Gesundheit

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Lebenslange Haftstrafe in Darmstädter Mordprozess — Wieder mehr Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz — Hessisches Kultusministerium für KI im Unterricht Lebenslange Haftstrafe Wegen Mordes an seiner ehemaligen Partnerin hat das Landgericht Darmstadt den 25-jährigen Angeklagten heute zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann aus Afghanistan hatte zugegeben, die 30-jährige Deutsche im November 2022 in der ehemals gemeinsamen Wohnung in Darmstadt erstochen zu haben. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Der Mann lasse es nicht zu, dass Frauen ihn verlassen Wieder mehr Corona-Fälle In Rheinland-Pfalz steigt die Zahl der Corona-Infektionen wieder, allerdings noch auf niedrigem Niveau. Vergangene Woche gab es 203 bestätigte Neuinfektionen, das waren gut 20 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Der Mainzer Virologe Bodo Plachter sieht darin keinen Grund zur Besorgnis. Corona sei mittlerweile eine Erkrankung, die ähnlich wie Grippe saisonal auftrete. Für KI im Unterricht Das hessische Kultusministerium sieht im Einsatz von künstlicher Intelligenz im Schulunterricht großes Potenzial. Chatbots wie ChatGPT könnten bei Recherchen, beim kreativen Schreiben oder beim Verstehen von komplexen Sachverhalten helfen. KI berge aber auch Risiken. Deshalb sei es wichtig, die Quellen der Informationen kritisch zu hinterfragen.

  • „Grünes Band“ in Osthessen feierlich eröffnet

    „Grünes Band“ in Osthessen feierlich eröffnet

    Wo zu DDR-Zeiten die Grenze zwischen Hessen und Thüringen verlief, erstreckt sich nun das „Grüne Band“ entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ein Korridor weitgehend unberührter Natur. Während der thüringische Teil schon länger unter besonderem Schutz steht, hat die Bundesumweltministerin heute den Teil auf hessischer Seite offiziell zum Nationalen Naturmonument erklärt. Mehr als 200 Vogelarten leben hier, dazu viele bedrohte Tierarten und seltene Pflanzen. Das Grüne Band in Hessens Osten ist ein wahres Naturidyll – ein Ort des Lebens. Ein genauerer Blick aber verrät: Das war nicht immer so. Bis vor wenigen Jahrzehnten galt dieses Gebiet als Todesstreifen – für diejenigen, die aus der DDR in den Westen flüchten wollten. Steffi Lemke (Bündnis ’90 / Die Grünen), Bundesumweltministerin „Ich glaube, dass wir das Grüne Band als die ehemalige innerdeutsche Grenze und als den ehemaligen Eisernen Vorhang, wenn wir auf ganz Europa schauen, als Ort des Erinnerns und als Ort des Gedenkens an die Verbrechen, die hier an diesem innerdeutschen Grenzstreifen begangen worden sind, wachhalten müssen.“ Während der deutschen Teilung lag das Land jahrzehntelang brach. Das führte dazu, dass sich hier eine einzigartige Naturlandschaft ungestört entwickeln konnte. Mit der Erklärung zum Nationalen Naturmonument wollen die Bundesumweltministerin und ihre hessische Amtskollegin das Gebiet auf besondere Weise schützen – als lebendes Mahnmal für Demokratie, Freiheit und Frieden. Das Schutzgebiet erstreckt sich allein auf hessischer Seite über mehr als 8.000 Hektar, auf einer Länge von rund 260 Kilometern. Ein riesiges Projekt, das den privaten Waldbesitzern so gar nicht schmeckt. Sie befürworten den Naturschutz und die Erinnerungskultur, beschweren sich aber über die Art der Umsetzung. Carl Anton Prinz zu Waldeck, Präsident Hessischer Waldbesitzerverband „Wir hätten uns da einfach einen modernen Ansatz vom Naturschutz gewünscht, dass auf die Eigentümer zugegangen wird, dass man das kooperativ zusammen macht, dass man schaut, was auf den Flächen ist, dass man […]

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Fachkräftemangel verschärft sich weiter — Hoch empfiehlt Booster-Impfung — Tötung von Wölfen regeln Anmoderation: Im Prozess um einen tödlichen Verkehrsunfall auf einem Zebrastreifen in Kriftel im Main-Taunus-Kreis, sitzt der Angeklagte jetzt in Untersuchungshaft. Zuvor hatte das Landgericht Frankfurt darauf hingewiesen, dass der 33-Jährige wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen verurteilt werden könnte. Er soll auf ein Pärchen zugefahren sein, das sich auf einem Zebra-streifen küsste. Die Frau wurde von dem Wagen erfasst und starb an ihren schweren Verletzungen. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten: Fachkräftemangel verschärft sich weiter In Hessen steigt der Bedarf nach Fachkräften auf ein neues Rekordhoch. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilt, habe das eine Studie ergeben, für die 950 Unternehmen in Hessen befragt wurden. Demnach konnten die Betriebe im ersten Halbjahr 2022 rund 37 Prozent der Stellen für gut ausgebildete Mitarbeiter nicht besetzen. Das waren hochgerechnet rund 82.000 Arbeitsplätze. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen rechnet damit, dass sich die Lage in Zukunft weiter zuspitzt. Hoch empfiehlt Booster-Impfung Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch empfiehlt vulnerablen Menschen über 60 Jahren, ihre Corona-Schutzimpfung ab Oktober aufzufrischen. Es gebe steigende Infektionszahlen mit einer neuen Variante des Virus. Sie führe offensichtlich dazu, dass Menschen wieder erkrankten. Die Hochphase an Infektionskrankheiten werde im Januar und Februar erwartet. Bis dahin müsse der Impfschutz aufgefrischt sein. Tötung von Wölfen regeln Die SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag will den Abschuss von Wölfen künftig unbürokratisch und rechtssicher regeln. Die Tiere müssten erschossen werden dürfen, wenn der Herdenschutz nicht mehr zumutbar oder möglich sei, die Schäden zu groß seien oder Menschen gefährdet würden. Umweltministerin Katrin Eder warnt dagegen immer wieder davor, Ängste vor dem Wolf zu schüren. Er sei streng geschützt. Seine Wiederansiedelung sei ein Erfolg für den Artenschutz.

  • Sanierungsplan für insolvente Krankenhäuser

    Sanierungsplan für insolvente Krankenhäuser

    Nach der Insolvenz von vier Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes im Westerwald und in Alzey brodelt es. Der Krankenhausbetreiber hat die Bundes- und Landesregierung scharf kritisiert. Das hat wohl gewirkt. Nun gab es ein Krisentreffen im rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium. Das Ergebnis des „Runden Tischs“: Die Kliniken sollen um jeden Preis gerettet werden. Wirklich rund ist der „runde Tisch“ im Gesundheitsministerium nicht, sondern eher eckig: Das hindert die Teilnehmer der Krisentreffens gestern Abend jedoch nicht daran, ein Überlebenskonzept für die insolventen DRK-Kliniken in Rheinland-Pfalz auf die Beine zu stellen. Wichtigste Botschaft: Trotz finanzieller Schieflage sollen die betroffenen Kliniken grundsätzlich erhalten bleiben. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz „Die medizinische Versorgung der Menschen in der Region ist gesichert. Und zwar so vollständig wie bisher. Wir werden uns jetzt aber angucken, welche Optimierungsbedarfe es gibt.“ Konkret geht es um vier DRK-Kliniken im Westerwald und in Alzey, eine davon mit zwei Standorten. In den vergangenen Jahren sind die Krankenhäuser tief in die roten Zahlen gerutscht. Rainer Kaul, Präsident Deutsches Rotes Kreuz Rheinland-Pfalz „Es sind die Energiekosten gestiegen. Es sind besondere spezielle Anforderungen in Nachfolge der Corona-Krise auf uns zugekommen. Die Sachkosten sind exorbitant auf allen Ebenen die letzten Monate weggelaufen. Und die Personalkosten – so berechtigt die höheren Gehälter aufgrund der Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter sind – kosten viel Geld und bringen uns in Probleme.“ Richten soll es nun ein Sanierungsplan – sowie die finanzielle Unterstützung durch das Land. Schätzungen der Betreiber zufolge brauchen die Kliniken zum Überleben rund 20 Millionen Euro im Jahr extra. Gut 15 Millionen Euro davon sollen laut des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums aus Energiehilfen des Bundes sowie aus dem Krankenhaus-Zukunfts-Fonds von Bund und Land kommen. Der Rest aus einer Anpassung des Krankenhausangebots an die tatsächlichen Gegebenheiten. Ottmar  Schmidt, Geschäftsführer DRK-Trägergesellschaft Süd-West „Da müssen wir gucken: Passen die Vorhaltekosten zu den Patientenzahlen? Ist die […]

  • Förderprogramm für genug sauberes Trinkwasser

    Förderprogramm für genug sauberes Trinkwasser

    Rhein-Hunsrück, Hochtaunus, Altenkirchen, Cochem-Zell – all diese Landkreise haben eins gemeinsam: Überall dort wurde in der Vergangenheit das Wasser knapp und die Einwohner aufgerufen, Wasser zu sparen. Angesichts der Klimawandels ist jetzt schon klar: Wasser wird Mangelware. Was nun? Land und Kommunen wollen in Rheinland-Pfalz zukünftig gemeinsam eine krisenfeste Versorgung sicherstellen. Durch die Leitungen von Wasserversorger Ronald Roepke in Bodenheim sprudeln jährlich bis zu 15 Millionen Kubikmeter Trinkwasser für 300.000 Menschen. Wenn alles gut läuft. Über Notsituationen wie beispielsweise Stromausfälle, die die Versorgung mit dem Lebensmittel Nummer 1 gefährden könnten, macht er sich schon länger Gedanken. Ronald Roepke, Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen / Rheinland-Pfalz „Neben dem Thema Klimawandel natürlich – wo kommt das Wasser her? – andere Themen wie Cyberkriminalität machen uns auch große Sorgen. Auch da bereiten wir uns vor, natürlich nicht so öffentlich und versuchen die Unternehmen und Infrastruktur deutlich resilienter aufzustellen.“ Die Wasserversorgung widerstandsfähig machen. Dafür besiegeln Wasserwirtschaft, Kommunen und Landesregierung heute mit ihrer Unterschrift einen gemeinsamen Pakt. Das Ziel: Im Notfall sollen mindestens drei Tage lang mindestens 50 Liter sauberes Trinkwasser pro Einwohner aus dem Hahn fließen. Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen), Klimaschutzministerin Rheinland-Pfalz „Es geht darum, dass wir uns vorbereiten auf Wasserversorgung im Klimawandel. Deshalb nehmen wir 30 Millionen zusätzlich in die Hand um allen Wasserversorgern in Rheinland-Pfalz eine wissenschaftliche Standortbestimmung zu geben, wo stehen sie in einer Krise und daraus dann auch die Maßnahmen finanziell zu unterstützen.“ Mit dem Geld sollen insbesondere Fernleitungen zwischen den einzelnen Wasserversorgern gebaut werden. Regionen mit viel Grundwasser wie beispielsweise der Pfälzerwald können im gemeinsamen Netzwerk dann trockeneren Gegenden wie Rheinhessen aushelfen. Denn in Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen fünf Jahren rund ein Viertel weniger Grundwasser neu gebildet. Das Geld vom Land ist für den Wasserversorger ein Anfang. Ronald Roepke, Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen […]

  • Ärzte warnen vor Hautkrebs

    Ärzte warnen vor Hautkrebs

    Es sind mehr als 230.000 Menschen in Deutschland, die jedes Jahr an Hautkrebs erkranken, das sagt die Krebs-Gesellschaft Rheinland-Pfalz. Der größte Risikofaktor für Hautkrebs sind UV-Strahlen, ob durch künstliche Bestrahlung im Solarium oder direkt durch die Sonne. Um uns auf die Gefahr durch UV-Strahlen aufmerksam zu machen, besucht die Krebs-Gesellschaft zusammen mit Hausärzten die Orte, an denen die Gefahr für Hautkrebs am größten ist. Sie knallt gnadenlos vom Sommerhimmel. Sonnenschein und Ferienfeeling pur am Gelterswoog bei Kaiserslautern. Hier lässt es sich aushalten. Elfie ist regelmäßig am See. Die Sonnencreme hat die Pfälzerin immer parat. Elfie „Wenn wir so sieben, acht Stunden da sind, bestimmt drei vier Mal.“ Olivera „Warum das wichtig ist? Mein Vater hatte schwarzen Hautkrebs und den möchte ich nicht haben, darum bevor die Sonne mir die Haut verbrennen kann: eincremen, eincremen, wichtig, wichtig.“ Olivera cremt deshalb auch immer ihre Freundin ein, mit Lichtschutzfaktor 50. Um alle Badegäste auf die Gefahren der UV-Strahlen ohne Sonnenschutzcreme aufmerksam zu machen, sind Mitarbeiter der Deutschen Krebshilfe und der Hautarzt Martin Lorenz samt Team vor Ort am Gelterswoog. Heide Rappenecker liebt die Sonne, als junge Frau hat sie wenig über UV-Strahlung nachgedacht. Heide Rappenecker „Es war weißer Hautkrebs. Vom Auge hier runter wie ein Regenschirm und so weiter und so fort. Und man hat gerade so viel Haut gehabt, damit man das nachziehen konnte, damit nicht implantiert werden musste. Und da war ich sehr froh.“ Jetzt untersucht Heide Rappenecker regelmäßig ihre Haut. Stellt sie Veränderungen fest, dann geht sie zum Hautarzt. Hautkrebs kann, – aber muss nicht sehr gefährlich sein. Dr. Martin Lorenz, Hautarzt „So ist es. Natürlich ist es Krebs. Also ich habe einen bösartigen Befund. Aber man muss natürlich unterscheiden zwischen hellem und dunklem Hautkrebs. Der dunkle kann sehr gefährlich werden, kann auch lebensgefährlich werden. Der helle in aller Regel […]

  • Vier DRK-Krankenhäuser melden Insolvenz an

    Vier DRK-Krankenhäuser melden Insolvenz an

    Ärztemangel, ewiges Warten auf einen Termin, immer wieder insolvente Krankenhäuser. Dass das Gesundheitssystem erkrankt ist, ist schon lange nicht mehr zu übersehen. Jetzt hat das Deutsche Rote Kreuz für vier Kliniken Insolvenz angemeldet. Besonders im Norden von Rheinland-Pfalz lässt das aufhorchen, denn allein im Westerwaldkreis sind gleich drei Standorte betroffen. Kirchen im Westerwaldkreis. Seit Ende des 19 Jahrhunderts gibt es hier ein Krankenhaus. Wie lange das noch so bleibt, ist ungewiss. Denn das Deutsche Rote Kreuz hat für die Klinik in Kirchen ebenso wie für sein Krankenhaus mit den Standorten in Altenkirchen und Hachenburg, für die DRK-Klinik in Neuwied und das Krankenhaus im rheinhessischen Alzey Insolvenz angemeldet. Der Grund für die finanzielle Schieflage: Fachkräftemangel und steigende Kosten, insbesondere bei der Energie. Damit sind die DRK-Kliniken bei weitem kein Einzelfall, erklärt der Vorsitzende des Betriebsrats. Eberhard Bruch, Betriebsratschef DRK-Trägergesellschaft Süd-West „Wir haben 60-80% der Krankenhäuser in Deutschland, die rote Zahlen und tiefrote Zahlen schreiben. Und das ist für mich – wenn ich unterstelle, dass die Krankenhausdirektorien ihre Arbeit verstehen – ein deutlicher Systemfehler.“ Die DRK-Kliniken verfügen an den fünf betroffenen Standorten über Betten für mehr als 1.500 Patienten. Die medizinische Versorgung sei weiter gesichert und die Beschäftigten erhielten weiter ihre Löhne in voller Höhe, versichert der Träger in einer Pressemitteilung. In den kommenden Monaten werde jetzt erarbeitet, wie die Kliniken saniert und für die Zukunft neu aufgestellt werden könnten. Eberhard Bruch, Betriebsratschef DRK-Trägergesellschaft Süd-West „Und in diesem Sanierungsverfahren ist es nicht so, dass die Geschäftsführung und die Beraterfirma jetzt tun können, was sie wollen. Sondern denen ist ein Sachverwalter an die Seite gestellt und Änderungen und Strukturänderungen gehen nur mit den Beschäftigen, mit dem Betriebsrat, mit der Mitbestimmung.“ Andreas Hundhausen wird den Sanierungsprozess detailliert verfolgen. Er ist Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen und sagt, das Krankenhaus müsse erhalten bleiben. Andreas Hundhausen (SPD), […]

  • Innenminister besucht ADAC-Luftrettung in Kirn

    Innenminister besucht ADAC-Luftrettung in Kirn

    Seit knapp vier Jahren ist der ADAC Rettungshubschrauber Christoph 66 in der Westpfalz unterwegs. Seit dem letzten Sommer ist er auch mit einer Rettungswinde ausgestattet und kann damit Patienten in unwegsamen Gelände noch schneller versorgen. Bislang einmalig in Rheinland-Pfalz. Wie die Rettung in der Praxis aussieht, wurde jetzt bei einer Übung in den Kirner Dolomiten demonstriert. Ein Wanderer ist abgestürzt, kann sich nicht mehr selbst ins Tal retten. Die Kirner Dolomiten sind ein schwer zugängliches Gebiet – keine Chance für den Rettungswagen. Ein Einsatz für Christoph 66. Der Rettungshubschrauber des ADAC setzt mithilfe der Seilwinde erst die Kollegen der Bergwacht zur Sicherung ab – dann folgt der Notarzt, der den Patienten erstversorgen kann. Ein Szenario, das nicht nur in hochalpinen Regionen, sondern auch in Rheinland-Pfalz so immer wieder vorkommt. Mehr als 100 Mal war die Seilwinde am Heli innerhalb eines Jahres im Einsatz – also etwa zwei Mal in der Woche. Frédéric Bruder, Geschäftsführer ADAC Luftrettung „Hier ist es ja eher ein ländliches Gebiet. aber auch hier macht es Sinn – auch hier gibt es, wie wir heute gesehen haben. auch Gebirge. Aber es ist auch der Kranfahrer, oben auf dem Kran, der gerettet werden muss. nachdem er einen Herzinfarkt hatte. Das heißt. die Einsatzmöglichkeiten einer Winde sind sehr vielfältig. Ist einfach ein tolles polyvalentes Rettungsmittel.“ Die Seilwinde kommt überall dort zum Einsatz, wo der Hubschrauber nicht landen kann. Ob im Wald, im Dorf oder eben im Bergland. Auch Innenminister Michael Ebling verfolgt gebannt das Szenario in den Kirner Dolomiten. Das Land fördert den Windeneinsatz mit rund 242.000 Euro pro Jahr. Der Rettungswinden-Hubschrauber sei ein weiterer Baustein in der Neuaufstellung des Katastrophenschutzes, so der Minister. Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz „Alleine der ADAC hat mit seiner Luftrettung innerhalb einer sehr kurzen Zeit bei der Hochwasserkatastrophe 2021 111 Menschen unmittelbar, ganz […]

  • Vermisstensuche auf dem Wasser

    Vermisstensuche auf dem Wasser

    Die DLRG-Rettungshundestaffel Lampertheim ist die einzige Wasserortungsgruppe in ganz Hessen. Heißt: Die Hunde suchen nicht nur am Ufer nach vermissten Personen, sondern auch auf dem Wasser – von einem Boot aus! Wir durften einen dieser ganz besonderen Rettungshunde bei seinem Training begleiten. Um diese Spürnase geht es: Der fünf Jahre alte Labrador Retriever Jubaka übt heute für den Ernstfall. Als einer von insgesamt drei Vierbeinern der Rettungshundestaffel rückt er regelmäßig aus, um bei der Suche nach vermissten Personen zu helfen. Ganz alleine schafft er das aber nicht. Susanne Hanselmann, Vorsitzende DLRG Lampertheim e.V. „Das Mensch-Hunde-Team ist das Wichtige bei der Sache. Der Hund braucht hier Vertrauen. Wir machen Wasserortung, das heißt, wir machen die Königsdisziplin. Das heißt, auf dem Boot kann er sich schlecht bewegen, der Hund. Das heißt, er muss viel Vertrauen zum Hundeführer haben und der Hundeführer muss ihn auch gut lesen können.“ Bei einem Notfall sind Mensch und Tier innerhalb weniger Minuten abfahrtbereit. Samt Hundeanhänger und Rettungsbooten geht es heute zum Training an den Gemeindesee in Biblis. Dort angekommen wird in etwa 7 Metern Tiefe eine menschliche Geruchsprobe im Wasser versenkt. Gleich geht es für Jubaka auf’s Boot. Susanne Hanselmann, Vorsitzende DLRG Lampertheim e.V. „Wir fahren mit den Hunden im sogenannten Raster über den See. Das heißt, wir fahren erst mal längs, machen dann verschiedene Querschläge drauf und suchen dann im Raster einmal den See ab. Die Hunde zeigen uns dann mehr oder weniger durch Bellen, durch Anschubsen, durch Sitz machen – also jeder Hund ist individuell, jeder Hund macht was andere – wo der Geruch ist.“ Jubaka die Fährte auf. Was der menschlichen Nase verborgen bleibt, kann er – nach zwei Jahren Ausbildung präzise erschnüffeln. Durch Anstubsen und Sitz machen zeigt Jubaka an, dass sich das Boot in der Nähe der Geruchsprobe befindet. Susanne Hanselmann, Vorsitzende […]

  • Zu wenige Blutspenden in der Ferienzeit

    Zu wenige Blutspenden in der Ferienzeit

    Die Ferienzeit stellt Krankenhäuser Jahr für Jahr vor ein Problem, denn immer dann, wenn viele Menschen gleichzeitig in den Urlaub fahren, herrscht bei den Blutspendediensten gähnende Leere. Doch leider kennen weder Unfälle noch schwere Erkrankungen Ferien. Blutspenden werden in der Urlaubszeit genauso dringend benötigt, wie sonst auch. An der „BG Unfall-Klinik“ in Frankfurt sind deshalb jetzt Ärzte und weitere Krankenhausmitarbeiter mit gutem Beispiel voran gegangen – und wurden selbst zur Ader gelassen. Kleiner Piks, große Wirkung: Dr. Britta Riediger spendet Blut, seit sie 18 Jahre alt ist. Ein halber Liter ist es heute. Für die Ärztin, früher selbst im Notarztwagen unterwegs, eine Selbstverständlichkeit. Denn sie weiß: Jede Blutspende kann Leben retten. Dr. Britta Riediger, Betriebsärztin BG Unfallklinik Frankfurt „Der Beruf bringt natürlich noch das Übrige, dass man selbst weiß, wie wichtig das ist. Und wie gut es auch ist zu spenden. Und dann hab ich noch die Blutgruppe 0 negativ, die jeder empfangen kann. Und das ist natürlich noch mal ne Verpflichtung.“ Blutgruppe 0 negativ: für den Blutspendedienst ein Hauptgewinn. Aber auch alle anderen Blutgruppen sind jederzeit willkommen und können viel bewirken. Denn zu jedem Spender findet sich immer auch ein passender Empfänger. Rund 1000 Blutkonserven werden alleine in Hessen Tag für Tag benötigt. Und zwar täglich frisch, denn lange aufheben lassen sich die Blutspenden nicht. So überleben etwa die im Blut enthaltenen Blutplättchen außerhalb des Körpers nur etwa vier Tage lang. Blutspendedienst Deutsches Rotes Kreuz „Wenn ab heute nicht mehr gespendet würde, könnten wir noch drei, vier Tage, vielleicht bis zum Ende der Woche auskommen. Und dann wäre die Blutversorgung nicht mehr sichergestellt.“ Auch an der BG Unfallklinik wäre das für viele Patienten eine Katastrophe, die nicht selten den sicheren Tod bedeuten würde. Dr. Andreas Marx, Oberarzt BG Unfallklinik Frankfurt „Hier in der Unfallklinik, wo wir Schwerverletzte versorgen, wissen […]

  • Leben mit dem Fetalen Alkoholsyndrom

    Leben mit dem Fetalen Alkoholsyndrom

    Man nennt es FAS – Fetales Alkoholsyndrom. Eine Beeinträchtigung, die Menschen bekommen können, wenn ihre Mutter während der Schwangerschaft Alkohol trinkt. Betroffene können dann unter schweren geistigen, körperlichen und auch seelischen Schäden leiden – und das ihr ganzes Leben. Ein Schicksal, dass zu 100% vermeidbar wäre. Doch noch immer ist die Beeinträchtigung FAS und ihre Gefahren vielen Menschen unbekannt. Ein betroffener junger Mann aus dem Hunsrück will das ändern.   Sicher über die Straße gehen. Sich mal eben Wasser für einen Tee aufkochen. Die Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen. Nicht für jeden Menschen ist das eine Selbstverständlichkeit. Philipp, FAS-Betroffener: „Ich bin der Phillip Müller und ich möchte gerne den Leuten helfen, die Probleme haben mit FAS (…) und möchte da gerne den Leuten, die betroffen sind, Hoffnung machen.“ Denn Philipp weiß wie es ist, mit FAS – dem Fetalen Alkoholsyndrom zu leben – seine leibliche Mutter hat während der Schwangerschaft Alkohol getrunken und ihm damit eine Last mit ins Leben gegeben. Konzentrationsstärke, Lernfähigkeit, Gedächtnisleistung – vieles ist bei Philipp nicht so stark entwickelt, wie bei einem gesunden Menschen. Als Schüler stiftet er Unruhe, kommt einfach nicht mit.   Philipp, FAS-Betroffener: „Die Lehrer waren manchmal sehr unzufrieden mit mir, weil ich so viele Sachen vergessen habe, obwohl sie es mir gesagt haben, auch die Erzieher haben manchmal gedacht, „Mensch, das müsstest du langsam jetzt mal gelernt haben.“ Philipp weiß: Irgendwas stimmt nicht, nur was, weiß er nicht. Er vergisst Erlerntes immer wieder, macht Fehler immer wieder – kommt aus einer Pflegefamilie in die nächste. Mit acht kommt er in eine Wohngruppe. Eine der Betreuerinnen erinnert sich. Ulrike Mai, Psychologin/FASD-Beratungsnetzwerk BINE: „Den konnte man nicht aus den Augen lassen. Den haben wir von jedem Dach und jedem Baum runtergeholt, also richtig gefährliche Situation. Dann hat zum Glück eine Kollegin gesagt, das muss ja […]

  • Warum das Medizinzentrum in Schwarzenborn so wichtig ist

    Warum das Medizinzentrum in Schwarzenborn so wichtig ist

    Ärztemangel, vor allem in den ländlicheren Regionen von Hessen und Rheinland-Pfalz, derzeit ein riesiges Problem. Immer mehr Ärzte finden keinen Nachfolger. Auch weil junge Mediziner es nicht mehr attraktiv finden, eine eigene Praxis zu führen. Immer mehr Bürokratie und das wirtschaftliche Risiko schreckt viele ab. Im nordhessischen Schwarzenborn hat man dafür eine preisverdächtige Lösung. Anja Kort in ihrem Element. Schon lange hat die Fachärztin für Frauenheilkunde damit geliebäugelt, dem Krankenhausalltag den Rücken zu kehren und stattdessen in einer Praxis für ihre Patientinnen da zu sein. Aber eine eigene Praxis führen? Das wäre für Anja Kort, die auch Mama ist, ein großer Zeitaufwand und ein hohes wirtschaftliches Risiko. Die perfekte Lösung: das Medizinische Versorgungszentrum in Schwarzenborn. Anja Kort, Fachärztin für Frauenheilkunde: „Der Vorteil ist auf jeden Fall weniger Druck und weniger Risiko. Ich hafte ja mit einer eigenen Praxis letztlich mit meiner Existenz, das Risiko habe ich hier nicht. Ich bin angestellt.“ Arbeitgeber ist die Stadt Schwarzenborn. Als die örtliche Hausärztin 2015 in Ruhestand geht und auch in den Nachbarorten kaum noch ein Arzt ist, sieht Bürgermeister Jürgen Liebermann Handlungsbedarf. 2018 entsteht das Medizinische Versorgungszentrum, kurz MVZ. Für 1,4 Millionen Euro. Jürgen Liebermann, SPD, Bürgermeister Schwarzenborn: „Das haben wir aber bereitwillig auch investiert. Wir haben am Anfang sehr viel unterstützen müssen, aber mittlerweile ist das MVZ so, dass es sich aus dem eigenen Betrieb heraus trägt und das ist für uns betriebswirtschaftlich eine beruhigende Nummer. Wenn es auch nicht immer eine schwarze Null gibt, sind wir aber in dem Bereich, dass wir sagen, wir leisten uns kein Schwimmbad, wir leisten uns ein MVZ.“ Bis 2030 werden Berechnungen zufolge in vielen hessischen Landkreisen bis zu 40% der Hausarztpraxen schließen. Karin Krog merkt die Unterversorgung schon jetzt. Karin Krog, Patentin im MVZ: „Ärzte haben wir eigentlich zu wenig, auch Kinderärzte viel zu wenig. […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick. Corona kostet Land Milliarden. Die Bewältigung der Corona-Krise hat das Land Rheinland-Pfalz insgesamt 5,386 Milliarden Euro gekostet. Davon waren rund 1,5 Milliarden Landes- und rund 4 Milliarden Bundesmittel. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Freien Wähler hervor. Die größten Kostenpunkte seien die Kompensation von ausbleibenden Gewerbesteuerzahlungen an Kommunen, ÖPNV-Maßnahmen und die Pandemie-Vorsorge gewesen. Nur noch wenige Grundsteuererklärungen fehlen. Rund ein halbes Jahr nach Ablauf der Abgabefrist gehen bei den hessischen Finanzämtern immer noch Grundsteuererklärungen ein. Mittlerweile haben hier mehr als 96 Prozent der Immobilienbesitzer ihre Erklärung abgegeben. Das teilt die Oberfinanzdirektion Frankfurt mit. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss die Grundsteuer bundesweit neu berechnet werden, in Hessen betrifft das 2,8 Millionen Grundstücke. Bürgerbegehren gegen Mobilitätskonzept. Die Marburger CDU hat ein Bürgerbegehren gegen das neue städtische Mobilitätskonzept „MoVe35“ gestartet. Ziel des Konzepts ist es, den innerstädtischen Autoverkehr bis 2035 um die Hälfte zu reduzieren. Dafür will die Stadt Fahrradwege und den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen – gleichzeitig sollen Parkplätze und einige Durchfahrtswege für Autos wegfallen. Die CDU sieht darin eine Zumutung für die Bürger und eine Bedrohung für die städtische Wirtschaft. Um einen Bürgerentscheid und damit eine Überarbeitung des Konzepts zu erwirken, braucht sie nun knapp 3000 Unterschriften von Marburger Bürgern.

  • Studie zur Zukunft der Biotechnologie in Rheinland-Pfalz

    Studie zur Zukunft der Biotechnologie in Rheinland-Pfalz

    Rheinland-Pfalz soll nicht nur deutschlandweit, sondern auch international zu dem Biotechnologie-Standort werden. Dieses große Ziel hat sich die Landesregierung auf die Fahnen geschrieben. Und dafür investiert sie ordentlich Geld. Bis 2026 sollen es bis zu 800 Millionen Euro sein. Wohin genau die finanziellen Mittel gehen sollen, dafür hat das Land eine Studie in Auftrag gegeben. Heute wurden die Ergebnisse vorgestellt. An der Goldgrube – der Straßenname des BioNTech-Sitzes ist Programm. Mit seinem Corona-Impfstoff hat das Unternehmen der Stadt Mainz nicht nur einen Geldsegen beschert, sondern auch die Augen der Forschungswelt auf Rheinland-Pfalz gelenkt. Schon zuvor hatte die Landesregierung viel in den Bereich Biotechnologie investiert. Nun soll der Mega-Erfolg von BioNTech der Startschuss dafür sein, Rheinland-Pfalz als Global Player in der Biotechnologie zu etablieren. Unterstützung für die Strategie kommt von der Unternehmensberatung Roland Berger GmbH. Eine in Auftrag gegebene Studie soll zeigen, was die Landesregierung tun muss, um ihr Ziel zu erreichen. Malu Dreyer, (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Im Lauf der Erstellung der Studie haben wir ja schon gesehen, was ist erforderlich, das heißt, wir haben sehr viel Geld investiert schon in die Forschungsinfrastruktur und in sehr wichtige Forschungsprojekte. Jetzt ist natürlich angesagt, dass wir das weiter verstärken, dort wo wir starke Forschungsschwerpunkte haben, aber auch das Thema Start-ups, Ausgründungen, da sind wir auch auf dem Weg, aber das sind eben die nächsten Schritte, die wir unbedingt dann auch realisieren werden.“ Investitionen direkt in Forschungsprojekte sind das eine. Auf der anderen Seite müsse das Land für eine gute Vernetzung sorgen, sogenanntes Cluster-Management. Thilo Kaltenbach, Studienleiter Roland Berger GmbH „Um die bestimmten Forschungsgruppen zusammenzubringen, um einen Zugang zur Finanzierung zu erleichtern, um zu coachen, um die Möglichkeiten eben entsprechend voll auszunutzen und wir haben dann in einem ersten Blick gesehen, dass das in Rheinland-Pfalz in der Form noch nicht vorhanden ist und dass […]

  • Prekäre Lage an der Mainzer Universitätsmedizin

    Prekäre Lage an der Mainzer Universitätsmedizin

    Wer in Rheinland-Pfalz schwer erkrankt, der landet meist in der Universitätsmedizin Mainz. Sie ist das größte Krankenhaus des Landes, beschäftigt rund 8.700 Mitarbeiter in über 60 Fachkliniken und Instituten. Gerne wird die Universitätsmedizin als ein „Maximalversorger“ beschrieben, der seinesgleichen sucht. Doch wie exzellent ist die Versorgung? Wie zeitgemäß die Infrastruktur? Kann hier noch Spitzenmedizin stattfinden? Über diese Fragen wird aktuell öffentlich gestritten. Die Folge: Ein Imageschaden weit über Mainz hinaus. Sie soll für Spitzenmedizin und exzellente Forschung stehen – die Mainzer Universitätsmedizin. Doch die wirtschaftliche Lage des größten rheinland-pfälzischen Krankenhauses sei mehr als prekär und ihre Ausstattung nicht mehr zeitgemäß. Diese Vorwürfe haben rund 40 Professoren, die Leiter der verschiedenen Fachkliniken, in Form eines Brandbriefs an das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gerichtet. Zudem warnen die Chefärzte davor, der „Versorgungsauftrag der Universitätsmedizin könne nicht mehr vollumfänglich erfüllt werden.“ Im Fokus der Kritik steht vor allem er: Christian Elsner, seit vier Jahren kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin. Ihm werfen die Klinikleiter vor, das Krankenhaus mit einer „rigorosen Sparpolitik“ heruntergewirtschaftet zu haben. Das Verhältnis zwischen Chefärzten und kaufmännischem Vorstand Elsner sei laut Brandbrief unwiederbringlich zerrüttet. Ein Zustand, der für die rheinland-pfälzische CDU nicht akzeptabel ist. Gerd Schreiner, (CDU), Abgeordneter Landtag Rheinland-Pfalz „Das Vertrauensverhältnis ist gestört zum kaufmännischen Vorstand. Es fehlt mir jede Fantasie, wie das wieder ins Lot kommen soll. Das heißt, wir brauchen einen neuen Kaufmann, der mit Achtung, Respekt, Wertschätzung verhandelt und dem alle vertrauen.“ Christian Elsner sieht dazu keinen Anlass. Eine Interviewanfrage beantwortet er schriftlich: Dr. Christian Elsner, kaufmännischer Direktor Unimedizin Mainz „Beim Ringen um die Sache existieren naturgemäß diskrepante Positionen, die es im Dialog zu einen gilt.“ Seit Jahren schreibt die Mainzer Universitätsmedizin rote Zahlen im zweistelligen Millionenbereich. Für das laufende Jahr sieht der Wirtschaftsplan ein Defizit in Höhe von 57,6 Millionen Euro vor. Nach Angaben der Universitätsmedizin rühren die Defizite vor […]