Gesundheit

  • Die Erkältungswelle rollt

    Die Erkältungswelle rollt

    Erleben Sie das gerade auch im Familien- und Freundeskreis – oder vielleicht auch selbst? Viele Menschen liegen gerade flach und werden von Halsschmerzen, Husten und Schnupfen geplagt. Neben den klassischen Erkältungsinfekten macht sich auch das Coronavirus wieder breit. Aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts zeigen: In Rheinland-Pfalz und Hessen hat es in den letzten beiden Wochen Hunderte Menschen erwischt. Reges Treiben in der Praxis von Barbara Römer im rheinhessischen Saulheim. Es ist Erkältungszeit. Barbara Römer, Hausärztin in Saulheim „Im Moment sind es die typischen Virusinfekte und Corona spielt eine Rolle. Und es ist, muss man einfach auch heute noch sagen, teilweise ein anderer Verlauf wie bei einem Schnupfenvirus. Die Leute haben mehr Gliederschmerzen, sind erschöpfter. Es braucht mehr Zeit.“ Dass Barbara Römer Patienten wegen Corona zwei Wochen krankschreibt, ist keine Seltenheit. Ihr Appell: Auf den eigenen Körper hören und nicht zu früh wieder durchstarten, denn: Barbara Römer, Hausärztin in Saulheim „Alle Virusinfektionen haben auch das Potential, theoretisch, wenn man es übertreibt – zum Beispiel in der Krankheitsphase Sport betreibt – , dass es auf den Herzmuskel geht und dann Herzmuskelentzündungen macht.“ In Frankfurt hält Virologe Martin Stürmer das Infektionsgeschehen im Blick. Wie problematisch ist die aktuell vorherrschende Corona-Variante? Dr. Martin Stürmer, Virologe in Frankfurt „Die Variante Stratus ist genauso harmlos wie unsere aktuellen anderen Covid-Varianten, die wir in den letzten Monaten und Jahren gesehen haben. Wir sind nach wie vor in der Omikron-Gruppe. Das heißt nach wie vor, unsere Immunität, die wir durch Impfungen und Infektionen in der Bevölkerung aufgebaut haben, ist weiterhin sehr gut und hilfreich gegen diese Variante. Nichtsdestotrotz kann sie sich relativ gut verbreiten.“ Bei Erkältungssymptomen einen Test zu machen, bevor man sich mit Familie und Freunden trifft oder zur Arbeit geht, ist also weiterhin sinnvoll. Martin Stürmer empfiehlt Kombitests, die neben Corona auch auf Grippe und RS-Viren prüfen. […]

  • Kinder-Palliativ-Team in Mainz droht das Aus

    Kinder-Palliativ-Team in Mainz droht das Aus

    Wenn man über Palliativmedizin spricht, geht es in der Regel um die medizinische Begleitung in den letzten Wochen im Leben eines Menschen. Besonders hart ist das, wenn es um Kinder geht. Palliativteams begleiten die Familien schwer kranker Kinder – manchmal auch über Jahre. Doch das ambulante Kinder-Palliativ-Team in Mainz steht nun vor dem Aus. Es fehlen Pflegefachkräfte. Hausbesuch bei Marlo und seiner Familie. Bei der  Geburt bekommt der Zweijährige zu wenig Sauerstoff. Sein Gehirn wird schwer geschädigt. Seitdem braucht Marlo Pflege – jeden Tag, rund um die Uhr. Für Marlos  Mutter Tanja und ihren Mann verändert sich das Leben radikal. Von einem Tag auf den anderen. Tanja, Marlos Mutter „Der Alltag ist eigentlich nicht mehr wirklich vergleichbar mit dem Leben, das man vorher geführt hat. Weil man einfach jede Minute vor viele neue Situationen geworfen wird. Der Kleine kann in der einen Minute stabil sein, in der anderen Minute ist er schon wieder in einer kritischen Situation.“ Die Eltern pflegen ihren Sohn bei sich zuhause. Immerhin ein kleines Stück Normalität. Ohne das ambulante Kinder-Palliativteam aus Mainz wäre das nicht möglich. Tanja, Marlos Mama „Die wissen ganz genau Marlos Zustand zu deuten. Die kennen ihn. Die begleiten uns jetzt schon seit zwei Jahren. Und sie sind einfach immer da. Die wissen, wie sie uns helfen können. Man hat einfach ne unglaubliche Sicherheit. Und man weiß, man ist nicht alleine.“ Kinderpflegerin Johanna Molitor und ihre Kollegen wissen genau, was Marlo braucht. In Notfällen können sie so oft besser reagieren als ein Notarzt. Und: Sie sind immer erreichbar. Für Marlos Eltern eine besonders wichtige Stütze. Tanja, Marlos Mama „Es ist auch schon häufiger passiert, dass wir morgens um drei telefoniert haben. Und jedes Mal nimmt jemand ab an der anderen Leitung, hat eine positive Grundeinstellung, gibt uns wieder Ruhe und Sicherheit. Weil wir […]

  • Hunsrücker lebt seit 18 Jahren mit Spenderherz

    Hunsrücker lebt seit 18 Jahren mit Spenderherz

    Hessen, Rheinland-Pfalz und einige weitere Länder haben einen neuen Anlauf in Sachen Organspende gestartet. Jetzt wird das Thema sicher bald wieder auf der Tagesordnung im Deutschen Bundestag landen. Denn Organspende kann Leben retten. So wie das von Günter Hamann aus Belgweiler im Rhein-Hunsrück-Kreis. 2002 erleidet er im Urlaub einen Herzinfakt und muss mehr als vier Jahre warten, bis ihm ein Spenderherz eingesetzt wird. Die Transplantation – für ihn, der Start in zweites, geschenktes Leben. Günter Hamann „172 Tage bin ich jetz fort von zuhause. Und das in einem Jahr. Und alle Tage und Nächte in Krankenhäusern oder Kurkliniken. Aber das ist das Schicksal. Wir müssen damit leben. Verdrängen will ich das nicht.“ Günter Hamann liest aus einem seinem vier Bücher. Geschrieben in Hunsrücker Platt. In der schwersten Zeit seines Lebens. Günter Hamann, lebt mit einem Spenderherz „Die vier Bücher, die ich geschrieben habe, sind ja aus dem Moment entstanden, wo der Arzt gesagt hat: Sie werden ihre Enkel mit diesem Herzen nicht erleben.“ Aus Sorge seine Enkel nicht mehr mitzuerleben und um etwas von sich zu hinterlassen, schreibt er sein Leben auf. Und hat dafür viel Zeit. Denn er wartet mehr als 4,5 Jahre auf ein Spender-Herz und verbringt in der Zeit täglich bis zu 18 Stunden auf der Couch. Bis dann…endlich.…der erlösende Anruf kommt. Günter Hamann, lebt mit einem Spenderherz „Ich war eigentlich ganz ruhig. Ich habe mich wirklich Jahre lang darauf vorbereitet. Auf diesen Anruf. Und ich wusste genau: Wenn der kommt, verändert sich mein Leben.“ Und das tut es, sein Leben nimmt wieder Fahrt auf. Seit der Transplantation in der Uniklinik Mainz tritt der leidenschaftliche Radfahrer wieder regelmäßig in die Pedale und genießt die neugeschenkte Freiheit. Außerdem schließt er sich dem Verein TRANSDIA an, der regelmäßig nationale und internationale Wettkämpfe ausrichtet. So wie die Weltmeisterschaft der Transplantierten […]

  • Im Talk: Hessische Gesundheitsministerin wirbt für Widerspruchslösung bei Organspende

    Im Talk: Hessische Gesundheitsministerin wirbt für Widerspruchslösung bei Organspende

    Es ist wichtig, über das Thema Organspende zu sprechen und sich damit auseinanderzusetzen. Markus Appelmann, Moderator: Das tun wir jetzt mit der hessischen Gesundheitsministerin Diana Stolz. Guten Abend. Diana Stolz (CDU), Gesundheitsministerin Hessen: Guten Abend. Appelmann: Frau Stolz, wir haben gerade eben gehört, der Mann im Beitrag ist für die Widerspruchslösung. Sie auch? Stolz: Na ja, zum Schluss ist es die Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Und ich möchte gerne in einer Gesellschaft leben, die das Grundprinzip hat, dass sie auch mittels Organspende Leben retten möchte. Und ich finde, das kam in dem Beitrag sehr, sehr gut rüber: Über was reden wir hier eigentlich? Wir reden auf der einen Seite über Menschen, die teils jahrelang darauf warten, teils auch zu lange, die es gar nicht mehr erreichen, dass dieser erlösende Anruf kommt. Und es geht nicht nur um die Menschen, die auf ein Organ warten. Es geht auch um das Umfeld derer. Also stellen Sie sich vor, Sie sind Eltern und warten für Ihr Kind auf ein Organ. Stellen Sie sich vor, Sie sind Ehepartner und warten für Ihr Partner auf ein Organ. Was das über Jahre auch mit Familien macht, was es mit dem Umfeld macht. Appelmann: Deshalb hat das Land Hessen ja jetzt eine Initiative gestartet mit weiteren Bundesländern im Bundesrat. Was passiert da gerade politisch? Wie schnell kann so was gehen? Stolz: Jetzt liegt der Ball wieder beim Bundestag. Da lag er schon häufiger. Und ich erhoffe mir natürlich, dass es eine politische Mehrheit jetzt auch endlich mal im Bundestag für die sogenannte Widerspruchslösung gibt. Im Bundesrat gab es die schon häufiger. Wir haben jetzt alleine wieder zehn Länder, die sich da auf den Weg gemacht haben und das eingebracht haben. Appelmann: Die Organspenden in Hessen waren auf niedrigem Niveau und sind jetzt in diesem […]

  • Hessische Städte bieten Cannabis-Tests an

    Hessische Städte bieten Cannabis-Tests an

    „Wir müssen Drogen staatlich checken“ – das war eine der ersten Forderungen des neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Diese Maßnahme könne die Zahl von Drogentoten senken. In Frankfurt und Wiesbaden ist das tatsächlich schon möglich. Wirklich rechtssicher ist das „Drug checking“ aber nicht, eine einheitliche Verordnung lässt auch in Hessen weiter auf sich warten. Ein kleines Labor im Frankfurter Südosten. Hier kann man seine  Cannabis-Produkte anonym einschicken und testen lassen. Seit 30 Jahren bietet der hier ansässige Drogenhilfeverein Beratungen an, die Tests sind ein weiterer Schritt. Karsten Tögel-Lins, Drogenhilfeverein Basis „Besonders schädlich ist es, wenn ich eine Substanz kaufen oder konsumieren möchte und vielleicht eine ganz andere bekomme. Von der ich gar nicht weiß, dass sie das ist. Und das führt dann natürlich zu besonderen Gefährdungspotenzialen. Und da wollen wir ein bisschen entgegenwirken.“ Seit der Cannabis-Legalisierung kann man die Produkte beispielsweise in Hanf-Shops  und an Automaten kaufen. Das Problem: Immer öfter werden neue psychoaktive Substanzen beigemischt, von denen die Konsumenten ebenso wenig ahnen wie die Shop-Betreiber selbst. Im Labor können zweifelhafte Produkte einem genauen Test unterzogen werden. Henrik Schöfer, Chemiker „Die Person, die das in einem Laden gekauft hat, hat nach dem Konsum starke psychische Veränderungen erlebt. Und konnte sich die natürlich nicht erklären, da sie eigentlich ein Produkt kaufen wollte, das keine Wirkung hervorruft. Wir waren dann mit unseren Methoden in der Lage, diese synthetischen Cannabinoide, die tatsächlich hier zugesetzt sind, zu identifizieren.“ Noch bewegen sich die Tests allerdings in einer rechtlichen Grauzone. Zwar hat der Bund die Grundlage für Drogen-Check-Modellversuche geschaffen, die Länder konnten sich bislang aber nicht auf eine gemeinsame Verordnung einigen. Das hessische Gesundheitsministerium sagt auf Nachfrage nur, eine eigene Verordnung würde noch abgestimmt. Die Frankfurter Drogenhilfe warnt: Karsten Tögel-Lins, Drogenhilfeverein „Basis“ „Mit jedem Tag, wo diese Verordnung nicht erscheint, haben wir es damit zu tun, dass […]

  • Mit Handicap ins Wasser - Querschnittsgelähmte lernen tauchen

    Mit Handicap ins Wasser – Querschnittsgelähmte lernen tauchen

    Schwerelos durchs Wasser gleiten. Das Tauchen gibt Brian Engelmann ein Körpergefühl, von dem er nicht wusste, dass er es jemals wieder fühlen wird. Denn der 35-Jährige sitzt seit dreieinhalb Jahren im Rollstuhl. Jetzt erkundet er die Unterwasserwelt. Abtauchen in Baunatal. Zug um Zug arbeitet sich Brian Engelmann voran. Was seine Beine nicht leisten können, übernehmen die Arme. All das, was sich im Alltag schwer anfühlt, löst sich hier in Luft auf. Für den Rollstuhlfahrer mit nichts zu vergleichen. Brian Engelmann, Tauchschüler „Durch diese Sitzposition im Rolli, dieser Druck, das löst halt schon Schmerz aus auf den Körper. Und dieser Schmerz wird einem halt komplett genommen durch diese Schwerelosigkeit. Und das ist ein phänomenales Gefühl. Und das habe ich tatsächlich drei Tage nach dem ersten Tauchgang immer noch gespürt.“ Heute steht bereits der vierte an. Engelmann übt, wie man einen Parcour schwimmt. So entwickelt er unter Wasser ein besseres Körpergefühl. Außerdem bekommt der 35-Jährige gezeigt, wie man beim Tauchen eine Boje setzt. „Und dann nimmst du noch einmal den Oktopus und machst richtig pff. Und dann schießt die hoch.“ Bojen sind im offenen Wasser wichtig: Denn so können andere schon an der Oberfläche sehen, wo sich ein Taucher befindet. „Hat mega Spaß gemacht.“ Die Tauchlehrer hier sind speziell für Schüler mit einer Behinderung ausgebildet. Arndt Kemper bereitet sich auf jeden einzelnen individuell vor: Welche Besonderheit bringt ein Tauchschüler mit? Bei einem Blinden beispielsweise muss unter Wasser ganz anders kommuniziert werden. Arndt Kemper, Tauchlehrer „Wenn ich den Menschen anfasse, kann man sagen, wenn ich zum Beispiel die Hand hoch hebe, hey wir tauchen auf. Ich mache die Hand runter, hey wir gehen etwas runter. Oder ich streichle ihn nach dem Motto, mach langsamer. Also es gibt auch verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation.“ Außerdem reagiert jeder Körper unter Wasser anders. Bei Engelmann ist der […]

  • Neuer Linearbeschleuniger an der Universitätsmedizin Mainz

    Neuer Linearbeschleuniger an der Universitätsmedizin Mainz

    Die Zahl der Krebs-Erkrankungen nimmt jedes Jahr zu. Zum Glück verbessern sich aber auch die Therapien ständig. Seit Juni ist an der Universitätsmedizin Mainz ein neues Gerät für die Krebsbestrahlung in Betrieb – ein sogenannter Linearbeschleuniger. Heute wurde er offiziell eingeweiht. Diese Patientin  – eine Übungspuppe – hat einen bösartigen Tumor  in der Lunge. Die  Behandlung: Bestrahlung kombiniert mit Immuntherapie. Dafür kommt sie in den neuen Linearbeschleuniger, den „TrueBeam 4.1“. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Strahlentherapie hier präziser und schneller. Heinz Schmidberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie der Universitätsmedizin Mainz: „Wir können dank der höheren Präzision und der besseren Bildgebung mehr Dosis pro Tag geben, wobei sich die Zahl der Bestrahlungssitzungen verringert. Also früher wurden viele Patientinnen und Patienten über sechs bis acht Wochen behandelt und heute geht das über drei bis vier Wochen.“ Eine Bestrahlung dauert nur etwa vier Minuten. In dieser Zeit heißt es für die Patienten: nicht die kleinste Bewegung machen. Auch hier unterstützt die neue Technik.  Mithilfe einer Kamera, die die Oberfläche des Patienten scannt, hört das Gerät sofort auf zu bestrahlen, sobald der Patient sich doch bewegt. So wird weniger gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen und die Patienten haben weniger Nebenwirkungen. Heinz Schmidberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie der Universitätsmedizin Mainz „Wir haben eigentlich den Anspruch, dass 95 Prozent der Patienten nach der Therapie ne weitestgehend normale Lebensqualität haben. Das funktioniert sehr gut bei Frauen nach Brustkrebs. Die meisten Frauen haben eine normale Lebensqualität. Bei Patienten mit Prostatakarzinomen ist mittlerweile die Lebensqualität sehr gut nach der Bestrahlung und die   Heilungswahrscheinlichkeit natürlich ähnlich wie nach der Operation.“ Über vier Millionen Euro hat der neue Linearbeschleuniger  gekostet. Zwölf Stunden pro Tag ist er im Einsatz. Zusätzlich liefert er einen wichtigen Nutzen für die Forschung.

  • Zahl der Apotheken sinkt drastisch

    Zahl der Apotheken sinkt drastisch

    In Rheinland-Pfalz gab es im vergangenen Jahr noch rund 850 Apotheken und damit gut 200 weniger als noch vor zehn Jahren. Gerade im ländlichen Raum müssen Menschen immer häufiger lange Strecken fahren, um überhaupt noch eine geöffnete Apotheke zu finden. Wir waren in einer Landapotheke im Kreis Cochem-Zell zu Besuch und haben uns auf die Suche nach den Gründen für das Apothekensterben gemacht. Thomas Hanhart, Apotheker „Wir waren ein Notdienstbezirk mit neun Apotheken, da waren innerhalb der letzten vier Jahre drei Schließungen. Da denkt man schon drüber nach. Das ist schon ein Problem, dass hier regional ist, was aber auch über unseren Kreis hinausgeht, in ganz Rheinland-Pfalz.“ Thomas Hanhart betreibt die Adler Apotheke in Kaisersesch. Die Gegend ist ländlich geprägt. Die meisten Kunden kommen mit dem Auto, auch weil es in der Region immer weniger Apotheken gibt. Der Grund für das Apothekensterben ist für Hanhart offensichtlich. Thomas Hanhart, Apotheker „Unsere Vergütung hat sich seit 2013 nicht verändert. In der Zeit sind natürlich die Kosten gewaltig gestiegen. Das ist sicherlich der erste Punkt, wo sich ganz dringend etwas ändern muss.“ Aufgrund der immer schlechteren Versorgungslage bestellen mehr Menschen inzwischen ihre Medikamente Online. Heinrich Meyer, Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Versandapotheken „Denn Versandapotheken sind eine komplementäre Versorgungsform, die insbesondere auch für Menschen, die durch das Apothekensterben vielleicht von einer Apotheke in unmittelbarer Nähe abgeschnitten sind, dass die dennoch einen niedrigschwelligen Zugang zu ihren Arzneimitteln brauchen. Und das können Versandapotheken bieten.“ Für viele Kunden allerdings ist der Umstieg auf eine Online-Apotheke keine Option. Adelheid Michels aus Kalenborn „Ich werde immer sehr nett bedient und kann über alles nachfragen. Man kann sich Hilfe holen. Also Online, das klappt bei mir noch nicht so richtig und in meinem Alter geht das allen so, dass die dann lieber vor Ort jemanden haben.“ Wolfgang  Michels aus Kalenborn „Für mich […]

  • Größtes US-Militärhospital außerhalb der USA

    Größtes US-Militärhospital außerhalb der USA

    Seit 2011 wird es geplant. 2029 soll es dann fertiggestellt und erste Patienten aufnehmen. Das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der Vereinigten Staaten in Weilerbach – ganz in der Nähe des US-Stützpunktes Ramstein. Bei seinem Besuch der Großbaustelle spricht heute der rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Alexander Schweitzer – von einem „wirklichen Monument der Freundschaft und Zusammenarbeit“ – und das in schwierigen Zeiten. Eine Baustelle der Superlative. Auf einer Größe von 112 Fußballfeldern entstehen hier im und um das US-Militärkrankenhaus herum mehr als 4500 Räume und Arbeitsplätze für rund 2500 Menschen. Die Kosten: Rund 1,46 Milliarden Euro, von denen Deutschland Planungskosten von 266 Millionen Euro übernimmt. Das Bauprojekt, angesichts der aktuellen Spannungen zwischen den USA und Europa, für den rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Alexander Schweitzer ein klares Bekenntnis. Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident RLP „Es dokumentiert und unterstreicht die gute Zusammenarbeit, Partnerschaft. Und ich sage auch Freundschaft zwischen Rheinland-Pfalz und den USA. Aber insbesondere natürlich auch Rheinland-Pfalz und den amerikanischen Streitkräften. Freundschaften, Familien, die deutsch-amerikanisch geprägt sind, das ist die Realität. Und mir ist wichtig, das immer wieder auch deutlich zu machen. Wir arbeiten aufs Engste zusammen mit unseren amerikanischen Freunden und ich möchte, dass das auch noch lange lange so anhält.“ Und so entstehen hier neben 120 Behandlungszimmern auch 9 solcher Operationssäle. Dabei neben der Sicherheit die größte Herausforderung für das Amt für Bundesbau Rheinland-Pfalz: Deutsche und amerikanische Anforderungen miteinander in Einklang bringen und zeitgleich typisch amerikanische Betriebsabläufe ermöglichen. Matthias Göbel, Referatsleiter Amt für Bundesbau RLP „Der Hintergrund ist der, dass hier eine Vollversorgung der US-Streitkräfte mit ihrem zivilen Gefolge hier vor Ort stattfinden muss. Und demzufolge alle medizinischen Bereich, die im täglichen Leben, wie auch im Einsatz, notwendig werden, werden durch dieses Krankenhaus abgedeckt.“ Heißt: Der 600 mal 300 Meter große Klinik-Campus umfasst ganze 67 verschiedene medizinische Abteilungen. Von Stationen zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge, über Zahnarztpraxen, bis […]

  • Immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung

    Immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung

    Für uns ist sie eine Selbstverständlichkeit: Die Krankenversicherung. Trotzdem gibt es in Deutschland laut offiziellen Zahlen rund 60.000 Menschen die keine haben. Die Dunkelziffer wird sogar in die Millionen geschätzt. Krank zu werden kann bei diesen Menschen nicht nur gefährlich, sondern schnell auch ein finanzielles Desaster werden. In Offenbach gibt es Hilfe. Eine Entzündung am Bein, die behandelt werden muss. Der Patient braucht ein Antibiotikum. Eigentlich kein Problem. Aber: Er ist nicht krankenversichert. Ehrenamtliche Helfer wie der Internist Dr. Matthias Zimmer bieten in Offenbach eine Sprechstunde an, bei der Patienten ohne Versicherung trotzdem behandelt werden. Dr. Matthias Zimmer, Internist „Unsere Patienten gehen einmal quer durch die gesamte Gesellschaft, durch alle Schichten durch. Das fängt an bei ehemaligen Selbstständigen, die sich jetzt in ihrer Rente die Krankenversicherungsbeiträge nicht mehr leisten können. Das sind Studenten, die Probleme haben weil sie zu lange studieren und aus der Familienversicherung rausgefallen sind. Das sind aber zum Beispiel auch Menschen, die obdachlos sind und Schwierigkeiten haben, bei den entsprechenden Behörden Anträge zu stellen auf Hilfen.“ Leszek Ilkiewicz ist Rentner und auf die Hilfe der Ehrenamtlichen angewiesen. Durch Schicksalsschläge und familiäre Probleme flog er aus der gesetzlichen Versicherung. Ohne die Arbeit der Malteser könnte er seine Untersuchungen nicht finanzieren. Leszek Ilkiewicz, Rentner „Das finde ich bewundernswert. Also das ist ganz toll, finde ich. Vor allem weil die es im Prinzip kostenlos machen.“ Die Sprechstunde für Patienten wie ihn findet einmal pro Woche im Offenbacher Ketteler-Krankenhaus statt. Die Praxis wird ausschließlich durch Spenden finanziert. 441 Patienten nutzten dort im vergangenen Jahr das Angebot der Malteser.  Ideal wäre aber, es müsste die Praxis gar nicht geben. Dr. Matthias Zimmer, Internist „Wir haben uns vorgenommen, die Praxis wird so lange laufen, wie es Menschen gibt die a) helfen wollen – also unsere ganzen Ehrenamtlichen, die das hier stemmen – und […]

  • Akuter Hausärztemangel in Rheinland-Pfalz

    Akuter Hausärztemangel in Rheinland-Pfalz

    Im ganzen Land fehlen Hausärzte – natürlich auch in Rheinland-Pfalz. Alleine hier sind aktuell 250 Hausarztstellen unbesetzt. Die Folge: Die Praxen können sich vor Patienten kaum noch retten. Und für viele Menschen wird es immer schwieriger, überhaupt noch einen Allgemeinmediziner zu finden, der freie Kapazitäten hat. Wir haben uns die Situation beispielhaft in Worms angesehen. In ihrer Gemeinschaftspraxis haben Dr. Denise Herzog und Dr. Lukas Nickels kaum eine freie Minute. Für Neupatienten haben sie keine Kapazitäten mehr. Die Situation ist angespannt. Und als vor einigen Wochen eine weitere Praxis in Worms schließt, verschärft sich die Lage noch einmal. Täglich müssen die Arzthelferinnen Neupatienten ablehnen. Dr. Nickels weiß: Jeder seiner Wormser Kollegen hat dasselbe Problem. Dr. Lukas Nickels, Allgemeinmediziner in Worms „Es nimmt einfach keiner mehr Patienten auf, weil wir uns sonst überfordern würden. Gleichzeitig ist es natürlich so, dass wir auch Patienten versorgen wollen. Dafür sind wir ja Ärzte geworden und da blutet uns absolut das Herz, dass wir dem nicht gerecht werden können die Stadt Worms angemessen zu versorgen.“ In Worms sind aktuell sechs von 44 Hausarztstellen unbesetzt. Von den praktizierenden Ärzten sind fast die Hälfte über 60 Jahre alt. Etwa ein Viertel ist eigentlich schon im Rentenalter. Zahlen, die Tina Dobiasch vom Wormser Gesundheitsnetz Sorge bereiten. Tina Dobiasch, WoGe Wormser Gesundheitsnetz e.G. „Die nächsten fünf bis zehn Jahre wird sich die Situation noch einmal um einiges verschärfen. Es werden einige Praxen schließen. Wir sind stetig dran Nachwuchs zu suchen, machen auch selbst über das Netzwerk Veranstaltungen für junge Ärzte, für junge Mediziner, für Studenten um sie eben frühzeitig für die Niederlassung zu gewinnen, zu motivieren, aufzuklären.“ Doch der Nachwuchs lässt auf sich warten. Der Fachbereich Allgemeinmedizin gilt unter Studenten oft als unattraktiv. Außerdem gibt es in Rheinland-Pfalz zu wenige Medizinstudienplätze. 2024 haben gerade einmal 450 Menschen ein Medizinstudium […]

  • Blut spenden im Einkaufszentrum

    Blut spenden im Einkaufszentrum

    Alle sieben Sekunden wird in Deutschland eine Blutspende benötigt – doch die sind oft knapp. Um mehr Spender zu locken, hat in Hanau hessenweit der erste Pop-Up-Store fürs Blut spenden eröffnet. Mitten im Einkaufszentrum kann man hier jetzt sein Blut abgeben – mit Termin oder ganz spontan – und so beim Shoppen gleich noch was Gutes tun. Für Lucas Arndt ist das heute die 41. Blutspende seines Lebens. Ganz entspannt wartet er darauf, bis der halbe Liter  Blut raus aus seinen Adern ist. Lucas Arndt „Es ist ja für mich wirklich kein Aufwand und man kann damit den Leuten helfen. Und man fühlt sich auch gut nach dem Blutspenden.“ Denn das gespendete Blut wird beispielsweise bei Transplantationen oder Krebsbehandlungen verwendet. Frauen können jährlich viermal und Männer sechsmal zur Blutspende. Dass jemand so regelmäßig Blut abgibt wie Lucas Arndt, ist vorbildlich. Denn die Gesellschaft wird immer älter – und braucht Blut. Nora Löhlein, Blutspendedienst DRK „Unsere Spender, die über wirklich viele Jahrzehnte treu und aus sehr altruistischen Gründen gespendet haben, die werden jetzt älter, die werden potentiell auch zu Empfängern. Und dann gibt es einfach einen Gap. Es kommen nicht genug junge Menschen nach, um dieses Gap zu füllen. Deswegen besonders der Appell an die jungen Menschen zur Blutspende zu kommen.“ Deshalb auch ein Pop-Up-Store mitten im Einkaufszentrum. Die Idee: das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und damit vor allem Erstspender anlocken. Bei Soud El Badouri geht das direkt auf. Souad El Badouri „Ich musste heute Morgen in die Stadt, ein paar Sachen für Mama erledigen. Und dann habe ich gesehen: Okay, Pop-Up-Store. Und dann habe ich mir das angeguckt und war so, soll ich es machen? Soll ich es nicht machen? Und dann war ich so, mach’s einfach. Es ist dein erstes Mal, mach’s einfach, da kann nichts schief gehen.“ […]

  • Hitzebus hilft Obdachlosen

    Hitzebus hilft Obdachlosen

    Dass wohnungslose Menschen im Winter auf Hilfe angewiesen sind, ist vielen klar. Dann bringt unter anderem der Kältebus heiße Getränke und warme Decken. Doch auch diese sehr heißen Temperaturen können für die Menschen, die auf der Straße leben, gefährlich werden. In Mainz ist deshalb seit diesem Sommer erstmals auch ein Hitzebus des Deutschen Roten Kreuzes unterwegs. Sonnencreme, Mützen, Deo – und am wichtigsten: kalte Getränke. Uwe Link und sein Team aus ehrenamtlichen Helfern des Roten Kreuzes sind an besonders heißen Tagen mit ihrem Hitzebus in der Mainzer Innenstadt im Einsatz. Für den Lehrer ist der Hitzebus ein Herzensprojekt. Uwe Link, DRK Mainz-Hechtsheim „Unser Projekt heißt tatsächlich auch ‚Hinschauen‘, das heißt, wir gehen mit offenen Augen durch die Stadt und schauen wirklich auch, ob wir Menschen sehen, die da entsprechend auf der Straße sitzen.“ Insgesamt zwei Stunden ist das Team heute in der Stadt unterwegs. Sie wissen mittlerweile genau, wo sich die Menschen aufhalten, die ihre Hilfe brauchen. So wie Thorben, der seit einem Jahr auf der Straße lebt. Bei den hohen Temperaturen ist es am wichtigsten seinen Kreislauf stabil zu halten, erzählt er. Thorben „Es ist enorm wichtig. Jetzt gerade Getränke helfen extrem. Wirklich also das ist … man kriegt zwar viele Lebensmittel, aber relativ wenig Getränke. Von daher ist das schon eine große Hilfe, die die leisten.“ Die Mission des Hitzebusses: die Menschen überhaupt wahrnehmen, ihnen zuhören und gezielt helfen. Alles ist durch Spende- und Fördermittel finanziert. Wie viele Obdachlose in Mainz leben, ist nicht bekannt, geschätzt sind es  circa 200. Einen dauerhaften Schlafplatz und Standort zu finden fällt ihnen schwer. Gerade im Sommer. Mainz hat zwar ein paar Grünflächen, aber die Innenstadt ist großflächig versiegelt und es fehlt an schattigen Rückzugsmöglichkeiten. Uwe Link, DRK Mainz-Hechtsheim „Und dadurch staut sich die Hitze unglaublich. Es gibt kaum eine Abkühlung über […]

  • Feuerwehrmann wird durch Stammzellenspende zum Lebensretter

    Feuerwehrmann wird durch Stammzellenspende zum Lebensretter

    Mund auf – Stäbchen rein – Spender sein. Diesen Aufruf zur Registrierung bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei kennen wohl viele. Rund 7,8 Millionen Menschen sind in Deutschland bei der DKMS als potentielle Stammzellen-Spender registriert. Sie können im Ernstfall Leben retten. Einer von ihnen ist Jonas Eberhard aus Ingelheim. Als der Anruf kommt, ist für den jungen Feuerwehrmann klar: Er will helfen – auch wenn die Umstände nicht schwieriger sein könnten. Probe für den Ernstfall. Jonas Eberhard und seine Kameraden trainieren für einen möglichen Einsatz mit Giftstoffen in Schutzanzügen. Vor einigen Wochen wäre eine solche körperliche Anstrengung noch unmöglich gewesen. Der Anruf der DKMS kommt für Jonas überraschend. Jonas Eberhard, Stammzellenspender „Man ist neun Jahre registriert und rechnet quasi nicht mehr damit und auf einmal klingelt das Telefon. Dieses Jahr relativ ungünstiger Zeitpunkt, aber wir haben das Beste draus gemacht.“ Denn Jonas steckt mitten in einer Grundausbildung für Berufsfeuerwehrmänner. Der fünfmonatige Lehrgang ist eng getaktet, mit vielen Prüfungen belastet und körperlich sehr herausfordernd. Trotzdem ist für den 28-jährigen schnell klar: Eine Absage ist keine Option. Die Feuerwehr Ingelheim als Arbeitgeber und die Feuerwehr Mainz als Ausbildungsstelle stecken die Köpfe zusammen. Leben retten hat schließlich Vorrang. Michael Ehresmann, Berufsfeuerwehr Mainz „Wir haben zusammen geschaut, wie können wir das umsetzen? Wie kriegen wir es zusammen irgendwie hin, dass Jonas spenden kann und, dass nicht so viel Zeit verloren geht, weil auch der Spendenemfänger natürlich schnellstmöglich diese Spende empfangen soll. Das macht ja auch Feuerwehr aus, wir finden die Lösung und wir haben sie gefunden.“ Dank der engen Zusammenarbeit beider Feuerwachen, kann Jonas sowohl für die Voruntersuchung, als auch für die Stammzellenentnahme freigestellt werden. Auch für die Erholungszeit nach der Spende gibt es einen Plan B. Statt körperlicher Übungen heißt es für ihn dann Theorie. Jonas Eberhard, Lebensretter „Für mich war es klar, dass ich […]

  • Ein Jahr mobile Arztpraxis in der Eifel

    Ein Jahr mobile Arztpraxis in der Eifel

    Sie kennen es wahrscheinlich aus eigener Erfahrung – wenn man zum Arzt muss, sitzt man manchmal stundenlang im Wartezimmer. Vor allem in ländlichen Regionen fehlt es an Ärzten. Geht ein Hausarzt in Rente, findet sich oft nicht direkt ein Nachfolger und die Patienten wissen dann nicht, wo hin. Um diese Zeit zu überbrücken, gibt es in Rheinland-Pfalz die mobile Arztpraxis. Werner Rosmüller aus Plaidt hat das Arztmobil quasi das Leben gerettet. Mehrere Wochen lang bekommt er kaum Luft, nimmt die Symptome aber nicht ernst. Schließlich entscheidet er sich doch, die mobile Arztpraxis aufzusuchen. Dort wird er sofort ins Krankenhaus geschickt. Werner Rosmüller: „war Not am Mann, dass ich jetzt hier diesen Arzt in Anspruch genommen habe, weil kein Arzt mehr da war und es war Matthäus am Letzten, also ich war kurz vorm Schlaganfall.“ Er liegt 14 Tage im Krankenhaus. Heute müssen nochmal einige Blutwerte gecheckt werden. Alles, was in einer normalen Hausarztpraxis geht, geht auch hier. Peter Bunders, Arzt in der mobilen Arztpraxis: „Notfälle können wir versorgen, wir können EKGs machen, wir machen auch OP-Vorbereitung, die Leute müssen kommen, wenn sie eine Katarakt–OP, eine grauen Star-OP haben, wir machen die Labore, wir haben hier auch feste Laborfahrer.“ Die mobilen Arztpraxen werden von der Kassenärztlichen Vereinigung, kurz KV, bereitgestellt und vom Land finanziell unterstützt. Zurzeit gibt es zwei Mobile, die neben Plaidt noch drei weitere Standorte in Rheinland-Pfalz anfahren. Für die Patienten in der Region eine große Erleichterung. Sylvia Rakisch: „Die Hausärzte nehmen keine neuen Patienten mehr an, meine Arztpraxis hat geschlossen, die Ärztin hat aufgehört und dann sucht man sich einen neuen Hausarzt. Und das ist sehr prekär hier. Und die mobile Arztpraxis wird super angenommen.“ Sie ist als Übergangslösung gedacht und bleibt zunächst drei Monate an einem Standort. In Plaidt wurde bereits einmal verlängert. Der Ärztemangel in manchen […]