Gesundheit

  • Zu Gast im Studio: Dr. Carola Weber, Leiterin Kinderpalliativteam Mainz

    Zu Gast im Studio: Dr. Carola Weber, Leiterin Kinderpalliativteam Mainz

    Das ambulante Kinderpalliativteam steht vor dem Aus. Markus Appelmann, Moderator Wir sprechen jetzt darüber mit der Leiterin, Dr. Carola Weber. Guten Abend. Dr. Carola Weber, Leiterin: Guten Abend. Vielen Dank für die Einladung. Appelmann: Frau Weber, was machen denn die betroffenen Kinder, was machen die Eltern, wenn es dieses Palliativteam nicht mehr gibt? Weber: Also natürlich kommen große Einschränkungen auf die Eltern hinzu. Aber man muss sagen, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung, was wir ja machen, ist sozusagen ein Add-on zur Regelversorgung. Das heißt, die Kolleginnen in den Kliniken, in den Fachpraxen, auch in den Spezialambulanzen, die werden sich natürlich weiter um diese Kinder kümmern. Aber was natürlich nicht mehr so einfach umsetzbar ist, wenn nachts ein Problem ist, dass jemand nach Hause kommt oder auch die ganzen Besuche am Wochenende, wenn mal einer notwendig ist. Das fällt natürlich weg. Wenn die Eltern da wieder ein Problem haben, müssen sie dann in die Klinik. Und das ist natürlich für eine Familie eine schwierige Situation. Appelmann: Sie schenken ja gerade den schwerstkranken Kindern und den Eltern Lebensqualität, indem sie zu Hause pflegen, dass sie in den eigenen vier Wänden bleiben können. Weber: Genau das ist ja unser Motto auch, das selbstständige Leben im eigenen Zuhause. Und da hat die Mutter ja in dem Beitrag auch darauf hingewiesen, dass sie eben davon ausgeht, dass das Kind dann nicht mehr so viel Lebensqualität hat. Und gerade in der Kinder-Palliativmedizin, aber generell auch in der Palliativmedizin geht es ja um Leben und Lebensqualität. Und das versuchen wir den Eltern zu schenken. Wir versuchen ihnen zu vermitteln, ihr Kind gut zu lesen. Versuchen sie zu schulen, die Fragen zu beantworten, die sind, damit sie gute Entscheidungen auch für Ihr Kind treffen können. Appelmann: Jetzt hat es aber seit der Ausstrahlung unseres Beitrags vor ungefähr drei Wochen […]

  • Verfassungsbeschwerde wegen Notfallversorgung

    Verfassungsbeschwerde wegen Notfallversorgung

    In den vergangenen 30 Jahren ist die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland um 30 Prozent gesunken. Besonders stark trifft das die Menschen in ländlichen Regionen – auch hier bei uns in Hessen und Rheinland. Jürgen Adler aus dem Kreis Cochem-Zell will das nicht länger hinnehmen. Der pensionierte Notarzt hält die medizinische Versorgung in der Region für massiv gefährdet und hat deshalb Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Ruhe in Frieden, Klinikum Mittelmosel. Fast 40 Jahre lang hat Notarzt Jürgen Adler seine Patienten hierher nach Zell gefahren. Doch seit Juli ist das Krankenhaus geschlossen. Die Räumlichkeiten werden jetzt als ambulantes Versorgungszentrum genutzt. Jürgen Adler hat dafür kein Verständnis. Jürgen Adler, war Notarzt in Cochem-Zell „Weil jetzt die Transporte deutlich länger sind. Wenn man bedenkt, wir brauchen nach Wittlich von hier aus zwischen 40-50 Minuten. Vorgegeben sind 30 Minuten. Da brauch man bei manchen Patienten erst gar nicht mehr loszufahren, sondern kann stattdessen direkt den Bestatter rufen.“ Jürgen Adler hält die Notfallversorgung im Kreis für unzureichend und hat Klage eingereicht. Zunächst beim Verwaltungsgericht Koblenz sowie in nächster Instanz beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz. Beide Gerichte haben die Klage abgewiesen. Verweisen darauf, dass es noch Krankenhäuser in Simmern, Cochem und Wittlich gibt. Simmern und Cochem seien aber nicht für eine umfangreiche Behandlung von Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Patienten ausgestattet, bemängelt der Mediziner. Und Wittlich sei für viele im Landkreis deutlich über eine halbe Stunde entfernt. Von Blankenrath, wo er selbst wohnt, fährt man nach Wittlich beispielsweise eine gute Dreiviertelstunde. Für den ehemaligen Notarzt und seine Unterstützer steht fest: Wer in Cochem-Zell wohnt, habe im Ernstfall aktuell schlechtere Chancen auf Genesung. Frank Klaus, Initiative Notfallversorgung Mosel-Eifel-Hunsrück „Es hilft nicht, dass er in ein Krankenhaus gebracht wird, sondern in ein geeignetes, das so ausgerüstet ist, dass bei diesen schweren Fällen das Krankenhaus auch adäquate Hilfe leisten kann. Und 28 […]

  • E-Roller werden für Blinde zum Hindernis

    E-Roller werden für Blinde zum Hindernis

    Seit 2019 prägen sie das Bild in vielen größeren Städten – die E-Roller. Für die einen sind sie ein praktisches Fortbewegungsmittel, für andere ein echtes Ärgernis. Besonders Menschen mit Sehbehinderung geraten durch achtlos abgestellte E-Roller immer wieder in gefährliche Situationen. Wir zeigen, was sich in den Innenstädten getan hat und wie die aktuelle Lage für Blinde ist. Karl Matthias Schäfer,  Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen „Ich war mit dem Stock auf der Seite und bin dann tatsächlich mit dem Fuß hier drunter. Daran sieht man jetzt, dass wir nicht übertreiben. Wäre ich jetzt nicht so fit, wäre die Gefahr bestanden, dass ich jetzt mich gerade so darüber lege.“ Situationen wie diese hat Karl Matthias Schäfer schon häufiger erlebt. Seit 20 Jahren läuft er denselben Weg zur Arbeit – zehn Minuten von der Haltestelle bis ins Büro. Mit den Jahren stehen immer mehr E-Roller im Weg – oft achtlos abgestellt. Von einem Sturz hat der 58-jährige eine Narbe am Bein. Was ihn besonders ärgert: Es tut sich immer noch zu wenig. Karl Matthias Schäfer,  Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen „Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum. Man erkennt die Gefahr. Man hat auch wahrgenommen, dass die Verletzungszahlen steigen. Für mich ist es völlig unverständlich, dass man einfach auf so was nicht reagiert.“ Karl Matthias Schäfer ist seit seiner Geburt blind. Mit dem Blindenstock ist er sicher unterwegs. Doch E-Roller können trotzdem immer zur Gefahr werden – vor allem wegen ihrer starren Bauweise. Karl Matthias Schäfer,  Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen „Peng – dann habe ich ihn praktisch genau hier im Ellenbogen. Wenn man halt richtig blöd kommt, dann kann man sich hier richtig aushebeln und dann auch stürzen.“ In vielen Innenstädten sollen feste Stellplätze für Ordnung sorgen.  Doch weil die Parkzonen oft  überfüllt sind, stehen […]

  • Vogelgrippe breitet sich in Hessen aus

    Vogelgrippe breitet sich in Hessen aus

    Geflügelhalter machen sich aktuell große Sorgen. Denn die Vogelgrippe breitet sich auch in Hessen und Rheinland-Pfalz immer weiter aus. Nach Angaben des Friedrich-Löffler-Instituts sind deshalb in Deutschland bislang etwa 400.000 Tiere getötet worden. Grund für die rasante Ausbreitung sei der Kot von Zugvögeln. Auch Hessen trifft es hart – alleine dort werden für die Eier- und Fleisch-Produktion in über 3.000 Betrieben rund 2,8 Millionen Hühner gehalten. Viehlandwirte kämpfen nun nach der Schweinepest mit einer weiteren Seuche, die ihren gesamten Bestand bedrohen könnte. Zum Schutz werden Forderungen nach einer bundesweiten Stallpflicht lauter. Das Infektionsgeschehen dürfte sich nach Ansicht der Behörden noch weiter ausdehnen. Eva Dieterle, Moderatorin: Über diese rasante Ausbreitung der Vogelgrippe  spreche ich jetzt mit dem Staatssekretär im hessischen Landwirtschaftsministerium, Michael Ruhl. Guten Abend. Michael Ruhl (CDU), Staatssekretär Landwirtschaftsministerium Hessen: Guten Abend, Frau Dieterle. Dieterle: Herr Ruhl, welche Maßnahmen müssen Geflügelhalter jetzt ergreifen? Wie stehen Sie zu einer bundesweiten Stallpflicht? Ruhl: Geflügelhalter sind jetzt vor allen Dingen dazu aufgerufen, ihre Biosicherheitsmaßnahmen streng einzuhalten. Das bedeutet, dass Sie besonders auf die Hygiene achten, aber auch darauf achten, dass sie zum Beispiel Einstreu- oder Futtermittel so lagern, dass Wildvögel dazu keinen Zugang haben. Wir rufen auch dazu auf, dass bei Gefährdungslagen auch Tiere aufgestallt werden. Zu einer bundesweiten Ausstallungspflicht stehen wir momentan noch skeptisch gegenüber. Das liegt vor allem daran, dass wir in Hessen einen bestätigten Fall und mehrere Verdachtsfälle haben, aber noch kein flächendeckendes Ausbruchsgeschehen und wir deshalb gemeinsam mit den Veterinärbehörden die Situation vor Ort konkret begutachten und dann eben auch individuell abgestimmte Vorgehen in den Regionen vorsehen. Dieterle: Besteht denn durch die Vogelgrippe eine Gefahr für die Bevölkerung? Und wie sollen die Menschen sich verhalten, zum Beispiel, wenn Sie einen geschwächten Vogel sehen? Ruhl: Für die Bevölkerung besteht weitestgehend keine Gefahr. Wenn Menschen einen kranken oder verendeten Vogel sehen, […]

  • Tag der Menschen mit Behinderung im hessischen Landtag

    Tag der Menschen mit Behinderung im hessischen Landtag

    Auf dem Spielplatz, beim Sport, im Töpferkurs: Noch oft verbringen Menschen mit und ohne Einschränkung ihre Freizeit nicht gemeinsam. Das können wir doch eigentlich besser, sagen die hessische Landesregierung und das Parlament. Sie haben heute zum 12. Tag der Menschen mit Behinderung in den Landtag nach Wiesbaden eingeladen. Rund 30 Musikbegeisterte stimmen sich hier in Rüsselsheim auf den Herbst ein. All inklusive – so das Motto des neu gegründeten Freizeitchors. Hemmungen hat keiner, die gute Stimmung steckt an. Christine Hodauer „Gut.“ – „Und was hat Ihnen heute so Spaß gemacht?“ – „Das Singen und alles.“ Gerd Bockert „So singen halt. War gut.“ Jochen Fuhrmann „Es macht Spaß, Geräusche zu machen. Zu singen. Und mit so Übungen da so reinzukommen, das fand ich ganz schön.“ Fatma Yildiz „Finde ich sehr menschlich. In der Welt sind wir sowieso oft gespalten. Klein, groß, alt, jung. Musik verbindet halt.“ Verbindungen schaffen – genau das will die Museumsleitung erreichen: Mit diesem Chor, aber auch mit anderen Projekten wie einer Museumsführung in Gebärdensprache. Cornelia Röhlke, stellv. Museumsleiterin Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim „Inklusion ist ja eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und gerade der Kulturbereich, die Museen eignen sich besonders für Inklusion durch die kreativen Angebote, die man hier machen kann.“ Das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Handicap müsse ihrer Meinung nach  selbstverständlicher werden. Auf dem Arbeitsmarkt, aber auch in der  Freizeit . Wie in diesem Chor. Oder unter Wasser: Eine Tauchschule in Baunatal bietet Tauchkurse für Menschen mit und ohne Behinderung an. Insgesamt sechs Projekte zeigen heute im hessischen Landtag, wie Inklusion in der Freizeit gelingen kann. Cornelia Röhlke, stellv. Museumsleiterin Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim „Es gibt eben auch noch eine gewisse Scheu und es gibt Berührungsängste bei den Menschen ohne Beeinträchtigung. Es muss einfach im Alltag fest integriert sein. Die Schule hat ja schon damit begonnen und […]

  • Hebammen wehren sich gegen neues Honorarsystem

    Hebammen wehren sich gegen neues Honorarsystem

    Nirgendwo sonst kommen in Rheinland-Pfalz so viele Kinder zur Welt, wie dort im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer: 3.700 Babys waren es im vergangenen Jahr. Das Krankenhaus arbeitet ausschließlich mit freiberuflichen Hebammen – also Beleg-Hebammen – zusammen. Und für genau die ändert sich ab dem kommenden Monat das Vergütungs-System. Und zwar nicht zu ihrem Vorteil, sagen die Hebammen in Speyer. Lautstark betritt die kleine Leona diese Welt. Wie kalt und fremd alles ist. Einer der ersten Momente in ihrem Leben gehört Hebamme Anna. Zehn Finger, zehn Zehen, wie schwer ist das Neugeborene? Ein Beruf, den die Beleghebammen in Speyer über alles lieben. Ein Beruf mit viel Verantwortung. Und einer, von dem sie nicht wissen, ob sie ihn bald noch ausüben können. Charline Gorzolla, Beleghebamme Hebammengemeinschaft Speyer „Wir gehen im Moment von 25 bis 30 Prozent weniger Verdienst aus ab November. Es gibt Kolleginnen, die sagen, sie wissen nicht, ob sie sich ihren Beruf noch leisten können. Und das ist natürlich schwierig. Wir können unseren Stundenlohn nicht selbst gestalten. Und sie da einfach den Vorgaben des Hebammenhilfevertrags ausgeliefert letztendlich.“ Denn bezahlt werden Beleghebammen von den gesetzlichen Krankenkassen. Der Spitzenverband der gesetzlichen  Krankenkassen,  GKV, hat einen neuen Vergütungsvertrag ausgehandelt. In diesem soll die 1-zu-1-Betreuung  von Schwangeren während der Geburt deutlich gestärkt werden. Also dass sich eine Hebamme um nur eine werdende Mutter  kümmert. Ein eigentlich guter Vorschlag, finden die Beleghebammen in Speyer. Christiane Warta, Beleghebamme Hebammengemeinschaft Speyer „Aber das ist so definiert, dass es nicht mit der Realität übereinstimmt. Wenn eine Frau kürzer als zwei Stunden vor der Geburt da ist, bekommen wir diese Pauschale nicht. Wenn ich einen Schichtwechsel habe und die Frau wurde von mir 1:1 betreut und wird dann weiter von meiner Kollegin 1:1 betreut, ist es so, dass die Leistung auch nicht bezahlt wird, obwohl die Frau eine 1:1-Betreuung hatte.“ Die […]

  • Semesterstart an Mainzer Universität

    Semesterstart an Mainzer Universität

    Für Erstsemester in Mainz geht es ab heute zur Sache. Das Wintersemester beginnt und damit der Start in ihr Studentenleben. Die größte Universität in Rheinland-Pfalz begrüßt heute die klugen Köpfe zur Einführungswoche. Ein neuer Lebensabschnitt – mit altbekannten Problemen. Sich bewegen und sich für die kommende lernintensive Zeit ganz locker machen: Die rund 3.500 neuen Studierenden starten hier an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz in ihr erstes Semester. Der Uni-Campus ist voll. Jule Pahl, 1. Semester Geografie „Ein bisschen überwältigt von diesen Mengen an Menschen. Also ich habe gewusst, dass sind viele aber es ist schon krass. Aber ja, ich freue mich.“ Ava Zirke, 1. Semester Medizin „Ich bin sehr aufgeregt aber ich freue mich auch total drauf.“ Julia Tatarinowitsch 1. Semester Medizin „Ja, ich freue mich schon. Ich habe ein bisschen Angst, weil es ist alles so neu. Und ich bin das erste Mal alleine von Zuhause so weit weg.“ Für viele heißt zum ersten Mal studieren, auch zum ersten Mal von Zuhause ausziehen. Nicht so einfach: Die Wohnkosten waren noch nie so hoch wie jetzt. Bundesweit kostet ein WG-Zimmer durchschnittlich 505 Euro und überschreitet erstmals die 500 Euro Marke. In Hessen liegen die Preise sogar darüber, in Rheinland-Pfalz knapp drunter. Hier in Mainz kostet ein Zimmer durchschnittlich 530,- Euro. 40 Euro mehr, als noch vor einem Jahr. Spitzenreiter ist nach München Frankfurt am Main mit 650,- Euro. Konstantin Schenke, 1. Semester Wirtschaftswissenschaften „Also die Preise sind natürlich ein Ding. Also wenn man jetzt für 20 Quadratmeter, 500, 550 Euro warm haben möchte, das kann ein Student ohne elterliche Hilfe, ohne BaFöG, kann das nicht stemmen.“ Katja, 1. Semester Erziehungswissenschaften und Soziologie „Ich habe immer noch keine Wohnung, bin noch auf der Suche. Bisschen schwierig hier alles.“ Ava Zirke, 1. Semester Medizin „Ich bin heute mit dem Auto […]

  • Prozess um schwere Vergewaltigungen in Frankfurt

    Prozess um schwere Vergewaltigungen in Frankfurt

    Über Jahre hinweg soll ein heute 44-jähriger chinesischer Staatsbürger Frauen betäubt und missbraucht haben. Die Taten soll er gefilmt und die Aufnahmen dann verbreitet haben. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Zehn junge chinesische Frauen sollen ihm zum Opfer gefallen sein, dem 44-jährigen Angeklagten. 22 Fälle verliest die Staatsanwaltschaft heute Morgen im Frankfurter Landgericht. Immer wieder soll der Beschuldigte Frauen ohne deren Wissen verschreibungspflichtige Medikamente gegeben haben, die sie bewusstlos machten. In diesem Zustand soll er sie vergewaltigt und die Opfer sowie sich selbst dabei gefilmt haben. Katharina Schreiber, Staatsanwältin „In mehreren Fällen soll die Dosierung so stark gewesen sein, dass die Geschädigten sich in Folge der Verabreichung der Medikamente in konkreter Lebensgefahr befunden haben sollen, sodass ihr Überleben nur noch vom Zufall abhing. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten deshalb vor, dass er den potenziellen Tod der Opfer, die zum Glück alle überlebt haben, billigend in Kauf genommen hat, weshalb er sich auch versuchten Mordes hier verantworten muss.“ Wenn der Angeklagte, wie von der Staatsanwaltschaft gefordert, wegen versuchten Mordes verurteilt wird, droht ihm eine lange Haftstrafe und die Anordnung einer Sicherheitsverwahrung. Eine Stunde dauert es, bis alle vorgeworfenen Fälle verlesen sind. Einige der betroffenen Frauen seien bis heute psychisch und physisch geschädigt und hätten Suizidgedanken geäußert. Bei einer der Vergewaltigungen soll das Baby des Opfers im gleichen Raum gewesen sein. Zudem soll der Beschuldigte in 25 Chatgruppen vernetzt gewesen sein und dort die Fotos und Videos sowie Anleitungen und Ratschläge mit anderen geteilt haben. Tabea Laier, Reporterin in Frankfurt „Der Angeklagte zeigt während der Verhandlung keine Regung und blickt durchgehend auf den Tisch vor sich. Selbst bei den pikantesten Details reagiert er emotionslos.“ Am Ende der Verhandlung räumt der Angeklagte alle Tatvorwürfe bis auf einen ein. Sein Verteidiger hat angekündigt, dass der Angeklagte an einem der kommenden Tage ausführlich aussagen […]

  • Elektronische Patientenakte noch wenig gefragt

    Elektronische Patientenakte noch wenig gefragt

    Haben Sie schon mal in Ihre elektronische Patienten-Akte, kurz: ePA, geschaut? Die ePA ist ein Ordner, in dem Ärzte alle Befunde und Dokumente als PDF-Dokument hochladen, die auch in die klassische Krankenakte auf Papier kommen. Der Vorteil: Da das ganze elektronisch ist, können Fachärzte, Krankenhäuser und vor allem auch Sie selbst die Daten jederzeit einsehen. Informationsaustausch ganz ohne Drucker, Faxgerät und Post also. Seit dem ersten Oktober ist die ePA flächendeckend im Einsatz. Wir schauen, wie es angelaufen ist. Wir sind in Wiesbaden unterwegs, fragen Passanten, ob sie die elektronische Patientenakte nutzen. Ingrid Vogel „Ich persönlich habe weder einen Computer, noch sonst was. Ich habe das nicht mehr, ich werde 85 Jahre.“ Matthias Becker „Habe ich eigentlich noch nie benutzt und keine Ahnung davon im Endeffekt.“ Monika Etz „Benutzt habe ich sie noch nicht, aber gehört habe ich es. Das weiß ich. Und ich denke mal, wenn ich das nächste Mal zu meinem Hausarzt gehe, werde ich ihn mal da drauf ansprechen.“ Allgemeinmediziner Christian Sommerbrodt wird in seiner Hausarztpraxis von vielen Patienten auf die ePA angesprochen. Christian Sommerbrodt, Hausarzt in Wiesbaden „Die meisten Patienten wissen noch gar nicht, dass sie eine haben. Die meisten Patienten glauben, das wäre etwas, das man beantragen müsste. Ich habe nur wirklich eine Handvoll Patienten, die Zugang haben und sie auch aktiv nutzen.“ Jeder gesetzlich Versicherte hat jetzt automatisch eine elektronische Patientenakte. Ob eine extra App nötig ist oder die ePA in der App der Krankenkasse integriert ist, ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Um Einblick in die Akte zu erhalten, muss der Versicherte einmalig seine Identität nachweisen. Das geht mit der Gesundheitskarte oder dem Personalausweis mit Onlinefunktion sowie der dazugehörigen PIN. Wer die ePA nicht will, kann sie über seine Krankenkasse löschen lassen. Die Krankenakte gibt es nach wie vor auch in Papierform. Wer […]

  • Die Erkältungswelle rollt

    Die Erkältungswelle rollt

    Erleben Sie das gerade auch im Familien- und Freundeskreis – oder vielleicht auch selbst? Viele Menschen liegen gerade flach und werden von Halsschmerzen, Husten und Schnupfen geplagt. Neben den klassischen Erkältungsinfekten macht sich auch das Coronavirus wieder breit. Aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts zeigen: In Rheinland-Pfalz und Hessen hat es in den letzten beiden Wochen Hunderte Menschen erwischt. Reges Treiben in der Praxis von Barbara Römer im rheinhessischen Saulheim. Es ist Erkältungszeit. Barbara Römer, Hausärztin in Saulheim „Im Moment sind es die typischen Virusinfekte und Corona spielt eine Rolle. Und es ist, muss man einfach auch heute noch sagen, teilweise ein anderer Verlauf wie bei einem Schnupfenvirus. Die Leute haben mehr Gliederschmerzen, sind erschöpfter. Es braucht mehr Zeit.“ Dass Barbara Römer Patienten wegen Corona zwei Wochen krankschreibt, ist keine Seltenheit. Ihr Appell: Auf den eigenen Körper hören und nicht zu früh wieder durchstarten, denn: Barbara Römer, Hausärztin in Saulheim „Alle Virusinfektionen haben auch das Potential, theoretisch, wenn man es übertreibt – zum Beispiel in der Krankheitsphase Sport betreibt – , dass es auf den Herzmuskel geht und dann Herzmuskelentzündungen macht.“ In Frankfurt hält Virologe Martin Stürmer das Infektionsgeschehen im Blick. Wie problematisch ist die aktuell vorherrschende Corona-Variante? Dr. Martin Stürmer, Virologe in Frankfurt „Die Variante Stratus ist genauso harmlos wie unsere aktuellen anderen Covid-Varianten, die wir in den letzten Monaten und Jahren gesehen haben. Wir sind nach wie vor in der Omikron-Gruppe. Das heißt nach wie vor, unsere Immunität, die wir durch Impfungen und Infektionen in der Bevölkerung aufgebaut haben, ist weiterhin sehr gut und hilfreich gegen diese Variante. Nichtsdestotrotz kann sie sich relativ gut verbreiten.“ Bei Erkältungssymptomen einen Test zu machen, bevor man sich mit Familie und Freunden trifft oder zur Arbeit geht, ist also weiterhin sinnvoll. Martin Stürmer empfiehlt Kombitests, die neben Corona auch auf Grippe und RS-Viren prüfen. […]

  • Kinder-Palliativ-Team in Mainz droht das Aus

    Kinder-Palliativ-Team in Mainz droht das Aus

    Wenn man über Palliativmedizin spricht, geht es in der Regel um die medizinische Begleitung in den letzten Wochen im Leben eines Menschen. Besonders hart ist das, wenn es um Kinder geht. Palliativteams begleiten die Familien schwer kranker Kinder – manchmal auch über Jahre. Doch das ambulante Kinder-Palliativ-Team in Mainz steht nun vor dem Aus. Es fehlen Pflegefachkräfte. Hausbesuch bei Marlo und seiner Familie. Bei der  Geburt bekommt der Zweijährige zu wenig Sauerstoff. Sein Gehirn wird schwer geschädigt. Seitdem braucht Marlo Pflege – jeden Tag, rund um die Uhr. Für Marlos  Mutter Tanja und ihren Mann verändert sich das Leben radikal. Von einem Tag auf den anderen. Tanja, Marlos Mutter „Der Alltag ist eigentlich nicht mehr wirklich vergleichbar mit dem Leben, das man vorher geführt hat. Weil man einfach jede Minute vor viele neue Situationen geworfen wird. Der Kleine kann in der einen Minute stabil sein, in der anderen Minute ist er schon wieder in einer kritischen Situation.“ Die Eltern pflegen ihren Sohn bei sich zuhause. Immerhin ein kleines Stück Normalität. Ohne das ambulante Kinder-Palliativteam aus Mainz wäre das nicht möglich. Tanja, Marlos Mama „Die wissen ganz genau Marlos Zustand zu deuten. Die kennen ihn. Die begleiten uns jetzt schon seit zwei Jahren. Und sie sind einfach immer da. Die wissen, wie sie uns helfen können. Man hat einfach ne unglaubliche Sicherheit. Und man weiß, man ist nicht alleine.“ Kinderpflegerin Johanna Molitor und ihre Kollegen wissen genau, was Marlo braucht. In Notfällen können sie so oft besser reagieren als ein Notarzt. Und: Sie sind immer erreichbar. Für Marlos Eltern eine besonders wichtige Stütze. Tanja, Marlos Mama „Es ist auch schon häufiger passiert, dass wir morgens um drei telefoniert haben. Und jedes Mal nimmt jemand ab an der anderen Leitung, hat eine positive Grundeinstellung, gibt uns wieder Ruhe und Sicherheit. Weil wir […]

  • Hunsrücker lebt seit 18 Jahren mit Spenderherz

    Hunsrücker lebt seit 18 Jahren mit Spenderherz

    Hessen, Rheinland-Pfalz und einige weitere Länder haben einen neuen Anlauf in Sachen Organspende gestartet. Jetzt wird das Thema sicher bald wieder auf der Tagesordnung im Deutschen Bundestag landen. Denn Organspende kann Leben retten. So wie das von Günter Hamann aus Belgweiler im Rhein-Hunsrück-Kreis. 2002 erleidet er im Urlaub einen Herzinfakt und muss mehr als vier Jahre warten, bis ihm ein Spenderherz eingesetzt wird. Die Transplantation – für ihn, der Start in zweites, geschenktes Leben. Günter Hamann „172 Tage bin ich jetz fort von zuhause. Und das in einem Jahr. Und alle Tage und Nächte in Krankenhäusern oder Kurkliniken. Aber das ist das Schicksal. Wir müssen damit leben. Verdrängen will ich das nicht.“ Günter Hamann liest aus einem seinem vier Bücher. Geschrieben in Hunsrücker Platt. In der schwersten Zeit seines Lebens. Günter Hamann, lebt mit einem Spenderherz „Die vier Bücher, die ich geschrieben habe, sind ja aus dem Moment entstanden, wo der Arzt gesagt hat: Sie werden ihre Enkel mit diesem Herzen nicht erleben.“ Aus Sorge seine Enkel nicht mehr mitzuerleben und um etwas von sich zu hinterlassen, schreibt er sein Leben auf. Und hat dafür viel Zeit. Denn er wartet mehr als 4,5 Jahre auf ein Spender-Herz und verbringt in der Zeit täglich bis zu 18 Stunden auf der Couch. Bis dann…endlich.…der erlösende Anruf kommt. Günter Hamann, lebt mit einem Spenderherz „Ich war eigentlich ganz ruhig. Ich habe mich wirklich Jahre lang darauf vorbereitet. Auf diesen Anruf. Und ich wusste genau: Wenn der kommt, verändert sich mein Leben.“ Und das tut es, sein Leben nimmt wieder Fahrt auf. Seit der Transplantation in der Uniklinik Mainz tritt der leidenschaftliche Radfahrer wieder regelmäßig in die Pedale und genießt die neugeschenkte Freiheit. Außerdem schließt er sich dem Verein TRANSDIA an, der regelmäßig nationale und internationale Wettkämpfe ausrichtet. So wie die Weltmeisterschaft der Transplantierten […]

  • Im Talk: Hessische Gesundheitsministerin wirbt für Widerspruchslösung bei Organspende

    Im Talk: Hessische Gesundheitsministerin wirbt für Widerspruchslösung bei Organspende

    Es ist wichtig, über das Thema Organspende zu sprechen und sich damit auseinanderzusetzen. Markus Appelmann, Moderator: Das tun wir jetzt mit der hessischen Gesundheitsministerin Diana Stolz. Guten Abend. Diana Stolz (CDU), Gesundheitsministerin Hessen: Guten Abend. Appelmann: Frau Stolz, wir haben gerade eben gehört, der Mann im Beitrag ist für die Widerspruchslösung. Sie auch? Stolz: Na ja, zum Schluss ist es die Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Und ich möchte gerne in einer Gesellschaft leben, die das Grundprinzip hat, dass sie auch mittels Organspende Leben retten möchte. Und ich finde, das kam in dem Beitrag sehr, sehr gut rüber: Über was reden wir hier eigentlich? Wir reden auf der einen Seite über Menschen, die teils jahrelang darauf warten, teils auch zu lange, die es gar nicht mehr erreichen, dass dieser erlösende Anruf kommt. Und es geht nicht nur um die Menschen, die auf ein Organ warten. Es geht auch um das Umfeld derer. Also stellen Sie sich vor, Sie sind Eltern und warten für Ihr Kind auf ein Organ. Stellen Sie sich vor, Sie sind Ehepartner und warten für Ihr Partner auf ein Organ. Was das über Jahre auch mit Familien macht, was es mit dem Umfeld macht. Appelmann: Deshalb hat das Land Hessen ja jetzt eine Initiative gestartet mit weiteren Bundesländern im Bundesrat. Was passiert da gerade politisch? Wie schnell kann so was gehen? Stolz: Jetzt liegt der Ball wieder beim Bundestag. Da lag er schon häufiger. Und ich erhoffe mir natürlich, dass es eine politische Mehrheit jetzt auch endlich mal im Bundestag für die sogenannte Widerspruchslösung gibt. Im Bundesrat gab es die schon häufiger. Wir haben jetzt alleine wieder zehn Länder, die sich da auf den Weg gemacht haben und das eingebracht haben. Appelmann: Die Organspenden in Hessen waren auf niedrigem Niveau und sind jetzt in diesem […]

  • Hessische Städte bieten Cannabis-Tests an

    Hessische Städte bieten Cannabis-Tests an

    „Wir müssen Drogen staatlich checken“ – das war eine der ersten Forderungen des neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Diese Maßnahme könne die Zahl von Drogentoten senken. In Frankfurt und Wiesbaden ist das tatsächlich schon möglich. Wirklich rechtssicher ist das „Drug checking“ aber nicht, eine einheitliche Verordnung lässt auch in Hessen weiter auf sich warten. Ein kleines Labor im Frankfurter Südosten. Hier kann man seine  Cannabis-Produkte anonym einschicken und testen lassen. Seit 30 Jahren bietet der hier ansässige Drogenhilfeverein Beratungen an, die Tests sind ein weiterer Schritt. Karsten Tögel-Lins, Drogenhilfeverein Basis „Besonders schädlich ist es, wenn ich eine Substanz kaufen oder konsumieren möchte und vielleicht eine ganz andere bekomme. Von der ich gar nicht weiß, dass sie das ist. Und das führt dann natürlich zu besonderen Gefährdungspotenzialen. Und da wollen wir ein bisschen entgegenwirken.“ Seit der Cannabis-Legalisierung kann man die Produkte beispielsweise in Hanf-Shops  und an Automaten kaufen. Das Problem: Immer öfter werden neue psychoaktive Substanzen beigemischt, von denen die Konsumenten ebenso wenig ahnen wie die Shop-Betreiber selbst. Im Labor können zweifelhafte Produkte einem genauen Test unterzogen werden. Henrik Schöfer, Chemiker „Die Person, die das in einem Laden gekauft hat, hat nach dem Konsum starke psychische Veränderungen erlebt. Und konnte sich die natürlich nicht erklären, da sie eigentlich ein Produkt kaufen wollte, das keine Wirkung hervorruft. Wir waren dann mit unseren Methoden in der Lage, diese synthetischen Cannabinoide, die tatsächlich hier zugesetzt sind, zu identifizieren.“ Noch bewegen sich die Tests allerdings in einer rechtlichen Grauzone. Zwar hat der Bund die Grundlage für Drogen-Check-Modellversuche geschaffen, die Länder konnten sich bislang aber nicht auf eine gemeinsame Verordnung einigen. Das hessische Gesundheitsministerium sagt auf Nachfrage nur, eine eigene Verordnung würde noch abgestimmt. Die Frankfurter Drogenhilfe warnt: Karsten Tögel-Lins, Drogenhilfeverein „Basis“ „Mit jedem Tag, wo diese Verordnung nicht erscheint, haben wir es damit zu tun, dass […]

  • Mit Handicap ins Wasser - Querschnittsgelähmte lernen tauchen

    Mit Handicap ins Wasser – Querschnittsgelähmte lernen tauchen

    Schwerelos durchs Wasser gleiten. Das Tauchen gibt Brian Engelmann ein Körpergefühl, von dem er nicht wusste, dass er es jemals wieder fühlen wird. Denn der 35-Jährige sitzt seit dreieinhalb Jahren im Rollstuhl. Jetzt erkundet er die Unterwasserwelt. Abtauchen in Baunatal. Zug um Zug arbeitet sich Brian Engelmann voran. Was seine Beine nicht leisten können, übernehmen die Arme. All das, was sich im Alltag schwer anfühlt, löst sich hier in Luft auf. Für den Rollstuhlfahrer mit nichts zu vergleichen. Brian Engelmann, Tauchschüler „Durch diese Sitzposition im Rolli, dieser Druck, das löst halt schon Schmerz aus auf den Körper. Und dieser Schmerz wird einem halt komplett genommen durch diese Schwerelosigkeit. Und das ist ein phänomenales Gefühl. Und das habe ich tatsächlich drei Tage nach dem ersten Tauchgang immer noch gespürt.“ Heute steht bereits der vierte an. Engelmann übt, wie man einen Parcour schwimmt. So entwickelt er unter Wasser ein besseres Körpergefühl. Außerdem bekommt der 35-Jährige gezeigt, wie man beim Tauchen eine Boje setzt. „Und dann nimmst du noch einmal den Oktopus und machst richtig pff. Und dann schießt die hoch.“ Bojen sind im offenen Wasser wichtig: Denn so können andere schon an der Oberfläche sehen, wo sich ein Taucher befindet. „Hat mega Spaß gemacht.“ Die Tauchlehrer hier sind speziell für Schüler mit einer Behinderung ausgebildet. Arndt Kemper bereitet sich auf jeden einzelnen individuell vor: Welche Besonderheit bringt ein Tauchschüler mit? Bei einem Blinden beispielsweise muss unter Wasser ganz anders kommuniziert werden. Arndt Kemper, Tauchlehrer „Wenn ich den Menschen anfasse, kann man sagen, wenn ich zum Beispiel die Hand hoch hebe, hey wir tauchen auf. Ich mache die Hand runter, hey wir gehen etwas runter. Oder ich streichle ihn nach dem Motto, mach langsamer. Also es gibt auch verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation.“ Außerdem reagiert jeder Körper unter Wasser anders. Bei Engelmann ist der […]