Technik

  • Riesige Photovoltaik-Anlage am Flughafen

    Riesige Photovoltaik-Anlage am Flughafen

    80.000 Beschäftigte – gut 60 Millionen Passagiere pro Jahr. Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt hat Dimensionen wie eine eigene kleine Stadt, das gilt auch für seinen Energiebedarf. Pro Jahr verbraucht der Flughafen etwa 540 Millionen Kilowattstunden Strom, so viel wie rund 200.000 Haushalte. Dieser Bedarf soll künftig komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Als nächsten großen Schritt hat der Betreiber Fraport heute eine riesige Solaranlage in Betrieb genommen. 37.000 Photovoltaik-Module, Spitzenleistung 17,4 Megawatt. Damit will der Flughafenbetreiber Fraport seinem selbstgesteckten  Ziel näher kommen, bis 2045 treibhausgasneutral zu sein. Im Gegensatz zu üblicherweise schräg gebauten Solaranlagen, die zur Mittagszeit ihre Höchstleistung erzielen, sollen die senkrechten Paneelen das Sonnenlicht vor- und nachmittags einfangen. Diese Bauweise schont auch den Boden. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport „Wir können sie dann verwenden für die Klimatisierung der Terminals, weil das ist der Hauptstromverbraucher an einem Flughafen, aber auch für all die Fahrzeuge, die auf dem Vorfeld eben herumfahren. Und dann können wir was überschüssig ist in die E–Fahrzeuge in die Batterien reinspeichern, um es später wieder daraus abzuziehen und werden später sicher noch in größere Batteriestandorte reingehen.“ Flughafenbetreiber aus aller Welt hätten sich laut Fraport für die neue Anlage interessiert. Diese werde Maßstäbe in der ganzen Welt setzen, sagt der hessische Wirtschaftsminister. Kaweh Mansoori (SPD), Wirtschaftsminister Hessen „Wir haben es teilweise mit Flughäfen und Airlines zu tun, die starke Staatssubventionen bekommen. Wenn ich an die Türkei oder die Arabischen Emirate denke und vor diesem Hintergrund wollen wir natürlich, dass unser Standort nicht ins Hintertreffen gerät. Die Landesregierung hat sich gegenüber der Bundesregierung stark dafür gemacht, unseren Luftverkehrsstandort zeitnah zu entlasten. Da sind wir in guten Gesprächen mit der Bundesregierung und sind auch sicher, dass die Entlastungen kommen.“ Bereits jetzt betreibt  Fraport nach eigenen Angaben  den Flughafen zu 90 Prozent mit erneuerbaren Energien, ab dem kommenden Jahr sollen […]

  • Elektronische Patientenakte noch wenig gefragt

    Elektronische Patientenakte noch wenig gefragt

    Haben Sie schon mal in Ihre elektronische Patienten-Akte, kurz: ePA, geschaut? Die ePA ist ein Ordner, in dem Ärzte alle Befunde und Dokumente als PDF-Dokument hochladen, die auch in die klassische Krankenakte auf Papier kommen. Der Vorteil: Da das ganze elektronisch ist, können Fachärzte, Krankenhäuser und vor allem auch Sie selbst die Daten jederzeit einsehen. Informationsaustausch ganz ohne Drucker, Faxgerät und Post also. Seit dem ersten Oktober ist die ePA flächendeckend im Einsatz. Wir schauen, wie es angelaufen ist. Wir sind in Wiesbaden unterwegs, fragen Passanten, ob sie die elektronische Patientenakte nutzen. Ingrid Vogel „Ich persönlich habe weder einen Computer, noch sonst was. Ich habe das nicht mehr, ich werde 85 Jahre.“ Matthias Becker „Habe ich eigentlich noch nie benutzt und keine Ahnung davon im Endeffekt.“ Monika Etz „Benutzt habe ich sie noch nicht, aber gehört habe ich es. Das weiß ich. Und ich denke mal, wenn ich das nächste Mal zu meinem Hausarzt gehe, werde ich ihn mal da drauf ansprechen.“ Allgemeinmediziner Christian Sommerbrodt wird in seiner Hausarztpraxis von vielen Patienten auf die ePA angesprochen. Christian Sommerbrodt, Hausarzt in Wiesbaden „Die meisten Patienten wissen noch gar nicht, dass sie eine haben. Die meisten Patienten glauben, das wäre etwas, das man beantragen müsste. Ich habe nur wirklich eine Handvoll Patienten, die Zugang haben und sie auch aktiv nutzen.“ Jeder gesetzlich Versicherte hat jetzt automatisch eine elektronische Patientenakte. Ob eine extra App nötig ist oder die ePA in der App der Krankenkasse integriert ist, ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Um Einblick in die Akte zu erhalten, muss der Versicherte einmalig seine Identität nachweisen. Das geht mit der Gesundheitskarte oder dem Personalausweis mit Onlinefunktion sowie der dazugehörigen PIN. Wer die ePA nicht will, kann sie über seine Krankenkasse löschen lassen. Die Krankenakte gibt es nach wie vor auch in Papierform. Wer […]

  • Erst 19 und schon Fluglehrer

    Erst 19 und schon Fluglehrer

    Noah Kleeberg liebt es abzuheben und zu fliegen. Er hat seinen Segelflugschein seit er 14 Jahre alt ist. Doch das ist ihm nicht genug. Er will auch anderen den Traum vom Fliegen ermöglichen – als einer der jüngsten Fluglehrer Deutschlands. Pünktlich an seinem 19. Geburtstag hat er die Fluglehrerprüfung bestanden. Wir sind mit ihm und seinen Flugschülern durch die Seligenstädter Lüfte geflogen. Hier fühlt er sich wohl: Einige hundert Meter über der Erde. Seit fünf Jahren fliegt Noah Kleeberg im Segelflugzeug in  luftigen Höhen. Noah Kleeberg, Fluglehrer „Es ist einfach die weite Dimension, die einem aufgeht. Am Boden kennt man nur vorne, hinten, rechts links. Und beim Fliegen kann man wirklich hoch, runter. Und vor allem beim Segelfliegen hat man das Ganze und man spielt mit der Natur, gegen die Natur, im Einklang mit der Natur.“ Mindestens zweimal in der Woche ist Noah beim Luftsportverein Seligenstadt-Zellhausen und hebt ab. Wenn er nicht einfach nur für sich fliegt, dann bringt er es anderen bei. Seit einigen Monaten  ist der 19-Jährige ausgebildeter Fluglehrer. Bevor es für Noahs Schüler in die Luft geht, müssen sie  den Flieger gründlich durchchecken. Noah Kleeberg, Fluglehrer „Maxim macht jetzt grad die Innenraumkontrolle, schaut, dass keine Fremdkörper drin sind. Dass alle Steuereinheiten frei sind. Und zum Beispiel, manche Sachen sind mit Seilzügen gesteuert, dass die Seilzüge keine Risse haben, dass die Stahlseile alle ganz sind.“ Dann kann es losgehen. Maxim ist nur drei Jahre jünger als sein Lehrer. Maxim Gretsch, 16 Jahre Flugschüler von Noah „Wenn wir jetzt am Flugplatz sind und nicht fliegen, sind wir schon gute Freunde, würde ich sagen. Und wenn er jetzt Fluglehrer ist, dann muss ich schon auf ihn hören und ich nehm schon seine Tipps an. Weil ich mein, er ist Fluglehrer, er hat viel mehr Erfahrung als ich und er fliegt […]

  • Wie gut ist Hessens Drohnenabwehr? - Besuch bei der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach

    Wie gut ist Hessens Drohnenabwehr? – Besuch bei der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach

    Es wirkt so als wäre Deutschlands Himmel schutzlos. Immer mehr Drohnen werden über Flughäfen und kritischer Infrastruktur gesichtet. Wurde die Gefahr zu lange unterschätzt? Innenminister Roman Poseck sagt: Hessen geht voran und baut die Drohnenabwehr aus. Wie das genau aussieht – das haben wir uns heute am Flugplatz Egelsbach angeschaut. Demonstration im Drohnen-Kompetenz-Zentrum der Polizeifliegerstaffel: Ein Jammer kommt zum Einsatz – er stört die Drohne und zwingt sie zu einer kontrollierten Landung. Solch kleine Drohnen vom Himmel zu holen ist für die hessische Polizei kein Problem. Moritz von Zezschwitz, Leiter Polizeifliegerstaffel Hessen „Die Drohne wird ja in der Regel aus dem Nahbereich gestartet. Das findet alles ja in der Regel in einem relativ kleinen Umkreis statt. Und wir haben dann neben die Möglichkeit diese Drohnen technisch festzustellen und auch technisch zu beeinflussen. So, dass sie dann eben nicht dorthin gelangen, wo wir sie nicht haben möchten.“ Schwieriger wird es bei Drohnen, die keine direkte Funkverbindung haben. Eben solche die eingesetzt werden können, wenn nicht Privatpersonen, sondern Länder hinter den Drohnenangriffen stecken. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Wenn fremde Staaten aktiv sind müssen wir davon ausgehen, dass die diese unkooperativen Drohnen einsetzen. Da sind unsere Fähigkeiten noch nicht gut genug. Da sind sie ausbaufähig.“ Deshalb will Hessen in den nächsten Monaten investieren: Millionenbeträge in einstelliger Höhe für stärkere Störsender, Radare und Hochleistungskameras. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Mir ist es wichtig, dass wir auch diese Drohnen angreifen können, dass wir sie zu einer Landung zwingen, dass wir den Funkkontakt unterbinden und dass wir sie gegebenenfalls auch – wenn es erforderlich ist – zum Absturz bringen, damit von ihnen keine Gefahr ausgeht.“ Die gesetzliche Grundlage dafür gibt es in Hessen seit der Änderung des Polizeigesetzes im Dezember. Ein Abschuss von Drohnen soll aber nur die letzte Option sein. Die Gewerkschaft der Polizei […]

  • Wie gut ist die Drohnenabwehr in RLP? - Gespräch mit Innenminister Ebling

    Wie gut ist die Drohnenabwehr in RLP? – Gespräch mit Innenminister Ebling

    Gesichtete Drohnen über Chemieanlagen, Rüstungsbetrieben und Militärstützpunkten in Rheinland-Pfalz. Wer könnte nach Meinung des Innenministers dahinterstecken? Markus Appelmann, Moderator: Guten Tag. Michael Ebling (SPD), Innenminister RLP: Hallo Herr Appelmann. Appelmann: Herr Ebling, dieses Jahr wurden schon Drohnen über Chemieanlagen, über Rüstungsbetrieben und Militärstützpunkten in Rheinland-Pfalz gesichtet. Das sollen nicht nur Kleindrohnen gewesen sein. War das womöglich Spionage? Und wenn ja, wissen Sie, wer dahinterstecken könnte? Ebling: Na ja, natürlich sind wir gerade als Politikerinnen und Politiker geneigt, immer sehr vorsichtig zu formulieren, solange Dinge nicht eindeutig bewiesen sind. Aber dennoch: Es braucht nicht viel Fantasie, um festzustellen, wir erleben das europaweit und wir erleben das auch mit russischer Steuerung. Es ist ein Teil der Aggression Russlands, nicht nur im Krieg gegen die Ukraine, sondern auch in der Auseinandersetzung mit den Unterstützern der Ukraine, uns Nadelstiche zu versetzen. Wir erleben das bei der Spionage, wir erleben das durch versuchte Sabotage, wir erleben das durch Angriffe auf unsere IT- und Infrastruktur im Bereich von Cyberaktivitäten und eben inzwischen auch von Drohnen, die so groß sind, dass sie eben nicht mit handelsüblichen Drohnen vergleichbar sind. Sie bringen auch aktuell nicht die Gefahr. Sie sind nicht real gefährlich, aber sie führen uns vor Augen, dass sie gefährlich werden können. Und deshalb ist es auch eine Frage – und da bin ich wieder beim guten Zusammenspiel zwischen Bund und Ländern – wie lange will sich Deutschland das gefallen lassen? Und ich glaube, darauf brauchen wir unisono eine Antwort. Das ist dann etwas, was mehr ist und über die Landesgrenzen hinaus ausstrahlt. Appelmann: Heute hat das Bundeskabinett darüber gesprochen, der Bundespolizei mehr Befugnisse zur Abwehr von Drohnen zu geben. Sie haben auch auf der Innenministerkonferenz der Länder bereits über Verschärfungen gesprochen? Ebling: Vollkommen richtig. Die Innenminister der Länder mit dem Bund zusammen haben das in diesem […]

  • Digitale Nase soll Weinqualität erschnüffeln

    Digitale Nase soll Weinqualität erschnüffeln

    Der Weinbau steckt in einer existenziellen Krise – da sind sich die Experten einig. Was aber muss jetzt passieren, damit es wieder aufwärts geht. Qualität ist EIN Schlüssel sagt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Auf seiner Sommertour hat er sich gestern wissenschaftlich mit dem Thema Wein beschäftigt. Auf dem Weincampus Neustadt beschäftigen sich Wissenschaftler mit den unterschiedlichsten Weinen. Das weiß auch Ministerpräsident Alexander Schweitzer zu schätzen. Denn er freut sich, wenn er einen Wein im Glas hat, den er noch nicht kennt. Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident Rheinland-Pfalz „Ach, Ich bin total experimentierfreudig, was Weine angeht. Ich lege Wert darauf, dass es rheinland-pfälzischer Wein ist. Ich trinke inzwischen deutlich mehr Weißweine. Aber ich bin immer auch mal gespannt auf was Neues.“ Die Chancen, in seiner Heimat Weine von bester Qualität zu finden, könnten in Zukunft noch steigen. In Neustadt führen ihm die Forscher einen High–Tech-Koffer vor, der Trauben direkt im Weinberg untersuchen kann. Mit Infrarotstrahlen überprüft er bei der Frucht eine Vielzahl von Qualitätsmerkmalen. So kann er dem Winzer zum Beispiel signalisieren, wann der optimale Zeitpunkt für die Ernte ist  Ein paar Meter weiter präsentieren die Forscher eine sogenannte „künstliche Nase“. Sie sucht im Wein bestimmte Aromastoffe, die erfahrene Kellermeister vor drei Jahren bei aufwändigen Testverfahren bewertet haben. Bei den Verkostungen brachten sie der Künstlichen Intelligenz bei, wie bestimmte Aromen von Menschen empfunden werden. Aus  ihrem digital gespeicherten Wissen kann die Apparatur jetzt errechnen, ob es sich bei einem Traubensaft um einen Spitzenwein handelt – oder um eine Plörre, die die Gäste besser stehen lassen sollten. Diese künstliche Intelligenz – sagen die Forscher – soll künftig Weinbauern eine objektive Entscheidungshilfe geben. Die Gefahr, dass sie Winzer und Sommeliers bald arbeitslos mache, bestehe aber nicht. Prof. Dominik Durner, Weincampus Neustadt „Die Technik ist programmiert auf ganz bestimmte Aromastoffe und unsere Nase ist […]

  • Wärmepumpe wird per Helikopter eingebaut

    Wärmepumpe wird per Helikopter eingebaut

    Spektakulärer Hubschrauber-Einsatz heute über den Dächern Frankfurts: Eine große Rechtsanwaltskanzlei zieht in ein neues Gebäude – doch zuvor müssen noch mehrere tonnenschwere Wärmepumpen auf dem Dach des Hochhauses angebracht werden. Einen Kran aufzustellen, ist an dieser Stelle der Innenstadt nicht möglich – also gibt es den Lieferservice heute eben einfach aus der Luft. Was braucht man, um drei Wärmepumpen und ein Notstromaggregat auf das Dach eines elfstöckigen Hochhauses zu verfrachten? Durchs Treppenhaus passen die rund 3,3 Tonnen schweren und ziemlich unhandlichen Bauteile schon mal nicht. Kran geht hier an der Eschersheimer Landstraße mitten in der Frankfurter Innenstadt auch nicht: Denn direkt unter der Straße verläuft eine U-Bahn-Strecke – ein Kran samt Tonnenfracht wäre dafür zu schwer. Also übernimmt kurzerhand ein Lasten-Hubschrauber den Job. Thomas Schröer, FPS Rechtsanwaltsgesellschaft: „Das ist ein Spezialunternehmen aus der Schweiz. Die machen das den ganzen Tag in den Bergen. Und die kann man für solche Einsätze buchen.“ Anfragen bei deutschen Hubschrauber-Unternehmen waren zuvor ins Leere gelaufen: Niemand sah sich dazu in der Lage, den gefährlichen Auftrag mitten im Herzen der Mainmetropole zu übernehmen. Für das bergerfahrene Team aus der Schweiz ist die Aktion dagegen offenbar ein Klacks: Gerade mal 15 Minuten dauert es, bis alle Aggregate aus dem Hof aufs Dach verfrachtet sind, wo sie jetzt in aller Ruhe verbaut werden können. Thomas Schröer, FPS Rechtsanwaltsgesellschaft: „Uns war klar, dass das Profis sind und die das super machen. Und uns fällt ein Stein vom Herzen, weil das Wetter auch super war. Alles perfekt!“ Jetzt steht einem Umzug der rund 150 FPS-Mitarbeiter ins neue Gebäude noch in diesem Jahr also nichts mehr im Wege. Landen muss der Hubschrauber während der ganzen Aktion übrigens nicht: Nach einem kurzen Tankstopp im Vordertaunus geht es für die Besatzung auf direktem Weg zurück in die Schweiz.

  • FRA - Einsatz am Flughafen: Unterwegs mit einer Condor-Pilotin

    FRA – Einsatz am Flughafen: Unterwegs mit einer Condor-Pilotin

    Diesen Sommer haben wir Ihnen schon zahlreiche Menschen vorgestellt, die an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt dafür sorgen, dass wir ungestört in den Urlaub aufbrechen können. Im letzten Teil unserer diesjährigen Serie geht es nochmal hoch hinaus. Wir haben im Cockpit Platz genommen und eine junge Pilotin auf einem Flugumlauf nach Griechenland und zurück begleitet. Abflug nach Rhodos. Morgens kurz nach 5. Condor-Pilotin Katharina Jung auf Kontrollgang. Vor jedem Flug muss sie das Flugzeug auf äußere Schäden prüfen. Katharina Jung, Pilotin Condor: „Könnte ja sein, dass bei der letzten Landung ein Vogel das Flugzeug erwischt hat. Wir checken auch, dass die Bremsen noch die richtigen Limits haben und dass die Reifen das Profil noch haben, das wir brauchen. Flugzeug ist tiptop in Ordnung. Auf geht’s nach Rhodos.“ Mit ihrem Kollegen Manuel Jakubian bildet Jung bei diesem Flug das Piloten-Duo. Sie haben den Überblick über alles: Dutzende Knöpfe im Cockpit, den Funkverkehr rund um den Flughafen und äußere Bedingungen wie Luftdruck und Feuchtigkeit. Alle relevanten Daten für den Flug geben die beiden schon am Boden in den Bord-Computer ein.  Katharina Jung, Pilotin Condor:  „Vorm Start achten wir besonders drauf, dass das Flugzeug jetzt so konfiguriert ist, wie wir es in unserer Performance-Berechnung ausgerechnet haben. Für die Wetterbedingungen, für das Gewicht vom Flugzeug, dass wir vor allem mit dem richtigen Gewicht gerechnet haben… So, Freizeichen ist da.“ – „Sehr schön.“ Kurz vor 6 Uhr kann es losgehen. Noch ein Flugzeug passieren lassen und dann geht’s ab in die Luft. Auf dem Hinflug steuert Manuel Jakubian das Flugzeug. Katharina Jung kümmert sich unter anderem um den Funkkontakt. Seit fünf Jahren ist sie auch Kapitänin bei Condor. Ein beruflicher Aufstieg, mit einer sichtbaren Veränderung im Cockpit. Katharina Jung, Pilotin Condor: „Man hat als Co-Pilot von rechts gesteuert, jetzt als Kapitän von links. Das ist […]

  • Mainzer Kirche St. Christoph bekommt neue Spitze

    Mainzer Kirche St. Christoph bekommt neue Spitze

    In der 1330 fertiggestellten Kirche St. Christoph wurde schon der Erfinder des Buchdrucks und berühmte Sohn der Stadt Johannes Gutenberg getauft. Heute erhält die Kirchenruine eine neue Turmspitze, die wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ein starkes Signal für Erinnerungskultur in Mainz. Über Jahrhunderte war die Kirche St. Christoph ein stolzes Wahrzeichen nördlich des Mainzer Doms – bis sie nach einem Luftangriff 1945 in Trümmern lag. Heute, nach Jahrzehnten des Wiederaufbaus, bekommt der Turm sein Gesicht zurück. Die 19 Meter hohe Turmspitze gleicht der alten. Auch die alte Glocke wurde wieder installiert, läuten wird sie aber nicht. Marianne Grosse, Bau- und Kulturdezernentin Stadt Mainz „Die Glocke ist ja auch symbolisch. Sie soll für den Frieden stehen. Sie steht für einen Neuanfang, wie übrigens die gesamte Turmspitze auch.“ Ein würdevoller Ort des Erinnerns – der soll mit der Rekonstruktion geschaffen werden. Angestoßen wurde die Sanierung in und um die Kirche durch die 2012 gegründete Initiative St. Christoph. Sie hat Spendengelder in Höhe von 300.000 Euro für die Turmspitze eingesammelt. Peter Krawietz, Initiative St. Christoph „Es wird an diesem Denkmal erinnert, dass die Kriegszerstörung stattgefunden hat und wir zeigen auch  warum das so passiert ist. Wir hoffen, dass  der Betrachter dann auch entsprechende Schlussfolgerungen für sich selber zieht, nämlich friedfertig zu sein“ Die Mainzer Skyline hat heute ein Highlight dazugewonnen. 49 Meter thront die Turmspitze jetzt über der Stadt.

  • Düstere Zeiten für Automobilbranche - Stellenabbau in Rüsselsheim und Darmstadt

    Düstere Zeiten für Automobilbranche – Stellenabbau in Rüsselsheim und Darmstadt

    Die Autoindustrie ist der Stolz Europas – für diese aktuellen Worte von EU-Chefin Ursula von der Leyen können sich die Automobilproduzenten wenig kaufen. Klar scheint aber: In der Politik und in der Managementebene sind in den letzten Jahren etliche Fehler gemacht worden. Und so ist die Situation bei den Autoherstellern, den -zulieferern und -dienstleistern sehr düster. Stellenabbau beim Autozulieferer BorgWarner, Standortschließungen bei Continental in Hessen und auch bei Segula in Rüsselsheim ist die Lage dramatisch. Der französische Entwicklungsdienstleister hat Insolvenz in Eigenverantwortung beantragt und ist jetzt auf der Suche nach einem Investor. Die Zeit wird knapp. Es sind zermürbende Tage. Rund 320 Menschen arbeiten bei Segula im Bereich Testen und Prüfen – hier am Standort in Rüsselsheim sowie auf der Teststrecke in Rodgau-Dudenhofen. Keiner von ihnen weiß, wie es mit ihren Arbeitsplätzen weitergeht. Alle hoffen darauf, dass das Management in den nächsten Tagen einen Investor findet. Daniel Bremm, IG Metall Darmstadt „Wenn kein Investor kommt, der Geld mitbringt für ein neues Projekt, werden am Ende des Monats 300 Menschen nicht im Betrieb sein, sondern auf der Straße stehen ohne Arbeit.“ Der Kontrast könnte nicht höher sein – zwischen der momentanen Lage des französischen Entwicklungsdienstleisters und seinen hochfliegenden Plänen zum Start in Rüsselsheim vor sechs Jahren. Damals hatte Opel große Teile seines Entwicklungszentrums an Segula verkauft. Von bis zu 2.000 Arbeitsplätzen war die Rede. Bei vielen Opel-Mitarbeitern und der Gewerkschaft kam der Einstieg nicht gut an. Doch Segula gab sich selbstbewusst. Martin Lange, Geschäftsführer Segula Deutschland, am 03.09.2019 „Das Interesse ist groß und ich bin zuversichtlich, dass uns die Auslastung des Standortes auf lange Sicht gelingt.“ Jetzt, nur sechs Jahre später, sieht es danach nicht mehr aus. Ein Trend, den der Frankfurter Automobilexperte Jürgen Pieper bei vielen Entwicklungs-und Ingenieursfirmen in der Autoindustrie beobachtet. Jürgen Pieper, Automobilexperte „Da geht es ziemlich den […]

  • Heftige Diskussionen - ist der Verbrennungsmotor wirklich Geschichte?

    Heftige Diskussionen – ist der Verbrennungsmotor wirklich Geschichte?

    Der Job-Kahlschlag in der Automobilindustrie: Verantwortlich dafür sind nicht nur die Autokonzerne selbst, sondern auch die Politik. Vor zwei Jahren wurde beschlossen: In der EU sollen ab 2035 keine mit Benzin oder Diesel betankten Neuwagen mehr zugelassen werden dürfen. Immer wieder gab es daran Kritik – auch jetzt. Kommt es also doch – das Aus fürs Verbrenner-Aus? Auf der IAA in München präsentierten die Autohersteller in der vergangenen Woche ihre neuen Elektro- und Hybridmodelle. Doch diskutiert wurde dann vor allem über ein Thema: das Verbrenner-Aus. Bundeskanzler Friedrich Merz erwähnte es in seiner Rede zwar nicht konkret. Wirbt aber für Technologieoffenheit. Friedrich Merz (CDU), Bundeskanzler, am 09.09.2025 „Wir wollen keine Einengung auf eine einzige Lösung.“ Es brauche mehr Flexibilität in der Regulierung, einseitige politische Festlegungen seien grundsätzlich der falsche Weg. Deutlich konkreter wird da am Wochenende Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Für den CDU-Politiker aus der Eifel steht fest: Patrick Schneider (CDU), Bundesverkehrsminister „Ich bin grundsätzlich dafür, dass wir das Verbrennerverbot in der jetzigen Form nicht so weiterführen können, ja.“ Ein Hin und Her! Doch für Automobilexperte Jürgen Pieper tragen neben der Politik vor allem auch die Autohersteller selbst eine erhebliche Schuld an der schlechten Lage der deutschen Autoindustrie. Jürgen Pieper, Automobilexperte „Sie haben die letzten Jahre eine etwas konfuse Strategie gefahren, was die E-Mobilität betrifft.“ Beispiel Opel: 2021 kündigt der damalige Chef Michael Lohscheller an, Opel werde ab 2028 in Europa ausschließlich E-Autos anbieten. Jürgen Pieper sagt, sowohl Opel als auch VW und Mercedes – alle hätten in der ersten Euphorie voll auf die Karte E-Mobilität gesetzt. Jürgen Pieper, Automobilexperte „… und sagen jetzt, wir müssen zurück marschieren, der Verbrenner hat noch ein langes Leben. Und wir haben jetzt quasi offene Strategie. Das heißt, dieses „Hü-Hott“ hat natürlich alle Beteiligten verunsichert. Hat den Käufer auch irgendwo zurückgehalten und hat auch den Eindruck […]

  • Mehr Geld für Wasserversorgung gefordert

    Mehr Geld für Wasserversorgung gefordert

    Ob einsturzgefährdete Brücken oder kaputte Bahngleise – die teils marode Infrastruktur in Deutschland kennen wir alle. An einen sehr wichtigen Teil davon denken wir oft gar nicht, weil er unter der Erde verborgen ist: die Wasserversorgung. Auch hier ist der Investitionsbedarf hoch. In Hessen geht es sogar um Milliardenbeträge. Auch wenn es so aussieht: Das ist kein Tauchbecken, sondern ganz frisches Leitungswasser. Hier pumpt das Wasserwerk Allmendfeld, südlich von Darmstadt, Wasser aus dem Boden, filtert es und versorgt Menschen im Raum Frankfurt und Wiesbaden. Hubert Schreiber, Hessenwasser „Das Wasser aus dem hessischen Ried, aus dieser Anlage, plus anderen Gewinnungsanlagen, wird über die Riedleitung nach Frankfurt und nach Wiesbaden und in den Vordertaunus geschickt. Ungefähr 40% des Trinkwassers im Ballungsraum kommen aus dem hessischen Ried.“ Und was, wenn dieses Wasserwerk ausfallen würde? Hubert Schreiber, Hessenwasser „Wenn wir also im Ballungsraum 2,4 Millionen Leute versorgen, dann fehlt schlicht und ergreifend für 30% der Leute das Trinkwasser.“ Das Wasserwerk gehört zu den leistungsfähigsten in ganz Hessen und gilt als sehr modern. Das war hier noch vor zwei Jahren nicht so: Bis 2023 war dieses Wasserwerk für die Versorgung zuständig. 62 Jahre lang flossen hier bis zu 2.500 Kubikmeter pro Stunde. Die Anlage stammt aus den frühen 1960er Jahren. Viele Anlagen in Hessen sind ähnlich alt und wurden größtenteils in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg gebaut. Die Wasserwirtschaft in Hessen warnt deshalb: Die Wasserinfrastruktur muss erneuert werden. Karsten Jost, Stadtentwässerung Frankfurt am Main „Wir haben uns jahrelang zurückgelehnt. Also in den letzten Jahrzehnten ist der Sanierungsstau eher gewachsen. Und wie das ist beim Sanierungsstau. Das geht eine Zeit lang gut. Es ist wie beim Privathaus, wenn das neu gebaut ist, können Sie sich vielleicht zehn, fünfzehn Jahre zurücklehnen. Aber je länger Sie sich zurücklehnen, desto größer sind nachher die Maßnahmen, die Sie machen […]

  • Ausbau der Ultranet-Stromtrasse

    Ausbau der Ultranet-Stromtrasse

    Es war eines der zentralen Versprechen im Bundestagswahlkampf: Union und SPD wollten die Strompreise reduzieren. Heute hat die schwarz-rote Bundesregierung beschlossen, die Stromsteuer zu senken – allerdings nur für Unternehmen, nicht für Privathaushalte. Die Bürger  könnten allerdings durch die ebenfalls beschlossene Senkung der Netzentgelte profitieren. Diese sind durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Stromnetze in den letzten Jahren stark angestiegen. Über die aktuelle Lage hat sich heute die rheinland-pfälzische Energieministerin in der Nähe von Koblenz informiert. Sie soll einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten: die Stromautobahn „Ultranet“, die auch 80 Kilometer durch Rheinland-Pfalz verläuft. Mit der insgesamt etwa 340 Kilometer langen Gleichstromverbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg soll der  windstarke Norden mit dem  stromhungrigen Südwesten verbunden werden. Mit Gleichstrom lässt sich dabei mehr Energie transportieren, während beim aktuell noch vorherrschenden Wechselstrom über große Entfernungen viel Energie verloren geht. Hendrik Neumann, Mitglied der Geschäftsführung Amprion GmbH „Das Besondere an Ultranet ist, dass wir das in einer bestehenden Trasse machen. Also einer Trasse, die in der Vergangenheit für Wechselstromübertragung genutzt worden ist, nutzen wir in Zukunft für sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom auf dem gleichen Mast. Das ist tatsächlich weltweit einzigartig und ermöglicht es uns wirklich, eine Bestandstrasse zu nutzen und wir müssen keine zusätzliche Trasse hier errichten.“ In vielen betroffenen Kommunen entlang der neuen Trasse gab es im Vorfeld der Planungen Bedenken. Ist die Ultranet-Leitung womöglich schädlich für unsere Gesundheit? Hendrik Neumann, Mitglied der Geschäftsführung Amprion GmbH „Mitunter ein Grund, warum wir hier den Mast erhöhen, nämlich genau um die Beeinflussung, die hier unter der Leitung wirklich zu minimieren. Insofern können wir sicher sagen, dass wir die Grenzwerte hier alle einhalten.“ Katrin Eder (Bündnis 90 / Die Grünen), Energieministerin Rheinland-Pfalz „Die Landesregierung hat Studien auch in Auftrag gegeben und auch eruiert, was das Thema gesundheitliche Belastungen anbelangt. Die Bedenken konnten […]

  • Neues Rechenzentrum an Mainzer Universität

    Neues Rechenzentrum an Mainzer Universität

    Alle Welt spricht von Künstlicher Intelligenz. Dafür benötigen wir immer mehr Rechenleistung. In Mainz ist an der Johannes-Gutenberg-Universität ein neues Rechenzentrum eingeweiht worden. Ein wichtiges Signal, denn Wissenschaft braucht Supercomputer. Hier laufen sie seit heute alle zusammen – sämtliche IT-Systeme und Anwendungen der Universität. Dazu zählt aber nicht nur die digitale Grundversorgung – also die Webserver für die digitale Kommunikation, Bewerbungs- oder Prüfungsverfahren. Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident Johannes Gutenberg Universität: „Darüber hinaus, und das braucht die wirklich starken Rechner, sind das unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sogenannte Hochleistungsrechner brauchen. Die also komplexe Klimamodelle rechnen können. Oder die komplexe Materialien simulieren können, bevor man sie dann wirklich herstellt. Das ist heutzutage ‚state of the art‘ in der Wissenschaft. Und wenn man international konkurzenzfähig sein möchte, muss man da mitmachen.“ Das Land Rheinland-Pfalz hat den Bau finanziert und der Universität von Anfang an die Bauherrenfunktion übertragen. Die Kosten: Rund 31 Millionen Euro. Doris Ahnen (SPD), Finanzministerin Rheinland-Pfalz: „Wissenschaft und Forschung sind heute extrem wichtige Standortfaktoren. Nehmen Sie den gesamten Bereich der Digitalisierung. Nehmen Sie den Bereich der künstlichen Intelligenz. Nehmen Sie die wisschenschaftsbasierte Weiterentwicklung in vielen Branchen. Biotechnologie und anderes mehr. Und insofern ist eine solche Investition in die Wissenschaftsinfrastruktur natürlich auch entscheidend dafür, dass der Standort gestärkt wird.“ Der Neubau erfüllt die modernsten Anforderungen in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz.  Wissenschaftsminister Clemens Hoch von der SPD, bezeichnet das neue Rechenzentrum als ‚Meilenstein für die Forschung in diesem Land‘. Clemens Hoch (SPD), Wissenschaftsminister Rheinland-Pfalz: „Wir können sicher davon ausgehen, dass Rechenkapazität in den nächsten Jahren noch viel viel mehr gebraucht wird als heute. Sodass wir die Basisleistungen abbilden können, aber auch Forschungsinfrastruktur haben. Aber nicht nur für die Universität hier, sondern für alle Universitäten und Hochschulen des Landes, weil wir so zusätzliche Rechenkapazität auf einem Niveau schaffen, dass wir an den […]

  • Nürburgring-Achterbahn wird abgebaut

    Nürburgring-Achterbahn wird abgebaut

    Sie sollte die schnellste Achterbahn der Welt werden und viele Besucher an den Nürburgring locken. Doch aus dem Ring-Racer wurde keine Erfolgsgeschichte: Rund zehn Millionen Euro Steuergelder wurden hier verschwendet, damit die Achterbahn nur vier Tage lang fährt. Jetzt wird der Ring-Racer teilweise abgebaut.   Aufnahmen aus 2013: Die Achterbahn am Nürburgring geht an den Start. Endlich, denn nach dem Bau stand der Ring-Racer erstmal still. Vier Jahre lang. Erst haben technische Mängel Probleme gemacht, dann hat ein Evakuierungskonzept gefehlt. Als es dann doch endlich losgeht, sind die Erwartungen groß: Jens Lieser, Insolvenzverwalter Nürburgring (2013)  „Das ist ein Befreiungsschlag für die ganze Mannschaft hier am Nürburgring. Sie können sich das nicht vorstellen, die haben vier Jahre auf diesen Tag hingefiebert. Das ist für manche Mitarbeiter wichtiger als die Formel-1, dass jetzt der Racer fährt.“ Die Freude hält nicht lange: Genauer gesagt nur vier Tage. So kurz ist die Achterbahn im Betrieb, weil der Nürburgring Insolvenz anmeldet. Seitdem fährt die Achterbahn gar nicht mehr. Und jetzt zwölf Jahre später ist es ganz vorbei. Der Ring-Racer wird teilweise abgebaut – 300 Meter der Strecke müssen weichen. Damals sollte die Attraktion ein Besuchermagnet werden. Doch der Versuch aus dem Nürburgring einen Freizeitpark zu machen ist gescheitert. Alexander Gerhard, Nürburgring 1927 GmbH  „Natürlich war das damals ein Aushängeschild und natürlich wollte man mit dem Ringracer ein einmaliges Erlebnis schaffen. Es hat aber aus mehreren Gründen nicht geklappt. Das weiß man heute und die Realität war dann halt eine andere als die Planung und die Hoffnung. Von daher war ja die Vorfreude nichts Falsches aber es war halt offensichtlich nicht gut durchgerechnet und nicht gut gemacht.“ Die Achterbahn hat zehn Millionen Euro Steuergelder verschluckt. Der Bau der ganzen Erlebniswelt – zum Beispiel des Museums – weitaus mehr. Aus Sicht des „Bundes der Steuerzahler“ ein immenser […]