Kriminalität

  • Sektenchefin nach 31 Jahren vor Gericht

    Sektenchefin nach 31 Jahren vor Gericht

    Eine Mordanklage nach 31 Jahren. Seit heute steht eine 72jährige vor dem Hanauer Landgericht. Sie soll einen Jungen in ihrer Obhut getötet haben. Brisant ist neben dem sehr lange zurückliegenden Fall auch das Privatleben der Angeklagten. Sie soll die Anführerin einer Sekte sein, in der mehrfach Kinder misshandelt worden seien, die Zitat „vom Dunklen“ besessen seien.

  • Mordprozess Syndia A. beginnt in Mainz

    Mordprozess Syndia A. beginnt in Mainz

    Großer Andrang heute vor dem Gerichtsaal 201 im Mainzer Landgericht. Dort ist heute der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 21-Jährigen Syndia aus Worms gestartet. Die Tat hatte im März bundesweit für Aufsehen gesorgt. Auf der einen Seite hatte es eine große Anteilnahme gegeben, andererseits aber auch rechte Hetze im Netz; denn der Angeklagte ist ein abgelehnter Asylbewerber.

  • Rentner fährt Rentnerin tot

    Rentner fährt Rentnerin tot

    Einen schweren Unfall gab es gestern am frühen Abend in der Nähe von Schlüchtern in Osthessen. Eine Fußgängerin ist dabei tödlich verletzt worden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nach wie vor unklar.

  • Wilke-Skandal weitet sich aus

    Wilke-Skandal weitet sich aus

    Sind durch gefährliche Keime in den Wurstwaren der nordhessischen Firma Wilke mehr Menschen gestorben als bisher angenommen? Das Robert-Koch-Institut in Berlin sieht dafür Anhaltspunkte. Das ist aber nicht die einzige Frage, die bei diesem Skandal geklärt werden muss. Auch die Frage, ob die Behörden geschlampt haben, ist noch nicht beantwortet.

  • Urteile im Bahoz-Prozess

    Urteile im Bahoz-Prozess

    Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist heute einer der aufsehenerregendsten Prozesse in diesem Jahr zu Ende gegangen: Vor dem Landgericht Gießen standen Mitglieder der ehemaligen Gruppe Bahoz. Die Angeklagten sollen vermeintlich abtrünnige Mitglieder gefoltert haben. Nun ist das Urteil gefallen.

  • Reaktionen auf Attentat in Halle

    Reaktionen auf Attentat in Halle

    Es ist der Tag nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale. Der Schock sitzt tief. Auch in Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Wachsamkeit vor jüdischen Einrichtungen und Synagogen groß. Und auch die Politik zeigt sich bestürzt über den Anschlag eines mutmaßlichen Rechtsextremen, der zwei Todesopfer gefordert hat.

  • Ermittlungen im Fall Omar A.

    Ermittlungen im Fall Omar A.

    Es ist Tag 2 nach dem LKW-Crash in Limburg. Immer mehr Details über den mutmaßlichen Täter werden bekannt. Der Syrer Omar A., soll am Montagabend einen Lastwagen gekapert haben und dann in mehrere Autos gerast sein. Noch ist vieles unklar. Klar aber zeigt der Fall eines: Die Gesellschaft reagiert sensibel, wenn das Wort „Terror“ fällt. Und die Polizei tut sich schwer das Wort „Terror“ in den Mund zu nehmen.

  • Wilke-Skandal: Wer wusste wann was ?

    Wilke-Skandal: Wer wusste wann was ?

    Der Skandal um verdorbene Wurstwaren der Firma Wilke aus Nordhessen weitet sich aus. Nach dem anfänglich nur Produkte betroffen gewesen sein sollen, die auch den Namen „Wilke“ tragen, ist inzwischen klar: Es könnten weit mehr als 1000 Produkte gefährliche Bakterien enthalten. Sie sind bundesweit vertrieben worden. Die Informationen gelangen seit Tagen nur scheibchenweise an die Öffentlichkeit.

  • Unfall, Amokfahrt oder Terroranschlag?

    Unfall, Amokfahrt oder Terroranschlag?

    Wir starten in Limburg, wo gestern Abend ein Lastwagen-Zusammenstoß für Chaos und Verunsicherung gesorgt hat. Der Fahrer des gestohlenen LKW war auf mehrere Autos aufgefahren, 9 Menschen wurden verletzt, darunter auch der Fahrer, der anschließend festgenommen wurde. Der LKW als Waffe? War es ein Unfall, eine Amokfahrt oder ein Terroranschlag? Vieles bleibt am Tag danach noch unklar.

  • Wilke-Skandal weitet sich aus

    Wilke-Skandal weitet sich aus

    Nach BSE und dem Pferdefleisch-Skandal, wird Deutschland derzeit vom nächsten großen Lebensmittelskandal erschüttert. Die Wurst der nordhessischen Firma Wilke ist mit Bakterien verunreinigt – zwei Menschen sind bisher daran gestorben. Den Behörden ist der Verdacht der Verunreinigung in der Wurst wohl schon länger bekannt – und zwar seit sage und schreibe 8 Wochen!

  • Selters engagiert privaten Wachdienst

    Selters engagiert privaten Wachdienst

    Die Stadt Selters im Westerwald hat einige Probleme derzeit: Vandalismus, Ruhestörungen und Belästigungen. Soviel ist wohl jetzt schon klar: Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stecken wohl dahinter. Die Stadt vermisst dabei die Polizei im Ort und hat deshalb einen privaten Wachdienst engagiert, der jetzt auf Streife fährt. Wir stellen uns die Frage: Zieht sich die Polizei in Rheinland-Pfalz aus der Fläche zurück?

  • Babyleiche im Keller versteckt – Prozessbeginn in Limburg

    Babyleiche im Keller versteckt – Prozessbeginn in Limburg

    Ein grausamer Anblick! Beim Entrümpeln eines Kellers in Runkel bei Limburg wurde vergangenes Jahr eine verweste Babyleiche in einem Müllsack gefunden. Die Mutter des Kindes muss sich ab heute vor dem Landgericht in Limburg verantworten. Sie soll den Säugling dort versteckt haben.

  • Drogendealer muss deutlich weniger zahlen

    Drogendealer muss deutlich weniger zahlen

    Kokain, Haschisch, LSD oder Ecstasy, all das gab es bei „Chemical Love“. Einer der größten Online-Shops für illegale Drogen in Deutschland. Laut der rheinland-pfälzischen Landeszentralstelle Cybercrime wurden die Drogen in einem Keller im pfälzischen Rülzheim gebunkert und verschickt. Den Shop erreichte man nur über das Darknet, einen verborgenen Teil des Internets. Der Betreiber der illegalen Plattform wurde bereits vor zwei Jahren zu fast 15 Jahren Haft verurteilt. Damals wurde eine Strafzahlung von über 10 Millionen Euro festgelegt – diesen Betrag haben die Richter am Landgericht Landau heute gesenkt.

  • Bundeswehrsoldat soll Therapiehund erstochen haben

    Bundeswehrsoldat soll Therapiehund erstochen haben

    Große Aufregung im Wiesbadener Stadtteil Auringen. Dort hat offenbar ein Mann einen Hund mit einem Messer getötet. Die Besitzerin des Tieres erhebt schwere Vorwürfe gegen einen 21jährigen Nachbarn. Der Bundeswehrsoldat habe dem Therapiehund der Frau aufgelauert und ihn gezielt umgebracht. Jetzt ermittelt die Polizei.

  • LKA gelingt spektakulärer Schlag gegen Cyberkriminelle

    LKA gelingt spektakulärer Schlag gegen Cyberkriminelle

    Wir beginnen mit einem Cyber-Verbrechen, das in diesem Ausmaß in Deutschland bislang einmalig ist. Gestern Abend sind in Traben-Trarbach an der Mosel rund 650 Einsatzkräfte zu einem ehemaligen Militärbunker ausgerückt, europaweit gab es weitere Einsätze. Schon länger vermutete das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt, dass in dem Bunker Cyber-Kriminelle am Werk sind. Gestern Abend nahmen sie 13 Verdächtige fest und bekamen endlich einen ersten Einblick in das Ausmaß der kriminellen Taten.