Natur

  • Güterschiff havariert: Mittelrhein gesperrt

    Güterschiff havariert: Mittelrhein gesperrt

    Im Mittelrheintal ist der Schiffsverkehr heute zum Erliegen gekommen. Und das liegt nicht etwa am aktuell extrem niedrigen Pegelstand. Ein Güterschiff ist zwischen St. Goar und Oberwesel havariert und blockiert die Fahrrinne. Die Bergung ist kompliziert, denn das verunfallte Schiff ist groß und besteht aus mehreren Teilen. 190 Meter lang und fast 23 Meter breit ist der Schubverband, der hier ein Durchkommen heute über viele Stunden unmöglich macht. Gegen 1 Uhr 30 in der Nacht bleibt der Container-Riese liegen. Peter Knopp, Wasserschutzpolizei St. Goar „Der Schiffsführer meldete erst mal Maschinenausfall, dass nacheinander beide Maschinen ausgefallen sind. Er vermutet, dass sich etwas in der Schraube festgefangen hat und die dadurch zum Stillstand kam.“ Bei dem havarierten Schiff handelt es sich um einen Schubverband: Ein motorisiertes Schiff schiebt mehrere sogenannte Leichter an. Das sind riesige, schwimmfähige Container ohne eigenen Antrieb. In diesem Fall sind es drei. Problematisch: Die Unfallstelle liegt in einer ausgesprochen engen Kurve. Peter Knopp, Wasserschutzpolizei St. Goar „Das ist eine Stelle, wo normalerweise einem Schubverband schon mal grundsätzlich kein Schiff begegnen darf. Aufgrund der engen Stelle und der starken Kurve und auch der Strömungsverhältnisse brauchen Schubverbände, wenn sie jetzt zu Berg oder zu Tal fahren, die gesamte Fahrrinnenbreite. Und jetzt kam noch dazu, dass wir niedriges Wasser haben und dementsprechend überhaupt kein Platz mehr ist für Berg- oder Talfahrt an dem vorbeizukommen.“ Zwar kann das Schiff am Morgen von zwei anderen Schiffen, die zufällig in der Nähe sind, aus der Kurve geschleppt werden, doch bevor es nach Bingen abtransportiert werden kann, müssen die Leichter voneinander getrennt werden. Ein Spektakel für viele Schaulustige. Mats und Resi Hammes „Mein Mann hatte das, glaube ich, im Radio gehört heute Morgen. Und dann kam der Kleine um 8 Uhr und dann haben wir ihm das erzählt. ‚Oh‘, hat er gesagt, ‚da möchte ich […]

  • Edersee nur zu einem Fünftel gefüllt

    Edersee nur zu einem Fünftel gefüllt

    Der Edersee in Hessen ist einer der wichtigsten Wasserversorger für den Schiffsverkehr im Norden Deutschlands. Zum wiederholten Mal hat Trockenheit den Wasserstand des Stausees wieder deutlich früher und extremer sinken lassen. Mit spürbaren Folgen für die Region. Diese Steinwüste muss überquert werden, bevor man durch tiefen Schlamm ins kühle Nass des Edersees kommt. Es fehlt an Niederschlägen; der drittgrößte Stausee in ganz Deutschland ist nur noch etwa 20 Prozent befüllt. Das Wasser und die Stimmung vor Ort: Auf dem Tiefpunkt! Zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren endet hier die Saison vier bis sechs Wochen früher als geplant. Und das hat gravierende Folgen. Thomas Hennig, Segelschule Rehbach-Edersee „Wir haben jetzt Stornierungen. Wir können im September keine Segelkurse mehr durchführen. Segler verkaufen ihre Boote, verlassen den See, weil sie mit der Situation nicht zufrieden sind. Wir haben keine Badegäste mehr. Und schauen Sie sich um in der Gastronomie. Die Biergärten sind verwaist, die Strände sind verwaist. Die Region ist tot.“ Normalerweise lockt dieser Badestrand Mitte August täglich bis zu 1.000 Badegäste an. Ins Wasser möchten hier aktuell aber nur die Wenigsten. Das liegt auch an den Blaualgen, die sich wegen des Wassermangels intensiv ausbreiten. Allein Thomas Hennig rechnet in dieser Saison mit einem Umsatzverlust von bis zu 150.000 Euro. Für die gesamte Region ginge der Schaden in die Millionen. Die wenigen Touristen, die trotzdem gekommen sind, weichen meist auf andere Optionen aus. Familie Goffing „Wir wollten eigentlich schwimmen gehen, aber da unten ist es sehr matschig. Man muss also knöcheltief durch den Matsch laufen, bevor man überhaupt ans Wasser kommt und da gehen wir dann lieber ins Schwimmbad.“ Andreas Müller und Leah Schmidt „Wir haben es uns schon anders vorgestellt glaube ich. Ein bisschen unerwartet am Anfang, als wir gesehen haben wie weit das Wasser hier weg ist. Aber wir […]

  • Feuerwehr kämpft seit Tagen gegen Waldbrand

    Feuerwehr kämpft seit Tagen gegen Waldbrand

    Im Wald bei Münster in der Nähe von Darmstadt ist die Feuerwehr weiterhin rund um die Uhr im Einsatz. Am Samstag war dort ein Feuer ausgebrochen – rund 10 % des Waldgebiets wurden dabei ein Raub der Flammen. Zwar haben die Einsatzkräfte das Feuer mittlerweile weitgehend unter Kontrolle, doch nach wie vor sorgen zahlreiche Glutnester für Gefahr. Im Wald bei Münster in der Nähe von Darmstadt ist die Feuerwehr weiterhin rund um die Uhr im Einsatz. Am Samstag war dort ein Feuer ausgebrochen – rund 10 % des Waldgebiets wurden dabei ein Raub der Flammen. Zwar haben die Einsatzkräfte das Feuer mittlerweile weitgehend unter Kontrolle, doch nach wie vor sorgen zahlreiche Glutnester für Gefahr. Viel ist von diesem Waldstück bei Münster nicht übrig geblieben: Eine Mondlandschaft mit verkohlten Baumstümpfen. Und das auf rund 25.000 Quadratmetern – eine Fläche so groß wie 35 Fußballfelder. Auch wenn hier momentan keine Flammen mehr lodern, bleibt der rund 300 Grad heiße Waldboden brandgefährlich: Das Feuer kann überall und jederzeit wieder auflodern. Heiko Schecker, Kreisbrandinspektor Darmstadt-Dieburg „Das Feuer ist unter Kontrolle, aber es ist noch nicht aus. Wir können noch kein ‚Feuer aus‘ melden, so dass wir die Einsatzstelle hier verlassen können und alles ok ist. Würden wir die Einsatzstelle zum jetzigen Zeitpunkt verlassen, würden wir in ein paar Stunden wieder da stehen und wir hätten wieder ein größeres Feuer. Das wollen wir umgehen und deshalb müssen wir die Glutnester jetzt bekämpfen. So, dass die Temperatur am Waldboden wirklich nach unten geht.“ Rund 3.000 Feuerwehrleute sind an den Löscharbeiten im Münsterer Wald beteiligt. Unterstützung erhält die Feuerwehr aus Darmstadt-Dieburg dabei von Kollegen aus 14 weiteren hessischen Landkreisen sowie aus Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg. Und auch zwei Löschhubschrauber von Polizei und Bundeswehr sind im Einsatz, um aus der Luft zu löschen: Denn das Betreten der verkohlten […]

  • Der Schleusentaucher von Kostheim

    Der Schleusentaucher von Kostheim

    Wie Flüsse die Landschaft prägen, so prägen sie auch die Menschen, die an ihnen leben und arbeiten. Der Main zum Beispiel fließt 77 Kilometer durch Hessen und ist Naherholungsgebiet, Lebensraum  und Wirtschaftsweg für die Region. Damit Binnenschiffe überhaupt durch den Main fahren können, gibt es im hessischen Teil sechs Schleusen. Diese müssen auch einwandfrei funktionieren und regelmäßig repariert werden. Wie das funktioniert, zeigen wir in unserer Serie „Einflüsse“. Bernhard Steinkamp, Industrietaucher am Main „Für mich ist der Main Heimat natürlich. Ich bin sehr heimatverbunden als Frankfurter, ja. Einfach wenn ich auf den Main rausgehe oder rausfahre oder auch unter Wasser fühle ich mich schon zu Hause.“ Letzte Einsatzbesprechung auf der Mimir in Kostheim. Christian Scherg geht mit seinem Team nochmal den Ablauf und die Gefahren durch. Denn ein riskanter Einsatz steht bevor. Die Wand der Schleuse muss geschweißt werden, und zwar unter Wasser. Ein Schiff hat die Schleuse gerammt und die empfindliche Wand beschädigt. Die Folge: Der Boden an der Schleuse senkt sich immer weiter ab. Experte dafür ist Bernhard Steinkamp. Er taucht schon seit 17 Jahren im Auftrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Main. Für den Frankfurter ist so ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Bernhard Steinkamp, Industrietaucher am Main „Ich bin am Main groß geworden, ja. Und ich war am Anfang nicht tauchen als Jugendlicher oder Kind, aber wir waren immer mit den Füßen drin. Haben Fischchen gefangen. Jetzt ist es halt so, ich habe dann eigentlich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht und das ist halt schon ganz cool.“ Jetzt heißt es erst mal: Konzentration an Bord. Bernhard Steinkamp muss in seinen Taucheranzug. Alles muss perfekt sitzen, denn unter Wasser lauern Gefahren von mehreren Seiten. Bernhard Steinkamp, Industrietaucher am Main „Erst mal von Bauteilen, die abstehen könnten oder Schifffahrt, die Wellen schmeißt. Man wird rumgewirbelt. Man hat natürlich das […]

  • Rhein-Pegel sinkt weiter

    Rhein-Pegel sinkt weiter

    Eine Rekord-Trockenheit, die Folgen hat – nicht nur für die Binnenschiffer. Der Rhein ist einer der wichtigsten Transportwege für die Wirtschaft und für uns Verbraucher. Rohstoffe und Waren werden in großen Mengen auf dem Fluss transportiert, wenn er denn genug Wasser führt. Der wichtigste Orientierungspunkt für die Rheinschifffahrt befindet sich im rheinland-pfälzischen Kaub, wo der Fluss besonders flach ist: Der Pegel dort ist heute so niedrig, wie sonst nirgendwo an Deutschlands wichtigster Wasserstraße. Der Rhein auf dem Rückzug: In Kaub sinkt der Pegel heute Vormittag auf 32 Zentimeter – fünf Zentimeter weniger als gestern. Das heißt: Die Fahrrinne ist nur noch 1 Meter 43 tief. Für voll beladene Lastkähne gibt es hier kein Durchkommen mehr. Dennoch hat Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt bislang kein Fahrverbot verhängt. Florian Krekel, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein „Das WSA wird die Schifffahrt wegen des Niedrigwassers nicht sperren. Jeder Schifffsführer hat verantwortlich darüber zu entscheiden, ob er mit seinem Schiff die Strecke unter den aktuellen Bedingungen befahren kann.“ Fahren kann etwas weiter südlich noch die Fähre zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel. Aber nur, weil Fährmann Michael Schnaas aus Lorsch ein ganz spezielles Schiff hat. Michael Schnaas, Fährmann „Wir fahren hier seit Donnerstag mit unserer Niedrigwasserfähre, da der Einsatz ansonsten nicht mehr möglich war und unserer Kollegen hier mit ihren tiefer gelegten Schiff erhebliche Probleme hatten und auch nicht mehr fahren könnten.“ Fahren könnten auch noch viele Frachtschiffe. Doch um die flache Stelle bei Kaub passieren zu können, dürfen sie nur noch wenig laden. Dadurch lohnen sich viele Aufträge nicht mehr. In den vergangenen Wochen haben die Binnenschiffe deshalb immer weniger Kohle und Erdöl transportiert. Das trifft vor allem Unternehmen wie den Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen, die normalerweise viele Waren über den Fluss beziehen..Auch der Logistik-Dienstleister Contargo hat die Schiffstransporte zwischen Deutschland und den Niederlanden inzwischen eingestellt. Contargo „Aktuell fahren […]

  • Feuerwehr trainiert Waldbrandbekämpfung

    Feuerwehr trainiert Waldbrandbekämpfung

    Seit Wochen brechen in ganz Deutschland fast täglich Waldbrände aus. Allein in Hessen waren es dieses Jahr bislang mindestens 160. Durch die anhaltende Dürre für die Feuerwehren eine echte Herausforderung. Meteorologen befürchten, dass die Waldbrandgefahr in den nächsten Jahren weiter steigt. Damit Feuerwehrleute besser auf diese Szenarien vorbereitet sind, nehmen sie an speziellen Waldbrand-Seminaren teil. Wir waren bei einer Veranstaltung in der Nähe von Bad Neuenahr-Ahrweiler mit dabei. Es brennt in Grafschaft. Ein Teil eines Ackers steht in Flammen. Das Feuer breitet sich schnell aus. Die Freiwillige Feuerwehr muss den Brand so schnell wie möglich löschen, damit die Flammen nicht auf Büsche und Bäume übergreifen. Zufall ist dieser Brand nicht. Die Feuerwehr hat ihn selbst gelegt, um den Härtefall zu trainieren. Weil in der Grundausbildung das Thema Waldbrände eher Nebensache ist, bringt Christian Schmitt den Feuerwehrleuten bei, wie sie ihre Ausrüstung effizient gegen die Flammen einsetzen. Christian Schmitt, Ausbilder bei Euro Waldbrand „Das geht los über die Ausrüstung bis hin zum Brennen auf dem Acker mit der Mannschaft, mit Gerät über einen ganzen Tag schwitzen in den Klamotten. Was für uns richtig ist, was für uns falsch ist. Das sind Erfahrungswerte. Wenn wir heute Abend nach Hause fahren, werden die feststellen, was sie in den nächsten Tagen schon für sich ändern würden.“ Da Waldbrände häufig schwer zugänglich sind, lernen die Feuerwehrleute heute Brände mit einfachen Mitteln und wenig Wasser zu löschen. Dabei geht es um Löschtechnik … Christian Schmitt, Ausbilder bei Euro Waldbrand „Hallo, ihr steht im Feuer, du stehst im Wind. Immer mit dem Wind.“ ..aber auch um das richtige Material. Christian Schmitt bringt den Einsatzkräften bei, wie sie mit der altbewährten Feuerpatsche und Löschrucksack schnell einen Brand unter Kontrolle bringen. Aber auch ungewöhnliche Hilfsmittel sind mit dabei. Dieter Hilberath, Stellvertretender Feuerwehrleiter Grafschaft „Zum Beispiel der Laubbläser, der eben […]

  • Waldbrand: Feuerwehr im Großeinsatz

    Waldbrand: Feuerwehr im Großeinsatz

    Die extreme Dürre hat Deutschland weiter fest im Griff. Und während die Wasserspiegel der Flüsse und Seen immer weiter schrumpfen und die Landwirte um ihre Ernte fürchten müssen, steigt das Brandrisiko kontinuierlich an. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Feuerwehren zu brennenden Feldern und Waldstücken gerufen werden – so auch im rheinland-pfälzischen Breitenbach. Großeinsatz in Breitenbach. Zwischen der 2.000-Einwohner-Gemeinde und dem benachbarten Lautenbach im Saarland brannten gestern laut Feuerwehrangaben zwischenzeitlich bis zu 70 Hektar Acker und Forst. Rund 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz. O-Ton Stefan Reichert, Stv. Wehrleiter Verbandsgemeinde Oberes Glantal „Also, ich bin jetzt knapp 45 Jahre bei der aktiven Feuerwehr und eine Fläche dieser Größenordnung hatten wir hier in unserem Raum noch nicht. Kennen wir eigentlich nur, wenn wir in Deutschland bleiben, aus der Brandenburger Kante oder so, in diesem Bereich nicht.“ Anwohner hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, die sofort mit einem Großaufgebot aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland anrückte. Mehrere Stunden kämpften die Einsatzkräfte, dass das Feuer sich möglichst nicht auf den nahegelegenen Wald oder die Wohnhäuser ausbreitet. O-Ton Stefan Reichert, Stv. Wehrleiter Verbandsgemeinde Oberes Glantal „Der Wind war ein ganz großes Problem. Wenn wir es hier im Griff haben, hat der Wind sich gedreht, lief in eine andere Richtung, mehrfach auf den Wald zu. Kleine Flächen am Wald sind auch betroffen; im Großen und Ganzen haben wir es aber mehr mit einem Flächenbrand zu tun und weniger mit einer Waldfläche.“ Personen kamen nicht zu Schaden. Ein unbewohntes Pfandfinderlager im Wald brannte komplett ab; die Feuerwehr konnte die Flammen erst wenige Meter vor dem Ortsrand stoppen. Stefan Marx, Anwohner „Wie ich das zum ersten Mal gesehen habe, ging ich einfach davon aus, weil die Flammen so hoch waren, dass hier die Häuser, dass die alle vernichtet werden durch den Brand. Also ich denke es […]

  • Blaualgen-Plage in der Mosel

    Blaualgen-Plage in der Mosel

    Bei den heißen Temperaturen springen gerade viele Menschen in die Mosel, um sich abzukühlen. Doch das ist ziemlich gefährlich. Nicht nur wegen der Strömung im Fluss, sondern auch, weil sich dort gerade Blaualgen ausbreiten, die den Badespaß endgültig zunichtemachen. Eigentlich ist die Mosel ein echter Hingucker. Weinberge, Wälder und klares Wasser. Doch seit fünf Jahren machen der Idylle die Blaualgen zu schaffen. Seitdem treiben die grünen Schlieren fast jedes Jahr auf der Wasseroberfläche. Die Biologin Julia Kleinteich untersucht, warum die Blaualgen den Fluss befallen. Julia Kleinteich, Biologin Bundesanstalt für Gewässerkunde Koblenz „Durch die Mosel fließt im Moment unheimlich wenig Wasser und dadurch haben wir eine sehr lange Aufenthaltszeit in den einzelnen Staustufen und das gibt den Algen sehr viel Zeit zu wachsen. Und dann haben wir natürlich noch sehr hohe Temperaturen, sehr viel Sonneneinstrahlung und das sind ideale Wachstumsbedingungen gerade für die Blaualgen.“ Eigentlich sind Blaualgen keine Algen, sondern Bakterien – Cyanobakterien. Julia Kleinteich misst jeden Tag, wie sie sich ausbreiten. Aktuell liegt der Wert bei 30 Mikrogramm pro Liter. Die Grenze, bei dem das Landesamt für Umwelt vor den Blaualgen warnt, liegt schon bei 15 Mikrogramm. Julia Kleinteich, Biologin Bundesanstalt für Gewässerkunde Koblenz „Cyanobakterien sind eigentlich deswegen so problematisch, weil sie eben einerseits Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen können. Sie können auch zu Magen-Darmproblemen führen. Und im Unterschied zu anderen Algen können sie eben auch Toxine produzieren. Das sind ganz verschiedene Toxine und hier an der Mosel ist es eben speziell ein Toxin, was schädigend auf die Leber wirken kann.“ Auch für Hunde können die Bakterien bedrohlich sein. Aber nicht alle Menschen sehen in den Blaualgen eine Gefahr. Sara Nebinger „Nein, ich mache mir da drüber keine Gedanken. Ja, weil ich denke, wenn man da in die Mosel geht, dann hat man da ja auch Spaß.“ Patricia Geißler „Ja, […]

  • Brennholz wird knapp

    Brennholz wird knapp

    Durch den Ukrainekrieg und die reduzierten Gaslieferungen aus Russland ist die Nachfrage nach Brennholz extrem angestiegen – und damit auch der Preis. Immer mehr Menschen wollen sich für den Winter eindecken, immer weniger Holz können die Produzenten anbieten – und das auch aufgrund einer politischen Vorgabe. Wir haben einen Brennholzhändler aus Hessen besucht, der uns die momentane Lage geschildert hat. Timo Dörr, Produktionsleiter Furnier- und Holzwerk Mittenaar GmbH „Die Leute haben Panik und das Telefon klingelt ununterbrochen. Die Website wird überflutet mit Bestellungen, das E-Mail-Postfach ist voll. Also so etwas gab es bisher noch nie.“ So beschreibt der Produktionsleiter des Furnier- und Holzwerks in Mittenaar die aktuelle Situation. Die Kundenanfragen für Brennholz brechen nicht ab. Und deshalb gibt es hier auch keine offenen Verkaufszeiten mehr. Den Kunden werden stattdessen bestimmte Abholzeiten zugeordnet. Die Energiekrise zeigt ihre Wirkung. Bei vielen macht sich mit Blick auf den Winter Unruhe breit. So auch bei Peter Ross aus Dillenburg. Peter Ross, Rentner „Was sollen wir denn noch machen wenn es bei Null ankommt? Ich habe momentan eine Gasheizung im Keller. Wenn da nichts mehr ankommt, dann ist Sense. Wir wollen auch nicht mit dem Kamin das ganze Haus heizen. Wir wollen nur mal sehen, dass man vielleicht irgendwo mal einen Raum hat, der warm ist.“ Zwei große LKW-Anhänger mit Buchenstämmen aus einem kleinen Waldgebiet bei Gießen für die direkte Weiterverarbeitung zu Brennholz. Wie lange ihr Lager noch so gut gefüllt ist – für das seit 1965 bestehende Unternehmen nur schwer einzuschätzen. Der Brennholz-Anbieter musste seine Preise bereits um 35% erhöhen. Wegen der erhöhten Transportkosten der Fuhrunternehmen und wegen des gestiegenen Grundpreises für das Holz. Ein Gut, das immer knapper wird. Timo Dörr, Produktionsleiter Furnier- und Holzwerk Mittenaar GmbH „Die Mengen, die seit dem Ukrainekrieg aus dem Osten fehlen, die sind enorm. Und die lassen […]

  • Rheinfähren fahren bald auf Grund

    Rheinfähren fahren bald auf Grund

    Durch die anhaltende Trockenheit ist der Rheinpegel in den letzten Wochen drastisch gesunken. In Oestrich-Winkel sind einige Bootsanleger schon nicht mehr zu erreichen und auch der Fährverkehr leidet unter dem niedrigen Wasserstand. Es droht ein Totalausfall. Die Überfahrt von Oestrich-Winkel nach Ingelheim ist Zentimeterarbeit. Der Fährführer hat nur noch wenig Spielraum in der Bucht auf der hessischen Seite. Heute hat er schon zweimal aufgesetzt. Der Rheinpegel ist mittlerweile zu niedrig für die große Fähre von Michael Maul. Michael Maul, Rheinfähre Maul „Wir sehen in der Winkler Bucht viele Sand- und Kiesbänke, die die Fahrrinne immer mehr einschränken. Die Fahrrinne ist momentan noch ungefähr 20 Meter breit, aber nicht mehr tief genug für unsere große Fähre und darum setzen wir aktuell eine spezielle Flachwasserfähre ein mit einem deutlich kleineren Tiefgang. Das sind ungefähr 40 bis 50 cm.“ Dank der Flachwasserfähre kann der Betrieb vorerst aufrechterhalten werden. Für viele Pendler eine gute Nachricht, denn sollte die Fähre nicht mehr fahren, wäre die nächste Möglichkeit den Rhein zu überqueren erst die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden. Ein Umweg von knapp 35 Kilometern. Der kostet teures Benzin und wertvolle Zeit. Michael Urban „Die Fähre kostet zwar 6,50 €, aber ich spare doch sehr viel mehr Zeit, als wenn ich jetzt hinten über die Brücke fahre. Und Zeit ist einfach doch ein bisschen mehr wert.“ Jürgen Brendel „Nach Wiesbaden – das ist schon ein Riesenaufwand. Mache ich nicht so gerne.“ Die neue Fähre hat Michael Maul von einem Fährbetreiber in Lorch gemietet. Der musste seinen Betrieb trotz Flachwasserfähre schon einstellen. Michael Maul kann zwar noch fahren und Geld verdienen, aber die Kosten sind hoch. Michael Maul, Rheinfähre Maul „Die finanzielle Belastung für den Betrieb ist natürlich beträchtlich. Wir müssen das Fährschiff anmieten, wir müssen spezielle Maßnahmen ergreifen, um die Vorbereitungen zu machen, dass die […]

  • Unterwegs mit der Wasserschutzpolizei

    Unterwegs mit der Wasserschutzpolizei

    Wie Flüsse die Landschaft prägen, so prägen sie auch die Menschen, die an ihnen leben und arbeiten. Die Mosel zum Beispiel fließt über 200 Kilometer durch Rheinland-Pfalz und ist Weinbaugebiet, Tourismusregion und Wirtschaftsweg zugleich. Damit auf dem Fluss auch alles nach Recht und Ordnung läuft, gibt es die Wasserschutzpolizei. Und wie für die Polizisten der Alltag auf dem Wasser aussieht, zeigt ein weiterer Teil unserer Serie „Einflüsse: Wie Main und Mosel die Region prägen“. Patrick Schneider, Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Die Mosel ist für mich Heimat, hier bin ich groß geworden. Ich habe als Kind schon Interesse an Schiffen gehabt und es ist für mich mit der schönste Arbeitsplatz.“ 8:00 Uhr, Dienstbeginn für Patrick Schneider und seinen Kollegen im Koblenzer Hafen. Die beiden Wasserschutzpolizisten bereiten gerade den Einsatz vor. Streife fahren auf dem Fluss. Seit 30 Jahren ist Patrick Schneider schon Polizist. Erst auf der Straße, seit über 20 Jahren auf dem Wasser. Ein Wechsel, den er nie bereut hat. Patrick Schneider, Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Das Schiff ist mit eines der schönsten Einsatzmittel, was die Polizei zu bieten hat aus meiner Sicht. Der Kontakt zu den Schiffsleuten, der Austausch ist ein komplett anderer wie auf der Straße.“ Denn die Mosel ist zwar ein wichtiger Wirtschaftsweg aber auch Ausflugziel für Stand-up Paddler, Kajakfahrer oder Sportboote. Genau so eins ist heute das erste Einsatzziel. Patrick Schneider: Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Schönen guten Tag. Ich würde gerne eine kleine Sportbootkontrolle machen. Würde gerne mal ihren Sportbootführerschein sehen und die Zulassung.“ Ein kurzer Blick auf Papiere und Deck. Alles in Ordnung, das Sportboot darf weiter fahren. Schiffskontrollen wie diese, sind für die Wasserschutzpolizei Alltag. Häufiger überprüfen sie aber große Frachter, tagsüber von Koblenz bis Traben-Trabach. Ladung, Personal, Schiff, alles wird kontrolliert. Und das während der Fahrt. Denn so ein Einsatz kostet Zeit. Und Zeit bedeutet für […]

  • Keine Licht- und Wassershow wegen Wasserknappheit

    Keine Licht- und Wassershow wegen Wasserknappheit

    Schon zwei Mal wurde das für 2020 geplante Event „Elementaro“ coronabedingt verschoben. Und jetzt die erneute Absage der Licht- und Wassershow durch die Stadt Bad Nauheim. Als Gründe nennt der Bürgermeister die angespannte Situation auf dem Energiemarkt und die regionale Trinkwasserknappheit. So hätte sie aussehen sollen, die Licht- und Wassershow „Elementaro“, die vom 9. bis 11. September in Bad Nauheim stattfinden sollte. Dafür waren die Veranstalter Eric Friedrich und Eike Kuschmierz bereits seit drei Jahren mit der Stadt in Kontakt. Die beiden Jungunternehmer sprudelten nur so vor Ideen, wie man die Show möglichst energieeffizient über die Bühne bringen könnte. All das war nicht genug. Fünf Wochen vor Beginn hat die Stadt Bad Nauheim die Veranstaltung jetzt abgesagt. Klaus Kreß,parteilos, Bürgermeister Bad Nauheim „Die Show, das Konzept lebt von Energie und wir sind alle gemeinsam gefordert Maßnahmen zu ergreifen, die Energie einsparen helfen. Außerdem haben wir eine Wasserknappheit. Die Ressource Wasser ist sehr, sehr wertvoll. Es geht soweit, dass auch die Feuerwehren keine Löschübungen durchführen dürfen aufgrund dieser Wasserknappheit. Also Energiekrise und Wasserknappheit lässt eine Show in dieser Form zurzeit nicht zu.“ Für die beiden Geschäftsführer von Elementaro ist dieses Argument nicht nachvollziehbar. Sie sehen ihre Veranstaltung als Vorzeigeprojekt in Sachen Wasser- und Energiesparen. Eike Kuschmierz, Geschäftsführer Elementaro GmbH „Aus unserer Sicht ist es ein völlig falsches Zeichen in dieser Zeit eine Veranstaltung abzusagen, die sich bereits seit drei Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Wir haben eine Möglichkeit gefunden, Brauchwasser aus Schwimmbädern zu nutzen. Hier nehmen wir das Wasser aus dem umliegenden Schwimmbad, leihen es uns aus und nutzen es für unsere Show in einem Kreislauf, wie hinter mir zu sehen, in dem Brunnen und führen es hinterher wieder gereinigt in einen der Flüsse zurück.“ Zudem läge der Energieverbrauch von einer der insgesamt drei Vorführungen bei nur rund 350 Kilowattstunden […]

  • Rebkrankheiten per App erkennen

    Rebkrankheiten per App erkennen

    Eine Reise ins Silicon Valley, nach San Francisco und L.A. ist der Preis für die Gewinner des Bundeswettbewerbs „Jugend gründet“. Dabei geht es um innovative Geschäftsideen. Zehn Schülerteams kamen ins Finale, durchsetzen konnten sich zwei Abiturienten vom Leibniz-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße. Ihre Idee: eine App, die Rebkrankheiten erkennen kann. Mit dem bloßen Auge nur sehr schwer zu erkennen. Diese Rebe ist krank. Sie leidet an Erysiphaceae, umgangssprachlich bekannt als echter Mehltau. Die App erkennt die Krankheit, wie viele andere, schon im frühen Stadium. Wichtig für Winzer; sie könnten so Pestizide gezielt und reduziert einsetzen. Erfunden und programmiert haben die App Maria Theresa Licka und Mario Schweikert aus Neustadt an der Weinstraße. Maria Theresa Licka, Preisträgerin „Jugend gründet“ „Unser Ziel war es auch, da wir die App am Ende im Weinberg nutzen wollen, das Modell so zu programmieren, dass es lokal auf dem Handy läuft, also ohne Internet-Verbindung möglich ist zu nutzen. Und für das Training der Künstlichen Intelligenz ist auch ganz wichtig, einen guten Datensatz zu erstellen und bei diesem Projekt konnten wir den Datensatz selbst erstellen.“ Das heißt: Tausende Fotos in den Weinbergen von Blättern machen, die irgendwie krank aussehen. Auf die App-Idee kamen die beiden 19-jährigen beim Wandern. Mario Schweikert, Preisträger „Jugend gründet“ „Wir haben die Blattkrankheiten bei Streifzügen in den Weinbergen gesehen und uns gefragt: ‚Was sind denn das für Krankheiten?‘. Es gibt ganz viele verschiedene Verfärbungen. Und deshalb sind wir einfach in den Austausch gegangen mit Winzern, mit den Experten von den Dienstleistungszentren und haben erfahren was für eine riesen Problematik in der Erkennung und in der Behandlung darstellt.“ Im rheinhessischen Bechtheim präsentieren die „Jugend gründet“-Preisträger ihre App dem Winzer Sebastian Erbeldinger und der deutschen Weinkönigin Sina Erdrich. Tipps von Weinbauexperten sind den Jungunternehmern wichtig. Sebastian Erbeldinger, Winzer „Wo es für mich interessant ist, […]

  • Ein heißer Tag mit Rekordtemperaturen

    Ein heißer Tag mit Rekordtemperaturen

    An die Hitze werden wir uns wohl langsam gewöhnen müssen. Bei Temperaturen jenseits der 35 Grad suchen die Menschen bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz Abkühlung auf allen erdenklichen Wegen. Genug zu Trinken und sich regelmäßig abzukühlen, das ist das wichtigste an einem Hitze-Tag wie heute. Während dieser Mainzer Gastronom kostenloses Wasser für Obdachlose vor seinem Geschäft bereitgestellt hat, hat sich auch Heike Tannrath vom Mainzer Marienhaus-Klinikum etwas überlegt, um ihre Kollegen abzukühlen. Heike Tannrath, Pflegedienstleiterin Marienhaus Klinikum Mainz „Unsere Mitarbeiter sind ja nun wirklich bei diesen Temperaturen auch körperlich im Einsatz und in der Pflege und in der Medizin unterwegs und wir wollen ihnen einfach auch einen kleinen Moment der Abkühlung verschaffen und vielleicht einen Moment, in dem man einfach mal durchatmen kann, mal ein Eis essen und auch mal eine kurze Pause, beziehungsweise auch eine Trinkpause machen dann.“ Viel getrunken wird heute auch am hessischen Riedsee. Hier kommt die flüssige Abkühlung von innen und von außen. Daniel Tencer „Gegen die Hitze? Einfach im Wasser sein, so lange wie möglich.“ Wolf Iffland „Also natürlich ganz wichtig: viel Wasser trinken und auch ein Eis ist immer schön zu essen.“ Der See hat angenehme 25 Grad, da lässt es sich aushalten. Wem aber auch das noch zu heiß ist, sucht nur wenige Kilometer vom See entfernt sein Heil in der Dunkelheit. Denn im Oppenheimer Kellerlabyrinth ist es nicht nur schummrig, sondern auch angenehm kühl. Heute ist die Führung natürlich restlos ausverkauft. Thomas Ehlke, Tourführer „Natürlich im Sommer, muss man ganz ehrlich sagen, macht es besonders viel Spaß. Weil wenn man oben 35, 36 Grad hat und man kann hier so eintauchen in 20 Grad weniger, dass ist quasi so wie ein Speiseeis für die Seele.“ Dirk Koch, Besucher „Ich wohne seit 30 Jahren hier in der Gegend und war noch nie […]

  • Futternotstand in der Landwirtschaft wegen Trockenheit

    Futternotstand in der Landwirtschaft wegen Trockenheit

    Die Bauern sehnen sich nach Regen. Die Trockenheit der vergangenen Monate bringt Landwirte in arge Bedrängnis. Die Wiesen sind so trocken, dass Bauern das Heu für ihre Tiere sogar schon zukaufen müssen. Im Odenwaldkreis in Südhessen könnte es beim Futter bald zu Engpässen kommen. Verdorrtes Gras, soweit das Auge reicht. Steppe im Odenwald. Landwirt Hans Trumpfheller aus Bad König hat sich mit seinen 100 Hektar Grünland auf Tierfutter spezialisiert. Doch hier wächst kaum noch etwas Grünes. Schon seit Ende Mai hat es nicht mehr genug geregnet. Nach bereits drei trockenen Sommern in den vergangenen Jahren sieht der Landwirt schwarz für den Odenwald. Hans Trumpfheller, Kreislandwirt Odenwald „Wir werden 40, 50 Prozent der Erträge nicht einfahren können, die wir brauchen. Es wird im Spätjahr zu Futtermangel kommen. Es wird schwierig werden.“ Bewässern kann Hans Trumpfheller sein Grünland ohne eigenen Grundwasserzugang nicht, er ist auf natürlichen Regen angewiesen. Zudem hat der Landwirt immer mehr Schäden durch Wildtiere zu beklagen. Denn Wildschweine und Mäuse wühlen in trockener Erde umso lieber. Seine eigenen Tiere finden auf den Weiden kaum noch etwas zu fressen, immer öfter muss der 61-Jährige zufüttern. Normalerweise produziert sein Hof jährlich neun Tonnen Heu, nun ist nach der Hälfte Schluss für dieses Jahr. Das reicht gerade für den Eigenbedarf, anderen Landwirten geht das Tierfutter bereits aus. Hans Trumpfheller, Landwirt aus Bad König „Es wird für den einen oder anderen Betrieb existenzbedrohend oder existenziell sein, weil der ein oder andere vielleicht sagt: Das ist jetzt das vierte von fünf Jahren, wo ich Futter zukaufen musste. Wo mir mein Futter nicht reicht.“ Nicht nur, dass einige Landwirte bereits Heu zukaufen müssen – es wird auch noch deutlich teuer. Der Preis pro Tonne ist hierzulande zuletzt im Schnitt um sieben Prozent auf 136 Euro geklettert. In manchen Regionen sogar auf satte 195 Euro. Für […]