Kriminalität

  • Mobile Eingreifgruppen üben Einsatz bei Fußballspielen

    Mobile Eingreifgruppen üben Einsatz bei Fußballspielen

    Wochenende für Wochenende strömen Zehntausende Fans in die Fussballstadien der Clubs aus Liga 1 und 2. Und wenn rivalierende Fanlager aufeinandertreffen, kann es schon mal heiß hergehen. Um dann den Überblick zu bewahren, braucht die Polizei nicht nur speziell ausgebildete Einsatzkräfte, sondern auch regelmäßige Trainings. So wie in Enkenbach-Alsenborn im Landkreis Kaiserslautern. Verfeindete Fangruppen, Agression und Gewaltbereitschaft. Chaotische Szenen, die alle Einsatzkräfte körperlich und mental an ihre Leistungsgrenze bringen. Um in dieser Situation handlungsfähig zu bleiben, die Fanlager voneinander zu trennen und dabei noch die Ruhe zu bewahren, setzt die rheinland-pfälzische Polizei auf sogenannte „Mobile Eingreifgruppen“. Katja Brill, stellv. Abteilungsleiterin Bereitschaftspolizei des rheinland-pfälzischen Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik: „Sie sind mindestens zu fünft, agieren auch zu fünft. Und es wird trainiert: Wie können wir beispielsweise vereinzelte Störer aus Gruppen herausnehmen? Wie können wir in einer größeren Gruppe dann auch beispielsweise Versammlungen begleiten? Oder wie wir es auch heute gesehen haben – wie können wir Störergruppen von A nach B begleiten, dann auch entsprechend festsetzten, also umstellen?“ Durch spezielle Schulungen werden Polizisten aus dem Regeldienst für den Einsatz in den Mobilen Eingreifgruppen vorbereitet. Um auch in besonders unübersichtlichen Einsatzlagen Herr der Lage zu bleiben. Keine leichte Aufgabe, erst recht nicht wenn es dann zu einem tatsächlichen Einsatz kommt. Frank Gräber-Lorsch, Zugführer Mobile Eingreifgruppen Polizeipräsidium Rheinpfalz: „Es kann zum Zünden von Pyrotechnik kommen aus der Gruppe heraus. Zu Übergriffen auf Polizei-Einsatzkräfte durch Tritte, durch Schläge. Beleidigungen aus der Gruppe heraus. Es liegt in der Natur der Sache, dass dann das Adrenalin schießt bei den Einsatzkräften. Dementsprechend ist die Zusammenarbeit in so einer Gruppe und das regelmäßige Üben, gerade mit so Szenarien, sehr, sehr wichtig.“ Unter den Zuschauern heute auch Michael Ebling, denn als rheinland-pfälzischer Innenminister ist er als oberster Dienstherr der Polizei politisch für die Sicherheit im Land verantwortlich. Michael Ebling (SPD), […]

  • Toter nach Polizeieinsatz in Frankfurt

    Toter nach Polizeieinsatz in Frankfurt

    In Frankfurt kommt es gestern Abend am Mainufer Sachsenhausen zu einem größeren Polizei-Einsatz. Dabei wird eine Person von den Beamten niedergeschossen. Der Mann stirbt wenig später im Krankenhaus. Es ist etwa 17:30 Uhr als bei der Polizei mehrere Notrufe eingehen: Ein Mann greife im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen in unmittelbarer Nähe des Mainufers zwei Frauen mit einem Messer an. Der 40-Jährige mutmaßliche Angreifer besitzt die argentinisch-spanische Staatsangehörigkeit und lebt in Frankfurt in einer betreuten Einrichtung für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Die beiden Frauen soll er nicht gekannt, sondern wahllos angegriffen haben, sagt Oberstaatsanwalt Dominik Mies heute zum aktuellen Stand der Ermittlungen. Dominik Mies, Staatsanwaltschaft Frankfurt „Eine Frau wurde dabei erheblich verletzt und als die eingesetzten Polizeikräfte kamen, machten sie von ihren Schusswaffen Gebrauch.“ Drei der vier Polizisten schießen auf den mutmaßlichen Angreifer, verletzten ihn schwer am Oberkörper. Sanitäter versorgen den Mann sofort, doch für ihn kommt jede Hilfe zu spät. Er verstirbt wenig später im Krankenhaus. Zurück bleiben medizinische Utensilien – Schläuche, Kanülen – und Kleidung. Noch am Abend werden am Mainufer die Spuren gesichert. Heute soll der Mann obduziert werden. Warum die Polizisten geschossen haben, ob der Mann auch sie angegriffen hat, kommentiert Dominik Mies heute nicht. Nur so viel: Dominik Mies, Staatsanwaltschaft Frankfurt „Es ist hier zu dem Tod einer Person gekommen durch eine Schussabgabe der Polizei und dementsprechend wird selbstverständlich ein Ermittlungsverfahren eigeleitet und in diesem Ermittlungsverfahren wird genau geprüft,wie die Schüsse abgegeben worden sind, ob der Angreifer an die Polizisten rangegangen ist und sie mussten sich dementsprechend wehren. Das wird alles im Rahmen der Ermittlungen genauetens geklärt und dabei sind wir ermittlungsoffen in allen Richtungen.“ Auch ein unbeteiligter Mann ist bei dem Polizeieinsatz gestern Abend verletzt worden. Dominik Mies, Staatsanwaltschaft Frankfurt „Ein 21-Jähriger wurde zudem vermutlich durch ein Projektil eines sogenannten Querschlägers getroffen. Auch er musste in […]

  • Urteil wegen Angriffen auf Polizisten

    Urteil wegen Angriffen auf Polizisten

    An Weiberfastnacht vor einem Jahr werden Polizisten zu einem Trierer Club gerufen. Als sie dort eine Anzeige aufnehmen wollen, pöbelt sie ein 43-jähriger Mann an. In der Nähe stehende Jugendliche mischen sich ein, die Lage eskaliert. Schließlich bildet sich eine Gruppe von rund 30 Personen, aus der heraus die Polizisten angegriffen werden. Dieser Gewaltausbruch sorgt bundesweit für Schlagzeilen. Heute hat das Landgericht elf Angreifer verurteilt. Europaletten, Eisenstangen, Besen, sogar einen Einkaufswagen sollen die Randalierer auf die Polizisten geworfen haben. Außer ein paar Glasflaschen ist am Tag nach den Ausschreitungen nicht mehr viel zu sehen. Zehn Jugendliche und einen erwachsenen Mann hat das Landgericht Trier heute für die Angriffe auf die Polizisten verurteilt. Schwerer Landfriedensbruch, Körperverletzung, tätlicher Angriff und Widerstand gegen Vollzugsbeamte – die Liste der festgestellten Straftaten ist lang. Michael E. soll die Beamten als erster angegriffen und somit die Ausschreitungen entfacht haben. Ihn verurteilen die Richter heute zu einem Jahr und drei Monaten Haft. Thomas Roggenfelder, Verteidiger von Michael E. „Mein Mandant wird das Urteil anfechten, wird Revision einlegen, sodass der Bundesgerichtshof zu entscheiden haben wird, ob die Verurteilung der Kammer standhält oder nicht. Darüber hinaus ist die Feststellung, wie das Landgericht diese getroffen hat, eine andere, aus Sicht meines Mandanten jedenfalls, wie sie aus der Beweisaufnahme hervorgeht, nämlich ganz konkret aus der Bodycam-Aufzeichnung der Polizei und auch aus den Aussagen der hier vernommenen Zeugen.“ Auch einen Jugendlichen verurteilt die Kammer heute zu einer Haftstrafe – er muss für ein Jahr und sechs Monate ins Gefängnis. Einen Teil davon hat er bereits in Untersuchungshaft abgesessen. Die restlichen Angeklagten, die meisten bereits vorbestraft, verurteilt das Gericht zu Sozialstunden und Geldstrafen. Während der gesamten Verhandlung lässt sich niemand von ihnen auf die Vorwürfe persönlich ein. Wolfgang Spieß, Staatsanwalt „Alle Einlassungen, die wir haben, wurden von den Verteidigern abgegeben. Das hat das […]

  • Spitzenjurist wegen Cum-Ex-Geschäften verurteilt

    Spitzenjurist wegen Cum-Ex-Geschäften verurteilt

    Im milliardenschweren Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Aktiengeschäfte hat das Frankfurter Landgericht heute einen ehemaligen Top-Anwalt zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass der Jurist der inzwischen insolventen Maple-Bank zu den illegalen Geschäften geraten hatte – obwohl ihm klar sein musste, dass der Bank die mehrfache Rückerstattung der gezahlten Kapitalertragssteuer eigentlich nicht zustand. Der Schaden, den der Angeklagte dem Steuerzahler zugefügt hat, ist enorm: Insgesamt 388 Millionen Euro soll die Maple-Bank in den Jahren 2006 bis 2009 mit Hilfe von Cum-Ex-Geschäften am Fiskus vorbeigeschleust haben – und das nicht zuletzt, weil Ulf J. der Bank als anwaltlicher Berater grünes Licht zu den Machenschaften gegeben hatte. Wegen Beihilfe zu besonders schwerer Steuerhinterziehung muss der 52jährige Deutsche nun für dreieinhalb Jahre hinter Gitter. Georg Ungefuk, Sprecher Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt „Das macht dieses Verfahren auch außergewöhnlich, weil es um diese Fragestellung eben der anwaltlichen strafrechtlichen Verantwortlichkeit ging. Und mit dem Urteil heute, mit der Verurteilung des angeklagten Rechtsanwalts zu einer Gesamtfreiheitsstrafe hat das Landgericht insoweit auch ein gewisses Zeichen gesetzt.“ Das Signal, das von dem Urteil ausgehen soll: Nicht nur diejenigen, die Steuern tatsächlich hinterziehen, sondern auch die, die das Ganze juristisch absegnen, können dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Cum-Ex-Geschäfte werden mit Aktien gemacht. Einmal im Jahr werden Aktionäre am Gewinn eines Unternehmens beteiligt. Sie erhalten eine Dividende. 25 % davon fließen  als Steuer an den Staat. Doch  Fonds und Banken sind von der  Steuer befreit. Sie erhalten deshalb eine Steuerbescheinigung und können sich die Steuer zurückerstatten lassen.  Ziel der Cum-Ex-Geschäfte ist es, mehr Steuerbescheinigungen zu erhalten, als eigentlich Steuern bezahlt wurden.  Dafür braucht man mindestens drei Beteiligte. Diese schieben die Aktien vor und nach der  Dividenden-Ausschüttung  so schnell hin und her, dass das Finanzamt den Überblick verliert.  Am Ende stellt das Finanzamt mehr Steuerbescheinigungen aus und erstattet mehr Steuern, […]

  • Polizei findet drei Tote in einer Wohnung in Montabaur

    Polizei findet drei Tote in einer Wohnung in Montabaur

    In einem Wohnhaus im rheinland-pfälzischen Montabaur hat die Polizei am Nachmittag drei Leichen gefunden. Dem vorausgegagen waren ein mehrstündiger Großeinsatz und eine großflächige Evakuierung. Ihr Lebensgefährte befinde sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Er habe drei Menschen getötet. Dieser Notruf einer Frau erreicht die Polizei am frühen Morgen. Daraufhin umstellen die Beamten das betroffene Wohnhaus und evakuieren das Gebiet weiträumig, um eine mögliche Gefahr für Anwohner, Passanten und Mitarbeiter der umliegenden Firmen auszuschließen. Über mehrere Stunden steht die Polizei mit dem 37-Jährigen bewaffneten mutmaßlichen Täter in Kontakt. Am Mittag dann der Zugriff des Spezialeinsatzkommandos. Als die Einsatzkräfte das Gebäude betreten, finden sie drei Leichen, darunter die eines dreijährigen Kindes. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass die Opfer erschossen wurden. Außerdem habe man in dem Haus einen durch Kopfschuss schwerverletzten Mann vorgefunden – mutmaßlich der Täter. Jürgen Fachinger, Sprecher Polizei Koblenz „Sie leben alle in einem Haushalt, sodass wir hier von einem tragischen Familiendrama ausgehen müssen. Und alles Weitere müssen jetzt die Kolleginnen und Kollegen der Kriminaldirektion Koblenz ermitteln, in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Koblenz.“ Bei den Opfern soll es sich um den Vater des mutmaßlichen Täters, dessen Ehefrau und deren gemeinen Sohn handeln, so die Staatsanwaltschaft. Hintergrund der Tat dürften familiäre Streitigkeiten gewesen sein. Man gehe davon aus, dass sich der 37-Jährige mutmaßliche Täter selbst den Kopfschuss zugefügt hat. Zur Behandlung wird er per Helikopter in eine Klinik gebracht, wo er nach Angaben der Staatsanwaltschaft mittlerweile seinen Verletzungen erlegen ist. Solange die Ermittlungen vor Ort laufen, bleibt das Gebiet rund um das Wohnhaus gesperrt. Für die Anwohner wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Anklage im Fall Steffen B. erhoben — BASF verfehlt eigene Ziele — Nicht genug Wohnungen für Rentner Anmoderation: Jetzt blicken wir nach Frankfurt, denn dort hat ein Jogger im Stadtwald die Leiche eines Mannes gefunden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, gibt es Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Der Tote war am Donnerstag in einem Holzpavillon entdeckt worden und ist bislang noch nicht identifiziert. Eine Obduktion soll jetzt die Todesursache klären. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten von heute: Anklage im Fall Steffen B. erhoben Nach dem gewaltsamem Tod des Arztes Steffen B. in Gerolstein hat die Staatsanwaltschaft Trier die 35jährige Lebensgefährtin des Opfers als Mittäterin wegen Totschlags angeklagt, ihren zur Tatzeit 16jährigen Sohn und seinen gleichaltrigen Freund wegen Mordes. Sie sollen den 53jährigen Orthopäden an Sylvester 2022 in seinem Haus getötet und die Leiche in einem Waldgebiet bei Rockeskyll vergraben haben. Motiv soll das zerrüttete Familienverhältnis gewesen sein. BASF verfehlt eigene Ziele Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF gerät wegen schwacher Nachfrage und hoher Energiekosten immer mehr unter Druck. Wie das Unternehmen heute mitteilte, lagen Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr deutlich unter den eigenen Erwartungen. Der Umsatz ging nach vorläufigen Zahlen um gut 20 Prozent zurück. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen brach um 45 Prozent ein. Nicht genug Wohnungen für Rentner Sozialverbände und Gewerkschaften kritisieren, dass in Hessen viel zu wenige altersgerechte Wohnungen gebaut werden. Das Problem werde sich mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge der Sechzigerjahre noch verschärfen. Bis 2040 würden 38.000 Wohnungen mehr für Senioren benötigt. Neubauten sollten künftig grundsätzlich barrierefrei sein.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick. Neue Erkenntnisse zu Mord in Mörfelden: Die getötete Kassiererin eines Supermarkts in Mörfelden-Walldorf hatte nach dem Ende der Beziehung ständige Angst vor dem mutmaßlichen Täter. Das haben Bekannte aus ihrem Umfeld berichtet. Ihr ehemaliger Lebensgefährte habe die Frau verfolgt und bedroht. Er sei auch gewalttätig gewesen. Die 38jährige habe sich große Sorgen um ihre Sicherheit gemacht und den Mann angezeigt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollte im Februar ein Prozess gegen den mutmaßlichen Täter wegen des Vorwurfs der Körperverletzung stattfinden. Der 48jährige soll die Kassiererin am Montagabend an ihrem Arbeitsplatz erschossen haben. Anschließend tötete er sich selbst. Mehr Tempo angemahnt: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die Länder und Kommunen aufgefordert, den Ausbau der Windenergie zu beschleunigen.  In Hessen sind nach Angaben des Bundesverbandes Windenergie im vergangenen Jahr 37 neue Windräder in Betrieb gegangen. Das waren mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Allerdings war der Ausbau 2016 und 2017 mit insgesamt 206 Anlagen deutlich schneller. Auch in Rheinland-Pfalz  wurden mit 33 neuen Windrädern wieder mehr gebaut als im Vorjahr. Die Zahl liegt aber weit unter den Zielen der Landesregierung. Weiter Einschränkungen nach Cyberattacke: Mehr als drei Monate nach dem Hackerangriff auf das Universitätsklinikum Frankfurt sind einige Bereiche der Verwaltung wieder mit dem Internet verbunden. Das Klinikum muss aber noch immer mit zwei getrennten Systemen für die interne Kommunikation und für die nach außen arbeiten. Nach dem Hackerangriff im Oktober vergangenen Jahres wurde das Universitätsklinikum aus Sicherheitsgründen vom Internet getrennt. Die Patientenversorgung war nicht gefährdet. Um die Systeme in Zukunft sicherer zu machen, will das Klinikum die IT komplett neu aufstellen. Landessportler gewählt: Slalomkanutin Ricarda Funk vom Kanusportverein Bad Kreuznach ist Sportlerin des Jahres 2023 in Rheinland-Pfalz. Sie wird zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet. Funk hatte im vergangenen Jahr unter anderem bei […]

  • Zwei Tote nach Schüssen am Supermarkt-Regal

    Zwei Tote nach Schüssen am Supermarkt-Regal

    Es ist eine Tat, die fassungslos macht. Gestern Abend erschießt ein Mann in einem Discounter im südhessischen Mörfelden-Walldorf eine Mitarbeiterin des Marktes und danach sich selbst. Und das vor den Augen der Kunden, denn der Supermarkt war um diese Zeit gut besucht. Die Polizei bittet Zeugen jetzt darum, sich zu melden. Montagabend,19.10 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter in Mörfelden-Walldorf. Ein 48-jähriger Mann betritt den Laden. Er geht gezielt auf eine Mitarbeiterin zu, die gerade Regale einräumt. Nach einem kurzen Gespräch mit der Angestellten zückt der Mann eine Waffe und schießt mehrfach auf die 38-Jährige, für die jede Hilfe zu spät kommt. Die Frau erliegt ihren schweren Verletzungen noch am Tatort. Anschließend tötet der Mann sich selbst. Robert Hartmann, Staatsanwaltschaft Darmstadt „Wir gehen aktuell davon aus, dass es sich um eine Beziehungstat gehandelt hat. Die beiden Personen hatten wohl eine längere Beziehung, haben teilweise wohl auch zusammengelebt. Die Beziehung soll wohl in den letzten sechs Monaten auseinandergegangen sein. Zum Motiv kann man aktuell noch nichts Feststehendes sagen, möglicherweise ist es aber in der gescheiterten Beziehung begründet.“ Zum Zeitpunkt der Tat sind mehrere Kunden im Supermarkt, so wie das Ehepaar Eckstein. Sarah und Daniel Eckstein, aus Mörfelden „Erst haben wir Geräusche wahrgenommen, die uns jetzt nicht wirklich wie Schüsse vorkamen, sondern eher so wie Knallerbsen oder dass was fällt. Nicht wie ein Fallen, eher wie Knallerbsen. Und dann haben wir das Geschrei gehört von Kunden. Dass eine geschrien hat: ‚Da schießt einer, schnell raus!‘ Und dann haben wir noch die Mitarbeiter an uns vorbeihuschen sehen, wie sie alle in ihren Nebenraum rein sind und diese Stahltür geschlossen haben. Und ich hab in dem Moment noch vernommen, wie ein Mitarbeiter noch gerufen hat: ‚Schließt die Tür!‘ Und dann sind wir alle mit ein paar anderen Kunden zum Ausgang und die Tür ging halt nicht […]

  • Videoüberwachung im Frankfurter Bahnhofsviertel

    Videoüberwachung im Frankfurter Bahnhofsviertel

    Im Frankfurter Bahnhofs-Viertel schießt die Zahl der Straftaten kontinuierlich in die Höhe. Die Polizei will nun mit neuen Überwachungskameras Herr der Lage werden. Mit den Kameras können Straftaten nicht nur aufgezeichnet werden, um sie im Nachhinein zu verfolgen. Die Polizei kann auch direkt vor Ort darauf reagieren. Das sind sie, die neuesten Polizeihelfer. Hochmodern können die Kameras bis zu zweihundert Meter ranzoomen und zudem rundherum, 360 Grad alles im Blick behalten. An mehreren Standorten im Frankfurter Bahnhofsviertel stehen sie nun und übertragen rund um die Uhr live in die Zentrale. Von dort können Kollegen direkt angefunkt und zum Ort des mutmaßlichen Verbrechens geleitet werden. Thomas Schmidl, Einsatzleiter Polizeipräsidium Frankfurt „Unmittelbar polizeiliche Einsatzkräfte, die ohnehin in der Stadt im Einsatzraum unterwegs sind, so zu steuern, dass wir auf den dort beobachteten, videografierten Sachverhalt polizeilich reagieren können.“ Auch mögliche Falschmeldungen sollen mit diesen sogenannten „stationären Videoschutzanlagen“ aussortiert werden. Bereits vor über fünf Jahren hatten die Frankfurter Stadtverordneten die neuen Anlagen beschlossen, getan hatte sich lange Zeit nichts. 10.000 Straftaten im Bahnhofsviertel allein im vergangenen Jahr waren für den neuen Oberbürgermeister aber Grund genug, endlich zu handeln. Mike Josef (SPD), Oberbürgermeister Frankfurt „Wenn ich höre, dass Beschäftigte sagen, dass sie mittlerweile ungern auf die Arbeit gehen, weil sie im Bahnhofsviertel arbeiten oder übers Bahnhofsviertel gehen müssen, wenn Menschen bestimmte Straßen meiden – dann ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Sicherheitsgefühl der Menschen erhöht wird.“ Bislang standen diese neuen Kameras nur an der Hauptwache und Konstablerwache. Laut Polizei konnten knapp zwei Drittel der dort aufgezeichneten Straftaten aufgeklärt werden. Einzig der Datenschutz ist immer wieder Grund für Diskussionen, dem aber auch mit einfachsten Mitteln nachgekommen werden soll. Annette Rinn (FDP), Ordnungsdezernentin Frankfurt „Bei Versammlungen oder Demonstrationen kriegen die feststehenden Kameras so eine Art Jalousie, damit die nicht mehr funktionieren. Und die 360-Grad-Kameras […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Darmstadt: Mehrere Verletzte nach Zusammenstoß — Hessen führt Drogenscanner ein — English Theatre Frankfurt: Spielzeit vorzeitig beendet Mehrere Verletzte nach Zusammenstoß Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Straßenbahn in Darmstadt-Eberstadt sind heute Morgen gegen 7. 00 Uhr fünf Menschen leicht und einer schwer verletzt worden. Betroffen waren neben den beiden Fahrern auch vier Fahrgäste im Bus. Nach ersten Ermittlungen hatte der Busfahrer die Straßenbahn beim Abbiegen übersehen. Nach dem Zusammenprall rollte der Bus rückwärts in die Scheibe eines Friseursalons. Der Busfahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die genaue Unfallursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. (wird wenn möglich später aktualisiert). Hessen führt Drogenscanner ein Im Kampf gegen den Drogenschmuggel in den Justizvollzugsanstalten werden jetzt auch in Hessen spezielle Scanner eingesetzt. Das Gerät wurde in Rheinland-Pfalz entwickelt. Es kann erkennen, ob illegale Substanzen auf Papier geträufelt wurden. Die synthetischen Drogen sind geruchlos und nicht sichtbar. Sie werden in Briefen verschickt und von den Gefängnisinsassen geraucht. Der Drogenscanner war zunächst 2018 in der JVA Wittlich als bundesweit einmaliger Detektor an den Start gegangen. Ab diesem Jahr setzen 14 Bundesländer die Scanner ein. Spielzeit vorzeitig beendet Das English Theatre in Frankfurt hat gestern Abend seine vorerst letzte Vorstellung im Frankfurter Bankenviertel gegeben. Wer bereits Karten für die Aufführungen im Februar und März gekauft hatte, bekommt sein Geld zurück. Die größte englischsprachige Bühne auf dem Kontinent muss wegen der Sanierung des Hochhauses zum Ende des Monats ausziehen und auf andere Spielstätten ausweichen. Das Theater darf aber nach Abschluss der Bauarbeiten wieder zurück an seinen alten Standort. Die Commerzbank wird die Räumungsklage, die sie nach dem Verkauf des Hochhauses gegen das Theater eingereicht hatte, zurückziehen. Abmoderation: Das Unwort des Jahres lautet „Remigration“. Das hat heute an der Universität Marburg eine Jury von […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Pflege wird immer teurer — Hessen: Kooperation mit DITIB wird fortgesetzt — Gewerkschaft der Polizei: Einsatz von Bodycams ausweiten Anmoderation: Eine Woche vor der Neuwahl des Ministerpräsidenten im hessischen Landtag zeichnet sich ab, wie die künftig Landesregierung aussehen wird. Nach Medienberichten soll der bisherige Justizminister Roman Poseck von der CDU neuer hessischer Innenminister werden. Der bisherige Kultusminister Alexander Lorz von der CDU soll künftig das Finanzministerium leiten. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Kaweh Mansoori soll der neue Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum werden. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten. Pflege wird immer teurer In Hessen und Rheinland-Pfalz müssen Pflegebedürftige in Heimen seit Jahresbeginn deutlich mehr aus eigener Tasche zahlen. Das hat eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen ergeben. In Hessen lag der Eigenanteil zum Stichtag 1. Januar im Schnitt bei 2.566 Euro pro Monat für das erste Jahr im Heim. Trotz höherer Entlastungszuschläge waren das rund 230 Euro mehr als vor einem Jahr. In Rheinland-Pfalz lag der Betrag zu Jahresbeginn im Schnitt bei 2.608 Euro. Hier stieg die Zuzahlung um rund 160 Euro. Grund für den Anstieg sind vor allem höhere Personal- und Sachkosten. Kooperation mit DITIB wird fortgesetzt Das Land Hessen wird beim Islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen zunächst weiter mit dem türkischen Moscheeverband DITIB Hessen zusammenarbeiten. Wie das Kultusministerium heute mitteilte, sei die Entscheidung nach einer erneuten Begutachtung durch drei unabhängige Wissenschaftler gefallen. Demnach bestehe zwar eine abstrakte Gefahr, dass die Unabhängigkeit von DITIB Hessen von der türkischen Regierung nicht hinreichend gewährleistet sei. Für einen Widerruf der Kooperation fehlten aber die konkreten Hinweise für eine politische Instrumentalisierung. Kultusminister Alexander Lorz erklärte, die Landesregierung werde darauf achten, dass der Religionsunterricht jederzeit den demokratischen Werten entspreche. Einsatz von Bodycams ausweiten Die Gewerkschaft der Polizei in Rheinland-Pfalz fordert, dass Bodycams künftig auch in Wohnungen eingesetzt werden können. Bislang […]

  • Hacker-Angriffe auf Handwerkskammern

    Hacker-Angriffe auf Handwerkskammern

    Rund zwei Drittel aller Handwerkskammern in Deutschland sind derzeit Opfer eines Hackerangriffs. In Hessen und Rheinland-Pfalz betrifft die Cyberattacke sechs von insgesamt sieben Handwerkskammern. Ihre Datenbanken werden vom gleichem IT Dienstleister betreut. Die Internetseiten haben die Kammern vorsichtshalber offline genommen, um nicht weiter angreifbar zu sein. Aufgeflogen ist der Hackversuch, weil Daten auffällig unregelmäßig abgefragt worden sind.  Ralf Hellrich – Geschäftsführer Handwerkskammer Koblenz „Was besonders war – so wird uns gesagt – dass sie sehr, sehr vorsichtig vorgegangen sind. Also sehr, sehr langsam. So, dass sie sich erst einen Überblick über die Systeme verschaffen wollten, um dann gezielt die richtigen Daten zu isolieren. (…) Wenn das ein Versuch war Lösegeld sozusagen zu erpressen, so ist der eben verhindert worden durch das rechtzeitige eingreifen der Systeme unseres Dienstleisters.“ Zurzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Hacker auf sensible Daten zugreifen konnten. Die Handwerkskammern sind weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar.

  • Auf offener Straße erschossen – Prozessauftakt in Fulda

    Auf offener Straße erschossen – Prozessauftakt in Fulda

    Am Landgericht in Fulda hat heute der Prozess gegen einen Mann begonnen, der einen Bekannten nach einem Streit erschossen haben soll. Die Tat hatte im April vergangenen Jahres für viel Aufsehen in der Barockstadt gesorgt: Der Täter soll das 38 Jahre alte Opfer Stadtteil Aschenberg auf offener Straße mit mehreren gezielten Schüssen regelrecht hingerichtet haben. Was geschah in den frühen Morgenstunden des 12. April auf diesem Fußweg in Fulda-Aschenberg? Fest steht: Als ein Spaziergänger das blutüberströmte Opfer in der Morgendämmerung auf dem Gehweg findet, ist der 38 Jahre alte Mann vermutlich schon nicht mehr am Leben. Die kurze Zeit später eintreffenden Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen. Todesursache: Schwere innere und äußere Verletzungen durch vier Schusswunden im Brust- und Bauchbereich. Die tödlichen Schüsse abgefeuert haben soll Valerijs M., der vor 37 Jahren in Lettland geborene wurde: Er soll ein guter Bekannter des Opfers gewesen sein. Laut Staatsanwaltschaft war es zuvor in der Wohnung eines weiteren Bekannten zu einem heftigen Streit zwischen den beiden Männern gekommen. Worum es dabei ging, ist noch unklar. Voller Wut soll sich der Angeklagte daraufhin aus einem Abstellraum in der Innenstadt von Fulda eine Pistole geholt haben und zurückgekehrt sein. Dann habe er die Schüsse abgefeuert und sei vom Tatort geflohen. Trotz dieses offenbar planmäßigen Vorgehens lautet die Anklage nicht auf Mord, sondern nur auf Totschlag. Andreas Hellmich, Staatsanwaltschaft Fulda: „Mord setzt immer die Feststellung oder den dringenden Verdacht der Erfüllung eines Mordmerkmals voraus. Da wir eben keine Einlassungen des Angeklagten haben und keinen Zeugen, der uns unmittelbar zum Vorgehen, zu den Geschehnissen und den genauen Tatumständen Auskunft erteilen kann, ist das, was ich glaube beweisen zu können, der schlichte Umstand der Tötung eines anderen Menschen.“ Der Verdächtige wird noch am gleichen Tag in der Innenstadt von Fulda festgenommen – seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. […]

  • Wieder Geldautomat gesprengt

    Wieder Geldautomat gesprengt

    „Schon wieder wurde ein Geldautomat gesprengt.“ Diese Nachricht erreicht uns mittlerweile auch in Hessen und Rheinland-Pfalz beinahe täglich. Oft sind die Täter in Banden organisiert, agieren professionell und sind extrem schwer zu fassen. Um diesen Verbrechen entgegenzuwirken, setzen die Banken auf verschiedene Sicherheitsmaßnahmen. Und trotzdem versuchen es die Diebe immer wieder. So auch gestern am späten Abend im Frankfurter Stadtteil Niederursel. Gegen 22:20 Uhr explodiert in einer Sparkassenfiliale ein pyrotechnischer Gegenstand. Verletzt wird nach Polizeiangaben niemand, aber es entsteht ein erheblicher Sachschaden in bislang unbekannter Höhe. Den Automaten selbst erwischen die Täter nicht. Nach Augenzeugenberichten sind kurz nach der Explosion mehrere Jugendliche vom Tatort geflohen. Unklar ist, ob es sich dabei um die Täter handelt. Nach denen fahndet die Polizei die ganze Nacht, unter anderem mit einem Hubschrauber – bislang aber ohne Erfolg. Immerhin konnten die Bewohner des mehrstöckigen Hauses, in denen sich die Sparkassenfiliale befindet, inzwischen in ihre Wohnungen zurück. Das Gebäude war aus Sicherheitsgründen evakuiert worden, um zu klären, ob es einsturzgefährdet ist. Auch in Rheinland-Pfalz hat es in den vergangenen zwei Wochen – trotz neuester Sicherheitstechnik – wieder mehrere Anschläge auf Geldautomaten gegeben. An Silvester ist eine VR Bank-Filiale in Bundenthal in der Südwestpfalz komplett ausgebrannt, nachdem Unbekannte den Geldautomaten im Gebäude gesprengt hatten. Einen ähnlichen Vorfall hatte es nur wenige Tage zuvor im dreißig Kilometer entfernten Insheim gegeben. Dabei sind auch umliegende Häuser und Autos in Mitleidenschaft gezogen worden. Um Gefahr für Leib und Leben zu vermeiden, hat sich die VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau zu einem drastischen Schritt entschieden. Bernd Lehmann, Vorstandsmitglied VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG „Es wird immer deutlicher, dass Täter billigend in Kauf nehmen, dass Anwohner verletzt werden könnten. Das beunruhigt uns zutiefst. Wir müssen die Sicherheitsvorkehrungen daher weiter verschärfen, um zu verhindern, dass Menschen zu Schaden kommen.“ Neun Geldautomaten nimmt die Bank […]

  • Mordprozess in Darmstadt

    Mordprozess in Darmstadt

    Im März 2023 endet eine Nacht für eine Frau im südhessischen Bensheim tödlich: Laut Staatsanwaltschaft ist die 44-Jährige erwürgt worden. Täter soll der 30-jährige Dimitrios J. gewesen sein. Seit heute muss er sich vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Der Angeklagte Dimitrius J. betritt den Gerichtssaal. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft wiegt schwer: Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebes. Hier – in dieser Obdachlosenunterkunft in Bensheim – soll es passiert sein: Laut Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte im März 2023 Geschlechtsverkehr mit einer 44-jährigen Frau. Für seine maximale Erregung soll er das Opfer erst mit den bloßen Händen und dann mit einem Handy-Ladekabel erwürgt haben. Die Frau stirbt noch am Tatort. Dimitrius J. ruft kurze Zeit später den Notruf und stellt sich der Polizei. Marcel Gassan, Reporter in Darmstadt „Der Notruf wurde im Gerichtssaal abgespielt: Mit einer zitternden Stimme gesteht Dimitrius J. am Telefon, dass das Opfer nicht mehr atmet – er wirkt geschockt. Wiederholt mehrmals ‚Das wollte ich nicht‘.  Bei der Anklageverlesung fasst er sich die Hand vors Gesicht und schüttelt den Kopf. Seine Mutter wischt sich im Gerichtsaal die Tränen von den Augen.“ Tränen auch bei einer Frau, die heute als Zeugin erzählt: Dimitrius J. habe auch sie beim Geschlechtsverkehr gewürgt und sehr grob behandelt. Zu den Zeugen zählt heute auch die Halbschwester des Opfers: Melanie, Halbschwester des Opfers „Es ist halt sehr, sehr seltsam, wenn man weiß, dass er derjenige ist, der dafür verantwortlich ist, dass er jemanden auf dem Gewissen hat. Das ist schon nicht ohne und das ist auch nicht einfach und kostet auch verdammt viel Kraft, aber ich versuche halt für meine Schwester stark zu bleiben und das hier durchzuziehen.“ Ein Gutachten soll jetzt klären, ob der Angeklagte schuldfähig war. Zum Tatzeitpunkt soll er rund zwei Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Eva Heid, Staatsanwältin „Der Angeklagte stand […]