Unglück

  • Festgefahrener Tanker im Rhein wird geborgen

    Festgefahrener Tanker im Rhein wird geborgen

    Seit den frühen Morgenstunden des gestrigen Tages ging auf dem Rhein bei Bacharach gar nichts mehr. Ein Tankschiff hatte sich im Mittelrheintal an einer seichten Stelle festgefahren und blockiert die Fahrrinne. Alle Versuche es freizuschleppen scheiterten. Heute probierten es die Helfer dann mit einer neuen Strategie, denn bei der Bergung zählt jede Stunde. Stau auf Europas wichtigster Wasserstraße. Kilometerweit stehen heute die Lastschiffe im Mittelrheintal und hoffen darauf, dass es bald weitergeht. Doch die Gefahr verspäteter Güter ist nicht die drängendste bei dieser Havarie – denn der festgefahrene Tanker hat 3.000 Tonnen Diesel geladen und könnte im Fall eines Lecks eine Naturkatastrophe auslösen. Steffen Lübke, Wasserschutzpolizei St. Goar „Im Laufe des Tages gestern hat der Tanker erst mal selbst versucht freizukommen, das ist aber leider nicht gelungen und dann muss ers tmal ein geeignetes Schiff besorgt werden, um die Ladung umzupumpen. Das heißt, der Tanker wird geleichtert, der schwimmt dann etwas auf und dann kann man ihn freischleppen.“ Rund 500 Tonnen der Ladung werden deshalb heute auf ein zweites Schiff gepumpt. Dabei muss der havarierte Tanker durch einen Schlepper in Position gehalten werden, damit er in einer stabilen Lage bleibt und bei ruckhaften Bewegungen nicht beschädigt wird. Langsam aber sicher wird so der Stahlriese aus seiner misslichen Lage befreit. Doch auch danach gibt es für die Wasserschutzpolizei noch einiges zu tun. Sie muss die Auflösung des riesigen Rückstaus koordinieren. Steffen Lübke, Wasserschutzpolizei St. Goar „Wir haben hier zum einen eine recht starke Strömung, weil das Mittelrheintal hier sehr eng ist und die Fahrrinne recht eng ist, und dazu kommt, dass wir hier starke Biegungen haben. Und Sie können mit so einem Schiff auch nicht, wenn Sie mit der Strömung fahren nicht einfach anhalten. Also das heißt, es kann da durchaus zu gefährlichen Begegnungen kommen.“ Am Mittag dann der Durchbruch. Der […]

  • Brennender LKW mit 900 Puten

    Brennender LKW mit 900 Puten

    Beim Brand eines Tiertransporters sind gestern Abend am Hattenbacher Dreieck rund 50 Puten ums Leben gekommen. Insgesamt wurden auf dem Lastwagen rund 900 Puten transportiert. Dass ein Großteil der Tiere das Feuer unbeschadet überstand, lag wohl auch an einem glücklichen Zufall. Gestern Abend auf der A7 bei Niederaula, kurz vor dem Hattenbacher Dreieck: Gegen 19:30 Uhr gerät die Zugmaschine dieses Tiertransporters in Brand. Noch bevor das Feuer komplett auf den Anhänger übergreift, kann der Fahrer die Flammen eindämmen – mit Hilfe einer zufällig anwesenden Polizeistreife, die auch gleich noch die Unfallstelle sichert. Die kurze Zeit später eintreffende Feuerwehr hat dann nur noch wenig Mühe, den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen. Andreas Schmier, Gemeindebrandinspektor Kirchheim „Das Löschen war nicht das große Problem. Für die Tiere, die durch den Brand auch besch… äh … verletzt worden sind, ist jetzt ein Veterinärmediziner vom Landkreis da, der sich jetzt um diese Tiere kümmert.“ 20 Puten sterben direkt durch das Feuer. Weitere 30 werden so schwer verletzt, dass sie vom Tierarzt noch vor Ort von ihren Qualen erlöst werden. Für die restlichen 850 Puten ist die Aufregung groß – sie überstehen das Feuer aber zumindest körperlich unversehrt und werden auf einen herbeigerufenen Ersatz-Transporter verladen. Brandursache ist laut Polizei vermutlich ein technischer Defekt an der Zugmaschine. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten wird die A7 in Fahrtrichtung Süden zeitweise voll gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 100000 Euro.

  • Mehrere Verletzte bei Brand in Worms

    Mehrere Verletzte bei Brand in Worms

    In der Wormser Innenstadt ist in der vergangenen Nacht ein Handyladen komplett ausgebrannt. Und weil sich in der Nähe auch noch ein Hotel befindet, musste das mitten in der Nacht ebenfalls evakuiert werden. Über 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Großeinsatz. Diese Bilder lassen erahnen, wie stark das Feuer in einem Handyreparaturladen am Wormser Obermarkt gewütet hat. Gegen 1 Uhr 40 in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bricht es aus. Klaus Feuerbach, Leiter Berufsfeuerwehr Worms „Die Feuerwehr ist ausgerückt und hat natürlich Löscharbeiten begonnen. Aber durch gewisse Umstände ist Rauch in das Hotel geraten.“ Denn die Flammen schlagen gegen die Fassade des Dom Hotels. Rund 60 Personen sind zu dem Zeitpunkt dort. Unter ihnen auch ein Theaterensemble, das am Dienstagabend Premiere in Worms feiert. Entertainer Bürger Lars Dietrich und Schauspieler Torsten Münchow sind noch wach, als das Feuer ausbricht. Torsten Münchow und Bürger Lars Dietrich, Schauspieler und Entertainer: „Dann fing es an zu krachen auf einmal. Also es war schon Wahnsinn. Drei Mal. Erst hörte sich das an, als ob hier jemand Randale macht oder so einen Flaschencontainer leert oder so etwas. Mitten in der Nacht. Und dann wollte ich aus dem Fenster gucken und sehe dann aber im dritten Stock schon die ganzen Flammen in der Luft. Und habe dann gleich Panik bekommen. Und Funken auch.“ Sie flüchten aus ihren Hotelzimmern. Bürger Lars Dietrich, Entertainer „Dann habe ich laut gerufen: ‚Feuer, Feuer‘. Dann ging auch irgendwo dann die Tür auf. In der ersten Etage, glaube ich, war das. Und da bin ich dann bei irgendjemandem rein ins Fenster, also ins Zimmer, und habe dann das Fenster geöffnet und bin aus dem Fenster gesprungen, aus dem ersten Stock.“ Rund 50 Feuerwehrleute sind vor Ort. Sie retten die Menschen aus dem Hotel. Klaus Feuerbach, Leiter Berufsfeuerwehr Worms […]

  • Tödlicher Unfall bei Fulda

    Tödlicher Unfall bei Fulda

    Ein tödlicher Unfall in Fulda: Dort ist heute Morgen ein Autofahrer in den Gegenverkehr geraten – der Zusammenstoß war so heftig, dass der Mann noch am Unfallort ums Leben kommt. Mehrere weitere Personen werden bei dem Unfall schwer verletzt. Die Bundesstraße 458 zwischen den Anschlussstellen Böckels und Fulda-Mitte: Ein einziges Trümmerfeld. Der Fahrer dieses Kleinwagens kann von den Rettungskräften nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge kommt es heute Morgen um kurz nach sieben zu einem Rückstau in Richtung Innenstadt. Während einige Fahrzeuge gerade noch rechtzeitig abbremsen können, erkennt der Mini-Fahrer die gefährliche Situation offenbar nicht rechtzeitig und kracht in das Stauende. Dabei werden mehrere Fahrzeuge ineinander geschoben. Durch die Wucht des Aufpralls schleudert der Mini in den Gegenverkehr und wird dort auf der Fahrerseite von einem entgegenkommenden Fahrzeug erfasst. Der 37-jährige Kleinwagen-Fahrer aus Poppenhausen kommt bei dem Aufprall ums Leben. Vier weitere Personen werden bei dem Unfall schwer verletzt. Für die Bergungsarbeiten wird die B458 mitten im Berufsverkehr für rund dreieinhalb Stunden voll gesperrt. Es bildet sich ein kilometerlanger Rückstau. Ein Gutachter soll nun die genaue Unfallursache klären. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 50.000 Euro.

  • Kirchendach in Kassel eingestürzt

    Kirchendach in Kassel eingestürzt

    Die Stadt Kassel ist gestern Mittag nur knapp einer Katastrophe entgangen. Mitten in der Innenstadt steht die katholische Elisabethkirche – am Mittag bricht das komplette Kirchendach in sich zusammen. Dass dabei niemand schwer verletzt wurde, grenzt an ein Wunder. Diese Drohnenbilder zeigen das ganze Ausmaß des Schadens. Das Dach der Kirche ist auf der gesamten Länge wie ein Kartenhaus in sich zusammen gestürzt. Gestern Mittag um kurz vor 13 Uhr. Mehrere Anrufe gehen bei der Feuerwehr Kassel ein. Tobias Winter, Leiter Feuerwehr Kassel „Wir hatten mehrere Notrufe, von Leuten, die nebenan in der AOK arbeiten. Wir hatten Passanten, die das gesehen oder gehört haben – den lauten Knall. Quasi mehrere Anrufe gingen zeitgleich ein, dass es hier zu einem lauten Knall, zu einem Einsturz gekommen sein muss.“ Als die Einsatzkräfte eintreffen ist zuerst offen, ob sich noch Personen in der Kirche befinden. Schnell ist klar: Ein Angestellter ist noch in der Kirche, zum Glück war er zum Zeitpunkt des Einsturzes in einer Ecke des Gebäudes. Genau an dieser Stelle ist das Dach nicht bis auf den Boden durchgebrochen. Der Mann wird nur leichtverletzt. Wie viel Glück er hatte, machen diese Bilder aus dem Inneren der Kirche deutlich. Überall liegen massive Holzbalken – völlig zertrümmert. Zwei Frauen sollen erst kurz vor dem Unglück die Kirche verlassen haben. Die Einsatzkräfte sperren die Straße rund um die Kirche ab und evakuieren ein angrenzendes Wohnhaus. Es muss überprüft werden, ob die Kirche einsturzgefährdet ist – am Nachmittag gibt der Statiker dann Entwarnung. WIE es zu dem Einsturz kommen konnte, das ist zurzeit noch völlig unklar. Noch am Sonntag hat hier ein Gottesdienst mit rund 100 Personen stattgefunden. Auch sonst gibt es hier regelmäßig Konzerte und Ausstellungen. Dementsprechend erleichtert sind in Kassel alle, dass niemand schwer verletzt wurde.

  • Brand in Wormser Chemiefabrik

    Brand in Wormser Chemiefabrik

    Die Aufregung in Rheinhessen war groß: Nach dem Großbrand in einem Chemiewerk in Worms war in der ganzen Region der Brandgeruch in der Luft. Die wichtigste Frage: Waren es giftige Dämpfe? Großalarm gestern in Worms. Ein Chemiewerk, in dem Komponenten für die Herstellung von Plexiglas produziert werden, steht lichterloh in Flammen. Die Dämpfe könnten giftig sein, deswegen geht sofort eine Warnung an die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr schafft es nur mit einem Großaufgebot aus Worms, Ludwigshafen, Speyer und der Umgebung den Flammen Herr zu werden. Nach bisherigen Erkenntnissen werden keine Personen durch das Feuer verletzt, der Schaden für den Betrieb dürfte aber groß sein. Auch heute konnte auf Anfrage von 17:30 Sat.1 Live noch niemand sagen, wie viele Anlagen beschädigt sind und wann der Betrieb wieder anlaufen kann. Es hätten aber keine Chemikalien gebrannt, so eine Sprecherin des Unternehmens heute. Betroffen waren demnach Kunststoffe und Leitungen auf dem Gelände. Auch die Behörden haben heute nach einer Brandortbegehung die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Momentan wolle man sich aber noch nicht öffentlich dazu äußern.

  • Heftiger Lkw-Unfall bei Hanau

    Heftiger Lkw-Unfall bei Hanau

    Es ist ein echtes Horrorszenario. Sie müssen gerade anhalten, weil der Verkehr sich staut. Im Rückspiegel sehen Sie, wie ein viel zu schneller LKW heranrast und nicht mehr ausweichen kann. Passiert ist das gestern Abend am Hanauer Kreuz. Das LKW-Führerhaus – abgerissen und zur Seite geschoben. Dass der Fahrer hier mit nur leichten Verletzungen noch selbst aussteigen kann, grenzt an ein Wunder. In der Dunkelheit staut sich der Verkehr am Hanauer Kreuz, auf der rechten Spur kommen die Laster langsam zum Stehen. Gregor Andresen, LKW-Fahrer „Und dann habe ich halt noch mal in den Rückspiegel geguckt, und habe gesehen, dass hinten halt einer zu schnell kam. Da habe ich gedacht: Mein Gott, was ist nun los? Motor lief alles noch, also bin ich einmal schnell auf die Mittelspur gelenkt, er hinten auch, aber wir haben es beide nicht mehr geschafft. So bin ich auf den vorderen rauf gedrückt worden und der hintere hat meinen kompletten Trailer zerschossen.“ Der Unfallverursacher wird zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert, die beiden anderen beteiligten LKW-Fahrer kommen mit dem Schrecken davon. Die Bergungsmaßnahmen gestalten sich wegen des abgerissenen Führerhauses schwierig. Ein Autokran kommt zum Einsatz und muss die großen Wrackteile voneinander trennen. Unfälle wie dieser – der Alptraum aller Berufskraftfahrer. Gregor Andresen, Berufskraftfahrer „Kleinere Auffahrunfälle erlebt man immer wieder. Man hört immer von solchen Horrorunfällen. Zum Glück ist heute nicht mehr passiert. Wenn man hört, dass da die LKWs teilweise ausbrennen oder vorne eingeklemmte Fahrer – das ist ein Horror, das will kein Berufskraftfahrer haben.“ Die Bundesstraße 43a war über Stunden voll gesperrt. Zur genauen Unfallursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

  • Tödlicher Unfall auf der B 3

    Tödlicher Unfall auf der B 3

    Es ist früher und länger dunkel – in dieser Jahreszeit passieren mit Abstand die meisten Fußgängerunfälle. Ein tragischer hat sich gestern Abend in Egelsbach ereignet. Eine Fußgängerin stirbt bei dem Versuch, die Bundesstraße 3 zu überqueren. Für die 82-Jährige Frau kommt jede Hilfe zu spät. Am Montagabend gegen 19.55 Uhr versucht sie auf Höhe eines Restaurants im südhessischen Egelsbach die Bundesstraße 3 zu überqueren. Zuvor war die Seniorin laut Zeugenaussagen aus einem Bus gestiegen und dann mit ihrem Rollator einige Meter in Fahrtrichtung am Straßenrand gelaufen. Beim Versuch, die B3 schließlich zu überqueren, wird die Fußgängerin von einem Volvo erfasst. Die 82-Jährige hat keine Chance, erliegt ihren schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die 24-jährige Autofahrerin erleidet einen Schock. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind im Einsatz. Die B3 musste gestern Abend mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der genaue Unfallhergang wird jetzt noch ermittelt. Auch ein Gutachter wird hinzugezogen. Der Sachschaden an dem Volvo beträgt 6.000 Euro.

  • Zwei Tote nach Unfall auf der A61 bei Speyer

    Zwei Tote nach Unfall auf der A61 bei Speyer

    Schlimme Szenen spielen sich in der Nacht auf der A61 bei Speyer ab. Zwischen der Rheinbrücke Speyer und dem Rastplatz Binsfeld, kommt es zu einem schweren Unfall, an dem fünf Personen beteiligt sind. Und tragischerweise können nicht alle lebend aus den Trümmern des Fahrzeugs befreit werden. Diese Bilder lassen die Heftigkeit des Unfalls erahnen. Um kurz nach 22 Uhr durchbricht ein Mercedes auf der A61 die Leitplanke, kollidiert anschließend mit mehreren Bäumen und kommt dann, in der sechs Meter tiefer liegenden Böschung, zum Stehen. Ersten Erkenntnissen zufolgen sitzen fünf Personen in dem völlig zerstörten Unfallwagen, weitere Fahrzeuge waren demnach nicht beteiligt. Peter Eymann, Inspekteur Brand- und Katastrophenschutz Speyer „Wir sind zu einem äußerst tragischen Verkehrsunfall alarmiert worden. Nach unserem jetzigen Stand gab es dabei zwei Tote zu beklagen. Allerdings konnten auch drei Menschen von der Feuerwehr gerettet werden und dem Rettungsdienst übergeben werden.“ Während für den 45-jährigen Fahrer und die 43-jährige Beifahrerin jede Hilfe zu spät kommt, werden die drei zehn, neun und sieben Jahre alten Kinder schwerverletzt in die Uniklinik Mannheim gebracht. Bis um sechs Uhr heute Morgen sind Feuerwehr, Polizei, Rettungskräfte und die Notfallseelsorge im Einsatz. Die A61 ist zwischen Hockenheim und Speyer in Richtung Ludwigshafen für etwa sieben Stunden voll gesperrt. Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal einen Sachverständigen hinzugezogen.

  • Schwerer LKW-Unfall am Frankfurter Flughafen

    Schwerer LKW-Unfall am Frankfurter Flughafen

    Heute Mittag kam es auf der A3 zwischen dem Frankfurter Kreuz und der Anschlussstelle Kelsterbach zu einem schweren Unfall. Die Autobahn musste gesperrt werden. Schwerer LKW-Unfall auf Höhe des Frankfurter Flughafens. Ein Sattelzug kracht bei voller Fahrt auf einen anderen LKW und reißt einen weiteren mit. Alle drei Fahrer werden verletzt, zwei von ihnen kommen ins Krankenhaus. Das Führerhaus des hinteren Lasters wird bei dem Crash total zerstört, der Fahrer in seinem Wrack eingeklemmt und schwer verletzt. Helfer müssen ihn wiederbeleben, er schwebt nach Angaben der Polizei am Einsatzort in Lebensgefahr. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Die Autobahn in Richtung Köln wird über mehrere Stunden gesperrt, der Verkehr staut sich bis hinter das Frankfurter Kreuz. Die Polizei bittet Autofahrer, den Bereich weiträumig zu umfahren.

  • Ein Toter bei Brand in Kördorf

    Ein Toter bei Brand in Kördorf

    Es ist der Alptraum schlechthin: Das eigene Wohnhaus brennt und die Flammen sind so dicht, dass ein Entkommen nicht mehr möglich ist. In Kördorf im Rhein-Lahn-Kreis hat sich solch eine tragische Geschichte gestern Abend ereignet. 150 Einsatzkräfte waren im Einsatz, konnten den Bewohner aber nicht mehr retten. Innerhalb weniger Minuten verbreiten sich die Flammen im ganzen Gebäude. Das Wohnhaus und die angebaute Scheune brennen komplett aus. Johannes Mack, Wehrleiter Feuerwehr Kördorf „Beim Eintreffen der Feuerwehr war erkenntlich, dass vermutlich eine Person sich im Gebäude befindet. Das hat sich auch leider bestätigt. Für die Person kam leider jede Hilfe zu spät.“ Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der Polizei um den 95-jährigen Bewohner des Hauses. Zum Zeitpunkt des Brandes soll er sich im hinteren Teil des Gebäudes aufgehalten haben. Wie es zu dem Brand gekommen ist, ist noch nicht klar. Die Ermittlungen dauern an. Das Feuer konnte nach mehreren Stunden gelöscht werden. Die Feuerwehr war aber bis heute Morgen mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.

  • Millionenschaden bei Brand in Großenlüder

    Millionenschaden bei Brand in Großenlüder

    Großeinsatz für die Feuerwehr im Kreis Fulda: In der Halle eines Zementwerks in Großenlüder-Müs hat gestern Abend eine Reinigungsanlage gebrannt. Glücklicherweise wird bei dem Feuer niemand verletzt. Der Sachschaden ist jedoch immens. Als die Feuerwehr gegen 21 Uhr am Einsatzort in Großenlüder-Müs eintrifft, schlagen bereits Flammen aus der Halle des Zement- und Kalkwerks. Aus dem Gebäude steigt dichter Rauch auf. Erschwert werden die Löscharbeiten durch die enorme Hitzeentwicklung: In der Halle gelagerte Plastikabfälle und Brennstoffe geraten in Brand. Für die Feuerwehr eine gefährliche Situation. Sebastian Erb, Einsatzleiter Feuerwehr Müs „Aktuell sind wir nur im Außenangriff gewesen. Es geht auch keiner rein. Die Halle ist einsturzgefährdet. Wir versuchen jetzt aktuell, mittels Radlader das Brandgut hier vor die Halle zu ziehen und da abzulöschen.“ Vermutlich geht das Feuer von zwei LKW-Aufliegern aus, die in der Halle stehen und mit Altreifen-Resten beladen sind. Zwar gelingt es der Feuerwehr, die brennenden Anhänger aus der Lagerhalle zu ziehen. Doch die Flammen haben bereits auf eine Reinigungsanlage für Plastikabfälle übergegriffen. Der Bedarf an Löschwasser ist groß. Sebastian Erb, Einsatzleiter Feuerwehr Müs „Es sind auch Landwirte mit Güllefässern in Bereitschaft gewesen. Und aktuell fahren wir mit Tanklastfahrzeugen im Pendelverkehr noch Wasser bei.“ Rund 150 Einsatzkräfte versuchen bis in die frühen Morgenstunden, ein Übergreifen des Feuers auf das restliche Werksgelände zu verhindern. Gegen halb drei hat die Feuerwehr den Brand dann weitgehend unter Kontrolle. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens eine Million Euro. Die genaue Brandursache ist noch unklar – die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen.

  • Gyrokopter stürzt in Laacher See

    Gyrokopter stürzt in Laacher See

    Ein tragischer Unfall gestern Nachmittag in der Vulkaneifel: Ein sogenannter Gyrokopter – also vereinfacht gesagt, eine Mischung zwischen Hubschrauber und Tragflächenflugzeug – stürzte in den Laacher See. Eine Frau überlebte den Absturz – doch der Pilot konnte zuerst nicht gefunden werden. Der Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr ging deshalb heute weiter. Es ist eine schwierige Suche. Der Pilot wird auch heute Mittag immer noch vermisst. Polizei und Feuerwehr gehen davon aus, dass der 58-Jährige nur noch tot geborgen werden kann. Die Hoffnung, dass er verletzt im Schilf am Rande des Sees liegen könnte, haben die Einsatzkräfte mittlerweile aufgegeben. Gestern Nachmittag stürzt der Gyrokopter in den Laacher See. Eine 33-jährige Frau kann gerettet werden, sie wird leichtverletzt ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Ralf Schomisch, Polizei Remagen „Es gibt keinen konkreten Hinweis auf die Unfallursache. Der Hubschrauber ist über dem See gesehen worden und ist dann eben in den Sinkflug. Aber es gab keinen Knall oder Explosion oder irgendwas, was man jetzt als unmittelbare Ursache ausmachen könnte.“ Das Wrack des Gyrokopters liegt in 37 Metern Tiefe. Gestern Abend mussten Taucher ihre Arbeit erfolglos abbrechen, sie konnten aus Sicherheitsgründen nicht so tief tauchen. Seit heute Mittag sind Spezialtaucher im Einsatz und am späten Nachmittag wird aus der Vermutung der Einsatzkräfte dann traurige Gewissheit: Der Pilot ist tot. Die Taucher haben seine Leiche in dem Wrack gefunden. Jetzt soll die Bergung starten. Ralf Schomisch, Polizei Remagen „Der Plan ist, dass Luftsäcke angebracht werden, um entsprechenden Auftrieb zu erzeugen. Gleichzeitig wird ein Netz um das Wrack gespannt. Zusätzlich wird das Ganze mit einer Stahldrossel gesichert und dann von einem Boot in Richtung Ufer gezogen.“ Wenn das Wrack dann an Land ist, gehen die Ermittlungen weiter. Wie konnte es zu dem Absturz kommen? Technischer Defekt oder gesundheitliche Probleme […]

  • Verwüstungen nach Tornado in der Eifel

    Verwüstungen nach Tornado in der Eifel

    Gestern Abend gab es im Westen von Rheinland-Pfalz teils heftige Unwetter. Betroffen waren Idar-Oberstein, Trier und der Lankreis Birkenfeld. Besonders heftig erwischte es aber die Südeifel. Hier war sogar von einem Tornado die Rede.   Umgestürzte Bäume, überlaufende Bäche, abgedeckte Dächer. Das ist die Bilanz des Unwetters in der kleinen Gemeinde Nusbaum in der Südeifel. Gegen 17 Uhr fegen heftige Böen und Starkregen über den Landkreis Bitburg-Prüm. Der Sturm deckt alleine in Nusbaum 15 Dächer ab. Christian Hamnes (Feuerwehr VG Südeifel): „Wir haben zum Teil einsturzgefährdete Häuser. Wir haben auch schon Personen aus Häusern evakuiert. Aktuell ist das technische Hilfswerk mit Baufachberatern vor Ort, die sich ein Überblick von der Lage verschaffen von der Bausubstanz und welche Maßnahmen dann weiter eingeleitet werden müssen.“ (14 Sek.) Die Feuerwehr muss etwa 40 umgestürzte Bäume von Landstraßen entfernen um den Weg für Rettungskräfte freizumachen. Anwohner berichten von einem Tornado der für die zahlreichen Schäden verantwortlich sein soll. Sandra Thielen (Anwohnerin): „Das wurde immer mehr wie viele Blätter da herumgeflogen sind. Alles hat sich gedreht. Es war alles voller Blätter. Es fehlte nur noch die Kuh die dann da fliegen würde. Und es war wie ein Film. Man konnte es nicht glauben.“ (15 Sek.) Louis Kirsch (Anwohner): „Meine Mutter war am Schreien. Die war halt auch nervös. Dann bin ich runtergelaufen und habe erstmal geguckt ob alles okay ist. Und dann sollte ich rausgehen und dann haben wir erstmal ein bisschen aufgeräumt.“ (12 Sek.) Kurz nach 20 Uhr gibt die Einsatzleitung Entwarnung. Die Lage habe sich beruhigt. Die Aufräumarbeiten dauern jedoch an. Christian Hamnes (Feuerwehr VG Südeifel): „Wir sind da doch sehr überrascht worden. In der Vergangenheit wurde doch massiv gewarnt vor Unwettern die dann nicht eingetreten sind. Leider Gottes jetzt keine Warnung. Zumindest mir nicht bekannt und das hat uns komplett überrascht.“ (13 […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick.   Hanau-Aufarbeitung vor Abschluss Der Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags hat heute die Beweisaufnahme zum Attentat in Hanau beendet. Ein 600 Seiten umfassender Abschlussbericht soll klären, ob es während des mutmaßlich rassistischen Anschlags zu Behördenversagen kam und warum der Täter Waffen besitzen durfte. Am 19. Februar 2020 hatte der 43-jährige Tobias R. in Hanau zehn Menschen und sich selbst erschossen. Angehörige der Opfer hatten immer wieder öffentlich das Vorgehen der Polizei kritisiert. Der Untersuchungsausschuss soll nach der Landtagswahl im Oktober nochmals zusammentreten, der Abschlussbericht wird im Dezember erwartet. Umsturz-Vorwürfe bestritten Im Prozess gegen fünf mutmaßliche Reichsbürger vor dem Oberlandesgericht Koblenz hat heute einer der Angeklagten die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen. Der 44-Jährige soll laut Anklage einer der Anführer der sogenannten „Vereinten Patrioten“ sein. Die vermeintliche Terrorgruppe soll vergangenes Jahr den Sturz der Bundesregierung und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geplant haben. Der Angeklagte bestreitet, von Entführungsplänen gewusst zu haben und einer der Hauptakteure gewesen zu sein. Mit einem Urteil wird erst im kommenden Jahr gerechnet. Aus für Frankfurter Traditionsbrauerei Bei Binding wurde nach über 150 Jahren das letzte Bier abgefüllt, morgen wird die Brauerei in Frankfurt-Sachsenhausen endgültig schließen. Grund für das Ende sind laut Radeberger-Gruppe, zu der die Binding-Brauerei gehört, drastisch gestiegen Kosten für Rohstoffe und Energie. 150 Beschäftigte sind betroffen, knapp 70 von ihnen werden an anderer Stelle innerhalb der Brauerei-Gruppe weiterbeschäftigt. Was aus dem traditionsreichen Sudhaus wird, ist noch völlig offen.