Natur

  • Wie wappnen wir uns für künftiges Niedrigwasser?

    Wie wappnen wir uns für künftiges Niedrigwasser?

    Diese Woche werden die 40 Grad schon wieder greifbar nah – die nächste Hitzewelle ist unterwegs. Und das hat dramatische Folgen für den Rhein – jeden Tag gibt es neue Niedrigwasserrekorde. Der Wasserstand im Rhein sinkt immer weiter. In Kaub wird heute nur noch ein Pegel von 10 cm angezeigt. Experten befürchten, dass auf dem Fluss bald kein durchgehender Schiffsverkehr mehr möglich ist. Das könnte zu großen wirtschaftlichen Schäden führen. Denn Unternehmen wie der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen sind bislang auf die Schiffstransporte zwingend angewiesen. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, das LKW Fahrverbot für Sonn- und Feiertage aufzuheben, um mehr Güter vom Wasser auf die Straße zu verlagern. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung weist aber darauf hin, dass es in Deutschland gar nicht genug Lastwagenfahrer gäbe, um viele Tausend zusätzliche Transportfahrten durchzuführen. Dirk Engelhardt, Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung „Uns fehlen über 100.000 LKW-Fahrer. Jedes Jahr gehen ungefähr 30.000 in Rente, 15.000 kommen nach. Das heißt, das Delta wächst jedes Jahr um 15.000 fehlende Fahrer weiter an. Und das wird ein Riesenproblem. Weil 85 Prozent aller Güter in Deutschland werden auf der Straße transportiert. Und ohne einen funktionierenden Straßengüterverkehr kein Konsum, wie wir ihn gewöhnt sind.“ Bundesverkehrsminister Steffen Bilger schlägt heute außerdem vor, den Ausfall der Schiffstransporte durch mehr Güterzüge auszugleichen. Darüber hinaus fordern Bundes- und Landespolitiker immer dringlicher die Fahrrinne im Rhein zu vertiefen. Darunter der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling: Michael Ebling (SPD), Wirtschaftsminister RLP „Ich fordere Tempo bei der Rheinvertiefung – für unsere Unternehmen, für unsere Bürgerinnen und Bürger und für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts.“ Die Umsetzung eines solchen Projekts würde aber Jahre dauern – am Rekordtief des Rheinpegels kann das erst mal nichts ändern.

  • Start der Weinlese

    Start der Weinlese

    So früh wie selten zuvor hat nämlich heute in der Pfalz die Weinlese begonnen. Zunächst mal mit den ganz frühen Sorten für den Federweißer. Und der ist dann auch ziemlich schnell trinkfertig vergoren: Schon Ende der Woche sollen die ersten Flaschen in den Handel kommen. Im Weinberg der Winzerfamilie Nett bei Neustadt an der Weinstraße ist schon am frühen Morgen ordentlich was los: Viele helfende Hände haben mit der Lese der frühreifen Sorte „Solaris“ begonnen. Die eignet sich ideal für den berühmten Pfälzer Federweißen – also den ganz frischen Wein, der schon nach wenigen Tagen Gärung trinkbereit ist und dann noch in der Flasche nachreift. Rebecca Nett, Weingut Nett Neustadt/Weinstraße „Besser hätten wir’s nicht treffen können. Die Temperaturen sind noch angenehm. Und die Sonne strahlt uns hier entgegen. So wie die Mostgewichte auch. Die Sonne ist ja quasi unsere Zuckerfabrik über die Blätter. Und die hat natürlich Höchstleistung betrieben. Und die Reben haben auch ganz toll standgehalten. Also da muss man sich wirklich manchmal ein Beispiel nehmen, wie viel Durchhaltevermögen die Rebstöcke haben.“ Trotz Hitze und Trockenheit verspricht der Weinjahrgang 2026 einer der besten seit langem zu werden: Durch den geringen Wassergehalt sind die Trauben und somit auch der Gesamtertrag zwar etwas kleiner als sonst – so viel Süße ist aber selten. Reinhold Hörner, Pfälzischer Weinbaupräsident „Die Qualität ist optimal. Die ist super. Das sehen Sie ja hier. Wir haben fast keine Fäulnis. Süß genug sind sie auch. Säure ist noch ein bisschen da. Das heißt, jetzt ist der optimale Zeitpunkt, das zu ernten. Und deshalb werden wir auch im Allgemeinen früh dran sein und alles wegholen, damit es nicht zu viel Alkohol bekommt. Wir wollen ja alle weniger alkoholhaltige Weine trinken. Frische, fruchtige Weine. Das heißt, wir dürfen nicht zu lange warten mit der Lese.“ Unter den wachsamen Augen der […]

  • Neues Ottergehege im Zoo Kaiserslautern

    Neues Ottergehege im Zoo Kaiserslautern

    Die Zwergottern im Zoo Kaiserslautern haben ein neues Gehege – für rund 90 000 Euro direkt am Zooeingang. Es gibt alles, was das Otterherz höherschlagen lassen müsste: Wasser, Steine, Sand und vor allem Fisch. So ein Otter, der ist einfach ein Gewohnheitstier. Obwohl es leckere Meeresfrüchte und Seefisch gibt. – und das Wetter, nach einer Abkühlung im neugestalteten, verheißungsvoll dahinplätschernden Teich schreit, bleibt der Otter, oder besser die gesamte Lauterer Otterfamilie, lieber drinnen! Petra Rödler, Geschäftsführerin Zoo Kaiserslautern „Natürlich müssen die sich erst mal an ihr neues Gehege gewöhnen, in dem sie jetzt erst mal so seit zwei Wochen drin sind, und da ist alles total neu, und heute sind sie besonders schüchtern, denn die kleinen Racker haben jetzt Steine in die Anlage hineingemacht und das hat die Filteranlage blockiert. Da musste der Teichbauer kommen und hat alles neu gemacht und Krach und Wasser ausgesaugt. Dann hat er noch ein paar Steine versetzt, das riechen sie natürlich, und die sind jetzt ganz vorsichtig.“ Mehr als zwei Otter zusammen trauen sich nicht in das für zirka 90 000 Euro neu angelegte Gehege. Dabei sind die kleinen Raubtiere furchtbar neugierig und toben am liebsten stundenlang im Wasser. Nicht in der Pfalz! Ganz anders sieht es bei den Erdmännchen aus. Auch die aus Südafrika stammenden Zoobewohner sind in ein neues, viel moderneres Gehege gezogen. Sogar der erst Ende Juni geborene Nachwuchs zeigt sich völlig ohne Scheu in der löchrigen Steppenlandschaft. Bei den Erdmännchen hat die Frau das Sagen. Sie sucht sich einen Erdmann. In Kaiserslautern ziemlich häufig. Petra Rödler, Geschäftsführerin Zoo Kaiserslautern „Unsere Erdmännchen sind sehr produktiv, im Gegensatz zu anderen. Ja, da matcht wohl unsere Königin mit ihren Männchen. Das matcht da sehr gut. Wir haben letztes Jahr zweimal Nachwuchs gehabt, wir haben im Frühjahr Nachwuchs gehabt und haben jetzt wieder Nachwuchs. […]

  • Rhein-Pegel sinkt weiter

    Rhein-Pegel sinkt weiter

    Die Situation am Rhein wird immer dramatischer- Der Fluß knackt einen Niedrigwasserrekord nach dem anderen – und das wird zum Problem für die Schifffahrt. Damit trotzdem Güter an ihr Ziel kommen, gibt es jetzt eine Ausnahme. Das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen ist vorübergehend aufgehoben – nach Rheinland-Pfalz hat nun heute auch Hessen nachgezogen. So soll der Transportverkehr vom Wasser auf die Straßen verlagert werden. Der Rhein-Pegel sinkt immer weiter. In Kaub beträgt er heute nur noch 14 Zentimeter. Der Fährbetrieb muss deshalb eingestellt werden. Die Wasserstraßenverwaltung geht davon aus, dass der Pegel in den nächsten Tagen sogar einstellig werden könnte. Dann wäre auf dem Rhein kein durchgehender Schiffsverkehr mehr möglich. Schiffe könnten Güter dann nur noch oberhalb oder unterhalb von Kaub über den Rhein transportieren. Schon jetzt müssen sie ihre Ladung immer weiter reduzieren, um nicht auf Grund zu laufen. Das Bundesverkehrsministerium hat vor kurzem mit Rheinland-Pfalz und weiteren Bundesländern vereinbart, das LKW-Fahrverbot für Sonn – und Feiertage vorübergehend aufzuheben. Was nicht mehr auf den Wasserstraßen transportiert werden kann, soll zumindest teilweise per Lastwagen ans Ziel kommen. Um ein Schiff mit 2.000 Tonnen Fracht zu ersetzen, braucht es allerdings rund 100 LKW. Markus Wolf (CDU), Staatssekretär Verkehrsministerium RLP „Am Schluss ist jeder Beitrag wichtig. Wir haben mehrere 100 Tonnen, die wir jeden Tag verlieren, die nicht auf dem Rhein transportiert werden können, und wenn wir einen Beitrag leisten können, damit wir das ein bisschen stärker durch die Woche auch aufteilen können – es geht ja auch um Leerfahrten -, damit man dann gleich montags starten kann, da müssen wir ein Stück weit entlasten. Und parallel dazu sind wir auch ganz intensiv mit dem Bund daran das Thema Vertiefung des Rheins in den Blick zu nehmen.“ Heute Nachmittag schließt sich auch Hessen der Vereinbarung an. Auch dort dürfen jetzt Lastwagen an Sonntagen und Feiertagen Güter transportieren. Kaweh Mansoori (SPD), Verkehrsminister Hessen „Wir sind ja eines der […]

  • Schaltgespräch mit Dirk Engelhardt vom Verband Güterkraftverkehr über Aufhebung von Lkw-Fahrverbot am Sonntag

    Schaltgespräch mit Dirk Engelhardt vom Verband Güterkraftverkehr über Aufhebung von Lkw-Fahrverbot am Sonntag

    Was also bringt die Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots? Wie viele Güter können tatsächlich mehr über die Straße transportiert werden? Darüber spricht Markus Appelmann mit Dirk Engelhardt, dem Chef des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung mit Sitz in Frankfurt. Markus Appelmann: Guten Tag Herr Engelhardt! Dirk Engelhardt, dem Chef des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung: Guten Tag, Herr Appelmann. Appelmann: Direkt gefragt: die Lastwagen fahren jetzt also auch sonntags. Was halten Sie von der Entscheidung? Engelhardt: Grundsätzlich ist das eine richtige Entscheidung. Das hilft vielleicht partiell, einzelne Transporte wirklich durchführen zu können, was wichtig wäre für die Industrie., aber die alleinige Lösung des Problems des Niedrigwassers ist es auf keinen Fall. Appelmann: Was würde nun in dieser Situation helfen? Engelhardt: Na ja, die LKWs sind natürlich verplant. Wir haben in Deutschland einen massiven Fahrermangel. Das heißt, die Fahrzeuge sind von montags bis freitags fest für Kundenaufträge disponiert. Jetzt können die Fahrzeuge und die Fahrer natürlich nicht noch zusätzlich am Samstag und am Sonntag eingesetzt werden. Da geht es um Lenk- und Ruhezeitverordnung, Arbeitszeitverordnung. Nur die Aufhebung des Sonntagsfahrverbots alleine ist da nicht die Lösung. Appelmann: Das heißt konkret: Die Politik müsste an die bürokratische Hürden ran, damit das Sonntagsfahrverbot auch etwas bringt? Engelhardt: Das ist eine zentrale Forderung von BGL, vom Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung. Ohne eine Lockerung der Lenk- und Ruhezeiten und eine Flexibilisierung für einen begrenzten Zeitraum -nicht auf Dauer, sondern nur für die Phase des Niedrigwassers – ist unumgänglich, wenn man hier wirklich Transporte temporär verlagern will. Appelmann: Dass die LKW sonntags fahren ist ja nur das eine. Es müssen zum Beispiel auch die Logistikzentren dann sonntags öffnen. Wurde daran bislang überhaupt gedacht? Engelhardt: Wir hatten gestern Abend oder ich persönlich eine Schalte mit dem Verkehrsministerium und wir hatten vorgeschlagen, ein Kriseninterventionszentrum einzurichten, im Idealfall beim […]

  • Lebenshof für Tiere in Not

    Lebenshof für Tiere in Not

    Max Meinhold aus Großsteinhausen in der Südwestpfalz betreibt einen Lebenshof – und das mit gerade mal 18 Jahren. Während andere in seinem Alter eher Partys oder Reisen im Sinn haben, widmet Max seine ganze Freizeit und sein Taschengeld seinen Tieren. Wenn Max ruft, sind alle sofort zur Stelle. Hühner, Enten, Tauben, Katzen Kaninchen, Schafe und Ziegen – auf seinem Lebenshof leben aktuell 59 Tiere. „Das ist Olaf, das ist Sepp, Stefan, das ist Franz, das Schaf.“ Nicht wegen der Milch, nicht für Eier, nicht für Fleisch – sie müssen nichts leisten, sind einfach nur zum Leben da. Tiere, die keiner mehr wollte oder die wegen gestiegener Tierarztkosten zu teuer geworden sind, finden hier ein Zuhause. Die Geschwister-Schafe Ferry und Luise zum Beispiel. Ihre Mutter ist gestorben, Max hat die beiden vor dem Schlachter gerettet. „Diese Arbeit sich zu machen, die mit der Flasche großziehen, können der Bauer oder die Bäuerin sich ja gar nicht leisten.“ Alle paar Stunden haben die Lämmer die Flasche gebraucht, Tag und Nacht. Seine ganze Freizeit investiert Max in seine Tiere. Für Futter- und Tierarztkosten schneidet er in der Nachbarschaft Hecken, mäht Rasen, geht mit Hunden Gassi. Max Meinhold, betreibt einen Lebenshof „Man hört’s auch immer oft: ‚Oh du bist ja erst 18, andere haben andere Interessen‘, aber ich war da schon immer ein bisschen anders, also ich hatte schon immer irgendwie was anderes im Kopf wie alle anderen. Klar, es hat auch so eine Schattentage, wenn man dann doch abends mal Lust hätte wegzugehen, man dann aber eventuell niemanden findet für das hier zu machen oder dann halt auch morgens, wenn man abends lang weg ist vielleicht, dann muss man aber trotzdem morgens um sieben aufstehen.“ Denn die Tiere wollen gefüttert, die Gehege gereinigt werden. Auch für eher unbeliebte Tiere wie Tauben hat Max ein Herz. Max […]

  • DLRG rät zur Vorsicht beim Baden im Rhein

    DLRG rät zur Vorsicht beim Baden im Rhein

    Wir haben es gerade gehört – aktuell herrscht am Rhein vielerorts extremes Niedrigwasser. Manche glauben, jetzt sei das Baden im Fluss dadurch ungefährlicher. Aber das Gegenteil ist der Fall! Man kann jetzt gefährlich nah an die Fahrrinne heran laufen, wo die Strömung am stärksten ist. Wie sehr schon bei normalen Verhältnissen die Strömung Schwimmer in Gefahr bringen kann, haben wir uns von der DLRG demonstrieren lassen. Der Rheinstrand Heidenfahrt. Kinder plantschen im Wasser, Schwimmer ziehen ihre Bahnen und entspannen im Sand. Doch der Fluss, der hier so idyllisch wirkt, kann nur wenige Meter weiter schnell zur Gefahr werden. Andreas Tepel, Strömungsretter DLRG Rheinhessen „Wenn ich hier zwei Schritte rausgehe, dann bin ich schon im brusttiefen Wasser und dann wird’s potenziell schon so gefährlich, dass man sagen muss, ich kann mit dem Kopf unter Wasser kommen und dann nicht mehr atmen.“ Das Problem: Anders als im Schwimmbad wird das Wasser im Rhein schlagartig tiefer. Und mit der Tiefe kommt die Strömung, dazu Unterströmung durch vorbeifahrende Schiffe. Gefahren, die viele Badegäste unterschätzen – vor allem Männer: Sie machen 90 Prozent der Badetoten aus. Andreas Tepel, Strömungsretter DLRG Rheinhessen „Es ist oft Überschätzung, oft in Kombination mit Alkohol und Drogen oder auch einfach man geht rein, weil man sich selbst überschätzt.“ Rund 20 Kilometer Rhein kontrolliert die DLRG Ingelheim. Jeden Sommer haben sie etwa vierzig Einsätze wegen vermisster Schwimmer. Wir wollen wissen: Wie schnell treibt einen die Strömung ab? Zurück am Strand macht Rettungsschwimmer Luca für uns den Selbstversuch. Selbst mit Schwimmweste schafft er es nur kurze Zeit gegen die Strömung anzukommen. Luca Virnich, Rettungsschwimmer DLRG Ingelheim „Die Strömung zieht einem sehr schnell viel Kraft raus. Dementsprechend ist es auch für einen geübten Schwimmer für kurze Zeit möglich die Stelle zu halten, aber dann zieht einen die Strömung schon wieder mit.“ Die Regel der DLRG: […]

  • Immer mehr trockene Stellen im Rhein

    Immer mehr trockene Stellen im Rhein

    Im Rhein fließt so wenig Wasser wie fast noch nie. An mehreren Pegeln wurden gestern Rekord-Tiefststände erreicht – und auch heute sind die Pegel nur minimal gestiegen. Schiffe können kaum noch Fracht beladen, stattdessen müssen Güter über die Straße oder Schiene transportiert werden. Und nicht nur in der Wirtschaft sind die Auswirkungen des Niedrigwassers deutlich spürbar. Trockener Boden statt kühles Nass. Der Eicher See, direkt am Rhein zwischen Mainz und Worms gelegen. Normalerweise verbringen hier viele ihre Freizeit, fahren mit dem Boot raus. Doch statt auf Wasser treffen die Propeller hier nur auf Sand. Es sei der niedrigste Wasserstand aller Zeiten. Stefan Schaaf, Vorstand Eicher See Gemeinschaft „Ein Freizeitgebet ist ja dafür da, um letztendlich seine Freizeit zu verbringen, das ist natürlich nur eingeschränkt möglich, aber das kann man noch verschmerzen. Das größere Problem sind tatsächlich die Schäden, die wir haben an den Steg-Anlagen, weil die nicht dafür gemacht sind, dass die auf dem Boden aufliegen, das Eigengewicht teilweise nicht tragen, in den Schlick, in den Schlamm einsinken.“ Auch den Booten schadet das Liegen auf Dauer. Der Eicher See ist direkt mit dem Rhein verbunden. Und der enthält praktisch nur noch in der Fahrrinne Wasser. Stefan Schaaf, Vorstand Eicher See Gemeinschaft „Wir hatten 2024 im Juni hier ein massives Hochwasser mit größenordnungsmäßig einem Pegel 7 Meter, jetzt haben wir einen Pegel von Minus 2, zwei Jahre später, das ist schon eine deutliche Differenz, das sind Wetterextreme.“ Im Laufe des Tages ist der Rheinpegel in Worms wieder auf 8 cm gestiegen. Im Stadtteil Rheindürkheim hat das Niedrigwasser die sogenannten Hungersteine freigelegt. Wenn Schiffe nicht mehr fahren konnten, hatte das früher oft eine schlechte Versorgung und Hunger zur Folge. Seit 1857 werden immer wieder neue Steine dazu gelegt, wenn der Rheinpegel erneut so weit absinkt. Volker Schleep „Es ist bekannt ja, dass das Auftauchen […]

  • Im Gespräch: RLP-Hafenchef Alexander Voigt

    Im Gespräch: RLP-Hafenchef Alexander Voigt

    Das Niedrigwasser ist aktuell das große Thema bei uns in Rheinland-Pfalz. Eva Dieterle spricht darüber mit dem Geschäftsführer der „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“. Eva Dieterle, Moderatorin: Guten Tag! Alexander Voigt, Geschäftsführer „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“: Guten Tag. Dieterle: Herr Voigt, direkt gefragt: Das extreme Niedrigwasser im Lande, welchen Einfluss hat das konkret auf die Häfen in Rheinland-Pfalz, wie ist die Lage? Voigt: Ja, natürlich ist es kein Geheimnis, dass die Lage insgesamt angespannt ist. Auch wenn der Referenzpegel aktuell wieder leicht steigt, ist mit Sicherheit keine Entspannung in Aussicht. Die Bundeswasserstraße Rhein transportiert zwischen Basel und den Seehäfen rund 280 Millionen Tonnen Güter pro Jahr. Und das zeigt einfach die Dimension. Wenn diese wichtige Verkehrsachse nur eingeschränkt nutzbar ist, hat das natürlich Auswirkungen auf die Wirtschaft und auch auf die Versorgung der angeschlossenen Regionen.Da spielen wir natürlich hier auch am Standort in Ludwigshafen und anderen Hafenstandorten in Rheinland-Pfalz in dem Sinne, dass einfach die Gütermengen zurzeit etwas abnehmen. Dieterle: Was wäre aus ihrer Sicht denn jetzt die beste Lösung für das Problem Niedrigwasser. Was schlagen Sie vor? Voigt: Sicher gibt es Lösungen. Zunächst mal ist die ganze Logistikbranche bekannt dafür, dass sie äußerst flexibel und spontan auf Engpässe und Schwierigkeiten reagieren kann. Das ist auch hier der Fall. Es gibt noch andere Verkehrsträger. Die Schiene, für deren Verbindung ja auch immer der Hafen steht, als Verbindung der Verkehrsträger Schiff, Schiene und Straße. Und daneben gibt es eben auch langfristige Programme und Initiativen zur Fahrrinnenvertiefung des Rheins. Darüber wird ja auch heute auf Bundes- und Länderebene gesprochen. Und nicht zuletzt gibt es auch Konzepte und auch Förderprogramme zur Modernisierung der Binnenschifffahrt, also der Schiffe insgesamt, die sich dann zunehmend auch an Niedrigwasser phasentechnisch und bauartbedingt anpassen können. Dieterle: …sagt Alexander Voigt, der Geschäftsführer der „Häfen Rheinland-Pfalz GmbH“. Vielen Dank für dieses Gespräch! Voigt: Vielen […]

  • Was sich im ausgetrockneten Rheinbett alles findet

    Was sich im ausgetrockneten Rheinbett alles findet

    Niedrigwasser – was für die Schifffahrt und die Tierwelt eine große Belastung ist, ist für andere ein Glücksfall. Denn an den ausgetrockneten Ufern kommen uralte Schätze zum ersten Mal seit Jahrhunderten wieder ans Licht. Christian Ganser wartet auf den richtigen Ton. Wenn der Metalldetektor anschlägt, kommt die Hacke ins Spiel und schließlich zieht er ein Stück Metall aus dem Schlamm, das fast 2000 Jahre lang hier geschlummert hat. Christian Ganser, Sondengänger „Das hier ist jetzt ein typischer gewickelter Netzsenker aus Blei. Das heißt, ein Bleiblech, das gewickelt wurde und dann am Rand eines Fischernetzes befestigt wurde, um das zu beschweren. Und diese Netzsenker, die sind typisch römisch. Also wir haben hier einen Fund, der wahrscheinlich 1.800 bis 2.000 Jahre alt ist.“ Meterweit hat sich der Rhein inzwischen zurückgezogen. Wo er genau sucht, will der erfahrene Sondengänger nicht verraten. Er fürchtet um sein ergiebiges Revier. Christian Ganser, Sondengänger „Der Rhein gilt ja als Lebensader, das ist ja so eine Weisheit, und die Menschen haben hier übergesetzt, die haben hier gehandelt, die haben hier gearbeitet, die haben hier auch gekämpft und genau diese Relikte findet man. Also hier war zum Beispiel auch ein Gefechtsfeld im Dreißigjährigen Krieg, hier haben die Römer übergesetzt, das ist auch bekannt, und die haben allerhand verloren.“ Und genau diese Relikte findet Christian Ganser hier immer wieder. Pfeilspitzen aus der Bronzezeit, Münzen, die römische Soldaten hier verloren haben. Und – ein Highlight in seiner Sammlung – eine Gewandschnalle, eine sogenannte Fibel, aus dem dritten Jahrhundert, gefertigt aus purem Silber. Darauf ist der Name des Besitzers geprägt: Sapricius. Christian Ganser, Sondengänger „Man fragt sich natürlich: Wie wurde die verloren? Die war auch mitten im Rheinbett, also auch in einer Phase, in der es sehr trocken war. Ist der Mantel mit der Fibel ins Wasser gefallen? Ist Sapricius selbst ins Wasser […]

  • Geplante Hängeseilbrücke stößt auf Widerstand

    Geplante Hängeseilbrücke stößt auf Widerstand

    Ein Investor plant in Boppard eine Hängeseilbrücke zu bauen, um den Tourismus um eine Attraktion reicher zu machen. Doch gegen den Eingriff in die Natur gibt es auch Widerspruch. Wir haben mit den Menschen vor Ort gesprochen. Gut 300 Meter lang soll sie werden und sich mit Stahlseilen hier übers Ewigbachtal bei Boppard erstrecken. Die geplante Hängebrücke – von der laut dem Projektleiter das gesamte Mittelrheintal profitieren soll. Roland Haag Projektleiter Hängeseilbrücke „Ja, bringen soll’s einfach Touristen in die Region und eine Attraktion für Menschen, die sonst nur im Hochgebirge so eine Hängebrücke erleben können. Der Vorteil ist einfach, dass die Menschen diese Region wieder schätzen, den Rhein diese Region und dass hier Wertschöpfung da ist.“ Wertschöpfung schafft die Firma Eberhardt aus Baden-Württemberg, die hinter dem Projekt steckt, normalerweise im Stahlbau. Touristische Hängebrücken sind ein weiterer Geschäftszweig, so wie hier im Schwarzwald. Boppard wäre bereits die vierte Brücke des Unternehmens. Doch kein Großprojekt ohne Gegenwind. Christoph Winkler, direkter Anwohner und Restauranteigentümer hat Bedenken. Von der Hängebrücke würde aus seiner Sicht für Boppard selbst nicht viel hängen bleiben. Christoph Winkler, Anwohner und Restauranteigentümer „Die Folgekosten, die aber dann kommen für die Stadt eben Parkraum zu schaffen. Verkehrsplanung und und und. Was passiert hier oben? Müllbeseitigung, Toilettenanlagen, ist alles nicht geregelt, Wasser ist nicht hier. Dieser Massentourismus, der dann zumindest mal in der Saison entsteht, der wird Boppard grundlegend verändern.“ Winkler rechnet mit dreimal so vielen Besuchern als die Brückenplaner selbst. Diese hoffen auf 100.000 Touristen jährlich, die etwa 10 Euro Eintritt zahlen sollen. Die Geierlaybrücke im Hunsrück dagegen verzeichnet weit mehr Besucher bei kostenlosem Eintritt. Roland Haag Projektleiter Hängeseilbrücke „Die Geierlay wurde von EU-Mitteln finanziert, wir sind Privatunternehmen, wir finanzieren das komplett aus unserem Geldbeutel.“ Rund sechs Millionen Euro will die Eberhardt-Gruppe in Boppard investieren. Auch die Stadt hofft auf mehr Gäste. Hans […]

  • Große Drüsenameise sorgt für Schäden

    Große Drüsenameise sorgt für Schäden

    Gerade mal 2 bis 5 Millimeter klein – kann sie ganz schön große Schäden anrichten. Von abgesackten Straßen bis hin zu Stromausfällen. Und die Ameisenart breitet sich massiv aus. So auch in der hessischen Stadt Rodgau. Im Stadtteil Dudenhofen ist mittlerweile fast der gesamte Friedhof von den Nestern unterhöhlt. Sie sieht aus wie eine ganz gewöhnliche Ameise. Doch als im vergangenen November auf dem Friedhof in Dudenhofen plötzlich große Sandhaufen auftauchen, wird die Stadt misstrauisch. Markus Ebel-Waldmann, Geschäftsführer Stadtwerke Rodgau „Wir waren A überrascht, im November überhaupt Ameisenkolonien zu sehen, normal, die normale Ameise, hat Winterruhe und das hat schon Besorgnis ausgelöst, dann haben wir gesehen, dass ganze Pfade, Straßen dort sichtbar waren, die die Ameisen hinterlassen haben.“ Schädlingsbekämpfer Jonas Kitzinger rückt an. Jonas Kitzinger, Schädlingsbekämpfer „Es gibt eine Geruchsprobe, da werden die Ameisen zerdrückt und die Ameisen riechen leicht chemisch.“ Eine Laboruntersuchung bestätigt: Der Friedhof ist von Tapinoma magnum befallen, der großen Drüsenameise. Statt zu zehntausenden tritt sie millionenfach auf. Bei dieser Ameisenart konkurrieren die verschiedenen Nester nicht miteinander, sie schließen sich zusammen – und bilden Superkolonien, die sich auf bis zu einen Hektar ausbreiten können. Im Frühjahr haben Jonas Kitzinger und sein Team hier mit der Bekämpfung angefangen  Sie verteilen Köderboxen an Wegen und Gräbern. Darin ist ein spezielles Ködergel, das den Ameisen gut schmeckt. Jonas Kitzinger, Schädlingsbekämpfer „Und man sieht auch sofort, wie die Ameisen schnell an das Ködergel gehen, weil das Ködergel in der Regel auch stark zuckerhaltig ist.// Die Tiere fressen dieses Gel und sterben nicht sofort davon. Die Tiere tun das Gel weiter tragen an ihre Artgenossen und im besten Fall natürlich, das ist unser Ziel, auch an die Königinnen, in dem Fall, bei der Ameisenart sind es ja viele Königinnen, und die fressen dann auch davon und sterben dann zeitverzögert.“ Mittlerweile ist der […]

  • Im Gespräch: Senckenberg-Forscher Brendon Boudinot

    Im Gespräch: Senckenberg-Forscher Brendon Boudinot

    Markus Appelmann spricht mit dem führenden Ameisenforscher über die starke Ausbreitung der Drüsenameise, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Markus Appelmann, Moderator: Zugeschaltet ist mir jetzt Dr. Brendon Boudinot vom Senckenberg Institut in Frankfurt, Guten Tag. Dr. Brendon Boudinot, Insektenforscher: Guten Tag. Appelmann: Herr Boudinot, Sie sind einer der führenden Ameisenexperten. Die große Drüsenameise kommt ja ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Richtig stark verbreitet hat sie sich bei uns  in den vergangenen Jahren. Warum ist das so? Boudinot: Danke, das ist eine gute Frage. Da müssen wir mehrere Faktoren betrachten. Ein biologischer Faktor, der uns aktuell unbekannt ist, wie schnell die Kolonien wachsen. Diese Kolonien können sehr groß werden und es kann sein, dass das eine Weile dauert. Also möglicherweise wurden die ersten nicht direkt erkannt. Ein anderer Faktor könnte das Klima sein. Wegen der milderen Winter erwarten wir, dass das Verbreitungsgebiet oder die geeignete Klimazone sich in den Norden ausbreiten könnte. Und ebenfalls ein wichtiger Faktor, unabhängig vom Klima, ist, dass Städte warm sind und gepflastert. Und diese Ameisen mögen das. Vorhersage-Modelle zur Verbreitung dieser Ameisen zeigen oder berechnen eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich die Ameisen über ihr natürliches Verbreitungsgebiet hinaus ausbreiten könnten, bedingt durch den städtischen Wärmeinsel-Effekt. Appelmann: Wie groß ist das Problem tatsächlich? Und warum ist es so schwer, sie wieder loszuwerden? Boudinot: Diese Ameisen bilden sehr, sehr große Kolonien mit mehreren Nestern und vielen, vielen Königinnen. Wenn also ein Teil einer solchen Kolonie zerstört wird, hat das für den Rest der Kolonie kaum Auswirkungen, da sie diesen Teil möglicherweise noch im selben Jahr durch neue Königinnen ersetzen kann. Das bedeutet auch: Wenn man beispielsweise eine Pflanze von einem Ort an einen anderen bringt – etwa aus einem Gartencenter in den eigenen Garten –, kann man versehentlich einen kleinen Teil der Kolonie mit einschleppen. Und wenn sich darunter eine […]

  • Wasserstand am Rhein am Rekordtief

    Wasserstand am Rhein am Rekordtief

    Gestörte Lieferketten, gestiegene Transportkosten – das Niedrigwasser im Rhein sorgt für massive Probleme für die Wirtschaft. Denn die Schiffe können zurzeit deutlich weniger Ladung transportieren. Besonders drastisch ist die Situation dort, wo der Rhein das ganze Jahr über die geringste Tiefe aufweist – bei Kaub. Dort war der Pegelstand heute am frühen Morgen so niedrig, wie erst einmal zuvor, seit Beginn der Messungen. Die Burg Pfalzgrafenstein in Kaub. Wie niedrig das Wasser ist, kann man an ihr gut erkennen. Denn normalerweise ist die Insel, die die Burg umgibt, viel kleiner. Die Schiffe auf dem Rhein können zwar noch fahren, aber nur mit deutlich reduzierter Ladung. So verringern sie ihren Tiefgang und verhindern, auf Grund zu laufen. Die Waren müssen also auf mehrere Schiffe verteilt oder auf Züge und LKW umgeladen werden. Doch nicht nur der Warentransport ist erschwert, auch für Pendler und Touristen sorgt das Niedrigwasser für Komplikationen. Die Fähre in Kaub, sie ist noch in Betrieb. Nimmt aber pro Fahrt nur noch rund acht Autos mit. Einige andere Fährverbindungen entlang des Rheins sind eingestellt. Hier in Rüdesheim kann die Autofähre noch regulär fahren. Aber: nicht alle Ausflugsziele können noch angesteuert werden. Peter Portmann, aus Kassel „Wir wollten irgendwie diese Schiffsrundfahrt zur Loreley machen. Und bis dahin geht es ja nicht.“ Heinz Nickel, aus Heppenheim „Wir hatten eigentlich geplant zur Loreley zu fahren, aber das klappt ja nicht, weil da Niedrigwasser ist.“ Xenia Sparwasser, aus Gronau „Es fährt noch eine Burgrundfahrt, die wir jetzt trotzdem machen können. Und das freut uns dann doch schon sehr.“ Die Burgenfahrt findet also statt. Die Fahrt zur Loreley nicht mehr. Nur eines von vier Ausflugsschiffen ist noch im Einsatz. Mark Mauch, Matrose Fähre Bingen-Rüdesheimer Wir haben jetzt momentan Bordarbeiten auf den ganzen Schiffen. Heißt: Drei Schiffe liegen einfach still und das Personal, das ist da und streicht, […]

  • Hitzeglocke über Hessen und Rheinland-Pfalz

    Hitzeglocke über Hessen und Rheinland-Pfalz

    Heiß, heißer, Hitzewelle. In den vergangenen Tagen ist das Thermometer wieder kontinuierlich nach oben geklettert. Mit dem Höhepunkt heute. Bis zu 39 Grad – im Schatten wohlgemerkt! Wie die Menschen mit den hohen Temperaturen umgehen, das haben wir uns heute in Mainz und Langenlonsheim angeschaut. Mainz zur Mittagszeit. So richtig voll ist die Stadt nicht. Dafür überdurchschnittlich viele Leute, die ein Eis schlemmen. Im Schatten bleiben, Anstrengung vermeiden, Abkühlung suchen. Die Sonne brennt heute gnadenlos vom strahlend blauen Himmel. Joe Trautmann „Ich hab einfach im Moment das Gefühl, ich müsste mal nen Eiskaffee trinken.“ „Ich versuche einfach, bei den heißen Temperaturen eher drinnen zu sein.“ Alexander Steinmüller „Eincremen, mit Sonnencreme. Das reicht eigentlich.“ Rosa Wielandt „Ich ziehe mich so kühl wie möglich an, kurze Hose kann ich sehr empfehlen.“ Dirk Müller „Wenn es dann so richtig warm ist, mach ich mir ein Handtuch im Nacken.“ Leandra Schiller „Einfach nicht so viel machen lassen, bisschen entspannen und den Tag genießen.“ Wohl dem, der heute frei hat. Das ist längst nicht jedem vergönnt. Die Mainzer Stadtreinigung ist unterwegs, in der Gastro wird serviert und auch die Baustelle steht bei bis zu 39 Grad nicht still. Alexander Steinmüller, arbeitet auf der Baustelle „Ja, ist schon anstrengend. Wenn ich nach Hause komm, bin ich schon fertig. Das auf jeden Fall.“ Lahab Hammad, arbeitet im Brezelstand „Wir sind hier in Geschäft die ganze Zeit von 6 Uhr morgens bis abends und es ist richtig warm Und alle Geräte müssen benutzt werden.“ Jamal Sadki, arbeitet bei der Stadtreinigung „Ja, eigentlich ist zu heiß, aber man gewöhnt sich. Wir sind gewöhnt.“ Emilia Köhler, arbeitet in der Kneipe „Est durchaus anstrengend, man kommt schneller ins Schwitzen, vor allem in den Keller muss, die Sachen hoch tragen und so, aber trotzdem ist das Klima mit den Menschen immer ganz […]