Kultur

  • Ensemble der Nibelungen-Festspiele vorgestellt

    Ensemble der Nibelungen-Festspiele vorgestellt

    Bis zum 12. Juli ist es zwar noch etwas hin, aber den Termin sollten Sie sich jetzt schon mal vormerken. Dann starten in Worms wieder die Nibelungenfestspiele. Erzählt wird natürlich die berühmte Saga, aber diesmal steht nicht Siegfried, sondern Dietrich von Bern im Vordergrund und die Frage, wie sich ein Krieg verhindern lässt. Heute ist in Worms das diesjährige Ensemble vorgestellt worden. „Es ist nicht recht, nicht recht, dass du mir entrissen bist.“ Feridun Zaimoglu liest aus „Der Diplomat“. Das Stück der diesjährigen Nibelungenfestspiele. Geschrieben hat er das Drama zusammen mit Günter Senkel. Diesmal geht es nicht um Siegfried den Drachentöter, der liegt direkt am Anfang tot auf der Bühne vor dem Wormser Dom; es geht darum, ob Diplomatie einen Krieg vermeiden kann. Durchaus ein Stück mit Gegenwartsbezug. Feridun Zaimoglu, Autor von „Der Diplomat“ „Man könnte sagen, das ist immerwährend in der Menschheitsgeschichte, das ist die menschliche Dummheit und das ist der Wille, Kriege zu führen.“ Diesmal die Nibelungensage ohne ein großes Gemetzel am Ende? Das will uns Festspielintendant Nico Hofmann nicht verraten. Aber die Zuschauer erwarten ein Heldenepos mit politischer Relevanz. Nico Hofmann, Intendant der Nibelungenfestspiele „Ich glaube in der Tat, dass das Stück, wir haben es ja schon seit vier Jahren entwickelt, in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung kriegt. Es geht in der Tat um Krieg und Frieden, um Diplomatie, wie gehen Menschen miteinander um. In diesem Jahr ist es ein sehr menschliches, aber auch ein sehr politisches Stück.“ Ein Stück, das der Schweizer Roger Vontobel inszeniert. Er führt bereits zum dritten Mal Regie bei den Nibelungenfestspielen. Roger Vontobel, Regisseur von „Der Diplomat“ „Diese ganze Sage hat so unglaublich viele Verästelungen, dass man da immer wieder absolut neue Welten erfinden kann. Und das ist natürlich ein gefundenes Fressen, an einem Ort, den man schon kennt, eine Geschichte […]

  • Millionenschwerer Neuerwerb für das Gutenberg-Museum

    Millionenschwerer Neuerwerb für das Gutenberg-Museum

    Die Geschichte über die Kunst des Buchdruckens in Mainz wird immer weiter erzählt: Jetzt hat das Gutenberg-Museum ein neues Glanzstück erworben, ein sehr seltenes Blockbuch. Die Bibel aus dem Jahr 1460 ist rund 1,85 Millionen Euro wert und soll neben den zwei Gutenberg-Bibeln ein weiteres Highlight der Dauerausstellung werden. Heute Nachmittag ist das kostbare Buch vorgestellt worden. Der Moment der Enthüllung! Jetzt ist die sogenannte Biblia Pauperum, übersetzt die Armenbibel, offiziell im Mainzer Gutenberg-Museum angekommen. Gut bewacht und unglaublich wertvoll. Weltweit soll es nur zehn Exemplare dieses Blockbuchs geben. Das Mainzer ist in einem Premium-Erhaltungszustand. Dr. Ulf Sölter, Direktor Gutenberg-Museum Mainz „Das ist natürlich toll zu wissen, dass man dieses qualitätsvolle Objekt in die Sammlung aufnimmt. Dieser Erhaltungszustand ist fast einmalig, den gibt es noch an zwei anderen Stellen weltweit und damit zeichnen wir uns in unserer Sammlung natürlich in besonderer Weise aus.“ Restauratorin Dorothea Müller holt das kostbare Blockbuch aus seinem Schrein. Es zu drucken, ist im 15. Jahrhundert sehr aufwändig. Die biblischen Motive und die Texte werden gemeinsam auf einem Holzblock geschnitzt und damit auf Papier gedruckt. Im Gegensatz zur Erfindung Gutenbergs, der zeitgleich schon sehr viel schneller seine Bibel mit beweglichen Lettern druckt. Dr. Ulf Sölter, Direktor Gutenberg-Museum Mainz „Das Blockbuch war ein Ansatz. Es war deutlich langsamer als das Verfahren, das Gutenberg erfunden hat, aber es war viel besser, als das mit der Hand abzuschreiben, so wie es zuvor gemacht wurde.“ Die Drucktechnik des Blockbuchs kann sich gegenüber der Erfindung des Mainzers Johannes Gutenberg nicht behaupten. Deshalb gibt es auch nur noch so wenige Exemplare. Und deshalb ist die 40 Seiten dünne Bibel auch so wertvoll. Prof. Dr. Jürgen Hardeck (parteilos), Kulturstaatssekretär RLP „Es hat 1,8 Millionen Euro gekostet und es wird im Wesentlichen von der Stadt Mainz natürlich und von der Kulturstiftung der Länder finanziert, […]

  • Street-Art-Künstlerin HERA

    Street-Art-Künstlerin HERA

    Belgien, Hongkong, Norwegen – die Werke von Street-Art Künstlerin Hera zieren Fassaden auf der ganzen Welt. Dahinter steckt die Frankfurterin Jasmin Siddiqui. Ihr neustes Bild entsteht gerade in Mainz. Die Spraydose ist ihre Ölfarbe, die Fassade ihre riesige Leinwand. Tiere verkörpern menschliche Eigenschaften, indem die Figuren miteinander verschmelzen – das sind typische Motive von Street-Art-Künstlerin Hera. Heute ist ihr neustes Werk in der Mainzer Neustadt fertig geworden. Die Immobilie gehört Architekt Jochen Schraut. Er will hier künftig ein soziales Zentrum für Kunst und Kultur aufbauen. Das Motiv haben Eigentümer und Künstlerin gemeinsam ausgesucht. Doch warum ein Eichhörnchen? Jasmin Siddiqui, alias Hera „Ich finde das steht symbolisch für Kreativität eigentlich. Das ist immer am basteln, immer am machen, das lebt neben dem Menschen, macht sein eigenes Ding in seinen Kobeln und so stelle ich mir dann auch die Arbeit im Atelier vor.“ Jochen Schraut, Eigentümer des Gebäudes „Es zeigt ja auch so ein bisschen das Atelier, wo das Eichhörnchen und das Kind drin sitzt und der Slogan „Alles Große beginnt im Kleinen“ ist ja eigentlich auch das, was hier stattfindet.“ Für Hera ist es wichtig, in ihrer Kunst nicht nur den Ort einzubinden, sondern auch die Menschen. Und so hat sie ein paar Schulklassen eingeladen, sich auch mal mit der Spraydose zu versuchen. Auch wenn sie selbst erst mit 18 Jahren ihr erstes Graffiti gesprüht hat, so war die Straßenkunst trotzdem ein wichtiger Teil ihrer Kindheit. Hera ist in den 80ern in Frankfurt aufgewachsen, empfindet die Stadt damals als trist und grau. Die Graffitis sind ihre Highlights in den Straßen, geben Orientierung. Hera, Street-Art-Künstlerin „Die Marker in der Stadt, die mir wichtig waren, waren halt nicht die geschriebenen Straßennamen, sondern die künstlerisch gestalteten total individuellen Werke von Graffiti-Artists.“ Heute zieren auch viele ihrer Werke die Frankfurter Innenstadt. Das nächste große Projekt […]

  • Rhein-Main-Gebiet wird World Design Capital

    Rhein-Main-Gebiet wird World Design Capital

    World Design Capital – also Design-Welthauptstadt  – diesen Titel erhalten Städte und Regionen, wenn sie sich mit Hilfe von Design sozial und kulturell weiterentwickeln und das Leben der Bürger verbessern. 2026 wird mit Frankfurt und Rhein-Main erstmals eine deutsche Region den Titel tragen. In Hanau fand gestern die Vertragsunterzeichnung statt. Eine Vertragsabschluss der besonderen Art: Nicht nur Politiker wie der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky unterzeichnen; stattdessen dürfen alle Besucher der Veranstaltung ihre Unterschrift setzen. World Design Capital 2026 ist nicht nur ein Titel – die ganze Region wird Austragungsort zahlreicher Events rund um das Thema Design. Anna Scheuermann, Programmdirektorin WDC 2026 „Da erwartet uns ein ganz vielfältiges Programm. In allen Städten, Gemeinden, auf dem Land, wo man sich selber beteiligen kann auch. Wir werden keine fertigen Objekte unbedingt darstellen, was man sich sonst unter Design vielleicht vorstellt, sondern besonders Räume und Orte, die gestaltet wurden und die man weiter gestalten kann mit den Bürger:Innen zusammen.“ Bürger sollen sich beteiligen, statt sich berieseln zu lassen – die Region hat sich erfolgreich mit dem Motto „Design for Democracy“ beworben und ihr kulturelles Erbe betont: So habe Mainz den Buchdruck hervorgebracht und die Frankfurter Paulskirche das erste deutsche Parlament. Aber was hat Design mit Demokratie zu tun? Ina Hartwig (SPD), Kulturdezernentin Frankfurt „Der öffentliche Raum ist etwas Wertvolles. Der öffentliche Raum muss verteidigt und gestaltet werden, damit er nicht verwahrlost. Das ist eine ernste Bedrohung; verwahrloste Städte sind keine demokratischen Städte, keine lebenswerten Städte. Wir wollen das Gegenteil: Wir wollen eine Stadt, in der Menschen sich wohlfühlen und das Gefühl haben, wir gehören dazu.“ Beispiele für einen demokratischen öffentlichen Raum: Offenbach und Hanau haben Immobilien der insolventen Kaufhof-Kette erworben, um sie umzugestalten. Statt leerstehender Gebäude in der Innenstadt, sollen Bibliotheken und Gastronomie einziehen. 2026 sollen Projekte in der ganzen Region zeigen, wie Design […]

  • Modell der Gießener Altstadt vor der Zerstörung

    Modell der Gießener Altstadt vor der Zerstörung

    Die historische Altstadt von Gießen wurde im Zweiten Weltkrieg zu über 90 Prozent zerstört – und nach dem Krieg mit grauen Zweckbauten wieder aufgebaut. Doch wie schön die mittelhessische Stadt einst war, das will Jan-Patrick Wismar nicht nur den Gießenern durch seine selbstgebauten Modelle näher bringen. Idyllische Fachwerkbauten im Miniaturformat. Aus Pappe liebevoll angefertigt und bemalt. Gießen, wie es vor dem Zweiten Weltkrieg einmal aussah. Geschaffen hat das „Alte Gießen“ Jan-Patrick Wismar. Seine Hobbys sind Modellbau und Geschichte. Jan-Patrick Wismar, Modellbauer „Ich habe mit 14 Jahren angefangen, die Gießener Altstadt anhand von einer Prüfung in der Schule nachzubauen. Und habe das dann innerhalb der letzten 22 Jahre immer weiter gebaut und erweitert.“ Der Marktplatz der mittelhessischen Stadt, damals und heute. Für seine Schönheit ist Gießen nicht bekannt. Graue Zweckbauten sind nach dem Krieg dort entstanden, wo vor 1944 noch mittelalterliche Fachwerkhäuser standen. Mit zehn Jahren erlebt Kurt Neurath die Bombardierung seiner Heimatstadt. Heute ist er 89 Jahre alt. Die Modelle des alten Marktplatzes schaut er sich gerne an, sie wecken aber auch Erinnerungen. Kurt Neurath, Zeitzeuge „Der Großangriff kam dann am 6. Dezember, am Nikolaustag. Und da hat es natürlich ziemlich alles zerstört, kann man sagen. Wo wir dann nach dem Angriff raus sind, die Walterstraße war im Brand, in Trümmern, es war ein schmaler Gang, rechts und links hat es gebrannt und die ganze Stadt hat halt verbrannt gerochen.“ „Der Untergang des alten Gießen.“ Als Kind faszinieren Jan-Patrick Wismar die Fachwerkhäuser im Buch. Er zeichnet sie und baut sie nach. Unterstützt wird er dabei mit Fotos vom Stadtarchiv und den fast 12.000 Mitgliedern seiner Social-Media-Gruppe „Historische Mitte Gießen“. Die Modelle lagert der 36-Jährige auf dem Dachboden seines Elternhauses. Jan-Patrick Wismar, Modellbauer „Momentan sind es 130 bis 140 Häuschen und es werden noch mal so 80 bis 100. Ich plane, […]

  • Städel Museum zeigt Werke von Käthe Kollwitz

    Städel Museum zeigt Werke von Käthe Kollwitz

    Sie ist die berühmteste deutsche Künstlerin des 20. Jahrhunderts: Käthe Kollwitz. Eine Frau, die sich schon früh auf dem Kunstmarkt behaupten konnte, die sozusagen ihre Frau stand, in einer fast ausschließlich von Männern dominierten Kunstszene. Eine Ausnahmekünstlerin, eine Pazifistin, immer politisch engagiert. Das Frankfurter Städel Museum widmet der großen Dame der modernen Kunst jetzt eine Ausstellung. Gesichter, Selbstporträts, Blicke aus unterschiedlichen Stationen des Lebens der Käthe Kollwitz. Immer ernst, immer nachdenklich. Diese Zeichnung entsteht kurz vor ihrem Tod. Kunst, die einen packt. Modern und zeitlos, ungekünstelt, direkt. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt „Käthe Kollwitz ist auf der einen Seite die berühmteste deutsche Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Man scheint sie irgendwie zu kennen. Auf der anderen Seite gibt es in der Betrachtung von Käthe Kollwitz auch immer ein gewisses Unbehagen. Denn ihre Kunst ist sehr hart, sehr ehrlich, sehr klar. Käthe Kollwitz hat nie Stillleben gemalt. Keine lieblichen Darstellungen, keine lieblichen Darstellungen von Mutter mit Kind, sondern sie ist eine harte Realistin.“ Käthe Schmidt wird 1867 geboren. Sie studiert Malerei an einer Damen-Akademie, heiratet den Sozialdemokraten Karl Kollwitz. Mit Anfang 30 wird Käthe Kollwitz berühmt. Ihr unverwechselbarer Stil ist weltweit gefragt. Regina Freyberger, Kuratorin der Ausstellung „Ich finde, das ist zweierlei. Einmal die Kühnheit, sich in der Druckgrafik Themen zuzuwenden, die existenzielle menschliche Fragen behandeln. Und dann diese Fragen so darzustellen, dass man immer unmittelbar in dem Geschehen drin ist. Also die Nahsicht, die Konzentration auf die Körper, die alles ausdrücken, was sie uns sagen will.“ „Kunst kann und muss einen Zweck verfolgen.“ Davon ist die Künstlerin überzeugt. Im Ersten Weltkrieg stirbt ihr Sohn. Käthe Kollwitz setzt sich gegen Krieg, für soziale Gerechtigkeit ein. Sie lebt im Berlin der Weimarer Republik, entwirft Plakate für soziale und politische Organisationen. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt „Käthe Kollwitz war immer politisch und […]

  • Rheinfrühling in Mainz

    Rheinfrühling in Mainz

    Seit über 650 Jahren gibt es den Mainzer Rheinfrühling, damals noch „Meenzer Mess“ genannt. Der Rheinfrühling ist aber nicht nur eine der ältesten Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz, sondern auch eines der ersten Volksfeste der Saison. Für die Schausteller ein wichtiger Stimmungsmesser. Der Rheinfrühling ist sein Leben, sagt er. Marco Sottile ist Schausteller in fünfter Generation. Auf einem solchen Karussell ist er praktisch aufgewachsen. Fast 90 Fahrgeschäfte und Buden stehen aktuell am Mainzer Rheinufer. Marco Sottile kennt sie alle. Marco Sottile, Schausteller aus Mainz „Die ganzen Schausteller sind ja eine große Familie. Man kennt sich in der ganzen Bundesrepublik. Ob jetzt einer aus Hamburg kommt oder aus München. Man sieht auch immer auf verschiedenen Volksfesten Leute, die sieht man nur einmal im Jahr. Das ist eine Freude. Und natürlich, wenn Sie so ein Kinderkarussell betreiben und sehen natürlich die leuchtenden Augen der Kinder, das macht natürlich schon Spaß.“ Weniger Spaß macht das wechselhafte Wetter der vergangenen Tage. Insgesamt sei den Besuchern aber die Lust auf den Frühling anzumerken. Die Schausteller sind zufrieden. Beim Rheinfrühling ist für jeden was dabei: Vom Kinderkarussell zu Deutschlands größtem mobilen Riesenrad mit über 60 Metern Höhe. Wer es weniger romantisch mag, kann in die Geisterbahn steigen. Oder sich in luftiger Höhe ordentlich durchwirbeln lassen. Levi, 11 Jahre alt „Das traue ich mich nicht. Also das ist viel zu groß und ich verstehe nicht, wie man sowas fahren kann.“ Theo, 11 Jahre alt „Also ich gehe jetzt noch zum Süßwarenladen und dann fahre ich noch das Riesenrad und dann angle ich vielleicht noch ein Kuscheltier, ja.“ Für jeden sieht er eben anders aus, der perfekte Tag auf dem Volksfest. Brechend voll ist es heute nicht. Die aktuellen Krisen machen sich im Geldbeutel der Menschen bemerkbar, weiß Marco Sottile. Marco Sottile, Schausteller aus Mainz „Das Vergnügen ist das letzte, […]

  • FCK steht im DFB-Pokalfinale

    FCK steht im DFB-Pokalfinale

    Der 1. FC Kaiserslautern steht im DFB-Pokalfinale! Riesengroß war der Jubel nicht nur beim Halbfinalsieg in Saarbrücken, sondern auch zuhause in Kaiserslautern. Ganz besonders beim Public Viewing auf dem Betzenberg. Kurz nach halb elf gestern Abend, die letzten Sekunden vor dem Schlusspfiff … Grenzenloser Jubel bei den knapp 20.000 Fans im Fritz-Walter-Stadion. Beim Public Viewing wird der 2:0-Sieg mindestens genauso gefeiert wie auswärts in Saarbrücken. Erstmals seit 21 Jahren zieht der FCK ins Pokalfinale ein. „War sehr emotional, war richtig geil. Und es wird noch besser!“ „Weltklasse! War saugeil! So was ist einmalig, so was passiert vielleicht nur einmal im Leben. Das ist Weltklasse.“ „Gute Stimmung, geile Stimmung. Die Stadt war vorhin schon supervoll. Jetzt einfach Berlin, super gehypt, wir fahren nach Berlin, alle.“ Die Stimmung auf dem Betzenberg von Anfang an heiß, trotz durchwachsener erster Spielhälfte. Dann die 53. Minute … Jubel über den 1:0-Führungstreffer von Mittelfeldspieler Marlon Ritter. Die Erlösung dann rund 20 Minuten später. Das 2:0 durch Almamy Toure – das Ticket fürs Finale in Berlin ist gelöst. Während ganz Kaiserslautern feiert, scheint ein Sieg in Saarbrücken für FCK-Trainer Friedhelm Funkel ein gutes Omen zu sein. Friedhelm Funkel, Trainer 1. FC Kaiserslautern „1985 habe ich als Spieler hier das Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken 1:0 gewonnen und sind so nach Berlin ins Endspiel gekommen, wo wir keine Chance gehabt haben. Aber wir sind trotzdem Pokalsieger geworden. Wir haben gegen Bayern München damals 2:1 gewonnen, obwohl wir eigentlich chancenlos waren. Und vielleicht wiederholt sich dann die Geschichte auch.“ Heute Abend wird sich im zweiten Halbfinale zeigen, wer der Finalgegner wird: Der wohl kommende Deutsche Meister Bayer Leverkusen oder Zweitligist Fortuna Düsseldorf. Die FCK-Fans singen sich jedenfalls schon mal warm. „Olé olé, olé ola, der FCK ist wieder da …!“

  • Delegationsreise der Ministerpräsidentin nach Ruanda

    Delegationsreise der Ministerpräsidentin nach Ruanda

    Am kommenden Sonntag ist es 30 Jahre her, dass es in Ruanda zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen zwei Volksgruppen kam – binnen drei Monaten wurden 800.000 Menschen auf furchtbare Weise ermordet. Jetzt zum Jahrestag werden die Erinnerungen mit aller Macht zurückkehren. Die Ruanda in enger Partnerschaft verbundenen Rheinland-Pfälzer sind mit einer Delegation von Ministerpräsidentin Malu Dreyer angereist, um Ruanda auch in den bitteren Tagen des Gedenkens zur Seite zu stehen. Jugendliche in Ruandas Hauptstadt Kigali: Sie genießen die milden Temperaturen dieses Abends im April. Sorglos und ausgelassen. Sie gehören der ersten Generation an, die den Völkermord nicht selbst erlebt hat. Und doch sind auch sie von den furchtbaren Erlebnissen und schweren Traumata ihrer Großeltern und Eltern betroffen. Malu Dreyer betont, wie wichtig und richtig es ist, das Partnerland beim Blick zurück, aber auch nach vorn, nicht im Stich zu lassen. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Ich finde, die Partnerschaft, die 42 Jahre jetzt währt, da ist es schön, auch richtig, dass jetzt auch in diesen Zeiten, wo es auch schwer ist, aber wir auch gemeinsam blicken können auf das, wasRuanda geschaffen hat – das macht uns sehr stolz und viele Rheinland-Pfälzer und -Pfälzerinnen haben mitgewirkt – insofern ist es wichtig, dass wir mit dieser Reise heute hier sind.“ Wir besuchen die Universität von Ruanda. Seit 25 Jahren gibt es hier das Forschungsinstitut für Konfliktforschung. Denn Ruanda beschäftigt seit dem Genozid immer wieder die Frage: Wie kann vermieden werden, dass dies alles noch einmal passiert – und hätte es damals vielleicht verhindert werden können? Gibt es denn überhaupt eine Gesellschaft, die frei von Konflikten besteht? Gregor Walter-Drop, Geschäftsführer Friedensakademie Rheinland-Pfalz „Also eine Existenz ohne Konflikte kann ich mir tatsächlich nicht vorstellen. Die entscheidende Frage ist, wie wir mit diesen Konflikten umgehen. Und da legen die Ruander tatsächlich großen Wert auf die Frage, […]

  • Cosima von Bonin in der Kunsthalle Schirn

    Cosima von Bonin in der Kunsthalle Schirn

    Ob das ‚Museum of Modern Art‘ in New York, die Biennale in Venedig oder die documenta in Kassel – wenn es um die wichtigsten und berühmtesten Vertreter von moderner Kunst geht, dann ist Cosima von Bonin mit dabei – oder besser gesagt: ihre Kunst. Denn die Kölnerin selbst ist sehr scheu, sie lässt ihre Installationen sprechen. So wie zurzeit in der Frankfurter Kunsthalle Schirn. Aber Vorsicht: Anfassen und Knuddeln ist nicht erlaubt! Süße, knuffige Kuscheltiere. Sie hängen erschöpft an einer langen Wäscheleine. Eine richtige Schweinerei! Makrelen im Straßenmusiker-Outfit. Die Ukulele hängt lässig um den geschuppten Fischhals. Auch sie wirken ziemlich übermüdet. Sebastian Bade, Direktor Kunsthalle Schirn Frankfurt „Cosima von Bonin zeigt uns hier in der Schirn ihr Werk in einer Ausstellung, die wirklich die Abgründe des Menschseins vorführt. Nämlich die Comicfiguren als Projektionsflächen in der Popkultur, die immer wieder Unfälle erleben, die wieder aufstehen und sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften von Menschen verkörpern. Wie in Parabeln. Sie greift eigentlich auf alle Lebensbereiche zurück und bringt das in die Form ihrer Skulptur oder eben ihrer Bilder.“ Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Daffy Duck macht sich ganz klein, möchte am liebsten im Boden versinken. Ähnlich wie die Künstlerin selbst. Cosima von Bonin ist weltberühmt, aber vor der Öffentlichkeit versteckt sie sich. Katharina Dohm, Kuratorin der Ausstellung „Cosima von Bonin ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Künstlerinnen in Deutschland. Sie war auf Venedig-Biennalen, documenta vertreten. Sie ist aber zugleich auch sehr scheu und zurückhaltend. Also, sie lässt ihr Werk sprechen und versteckt sich quasi dahinter. Und überlässt es dem Besucher, den Betrachterinnen sich dem zu nähern, ohne viel sich selber in den Vordergrund zu bringen.“ Im Vordergrund steht Pop Art. Mal bunt gehäkelt, mal niedlich plüschig. Feelings heißt die Ausstellung. Über 70 lustige Installationen von Cosima von Bonin sorgen für positive Gefühle. […]

  • Nerobergbahn fährt wieder

    Nerobergbahn fährt wieder

    Das schrägste Wahrzeichen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, die Nerobergbahn, startet in die Saison. Seit 1888  bringt die Drahtseilbahn ihre Gäste auf den Wiesbadener Hausberg. Und die Technik ist immer noch die gleiche. Bevor es morgen zum Karfreitag wieder losgeht, haben wir heute noch die letzte Probefahrt vor der Premiere gemacht. Letzte Handgriffe an der historischen Nerobergbahn. Nochmal gut ölen, die Fahnen angesteckt und die Scheiben ordentlich geputzt. Dann erstrahlt Deutschlands älteste Standseilbahn wieder in neuem Glanz. Seit 136 Jahren fährt die Bahn nur mit Wasserballast betrieben rauf und runter. Klaus Dutschka, stv. Betriebsleiter Nerobergbahn „Der obere Wagen – das sind zwei Wagen, die hängen an einem Seil. Der obere Wagen wird so viel mit Wasser gefüllt, damit er den unteren Wagen hoch zieht.“ Unten spuckt die Bahn das Wasser wieder aus – bis zu 7000 Liter. Mittels einer Pumpe wird es zurück auf den Berg transportiert. Ein völlig schadstofffreier Antrieb also. Und auch sonst funktioniert bei der Nerobergbahn alles durch Mechanik. Die Türen müssen vom Fahrer geschlossen und per Hand gesichert werden. Über Funk und Signalhupe verständigen sich die Fahrer am Berg und im Tal, dass sie abfahrbereit sind. „Und dann mach ich die Bremse auf, die Betriebsbremse auf. Geht ziemlich schwer. So, jetzt haben wir die Bremse auf und wären abfahrbereit.“ Wurden die Bremsen an beiden Wagen per Hand gelöst, setzt die Bahn sich durch das unterschiedliche Gewicht in Bewegung. „Ist halt ziemlich anstrengend, wenn man das 8 Stunden am Tag macht. Bremse auf, Bremse zu, Bremse auf. Die Schließanlage von den Türen, die Verriegelung auf uns zu. Also es ist schon ziemlich anstrengend ja.“ Belohnt werden Fahrer und Fahrgäste natürlich dann aber mit einer eindrucksvollen Fahrt hoch auf den Wiesbadener Neroberg. 3 ½ Minuten dauert das. Auf halber Strecke treffen sich die Wagen. Immer genau an derselben Stelle, […]

  • Besucherterrasse des Städel Museums eröffnet

    Besucherterrasse des Städel Museums eröffnet

    Es ist eines der wichtigsten Kunstmuseen in Deutschland, das Städel in Frankfurt. Mehr als 3.000 Gemälde können Besucher hier sehen, von den Alten Meistern bis zur Kunst der Gegenwart. Und seit heute gibt es eine Attraktion mehr. Treppe nach oben, schon sind wir da – die Dachterrasse. Museumsbesucher haben hier einen hervorragenden Panoramablick auf die Stadt, vor allem natürlich auf die Frankfurter Skyline. Private Spender haben den Bau finanziert – insgesamt 2,5 Millionen Euro. Museumsdirektor Philipp Demandt sagt: „Die Dach-Terrasse werde die Krönung eines Städel-Besuchs sein.“ Auch für den Frankfurter Oberbürgermeister ist es eine besondere Einweihung. Mike Josef (SPD), Oberbürgermeister Frankfurt „Ich saß damals am Main als Student. Habe in der Regel einen Äppler getrunken, einen sauergespritzten. Und für mich ist es einfach eine wunderbare Geschichte – so schließt sich der Kreis für mich, dass ich als Student in diese Stadt gekommen bin, oft hier am Main saß, spazieren gegangen bin und auf die Skyline geschaut habe und gedacht habe „Was für eine wunderbare Stadt“ und dass ich heute als Oberbürgermeister unserer wunderbaren Stadt das Städel-Dach miteröffnen darf, ist eine Geschichte, die ich noch meinen Kindern und Enkelkindern erzählen werde.“ Philipp Demandt, Direktor Städel Museum „Wir sind einfach davon überzeugt, dass ein Museum ein Gesamterlebnis ist, dass die Aufenthaltsqualität eines Museum eine große Rolle spielt und wir haben von hier von der Sachsenhäusener Seite einen so traumhaften Blick auf die Skyline bis in den Taunus, dass wir gesagt haben: Das ist ein großer Mehrwert für das Haus, das machen wir.“

  • Das Schicksal der „Kofferkinder“

    Das Schicksal der „Kofferkinder“

    In den 60er und 70er Jahren sind Millionen Menschen aus der Türkei, Griechenland und Italien nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten. Die Geschichte dieser sogenannten Gastarbeiter ist weitgehend bekannt. Unbekannt sind jedoch die persönliche Schicksale dahinter, denn die Männer und Frauen haben oft Kinder zurückgelassen, die erst Jahre später nachgekommen sind. Die Geschichten dieser sogenannten „Kofferkinder“ werden jetzt in Ludwigshafen erzählt. „Meine Eltern versuchten ihre Liebe in Briefe zu packen. Aber das reichte mir nicht. Briefe atmen nicht, Briefe lachen nicht und schimpfen nicht, Briefe sehen dich nicht an. Briefe geben dir keine Wärme und umarmen dich nicht.“ Ein Schicksal von 700.000 Kindern, allein aus der Türkei. Festgehalten in Aquarellportraits von Fatma Biber-Born. Durch Fotografien und Erzählungen bekam die Künstlerin Zugang zu Themen, über die Jahrzehnte nicht gesprochen wurde. Fatma Biber-Born, Künstlerin „Erst wo sie jetzt über 40, 50 sind, denken sie auch darüber nach, was für ein Leben sie gelebt haben. Deswegen redet man jetzt auch ein bisschen mehr.“ So wie Hasan Özdemir und Aysel Sevda Mollaoğullari. Sie sind in der Türkei ohne ihre Väter aufgewachsen. Die haben in Deutschland gearbeitet. Eigentlich nur für ein paar Jahre, dann sind sie doch geblieben. Erste Jahre später wurden die Kinder nachgeholt. Aysel Sevda Mollaoğullari, Kofferkind „Mein Vater. Ich kannte ihn als Erzeuger, habe ihn immer mal wieder in den Urlauben gesehen und das war es. Und irgendwann als ich nach Deutschland kam und mich entschieden habe hier zu bleiben, war er für mich ein Fremder und ich war auch für meinen Vater eine Fremde. Bis zu seinem Tode waren wir nicht Vater und Tochter, wir waren einfach zwei Menschen, die biologisch zueinander gehören. Mehr war da nicht.“ Hasan Özdemir erinnert sich, wie sehr er sich gefreut hat, in Ludwigshafen zu sein. Als einer von vielen mit einer ähnlichen Geschichte. Doch […]

  • 50 Jahre Hip-Hop in der Schirn

    50 Jahre Hip-Hop in der Schirn

    Hip-Hop – das verbinden viele Leute mit Rap, mit Sprechgesang. Doch Hip-Hop ist viel mehr: Eine Bewegung, die auch die Kultur beeinflusst hat. Die Frankfurter Kunsthalle Schirn zeigt zum 50. Geburtstag des Hip-Hops jetzt eine Ausstellung mit zeit-genössischer Kunst. Zusammen-gestellt von Kuratoren aus den USA, dem Ursprungsland des Hip-Hop. Hip-Hop – eigentlich keine Musikrichtung, Hip-Hop ist eine Jugendkultur. Die Coolness, das Scratching, die Pose gehören dazu. Und noch viel mehr. Asma Naeem, Kuratorin der Ausstellung „Hip-Hop ist der gereimte Sprechgesang, das Auflegen, der Breakdance. Die Sprache des Hip-Hops ist das Graffiti. Also ja, Hip-Hop ist so viel mehr als Musik. Es ist eine wichtige, authentische Art und Weise, zu protestieren. Voller Lebensfreude, aber auch Kritik.“ Hip-Hop hat viel beeinflusst, auch die Haute Couture. Goldschmuck ist wichtig, sogar für die Zähne. Breakdance, rappen. In Deutschland wird das in den 80er Jahren so richtig populär. Die Ursprünge des Hip-Hops sind die schwarzen Gettos in den USA, Anfang der 1970er Jahre. Sebastian Baden, Direktor Kunsthalle Schirn Frankfurt „Hip-Hop ist eine politische Bewegung. Sie kommt ja aus der Bronx, aus New York, aus einer Community, die sich Zugang zu einer Gesellschaft verschaffen wollte, weil sie auch ausgeschlossen wurde, weil sie Diskriminierungserfahrung gemacht hat und die schwarze Kultur hat Hip-Hop geprägt. Und hat sie damit weltweit als Bewegung zu einer ganz anerkannten Popkultur gemacht.“ Eine Black-Power-Bewegung, die bunt und schrill sein kann. Eine Bewegung, zu der Statussymbole, wie PS-starke Luxusschlitten, dazu gehören, die auch die bildende Kunst beeinflusst und das seit 50 Jahren. Asma Naeem, Kuratorin der Ausstellung „Meine Hoffnung ist, dass sich Hip-Hop nicht nur weiter ausbreitet, sondern immer auch eine kritische Kraft sein wird, die die Geschichten der Menschen am Rande der Gesellschaft erzählt.“ „The Culture“ heißt die Ausstellung in der Kunsthalle Schirn. Gezeigt werden über 100 Werke von internationalen Künstlern. Bis zum […]

  • Tanzfestival Spring Forward in Darmstadt

    Tanzfestival Spring Forward in Darmstadt

    ‚Spring Forward Festival‘ – eins der wichtigsten Nachwuchsfestivals der Tanzbranche, das zum ersten Mal nach Deutschland kommt. Auf den Bühnen in Mainz, Darmstadt und Wiesbaden können sich die talentiertesten Choreografen Europas präsentieren. Mit dabei: eine Tanz-Performance auf Rollschuhen. „Cabraqimera“. Science Fiction auf Rollen. Über eine halbe Stunde ziehen die Tänzer ihre Bahnen und erforschen die Auswirkungen von Geschwindigkeit. Es geht um Themen wie Zukunftsforschung, Todestrieb aber auch den Willen zu leben. Wie wollen wir miteinander umgehen, wie zusammenleben? Fragen, die die portugiesische Choreografin Catarina Miranda mit dem Stück aufwerfen möchte. Catarina Miranda, Choreografin „Cabraqimera“ „Ich vermute, dass das Stück die Zuschauer in einen hypnotischen Zustand oder eine Art Traumzustand versetzt, in dem die Zuschauer auch ihre eigene Vorstellungskraft mit einbringen können. Es ist eintönig, es ist emotional und ich hoffe, dass es einen Zustand der Schärfe und des Selbstgefühls vermittelt.“ So geht es auch darum, dem Zuschauer durch die Musik und die Lichteffekte ein bestimmtes Gefühl mitzugeben. Nur eins von 20 Stücken von insgesamt 700 Bewerbern aus ganz Europa. Alle mit einem eigenen Charakter. Schon seit 1996 veranstaltet das Netzwerk Aerowaves das Festival, um aufstrebenden Künstlern eine Bühne zu bieten. Catarina Miranda, Choreografin „Cabraqimera“ „Für mich und das ganze Team von ‚Cabraqimera‘ ist das eine große Möglichkeit hier zu sein. Aber nicht nur selbst hierher zu kommen sondern auch andere Stücke zu sehen.“ Denn es geht auch darum, sich zu vernetzen. Über 200 Fachbesucher kommen zu den Veranstaltungen. Bruno Heynderickx, Direktor Hessisches Staatsballett „Die Zuschauer werden nicht alles sehen können, weil es auch ein Festival für Profis ist. Aber viele Shows sind auch geöffnet für normales Publikum. Man sieht Choreografien von Nachwuchskünstlern. Das ist die zweite, dritte Arbeit. Aber Arbeit, die schon auf einem Niveau ist, dass sie international touren kann.“ Doch nicht nur für die Künstler sondern auch für […]