Gesundheit

  • Immer mehr Hautkrebserkrankungen

    Immer mehr Hautkrebserkrankungen

    Auch wenn das Wetter gerade eher trüb ist, haben wir diesen Sommer schon Rekordtemperaturen und viele, viele Sonnenstunden erlebt. Umso wichtiger ist es an solchen Tagen, an Sonnenschutz zu denken. Denn Sonnenstrahlen schädigen die Haut. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen: In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Hautkrebsbehandlungen in deutschen Krankenhäusern fast verdoppelt. Die Zahl der Menschen, die an Hautkrebs gestorben sind, ist um 60 Prozent gestiegen. Wir haben jetzt die Geschichte eines Mannes für Sie, der seit zwei Jahren schwer erkrankt ist. Johann Götz liebt es, in der Natur zu sein. Im heimischen Garten hegt und pflegt er Blumen und Obstbäume. Nach einem langen Tag im Grünen fällt ihm eines Tages ein roter Fleck an der Wade auf. Ein Insektenstich, denkt er. Johann Götz, leidet an Hautkrebs: „Hat man ja öfters, wenn man im Garten schafft oder im Freien. Und dann hat die Hausärztin gesagt, wir machen erst einmal eine Creme drauf. Das hat dann gedauert eine Zeit lang. Dann war ich das zweite Mal dort, das hat auch nichts gebracht und dann hat sie mich überwiesen zum Hautarzt.“ Der schickt Johann Götz ins Klinikum Ludwigshafen. Hier wird der 79-Jährige gründlich untersucht. Die Diagnose: weißer Hautkrebs an der Wade und weiteren Stellen und schwarzer Hautkrebs am Ohr. Johann Götz, leidet an Hautkrebs: „Die Diagnose dann 2023, im August 2023, dass es schlimm ist, das war dann für zwei Monate…kein Schlaf. Also schlechter Schlaf. Das war nicht so einfach. Die erste Frage war, wie lange noch. Ein Monat, zwei Monate, drei Monate.“ Hautkrebs kann ganz unterschiedlich aussehen. Er zeigt sich zum Beispiel als glänzender Knoten, als rötliche Unebenheit oder als nicht heilende Wunde. Weißer Hautkrebs kann oft vollständig operativ entfernt werden. Schwarzer Hautkrebs ist deutlich seltener, aber gefährlicher, erklärt Hautärztin Evelyn Dabrowski. Dr. Evelyn Dabrowski, Oberärztin Hautklinik: „Da […]

  • Kaum bekannt: Aronia Ernte in der Pfalz

    Kaum bekannt: Aronia Ernte in der Pfalz

    Sie ist kaum größer als eine Erbse und fast schwarz. Die Aronia gehört zu den sogenannten Wunderbeeren. In den osteuropäischen Ländern gilt die Strauchfrucht als Heilpflanze, in Deutschland ist sie allerdings noch kaum bekannt. Und das obwohl die Beere hier wunderbar gedeiht. Zum Beispiel bei Obstbauer Gerd Pfaffmann in Impflingen bei Landau in der Pfalz.   Dunkel, fruchtig, klein und rund – mit einem Happs ist sie im Mund. Die Aronia-Beere. Allerdings: Gerd Pfaffmann, Obstbauer in Impflingen: „Mir isses ein kleines bisschen zu bitter, die Frucht an sich. Mhmmm…ja. Etwas grasig, etwas grün. Es ist als Frucht nicht der Brüller.“ Macht aber nichts, denn Obstbauer Gerd Pfaffmann macht aus der kleinen Beere Saft. Die Aronia – auch Apfelbeere genannt – ist nämlich sehr gesund. Gerd Pfaffmann, Obstbauer in Impflingen: „Es ist gut für die Verdauung, es ist gut für das allgemeine Wohlbefinden, es hat eigentlich nur positive Eigenschaften. Es ist die Frucht mit den meisten Vitaminen, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren. Also ein richtiges Superfood.“ Vor 6 Jahren pflanzt Pfaffmann die exotische Frucht aus Nordamerika zum ersten Mal an. Jetzt ist er im dritten Erntejahr. Mit dem Vollernter, den der Winzer eigentlich für seine Traubenlese benutzt, wird die erbsengroße Frucht vom Strauch gezupft. Das spart das mühsame Pflücken per Hand und viele Erntehelfer. Gerd Pfaffmann, Winzer und Obstbauer: „Das klappt hervorragend, wie sie ja gesehen haben. Wir kippen das in einen Traubenanhänger, mit dem wir normalerweise Trauben fahren. Nachher gehen wir nach Hause in den Betrieb und pumpen die auf ne Weinpresse und pressen damit die Früchte aus. Das heißt, wir haben dieselbe Technik, wir müssen sie nur einmal im Jahr mehr putzen.“ Geerntet wird nämlich nur an genau einem Tag im Jahr, dann wenn die Früchte auf den Punkt gereift sind. Jetzt sind sie besonders saftig und enthalten den meisten […]

  • Gesundes Essen aus dem Kochbus

    Gesundes Essen aus dem Kochbus

    Gesunde Ernährung ist vor allem im Kindesalter wichtig. Doch immer öfter haben Eltern keine Zeit ihren Jüngsten ein frisches Mittag – oder Abendessen zu kochen. Deshalb hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium den Kochbus ins Leben gerufen. Der fährt im ganzen Land herum und bietet Kochworkshops für Kinder an. Im Kindergarten Sankt Bartholomäus in Erbes Büdesheim dürfen heute die Kinder an die Schneidebretter. Auf dem Speiseplan stehen Kohlrabischnitzel und selbstgemachte Pommes. Als Nachtisch gibt es Griesbrei. Die Zubereitung übernehmen die Kinder unter der Aufsicht der Kochbus-Köche fast vollständig. Raphael (6 Jahre): „Wir müssen das hier drücken damit das rausgeht und dann machen wir das in eine Schüssel und dann kommt es später in den Ofen.“  Maxi (6 Jahre): „Es macht Spaß zum ersten Mal in der Kita zu kochen.“  Milan (6 Jahre): „Ich weiß gar nicht mehr was ich mache, weil ich so viel helfe.“  Es wird also fleißig geschnibbelt, gepresst und gerührt. Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie beim Kochen mit anpacken. Oft sind sie verunsichert. Die Köche vom Kochbus versuchen deshalb immer auf die Stärken der Kinder einzugehen. Koray Karabiyik (Kochbus Rheinland-Pfalz)  „Ich frage sie auch ob sie zu Hause kochen, wer zu Hause hilft, ermuntere sie und ermutige sie auch zu Hause mit zu kochen. Darum geht es nämlich: Weniger hochverarbeitete Lebensmittel zu sich zu nehmen – was auch gut für unsere Gesundheit ist und mehr frisch kochen und auch ein erstes Verständnis zu bekommen, dass frisch kochen einfach auch besser für Umwelt und Klima ist.“  Der Kochbus ist eine Initiative der Landeskampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“. Von Kindergärten bis hin zu Oberstufenklassen: Überall versucht das Team auf gesunde und nachhaltige Ernährung hinzuweisen. In Erbes Büdesheim macht der Bus schon zum zweiten Mal halt. Die Leiterin des Kindergartens ist überzeugt, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommen […]

  • Westpfalz-Klinikum in der Krise

    Westpfalz-Klinikum in der Krise

    Immer mehr Krankenhäuser geraten in die Krise, brauchen finanzielle Unterstützung oder müssen gar schließen. In den zurückliegenden fünf Jahren mussten haben fast 90 Kliniken in Deutschland Insolvenz angemeldet. Wir blicken auf das Westpfalz-Klinikum, das zuletzt ebenfalls für Schlagzeilen sorgte. Das Westpfalz-Klinikum: Es hat in der Pfalz vier Standorte mit insgesamt 4.000 Mitarbeitern, rund 700 davon hier in Kusel. Vor zwei Jahren geraten die Kliniken in die finanzielle Krise. Neben der Stadt Kaiserslautern muss damals auch der Landkreis Kusel einspringen. Otto Rubly (CDU), Landrat Kreis Kusel „Die Menschen hätten sich natürlich hier vielleicht in einer Grundversorgung wiedergesehen, Notfallaufnahme, aber dann mit Sicherheit in andere Kliniken gemusst. Weiter entfernt. Es wäre natürlich für den gesamten Standort Kusel die medizinische Versorgung problematisch geworden, das muss man klipp und klar sehen.“ Über 60 Millionen Euro erhält die Trägergesellschaft, seitdem befinden sich die Kliniken auf Sanierungskurs. Betriebsbedingt gekündigt wurde niemand, 100 offene Stellen wurden allerdings nicht neu besetzt. In den vergangenen beiden Jahren stieg der Umsatz, bis 2027 sollen die Westpfalz-Kliniken wieder auf eigenen Füßen stehen. Thorsten Hemmer, Geschäftsführer Westpfalz-Klinikum GmbH „Wir sind noch lange nicht am Ziel und müssen den Weg, den wir eingeschlagen haben, fortsetzen. Wir haben gespürt, wir haben den richtigen Weg eingeschlagen, die ersten Maßnahmen wirken. Das sehen wir auch in unseren Zahlen.“ Mit der Frühreha und der Gefäßchirurgie konnten sogar neue Schwerpunktabteilungen ausgebaut werden. Das Ergebnis sieht sich heute der rheinland-pfälzische CDU-Chef Gordon Schnieder im Rahmen seiner Sommerreise an. Aus seiner Sicht müsste die Landesregierung mehr tun. Dass die Ampelkoalition im aktuellen Haushalt 10 Millionen Euro weniger für Krankenhausinvestitionen bereitstellt, sorgt bei ihm für Kritik. Gordon Schnieder (CDU), Fraktionsvorsitzender Landtag RLP „Wir haben enormen Investitionsbedarf. Wir haben Kliniken, die jetzt in die Jahrzehnte gekommen sind. Die jetzt auch teilweise in eine wirkliche Generalsanierung müssen. Da muss Geld in die Hand genommen werden.“ Die Klinik in Kusel ist […]

  • Eine "Stille Stunde" zum geruhsamen Einkaufen

    Eine „Stille Stunde“ zum geruhsamen Einkaufen

    Als erste Stadt Deutschlands führt Wiesbaden flächendeckend die sogenannte Stille Stunde ein. Das heißt, dass Geschäfte eine Zeit lang ihre Musik ausmachen und das Licht dimmen. So werden unsere Reize beim Einkaufen nicht so stark beansprucht – ein wichtiger Unterschied für Menschen, die beispielsweise an Autismus oder Long-Covid erkrankt sind. Nur so ist es erträglich, sagt Daniela Hill. Ruhiger, dunkler. Die Wiesbadnerin ist Autistin. Ein gewöhnlicher Einkauf ist für sie fast nicht möglich: zu viele Reize an jeder Ecke. Daniela Hill, Autistin: „Es gibt einfach schlechtere Tage, da würde ich dann einen Einkauf nicht einplanen oder ich sage ihn auch ab, selbst wenn ich ihn vorher vorgesehen hatte. Weil man eben eine gewisse Menge an Kraft übrig haben muss, um das dann besser bewältigen zu können. Ja, es erfordert Planung.“ Eine Planung, die gesunde Menschen in dieser Form nicht kennen. Jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr wird es seit Kurzem in der Wiesbadener Innenstadt stiller. Rund 20 Geschäfte machen mit. Auch die anderen Kunden sehen die Vorteile. Thomas Kreuz: „Dass die Musik aus ist, empfinde ich als sehr angenehm, weil meistens die falsche Musik läuft. Also man kann ja nicht jeden Geschmack treffen und mein Geschmack ist sicherlich ein anderer.“  Nooshin: „Ich finde das sehr angenehm. Man hat sehr gut Laune, hier zu laufen, zu gucken und etwas auszuwählen.“  Die Stille Stunde richtet sich unter anderem an neurodivergente Menschen – also an Menschen, deren Gehirnfunktionen von der Norm abweichen. Das kann sich in Form von Autismus oder ADHS äußern und umfasst etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung. Menschen mit Long-Covid oder Migräne profitieren genauso von dem Projekt. Andrea Hausy von der Stadt Wiesbaden verfolgt aber noch ein ganz anderes Ziel. Andrea Hausy, Inklusionsbeauftragte Stadt Wiesbaden: „Ich glaube, die Stille Stunde ist das Eine. Aber die Menschen zu sensibilisieren für […]

  • Pflege im Heim wird immer teurer

    Pflege im Heim wird immer teurer

    Aktuell wird die Unterbringung in einem Pflegeheim immer mehr zur finanziellen Belastung. Die Kosten steigen und steigen! In Rheinland-Pfalz etwa zahlen Senioren derzeit rund 130 Euro mehr im Monat, als noch vor einem Jahr. Was kann jeder einzelne tun, um das im Alter stemmen zu können? Darüber sprechen wir gleich mit der Verbraucherzentrale – zunächst sind wir aber in einer Pflegeeinrichtung in Hessen. Heimbewohnerin Gida Böhmer-Deventer bei der täglichen Morgengymnastik. Seit fünf Jahren lebt die heute 95-Jährige im Elisabethhaus in Bad Nauheim, ganz nah an der Natur. Auf 220 Bewohner kommen hier fast 300 Mitarbeiter. Für diese Betreuung muss die Seniorin 2.600 Euro im Monat bezahlen, doch die frühere Deutschlehrerin hat gut vorgesorgt. Gida Böhmer-Deventer, Heimbewohnerin „Für mich ist es kein Problem, ich habe eine gute Pension. Und meine Kinder verwalten das und machen all den Verwaltungskram.“ Damit kann sich Gida Böhmer-Deventer glücklich schätzen. Denn für viele Senioren ist ein Pflegeheim mit ihrer Rente und Pflegeversicherung auf Dauer kaum tragbar, sie müssen privat dazuzahlen. In Hessen liegen die Kosten für ein Pflegeheim im Schnitt bei rund 3.000 Euro im Monat, in Rheinland-Pfalz bei 3.051 Euro. Die Sorge in den Pflegeheimen wächst. Stefan Fuchs, Einrichtungsleiter Elisabethhaus „Ich glaube, die wenigsten Menschen haben 3.000 Euro und mehr an Rente. Da muss die Politik gegensteuern.“ Besuch der hessischen Gesundheitsministerin Diana Stolz in Bad Nauheim, für einen Vormittag schlüpft sie in die Rolle der Altenpflegerin. Auch sie erreicht die Forderung, dass sich die Länder an den Kosten für Pflegeheime stärker beteiligen sollen. Sie sollten insbesondere die Investitionskosten für Umbauten und Modernisierung der Heime übernehmen, sowie die Ausbildungskosten für Pflegekräfte, die müssen bisher die  Heimbewohner tragen. Das Land Rheinland-Pfalz hat diese Forderung bereits abgelehnt, in Hessen klingt es etwas vage. Diana Stolz (CDU), Gesundheitsministerin Hessen „Wir brauchen ganz grundlegende Pflegereformen. Es geht gar nicht darum, […]

  • Pilgern von Speyer nach Rom

    Pilgern von Speyer nach Rom

    2025 hat der verstorbene Papst Franziskus als ‚Heiliges Jahr‘ ausgerufen. Ein Jubel-Jahr der katholischen Kirche also, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ steht. Pilgern heißt auch „Beten mit den Füßen“ – unter diesem Motto ist heute Morgen eine Pilger-Gruppe aus Speyer gestartet. Die Reise geht bis nach Rom – ein Staffel-Pilgern in mehreren Etappen. Die Pilgerreise, zur der das Bistum Speyer aufgerufen hat, startet heute Morgen um 7.00 Uhr in der Afrakapelle des Doms. Es wird gemeinsam gebetet und gesungen. Es ist üblich, dass die Pilger einen Segen empfangen, bevor es richtig los geht. Er soll ihnen Schutz, Glück und Erfolg für die Reise spenden. Nicht alle, die heute Morgen in der Kapelle sind, werden die erste Etappe mitlaufen, einige pilgern auf einem späteren Stück der Strecke. Irina Kreusch, Initiatorin des Staffelpilgerns „Wir sind jetzt insgesamt 42 oder 43 Personen. Die gehen in Etappen und heute gehen wir mit 8 Personen los. Die gehen jetzt bis Straßburg und dann wird das Kreuz von den Pilgern bis nach Rom getragen.“ Das Kreuz ist sozusagen der Staffelstab. Eine Etappe ist durchschnittlich 150 Kilometer lang. Der Weg geht durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz, dann über die Alpen durch Norditalien bis nach Rom. Insgesamt ist die Pilgerstrecke rund 1.800 Kilometer lang. Nach dem Segen geht es heute aber erstmal nur ein paar hundert Meter zum gemeinsamen Frühstück, als Stärkung für die anstehende Reise. Patrick Halte „Ich habe den Pilgeraufruf Anfang des Jahres gelesen. Ich fand das eine tolle Idee, dass man von Speyer nach Rom pilgern kann. Ich bin schon ein paarmal gepilgert, ich war auch auf dem Jakobsweg in Spanien.“ Susanna Altenburg „Ich pilgere eine Woche mit. Und warum ich mitgehe? Ich möchte einfach so eine Begegnung mit Gott erleben, diese Woche.“ Klaus Eichellaub „Ich bin infiziert vom Pilgern. Habe alle […]

  • Alkoholprävention in der Unfallklinik

    Alkoholprävention in der Unfallklinik

    Ein bisschen zu übermütig um die Kurve fahren, für die kurze Strecke nach Hause auch nach ein paar Bier das Auto nehmen. Wie schnell ein Unfall passieren kann, darauf macht eine Kampagne der Unfallkliniken aufmerksam. Schulklassen besuchen die Kliniken – wie die in Frankfurt – und erleben, wie Schwerverletzte nach einem Verkehrsunfall versorgt werden. Marc Zimmermann ist 45 Jahre alt und querschnittsgelähmt. Mit 29 hatte er einen Motorradunfall. Er sei in einer Kurve mit einem Fahrzeug kollidiert und dann mit dem Hals auf einen Baumstumpf geknallt, erzählt man ihm. Erinnern kann er sich daran nicht. Zwei Wochen liegt er im künstlichen Koma. Als er aufwacht, ist sein Leben ein anderes. Heute, 16 Jahre nach dem Unfall, spricht er mit Schülern der Otto-Hahn-Schule aus Hanau über seine Einschränkungen. Marc Zimmermann „Man muss die Jugend schon drauf sensibilisieren, dass sowas jedem passieren kann und das auch jederzeit. Man muss nur mal unaufmerksam sein, auch aufs Handy gucken oder so kann alles schon dazu führen, dass man einen Unfall hat. Man guckt aufs Handy, fährt über ne rote Ampel. Kann ja alles mal ganz schnell passieren. Was im Endeffekt der sinnloseste Unfall ist, ist unter Alkohol.“ Die Zwölftklässler schauen sich heute die einzelnen Stationen an, die ein Schwerverletzter nach einem Unfall erlebt. 3 bis 5 Minuten braucht der Krankenwagen innerhalb von Frankfurt zum Notfall. Tobias Duderstadt, Rettungssanitäter „Wir müssen halt gucken, Blutungsräume, wo blutest du hin? Ist irgendwas kaputt, sieht man was? Genau und dann packen wir dich ein mit dem Notarzt, der steht hinten drin in der Halle und dann geht’s in die nächst geeignete Klinik.“ Genauer: in den Schockraum. Dort zeigt Dr. Kahr den Schülern das Ultraschallgerät. „Was könnten diese zwei dunklen sein? Und man sieht dahinter, da sehen wir gar nichts mehr. Das ist ein sogenannter Schallschatten. Das heißt, da […]

  • "Schule der Zukunft" im Rheingau-Taunus-Kreis

    „Schule der Zukunft“ im Rheingau-Taunus-Kreis

    Ohne technische Grundkenntnisse geht heute nichts mehr. Doch in den Schulen geht die Digitalisierung nur langsam voran. Eigentliche Selbstverständlichkeiten – wie zum beispiel funktionierendes WLAN – gelten noch als Errungenschaft. Der Rheingau-Taunus Kreis hat deshalb zusätzlich zu dem Geld, das vom Land kommt, nochmal selbst ein Budget im kommunalen Haushalt eingeplant – und will seine insgesamt 45 Schulen mit zukunftsfähigen Technologien ausstatten. Ab sofort gehören also auch Roboter, VR-Brillen und Drohnen zum Unterricht. Immer schön der Linie folgen. An der Nikolaus-August-Otto-Schule in Bad Schwalbach lernen die Schüler, was Roboter alles können, wie sie funktionieren und wie man sie programmiert. Robotik gehört im Fach Arbeitslehre mittlerweile zum Lehrplan. Tanveer, Klasse 7 „Also das sind die Motoren und die kann ich einstellen, wie oft sie sich umdrehen sollen oder wie lange sie sich drehen sollen. Dann kann ich sagen mit dem Lichtsensor, dass er bei der blauen Kiste aufhören soll zu fahren, dann fährt der zurück, hab ich eingestellt, dann dreht der sich mit einem Motor.“ Im Raum nebenan bricht gerade ein Vulkan aus. Zumindest ist es das, was die Schüler durch die VR-Brille sehen. Erdkundeunterricht quasi hautnah. Dave, Klasse 7 „Das war voll interessant, weil überall war der Nebel und so und am Ende ist ein Stein auf mich geflogen. // Viel besser, als wenn man einzelne Texte liest, kann man es sich auch viel besser merken finde ich.“ Außerdem gibt es ein eigenes Podcast-Studio, wo die Schüler zum Beispiel die Schulleitung, aber auch Politiker wie den Landrat oder Sportler interviewen. All diese technischen Lernmittel hat der Rheingau-Taunus-Kreis im Rahmen seines neuen Medienentwicklungsplans angeschafft. Dieses Jahr stellt er dafür 3,3 Millionen Euro bereit. Wofür das Geld verwendet wird, haben Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam abgestimmt. Sandro Zehner (CDU), Landrat Rheingau-Taunus-Kreis „Wir haben jetzt einen Plan geschrieben, wo wir genau definieren, wie […]

  • Krankenhaus will Begeisterung für Pflege wecken

    Krankenhaus will Begeisterung für Pflege wecken

    Nicht wenige sprechen von einem drohenden Pflegenotstand. Die Branche sucht händeringend nach Nachwuchs – und wird dabei immer kreativer. Wie die Frankfurter Unfallklinik, die unter anderem mit Schnupperkursen möglichst viele junge Menschen für den Pflegeberuf begeistern möchte. Sie sind zwischen 16 und 18 Jahre alt, gehen größtenteils noch zur Schule – und sie interessieren sich für den Beruf als Pflegefachperson: Also nichts wie ran an den Patienten! Oder besser gesagt: An die Mitschülerin. Hier üben die jungen Leute mal probeweise, wie man einen Arm in Gips legt. Kein seltener Vorgang an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik – die Versorgung von Knochenbrüchen gehört hier zum kleinen Einmaleins. Und wer kann sich  vorstellen, sowas selbst mal beruflich zu machen? Viktoria Kern „Seitdem ich klein bin war das schon immer sowas, was mich gecatched hat. Und ich habe auch meine Praktika in der zehnten Klasse in einem Krankenhaus gemacht in der Pflege. Und deshalb kann ich mir das gut vorstellen.“ Karolina Fenchel „Ich glaube, es ist zwar auch ein anstrengender Beruf. Aber ich glaube, auch ein schöner Beruf. Weil man halt den Leuten helfen kann. Und ich glaube, die Entwicklung zu sehen ist dann schon ne Belohnung im Beruf.“ Es gibt wohl kaum eine andere Situation, in der ein Helfer die Früchte des eigenen Erfolgs so schnell und direkt ernten kann wie bei einer Reanimation. Eben noch klinisch tot, Sekunden später schon wieder zurück im Leben – wenn man denn alles richtig macht.  Hier lernen die Pfleger in spe, dass man bei einer Herzdruckmassage nicht zimperlich sein darf.   Rippenbrüche heilen schnell, ein Hirnschaden nach Herzstillstand dagegen nicht. Tatsächlich einen Menschen wiederbeleben zu müssen, kommt im Alltag einer Pflegekraft zum Glück aber eher selten vor: Und doch hat der Beruf viel zu bieten. Cynthia Wolf, Pflegedirektorin BG Unfallklinik Frankfurt „Pflege ist einer der schönsten Berufe, […]

  • Neue Magnettherapie nach Schlaganfall

    Neue Magnettherapie nach Schlaganfall

    In Deutschland erleiden pro Jahr rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Plötzlich kann man nicht mehr sprechen, den Arm heben oder richtig sehen – innerhalb weniger Minuten sterben Nervenzellen im Gehirn ab – und können ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Schuld daran, sind verstopfte oder geplatzte Blutgefäße im Gehirn. Bleibende Schäden lassen sich nur selten vermeiden, viele Betroffene müssen lange in Reha. An der Frankfurter Uniklinik kommt seit kurzem ein neues Verfahren zum Einsatz: Mithilfe von Magnetstimulation wird das Gehirn angeregt, die Schäden des Schlaganfalls zu reparieren. Im November letzten Jahres erleidet Martin Schmidt einen Schlaganfall. Seine linke Körperhälfte ist plötzlich gelähmt. Martin Schmidt, Schlaganfallpatient „10 Tage lang konnte ich den Arm gar nicht bewegen, das Bein nur minimal bewegen und dann war ich über Monate im Rollstuhl und auch stationär und hab mühsam daran arbeiten müssen, wieder laufen zu lernen, erst mit Gehstock, jetzt mache ich die ersten paar Schritte ohne Gehstock in letzter Zeit und auch der Arm lässt sich jetzt wieder etwas bewegen.“ Die neue Magnetstimulationstherapie soll sein Gehirn dabei unterstützen, die ausgefallenen Körperfunktionen wiederherzustellen. [Grafik:] Bei einem Schlaganfall werden sowohl die Nerven selbst zerstört, als auch ihre Vernetzung. Die ist wichtig, um Signale weiterzuleiten und so zum Beispiel eine Bewegung auszuführen. Nach einem Schlaganfall beginnt das Gehirn sofort, sich umzuorganisieren, neue Vernetzungswege zu finden, Funktionen umzulagern und die entstandenen Schäden zu kompensieren. Das klappt mal besser, mal schlechter. Christian Grefkes-Hermann, Direktor der Klinik für Neurologie „Was wir mit der Magnetstimulation machen, ist, wir versuchen dem Gehirn zu helfen, den richtigen Weg zu finden. Denn wir wissen, welche Hirnaktivität förderlich ist für einen Schlaganfall oder eine Schlaganfallerholung und wir wissen auch, welche Hirnregionen nicht gut sind für eine Schlaganfallerholung.“ Die sogenannte transkranielle Magnetstimulation an sich ist nicht neu. Sie wird zum Beispiel bei Depressionen oder chronischen Schmerzen angewendet. […]

  • Neuheiten auf der RETTmobil in Fulda

    Neuheiten auf der RETTmobil in Fulda

    KI, Roboter und Drohnen sind längst in unserem Alltag angekommen und erobern immer mehr Lebensbereiche. Auch, wenn es darum geht, Leben zu retten. Denn auch das Rettungswesen wird durch neue Technik immer effizienter und sicherer. Die Neuheiten werden jedes Jahr auf der RETTmobil in Fulda präsentiert. Dieses Jahr kamen über 500 Aussteller aus 25 Ländern. Diese Drohne ist ein echter Allrounder: Mit Wärmebildkamera, Laserdistanzmesser und einem starken Zoom unterstützt sie das Deutsche Rote Kreuz Fulda bei seinen Einsätzen. Michael Neidert, Leiter Drohnenstaffel DRK Fulda „Dadurch, dass wir eben diese verschiedenen Kameras haben, liefern wir den Einsatzkräften oder der Einsatzführung einen ganz anderen Blickwinkel, die sehen welche Einsatzkräfte an welcher Position stehen, wir können Glutnester erkennen, wir können vermisste Personen finden, wir können Objekte vermessen, wir können Lagekarten erstellen und das wird bei unseren Katastrophenfällen natürlich immer wichtiger.“ Die Technik entwickelt sich kontinuierlich weiter, zum Beispiel durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken auf der Messe RETTmobil in Fulda. Vom geländegängigen Gefährt über moderne Schutzausrüstung bis zur neusten Ausstattung für Rettungswagen. Zum Beispiel das mobile Ultraschallgerät, das schon im Krankenwagen eine erste Diagnose ermöglicht. Adrian Böhm, Notfallmediziner DRK Fulda „Die Ultraschallgeräte werden immer kleiner, immer leichter und funktionieren mit Smartphone-Apps auf dem iPad oder iPhone, das heißt, sie werden handlicher, sie werden schneller einsetzbar, die bringen uns an der Einsatzstelle einen Vorteil.“ Hessens Innenminister Roman Poseck ist heute zu Besuch auf der Messe. Die technischen Neuerungen seien eine dringend benötigte Entlastung des Rettungspersonals. Damit das gut arbeiten kann, brauche es aber auch mehr Sicherheit. Doch es gibt immer wieder Angriffe auf Einsatzkräfte. Roman Poseck, CDU, Innenminister Hessen „Da brauchen wir dringend eine Trendwende mit Prävention, mit Dialog mit den Menschen, aber auch mit einer sehr klaren Strafverfolgung, weil wir müssen die schützen, die uns […]

  • Neue Notaufnahme an der Mainzer Unimedizin

    Neue Notaufnahme an der Mainzer Unimedizin

    Rund 40.000 Notfälle landen jedes Jahr in der Mainzer Universitätsmedizin und bislang mussten sich die Rettungskräfte bereits bei der Anfahrt fragen: Ist der Patient ein Fall für die Innere oder die chirurgische Notaufnahme? Das kostete gerade bei unklaren Symptomen oft wichtige Zeit. Doch damit ist jetzt Schluss, denn in der brandneuen, Zentralen Notaufnahme in Mainz, sind ab jetzt alle gleich an der richtigen Adresse. Kein rotes Band, keine Fanfaren, nur ein schnelles Gruppenfoto vor der Tür zur offiziellen Eröffnung der neuen zentralen Notaufnahme. Denn die Notaufnahme ist niemals geschlossen und Notfälle gibt es zu jeder Zeit. Doktor Joachim Riße, Ärztlicher Leiter der neuen Zentralen Notaufnahme – kurz ZNA – eröffnet seine Station im laufenden Betrieb. Joachim Riße, Ärztlicher Leiter Zentrale Notaufnahme: „Vorher hatten wir alles abgebildet aber die Anlaufstellen für die Rettungsdienste und die Fußläufigen waren schon nach den Fächern getrennt die wir haben. Jetzt kommen die Fächer sozusagen in der Notaufnahme zusammen internistische, chirurgische und neurologische Patienten – alles hier. Das heißt wir haben die pflegerische und ärztliche Expertise hier zusammen und sind dann auch näher herangerückt an die Diagnostik.“ Praktisch bedeutet das: Patienten müssen in Zukunft nicht mehr kreuz- und quer über das Klinikum verlegt werden, weil alle Fachrichtungen in der ZNA vertreten sind. Diese kurzen Wege sollen für schnellere Behandlungen sorgen und zusätzlich das Personal entlasten. In nur drei Monaten wurden die neuen Räumlichkeiten umgebaut und mit modernster IT-Technik ausgestattet. Auch das alles bei laufendem Betrieb. Kostenpunkt: rund 17 Millionen Euro. Das Geld kommt vom Land Rheinland-Pfalz. Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz: „Die Universitätsmedizin gehört ja dem Land Rheinland-Pfalz und wir tragen ohnehin alle – im Moment noch – Defizite der Universitätsmedizin und die Baukosten werden auch vom Land gezahlt. Abgerechnet ist es noch nicht, im Moment ist die Unimedizin in Vorleistung getreten, aber sie bekommen das […]

  • Wechseljahre haben Auswirkungen auf Arbeitsmarkt

    Wechseljahre haben Auswirkungen auf Arbeitsmarkt

    Bei den meisten Frauen beginnen sie mit Mitte 40: die Wechseljahre. Der Körper beginnt, sich auf das Ende der Fruchtbarkeit einzustellen und fährt die Hormonproduktion zurück. Ein ganz natürlicher Prozess, doch mit dem Hormonumschwung kommen Beschwerden, die nicht nur das Privatleben beeinflussen. Eine bundesweite Studie hat jetzt erstmals den Einfluss der Wechseljahre auf den deutschen Arbeitsmarkt untersucht. „Ja, plötzlich fange ich an zu schwitzen, reiße das Fenster auf, da weiß meine Kollegin schon eben: Ich habe Hitzewallungen“. Eva Smoll ist 54 und arbeitet in Speyer bei der Deutschen Rentenversicherung. So wie Millionen Frauen in Deutschland leidet sie unter Beschwerden, die die Wechseljahre begleiten. Neben Hitzewallungen gehören Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmungen zu den häufigsten Symptomen der Hormonumstellung. Eva Smoll „Also es ist schon störend. Manchmal unterhält man sich mit jemanden und auf einmal merkt man: Oje, ich schwitze wieder. Männer kennen das gar nicht, das Problem, die kommen damit nicht zurecht. Kolleginnen sagen: Oh, du auch? Hast du auch Hitzewallungen?“ Andrea Rumler ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre und hat in ihrer aktuellen Studie untersucht, wie sich unbehandelte Wechseljahrs-Beschwerden auf die Arbeitskraft von Frauen auswirken. Prof. Andrea Rumler, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin „Am meisten überrascht hat mich die Zahl der Frauen, die schon in Ruhestand gegangen sind oder das überlegen. Das sind bei den über 55-Jährigen fast 20 Prozent. Das hat mich wirklich erschüttert.“ Hinzu kämen die Frauen, die durch ihre unbehandelten Beschwerden an Arbeitskraft verlieren. Ohne die richtige Unterstützung der Medizin und der Arbeitgeber entstünde der Wirtschaft jedes Jahr ein enormer Schaden, so Rumler. Prof. Andrea Rumler, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin „Wir alle als Deutschland verlieren im Jahr, haben wir geschätzt, 9,4 Mrd.Euro, nur dadurch, dass die Frauen in den Wechseljahren am Arbeitsplatz nicht vernünftig unterstützt werden.“ „Kommen Sie in eine angenehme Position und schließen Sie Ihre […]

  • Streit um neues Suchthilfezentrum in Frankfurt

    Streit um neues Suchthilfezentrum in Frankfurt

    Im Frankfurter Bahnhofsviertel sorgt ein geplantes Suchthilfezentrum für Crack-Abhängige für Diskussionen. Weil in der Szene immer mehr Crack statt Heroin konsumiert wird, will die Stadt in der Niddastraße ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Abhängige schaffen. Außerdem will sie Konsumräume für Crack einrichten, um die Suchtkranken von der Straße zu holen. Viele Anwohner und vor allem Geschäftsleute fürchten dagegen, dass sich die Situation im Bahnhofsviertel durch das neue Suchtzentrum noch weiter verschlimmern könnte. 2016 ist Frank Lottermann mit seiner Design-Firma ins Frankfurter Bahnhofsviertel gezogen. Das Büro in der Kaiserstraße in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof: Eigentlich eine 1A Lage mitten in der Innenstadt. Wenn da nur die offene Drogenszene nicht wäre. Vor 10 Jahren sei die Welt hier noch einigermaßen in Ordnung gewesen – doch seitdem nicht mehr Heroin, sondern Crack die Droge Nummer 1 sei, habe sich die Lage erheblich verschlechtert. Frank Lottermann, Inhaber NORDISK BÜRO „Die Zustände sind eigentlich nicht mehr haltbar. Die Drogenabhängigen, oder auch die Dealer, die bei uns vor der Tür stehen – dealen, den Eingang versperren. Also wortwörtlich versperren. So, dass auch in den dunklen Monaten, also sprich in den Wintermonaten, die jungen Kolleginnen vor allem einfach auch nicht mehr alleine aus dem Haus gehen wollen, also das Büro verlassen wollen, weil sie einfach besorgt und ängstlich sind, rauszugehen.“ Nicht nur Frank Lottermann stellt sich deshalb die Frage, warum das neue Crack-Suchtzentrum ausgerechnet im Bahnhofsviertel entstehen soll. Nach Ansicht der Stadt wäre dieses Gebäude in der Niddastraße der ideale Standort. Keine Hundert Meter vom Hauptbahnhof entfernt – und noch im Kernbereich der offenen Drogenszene. Für Frankfurts Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl steht fest: Man muss den Drogenkranken helfen – und: Man muss sie von der Straße holen. Und das ginge am besten direkt vor Ort. Elke Voitl (Bündnis 90 / Die Grünen), Sozialdezernentin Frankfurt „Weil die Menschen, […]