Kultur

  • Euro-Skulptur bleibt erhalten

    Euro-Skulptur bleibt erhalten

    Das blaue Euro-Symbol bleibt Frankfurt erhalten – zur großen Erleichterung des Vereins Frankfurter Kultur Komitee. Als Eigentümer fehlte es dem Verein seit einigen Jahren an Geld für die Instandhaltung und Sanierung des Wahrzeichens. Aber jetzt ist dessen Erhalt gesichert. Zumindest für die kommenden Jahre. Das Euro-Symbol auf dem Willy-Brandt-Platz in Frankfurt ist gerettet. Der neue Hauptsponsor, ein Finanz-Start-up mit Sitz in der Mainmetropole, übernimmt für fünf Jahre die jährlichen Kosten von 200.000 Euro. Jörg Hansen, Geschäftsführer CAIZ Development GmbH: „Für uns natürlich eine Herzenssache. Als wir das gehört haben, dachten wir sofort: Das müssen wir machen! Jeder kommt hierher. Wir haben viele Freunde aus dem Ausland, die zuerst zum Euro-Symbol kommen, wenn sie die Stadt besuchen. Und dort unser Zeichen, unser Logo zu haben, ist natürlich einmalig.“ Einige Jahre stand es unter keinem guten Stern, das 14 Meter hohe Euro-Zeichen. Das Problem: Mit Beginn der Coronapandemie sprangen gleich mehrere Sponsoren ab, zudem wurde das blaue Euro-Zeichen immer häufiger beschädigt. Der finanzielle Aufwand wurde für den gemeinnützigen Verein Frankfurter Kultur Komitee so groß, dass die Versteigerung drohte. Manfred Pohl, Gründer des Vereins, kann nicht verstehen warum sich die Stadt Frankfurt nicht stärker für den Erhalt des Euro-Symbols eingesetzt hat. Manfred Pohl, Gründer Frankfurter Kultur Komitee e.V. „Für die Stadt Frankfurt ist es das Haupt-Identitätsmerkmal. Es symbolisiert Frankfurt als City of the Euro. Und das müsste eigentlich von den Frankfurter Bürgern, aber auch von der Stadt honoriert werden.“ Für Touristen ist das 50 Tonnen schwere Leuchtobjekt eines der begehrtesten Fotomotive in ganz Frankfurt. Pohl hofft, dass auch die Frankfurter das Zeichen als Symbol Europas in ihre Herzen schließen. Dass es der Finanzmetropole erhalten bleibt, freut auch den Künstler Ottmar Hörl, der die Skulptur 2001 errichtete. Bis heute ist es sein bekanntestes Werk. Ottmar Hörl, Künstler aus Groß-Gerau „Ich habe auf der ganzen […]

  • Umstrittene documenta beendet

    Umstrittene documenta beendet

    Gestern ging sie zu Ende, die documenta fifteen in Kassel. 100 Tage lang lag in Nordhessen das Epizentrum der internationalen Kunstwelt. Gleichzeitig erschütterte ein Antisemitismusskandal die Ausstellung und sorgte für ein Beben der Entrüstung. Wie fällt also das Fazit aus? Ein Blick zurück auf Kunst, Kritik und Kollektive. Die wichtigste Kunstschau der Welt stand von Anfang bis Ende unter keinem guten Stern. Antisemitismusvorwürfe schon vor der Eröffnung. Die künstlerisch Verantwortlichen, das indonesische Kuratorenkollektiv ruangrupa stehen der antiisraelischen BDS-Kampagne nahe. Direkt nach der Eröffnung taucht ein Banner mit plump antisemitischer Bildsprache auf, das kurz darauf entfernt wird. Danach sorgen weitere Werke für scharfe Kritik bis hin zur Forderung zum Abbruch der Ausstellung. Die documenta wird zum Politikum, ist Thema im Bundestag. Der öffentliche Druck zwingt schließlich die Generaldirektorin Sabine Schormann zum Rücktritt. Ihr Nachfolger bedauert, dass die Kunst vom Skandal überschattet wurde. Wie blickt er heute auf die documenta fifteen zurück? Alexander Farenholtz, Interims-Geschäftsführer documenta fifteen „Wehmütig, weil natürlich diese Tage, wenn man sie hier auf dem Gelände verbringt, ein großes Glück waren und erleichtert zugegebenermaßen auch, denn das war schon eine Zeit, in der jeden Tag irgendwie eine neue, nicht immer nur erfreuliche Überraschung auf dem Schreibtisch lag.“ Statt um einzelne Künstler und ihre Werke ging es bei der documenta fifteen um den gemeinsamen Schaffensprozess. Das ist neu und ungewöhnlich. Der wenig beachtete globale Süden sollte in den Fokus gerückt werden. Bei den Kuratoren steht das Kollektiv im Vordergrund. „Teilen, Solidarität, Kooperation“, so beschreiben sie ihr Konzept. Das Teilen der Verantwortung sorgt jedoch für Probleme. Ruangrupa selbst fühlen sich missverstanden und sehen sich selbst als Opfer von Rufmord und Rassismus. Reza Afisina, Kuratorenkollektiv ruangrupa „Ich denke, wir haben auch Fehler gemacht. Das ist ein wichtiges Zeichen, das wir anerkennen müssen, vor allem, weil wir uns bewusst machen müssen, dass viele […]

  • Cosplayer und Science-fiction-Fans in Speyer

    Cosplayer und Science-fiction-Fans in Speyer

    Und jetzt blicken wir nach Speyer und auf dieses bunte Treiben. Das hier sind Cosplay-Fans. Eigentlich ganz normale Menschen, die allerdings ein Faible für Kostüme aus Science-Fiction-Filmen oder -Spielen haben. Und die haben sich jetzt schon zum 14. Mal im Technik Museum in Speyer versammelt; zum großen Science-Fiction-Treffen. „Ich bin dein Vater.“ Die Macht ist mit denen, die geduldig in der galaktisch langen Warteschlange stehen, um eintreten zu dürfen ins Imperium der Cosplay-Welt. Obwohl manch einer, der sich eigentlich alte Technik anschauen will, doch erstaunt ist, über die außerirdischen Besucher. Jessie, Marco, Emily „Eigentlich waren wir wegen den Autos hier und dann haben wir erfahren, dass der Event hier stattfindet. Toll.“ Leon, Herrmann, Marc „Cosplay für ihn und für uns Autos.“ Oder wie hier: Cosplay für alle! Die ganze Familie zieht als Mandalorianer durch Deutschland, auf alle Science-Fiction Treffen. „Die Kostüme bei Star Wars sind ja immer toll. Und da haben wir das einfach mal bei Halloween gemacht und es hat allen gefallen.“ Auch für Joachim und Uwe ist das Treffen in Speyer nicht das erste in diesem Jahr. Als Cylon und Stormtrooper wollen sie vor allem anderen eine Freude bereiten. Uwe, Joachim „Wir nehmen auch an Charity-Veranstaltungen teil, wenn es um irgendwelche Spendenaktionen geht, für krebskranke Kinder zum Beispiel oder andere wohltätige Veranstaltungen.“ Wer in die Galaxien der Sci-Fi-Serien oder -Spiele vordringt, der muss in der Realität so einiges in sein Hobby investieren. Olaf „Bis die Kostüme gebaut sind, das sind etliche Stunden, Wochen, Monate. Und Geld je nach Kostüm zwischen 1.000 und 3.000 Euro.“ Manch eine hat sich vom Raumschiff Enterprise nach Speyer gebeamt. Doch die meisten kommen aus dem Star-Wars-Universum. Nicht alle Masken sehen besonders tragefreundlich aus. „Das ist nicht unangenehm, das ist nur warm.“ Nerd trifft Nerd. Das ist keineswegs abwertend gemeint. Cosplayer bezeichnen sich selbst […]

  • Museum für abstrakte Kunst in Wiesbaden

    Museum für abstrakte Kunst in Wiesbaden

    Jeder, der mal in Berlin war, kennt sie. Sie heißt schlicht Berlin und steht seit dem Jahr 2000 vor dem Kanzleramt. Eine Skulptur von Eduardo Chillida. So ein Werk ist nicht selten Millionen wert. Es war also eine teure und 9 Tonnen schwere Lieferung, die kürzlich nachts in der Wiesbadener Wilhelmstraße ankam, zum neuen Museum für abstrakte Kunst. Es ist ein schwieriges Unterfangen, auch wegen der schlechten Lichtverhältnisse. Die große Skulptur eines der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts kommt heil im Museum Reinhard Ernst auf der Wilhelmstraße an. „Zuckerwürfel“ wird der Neubau von den Wiesbadenern liebevoll genannt. So soll das privat finanzierte Ausstellungsgebäude einmal aussehen. Der hessische Unternehmer Reinhard Ernst spendet es sozusagen der Allgemeinheit, um dort seine Kunstsammlung auszustellen. 800 Werke, alle abstrakte Kunst. Die große Liebe des Museumsstifters. Reinhard Ernst, Unternehmer und Museumsstifter „Die ist im Laufe der Jahre gewachsen. Es hat begonnen mit meinem ersten Bild, so in 82/83 und ich habe dann im Laufe der Jahre festgestellt, dass die abstrakte Kunst meine ist. Warum? Kann ich ihnen nicht erklären, es ist einfach so.“ Abstraktes ist oft groß. So wie diese drei Tonnen schwere Skulptur von Tony Cragg, die auch auf eine sehr spektakuläre Art ins Museum Reinhard Ernst angeliefert wird. Das Grundstück, auf dem der „Zuckerwürfel“ steht, hat die Stadt Wiesbaden zur Verfügung gestellt. Die Skulptur ist mittlerweile wieder gut verpackt und wartet in einem der riesigen Räume des japanischen Star-Architekt Fumihiko Maki darauf, gezeigt zu werden. Dr. Oliver Kornhoff, Direktor Reinhard Ernst Museum „Das Museum ist tatsächlich rund um die Sammlung und den Sammlungsschwerpunkt errichtet. Das dürfte auch ziemlich selten sein auf der Welt, was die aktuellen Museumsbauten angeht. Das heißt, es geht um die Formate und es gibt jede Menge riesige Formate in der Ausstellung. Da hat die Architektur Bezug drauf genommen, als auch […]

  • Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz macht fit für Demokratie

    Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz macht fit für Demokratie

    Eine Demokratie ist ohne freie Medien nicht vorstellbar. Insofern gehen auch die Themen Demokratie und Medienkompetenz Hand in Hand. Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz spielt eine wichtige Rolle dabei, Eltern und Schüler für die Medienwelt fit zu machen – und somit auch für den Erhalt der Demokratie in unruhiger Zeit. So wie bei ihrem aktuellsten Projekt, das sie gestern vorstellte. Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz und ihre Versammlungsmitglieder zieht es gestern Abend an einen Schlüsselort der deutschen Demokratie: das Hambacher Schloss. Ziele wie freie Meinungsäußerung und freie Presse wurden hier vor 190 Jahren zum ersten Mal formuliert. Es war dies die letzte Sitzung dieser Versammlung, in der sie zum einen Bilanz zog über die letzten fünf Jahre und zugleich nach vorne schaute mit einem aufsehenerregenden Schulungskonzept: „Democracy Gym“ heißt es und bedeutet nichts anderes als ein Fitnesstraining für die Demokratie. Und klar –   ohne Stirnband kommen die Fitness-Coaches nicht aus. Mitarbeiter an Station „Das ist die erste Station. Hier geht’s darum, die Grundrechte den Bildern zuzuordnen. Also jedes Bild passt zu einem Grundrecht. Zu einer Aussage.“ Albrecht Bähr, Vorsitzender Versammlung Medienanstalt Rheinland-Pfalz „’Die Würde des Menschen ist unantastbar‘ … Das würde ich zu der alten Dame setzen, denn das ist echt ein Problem. Dass wir alte Menschen nicht mehr so wahrnehmen. Am ersten Gerät im „Democracy Gym“ geht es um das Grundgesetz. Albrecht Bähr, Vorsitzender Versammlung Medienanstalt Rheinland-Pfalz „Das ist nicht ein Pillepalle-Text und das ist auch nicht ein moralischer Text, sondern darauf baut Freiheit und Wohlstand auf. Es ist ein Grundgesetz, das zwar zunächst für uns, die Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik geschrieben ist, aber was aber letztlich weltweit gilt, wenn wir in Blick auf die Würde und die Freiheit der globalen Welt Wert legen, uns für diese Werte einsetzen.“ Mit dem „Democracy Gym“ setzt die Medienanstalt Rheinland-Pfalz ihre Leitidee „Medienkompetenz […]

  • Das Modeamt der Nazis

    Das Modeamt der Nazis

    Kennen Sie das Frankfurter Modeamt? Das wurde in den Zeiten des Nationalsozialismus gegründet, da der damalige Oberbürgermeister Friedrich Krebs einen Plan hatte. Er wollte die Mainmetropele zur deutschen Modemetropole machen. Dazu soll es bald eine Ausstellung geben – zunächst der Blick auf die Mode in der Nazi-Zeit. Eigentlich schon schick. Nicht so, wie man sich Mode im Nationalsozialismus vorstellt. Also keine Dirndl oder sonstige Trachtenmode, aber auch keine „ Haute Couture“. Nazisprachlich „Hochmode“ wird in Frankfurt ab 1933 entworfen. Auf dieser Baustelle in der Neuen Mainzer Straße steht bis 1944 das Frankfurter Modeamt. Maren-Christine Härtel, Kuratorin Textilsammlung Historisches Museum „Das Ziel war in jedem Fall, dass man über Frankfurt hinaus eine Mode inszenieren wollte, entwickeln wollte, die für ganz Deutschland eine Geltung hatte. Das war das ganz erklärte Ziel. Die Neue Deutsche Mode zu entwickeln und Frankfurt zu einem Zentrum der deutschen Modeindustrie zu machen.“ Es ist nicht viel übriggeblieben von der Frankfurter „Hochmode“. Tatsächlich gibt es wohl nur noch diese beiden Abendkleider. Das Historische Museum hat sie vor ein paar Wochen von den Nachkommen der Leiterin des Modeamts erhalten. Ganz vorsichtig setzen Maren-Christine Härtel und die Textil-Restauratorin Laurence Becker ein Ensemble zusammen. Durch Geld von der Ernst-von-Siemens-Kunststiftung können die Kleider jetzt restauriert werden. Maren-Christine Härtel, Kuratorin Textilsammlung Historisches Museum „Wir werden jetzt, da wir diese Objekte haben, versuchen, die Entwurfsmechanismen, die im Modeamt verwendet wurden, also, wie ist man überhaupt vorgegangen, welche Schnitte hat man verwendet, wie ist es auch mit der Fertigung gemacht worden, dem versuchen wir auf den Grund zu gehen.“ Maren-Christine Härtel sucht nach Fotografien der Abendkleider. Bisher ohne Erfolg. In den Archiven des Historischen Museums schlummern Tausende Fotos von Modellen, die im Modeamt entworfen und geschneidert wurden. Mitarbeiter haben sie 1944 mit nach Hause genommen, bevor das Amt zerbombt wurde. Die letzten Kriegsjahre waren auch […]

  • Frankfurt Art Experience öffnet ihre Tore

    Frankfurt Art Experience öffnet ihre Tore

    Frankfurt gilt für viele in Deutschland als Stadt der Banken, aber Frankfurt ist auch eine Kunststadt, die im Vergleich mit weit größeren Metropolen durchaus mithalten kann. Und das nicht nur, weil das Städel und die Schirn weltbekannte Museen sind. Dieses Wochenende steht bereits zum vierten Mal Die „Art Experience“ auf dem Programm. Die Galerien laden zu Ausstellungen, Führungen und Diskussionsrunden. Sie wollen zeigen, was Frankfurts Kunstszene zu bieten hat. Wenn Hendrik Zimmer in seinem Atelier im Frankfurter Ostend arbeitet, dann ist das körperlich richtig anstrengend. Denn das Herzstück seiner Farbholzschnitte ist eine Druckpresse. Hendrik Zimmer ist hier in Frankfurt geboren. Der 49-Jährige ist Absolvent der Städelschule. Nach einem kurzen Ausflug nach Berlin ist er aber schnell wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Warum? Hendrik Zimmer, Künstler aus Frankfurt „Berlin ist so voll mit Leuten und es ist immer was los. Montag, Dienstag, Mittwoch. Meistens gibt es auch in der Kunstszene auch wichtige und lustige Sachen. Und in Frankfurt habe ich mehr Ruhe zu arbeiten. Ich bekomme hier alles, was ich brauche und ich habe hier trotzdem eine gute Infrastruktur auch mit Museen, Galerien, mit hochwertigen Ausstellungen, was man ja auch braucht. Wenn das nicht wäre, dann wäre es vielleicht ein bisschen eng, aber das ist alles gegeben in Frankfurt, darum fühle ich mich hier sehr wohl einfach.“ Seit acht Jahren arbeitet Hendrik Zimmer mit der Galeristin Heike Strelow zusammen. Immer wieder werden seine Arbeiten hier in ihrer Galerie ausgestellt. So auch ab diesem Wochenende wieder. Die Zusammenarbeit – wichtig für den hauptberuflichen Künstler. Hendrik Zimmer, Künstler aus Frankfurt „Ganz selten, dass Leute gar keine Galerie haben, dass sie es selbst versuchen. Aber dafür hat man gar keine Zeit, das ist so arbeitsaufwendig, die Werke zu schaffen. Ich wüsste gar nicht, wann ich mich dann da noch um das Marketing oder sonst […]

  • Filmportrait über Frankfurter Obdachlose

    Filmportrait über Frankfurter Obdachlose

    Frankfurt ist als Banken- und Wirtschaftszentrum bekannt, doch die Mainmetropole hat auch eine Kehrseite: Leben am Existenzminimum, Armut und Obdachlosigkeit. Wie sieht für Obdachlose das harte Leben auf der Straße aus? Ein Filmprojekt von und mit Obdachlosen zeigt nun ungefiltert ihren Alltag. Zur Filmpremiere kam auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser nach Frankfurt. Prominenz und Kontrast im Luxuskino Astor: Nancy Faeser trifft Eintracht-Trainer Oliver Glasner. Dabei sollen an diesem Abend eigentlich sie im Mittelpunkt stehen: vier Obdachlose, die mit der Kamera ihren Alltag gedreht haben. Im Film „So sieht unser Frankfurt aus!“ erzählen sie ungeschönt aus ihrem Leben. Andreas Schädlich, Obdachloser „Ich möchte arbeiten gehen und meine Schulden abbauen. Ich will endlich meine Rechnungen bezahlen.“ Immer auf der Suche nach etwas Geld oder einem Schlafplatz. Stets belgeitet von der Angst, nachts überfallen zu werden. Cristina Cristescu, Obdachlose „Es gibt viele Menschen auf der Straße, die wirklich Hilfe brauchen. Sie sollten mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das ist mir wichtig, deshalb habe ich bei dem Film mitgemacht.“ Cristina Cristescu kommt als einzige der vier Obdachlosen persönlich zur Filmpremiere. Vor sieben Jahren kam die Rumänin nach Deutschland, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Nun haust die inzwischen 47-Jährige in einer kleinen Holzbaracke und sammelt jede Nacht Pfandflaschen, bevor die Müllabfuhr kommt. Auch ihre Geschichte bewegt die Premierengäste. Nancy Faeser, Bundesinnenministerin „Vielleicht hilft dieser Film auch dabei, zu verstehen, warum Menschen auf der Straße leben müssen oder leben. Und was auch dazu geführt hat an persönlichen Schicksalen.“ Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Auch einfach mal diese Seite zu sehen. Dass es schon auch schwierige Schicksale gibt. Aber auch, wie bravourös diese Menschen damit umgehen.“ Angestoßen wurde das Filmprojekt vom früheren Nena- und FSV-Frankfurt-Manager Bernd Reisig. Mit seiner Stiftung „helfen helfen“ organisiert er jedes Jahr ein Weihnachtsgansessen für Obdachlose im Frankfurter Römer und will die Hilfsbedürftigen mehr […]

  • Trierer Goldschatz wieder zu sehen

    Trierer Goldschatz wieder zu sehen

    Nach fast drei Jahren kann der weltweit größte Goldmünzenschatz der römischen Kaiserzeit wieder bestaunt werden. 2019 wollten Einbrecher den Schatz stehlen, sind jedoch am Alarmsystem gescheitert. Ab dem Wochenende werden die Münzen aus purem Gold wieder im Rheinischen Landesmuseum in Trier ausgestellt. Wir durften schon heute Nachmittag einen Blick auf den römischen Schatz werfen. 18,5 Kilo pures Gold, 2.000 Jahre alte Münzen. Der größte Goldschatz der Welt aus der römischen Kaiserzeit – jetzt ist er wieder zu bestaunen. Heute Nachmittag ist das neue, man könnte sagen Hochsicherheits-Münzkabinett, im rheinischen Landesmuseum in Trier vorgestellt worden. Mehr als eine Million Euro hat das Land in den Neubau investiert. Unsichtbare Sicherheit. Dr. Marcus Reuter, Direktor rheinisches Landesmuseum Trier „Gerade die Panzervitrine, das ist ein Hightech-Produkt. Extra gebaut für diesen Goldschatz. Vereinzelte Bauteile hatten Lieferzeiten von 56 Wochen. Ich denke, das Warten hat sich gelohnt, wir haben dafür ein wunderschönes Münzkabinett bekommen und vor allem – was noch wichtiger ist -, es ist sehr, sehr sicher.“ Im Oktober 2019 brechen Diebe über ein Baugerüst in das Museum ein. Sie versuchen den Schatz zu stehlen und scheitern am Panzerglas der Vitrine, in der die Goldmünzen liegen. Die Alarmanlage geht los, doch bevor die Polizei anrückt fliehen die Täter, bis auf einen. Er wird gefasst und vor zwei Wochen zu drei Jahren Haft verurteilt. Roger Lewentz, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz „Es gibt die Hinweise darauf, dass es einen zweiten und dritten Täter gegeben hat, und es ist nach wie vor der große Ehrgeiz der Trierer Polizei, auch den zweiten und dritten Täter zu finden. Da sind wir dran, sie dürfen nicht denken, die wären jetzt aus dem Blick.“ Der Wert des Goldschatzes wird auf rund 10 Millionen Euro geschätzt. Insgesamt sind es über 2.550 Münzen. Die älteste stammt aus dem Jahr 63 nach Christus. Damals konnte man […]

  • Fotos aus dem Ahrtal auf den Wiesbadener Fototagen

    Fotos aus dem Ahrtal auf den Wiesbadener Fototagen

    Ein Ensemble bizarrer Skulpturen. Wie mahnende, stille Zeugen stehen sie inmitten einer geschundenen Landschaft. Es ist das, was die Flut zurückgelassen hat. Während der Aufräumarbeiten entstehen im Ahrtal abstruse Gebilde, die Kunst-Installationen gleichen. Durch ungeheure Kraft herausgerissene und bizarr verformte Eisenbahnschienen. Eckart Bartnik hat sie damals, kurz nach der Flut, fotografiert. So sieht es exakt an dieser Stelle heute aus – und hier treffen wir den Fotografen. Und stellen die Frage: Darf man eine Katastrophe ästhetisch darstellen? Eckart Bartnik, Fotograf: „Die Ästhetik des Schreckens – eine Frage, die in der Kunst oft schon behandelt wurde. Der britische Fotograf Simon Norfolk sagte: Erst mit Schönheit bekommt man eine gewisse Klarheit und sieht die Dinge so, wie sie wirklich sind. Dass möglichst viele Leute es genau auch so sehen, wie es eben nun mal passiert ist. Wir haben diesen Umbruch im Klima und je mehr Leute das realisieren, umso besser.“ Umbruch und Unsicherheit. Es sind: Unruhige Zeiten. Der Titel der 12. Wiesbadener Fototage. Neben den Flut-Bildern von Eckart Bartnik werden – wie hier am Schloss Biebrich – an insgesamt acht Orten in Wiesbaden Werke von 35 internationalen Fotografen ausgestellt. Die Themen: Von der Waffen-Flut in den USA bis hin zum Ukraine-Krieg. Jürgen Strasser, Kurator und Organisator 12. Wiesbadener Fototage: „Als ich mir dieses Thema ausgedacht habe, waren die Zeiten unruhig. Mittlerweile muss man ja sagen: Sie sind nicht mehr unruhig, sie sind unglaublich beunruhigend. Wir haben den Matthew Abbott – da sind wir ganz stolz darauf, dass der sich bei uns beworben hat – der die verheerenden Buschfeuer in Australien fotografiert hat. Das sind Bilder, die man jetzt fast täglich auch bei uns im Fernsehen sieht. Dass das so eine Dynamik annimmt und das das Thema jetzt so auf den Punkt ist – das konnte man vor zwei Jahren so eigentlich nicht […]

  • Deidesheimer Weinfest nimmt Eintritt

    Deidesheimer Weinfest nimmt Eintritt

    Ein neues Gesetz in Rheinland-Pfalz sorgt auf den Festen gerade für ordentlich Wirbel, denn es verlangt ein deutlich größeres und teureres Sicherheitskonzept als bisher. Erste Events wurden deshalb auch schon abgesagt. Die Deidesheimer feiern ihre Kerwe dennoch, aber zum ersten Mal kostet der Spaß Eintritt. Und das stößt nicht gerade auf Begeisterung. „Nicht so fest, sonst haben Sie später Probleme. Viel Spaß auf dem Fest.“ Drei Euro kostet ein Bändchen und schon kann er losgehen, der Deidesheimer Kerwe-Besuch. Drei Euro, die in der Gemeinde für reichlich Diskussion sorgen, denn bisher war das Pfälzer Weinfest immer kostenlos. Roswitha Conrad ist ein Urgestein auf der Deidesheimer Kerwe. Sie ist sehr unglücklich über den Eintritt. Roswitha Conrad, Standbetreiberin Deidesheimer Kerwe „Was wir jetzt dieses Jahr hier erleben müssen, ist schade für Deidesheim. Aber ich muss gleich dazu sagen, die Deidesheimer können da auch nichts dafür, weil es ja eine Regelung von Mainz oben runter ist und die Bürokraten wissen einfach nicht, wie das im tatsächlichen Leben abläuft. Es ist eine Katastrophe.“ Gemeint ist das neue rheinland-pfälzische Polizei- und Ordnungsbehördengesetz. Es sieht vor, dass Feste ab einer Größe von 15.000 Besuchern täglich ein besonderes Sicherheitskonzept vorlegen müssen. Wie die Stadt auf Anfrage von 17:30 Sat,1 live erklärt, kostet das zwischen 80 und 100.000 Euro. Fünfmal mehr als bisher. Martin Eller hat zum ersten Mal einen Stand auf der Kerwe. Er ist mit dem Geschäft zufrieden. Die Regelung der Stadt, dass die Bürger die Kosten vollständig übernehmen müssen, kann er trotzdem nicht verstehen. Martin Eller, Standbetreiber Deidesheimer Kerwe „Ich bin kein Fan davon, von den Bändchen, von dem Eintritt. Ich glaube, wenn wir wieder ein normales Weinfest feiern wollen in Deidesheim, können wir auch ohne die Bändchen, ohne Eintritt zurechtkommen. Und dann müssen natürlich die Kosten auf die Betreiber der Kerwe umgelegt werden. Und für […]

  • Ausstellung zu Hate Speech

    Ausstellung zu Hate Speech

    Heute schon geflucht? Bestimmt! Wahrscheinlich auf dem Weg zur Arbeit oder am Computer oder… – naja es gibt genug Möglichkeiten. Im Frankfurter Museum für Kommunikation dreht sich alles um Flüche und Beschimpfungen. In der Ausstellung „Potz! Blitz!“ darf auch der Museumsbesucher fluchen und er erfährt vieles über Kraftausdrücke und ihre Geschichte. Rolf-Bernhard Essig, Kurator der Ausstellung „Wachsen sollst du wie eine Zwiebel, mit dem Kopf in der Erde. Vittu, Cazzo, Dorritti, Merde.“ Lassen sie sich vom Kurator der Ausstellung mal so richtig beschimpfen, oder literarisch wertvoll vom großen Frankfurter Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe. Flüche können aus Liebe entstehen und sie haben eine Jahrtausendalte Tradition. Rolf-Bernard Essig, Kurator der Ausstellung „Aus dem Glauben, dass man mit Wörtern etwas tun kann, was die Gegenwart, was die Welt verändern kann. Man verwünscht im Märchen, aber auch in den Religionen. Beispielsweise wird Frau Lot in eine Salzsäule verwandelt, auch das ist ein göttlicher Fluch. Diese ganze magische religiöse Sphäre, die macht klar: Man glaubte wirklich, Wörter können die Welt verändern.“ Wörter und Symbole. Das magische Auge schützt seit 3.000 Jahren vor dem Bösen. Mit schwarzer Magie, mit Voodoo soll das Böse herbei beschworen werden, soll jemand verflucht werden. Das funktioniert auch heutzutage. „ Hate Speech“ der Fluch der Moderne. Er trifft besonders Prominente, Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, ob sympathisch oder nicht. Rolf-Bernhard Essig, Kurator der Ausstellung „Heutzutage ist das entscheidende Element, dass die Verbreitung viel schneller und viel weiter reicht als in alten Zeiten.“ Wie flucht die Welt? Welcher Fluch stammt aus welchem Land? Eine gar nicht so einfache Station zum Mitmachen. Der Ausstellungsbesucher wird so zum internationalen Fluchexperten. Diese leicht veränderten Autokennzeichen führen schon auf die richtige Fährte zur Fluch-Hochburg. Rolf-Bernhard Essig, Kurator der Ausstellung „Ich glaube, am liebsten Flucht man im Verkehr. Im Straßenverkehr gibt es, glaube ich, kaum […]

  • Bundesbank zeigt ihre Kunstsammlung

    Bundesbank zeigt ihre Kunstsammlung

    Die Deutsche Bundesbank in Frankfurt ist für unser Geld zuständig. Sie bringt neue Banknoten in Umlauf und im Keller lagern Deutschlands Goldreserven. Aber die Bank kann auch Kunst. Sie besitzt eine umfangreiche Sammlung. Weil das Bundesbank-Gebäude saniert wird, müssen die Kunstwerke ins Depot. Bis auf rund 90 Kostbarkeiten, denn die werden jetzt im Museum Giersch am Frankfurter Museumsufer ausgestellt. Banknoten, sozusagen Kunstnoten. Entstanden aus originalem Banknotenpapier. Gedruckt von Michael Riedel. Kein Geldfälscher, ein Künstler aus Rüsselsheim. Seine Werke passen natürlich zu einer Bank. Doch die Deutsche Bundesbank hat noch viel mehr Kunst! Sie besitzt eine richtig imposante Sammlung. Insgesamt rund 5.000 Werke. Moderne Kunst als lukrative Geldanlage? Dr. Iris Cramer, Kuratorin der Kunstsammlung der Bundesbank „Geldanlage ist überhaupt nicht das Ziel. Die Bundesbank sammelt schon seit über 60 Jahre Kunst. Und zwar ist das wie bei vielen Notenbanken, wir sind ja die Zentralbank für Deutschland, steht es im Mittelpunkt, dass man sozusagen Kunst und Kultur im eigenen Land unterstützt, auch Künstler unterstützt, junge Kunst unterstützt.“ Normalerweise ist die Kunst, dessen Wert nicht verraten wird, nicht so einfach zugänglich. Besichtigungen in der Bundesbank gibt es nur nach Anmeldung in kleinen Gruppen. Im Verborgenen schlummern normalerweise die ganz großen Namen, ob Ernst Wilhelm Nay oder Anselm Kiefer. Dr. Birgit Sander, Direktorin Museum Giersch „Wir freuen uns wirklich sehr. Die Bundesbank war häufiger Leihgeber, schon in unseren vergangenen Ausstellungen und als sich jetzt die Gelegenheit bot, dass die Werke doch umziehen mussten und sie zu uns kommen können, ist das ganz toll. Wir zeigen hier Positionen, die wir noch nie gezeigt haben, es sind große Namen dabei.“ Namen wie Georg Baselitz. Die wichtigsten Künstler der Nachkriegsgeschichte sind in der Sammlung vertreten. Ein richtiger Kunstschatz! Ab und an dürfen die Hochkaräter die Bank verlassen. Die französische Op-Art-Ikone Viktor Vasarely hat ein Speisezimmer für die […]

  • Trainingscamp für Weinköniginnen

    Trainingscamp für Weinköniginnen

    Wer wird in diesem Jahr die Krone tragen? Gesucht wird die deutsche Weinkönigin. Nicht alle Anbaugebiete sind vertreten, weil einige Gebiets-Weinköniginnen wegen Corona schon seit zwei Jahren im Amt sind und bereits im vergangenen Jahr bei der Wahl am Start waren. Aber acht Wein-Expertinnen sind dabei und die haben im Stadtmuseum von Neustadt an der Weinstraße einen Workshop für das mögliche neue Amt besucht. Selbst ist die Weinkönigin! Die Maskenbildnerin ist aus Krankheitsgründen kurzfristig ausgefallen. Da stylt eben die rheinhessische Weinkönigin ihre Kollegin von der Nahe für das Fotoshooting. Juliane Schäfer, rheinhessische Weinkönigin „Ich kenne mich eigentlich gar nicht so gut aus. Aber wir improvisieren einfach und machen hier Teamplay. Jeder hilft dem anderen, so wie sich das gehört.“ Im Raum nebenan erhält die pfälzische Weinkönigin Sophia Hanke Tipps vom Experten für das richtige Outfit. Sophie Hanke „Das habe ich mir überlegt, ob ich das anziehe für das Portrait, weil es geht ja nur bis hierhin und das finde ich vom Ausschnitt her ganz schön.“ Luise Antonia Böhme ist bereits beim Fotoshooting. Die Bilder erscheinen auf der Website und in einer Broschüre des Deutschen Weininstituts. – Für die Kandidatin der Weinbauregion Saale-Unstrut geht es dabei nicht um das perfekte Lächeln. Luise Antonia Böhme, Weinkönigin Saale-Unstrut „Dass man seine eigene Persönlichkeit klar darstellt, dass man sich nicht vorstellen möchte, wer man gerne sein möchte, oder was man vielleicht im Kopf hat. Ich glaube, wenn man seinen eigenen Charakter und seine Persönlichkeit abbildet, dann ist das was ganz Großartiges.“ Bei Rhetoriktrainerin Claudia Haas-Steigerwald lernen die Kandidatinnen, wie sie sich am besten vor der Jury präsentieren und auf Fragen reagieren. „In welchem Anbaugebiet wurde der erste Wein gekeltert und hergestellt?“ – „Das ist eine gute Frage, weiß ich leider nicht.“ Der Vorbereitungsworkshop dauert drei Tage. Es geht um mehr als Rhetorik und Styling. […]

  • Elvis-Festival in Bad Nauheim

    Elvis-Festival in Bad Nauheim

    Heute ist in Bad Nauheim das 20. European Elvis Festival gestartet. Die beschauliche Kurstadt hat sich wieder in ein Meer aus Cadillacs, Petticoats und Rock’n’Roll verwandelt. Wir haben das runde Jubiläum zum Anlass genommen, auf Spurensuche in Bad Nauheim zu gehen. Denn Spuren hat Elvis Presley – oder ganz einfach der „King“ –  dort jede Menge hinterlassen. Seine Gedenkstätte – seine Gitarre – seine lebensgroße Bronzestatue. Elvis Presley, der King of Rock’n’Roll, ist in Bad Nauheim allgegenwärtig. Auch 45 Jahren nach seinem Tod. Von 1958 bis 1960 war er in Friedberg bei der US-Army stationiert und wohnte in der Kurstadt Bad Nauheim. Zunächst im Hotel Grunewald, wo die Elvis-Fans ihrem Idol so richtig nahe kommen konnten. Zu der Zeit oft mit dabei: Der damals 15-jährige Klaus Kurt Ilge. Klaus Kurt Ilge, großer Elvisfan „Wir waren damals die Teenager hier und haben uns für Elvis interessiert und waren magische angezogen hier. Wir wussten dann immer, wann er kommt. Er war sehr freundlich und wenn er vom Dienst kam hat er Autogramme gegeben, solange bis der Letzte zufrieden war.“ 304 Autogramme ließ sich Klaus Kurt Ilge vom King geben. Und auch für Fotos war der damals 25 Jahre alte Elvis ab und an mal zu gewinnen. Nicht auf einem Foto, sondern auf der großen Leinwand ist seit dem 23. Juni in deutschen Kinos die neueste Elvis-Verfilmung zu sehen. Der Film zeigt den Aufstieg des jungen Musikers aus Mississippi. Und auch seine Tiefpunkte Auch wenn Bad Nauheim im Film keine große Rolle spielt, hat der King der Kurstadt bis heute seinen Stempel aufgedrückt. Noch bis zum Sonntag geht hier bereits zum 20. Mal das European Elvis Festival über die Bühne. Dann wird die Stadt wieder zum Treffpunkt tausender Elvis-Fans aus Deutschland und weit darüber hinaus. Im diesjährigen Programm: Show Acts und Elvis in […]