Technik

  • Digitalbotschafter helfen Senioren ins Internet

    Digitalbotschafter helfen Senioren ins Internet

    Egal ob Online-Banking, Ticketkäufe oder Kommunikation – ohne Internet geht heutzutage so gut wie nichts mehr. (Für junge Menschen ist das praktisch, alles online erledigen zu können.) Für ältere Menschen ist das oft ein großes Problem. Rund die Hälfte der Über-80-Jährigen lebt komplett offline. Somit sind sie aus vielen Bereichen des Lebens ausgeschlossen. Jetzt während Corona hat sich das Problem noch verschärft. Mit einem 2018 ins Leben gerufenen Projekt will das rheinland-pfälzische Digitalministerium ältere Menschen an das Internet heranführen. Reporterin: „Sagt Ihnen der Begriff „scrollen“ etwas?“ Gertrud Schäfer, 81: „Nein. Grollen, grollen, wenn ich schlechte Laune hab und grolle, ja.“ Reporterin: „Wissen Sie, was eine App ist?“ Wolfgang Armin, 82: „Eine App… ist das ein Brief, den man bekommt im Computer?“ Reporterin: „Wissen Sie, was ein Download ist?“ Franz Mann, 86: „Nein. Nein, brauch ich nicht, hab ja hier alles und da brauch ich das nicht.“ Gertrud Schäfer, 81: „Ich hab überhaupt kein Dings, dass ich eine E-Mail schreiben könnte.“ Reporterin: „Kriegen Sie alles auch einfach offline hin oder denken Sie, ja, wär‘ ganz gut, wenn ich das mal lernen würde?“ Wolfgang Armin, 82: „In meinem Alter nimmer. Ich lern das nimmer.“ Zu alt für die digitale Welt? Das will das rheinland-pfälzische Digitalisierungsministerium ändern. Mehr als 400 ehrenamtliche Digitalbotschafter führen Senioren langsam an Computer und Smartphones heran. Sie sind im ganzen Bundesland vertreten, vor allem im ländlichen Raum. Egal ob im Seniorenheim oder Zuhause. Alexander Schweitzer, SPD, Digitalisierungsminister: „Es geht darum, dass ältere Menschen ins Netz kommen, sich dort wohl fühlen, die Chancen, aber auch die Gefahren kennen, sich souverän im Netz bewegen und ich will, dass das für alle Menschen in Rheinland-Pfalz möglich ist, für alle älteren Menschen möglich ist. Und da haben wir ein tolles Projekt, die Digitalbotschafterinnen, die Digitalbotschafter, die sind selber ältere Menschen, die anderen älteren […]

  • Verbrennungsmotor im Automobilbau adé?

    Verbrennungsmotor im Automobilbau adé?

    Um den Ausstoß von klimaschädlichem CO-2 zu verringern und den weltweiten Temperatur-Anstieg zu begrenzen, hat das EU-Parlament beschlossen, den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 zu verbieten. Das bedeutet, dass zum Beispiel bei Opel in Rüsselsheim spätestens dann keine Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor mehr produziert werden. Die Zukunft soll ganz dem Elektroauto gehören. Doch gegen diese Entscheidung regt sich immer mehr Widerstand, auch von Wissenschaftlern. Eva Dieterle, Moderatorin: Einer von Ihnen ist Christian Rieck, Professor an der „Frankfurt University of Applied Sciences“. Guten Tag, Herr Rieck. Prof. Christian Rieck, Frankfurt University of Applied Sciences: Ja. Guten Tag, ich freue mich auf das Interview. Dieterle: Sie halten das Verbot für Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 für falsch. Warum? Rieck: Wenn man sich überlegt, wer ist die Richtige dafür vorherzusagen, welche Technologien am Ende gut sein werden, dann glaube ich nicht, dass die Parlamentarier da die richtigen gewesen wären. Also ich denke, man sollte es immer, wie man so schön sagt, ergebnisoffen lassen und es einfach dem Markt überlassen, was sich am Ende durchsetzt. Das ist jetzt ein bisschen so, wie wenn man die CD verboten hätte, damit sich Streaming durchsetzt. Und ich glaube, das ist kein guter Ansatz. Dieterle: Wie ließe sich denn der CO2-Ausstoß besser verringern? Rieck: Also fü meine Begriffe ist immer das Beste, wenn man den Markt wirklich arbeiten lässt. Und das ging in dem Fall für meine Begriffe am besten dadurch, dass man von oben her vorgibt, wie viel CO2 insgesamt ausgestoßen werden kann, diese Mengen beispielsweise auch im Laufe der Zeit reduziert und das dann handelbar macht.Das wäre viel eher die Möglichkeit, wie am Ende dann die ganze Kreativität auch von den Ingenieuren und so was freigesetzt wird, damit es eben sich in die richtige Richtung entwickelt. Dieterle: Als Argument für das Verbot wird angeführt, […]

  • Geld für neue Kläranlagen im Ahrtal

    Geld für neue Kläranlagen im Ahrtal

    Vor elf Monaten kam die Flut. Die Bilder aus Orten wie Dernau, Schuld, oder Kordel machten fassungslos. Noch immer kämpfen die Menschen vor Ort mit den Folgen der Flut. Ein Thema: Die Abwasser-Reinigung. Die Flut hat viele Kläranlagen und Kanalsysteme zerstört. Es wird noch lange dauern, bis alles repariert ist und das Wasser wieder überall normal fließt. Die Wassermassen kamen. Rissen Brücken weg. Und zerstörten die Kläranlagen. Auch heute fast ein Jahr danach ist noch immer nicht alles wieder im Fluss. Wie in Altenahr, im Kreis Ahrweiler. Hier wurde die alte Kläranlage von der Flut zerstört. Genau gegenüber wurde heute eine mobile Kläranlage eingeweiht. Georg Knieps (CDU), Erster Beigeordneter VG Altenahr: „Also diese neue Anlage ist für uns sehr wichtig. Sie wissen, dass also nach der Flut die gesamte Infrastruktur zusammengebrochen war und wir also den Wideraufbau vollzogen haben. Die Anlage istt also auch Flutopfer gewesen. Wir hatten also hier an der Ahr, die ganzen Anlagen sind überflutet worden und wir mussten jetzt dafür Sorge tragen, dass die Kläranlagen in irgendeiner Art und Weise in Betrieb genommen werden konnten.“ Und vorerst läuft der Betrieb eben über solche mobilen Kläranlagen. Damit das Abwasser nicht mehr ungereinigt in der Ahr landet. Katrin Eder (Bündnis 90/ Die Grünen), Klimaschutzministerin Rheinland-Pfalz: „Wir sind jetzt seit einem Jahr, seit der Flutkatastrophe dabei wirklich die Kläranlagen Stück für Stück wieder aufzubauen, damit die Ahr ein sauberer Fluss ist, die ja am Ende auch in den Rhein geht. Es wird ja auch Trinkwasser gewonnen und deswegen ist es so wichtig, dass die Abwasserversorgung ordentlich funktioniert. In Altenahr gibt es sechs solcher mobilen Kläranlagen. Diese werden vom Land gefördert. Heute gab es dafür von Ministerin Eder rund eine Million Euro. Ihr langfristiger Plan: Die zerstörten Kläranlagen auf den neuesten Stand zu bringen, um den Umweltschutz zu verbessern. OTON […]

  • Personalmangel in der Luftverkehrsbranche

    Personalmangel in der Luftverkehrsbranche

    Nach den Corona-Lockerungen zieht es uns wieder in ferne Länder: Endlich wieder mit dem Flieger in den Urlaub. Doch das stellt auch den Frankfurter Flughafen vor ein Problem. Während der Pandemie wurden tausende Stellen gestrichen – nun fehlt das Personal, um das wieder ansteigende Passagieraufkommen zu bewältigen. Lange Wartezeiten, genervte Fluggäste: Die bevorstehende Sommersaison droht, im Chaos zu versinken. Erste Anzeichen mehren sich in Stoßzeiten bereits jetzt. Egal ob bei den Passagierkontrollen oder vor allem auf dem Rollfeld bei der Flugzeugabfertigung: Überall fehlt es an Personal, mit weitreichenden Folgen. Thomas Richter, Vorstandsvorsitzender Arbeitgeberverband Bodenabfertigung: „Wir rechnen tatsächlich mit größeren Störungen. Sei es mit Flugausfällen, aber mit Sicherheit Verspätungen. Und teilweise kann es dazu führen, dass die eine oder andere Maschine ohne Koffer der Passagiere vom Flughafen geht.“ Nach dem Rekordjahr 2019 und dem Corona-Einbruch ist die Zahl der täglichen Passagiere am Frankfurter Flughafen inzwischen wieder auf über 150.000 in Spitzenzeiten angestiegen. Das Problem: In der Krise hat Flughafenbetreiber Fraport rund 4.000 Stellen abgebaut und konnte das bislang nicht ausgleichen. In Stoßzeiten fehlen rund 30 Prozent an Bodenpersonal. Dieter Hulick, Unternehmenssprecher Fraport AG: „Aktuell sucht unsere Tochter FraGround neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Gepäck- und Bodenabfertigung. In diesem Jahr wollen wir bis zu 1000 Beschäftigte neu einstellen.“ Doch selbst Fraport-Chef Stefan Schulte bezweifelt, dass auch nur annähernd so viele neue Mitarbeiter gefunden werden können. Denn der Personalmarkt ist nahezu leergefegt, viele ehemalige Flughafenmitarbeiter haben sich während der Corona-Pandemie einen neuen Job in einer anderen Branche gesucht. Jetzt auf Anhieb geschultes Personal einzustellen, ist auch wegen der hohen Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr schwierig. Denn neue Angestellte müssen erst eine langwierige Zuverlässigkeitsprüfung durchlaufen.  Und das in Frankfurt verbliebene Personal stößt an seine Grenze, die Stimmung ist schlecht. Christoph Miemietz. Gewerkschaftssekretär ver.di: „Das führt natürlich zu einer hohen Belastung im Personal, das führt zu […]

  • Mit Hilfe aus Frankfurt: Erstes Bild des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße

    Mit Hilfe aus Frankfurt: Erstes Bild des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße

    Denn schwarze Löcher galten lange Zeit als reine Theorie. Zurückzuführen auf Albert Einsteins „Allgemeine Relativitätstheorie“ von vor über 100 Jahren. Für die meisten von uns fast unvorstellbar. Dass die Menschheit nun schon den zweiten Bildbeweis dieser Art bestaunen darf, daran haben auch Forscher aus Frankfurt einen Anteil. So nah waren wir schwarzen Löchern noch nie. Denn die Reise führte die Forscher sozusagen ins hauseigene schwarze Loch unserer Galaxie – ins Zentrum der Milchstraße. So tief wurde keinem zuvor in den dunklen Rachen geschaut. Sagittarius A* heißt der Riese, Kampfgewicht 4 Millionen Mal unsere Sonne. Auf dem Foto erkennt man die gewaltigen Kräfte, die rund um das schwarze Loch herrschen. Selbst Licht wird so stark angezogen, dass es sich krümmt. Ein greller Ring, pure Energie, zeigt das letzte heiße Aufblitzen aller Materie, bevor sie in der Dunkelheit verschwindet. 300 Wissenschaftler aus 80 Ländern arbeiteten fünf Jahre lang an der Erstellung des Bildes. Auch an der Universität Frankfurt. Prof. Luciano Rezzolla, Theoretischer Astrophysiker Universität Frankfurt: „Natürlich hatten wir am Anfang Angst, dass wir das, was wir gesehen haben nicht mit unseren Theorien erklären können aber als wir gesehen haben, dass auch Sagittarius A* einen Ring hat, war das ein sehr gutes Gefühl.“ Auch mit einem Ring geschmückt und damit erstaunliche Ähnlichkeit zu Sagitarrius A* weist M87* auf, das 2019 als erstes schwarzes Loch fotografiert wurde. Erstaunlich, weil beide nicht in derselben Liga spielen. Prof. Luciano Rezzolla, Theoretischer Astrophysiker Universität Frankfurt: „Unser schwarzes Loch ist fast 4 Millionen Sonnenmassen groß und M87 ist fast 6 Milliarden Sonnenmassen groß. Und das bedeutet, dass sie wie eine Mikrobe und ein Elefant sind. Normalerweise denken wir, dass sie wahnsinnig verschiedene Objekte sind. Aber was wir gesehen haben, ist dass diese zwei Objekte fast vergleichbar sind.“ Einstein hatte also mal wieder recht – wie schon mit der […]

  • „Media:TOR“ in Speyer öffnet seine Pforten

    „Media:TOR“ in Speyer öffnet seine Pforten

    Heute hat es offiziell seine Türen geöffnet: Das „Media:TOR“ in Speyer. Der rheinland-pfalzweit erste kreative MakerSpace der Landes-Medienanstalt. Ab sofort soll er allen Bürgern als Ort der medialen Teilhabe zur Verfügung stehen. Hier können eigene Projekte umgesetzt und die persönliche Medien-Kompetenz gestärkt werden. Ob die Herstellung von Modellen mit dem 3D-Drucker. Ob grafisches Arbeiten. App-Anwendungen und Programmieren. Oder plotten, löten oder lasern. Im neuen Media:TOR lässt sich in Werkstattatmosphäre von Schmuck- und Textildesign bis hin zu digitalen Video- und Audioproduktionen so einiges kreativ umsetzen. Davon profitiert auch der Offene Kanal Speyer. Statt wie bisher verborgen in einem Schulkeller, wird hier nun ab sofort öffentliches Bürgerfernsehen gemacht. Thomas Schuster, Offener Kanal Speyer: „Wir haben also hier unheimlich schöne Möglichkeiten. Da wir jetzt einen großen multifunktionalen Raum haben. Der sehr gut mit Technik bestückt ist. Gleichzeitig direkt die Hauptstraße vor Ort. Das heißt, wir können direkt rausgehen, können Leute interviewen.“ Nicht nur der Offene Kanal hofft auf großen Zulauf. Das vielfältige Angebot des 200 Quadratmeter großen „Lernspielplatzes“ lädt alle Interessierten zum Entdecken und Mitmachen ein. Ob Jung oder Alt, ob einzeln oder in der Gruppe. Gut erreichbar mitten in der Speyerer Fußgängerzone. Albrecht Bähr, Versammlungsvorsitzender Medienanstalt RLP: „Hier kann man einfach kommen. Kann in den Keller gehen. Kann ausprobieren, was zu machen ist. Kann für sich selbst auch noch mal abwägen, ist das überhaupt was für mich. Wenn ja, dann bleib ich weiter dabei. Belege ich vielleicht ein paar Kurse. Und hier muss sich auch keiner schämen, dass er was nicht kann.“ Medienkompetenz fördern und Demokratie stärken. Das ist auch das Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Für Digitalminister Alexander Schweitzer ist die Eröffnung der öffentlichen Medienwerkstatt ein wichtiger Schritt hin zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe. Alexander Schweitzer (SPD), Digitalisierungsminister Rheinland-Pfalz: „Es gibt immer noch viele Menschen, die haben diese Angebote nicht. Und die haben […]

  • Neue Kamera überführt Handy-Sünder

    Neue Kamera überführt Handy-Sünder

    Seit 2017 sinkt die Anzahl der Unfalltoten in Rheinland-Pfalz kontinuierlich. Und dennoch: Jeder der insgesamt 117 Menschen, die im Jahr 2021 in Rheinland-Pfalz durch einen Verkehrsunfall ihr Leben verloren, ist ein Opfer zu viel. Häufig sorgt das Handy für Ablenkung im Straßenverkehr. Blickt man bei 100km/h für nur eine einzige Sekunde auf das Handy, fährt man etwa 30 Meter blind. Um Handysündern besser auf die Schliche kommen zu können, startet Rheinland-Pfalz jetzt ein Projekt mit hochauflösenden Kameras. Etwa 1000 Unfälle durch Ablenkung. So die rheinland-pfälzische Bilanz für das Jahr 2021. Eine der Hauptursachen: Handynutzung am Steuer. Um solche Verstöße in Zukunft effektiver ahnden zu können, startet das Land ab dem 1. Juni ein Pilotprojekt. Roger Lewentz, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz: „Ablenkung ist ein Thema, das für uns immer stärker klar wird, dass es zu schweren und schwersten Verkehrsunfällen führt. In der letzten Verkehrsunfallbilanz konnten wir (…) zwei Todesfälle diesem Phänomen Ablenkung zuordnen. Rund 50 Schwer- und Schwerstverletzte. Und allein das ist Motivation genug zu sagen: Auch dieses Feld wollen wir mit modernster Technik, die wir der rheinland-pfälzischen Polizei zur Verfügung stellen, angehen, bekämpfen und zurückdrängen.“ Dafür im Einsatz: Ein High-End-Kamerasystem, das dem menschlichen Auge um ein Vielfaches überlegen ist. Matthias Emmerich, Leiter Arbeitsgruppe MONOcam: „Das System besteht aus zwei Komponenten. Wir haben eine Kamera, die in der Regel auf einer erhöhten Position steht. Und auf der anderen Seite einen Hochleistungslaptop mit einer Software. Diese Software betrachtet den Verkehrsfluss in Echtzeit und bewertet den Fahrzeugführer, ob er ein Mobiltelefon in der Hand hält oder nicht. Ist das der Fall, wird ein Bild ausgelöst.“ Dieses Bild wird im Anschluss nach dem Vier-Augen-Prinzip von zwei geschulten Beamten bewertet. Ist der Verstoß eindeutig nachweisbar, wird ein Bußgeld fällig: 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Die Software für das Kamerasystem kommt aus den Niederlanden. Hier […]

  • Modernste Technik bekämpft die Blaualge

    Modernste Technik bekämpft die Blaualge

    Der Frühling ist da, die Sonne scheint, die Temperaturen klettern langsam nach oben. Schon bald könnte es für viele wieder heißen: Ab an den Badesee! In Offenbach besonders beliebt: Der idyllisch in einem Naturschutzgebiet gelegene Schultheis-Weiher. Doch immer wieder muss der See wegen Blaualgen gesperrt werden. Ein deutschlandweit einzigartiges Pilotprojekt soll die Blaualgenplage bekämpfen. Auf den ersten Blick sieht die Anlage aus wie ein ganz normaler Baucontainer. Doch ihre inneren Werte können sich sehen lassen: Mit modernster Technik werden hier im großen Stil Phosphate aus dem Wasser gefiltert. Gleichzeitig wird das Seewasser mit Sauerstoff angereichert. Und so funktioniert’s: Tobias Hoffmann, Projektleiter Verfahrenstechnik ALMAWATECH GmbH „Durch mengenproportionale Zugabe des Fällmittels wird das gelöste Phosphat in eine unlösliche Form überführt. Die ungelösten Phosphate treiben in der Filtration an die Oberfläche und werden mit einem Schlammräumer abgeschöpft. Das gereinigte Wasser verlässt die Anlage im freien Gefälle und fließt zurück in den See.“ Klingt kompliziert, ist aber im Prinzip ganz einfach: Mit einem Fällmittel, in diesem Fall Dialuminiumchloridpentahydroxid, werden die Phosphate aus dem Seewasser in einem chemischen Prozess gebunden. Wie Fett auf einer Suppe schwimmt die neue Verbindung dann nach oben – und kann schließlich wie mit einem großen Suppenlöffel einfach abgeschöpft werden. Aber wozu ist es überhaupt nötig, das Phosphat aus dem Wasser zu holen? Die Probleme beginnen damit, dass der Schultheis-Weiher keinen natürlichen Zu- oder Abfluss hat. Er speist sich ausschließlich über Regen und Grundwasser. Gleichzeitig fühlen sich hier besonders viele Wasservögel wie diese Enten wohl. Und die Sorgen mit ihren Ausscheidungen dafür, dass der Phosphatgehalt im See immer weiter ansteigt. Das ist wiederum der ideale Nährboden für Wasserpflanzen und Blaualgen: Sie vermehren sich so massiv, dass der Sauerstoffgehalt im Wasser immer weiter abnimmt und der See schließlich umkippt. Sabine Groß, Bündnis 90/Die Grünen, Bürgermeisterin Offenbach „Im Frühling ist es immer noch […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Frankfurter Polizei geht gegen Straßenblockierer vor — 5G-Netz in Rheinland-Pfalz soll ausgebaut werden — Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen nimmt zu Polizei geht gegen Blockierer vor In der Frankfurter Innenstadt hat die Polizei heute Morgen etwa 40 Teilnehmer der Initiative „Letzte Generation“ in Gewahrsam genommen. Die Polizei vermutet, dass sie an den heutigen Straßenblockaden teilnehmen wollten. Bereits am Montag und Dienstag hatten Mitglieder der Initiative wichtige Straßen in Frankfurt blockiert. Einige von ihnen klebten sich auf der Fahrbahn fest. Mehr als 50 Personen wurden gestern festgenommen. Um weitere Straftaten zu verhindern, kommen sechs von ihnen erst heute Abend wieder frei. Gegen die Teilnehmer an den Aktionen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet. 5G-Netz soll ausgebaut werden Der Mobilfunkanbieter Vodafone will bis Ende 2023 rund 75 Prozent der Haushalte in Rheinland-Pfalz mit dem neuesten Mobilfunkstandard 5G+ versorgen. Bis Ende 2025 sollen es rund 90 Prozent sein. Eine entsprechende Absichtserklärung haben heute Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer und Vodafone unterzeichnet: Alexander Schweitzer, SPD, Digitalisierungsminister Rheinland-Pfalz „Die Menschen in Rheinland-Pfalz brauchen 5G+, die Beschäftigten brauchen es. Menschen, die kommunizieren wollen. Menschen, die ihrem Beruf nachgehen, Menschen, die sich vernetzen wollen. Die brauchen 5G+ als eines der modernsten Mobilfunknetze in Europa. Und darum bin ich sehr froh, dass wir eines der ersten Flächenländer sein werden in Deutschland, das in den Genuss dieses flächendeckenden Netzes kommen wird“. Mit 5G+ könnten Daten in Echtzeit ausgetauscht werden. Die Technik biete mehr Netzkapazität und verbrauche weniger Energie. Passagierverkehr nimmt zu Am Frankfurter Flughafen ist die Zahl der Fluggäste im März auf rund 2,9 Millionen gestiegen. Wie der Betreiber Fraport heute mitteilte, waren das gut 800.000 mehr als im Februar. Grund war, dass wieder mehr Menschen in Urlaub fliegen. Allerdings liegen die Zahlen noch immer deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Das Frachtgeschäft sank im März gegenüber dem Vorjahr […]

  • Ganz reale Gefahren im virtuellen Raum

    Ganz reale Gefahren im virtuellen Raum

    Moderne Kriege spielen sich nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld ab – vor allem Cyberattacken nehmen eine immer größere Rolle ein. Gegner sollen durch Hackerangriffe auf kritische Infrastruktur geschwächt werden. So gibt es aktuell zahlreiche Berichte über russische Versuche, wichtige Computersysteme in der Ukraine lahmzulegen. Und auch hierzulande warnen Experten immer eindringlicher vor der Gefahr staatlich gelenkter Cyberangriffe aus Russland. Das De-Cix in Frankfurt ist einer der wichtigsten Internetknoten der Welt. Sollten sich Hacker hier Zutritt verschaffen, könnte das fatale Folgen haben: Vom Verlust wichtiger Daten durch Sabotageakte gegen Firmen und Versorgungsbetriebe bis hin zum vorübergehenden Totalausfall des Internets für Millionen von Menschen. Da die De-Cix-Rechenzentren aber nicht nur von außen Hochsicherheitstrakten gleichen, sondern auch hervorragend gegen Angriffe aus dem Netz geschützt sind, ist ein Eindringen hier so gut wie ausgeschlossen. Ganz anders als in vielen anderen Bereichen der kritischen Infrastruktur. Denn die Attacken von Internetkriminellen zielen zunehmend auf kleinere Betriebe wie etwa örtliche Strom- oder Wasserversorger. Hier sind die Lücken in der Firewall oft deutlich größer. Der mögliche Schaden für die Bevölkerung kann also verheerend sein. Etwa, indem Hacker einen Stromausfall provozieren oder eine ganze Stadt von der Wasserversorgung abschneiden. Auch Krankenhäuser geraten immer häufiger ins Visier von Cyberkriminellen: Im schlimmsten Fall besteht Lebensgefahr für die Patienten. In der Regel geht es bei den Cyberangriffen um Geld: Die Hacker versprechen, die Systeme gegen Zahlung einer bestimmten Summe wieder freizugeben. Hinweise auf staatlich gelenkte Cyberangriffe aus Russland gibt es dagegen bislang noch nicht. Die Sicherheitsbehörden sind aber in erhöhter Alarmbereitschaft und fordern Firmen und Institution dazu auf, sich gegen Angriffe aus dem World Wide Web zu schützen. Und sie warnen die Bevölkerung vor Trittbrettfahrern: Denn seit Beginn des Krieges in der Ukraine steige die Zahl der Fälle, in denen gewöhnliche Internetkriminelle mit falschen Spendenaufrufen und Phishingmails versuchten, an Geld und […]

  • Rüsselsheim setzt auf Astra – im Interview mit dem Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz

    Rüsselsheim setzt auf Astra – im Interview mit dem Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz

    Jetzt gehen wir über 60 Jahre zurück. Ein deutscher Straßenkreuzer war das: der Opel Kapitän – ein riesen Schiff. Damals war der Rüsselsheimer Autobauer noch erfolgreich in der Oberklasse. Auge in Auge zum Beispiel mit Mercedes und den anderen Premium-Herstellern. Das war einmal. Die Zeiten sind lange vorbei und dennoch hat es Opel nach vielen schwierigen Jahren wieder in die Gewinnzone geschafft. Heute noch die gute Nachricht für unsere Region: Der neue Opel Astra wird wieder in Rüsselsheim gebaut. Wir sind beim Produktionsstart dabei. Er soll der neue Star aus Rüsselsheim werden: Mit dem neuen Astra will Opel sich unter den insgesamt 14 Automarken des Mega-Konzerns Stellantis behaupten. Und eigenen Charakter beweisen. Wegen des weltweiten Mangels an Mikrochips musste der Produktionsstart mehrfach verschoben werden – jetzt nimmt die Fertigung endlich an Fahrt auf. Zu diesem Anlass besuchte heute der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier das Rüsselsheimer Opel-Werk. Volker Bouffier, CDU, Ministerpräsident Hessen „Wir sind froh für die Entscheidung, dass ein Weltkonzern wie Stellantis diese Marke Opel stark positioniert, dass Rüsselsheim über Opel hinaus ja Standort auch ist für eine ganze Reihe weiterer Marken, und das Entscheidende, was uns immer wichtig war, dass hier dieses Fahrzeug entwickelt wurde und dieser Astra als Großvolumen-Modell, glaube ich, eine sehr gute Chance ist, Opel auch im Markt dauerhaft zu stärken und damit natürlich auch wichtige Arbeitsplätze zu erhalten.“ Nachdem der Rüsselsheimer Autobauer jahrelang rote Zahlen geschrieben hat, wurde er 2017 teil des PSA-Konzerns. Nach einem harten Sparkurs, dem Tausende Stellen zum Opfer fielen, ging es für Opel wieder bergauf. Anfang 2021 fusionierte PSA mit Fiat Chrysler zum neuen Riesen Stellantis. Darin ist Opel neben Peugeot, Citroën und Alfa Romeo nur noch eine Marke von vielen. Zur wichtigsten Aufgabe wurde, die Eigenständigkeit zu bewahren. Das wollen die Rüsselsheimer nicht nur durch neue Modelle erreichen: Ab 2028 […]

  • Hessen schließt Zukunftspakt für Mobilfunk

    Hessen schließt Zukunftspakt für Mobilfunk

    Das Land Hessen will den Mobilfunkausbau weiter vorantreiben. Ministerpräsident Volker Bouffier und Digitalministerin Kristina Sinemus haben deshalb heute in Wiesbaden zusammen mit den drei Mobilfunknetzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica den so genannten „Zukunftspakt Mobilfunk“ unterzeichnet. Dabei geht es etwa um den Bau neuer Mobilfunkmasten gerade im ländlichen Raum. Ziel: Eine flächendeckende Versorgung mit dem 5G-Standard möglichst bis zum Jahr 2024. Volker Bouffier, CDU, Ministerpräsident Hessen „Unser Versprechen ist, dass überall in Hessen dieser Mobilfunk in erstklassiger Weise funktionieren muss. Und er ist ja auch einer der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg. Für strukturellen Erfolg. Und insofern bekommt dieses Ganze über die reine Technologie die große Bedeutung: Es ist eines der Kernstücke unserer politischen Arbeit, dass egal, wo jemand wohnt, er erstklassige Kommunikationsmöglichkeiten hat. Und genau dem dient dieser neue Pakt.“

  • Urteil im Cyberbunker-Prozess

    Urteil im Cyberbunker-Prozess

    Beim sogenannten „Cyberbunker-Prozess“ geht es um millionenschwere Drogendeals, Waffenverkäufe und Falschgeld-Geschäfte. Sie wurden von 2014 bis 2019 über ein Rechenzentrum abgewickelt, das sich in einem Bunker in Traben-Trarbach befand. Nachdem ein Jahr lang Hunderte Zeugen befragt, 10.000 Akten durchforstet und Millionen Gigabyte Daten ausgewertet worden sind, hat das Landgericht Trier heute die Betreiber des Cyberbunkers verurteilt. Der vorsitzende Richter braucht fast fünf Stunden, um die Urteile gegen die acht Angeklagten zu verlesen. Der Hauptangeklagt Herman X., ein 62-jähriger Niederländer, wird zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Sechs weitere Angeklagte erhalten ebenfalls Haftstrafen. Bei einem achten wird die Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten betrieben den sogenannten „Cyberbunker“ in Traben-Trarbach. Sie wussten seit 2014, dass über ihre Server illegale Geschäfte liefen und schützten ihre kriminellen Kunden vor staatlichen Zugriffen. Diese nutzten das Rechenzentrum unter anderem für die weltweit zweitgrößte Darknet-Plattform „Wallstreet Market“. Auch ein großer Hackerangriff soll über die dortigen Server gesteuert worden sein. Die Angeklagten wurden aber nur wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung Verurteilt, nicht aber wegen Beihilfe zu den fast 250.000 Straftaten, die ihre Kunden begangen haben. Jörg Angerer, Generalstaatsanwaltschaft Koblenz „Die Kammer ist bei einem Teil der Angeklagten etwas unter unseren Forderungen geblieben. Das ist nicht sehr ungewöhnlich. Teilweise ist auch nach Antrag verurteilt worden. Womit wir nicht so zufrieden sind, ist, dass die nicht wegen Beihilfe verurteilt worden sind.“ Die Generalstaatsanwaltschaft denkt deshalb daran, gegen das Urteil Revision einzulegen. Auch die Verteidiger wollen das Urteil prüfen lassen. Michael Eichin, Verteidiger des Hauptangeklagten „Das sind grundsätzliche Fragen, die geklärt werden müssen, Sie haben es in der Urteilsbegründung auch gehört, es geht hier um Rechtsfragen, die für Provider in ganz Deutschland maßgeblich sein könnten und Auswirkungen haben. Deswegen sollte das grundsätzlich geklärt werden.“ Es ist das erste Mal, dass ein Landgericht in Rheinland-Pfalz die Betreiber eines […]

  • Salzbachtalbrücke ist gesprengt

    Salzbachtalbrücke ist gesprengt

    Am Wochenende haben alle Wiesbadener erstmal tief durchgeatmet. Die marode Salzbachtaltalbrücke – jetzt ist sie also gesprengt. Nachdem im Vorfeld einiges schiefgelaufen ist und sich verzögert hat, war die Sprengung hingegen wie aus dem Bilderbuch. Doch damit hat man gerade mal den ersten Schritt hinter sich gebracht. Wie geht es nun weiter, damit die überstrapazierte Verkehrssituation sich im Rhein-Main Gebiet endlich wieder entspannt? Eduard Reisch, Sprengmeister „DREI , ZWEI, EINS……“ Zweimal knallt es laut – und dann stürzen 15.000 Tonnen Beton und Stahl auf einer Länge von über 300 Metern in sich zusammen. Eine echte Bilderbuchsprengung. Sprengmeister Eduard Reisch und sein Team – sie haben Maßarbeit geleistet. Eduard Reisch, Sprengmeister „Es war eine gelungene Sprengung und das Bild der beiden Brücken entspricht unserer Planung. Die Südbrücke ging planmäßig vertikal zu Boden und nach wenigen Sekunden erfolgte die Sprengung der Nordbrücke, die sich darüber legt. Wir haben hier keinerlei Schäden nach dem bisherigen Ergebnis zu vermelden.“ Das direkt angrenzende Klärwerk wurde – Stand heute – ebenso verschont, wie das nahe Wohngebiet im Stadtteil Biebrich – hier zu erkennen am oberen Bildrand – das so gut wie kein Staubkorn abbekam, da die Staubwolke direkt Richtung Taunus abgezogen ist. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hofft, dass der Verkehr in und um Wiesbaden nun bald wieder besser fließt. Gert-Uwe Mende, SPD, Oberbürgermeister Wiesbaden „Dass jetzt hier schnell die Trümmer beseitigt werden und dass wir hoffentlich noch in diesem Jahr die Bahnstrecke wieder in Betrieb nehmen. Das heißt, unser Hauptbahnhof hoffentlich kurz vor Weihnachten wieder angeschlossen ist an den Fern- und Nahverkehr. Und natürlich auch der Autobahnzubringer, auf dem wir gerade stehen, auch den wollen wir wieder in voller Leistungsfähigkeit haben.“ Was im Sommer das plötzliche Absacken der Brücke genau verursacht hat, das wird aktuell im Rahmen eines Gutachtens von Fachleuten weiter untersucht. Stephan Krenz, Vorsitzender der […]

  • Vor dem großen Knall an der Salzbachtalbrücke

    Vor dem großen Knall an der Salzbachtalbrücke

    Mitte Juni erleben viele Autofahrer auf der A66 bei Wiesbaden einen Schock. Auf der Salzbachtalbrücke ist die Fahrbahn einen halben Meter abgesackt. Es besteht Lebensgefahr für die Menschen auf und unter der Brücke. Die Folge: Eine Vollsperrung der Autobahn und viele lange Staus. Schnell wird klar: Die marode Brücke muss gesprengt werden. Nach monatelanger Vorbereitung wird es morgen ernst. Es ist ein Anblick, der bald Geschichte sein wird. Morgen Mittag um 12 Uhr wird die Wiesbadener Salzbachtalbrücke nach fast 60 Jahren gesprengt. Ein Grund dafür soll ein defektes Lager zur Lastenübertragung sein. Einzelheiten dazu sind aber bis heute nicht bekannt. 220 Kilo Sprengstoff sollen dafür sorgen, dass zunächst am südlichen Teil der Brücke die Pfeiler einknicken und die Brücke senkrecht in sich zusammensackt. Drei Sekunden später sollen dann die Sprengladungen am nördlichen Teil der Brücke zünden. Direkt neben der Brücke liegt das Hauptklärwerk von Wiesbaden. Hier ist man schon auf den großen Tag vorbereitet. Frank Fischer, ELW – Klärwerk Wiesbaden „Wir werden für eine kurze Zeit einfach Pumpen und Klappen, also wo sensible Teile dran sind, abschalten. Das behindert aber nicht die Abwasserreinigung. Dient einfach nur dazu, wenn die Dinge in Ruhe sind, dann ist bei einer Erschütterung weniger die Gefahr, dass irgendwie irgendetwas kaputt geht, als wenn es in Bewegung ist.“ Sprengschutzwände schirmen die Klärbecken vor herumfliegenden Teilen ab. Um die Infrastruktur zu schützen, sollen die Brückenteile auf Sandhügel fallen. Doch das Vertrauen in den Sprengmeister ist groß. Zur Not können Taucher Brückenteile aus den Klärbecken holen. Am Sprengtag werden aber erst mal keine Menschen in der Nähe der Salzbachtalbrücke sein. Auch 140 Anwohner müssen am Morgen ihre Häuser verlassen. Henriette Becker „Ja, wir haben ein bisschen Bammel. Keine Ahnung was uns da so erwartet. Also wir wohnen hier sehr gerne und finden es alles sehr schön hier, aber […]