Natur

  • Zuchterfolg bei bedrohter Antilopen-Art

    Zuchterfolg bei bedrohter Antilopen-Art

    Im Frankfurter Zoo gibt es Nachwuchs bei den Gelbrückenduckern, einer Antilopenart aus Zentralafrika. In Zoos sind die Tiere sehr schwer zu züchten und deshalb eine Seltenheit. Umso schöner für den Zoo Frankfurt, dass der Nachwuchs nun gesund und munter auf der Welt ist. Der kleine Nelson ist neugierig. Zwei Monate alt und überhaupt nicht schüchtern. Tierpfleger Andre verbringt täglich mehrere Stunden mit Nelson und seiner Mutter Dolly, um ihn an Menschen und Fremdes zu gewöhnen. Andre Mascarinas, Tierpfleger Zoo Frankfurt „So eine neugierige Antilope habe ich selten gesehen. Der Nelson will alles untersuchen, er guckt bei allem Futter, ob es schmeckt, er schaut immer was Mutti macht, wenn wir Werkzeug dabei haben oder neue Menschen dabei haben möchte er alles immer kennenlernen, beschnuppern und gucken, ob man das essen kann oder ob des irgendwie irgendwas ist, mit dem man was Schönes machen kann.“ Praktisch für die Pfleger und Tierärzte, denn Nelsons Gesundheit steht an oberster Stelle. Antilopenbabys sind anfällig für Krankheiten und müssen deshalb regelmäßig untersucht werden. Spielerisch lernt Nelson Desinfektionsmittel und Spritzen kennen. Auf die Waage wurde Nelson schon nach wenigen Tagen gesetzt, damit er sich direkt daran gewöhnt. Heute ist das Ultraschallgerät dran. „Nelson, schau mal, das hier ist ein Ultraschallgerät, Mami kennt das schon. Und du lernst das auch mal kennen.“ Dafür hat Nelson gerade aber keine Zeit. Schließlich muss der Löwenzahn noch gefuttert werden. Nach Training und Fressen geht es raus zum Verdauungsspaziergang. Erst kurz schauen, wie das Wetter ist – Passt, auf geht’s nach draußen, das Gelände erkunden. Nelson ist einer von nur 13 Gelbrückenduckern in Europa. Die Antilopenart gilt als bedroht. Andre Mascarinas, Tierpfleger Zoo Frankfurt „Deswegen betreiben wir hier großen Aufwand, um die Tiere zu züchten. Wir forschen dazu, was sind die besten Methoden, wie kann man die Tiere verpaaren, was für Futter […]

  • Papagei folgt Herrchen überall hin

    Papagei folgt Herrchen überall hin

    Ein Mann und sein Papagei – ein Anblick, den man sicher nicht alle Tage sieht. Im hessischen Egelsbach ist das Duo längst bekannt. Ob auf dem Fahrrad, beim Schneiden der Hecke oder Spazieren – die Papagei-Dame sitzt auf der Schulter von Daniel Wranik. Wir haben die beiden einen Tag lang begleitet. Dieser Mann hat einen Vogel. Und zwar einen Papagei namens Jacqueline. Gemeinsam gehen sie durchs Leben. Die Ara-Dame sitzt dabei fast immer auf der Schulter von Daniel Wranik – ein Anblick, mit dem sie in Egelsbach regelmäßig für Aufsehen sorgen. Daniel Wranik „Die lachen alle und freuen sich, dass der Tag so richtig gut anfängt. Und genießen den Tag, wie wir.“ Jacquelines  Flügel sind  nicht gestutzt. Sie könnte jederzeit wegfliegen, doch das will sie gar nicht. Die beiden sind unzertrennlich. Den Platz an Daniels Seite muss sich der Vogel allerdings teilen: mit Daniels Frau Renata. Renata Wranik „Also am Anfang war es schwierig, da war ich super eifersüchtig. Mittlerweile habe ich tatsächlich zwei Papageien die quasi mir gehören. In manchen Situationen ist man dann schon so, wieso jetzt Sie und nicht ist. Aber das ist okay. Das haben wir uns so ausgesucht und das ist genau so richtig.“ Acht Papageien leben inzwischen bei den Wraniks. Im Gegensatz zu diesen  vier Graupapageien kann Jacqueline  nicht sprechen. *Graupapageien am Sprechen* Als Mitarbeiter der Tierstation am Frankfurter Flughafen  hat  Daniel Erfahrung im Umgang mit Tieren.  Jacqueline kam vor 10 Jahren zu ihm. Der ausgesetzte Papagei wurde von der Feuerwehr zu ihm gebracht. Zu der Zeit war Jacqueline  aggressiv gegenüber Menschen und traumatisiert von einem Leben in Gefangenschaft. Daniel Wranik „Ich habe mich damals in den Käfig reingesetzt mit ihr und mich beißen lassen nach dem Motto: ich will dir nichts. Und das ging richtig schnell, nach zwei Monaten hat sie gesagt: Oh […]

  • Seilbahn in Willingen wird winterfit gemacht

    Seilbahn in Willingen wird winterfit gemacht

    So langsam verabschiedet sich der Herbst – und in Hessens größtem Skigebiet in Willingen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Noch liegt dort kein Schnee, doch hinter den Kulissen wird schon kräftig gearbeitet: Schneekanonen werden getestet, Lifte überprüft und Pistenfahrzeuge fit gemacht für die kommende Wintersaison. Wir waren im Skigebiet Willingen bei den Vorbereitungen dabei. Grüne Hänge und vereinzelter Sonnenschein.- Kaum zu glauben, dass hier schon bald Skifahrer über weiße Pisten gleiten. Noch liegt kein Schnee, doch die Vorbereitungen für die Wintersaison laufen bereits auf Hochtouren. Alles muss geprüft, gewartet und startklar gemacht werden – für einen sicheren Betrieb, sobald die ersten Gäste kommen. Ein wichtiger Schritt dabei: das Spleißen des Seils an der Ettelsbergbahn. Elisabeth Schilling, Ettelsberg Seilbahn „Das ist einfach gesagt die Neuverknotung des Seils. Im Laufe der Jahre da wird durch die Witterung da ist, dass sich das Seil dann doch durchhängt. Das ist hier dieses Seil und das muss dann einfach gekürzt werden.“ Der Seilspleiß ist in diesem Jahr etwas Besonderes. Denn so eine Arbeit steht nur selten an – in der Regel alle fünf bis zehn Jahre. Und sie ist alles andere als leicht. Elisabeth Schilling, Ettelsberg Seilbahn „Da kann man natürlich nicht einfach Knoten raus und zusammen machen, da ist eine extra Spezialfirma da, die das dann auch unter speziellen Aspekten macht. Das ist ein eigener Beruf, der das macht und herstellt. Mit den ganzen Kollegen von der Seilbahn, das ganze Team ist dabei und macht das zusammen, weil das doch eine wirklich schwere Angelegenheit ist.“ Kein Wunder: Das Seil ist rund 3000 Meter lang und wiegt 24 Tonnen. In diesem Jahr muss aber nur ein kleiner Abschnitt gespleißt werden. Die Ettelsberg-Seilbahn ist die einzige große Kabinenbahn im Sauerland. Sie fährt zwar das ganze Jahr über, aber das Highlight ist die Skisaison. Je nach Wetter […]

  • Vogelhalter und Zoos wappnen sich gegen Vogelgrippe

    Vogelhalter und Zoos wappnen sich gegen Vogelgrippe

    Die Vogelgrippe breitet sich weiterhin rasant aus – auch in Hessen und Rheinland-Pfalz. Seit heute gilt beispielsweise eine Stallpflicht für Hühner oder Gänse im hessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg. Eine schwierige Situation nicht nur für Geflügelhalter, sondern auch für Zoos und Wildparks. So geht es beispielsweise für die Falknerei Bad Marienberg im Westerwald früher als geplant in die Winterpause. Für Molly heißt es erst einmal: keine Besucher. Denn die könnten das Virus in die Falknerei Bad Marienberg tragen. Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist aber, alle Volieren mit Platten abzudecken. So kann kein Kot von vorbeifliegenden Wildvögeln in die Käfige fallen. Der könnte mit dem hoch ansteckenden Virus infiziert sein. Luisa Weich, Falknerin „Wenn jetzt zum Beispiel durch irgendwelche fehlenden Vorsichtsmaßnahmen der Virus wirklich hier in die Station getragen wird und ein Vogel befallen ist, ist natürlich da die Problematik, dass es dann im Zweifelsfall den ganzen Bestand betrifft. Und alle meine Vögel getötet werden müssen. Die Vögel sind nicht nur meine Arbeit, sondern tatsächlich mein ganzes Leben.“ Raus dürfen die Vögel noch, hier im Westerwaldkreis gibt es derzeit keine Stallpflicht. Zur ihrer eigenen Sicherheit müssen die sechzehn Greifvögel aber aufs Fliegen verzichten. Gar nicht so einfach, denn sie sind dadurch nicht ausgeglichen. Luisa Weich, Falknerin „Ich versuche Beschäftigungsmöglichkeiten zu finden. Das heißt, jetzt gerade im Moment den Vogel herumtragen. Er ist gesichert auf der Faust, dass er nicht irgendwo hinfliegen kann. Aber so kann ich dem noch einmal andere Eindrücke vermitteln als nur die Voliere, wo er drin sitzt. Das ist durch Futter, Spiele, mit Kartons arbeiten. So halt irgendwie den Kopf anstrengen, weil ich körperlich gerade die Vögel nicht richtig auslasten kann.“ Die Auslastung der Tiere ist auch im Zoo Landau ein großes Thema. Derzeit genießen die Humboldtpinguine noch die Herbstsonne. Denn das Problem ist: Sind sie zu lange auf engem, feuchtem […]

  • Angeln trendet bei Jugendlichen

    Angeln trendet bei Jugendlichen

    Das erlebt auch der Angelsport-Verein im hessischen Langen, der einen großen Zulauf hat. Wir waren beim Jugendfischen dabei. Da ist ihnen einer ins Netz gegangen. Ein dicker Karpfen, etwas über 60 Zentimeter lang. Für Janik und Lennard ein toller Erfolg. Schon seit einer Nacht angeln und campen sie mit vier anderen Jugendliche hier am Langener Waldsee. Henry, 17 Jahre „Ich find’s halt einfach schön, zu angeln. Das ist draußen in der Natur, ich sag mal was anderes als zu Hause immer nur zu zocken oder sowas. Genau. Ich finds einfach allgemein rundum schön, eine schöne Community, die man hat, ich habe viele Freunde dadurch auch gefunden.“ Leon, 17 Jahre „Es macht trotzdem Spaß, wenn man Nachtangeln macht, also wenn man ein Zelt hat. Oder man hat eine Unterkunft. Da gibt’s halt elektrische Bissanzeiger, hast du ein Walkie-talkie, das dir mitteilt, dass du einen Biss hast.“ Doch nicht alle Fische, die die Jungs fangen, dürfen sie auch aus dem Wasser holen. Dieser Karpfen zum Beispiel ist zu groß und kommt zurück in den See. Er soll dort für Nachwuchs sorgen. Der Angelsportverein Langen hat inzwischen einen Aufnahmestopp für Neumitglieder. Zu viele wollen Angeln gehen. Boris Heinrich, Vorsitzender ASV Langen „Ist definitiv ein Trend. Also das lässt sich schön beobachten, seit der Corona-Pandemie, die wir hatten, dass dieses Naturerlebnis, draußen sein, das soziale Gefüge, etwas erleben, zugenommen hat. Das belegen nicht nur die Zahlen aus den verschiedenen Bundesländern, wo die Tendenz ständig nach oben geht. Das können auch wir belegen. Allein in diesem Jahr haben wir einen Zuwachs an sechs Jugendlichen.“ Janik hat seinen ersten Fisch schon mit vier Jahren geangelt. Janik, 14 Jahre „Ich wurde mit drei Jahren das erste mal zum Angeln mitgenommen von meinem Vater und meinem Opa. Und es hat mir einfach so viel Spaß gemacht, draußen in […]

  • Vogelgrippe breitet sich in Hessen aus

    Vogelgrippe breitet sich in Hessen aus

    Geflügelhalter machen sich aktuell große Sorgen. Denn die Vogelgrippe breitet sich auch in Hessen und Rheinland-Pfalz immer weiter aus. Nach Angaben des Friedrich-Löffler-Instituts sind deshalb in Deutschland bislang etwa 400.000 Tiere getötet worden. Grund für die rasante Ausbreitung sei der Kot von Zugvögeln. Auch Hessen trifft es hart – alleine dort werden für die Eier- und Fleisch-Produktion in über 3.000 Betrieben rund 2,8 Millionen Hühner gehalten. Viehlandwirte kämpfen nun nach der Schweinepest mit einer weiteren Seuche, die ihren gesamten Bestand bedrohen könnte. Zum Schutz werden Forderungen nach einer bundesweiten Stallpflicht lauter. Das Infektionsgeschehen dürfte sich nach Ansicht der Behörden noch weiter ausdehnen. Eva Dieterle, Moderatorin: Über diese rasante Ausbreitung der Vogelgrippe  spreche ich jetzt mit dem Staatssekretär im hessischen Landwirtschaftsministerium, Michael Ruhl. Guten Abend. Michael Ruhl (CDU), Staatssekretär Landwirtschaftsministerium Hessen: Guten Abend, Frau Dieterle. Dieterle: Herr Ruhl, welche Maßnahmen müssen Geflügelhalter jetzt ergreifen? Wie stehen Sie zu einer bundesweiten Stallpflicht? Ruhl: Geflügelhalter sind jetzt vor allen Dingen dazu aufgerufen, ihre Biosicherheitsmaßnahmen streng einzuhalten. Das bedeutet, dass Sie besonders auf die Hygiene achten, aber auch darauf achten, dass sie zum Beispiel Einstreu- oder Futtermittel so lagern, dass Wildvögel dazu keinen Zugang haben. Wir rufen auch dazu auf, dass bei Gefährdungslagen auch Tiere aufgestallt werden. Zu einer bundesweiten Ausstallungspflicht stehen wir momentan noch skeptisch gegenüber. Das liegt vor allem daran, dass wir in Hessen einen bestätigten Fall und mehrere Verdachtsfälle haben, aber noch kein flächendeckendes Ausbruchsgeschehen und wir deshalb gemeinsam mit den Veterinärbehörden die Situation vor Ort konkret begutachten und dann eben auch individuell abgestimmte Vorgehen in den Regionen vorsehen. Dieterle: Besteht denn durch die Vogelgrippe eine Gefahr für die Bevölkerung? Und wie sollen die Menschen sich verhalten, zum Beispiel, wenn Sie einen geschwächten Vogel sehen? Ruhl: Für die Bevölkerung besteht weitestgehend keine Gefahr. Wenn Menschen einen kranken oder verendeten Vogel sehen, […]

  • Wie Rheinland-Pfalz mehr Touristen anlocken will

    Wie Rheinland-Pfalz mehr Touristen anlocken will

    Der Tourismus ist in Rheinland-Pfalz einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Im laufenden Jahr konnte das Gastgewerbe bisher sechs Millionen Gäste begrüßen. Besonders Campingplätze sind gefragter denn je. Umso wichtiger ist es, den Tourismus weiterzuentwickeln. Das Wirtschaftsministerium hat heute seine Strategie vorgestellt. Weinberge, Altstädte, Wanderwege. Rheinland-Pfalz hat für Touristen aus aller Welt einiges zu bieten. Seit der Corona-Pandemie steigen die Gästezahlen stetig. Doch im Vergleich zu den anderen Bundesländern hinkt Rheinland-Pfalz hinterher. Die wichtige Touristenregion im Ahrtal  klagt seit der Flutkatastrophe im Jahr 2021 über ausbleibende Urlauber. Mit der weiterentwickelten Tourismusstrategie will man wieder mehr Gäste ins Land locken. Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin RLP „Wir haben keine einfachen Jahre im Tourismus hinter uns und umso wichtiger ist es, dass wir jetzt auch für die Zukunft auch mit wirklich wichtigen Aufgaben beschäftigen und die Grundlagen legen. Und wir merken: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz sind wirklich auch Schlüsselthemen, um in Zukunft nicht nur gefunden zu werden, sondern auch entsprechend bewertet zu werden, in den sozialen Netzwerken auch präsent zu sein.“ Die Digitalisierung ist eines von insgesamt sechs Handlungsfeldern die zur Tourismusstrategie gehören. Auch Nachhaltigkeit und die Stärkung des Gastgewerbes sind zwei wichtige Ziele. Schon seit 2019 wird die Strategie umgesetzt. Stefan Zindler, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH „Wir haben aber jetzt mit der Fortschreibung die eine oder andere Veränderung und Anpassung vorgenommen aufgrund geänderter Marktbedingungen. Deswegen ist die Fortschreibung der Tourismusstrategie sozusagen die Aktualisierung dessen, was wir in der Vergangenheit gemacht haben und wir haben viele einzelne Maßnahmen, die wir jetzt nochmal neu definieren und auch neu priorisieren.“ Das Land will in den nächsten zwei Jahre 33 Millionen Euro für den Tourismus zur Verfügung stellen. So viel wie noch niemals zuvor. Dieses Geld soll unter anderem in touristische Infrastruktur fließen. Neu ist auch eine geplante Bestandsaufnahme des Gastgewerbes. Gereon Haumann, DEHOGA Rheinland-Pfalz e.V. „Wir wollen durch das […]

  • Unterwegs mit der Keschde-Prinzessin

    Unterwegs mit der Keschde-Prinzessin

    Wir waren mit Felicia I. unterwegs, haben Keschde – also „Kastanien“ – gesammelt und entdeckt, wie vielseitig man sie genießen kann. Wenn sich die Blätter bunt färben, beginnt in der Südpfalz die Keschdezeit. Dann heißt es: raus in den Wald und Kastanien sammeln. Felicia Schmidt ist die neue Deutsche Keschdeprinzessin – für sie ist das Keschdesammeln  Tradition. Felicia I., Keschdeprinzessin „Mit der Kastanie verbinde ich so eine kleine Kindheitserinnerung. Ich habe eine Zwillingsschwester. Früher sind wir immer mit Opa und Oma in den Wald gefahren und haben Kastanien gesammelt um diese dann später in Tüten zu verpacken und am Straßenrand zu verkaufen.“ Reife Kastanien hängen nicht mehr am Baum, sondern liegen auf dem Boden. Felicias Tipp beim Sammeln: Mit dem Fuß die stachlige Hülle vorsichtig aufgetreten. Doch woran erkennt man, ob es eine essbare Kastanie  oder eine nicht essbare Rosskastanie ist. Felicia I., Keschdeprinzessin „Das ist eine Esskastanie, das  erkennt man daran, dass zum einen sehr flach ist und zum anderen, dass unter einem Kastanienbaum liegt.“ Auch der Baum verrät, um welche Kastanie es sich handelt. Felicia I., Keschdeprinzessin „Die erkennen wir daran, dass sie ein Blatt hat. Die Rostkastanie sieht ungefähr aus wie so eine Hand. Hat fünf Blätter.“ Seit Anfang Oktober trägt Felicia  die Krone der deutschen Keschdeprinzessin. Ihre Aufgabe: das Trifelslands und die Pfälzer Keschde auf Veranstaltungen vertreten. Die Kastanie begleitet die 20-Jährige auch in ihrem Alltag. Neben ihrem Amt als Keschdeprinzessin hilft Felicia ab und zu im Restaurant ihrer Tante aus. Dort steht in der Herbstzeit natürlich auch die Keschde auf der Speisekarte. Und manche Rezepte lassen sich ganz einfach auch zuhause nachmachen. Zum Beispiel karamellisierte Keschde als Beilage. Petra Roth-Püngeler, Köchin Dernbacher Haus „Man macht so eine kleines Karamell Wasser und Zucker und lässt das Wasser so lange einkochen, bis der Zucker karamellisiert ist. Gibt […]

  • Votsotsa-Nachwuchs im Frankfurter Zoo

    Votsotsa-Nachwuchs im Frankfurter Zoo

    Votsotsas sehen aus wie eine Mischung aus Kaninchen, Känguru und Ratte und sind eigentlich in Madagaskar zuhause. Dort gibt es aber nur noch etwa 5000 dieser nachtaktiven Tiere. Besonders groß war deshalb die Freude im Frankfurter Zoo als es jetzt Nachwuchs gab. Denn das ist in Zoos äußerst selten. Klar, Ratten haben nicht den besten Ruf. Aber Ratte ist nicht gleich Ratte. Votsotsas ähneln von der Größe und der Statur Kaninchen. Sie leben nur in Madagaskar und dort nur noch in einem einzigen Waldgebiet. Guido Weber, Tierpfleger Zoo Frankfurt „Votsotsas, das sind super possierliche Tierchen, die nachtaktiv sind, und die sind vorm Aussterben bedroht, und wir haben das Glück, dass wir hier ein Paar haben, dass sich ein Paar gefunden hat, was ein Junges zur Welt gebracht hat, und wir das pflegen dürfen und somit dazu beitragen können, dass diese tolle Tierart erhalten bleibt.“ Das Baby Votsotsa lebt noch in seiner Wurfbox. Damit es nicht gestört wird, dürfen es nur Zoo-Mitarbeiter besuchen. Der Nachwuchs soll groß und stark werden, denn es ist wichtig, dass die Säugetiere überleben. Es gibt nur noch rund 5000 von ihnen in einem einzigen Wald auf der afrikanischen Insel Madagaskar. Ihr Lebensraum ist bedroht, denn durch Rodungen verschwindet der Wald allmählich. Weil die Nager nachtaktiv sind, ist auch die Nachzucht in Zoos sehr  schwierig. Guido Weber, Tierpfleger Zoo Frankfurt „Wir haben ja zum Glück im Zoo Frankfurt eines der führenden Nachthäuser in Europa und wir haben hier das Glück, dass wir die Phase nachstellen können, den Nachtrhythmus. Und das Tier dann gut betreuen und pflegen können.“ So dunkel ist es normalerweise tagsüber im Votsotsa-Gehege. Nur für uns wird kurz das Licht angemacht. Die Madagaskar-Rieseratten haben eine Eigenschaft, die nur 5 Prozent der erforschten Säugetiere besitzen. Sie sind treu! Guido Weber, Tierpfleger Zoo Frankfurt „Sie leben monogam, […]

  • Mandel- und Walnussernte in Rheinhessen

    Mandel- und Walnussernte in Rheinhessen

    Heute ist nationaler Nusstag. Doch die viele Nüsse, die wir essen, etwa Walnüsse oder Mandeln, werden oft aus dem Ausland importiert. Nüsse hier in Rheinland-Pfalz zu produzieren, das hat sich Obstbauer Peter Schwalbach aus Rheinhessen auf die Fahne geschrieben. Er ist Vorreiter, wenn es um große Nussplantagen geht – der Klimawandel macht’s möglich. Ein Feld voller Mandelbäume. Die Ernte ist in den letzten Zügen. Die Bäume sind noch jung. Peter Schwalbach hat sie im März vergangenen Jahres hier bei Mainz in die Erde gepflanzt. Zum ersten Mal werden die Mandeln geerntet. Zusammen mit Shari Huwer hat der 63-Jährige eine Nuss-Firma gegründet. Bis vor ein paar Jahren hat er ausschließlich Einmachobst produziert. Peter Schwalbach, Gärtnermeister aus Rheinhessen „Wir haben traditionell immer Steinobst angebaut, Sauerkirschen und Zwetschgen. Und die Verzehrgewohnheiten haben sich auch geändert. Man kauft weniger Obstkonserven. Und der nächste Grund, der eigentlich noch schlimmer ist, ist der Klimawandel. Zwetschgen zum Beispiel brauchen kurz vor der Ernte nochmal Regen, nochmal Wasser, um eben die Frucht groß zu machen, um Gewicht zu bringen, und die Mandel braucht eben Wasser zur Blütezeit und zur Fruchtbildung, und ab Sommer darf es dann trockener sein, weil dann muss der Kern hart aushärten und nicht mehr wachsen.“ 30.000 Mandel- und 20.000 Walnussbäume. Jedes Jahr sollen es mehr werden, und dafür weniger Kirschen und Zwetschgen. Die Erntemaschinen für Steinobst können auch für Nüsse genutzt werden. Die Maschinen für die Weiterverarbeitung sind neu. In der Produktionsstätte werden bereits getrocknete und gewaschene Walnüsse sortiert. Danach werden die Nüsse geknackt. Shari Huwer, Nussproduzentin „Wir versuchen, frisch zu knacken. Das heißt, wir schauen so ein bisschen, wie ist die Nachfrage. Und die verarbeiten wir dann direkt. Weil die Nüsse haben die tolle Eigenschaft, dass sie in der Schale frisch bleiben, und dadurch, dass wir hier alles an einem Ort haben und […]

  • Edersee-Anrainer kämpfen für Tourismus

    Edersee-Anrainer kämpfen für Tourismus

    Der Kampf ums Wasser – am nordhessischen Edersee ist er jetzt in eine neue Runde gegangen. Denn Deutschlands drittgrößter Stausee ist nur noch zu rund 12 Prozent mit Wasser gefüllt. Wegen anhaltender Trockenheit und weil schon früh im Jahr viel Seewasser an den Fluss Weser abgegeben wurde. Kommunalpolitiker und Tourismusbetriebe bangen um die Ferienregion und fordern eine andere Bewirtschaftung des Sees. Leere Stege, wo sich sonst Badegäste und 400 Boote tummeln. Ein einsamer Rettungsring im Niemandsland – zu Hochzeiten steht das Wasser bis hierhin. Bereits Mitte August ist der Edersee so leer, dass die ortsansässige Segelschule ihren Betrieb einstellen muss, anderthalb Monate zu früh. Inhaber Thomas Hennig findet dafür klare Worte: Thomas Hennig, Inhaber Segelschule Rehbach-Edersee „Katastrophe. Wir haben 40 Prozent Umsatzeinbußen, allein nur in der Segelschule. Im Geschäft 50 Prozent. Und das lässt sich betriebswirtschaftlich nicht mehr rechnen. Noch so ein Jahr, dann müssen wir schließen.“ 500 Segelschüler weniger, Mitarbeiter kann er nicht mehr voll beschäftigen. Seit über 40 Jahren betreibt er die Segelschule – Zukunft ungewiss. Auch Tochter Wiebke Happich macht sich Sorgen. Sie vermietet am Edersee drei Ferienhäuser und elf Ferienwohnungen mit 130 Betten, eigentlich bis in den Herbst hinein. Doch nach zahlreichen Stornierungen von Schulklassen ist diese Herberge seit über einem Monat geschlossen. Und auch diese Ferienwohnung bleibt leer. Seit Jahren sind die Übernachtungen rückläufig, im Vergleich zum Vorjahr rund ein Viertel weniger. Wiebke Happich, Geschäftsführerin SommerHaus am Edersee „Wir haben in diesem Jahr 1.700 Übernachtungen weniger. Die Zahl ist ein Fakt. Was aber nicht messbar ist, ist eben der Imageverlust. Weil dieses Bild prägt sich ein, im August nicht mehr baden zu können. Ist Wasser da, ist es nicht da? Das nimmt so viel Raum und so viel Kraft und so viel Zeit in Anspruch, dass man sich schon fragt: Macht das alles noch Sinn, […]

  • Auerrinderzucht am Kloster Lorsch

    Auerrinderzucht am Kloster Lorsch

    Wenn Sie in den nächsten Tagen Ihren Herbstspaziergang ganz in der Nähe des Klosters Lorsch in Südhessen unternehmen, dann könnte es sein, dass Ihnen diese Tiere mit mächtigen, geschwungenen Hörnern begegnen – so, wie sie einst der Auerochse getragen hat. Der ist zwar seit 400 Jahren ausgestorben – im Freilichtlabor Lauresham läuft aber seit zehn Jahren das Auerrind-Zuchtprojekt. Mittlerweile sind schon mehrere Generationen der imposanten Tiere auf die Welt gekommen – Zeit für eine erfolgreiche Zwischenbilanz. Gestatten – hier kommen Gracia, Greta und Garcia. Regelrechte Prachtexemplare des Auerrindprojekts am UNESCO-Welterbe Kloster Lorsch. Das ehrgeizige Ziel von Claus Kropp und seinem Team: durch das Kreuzen von unterschiedlichen Rinderrassen ein Tier zu züchten, das dem ausgestorbenen Auerochsen in Größe und Aussehen maximal ähnelt. Claus Kropp, Leiter Auerrindprojekt Kloster Lorsch „Das charakteristische am Auerochsen war sein großes Erscheinungsbild. Die Bullen wie die Kühe hatten in der Regel zwischen 1,40 m bis zu 2 m Schulterhöhe. Schwarz die Bullen, bei den Kühen oft noch so ein bisschen ein Braunstich drin. Hier die linke Kuh hat ausgesprochen schöne Hörner, die auch nach vorne gerichtet sind, so wie das bei den Auerochsen war. Und bei ihr hier geht es eher noch so ein bisschen nach oben weg. Aber von der Farbgebung her sind sie fast schon das, was wir uns vorstellen. Da gibt’s kaum noch was zu bemängeln.“ Jahrhundertelang lebten Auerochsen auf solchen halboffenen Weideflächen mit Bäumen. Ideale Bedingungen also hier auf dem insgesamt neun Hektar großen Gelände. Im Mittelalter ging es dem Auerochsen dann aber an Kragen. Claus Kropp, Leiter Freilichtlabor Lauresham „Das ist eben prestigeträchtig gewesen, so einen Auerochsen zu erlegen und dann eines dieser mächtigen Hörner dann auch in ein Trinkhorn zu verwandeln. Der Jagddruck war also sehr groß durch die Oberschicht, den  Adel, den Auerochsen dann auch zu bejagen und dementsprechend wurde […]

  • Streit um Mineralwasser aus Hunsrücker Nationalpark

    Streit um Mineralwasser aus Hunsrücker Nationalpark

    Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald: Über eine Fläche von rund 10.000 Hektar erstrecken sich Buchenwälder, Moore und Gebirge. Sie sind Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten und ziehen jährlich zehntausende Besucher an. Doch das Bild des Nationalparks wandelt sich: Der Klimawandel und ein sinkender Grundwasserspiegel sorgen für sterbende Baumbestände – und somit auch für einen Rückgang der Artenvielfalt. Hinzu kommt, dass Trinkwasserfirmen seit Jahren Wasser aus dem Nationalpark abpumpen. Umweltverbände klagen nun dagegen. Das Wasser, das hier fließt landet teilweise abgefüllt in Flaschen und wird verkauft. Die Wasserbetriebe Schwollener und Hochwald Sprudel pumpen jährlich mehrere hundert Millionen Liter Wasser aus dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald ab, um es zu verkaufen. Umweltverbände  kritisieren dies seit Jahren. Thomas Brodbeck, NABU Rheinland-Pfalz „Aus einem Nationalpark darf ich nicht mal ein Steinchen und natürlich auch keine Pflanze, gar nichts entnehmen. Aber es wird erlaubt hier Wasser, Grundwasser abzupumpen. In erheblichem Umfang.“ Eigentlich darf Wasser aus einem Nationalpark nicht für kommerzielle Zwecke entnommen werden. Legal ist das Abpumpen nur deshalb, weil die Bohrungen der sechs Brunnen ein Jahr vor der Gründung des Nationalparks 2015 beantragt wurden. Auf Druck der Naturschützer prüft die zuständige Wasserbehörde SGD  Nord nun, ob die Wasserentnahme der Natur schadet. Hochwald und Schwollener  Sprudel wollen sich zwar zu dem laufenden Verfahren nicht äußern, erklären aber auf Anfrage: Tim Frühauf, Geschäftsführer Schwollener Sprudel „Wir gehen mit den uns anvertrauten Ressourcen nachhaltig und verantwortungsvoll um. Als Familienunternehmen in vierten Generation ist es ein ureigenes Interesse das Unternehmen auch für die nächste Generation bestmöglich aufzustellen. Eine Überbeanspruchung der uns anvertrauten Ressourcen steht diesem Kernziel unseres Unternehmens diametral gegenüber.“ Die Umweltverbände sehen das anders. Regelmäßig dokumentieren sie den Wasserstand der Quellen im Nationalpark. Einige seien bereits ausgetrocknet  und die Auswirkungen auf die Natur deutlich sichtbar. Mit Hilfe einer Anwaltskanzlei versuchen sie nun durchzusetzen, dass die Wasserentnahme gestoppt wird, bis die […]

  • Pilz-Influencerin Marta Shkop

    Pilz-Influencerin Marta Shkop

    Schleimrübling, Schwefelporling und Stummelfüßchen – wenn Ihnen diese Namen etwas sagen, dann kennen sie sich vermutlich gut mit Pilzen aus oder sie verbringen viel Zeit auf Social Media. Sogenannte „Pilzfluencer“ haben Pilze auch unter jungen Menschen wieder richtig beliebt gemacht. Eine dieser Pilz-Influencer ist Marta Shkop. Sie kommt aus der Nähe von Trier und dort haben wir sie – natürlich – beim Pilze sammeln begleitet. Marta Shkop, Pilzfluencerin „Wir haben einen gefunden. Guckt euch den mal an. Zwei Stück. Drei. Eins, zwei, drei. Den erkennt man ganz gut an den Leisten. Hier. Es gibt auch einen so ähnlichen Pilz, der hat aber Lamellen, die sind ganz dünn und das ist dann kein Pfifferling. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen.“ Wie eine Schatzsuche: So beschreibt Marta  Shkop das Pilze-Sammeln. Deshalb  nennt sie sich selbst auch Pilzpiratin. Ihren bislang größten Schatz findet sie vor drei Jahren. Ein riesiger, eineinhalb Kilo schwerer Steinpilz. Ein Video davon postet sie auf TikTok. „Oh mein Gott, schaut euch das an. Hier geht’s los. Mein Akku geht gleich leer. Wenn mein Akku leer geht und ich das nicht filmen kann und nicht online stellen kann … oh Gott! Wow.“ Das Video geht viral, hat mittlerweile über vier Millionen Aufrufe. Seitdem begleiten Marta neben ihren zwei Hunden Gorgi und Joolie auch ihre zigtausend Follower auf der Pilzsuche. Marta Shkop, Pilzfluencerin „Wir haben einen Steinpilz gefunden. Hallo Leute. Hallo Jacky. Hallo Jana. Also abschneiden oder rausdrehen? Ich glaube, ich schneide einfach mal ab, wie immer. Oh, der ist schön. Der Kopf muss fest sein, der Stil muss fest sein und den Schwamm kann man eigentlich immer entfernen.“ Seit sie sechs Jahre alt ist sammelt Marta Pilze. Welcher giftig ist und welcher genießbar, hat die 32-Jährige  von ihrem Vater gelernt. Trotz ihrer Begeisterung für Pilze, ist sie vorsichtig, […]

  • „Deutschlands schönster Wanderweg“ im Hunsrück

    „Deutschlands schönster Wanderweg“ im Hunsrück

    Und jetzt marschieren wir 11 Kilometer durch den Hunsrück – nicht auf irgendeinem Wanderweg, sondern auf „Deutschlands schönstem Wanderweg“. Die Leser des Wander-Magazins haben die Hunolsteiner Klammtour im Hunsrück bei Morbach unter den Tagestouren zu den Top-Wanderwegen gewählt. Eine traumhafte Aussicht über den Hunsrück. Oft geht es hoch hinauf, oder durch den Wald. Die Strecke ist abwechslungsreich. Die Hunolsteiner Klammtour ist ein Wanderweg zum Entschleunigen. Eine Traumschleife. Das ist die Bezeichnung für einen Premiumrundwanderweg. Roland Lais „Wir kommen aus der Gegend von Kaiserslautern, suchen uns ab und zu etwas heraus. Und wir laufen die Tour heute zum ersten Mal. Mal gespannt, was uns hier erwartet.“ Startpunkt ist eine Gaststätte in Hunolstein. Die Auszeichnung „Deutschlands schönster Wanderweg 2025“ ist natürlich eine Ehre, aber auch gut für den Tourismus der Region rund um Morbach. Arianit Besiri (SPD), Bürgermeister Einheitsgemeinde Morbach „Es ist die Ruhe, die man hier einfach mal genießen kann. Es ist vor allen Dingen aber auch, dass man mit Menschen eine qualitativ hochwertige Zeit gewinnen kann.“ Die Strecke ist rund 11 Kilometer lang.Eine der Attraktionen ist die Burg Hunolstein. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert. Hier geht es hoch hinauf. Die Ruine liegt auf einer Höhe von 395 Metern. Franziska Fleckser, Leiterin Tourist-Information Morbach „Man braucht ca. vier Stunden, um die Tour gemütlich zu laufen. Zuerst führt sie über Wiesen hierher, an den wunderschönen Aussichtspunkt Burgruine Hunolstein. Anschließend laufen wir über die Wahlholzkirche, dann folgt die Hölzbachklamm mit einem 800 Meter langen Pfad durch die Klamm.“ Der Pfad gilt als absoluter Höhepunkt der Hunolsteiner Klammtour. Entlang des Hölzbachs wird es eng und steil. Belohnt wird der Aufstieg durch den Blick auf einen kleinen Wasserfall. Traumschleifen können sich nur Wanderwege mit einer abwechslungsreichen Strecke nennen. Alle drei Monate müssen Mitarbeiter der Gemeinde Morbach die gesamte Route kontrollieren. Franziska Fleckser, Leiterin Tourist-Information […]