Gesundheit

  • Interview mit dem Virologen Prof. Bodo Plachter

    Interview mit dem Virologen Prof. Bodo Plachter

    Markus Appelmann spricht mit Prof. Bodo Plachter über die aktuelle Corona-Lage. Er ist kommissarischer Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Mainz. Markus Appelmann, Moderator: Da sind noch einige Fragen offen, die wir jetzt mit Professor Bodo Pachter besprechen möchten. Er ist kommissarischer Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Mainz. Guten Abend. Prof. Bodo Plachter, Virologe Universitätsmedizin Mainz: Schönen guten Abend! Appelmann: Omikron wird bald die vorherrschende Variante sein. Wie gefährlich ist nach den aktuellen Erkenntnissen? Plachter: Abschließend kann man das immer noch nicht ganz wirklich sagen. Es gibt halt Hinweise aus Südafrika und auch aus anderen Ländern, Vereinigtes Königreich zum Beispiel, die darauf hindeuten, dass die Hospitalisierungsrate niedriger ist, das heißt, Menschen, die sich mit Omikron infiziert haben müssen seltener ins Krankenhaus. Das macht zunächst einmal Hoffnung. Aber nochmal: Die Daten sind noch relativ schwach, das müssen wir weiter beobachten. Appelmann: Die Ministerpräsidenten der Länder kommen am Freitag wieder mit Bundeskanzler Scholz zusammen, dann wird auch über verkürzte Quarantäneregeln gesprochen. Ist das mit Blick auf den noch überschaubaren Kenntnisstand zur Omikron-Variante ein guter Zeitpunkt, um die Quarantäneregeln für Beschäftigte in kritischer Infrastruktur im Grunde zu lockern? Plachter: Ja, ich glaube, das Wichtige ist wirklich zu definieren: Was ist eine kritische Infrastruktur? Ich denke, Polizei, Feuerwehr, auch natürliche Stromversorgung etc., das steht ja außer Frage, dass das funktionieren muss. Und hier muss man sich eben genau überlegen, wann unter Umständen dann tatsächlich auch einzelne, in Einzelfällen auch Menschen früher aus der Quarantäne entlassen werden, um eben auch in den Bereichen zu arbeiten. Aber noch mal: wichtig ist natürlich zu definieren Was ist wirklich wichtig? Appelmann: Die Politik möchte kürzere Quarantäneregeln für Infizierte und Kontaktpersonen. Ist das aber auch aus ideologischer Sicht vertretbar, dass die Quarantäne auf sieben Tage verkürzt wird? Also ganz konkret: Wissen wir, dass Personen nach sieben […]

  • Im Interview: Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier

    Im Interview: Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier

    Ein  langes Pandemie-Jahr liegt hinter uns, ein spannendes Wahljahr ebenso. Wir blicken auf das Jahr 2021 zurück – gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Eva Dieterle, Moderatorin: Schön, dass wir hier sein können. Schön, dass Sie hier sind. Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident Hessen: Wir freuen uns, dass es jetzt mal auf diese Weise gelingt. Seien Sie herzlich willkommen. Eva Dieterle: Herr Bouffier. Das war ja parteiunabhängig oder insgesamt ein wahnsinnig anstrengendes Jahr 2021. Wie würden Sie denn Ihre persönliche Verfasstheit jetzt so kurz vor dem Jahresende beschreiben? Volker Bouffier: Naja, zuversichtlich, nachdenklich. Auch in gewisser Weise natürlich, wie jeder ein bisschen gestresst nach dem Motto: Wie lange geht denn das noch? Corona ist so ein Klassiker. Es sind jetzt über 20 Monate Dauer-Krisenmanagement. Aber trotzdem zuversichtlich, sortiert. Und was das politische Leben angeht, war das ja nicht so erfolgreich für uns als Union. Aber in der Summe ist mir wichtig, dass wir klar machen: Wir haben keinen Anlass zur Panik, schon zur Vorsicht. Wir haben auch keinen Anlass, die Ohren hängen zu lassen. Wir müssen uns anstrengen. Aber wir haben die Chance, dass wenn wir zusammenhalten, dass wir uns engagieren und das tun, was wir können – testen, impfen – auch diese Pandemie überwinden. Und ich weiß, das macht mit den Menschen nach zwei Jahren etwas. Und trotzdem: Mir ist wichtig, ein Signal der Zuversicht zu geben. Ich bin überhaupt kein Freund dieses Alarmismus, der jede Stunde sagt, es könnte dieses und jenes sein, das nützt ja niemand. Man muss sich ordentlich vorbereiten. Man muss das tun, was man tun kann. Man muss es ernst nehmen. Aber ich bin der Auffassung, es ist gut, wenn die Menschen sich darauf verlassen können, dass wir eine sehr engagierte, aber besonnene Gangart haben. Darum habe ich mich bemüht. Und es geht mir […]

  • Im Interview: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer

    Im Interview: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer

    Die Zeit zwischen den Jahren ist wie gemacht, um mit etwas Abstand auf das Jahr zurückzublicken. Ein zweites Jahr, das durch die Corona Krise geprägt wurde. Die Welt ist aus dem Takt geraten. Was macht Politik da? Sie fährt auf Sicht. Aber wohin? Sicherlich ist diese Zeit für Politiker keine einfache. Unter anderem darüber sprechen wir mit Malu Dreyer, der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin. Markus Appelmann: Wir haben so kurz vor dem Jahreswechsel die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz heute zu Gast. Malu Dreyer. Herzlich willkommen! Schön, dass Sie da sind. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz: Ich grüße Sie, Herr Appelmann. Markus Appelmann: Frau Dreyer, bevor wir zu den Themen kommen, gab es ein Jahr in Ihrem politischen Leben, dass Sie mehr gefordert hat als dieses Jahr 2021. Malu Dreyer: Nein, das war mit Sicherheit das herausfordernde Jahr, was ich in der Politik erlebt habe. Und ich habe schon sehr, sehr viel erlebt, muss man sagen. Aber natürlich die Pandemie, die uns ja alle wirklich im Atem hält, dann die schreckliche Naturkatastrophe. Dann war es auch ein Jahr, wo wir dann natürlich auch zweimal im Wahlkampf waren. Also es war ein extrem anstrengendes Jahr, aber es war auch ein schweres Jahr. Markus Appelmann: Stimmen Sie zu, dass die Herausforderungen – Sie haben sie gerade eben genannt – wie Pandemien und Naturkatastrophen nicht durch Koalitionsverträge erfasst werden können. Dass also hier politische Führung mit den Aufgaben wächst oder scheitert. Malu Dreyer: Ja, das gilt sehr, sehr grundsätzlich. Man kann ja auch weiter zurückblicken, als die vielen Flüchtlinge zu uns kamen. Es gibt immer wieder Herausforderungen, die kann man nicht in einem Koalitionsvertrag festlegen, sondern sie sind einfach nicht vorhersehbar. Und deshalb ist es so wichtig, dass man vertrauensvoll miteinander zusammenarbeitet, um eben auch aktuelle Krisen gut miteinander bewältigen zu können. Neben den vielen Zielen, die […]

  • Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick

    Schnelles Boostern +++ Warnung vor radikalen Protesten +++ Wasserwelt als Bühnenbild Schnelles Boostern: In Rheinland-Pfalz haben bereits 38,4 Prozent der Menschen ab 12 Jahren eine Auffrischungsimpfung zum Schutz vor Corona-Viren erhalten. Das hat heute das Robert-Koch-Institut mitgeteilt. Damit steht Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich auf Platz 5. Hessen belegt hingegen mit einer Booster-Quote von 33,6 Prozent nur Platz 11. In beiden Bundesländern haben aber schon mehr als die Hälfte der über 60jährigen eine Auffrischungsimpfung erhalten. Warnung vor radikalen Protesten: Der hessische Antisemitismus-Beauftragte Uwe Becker hat heute vor radikalen Protesten gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen gewarnt. Sie würden von Querdenker angeführt, die antisemitische Parolen verbreiteten, Gewalttaten begingen und unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft zerstören wollten. Wer an deren Veranstaltungen, Demonstrationen oder Märschen teilnehme, müsse wissen, dass er damit das Geschäft der Radikalen unterstütze. Wasserwelt als Bühnenbild: Die Geschäftsführung der Nibelungenfestspiele in Worms hat angekündigt, dass das Bühnenbild vor dem Dom im nächsten Jahr eine spektakuläre Wasserwelt zeigen wird. Sie gehe derzeit davon aus, dass die Premiere des Stücks „Hildensaga. Ein Königinnendrama“ am 15. Juli stattfinden könne. Dabei hoffe sie auf weniger Beschränkungen als in diesem Jahr, als wegen der Corona-Pandemie jeden Abend nur die Hälfte der 1400 Plätze besetzt werden durfte.

  • Im Interview: Wolf Matthias Mang, der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände

    Im Interview: Wolf Matthias Mang, der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände

    Die Zeit zwischen den Jahren ist immer eine Besondere. Eigentlich wie gemacht dafür, auf das Jahr zurückzublicken. Ein zweites Jahr, das durch Corona ganz anders verlaufen ist als gedacht. Stabilität in unsicheren Zeiten sucht die Wirtschaft. Und neben Corona muss sich die Wirtschaft noch auf eine ganz neue Bundesregierung einstellen. Energiepreise – die Ihnen Zuhause das Leben schwer machen – wir werfen einen Blick die aktuelle Lage. Die deutsche Wirtschaft steht vor einem gewaltigen Strukturwandel. In vielen Unternehmen verändert die Digitalisierung die Produktion. Gleichzeitig soll Deutschland bis 2045 klimaneutral werden. Doch bei dieser doppelten Transformation fallen Aufgaben und Arbeitsplätze weg. Es sind neue Qualifikationen gefragt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil beschrieb vor Kurzem auf Twitter in einem Satz, wie er dieses Problem angehen will: Zitat Hubertus Heil: „Wir machen Deutschland zur Weiterbildungsrepublik.“ Doch die Unternehmen müssen nicht nur Fachkräfte weiterbilden. Sie müssen derzeit auch mit steigenden Preisen zurechtkommen, die zum Teil politisch gewollt sind. Denn die Energie aus fossilen Energieträgern soll durch steigende Abgaben teurer werden. Eine zusätzliche Belastung ist die Corona-Pandemie, durch unter anderem internationale Lieferketten gerissen sind. Wie geht’s der deutschen Wirtschaft nach zwei Jahren Pandemie? Das fragen wir Wolf Matthias Mang. Der 64-jährige Familienvater ist Geschäftsführer einer Firma für High-Tech-Schutzabdeckungen im  Maschinenbau in Obertshausen – und seit 2014 auch Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmer-verbände. Der Verband vertritt die Interessen von 85 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden mit 100.000 Mitgliedsunternehmen und 1,5 Millionen Beschäftigten in Hessen. Im Juli überreichte Ministerpräsident Volker Bouffier Mang das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. ——– Markus Appelmann: Und jetzt ist er bei uns im Studio, herzlich willkommen, Herr Wolf Matthias Mang. Wolf Matthias Mang, Präsident VHU: Ja, vielen Dank. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Markus Appelmann: Wir haben gerade eben diese wichtige Frage gehört auf einer Skala von 1 bis 10, 1 ist schlecht, 10 ist […]

  • Der 17:30-Jahresrückblick: Das zweite Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Der 17:30-Jahresrückblick: Das zweite Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Wir werfen nun den regionalen Blick auf das fast abgelaufene Jahr zurück. Was war wichtig in Hessen und Rheinland-Pfalz. Im zweiten Halbjahr starten wir mit der Jahrhundert-Katastrophe in Rheinland-Pfalz: Die Flut im Ahrtal. JULI Es ist eine Katastrophe historischen Ausmaßes: In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli werden viele Orte im Westen Deutschlands überflutet – das rheinland-pfälzische Ahrtal wird besonders hart getroffen. Hier verlieren mindestens 133 Menschen ihr Leben, Hunderte werden verletzt, Tausende obdachlos. Das Wasser reißt Häuser, Straßen und Brücken mit sich, ganze Ortschaften werden von der Außenwelt abgeschnitten. Anwohner: „Alles kaputt – du hast kein Wohnzimmerschrank mehr drin. Nix, alles kaputt, weggeschwommen. Fenster rausgerissen.“ / „50 Jahre war ich in der Feuerwehr. Sowas hatten wir nicht gehabt – Hochwasser hatten wir schon öfter, aber nicht so brutal.“ Viele Menschen müssen in Notunterkünften untergebracht werden. Am Nürburgring wird eine Sammelstelle für Sachspenden eingerichtet. Freiwillige Helfer aus ganz Deutschland kommen ins Ahrtal. Doch der Wiederaufbau geht nur schleppend voran. Klaus Kniel (CDU), Ortsvorsteher Heppingen: „Aus meiner Sicht ist das die Katastrophe nach der Katastrophe, wie das eigentlich funktionieren sollte, aber nicht funktioniert hat. Und wir können uns nur auf uns selbst verlassen und nicht auf die großen Katastrophenschutz-Organisationen, weil die kommen hier unten nicht an.“ Vielerorts gibt es weder Strom noch sauberes Trinkwasser. Betroffene Bürger beklagen, sie seien zu spät vor der Flut gewarnt worden. Viele Wochen danach wird Landrat Jürgen Pföhler in den Ruhestand versetzt.   Eine Klage gegen die hessische Landesregierung findet bundesweite Beachtung: ein Sondervermögen von 12 Milliarden Euro, das sie zur Bewältigung der Corona-Pandemie aufgenommen hat, soll verfassungswidrig sein. Und tatsächlich: im Oktober entscheidet der hessische Staatsgerichtshof: das Corona-Sondervermögen steht nicht im Einklang mit der Verfassung.   UNESCO-Weltkulturerbe: diesen Titel tragen seit Juli drei weitere Sätten im Sendegebiet: die berühmte Mathildenhöhe in Darmstadt, die […]

  • Im Interview: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf

    Im Interview: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf

    Weihnachten liegt hinter uns. Für viele ist es das Fest der Liebe – für viele andere aber auch ein christliches Fest. Denn an Weihnachten feiern die Menschen die Geburt Christi. Auch für unseren heutigen Gast ist es eine ganz besondere Zeit im Jahr – in einem Jahr, das neben Corona für die Kirche noch viele andere Herausforderungen bereit gehalten hat. Darüber sprechen wir mit dem Mainzer Bischof Peter Kohlgraf. Der altehrwürdige Mainzer Dom: Vor mehr als 1000 Jahren fertiggestellt, hat er viele Epochen der katholischen Kirche erlebt. Im Mittelalter war er eines der wichtigsten Gotteshäuser. Aber gleichzeitig auch ein Ort politischer  Macht. Denn die Mainzer Bischöfe zählten als Reichskanzler zu den höchsten Würdenträgern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Doch die politische Macht der katholischen Kirche ist schon lange Geschichte. Heute ringt sie vielmehr darum, nicht auch noch ihren Einfluss in Glaubensfragen zu verspielen. Ein Abwenden von den Kirchen ist in vielen westlichen Gesellschaften zu beobachten, weltliche Strukturen gewinnen an Bedeutung. Der Missbrauchsskandal beschleunigt diese Tendenzen massiv – die Not der Kirche in unserer Zeit ist ohne Beispiel. In dieser schwierigen Phase wird vor vier Jahren Peter Kohlgraf zum Bischof von Mainz geweiht. Er folgt auf den langjährigen Kardinal Karl Lehmann. O-Ton Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz (am 28.08.2017): „Was man spürt ist, man wird klein. Das meine ich jetzt nicht in dem Sinne, dass man irgendwo sich künstlich klein macht, aber man fühlt sich im Grunde wirklich auch demütig vor dem, was da abgeht. Es geht letztlich um jemand anderen. Um Gott selbst und das finde ich, das ist schon eine große Aufgabe für einen Menschen, in seinen Diensten zu sein.“ Der Bischof hat einen klaren Blick auf seine katholische Kirche und ist sich sicher: Diese Kirche wie sie heute ist – diese Kirche  wird sterben. Um zu überleben. […]

  • Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Auch das Jahr 2021 stand schicksalhaft im Zeichen der Corona-Pandemie. Wir blicken auf das fast vergangene Jahr zurück – heute auf die ersten sechs Monate in Hessen und Rheinland-Pfalz. JANUAR: Es wird das Jahr der zweiten, dritten und vierten Welle. Im Januar gehen die ersten Impfzentren an den Start. Zwischen Lockdown und Lockerungen keimt die Hoffnung, dass viele Millionen Impfungen die Lage retten. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin RLP (am 07.01.2021): „Wir sind sehr froh darüber, dass die Menschen in Rheinland-Pfalz tatsächlich die Impfungen oder die Impfbereitschaft sehr positiv aufnehmen.“ Der Andrang ist groß. Die eigens dafür eingerichtete Hotline ist schnell überlastet. Besser funktioniert die Online-Anmeldung, zumindest für die Menschen, die sich damit auskennen. Im Januar gibt es in Hessen und Rheinland-Pfalz außerdem noch zu wenig Impfstoff. Das sorgt dafür, dass es bei der Impfgeschwindigkeit hakt. Da IST das Riesending – heißt es am 27. Januar 2021. Mit seinen 120 Metern Spannweite reicht das Mittelteil der Schiersteiner Brücke nahezu fast komplett von Ufer zu Ufer. Der finale Schritt der Odyssee Schiersteiner Brücke. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf 216 Millionen Euro. Das Oberlandesgericht in Frankfurt verurteilt Stephan E. Ende Januar zu einer lebenslangen Haftstrafe für den Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Lebenslang mit besonderer Schwere der Schuld. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Stephan E. den CDU-Politiker Walter Lübcke im Sommer 2019 auf seiner Terrasse in Wolfhagen-Istha mit einem Kopfschuss getötet hat. Das Motiv: Fremdenhass. FEBRUAR: Ein Rosenmontag in Rheinland-Pfalz ohne Umzüge? Eigentlich undenkbar. Doch Corona macht es nötig. Wo sonst Hunderttausende Narren auf die Straße gehen, ist im Februar 2021 nur sehr wenig los. Doch die Meenzer lassen sich ihr dreifach donnerndes Helau trotzdem nicht nehmen. „Helau! Helau! Helau!“ Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt nicht. Schuld daran ist eine Mutante. Zuerst wird sie in Großbritannien […]

  • Offenbach ist Corona-Hotspot

    Offenbach ist Corona-Hotspot

    Morgen kommt der Weihnachtsmann – und bald darauf womöglich die Omikron-Welle, so sagt es uns zumindest die Wissenschaft. Und genau das macht unser zweites Weihnachtsfest in der Pandemie auch so unentspannt. Der Blick in einige europäische Länder zeigt, dass mit der neuen Corona-Variante nicht zu spaßen ist. Während fast überall bei uns die Inzidenzen derzeit noch zurückgehen, ist man in Offenbach immer noch Hessens Corona-Hotspot. Verbunden mit schärferen Regeln. Wie das für die Menschen vor Ort ist, haben wir uns angeschaut. Gastronom Youssef El Machit versucht Weihnachtsstimmung zu schaffen, daneben wartet der Korb mit den Schnelltests auf Gäste im Restaurant Tafelspitz & Söhne in Offenbach. Hier gilt, wie in der gesamten Stadt, 2G PLUS für Restaurantbesuche. Denn Offenbach fällt momentan als einziger Ort unter Hessens Hotspot-Regelung. Die strengeren Regeln enden aber an der Stadtgrenze. Unsinnig findet der Gastwirt. Youssef El Machit, Inhaber Tafelspitz & Söhne Offenbach: „Wir haben das Problem, dass aktuell so ein kleines Örtchen mit 2Gplus belastet wird also vor allem wir die Gastronomen. Drumherum, sprich Frankfurt und Landkreis Offenbach ist weiterhin 2G. Und das ist eigentlich witzlos. Normal machen die Leute einfach einen kleinen Bogen, fahren zwei Minuten weiter mit dem Auto und müssen dann halt nicht mehr testen. Das belastet aktuell eigentlich nur uns.“ Wie auch die Gäste. Sie schreckt die Testpflicht ab, nachdem das Geschäft beispielsweise durch abgesagte Weihnachtsfeiern, zuvor schon schlecht lief. Ein Rückgang um bis zu 80% schätzt der Gastronom. Für ihn macht 2Gplus nur landesweit-Sinn, wie im benachbarten Rheinland-Pfalz. Mit den regional unterschiedlichen Regeln scheinen sich die Menschen aber abgefunden zu haben. Monika Uhr: „Ich finde es okay, wenn‘s überall ein bisschen strenger ist aber wenn’s halt unterschiedlich gehandhabt wird, ist es eben so. // Weil wir haben halt wirklich hier heftige Zahlen gehabt. Und wenn’s in Frankfurt ein bisschen weniger ist, […]

  • Im Interview: Der Kapuzinermönch Bruder Paulus

    Im Interview: Der Kapuzinermönch Bruder Paulus

    Kurz vor Weihnachten sprechen wir traditionell mit dem bekanntesten Fernseh-Mönch Deutschlands: Bruder Paulus aus Frankfurt. Seit Jahrzehnten setzt sich der Großstadt-Seelsorger für Menschen am Rande unserer Gesellschaft ein. Wenn alle möglichst zu Hause bleiben sollen, man selbst aber kein zu Hause hat: Obdachlose gehören zweifellos zu denjenigen, die die Corona-Krise besonders hart getroffen hat. Überfüllte Notunterkünfte, geringe Spendenbereitschaft, kaum noch Pfandflaschen: Umso wichtiger also, dass Menschen in Not in diesen schweren Zeiten Unterstützung finden. So oft wie möglich geht Bruder Paulus raus auf die Straße, hin zu den Menschen: Etwa auf die Zeil, wo er mit Obdachlosen ins Gespräch kommt und sie in den Franziskustreff einlädt. Hier im Liebfrauenkloster bekommt jeder für gerade einmal 50 Cent ein reichhaltiges Frühstück. Ein wichtiger Anlaufpunkt für alle, die wenig oder gar nichts haben. Wegen Corona ist der Aufenthalt im Frühstücksraum zurzeit auf 15 Minuten begrenzt. Für seelischen Beistand bleibt da nur wenig Zeit – mehr als ein kurzes Gespräch ist momentan nicht drin. Was bleibt, ist die Arbeit auf der Straße – oder auch unter der Brücke. Und natürlich der Gottesdienst für alle Gläubigen in der Liebfrauenkirche. Doch auch hier geht es zurzeit nicht ohne Einschränkungen: Um die Sicherheitsabstände zu wahren, dürfen höchstens 80 Besucher an der heiligen Messe teilnehmen. Mit Voranmeldung und unter Beachtung der 3G-Regel.   Markus Appelmann, Moderator: Und jetzt ist er uns zugeschaltet – Bruder Paulus, der Kapuzinermönch und Vorstand der Franziskustreff Stiftung in Frankfurt. Leider heute nicht – wie es eigentlich Tradition ist – im Studio. Dennoch guten Abend. Bruder Paulus: Guten Abend. Markus Appelmann: Jetzt, wo eigentlich mehr Menschen Unterstützung bräuchten, dürfen nicht mehr so viele Menschen in den Franziskustreff – wir haben es eben gehört. Wie schwierig ist es, die Menschen zu erreichen, die ihre Hilfe benötigen? Bruder Paulus: Das ist zum einen natürlich nicht so […]

  • Strengere Corona-Regeln in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Strengere Corona-Regeln in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Zum Weihnachtsfest hätte es eigentlich ganz schön werden können. Die Infektionszahlen gehen runter und die Booster-Impfungen steigen stetig – wäre da nicht Omikron. Durch die rasante Ausbreitung der neuen Corona-Variante warnt der Expertenrat der Bundesregierung vor extremer Belastung des Gesundheitswesens und der kritischen Infrastruktur. Daher haben Bund und Länder nun Gegenmaßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung der Variante einzudämmen. In der Mainzer Innenstadt ist es nicht zu übersehen – bald ist Weihnachten. Doch an dem eigentlich besinnlichen Fest steht neben dem Christkind auch die neue Corona-Virusvariante Omikron vor der Tür und breitet sich rasant aus. Momentan verdoppelt sich die Zahl der Omikron-Fälle alle zwei bis drei Tage. Volker Bouffier, CDU, Ministerpräsident Hessen „Wir wissen, dass dieses neue Virus wohl sehr, sehr ansteckend ist, es gibt aber noch keine wirklichen belastbaren Aussagen über die Frage, wie verläuft denn eine solche Infektion, wie schwer erkranken die Menschen, was ist die Folge. Und das will ich so zusammenfassen: Wir haben keinen Anlass zur Panik, aber wir haben allen Anlass zu größter Vorsicht und Vorsorge.“ Daher dürfen sich in Hessen und Rheinland-Pfalz ab dem 28. Dezember nur noch höchstens zehn Geimpfte und Genesene in Innenräumen treffen. Kinder bis 14 zählen nicht mit. Wer nicht geimpft oder genesen ist, darf sich höchstens mit zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. In Hessen ist das eine dringende Empfehlung, in Rheinland-Pfalz Teil der neuen Verordnung. Obwohl Infektionen gerade innerhalb der Familie stattfinden, gelten die Regeln erst nach Weihnachten. Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Wir haben die Erfahrung gemacht in Rheinland-Pfalz, dass die einschränkenden Maßnahmen und die Appelle sehr gut angenommen werden von den Menschen. Weihnachten ist ein großes privates Fest und unsere Beobachtung ist, dass in Rheinland-Pfalz die Menschen da sehr verantwortlich mit umgehen. Und deshalb haben wir gesagt, wir appellieren an Weihnachten wirklich auch darauf zu achten die […]

  • Einsatz in Tansania – im Interview: Dr. André Borsche

    Einsatz in Tansania – im Interview: Dr. André Borsche

    Anderen Menschen helfen – das ist Beruf und Berufung für Dr. André Borsche. Er ist der Chefarzt der Plastischen Chirurgie am Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach und außerdem der Vorsitzende von Interplast Germany – einem gemeinnützigen Verein, der kostenlos schwerverletzte Patienten in Entwicklungsländern operiert. Gerade war Dr. Borsche wieder im Ausland unterwegs, diesmal in Tansania. Gleich spreche ich mit ihm hier im Studio über seinen Einsatz – vorher zeigen wir Ihnen ein paar Eindrücke aus Afrika. Najema ist 11 Jahre alt. Vor einem Jahr war ihr Hemd am offenen Feuer in Brand geraten – ihre rechte Achselhöhle war danach komplett verkohlt. Vor Ort wurde sie nicht umfänglich behandelt. Die Folge: Eine riesige Narbe, die ihren Arm an den Brustkorb fesselte. Dr. André Borsche und seine Kollegen konnten die Vernarbung lösen. Zur Heilung musste Najema noch länger einen Gips tragen. Doch trotz Gips – wie glücklich sie ist, das sieht man ihr deutlich an. Insgesamt konnten die Ärzte in ihren zwei Wochen in Tansania 72 Menschen operieren – viele von ihnen mehrfach. Darunter Kinder wie Najema mit schweren Verbrennungen, aber auch Kinder und Erwachsene mit Gaumenspalten, Handfehlbildungen und Tumoren am ganzen Körper. 67 Mal ist Dr. Borsche schon für Interplast Germany auf Reisen gegangen. Seine Urlaube nutzt der Chirurg aus Bad Kreuznach, um in Ländern wie Indien, dem Libanon und in Bolivien kleine und große Patienten zu operieren. Im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach ist Dr. Borsche Chefarzt der Chirurgie. Auch hier empfängt er immer wieder Patienten aus aller Welt. Wie Aßchab aus Tschetschenien. Kurz nach seiner Geburt bildet sich ein fußballgroßer Tumor in seinem Gesicht. Viermal wird Aßchab von Dr. Borsche operiert. Aßchab „Doktor Borsche ist nicht einfach mein Arzt, er ist in erster Linie mein Freund, mein bester Freund.“ Ayna, Aßchabs Mutter „Ich werde Doktor Borsche dafür bis ans Ende […]

  • Ministerpräsidentenkonferenz: Kommen strengere Kontaktbeschränkungen?

    Ministerpräsidentenkonferenz: Kommen strengere Kontaktbeschränkungen?

    Täglich gibt es bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie neue Entscheidungen – so ist es auch heute. Weil die Wirkung der Impfstoffe mit der Zeit nachlässt, hat die EU-Kommission heute entschieden, dass die EU-Impfzertifikate künftig neun Monate nach der Grundimmunisierung ungültig werden. Nur bei einer Auffrischungsimpfung sollen sie länger gelten. Einen solchen Booster empfiehlt das Robert Koch-Institut jetzt schon drei Monate nach der zweiten Impfung. Weil sich die Omikron-Variante des Coronavirus derzeit rasend schnell ausbreitet, hat das RKI heute auch empfohlen, sofort mit maximalen Kontaktbeschränkungen zu beginnen. So sollten alle Restaurants sofort geschlossen und die Weihnachtsferien in Schulen und Kitas verlängert werden. Soweit werden die Ministerpräsidenten der Länder und der Bundeskanzler, die derzeit über die Corona-Krise beraten, aber voraussichtlich nicht gehen. Nach einer Beschlussvorlage wollen sie die Kontaktbeschränkungen erst ab dem 28. Dezember verschärfen. Dann sollen sich Haushalte mit einer ungeimpften Person nur noch mit maximal zwei Personen eines anderen Haushalts treffen dürfen. An privaten Treffen von Geimpften und Genesenen sollen höchstens noch zehn Personen teilnehmen dürfen. Die Menschen, die wir heute in Frankfurt befragt haben, haben dafür Verständnis. Andreas Brunk, Unternehmensberater „Halte ich für notwendig und diese immer neuen Varianten stellen ja eine große Herausforderung dar.“ Natascha, Assistentin Geschäftsführung „Ich finde das in Ordnung. In Anbetracht dessen, dass ich auch andere anstecken kann und trotz Impfung nicht geschützt bin und andere nicht schützen kann – warum nicht?“ Hans Pritzl, Architekt „Ich bin absolut dafür, auch für Lockdowns. Für alle Möglichkeiten, um eigentlich die Omikron, die ja jetzt noch kommt, als fünfte Welle angepriesen ist, um das zu verhindern.“ Edith Weber, Rentnerin „Ja, schön finde ich das nicht, aber es muss gemacht werden.“ Anke Göbel, Sachbearbeiterin „So lange weiter geht das ja nicht mehr, also irgendwann müssen wir ja das Leben wieder in den Griff kriegen. Von daher, wenn‘s danach dann […]

  • Im Interview: Prof. Bodo Plachter

    Im Interview: Prof. Bodo Plachter

    Wie wichtig sind für Prof. Bodo Plachter Kontaktbeschränkungen? Wie schätzt er die Omikron-Variante ein? Wie wirksam ist der neue Impfstoff Novavax? Antworten darauf gibt der Virologe in unserem Talk mit Eva Dieterle. Eva Dieterle, Moderatorin: Und jetzt wollen wir das Ganze wissenschaftlich einordnen und das tun wir mit Professor Bodo Plachter. Er ist Virologe an der Universitätsmedizin in Mainz. Guten Tag! Prof. Bodo Plachter, Virologe Universitätsmedizin Mainz: Schönen guten Tag. Dieterle: Herr Professor Plachter, die Ministerpräsidenten beraten heute gemeinsam mit dem Bundeskanzler über das weitere Vorgehen. Es soll weitere Kontaktbeschränkungen geben. Wie wichtig ist das aus Ihrer Sicht? Plachter: Ich glaube, es ist sehr wichtig, sich im Augenblick etwas zurückzuhalten mit Kontakten. Wir sehen, dass die Omikron-Variante von SARS-Coronavirus-2 sich weltweit relativ schnell ausbreitet in einer sehr hohen Geschwindigkeit. Und das sollte man im Augenblick tatsächlich versuchen, etwas zu vermindern, einzubremsen. Denn wir sind im Augenblick dabei, natürlich mit der Impfkampagne, auch mit der Booster-Kampagne, möglichst viele Menschen zu schützen. Das heißt, es ist im Augenblick durchaus sinnvoll natürlich diese Ausbreitung zu vermindern, zu verlangsamen, um es auf den Punkt zu bringen, und außerdem muss man natürlich schauen, dass man jetzt im Augenblick die Krankenhäuser nicht überlastet, die jetzt schon an der Grenze sind. Das heißt, hier ist durchaus geboten, eben über Kontaktbeschränkungen, auch die Ausbreitung von Omikron etwas zu reduzieren. Dieterle: Sie haben es gerade schon mal kurz erwähnt, die neue Corunavirus-Variante Omikron breitet sich aus und ist in Amerika binnen zwei Wochen zur vorherrschenden Variante geworden. Wird das auch bei uns so kommen? Plachter: Das ist leider zu erwarten früher oder später, natürlich in der Hoffnung etwas später, eben über entsprechende Kontaktbeschränkungen auch das etwas hinauszögern. Aber aufgrund der hohen Infektiosität dieser Variante muss man leider damit rechnen, dass sie auch bei uns über kurz oder lang eben […]

  • Neuordnung der Corona-Hilfen in Hessen

    Neuordnung der Corona-Hilfen in Hessen

    Knapp zwei Monate ist es her, da urteilten Hessens oberste Richter: Das Finanzierungsmodell, mit dem die Landesregierung die Folgen der Coronakrise abfedern wollte, ist verfassungswidrig. Für die schwarz-grüne Koalition war das eine herbe Niederlage. Heute Nachmittag folgte dann sozusagen der zweite Anlauf, die Landesregierung präsentierte ihren überarbeiteten Haushalt. Es war ein Urteil mit Sprengkraft: Der Hessische Staatsgerichtshof forderte die Landesregierung auf, das Corona-Sondervermögen neu zu regeln. Außerdem habe Schwarz-Grün gegen die Schuldenbremse verstoßen, so die Richter. Finanzminister Michael Boddenberg stellte heute den neuen Entwurf vor. Wichtigste Änderung: Künftig sind die Corona-Hilfen im Landeshaushalt verankert und sie steigen immens, von rund 900 Millionen auf 2,3 Milliarden Euro. Michael Boddenberg, CDU, Finanzminister Hessen „In diesen 1,4 Milliarden mehr sind enthalten: erhebliche Aufwendungen für den Bereich Tests – alleine dort 400 Millionen Euro. Wir haben erhebliche weitere Kraftanstrengungen erforderlich im Bereich des Impfens. Da sind schon Mittel vorgesehen, aber wir reden jetzt im Haushalt ´22 über 175 Millionen.“ Der neue Haushalt bedeutet zugleich neue Schulden statt Schuldenbremse. Finanziert werden soll das durch Rücklagen, eine spätere Tilgung der Schulden und Kredite. 500 Millionen Euro sind als Corona-Rücklage eingeplant. Diese sei notwendig, so der Minister, weil die zu erwartende Omikron-Welle Finanzprognosen und somit eine zuverlässige Haushaltsplanung erschweren würde. Michael Boddenberg, CDU, Finanzminister Hessen „Da sind wir in der Vergangenheit immer wieder eines Besseren oder Anderen belehrt werden. Weil diese Zeit halt so schwer kalkulierbar ist, halte ich mich da zurück, aber ich will nur sagen: Es gibt schon auch unter dem, was wir jetzt machen, eine Reihe von Fragezeichen, weil wir schlichtweg von heute auf morgen mit neuen Sachverhalten und Umständen einfach kalkulieren und planen müssen.“ Gut möglich also, dass es bis zum geplanten Beschluss über den Landeshaushalt Anfang Februar noch einige Änderungen geben wird. Doch egal wie es kommt, mit einer Sache rechnet der […]