfallen – was in Hessen und Rheinland-Pfalz schon der Fall ist. Dann dürften nicht nur Geimpfte und Genesene, sondern auch Ungeimpfte wieder überall einkaufen. Alle Kunden und Angestellten sollen in den Geschäften aber eine Maske tragen müssen. Ab dem 4. März soll in Hotels und Restaurants die 2G-Regel durch eine 3G-Regel abgelöst werden. Dann dürften auch Ungeimpfte mit einem tagesaktuellen Test wieder essen gehen oder in einem Hotel übernachten Kommen solche Lockerungen zu früh – oder ist es jetzt Zeit für sie? Wir haben heute in der Mainzer Fußgängerzone nachgefragt: Viola Scholzen „Ich finde es richtig, dass es gelockert wird. Bisschen ein Stück Weg zum normalen Leben. Das wäre schön für alle.“ Davina Pohl, Bundesfreiwilligendienstleistende Kammerspiele Mainz „Ich bin so hin- und hergerissen. Auf der einen Seite denke ich, sind die Regeln schon wichtig und sinnvoll. Auf der anderen Seite denke ich, dass jetzt langsam mal Zeit wird eben wieder zum normalen Leben zurückzukehren. Also, ich arbeite auch in der Kultur und für uns wäre es schon eine sehr große Erleichterung, wenn eben ein bisschen was entfällt, weil auch die Kontrollen, die brauchen sehr viel Zeit und extra Personal.“ Julius Ernst, Student „Man sieht jetzt ja auch schon, dass die Zahlen fallen. Wenn sich der Trend eben fortsetzt, finde ich es schon angemessen, dann auch die Maßnahmen stückweise fallen zu lassen, wenn man eben sieht, dass die Zahlen nicht […]