Unglück

  • Drei Tote bei Unfall auf der A 3

    Drei Tote bei Unfall auf der A 3

    Ein Auto überschlägt sich, wird auf die Gegenfahrbahn geschleudert und gerät dann in Brand. Drei Menschen kommen dabei ums Leben. Massenunfall auf der A3 bei Frankfurt. Um etwa 19:20 Uhr am Sonntagabend überschlägt sich ein Fahrzeug und landet auf der Gegenfahrbahn. Zwei Menschen sterben noch am Unfallort. Eine weitere Person erliegt ihren Verletzungen im Krankenhaus. Insgesamt sind neun Fahrzeuge in den  Unfall verwickelt. Feuerwehr und Rettungsdienst finden beim Eintreffen ein riesiges Trümmerfeld vor. Torsten Knaus, Einsatzleiter Feuerwehr Neu-Isenburg „Wir hatten hier einen PKW, der sich überschlagen hatte und in Vollbrand stand. Die Autobahn wurde mit Eintreffen der Feuerwehr in Fahrtrichtung Frankfurt-Süd voll gesperrt. Im weiteren Verlauf wurde auch die Gegenfahrbahn komplett gesperrt.“ Die Autobahn kann bis in die frühen Morgenstunden  in beide Richtungen nicht befahren werden. Auslöser  des Unfalls ist nach aktuellen Erkenntnissen das Überholmanöver eines 25-Jährigen, der rechts vorbeiziehen wollte. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

  • Scherbenmeer nach Lkw-Unfall

    Scherbenmeer nach Lkw-Unfall

    Die B9 bei Wörth war heute nach einem Unfall bis in die Morgen-Stunden voll gesperrt. Dort war in der Nacht ein LKW umgekippt und hatte seine ziemlich fragile Ladung überall auf der Straße verteilt. Die B9 gleicht gestern Abend einem Scherbenmeer. Nachdem ein Sattelzug gegen 18:40 Uhr aus noch ungeklärten Gründen über den Mittelstreifen und in den Gegenverkehr gefahren war, muss dort der Fahrer eines mit Glasscheiben beladenen LKW ausweichen. Dabei gerät er ins Schlingern und kippt um. Weil das Glas bei dem Unfall zerspringt und sich überall auf der Bundesstraße verteilt, muss die B9 bis in den nächsten Morgen hinein gesperrt werden. Der Fahrer des Glas-Lasters wird bei dem Unfall leicht verletzt. Der mutmaßliche Unfallverursacher bleibt unverletzt. Der entstandene Sachschaden an LKW und Glas wird auf über 80.000 Euro geschätzt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Polizei.

  • Tödlicher Unfall bei Haßloch

    Tödlicher Unfall bei Haßloch

    Gestern Abend ist ein junger Autofahrer auf der A65 bei Haßloch in der Pfalz tödlich verunglückt. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Der Fahrer erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die Schäden am Auto lassen erahnen, mit welcher Wucht es auf diesem angrenzenden Feld aufgeschlagen ist. Als der BMW nach rechts von der Fahrbahn abkommt, überschlägt er sich mehrfach, kommt erst 100 Meter weiter zum Stehen. Der 31-jährige Fahrer aus Dirmstein in der Vorderpfalz wird dabei aus dem Fahrzeug geschleudert. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät. Der Unfall ereignet sich gegen 23:30 Uhr auf der A65 in Richtung Karlsruhe, kurz vor der Anschlussstelle Deidesheim. Als Ursache vermuten die Ermittler überhöhte Geschwindigkeit, die genauen Umstände werden von der zuständigen Polizeiinspektion Edenkoben ermittelt. Polizei- und Feuerwehrkräfte sind rund drei Stunden im Einsatz. Die rechte Fahrspur wird zur Unfallaufnahme zeitweise gesperrt.

  • Linienbus brennt bei Oberursel völlig aus

    Linienbus brennt bei Oberursel völlig aus

    Wer heute am frühen Morgen im Taunus unterwegs war, musste Geduld mitbringen. Denn dort war auf der B 455 bei Oberursel die Fahrbahn in beide Richtungen bis in den Nachmittag gesperrt. Der Grund: ein brennender Linienbus. Was aussieht wie Schnee im August, sind hunderte Liter Löschschaum. Die Flammen haben kaum etwas übrig gelassen. Der Linienbus ist völlig ausgebrannt und mit der Fahrbahn verschmolzen. Es ist kurz vor halb 5 am Morgen und der Bus unterwegs zur ersten Haltestelle. Daniel Rademacher, Feuerwehr Oberursel „Laut Aussage des Busfahrers hat er Rauch und Feuer im Rückspiegel wahrgenommen. Die Vermutung ist an der Stelle, dass es im Bereich des Motorraums gebrannt hatte. Er war kurz vorher an der Tankstelle und hatte das Fahrzeug vollgetankt.“ Fahrgäste sind glücklicherweise noch nicht zugestiegen. Der Busfahrer kann sich selbst in Sicherheit bringen und alarmiert die Feuerwehr. Die Schadenssumme und die Ursache für den Brand sind noch unklar. Weil die Reinigungsarbeiten so aufwendig sind, ist die B455 heute bis in den Nachmittag gesperrt. Auch morgen müssen Autofahrer mit Einschränkungen rechnen: weil auch der Asphalt durch das Feuer  Schaden genommen hat.

  • Drei Tote bei Geisterfahrer-Unfall

    Drei Tote bei Geisterfahrer-Unfall

    In der Nacht auf Sonntag hat sich auf der B9 bei Dudenhofen ein heftiger Unfall ereignet. Eine Autofahrerin war falschherum auf die Bundesstraße aufgefahren und frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Drei Menschen verloren beim Aufprall ihr Leben. Die Autos sind nur noch rauchende Wracks. Die Zerstörung bezeugt, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss. Wohl kurz vor Mitternacht war eine 64-Jährige aus dem Kreis Karlsruhe in der falschen Fahrtrichtung auf die B9 aufgefahren und dann zwischen Schwegenheim und Römerberg als Geisterfahrerin auf ein anderes Auto geprallt. Beide Fahrzeuge gerieten dabei in Brand. Die Unfallverursacherin, der 24-jährige Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs sowie dessen 21-jährige Beifahrerin verstarben noch am Unfallort. Eine weitere Mitfahrerin auf der Rückbank überlebte den Aufprall schwer verletzt. Polizei und Rettungskräfte sicherten die Unfallstelle. Aufgrund der vielen Trümmer auf der Straße musste die B9 bis fünf Uhr morgens gesperrt werden. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat Ermittlungen aufgenommen, um die Umstände des Unfalls aufzuklären.

  • Mehrere Großbrände in Hessen

    Mehrere Großbrände in Hessen

    Es ist extrem heiß und furchtbar trocken. Entsprechend hoch ist aktuell die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. In Hessen hatten die Feuerwehren seit gestern Nachmittag alle Hände voll zu tun. Gleich drei große Brände galt es zu bekämpfen. Die Flammen fressen sich durch die Reifen, Holz, Motoröle und Gaskartuschen. In Niedernhausen im Rheingau-Taunus-Kreis steht ein Gewerbekomplex in Flammen. Darunter eine Autowerkstatt und eine Schreinerei. Das Feuer breitet sich schnell aus, es zu bekämpfen, gar nicht so leicht. Michael Ehresmann, Pressesprecher Feuerwehr Rheingau-Taunus-Kreis „Die Gebäudekomplexe sind sehr eng aneinander gebaut, sind mit der Zeit gewachsen. Das ist eine große Herausforderung für uns, weil wir nicht optimal mit den Drehleitern mit unseren Kräften rankommen. Die Gebäude sind teilweise schon eingestürzt, also das Dach ist eingestürzt. Wir können auch keine Kräfte mehr reinschicken, das ist zu gefährlich. Man hört auch immer wieder kleine Detonationen, entweder von Reifen oder von kleinen Gaskartuschen. Deswegen können wir nur in dem Bereich von außen löschen.“ Außerdem wollen die Einsatzkräfte mit Ölsperren verhindern, dass Schadstoffe aus den Werkstätten in einen nahegelegenen Bach laufen. In Offenbach ist von diesem 30 Meter langen Gewächshaus nicht mehr viel übrig. Stück für Stück kämpfen sich die Einsatzkräfte durch den Schutt, um alle Glutnester zu löschen. Der Einsatz dauert Stunden und bringt die Feuerwehrleute bei Außentemperaturen von 33 Grad an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Allein das Atemschutzgerät wiegt 15 Kilogramm. Je nach Ausrüstung schleppen die Einsatzkräfte bis zu 45 Kilogramm mit sich herum. Michael Eiblmaier, Einsatzleiter Feuerwehr Offenbach „Das ist für den Körper wirklich eine enorme Belastung. Die werden auch oder sind dann auch innerhalb von 20 Minuten wieder ausgetauscht worden, weil man wirklich enorm unter Atemschutz und unter der persönlichen Schutzausrüstung schwitzt. Und das ist nicht ganz ohne.“ Auch im Wetteraukreis, genauer in Ilbenstadt, kämpfen die Feuerwehrleute mit widrigen Bedingungen. Hier brennt […]

  • Hoher Schaden bei Brand in Hunsrück

    Hoher Schaden bei Brand in Hunsrück

    Die Feuerwehr in Lötzbeuren muss mit einem gewaltigen Aufgebot anrücken – Schwerstarbeit für die Brand-Bekämpfer bei den heißen Sommertemperaturen. Das Löschwasser kommt zunächst aus einem Swimmingpool. Höchste Alarmstufe für die Feuerwehr im Landkreis Bernkastel-Wittlich: Eine große Scheune steht komplett in Flammen. 120 Einsatzkräfte sind vor Ort, das Problem: Die nächste Wasserstelle ist im ländlichen Lötzbeuren weit entfernt, der Katastrophenschutz muss erst eine Leitung legen. Bis dahin bedienen sich die Brandbekämpfer kurzerhand aus einem Pool in der Nachbarschaft, keine ganz alltägliche Maßnahme. Marc Trossen, Feuerwehr Traben-Trarbach „Das war letztendlich die Lösung, weil wir am Anfang zu wenig Löschwasser zur Verfügung hatten. In Lötzbeuren gibt es zwar relativ viele Brunnen, die wir jetzt auch angezapft haben, aber am Anfang standen die noch nicht zur Verfügung. In der Not kommen die Lösungen.“ Ein weiteres Problem: Direkt über der brennenden Scheune verlaufen Stromleitungen, die kurzerhand gekappt werden müssen. Es kommt in großen Teilen des Orts zu Stromausfällen. Neben all diesen Widrigkeiten setzen auch die heißen Sommertemperaturen den Feuerwehrleuten zu. Marc Trossen, Feuerwehr Traben-Trarbach „Das warme Wetter, wir haben bestimmt immer noch 28 oder 30 Grad. Von daher ist der Einsatz für alle Einsatzkräfte natürlich sehr kräftezehrend. Vor allem für die Innenangrifftrupps.“ Da die Scheune aus Holz besteht und in ihr viel Unrat lagert, wird das Feuer immer wieder angefacht. Die Flammen greifen auf ein benachbartes Dach über, eine Solaranlage wird zerstört. Die Feuerwehr braucht Stunden, um den Brand in den Griff zu bekommen. Glück im Unglück: Ein Mehrfamilienhaus nebenan bleibt verschont, verletzt wird niemand. Da auch zwei Oldtimer in der Scheune stehen,   könnte der Sachschaden laut Eigentümer in die Hundertausende gehen. Die Brandursache ist bislang unbekannt, die Polizei ermittelt.

  • Schwerer Unfall auf der A 7

    Schwerer Unfall auf der A 7

    Wir starten in die Sendung mit einem schweren Unfall. Heute Vormittag kommt es auf der A7 zwischen Melsungen und Guxhagen zu einer Kollision mehrerer Fahrzeuge, bei dem vier Menschen verletzt werden, eine Frau davon schwer. Ein 27-jähriger Fahrer eines Jaguar und seine 30-jährige Beifahrerin sind auf der A7 Richtung Kassel unterwegs. Nach ersten Zeugenaussagen wechselt in Höhe Felsberg ein Opel-Fahrer den Fahrstreifen, um nicht auf einen LKW aufzufahren, der vorher bis zum Stillstand abbremsen muss. Der Fahrer des Jaguar kann nicht mehr reagieren und kollidiert zunächst mit dem Opel, bevor sich das Fahrzeug unter das Heck des Sattelzugs schiebt. Patrick Schwarz, Feuerwehr Melsungen: „Wir sind alarmiert worden zu einem Verkehrsunfall. Auf der Einsatzfahrt kam dann eine Alarmstichworterhöhung. Und wir wurden alarmiert zu einer eingeklemmten Person.“  Die Beifahrerin aus dem Jaguar kann sich nicht eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr reagiert nach Absprache mit dem Rettungsdienst und leitet Rettungsmaßnahmen ein. Patrick Schwarz, Feuerwehr Melsungen: Wir haben uns angeguckt wie ist das Fahrzeug verformt, was können wir machen? Wir haben verschiedene Möglichkeiten abgewogen. Wir wollten erst eine Seitenrettung machen. Das hat dann allerdings nicht funktioniert aufgrund der Statik von dem Fahrzeug und wir haben dann das Dach nach vorne geklappt und haben dann die Patientin nach hinten heraus gerettet.“  Nach der Rettung aus dem Fahrzeug wird die Verletzte mit einem Hubschrauber ins Klinikum Kassel geflogen. Die anderen PKW-Insassen werden bei dem Unfall leicht verletzt, der LWK-Fahrer kommt mit dem Schrecken davon. Die Ermittlungen zum genauen Unfallgeschehen dauern noch an. Für die Rettungs– und Bergungsmaßnahmen blieb die Fahrbahn in Richtung Norden bis zum Mittag voll gesperrt.  

  • Hilfe für Feuerwehren im Ahrtal

    Hilfe für Feuerwehren im Ahrtal

    Im Sommer vor vier Jahren hat die Flut das Leben der Menschen an der Ahr verändert. Viele haben alles verloren, viele leiden noch immer unter der psychischen Belastung der Katastrophe. Doch die Solidarität war und ist groß – viele kamen um zu helfen. Zum Beispiel die Freiwilligen Feuerwehren. Deren Ausrüstung hat durch den lebensgefährlichen Einsatz im Ahrtal oft gelitten. Aber auch dafür gibt es Hilfe, zum Beispiel vom Verein „Help“. Philipp Hamstengel, Feuerwehrmann „Wir haben nicht nur das Lagebild von oben, was man halt so kennt, wenn man das Wort Drohne hört, sondern wir haben darüber hinaus auch eine sehr große Zoomfunktion, dass heißt wir können auch in Gefahrensituationen reinzoomen, um einfach ein größeres Bild der Lagesituation zu bekommen. Darüber hinaus haben wir eine Thermalfunktion, dass heißt wir können bei Bränden insbesondere auch gucken, wo sind die größten Hitzequellen, wo sind Glutnester, wo muss man vielleicht noch mal rein, weil man diese Sachen, mit dem bloßen Auge gar nicht erkennen kann. Und das gibt uns die Möglichkeit bei Einsätzen besser zu reagieren.“ Zwei dieser Drohnen besitzt die Freiwillige Feuerwehr Adenau. Und noch weitere Geräte, die dringend benötigt wurden. Zum Beispiel Rettungssägen, die durch den Einsatz bei der Ahrflut kaputt oder verloren gegangen sind. Es sind Spenden des Vereins Help, der international und national tätig ist. Dirk W. Pieck, Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. Wir fördern über 150 gemeinnützige Organisationen mittlerweile. Das sind Schulfördervereine, Vereine von Kindergärten, das sind viele Projekte im Bereich der psychologischen Hilfe, gerade aktuell. Das sind aber auch Projekte wie dieses, wo wir freiwillige Feuerwehren, oder auch freiwillige Organisationen aus dem THW fördern, die in der Flut damals Einsatzmaterial verloren haben und die Gelder eben fehlen, um dieses wiederzubeschaffen. Da genau setzen wir an. Genau hier saßen die Ehrenamtler auch im Juli vor vier Jahren und warteten […]

  • Unfall auf A3 sorgt für großes Trümmerfeld

    Unfall auf A3 sorgt für großes Trümmerfeld

    In der Nacht kracht auf der A3 in Höhe des Frankfurter Flughafens ein Sportwagen mit überhöhter Geschwindigkeit in die Leitplanke und wird völlig zerstört. Für den Fahrer Glück im Unglück: Er überlebt den schweren Unfall nur leicht verletzt. Dieses Auto ist kaum wiederzuerkennen. Von der Corvette ist nur noch ein Trümmerhaufen übrig geblieben. Bei diesen Bildern kaum zu glauben, dass der Fahrer mit nur leichten Verletzungen überlebt. Es ist gegen 22:15 Uhr, als der 20-Jährige auf der A3 am Frankfurter Flughafen bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Sportwagen verliert und gegen die Leitplanke stößt. Der Aufschlag muss verheerend gewesen sein: Das Auto dreht sich, bleibt erst 300 Meter weiter stehen und hinterlässt Trümmerteile – hunderte Meter entlang der Autobahn. Einige werden durch die Kollision mit der Leitplanke sogar von der Autobahnbrücke auf die darunter liegende Straße geschleudert. Bei dem Unfall touchiert der Sportwagen ein weiteres Auto, wodurch der 50-jährige Fahrer leicht verletzt wird. Die Trümmerteile beschädigen zusätzlich drei vorbeifahrende Autos. Die A3 war kurzzeitig voll gesperrt. Erst vier Stunden nach dem Unfall konnte die Strecke wieder komplett freigegeben werden.

  • Mobiler Container für den Katastrophenfall

    Mobiler Container für den Katastrophenfall

    Zugeklappt sieht er zunächst aus, wie ein unspektakulärer Container. Doch innen drin verbirgt sich etwas ganz Neues – eine Innovation im Bereich des Katastrophenschutzes. Ein rollendes Rettungs- und Gesundheitssystem. das ist die Erfindung eines Sanitäters aus der Eifel. Der Container ist also so etwas wie eine mobile Intensivstation. Er kommt auf einem Tieflader angefahren. Ein Container, in dem Leben gerettet werden kann. Das Ziel ist der Parkplatz des Bürgerhauses von Ettringen. In nur wenigen Minuten kann Heinz Werner Kleine-Natrop seine Erfindung aufbauen. Eine mobile Notaufnahme. Heinz Werner Kleine-Natrop, Erfinder aus Ettringen „Ich habe mir deutschlandweit und auch weltweit immer Katastrophenschutzsysteme angeguckt, und da habe ich dann halt gesehen, dass wir immer ein bisschen zu langsam sind. Wir brauchen viel zu viel Personal bei Großschadenslagen. Wir verschwenden ganz, ganz viel Zeit. Und die erste Stunde zählt. In der Katastrophenmedizin, in der Rettungsmedizin. Und das muss alles schneller gehen.“ Zusammen mit dem Katastrophenschutzinspektor des Kreises Mayen-Koblenz entlädt der Erfinder und Notfallsanitäter den Prototyp seiner Rettungsstation. Die ist so konzipiert, dass sie jeder aufbauen kann. Die Materialkästen haben verschiedene Farben. Alles, was mit der Stabilisierung des Kreislaufs zu tun hat, ist zum Beispiel rot. Heinz Werner Kleine-Natrop, Notfallsanitäter „Ja, getüftelt, die ersten Ideen kamen schon 2005, aber die finale Situation, die kam dann nach Berlin Breitscheidplatz, nachdem das Unglück passiert ist, habe ich gesagt: Jetzt muss was in der Katastrophenmedizin passieren.“ Der islamistische Terroranschlag mit 13 Toten und vielen Verletzten, als Auslöser für das Tüfteln an einer schnellen und umfassenden Vorortversorgung. 16 Patienten können parallel behandelt werden. Das Notfallsystem ist klimatisiert. Helfen können die Sanitär schon nach wenigen Minuten. Rainer Nell, Brand- und Katastrophenschutzinspektor Mayen-Koblenz „Weil wir das Personal, das wir dringend brauchen, um die Verletzten zu versorgen, direkt zu den Verletzten schicken können und hier nicht viel Personal genutzt wird, um Container […]

  • 16-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall

    16-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall

    Gestern Abend ist eine junge Frau bei einem schweren Verkehrsunfall im Odenwald ums Leben gekommen. Wie es zu diesem Unglück gekommen ist, ist noch nicht klar, die Behörden ermitteln. Aus bisher ungeklärter Ursache ist gestern Abend gegen 21:30 Uhr zwischen den Otzberger Ortsteilen Habitzheim und Lengfeld ein Auto von der Straße abgekommen. Nach ersten Erkenntnissen verliert der 18-jährige Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das gerät ins Schleudern und prallt mit dem Heck gegen einen Baum. Maike Aschenbach, Polizeisprecherin Polizeipräsidium Südhessen „Der Fahrer und zwei seiner Mitfahrer waren schwer verletzt, die sind auch alle in ein Krankenhaus gekommen. Für seine 16-jährige Beifahrerin war es leider zu spät. Das 16-jährige Mädchen ist dann bereits an der Unfallstelle verstorben.“ Neben zahlreichen Rettungskräften und der Polizei waren auch Feuerwehr, Notfallseelsorger und ein Hubschrauber im Einsatz. Ein Gutachter soll jetzt klären, wie es zu dem Unfall gekommen ist.

  • Tödlicher Autounfall bei Seligenstadt

    Tödlicher Autounfall bei Seligenstadt

    Heute Nacht verliert der Fahrer eines Autos in Höhe des Seligenstädter Dreiecks die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kommt von der Straße ab und landet in der Böschung. Ein völlig zerstörter VW Polo  liegt in der Dunkelheit versteckt im Gebüsch. Die beiden 22-jährigen Insassen sind schwer verletzt und benötigen dringend ärztliche Hilfe. Ein aufmerksamer Autofahrer sieht im Vorbeifahren Scheinwerfer im Gebüsch  neben der Autobahn und informiert die Polizei. Kurz nach der Meldung treffen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein. Die Beifahrerin muss noch am Unfallort wiederbelebt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen kommt der Fahrer beim Auffahren auf die Autobahn A3 aus ungeklärter Ursache von der Straße ab und das Auto schleudert ins Gebüsch. Während der Unfallaufnahme und der ersten Untersuchungen eines hinzugezogenen Gutachters müssen  die betroffenen Fahrspuren zeitweise voll gesperrt werden. Der Sachschaden  beläuft sich auf 5000 Euro. Die beiden schwer Verletzten  werden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Dort erliegt die Beifahrerin heute ihren schweren Verletzungen. Die Polizei sucht nun weitere  Zeugen. Wer irgendetwas von dem Unfall am Seligenstädter  Dreieck heute Nacht beobachtet hat, wird gebeten, sich an die  Polizeiautobahnstation Südosthessen zu wenden.

  • Vegetationsbrand - Feuerwehr trainiert in Mainz

    Vegetationsbrand – Feuerwehr trainiert in Mainz

    Durch das trockene Wetter der vergangenen Wochen steigt die Gefahr von Waldbränden. In Mainz zum Beispiel gibt es jedes Jahr bis zu 60 Stück, etwa doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. Deshalb gibt’s für die Feuerwehrleute eine extra Schulung. Brand auf dem Mainzer Lerchenberg. Auf einer Wiesenfläche hat sich ein Feuer ausgebreitet. In diesem Fall ist es zum Glück nur eine Übung der Berufsfeuerwehr. Ziel ist es, die Brandbekämpfung in unwegsamem Gelände zu verbessern. Michael Ehresmann, Pressesprecher Berufsfeuerwehr Mainz „Wir üben hier einmal durch angezündete Teile von Strohballen das Löschen eines Flächenbrandes mit einem Fahrzeug, das sich bewegt, während Wasser abgegeben wird, sogenannte Pump-and-Roll-Prinzip. Dass man mit wenig Wasser mobil die ganze Flanke des Brandes ablöschen kann. Und an der anderen Station wird das Handwerkzeug geübt.“ Die Mainzer Feuerwehr hat ihre Löschgeräte zuletzt aufgestockt. Sie setzt auf Feuerpatschen oder solche 20-Liter-Löschrucksäcke, mit denen die Einsatzkräfte sich frei bewegen können. Mithilfe einer Drohne der Johanniter verschaffen sich die Einsatzkräfte ein Gesamtbild vom Ausmaß des Brands. Heute erschwert starker Wind das Löschen.# Maik Pleines, Ausbilder Berufsfeuerwehr Mainz „Sie sollen auf jeden Fall darauf achten, dass sie mit dem Wind angreifen. Sie sollen darauf achten, dass sie sich gegebenenfalls einen Rückzugsweg offenhalten. Dass sie aufeinander achten und dass der einzelne Löscheinsatz koordiniert von statten geht. Das heißt, im besten Fall kombiniert mit mehreren Löschgeräten. Und dass man die Brandintensität und die Brandrichtung, die Ausbreitungsrichtung im Auge behält.“ Durch klimatische Veränderungen steigt die Zahl von Wald- und Flächenbränden. Die Auszubildenden müssen sich in den kommenden Jahren auf eine steigende Zahl solcher Einsätze einstellen. Jannick Lindner, Berufsfeuerwehr Mainz „Tatsächlich bin ich auch schon zu ein, zwei Flächenbränden gefahren, ja. Das, was unsere Ausbilder uns heute vermitteln wollten, das denke ich, haben wir doch ganz gut umgesetzt. Und ja, das Feuer ist aus.“ Noch […]

  • Vier Jahre nach der Ahrtal-Flut

    Vier Jahre nach der Ahrtal-Flut

    Heute vor genau vier Jahren hat sich im Ahrtal eine unfassbare Katastrophe ereignet: Nach heftigen Regenfällen verwandelte sich das kleine Flüsschen Ahr in einen reißenden Strom. 135 Menschen verloren bei der Flut ihr Leben. Der Sachschaden an Gebäuden und Infrastruktur geht in die Milliarden. Nach dem Schock begann der Wiederaufbau – manchmal zügig, oft aber auch nur schleppend. Heute, vier Jahre später, ist das Ahrtal an manchen Stellen schon fast nicht wiederzuerkennen. Marienthal unmittelbar nach der Katastrophe: In der 100-Seelen-Gemeinde an der Ahr steht fast kein Stein mehr auf dem anderen. Alleine in Marienthal hat die Flut fünf Menschenleben gefordert. Nur wenige Gebäude – weiter oben, am Hang –  sind überhaupt noch bewohnbar. Brücken und Straßen sind zerstört. Und so sieht Marienthal heute aus: Vier Jahre nach der Flut sind fast alle zerstörten Häuser wieder aufgebaut. Die größte Baustelle im Ort ist inzwischen der neue Dorfplatz. Rolf Schmitt, Einwohner Marienthal „Wir sind nach der Flut gestartet mit den Worten: Wir wollen unseren Ort schöner machen wie vorher. Und ich denke im Hintergrund kann man schon das eine oder andere sehen, was es vorher nicht gab. Von daher: Wir sind auf nem guten Weg. Noch nicht ganz fertig – aber es wird.“ Mit Hilfe von Spenden und vor allem mit ganz viel Eigeninitiative entsteht so ein neuer Dorfmittelpunkt: Das neue Dorfgemeinschaftshaus steht schon – bald kommt noch ein Kinderspielplatz dazu. Eine Stele mit Gedenktafel soll an die Opfer der Flutkatastrophe erinnern. Wie fast alle Gebäude im Ort stand auch das Haus von Rolf Schmitt bis zur Dachkante unter Wasser. Inzwischen ist es saniert und wieder bewohnbar – so wie auch das Haus von Stefan Zimmermann. Den Schreinermeister hat die Flut gleich doppelt erwischt: Nicht nur sein Privathaus in Marienthal – auch seine Schreinerei in Bad Neuenahr-Ahrweiler ging in den Fluten unter. […]