Kultur

  • Kirche als Wohnhaus

    Kirche als Wohnhaus

    „Geräumige Ein-Zimmer-Kirche ohne Küche oder Bad“ – oder „ungewöhnliche Immobilie für Bastler abzugeben“. So oder so ähnlich hat sich wohl die Immobilien-Annonce angehört, mit der im hessischen Groß-Zimmern die alte Dorfkirche inseriert wurde. Doch wo viele bei dem Gedanken, eine Kirche aus dem Jahr 1775 zu kaufen wohl amüsiert den Kopf schüttelten, hat dieser Künstler Marcel Bender sofort zugeschlagen. „Tatsächlich habe ich eher das Gefühl, dass die Kirch mich gefunden hat. Nach einem sehr schweren privaten Umbruch in meinem Leben, war ich in einer Phase, in der ich nicht wusste, wie es weiter gehen soll und plötzlich tauchte diese Kirche als Anzeige im Internet auf. Ich war sofort fasziniert, wollte sie mir anschauen und habe auch einen Besichtigungstermin bekommen und am Ende hat es auch funktioniert tatsächlich.“ Und so wird gerade – Schritt für Schritt – aus einem Gotteshaus Marcel Benders Haus. Der Künstler hat Wände gezogen, eine Küche und ein Bad eingebaut, gestrichen und gemalt. Nur für die Decke hat er sich Hilfe geholt – die Höhenangst. Das Deckengemälde, das der Vorbesitzer, in der bereits in den Siebzigerjahren entweihten Kirche hatte anbringen lassen, ist ihm ein Dorn im Auge. Marcel Bender, hat eine Kirche gekauft „Es ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, wenn man morgens aufsteht und an die Decke schaut und ein Engel streckt einem den nackten Po entgegen. Das möchte ich gerne ändern.“ Auch viele andere christliche Symbole müssen weichen. Bender ist Agnostiker. Aber wenn er mit dem Umbau fertig ist, will er, dass die alte Kirche wieder ein Haus für alle Einwohner von Groß-Zimmern wird. Marcel Bender, hat eine Kirche gekauft „Weil eine Kirche ist immer ein Ort, der belebt werden sollte und ursprünglich war es seine Bestimmung, dass Menschen hier zusammenkommen können, können genießen, können feiern, können Zuversicht schöpfen und genau das soll auch wieder passieren. Ich […]

  • Flugzeuglegende Junkers F-13 in Mainz-Finthen

    Flugzeuglegende Junkers F-13 in Mainz-Finthen

    Sie ist das erste zivile Verkehrs-Flugzeug der Welt. Die Junkers F-13, entwickelt vom deutschen Luftfahrt-Pionier Hugo Junkers. 1919 fliegt sie zum ersten Mal durch die Lüfte und wird dann in über 40 Länder ausgeliefert. Heute gibt es nur noch drei flugfähige Modelle der F13 – und eines davon macht an diesem Wochenende Station in Mainz.   Mit der Junkers F13 beginnt eine neue Ära in der Luftfahrt. Mit ihrer innovativen Konstruktion – komplett aus Leichtmetall – revolutioniert sie den zivilen Luftverkehr und wird zum Wegbereiter des modernen Passagierflugs. 1926 wird die Deutsche Luft Hansa gegründet und setzt dabei vor allem auf die F13 um ihre Passagiere zu befördern. Später wird das Modell dann von der heute noch bekannten Junkers 52 –  der „Tante Ju“ abgelöst. Die F13 gerät in Vergessenheit. Doch seit einigen Jahren ist sie wieder in der Luft. Der Nachbau einer Junkers F13 schwebt heute am Flugplatz in Mainz-Finthen ein. Am Steuerknüppel sitzt Uwe Schmuck. Er ist einer von nur sechs Piloten, die den Nachbau der historischen Maschine fliegen dürfen. Von außen sieht das Flugzeug zwar aus wie das Original – ausgestattet ist der Flieger aber mit modernster Technik. Uwe Schmuck, Pilot Junkers F13: „Es ist natürlich gegenüber Wind und Wetter bisschen anfälliger als andere Flugzeuge. Und die Besonderheit des Spornrads ist halt die Richtungsstabilität am Boden. Aber das haben alle Spornrad-Flugzeuge. Insofern ist das Flugzeug eigentlich gar nicht anspruchsvoll zu fliegen. Anspruchsvoll ist an diesem Flugzeug eigentlich nur das ein Aussteigen.“ Denn die Piloten müssen durch die Front rein- und rausklettern, sie fliegen im offenen Cockpit – ohne Scheibe. Uwe Schmuck, Pilot Junkers F13: „Man sitzt im Freien und zwar die ganze Zeit. Man kann sich also nicht irgendwo schützen gegen Wind und Wetter, sondern man sitzt immer im Freien, hat natürlich durch die Turbulenzen auch entsprechend […]

  • Frankfurt Art Experience startet

    Frankfurt Art Experience startet

    In Frankfurt startet heute das spannendste Wochenende für Kunst-Liebhaber im ganzen Jahr, denn abseits der großen Museen  eröffnen 36 Galerien heute gleichzeitig neue Ausstellungen. Überall in der Stadt können sich bei der Frankfurt Art Experience die Freunde zeitgenössischer Kunst auf neue und ungewöhnliche Eindrücke freuen.   Eva Dieterle: Und in einer der Galerien in der Frankfurter Innenstadt ist jetzt schon meine Kollege Robert Murmann. Robert, wie groß ist denn die Vorfreude schon? Robert Murmann, Reporter in Frankfurt: Eva, die Vorfreude ist natürlich riesig. So kurz vor der großen Eröffnung. Du hast es gesagt 36 Galerien, die machen mit bei dem Eröffnungswochenende. Dazu kommen zehn sogenannte Offspaces. Das sind unabhängige Projektflächen, wo auch Kunst zu sehen sein wird. Dann gibt es ein Rahmenprogramm. Überall ist der Eintritt kostenlos, auch hier in der Galerie, wo wir jetzt sind. Im Hintergrund werden noch die letzten Handgriffe angelegt und ich bin hier nicht alleine, sondern ich bin hier mit Britta von Campenhausen. Sie haben das Projekt begleitet mit Frankfurt Art Experience, haben das Programm Fest im Blick. Was sind denn so die Highlights, auf die wir uns freuen können? Britta von Campenhausen, Frankfurt Art Experience: Das Tolle ist eigentlich, dass es eine unglaubliche Vielfalt gibt. So wie hier in der Galerie ist zum Beispiel Wolfgang Oppermann bei der Galerie Hanna Becker vom Rath, der aus der Pop Art kommt. Eine eher historische Position. Und genauso gibt es ganz junge Künstlerinnen und Künstler, die sich mit KI beschäftigen und da wirklich ganz experimentell installativ arbeiten. Es sollte für jeden Geschmack, jedes Interesse etwas dabei sein. Robert Murmann, Reporter in Frankfurt: Jetzt gibt es ja auch Musik dieses Jahr. Das erste Mal vielleicht. Können Sie das mal schildern? Britta von Campenhausen, Frankfurt Art Experience: Es gibt über den Freitagabend über zu drei verschiedenen Terminen einmal um halb […]

  • Junge Klaviergenies aus Darmstadt

    Junge Klaviergenies aus Darmstadt

    Egal ob Chopin, Mozart oder Beethoven – für Yad und Shad aus Darmstadt kein Problem, denn Musik ist ihre Muttersprache. Sie gelten als Wunderkinder am Klavier und sind damit wahrscheinlich auch die jüngsten Komponisten aus Hessen.enn sie in die Tasten hauen, wird einem schon beim Zuschauen schwindelig. Das sind Yad und Shad Barzinjy. Die Brüder leben für das Klavierspiel und stellen die Musikwelt auf den Kopf. Sie spielen und interpretieren die Musik nicht nur, sondern sie lassen sie durch Improvisation im Moment entstehen. Eine große Hilfe ist da auch ihr absolutes Gehör. Die Improvisation ist Yads große Stärke. Alles, was er dafür braucht – eine kleine Melodie. Yad Barzinjy, 15, Pianist. „Das wären dann die Töne E,F,A,C, H,G, A. und das würde shcon reichen, um darüber zu improvisieren.“ So entsteht eben mal so ein neues Stück, mit unterschiedlichen Rhythmen und Tonarten. Sein außergewöhnliches Talent bleibt nicht lange unentdeckt. Seit er elf Jahr alt ist, studiert er als Jungstudent an der Hochschule in Frankfurt. Und das alles neben seiner normalen schulischen Laufbahn. Sein Antrieb – die Liebe zur Musik. Yad Barzinjy, 15, Pianist: „Beim Improvisieren muss ich mich an Baukastenprinzipien halten, oder ich muss mir keine Formen ausdenken, was ich alles spielen werde, sondern ich kann mich einfach auf die Intuition verlassen, dass ich auch nicht irgendwas spiele, sondern, dass ich in dem Moment wirklich ganz viele Ideen hab.“  Sein jüngerer Bruder Shad ist erst dreizehn Jahre alt. Seine besondere Leidenschaft gilt der Komposition. Alles, was er für das Komponieren braucht, ist sein Tablet und eine erste Idee. Shad Barzinjy, 13, Pianist und Komponist: „Meistens erst eine kleine Melodie, aber während dem Schreiben kommen immer weitere Ideen dazu und so entsteht ein fertiges Stück. Die Suche nach dem eigenen Stil ist ein lebenslanger Prozess, da man sich weiterentwickelt verändert sich der Stil […]

  • Staubsaugermuseum in Bruchmühlbach-Miesau

    Staubsaugermuseum in Bruchmühlbach-Miesau

    Und jetzt nehmen wir sie mit nach Bruchmühlbach–Miesau. Dort ist ein Museum einem Haushalthelfer gewidmet, ohne den wir uns alle das Leben gar nicht mehr vorstellen könnten: dem Staubsauger. Ein weiterer Teil unserer Serie „Jenseits der Klassiker – ungewöhnliche Museen“. Faszination… Staubsauger. Früher hat Alois Steffgen Industriesauger verkauft, heute schlägt sein Herz vor allem für die historischen Haushaltshelfer. 1901 wurde der erste Staubsauger als Patent angemeldet – damals noch ohne Strombetrieb. Alois Steffgen, Staubsauger-Sammler: „Aufbau des Saugers ist immer: Vorratsbehälter, Filter, hier sitzt der Filter drin, und eine Antriebseinheit. Also kein Elektro, sondern hier wurde über einen Pump-Blasebalg die Saugluft erzeugt. // Hier hab ich einen der wurde so betrieben“ Ein regelrechter Hygiene-Hype wurde losgetreten. Um 1910 wurden so viele Patente für Staubsauger angemeldet wie für Automobile. Denn während der Besen nur den groben Staub erwischt, bekam man mit dem Staubsauger auch den feinen Staub weg. Für manche Modelle hat es gleich zwei Personen gebraucht. Der eine kurbelt und treibt die Membranen an, der andere saugt. Ein Luxus-Teil. Alois Steffgen, Staubsauger-Sammler: „man geht davon aus, dass drei Monatslöhne nicht gereicht haben für so eins.“ Ab 1920 lösten die elektrischen die handbetriebenen Staubsauger ab. Für sein Museum hat Alois Steffgen rund 100 Exponate gesammelt. Angefangen hat alles mit diesem hier, Baujahr 1930, das seinem Vorbesitzer lieb und teuer war. Dann kam der Krieg. Alois Steffgen, Staubsauger-Sammler: „und er konnte den Staubsauger nicht mit auf die Flucht nehmen. Er selber war Schreiner und hat den im Garten vergraben und als der nach einem Jahr wieder zurück in den Wohnort durfte, dann hat er den Sauger ausgegraben und hat bis 1993 damit gesaugt.“ Alle Staubsauger hier hat Alois Steffgen geschenkt bekommen. Nur Geräte mit einer Geschichte dürfen ins Museum und keine Kunststoff-Massenprodukte. Der Staubsauger von früher war ein echtes Multifunktionsgerät. Denn er saugt […]

  • KI-Firmen kaufen Antiquariate leer

    KI-Firmen kaufen Antiquariate leer

    Seit Wochen gehen bei immer mehr Antiquariaten in Hessen und Rheinland-Pfalz Massenbestellungen ein. Hunderte Sachbücher, die meisten uralt und längst vergriffen. Und hinter den mysteriösen Buchkäufen soll Künstliche Intelligenz stecken. Die Buchbranche ist alarmiert, denn was die Händler zunächst freut, hat langfristige Konsequenzen. Verwundert schaut Buchhändler Wolfgang Rüger eines Morgens in sein Mail-Postfach. Dutzende Bestellungen sind eingetrudelt, fast im Minutentakt kommen neue. Drei Tage lang geht das so. Für das kleine Antiquariat in Frankfurt-Sachsenhausen sehr ungewöhnlich. Plötzlich steigen die Verkaufszahlen um ein Drittel: Wolfgang Rüger, Buchhändler in Frankfurt-Sachsenhausen: „Also ich habe Reiseführer verkauft, Trekking Führer für Bergführer, Wörterbücher, Dorfchroniken, Medizinbücher, Psychologiebücher, Jahrbücher der Bekleidungsindustrie. Also alles querbeet.“ Was auffällt; der Käufer hinter den Großbestellungen ist immer eine in Kanada registrierte Firma namens Zoom Books. Der Verdacht: Zoombooks verschifft die Bücher in die USA und verkauft sie an KI-Konzerne. Firmen wie Anthropic nutzen sie dann um ihre KIs mit Wissen zu füttern, beispielsweise den Chatbot Claude. Dafür spricht laut Wolfgang Rüger auch, welche Bücher bei ihm geordert wurden. Wolfgang Rüger, Antiquar: „Jedes Buch, das ich an Zoom Books verkauft habe, war mir klar; Wenn das stimmt, dass damit die KI gefüttert wird, warum die dieses Buch braucht. Weil da einfach Allgemeinwissen drinsteckt mit dem man sozusagen die absurdesten Fragen beantworten kann.“ Recherchen zeigen, dass KI-Unternehmen in den USA die Seiten aus den Büchern heraustrennen und scannen. Anschließend landet das Exemplar im Schredder. „Destructive Scanning“ nennt sich dieses Vorgehen. In den USA ist das legal. Doch weder Verlage, noch Autoren werden für Ihre Arbeit an den Büchern bezahlt. In Deutschland eine klare Urheberrechtsverletzung, sagt die Interessensvertretung des Deutschen Buchhandels mit Sitz in Frankfurt. Thomas Koch, Sprecher Börsenverein Deutscher Buchhandel: „Wir brauchen Lizensierungsmöglichkeiten für KI und nicht nur Möglichkeiten, sondern die Pflicht. Also die Politik muss die großen Konzerne in die Pflicht nehmen, muss […]

  • Lichtinstallation "Alice im Wunderland"

    Lichtinstallation „Alice im Wunderland“

    Und wir bleiben bei erfolgreichen Geschichten. Normalerweise erstellt ER Licht-Installationen für Freizeitparks oder den Circus Krone. Patrick Wild hat sich als Licht-Künstler mittlerweile in der Szene einen Namen gemacht. Jetzt hat er sich einem neuen Projekt gewidmet: In einem leerstehenden Ladenlokal in Bad Kreuznach eröffnet er ein echtes Wunderland. Patrick Wild: „Helle oder dunkle Schokolade?“ Mädchen: „Helle!“ Patrick Wild: „Perfekt, gute Wahl.“ Der Hutmacher lädt zur Teeparty ein. Mit seiner Hilfe müssen die Besucher den Jabberwocky besiegen, um das Wunderland zu retten. Riesige Blumen, leuchtende Pilze und jede Menge Kreaturen aus der Erzählung „Alice im Wunderland“. Konzipiert und gestaltet hat den Erlebnisladen in Bad Kreuznach Patrick Wild. Schon vor der Eröffnung treffen wir ihn – noch ohne Hutmacherkostüm – bei den letzten Vorbereitungen. Seit Monaten arbeitet er daran, den leerstehenden Laden ins Wunderland zu verwandeln. Dahinter steckt auch ein ernstes Anliegen. Patrick Wild (Lichtkünstler): „Man kennt es: Innenstädte sterben immer mehr aus. Wir haben größtenteils sehr großen Leerstand – wie in jeder Stadt. Und ich habe einfach gemerkt, dass Menschen nicht mehr in die Stadt kommen um etwas zu einzukaufen, sondern sie wollen etwas erleben, Zeit gemeinsam mit der Familie verbringen und genau das will ich hiermit erreichen.“  Das Projekt finanziert er aus eigener Tasche und über Spenden. Hilfe bekommt er von Familie und Freunden, die für ihn sogenannte Animatroniken programmieren oder Dekoration herstellen. Ein Highlight im Reich der weißen Königin. Die rauchende Raupe Absolem. Patrick Wild (Lichtkünstler): „Was ganz besonders ist bei ihr ist halt, dass sie eine Nebelmaschine eingebaut hat. Wenn die Leute in den Raum hineinkommen wird sie später die Leute anrauchen können mit Nebel und dieser Nebel hat dann auch einen Duft. Und zwar Minzgeruch. Und das wird mega cool. Das ist ein cooler Effekt.“  Bis zur Eröffnung wurde dann auch die Raupe fertig und thront auf einem riesigen Pilz. […]

  • Waffeleisenmuseum in Maßweiler

    Waffeleisenmuseum in Maßweiler

    Und jetzt haben wir eine ganz besondere Sammlung für Sie. Es geht nach Maßweiler ins Waffeleisen-Museum. Ja, tatsächlich, da hat jemand in seiner Scheune sage und schreibe 600 Waffeleisen ausgestellt. Da werden doch Kindheits-Erinnerungen wach. – Der nächste Teil unserer Serie „Jenseits der Klassiker – ungewöhnliche Museen.“   Faszination… Waffeleisen. Wolfgang Fuhrmanns Leidenschaft gilt nicht etwa dem Gebäck, sondern dem, worin es entsteht. Schon lange vor den strombetriebenen Geräten mit Anti-Haft-Beschichtung haben die Menschen Waffeln gebacken. Herdplatte raus, Waffeleisen rein. Für sein Waffeleisenmuseum hat der Pfälzer mittlerweile rund 600 historische Eisen gesammelt. Das Älteste ist aus dem Jahr 1671. Wolfgang Fuhrmann, Waffeleisen-Sammler: „man hat ein offenes Feuer gehabt, das sieht man ja an dem langen Stiel und hat diese Waffeln im sogenannten Rauchhaus, das war die Küche von früher, gebacken.“ Vor 25 Jahren hat alles angefangen, als ihm ein altes Waffeleisen auf  dem Flohmarkt ins Auge gesprungen ist. Wolfgang Fuhrmann, Waffeleisenmuseum Maßweiler: „Wir haben dann aus Spaß das mitgenommen, haben das sauber gemacht und haben anlässlich einer Geburtstagsfeier dann tatsächlich Waffeln gebacken so wie früher auf einem alten Herd und das war eine ganz, ganz tolle Geburtstagsfeier, an die sich jeder, der dabei war, noch erinnert.“ USA, Mexiko, Russland, Schweiz oder regionale Klassiker. Wolfgang Fuhrmann, Waffeleisen-Sammler: „das hier ist ein typisches Zimtwaffeleisen, was es hier in Rheinland-Pfalz oder im Saarland gibt. Wenn man hier diese Fläche beachtet, dann haben wir 6 verschiedene Motive. So lange ich denken kann, gab es bei uns an Weihnachten immer Zimtwaffel.“ Ohne Thermostat ist das Waffelbacken selbst für den Profi noch eine Herausforderung. Denn jedes Waffeleisen ist anders. Wolfgang Fuhrmann, Waffeleisen-Sammler: „das ist einfach, dass sich die Temperatur schlecht bestimmen lässt. Je nach Feuer… ja, die ist jetzt ein bisschen dunkler unten, und man weiß halt nie genau, wann die Waffel fertig ist.“ Mein Fazit: […]

  • Christian Baron schreibt über die Liebe zum 1. FC Kaiserslautern

    Christian Baron schreibt über die Liebe zum 1. FC Kaiserslautern

    „Andere Städte haben ein Stadion. Dieses Stadion hat eine Stadt.“ – diesen Satz hört man immer wieder in der Pfalz, wenn vom großen Betzenberg-Stadion in Kaiserslautern die Rede ist. Und diesen Satz zitiert auch Christian Baron in seinem neuen Buch über den 1. FCK. Der Autor aus Kaiserslautern, der schon vor ein paar Jahren mit seiner Autobiographie über seine von Armut und häuslicher Gewalt geprägte Kindheit einen Beststeller geschrieben hat. Christian Baron auf der Trainerbank des FCK. Genau hier saß der 41-jährige schon mal. Vor rund 30 Jahren. Als kleiner Fan bei einer Stadionführung. Dass der erwachsene Christian einmal ein Bestseller-Autor sein wird, der hier auf der Trainerbank einfach mal so Platz nehmen darf, das hätte der kleine Christian niemals geglaubt. Christian Baron, Bestseller-Autor aus Kaiserslautern „In meiner Kindheit habe ich immer von zu Hause aus gehört, was hier los ist. Wenn ein Heimspiel war, weil dieser Krach, der strahlt bis in die Stadt hinunter. Und das ist bis heute so geblieben. Und ich wollte als Kind immer hier rein und konnte es aber nicht aus finanziellen Gründen. Wir haben uns keine Tickets leisten können.“ Christian Baron wächst mit drei Geschwistern ganz in der Nähe des Stadions auf. Seine Mutter Marianne, eine liebevolle Frau, die jedoch früh an Krebs stirbt. Christian ist da gerade mal zehn Jahre alt. Sein Vater Hans, ein Möbelpacker – alkoholkrank und gewalttätig. Über seine Kindheit in Armut hat Christian Baron 2020 sein erstes Buch geschrieben. Eine Autobiographie, benannt nach seinem Vater: „Ein Mann seiner Klasse“. Christian Baron, Bestseller-Autor aus Kaiserslautern „Durch die Deindustrialisierung, die hier stattfindet, das Pfaff-Nähmaschinenwerk, das nicht mehr da ist, Opel, Stellenabbau usw. hat eben das Selbstbewusstsein der Arbeiterklasse einen ganz großen Knacks bekommen. Und mein Vater war Teil dieser Klasse und er hat immer wieder gewusst, ich gehöre eigentlich und ich […]

  • Zu Gast im Studio: Schriftsteller Christian Baron

    Zu Gast im Studio: Schriftsteller Christian Baron

    Eva Dieterle spricht mit ihm über seine Heimatstadt Kaiserslautern und seine Liebe zum FCK. Eva Dieterle, Moderatorin: “So laafd die Geschicht” – .und über genau die sprechen wir jetzt. Ich begrüße bei mir im Studio Christian Baron. Schön, dass Sie hier sind. Guten Abend. Christian Baron, Autor: Hallo ich freue mich. Dieterle: Wir haben es gerade im Beitrag schon gehört. Sie sind zurück nach Kaiserslautern gezogen. vor einem Monat nach vielen Jahren in Berlin. Wie kam es zu dieser Entscheidung? Baron: Ich bin vor etwas mehr als drei Jahren Vater geworden und merke schon, wie sich die Prioritäten und Bedürfnisse eines auch Erwachsenen verschieben können. Wir haben uns dann Gedanken gemacht, meine Frau und ich – meine Frau, die aus dem Rheinland kommt: Wo könnte dieses Kind aufwachsen? Und die Natur des Pfälzerwaldes, für mich der Dialekt des Pfälzischen, der mir immer sehr wichtig geblieben ist, aber auch meine Familie und alten Freunde – da sind wir doch irgendwann dann übereingekommen, dass das der richtige Weg ist. Und auch meine Frau hat zugestimmt. Da bin ich sehr froh. Dieterle: Ihr Roman über den FCK trägt den Untertitel “Eine Liebeserklärung”. Was unterscheidet Ihr Buch denn von anderen Büchern, die es über den Verein schon gibt? Baron: Es gibt ganz viele, ganz tolle Bücher schon über den FCK. Nur hat mir in den Büchern, die ich so kenne, diese gesellschaftspolitische Ebene gefehlt, also die Verbindung zwischen Kaiserslautern und der Region Westpfalz zu dem FC K und dem Verein, welche Bedeutung er wirklich auch in dieser Hinsicht hat. Und das habe ich dann selber aufgeschrieben, auch immer blickend auf meine eigene Herkunft, meine eigene Kindheit, die ja dann nicht die leichteste war. Dieterle: Genau darüber sprechen wir jetzt. Denn dass der FCK es Ihnen wert ist, ihm ein ganzes Buch zu widmen, liegt […]

  • Opernsänger Rolando Villazón erhält Rheingau Musik Preis 2026

    Opernsänger Rolando Villazón erhält Rheingau Musik Preis 2026

    Thomas Quasthoff, Daniel Barenboim, Andreas Scholl – die großen Stars der klassischen Musik sind schon mit dem Rheingau Musik Preis ausgezeichnet worden. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 1994 auf dem Rheingau Musik Festival verliehen. Gestern Abend ist er dem mexikanischen Star-Tenor Rolando Villazón im Kloster Eberbach überreicht worden.  Wenn Rolando Villazón singt, dann spüren alle Zuschauer in der ausverkauften Basilika des Klosters Eberbach die Emotionen, die die Stimme des Tenors so einzigartig macht. Entdeckt wurde der 54-Jährige tatsächlich unter der Dusche. Rolando Villazón, Star-Tenor „Ich singe tatsächlich noch immer unter der Dusche. Und ich habe immer unter der Dusche gesungen, ein Nachbar hat das gehört. Er war der Direktor von einer Akademie, wo ich auch Ballett studiert habe und Gesang und Theater.“ Der in Mexiko-Stadt geborene Sänger hat österreichische Wurzeln, ist auf eine deutschsprachige Schule gegangen. Er lebt in Frankreich, tritt auf der ganzen Welt auf. Im Rheingau schwingt er mal das Tanzbein oder ist hochdramatisch. Im Konzert dreht sich alles um Orpheus. Dem Dichter-Sänger der griechischen Mythologie, der mit seiner Stimme sogar Steine verzauberte. Rolando Villazón, Star-Tenor „Alle Elemente, die wirklich sind, das Wichtigste für uns jeden Tag. Liebe, Tod und Musik. Die schönste Kunst, die tiefste Kunst, die es gibt, kommen zusammen.“ Rolando Villazón ist Sänger, Regisseur, Bestsellerautor. Er ist für Hilfsorganisationen tätig. Und jetzt Preisträger des mit 10.000 Euro dotierten Rheingau Musik Preises. Michael Herrmann, Intendant Rheingau Musik Festival „Er hat ihn bekommen als großer Sänger, als großer Schauspieler. Er hat ihn bekommen, auch als Schriftsteller. Er hat ihn bekommen, im Grunde genommen für sein künstlerisches Werk.“ Der Rheingau-Musik-Preis wird vom hessischen Kulturministerium finanziert. Auf dem Festival tritt Rolando Villazón bereits zum fünften Mal auf. Rolando Villazón, Preisträger des Rheingau Musik Preis 2026 „Das ist ein so wichtiges Festival. Das Rheingau Musik Festival. Es ist […]

  • Neue Dauerausstellung in Koblenz: Leben und Arbeiten in Rheinland-Pfalz

    Neue Dauerausstellung in Koblenz: Leben und Arbeiten in Rheinland-Pfalz

    Ein Stück Geschichte kommt jetzt bei uns zurück. Rheinland-pfälzische Geschichte. Denn nach 18 Jahren gibt es im Landesmuseum Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein endlich wieder eine Ausstellung. Neben großen Namen wie dem Chemiegiganten BASF oder dem Nähmaschinenhersteller Pfaff – geht es um alle, die dieses Land nach vorne gebracht haben. „Schaffensland“ – der Titel. Rheinland-Pfalz auf einen Blick. Das Land der Reben und Rüben, aber auch der Wissenschaft und Industrie. Vor 200 Jahren steht die Landwirtschaft im Vordergrund. Wie Hunsrücker Bäuerinnen und Bauern damals lebten, zeigen Filme, aber auch Werkzeuge der Zeit. Innovative Handwerkskunst kommt Ende des 19. Jahrhunderts aus Koblenz. Carl Mand baut die fortschrittlichsten Klaviere für die berühmtesten Pianisten und Komponisten der Zeit. Biografien gibt es viele, in der Ausstellung „Schaffensland“. Katharina Blümling, Kuratorin der Ausstellung „Das ist einfach auch das Besondere daran, dass wir einfach nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern auch Personen kennenlernen, einfach über die ganze Zeit. Reale historische Personen, von der Bäuerin im 19. Jahrhundert, was sehr ungewöhnlich ist, bis aber auch ins Heute zu einem Forscher, also da sind wir einfach breit aufgestellt, und wollen über die persönlichen Geschichten zeigen, wie hat sich das Leben vor Ort über die Arbeit gewandelt.“ Große Geschichten sind Aufstieg und Fall des Nähmaschinengiganten Pfaff aus Kaiserslautern. Es geht um Industrialisierung und um Erfindungen. Die chemische Herstellung vieler Farben hat sich die Badische Anilin- und Sodafabrik, kurz BASF, patentieren lassen. Der Ludwigshafener Chemieriese befindet sich bereits um 1900 in einem Wettstreit mit China. Pirmasens ist damals noch die Schuhmetropole Deutschlands und in Mainz wird eine dazu passende Dose erfunden. Es wird über die Jahrhunderte hinweg viel geschafft im Land, das erst 1946 durch die französischen Besatzungsmächte zu Rheinland-Pfalz wird. Sven Teuber (SPD), Kulturminister Rheinland-Pfalz „Weil der Schwerpunkt immer im Schaffen war, denn ansonsten wäre dieses Land gar nicht […]

  • Limburger Dom wird zur Baustelle: Historischer Dachstuhl wird saniert

    Limburger Dom wird zur Baustelle: Historischer Dachstuhl wird saniert

    Der Limburger Dom mit seinen sieben Türmen – erbaut vor rund 800 Jahren hat er schon so einiges erlebt und diese Zeit ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Deshalb soll der Dom in den kommenden Jahren wieder fit gemacht werden. Er soll wieder in voller Pracht erstrahlen! Daher wird die Außenfassade des Limburger Doms ab dieser Woche aufwändig saniert. Kein leichtes Unterfangen, erläutert der zuständige Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Sina Vorbach, Projektmanagerin Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) „Mit die größten Herausforderung ist tatsächlich, die Gerüste und Materialien hier durch die sehr engen Gassen nach oben zu bringen zum Dom. Das nur wirklich Notwendige wird an einem Tag hochgebracht, sodass wir hier mit einem Verkehrsaufkommen zwar rechnen müssen, aber die Straßen nicht dauerhaft sperren müssen.“ Ursprünglich sollten die Sanierungsarbeiten am Dach bereits 2017 beginnen und etwa 8 Millionen Euro kosten. Es kam aber immer wieder nur zu kleineren Arbeiten, während die große Hauptsanierung verschoben wurde. Jetzt kommt diese aber und ist dringend nötig. Jürgen Hamm, Architekt „Es ist natürlich, man hat es an den Bildern gesehen, Zeit, dass wir nun loslegen. Die Materialien haben ihr Lebensalter erreicht. (…) Gerade beim Dach, das sorgt ja für Dichtigkeit, dass kein Wasser reinläuft. Und wenn wir das nicht machen, zerstören wir da durch das Wasser, das in das Holz reinläuft, diesen mittelalterlichen Dachstuhl.“ Zuvor wurde anhand von hochauflösenden Drohnenaufnahmen ein 3D-Modell erstellt, um Schäden besser dokumentieren und die Sanierung besser vorbereiten zu können. Geplant sind unter anderem: Die Instandsetzung des Dachstuhls, die Neueindeckung des Schieferdachs und die Restaurierung der Fassade. Kosten: Rund 15 Millionen Euro. Wolfgang Pax, Generalvikar und Domdekan „Der Dom ist ja ein Wahrzeichen für unser Bistum Limburg. Natürlich für die Stadt Limburg, für die ganze Region. Und der Dom zieht viele Menschen in seinen Bann. Und dass wir ihn jetzt […]

  • Rheingauer Weinwoche startet

    Rheingauer Weinwoche startet

    Große Highlights im Sommer – die zahlreichen Weinfeste in der Region. Ein traditionsreiches beginnt ab heute in Wiesbaden. Zum Start der 49. Rheingauer Weinwoche ist auch unsere Reporterin Nina Seeh vor Ort. Markus Appelmann, Moderator: Nina, auf was können sich die Besucher denn in diesem Jahr freuen? Nina Seeh, Reporterin in Wiesbaden: Der Name Rheingauer weinwoche.de ist tatsächlich etwas irreführend., denn das Fest hier geht tatsächlich zehn Tage lang. Bis zum d23. August können sich die Menschen an der Marktkirche, dem Schlossplatz und dem Dernschen Gelände durch über 1.000 Weine probieren. Zusätzlich sorgen 50 Bands auf drei Bühnen für die passende Stimmung. Das Aushängeschild der Winzer, das ist hier auf jeden Fall der Riesling. Der wird hier nämlich auf dem Neroberg, keine vier Kilometer von hier, schon seit über 500 Jahren angebaut. Deswegen nennt man dieses Fest auch die längste Rieslingtheke der Welt. Immer mehr Menschen fragen aber auch häufiger nach alkoholfreien Varianten, die nicht nur bei diesen heißen Temperaturen voll im Trend sind. Das sagt mir zumindest der Veranstalter. Matthias Fromm, Wiesbaden Congress & Marketing GmbH: Das freut uns, dass ja mehr als die Hälfte der Weingüter auch alkoholfreie Produkte anbieten. Sei es alkoholfreier Still- oder Schaumwein. Und damit können Autofahrer beispielsweise auch das Weinfest auf beste Art und Weise genießen. Seeh: Alkohol oder doch lieber alkoholfrei? Ich habe mich vorhin hier auf dem Gelände ein bisschen umgehört und die Besucher gefragt, was sie so im Glas haben. „Ein Rosé. Ich würde nach einem Glas Wein auch auf jeden Fall auf Wasser, umschwenken. Oder auch auf alkoholfreie Getränke, weil jetzt bei den Temperaturen – also so ein Gläschen Wein reicht eigentlich.“ „Einen ganz tollen Rosé-Sekt. Wenn ich ein Gläschen trinke, dann darf ruhig was drin sein.“ „Traubensaftschorle. Also kann ich nur empfehlen, auch mal die alkoholfreien Varianten auszuprobieren und […]

  • Training für Weinmajestäten

    Training für Weinmajestäten

    Nächsten Monat gibt Anna Zenz, die amtierende Deutsche Weinkönigin, ihr Zepter ab. Denn dann wird in Neustadt an der Weinstraße die neue Deutsche Weinmajestät gewählt. Und dafür wurden die Anwärter jetzt auf einem Workshop schon mal fit gemacht. Anna Antonia Cölsch lässt sich für ein Fotoshooting stylen. Die Pfälzer Weinkönigin ist gerne im Trainingslager für die Wahl der Deutschen Weinmajestät mit dabei. Anna Antonia Cölsch, Pfälzer Weinkönigin „Definitiv. Allein schon, dass wir uns mal alle auf einem Haufen kennenlernen. Über unsere Anbaugebiete sprechen, unsere Heimat sprechen können. Viel probieren, viel lernen.“ Natalie Schäfter ist Württemberger Weinkönigin. 13 Weinanbaugebiete gibt es in Deutschland. 11 haben eine Weinkönigin oder einen Weinkönig. Natalie Schäfter, Württemberger Weinkönigin „Also für mich ist das großartig, dass ich einfach meine Leidenschaft an viele Menschen weitergeben kann. Also, wenn ich von etwas begeistert bin, dann will ich am liebsten mein gesamtes Umfeld damit anstecken.“ Paula Löber ist schon fertig gestylt. Die Weinkönigin für Saale-Unstrut ist bereit für den Auftritt vor der Kamera. Alle, die an der Wahl zur Deutschen Weinmajestät teilnehmen, benötigen für die Webseite professionelle Fotos. „Also, das finde ich auch schon sehr schön – guck mal, die Drehung.“ Zu erkennen, wie man vor der Kamera wirkt, welcher Blick passt und welcher eher nicht – wichtig für die Seminarteilnehmer. Paula Löber, Weinkönigin Saale-Unstrut „Wir lernen Menschen kennen, wir lernen uns nochmal anders kennen, und das ist halt, was es ausmacht.“ In einem abgedunkelten Raum der Villa Böhm in Neustadt entscheidet die Rheinhessische Weinkönigin Kathrin Knierim zusammen mit dem Team von Thorsten Zimmermann, auf welchem Foto sie am authentischsten wirkt. Thorsten Zimmermann, Fotograf „Es gibt Leute, die sich gerne bewegen, und es gibt Menschen, die gerne stehen. Weil fotografieren ist jetzt nicht jedermanns oder jederfraus Sache. Und die sollen sich einfach wohlfühlen, die Models in dem Moment.“ Drei Tage lang bereiten sich die […]