Kriminalität

  • Vandalismus im Weinberg

    Vandalismus im Weinberg

    Die Winzer in Rheinland-Pfalz haben gerade jede Menge Sorgen – wenig Absatz, hohe Spritkosten für die Landmaschinen und immer mehr Hitze-Sommer. Ein Pfälzer Bio-Winzer hat nun auch noch mit mutmaßlicher Sabotage seiner Vitiforst-Weinberge zu kämpfen, in denen zwischen den Reben auch Bäume gepflanzt werden. Das außergewöhnliche Konzept scheint nicht jedem im Dorf zu gefallen. Eine junge Mispel, von einem Unbekanntem abgeschnitten. Mittlerweile ist es Baum Nummer 40. Seit mehreren Monaten geht das schon so, sagt Winzer Wolfgang Bender. Wolfgang Bender, Winzer aus Bissersheim „Es ist halt bitter, wenn man in einem trockenen Jahr wie letzes Jahr, 2025, die Pflanzen gewässert hat, um sie durchzukriegen und da auch die ein- oder andere es nicht durch den Sommer geschafft hat, wenn man dann so eine große Pflanzenanzahl entdeckt, die einfach mutwillig zerstört wurden.“ Auf allen elf Flächen von Wolfgang Bender treibt ein Saboteur sein Unwesen. Sie liegen teilweise weit auseinander, der Täter muss für seine gezielten Angriffe also ortskundig sein. Die Reben sind nicht betroffen, nur die dazwischen gepflanzten Bäume, zum Beispiel Mirabelle oder Mandel. Wolfgang Benders Betrieb ist der Einzige im Ort, der ein sogenanntes Vitiforst-Konzept verfolgt. Wolfgang Bender, Winzer „Vitiforst sorgt dafür, dass bei Starkregenereignissen mehr Wasser im Boden versickern kann, dass die Trauben ein bisschen beschattet werden und nicht verbrennen, es kann aber auch Winde brechen und Luftschichten austauschen, also die ganze Umgebung runter kühlen und das ist ein Anbaukonzept, was in ganz Europa in vielen Betrieben und Regionen durchgeführt wird.“ Es ist ein Genossenschaftlicher Betrieb mit 180 Mitgliedern aus ganz Deutschland. Sie haben bereits mehrere der zerstörten Bäume nachgepflanzt, doch die wurden teilweise wieder abgeschnitten. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie sich spät abends bei Minustemperaturen jemand zwischen den Reben bewegt. Genaueres ist nicht zu erkennen. Wolfgang Bender hat Anzeige erstattet. Wir fragen bei der Polizei nach. In einer gemeinsamen […]

  • Immer mehr Fälle von Dieselklau

    Immer mehr Fälle von Dieselklau

    Mit den explodierenden Preisen im März ist auch die Zahl der Dieseldiebstähle deutlich angestiegen – von 32 auf 63 Fälle im Monat. Für die Logistikunternehmen bedeutet das eine zusätzliche Belastung in ohnehin schon angespannten Zeiten – und für die LKW-Fahrer immer öfter ein böses Erwachen. LKW-Fahrer Eric Baumann aus Neuwied war schon öfter Opfer von Dieselklau – bisher hauptsächlich im Ausland. Doch seit die Spritpreise so durch die Decke gegangen sind, beobachtet er das Problem auch in Deutschland. Eric Baumann, LKW-Fahrer aus Neuwied: „Man wacht auf und macht morgens den Motor an und dann geht die gelbe Lampe an. Wenn man es nicht nachts schon mitbekommt. Also man wird schon auch manchmal wach, aber ansonsten morgens, wenn die gelbe Lampe an ist. Ja, das ist mittlerweile schon der erste Blick morgens, wenn man die Zündung anmacht, ob der Tank noch voll ist.“ Die Spritdiebstähle passieren meist in der Nacht. Die Tat selbst dauert nur wenige Minuten. Tankdeckel öffnen, Gartenschlauch rein und abpumpen. Spuren hinterlassen die Täter kaum, wenn es nicht gerade eine Überwachungskamera gibt. Das Landeskriminalamt sieht einen klaren Zusammenhang zwischen den Fallzahlen und den Spritpreisen. Bastian Kipping, LKA Rheinland-Pfalz: „Im Vergleich Februar/März, da haben sich die Zahlen tatsächlich verdoppelt. Wir können auch feststellen, dass wenn die Dieselpreise relativ hoch sind, das war ja 2022 der Fall, da hatten wir dann um die 500 Fälle und die Jahre darauf waren es dann eher um die 400 Fälle.“ Betroffen sind hauptsächlich LKW, aber auch landwirtschaftliche Fahrzeuge, PKW weniger. Die Polizei empfiehlt Fernfahrern, nur auf gut beleuchteten Rastplätzen zu parken und Bewegungsmelder mit Licht- oder Tonsignal anzubringen. Auch Schlösser oder Gitter um den Tankdeckel könnten manchmal helfen – das kann aber auch nach hinten losgehen. Bastian Kipping, LKA Rheinland-Pfalz: „Wenn die jetzt besonders gut gesichert sind, dann wird auch gerne mal der […]

  • Tankrabatt: Verband erwartet „Schlangen an der Tankstelle“

    Tankrabatt: Verband erwartet „Schlangen an der Tankstelle“

    Herbert Rabl vom Tankstellen-Interessenverband zum ab 1. Mai geltenden Tankrabatt. Eva Dieterle: Herr Rabl, jetzt wurden die Sprit-Preise ja zuletzt immer wieder massiv erhöht. Jetzt kommt der Tankrabatt. Wie viel werden die Autofahrer denn davon am Ende überhaupt spüren? Herbert Rabl: Also ganz konkret werden wir das nur spüren, wenn sich die Mineralölgesellschaften Marketinggag einfallen lässt. Und heute Nacht um 00:00 um 0,17 € die Preise senkt. Aber on the long run werden wir davon wenig spüren, weil wir können nicht kontrollieren, ob der Vorteil, der Steuervorteil wirklich weitergegeben wird. Das Gesetz hat den Webfehler, dass zwar die Steuersenkung beschlossen ist, aber kein Kontrollmechanismus eingebaut wird. Ob die 0,17 € auch wirklich weitergegeben werden? Insofern können wir nur hoffen, dass wir das spüren. Ob wir viel spüren müssen? Wir sehen. Dieterle: Ab Mitternacht gilt der Tankrabatt, wann wird man das an der Tanksäule direkt merken? Gleich früh morgens? Rabl: Ist eher unwahrscheinlich, weil die Mineralölkonzerne haben schon gesagt, wir haben ja noch den versteuerten Sprit an den Tankstellen unter der Erde. Wahrscheinlich werden wir, wenn wir überhaupt viel spüren werden, wir im Laufe der kommenden Woche niedrigere Preise sehen. Aber wir werden nie kontrollieren können, ob die 0,17 € wirklich beim Verbraucher ankommen. Dieterle: Wenn dann vermutlich sehr viele auf einmal Tanken wollen, auf was muss man sich am Feiertag einstellen? Auf lange Schlangen? Möglicherweise auch auf Engpässe? Rabl: Also die Deutschen sind eine Angstnation, und wenn sie erwarten, dass es etwas billiger gibt, dann werden sie ganz schnell an die Tankstelle fahren. Das heißt, ich erwarte, wir erwarten Schlangen an der Tankstelle und dann kann schon sein, dass mal eine Tankstelle leer läuft. Und dann kann es sein, dass der eine oder andere gewartet hat und nicht mehr bekommt. Das ist möglich. Wie sich die Tankstellen und die Konzerne darauf einstellen. Die […]

  • Prozessbeginn: Cannabis-Plantagen ausgehoben

    Prozessbeginn: Cannabis-Plantagen ausgehoben

    In Koblenz müssen sich ab heute zwei Männer vor dem Landgericht verantworten. Unter anderem steht der Handel mit Schusswaffen und der Anbau einer riesigen Cannabis-Plantage im Raum. Die Vorwürfe wiegen schwer: Laut Staatsanwaltschaft soll der 28-jährige Hauptangeklagte Mustafa A. gewinnbringend mit Waffen gehandelt und sich so seinen luxuriösen Lebensstil finanziert haben. Thorsten Kahl, Oberstaatsanwalt Koblenz „Dem einen Angeklagten wird vorgeworfen gewerbsmäßig mit Waffen, insbesondere auch mit halbautomatischen Waffen gehandelt zu haben. Weiterhin mit Betäubungsmitteln namens Kokain in nicht geringen Mengen gehandelt zu haben, dabei bewaffnet gewesen zu sein.“ Die Maschinenpistolen soll der deutsche Staatsbürger für bis zu 5.000,- Euro unter anderem auch an Jugendliche verkauft haben – laut Verteidigung motiviert von seiner Liebe zu Waffen. Zusätzlich soll der 28-jährige Anfang 2025 in Bad Breisig im Kreis Ahrweiler eine Cannabis-Plantage mit über 2.000 Pflanzen angebaut haben. Für den privaten Gebrauch sind seit der Teil-Legalisierung vor zwei Jahren nur drei erlaubt. Die zugelassene Wirkstoffmenge soll dabei um das über 900-fache überschritten worden sein. Thorsten Kahl, Oberstaatsanwalt Koblenz „Nach dem Ergebnis der Ermittlungen wurde diese Plantage zunächst sehr professionell eingerichtet und dann auch betrieben und am Tag der Sicherstellung waren da weit über 2.000 Cannabis Pflanzen, die auch sichergestellt wurden. Also eine professionelle doch eher große Cannabis-Plantage.“ Der zweite Angeklagte – ein 38-jährige, marokkanischer Staatsbürger – soll als Gärtner der Cannabis-Plantage geholfen haben. Das Motiv soll das schnelle Geld gewesen sein. Beide Angeklagte haben die Taten gestanden. Das Gericht stellt heute schon ein mögliches Strafmaß in Aussicht: Für den Hauptangeklagten eine Freiheitsstrafe von acht bis neun Jahren,  dem Gärtner der Cannabis-Plantage vier bis fünf Jahre. Ob das so zutreffen wird, zeigen die weiteren Verhandlungstage.

  • Prozess gegen Prinz Reuß fortgesetzt

    Prozess gegen Prinz Reuß fortgesetzt

    Im Prozess um die mutmaßliche Reichsbürger-Gruppe hat sich der Hauptangeklagte Heinrich XIII.Prinz Reuß heute umfassend zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert. Dabei weist er jede Art von Rädelsführerschaft weit von sich – vielmehr sei er da in etwas „hingeraten“. Wollte die Gruppe um Prinz Reuß die bestehende Ordnung in Deutschland stürzen und sich selbst gewaltsam an die Macht putschen? Diesen Hauptanklagepunkt der Staatsanwaltschaft will Prinz Reuß mit seiner heutigen Aussage unbedingt entkräften. Und zwar in einem Frage-Antwort-Spiel mit seinem Verteidiger Roman von Alvensleben. Das mache es für den Angeklagten einfacher, als wenn die Fragen direkt vom Gericht kämen, sagt sein Anwalt. Etwa drei Stunden erzählt Prinz Reuß, wie er die anderen mutmaßlichen Verschwörer eher zufällig kennen gelernt habe und wie die Gruppe bei mehreren Treffen in seinem Thüringer Jagdschloss über das Ende der bestehenden Verhältnisse sinnierte. Aaron Lutter, Reporter in Frankfurt „Während seiner Aussage wirkt Prinz Reuß gefasst und strukturiert. Auf die zahlreichen Fragen seines Anwalts antwortet er geduldig und ausführlich, gibt aber immer wieder an, sich an Details nicht erinnern zu können. Emotional wird es nur, wenn es um die enteigneten Familienbesitztümer geht. Hier gerät er ins Stocken und muss sichtlich mit den Tränen kämpfen.“ Ihm selbst sei es bei den Treffen immer nur um die nach dem Krieg enteigneten Familienbesitztümer gegangen. Als er dann von den Mitangeklagten von einer so genannten „Erdallianz“ gehört habe, die schon bald die Macht in Deutschland an sich reißen werde, um missbrauchte Kinder aus unterirdischen Verließen zu befreien, habe er sich wohl von den anderen in etwas einspannen lassen. Roman von Alvensleben, Verteidiger Heinrich XIII. Prinz Reuß „Da brauchen wir dann einen weißen Adeligen, und das ist genau der. So hat man ihn gesucht – und am Ende auch leider gefunden, sage ich als sein Verteidiger.“ Einen gewaltsamen Putsch – sei es […]

  • Neuer Fahrsimulator bei der hessischen Polizei

    Neuer Fahrsimulator bei der hessischen Polizei

    Es zählt zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr: Wenn Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehren eilig mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind – und auch mal über eine rote Ampel müssen. Denn gar nicht so selten kommt es dabei zu Unfällen. Die sollen weniger werden – das hat sich jetzt die hessische Polizei auf die Fahnen geschrieben. Ein neuer Einsatzfahrsimulator soll dabei helfen – und der wurde nun im Polizei-Fahrtrainingszentrum in Hünstetten eingeweiht. Simon Heidrich gibt letzte Instruktionen. Der Fahrtrainer bei der hessischen Polizei macht seine Kollegen fit für ihre Einsatzfahrten. Jetzt auch virtuell: Im neuen Simulator trainieren die Polizisten typisch brenzlige Situationen – zum Beispiel: Stehende Autos vor einer Ampel-Kreuzung überholen und bei Rot drüberfahren. Simon Heidrich, Fahrtrainer Polizei Hessen „Diese Alarmfahrten, bei denen andere unbeteiligte Menschen dabei sind, können wir damit gut simulieren. Das wäre im öffentlichen Verkehr mit einer hohen Gefährdungslage verbunden, das können wir dann so nicht unbedingt machen. Deswegen haben wir diesen Simulator, um diese Symbiose mit dem praktischen Training draußen und hier das Digitale hinzubekommen.“ 200.000 Euro kostet die neue Anlage. Eine sinnvolle Investition, meint die hessische Polizei. Denn sich heutzutage im Straßenverkehr sicher zu bewegen, sei für alle wesentlich anspruchsvoller geworden. Torsten Haber, Leiter Fahrtrainingszentrum Polizei Hessen „Neue Verkehrsformen mit E-Scootern und E-Bikes und unüberschaubaren Situationen, aber auch fehlende Fahrfertigkeiten in der Bevölkerung. Die Menschen sind teilweise nicht mehr so mit dem Fahrzeug identifiziert. Sie machen das, weil sie es tun müssen. Und ich glaube, da ist viel verloren gegangen. An Interesse, aber auch an Fähigkeiten.“ Natürlich trainiert die hessische Polizei auch draußen fleißig weiter. Hessens Innenminister Roman Poseck hat dabei nicht nur die Vermeidung von Personenschäden im Blick. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Vor allem gibt es auch erhebliche Sachschäden. Wir haben 3,7 Millionen Euro Sachschäden an unseren Dienstfahrzeugen pro Jahr und […]

  • Lehrer wegen sexueller Übergriffe angeklagt

    Lehrer wegen sexueller Übergriffe angeklagt

    Vor dem Landgericht Hanau muss sich seit heute ein 35-jähriger Deutscher verantworten. Dem Lehrer wird vorgeworfen, sich mehrmals an einer minderjährigen Schülerin sexuell vergangen zu haben. Hier soll alles passiert sein. Verena K., der Name ist geändert, soll in den Klassenzimmern dieser Schule zwischen April und Juni 2024 von ihrem Physik- und Mathematiklehrer mehrmals geküsst und im Intimbereich berührt worden sein. Zum damaligen Zeitpunkt ist das Mädchen 13 Jahre alt, der Angeklagte Marc S. ist da schon seit knapp drei Jahren ihr Lehrer. Iris Passek, Anwältin der Schülerin. „Wenn sie älter sind als 14, dann spielt es eine Rolle, ob sie zum Beispiel einverstanden waren oder nicht. Bei Personen, die dieses Alter noch nicht erreicht haben, ist es dann tatsächlich so, dass diese Einwilligung auch nicht fingiert werden kann. Dass man also auch nicht sagen kann, na ja sie wollte es ja selbst, sondern das bleibt völlig ohne Beachtung.“ Verena K. habe wiederholt nach Stundenende den Kontakt zu ihrem Lehrer gesucht, um über private Probleme zu sprechen. Auch habe sie ihn mehrmals in einem Chat angeschrieben. Marc S. habe, laut eigener Aussage, den Chat nach einigen Wochen in eine sexuelle Richtung gelenkt. Der derzeit freigestellte Lehrer legt heute ein umfassendes Geständnis ab. Antonia Leetz, Reporterin in Hanau „Marc S. sagt heute, er schäme sich zutiefst und sein Verhalten von damals widere ihn an. Er spricht davon, dass er zum Zeitpunkt der Taten unter einem hohen beruflichen und privaten Druck gestanden habe. Deshalb sei er auf der Suche nach Bestätigung gewesen. Während seines Geständnisses verspricht sich der Angeklagte heute wiederholt, er ist spürbar angespannt.“ Das besondere Verhältnis eines Lehrers zu seiner Schülerin kann zusätzlich strafverschärfend für den Angeklagten ausgelegt werden. Iris Passek, Anwältin der Schülerin „Weil die ältere Person, in dem Fall der Angeklagte, natürlich auch ein besonderes nicht Schutzbedürfnis hat, […]

  • Bilanz: Zwei Jahre Cannabisgesetz

    Bilanz: Zwei Jahre Cannabisgesetz

    Vor zwei Jahren trat die Teillegalisierung von Cannabis in Kraft. Wir ziehen mit einem Cannabis-Club in Butzbach und dem hessischen Innenminister Bilanz. Cannabis-Anbau unter Laborbedingungen – mit Lizenz in Deutschland seit zwei Jahren legal. Club-Mitglieder bauen gemeinsam an und profitieren von der Ernte. Klingt einfach, kommt aber trotzdem nicht so recht in Schwung. Phillip Deiters hat den Club „Utopia“ mitgegründet. Wegen großer bürokratischer Hürden sei das nicht einfach gewesen. Hinzu kommen strenge Regelungen wie ein Verbot von Außenwerbung am Club-Haus. Deiters hätte sich gewünscht, dass… Phillip Deiters, Gründer Cannabis-Club „Utopia“ „… die Behörden eine einzige Behörde für ganz Deutschland ist. Und dementsprechend die Auslegung von den Behörden nicht strikter oder weniger strikt ausfallen. Als Beispiel Bayern, kein einziger Club baut dort an. Hessen war jetzt auch nicht grade einfach, eine Lizenz zu bekommen, wir haben acht Monate gebraucht, um eine Lizenz zu bekommen.“ Nur etwa 70 Mitglieder zählt der Club aktuell. Zu wenige, um die laufenden Kosten zu decken. Das Werbeverbot macht es zudem schwer, Interessierte zu erreichen. Viele, die von dem Club wissen, schrecken vor einer festen Mitgliedschaft zurück. Die Folge: Viele Gelegenheitskonsumenten kaufen sich ihr Gras nach wie vor beim Dealer. Dabei war eines der zentralen Ziele des Gesetzes, den Schwarzmarkt einzudämmen. „Gescheitert“, sagt Hessens Innenminister Roman Poseck. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Der Konsum kann nicht über legale Wege abgedeckt werden. Der Konsum ist angestiegen, weil das Signal gesendet wurde, dass Cannabis-Konsum jetzt legal ist. Die Anbauvereinigungen, die es gibt, aber auch die Möglichkeit, zuhause anzubauen reichen bei Weitem nicht aus, um den Markt abzudecken.“ Eine Einschätzung, die auch Phillip Deiters teilt. Ihm geht das Gesetz deshalb nicht weit genug. Wenn Legalisieren, dann richtig. Phillip Deiters, Gründer Cannabis-Club „Utopia“ „Um einen Schwarzmarkt richtig austrocknen zu können braucht es legale Geschäfte, wo die Leute unproblematisch reingehen können, ihr […]

  • Prozess: Escortdame vergewaltigt und mit Machete verletzt

    Prozess: Escortdame vergewaltigt und mit Machete verletzt

    Ein Mann will Sex mit einer Escort-Dame haben. Doch statt sie zu bezahlen, zwingt er sie dazu unter Androhung von Waffengewalt. So soll es im April 2021 in einer Kleingartenanlage in Altrip bei Ludwigshafen geschehen sein. Jetzt fünf Jahre später wird der Fall vor dem Gericht verhandelt. Gheorghe M., ein 53 Jahre alter Rumäne, der seit 13 Jahren in Ludwigshafen wohnt, muss sich heute in Frankenthal vor Gericht verantworten. In dieser Schrebergartenanlage soll er eine Escort-Dame vergewaltigt haben. Die Frau habe mehrfach gesagt, dass er für sexuelle Dienstleistungen bezahlen müsse. Laut Anklage sei der Mann daraufhin sauer geworden und habe eine Machete aus seinem Gartenhaus geholt. Erst habe er die Frau damit geschlagen. Unter Androhung von Waffengewalt habe er sie schließlich zum Sex gezwungen. Es sind Anschuldigungen, die schwer wiegen. Gheorghe M. droht eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren wegen besonders schwerer Vergewaltigung. Maike Dickhaus, Reporterin am Landgericht Frankenthal „Auf der Anklagebank sitzt heute ein Durchschnittsmann, so möchte man es einordnen. Der 53-jährige Rumäne ist in stabilen familiären Verhältnissen aufgewachsen. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Laut eigener Aussage nimmt er weder Drogen, noch trinkt er übermäßig viel Alkohol. Auch vorbestraft ist der Mann nicht. Vor Gericht wirkt er heute nervös und überfordert. Als die vorsitzende Richterin ihn fragt, wie es damals für ihn gewesen sei, in U-Haft genommen zu werden, sagte er: ‚Es sei ein Schock. Er könne nicht fassen, was ihm passiert sei.‘“ Zur Tat äußert sich der Angeklagte heute nicht. Sein Verteidiger erklärt aber, dass er die Vorwürfe bestreite. Das Opfer Elena U. kann vorerst nichts zur Aufklärung des Falles beitragen. Seit mehreren Jahre ist sie verschwunden und auch heute erscheint sie – trotz Vorladung – nicht vor Gericht. Gert Heuer, Verteidiger des Angeklagten „Für mich persönlich bedeutet das erst mal genau als Tatsache, dass die […]

  • Superman & Co als Präventionsbotschafter

    Superman & Co als Präventionsbotschafter

    Welches Kind wollte nicht schon immer mal Spiderman, Thor oder Captain Marvel treffen? Für fünf Grundschulklassen wurde dieser Erlebnis jetzt wahr. Sie konnten die Superhelden gestern an der Schillerschule im rheinland-pfälzischen Lahnstein erleben. Denn das Polizeipräsidium Koblenz hat dort ein Präventionsprojekt gegen Kinder-Kriminalität veranstaltet. Beeindruckend nah steht Batman vor den Schülern der Schillergrundschule, der Freiherr-vom-Stein-Schule und der Grundschule Friedrichssegen. Und er kommt nicht allein. Denn auch Thor, Spiderman, Captain Marvel und Scarlet Witch sind heute angereist. Und zwischen den Superhelden die Alltagshelden der Polizei Koblenz. Gemeinsam wollen sie den Schülern heute zeigen, wie man zum Helden wird. Anne Begen-Meeß alias Captain Marvel „Captain Marvel ist ja schon sehr, sehr, sehr selbständig. Also eine sehr selbständige Frau, die sagt, was sie denkt, sagt, was sie fühlt, nicht viel mit sich machen lässt. Was ihr nicht gefällt. Oder gar nichts mit sich machen lässt, was ihr nicht gefällt und das ist einfach wichtig, dass die Kinder das auch mitbekommen, dass die wissen, hier meine Gefühle sind wichtig, es ist wichtig, was ich denke, es ist wichtig, wie es mir geht, wie ich mich fühle und dass ich auch nein sagen darf.“ Sascha Stranz alias Thor „Thor steht für Werte wie Stolz, ehre, Familie, Zusammenhalt und ich hab heute zusammen mit dem Norbert Heck das Thema soziale Medien, Datenschutz und grad allgemein Internet gehabt und wir haben versucht, das ganze, genau diese Werte auch mit in das Thema reinzubringen.“ Ein wichtiger Punkt: Dinge im Internet kritisch hinterfragen und Hilfe holen. In Workshops reden die Superhelden und Polizisten mit den Schülern über Cybermobbing, Cybergrooming, Zivilcourage und bringen ihnen bei, ihre Aggressionen zurückzuhalten. Denn ob im persönlichen Umgang oder im Digitalen: die Kriminalität von Kindern nehme zu, sagt Polizeihauptkommissar Norbert Heck. Norbert Heck, Polizeipräsidium Koblenz „Wir stehen dafür, dass die Welt ein bisschen besser wird. […]

  • Maßnahmen gegen sexualisierte Deepfakes

    Maßnahmen gegen sexualisierte Deepfakes

    Mit 30 Männern aus der Filmbranche habe Collien Fernandes teils über Jahre eine Online-Affäre gehabt – ohne dass sie es wusste. Von Fernandes wurden sexualisierte Deepfakes erstellt, also Videos und Bilder, die sie in pornografischen Posen oder während des Geschlechtsverkehrs zeigen – das Ganze generiert mit Künstlicher Intelligenz. „Die Person telefonierte mit den Männern (mit KI generierter Stimme von mir) irgendwann ging es über in Telefonsex.“ Die 44-Jährige zeigt ihren Exmann, den Schauspieler Christian Ulmen in Spanien an. Dort lebte das Paar zuletzt. In Deutschland ist die Rechtslage für Opfer von sexualisierten Deepfakes nicht eindeutig. Christian Heinz (CDU), Justizminister Hessen „Es gibt eine Vielzahl von Vorschriften, die bei Deepfakes schon greifen können. Alle Straftaten gegen die persönliche Ehre, Beleidigungen, aber auch Belästigungen, andere Delikte. Aber es besteht halt sehr viel Unklarheit. Denn Staatsanwälte können am Ende nur tätig werden und auch Delikte zur Anklage bringen, wenn es eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für eine Verurteilung gibt. Und bei einer unklaren Rechtslage werden im Zweifel Delikte eher eingestellt.“ Ein Rechtslage, die nur der Bundestag ändern kann. Aber die dazu führt, dass Betroffene – in aller Regel Frauen – die Delikte nicht anzeigen. Was zur Folge hat, dass Täter ungestraft bleiben. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Wir haben hier ein bisschen noch einen weißen Fleck. Das liegt aber auch daran, dass es eben nicht eine Strafvorschrift gibt, sondern dass möglicherweise bereits vorhandene Strafvorschriften ein Verhalten auch abdecken. Möglicherweise aber auch nicht. Und deshalb gibt es kein Lagebild zum Thema Deepfakes und auch nicht zum Thema sexualisierte Deepfakes.“ Deshalb will Innenminister Roman Poseck die hessische Polizei hier stärken: Ein Analyse-Tool soll her, um Deepfakes  zu finden und zu entlarven. Außerdem sollen alle Beamte besser im Umgang mit Opfern von sexualisierten Deepfakes geschult werden. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Wir haben im Moment eine sehr dynamische […]

  • 55-Jährige getötet - Urteil gegen Vermieter-Paar

    55-Jährige getötet – Urteil gegen Vermieter-Paar

    Im Juli 2024 macht die Polizei im Keller eines Hauses in Lauterbach-Wernges einen grausigen Fund: Leichenteile, die zu einer 55-jährigen Frau mit Down-Syndrom gehören. Das Vermieter-Ehepaar wird angeklagt, die Frau erst monatelang misshandelt und schließlich getötet zu haben. Die beiden Angeklagten bestreiten die Tat. Heute ist vor dem Landgericht Gießen das Urteil gefallen. Lebenslange Freiheitsstrafen für Stefan P. und Katja H. wegen Mordes in Tateinheit mit Körperverletzung mit Todesfolge. Zudem wurde eine besondere Schwere der Schuld festgestellt. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen. Thomas Hauburger, Staatsanwaltschaft Gießen „Das Besondere an dem Fall ist sicherlich diese besondere Bösartigkeit und Menschenverachtung, die der Tatdieses ganz besondere Gepräge gibt. Und das war sowohl aus Sicht der Staatsanwaltschaft, als auch aus Sicht der Kammer der Grund dafür, warum man hier auch die besondere Schwere der Schuld angenommen hat.“ Anfang Januar 2024 verschwindet die Frau aus dem Vogelsbergkreis spurlos. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei findet daraufhin im Keller des Hauses die sterblichen Überreste der Frau. Pauline Gaul, Reporterin in Gießen „Die Richterin beschreibt die letzten zwei Monate im Leben der Verstorbenen als ein regelrechtes Martyrium. Nach Überzeugung des Gerichts gaben die Angeklagten ihr kaum etwas zu essen, demütigten sie sie und misshandelten sie immer wieder – unter anderem mit Hammerschlägen auf den Kopf. Laut Zeugenaussage konnte die Geschädigte am Ende kaum noch laufen.“ Später sollen die Angeklagten der Frau eine hohe Dosierung an Beruhigungsmitteln verabreicht haben, woraufhin sie bewusstlos wird. Dem Paar wird vorgeworfen keine ärztliche Hilfe geholt zu haben, um so die vorangegangenen Straftaten zu verdecken. Sie zerteilen sie die Leiche und verstecken sie in ein Fass im Keller. Den Kopf und die Extremitäten finden Ermittler in einem nahegelegenen Waldstück. Die Verteidigung hat hingegen auf eine unterlassene Hilfeleistung mit Todesfolge plädiert. Frederike Vilmar, Verteidigung „Was ist beweisbar? Was ist etwas was wir […]

  • Lebensgefahr nach Messerstecherei in Hanau

    Lebensgefahr nach Messerstecherei in Hanau

    Gestern Abend in Hanau: In einem Stadtbus der Linie 4 geraten zwei junge Männer aneinander. Plötzlich zückt ein 17-Jähriger ein Messer und sticht auf seinen 25 Jahre alten Kontrahenten ein. Das Opfer wird dabei lebensgefährlich verletzt. Die Fahrt der Linie 4 endet gestern gegen 18:30 Uhr außerplanmäßig am Hanauer Freiheitsplatz, nachdem kurz zuvor offenbar ein Streit im Bus eskaliert war: Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge gerät ein 17-Jähriger zunächst verbal mit einem 25jährigen und dessen Begleiter aneinander. Es kommt zu einem Gerangel, in dessen Verlauf der 17jährige schließlich ein Messer zieht und auf sein Opfer einsticht. Der 25-Jährige wird dabei so schwer verletzt, dass die Ärzte auch heute noch um sein Leben kämpfen. Der Tatverdächtige flüchtet zunächst, wird aber schon kurz nach dem Vorfall und der eingeleiteten Fahndung von der Polizei in Gewahrsam genommen. Am Tatort führen die Einsatzkräfte bis in die Nacht umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie gehen inzwischen davon aus, dass sich Täter und Opfer schon länger kannten und es bereits im Vorfeld mehrfach zu Streitigkeiten gekommen war. Deshalb könne derzeit auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich der 17-Jährige selbst nur gegen einen Angriff gewehrt habe. Zur Nationalität von Täter und Opfer gibt es bislang keine Angaben. Mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Hanau oder einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

  • Kriminalstatistik für Rheinland-Pfalz vorgestellt

    Kriminalstatistik für Rheinland-Pfalz vorgestellt

    Rheinland-Pfalz wird immer sicherer. So zumindest das Ergebnis der polizeilichen Kriminal-Statistik für das Jahr 2025, die Innenminister Michael Ebling heute in Mainz vorgestellt hat. Demnach ging nicht nur die Gesamtzahl der Straftaten deutlich zurück, es gab auch weniger Tötungsdelikte und Körperverletzungen. Weniger gut sehen die Zahlen dagegen bei häuslicher Gewalt aus. Wer in Rheinland-Pfalz lebt, muss sich aus Sicht von Innenminister Michael Ebling vergleichsweise wenig Sorgen machen, Opfer einer Straftat zu werden: Auf 100000 Einwohner kamen hier im Jahr 2025 statistisch gesehen 5240 strafrechtlich relevante Vergehen – ein Rückgang um 5,4 Prozent.im Vergleich zum Vorjahr. Michael Ebling (SPD), Innenminister RLP „Wir sehen in dem Vergleich der Jahre zuvor, dass die Kriminalitätsbelastung sinkt, dass also insgesamt Straftaten zurück gehen. Und zwar deutlich. Und gleichzeitig stellen wir auch fest, dass die Aufklärungsquote steigt. Das ist eine sehr sehr gute Entwicklung. Gepaart mit der Tatsache, dass wir mehr Polizistinnen und Polizisten haben als je zuvor. Insofern setzen wir da glaube ich die Schwerpunkte an der richtigen Stelle.“ Bei einem Großteil der registrierten Straftaten handelt es sich um eher kleinere Vergehen: Etwa um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Kreditkartenbetrug oder Schwarzfahren. In all diesen Bereichen sind die Zahlen rückläufig – ebenso bei schwerer Kriminalität wie Mord oder Totschlag. Am meisten Sorgen bereitet dem Innenminister eine weitere Zunahme der häuslichen Gewalt: Vor allem für Frauen sei die Gefahr, Opfer einer schweren Straftat zu werden, nirgendwo so groß wie in den eigenen vier Wänden. Und noch eine Zahl fällt auf: Obwohl der Ausländeranteil in Rheinland-Pfalz nur bei etwa 14 Prozent liegt, werden rund 32 Prozent aller Straftaten von nichtdeutschen Tätern begangen. Michael Ebling (SPD), Innenminister RLP „Ich verbräme nicht, dass die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger überproportional hoch ist im Verhältnis zur Bevölkerung. Wir führen das im Wesentlichen darauf zurück, dass das junge Menschen sind. Oder präziser gesagt: Junge […]

  • Mann mit Messer randaliert in Polizeistation

    Mann mit Messer randaliert in Polizeistation

    Erst am vergangenen Wochenende hat in Kaiserslautern ein tödlicher Messerangriff für Schrecken und Fassungslosigkeit gesorgt: Ein 18 Jahre alter Syrer stach einem jungen Mann von hinten in den Rücken, so dass dieser später im Krankenhaus verstarb. Der Begleiter des Opfers erlitt schwere Stichverletzungen im Brustbereich und schwebt weiter in akuter Lebensgefahr. Nun gab es heute Nacht die nächste Messerattacke – wieder in Rheinland-Pfalz, diesmal in Bitburg. Dabei wollte der bewaffnete Angreifer sogar auf Polizisten losgehen. Die Beamten eines Spezialeinsatzkommandos mussten ihre Kollegen retten. Die Spuren der Randale: Ein 25-jähriger Mann betritt gestern Abend mit einem Messer bewaffnet die Bitburger Polizeidienststelle und sorgt dort für Verwüstungen. Den Polizisten gelingt es, ihn im  Schleusenbereich  festzusetzen, um ein Eindringen  in die Diensträume zu verhindern. Spezialeinsatzkräfte nehmen den Angreifer fest, er wird dabei leicht verletzt. Trauer in Kaiserslautern: Der tödliche Messerangriff vom vergangenen Wochenende beschäftigt die Menschen noch immer. Drei junge Syrer waren in Streit geraten, der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Innenminister und Polizeipräsident besuchen heute die Innenstadt. Hans Kästner, Leiter Polizeipräsidium Westpfalz „Wir haben hier weder in der Mall noch in der Innenstadt, keine Kriminalitätsbrennpunkte. Wir werden die Stadt diesem Klientel nicht letztendlich überlassen.“ Michael Ebling (SPD), Innenminister RLP „Die Innenstädte in Rheinland-Pfalz sind sichere Orte, das Ereignis vom vergangenen Wochenende ist natürlich geeignet, das infrage zu stellen, deshalb ist es wichtig zu betonen: Die Polizei hat hier schon erfolgreiches geleistet und sie lässt hier auch nicht nach, sie hätte auch nicht nachgelassen. Sondern Sie wird mit einem hohen Kontrolldruck jetzt auch noch mal zusätzlich verstärkt.“ Zusätzlich kündigt Ebling eine Waffenverbotszone für Kaiserslautern an. Diese ermöglicht der Polizei anlasslose Kontrollen. Manfred Schulz (CDU) Bürgermeister Kaiserslautern „Die hätten wir uns auch schon früher gewünscht, ob es diese Tat natürlich verhindert hätte, das ist natürlich eine offene Frage. Generell ist es so, dass ich mir […]