Wissenschaft

  • Ministerpräsident Schweitzer besucht Chemiekonzern BASF

    Ministerpräsident Schweitzer besucht Chemiekonzern BASF

    In der Wirtschaft geht EINE große Angst um: Dass Deutschland Schritt für Schritt in die De-Industrialisierung rutscht. Dass es sich also bei uns nicht mehr lohnt, gewisse Produkte herzustellen. Auch wenn das ifo-Institut heute von einem Wirtschaftswachstum in Rheinland-Pfalz von 0,1 Prozent spricht – die Unsicherheit ist auch im dritten Jahr der Wirtschaftskrise groß. Das liegt vor allem an den hohen Energiekosten im Land. Um die kleiner zu bekommen, produziert das energieintensive Unternehmen schlechthin in Rheinland-Pfalz, die BASF in Ludwigshafen, seit einem halben Jahr grünen Wasserstoff. Wie genau und mit welchem Benefit – das haben wir uns heute auf dem Werk des Chemieriesen angeschaut. Hinter diesen Stäben leisten kleine Protonen große Arbeit. Denn: Hier wird sauberes Trinkwasser mithilfe von Elektrizität in Wasserstoff umgewandelt. Protonenaustausch-Membran-Elektrolyse. Ein komplizierter Name für ein kompliziertes Verfahren. Der Vorteil daran: Der eigens gewonnene Wasserstoff fließt zum Großteil direkt in die Produktion bei der BASF. Volker Ehret, Produktionsmanager: „Der große Trick am Gase produzieren ist letztendlich, so zu produzieren wie abgenommen wird. Weil man nur mit einem nennenswerten Effizienzverlust speichern kann. Man muss entweder auf sehr hohe Drücke gehen oder eben verflüssigen, was beides zu einem Wirkungsgradverlust führt, den man nicht haben will. Also wir produzieren so wie abgenommen wird.“ (00:25 für 10s) Und: Wie Strom zur Verfügung steht. Denn damit der Wasserstoff auch grün ist, muss die dafür benötigte Elektrizität aus erneuerbaren Energien stammen. Und da schwanken die Preise stark. Stichwort: Volker Ehret, Produktionsmanager: „Wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Dass Strom nicht zu jeder Zeit, zu jedem Zeitpunkt gleich viel kostet. Und wir dann eben auf strombasierte Produktion zurückgreifen, wenn es besonders attraktiv ist.“ Das erfordert Flexibilität. Läuft aber alles, wird hier eine Tonne Wasserstoff in der Stunde erzeugt. Bis zum Jahr 2050 will der Chemiekonzern CO2-neutral produzieren. Katja Scharpwinkel, Vorstand BASF SE: „Wir pilotieren hier am Standort verschiedene […]

  • 50 Jahre ESA

    50 Jahre ESA

    Beim ESOC, dem Satelliten-Kontroll-Zentrum der Europäischen Weltraum-Organisation in Darmstadt. ist ordentlich was los. Es ist Tag der offenen Tür. Mehr als 4.000 Besucher sind gekommen. Sie können heute einen Blick auf die Arbeit der ESA werfen und zum Beispiel einen Mini Mars Rover selber steuern, einen simulierten Raketen-Start erleben oder einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des HauptKkontrollraums werfen. Das Ziel: Die Raumfahrt greifbar zu machen. Anlass ist der 50. Geburtstag der ESA. Darüber sprechen wir mit dem Leiter des Satelliten-Kontrollzentrums in Darmstadt, Rolf Densing. Eine Karte unserer Milchstraße. Ein Blick in mehrere Milliarden Lichtjahre Entfernung. Eine Reise zum Jupiter, auf der Suche nach Leben auf seinen Monden. Auf den Spuren von Eis und Wasser auf dem Mars. Oder die Landung auf einem Kometen. Doch die ESA erkundet nicht nur ferne Welten, sondern auch unsere eigene. Mit dem Copernicus-Programm beobachtet die Europäische Weltraumorganisation unseren Heimatplaneten und sammelt kontinuierlich Daten über Ozeane, Landflächen und die Atmosphäre.  Mit „Galileo“ hat Europa ein eigenes weltweites Satellitennavigations- und Ortungssystem. Das erste unter ziviler Kontrolle – im Gegensatz zum GPS der Amerikaner, das einen militärischen Hintergrund hat. Und genau darum geht es: Unabhängigkeit. Vor der Gründung der ESA konkurrierten die USA und die Sowjetunion miteinander im All. Um eigene Satelliten in den Orbit zu schießen, war Europa auf fremde Hilfe angewiesen. Das sollte sich ändern. Zehn europäische Staaten einigten sich darauf, gemeinsam eine eigene Trägerrakete zu entwickeln und gründeten am 30. Mai 1975 die „European Space Agency“, kurz ESA. Vier Jahre später startet die erste europäische Ariane-Rakete erfolgreich ins All. Seitdem gab es über 260 Starts der Ariane-Raketenfamilie, die mehr als 1.100 Satelliten ins All transportiert haben. Sie alle werden aus dem Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt gesteuert, Europas Zugang zum All. Etwa die Hälfte aller ESA-Mitarbeiter ist hier beschäftigt. Auch wenn der Grundgedanke die Unabhängigkeit […]

  • Neues Rechenzentrum an Mainzer Universität

    Neues Rechenzentrum an Mainzer Universität

    Alle Welt spricht von Künstlicher Intelligenz. Dafür benötigen wir immer mehr Rechenleistung. In Mainz ist an der Johannes-Gutenberg-Universität ein neues Rechenzentrum eingeweiht worden. Ein wichtiges Signal, denn Wissenschaft braucht Supercomputer. Hier laufen sie seit heute alle zusammen – sämtliche IT-Systeme und Anwendungen der Universität. Dazu zählt aber nicht nur die digitale Grundversorgung – also die Webserver für die digitale Kommunikation, Bewerbungs- oder Prüfungsverfahren. Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident Johannes Gutenberg Universität: „Darüber hinaus, und das braucht die wirklich starken Rechner, sind das unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sogenannte Hochleistungsrechner brauchen. Die also komplexe Klimamodelle rechnen können. Oder die komplexe Materialien simulieren können, bevor man sie dann wirklich herstellt. Das ist heutzutage ‚state of the art‘ in der Wissenschaft. Und wenn man international konkurzenzfähig sein möchte, muss man da mitmachen.“ Das Land Rheinland-Pfalz hat den Bau finanziert und der Universität von Anfang an die Bauherrenfunktion übertragen. Die Kosten: Rund 31 Millionen Euro. Doris Ahnen (SPD), Finanzministerin Rheinland-Pfalz: „Wissenschaft und Forschung sind heute extrem wichtige Standortfaktoren. Nehmen Sie den gesamten Bereich der Digitalisierung. Nehmen Sie den Bereich der künstlichen Intelligenz. Nehmen Sie die wisschenschaftsbasierte Weiterentwicklung in vielen Branchen. Biotechnologie und anderes mehr. Und insofern ist eine solche Investition in die Wissenschaftsinfrastruktur natürlich auch entscheidend dafür, dass der Standort gestärkt wird.“ Der Neubau erfüllt die modernsten Anforderungen in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz.  Wissenschaftsminister Clemens Hoch von der SPD, bezeichnet das neue Rechenzentrum als ‚Meilenstein für die Forschung in diesem Land‘. Clemens Hoch (SPD), Wissenschaftsminister Rheinland-Pfalz: „Wir können sicher davon ausgehen, dass Rechenkapazität in den nächsten Jahren noch viel viel mehr gebraucht wird als heute. Sodass wir die Basisleistungen abbilden können, aber auch Forschungsinfrastruktur haben. Aber nicht nur für die Universität hier, sondern für alle Universitäten und Hochschulen des Landes, weil wir so zusätzliche Rechenkapazität auf einem Niveau schaffen, dass wir an den […]

  • Zähne eines Flugsauriers gefunden

    Zähne eines Flugsauriers gefunden

    Sie sind so klein, dass man sie überhaupt erst durch das Mikroskop erkennt. Kleine Zahnfragmente. Es sind ganz besondere Zähne. Sie sind zirka 210 Millionen Jahre alt und gehörten einem Flugsaurier. Gefunden wurden die Zähne passenderweise im Dinosaurier-Park Teufelsschlucht in der Eifel. Eine richtige Sensation, denn es sind Teile des ältesten Flugsauriers, der bisher in Deutschland gefunden wurde. Sie sorgen im gesamten Park bei den einen für leichten Grusel, andere sind einfach nur fasziniert von den Urzeittieren im Dinosaurierpark in der Südeifel. Doch neben den Attrappen haben die Forscher jetzt die Zähne eines Flugsauriers, eines Eudimorphodons, gefunden. Dr. Lea Numberger-Thuy, Paläontologin „Die Eudimorphodons haben scheinbar schon vor über 210 Millionen Jahren gelebt, wir haben ja den ältesten Fund jetzt gehabt, mit unseren Zähnen. Und das sind zwei verschiedene Großgruppen. Dinosaurier sind eine Großgruppe und Flugsaurier sind eine Großgruppe und sie haben auch gleichzeitig gelebt.“ Wo genau die Forscher die Zähne gefunden haben, dürfen wir nicht verraten. Dr. Lea Numberger-Thuy und ihr Team sind Spezialisten für Mikrofossilien. Das sind ganz kleine Teile, die Reste von Urzeittieren sein können. Dr. Lea Numberger-Thuy, Paläontologin „Wir haben da sogenannte Bonebeds gefunden, das sind Stellen, wo Fossilien und damals lebende Organismen an einer Stelle, meistens durch Wasser, zusammengeschwemmt wurden und die kleinen Teile, hauptsächlich Zähne, Knochenfragmente oder auch Schuppen, erhalten geblieben sind.“ Gefunden haben die Flugsaurierzähne dann eigentlich die Besucher des Dinosaurierparks. Denn die dürfen beim Wissenschaftsprojekt „Triassic Lab“ die zerkleinerten Gesteinsproben ganz genau unter die Lupe nehmen. Alles, was dunkel ist, könnten Kleinstüberreste von Urzeittieren sein. Dr. Lea Numberger-Thuy, Paläontologin „Wir sind ja eigentlich auch auf Dinosaurierjagd, könnte man sagen, Haben wir dann tatsächlich im Rahmen des Projekts, die Besucher in einer der Proben, die drei kleinen Zähnchen gefunden, und wir haben die dann hinterher zur Auswertung bekommen, haben sofort gesehen, dass das was […]

  • Winzer experimentiert mit Sparkling Tea

    Winzer experimentiert mit Sparkling Tea

    Die Mosel-Region in Rheinland-Pfalz ist vor allem für eines bekannt: ihren Riesling. Doch gerade bei jungen Menschen geht der Weinkonsum immer weiter zurück. Auch aus diesem Grund müssen die Winzer kreativ sein. Ein Beispiel: In den Weinbergen rund um Winningen, wachsen nicht nur Trauben, sondern mittendrin auch frische Kräuter. Und genau damit wird jetzt experimentiert, was man daraus alles Leckeres, Alkoholfreies herstellen kann. Lavendelblüten soweit das Auge reicht. Dazwischen wachsen Bergminze oder Salbei.  Alles Kräuter, die Christian Kloss für seinen sogenannten Sparkling Tea verarbeitet. Bewirtschaftet wird der Wein- und Kräuterberg vom Heimatverein Lehmer Razejunge. Die zwei Männer treffen sich vor einigen Monaten zufällig auf einem Markt. Dieter Möhring, Lehmer Razejunge e.V. „Das war schon sehr verdächtig. Kauft alle möglichen Tees und Kräuter ein. Und zwei Tage später rief er dann an und sagte: ‚Mensch, kannst du Lavendel liefern und Bergminze? Das hätten wir gerne für den Sparkling Tea.’“ Sparkling Tea ist eine Art alkoholfreier Secco auf Tee-Basis. In Deutschland ist Christian Kloss einer der ersten, der sich an das Getränk heranwagt. Seine Vision: möglichst viele Kräuter verwenden, die auch im eigenen Weinberg wachsen können. Bevor die aber vom Lehmer Wingert in den Teekessel wandern, werden sie getrocknet. Christian Kloss, stellt Sparkling Tea her „Wir müssen es leider getrocknet verwenden, weil alle Zutaten, die wir haben, verwenden wir getrocknet. Und ansonsten wäre dort dann die Differenz dann zu groß vom Geschmacklichen her.“ Rosenblätter, Lindenblüten, Holunder. Was die Lehmer Razejunge nicht anbauen, kauft Christian Kloss dazu. Welche Kräuter am besten miteinander harmonieren, hat der gelernte Winzer mit Kollegen und Freunden ausgetüftelt. Christian Kloss, stellt Sparkling Tea her „Wir gehen wirklich hin wie im Labor, wie auch ein Koch das macht. Und man nimmt kleine Zutaten. Und der Vergleich mit dem Koch ist deswegen auch so Passend, weil da macht es ja auch […]

  • Hochschulpakt - Ärger um neue Finanzvereinbarung für Hessens Hochschulen

    Hochschulpakt – Ärger um neue Finanzvereinbarung für Hessens Hochschulen

    Seit mehr als einem Jahr ringen die hessische Landesregierung und die 14 staatlichen Hochschulen im Land um den neuen Hochschulpakt. Der legt Ziele und Finanzierung der Hochschulen bis 2031 fest. Zuletzt waren die Fronten verhärtet: Die Hochschulen befürchten eine Unterfinanzierung im dreistelligen Millionenbereich mit schwerwiegenden Folgen, die Landesregierung verweist auf den allgemeinen Spardruck. Heute haben sich beide Seiten dennoch geeinigt. Es ist eine Einigung, die die eine Seite zufriedener wirken lässt als die andere. Als Thomas Nauss gemeinsam mit den anderen Hochschulpräsidenten den Pakt unterzeichnet, ist ihm bewusst: Es kommen harte Zeiten auf die hessischen Hochschulen zu. Prof. Dr. Thomas Nauss, Präsident Philipps-Universität Marburg „Ich behaupte, dass es an keinem Standort ohne auch deutliche Einsparungen im Personalbereich geht, was eine unmittelbare Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit der Hochschulstandorte hat. Man wird auch in Sachmitteln sparen müssen. Und da spreche ich nicht von Papier oder ein paar Heftklammern. Sachmittel sind ja zum Beispiel Laborausstattungen, laufende Verbrauchsmittel in der Wissenschaft.“ Und diese Auswirkungen werde man an den Universitäten, Hochschulen und Kunsthochschulen auch deutlich spüren.  Monatelang haben Hochschulen und Landesregierung um die Finanzierung für die kommenden sechs Jahre gerungen. Jetzt ist klar: Nächstes Jahr gibt’s weniger Geld als bisher, danach soll das Budget wieder langsam steigen. Das reiche aber bei Weitem nicht aus, um die zu erwartenden Personal- und Sachkostensteigerungen zu decken, befürchten die hessischen Hochschulen. Insgesamt rechnen sie bis zum Jahr 2031 mit einem Defizit im hohen dreistelligen Millionenbereich. Der Wissenschaftsminister verweist auf die schwierige wirtschaftliche Lage. Nicht nur im Hochschulbereich müsse das Land in den kommenden Jahren sparen. Timon Gremmels (SPD), Wissenschaftsminister Hessen „Also ich finde, dass wir unter den schwierigen Rahmenbedingungen das Beste gemacht haben. Alle 14 Hochschulen haben am Ende des Tages unterschrieben. Natürlich wünsche auch ich mir bessere wirtschaftliche Voraussetzungen, damit wir dann nochmal einen Nachschlag geben können.“ Denn […]

  • Landwirtschaft der Zukunft - Giessener Forscher simulieren Klimawandel

    Landwirtschaft der Zukunft – Giessener Forscher simulieren Klimawandel

    Zum allerersten Mal kooperieren die Vereinten Nationen mit einer deutschen Universität – genauer gesagt mit der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Dabei geht es um ein Forschungsprojekt, das es schon seit 35 Jahren gibt. Es soll herausfinden, wie man die Landwirtschaft bei uns – und weltweit – fit für die Herausforderungen der Zukunft machen kann. Eine Wiese in Linden bei Gießen. Durch die Ringe können Biologen in die potenzielle Landwirtschaft der Zukunft schauen. Denn hier wird der Klimawandel nachgestellt. Das heißt, aus großen Rohren wird Grünland mit Kohlenstoffdioxid, also CO2, voll gepustet. Soviel, wie laut wissenschaftlicher Prognosen etwa in 25 Jahren bei uns erreicht wird. Prof. Christoph Müller, Leiter experimentelle Pflanzenökologie, Justus-Liebig-Universität Gießen „Was wir hier machen, ist Grünland. Man sieht ja, hier ist typisches, hessisches Grünland. Und wir stellen hier eine erhöhte CO₂-Konzentration ein und schauen, wie sich das Grünland letztendlich, wie das letztendlich reagiert, auf eine erhöhte CO₂-Konzentration, die wir erwarten werden, so Mitte des Jahrhunderts.“ Mehr CO₂ bedeutet mehr Photosynthese und das bedeutet ein schnelleres Wachstum der Pflanzen. Allerdings verändern sich auch die Prozesse im Boden. Und das bedeutet: Pflanzen sind nicht mehr so nahrhaft. Prof. Christoph Müller, Leiter experimentelle Pflanzenökologie, Justus-Liebig-Universität Gießen „Allerdings müssen wir dann natürlich auch gucken, wie sieht die Qualität der Biomasse aus. Nehmen wir mal an, eine Kuh frisst dieses Gras, dann müsste für dieselbe Milchproduktion die Kuh mehr fressen, von diesem Gras, was unter erhöhtem CO₂ gewachsen ist. Damit einher geht natürlich, die Kuh wird dann mehr Methan ausstoßen. Also was ich damit sagen will, wir haben es eigentlich mit komplexen Systemen zu tun, wo wir vielleicht eine Veränderung haben, die eine ganze Kaskade von verschiedenen Dingen anstößt.“ Auf der Wiese nebenan simulieren die Wissenschaftler zusätzlich den Anstieg der Temperaturen. In die Kreise wird heiße Luft gepustet. Hier geht es nicht um düstere […]

  • ESA eröffnet Zentrum gegen Cyber-Angriffe

    ESA eröffnet Zentrum gegen Cyber-Angriffe

    Der Weltraum wird für unser Leben auf der Erde immer wichtiger: Wettervorhersagen, aber auch Navigation und Kommunikation – das alles funktioniert mithilfe von Satelliten, die die Erde umkreisen. Und daher könnten Satelliten das Ziel von Hackern werden. Das genau versucht die Europäische Weltraumorganisation ESA in Darmstadt zu verhindern und hat heute ein neues Zentrum eingeweiht. Teleskope, die das Rätsel um die dunkle Materie lösen sollen; Sonden auf der Reise zu anderen Planeten unseres Sonnensystems oder Messgeräte, die unsere Erde aus dem All erforschen – insgesamt 28 Satelliten betreibt die europäische Raumfahrtorganisation aktuell. Gesteuert werden sie aus dem Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt. Von hier aus erfolgt die Kommunikationen zu den Bodenstationen und von denen wiederum zu den Satelliten. Datenwege, die potentiellen Hackern einen Angriffspunkt liefern. Markus Rückert, ESA Missions-IT-Betrieb „Man kann sich Szenarien ausmalen, wenn sie vielleicht den Bogen schlagen wollen von Büroumgebungen, da gibt es das Thema Ransomware. Da werden Daten als digitale Geisel gehalten. Sie bekommen keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen Geschäftsdaten. Jetzt stellen Sie sich vor, was passiert, wenn das gleiche im Satellitenbetrieb passiert, wenn Sie einen Satelliten im Prinzip unter fremder Kontrolle haben und sie selbst werden ausgeschlossen aus dieser Kontrolle.“ Vorgekommen ist so etwas zum Glück noch nicht, doch die ESA will vorbereitet sein. Im neuen Cyber Safety and Security Operational Centre, kurz CSOC, wird das Thema Cybersicherheit nun besser gebündelt. Jeden Monat verzeichnet die ESA 42 Milliarden Datenpunkte, also Zugriffe auf ihre Systeme. Im CSOC werden diese überwacht und auf Gefahren geprüft, um dann direkt eingreifen und einen Angriff abwehren zu können. Markus Rückert, ESA Missions-IT-Betrieb „Einer unserer Aufträge ist auch die Förderung der europäischen Industrie und die Befähigung der europäischen Industrie, um im internationalen Wettbewerb dann auch Bestand zu haben. Mit der zunehmenden Industrialisierung und Kommerzialisierung des Weltraumbetriebs wird es immer mehr private […]

  • Grube Messel seit 30 Jahren Weltnaturerbe

    Grube Messel seit 30 Jahren Weltnaturerbe

    In diesem Jahr feiert ein ganz besonderes Weltnaturerbe sein 30-jähriges Jubiläum. Die Grube Messel bei Darmstadt. Heute ist sie eine der bedeutendsten Fossilienfundstätten der Welt. Daraus wäre beinahe nichts geworden, denn in den 1970er Jahren sollte sie eine Mülldeponie werden. Nur wegen eines Formfehlers im Antrag konnte die Schatzkammer für Fossilien gerettet werden. Eigentlich nur ein großes Loch. Bis Anfang der 1970er Jahre ist hier Ölschiefer abgebaut worden. Vor allem  ist die Grube Messel aber ein Paradies für Paläontologen, also für die Wissenschaftler, die sich mit der Erforschung von Lebewesen der Vergangenheit beschäftigen. Philipe Havlik, Geschäftsführer Welterbe Grube Messel „Es gibt keinen Ort weltweit, an dem man einen besseren Einblick kriegen kann in die Zeit des Eozäns, also vor zirka 47 Millionen Jahren, und das ist eine unfassbar spannende Zeit, und zwar die Zeit, als die Säugetiere den Siegeszug über die ganze Welt antraten.“ Säugetiere wie die kleinen Urpferde. Die ungefähr so aussahen. Das haben hessische Wissenschaftler herausgefunden. Grundlage der 3D-Animation sind Funde aus der Grube Messel. Denn nirgendwo sonst auf der Welt sind die Fossilien so gut erhalten, wie in dem durch vulkanische Aktivitäten entstandenen Kratersee. Vor 47 Millionen Jahren ein tropischer Regenwald, in dem auch Krokodile leben. Philipe Havlik, Geschäftsführer Welterbe Grube Messel „Solange es kuschelig warm ist, sind die da und die hatten hier ein wahres Eldorado gefunden. Bei jeder Grabungskampagne in der Grube Messel werden neue einzigartige neue Fossilien entdeckt. Das ist eine absolute Sensation.“ Käfer, die nach so langer Zeit noch leuchten. In der Grube Messel wird weltweit einzigartiges gefunden, weil die Bedingungen ganz besonders sind. Ein sauerstoffarmer Vulkansee der Vorzeit, der die Verwesung von Tieren und Pflanzen verlangsamt und Ölschiefer, der die Fossilien besonders gut konserviert. Christiane „Ich bin jetzt zum ersten Mal hier, wir kommen aus dem Allgäu und mir gefällt es sehr […]

  • Katastrophaler Zustand von Sachsenhäuser Schule

    Katastrophaler Zustand von Sachsenhäuser Schule

    Undichte Dächer, kaputte Turnhallen, einsturzgefährdete Gebäude – viele Schulen in Frankfurt sind in einem katastrophalen Zustand. In der Integrierten Gesamtschule Süd im Stadtteil Sachsenhausen geht es jetzt so weit, dass zwei Stockwerke komplett gesperrt werden müssen. Und auch der Rest der Schule sieht mehr nach Baustelle als nach Lernort aus. Es besteht dringender Sanierungsbedarf. Doch eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Seit sechs Jahren gehen Maila und Irmi hier zur Schule. Beide besuchen die zehnte Klasse und bereiten sich aktuell auf ihre Abschlussprüfungen vor. Seit drei Wochen aber ist hier alles etwas anders als sonst. Der Weg durch die Gänge ist gesäumt von Metallsäulen und Holzbalken, die die Decke stützen, Kabel hängen offen herum und in den Klassenräumen finden sich Risse im Mauerwerk. Irmi Schröder, 10. Klasse „Für mich war die Schule hier eigentlich immer ein Ort, wo ich gerne hingekommen bin, wo ich mich wohlgefühlt habe. Und jetzt –seitdem die Stützen hier drin sind – wenn ich hier reinkomme, löst es in mir so ein bedrückendes Gefühl aus. Ja, man fühlt sich halt einfach als würde man in eine Baustelle kommen.“ Die unteren drei Stockwerke des Schulgebäudes werden abgestützt, die oberen beiden darf keiner mehr betreten. Würde man auch hier Stützen einziehen, könnte das Gebäude unter dem Gewicht einstürzen. Für die 600 Schüler bedeutet das: Rund ein Drittel weniger Räume – und das hat große Auswirkungen auf den Lernalltag. Maila Hirschhausen, 10. Klasse „Alle Großen, ab der achten Klasse, mussten jetzt in das Nebengebäude umziehen. Und die Räume sind auch teilweise doppelt besetzt. Und man merkt einfach, alles ist zusammengeschrumpft. Und das ist auch beim Lernen sehr unpraktisch.“ Unzumutbar, findet Schulleiter Uwe Gehrmann. Zwar mache er sich keine Sorgen, dass die abgestützten Bereiche unsicher sein könnten. Uwe Gehrmann, Schulleiter IGS Süd Frankfurt „Aber auf der anderen Seite bekommen […]

  • Neuheiten auf der RETTmobil in Fulda

    Neuheiten auf der RETTmobil in Fulda

    KI, Roboter und Drohnen sind längst in unserem Alltag angekommen und erobern immer mehr Lebensbereiche. Auch, wenn es darum geht, Leben zu retten. Denn auch das Rettungswesen wird durch neue Technik immer effizienter und sicherer. Die Neuheiten werden jedes Jahr auf der RETTmobil in Fulda präsentiert. Dieses Jahr kamen über 500 Aussteller aus 25 Ländern. Diese Drohne ist ein echter Allrounder: Mit Wärmebildkamera, Laserdistanzmesser und einem starken Zoom unterstützt sie das Deutsche Rote Kreuz Fulda bei seinen Einsätzen. Michael Neidert, Leiter Drohnenstaffel DRK Fulda „Dadurch, dass wir eben diese verschiedenen Kameras haben, liefern wir den Einsatzkräften oder der Einsatzführung einen ganz anderen Blickwinkel, die sehen welche Einsatzkräfte an welcher Position stehen, wir können Glutnester erkennen, wir können vermisste Personen finden, wir können Objekte vermessen, wir können Lagekarten erstellen und das wird bei unseren Katastrophenfällen natürlich immer wichtiger.“ Die Technik entwickelt sich kontinuierlich weiter, zum Beispiel durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken auf der Messe RETTmobil in Fulda. Vom geländegängigen Gefährt über moderne Schutzausrüstung bis zur neusten Ausstattung für Rettungswagen. Zum Beispiel das mobile Ultraschallgerät, das schon im Krankenwagen eine erste Diagnose ermöglicht. Adrian Böhm, Notfallmediziner DRK Fulda „Die Ultraschallgeräte werden immer kleiner, immer leichter und funktionieren mit Smartphone-Apps auf dem iPad oder iPhone, das heißt, sie werden handlicher, sie werden schneller einsetzbar, die bringen uns an der Einsatzstelle einen Vorteil.“ Hessens Innenminister Roman Poseck ist heute zu Besuch auf der Messe. Die technischen Neuerungen seien eine dringend benötigte Entlastung des Rettungspersonals. Damit das gut arbeiten kann, brauche es aber auch mehr Sicherheit. Doch es gibt immer wieder Angriffe auf Einsatzkräfte. Roman Poseck, CDU, Innenminister Hessen „Da brauchen wir dringend eine Trendwende mit Prävention, mit Dialog mit den Menschen, aber auch mit einer sehr klaren Strafverfolgung, weil wir müssen die schützen, die uns […]

  • Videospiel soll für sichere Mondmissionen sorgen

    Videospiel soll für sichere Mondmissionen sorgen

     Zocken für die Wissenschaft – das geht mit dem Videospiel Impact der Hochschule Darmstadt, das in Zusammenarbeit mit der europäischen Weltraumagentur ESA entstanden ist. Das Ziel: möglichst viele Mondkrater finden, damit eine Künstliche Intelligenz füttern und so für kommende Mondmissionen lernen. Sechs Mondkrater hat der Spieler hier richtig erkannt. Als Belohnung gibt es Helium 3. Damit kann er seine Mondbasis schneller aufbauen. Gleichzeitig leistet der Spieler einen Beitrag für die Wissenschaft. Denn mithilfe dieses Spiels sollen künftige Mondmissionen sicherer werden. Für Menschen ist es kein Problem, die Krater zu erkennen, aber … Stephan Jacob, Professor für Creative Technologies in Digital Art, Hochschule Darmstadt „Das Problem ist, dass in Zukunft ja automatische Landemodule dort hoch fliegen sollen und automatisch dort landen. Unbemannte Raumfahrzeuge. Und die brauchen dann natürlich irgendeine Art von Sensor, von Bilderkennung, wir würden heute sagen: Künstliche Intelligenz, die das eben automatisch macht. Den Boden abscannt, nach Kratern sucht und dann eben schaut, wo können wir landen und wo sollten wir’s lieber nicht tun.“ Dafür muss die KI gefüttert werden. Je mehr Kraterbilder sie bekommt, desto genauer lernt sie zu unterscheiden, was ein Mondkrater ist und was nicht. Stephan Jacob, Professor für Creative Technologies in Digital Art, Hochschule Darmstadt „Meine Idee war jetzt, wir nehmen ein Videospiel, denn was Videospiele extrem gut können, ist Menschen motivieren. Die können Spaß bei ner Tätigkeit bereiten, die manchmal gar nicht so spaßig ist. Und da kam die Idee her. Und was wir gemacht haben ist, wir haben halt ein Spiel gebaut, was dieses Kratermarkieren als Inhalt hat, aber was drumherum halt ein spaßiges Spiel baut.“ Was die Spieler hier im Game-Lab der Hochschule Darmstadt zu sehen bekommen, sind echte Satellitenbilder vom Mond. Bisher haben über 50 Tausend Gamer schon mehr als 4 Millionen Krater markiert. Mit diesen Daten soll die KI dann […]

  • Science Center SCAPE° eröffnet in Offenbach

    Science Center SCAPE° eröffnet in Offenbach

    Dieser April war weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Man muss sagen: schon wieder ein Temperaturrekord. Wetter, Klima, Mensch und wie alles zusammenhängt – darum geht es im neuen Science Center „SCAPE“, das heute in Offenbach Eröffnung feierte. Wetter macht Wirbel. Die Bewegungen der Luftströme sichtbar machen – ganz einfach per Finger. Klima kann kippen. Ein paar Treibhausgaskügelchen zu viel ins Körbchen, und die kleine Erdkugel aus Holz rollt hinab – unwiderruflich. Einfluss aufs Klima hat der Mensch mit seinen täglichen Entscheidungen, ob im Bereich Ernährung oder Mobilität, veranschaulicht auf der Klimawaage. Das neue interaktive Science Center Scape – Wetter, Klima, Mensch hat die Stadt Offenbach zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst konzipiert Felix Schwenke (SPD), Oberbürgermeister Offenbach „Viele kennen das Mathematikum in Gießen oder andere bedeutende Einrichtungen und diese Einrichtungen. Er hat schon diesen Anspruch, so einzigartig zu sein, und sie kann ihn so selbstbewusster heben, weil eben nur hier das Wissen des Deutschen Wetterdienstes steckt.“ Sarah Jones, Präsidentin Deutscher Wetterdienst „Als nationaler Wetterdienst haben wir die Aufgabe für die Gesellschaft, Informationen, Vorhersagenprodukte zu Wetter und Klima zu erzeugen. Aber wenn wir sie nicht kommunizieren können, wenn man nicht versteht, was dahinter steckt und was ist vor allem für Menschen bedeutet, dann haben wir nicht die Wirkung, die wir brauchen.“ Die Wissenschaftswerkstatt zum Mitmachen ist Teil der Neugestaltung der Offenbacher Innenstadt. Die will der Oberbürgermeister beleben und hofft auf neugierige Gäste, die nebenbei auch noch etwas einkaufen. In das neue Science Center investiert die Stadt jährlich gut 400.000 Euro. Felix Schwenke (SPD), Oberbürgermeister Offenbach „Wenn klar ist, wie einzigartig das Wissen ist, das man hier bekommen kann, dann kommen eben auch spürbar Leute und wir richten uns eben gezielt an alle Altersklassen. Vormittagsführungen, Workshops für Schulen und Kitas und dann ab dem Nachmittag eben die Öffnung für die gesamte […]

  • ESA startet Biomass-Mission

    ESA startet Biomass-Mission

    Unsere Wälder sind wichtig fürs Klima, denn Bäume speichern das Treibhausgas CO2 – jährlich ca. 8 Milliarden Tonnen davon. Das wissen wir – und auch, wie groß die Waldfläche auf der Erde ist. Wie viele Pflanzen auf dieser Fläche wachsen, das wissen wir nicht. Doch diese Daten sind entscheidend, um den Kohlenstoffkreislauf auf der Erde zu verstehen – und somit den Klimawandel. Dafür hat die ESA heute einen neuen Satelliten ins All geschickt – gesteuert aus Darmstadt. Rund ein Drittel der eisfreien Landfläche unserer Erde ist mit Wald bedeckt. Aber wieviel pflanzliches Leben steckt wirklich in ihnen? Wieviel Biomasse? Die hängt von der Höhe der Bäume ab, der Dichte des Wurzelwerks. Die üppigen tropischen Regenwälder enthalten besonders viel Biomasse. Wieviel genau, das will die ESA vom All aus messen – mit ihrem neuen Satelliten „Biomass“. Rolf Densing, Leiter ESOC Darmstadt „Dreiviertel des CO2 wird in einem Baum in den Stämmen, in dem massiven Holz gespeichert, ein Viertel wird unterirdisch in den Wurzeln gespeichert, im Laub wird nur ein Prozent gespeichert.“ Wieviel Biomasse ein Wald hat, können uns einfache Fotos aus der Luft also nicht verraten. Doch das ist wichtig, um zu wissen, wieviel CO2 er genau speichern kann. Der Satellit „Biomass“ scannt die Wälder mit seinen Spezial-Instrumenten auf mehreren Ebenen und erstellt so eine 3D-Karte der Wälder. Jakob Karg, Leiter des Flugkontrollteams „Der hat ein Radar, ein P-Band-Radar, das eben eine besondere Wellenlänge hat, die sehr lang ist, mit der man sehr gut den Wald vermessen kann, weil diese Wellenlänge quasi durch die Blätter durchschauen kann und somit wirklich sieht, wie die Stämme und die Äste und das Holz von dem Wald aussieht.“ Dabei konzentriert „Biomass“ sich hauptsächlich auf die Südhalbkugel der Erde und die Tropenwälder. Denn die Technik hat einen Haken. Rolf Densing, Leiter ESOC Darmstadt „Es gibt auch […]

  • Staunen und lernen im Curiosity Cube

    Staunen und lernen im Curiosity Cube

    Heute hat die Bunderegierung ihre Konjunkturprognose korrigiert. Jetzt geht man bestenfalls von einem Null-Wachstum aus. Das dritte Jahr in Folge steckt die deutsche Wirtschaft in einer tiefen Krise – das hats in der Bundesrepublik noch nie gegeben. Doch es gibt auch positive Nachrichten. Pharmariesen wie Böhringer Ingelheim und Merck haben momentan richtig gute Zahlen. Hier ist eher das Problem, dass Fachkräfte fehlen. Merck hat heute die Fachkräfte von morgen an wissenschaftliche Themen herangeführt. Spielerisch, mit einem ganz besonderen Würfel. Ein Bild ist echt. Das andere ist von einer Künstlichen Intelligenz erzeugt. Nur welches? Wie man das herausfindet, das erfährt die 3e der Astrid-Lindgren-Schule aus Arheilgen heute im Curiosity Cube. Ein Würfel für Neugierige. An verschiedenen Stationen lernen die Schüler auf kleiner Fläche, was Künstliche Intelligenz ist und wo sie ihnen während ihres Lebens noch begegnen könnte. Benedikt Erzgräber: „Ich hab heute gelernt, dass es in Zukunft wohl selbst fahrende Autos gibt.“ Alicia Kessler: „Manche Sachen, die sehen so real aus, aber manche sind KI.“ Gurleen Ghotra: „Paar Bilder sind nicht echt und paar Bilder sind also… nicht echt und paar Bilder sind echt.“ Maurizio Scarpati: „Manche sind auch fake. Zum Beispiel, die haben auch sechs Finger oder so.“ Und auch wie Künstliche Intelligenz entsteht, lernen die Drittklässler hier und können es danach besser erklären als mancher Erwachsene.“ Deniz Aygül: „Zum Beispiel wie bei ChatGPT, du musst ihr Fragen stellen. Damit sie lernt. Das ist wie Futter für sie. Damit sie es in ihrem Gedächtnis hat. Damit sie schlauer wird. Und damit sie es in ihrem Gedächtnis hängen hat, damit sie es weiter weiß, damit sie noch mehr weiß.“ Mit dem Curiosity Cube will Merck junge Menschen für Themen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern. Fünf dieser Cubes sind auf drei Kontinenten unterwegs. Das Unternehmen wünscht sich, hier […]