Kultur

  • Frankfurter Städel Museum erwirbt jahrhundertealte Madonna

    Frankfurter Städel Museum erwirbt jahrhundertealte Madonna

    Durch einen spektakulären Neu-Erwerb konnte der „Altenberger Altar“ jetzt vervollständigt werden. Das Museum ist nun im Besitz der noch fehlenden Madonna. Sie ist fast 800 Jahre alt und stammt ursprünglich aus dem hessischen Altenberg bei Wetzlar. Sie hat ein Lächeln auf den Lippen. Es könnte ein Zeichen der Freude sein. Seit über 100 Jahren in Privatbesitz, ist die „Altenberger Madonna“ jetzt zurück in Hessen. Und endlich wieder vereint mit dem Altar, der um 1320 für sie gebaut wurde. Der Schrein ist schon sehr lange im Besitz des Städel Museums, jetzt endlich, nach langen Verhandlungen, auch Maria mit dem Jesuskind. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt „Das Städel Museum wartet seit 100 Jahren auf diesen Tag. Seit 100 Jahren steht nämlich dieser Altar schon im Städel Museum, nur das Zentrum des Altars, die herrliche Altenberger Madonna, die hat gefehlt, die ist jetzt da, und deswegen ist das eine Sternstunde für uns.“ Der Neuerwerb ist eines der bedeutendsten Kunstwerke der mittelalterlichen Bildhauerei in Deutschland. Heute Vormittag ist die „Thronende Muttergottes“ offiziell in Frankfurt begrüßt worden. Seit den 1980er Jahren stand sie als Dauerleihgabe im Bayerischen Nationalmuseum München. Die Qualität und der Erhaltungszustand der rund 800 Jahre alten Figur machen sie für Experten zu einem einzigartigen Kunstwerk. Stefan Roller, Mittelalter-Experte Liebieghaus Skulpturensammlung „Wenn man sich das Inkarnat anschaut, also die roten Bäckchen, die roten Lippen. Das alles ist so gut erhalten, dass es wirklich selten ist, und das uns zeigt: Diese Figur stellt etwas ganz Besonderes dar.“ Das Besondere hat natürlich seinen Preis. Einen so hohen, dass ihn der Städelsche Museums-Verein nur gemeinsam mit mehreren Stiftungen stemmen konnte. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt „Dass diese Madonna eine Millionensumme gekostet hat, wird angesichts der Bedeutung dieses Werkes keine Überraschung sein. Die Madonna ist auf der Liste des national wertvollen Kulturguts verzeichnet. Dieses Stück […]

  • House of Galleries öffnet in Frankfurt

    House of Galleries öffnet in Frankfurt

    Nach dem großen Erfolg 2025 – gibt es auch dieses Jahr ein „House of Galleries“ in den obersten Etagen des Frankfurter Trianon-Hochhauses. Hoch über den Dächern von Frankfurt bekommt zeitgenössische Kunst einen großen Auftritt. Milen und Jessica Krastev  platzieren  die Kunstwerke von Paul Diestel. Meist großformatige Objekte, die meist Blätter und Pflanzen darstellen. Ein Büroraum in der ehemaligen Vorstandsetage einer Bank steht den Hessen übers Wochenende zur Verfügung, um die Werke ihres Künstlers zu präsentieren. Milen Krastev, Galerist aus Kassel „Wir sind die Galerie Coucou aus Kassel und haben uns sehr über die Einladung gefreut. Frankfurt ist ja nicht so weit weg. Hessen hält zusammen. Wir haben einen Künstler hier, der in Kassel studiert hat. Er lebt und arbeitet jetzt in Unsleben. Frankfurt liegt direkt dazwischen, zwischen der Galerie und dem Künstleratelier. Wir treffen uns dann hier gut zusammen.“ Über 40 Galerien aus Frankfurt, dem restlichen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland sind beim zweiten „House of Galleries“ mit dabei. Kunst verteilt über drei Etagen im Trianon-Wolkenkratzer. Jede Galerie präsentiert ein oder zwei Künstler. Das Konzept des Events ist wie im vergangenen Jahr. Die Frankfurter Galerien sind die Gastgeber und laden jeweils eine Galerie von außerhalb ein. Kai Middendorff, Galerist aus Frankfurt „Ich bin von dem Format so überzeugt, dass ich quasi in meinem Verwandten- und Freundeskreis ganz oben angefangen habe, und der Robby Greif leitet oder ist Inhaber einer der wichtigsten Galerien in Österreich.“ Robby Greif, Galerist aus Wien „Die Einladung von dem Kai, fand ich super. Messen verändern sich und dieses House of Galleries ist, glaube ich, so ein neues Konzept, das weggeht von dieser klassischen Messe. Dass die Galerien mehr miteinander arbeiten.“ Dem Besucher bietet das Konzept Ausstellungen mit Gemälden, Skulpturen, oder auch Collagen von ganz unterschiedlichen Künstlern. Wie dem Mainzer Michael Schmidtmann, der sich beim Spazierengehen inspirieren […]

  • Superhelden-Ausstellung in Speyer

    Superhelden-Ausstellung in Speyer

    Spiderman und Co. beweisen in einer aktuellen Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer ihre Superkräfte. Ob weiblich, lila-grün, männlich oder als Spinne verkleidet. Sie haben alle eines gemeinsam: Es sind mit Superkräften ausgestattete Helden und die Stars im Historischen Museum der Pfalz. Hanna Andres und Hannah Rothaug starten die interaktive Ausstellung. Hannah Rothaug Hanna Andres „Ich habe jetzt mit meinem Armband angefangen, durch die Ausstellung zu gehen, und damit fängt man an: eine Comicsaga, die durch die ganze Ausstellung führt.“ Dabei müssen immer neue Rätsel gelöst werden. Wer will, kann sich aber auch einfach die historischen Comiccover der unterschiedlichen Superhelden anschauen. Superman und Batman gibt es schon seit den 1930er Jahren. Alexander Schubert, Direktor Historisches Museum der Pfalz „Wenn man jetzt an den Zweiten Weltkrieg denkt, an die Weltwirtschaftskrise, den Kalten Krieg, Angst vor Atom, bis hin zu 9/11 oder in der heutigen Zeit das Thema Diversität. All das spiegelt sich auch in den Comics wider und in den Verfilmungen, und damit sind sie auch ein Zeitzeugnis.“ Superheroes haben eine riesige Fangemeinde. In ihren Cosmos kann der Ausstellungsbesucher auf ganz unterschiedliche Weise eintauchen. Es gibt Leseecken und einen Greenscreen. Hier werden die beiden Hannas selbst zu Superheldinnen. Auch seltene japanische Mangafiguren aus den 1950er Jahren sind in Speyer zu sehen. Henrike Serfas, Projektleiterin „Superheroes sind nach wie vor einfach cool. Kinder lieben Superheroes. Aber eben nicht nur Kinder. Uns war es sehr wichtig, dass wir eine Erlebnisausstellung für alle haben. Für Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene und Großeltern. Dieses Thema verbindet einfach seit über 85 Jahren diese ganzen Generationen und holt alle ab.“ Insgesamt werden über 300 verschiedene Superheldenobjekte ausgestellt. Zum Teil ganze Sammlungen von privaten Actionfigurenfans. Auch körperliche Aktion ist gefragt. Immer wieder gibt es zur Auflockerung Spiele. Natürlich dreht sich auch hier alles um die Superheroes. […]

  • Frankfurt / Rhein-Main ist World Design Capital

    Frankfurt / Rhein-Main ist World Design Capital

    Die Region Frankfurt Rhein-Main ist ‚World Design Capital 2026‘ und damit die erste Region Deutschlands, die diesen internationalen Titel trägt. – Dieser wird alle zwei Jahre von der ‚World Design Organisation‘ in Montreal verliehen und zeichnet Städte und Regionen aus, die Design als Motor für gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandel nutzen. Bis zu 2.000 Veranstaltungen formen das Programm in diesem Jahr. Darunter viele Kooperationen – wie zum Beispiel mit dem Staatstheater Darmstadt, das heute Teil der großen Eröffnung in Darmstadt ist. Von allein ändern sich die Dinge nicht. Ein selbstkomponiertes Lied zum Auftakt eines besonderen Jahres. Mit dieser Botschaft eröffnet der Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters Darmstadt die World Design Capital 2026. Ina Hartwig (SPD), Kulturdezernentin Frankfurt „Zunächst einmal ist das eine Auszeichnung. Wir haben uns beworben und den Titel bekommen. Darüber freuen wir uns und sind stolz. Und jetzt geht es los und das finde ich auch besonders schön, denn seit anderthalb Jahren wird hart daran gearbeitet an diesem Programm. Jetzt entfaltet sich die Dynamik und ich bin sehr gespannt.“ „Design for Democracy: Atmospheres for a better life“ lautet das diesjährige Motto. Ziel ist es eine erlebenswerte, demokratische und wirtschaftlich nachhaltige Zukunft zu schaffen. Doch was hat das mit Design zu tun? Carolina Romahn, Geschäftsführerin WDC 2026 „Natürlich auch im Sinne von schöner Atmosphäre gestalten. Stühle gestalten, die wir brauchen, um gemeinsam an einem Tisch zu sitzen. Aber auch die Gespräche und Stimmungen herzustellen. Dafür ist Gestaltung ganz wichtig und ein wichtiges Werkzeug für mehr Demokratie.“ Rund 450 Projekte machen diesen Ansatz erlebbar: Ausstellungen, Workshops und konkrete Stadtprojekte laden Menschen innerhalb und außerhalb  der Region ein aktiv mitzuwirken. Finanziert wird das Programm überwiegend aus öffentlichen Mitteln. Rund 14 Millionen Euro kommen von der Stadt Frankfurt, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dem Land Hessen. Benedikt Kuhn (CDU), Chef der Hessischen […]

  • Landesmuseum zeigt jüdisches Erbe

    Landesmuseum zeigt jüdisches Erbe

    Seit fünf Jahren gehören die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz zum UNESCO-Weltkultur-Erbe. Damit wurde die Bedeutung jüdischer Kultur, Wissenschaft und Religion ausgezeichnet. Seit 1.000 Jahren ist jüdisches Leben mit der Geschichte von Rheinland-Pfalz verbunden. Einen Überblick darüber gibt jetzt die Ausstellung „Shalom am Rhein“ im Mainzer Landesmuseum. Die Synagoge in Worms. Bereits seit 1034 existiert in der damals als „Jerusalem am Rhein“ bezeichneten Stadt ein jüdisches Gebetshaus. Mehrfach wird es zerstört, zuletzt in der Reichspogromnacht 1938. Speyer, Worms und Mainz sind die SchUM-Gemeinden, im Mittelalter das Zentrum des europäischen Judentums. SchUM: ein Kurzwort der hebräischen Städtenamen. Das erfährt der Ausstellungsbesucher. – Auch wie viele bedeutende jüdische Mitbürger es in Rheinland-Pfalz gab. Und wer sich heute gegen das Vergessen einsetzt. Es gibt viele Mitmachstationen, die ganz Alltägliches erklären und zum Lernen anregen. Birgit Heide, Direktorin Landesmuseum Mainz „Wir hoffen, dass es eigentlich eine Ausstellung für alle ist. Wir möchten gerne viele Besucher haben. Wir bieten eigene Schulklassenprogramme an. Aber ich denke, auch für Erwachsene ist viel dabei, wo man sagen kann: Das wusste ich so noch gar nicht, und je mehr wir voneinander lernen, desto mehr ist auch die Akzeptanz dann gegeben.“ Die jüdischen Gemeinden haben die Ausstellung mitgestaltet. Es gibt zum Beispiel eine Vitrine, in der immer andere Objekte des jüdischen Alltagslebens gezeigt werden. Der Rabbiner der jüdischen Gemeinde Mainz schaut sich zum ersten Mal die fertige Ausstellung an. Aharon Ran Vernikovsky, Rabbiner jüdische Gemeinde Mainz „Ich muss sagen, es ist eine sehr gelungene Ausstellung. Wenn man hier durch die Räume geht und sich die Exponate anschaut und die Medienstationen und Wissensstationen ausprobiert, dann stellt man sehr schnell fest: Es ist eine sehr vielfältige und reichhaltige Ausstellung, also ich bin sehr zufrieden.“ Eine Ausstellung, die zeigt, wie oft Juden im Laufe der Jahrhunderte vertrieben wurden. Die erklärt, dass Shoa, der […]

  • Die Prinzen in der Alten Oper Frankfurt

    Die Prinzen in der Alten Oper Frankfurt

    Sechs Millionen verkaufte Tonträger, 16 Gold- und Platin-Platten, zwei Echo-Music-Awards und zahlreiche weitere Preise. Kein Märchen, sondern ein Hit nach dem anderen. Die Prinzen regieren seit 35 Jahren die deutsche Musik-Landschaft. Ihre Jubiläums-Tour führt sie einmal quer durch Deutschland. Gestern waren sie in der ausverkauften Alten Oper in Frankfurt. Von „Mann im Mond“, „Küssen verboten“ und „Millionär“ zu neuen Hits wie „Krone der Schöpfung“ – diese Prinzen regieren nicht mit Macht, sondern mit Ohrwürmern. Die Kultband, rund um die beiden Frontsänger Sebastian Krumbiegel und Tobias Künzel, begeistert schon seit dreieinhalb Jahrzehnten das Publikum – generationenübergreifend. Sebastian Krumbiegel „Das Schöne ist, dass wir irgendwann festgestellt haben, dass alle Generationen in die Konzerte kommen. Es ist schon ein paar Jahre her, aber das wird immer extremer. Also es kommen wirklich jetzt Fünfjährige auf den Schultern ihrer Väter und es sind 90-jährige Menschen dabei.“ Für diese Tour haben sich die Prinzen etwas Besonderes einfallen lassen. Auf der Bühne werden sie von einem rund 50-köpfigen Sinfonieorchester begleitet. Die meisten Noten stammen aus der Feder von Wolfgang Lenk, ebenfalls ein Gründungsmitglied. Sie alle kennen sich bereits seit ihrer Jugend. Tobias Künzel „Wir haben zusammen in Chören gesungen. Es ist wie eine Familie im Prinzip und eigentlich verstehen wir uns im Moment ganz gut. Ich wundere mich selbst.“ Sebastian Krumbiegel „Das wir nicht immer einer Meinung sind ist auch klar. Weil Tobias hat zum Beispiel meistens Recht und ich nicht. Und das muss ich irgendwie einfach verstehen irgendwann.“ Tobias Künzel „Und ich bin auch höflicher. Ich bin wesentlich höflicher. Darf ich dir einen Platz anbieten, Wolfgang? Möchtest du dich hinsetzen? Setz dich mal hin, wir sind doch höflich untereinander.“ Die Texte: humorvoll, aber auch gesellschaftskritisch. Wie gelingt der Spagat zwischen Unterhaltung und Haltung? Sebastian Krumbiegel „Mit extremer Intelligenz.“ Tobias Künzel „Nee, wir schreiben einfach, was uns […]

  • Ausstellung zu Max Slevogt in Mainz

    Ausstellung zu Max Slevogt in Mainz

    Max Slevogt ist neben Max Liebermann der bedeutendste deutsche impressionistische Maler. Berühmt geworden ist er vor allem durch Landschaftsbilder seiner pfälzischen Wahlheimat. Doch der 1868 geborene Künstler war auch ein bedeutender und sehr erfolgreicher Grafiker. Das zeigt jetzt eine Ausstellung im Landesmuseum Mainz. Ein Selbstporträt, so präsentiert sich der Maler am liebsten. Mit Zigarette oder Zigarre, vor seinem Anwesen in Leinsweiler in der Südpfalz. Den Slevogthof gibt es auch heute noch. Er ist nicht mehr in Familienbesitz. Bis Anfang der 1930er Jahre lebte hier der große deutsche Impressionist. Ein bereits zu Lebzeiten berühmter Maler. Doch Max Slevogt war viel mehr. Karoline Feulner, Kuratorin der Ausstellung „Er wurde auch als König der Illustrationen gefeiert. Also unter Zeitgenossen, war er eigentlich bekannt als Illustrator. Und daran hatte maßgeblich Anteil daran, Bruno Cassierer.“ Bruno Cassierer, einer der einflussreichsten Verleger Berlins, und Max Slevogt arbeiten fast drei Jahrzehnte zusammen. Finanziell erfolgreich und produktiv. Es entstehen insgesamt über 50 verschiedene illustrierte Bücher und Mappen. Das anspruchsvollste Werk ist Goethes Faust mit mehr als 500 Lithografien. Birgit Heide, Direktorin Landesmuseum Mainz „Das Besondere an der Ausstellung ist, dass wir wieder neue Seiten von Max Slevogt zeigen können. Mit Werken, die auch hier bei uns noch nie zu sehen gewesen sind. Und dieser unerschöpfliche Schatz, den wir hier auch mit dem grafischen Nachlass haben, bietet unglaublich viele Aspekte und Sichtweisen.“ Den gesamten grafischen Nachlass hat das Land Rheinland-Pfalz 2014 von Slevogts Erben erworben. Insgesamt sind es rund 2000 Zeichnungen und 4000 Druckgrafiken. Max Slevogt: ein extrem produktiver Künstler. Gezeichnet hat er immer und überall. Auch Speisekarten werden zu kleinen Kunstwerken. Karoline Feulner, Kuratorin der Ausstellung „Slevogt war kein einfacher Künstler. Er war wahnsinnig produktiv, aber auch ein bisschen chaotisch, und er ließ sich auch nichts vorschreiben. Also die Themen wählte er am liebsten immer selbst. Und es […]

  • Kino-Inventar wird verschenkt

    Kino-Inventar wird verschenkt

    Der Film ist aus, der Vorhang zu. In Wiesbaden ist am Wochenende ein Stück Kinogeschichte zu Ende gegangen. Denn nach mehr als 35 Jahren und viereinhalb Millionen Besuchern ist für das Thalia-/Hollywood-Kino jetzt Schluss. Weil die Kosten zuletzt zu hoch waren und Betreiber und Vermieter sich nicht auf künftige Mietkosten einigen konnten. Ein Happy End gab es trotzdem, denn zum Abschied wurden die Kinosessel verschenkt – und die Nachfrage, genauer gesagt, der Andrang war riesig! Marilyn Monroe, James Dean und Charlie Chaplin – man könnte meinen, diese Hollywoodstars wurden wieder zum Leben erweckt und sind live vor Ort. Zumindest, wenn man sich diese, nicht enden wollende Schlange vor dem Thalia-Kino in Wiesbaden anschaut. Zwischenzeitlich stehen bis zu 500 Menschen gleichzeitig an, um einen Kino-Sessel zu ergattern. Jennifer Montero, aus Wiesbaden „Wir waren heute Morgen um 10 Uhr schon mal da. Die Ersten. Aber leider dachten wir: Ach, da kommen nicht so viele. Und sind dann wieder gegangen. Und jetzt steht hier eine Schlange von hunderten von Leuten.“ Leo Hechenberger & Emil Portugall, aus Wiesbaden „Also ich will einfach ein Andenken an das Kino.“ – „Also es ist halt cool, einen Kinosessel bei sich zuhause zu haben. Und ist ja auch cool, wenn man den einfach im Zimmer hat und sich da hinsetzen kann oder so.“ Andreas Funabashi, aus Wallau „Also ich habe lange Zeit in Wiesbaden gewohnt. Filmwissenschaft in Mainz studiert. War hier auch oft im Kino gewesen. Thalia Hollywood. Und ja, das ist einfach Nostalgie.“ Kinobetreiber Marc Ewert hat ordentlich zu tun und begrüßt die Wartenden. Marc Ewert, Kinobetreiber „So, erst mal herzlich willkommen! Weitaus mehr, als wir je erwartet haben. Mal gucken wie es reicht.“ Rund 800 Sitze in zwei Sälen sind zu verschenken. Die schwarz und rot gepolsterten Sessel sind heute die wahren Stars! Und Steffen Nickel […]

  • Miniaturwelt im Odenwald

    Miniaturwelt im Odenwald

    Sascha Krebs, Mitarbeiter Miniaturwelt Fürth „Es ist ja ein Abtauchen in eine Welt, die noch friedvoll ist. Ja, wo man sorgenfrei die Gedanken schweifen lassen kann.“ Verschlafene Örtchen im Schwarzwald, geschäftiges Treiben an Bahnsteigen, Baden am Rheinstrand, schnelle Hilfe bei Alltagsunglücken. Zu entdecken gibt es hier so einiges, in den Fürther Miniaturwelten im Odenwald. Auf rund 13 Kilometern Gleisen sind etwa 500 Züge unterwegs. Langweilig wird es selbst Stammgästen nie. Julian Tenhans „Weil es immer was Neues gibt, es gibt immer neue Landschaften, neue Züge zum Beispiel.“ Daniel Schork „Kindheitserinnerungen kommen hoch. Ich war früher auch mit dem Vater in der Modelleisenbahn-Ausstellung schon öfter und jetzt mit meinem Sohn. Ist super.“ Andrea Tenhans „Wenn alle anderen, die Bundesländer, wieder starten in die Schule, haben wir meistens noch eine Woche Ferien und dann kommen wir meistens immer her, wenn es ein bisschen ruhiger ist dann.“ Peter Theilinger „Dadurch, dass ich selber Modelleisenbahn bastle und zuhause natürlich der Platz begrenzt ist, gehen wir hierher, holen uns neue Anregungen. Die Häuser, die Landschaften, die kleinen Gimmicks, die hier eingebaut sind.“ Charlotte Hujer „Und das detailgetreue und das finde ich klasse, ja, dass sich da jemand die Arbeit so macht.“ Einer derjenigen, der sich die Arbeit macht, ist Sascha Krebs. Landschaften planen, bauen, Führungen halten und zusehen, dass alles am Laufen bleibt. So verbringt er mit nur einem weiteren Kollegen seine Zeit hier. Sascha Krebs, Mitarbeiter Fürther Miniaturwelten „Manchmal zu viel Zeit. Dass von Zuhause ein Anruf kommt, das Essen ist fertig. Aber das gehört dazu, wenn man für eine Leidenschaft lebt. Umso schöner ist dann auch das Ergebnis. Man merkt eigentlich die Zeit gar nicht, die man hier drinnen arbeitet.“ Gerade arbeitet Sascha Krebs an einem neuen Bauabschnitt, dem Rheintal. Die Loreley – frisch aus dem 3D-Drucker – will schließlich ihren Felsen beziehen. […]

  • Zeichnungen von Max Beckmann im Städel

    Zeichnungen von Max Beckmann im Städel

    Er war einer der bedeutendsten Künstler der Moderne und lebte fast 20 Jahre in Frankfurt am Main. Max Beckmann, ein Künstler, dessen Bilder auch heute noch modern sind und faszinieren. Max Beckmann lebte in Sachsenhausen, unweit des Städel Museums. Dort werden jetzt seine Zeichnungen ausgestellt und die sind nur ganz selten zu sehen. Eine Aquarell-Zeichnung. Sie wirkt wie Pop-Art oder eine Szene aus einem Comic. Zeitlose Kunst. Richard Wagners Ring des Nibelungen hat Max Beckmann 1933 dazu inspiriert. Als Maler ist er weltbekannt. Hier portraitiert er sich mit Zeichenstift. Seine Zeichnungen sind selten zu sehen, sie sind für den Künstler wie ein Tagebuch. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt „Die Zeichnungen von Max Beckmann sind kostbar. Die großen Museen der Welt holen sie nur ganz selten aus dem Tresor. Alle vier bis fünf Jahre nur etwa. Und die Zeichnungen von Max Beckmann spielen eine ganz besondere Rolle in seinem Schaffen. Sie sind sehr spontan, sehr persönlich, sehr dicht, sehr energiegeladen, sehr eindrücklich, und deswegen haben wir gesagt: Zum ersten Mal seit 40 Jahren eine Ausstellung nur mit Zeichnungen von Max Beckmann“ In den Gesichtern der Soldaten spiegelt sich die Grausamkeit des Ersten Weltkriegs wider. Zeichnungen in Schwarz-Weiß. Max Beckmann ist Sanitäter an der Front. Er verabscheut den Krieg, den Kampf gegen seine Freunde und Kollegen aus Frankreich und Russland. Seine Werke sind auch Dokumente der Zeit. Ein Selbstporträt mit Sektglas und einem schiefen, eingefrorenen Lächeln. Ausgelassenes Feiern vor dem Abgrund. Für Beckmann ein Sinnbild der Weimarer Republik. Er erlebt sie in Frankfurt. Bis 1933 wohnt er in der Schweizer Straße. Hier entsteht das Hauptwerk des Künstlers, hier ist er am erfolgreichsten. Regina Freyberger, Leiterin der Graphischen Sammlung des Städel Museums „Eine ganz lange Zeit war Frankfurt sein Lebensmittelpunkt. Er hatte hier ein großes Netzwerk, mit Förderern, Mäzenen und Freunden, die […]

  • Song für Fastnachtskampagne gesucht

    Song für Fastnachtskampagne gesucht

    Noch gut fünf Wochen sind es, bis zum Beginn der Mainzer Straßenfastnacht – doch eins fehlt noch: der Fastnachtssong 2026. Deshalb sind am Samstag 14 Künstler und Musikgruppen aus den verschiedenen Stadtteilen mit ihren Songs gegeneinander angetreten. Stimmung natürlich garantiert. Die Titelverteidiger Handkäs und sei Mussig oder die dreimaligen Gewinner und Lokalmatadoren „Dobbelbock“. Sie alle wollen ihn – den „Steher“ und damit den Titel des besten Fastnachtssongs 2026. Circa 300 Menschen haben sich in ihre besten Kostüme geworfen und  feiern vor Ort ausgelassen mit. Denn den Meenzern  ist ihre Fastnacht heilig. Silke Marik und Petra Landau „Auf jeden Fall sehr; sehr gut; ja. Fantastisch. Spektakulär.“ Anne Gasteyer „Ich war letztes Jahr nicht hier, ich war tatsächlich nur online da und ich muss sagen, es ist schon wirklich cooler, wenn man hier ist.“ Jens Grützner „Ich bin das erste Mal heute da und finde das einfach ne neue Sache für mich jetzt. Mit Votings und unterschiedlichen Liedern.“ Die Veranstaltung wird seit fünf Jahren vom Gonsenheimer Carneval Verein organisiert. Als eine der wenigen Frauen, ist sie seit Beginn dabei – Laura Heinz. Laura Heinz, Sängerin „Das Besondere an dem Event ist die Vielfalt, die die Mainzer Musikszene mittlerweile zu bieten hat, die verschiedenen Genre, die verschiedenen Konstellationen, die verschiedenen Bühnen-Performances. Man supportet sich gegenseitig, man hat miteinander Spaß, man freut sich auch für die anderen und es ist einfach mega schön und ein wundervoller Auftakt in die Kampagne.“ Eine Neuheit dieses Jahr: eine Jury, die die Auftritte bewertet. Ihre Entscheidung macht 25% des Gesamtergebnisses aus. Die Bewertungskriterien sind unterschiedlich. Anja Heylmann, Content-Creatorin „frustrierte.alte“ „Für mich persönlich war es ganz wichtig, dass man das auch fünf Tage am Stück durchhören kann, ohne, dass es einem auf die Nerven geht.“ Philipp Bommersheim, Co-Host „Kaiser-Talk“ „Entertainment, Qualität und geile Produktion.“ Den Rest entscheiden die Zuschauer […]

  • Berühmte Gemälde von Emil Nolde werden in kleinem Stadtmuseum gezeigt

    Berühmte Gemälde von Emil Nolde werden in kleinem Stadtmuseum gezeigt

    Wer es schafft, einen weltberühmten Popstar der Kunstszene wie Neo Rauch höchstpersönlich in sein Haus zu holen, der muss schon ein ziemlich berühmter Museumsdirektor sein – oder ein gut vernetzter. So wie Christoph Breitwieser. Er leitet das Stadtmuseum von Bensheim an der Bergstraße und hat es jetzt auch noch geschafft, ganz selten gezeigte Werke von Emil Nolde in das Museum zu holen. Diese gezeichneten Riesen sind ein Schlüsselwerk von Emil Nolde. Sie stehen für den Beginn des Expressionismus. Zu sehen sind sie äußerst selten. Denn, das Blatt gehört, genauso wie all die anderen Werke, die Christoph Breitwieser höchstpersönlich aufgehängt hat, zu einer Privatsammlung aus den USA. Der Museumsleiter hat ein paar studentische Aushilfskräfte. Ansonsten managt er hier alles alleine. Wände streichen, Wandtexte schreiben, die Bilder in einer sinnvollen Reihenfolge aufhängen. – Eben eine Ausstellung gestalten. Christoph Breitwieser, Leiter Stadtmuseum Bensheim “Natürlich braucht man erstmal ein Organisationstalent, aber das ist in der Museumsbranche allgemein gültig. Also, wir sind alle Projektmanager. Wenn man einen guten Projektplan hat und weiß, wann die Anlieferung ist, wann ist die Ausstellungseröffnung. Und so muss man einfach zurückrechnen: Was muss alles gemacht werden, wie soll die Szenerie sein, wie soll die Wandfarbe sein, wie werden die Bilder gehängt, in welcher Reihenfolge. Das muss man einfach richtig vorbereiten.” Um selten gezeigte Werke eines großen deutschen Expressionisten an die hessische Bergstraße zu bekommen, braucht es ein gutes Netzwerk. Christoph Breitwieser, kennt jemanden, der die Sammler kennt. Alle kommen ins Gespräch und jetzt hängen all die Noldes im Stadtmuseum von Bensheim. Inklusive Hintergrundinfos zum privat eher schwierigen Künstler. Christoph Breitwieser, Leiter Stadtmuseum Bensheim “Das Besondere an dieser Ausstellung, an dieser Sammlung ist, dass die Sammlung eine kluge Sammlung ist. Also sie geht nicht unbedingt nach Effekthascherei, nach großen, farbigen Bildern, sondern sie geht nach Inhalten. Wir sehen hier viel Information […]

  • Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Auch in der zweiten Jahreshälfte 2025 gab es zahlreiche Ereignisse, die die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt haben. Wir haben sie kurz und kompakt nochmal für Sie zusammengefasst. JULI Hitzerekord in Rheinland-Pfalz. Am 2. Juli werden in Andernach 39,3 Grad gemessen. Und im Mainzer Landtag wird an diesem Tag über ein heiß diskutiertes Gesetz abgestimmt. Das Landesklimaschutzgesetz. Das Ziel der Landesregierung: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral werden. Also fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre früher als die EU. Es hagelt Kritik von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Karsten Tacke, Landesvereinigung Unternehmerverbände RLP, am 23.6.2025 „Unternehmen mit mehreren Standorten werden verlagern. Das Klima hat keinen Vorteil, aber wir haben den Nachteil. Das Gesetz ist nicht durchdacht.“ Arne Rössel, IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, am 23.6.2025 „Diese Planungsunsicherheit ist Gift. Und es ist so unnötig wie ein Kropf dieses Gesetz.“ Jetzt ist es mit den Stimmen der Ampel-Koalition also beschlossen, auf Druck der Wirtschaft aber in leicht abgeschwächter Form. Trotzdem: EINES hat das Landesklimaschutzgesetz auf jeden Fall bewirkt: Das Klima zwischen Landesregierung und Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert. Ob sich die Beziehung von Christina und Sascha schlagartig verschlechtert, wenn sie DIESE Bilder sehen, das können wir nicht sagen. Aber klar ist, ihrem gemeinsamen Liebesschloss am Eisernen Steg in Frankfurt geht es Ende Juli an den Kragen. Die Beleuchtung an der Brücke muss erneuert werden und da sind viele Schlösser eben einfach im Weg. Fazit: Alte Liebe rostet nicht, alte Liebesschlösser dagegen schon! AUGUST Ja, er ist es. Die DNA-Analyse bestätigt, bei der Leiche, die Anfang August in der Nähe von Weitefeld gefunden wird, handelt es sich um Alexander M. Er soll im April ein Ehepaar und deren 16-jährigen Sohn in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben. Vier Monate lang wurde nach Alexander M. gefahndet. Hunderte Polizisten durchforsteten immer wieder die Umgebung. Doch ohne […]

  • Romantischer Weihnachtsmarkt auf Schloss Arenfels

    Romantischer Weihnachtsmarkt auf Schloss Arenfels

    Und hier bleibt es jetzt weihnachtlich – wir wechseln aber in eine deutlich romantischere Kulisse – und zwar zu einem echten Märchen-Schloss. Auf Schloss Arenfels im Landkreis Neuwied können Besucher genau diese Atmosphäre jetzt erleben. Rund um das Schloss und sogar im Schloss selbst ist dort gerade ein märchenhafter Weihnachtsmarkt aufgebaut. Wir waren dort – unser Türchen Nummer 22 des 17:30 Sat.1 live Adventskalenders. Türmchen, Zinnen und der Schlossbrunnen. Alles ist festlich beleuchtet. An den Wochenenden um Weihnachten herum schauen sich jeden Tag um die Zweitausend Besucher das weihnachtlich dekorierte Schloss in Bad Hönningen an. Und wer vorher noch nicht in Weihnachtsstimmung war, ist es spätestens dann. Jolina Stoll: Ich mags wenn es so dunkel ist und ich da so Lichter an Häusern sehe. Mara Frank: Man kann überall was Neues sehen, wir waren eben hinten Curling spielen. Jetzt sind wir hier. Jetzt gleich gehen wir mal ins Wonderland. Sind einfach viele Sachen, die man sich angucken kann. Sabrina Eich: Was ich klasse find ist einfach auch am Schloss. Oder auch beziehungsweise sogar im Schloss sind ja Stände augebaut und vorm Schloss. Es ist sehr sehr romantisch gemacht finde ich mit den vielen Lichtchen. Ja und die Lage ist toll, man guckt hier auf den Rhein. Charlotte Büchner: Einfach diese typischen Weihnachtssachen, die Weihnachtsstände, Weihnachtsessen und alles. So viele Leute. Detlev Eich: Oben die Räume, die sind ja hervorragend ausgestattet mit schönen Weihnachtsaccessoires  und so weiter. Und hier die Lichter, das Lichtermeer hier ist auch sehr toll. Draußen Glühweinstände, Essen und eine kleine Eisenbahn für die Kinder, drinnen jede Menge Kunsthandwerk in den altehrwürdigen Räumen. Besucherhighlight und beliebtestes Fotomotiv: Der Weihnachtsbaum, der sich gleich durch mehrere Stockwerke streckt. Seit 5 Jahren veranstaltet Benedikt Feltens den Weihnachtsmarkt am Schloss. Benedikt Feltens, Geschäftsführer Schloss Arenfels: Das ist ja immer so was Nostalgisches. Man will sich so ein bisschen zurückerinnern […]

  • Ausstellung: Historisches Museum Speyer im „Fußballfieber“

    Ausstellung: Historisches Museum Speyer im „Fußballfieber“

    Auch wenn die Fußball-Bundesliga bald in die Winterpause geht, muss niemand auf das Runde, das ins Eckige muss, verzichten. Im Historischen Museum der Pfalz in Speyer rollt der Ball bis zum 3. Mai kommenden Jahres. In der großen Sonderausstellung Fußballfieber, dreht sich alles um die Kultvereine des Südwestens.   Erst mal ein bisschen Stimmung! Und dann rheinland-pfälzischer Fußballfrauenpower. Die erste Meisterschaft überhaupt gewinnen 1974 die Spielerinnen vom rheinhessischen TuS Wörrstadt. Auch Frauen aus Bad Neuenahr und Niederkirchen in der Pfalz dürfen den Pokal gen Himmel stemmen. Keine Angst, die Männer kommen auch noch! Ob Roman Weidenfeller oder Stefan Kuntz. Viele Stars des grünen Rasens sind Rheinland-Pfälzer. Und viele Fans. Auch der Museumsdirektor ist in Speyer im Fußballfieber! Alexander Schubert, Direktor Historisches Museum der Pfalz Ich glaube, wir erzählen nicht einfach historische Ereignisse nach. Sondern wir versuchen vor allem auch die Emotionen, die Fanleidenschaft, einzufangen. Und die zu vermitteln, durch viele, viele Geschichten, die den Fußball geprägt haben. Und natürlich durch spannende Exponate. Wir haben so ikonenhafte Exponate, wie zum Beispiel den Pepitahut von Klaus Schlappner. Und die Meisterschale vom FCK von 1998. Und wir versuchen, alle Facetten, die diese Fanleidenschaft beinhalten, rüberzubringen. Der Original-Fritz-Walter-Fußballschuh aus dem Wunder-von-Bern-Finale in Gold. Der Pfälzer ist der Kapitän der WM-Helden von 1954. Und einer der populärste deutsche Fußballer aller Zeiten. Im Historischen Museum der Pfalz geht es aber nicht nur um Ikonen des Fußballs. Ausstellungsbesucher können an vielen Mitmachstationen auch ihr Fußballwissen testen. Und ob sie die Spielregeln beherrschen. Wer pfeift, trifft die Entscheidung und wird immer kritisiert! Markus Merk ist Pfälzer, Weltschiedsrichter und siebenmaliger DFB-Schiedsrichter des Jahres. Seine Ausrüstung des EM-Finales von 2004 gehört ins Museum! Sebastian Zanke, Projektleiter „Fußballfieber“ Auf jeden Fall. Fußball ist Geschichte und ist auch Kultur. In der Region wie hier, sieht man eben beides gut vereint. Warum nicht mal Fußball, Kultur und […]