Wirtschaft

  • Kinos leiden unter Energiepreisen

    Kinos leiden unter Energiepreisen

    Hohe Strompreise, hohe Gaspreise. Jeder ist davon betroffen. Es gibt aber Branchen, die sind besonders auf Wärme, Licht und Strom angewiesen, zum Beispiel die Kinos. Beamer, Lampen und angenehme Temperaturen sind im Kino unverzichtbar. Wie die Betreiber mit den aktuell hohen Preisen umgehen, haben wir uns in Frankenthal und Worms angeschaut. Licht an! Das Lux Kino in Frankenthal erwacht. Neben der Popkorn- und Eismaschine stellt Geschäftsführer Sebastian Kaltenegger erst mal die Heizung an. Mit gemischten Gefühlen, denn gewärmt wird mit Gas. Durch die aktuellen Preise rechnet er mit mindestens drei Mal höheren Energiekosten als letztes Jahr. Nach schwierigen Jahren durch die Corona-Pandemie fühlt sich Sebastian Kaltenegger jetzt schon wieder wie im falschen Film. Sebastian Kaltenegger, Geschäftsführer Lux Kino Frankenthal „Wir sind auch jetzt, sage ich mal, erst so richtig wieder am Durchstarten. Es ist schön zu sehen, viele Stammgäste kehren auch mittlerweile wieder zurück und sehen auch, was sie am Kino haben. Da ist es natürlich schade, dass wir jetzt mit der Energiekrise quasi gleich in die nächste Krise schlittern.“ Weitergeben möchte er die Kosten aber nicht, denn ein Kinobesuch solle für jeden Kunden bezahlbar sein. Um die Kosten zu senken, öffnet das Kino jetzt später und schließt montags komplett. Auch die Heizung wird um zwei Grad heruntergedreht. Kalt soll es im Kino aber nicht werden. Eine schwierige Gratwanderung zwischen Einsparung und Kinoerlebnis. Sebastian Kaltenegger, Geschäftsführer Lux Kino Frankenthal „Natürlich ist das irgendwo auch schwer wenn man dann die Energierechnung sieht. Aber trotz allem machen wir einfach Kino mit Leidenschaft und freuen uns einfach, wenn die Gäste da sind. Und wenn wir beispielsweise bei Kinderfilmen strahlende Gesichter haben, dann gibt uns das auch einiges zurück. Und dann kann man dann den einen oder anderen Euro mehr verdauen.“ Neben einem Lächeln zeigen die Besucher auch Verständnis für die Maßnahmen. Jürgen Meyer […]

  • Belgisches Königspaar besucht Rheinland-Pfalz

    Belgisches Königspaar besucht Rheinland-Pfalz

    Nichts geht über gute Nachbarschaft. Das wird sich auch Philippe, König der Belgier, gedacht haben. Deshalb hat er heute zusammen mit seiner Ehefrau, Königin Mathilde, in Rheinland-Pfalz vorbeigeschaut. Das belgische Königspaar besuchte Mainz und wurde herzlich empfangen. Bei Laurence Bamberger steigt die Vorfreude auf die belgischen Royals. Laurence Bamberger „Ich habe Blumen für die Königin mitgebracht. Schokolade wäre wohl nicht angebracht. Die beste Schokolade gibt es wohl in Belgien. Aber ich hoffe, sie macht einen kleinen Zwischenstopp hier, dann kann ich die Blumen überreichen. Ich freue mich. Ich bin Belgiern, wohne schon ganz lange in Mainz.“ Rund 100 Menschen warten auf die Ankunft des Königspaares. Marie-Luise Stassen „Vielleicht Hände schütteln, ein Foto machen. Einfach mal das Königspaar sehen. Bisschen royale Luft atmen.“ Florian Meyer „Ach, es ist irgendwie dieser ganze Glanz und diese ganze Geschichte einfach so von diesen Königshäusern.“ Nicolas Frank „Es ist ein Land, das man nicht so unbedingt auf dem Schirm hat. Es geht so ein bisschen unter zwischen den Niederlanden und Frankreich. Aber es ist deswegen so ein bisschen eine kleine Perle noch, die man entdecken kann.“ Dann der Moment, auf den alle gewartet haben: König Philippe ist da. Der König der Belgier, zusammen mit seiner Frau, Königin Mathilde – empfangen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Danach Zeit für Gespräche – und: für die Übergabe der Blumen. Laurence Bamberger aus Mainz „Aufregend, aber auch nah und ziemlich normal. Total nett die zwei.“ Das royale Ehepaar besucht bereits früh am Morgen BioNTech in Mainz. Das Pharma-Unternehmen ist weltbekannt für die Entwicklung seines Covid-19-Impfstoffes. Danach: Gutenbergmuseum samt Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Und König Philippe versucht sich an der Druckerpresse. Beim anschließenden Mittagessen betont König Philippe die enge Beziehung zwischen Belgien und Rheinland-Pfalz. Philippe, König der Belgier „Heute bauen sich viele unserer Landsleute ihr persönliches und berufliches Leben […]

  • Hessischer Ministerpräsident äußert sich zu Bund-Länder-Konferenz

    Hessischer Ministerpräsident äußert sich zu Bund-Länder-Konferenz

    Vier Stunden lang haben gestern die Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundesregierung beraten, wie sie Unternehmen und Bürger angesichts dramatisch steigender Preise entlasten können. Doch die Konferenz endete ohne konkrete Ergebnisse. Die Regierungschefs konnten sich weder einigen, wer die Kosten für den künftigen Mietkostenzuschuss übernimmt, noch wie der Energiebedarf der Krankenhäuser und die künftigen Billigtickets für den Nahverkehr finanziert werden sollen. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein sagte heute, er glaube weiter daran, dass sich Bund und Länder bei der nächsten Konferenz Mitte Oktober einigen könnten. Zunächst müsse die Bundesregierung aber entscheiden, wie sie die Gaspreisbremse konkret umsetzen wolle. Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen „Es geht jetzt darum, dass wir konstruktiv Hilfen und Unterstützungen leisten. Und dass wir vorher natürlich diese Hilfen und Unterstützungen sehr genau so aufbauen, dass sie am Ende auch wirklich funktionieren. Und ich glaube, die Bürgerinnen und Bürger erwarten jetzt zu Recht, dass es einen handlungsfähigen Staat gibt, dass es nicht politischen Streit gibt und dass alle sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Trotz aller Unzufriedenheiten über den gestrigen Tag, die es ja gibt und die man heute auch lesen und hören kann, muss ich trotzdem sagen, dass dieses Bewusstsein sowohl bei den Regierungschef der Länder vorhanden ist als auch bei der Bundesregierung.“

  • Schwimmbäder in der Energiekrise

    Schwimmbäder in der Energiekrise

    Die Energiekrise – sie macht vor nichts und niemandem Halt. Auch nicht vor den Hallenbädern, die jetzt wieder in die Saison starten. Aber Bäder fressen generell viel Energie und kosten die Städte jetzt noch viel mehr Geld. Werden Hallenbäder – mitsamt Schwimmkursen für Kinder – also in diesem Winter schon bald ein gar nicht mehr so selbstverständlicher Luxus sein? Ganz schön aufgeblasen, aber sie macht den Badebetrieb auch im Winter möglich – die Traglufthalle über dem Außenbecken im Stadionbad in Neustadt an der Weinstraße. Wegen hoher Heizkosten hat die Stadt überlegt, auf die Halle zu verzichten – bis einige Schüler dem Bürgermeister ein Brief schicken. Tobias Grauheding, Pressesprecher Stadt Neustadt „Es gab ein schön gemaltes Bild mit der Bitte, ‚Lieber Bürgermeister, bitte öffnen Sie das Hallenbad, damit wir schwimmen lernen können‘.“ Vorerst ist das möglich. Auch im CabaLela-Bad in Grünstadt – die eine Krise ist hier noch nicht ausgestanden, da ist die nächste da. Die Gasrechnung steigt hier von rund 80.000 Euro auf voraussichtlich 130.000 Euro im Jahr. Um Energie zu sparen, haben die Saunen nur noch an drei Tagen geöffnet; die Wassertemperatur wurde um zwei bis drei Grad gesenkt. Bei den Gästen – gemischte Gefühle. Linda Blappert, Altenpflegerin „Ich finde es ganz angenehm, ich bin nicht der Typ, der leicht friert. Ich finde es angenehm.“ Ralf Blappert, Pharmakant „Nach wenigen Bahnen, die man hier geschwommen ist, merkt man es schon nicht mehr.“ Joshua Billert, Software-Entwickler „Wir üben gerade für die nächste Woche für den Babyschwimmkurs. Für das Eingewöhnen ist etwas schwierig und mit etwas mehr Wassertemperatur wäre das etwas einfacher.“ Auch viele Kinder in den Schwimmkursen frieren, bestätigt Geschäftsführer Klaus Wasmuth. Er glaubt deshalb: Noch niedrigere Temperaturen würden Energie sparen, aber am Ende höhere Kosten für die Stadt bringen. Klaus Wasmuth, Badleiter CabaLela-Bad „Weil geringere Wassertemperatur, weniger Wohlbefinden, höhere […]

  • Geschäftsleute sorgen für mehr Sicherheit

    Geschäftsleute sorgen für mehr Sicherheit

    Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist seit einigen Monaten wieder vermehrt in den Schlagzeilen – und zwar in den negativen. Die CDU-Fraktion der Stadt hat jetzt sogar eine Waffenverbotszone für Bereiche der Frankfurter Innenstadt beantragt, da die Zahl der Gewaltdelikte immer mehr zunehme. Drogenabhängigkeit und Kriminalität – das sorgt auch dafür, dass sich immer mehr Anlieger nicht mehr sicher fühlen. Einige von ihnen greifen inzwischen sogar auf private Sicherheitsdienste zurück. Aziz Abedalazis und Mustafa Ali auf Patrouille im Bahnhofsviertel. Die privaten Securities wurden von rund einem Dutzend Geschäften und Hotels entlang der Niddastraße engagiert. Ausgestattet mit Sicherheitswesten verscheuchen die beiden in ihrem Abschnitt Drogendealer und andere Herumlungernde. Doch trotz respekteinflößendem Äußeren haben die beiden ihre ganz eigene Art, auf die Menschen zuzugehen. Mustafa Ali, Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes „Das ist richtige Diplomatik. Ohne Stress, ganz locker, freundlich.“ Aziz Abedalazis, Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes „Wir reden mit denen höflich, mit Respekt, ohne Stress. Und die meisten kommen mit uns klar.“ Das Auftreten der beiden scheint zu wirken in einem Viertel, in dem die Kriminalität zuletzt wieder angestiegen ist: Im vergangen Jahr wurden dort mit knapp 8.000 Fällen vier Prozent mehr Straftaten registriert, der illegale Drogenhandel stieg um fast drei Prozent auf rund 2.700 Fälle. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Seit ein paar Wochen herrscht zumindest im Bereich von Aziz Abedalazis und Mustafa Ali Ruhe. Die Anlieger und Ladenbetreiber sind froh, die beiden Securities zu haben. Vor allem, weil vor ihrer Haustür nun keine Drogendealer mehr ihr Unwesen treiben. Tinsae Ghebreselasie, Betreiber eines Kosmetiksalons „Die haben gedacht, das ist ein Marktplatz für Drogen. Das war schlimm. Jetzt haben wir ein bisschen, sage ich mal – Ruhe.“ Vangelo Christus, Betreiber eines Pelzgeschäfts „Mit der Security in letzter Zeit ist es viel besser. Es ist ruhiger, sehr gut. Also wir sind zufrieden, ehrlich.“ Allerdings kann […]

  • Ausbildung in Teilzeit

    Ausbildung in Teilzeit

    Deutschland gehen die Azubis aus. Im letzten Jahr waren bundesweit mehr Lehrstellen unbesetzt als jemals zuvor – 42 Prozent aller Unternehmen konnten nicht alle Stellen besetzen. Auch in Hessen sind viele Betriebe händeringend auf der Suche nach Auszubildenden und gehen dafür auch schon einmal ungewöhnliche Wege.   Magdalena Nowak präsentiert ihre Abschlussarbeit. Mit dieser Anlage, die verschiedene Werkstoffe automatisch erkennen und sortieren kann, hat sie den ersten Teil ihrer Ausbildung zur Mechatronikerin mit Bravour gemeistert. Eine normale Auszubildende ist Magdalena nicht. Sie ist alleinerziehend, hat fünf Kinder Zuhause. Magdalena Nowak, Auszubildende: „Da gab es auch schwere Momente so zu sagen. Aber ich wollte das und ich wollte das unbedingt so dass ich gedacht habe: wenn das nicht klappt, dann klappt es nicht, aber ich mache das und ich ziehe das durch. Und soweit klappt es.“ Für ihr Ziel gibt sie alles. Morgens um sechs fängt Magdalena an ihre Kinder zu versorgen und hat erst am späten Abend das erste Mal Zeit für sich. Damit das alles klappt, hat ihr Arbeitgeber für sie ein besonderes Ausbildungsmodell geschaffen. Philipp Rother, Ausbildungsleiter Karl Mayer Stoll GmbH: „Das Besondere daran ist, dass Magdalena in der Zeit, in der normalerweise Mechatroniker-Auszubildende diese Ausbildung machen, die gleichen Inhalte vermittelt bekommt und sie auch entsprechend annimmt und umsetzt, jedoch pro Tag knapp zweieinhalb Stunden weniger zur Verfügung hat, hier bei uns in der Werkstatt. Das heißt sie holt dann das, was in der Theorieseite nachzuholen ist dann einfach Zuhause nach, während die Kinder schlafen. Das ist schon sehr beeindruckend in der Hinsicht.“ Eine aktuelle Werbekampagne für flexible Teilzeitausbildungen soll Arbeitgeber und Auszubildende gleichermaßen auf die Vorteile einer Teilzeitausbildung hinweisen. Eine Entwicklung, die auch Dr. Christa Larsen freut. Sie beobachtet den Hessischen Arbeitsmarkt seit vielen Jahren und weiß, warum die Zahl der Auszubildenden immer weiter sinkt. Dr. Christa […]

  • Bäckerhandwerk in der Krise

    Bäckerhandwerk in der Krise

      Seit letzter Woche steht fest: der Energiepreisdeckel kommt. 200 Milliarden Euro will die Bundesregierung in die Hand nehmen, um die Gas- und Energiepreise für Firmen und Verbraucher zu stabilisieren. Wie genau das funktionieren soll ist noch nicht bekannt, sicher ist nur eines: für manche kommt diese Hilfe zu spät. Bereits vor zwei Wochen musste die Rheinland-Pfälzische Bäckereikette Thilmann-Brot Insolvenz anmelden und auch viele andere Handwerksbetriebe geraten zunehmend in Schieflage.   Claus Becker, Obermeister Bäcker-Innung Pfalz-Rheinhessen: „Die Existenzängste werden groß. Ich war die letzten zwei Tage auf der Zentralverbandstagung in Eisenach und wenn dir dann da Kollegen gegenüberstehen, wo du denkst: „ok das sind gestandene Betriebe, namenhafte Betriebe“. Und der Betriebsinhaber anfängt zu weinen und sagt, ich weiß nicht wie es weitergehen soll, dann wird es Angst und Bange.“ Claus Becker wirft nichts so leicht aus der Bahn. In seinen 26 Berufsjahren und vor allem während der Corona-Pandemie hat er schon viele Krisen erlebt. Die gegenwärtige Situation aber, bereitet ihm schlaflose Nächte. Seine Energiekosten haben sich in Folge des Kriegs in der Ukraine verdreifacht, die Preise für Zucker und Mehl haben sich verdoppelt. Die Teuerung einfach an die Kunden weitergeben kann der Bäcker nicht, weil auch die momentan immer weniger Geld zur Verfügung haben. Dass die Bundesregierung jetzt den Anstieg der Energiepreise stoppen will freut Jan Leyser von der Handwerkskammer der Pfalz. Ein einfacher Preisdeckel reiche aber nicht aus. Jan Leyser, Handwerkskammer der Pfalz: „Darüber hinaus brauchen wir sogenannte Härtefall-Hilfen. Zuschüsse für die doch sehr stark energieintensiven Betriebe, damit die Kosten einfach abgefangen werden. Nur dann ist es möglich die Wirtschaft aufrecht zu erhalten und diese Angst und Unsicherheit den Betrieben zu nehmen.“ Claus Becker, Obermeister Bäcker-Innung Pfalz-Rheinhessen: „Es geht um Existenzängste, es geht um Familien. Wir brauchen Entlastungen und zwar nicht nur die Industrie. Wir brauchen in dem Fall […]

  • Schott will klimaneutral werden

    Schott will klimaneutral werden

    Energiesparen ist momentan das Gebot der Stunde, gar nicht so einfach beim Mainzer Spezial-Glashersteller Schott, denn die Glasindustrie zählt zu den besonders energieintensiven Branchen und ist bei der Produktion stark abhängig von Erdgas. Deshalb und auch aus Gründen des Klimaschutzes hat sich Schott zum Ziel gesetzt bis 2030 klimaneutral zu werden. Den Stand der Dinge hat das Unternehmen jetzt vorgestellt.       Ohne Gas kein Glas. Der fossile Energieträger ist derzeit noch unverzichtbar um Schmelzwannen wie diese auf die benötigten 1700 Grad Celsius für die Spezialglasherstellung aufzuheizen. Jens Schulte, Finanzvorstand Schott „Das geht physikalisch auch nicht anders, also man kann nicht kälter beheizen. Und diese 1700 Grad erfordern natürlich sehr viel Energie – Gas und Strom – das erzeugt einen großen CO²-Fußabdruck und deshalb ist unser Ziel diesen Fußabdruck auch runterzubringen.“     Um klimafreundlicher und vor allem ohne Gas zu produzieren, forscht man bei Schott an zwei möglichen Lösungen: grüner Strom und Wasserstoff. Ein Drittel des Erdgases einer Schmelzwanne soll dieser neu gebaute Wasserstofftank im laufenden Betrieb ersetzen. Selbst dafür muss der 21 Meter hohe Tank zweimal am Tag aufgefüllt werden. Für seinen technologischen Wandel fordert Schott deshalb den Ausbau erneuerbarer Energien. Jens Schulte, Finanzvorstand Schott „Die größte Herausforderung ist die Verfügbarkeit. Es gibt heute noch nicht viel grünen Wasserstoff. Und da sind wir darauf angewiesen dass die Kapazitäten ausgebaut werden. Zweiter Aspekt ist aber dass Wasserstoff immer energieineffizienter und teurer sein wird, weil die Herstellung von grünem Wasserstoff erfordert grünen Strom. Insofern ist es immer effizienter mit Strom zu beheizen, also direkt Strom zu nutzen als Wasserstoff zu nutzen. Trotzdem ist es ein Element des Portfolios, wenn wir irgendwann mal genug davon bekommen. Über die Hälfte seiner klimaschädlichen Emissionen konnte Schott nach eigenen Angaben bisher einsparen, vor allem durch den kompletten Umstieg auf Grünstrom. Dazu gehören auch […]

  • Größter Börsengang seit Jahrzehnten

    Größter Börsengang seit Jahrzehnten

    Seit heute früh werden an der Frankfurter Börse die Aktien der Porsche AG gehandelt – es war der größte Börsengang seit Jahrzehnten. Seit 2009 gehört der Stuttgarter Sportwagenhersteller zum Volkswagenkonzern. Dieser hat jetzt Porsche-Aktien im Wert von 9,4 Milliarden Euro verkauft, um mehr Geld für Zukunftsinvestitionen zu haben. Die Freude über den gelungenen Börsengang ist den Vorstandsmitgliedern der Porsche AG deutlich anzusehen: Fast schon euphorisch lassen Oliver Blume und Lutz Meschke die Börsenglocke läuten. Das Interesse an dem Ereignis: gewaltig. Oliver Blume, CEO Volkswagen und Porsche „Ein Traum wird wahr. So ist Porsche einst entstanden. Träume zu erfüllen, ist seit jeher unser Antrieb. Heute geht für uns selbst einer der größten Träume in Erfüllung.“ Porsche gilt als der rentabelste Automobilhersteller der Welt. Mit keinem anderen Fahrzeug lässt sich mehr Geld verdienen als mit den begehrten Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen. Mit einem Börsenwert von rund 76,5 Milliarden Euro ist die Marke Porsche sogar wertvoller als Mercedes oder BMW. Wohl nicht zuletzt, weil das Luxussegment als ausgesprochen krisenresistent gilt. Lutz Meschke, Finanzvorstand Porsche AG „Wir haben bei Porsche immer wieder gezeigt, dass wir in schwierigen Zeiten erfolgreich sein können. Mit einer gesunden Kostenstruktur, effizienten Prozessen und einer attraktiven Kundenbasis.“ Gleich in den ersten Handelsminuten steigt der Kurs der neuen Porsche-Aktie von 82,50 Euro auf 84 Euro. Und das trotz eines schwachen Umfelds: Denn gleichzeitig bricht der Dax um fast zwei Prozent ein. Nicht nur deshalb sehen Kapitalmarktanalysten großes Potential in den Wertpapieren von Porsche. Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank „Wir haben viele Emissionen mitgemacht, wo die ersten Preise abgesackt sind. Wir wissen nicht, wie die weitere Entwicklung ist, aber das ist sehr sehr ermutigend. Und ich denke mir, viele auch kleinere Anleger werden in ihrem Depot auch in den nächsten Wochen und Monaten Platz machen für Porsche. Weil da hat man Substanz.“ […]

  • Gießerei Heger stellt Insolvenzantrag

    Gießerei Heger stellt Insolvenzantrag

    Für manche Unternehmen kommen die Gaspreisbremse und weitere staatliche Finanzhilfen zu spät. Zum Beispiel für die Heger-Gruppe im rheinland-pfälzischen Enkenbach-Alsenborn. Das Traditionsunternehmen musste jetzt einen Insolvenzantrag stellen. Es herrscht Flaute bei der Firma Heger. Das Unternehmen ist bekannt für seine Fertigung von Spezial-Gussteilen für Windräder. Dafür braucht es viel Energie. Immer wieder hat Geschäftsführer Johannes Heger in den vergangenen Monaten auf die immensen Preissteigerungen und die damit einhergehenden Belastungen für sein Unternehmen hingewiesen. Diese Woche hat der Firmenchef nun einen Insolvenzantrag in Eigenverantwortung gestellt. Johannes Heger, Geschäftsführer Heger-Gruppe „Die Energiepreise bringen uns um. Wir müssen erleben, dass wir da, wo wir bisher 100.000 Euro Stromkosten im Monat hatten, es in den letzten Monaten auf bis zu 700.000 Euro im Monat angestiegen ist. Auch wenn wir das an die Kunden weitergeben können, zu großen Teilen wenigstens: Wir müssen immer monatelang vorfinanzieren. Da kommt ein Familienunternehmen an seine Grenzen. Wir können das nicht mehr alleine stemmen.“ Die rund 200 Mitarbeiter müssten sich allerdings keine Sorgen machen. Während der Insolvenz in Eigenverantwortung behält die Geschäftsführung die Kontrolle über das Unternehmen. Zuletzt gingen kaum noch Aufträge ein – und das in einer vermeintlich lukrativen Branche wie der Windenergie. Johannes Heger, Geschäftsführer Heger-Gruppe „Unser Geschäftsmodell stimmt. Wir stellen sehr große Gussteile für Windräder her. Das können in Deutschland nur wenige. Wir werden gebraucht. Und tatsächlich, wenn jeder jetzt glaubt, dass dieser Bereich gerade boomt: Es ist tatsächlich anders. Wir haben Stornierungen von unseren Windkunden hinnehmen müssen. Es läuft gerade nicht rund. Und insofern trägt das gerade auch noch zur Situation negativ bei.“ Die geringe Nachfrage liege vor allem an der unsicheren Lage für Investoren: lange Genehmigungsverfahren und Unklarheit über Netzentgelte und somit die Rentabilität von Windkraftanlagen. Langfristig rechnet Heger aber mit einem Aufschwung und somit einer Wiederbelebung seines Geschäfts. Um im Herbst und Winter weitere […]

  • Neue Weinsorten immun gegen Pilzbefall

    Neue Weinsorten immun gegen Pilzbefall

    Der Sommer 2022 war einer der trockensten seit Aufzeichnungsbeginn. Monate hat es kaum geregnet, in den letzten Wochen jedoch ganz viel. Das nasse Wetter ist gerade bei der aktuell laufenden Weinlese problematisch, da die reifen Trauben schnell faulen können. Es gibt jedoch ein paar Winzer, die haben gar kein Problem damit, denn sie pflanzen neue Rebsorten an und könnten damit den Weinanbau revolutionieren. Aus der Ferne sieht der Weinberg von Eva Vollmer aus wie ein ganz normaler Wingert. Doch seit sechs Jahren baut sie hier am Mainzer Stadtrand keinen herkömmlichen Wein mehr an, sondern pilzwiderstandsfähige Reben – sogenannte Piwis. Statt Sauvignon Blanc wächst hier Souvignier Gris. Der Vorteil: Piwis müssen 80 Prozent weniger gespritzt werden. Das ist gut für die Natur, spart Arbeit, CO2 und Energie. Dazu faulen die Trauben der Biowinzerin nicht mehr. Eva Vollmer, Winzerin in Mainz „Die Reben oder die Trauben sind mir auch kaputtgegangen, hier in dem einen oder anderen Weinberg und das war schon ärgerlich. Und dann auch dieses Pflanzenschützen. Die Bios spritzen auch, mit halt seichten Mitteln, aber sie müssen spritzen. Und aus dieser Not heraus, aus diesen auch schlechten Erfahrungen und schlechtem Gewissen dieser vielen Traktorfahrten heraus, bin ich einfach zu der Überzeugung gekommen. Ich pflanze jetzt Zukunftsreben und basta und das mein Winzerinnenleben lang.“ Am Weincampus in Neustadt an der Weinstraße forscht Ulrich Fischer zu den eigentlich gar nicht so neuen Rebsorten. Denn Piwis gibt es schon seit 40 Jahren in Deutschland. Ulrich Fischer, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum „Die Piwis sind Kreuzungen von Rebsorten aus Amerika und den europäischen Ertragsrebsorten, sodass wir die Resistenzgene der amerikanischen Rebsorten einkreuzen ohne aber die Qualität eines Rieslings eines Chardonnays zu verlieren.“ Trotzdem waren Piwi-Weine bei Winzern lange unbeliebt. Doch so langsam tragen Forschung und Überzeugungsarbeit ihre Früchte. Deutschlandweit sind schon drei Prozent der Weinanbauflächen mit Piwis […]

  • Frankfurter Messe senkt Energieverbrauch

    Frankfurter Messe senkt Energieverbrauch

    Über dem kommenden Winter schwebt auch weiterhin das Schreckensszenario: Energiekollaps und Blackout. In Frankfurt versucht sich die Industrie für den Ernstfall zu wappnen. Vor allem einer der größten Verbraucher: die Frankfurter Messe. Christofer Starke bei einem seiner Rundgänge im Messekeller. Auf 3.000 Zählern behält der Energiemanager den Stromverbrauch im Auge. Der ist auf dem Messegelände im Jahr so hoch wie der einer kompletten Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern. Jetzt will die Messe ihren Energieverbrauch etwa durch den Einbau moderner LED-Lampen um 30 Prozent senken. Christofer Starke, Energiemanager Messe Frankfurt „Wie kann ich Anlagen im Betrieb optimieren, so dass es für die Veranstaltungen keine Einschränkungen gibt, aber dennoch der Energieeffizienzfaktor steigt? Gleiches gilt natürlich auch für unsere Büroflächen und Verwaltungsgebäude.“ Zudem hat sich die Messe mit 16 Frankfurter Unternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsam Energie zu sparen. Das Energieeffizienz-Netzwerk will in den kommenden zwei Jahren 40.000 Megawattstunden Energie einsparen, sonst hält die Industrie- und Handelskammer einen drohenden Blackout für möglich. Detlev Osterloh, Geschäftsführer Industrie- und Handelskammer Frankfurt „Die Sorge ist sehr groß. Viele versuchen ja jetzt schon, von Gas auf Erdöl oder Kohle wieder umzustellen, wenn das geht. Aber die größte Sorge ist, dass der Strompreis durch die Decke geht. Und das trifft vor allem die mittelständische Industrie, die produzieren muss und die dann nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren kann.“ Der Frankfurter Energieversorger Mainova berät die Unternehmen, wie sie Energie sparen können. Doch Vorstandschef Constantin Alsheimer zeichnet für den kommenden Winter ein eher düsteres Bild. Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender Mainova AG „Wir werden eine angespannte Lage behalten, auch im nächsten Jahr. Aber möglicherweise etwas entlastet, wenn der Flüssiggasmarkt anspringt und wir den Infrastrukturzugang zu diesem Markt bekommen.“ Während die Mainova auf die neue Versorgung mit Flüssiggas hofft, setzt das Land Hessen mit seiner Landesenergieagentur auf Beratung zur Stromeffizienz. Die Bündnisgrünen in der Landesregierung befeuern in der […]

  • Kasseler Firma setzt auf Vier-Tage-Woche

    Kasseler Firma setzt auf Vier-Tage-Woche

    Immer mehr Unternehmen in Hessen und Rheinland-Pfalz haben Probleme, genügend Fachkräfte zu finden. Einige von ihnen versuchen deshalb mit neuen Arbeitszeit-Modellen attraktiver zu werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Vier-Tage-Woche – bei gleicher Bezahlung? Wir haben uns in Kassel und Wiesbaden angeschaut, wie das funktionieren kann. Donnerstagvormittag in Kassel. Die Anlagenmechaniker haben das Wochenende heute schon fest im Blick. Denn in ihrer Firma gilt die Vier-Tage-Woche. Roy Benmachiche, Anlagenmechaniker „Du gehst halt abends, donnerstags schon mit einem anderen Gefühl ins Bett, dass du ohne Wecker aufstehen kannst und hast halt auch mal drei Tage frei. Du kannst halt, wenn du sagst, du willst übers Wochenende weg, donnerstagabends schon los. Und du merkst es auch körperlich und vom Kopf her. Du bist entspannter, wenn du montags wieder an die Arbeit gehst, kannst Wege erledigen, die du sonst abends machen müsstest, irgendwelche Termine und dafür ist das perfekt.“ Die Idee kam von den Mitarbeitern selbst. Früher haben sie an fünf Tagen in der Woche insgesamt 37 Stunden gearbeitet. Jetzt wurden die Arbeitsstunden vom Freitag auf die ersten vier Tage der Woche verteilt. Das heißt, von Montag bis Donnerstag arbeiten die Angestellten nun jeweils rund eine Stunden länger. Ihr Chef Stephan Rech hat die Arbeitsverträge seiner 40 Angestellten angepasst. Stephan Rech, Geschäftsführer Reuse Haustechnik Kassel „Wir mussten natürlich erst mal den Mut aufbringen, diese Entscheidung zu fällen, ein anderes Arbeitszeitmodell einzugehen. Was hat sich verändert? Für uns ist die Lage der Arbeitszeit anders geworden, die Arbeitsabläufe haben sich halt an den Tagen verlängert, sprich, wir haben mehr Zeit für unsere Kunden. Für die Belegschaft war das kein Problem, die haben dafür den freien Freitag gewonnen, können sich mehr erholen und in Summe ist das rund für uns.“ Nicht nur das Handwerk geht mit der Vier-Tage-Woche neue Wege. Auch bei der Wiesbadener […]

  • 25 Jahre Internationales Postzentrum

    25 Jahre Internationales Postzentrum

    Hier geht die Post ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Internationale Postzentrum am Frankfurter Flughafen ist gerade 25 Jahre alt geworden. Vom klassischen Brief bis zur E-Commerce-Sendung wird hier rund um die Uhr der Großteil der internationalen Post abgefertigt – in Summe mehr als eine Millionen Sendungen pro Tag! Die Förderbänder im Internationalen Postzentrum, kurz IPZ, sie gleichen einer Rennbahn. Bis zu 13.000 Sendungen pro Stunde flitzen hier vorbei. Allen voran in Tüten verpackte E-Commerce-Sendungen – also Waren, die übers Internet im Ausland bestellt werden. Eine logistische Meisterleistung, ermöglicht durch den sogenannten „Sorter“. Martin Wolf, Niederlassungsleiter IPZ Frankfurt „Einen E-Commerce-Strom von fünf- bis sechshunderttausend Sendungen pro Tag manuell zu bewältigen ist mit Sicherheit keine gute Idee auf Dauer. Und die Antwort ist der Sorter. Wir geben die Sendungen auf den Sorter drauf, der Sorter liest automatisch die Anschriften und sortiert dann automatisch eben auf die ersten beiden Stellen der Postleitzahl die Sendung in das Ziel.“ Seit drei Jahren nun stehen die Bänder der Anlage nicht mehr still. Angeschafft für elf Millionen Euro. Unverzichtbar sind aber auch die 1.500 Mitarbeiter des Unternehmens. Denn trotz High-Tech-Ausstattung muss an vielen Stellen noch immer Hand angelegt werden. Heike Schubert, Teamkoordinatorin IPZ „Die Arbeit, die die Damen hier machen, ist, die Sendungen vereinzeln. Was vom Format her nicht auf den Sorter passt, weil es rollt zum Beispiel, das hat ja alles seine Geschwindigkeit, das sortieren die Damen aus.“ Anschließend werden diese Sendungen einen Stock tiefer erneut von Hand sortiert, für die Zustellung in die nationalen Briefzentren. Für die nötige Sicherheit sorgt die Leitwarte. Hier wird der komplette Abfertigungsprozess überwacht. Bei Störungen oder Notfällen kann sofort eingegriffen werden. Fürs Flugzeug bestimmte Export-Sendungen werden zudem besonders genau unter die Lupe genommen. Ralf Willsch, Sachgebietsleiter Luftsicherheit „Jeder Beutel, wo mehrere Sendungen drin sind, wird hier mit Röntgentechnik […]

  • Visionen für die Stadt der Zukunft

    Visionen für die Stadt der Zukunft

    Wie soll die Stadt der Zukunft aussehen? Diese Frage stand gestern Abend bei einem Treffen von Stadtentwicklern, Architekten und Bauunternehmern in Frankfurt im Mittelpunkt. In einer Sache sind sich die Experten einig: Es wird die Menschen auch in kommenden Jahren weiterhin in die Metropolregionen ziehen. Das stellt die Städte vor große Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig viele Chancen. Frankfurt ist die Stadt der Pendler. Rund 350000 Menschen kommen Tag für Tag in die Mainmetropole, nur um hier zu arbeiten. Viele von ihnen würden gerne in Frankfurt wohnen. Doch Wohnraum ist knapp, viel zu teuer – und oft schlichtweg unattraktiv, sagt der Frankfurter Architekt Stefan Forster. Und nennt als Beispiel für die Fehlentwicklung der vergangenen Jahre Wohnhochhäuser wie dieses, in denen selbst eine kleine 2-Zimmer-Wohnung kaum unter einer Million Euro zu haben ist. Stefan Forster, Architekt: „Man hat es eigentlich in den letzten Jahren versäumt, sich um den Lebensraum zu kümmern. Etwas für die Menschen, die hier wohnen, zu tun. Es waren eigentlich nur Großbauten, wo Leute sehr sehr viel Geld verdienen. Aber den normalen Bewohner hat man völlig außer Acht gelassen.“ Was also tun? Möglichst viel neu bauen? Ehemalige Bürogebäude in Wohnraum verwandeln? Die Innenstädte nachverdichten? Oder das Augenmerk lieber gleich auf ganz neue Quartiere am Stadtrand richten? Roland Stöcklin, SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden: „Dieses ganze Thema der Innenverdichtung wird noch die nächsten hundert Jahre passieren. Und ist auch notwendig, müssen wir angehen. Aber für den Druck, den wir heute haben, müssen wir auch in den Außenbereich gehen. Außenbereich heißt jetzt nicht, Trabantenstädte schaffen, sondern lebenswerte Quartiere, die alles beinhalten. Also in sich auch wieder funktionieren. Die die Infrastruktur, aber auch die Arbeitsplätze haben.“ Leben und arbeiten am gleichen Ort: Dass das geht und bei den Bewohnern besonders beliebt ist, könne man in Frankfurt an Stadtteilen wie Bockenheim oder Sachsenhausen sehen. Dabei […]