Kultur

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Gegen nicht genehmigte Proteste vorgehen +++ Ryanair schließt Rückkehr nicht aus +++ Umrüstung auf LEDs geplant +++ Rembrandt-Ausstellung erfolgreich   Gegen nicht genehmigte Proteste vorgehen: Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf, fordert, die sogenannten Corona-Spaziergänge zu unterbinden. Dafür müsse die Polizei verstärkt werden. Christian Baldauf (CDU), Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz: „Ich fordere von der Landesregierung, dass sie für ausreichende Personal sorgt. Es reicht nicht aus, sich auf Vollzugsdienste der Gemeinden und Städte zu beziehen. Da ist es oft so, dass das Personal nicht ausreichend ist. Und ich weiß, dass die Polizei auch ziemlich auf dem Zahnfleisch geht und wir deshalb weitere Unterstützung brauchen.“ Die nicht genehmigten Proteste gegen die Corona-Maßnahmen umgingen das Versammlungsrecht und würden zunehmend von rechten Gruppierungen instrumentalisiert. Ryanair schließt Rückkehr nicht aus: Nach seinem Rückzug vom Frankfurter Flughafen will der irische Billigflieger Ryanair weiter Gespräche mit dem Flughafenbetreiber Fraport führen. Dabei solle es um den fast fertiggestellten Flugsteig G im neuen Terminal 3 gehen, bei dem die Anforderungen von Billigfluglinien berücksichtigt wurden. Laut Fraport soll der Flugsteig G im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Ryanair war dort als wichtiger Kunde vorgesehen. Der Billigflieger hatte erklärt, er werde den Flughafen Frankfurt zum April verlassen, weil Fraport die Gebühren für Starts und Landungen erhöht habe Umrüstung auf LEDs geplant: Die Straßenbeleuchtung in den hessischen Städten und Gemeinden soll energiesparend und klimafreundlich werden. Wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir heute mitteilte, würden der Bund und das Land die Umrüstung auf LEDs in den Kommunen finanziell unterstützen. Mit der modernen Straßenbeleuchtung könnten die Kommunen bis zu 80 Prozent ihrer Stromkosten einsparen und zusätzlich ihre CO2-Emissionen senken. Rembrandt-Ausstellung erfolgreich: Seit ihrer Eröffnung Anfang Oktober haben bereits rund 100.000 Besucher die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt“ im Frankfurter Städel besucht. Das hat das Museum heute mitgeteilt. Der große Zuspruch des Publikums trotz der pandemiebedingten […]

  • „Pushback“ ist das Unwort des Jahres 2021

    „Pushback“ ist das Unwort des Jahres 2021

    Das „Unwort des Jahres“ lautet „Pushback“. Mit dem Begriff werden ein menschenfeindlicher Prozess des Zurückdrängens von Flüchtenden an den Grenzen beschönigt. Das teilte eine Jury aus Sprachwissenschaftlern heute in Marburg mit. Wenn in Deutschland von „Pushback“ die Rede ist, dann meist im Zusammenhang mit Flüchtlingen, die am Grenzübertritt gehindert werden: So wie hier an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland. Die Gewalt und die möglichen Folgen wie Tod durch Erfrieren oder Ertrinken, die mit dem Akt des Zurückdrängens verbunden sein könnten, würden mit dem verharmlosenden Begriff „Pushback“ vollkommen ausgeblendet, begründet die Jury heute ihre Entscheidung. Prof. Dr. Constanze Spieß, Institut für Germanische Sprachwissenschaft Marburg „Die Jury kritisiert diesen Ausdruck, weil er beschönigt, weil er diese menschenfeindliche Praxis beschönigt. Also, die Menschen werden ja gehindert, ein Menschenrecht, ihr Grundrecht auf Asyl, wahrzunehmen. Ihnen wird ein faires Asylverfahren damit vorenthalten. Und mit diesem Ausdruck, der aus dem Englischen stammt, wird das noch verstärkt, dieses Beschönigende. Weil die Personen, die es betrifft, vollkommen in den Hintergrund treten. Sie werden überhaupt nicht erwähnt.“ Eine sechsköpfige Jury vorrangig aus Sprachwissenschaftlern hatte das Unwort des Jahres zuvor aus mehr als 1.300 eingereichten Vorschlägen ausgewählt. Gesucht werde jeweils ein Begriff, der in besonders eklatanter Weise gegen das Prinzip der Menschenwürde oder der Demokratie verstoße, einzelne gesellschaftliche Gruppen diskriminiere – und beschönigend, verschleiernd oder gar irreführend sei.

  • „Pushback“ ist Unwort des Jahres 2021 – der Kommentar von Richard Kremershof

    „Pushback“ ist Unwort des Jahres 2021 – der Kommentar von Richard Kremershof

    Eine klare Meinung zur Kürung der für die Jury unangemessenen Wörter hat jetzt unser „17:30 Sat.1 live“-Chefredakteur Richard Kremershof. Hier ist sein Kommentar. Wenn ich ein „Unwort des Jahres“ küren würde, dann hieße dies schlicht und einfach „Unwort“. Warum? Weil ich mich daran störe, dass Worte zum Unwort bestimmt werden und dies von einer gerade mal sechsköpfigen Jury. Was diese legitimiert, das „Unwort des Jahres“ zu bestimmen, erschließt sich mir jedenfalls nicht. Im konkreten Fall kann ich nicht erkennen, wieso der englische Begriff „Pushback“ irgendetwas beschönigen könnte. Ich finde, er klingt unfreundlich und abwehrend, was Pushbacks in der Realität ja auch überwiegend sind. Erfolgen diese nun legal oder illegal an Europas Grenzen? Auf Platz zwei landete übrigens der Begriff „Sprachpolizei“. Er, so die Jury, unterstelle, es gebe eine Instanz, die über die Einhaltung von Sprachregeln wache. Nun die Kür eines Wortes zum Unwort ist, bei Lichte betrachtet, ja auch nur der erste Schritt dahin, den Gebrauch von Sprache vorzuschreiben. Insofern war die Jury beim Wort „Sprachpolizei“, wiewohl unfreiwillig, recht nahe bei ihrem eigenen Geschäft, der jährlichen Benennung eines Wortes zum „Unwort des Jahres“.

  • Das neue Gesicht der Frankfurter Skyline

    Das neue Gesicht der Frankfurter Skyline

    Die Frankfurter Skyline ist bundesweit einmalig, bereits jetzt stehen dort die höchsten Wolkenkratzer Deutschlands. Doch damit soll noch lange nicht Schluss sein, ein Bauprojekt jagt das nächste. Die Mainmetropole will nun ihre eigenen Rekorde brechen. Über 280 Meter hoch und damit der höchste Wolkenkratzer Deutschlands. Außen eine in sich gedrehte Architektur und Pflanzen an der Fassade, im Inneren Büros, ein Hotel und eine öffentliche Aussichtsplattform – so soll der Millennium-Turm einmal aussehen. Bis 2030 soll der nächste Meilenstein der Frankfurter Skyline fertig sein. Mike Josef, SPD, Planungsdezernent Frankfurt „Unsere Skyline, die hat so einen hohen Wiedererkennungswert für unsere Stadt. Das ist wichtig, finde ich, dass man das auch annimmt und weiterentwickelt.“ Hier zwischen dem Europaviertel und dem Frankfurter Hauptbahnhof soll ab 2025 das neue Millennium Areal entstehen. Inklusive Restaurants, einer Kita sowie 500 Wohnungen in einem zweiten, kleineren Turm. Dadurch soll das Bankenviertel lebendiger und gemischter werden. Derzeit entstehen in der Innenstadt bereits vier Bürotürme, in die ebenso Wohnungen wie auch Geschäfte kommen sollen. Im Europaviertel nebenan wachsen bereits Pflanzen am neuen Wohnturm Eden Tower. Der Frankfurter Anspruch an neue Wolkenkratzer ist ebenso wie die Hochhäuser größer geworden. Mike Josef, SPD, Planungsdezernent Frankfurt „Für uns war tatsächlich auch der Schwerpunkt: Wir wollen Nutzungsmischung. Wir wollen Menschen – so wie letztlich auch unsere Stadt ist – aus unterschiedlichen Bereichen, die sich dort begegnen und Nachbarschaften entstehen.“ 17 der 18 deutschen Wolkenkratzer über 150 Meter stehen heute in der Mainmetropole. Dabei musste Frankfurt einst in Sachen Hochbauten erst gegenüber anderen deutschen Städten aufholen. Bis Ende der Sechzigerjahre schossen am Main noch keine Wolkenkratzer in die Höhe. Erst der Bankenboom war laut Philipp Sturm vom Deutschen Architekturmuseum der Startschuss für die heutige Skyline. Philipp Sturm, Freier Kurator Deutsches Architekturmuseum „Frankfurt begriff sich auch als die amerikanische Stadt in Deutschland. Es wuchs in die […]

  • Der 17:30-Jahresrückblick: Das zweite Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Der 17:30-Jahresrückblick: Das zweite Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Wir werfen nun den regionalen Blick auf das fast abgelaufene Jahr zurück. Was war wichtig in Hessen und Rheinland-Pfalz. Im zweiten Halbjahr starten wir mit der Jahrhundert-Katastrophe in Rheinland-Pfalz: Die Flut im Ahrtal. JULI Es ist eine Katastrophe historischen Ausmaßes: In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli werden viele Orte im Westen Deutschlands überflutet – das rheinland-pfälzische Ahrtal wird besonders hart getroffen. Hier verlieren mindestens 133 Menschen ihr Leben, Hunderte werden verletzt, Tausende obdachlos. Das Wasser reißt Häuser, Straßen und Brücken mit sich, ganze Ortschaften werden von der Außenwelt abgeschnitten. Anwohner: „Alles kaputt – du hast kein Wohnzimmerschrank mehr drin. Nix, alles kaputt, weggeschwommen. Fenster rausgerissen.“ / „50 Jahre war ich in der Feuerwehr. Sowas hatten wir nicht gehabt – Hochwasser hatten wir schon öfter, aber nicht so brutal.“ Viele Menschen müssen in Notunterkünften untergebracht werden. Am Nürburgring wird eine Sammelstelle für Sachspenden eingerichtet. Freiwillige Helfer aus ganz Deutschland kommen ins Ahrtal. Doch der Wiederaufbau geht nur schleppend voran. Klaus Kniel (CDU), Ortsvorsteher Heppingen: „Aus meiner Sicht ist das die Katastrophe nach der Katastrophe, wie das eigentlich funktionieren sollte, aber nicht funktioniert hat. Und wir können uns nur auf uns selbst verlassen und nicht auf die großen Katastrophenschutz-Organisationen, weil die kommen hier unten nicht an.“ Vielerorts gibt es weder Strom noch sauberes Trinkwasser. Betroffene Bürger beklagen, sie seien zu spät vor der Flut gewarnt worden. Viele Wochen danach wird Landrat Jürgen Pföhler in den Ruhestand versetzt.   Eine Klage gegen die hessische Landesregierung findet bundesweite Beachtung: ein Sondervermögen von 12 Milliarden Euro, das sie zur Bewältigung der Corona-Pandemie aufgenommen hat, soll verfassungswidrig sein. Und tatsächlich: im Oktober entscheidet der hessische Staatsgerichtshof: das Corona-Sondervermögen steht nicht im Einklang mit der Verfassung.   UNESCO-Weltkulturerbe: diesen Titel tragen seit Juli drei weitere Sätten im Sendegebiet: die berühmte Mathildenhöhe in Darmstadt, die […]

  • Im Interview: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf

    Im Interview: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf

    Weihnachten liegt hinter uns. Für viele ist es das Fest der Liebe – für viele andere aber auch ein christliches Fest. Denn an Weihnachten feiern die Menschen die Geburt Christi. Auch für unseren heutigen Gast ist es eine ganz besondere Zeit im Jahr – in einem Jahr, das neben Corona für die Kirche noch viele andere Herausforderungen bereit gehalten hat. Darüber sprechen wir mit dem Mainzer Bischof Peter Kohlgraf. Der altehrwürdige Mainzer Dom: Vor mehr als 1000 Jahren fertiggestellt, hat er viele Epochen der katholischen Kirche erlebt. Im Mittelalter war er eines der wichtigsten Gotteshäuser. Aber gleichzeitig auch ein Ort politischer  Macht. Denn die Mainzer Bischöfe zählten als Reichskanzler zu den höchsten Würdenträgern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Doch die politische Macht der katholischen Kirche ist schon lange Geschichte. Heute ringt sie vielmehr darum, nicht auch noch ihren Einfluss in Glaubensfragen zu verspielen. Ein Abwenden von den Kirchen ist in vielen westlichen Gesellschaften zu beobachten, weltliche Strukturen gewinnen an Bedeutung. Der Missbrauchsskandal beschleunigt diese Tendenzen massiv – die Not der Kirche in unserer Zeit ist ohne Beispiel. In dieser schwierigen Phase wird vor vier Jahren Peter Kohlgraf zum Bischof von Mainz geweiht. Er folgt auf den langjährigen Kardinal Karl Lehmann. O-Ton Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz (am 28.08.2017): „Was man spürt ist, man wird klein. Das meine ich jetzt nicht in dem Sinne, dass man irgendwo sich künstlich klein macht, aber man fühlt sich im Grunde wirklich auch demütig vor dem, was da abgeht. Es geht letztlich um jemand anderen. Um Gott selbst und das finde ich, das ist schon eine große Aufgabe für einen Menschen, in seinen Diensten zu sein.“ Der Bischof hat einen klaren Blick auf seine katholische Kirche und ist sich sicher: Diese Kirche wie sie heute ist – diese Kirche  wird sterben. Um zu überleben. […]

  • Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Auch das Jahr 2021 stand schicksalhaft im Zeichen der Corona-Pandemie. Wir blicken auf das fast vergangene Jahr zurück – heute auf die ersten sechs Monate in Hessen und Rheinland-Pfalz. JANUAR: Es wird das Jahr der zweiten, dritten und vierten Welle. Im Januar gehen die ersten Impfzentren an den Start. Zwischen Lockdown und Lockerungen keimt die Hoffnung, dass viele Millionen Impfungen die Lage retten. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin RLP (am 07.01.2021): „Wir sind sehr froh darüber, dass die Menschen in Rheinland-Pfalz tatsächlich die Impfungen oder die Impfbereitschaft sehr positiv aufnehmen.“ Der Andrang ist groß. Die eigens dafür eingerichtete Hotline ist schnell überlastet. Besser funktioniert die Online-Anmeldung, zumindest für die Menschen, die sich damit auskennen. Im Januar gibt es in Hessen und Rheinland-Pfalz außerdem noch zu wenig Impfstoff. Das sorgt dafür, dass es bei der Impfgeschwindigkeit hakt. Da IST das Riesending – heißt es am 27. Januar 2021. Mit seinen 120 Metern Spannweite reicht das Mittelteil der Schiersteiner Brücke nahezu fast komplett von Ufer zu Ufer. Der finale Schritt der Odyssee Schiersteiner Brücke. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf 216 Millionen Euro. Das Oberlandesgericht in Frankfurt verurteilt Stephan E. Ende Januar zu einer lebenslangen Haftstrafe für den Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Lebenslang mit besonderer Schwere der Schuld. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Stephan E. den CDU-Politiker Walter Lübcke im Sommer 2019 auf seiner Terrasse in Wolfhagen-Istha mit einem Kopfschuss getötet hat. Das Motiv: Fremdenhass. FEBRUAR: Ein Rosenmontag in Rheinland-Pfalz ohne Umzüge? Eigentlich undenkbar. Doch Corona macht es nötig. Wo sonst Hunderttausende Narren auf die Straße gehen, ist im Februar 2021 nur sehr wenig los. Doch die Meenzer lassen sich ihr dreifach donnerndes Helau trotzdem nicht nehmen. „Helau! Helau! Helau!“ Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt nicht. Schuld daran ist eine Mutante. Zuerst wird sie in Großbritannien […]

  • Die wunderbare Welt des Radios

    Die wunderbare Welt des Radios

    Wir gehen jetzt rund 100 Jahre zurück. Damals kurz vor Weihnachten wurde Technikgeschichte geschrieben. Ein kleines Weihnachts-Konzert von Postbeamten wurde per Radiowellen übertragen –zum ersten Mal. Anlässlich des Geburtstags des Radios ist nun in Frankfurt die Sonderausstellung „ON AIR“ im Museum für Kommunikation zu sehen. Radio hat doch wirklich schon jeder einmal gehört! Schon 1911 ist der erste Funksender on Air, aber nur für militärische Zwecke. Radio für alle gibt es erst etwas später! Florian Schütz, Kurator der Ausstellung: „Hinter mir steht ein 10 Kilowattsender aus Königs Wusterhausen. Von 1925. Und Königs Wusterhausen ist der Ort, an dem am 22.12.1920 das erste öffentliche Radioprogramm Deutschlands ausgesendet wurde. Man hat damals „Stille Nacht, Heilige Nacht“ live eingespielt. Live ausgesendet. Und das war somit der Startschuss des deutschen Radioprogramms.“ „Hier ist die Sendestelle Berlin. Auf Welle 410. Meine Damen und Herren“ Alles noch ziemlich verrauscht. Aber dafür live. Radiohören wird schnell unglaublich populär. Sich ein Empfangsgerät zu bauen ist nicht besonders schwierig. Der Radioselbstbaukasten: ein Verkaufsschlager in den 1920er Jahren. Die ganze Familie sitzt gebannt vor dem Kasten. Auch Ende der 1930er Jahre. „Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auf reguläre Soldaten geschossen. Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurück geschossen.“ Fake News durchs Radio. Florian Schütz, Kurator der Ausstellung: „Das sollte ein Propaganda Medium werden. Joseph Goebbels hat es auch als das wichtigste und bedeutendste Massenbeeinflussungsinstrument das es überhaupt gibt bezeichnet und das war auch ganz stark die Rolle des Radios im Nationalsozialismus.“ Doch den falschen Sender, wie zum Beispiel die BBC, darf im zweiten Weltkrieg in Deutschland niemand hören. –  Dunkle Radiostunden, aber auch heitere. In der Ausstellung „On Air. 100 Jahre Radio“ geht es um die Geschichte des Radios und auch ums Designe. Riesige Geräte der 1950er Jahre.  – Die Elektroindustrie hat sich so einiges […]

  • Im Interview: Der Kapuzinermönch Bruder Paulus

    Im Interview: Der Kapuzinermönch Bruder Paulus

    Kurz vor Weihnachten sprechen wir traditionell mit dem bekanntesten Fernseh-Mönch Deutschlands: Bruder Paulus aus Frankfurt. Seit Jahrzehnten setzt sich der Großstadt-Seelsorger für Menschen am Rande unserer Gesellschaft ein. Wenn alle möglichst zu Hause bleiben sollen, man selbst aber kein zu Hause hat: Obdachlose gehören zweifellos zu denjenigen, die die Corona-Krise besonders hart getroffen hat. Überfüllte Notunterkünfte, geringe Spendenbereitschaft, kaum noch Pfandflaschen: Umso wichtiger also, dass Menschen in Not in diesen schweren Zeiten Unterstützung finden. So oft wie möglich geht Bruder Paulus raus auf die Straße, hin zu den Menschen: Etwa auf die Zeil, wo er mit Obdachlosen ins Gespräch kommt und sie in den Franziskustreff einlädt. Hier im Liebfrauenkloster bekommt jeder für gerade einmal 50 Cent ein reichhaltiges Frühstück. Ein wichtiger Anlaufpunkt für alle, die wenig oder gar nichts haben. Wegen Corona ist der Aufenthalt im Frühstücksraum zurzeit auf 15 Minuten begrenzt. Für seelischen Beistand bleibt da nur wenig Zeit – mehr als ein kurzes Gespräch ist momentan nicht drin. Was bleibt, ist die Arbeit auf der Straße – oder auch unter der Brücke. Und natürlich der Gottesdienst für alle Gläubigen in der Liebfrauenkirche. Doch auch hier geht es zurzeit nicht ohne Einschränkungen: Um die Sicherheitsabstände zu wahren, dürfen höchstens 80 Besucher an der heiligen Messe teilnehmen. Mit Voranmeldung und unter Beachtung der 3G-Regel.   Markus Appelmann, Moderator: Und jetzt ist er uns zugeschaltet – Bruder Paulus, der Kapuzinermönch und Vorstand der Franziskustreff Stiftung in Frankfurt. Leider heute nicht – wie es eigentlich Tradition ist – im Studio. Dennoch guten Abend. Bruder Paulus: Guten Abend. Markus Appelmann: Jetzt, wo eigentlich mehr Menschen Unterstützung bräuchten, dürfen nicht mehr so viele Menschen in den Franziskustreff – wir haben es eben gehört. Wie schwierig ist es, die Menschen zu erreichen, die ihre Hilfe benötigen? Bruder Paulus: Das ist zum einen natürlich nicht so […]

  • Ausstellung „Finale“ in der Pfalzgalerie

    Ausstellung „Finale“ in der Pfalzgalerie

    „Finale“ – im Fußball wäre das ein Endspiel. Doch „Finale“ ist auch der Name einer Sonderausstellung der Pfalzgalerie in Kaiserslautern, mit der sich die Direktorin Britta Buhlmann in den Ruhestand verabschiedet. In über 27 Jahren hat sie eine der wichtigsten Sammlungen für moderne Kunst im Südwesten aufgebaut. Oh Gott moderne Kunst! Was will mir der Künstler nur damit sagen? Ich verstehe überhaupt nichts! Britta Buhlmann hat das alles schon gehört. Trotzdem: Moderne Kunst ist ihr Ding und verständlich sei sie auch! Zum Beispiel diese Plastik von Erik Levine (sprich: Levin, ist ein Ami). Britta Buhlmann, Direktorin Pfalzgalerie Kaiserslautern Er hat uns hier eine Arbeit gebracht, die stark an Bewegungsmomente erinnert. In seinem ersten Leben war der Künstler auch Tänzer, das heißt er war Balletttänzer, und ich finde man spürt an dieser Skulptur vor allem die Bewegungsfreude. Andere sehen das Material der Kugeln und denken, oh das ist ja aus dem Flugzeugbau. Aber auch das Medium hat ja viel mit Bewegung zu tun. Jeder Besucher sieht das Werk mit seinen Augen und mit seinem Erfahrungshorizont. Und eben das soll Kunst ja! Zum Nachdenken anregen. Bei abstrakter Kunst darf jeder sehen, was er sehen will. Modern heißt aber nicht immer abstrakt. Ein Wald aus Pappe, leicht zu erkennen. Auch beim nächsten Kunstwerk bleiben wir in der Natur. Die Sammlung der Pfalzgalerie Kaiserslautern gilt unter Experten als eine der abwechslungsreichsten Museumssammlungen. Britta Buhlmann, Direktorin Pfalzgalerie Kaiserslautern Die Dinge, die sie hier jetzt sehen in der Ausstellung Finale, die sind im Laufe von 27 Jahren zusammen gekommen. Es ist allerdings ein Ausschnitt der Werke, die angekauft wurden. Darunter Schnäppchen. Tanja Fender: heute eine renommierte Künstlerin. Vor ein paar Jahren: noch günstig im Preis. Max Slevogt gehört zur Sammlung, genauso wie Otto Dix. Das Budget der Pfalzgalerie für Neuerwerbe: Jährlich 54.000 Euro. Nicht wirklich viel. […]

  • Der 17:30-Adventskalender: Dingeln in Ahrweiler

    Der 17:30-Adventskalender: Dingeln in Ahrweiler

    Und jetzt wird bei uns „gebeiert“, „gedengelt“, oder „gedingelt“. Sagt Ihnen nichts? Hinter unserem heutigen Türchen des Adventskalenders steckt die Kunst des Glockenspiels. Die gibt es in der Sankt Laurentius Kirche in Ahrweiler schon seit Jahrhunderten. Gerade im Jahr der Flutkatastrophe ist diese Tradition für die Menschen im Ahrtal von großer Bedeutung. Dingeln „Stille Nacht, heilige Nacht“ Dingeln – der Brauch ist für die meisten Ahrweiler unsichtbar, dafür aber unüberhörbar. Er gehört zur Stadt wie die St. Laurentiuskirche – sie steht in der Stadt wie ein Fels in der Brandung. Doch die Flut im Juli hat auch sie getroffen. Seit Generationen dingeln hier die Dingel-Brüder wie Werner Bergmann – die letzten zwei Jahren haben ihren geliebten Brauch auf eine harte Probe gestellt. Werner Bergmann, Dingelmeister Sankt Laurentiuskirche Ahrweiler „Ja, letztes Jahr war ja schon die Besonderheit mit Corona, da durften wir ja wegen den Abständen und so weiter nur bedingt dieses Dingeln durchführen, da habe wir dann die Familien – die durften ja mit mehreren Leuten – dingeln und dieses Jahr haben wir eigentlich gehofft, dass wir wieder normal jetzt an Weihnachten das Dingeln machen können, aber durch die Flut im Juli ist das nicht möglich. In der Kirche ist alles im Unstand, kein Strom, kein Licht, Nichts…“ Aber den Brauch aufgeben – kommt nicht in Frage. Zuerst müssen die Dingelbrüder 87 Stufen und zwei Leitern hochklettern. Muskelkraft ist nötig – dieses Jahr umso mehr. Denn normalerweise schwingt „St. Laurentius“ – die große Glocke – elektrisch – sie wird dieses Jahr per Hand geschlagen. Hoch oben im Glockenturm binden die Dingelbrüder Lederriemen an die Klöppel der Glocken. Trotz Corona-Pause im letzten Jahr – Werner Bergmann ist nicht aus der Übung gekommen. Freistehend Szene Dingeln Der Probelauf Wochen vor Weihnachten verwundert, aber erfreut die Menschen. Hans-Peter Dewald, Rentner „Ich war ganz […]

  • Rosenmontagszug in Mainz fällt aus

    Rosenmontagszug in Mainz fällt aus

    „Das holen wir einfach nächstes Jahr nach“ – diese Aussage hat man während der Corona-Pandemie häufig gehört. Doch was die Fastnacht angeht, sieht es auch 2022 nicht besser aus: Die Städte Trier und Koblenz haben bereits vor zwei Wochen ihre Rosenmontagszüge abgesagt. Nun schließen sich auch Frankfurt und die Stadt Mainz an. Ein trauriger, aber nötiger Schritt, finden die Verantwortlichen in der Fastnachtshochburg. 2020 – hier war für die Mainzer Narren die Welt noch in Ordnung. Die komplette Innenstadt eine Partymeile, aufwändig gestaltete Wagen und ausgelassene Stimmung. Dieses Jahr an Rosenmontag hingegen ein trauriger Anblick. Nur wenige Fastnachter tummeln sich auf der Straße. Der große Umzug wurde abgesagt. Gestern Abend entschied der Mainzer Carneval-Verein: Auch 2022 müssen die Narren auf das Event verzichten. Manfred Merkel, Rentner „Für die Mainzer ist der Rosenmontagsumzug und Fastnacht schlechthin, ja, ein Höhepunkt im Jahr mit ganz besonderem, mit ganz besonderer Geltung und mit ganz besonderer Bedeutung und wenn das zum zweiten Mal ausfallen muss, dann muss man schon traurig sein.“ Sami Sama, Student „Sehr schade, ist immer ein schönes Event und ja auch Tradition, deswegen sehr schade, bin ich sehr traurig.“ Gabriele Bott, Besitzerin eines Weinguts „Ich hab‘ eigentlich damit gerechnet, deswegen hab‘ ich, hat’s mich nicht so ganz so enttäuscht.“ Erwin Eisenmenger, Rentner „Nein, bin ich nicht. Also, die Sachlage ist so, dass das sein muss bei 500.000 Zuschauern, mit denen man rechnen muss hier in Mainz.“ So sieht das auch der Präsident des Mainzer Carneval-Vereins Reinhard Urban. Seine Erwartung: Reinhard Urban, Präsident des Mainzer Carneval-Verein „Dass zwar möglicherweise die Infektionszahlen leicht zurück gehen, aber wenn jetzt dann Omikron-Variante hinzukommt, dann wieder eine Wellenbewegung nach oben zu erwarten ist, sodass ich nicht glaube, in den kalten Monaten Januar und Februar wird’s tatsächlich so viel besser, dass wir 400.000 oder 500.000 Menschen zusammenbringen können.“ […]

  • Schwierige Weihnachtszeit

    Schwierige Weihnachtszeit

    Als die Corona-Pandemie kam, verstummten bald die Chöre im ganzen Land. Zu gefährlich sei der immense Ausstoß von Aerosolen während des Singens, da waren sich die Experten einig. Und obwohl es inzwischen auch Studien gibt, die belegen, dass vor allem das Singen mit Kindern deutlich weniger gefährlich ist, als ursprünglich angenommen, sehen die hessischen Chöre, nach Lockdowns und Singverboten auch dieses Jahr einer schwierigen Weihnachtszeit entgegen. Generalprobe bei den „Frankfurter Spatzen“. Ursprünglich hatte der Kinder- und Jugendchor anlässlich seines zehnjährigen Bestehens eine Aufführung vor 700 Gästen geplant, doch angesichts der hohen Infektionszahlen und der strengen Regeln für Musikvereine, übt man jetzt für ein Streamingkonzert. Alle Proben finden in Kleingruppen statt, mit Abstand, Masken und tagesaktuellen Schnelltests. Ein Mehraufwand, der Chorgründerin Iris Wolter an ihre Belastungsgrenze bringt, aber eine Absage des Jubiläumskonzertes, mit dessen Einnahmen ein Brunnenbauprojekt in Kamerun unterstützt werden soll, ist für sie keine Option. Iris Wolter, Gründerin der „Frankfurter Spatzen“ „Dann haben aber auch die Jugendlichen gesagt, und das hat mich dann wiederum überzeugt, weil ich auch nicht wusste, wollen wir oder wollen wir nicht, die haben gesagt: Für ein Regenbogenkind, das dieses oder letztes Jahr angefangen hat, das vier Jahre alt ist und was letztendlich 50% seines Lebens in der Pandemie verbracht hat, für den ist das ein Superauftritt.“ Eine Einstellung, die auch Beate Sondermann vom Landesmusikrat Hessen begrüßt. Für viele Musikvereine in Hessen sind die Weihnachtskonzerte nicht nur der musikalische Höhepunkt des Jahres, sondern auch ein wichtiger Baustein der Finanzierung. Beate Sondermann, Geschäftsführerin Landesmusikrat Hessen „Wir gehen davon aus, dass in etwa zwei Drittel der geplanten Konzerte gecancelt werden, weil die Räume nicht mehr zur Verfügung stehen oder der Aufwand zu groß ist. Die Situation ist momentan sehr angespannt in den Vereinen.“ Gerade Kinder verlören durch die vielen Einschränkungen den Kontakt zu den Vereinen – mit […]

  • Zerbrechliche Kunstwerke

    Zerbrechliche Kunstwerke

    Wenn man einen Weihnachtsbaum aufstellt, dann will der natürlich auch geschmückt werden. Viele verwenden dafür gerne Christbaumkugeln. Heutzutage werden die Kugeln meistens maschinell und in Massen hergestellt. Ganz anders als früher, da wurden Sie noch per Hand gefertigt oder – besser gesagt – mit dem Mund. Wir sind in Willingen eingetaucht in die Kunst des Glasblasens. Jedes Stück ein Unikat. Mit viel Gefühl bläst Tadashi Torii in die Glasmasse. Dabei wichtig: Das Material muss immer in Bewegung bleiben und darf nicht zu kalt werden. Seit über 25 Jahren ist der gebürtige Japaner bereits Glasmacher. Tadashi Torii, Glasmacher „Wenn das Timing zu schnell oder zu langsam ist, kann ich nicht das perfekte Stück machen. Man muss immer wissen, wie heiß das Glas ist. Aber das kommt mit der Länge der Erfahrung. Bei etwa 1.200 Grad Celsius wird das Glas geschmolzen. Erst dann ist es flüssig genug, um verarbeitet zu werden. Das heiße Material wird in farbigem Glasmehl gewälzt und noch einmal erhitzt. Dann wird es mit einem Holzlöffel in Form gebracht und schließlich aufgeblasen. Zwischendurch muss das Glas immer wieder erhitzt werden. Solange bis die Kugel die perfekte Rundung hat. Nach dem Abschlagen muss der Christbaumschmuck vollständig auskühlen. Tadashi Torii, Glasmacher „Die Temparatur ist jetzt bei 500 Grad. Die fertige Kugel muss in dem Kühlofen langsam abkühlen. Das dauert ungefähr 13 Stunden. Wenn das Glas zu schnell abkühlt, geht es kaputt.“ Die Spannung in dem Glas ist so hoch, dass es bei zu großen Temperaturunterschieden einfach reißen würde. Dieses Problem hat Sebastian Hartmann nicht. Seine Kugeln sind sehr viel dünner. Dadurch kühlen sie schneller ab. Sebastian ist im Gegensatz zu Tadashi kein Glasmacher, der mit geschmolzenem Glas arbeitet, sondern Glasbläser. Sebastian Hartmann, Glasbläser „Der Glasbläser teilt sich in sehr viele Arbeitsschritte oder Berufsgruppen auf. Und er verarbeitet nur fertiges Glas; also […]

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    Hessen beschließt neues Grundsteuergesetz — Revision nach Cyberbunker-Urteil — Fraport erhöht Gebühren — Bischof Ackermann lehnt Rücktritt ab Neues Grundsteuergesetz beschlossen Der hessische Landtag hat eine Reform der Grundsteuer verabschiedet. Nach dem neuen Gesetz soll sich die Höhe der Steuer künftig nach der Größe der Häuser und Grundstücke sowie nach deren Lage und Nutzen richten. Die SPD-Opposition kritisierte das als ungerecht. Für eine Immobilie, die in einem innenstadtnahen sozialen Brennpunkt liege, müssten dann genauso hohe Steuern bezahlt werden wie für eine gleichgroße Villa in bester Stadtlage. Die Grundsteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen. Sie trifft neben den Eigentümern der Grundstücke und Häuser über die Nebenkosten auch die Mieter. Revision nach Cyberbunker-Urteil Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz will das Urteil des Landgerichts Trier überprüfen lassen. Es hatte am Montag alle acht Angeklagten wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu Haftstrafen verurteilt. Nach Ansicht der Richter hatten sie jahrelang in einem alten Bunker an der Mosel ein Rechenzentrum betrieben, über dessen Server viele kriminelle Geschäfte liefen. Vom Vorwurf der Beihilfe zu den Straftaten wurden die Angeklagten freigesprochen. Das hält die Staatsanwaltschaft für einen Fehler. Fraport erhöht Gebühren Am Frankfurter Flughafen müssen die Fluggesellschaften ab dem kommenden Jahr höhere Gebühren für Starts und Landungen bezahlen. Sie steigen im Schnitt um 4,3 Prozent. Nachlässe gibt es für besonders leise und energieeffiziente Flugzeuge. Ziel sei es, so der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, dass die Fluggesellschaften Frankfurt mit ihren leisesten Maschinen anfliegen. Ackermann lehnt Rücktritt ab Der Trierer Bischof Stephan Ackermann wird sein Amt als Missbrauchsbeauftragter der Katholischen Kirche nicht niederlegen. Die Vereinigung der Missbrauchsopfer im Bistum hatte seinen Rücktritt gefordert, weil die Kirche die Aufklärung der Fälle verschleppe. Ackermann wies das zurück. Der Missbrauch werde seit Jahren konsequent aufgearbeitet. Künftig solle es dafür aber nicht nur einen Missbrauchsbeauftragten geben, sondern ein Gremium aus mehreren Fachleuten.