Wirtschaft

  • Lesestart am Versuchsweinberg Geisenheim

    Lesestart am Versuchsweinberg Geisenheim

    Sie könnten den Weinbau nachhaltiger machen – Solar-Module, die direkt über die Weinreben installiert werden. Im Rheingau testet die Hochschule Geisenheim, wie Photovoltaik-Anlagen die Reben schützen und die Erträge der Weinernte sichern können. Oben grüner Strom – unten weißer Riesling. Die Photovoltaik-Module bedecken in diesem Weinberg in Geisenheim etwa 1700 Quadratmeter und liefern so den Strom für etwa 35 Haushalte. Daneben: Nochmal die gleiche Fläche mit nicht überdachten Weinreben für den wissenschaftlichen Vergleich. Die vorläufigen Erkenntnisse: Die Solarmodule kühlen die Temperatur der Weinreben runter, regulieren so deren Wasserhaushalt und schützen die Trauben zugleich vor Starkregen, Hagel und Hitzeschäden in Form von Sonnenbrand.  Manfred Stoll Instituts- und Projektleiter Hochschule Geisenheim „Sonnenbrand verändert sowohl die Qualität der Traubenbeere. Das heißt, als Schutz baut die Beere dann mehr phenolische Substanzen letztendlich ein. Und für den Winzer heißt Sonnenbrand auch ein großer Ertragsverlust, der 25 bis 35 Prozent betragen kann.“  Der Nachteil dieser Module: Sie lassen nur die Hälfte des Lichtes durch, wodurch der Reifeprozess der Trauben verlangsamt wird. Zudem rechnet sich diese für Forschungszwecke ausgelegte Anlage, so wie sie hier zu sehen ist, für Winzer in der Praxis schlichtweg noch nicht.  Timon Gremmels (SPD) Minister für Wissenschaft und Forschung Hessen „Insofern muss es am Ende des Tages auch wirtschaftlich darstellbar sein. Aber das ist das Schöne an der Universität Geisenheim. Dass hier auch die Frage von Weinbau-Ökonomie gelehrt wird. Und auch genau das auch die Zukunftsfragen sind. Wie kriegt man das zukünftig auch für die Winzerinnen und Winzer finanzierbar und machbar? Und genau mit diesen Fragen beschäftigt sich auch hier die Hochschule.“  Der erzeugte Strom wird hier gleich mehrfach genutzt: Zum Betrieb dieses autonomen Ernteroboters und für Heizdrähte, die die Trauben ganz automatisiert vor Frost schützen.    Manfred Stoll Instituts- und Projektleiter Hochschule Geisenheim „Wenn morgens um 2 Uhr die Temperatur um die 0,4 Grad […]

  • Betriebsversammlung im VW-Werk Kassel

    Betriebsversammlung im VW-Werk Kassel

    VW steckt mitten in der Automobilkrise, vier Werke könnten schließen, 50.000 Stellen abgebaut werden. Die VW Spitze ist momentan in einer heißen Phase von Betriebsversammlungen, bei denen sie ihrer Belegschaft Rede und Antwort zu den Zukunftsplänen stehen wollen. Sicherheit kann der Vorstand der Belegschaft in Baunatal heute aber nicht geben. Es ist einer von vielen Terminen in den letzten Tagen, bei dem der VW-Vorstand seinen Mitarbeitern direkt gegenübertritt. 15.000 Beschäftigte produzieren hier in Baunatal Bauteile für die verschiedenen Marken des Konzerns. 6000 haben heute an der Betriebsversammlung teilgenommen. Und die wollen wissen, wie es für sie weitergeht. Neue Erkenntnisse gibt es aber auch heute nicht. Thorsten Donnermeier, Prüfer bei VW: Es ist nichts für uns rübergekommen, es ist nichts Handfestes rübergekommen. Aber es ist schon klar, was die wollen. Die wollen massiv nochmal Personal wegrasieren und eben nochmal uns eben ans Geld ran, die Kosten eben nach unten treiben.  VW-Konzernchef Oliver Blume wirbt für einen massiven Sparkurs. Eine Werkschließung in Baunatal scheint zwar unwahrscheinlich. Aber nach Medienberichten denken Vorstand und Aufsichtsrat darüber nach, Komponentenwerke wie in Baunatal aus dem Konzern herauszulösen und in eine eigene Gesellschaft zu verlagern. Die Beschäftigten fürchten, dass sich dadurch ihre Arbeitsbedingungen verschlechtern könnten. Katja Cholibois, Mitarbeiterin VW: Dann würden wir natürlich nicht mehr unter dem Manteltarifvertrag fallen und der ganze Schutz würde wegfallen. Natürlich macht das Angst, aber das ist jetzt genau der Punkt, ich bin nicht schlauer als vorher, ich bin immer noch in dieser Ungewissheit.  Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori Mansoori hat heute ebenfalls an der Betriebsversammlung teilgenommen und stellt Unterstützung vom Land in Aussicht. Kaweh Mansoori Mansoori (SPD), Wirtschaftsminister Hessen: Aber das setzt erstmal voraus, dass es seitens der Konzernführung auch eine Zukunftsvision gibt und diese Vision ist größer als nur den Abbau von Arbeitsplätzen und Werkschließungen zu diskutieren. Es muss eine Idee […]

  • Wie klappt die Eindämmung der Schweinepest?

    Wie klappt die Eindämmung der Schweinepest?

    Wenn in Rheinland-Pfalz eine Tier-Seuche ausbricht, ist das Landes-Untersuchungsamt in Koblenz dafür zuständig, einen Überblick über das Infektions-Geschehen zu behalten – und die Landkreise hinsichtlich der zu ergreifenden Maßnahmen zu beraten. Und das war in den vergangenen Jahren eine Menge Arbeit, denn immer neue Infektions-Ausbrüche haben gerade bei den Tierhaltern zu finanziellen Einbußen geführt. Vor mehr als zwei Jahren brach in Hessen und Rheinland-Pfalz die Afrikanische Schweinpest aus und hielt die Veterinärämter, Landwirte und Jäger in Atem. Dazu kamen in den letzten zwei Jahren Ausbrüche der Vogelgrippe, der Blauzungenkrankheit und der Maul- und Klauenseuche. Befallene Tiere werden von Jägern oder Landwirten eingesammelt und hier im Landesuntersuchungsamt in Koblenz abgegeben. Dr. Markus Böhl, Präsident Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz „So kommen wir auch zu den ersten Befunden letztendlich. Das heißt, wenn sich jemand meldet, der einen kranken Bestand hat und einfach die Krankheit nicht zuordnen kann, dann beginnt bei uns, mit den ganzen Partnern die Suche.“ Heute hat sich Landwirtschaftsministerin Christine Schneider ein Bild der Arbeit des Landesuntersuchungsamtes gemacht. Besonders die Vogelgrippe war im vergangenen Jahr ein großes Problem in Rheinland-Pfalz. Mehr als 100-mal wurde sie bei Wildvögeln nachgewiesen, besonders bei Zugvögeln. Viele Tierhalter wurden deshalb von den Landkreisen angewiesen, ihre Tiere im Stall zu belassen. Die Afrikanische Schweinepest hingegen konnte durch Maßnahmen wie Zäune und Kadaverspürhunde erfolgreich auf gerade einmal 17 Fälle und damit ein Drittel der Fälle des Vorjahres eingedämmt werden. Christine Schneider (CDU), Landwirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz „Wenn Zahlen rückläufig sind werden immer die Fragen gestellt: brauchen wir die Maßnahmen noch? Aber ich glaube gerade die Zahlen bestätigen uns, dass wir dort, wo wir Virusvorkommen haben auch entsprechend vorgehen müssen. Und die Prävention oder die Eindämmung dann auch nicht zu schnell nachlässt.“ Durch den Klimawandel kommen auf das Landesuntersuchungsamt allerdings bereits neue Herausforderungen zu, denn eingeschleppte Mücken übertragen auch bei Tieren Krankheiten, auf die man […]

  • Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft zieht Bilanz

    Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft zieht Bilanz

    Der Wohnungsbau steckt weiter in der Krise. In Hessen müssten bis 2030 jährlich über 26.000 Wohnungen gebaut werden, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. In Rheinland-Pfalz sind es über 15.000 pro Jahr. Doch davon ist man weit entfernt. Positive Beispiele muss man quasi mit der Lupe suche. In Rüsselsheim entsteht derzeit auf 6.000 Quadratmetern eine komplett neue Wohnanlage. Vier Häuser mit über 100 Wohnungen. Gesamtkosten: 33 Millionen Euro, das Land Hessen übernimmt 28 Millionen. Denn der Großteil des Neubaus ist geförderter Wohnraum. Petra Löhr, Gewobau Rüsselsheim „Wir haben in Rüsselsheim natürlich auch einen hohen Wohnungsbedarf. Wir sitzen hier mitten im Rheinmain-Gebiet, quasi im Zentrum. Mit guten Anschlüssen in alle Richtungen. Für Familien, für Einzelpersonen, für Paare, verschiedene Zielgruppen, die wir haben. Die Nachfrage ist unverändert groß.“ Die Fördermittel für den Wohnungsbau werden aber immer weniger. Der Bund will hier über eine Milliarde Euro streichen, Hessen fördert künftig keine energetische Sanierungen mehr. Der Verband der Wohnungswirtschaft VdW Südwest fordert künftig wieder mehr Fördermittel, sagt aber auch: Axel Tausendpfund, Vorstand VdW Südwest „Grundsätzlich möchten wir natürlich auch ohne Fördermittel bauen können. Tatsächlich sind die Baukosten aber so hoch, das heute Mieten zwischen 18 und 22 Euro verlangt werden müssen, um überhaupt als Bauherr auf eine schwarze Null zu kommen. Dieser Betrag ist natürlich viel zu hoch, das können sich die wenigsten Menschen leisten.“ Angesichts der weltweiten Krisen hätten die Baukosten seit 2019 um mehr als 50 Prozent zugelegt – mehr als doppelt soviel wie bei den allgemeinen Preissteigerungen. Zudem würden zu wenige Bauprojekte genehmigt: (Grafik) In Hessen sind es im ersten Halbjahr 2026 zwar knapp 4 Prozent mehr als im Vorjahr; in Rheinland-Pfalz sind es aber 1,5 Prozent weniger. Zum Vergleich: Auf Bundesebene gab es über 15 Prozent mehr Baugenehmigungen. Axel Tausendpfund, Vorstand VdW Südwest „Bei, weitem nicht das, was wir […]

  • Touristik in Rheinland-Pfalz boomt

    Touristik in Rheinland-Pfalz boomt

    Warum eigentlich weit weg fliegen, wenn das Gute so nah liegt? Das scheinen sich gerade ziemlich viele Urlauber zu denken. Rheinland-Pfalz ist als Reiseziel so beliebt wie nie – die Gästezahlen liegen sogar über dem Vor-Corona-Niveau. Viele Hotels sind in der Hauptsaison durchgehend ausgebucht. Wo es besonders gut läuft, haben wir uns angeschaut. Ein Glas Riesling in den Weinbergen oder eine Fahrradtour durch das Mittelrheintal – offenbar genau das, worauf viele gerade Lust haben. Mehr als vier Millionen Gäste kamen allein im ersten Halbjahr ins Land. Und sie blieben insgesamt mehr als zehn Millionen Nächte. Damit ist das Niveau von vor Corona nicht nur wieder erreicht – es wird sogar übertroffen. Vor allem die Natur zieht Touristen in die Region. Stefan Zindler von der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH sieht aber auch das veränderte Klima der letzten Jahre als Faktor. Stefan Zindler, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH „Da merken wir auch eine Verschiebung der Reiseströme, dass man gar nicht mehr in den heißen Süden vielleicht unbedingt im Sommer reisen muss, sondern Urlaub in Deutschland – in Rheinland-Pfalz – sich sehr guter Nachfrage erfreut. Das liegt auch daran, dass es hier vielleicht dann doch nicht ganz so heiß ist, als jetzt in den klassischen südlichen Mittelmeerländern.“ Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Ahrtal. Dort steigen die Übernachtungszahlen in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Im Hotel Rodderhof in Ahrweiler sind die Zimmer über die Hälfte des Jahres ausgebucht – das sind sogar mehr Buchungen als vor der Flut. Daniel Hempen, Geschäftsführer Hotel Rodderhof „Es ist besser geworden, muss ich ganz klar sagen, weil die Attraktivität des Ahrtals an oberster Stelle steht und gewonnen hat. Wir haben sehr viele neue Gäste gewinnen können, die Buchungszahlen sind sehr gut, wir sind sehr zufrieden und wir freuen uns auch auf die Zukunft, denn ich denke es geht weiter bergauf.“ Viele Hotels wurden […]

  • Winzer in Sorge wegen höherer Schaumweinsteuer

    Winzer in Sorge wegen höherer Schaumweinsteuer

    Sekt ist traditionell ist immer dabei, wenn es etwas zu feiern gibt. Doch der Genuss könnte schon bald deutlich teurer werden. Die Bundesregierung plant, die Schaumweinsteuer um 20 Prozent anzuheben. Vor allem kleinere, handwerklich arbeitende Sektmacher sehen die Pläne kritisch – und warnen vor den Folgen für die ohnehin schon gebeutelten Winzer. Spritzig und perlig – so kennen wir Sekt. Doch bis er ins Glas kommt, steckt viel Handarbeit dahinter. Bei Winzer Stefan Braunewell in Essenheim stehen die Flaschen derzeit auf den Rüttelpulten. Wochenlang dreht er jede einzelne von Hand. Eine Tradition, die sich für ihn auszahlt: Inzwischen macht Schaumwein rund ein Viertel seines Umsatzes aus. Stefan Braunewell, Winzer & Sektmacher „Für die Weingüter und die kleinen handwerklichen betriebe läuft Schaumwein die letzten Jahre extrem gut das ist auch ein extrem wachsendes Segment. Insofern sind wir da natürlich auch bedacht drauf zu schauen, dass es auch so weiterlaufen kann. Und da wird die Schauweinsteuererhöhung jetzt so ein richtiger Nackenschlag.“ Die Bundesregierung plant, die Schaumweinsteuer zum 1. Januar 2027 um 20 Prozent zu erhöhen. Für eine Flasche Sekt, Champagner oder Prosecco steigt die Steuer damit von 1,02 Euro auf rund 1,22 Euro. Inklusive Mehrwertsteuer bedeutet das einen Aufschlag von etwa 24 Cent pro Flasche. Die zusätzlichen Einnahmen sollen helfen, Lücken im Bundeshaushalt zu schließen. Auf Anfrage teilte das Bundesfinanzministerium außerdem mit: Bundesfinanzministerium „Die Gesetzesänderung erfolgt auch aus gesundheitspolitischen Erwägungen. Ungeachtet dessen ist sich die Bundesregierung der schwierigen Situation des deutschen Weinbaus sehr bewusst und unterstützt die Branche mit zahlreichen Maßnahmen. So wird auf Wein auch weiterhin keine Verbrauchsteuer erhoben.“ Für Braunewell greift das zu kurz. Zwar macht Wein den weitaus größeren Teil seiner Produktion aus. Die traditionelle Sektbereitung ist für sein Weingut trotzdem ein wichtiges Standbein. Er fordert deshalb, einen anderen Umgang mit der Steuer. Stefan Braunewell, Winzer & Sektmacher „Es […]

  • Streit um neue Verpackungsverordnung

    Streit um neue Verpackungsverordnung

    Die Europäische Union hat ein großes Ziel: Bis 2030 sollen Verpackungen in der EU bis auf wenige Ausnahmen recycelbar sein. Gelingen soll das mit der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungabfälle – kurz „Verpackungsverordnung“. Seit Mitte August gelten damit für Unternehmer neue strenge Regeln und umfangreiche Nachweispflichten. Den Handel kostet das nicht nur Nerven, sondern auch bares Geld. Im Laden von Jost Wiebelhaus in der Frankfurter Innenstadt läuft das Geschäft eigentlich gerade ganz gut: Nach dem heißen Sommer kommen jetzt mit den etwas kühleren Temperaturen besonders viele Kunden in den „Frankfurter Laufshop“, um sich mit dem passenden Schuhwerk für den Herbst zu versorgen. Verpackt wird der Einkauf seit jeher in Tüten mit dem Logo des Ladens. Doch das könnte in Zukunft kompliziert und teuer werden: Laut neuer EU-Verpackungsverordnung muss der Laufshop für seine eigenen Tüten von nun an unaufgefordert selbst nachweisen, dass sie aus unbedenklichen Materialien bestehen – der Laden trägt künftig auch einen Teil der Kosten für das Recycling. Jost Wiebelhaus, Frankfurter Laufshop „Wenn man Blanko-Tüten zum Beispiel kauft, wo kein Logo drauf ist, dann zahlt der, wo man es bestellt, die Abgabe. Ansonsten wenn man sein Logo drauf hat, was wir natürlich wollen, weil wir natürlich auch unser Logo nach außen tragen wollen, dann müssen wir es bezahlen.“ Wie hoch diese Kosten genau sein werden, steht noch nicht fest: Im Moment scheint die EU mit ihrem neu geschaffenen Bürokratie-Monster selbst noch überfordert zu sein. Dabei hat Jost Wiebelhaus sogar noch Glück: Er verkauft seine Sportschuhe fast ausschließlich vor Ort in seinem Laden. Wesentlich härter trifft die neue EU-Verpackungsverordnung all diejenigen, die ihre Waren auch ins europäische Ausland verkaufen. Sie müssen sich künftig in jedem einzelnen Land der EU, in das sie liefern, behördlich registrieren und einen Nachweis über die Unbedenklichkeit und das Recycling ihrer Verpackungen erbringen. Zwingend vorgeschrieben ist auch ein […]

  • Schaltgespräch mit Thomas Rüger, Handelsverband Hessen

    Schaltgespräch mit Thomas Rüger, Handelsverband Hessen

    Die neue Verpackungsverordnung ist komplex. Deshalb spricht Eva Dieterle mit Thomas Rüger vom Handelsverband Hessen. Eva Dieterle, Moderatorin: Guten Abend. Thomas Rüger, Handelsverband Hessen: Guten Abend. Dieterle: Herr Rüger, ja seit kurzem gibt es eine neue Verpackungsverordnung, die strenge Vorgaben beinhaltet. Was halten Sie davon? Rüger: Also grundsätzlich halten wir die Verpackungsverordnung, die neue, die PPWR, wie sie seit dem 12. August heißt, im Kern in der Absicht, für richtig und auch für wichtig. Die neue Verpackungsverordnung stellt quasi die europäische Umsetzung der alten Verpackungsordnung, die wir seit 2019 schon hatten, da und steht daher für eine europäische Angleichung, die wir grundsätzlich begrüßen. Womit wir vielleicht eher ein Thema haben, ist nicht der Grundsatz dieser Regelung, sondern die Verteilung und die Zuordnung der Rollen der Länder, der Materialkomponenten. Das sind alles wahnsinnig viele Anforderungen an den Handel, die der Handel selbst herausfinden muss, sich organisieren muss, darlegen muss, dokumentieren muss, sich Zertifikate holen muss. Das ist die Herausforderung, die der Handel jetzt also stärker hat als vorher. Dieterle: Das bedeutet also schon jetzt deutlich mehr Bürokratie für den Handel vor Ort und online? Rüger: Ja, es ist deutlich mehr Bürokratie. Und wenn wir natürlich an den Onlinehandel denken, der die Waren sicher und gut verpackt zum Kunden bringen möchte, dann haben wir natürlich das Thema, dass verdammt viele Komponenten in so einer Verpackung drin sind. Und die Pflichten gelten für alle Komponenten unterschiedlich. Da reden wir über den Karton. Wir reden über das Klebeband, wir reden über das Versandetikett, was draufgeklebt wird. Und dann haben wir natürlich auch noch die Füllmaterialien, die auch noch da mit reinspielen. Also ein schon starker Aufwand für verdammt viele Dinge. Und dann reden wir über Warenströme, das heißt, wir müssen das auch immer wieder neu alles dokumentieren und organisieren. Dieterle: Ziel der neuen Verpackungs-Verordnung […]

  • Junges Zukunftsfestival in der Eifel

    Junges Zukunftsfestival in der Eifel

    Wie die Zukunft konkret aussieht, weiß niemand und das kann niemand vorhersagen. Es gibt aber Möglichkeiten, sie zu beeinflussen. Das haben über 100 junge Menschen jetzt beim Zukunftsfestival der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz in Üttfeld in der Eifel gelernt. Zuversicht für die Zukunft. Darum geht es heute beim Zukunftsfestival. In verschiedenen Workshops beschäftigen sich Menschen der Gen Z mit unterschiedlichen Themen. Was, wenn man noch nicht weiß, wie es für einen weitergeht? Wie kann ein Leben auf dem Land aussehen? Welche Werte sind für die Zukunft wichtig? Im Austausch miteinander wollen die Jugendlichen Antworten auf diese Fragen finden. Larissa Feedlers, 23, Bankerin „Durch KI und so weiter wandelt sich die Zukunft ja aktuell sehr stark und dass man sich auch damit beschäftigt und guckt, was kann ich hier machen, was gibt’s für Mehrwerte und dass man auch lernt, was gibt’s bei uns in der Region. Dass man nicht nur in die Stadt ziehen muss, um irgendwas cooles zu machen, was auch zukunftsfähig ist, sondern dass man eben auch etwas hier bei uns in der Region machen kann.“ Nele Kaufmann, 19, Auszubildende zur Industriekauffrau „Es geht halt um uns, es ist unsere Zukunft und wir müssen da drin leben und ich denk, das ist dann schon gut, sich Gedanken darüber zu machen und irgendwie auch versuchen, sich zu engagieren.“ Philipp Johanns, 22, Dualer Student „Wir sind ja noch alle sehr jung, wir sind wahrscheinlich dann in naher Zukunft das Gerüst der Gesellschaft. Deswegen sollte man sich schon Gedanken machen, wie in Zukunft die Welt aussieht.“ Das Programm hat die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den jungen Leuten erarbeitet. Alles unter dem Motto „Was wenn doch“. Christiane Liesenfeld, Zukunftsinitiative RLP „Was, wenn’s doch gut wird? Gerade sind wir ja sehr geprägt von Krisen. Klimakrise ist ja grad hier in der Region jetzt auch in der Eifel […]

  • Ausbildung im Handwerk boomt

    Ausbildung im Handwerk boomt

    Der Startschuss für Hessens Nachwuchskräfte ist gefallen! Doch genau dieser Ausbildungsstart ist eine echte Geduldsprobe: Immer mehr Bewerbern stehen in Hessen immer weniger Stellen gegenüber. Während Branchen wie der Einzelhandel suchen, erlebt das Handwerk einen echten Aufschwung. Rohre verlegen und Sanitäranlagen montieren: Das sind bald Finn Roßdeutschers tägliche Aufgaben. Noch wird aber geübt – zum Beispiel das Zusammensetzen eines Siphons. Der 19-Jährige ist in der zweiten Woche seiner Ausbildung zum Heizungs- und Sanitärtechniker bei einem Frankfurter Unternehmen. Für ihn die perfekte Wahl nach Fachabitur und Praktikum im Unternehmen. Finn Roßdeutscher, Auszubildender „Ich habe mich für die Ausbildung entschieden, da es meiner Meinung nach ein sicherer Job für die Zukunft ist. Man erlebt immer unterschiedlichen Sache, egal ob im Kundenservice oder auf einer Baustelle. Man hat immer was anderes zu tun. Man ist auch immer mit verschiedenen Leuten unterwegs. Man sieht auch vor allem seine Fortschritte, die man jeden Tag macht und das finde ich auch ganz cool zu sehen, dass man einfach was gemacht hat.“ Die Zahlen der hessischen Arbeitsagentur zeigen für den aktuellen Ausbildungsmarkt eine deutliche Schieflage: Auf knapp 27.600 freie Stellen kommen rund 35.000 Bewerber. Das Angebot an Ausbildungsplätzen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um fast elf Prozent geschrumpft – während die Zahl der Bewerber um gut vier Prozent gestiegen ist. Die Folge: Zwar sind aktuell noch über 9.600 Stellen unbesetzt. Gleichzeitig haben aber mehr als 12.000 Jugendliche noch keinen Ausbildungsplatz. Ganz oben auf dem Wunschzettel des Nachwuchs: Ausbildungen im Büromanagement, gefolgt von der Kfz-Branche und den Medizinischen Fachangestellten. Doch auch das Handwerk punktet. Christian Marth stellt jedes Jahr problemlos Auszubildende ein. Für den Meister liegt das vor allem an der Vielfältigkeit und Zukunftssicherheit der Branche. Christian Marth, Meister im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk „Wir brauchen immer eine Grundwasserversorgung, wir brauchen eine Klimatisierung. Das merkt man ja jetzt gerade an den […]

  • 100 Millionen Euro: BASF modernisiert Kombiverkehrsterminal in Ludwigshafen

    100 Millionen Euro: BASF modernisiert Kombiverkehrsterminal in Ludwigshafen

    Wie schwierig der Transportweg Wasser ist – das spürt der weltgrößte Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen derzeit schmerzlich. Daher sollen immer mehr Güter auf Straße und Schiene verlagert werden. Heute ist Baustart für eine neue Containerbrücke – der Bund und der Chemieriese investieren mehr als 100 Millionen Euro. Glückliche Gesichter in Ludwigshafen zum lang ersehnten symbolischen Spatenstich für den Ausbau des Kombiverkehrsterminals. Das KVT zählt zu den wichtigsten und größten europäischen Umschlagterminals für den kombinierten Verkehr. Täglich werden mehr als 1.100 Ladeeinheiten auf bis zu 25 Züge verladen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wird das Terminal jetzt saniert. Markus Kamieth, Konzernchef BASF „Wir werden hier durch das neue Modul 50 wie wir es nennen, deutlich größere Umschlagkapazitäten haben, also noch mehr Volumen auf die Schiene bringen können und damit natürlich auch Effizienzen und Produktivität gewinnen. Das heißt Modernisierung, Produktivitätssteigerung und Kapazitätserhöhung alles auf einmal. Also hier wird das nächste Kapitel Wachstum für den Standort Ludwigshafen und die Wirtschaft in Ludwigshafen gegründet.“ Die Güter werden hier per Lkw angeliefert, anschließend mit Kränen auf Züge verladen und am Ziel wieder per LKW weitertransportiert. Dadurch sollen vor allem lange Transporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Für die BASF ist der Ausbau auch mit Blick auf die Binnenschifffahrt wichtig. Rund 40 Prozent der Produktion am Standort Ludwigshafen werden über den Rhein transportiert. Gerade bei Einschränkungen, wie aktuell aufgrund von Niedrigwasser, gewinnt der Kombinierte Verkehr für die BASF an Bedeutung. Markus Kamieth, Konzernchef BASF „Mit jeder Woche, die diese Dürre und das Niedrigwasser natürlich anhält, steigt natürlich das Risiko, dass man kleinere Produktionsunterbrechungen haben kann und wir haben auch schon unsere Kunden informiert, dass wir bei einigen Produkten auch nicht mehr voll lieferfähig sind, aber es hält sich alles würde ich sagen noch im Rahmen. Ich erwarte aber, dass wir auch […]

  • Baustopp wegen Niedrigwassers: Materialengpässe belasten Baubranche

    Baustopp wegen Niedrigwassers: Materialengpässe belasten Baubranche

    Wir haben in den vergangenen Tagen oft über das Rekordniedrigwasser im Rhein und an anderen Flüssen berichtet. Die ausgetrockneten Wasserstraßen belasten nun auch das Baugewerbe. Dort gehen durch die niedrigen Pegelstände die Transportkosten in die Höhe, Lieferungen verzögern sich und das Bauen wird teurer. Das führe auch beim Bau von Mehrfamilienhäusern, die wir dringend brauchen, zu Problemen, so die Baubranche, die immer mehr unter Druck steht. Markus Appelmann, Moderator : Darüber sprechen wir jetzt mit Thomas Reimann. Er ist Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer in Hessen. Guten Tag. Thomas Reimann. Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer in Hessen: Schönen guten Tag. Appelmann: Welche konkreten Folgen hat das Rekordniedrigwasser im Rhein und an anderen Flüssen für Bauherren? Reimann: Schiffe werden geringere Ladung aufnehmen können. Wir brauchen Sand. Wir brauchen Kies. Wir brauchen auch Stahl., wenn gebaut wird. Und wenn das weniger transportiert wird, muss es häufiger bewegt werden mit mehr Schiffstransport. Das heißt, es wird teurer. Und die Kosten für Bauherren, die jetzt beispielsweise sich mit dem Wohnungsbau befassen, werden noch einmal teurer. Appelmann: Heißt das ganz konkret, dass Deutschland das Ziel, mehr zu bauen, auch dieses Jahr nicht schaffen wird? Reimann: Solange wir Auflagen, Gesetze und Verordnungen nicht vereinfachen, die Normen nicht zurückführen, solange wird es uns nicht gelingen, ausreichend gerade bezahlbaren Wohnraum bauen zu können. Von daher werden wir dieses Ziel, was wir mal hatten und inzwischen werden ja schon gar keine Zahlen zur Fertigstellung mehr gesagt, auch dieses Jahr nicht erreichen. Appelmann: Herr Reimann, Sie haben schon früh eine Idee geäußert, wie mehr Wohnraum geschaffen werden kann, und zwar indem Büroflächen zu Wohnungen umgebaut werden. Warum wird das gerade im Rhein-Main-Gebiet nicht viel öfter umgesetzt? Reimann: Ich glaube, da fehlt uns noch ein Stück weit das Verständnis dafür. Und diese Situation, die wir jetzt mit dem Niedrigwasser haben, das ist ja […]

  • Keine Förderung mehr? Gesetz bedroht hunderte hessische Wasserkraftwerke

    Keine Förderung mehr? Gesetz bedroht hunderte hessische Wasserkraftwerke

    Es ist eine der größten Fragen unserer Zeit: Wie soll die Energieversorgung der Zukunft aussehen? Eine nachhaltige Energiequelle, die schon seit tausenden Jahren genutzt wird, ist die Wasserkraft. Als erneuerbare Energie nutzt sie, wie die Solarenergie, Ressourcen, die ohnehin in der Natur vorhanden sind. Ausgerechnet die Neuauflage des sogenannten „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ könnte für knapp 400 kleinere Wasserkraftanlagen in Rheinland-Pfalz und Hessen jetzt aber das Aus bedeuten. Sie hat schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel: die Wasserkraftanlage der Familie Hoffarth in Lohra. Eigentlich würden sie die Anlage gerne modernisieren, aber das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Denn der Strom, den Familie Hoffarth mit ihrer Anlage in das Netz einspeist, soll in Zukunft nicht mehr durch einen festen Betrag vergütet werden. Der Grund: Die Leistung ihrer Wasserkraftanlage fällt unter den neuen Grenzwert von 25 Kilowatt. Felix Hoffarth, Landwirt und Betreiber einer Wasserkraftanlage „Wir bekommen für die Kilowattstunde 7,8 Cent. Wenn man das multipliziert kommt man auf circa 4000 Euro, die wir im Schnitt der Jahre erhalten, dafür, dass wir den Strom produzieren. Über den neuen Entwurf würden wir die 7,8 Cent nicht mehr bekommen. Wir müssten den Strom direkt vermarkten, was bei der kleinen Menge so gut wie unmöglich ist. Würden daher eigentlich unseren Strom nicht mehr verkauft bekommen.“ Damit die Wasserkraftanlage der Hoffarths auch in Zukunft Strom produzieren kann, muss sie früher oder später modernisiert werden. Was Felix Hoffarth dafür braucht, ist Planungssicherheit. Felix Hoffarth, Landwirt und Betreiber einer Wasserkraftanlage „Also die Anlage muss jetzt nach 30 Jahren modernisiert werden, circa 30.000 Euro Kosten. Diese Kosten würde ich erst über Jahre wieder einspielen. Das funktioniert aber nur, wenn ich einen gesicherten Vergütungssatz aus dem EEG erhalte für den Strom den ich produziere. Weil ohne sichere Einnahme kann ich kein Geld ausgeben. (…). Und ohne […]

  • Streik im hessischen Einzelhandel

    Streik im hessischen Einzelhandel

    Die Mitarbeiter im hessischen Einzel- und Versandhandel haben die Nase voll. Seit gut vier Monaten wird über einen neuen Tarifvertrag für die rund 240.000 Beschäftigten verhandelt – bislang ohne Ergebnis. Die Arbeitgeberseite verweist auf das verbesserte Angebot. Mehr gehe unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht. Die Gewerkschaft sieht das anders und hat heute zur Demo nach Frankfurt geladen. „Ohne uns – kein Geschäft“. Mit diesem Schlachtruf zieht der Demo-Zug heute Vormittag durch die Frankfurter Innenstadt. Erwartet wurden rund 500 Teilnehmer, gekommen sind Polizeiangaben zufolge knapp die Hälfte. Doch die verstehen es, ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen. Justin Pfeiffer, Ikea-Mitarbeiter „Auto … unbezahlbar. Tanken wird immer weniger. Man hat immer weniger Geld für Essen, für Trinken.“ Cornelia Volprecht, Verkäuferin bei H&M „Von der Hand in den Mund leben, ist es mehr oder weniger. Dann willste dir auch mal leisten, ins Kino gehen zu dürfen oder – mal in den Urlaub fahren – genau, also, das ist wirklich total schwierig mit dem Geld, was man gerade verdient.“ Elinur Ünsay, Dekorateurin bei H&M „Wir kämpfen nicht nur für uns, für alle, die gering verdienen, die wenig verdienen, die es sehr schwer haben. Für alleinerziehende Mütter, für Auszubildende.“ Für die fordert ver.di 150 Euro mehr Lohn, für die übrigen Angestellten im Einzel- und Versandhandel 250 Euro mehr. Das entspräche in den unteren Entgeltgruppen einer Lohnsteigerung von sieben bis acht Prozent. Vom aktuellen Angebot der Arbeitgeber, ausgelegt auf zwei Jahre, ist das weit entfernt. Marcel Schäuble, Verhandlungsführer ver.di Hessen „Die Arbeitgeber haben eine Steigerung von insgesamt 4,4 Prozent mit neun Nullmonaten bislang angeboten, hier in Hessen. Das bedeutet, dass die Kolleginnen und Kollegen quasi bei neun Nullmonaten fast leer ausgehen.“ Mit 2,4 Prozent mehr im ersten Jahr werde nicht einmal die aktuelle Inflation von 2,8 Prozent ausgeglichen, so der Vorwurf. Das reiche nicht aus, zumal im […]

  • Durchwachsene Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen

    Durchwachsene Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat heute die neuen Verkehrszahlen für den Juli vorgestellt und die fallen für den Konzern relativ erfreulich aus. Während der Hochphase der Sommerreisezeit waren da vor allem Urlaubsziele in Südeuropa gefragt. Doch ganz so rosig ist der Ausblick auf die weiteren Monate nicht. Die Sommerferien sind vorbei – die meisten Urlauber zurückgekehrt und der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport zieht eine erste Bilanz. Im Juli begrüßte der Airport rund 6,2 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Zuwachs von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ein erfreulicher Trend. Allerdings: Im gesamten ersten Halbjahr sind weniger Passagiere in Frankfurt gezählt worden als im ersten Halbjahr 2026. Hier gab es einen Rückgang von knapp einem Prozent. Der Grund: Es gab weniger Flugbewegungen am Frankfurter Drehkreuz. Allein durch die Streiks bei der Lufthansa im Frühjahr blieben knapp 700.000 Fluggäste am Boden. Dazu kommt der Krieg in Nahost und die damit verbundenen Befürchtungen einer Kerosin-Mangellage. Deshalb fuhren die Airlines ihr Angebot in Frankfurt zurück. Und der Betreiber Fraport rechnet nach eigenen Angaben nicht damit, dass die Zahlen im zweiten Halbjahr noch einmal spürbar steigen. Eigentlich hatte man in Frankfurt für 2026 mit mehr Passagieren gerechnet als im Vorjahr – 65 bis 66 Millionen. Diese Prognose hat der Konzern jetzt aber gesenkt. Die Zahlen werden wohl auf dem Vorjahresniveau bleiben – bei rund 63 Millionen Fluggästen.