Wissenschaft

  • Run auf PCR-Tests

    Run auf PCR-Tests

    Wieder einmal gibt es einen Rekord bei der Zahl der Corona-Neu-Infektionen. Mehr als 81.000 neue Fälle wurden dem Robert-Koch-Institut gestern gemeldet. Heute stimmt der Bundestag über neue Corona-Regeln ab. Danach soll künftig in allen Restaurants und Cafés eine 2G-Plus-Regel gelten, das heißt es werden nur noch Geimpfte oder Genesene eingelassen, die einen negativen Corona-Test oder eine Auffrischungs-Impfung nachweisen können. Durch die angepsannte Corona-Lage sind aber schon jetzt viele Testlabore an der Belastungs-Grenze. Eine Probe nach der anderen wird hier, im größten medizinischen Labor von Rheinland-Pfalz genauestens untersucht. Corona-positiv oder nicht, darum geht es bei Bioscentia in Ingelheim. Rund um die Uhr werten Mitarbeiter und Maschinen PCR-Tests aus. Am Tag sind bis zu 12.000 Stück. Und die Nachfrage wächst. Denn mit der Zahl der Neuinfektionen steigt auch die Zahl der PCR-Tests, und die können eben nur solche Labore auswerten. Dr. Oliver Harzer, Geschäftsführer Bioscentia: „Wir sind auch schon wieder gut ausgelastet in unseren Laboren in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Hessen. Aber wir sind noch nicht da, wo wir mal waren, als wir in diesen ganz großen Peak-Wochen waren, als die Delta-Variante uns nach den Herbstferien so gequält hat. Wenn jetzt die Super-Welle kommt und wir kriegen nochmal doppelt so viel wie mit Delta, dann wird’s einfach sehr lange dauern.“ Denn irgendwann sei die Kapazitätsgrenze auch erreicht. Ob es dazu kommen wird, dazu wagt der Bioscentia-Chef keine Prognose. Bei über 80 Prozent der Corona-Viren, die in Ingelheim untersucht werden, handelt es sich um die Omikron-Variante. Nach mehreren internationalen Studien führt diese zu deutlich weniger schweren Erkrankungen als die Delta-Variante. Das bestätigt jetzt auch eine neue Studie aus den USA. Danach kommen von 100.000 Menschen, die sich mit der Delta-Variante infiziert haben, kommen demnach 1310 in ein Krankenhaus. 82 Patienten sterben. Von 100.000 Omikron-Patienten kommen laut den US-Wissenschaftlern nur 450 in ein […]

  • Kabarettist wird Honorarprofessor

    Kabarettist wird Honorarprofessor

    Er gehört sicherlich zu den bekanntesten Ärzten Deutschlands, die Rede ist von Eckart von Hirschhausen. Der bekannte TV-Doktor und Comedian wird nun Honorarprofessor an der Universität in Marburg. Als Dozent will Eckart von Hirschhausen den Spagat zwischen Spaß und dem nötigen Ernst wagen. Immer mit einem Schmunzeln, so kennt man Eckart von Hirschhausen. Am Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg will er den Studierenden etwas über menschliche Kommunikation zwischen Arzt und Patienten mitgeben. Das macht er sogleich in seiner Antrittsvorlesung klar und zitiert dafür aus einem seiner Bücher: Ein Praxisbesuch aus Patientensicht. Dr. Eckart von Hirschhausen, neuer Honorarprofessor Universität Marburg: „Dann geht’s um die Ansprache: Wie werde ich aufgerufen? Persönlich vom Arzt – drei Punkte. Von der Sprechstundenhilfe mit Namen – zwei Punkte. Über Lautsprecher mit Namen – ein Punkt. Über Lautsprecher mit Diagnose – null Punkte. ‚Der Analabszess bitte in die Drei‘.“ Bekannt wurde Eckart von Hirschhausen als TV-Moderator und Comedian, durch eigene Stiftungen wie „Humor hilft Heilen“ oder gar als Zauberkünstler. Etwas Magie will der gebürtige Frankfurter auch in seinen Vorlesungen versprühen und Medizin und Patienten einander näher bringen. Dr. Eckart von Hirschhausen, neuer Honorarprofessor Universität Marburg: „Meine Kunst bestand immer darin, die Dinge erstmal zu recherchieren und dann so zu erzählen, dass jeder möglichst versteht: Aha, da steckt etwas dahinter, aber ich habe es trotzdem verstanden. Dass diese Kunst heute mit einer Professur geehrt wird, das macht mich fast sprachlos. Aber dann wäre ich ein schlechter Lehrender.“ Sprachlos ist Eckart von Hirschhausen bei seinem Antritt sicher nicht, schließlich hat er jahrelange Übung. In den vergangenen fünf Jahren hielt er in Marburg bereits Gastvorlesungen ab, bei denen die Hörsäle fast aus allen Nähten platzten. Seine Stelle als Honorarprofessor tritt der 54-Järige nun ehrenamtlich an. Vom neuen Thema sind die Studierenden begeistert, die persönlichen Wirkung als Arzt. Hanna Burow, Medizinstudentin: […]

  • Was Mediziner von Fischen lernen können

    Was Mediziner von Fischen lernen können

    Nachwachsende Gliedmaßen – was für uns Menschen unmöglich erscheint, ist für manche Tiere ganz normal. Während der menschliche Organismus höchstens Wunden schließen und eine Narbe bilden kann, können einige Tiere Gewebe vollständig regenerieren und zum Beispiel eine Querschnittslähmung heilen. Doch wie machen sie das? Und können wir uns von ihnen etwas abschauen? Das versuchen gerade Forscher des Max-Planck-Instituts und der Universität Gießen herauszufinden. Diese kleinen Fische könnten die Medizin revolutionieren. Zebrabärblinge sind wahre Alleskönner, was die körpereigene Regeneration angeht. Verlieren sie eine Flosse, wächst diese einfach wieder nach. Sven Reischauer und sein Team erforschen die Fische an der Universität Gießen und dem Max-Planck-Institut Bad Nauheim. Sie wollen herausfinden, was die Tiere anders machen als wir Menschen und welche Gene daran beteiligt sind. Dr. Sven Reischauer, Entwicklungsbiologe Universität Gießen „Säugetiere, zu denen wir ja selber auch zählen, können keine Gewebe regenerieren, das heißt, nur wenige Gewebe sagen wir mal. Das heißt, dass ist in der Evolution erst mal verloren gegangen. Und die Frage ist, warum ist das verloren gegangen? Wir untersuchen eben, was verloren gegangen ist und das Ziel unserer Forschung ist natürlich, die Regenerationsfähigkeit in Säugetieren wiederherzustellen.“ Besonders interessant für die Forscher: Zebrafische bilden bei der Heilung keine Narben. Diese führen zu Verhärtungen im Gewebe, wodurch zum Beispiel das menschliche Herz nach einem Infarkt nicht mehr so gut arbeiten kann. Dr. Sven Reischauer, Entwicklungsbiologe Universität Gießen „Unsere Arbeit untersucht, welche Möglichkeiten darin bestehen, nach einem Herzinfarkt beispielsweise das Herz, den verlorenen Herzmuskel oder den beschädigten Herzmuskel wieder zu regenerieren.“ Bei den Untersuchungen ist das Team auf ein spezielles Protein gestoßen, das die Narbenbildung bei Zebrafischen verhindert. In einem Experiment schalteten die Forscher das Gen aus, das für das Protein verantwortlich ist. Und siehe da: Die Fische bildeten eine Narbe. Dieses Schlüsselprotein gibt es auch bei Menschen. Doch bei uns hat […]

  • Corona-Testlabore finden immer mehr Omikron-Fälle

    Corona-Testlabore finden immer mehr Omikron-Fälle

    Wie dominant ist Omikron heute schon? Darüber spricht Markus Appelmann mit dem Geschäftsführer des Labors Bioscientia in Ingelheim, Dr. Oliver Harzer. Markus Appelmann, Moderator: Guten Tag. Dr. Oliver Harzer, Geschäftsführer Bioscentia Ingelheim: Guten Abend, Herr Appelmann. Appelmann: Ihre Proben stammen vor allem aus Rheinland-Pfalz und aus Hessen. In wie vielen finden Sie prozentual momentan die neue Omikron Variante? Harzer: Also seit gestern shaben wir die 70% geknackt in den beiden Bundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz. Und ja, das ist so die Entwicklung, die wir jetzt über die ganze letzte Woche, also die Woche zwischen Weihnachten und Silvester auch schon gesehen haben. Wir sind da kontinuierlich angestiegen in der Relation Omikron zu Omikron hat Delta also sozusagen dann jetzt überholt und ist jetzt eigentlich in der Zwischenzeit die führende Variante geworden. Appelmann: Wenn Omikron die vorherrschende Variante ist, müssen dann die Impfstoffe schnell angepasst werden? Harzer: Also, ich glaube, dazu., da bin ich jetzt kein Spezialist. Ich kann dazu nur sagen, dass ich glaube, dass die Impfstoffhersteller da ein Auge drauf haben. Und wir müssen natürlich auch beobachten, wie jetzt die geimpften Patienten generell reagieren auf Omikorn. Das, was man bis jetzt so sieht, ist es ja so, dass die Impfung auf jeden Fall schützt, nach wie vor. Ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass es dann jetzt im Rahmen der Veränderungen des Virus Anpassungen gibt, wie wir das ja auch beim Grippevirus kennen. Das wird ja auch regelmäßig von der WHO immer wieder untersucht. Und dann gibt es jedes Jahr oder alle zwei Jahre dann auch neue neue Impfstoff-Konstellationen und das könnte es sicherlich hier auch geben. Appelmann: Durch die neue Omikron-Variante steigen die Infektionszahlen rasant an. Das bedeutet: Wir benötigen mehr PCR-Tests. Haben wir überhaupt die Kapazitäten, um mehr Tests durchzuführen? Harzer: Ja, wir sind … ich glaube, die Labore in […]

  • Ausstellung im Historischen Museum zeigt Frankfurt zur NS-Zeit

    Ausstellung im Historischen Museum zeigt Frankfurt zur NS-Zeit

    Frankfurt am Main steht für vieles: Die Stadt ist zum einen die Wiege der deutschen Demokratie – denn hier in der Paulskirche tagte das erste frei gewählte Parlament auf deutschem Boden. Frankfurt – das ist die Stadt des Handels und der Messen. Hier wurden der Dichter Johann Wolfgang von Goethe und der kritische Denker Theodor Adorno geboren. Die Mainmetropole war auch einmal die Stadt, in der die meisten jüdischen Deutschen lebten. Man könnte annehmen, eine solche Stadt wäre Hitler und dem Nationalsozialismus nicht so leicht verfallen. Doch das Gegenteil war der Fall. Noch bis zum 11. September zeigt jetzt eine Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt, warum. Freistehend, O-Ton Täter: „Es dauerte drei bis 15 Minuten, um die Menschen in den Todeskammern zu töten. Wir wussten, wenn die Menschen in den Kammern tot waren, weil ihr Kreischen aufhörte….“ Es ist die Stimme eines Täters, der an einem Verbrechen gegen die Menschheit beteiligt war. Denn die Ausstellung „Frankfurt im NS“ im Historischen Museum der Stadt zeigt vor allem: Täter – das waren nicht nur Hitler oder „die Nationalsozialisten“. Jenny Jung, Kuratorin „Wir haben hier mit dem Titel ‚Eine Stadt macht mit‘ den Fokus gelegt auf die Täterinnen und Täter, große und kleine, die sowohl hinter den Schreibtischen saßen als auch diejenigen, die in den Vereinen dafür gesorgt haben, dass jüdische Mitglieder ausgeschlossen worden sind.“ Die Heimat genau dieser Täter wirkt in vielen Aufnahmen seltsam vertraut: Bürger vergnügten sich auf der Dippemess oder tanzten bei ihrer Abiturfeier – wie konnte Frankfurt eine Stadt der Täter werden? Der Aufstieg der Nazis beginnt auf der Straße: Die Aufmärsche der Nationalsozialisten beeindrucken viele. Durch Gewalt gegen politische Gegner erhält die NSDAP viel Aufmerksamkeit, obwohl sie lange nur eine Splitterpartei ist. Jan Gerchow, Museumsdirektor „Ein erschütterndes Ergebnis der Recherchen ist, dass Frankfurt schon vor 1933 eine relativ […]

  • Interview mit dem Virologen Prof. Bodo Plachter

    Interview mit dem Virologen Prof. Bodo Plachter

    Markus Appelmann spricht mit Prof. Bodo Plachter über die aktuelle Corona-Lage. Er ist kommissarischer Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Mainz. Markus Appelmann, Moderator: Da sind noch einige Fragen offen, die wir jetzt mit Professor Bodo Pachter besprechen möchten. Er ist kommissarischer Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Mainz. Guten Abend. Prof. Bodo Plachter, Virologe Universitätsmedizin Mainz: Schönen guten Abend! Appelmann: Omikron wird bald die vorherrschende Variante sein. Wie gefährlich ist nach den aktuellen Erkenntnissen? Plachter: Abschließend kann man das immer noch nicht ganz wirklich sagen. Es gibt halt Hinweise aus Südafrika und auch aus anderen Ländern, Vereinigtes Königreich zum Beispiel, die darauf hindeuten, dass die Hospitalisierungsrate niedriger ist, das heißt, Menschen, die sich mit Omikron infiziert haben müssen seltener ins Krankenhaus. Das macht zunächst einmal Hoffnung. Aber nochmal: Die Daten sind noch relativ schwach, das müssen wir weiter beobachten. Appelmann: Die Ministerpräsidenten der Länder kommen am Freitag wieder mit Bundeskanzler Scholz zusammen, dann wird auch über verkürzte Quarantäneregeln gesprochen. Ist das mit Blick auf den noch überschaubaren Kenntnisstand zur Omikron-Variante ein guter Zeitpunkt, um die Quarantäneregeln für Beschäftigte in kritischer Infrastruktur im Grunde zu lockern? Plachter: Ja, ich glaube, das Wichtige ist wirklich zu definieren: Was ist eine kritische Infrastruktur? Ich denke, Polizei, Feuerwehr, auch natürliche Stromversorgung etc., das steht ja außer Frage, dass das funktionieren muss. Und hier muss man sich eben genau überlegen, wann unter Umständen dann tatsächlich auch einzelne, in Einzelfällen auch Menschen früher aus der Quarantäne entlassen werden, um eben auch in den Bereichen zu arbeiten. Aber noch mal: wichtig ist natürlich zu definieren Was ist wirklich wichtig? Appelmann: Die Politik möchte kürzere Quarantäneregeln für Infizierte und Kontaktpersonen. Ist das aber auch aus ideologischer Sicht vertretbar, dass die Quarantäne auf sieben Tage verkürzt wird? Also ganz konkret: Wissen wir, dass Personen nach sieben […]

  • Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Der 17:30-Jahresrückblick: Das erste Halbjahr 2021 in Hessen und Rheinland-Pfalz

    Auch das Jahr 2021 stand schicksalhaft im Zeichen der Corona-Pandemie. Wir blicken auf das fast vergangene Jahr zurück – heute auf die ersten sechs Monate in Hessen und Rheinland-Pfalz. JANUAR: Es wird das Jahr der zweiten, dritten und vierten Welle. Im Januar gehen die ersten Impfzentren an den Start. Zwischen Lockdown und Lockerungen keimt die Hoffnung, dass viele Millionen Impfungen die Lage retten. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin RLP (am 07.01.2021): „Wir sind sehr froh darüber, dass die Menschen in Rheinland-Pfalz tatsächlich die Impfungen oder die Impfbereitschaft sehr positiv aufnehmen.“ Der Andrang ist groß. Die eigens dafür eingerichtete Hotline ist schnell überlastet. Besser funktioniert die Online-Anmeldung, zumindest für die Menschen, die sich damit auskennen. Im Januar gibt es in Hessen und Rheinland-Pfalz außerdem noch zu wenig Impfstoff. Das sorgt dafür, dass es bei der Impfgeschwindigkeit hakt. Da IST das Riesending – heißt es am 27. Januar 2021. Mit seinen 120 Metern Spannweite reicht das Mittelteil der Schiersteiner Brücke nahezu fast komplett von Ufer zu Ufer. Der finale Schritt der Odyssee Schiersteiner Brücke. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf 216 Millionen Euro. Das Oberlandesgericht in Frankfurt verurteilt Stephan E. Ende Januar zu einer lebenslangen Haftstrafe für den Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Lebenslang mit besonderer Schwere der Schuld. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Stephan E. den CDU-Politiker Walter Lübcke im Sommer 2019 auf seiner Terrasse in Wolfhagen-Istha mit einem Kopfschuss getötet hat. Das Motiv: Fremdenhass. FEBRUAR: Ein Rosenmontag in Rheinland-Pfalz ohne Umzüge? Eigentlich undenkbar. Doch Corona macht es nötig. Wo sonst Hunderttausende Narren auf die Straße gehen, ist im Februar 2021 nur sehr wenig los. Doch die Meenzer lassen sich ihr dreifach donnerndes Helau trotzdem nicht nehmen. „Helau! Helau! Helau!“ Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt nicht. Schuld daran ist eine Mutante. Zuerst wird sie in Großbritannien […]

  • Neue Studie zu Corona-Langzeitfolgen

    Neue Studie zu Corona-Langzeitfolgen

    „Wenn die Corona-Infektion vorbei ist, ist man nicht unbedingt gesund“, das sagt der medizinische Vorstand der Universitätsmedizin heute in Mainz. Viele Menschen klagen noch Monate nach der Erkrankung über Spätfolgen, also sogenanntes Long Covid. Doch was ist Long Covid, wen trifft es und warum? Das untersucht die Universitätsmedizin im Rahmen ihrer Gutenberg Covid-19 Studie. Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen, Gedächtnisstörungen, Kurzatmigkeit. Die Weltgesundheitsorganisation listet über 60 Symptome, durch die sich Long Covid äußern kann. Die Erkrankung, sie ist zurzeit in aller Munde und trotzdem so schwer greifbar. Prof. Philipp Wild, Leiter COVID-19 Studie „Es ist ein sehr buntes Bild, es sind sehr unterschiedliche Beschwerden. Und ja, natürlich können wir bei den einzelnen Organsystemen schon eine symptomatische Therapie machen, aber diese Therapie wird sehr viel besser, wenn wir das Krankheitsbild wirklich verstehen.“ Und genau daran arbeiten Philipp Wild und sein Team im Rahmen der Gutenberg Covid-19-Studie. Bislang wissen sie, dass rund 40% der Menschen, die sich mit Coronaviren infiziert haben, Long-Covid-artige Symptome entwickeln. Langzeitfolgen treten unabhängig davon auf, ob und wie schwer ein Infizierter an Corona erkrankt und wie alt er ist. Frauen entwickeln Long Covid etwas häufiger als Männer. Doch die Studie zeigt, auch Menschen, die sich gar nicht infiziert haben, schätzen ihren Gesundheitszustand schlechter ein als vor der Pandemie und berichten von Abgeschlagenheit und verminderter Leistungsfähigkeit. Prof. Philipp Wild, Leiter COVID-19 Studie „Immerhin etwa 14-15%, die sagen, ihr Alltagsleben ist nicht so wie früher, sie haben Einschränkungen. Und im Arbeitsleben etwa 6-7%. Das ist doch eine erhebliche Krankheitslast für die Betroffenen, das ist von erheblicher Relevanz für die Volkswirtschaft und natürlich müssen wir uns das genauer angucken.“ Dass die Pandemie auch die Gesundheit derjenigen beeinflusst, die gar nicht an Covid erkranken, lässt auch den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister aufhorchen. Clemens Hoch, SPD, Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz „Wir müssen jetzt alle Kraft da rein investieren, diese Pandemie möglichst […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Grünen-Politiker vor neuen Aufgaben — Hessen investiert in Quantencomputer — „Wellenbrecher“ ist Wort des Jahre Grünen-Politiker vor neuen Aufgaben Der rheinland-pfälzische Grünen-Politiker Tobias Lindner aus Wörth soll neuer Staatsminister im Auswärtigen Amt werden. Das hat die designierte Außenministerin Annalena Baerbock entschieden. Lindner sitzt seit 2011 im Deutschen Bundestag und war zuletzt Sprecher für Sicherheitspolitik bei der Bundestagsfraktion der Grünen. In Hessen will sich der Grünen-Politiker Omid Nouripour aus Frankfurt um den Vorsitz der Bundespartei bewerben. Er ist seit 2006 Mitglied des Bundestags und Experte für Außenpolitik. Hessen investiert in Quantencomputer Die hessische Landesregierung plant, das Fraunhofer Institut in Darmstadt mit rund 3 Millionen Euro zu unterstützen. Das Institut erforscht, wie Quantencomputer in Zukunft sinnvoll in Wissenschaft und Industrie eingesetzt werden können. Quantencomputer sind eine neue Generation von Großrechnern. Sie werden dort eingesetzt, wo die Leistungen von Super-Computern nicht mehr ausreichen. „Wellenbrecher“ ist Wort des Jahres Die Gesellschaft für deutsche Sprache In Wiesbaden hat heute „Wellenbrecher“ zum Wort des Jahres gewählt. Es habe das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland sprachlich in besonderer Weise bestimmt. Das Wort stamme aus dem Küstenschutz und werde mittlerweile auch für Schutzmaßnahmen verwendet, die eine Corona-Welle brechen sollen.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Rheinland-Pfalz: SPD verliert an Zustimmung – Frankfurt: Prozess nach Messerangriff — Witzenhausen: Fahrer war nicht betrunken — Mainz: BioNTech-Gründer werden Ehrenbürger SPD verliert an Zustimmung Wenn am nächsten Sonntag in Rheinland-Pfalz Landtagswahl wäre, bekäme die SPD 34% der Stimmen. Das sind sechs Prozentpunkte weniger als im September. Die CDU würde auf 21% sinken. Die Grünen könnten sich auf 12% verbessern. Die FDP könnte ihren Stimmanteil mit 11% deutlich steigern. Für die AfD würden 8% der Wähler stimmen und für die Freien Wähler 6%. Prozess nach Messerangriffen Am Landgericht Frankfurt hat heute der Prozess gegen einen 43-jährigen Mann aus Polen wegen Mordes und dreifachen Mordversuchs begonnen. Der Mann soll im Januar dieses Jahres im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einem Messer auf Passanten eingestochen haben. Dabei soll er vier Männer zum Teil schwer verletzt haben, einer von ihnen starb später. Der Angeklagte hatte angegeben, eine innere Stimme habe ihn zum Töten gezwungen. Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, ihn in einer psychiatrischen Klinik unterzubringen. Fahrer war nicht betrunken Bei dem 30-jährige Mann, der in Witzenhausen eine Kindergruppe mit seinem Auto erfasst hatte, wurde kein Alkohol im Blut gefunden. Nach Angaben der Polizei hat das die Untersuchung der Blutprobe ergeben. Gegen den Fahrer wird wegen Mordes ermittelt. Er soll seinen Kleinwagen Ende Oktober absichtlich in Richtung der Kinder gelenkt haben. Eine achtjährige Grundschülerin starb, zwei weitere Mädchen wurden schwer verletzt. Der Tatverdächtige ist wegen einer möglichen psychischen Erkrankung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik untergebracht. Weitere Auszeichnung für BioNTech-Gründer Die Stadt Mainz wird den Gründern des Pharmaunternehmens BioNTech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, die Ehrenbürgerwürde verleihen. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Oberbürgermeister Michael Ebling sagte, das sei die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben habe. Durch den Corona-Impfstoff von BioNTech sei Mainz in der Pandemie zur Apotheke der Welt geworden. Dafür wolle die Stadt den […]

  • Mobilität durch Wasserstoff

    Mobilität durch Wasserstoff

    15 Millionen Elektroautos bis 2030, 1 Million Ladesäulen – diese konkreten Ziele stehen für das Jahr 2030 im neuen Koalitionsvertrag der Ampelregierung. Während Autos mit Hochspannung produziert werden, ist Elektro im Nutzfahrzeug-Bereich noch keine Option. Die Reichweite der Batterien sind einfach zu gering, um Tonnen zu bewegen. Im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium hat man deswegen eine neue Antriebstechnik ins Visier genommen. Hinter dem Buchstabe „H“ im Periodensystem versteckt sich das chemische Element Wasserstoff. Wasserstoff steckt in nahezu jeder organischen Verbindung und gilt deshalb als unglaublich vielseitiges Element. Auch für die Mobilität der Zukunft könnte Wasserstoff als CO2-freier Treibstoff eine echte Alternative sein, vor allem bei Nutzfahrzeugen. Doch bislang steckt diese Antriebstechnik noch in den Kinderschuhen. Hier bei KST Motorenversuch in Bad Dürkheim hoffen sie genau das zu ändern und arbeiten schon seit zwei Jahren an Verbrennungsmotoren, die mit Wasserstoff betrieben werden. Nicolas Weyland, Projektleiter Wasserstoff KST-Motorenversuch „Wir benutzen Wasserstoff und Luft, Sauerstoff, und verwenden das in den Motor und versuchen die bessere Leistung im Motor oder in der Brennstoffzelle zu bekommen und testen wirklich die Lebensdauer vom Motor.“ Bei der Technik sei man auf einem guten Weg, sagt auch der Chef von KST. Doch beim Thema Infrastruktur müsse noch einiges getan werden. Gerhard Reiff, Vorsitzender Geschäftsführer KST-Motorenversuch „Wir brauchen politische Rahmenbedingungen, den Willen, dass wir den grünen Wasserstoff auch herstellen wollen. Dazu brauch wir wieder Netzte letztendlich, um die alternativen Energien, regenerativen Energien von der Nordsee beispielsweise hierher zu bringen. Und wir brauchen die gebündelte Kraft der Industrie, das auch in die Wege zu leiten. Das geht denke ich nicht als Einzelunternehmen, das müssen wir zusammenfassen und gemeinsam angehen.“ Keine Einzelmeinung. 30 Unternehmen in Rheinland-Pfalz, die im Wasserstoff eine Zukunft sehen, haben sich deshalb jetzt zusammengeschlossen, um künftig noch enger bei diesem Thema zusammenzuarbeiten. Auch wenn andere Bundeländer, wie Bayern oder Baden-Württemberg […]

  • Der 17:30-Corona-Ticker

    Der 17:30-Corona-Ticker

    Booster-Impfung ab 18 Jahren empfohlen — Rheinland-Pfalz: Terminvergabe in Impfzentren gestartet — Impfbus: Wohnortbindung bleibt bestehen — BioNTech-Gründer erhalten Zukunftspreis Booster-Impfung ab 18 Jahren empfohlen Die Ständige Impfkommission weitet ihre Empfehlung zur Auffrischungsimpfung weiter aus. Sie empfiehlt allen Bürgern ab 18 Jahren sich ein drittes Mal impfen zu lassen, wenn die Zweitimpfung länger als sechs Monate zurückliegt. In Einzelfällen könne der Impfabstand auch auf fünf Monate verkürzt werden. Trotz genereller Empfehlung, sollen laut Gremium besonders gefährdete Menschen bei der Booster-Impfung bevorzugt werden. Terminvergabe in Impfzentren gestartet In Rheinland-Pfalz ist es ab heute wieder möglich, sich in Impfzentren für eine Corona-Impfung anzumelden, unabhängig davon, ob es sich um eine Erst-, Zweit- oder Drittimpfung handelt. Acht der ehemals 31 Impfzentren des Landes werden dafür ab dem 24. November wieder geöffnet. Auch in Hessen werden die Impfzentren allmählich wieder hochgefahren. Alle Impfangebote finden sie auf der Internetseite der jeweiligen Gesundheitsministerien. Wohnortbindung bleibt bestehen In den Impfzentren und mobilen Impfbussen können sich in Hessen und Rheinland-Pfalz weiterhin nur Bürger impfen lassen, die in dem jeweiligen Bundesland wohnen. Touristen und Urlauber aus anderen Regionen bleiben vom Angebot ausgeschlossen. Die meisten Bundesländer hatten die Wohnortbindung beim Impfen kurz vor der Urlaubssaison aufgehoben. BioNTech-Gründer erhalten Zukunftspreis Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Auszeichnung gestern Abend in Berlin an die Entwickler des ersten Corona-Impfstoffes, das Gründerpaar Ugur Sahin und Özlem Türeci aus Mainz. Um den Preis zu erhalten, muss ein Produkt nicht nur innovativ sein, sondern auch auf den Markt gebracht werden. Der Deutsche Zukunftspreis ist mit 250.000 Euro dotiert und gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in Deutschland.

  • Virologe Plachter zur aktuellen Corona-Situation

    Virologe Plachter zur aktuellen Corona-Situation

    Wo stehen wir derzeit? Eine Frage, die wir Prof. Bodo Plachter stellen. Er ist kommissarischer Direktor des Instituts für Virologie an der Universitätsmedizin in Mainz. Markus Appelmann, Moderator: Guten Tag! Prof. Bodo Plachter, kommissarischer Direktor des Instituts für Virologie an der Universitätsmedizin Mainz: Schönen guten Tag! Appelmann: 33.949 Corona-Neuinfektionen an einem Tag – ein Rekordwert. Kurze Einschätzung: Wie würden Sie die aktuelle Lage beschreiben? Plachter: Die Lage ist natürlich ein bisschen anders als zum Beispiel vor einem Jahr, wo wir auch so hohe Werte erreicht haben. Wir haben halt jetzt die Impfung. Wir sehen viele, die sich infizieren, geimpft und auch geschützt, sodass die Zahlen … man muss sie beobachten. Aber viel wichtiger ist natürlich im Augenblick auch, dass man schaut, was passiert in Krankenhäusern, welche Auswirkungen haben diese hohen Zahlen auch auf die Intensivstationen beispielsweise? Das heißt nicht Entspannung, aber man sollte doch zunächst mal die Sache erst mal beobachten und dann vielleicht reagieren. Appelmann: Herr Plachter, lassen Sie uns genau da bleiben: Haben Sie noch freie Betten? Wie sieht es auf den Intensivstationen aus? Plachter: Ja, was man so hört, natürlich sind einzelne Intensivstationen überlastet. Natürlich in den Bereichen auch, wo Hotspots entstehen, hörte man schon, dass die Intensivstationen an der Grenze sind. Problem im Augenblick ist eher, dass wir auch nicht mehr so viele Intensivbetten offensichtlich haben, das sagen uns die Intensivmediziner, wie vor einem Jahr, weil das Personal fehlt. Das heißt, man muss es schon sehr eng beobachten, wie es weiterläuft und dann eben nicht großflächig die Intensivstationen zu überlasten. Appelmann: Und trotzdem wird weiter gelockert. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat diese Woche eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung vorgestellt. Im Außenbereich können nun ohne Maske, Test und Abstand Martinszüge und Weihnachtsmärkte stattfinden. Sie, Herr Plachter, sind im Corona-Experten Team Rheinland-Pfalz. Stehen Sie hinter dieser Entscheidung? Plachter: Wir haben im […]

  • Feine Nase im Dienst der Bahn

    Feine Nase im Dienst der Bahn

    Feldhamster, Juchtenkäfer, Ziesel – es gibt so einige Tierarten, die schon große Bauprojekte verhindert oder zumindest verzögert haben. Denn: Wer in Deutschland bauen will, muss zuerst klären, ob sich nicht vor Ort eine schützenswerte Tierart niedergelassen hat. Daher hat sich die Deutsche Bahn jetzt für neue Bauprojekte Unterstützung ins Frankfurter Team geholt. Ein tierischer Helfer, der schon mal Fährte aufnimmt. Hündin Fenna auf der Spur von Zauneidechse, Gelbbauchunke und Fledermaus. Oder besser gesagt: den Gerüchen, die sie hinterlassen. Die Labradordame ist einer von sechs neuen Artenspürhunden der Deutschen Bahn. Die Vierbeiner werden ausgebildet, bestimmte schützenswerte Tierarten aufzuspüren. Und zwar dort, wo gebaut werden soll. Jens Bergmann, Vorstand DB Netz AG „Die Hunde können uns zunächst mal sagen oder ganz klar feststellen, gibt es solch eine Art dort oder gibt es sie nicht. Wenn es sie nicht gibt, dann ist das schon mal ein erstes wichtiges Ergebnis. Wenn es sie gibt, können die Hunde die Artenkartierer ganz spezifisch dorthin führen, wo die Art lebt – also zu den Bauten beispielsweise – und damit kann man viel schneller die Ergebnisse erreichen, wetterunabhängiger und jahreszeitunabhängiger.“ Entdecken die Hunde eine schützenswerte Tierart, muss die Bahn diese vor dem Bau umsiedeln. Bislang haben Menschen die Baustellen nach Zauneidechse und Co. abgesucht. Das konnte schon mal ein ganzes Jahr dauern. Die Hunde brauchen nur eine einzige Schnüffeltour. Doch dafür braucht es Übung, zum Beispiel mit solchen sogenannten Geruchsmaschinen. Nur wenn Golden Retriever Whisper seine Nase lange genug in das richtige Loch hält, bekommt er sein Leckerli. Robert Schnell, Hundetrainer „Grundsätzlich ist es dem Hund natürlich egal, ob das eine geschützte Art ist oder nicht. Und die Hunde sind auch grundsätzlich nicht daran interessiert, Eidechsen zu finden. Wir geben im Training diesem Geruch von Eidechsen oder anderen Tieren eine Bedeutung, indem wir es konditionieren, indem wir an […]

  • Wertvolle Bodenschätze im Rhein

    Wertvolle Bodenschätze im Rhein

    Lithium – einer der begehrtesten Rohstoffe. Ob Smartphones, Laptops oder Elektroautos – alle werden mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Glücklich das Land also, das ein großes Lithium-Vorkommen hat. Australien zum Beispiel, oder auch Bolivien – und Deutschland. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schlummert ganz tief in der Erde der begehrte Rohstoff. Der Oberrhein bei Leimersheim in der Südpfalz. Hier ist ein Schatz versteckt. Ein ganz realer. Ganz tief unter der Erde schlummert Lithium. Das als „weißes Gold“ bezeichnete Metall ist in heißem Thermalwasser enthalten, das in rund 3.000 Metern Tiefe ganz natürlich vorkommt. In einem Labor in Eggenstein-Leopoldshafen wird Lithium aus dem Thermalwasser herausgefiltert. Horst Kreuter, Geschäftsführer Vulcan Energie „Das Thermalwasser haben wir in einer Geothermieanlage im Oberrheingraben gewonnen. Es wird dort aus dem Untergrund gefördert. Und weil es im Untergrund des Oberrheingrabens Gesteine hat, die Minerale mit Lithium enthalten, hat auch das Thermalwasser Lithium.“ Insgesamt ist der Oberrheingraben rund 300 Kilometer lang. Zu einem kleinen Teil liegt er in Hessen, ca. 150 Kilometer liegen in Rheinland-Pfalz. Hier im Geothermiekraftwerk in Landau wird Thermalwasser zur Stromgewinnung aus der Erde gepumpt. Genau aus diesem Thermalwasser wird im Labor von Vulcan Energy flüssiges Lithium herausgefiltert. Noch in ganz kleinen Mengen. Dass es im Oberrheingraben ein großes Lithiumvorkommen gibt, ist schon lange bekannt. Horst Kreuter, Geologe „In den 1980er Jahren haben die französischen Kollegen im Elsass diese Tatsache festgestellt. Was damals gefehlt hat, war der Markt. Jetzt ist die Nachfrage nach Lithium riesig, so dass auch diese Kenntnis, dass Lithium im Thermalwasser ist, von großer Bedeutung ist.“ Elektroautos scheinen die Mobilität der Zukunft zu sein. Sie fahren mit Lithium-Ionen-Akkus. Bisher wird der begehrte Rohstoff vor allem in Australien und in Südamerika gewonnen. Doch mehr als 15 Millionen Tonnen Lithium könnten im Oberrheintal liegen. Eine erste Genehmigung zur Förderung hat das zuständige Bergbauamt bereits erteilt. Im Geothermiekraftwerk […]