Gesundheit

  • Im Talk: Hebamme Christiane Warta zur neuen Vergütungsordnung

    Im Talk: Hebamme Christiane Warta zur neuen Vergütungsordnung

    Eva Dieterle spricht mit der Beleghebamme aus Speyer über die Auswirkungen des neuen Vertrags. Eva Dieterle, Moderatorin: Schön, dass Sie heute hier sind. Guten Abend. Frau Warta, Sie arbeiten täglich in diesem Beruf. Können Sie uns zunächst mal ein Lagebild aus Ihrer persönlichen Einschätzung geben? Wie schlimm ist denn die Lage gerade tatsächlich? Christiane Warta, Hebamme: Es ist genauso, wie wir es erwartet haben. Für uns in unserem Team können wir jetzt gerade für November sprechen, und da ist es so, dass wir tatsächlich 30  % weniger verdient haben und gleichzeitig mehr Hebammen im Dienst waren. Das heißt, die Einbußen sind noch mal höher. Dieterle: Wo liegt denn an diesem neuen Vertrag für Sie das allergrößte Problem? Warta: Der Vertrag hat einen unglaublichen bürokratischen Aufwand für uns. Und Frauen haben keinen Transponder. Das heißt, wir können nicht an die Frau anticken, bei der wir gerade sind, weil wir einfach ganz oft zwischen Leistung wechseln müssen. Und das bedeutet für uns einfach einen ganz hohen bürokratischen Aufwand. Was eben Zeit bedeutet, die wir nicht mehr bei den Frauen verbringen können. Und der Vertrag bedeutet auch für uns, dass wir eben im Moment nicht nur weniger verdienen, sondern auch ein ganz großes Problem mit der Abrechnung haben und unsere Abrechnungsdienstleister uns das Geld nicht ausbezahlen können, weil die Krankenkassen mit einem neuen Algorithmus arbeiten, der dazu führt, dass ganz viele Rechnungen insgesamt gekürzt werden – und zwar nicht nur einzelne Positionen, sondern komplette Rechnungen, sodass unsere Abrechnungsdienstler in Widerspruch gehen müssen und wir weniger verdienen und länger auf unser Geld warten müssen. Dieterle: Das sind viele Konsequenzen, die Sie ganz unmittelbar betreffen und spüren. Schauen wir aber auch mal auf die gesamtgesellschaftlichen Folgen, denn schon jetzt gibt es ja zu wenig Hebammen. In manchen Regionen ist dieser Mangel sogar eklatant. Das Ganze […]

  • Musiker Bernd Korz und sein Umgang mit dem Tourette-Syndrom

    Musiker Bernd Korz und sein Umgang mit dem Tourette-Syndrom

    In Deutschland leben rund 800.000 Menschen mit dem Tourette-Syndrom. Die Betroffenen leiden unter verschiedenen Ticks. Manche rufen plötzlich Beleidigungen, andere haben körperliche Zuckungen oder müssen sich ständigem Räuspern. So auch Bernd Korz aus Obrigheim in der Pfalz. Er hat einen ganz besonderen Weg gefunden mit seinen Ticks umzugehen. Wenn Bernd Korz auf dem Klavier spielt und singt, merkt man es ihm kaum an: Der 56-Jährige Pfälzer hat Tourette. Doch beim Musizieren sind seine Tics fast verschwunden. Sonst prägen sie seinen Alltag – vor allem körperliche Zuckungen. Mit fünf Jahren beginnen die ersten Tics.  Er ist unruhig, muss sich ständig räuspern. Seine Eltern wissen nicht damit umzugehen. Tourette ist in den 70er-Jahren noch kaum erforscht. Statt ihn zu unterstützen, reagiert Bernds  Umfeld mit Unverständnis: Bernd Korz, Tourette-Betroffener und Musiker „Mein Gott, ist der nervös, der Bangert. Hör doch mal auf. Bleib doch mal ruhig hocken du Zappelphillip. Ich batsch dir gleich eine, wenn du nicht aufhörst. So war das halt früher. Früher war halt Tourette, der ist einfach nervös der Depp.“ Seine Jugend und das frühe Erwachsenenalter sind geprägt durch Anfeindungen. Bernd Korz, Tourette-Betroffener und Musiker „Du wirst dann wirklich blöd angeschaut – auch im Erwachsenenalter. Leute machen einen wirklich an und sagen: bist du Behindert? Ja klar bin ich Behindert du Idiot, das ist doch offensichtlich.“ In seiner Musik verarbeitet Bernd  diese Erfahrungen und greift andere schmerzhafte Erinnerungen auf. Bernd Korz, Tourette-Betroffener und Musiker „Meine Mutter hat sich mit 49 Jahren das Leben genommen. Und als meine Frau und ich im Auto saßen und ich habe gesungen, da habe ich meine Frau gefragt: Würde meine Mama mitsingen?“ Seine Frau Meike ist seine Stütze im Alltag. Sie  schenkt  ihm vor fünf Jahren seine erste Gitarre.  Seit 32 Jahren sind beide verheiratet. Sein Tourette bemerkt sie anfangs gar nicht. Meike Korz, Bernds […]

  • Mehr Geld für rheinland-pfälzische Krankenhäuser

    Mehr Geld für rheinland-pfälzische Krankenhäuser

    Die meisten Krankenhäuser stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Über 60 Prozent der Kliniken in Hessen und Rheinland-Pfalz schreiben rote Zahlen. Wenn Sanierungen anstehen oder neue Hightech-Geräte gekauft werden müssen, kostet das richtig viel Geld. Aufkommen dafür müssen die Bundesländer. Bevor wir schauen, wie viel Geld dafür in diesem Jahr an die rheinland-pfälzischen Kliniken fließt, sind wir im Krankenhaus in Speyer. Und zeigen Ihnen, was hier mit dem Budget aus dem vergangenen Jahr passiert. Thomas Rabenstein in seinem Element. Gerade führt der Facharzt für Innere Medizin eine Darmspiegelung durch. Die Untersuchungsräume hier, nur eine Übergangslösung. Die eigentliche Endoskopie, also die  Abteilung, in der Magen-und Darmspiegelungen gemacht werden, ist baulich auf dem Stand der 90er Jahre und wird deshalb kernsaniert. Prof. Thomas Rabenstein, Leiter der Endoskopie „Unter der Tapete war es technisch doch etwas alt was Elektrik, Hygiene angeht, auch was Lüftungstechnik, Klimatisierung angeht. Und das war schon wirklich dringend, dass wir da etwas unternehmen müssen. Und ich gehe auch davon aus, dass nicht nur die Patienten diese Verbesserung spüren, sondern vor allem die Mitarbeiter, weil wir sehr bei der Planung auf die Ergonomie, auf die Abläufe, auf die Prozesse, auf kurze Wege geachtet haben.“ Gar nicht so leicht, denn: Andreas Müller, Technischer Standortleiter „Wir haben nur die Fläche zur Verfügung gehabt, die wir hatten, weil wir jetzt hier nicht beliebig nach außen anbauen konnten. Aber wir haben dann eben in Zusammenarbeit mit den Architekten und mit den Nutzern versucht, aus den Flächen alles rauszukitzeln, was man rauskitzeln kann. Also, dass die Untersuchungsräume etwas größer geworden sind durch Verlagerung von Nebenflächen, dass man ein Stück bisherigen Flur dazu genommen haben.“ Die Baumaßnahme findet nicht nur im Bestand, sondern auch im laufenden Betrieb statt. Jonas Sewing, Geschäftsführer Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus „Die endoskopische Abteilung ist quasi ein Herzstück der Diagnostik hier bei uns im […]

  • Krankenhaus in Boppard soll geschlossen werden

    Krankenhaus in Boppard soll geschlossen werden

    Jedes dritte Krankenhaus in Deutschland – so eine aktuelle Studie – steht vor dem Aus. Und die Klinikkrise in Rheinland-Pfalz geht momentan in Boppard weiter. Gestern Abend beschließt die Gesellschafterversammlung, den Standort Boppard dichtzumachen. Doch noch ist das Ende nicht in Stein gemeißelt. Die 270 Mitarbeiter hoffen jetzt auf die Politik. Thomas Oesterberg verbindet viel mit seinem Arbeitsplatz: Er ist  hier im Heilig Geist Krankenhaus geboren. Seit über 15 Jahren arbeitet er hier in der Radiologie. Jetzt bangt er um seinen Job. Die drohende Schließung des Standorts hier in Boppard, für ihn nicht nachvollziehbar. Thomas Oesterberg, Medizinisch-Technischer Assistent Radiologie „Boppard ist nicht irgendein kleines Krankenhaus. Man hat so viele Krankenhäuser in der Umgebung geschlossen. Wir sind sozusagen der letzte Hacken, an dem das Gesundheitssystem hier in der Region hängt. Und wenn das auch geschlossen würde, dann würde hier einiges zusammenbrechen und damit übertreibe ich nicht.“ Viele Mitarbeiter des Krankenhauses bangen nicht nur um ihre eigenen Jobs, sondern auch um die Gesundheitsversorgung von Patienten. Annett Klein, Leiterin Intensivstation Heilig Geist Krankenhaus „Wenn der Weg zu weit ist oder der Patient nicht mehr rechtzeitig eben da ankommt, wo er hin soll, kann es passieren, dass er mitunter auf dem Weg ins Krankenhaus verstirbt. Und auch für mich ist es äußerst wichtig oder hier für unsere Anwohner, dass wir auch medizinisch versorgt sind. Wir sind keine Menschen zweiter Klasse.“ Das Krankenhaus in Boppard schreibt Verluste. Wer dafür aufkommt, darüber streiten Städte und Landkreise seit Monaten. Einig wurde man sich noch nicht. Offen bleibt eine Summe in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre. Die Betriebsratsvorsitzende beschreibt das ungewisse Warten der Mitarbeiter, als Wahnsinn. Bärbel Friedrich, Betriebsratsvorsitzende Heilig Geist Krankenhaus „Was die hier jetzt durchgemacht haben ist ein Psycho-Thriller, ein richtiger Krimi. Das geht einmal hoch, einmal runter. Mal heißt es, […]

  • Kosmetikseminar für Krebspatientinnen

    Kosmetikseminar für Krebspatientinnen

    Heute ist Weltkrebstag. Ein Tag um auf die Krankheit und besonders auf die Betroffenen aufmerksam zu machen. Denn jedes Jahr bekommen in Deutschland rund 500.000 Menschen die Diagnose Krebs. Die Krankheit und die Folgen ihrer Behandlung sind oft stark sichtbar. Am Klinikum Darmstadt bekommen Patientinnen nun Make-up-Tipps und können sich so über die Krankheit austauschen. Hannah Weickert, Kosmetikexpertin „Wir wollen heute eine Wimpernkranzverdichtung machen. Das eignet sich nämlich hervorragend, wenn keine Wimpern oder kaum Wimpern mehr da sind.“ Ausgefallene Haare, Augenbrauen und Wimpern: Für die Frauen in diesem Raum ein großes Thema. Sie alle haben Krebs. Eine Krankheit die das eigene Aussehen stark verändert. Die Schmink-Tipps, die sie heute lernen, sollen dabei helfen, sich selbst wieder schöner zu fühlen, so dass die Krankheit im Alltag weniger präsent ist. Birgit Rau „Es ist gar nicht mal so wegen den anderen Menschen, sondern es ist für mich selbst, wenn ich in den Spiegel schaue, einfach dieses Gefühl lebendig auszusehen.“ Luise Petersdorf „Mich wieder ein bisschen attraktiver fühlen. Dass man in den Spiegel schaut und man hat auch wieder was im Gesicht und es ist nicht nur alles verändert und man hat keine Haare mehr und keine Augenbrauen mehr. Und vielleicht mich auch wieder neu zu entdecken.“ Anne Wiederschein „Ich hatte eine Vollglatze: da Glatze und da auch alles Glatze. Aber ich hatte jeden Tag einen Lippenstift drauf.“ Sich schön fühlen trotz Krebs. Und das gerade dann, wenn die Krankheit immer sichtbarer wird – wie beim Verlust der Haare. Luise Petersdorf „Das waren einfach meine Traumhaare. Als die abgeschnitten wurden waren mein Mann und meine Kinder dabei und ich hatte danach diesen Zopf in der Hand und da ist mir das nochmal bewusst geworden: Das waren die Haare, die zu mir gepasst haben, die mich ausgemacht haben, die ich geliebt habe. Und das […]

  • Roboter für Krebsdiagnosen

    Roboter für Krebsdiagnosen

    Lungenkrebs ist die Krebserkrankung, die in Deutschland am häufigsten zum Tode führt. Rund 45.000 Menschen sterben jedes Jahr – meist, weil die Krankheit erst entdeckt wird, wenn es schon zu spät ist. Eine neue Technologie ermöglicht eine Diagnose in einem viel früheren Stadium – und erhöht damit die Chancen geheilt zu werden. Wir haben uns das in der Helios Klink in Wiesbaden mal angeschaut. Hier passiert Außergewöhnliches: Aus dem äußersten Rand der Lunge wird eine Gewebeprobe entnommen. Der Arzt führt dazu einen Schlauch über den Mund des Patienten durch die Atemwege bis in die Lunge. Sich dabei in den vielen Verzweigungen zurechtzufinden, ist eigentlich schwierig – doch für Roboter „Ion“ kein Problem. Er berechnet den individuell sichersten Weg und stellt ihn wie bei einem Navigationsgerät als blaue Linie dar, der der Arzt jetzt nur noch folgen muss – eine Technologie, die es so bislang nicht gab. Prof. Tim Hirche, Pneumologe Helios HSK Wiesbaden „In die Lungenrandbereiche, wo sich die Frühstadien, die kleinen Tumore häufig bilden. Da ist man technisch bedingt nicht vorgekommen, weil die Katheter zu großvolumig waren. Aber eben auch weil man keine ausreichende Sicht hatte um dann in dem Labyrinth der Atemwege, die ja verzweigen wie so ein Baum mit Verästelungen, weil man da auch einfach keine Orientierung hatte.“ Um geeignete Gewebeproben von kleinen, ungünstig gelegenen Tumoren zu bekommen, musste man bislang von außen durch den Brustkorb stechen oder sogar operieren. Für die Patienten belastender und risikoreicher. Für die Ärzte ist es mit der herkömmlichen Methode außerdem schwieriger, eine präzise Gewebeprobe zu gewinnen. Prof. Tim Hirche, Pneumologe Helios HSK Wiesbaden „Der Auftrag des Lungenarzt ist es in der Situation, wenn ein Tumorverdacht besteht, eine Gewebeprobe zu sichern. Und das ist jetzt eben mit dem Roboter jetzt sehr reproduzierbar, sehr elegant möglich auf einem minimalst invasiven Weg Proben in […]

  • BGH verhandelt über Urteil gegen Kronberger Narkosearzt

    BGH verhandelt über Urteil gegen Kronberger Narkosearzt

    Ein vierjähriges Mädchen stirbt nach einer Narkose auf dem Stuhl einer Zahnarztpraxis im hessischen Kronberg. Dieser Fall aus dem September 2021 hatte für Fassungslosigkeit gesorgt. Der zuständige Narkosearzt war wegen Totschlags verurteilt worden. Doch das reichte der Staatsanwaltschaft nicht. Sie ging in Revision und so wurde der Fall heute am Bundesgerichtshof in Karlsruhe verhandelt. Es war Mord. Das meint die Frankfurter Staatsanwaltschaft. Der Arzt Gerald W. hatte 4 Kindern während einer Zahnbehandlung verunreinigtes Narkosemittel gespritzt sowie weitere eklatante Hygienefehler begangen. Die Kinder erlitten eine Blutvergiftung. Zwei überleben nur knapp, die vierjährige Emilia stirbt jedoch noch auf dem Zahnarztstuhl in einer Praxis in Kronberg. Das Landgericht Frankfurt verurteilt den Narkosearzt dafür im November 2024 wegen Totschlags und versuchten Totschlags zu zehneinhalb Jahren Haft. Den Tod der Kinder habe der Angeklagte zwar nicht beabsichtigt, jedoch billigend in Kauf genommen, erklärte die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsverkündung. Dieses Urteil nimmt heute der Bundesgerichtshof nochmal unter die Lupe und prüft, ob statt einer Verurteilung wegen Totschlags nicht vielmehr ein Mord aus Verdeckungsabsicht in Betracht kommt. Der Mediziner aus Bensheim hatte trotz des kritischen Zustands der Kinder nicht schnell genug einen Notarzt alarmiert. So habe er verhindern wollen, dass sein schlampiger Umgang mit den Narkosemitteln auffliegt, sagt die Frankfurter Staatsanwaltschaft. Der Bundesgerichtshof stimmt dem heute zu: Eva Menges, Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof „Ich verkünde im Namen des Volkes folgendes Urteil: Erstens, auf die Revision der Staatsanwaltschaft wird das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 1. November 2024 aufgehoben.“ Die Vorsitzenden Richterin am BGH sieht Fehler im Frankfurter Urteil. Das Landgericht habe nicht genau genug geprüft, ob der Arzt seine Behandlungsfehler habe vertuschen wollen. Eva Menges, Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof „In keinem Fall leitete der Angeklagte, der die Symptome eines kritischen Schockzustands erkannte Rettungsmaßnahmen ein. Eine Krankenhauseinweisung hätte aus Sicht des Angeklagten bedeutet, dass weitere […]

  • Erster Tag für mobile Arztpraxis in Dreis

    Erster Tag für mobile Arztpraxis in Dreis

    Gerade jetzt in der Erkältungszeit sind Hausärzte besonders gefragt. Doch gerade auf dem Land gibt es immer weniger. Und die, die da sind, sind völlig überfüllt. Ein kleiner Lichtblick ist die Mobile Arztpraxis. Sie kommt da hin, wo die Not besonders groß ist. Gestern gab es den ersten Einsatz in dem kleinen Ort Dreis bei Wittlich. Doch mit einem derartigen Ansturm hatte keiner gerechnet. Ob mit oder ohne Termin: Wer heute hierherkommt, muss Zeit mitbringen. Bis zu zweieinhalb Stunden warten die Patienten, um in der Mobilen Arztpraxis behandelt zu werden. Die meisten haben Verständnis. Diana Hares „Die Situation ist für uns hier auf jeden Fall angespannt. Da wir unseren Hausarzt verloren haben und dann nimmt man halt auch einiges in Kauf. Also das ist absolut in Ordnung. Also ich bin zurzeit auch nicht am Arbeiten, deswegen, Wartezeit ist mit eingeplant.“ Andreas Jerzen „Ich brauche meine Medikamente. Ich habe COPD. Und ohne meine Spritze geht es ganz schlecht. Und dass die heute hier sind, das ist praktisch.“ Marga Junk „Das ist eine Übergangslösung. Aber wir wollen hoffen, dass sich das besser einspielt. Und sie vielleicht zwei Mal pro Woche da wären. Das wäre schon eine Erleichterung.“ Die Mobile Arztpraxis kann alles, was ein niedergelassener Hausarzt auch kann. Rezepte und Krankschreibungen ausstellen. Blutdruck messen oder Symptome einordnen. Ortsbürgermeister Christoph Thieltges ist erleichtert, dass die fahrende Praxis jetzt hier ist. Im vergangenen Oktober hat es beim örtlichen Hausarzt gebrannt, die Praxis ist seitdem geschlossen. Christoph Thieltges (CDU), Ortsbürgermeister Dreis „Es ist eine Katastrophe für den Ort Dreis. Für die Patienten, die hier beim Doktor Patienten waren. Aber nicht nur für Dreis. Für die umliegenden Dörfer und für die Stadt Wittlich, die ja auch eine Arztpraxis jetzt weniger hat seit Januar. Es   ist eine Katastrophe, das muss man einfach so sagen.“ Zwei Mobile […]

  • Studie zu den Gefahren von E-Zigaretten

    Studie zu den Gefahren von E-Zigaretten

    Na, haben Sie auch gute Vorsätze gefasst? Mehr Sport, weniger Essen oder mit dem Rauchen aufhören etwa? Wäre auf jeden Fall gut für die Gesundheit, sagt Thomas Münzel. Er ist Mediziner und hat an einer Studie zu vermeintlich sicherem Nikotin mitgeschrieben. Der Mainzer Forscher warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren von E-Zigarette & Co – und vor einer der größten Nikotinsuchtwellen seit den 1950er Jahren. Süßer Geschmack, buntes Design – so kommen viele E-Zigaretten daher. Während der Konsum von Tabak seit Jahren rückläufig ist, nimmt der von E-Zigaretten stetig zu. Schätzungen gehen von mittlerweile über vier Millionen Konsumenten deutschlandweit aus, etwa jeder vierte Jugendliche ist schon damit in Berührung gekommen. Das Problem: Auch beim Verdampfen werden giftige Stoffe wie Nikotin freigesetzt. Prof. Thomas Münzel, Kardiologe Universitätsmedizin Mainz „Wir wissen, dass zum Beispiel E-Zigaretten Bluthochdruck machen. Dass die Entzündungsmarker im Blut hochgehen. Dass die Gefäße steifer werden. Was im Endeffekt auch erklärt, warum wir Blutdrucksteigerungen sehen. Und diese Entwicklung ist unserer Meinung nach eine Art Zeitbombe.“ Auch Alternativen wie Tabakerhitzer und Nikotinbeutel könnten bereits bei einmaligem Gebrauch Gefäßschäden verursachen. Langfristig steige das Risiko für Gefäßverkalkungen, Herzerkrankungen und Zellschädigungen im Gehirn. Das alles führen Thomas Münzel und seine Studienkollegen auf das Nervengift Nikotin zurück, das zudem stark süchtig mache. Prof. Thomas Münzel, Kardiologe Universitätsmedizin Mainz „Das Suchtpotenzial von Nikotin wird verglichen mit Heroin und Kokain. Also, wir haben hier ein Produkt, was extrem süchtig macht. Und das Interessante ist ja: Die E-Zigarette zum Beispiel wurde entwickelt, damit die Raucher auf E-Zigaretten umsteigen und dann mit dem Rauchen aufhören. Und das schaffen die Raucher nur in ungefähr zehn Prozent.“ Vielmehr würden E-Zigaretten, die oft mehr Nikotin enthalten als Tabakzigaretten, zusätzlich konsumiert und seien insbesondere für Jugendliche eine zunehmend beliebte Einstiegsdroge. Prof. Thomas Münzel, Kardiologe Universitätsmedizin Mainz „Das ist jetzt eine Entwicklung, die meiner […]

  • Wohngemeinschaft für Demenz-Kranke

    Wohngemeinschaft für Demenz-Kranke

    Die meisten sind im Alter auf Hilfe angewiesen – gerade bei Demenzkranken führt oft kein Weg an einem Altenheim vorbei. Die Rheinhessen-Fachklinik in Alzey geht andere Wege: mit einer WG für Demenzkranke. Johanna Strack ist die Älteste der zwölf Mitbewohner. Mit ihren 98 Jahren lebt sie  am längsten hier in der WG. Bei der täglichen Morgengymnastik kann sie trotz ihrer fortschreitenden Demenz gut mithalten. Bevor Johanna Strack vor sieben Jahren in die Wohn-Pflege-Gemeinschaft eingezogen ist, hat sie alleine gewohnt. Johanna Strack, 98 Jahre „Da bin ich ganz froh drum, dass ich nimmer alleine bin. Man kann sich unterhalten, daheim hat man da alleine gesessen und hat keine Abwechslung. Und hier ist immer ein bisschen, wir tun mal kegeln, wir machen Gymnastik, wir machen mal, es kommt das Museum hierher. Und es ist immer ein bisschen was geboten hier.“ Freizeitaktivitäten gibt es in der WG viele. Darum  müssen sich auch  die Angehörigen der Bewohner kümmern, die hier generell viel eingebunden sind. Im Gegensatz zu vollstationären Pflegeheimen stehe in der Demenz-WG  die Selbstbestimmung der Mitbewohner im Vordergrund, sagt Bettina Koch, die die WG koordiniert. Bettina Koch, Koordinatorin Wohn-Pflege-Gemeinschaft „Wir richten uns nach dem Lebensrhythmus der Bewohner. Der eine steht gern um sieben Uhr auf, möchte eine Tasse Kaffee und ein Marmeladenbrot. Der nächste kommt um halb neun. Der möchte vielleicht noch was anderes. Es gibt ne grobe Struktur, aber wir passen uns so den individuellen Gewohnheiten der Bewohner an.“ So entscheiden immer alle gemeinsam, was es zu Essen gibt. Und auch beim Kochen dürfen sich die WG-Bewohner einbringen – müssen es aber nicht. So wie Margot Lehrbach, die stattdessen lieber an der frischen Luft ist. Margot Lehrbach, 86 Jahre „Ich kann weggehen, wenn ich will. Also ich bin nicht gezwungen, an Zeiten festzuhalten. Das ist mir sehr wichtig. Damit ich frei mich […]

  • Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Auch in der zweiten Jahreshälfte 2025 gab es zahlreiche Ereignisse, die die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt haben. Wir haben sie kurz und kompakt nochmal für Sie zusammengefasst. JULI Hitzerekord in Rheinland-Pfalz. Am 2. Juli werden in Andernach 39,3 Grad gemessen. Und im Mainzer Landtag wird an diesem Tag über ein heiß diskutiertes Gesetz abgestimmt. Das Landesklimaschutzgesetz. Das Ziel der Landesregierung: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral werden. Also fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre früher als die EU. Es hagelt Kritik von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Karsten Tacke, Landesvereinigung Unternehmerverbände RLP, am 23.6.2025 „Unternehmen mit mehreren Standorten werden verlagern. Das Klima hat keinen Vorteil, aber wir haben den Nachteil. Das Gesetz ist nicht durchdacht.“ Arne Rössel, IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, am 23.6.2025 „Diese Planungsunsicherheit ist Gift. Und es ist so unnötig wie ein Kropf dieses Gesetz.“ Jetzt ist es mit den Stimmen der Ampel-Koalition also beschlossen, auf Druck der Wirtschaft aber in leicht abgeschwächter Form. Trotzdem: EINES hat das Landesklimaschutzgesetz auf jeden Fall bewirkt: Das Klima zwischen Landesregierung und Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert. Ob sich die Beziehung von Christina und Sascha schlagartig verschlechtert, wenn sie DIESE Bilder sehen, das können wir nicht sagen. Aber klar ist, ihrem gemeinsamen Liebesschloss am Eisernen Steg in Frankfurt geht es Ende Juli an den Kragen. Die Beleuchtung an der Brücke muss erneuert werden und da sind viele Schlösser eben einfach im Weg. Fazit: Alte Liebe rostet nicht, alte Liebesschlösser dagegen schon! AUGUST Ja, er ist es. Die DNA-Analyse bestätigt, bei der Leiche, die Anfang August in der Nähe von Weitefeld gefunden wird, handelt es sich um Alexander M. Er soll im April ein Ehepaar und deren 16-jährigen Sohn in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben. Vier Monate lang wurde nach Alexander M. gefahndet. Hunderte Polizisten durchforsteten immer wieder die Umgebung. Doch ohne […]

  • So will Hessen die Krankenhausreform umsetzen

    So will Hessen die Krankenhausreform umsetzen

    Die Krankenhausreform wird die Krankenhauslandschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz verändern. Künftig ist genau festgelegt, welches Krankenhaus welche Leistungen anbieten darf. Aktuell können sich die Kliniken auf verschiedene Leistungen bewerben. Ob sie diese auch bekommen, entscheiden letztlich die Gesundheitsministerien der Länder. Die Grundlage dafür ist ein guter Plan. Und genau den hat Hessen als eines der ersten Bundesländer jetzt vorgelegt. Das ist der Plan. Auf 263 Seiten zeichnet Gesundheitsministerin Diana Stolz ihre Vision einer zukunftsorientierten Krankenhauslandschaft in Hessen. Er skizziert, was wo in welchem Umfang gebraucht wird, um die Menschen im Land bestmöglich zu versorgen. Diana Stolz (CDU), Gesundheitsministerin Hessen: „Und für uns bedeutet das, dass man im Notfall – egal, ob auf dem Land oder in der Stadt – schnell medizinische Versorgung erhält. Aber dass es, wenn es zum Beispiel um planbare Eingriffe geht, dass man dann bei den Spezialisten ist.“ Aus Sicht der hessischen Krankenhausgesellschaft ist der neue Krankenhausplan erstmals ein wirklicher Plan. Bislang habe das Land lediglich den Ist-Zustand beschrieben. Prof. Christian Höftberger, Präsident Hessische Krankenhausgesellschaft: „Und jetzt haben wir zum ersten Mal – und ich glaube, das ist die gute Botschaft – tatsächlich eine Planung, die auf den Füßen steht einer nachhaltigen Überprüfung einer demographischen Entwicklung, die regionale Besonderheiten berücksichtigt und die den Fortschritt der Medizin – Stichwort Ambulantisierung – berücksichtigt. Das ist zum ersten Mal eine nach vorne gerichtete und im Übrigen auch – wie Sie gehört haben – auch dynamisch angelegte Planung.“ Dynamisch heißt, dass der Krankenhausplan jederzeit angepasst werden kann. Sei es aufgrund von Änderungen am Bundesgesetz oder weil sich Bedarfe vor Ort verändern. Dynamisch sei aber auch die Krankenhauslandschaft, sagt Christian Höftberger. Denn 80 Prozent der Kliniken in Deutschland schreiben aktuell rote Zahlen. Prof. Christian Höftberger, Präsident Hessische Krankenhausgesellschaft: „Krankenhäuser sind nicht naturgesetzlich, gottgegeben, insolvenzfest. Wir sind Wirtschaftsbetriebe, wir zahlen genauso Strompreise wie […]

  • Weltneuheit bei Forschungsbetrieb Bioscientia in Ingelheim

    Weltneuheit bei Forschungsbetrieb Bioscientia in Ingelheim

    Das Land Rheinland-Pfalz präsentiert sich gerne als Biotechnologie und Pharmastandort: Unternehmen wie Biontech oder Boehringer Ingelheim haben hier ihren Sitz. Ein neues Gerät stellt ein Labor in Ingelheim jetzt an die Weltspitze: Mit der weltweit ersten vollautomatisierten Massenspektrometrie im Dauerbetrieb:   Zugegeben: Dieses Gerät sieht zwar unscheinbar aus, könnte aber Leben retten. Dieser sogenannte Massenspektrometer misst Proben in ihre kleinsten Bestandteile aus und liefert so wichtige Patientendaten.    Dr. Oliver Harzer, Geschäftsführer Bioscentia „Wenn Sie einen Patienten vor sich haben in einer Notfallsituation (…) und Sie wollen das richtige Medikament finden, die richtige Dosierung finden, dann brauchen Sie natürlich auch schnell ein Feedback. Weil da entscheiden ja wirklich Minuten und Stunden darüber – einer Therapieanpassung oder überhaupt einer Therapieeinleitung – ob Sie Leben retten können oder nicht.“ Der Vorteil: Jetzt kann die Massenspektrometrie rund um die Uhr betrieben werden. Das Gerät wertet die Proben vollautomatisiert, nahezu autonom aus. Ergebnisse sind jetzt zwölf bis 48 Stunden früher da. So können Medikamente individuell dosiert werden. Dr. Oliver Harzer, Geschäftsführer Bioscentia „Bei bestimmten Medikamenten ist es so, dass die Dosis oder dass der Bereich, in dem ein Medikament hilft – der Dosisbereich ist relativ schmal. Wenn Sie zu niedrig sind wirkt’s nicht, wenn Sie zu hoch sind, bringt nicht der Keim oder die Erkrankung den Menschen um, sondern das Medikament.“ Das Labor des Unternehmens Bioscentia – hier in Ingelheim – ist damit weltweit führend und gehört zu einem der größten Standorte in ganz Deutschland. Rund 25.000 Patienten werden hier mit Laborergebnissen versorgt. Über ein Drittel aller Proben kommen von Krankenhäusern, wie zum Beispiel der Uni Medizin Mainz. Für den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister – Clemens Hoch – eine willkommene Investition. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz „Rheinland-Pfalz ist Biotechnologieland und Pharmaland, das sind auch unsere Schwerpunkte in der politik rund um Alexander Schweitzer als Ministerpräsident und […]

  • Zu viele Kinder gehen nur unregelmäßig zum Zahnarzt

    Zu viele Kinder gehen nur unregelmäßig zum Zahnarzt

    Obwohl es in Rheinland-Pfalz und Hessen einen zahnärztlichen Kinderpass gibt, der Eltern unter anderem an die anstehenden Untersuchungs-Termine erinnern soll, gehen laut Zahnreport der Krankenkasse BARMER in Rheinland-Pfalz und Hessen Kinder viel zu selten zum Zahnarzt. Dabei ist besonders ein gesundes Milchzahngebiss auch wichtig für die Zahngesundheit im Erwachsenenalter. Dr. Sandra Goedecke begrüßt Familie Michel. Die speziell ausgebildete Kinderzahnärztin kennt Constantin und seine Mutter Nicole schon seit Jahren. Der 12-Jährige hört zur Ablenkung Musik, während die Medizinerin den Zustand seiner Zähne checkt. Nicole Michel ist immer dabei, wenn eine Vorsorgeuntersuchung in der Mainzer Kinderzahnpraxis ansteht. Nicole Michel, Mutter von Constantin „Wir gehen mit dem Constantin alle drei bis vier Monate zum Zahnarzt, also so drei bis viermal im Jahr. Ich finde es wichtig, dass die Kinder auch merken, dass die Vorsorge einfach wichtig ist, um sich gut zu fühlen, dass die Zähne gesund bleiben und dass das auch im Erwachsenenalter beibehalten wird.“ Constantin hat noch einige Milchzähne. Dass bei ihnen Karies kein Problem ist, weil sie sowieso ausfallen, sei ein gefährlicher Mythos, sagt die Kinderzahnärztin. „Unten bildet sich ein gelber Rand, das sind Bakterien, die sind über 48 Stunden alt, die hat deine Zahnbürste einfach nicht erwischt.“ Constantin wird genau erklärt und gezeigt, warum  seine Zahnbürste, die Bakterien nicht erwischt hat. Karies von Milchzähnen kann sich auf noch nicht durchgebrochene bleibende Zähne übertragen. Ohne Behandlung sieht das Gebiss dann so aus. Dr. Sandra Goedecke, Kinderzahnärztin „Es ist super wichtig, ab dem ersten Zahn zur Vorsorge zu gehen, besonders, wenn man als Mami das erste Kind zur Welt gebracht hat, um sich Informationen zu holen, wie man die Zähne gesund erhalten kann. Zähne sind einfach super wichtig, für die Entwicklung, für die Lautbildung, für die Sprache, damit auch gesunde Sachen gegessen werden können, damit wir gut harte Dinge kauen können.“ Die […]

  • 17:30 Adventskalender: Singen für krebskranke Kinder

    17:30 Adventskalender: Singen für krebskranke Kinder

    Jahr für Jahr kommen in der B-Ebene der Frankfurter Hauptwache bis zu 20 Schüler des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums zusammen, um gemeinsam zu musizieren und Spenden für einen guten Zweck zu sammeln – und das in diesem Jahr erstmals mit professioneller Unterstützung. Zum ersten Mal überhaupt und aus einer spontanen Idee heraus, haben sich unter die Schüler in diesem Jahr professionelle Chorsänger der Alten Oper gemischt. Um den Schulchor des Gagern-Gymnasiums stimmgewaltig zu unterstützen. Thomas Schobert, Opernsänger „Ich persönlich finde, das kann man gar nicht hoch genug einschätzen.  Jetzt gerade auch in der Zeit, wo immer an Geld gespart wird. Und natürlich wird dann oft zuerst an der Kultur, an der Musik, an Sport und solchen Dingen gespart. Und Musik ist einfach was internationales, was weltumspannendes, was ein verbindendes Element hat. Und was uns alle sehr gut zusammenbringt.“ 1985 fing alles an. Ein Lehrer des Gagern-Gymnasiums verstirbt an Krebs. Daraus entsteht die Idee der Schüler, künftig mit dem Musizieren Spenden für die Krebsstation der Uniklinik Frankfurt zu sammeln. Seitdem lädt der Schulchor jedes Jahr aufs Neue zum Verweilen und Mitsingen ein. So wie Margarete Suppinger, die von Anfang an – also seit sage und schreibe 40 Jahren!!! – immer wieder mit dabei ist. Margarete Suppinger „Ich bin dann jedes Jahr da und ich bin immer die ganze Adventszeit mindestens drei, vier mal, fünf mal, sechs mal dagewesen. Ich finde das halt einfach toll, dass Kinder heute noch musizieren. Und dass die sich dann auch in ihrer Freizeit da hinstellen. Das finde ich einfach toll.“ Eine halbe Millionen Euro an Spenden haben sie in den letzten 40 Jahren bereits gesammelt. Für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Frankfurt wird mit dem Geld zum Beispiel neues Spielzeug gekauft. Gerade in der Weihnachtszeit kranken Kindern ein Lächeln schenken – genau das der Antrieb für Schülerin Franziska Schwamm. Die […]