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  • Virtueller Synagogen-Rundgang

    Virtueller Synagogen-Rundgang

    Die orthodoxe Synagoge in Darmstadt – in der Nacht zum 9. November 1938 wurde sie von den Nazis niedergebrannt. Jetzt ist dieses geschichtsträchtige Bauwerk rekonstruiert – Studenten der Technischen Universität Darmstadt haben diese und weitere zwölf Synagogen in Darmstadt, Mainz und Frankfurt im Rahmen eines Langzeitprojekts wieder auferstehen lassen – virtuell. Sie gilt einst als die bedeutendste Synagoge in der Pfalz. 1886 wird das Jüdische Gotteshaus in Kaiserslautern eingeweiht. Auch in Bingen steht bis 1938 eine Synagoge. Beide werden in der Reichspogromnacht niedergebrannt. In einem Hochbunker in Frankfurt, selbst Ort einer ehemaligen Synagoge, hat sie der Architekt Marc Grellert auferstehen lassen. Marc Grellert, Leiter Digitales Gestalten TU Darmstadt „Es gab 1994 einen Anschlag auf die Synagoge in Lübeck von vier Neonazis. Das brachte mich auf die Idee Synagogen zu rekonstruieren, die in der NS-Zeit zerstört worden sind. Es war gedacht als eine kleine Antwort gegen Antisemitismus, sollte aber auch ein Beitrag zur Erinnerung an die Shoa sein. Es ging uns darum, den kulturellen Verlust aufzuzeigen. Also die Blüte der Synagogen, Und wir haben dann in dem Projekt fast 30 Synagogen virtuell rekonstruiert.“ Es gibt rund 3.000 Synagogen in Deutschland, bis sie im Nazionalsozialismus und auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört werden. Auch die Synagoge in der Frankfurter Friedberger Anlage brennen die Nazis nieder und errichten einen Bunker, der jetzt der Initiative 9. November gehört. Ort einer Ausstellung mit und über die virtuellen Rekonstruktionen von Marc Grellert und seinen Studenten. Marc Grellert, Leiter Digitales Gestalten TU Darmstadt „Wir befragen Zeitzeugen – leider heute leben so gut wie keine Zeitzeugen mehr – und dann, nachdem wir dann die Quellen, das sind dann Fotografien, alte Baupläne fangen wir an, diese Quellen in den Computer einzugeben.“ Das geschieht an der Technischen Universität Darmstadt. Norwina Wölfel hat die Synagoge in der Frankfurter Friedberger Anlage […]

  • Wahl-O-Mat für Hessen ist online

    Wahl-O-Mat für Hessen ist online

    Wissen Sie denn schon, wem Sie ihre Stimmen geben? Da gibt es auch diesmal wieder eine kleine Entscheidungshilfe: Seit heute ist der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Hessen online. Unter „wahl-o-mat.de/hessen2023“ kann jeder auf einfachem Wege herausfinden, welche Partei die eigenen Ansichten am ehesten vertritt – und wer so gar nicht zu einem passt. Robert Lambrou (AfD), Fraktionsvorsitzender Hessen „Die Kohlekraftwerke in Hessen, sollen auch nach 2038 weiterbetrieben werden. Da bin ich absolut dafür.“ Mathias Wagner (Bündnis 90/Die Grünen), Fraktionsvorsitzender Hessen „Sozialwohnungen sollen vorrangig an Deutsche vergeben werden – das machen wir mal nicht.“ AfD und Grüne – nicht nur bei diesen beiden Thesen dürften die beiden Parteien über Kreuz liegen. Insgesamt 38 Thesen müssen hessische Spitzenpolitiker bei der Vorstellung des Wahl-O-Mats heute entweder zustimmen, ablehnen oder sich neutral verhalten: Etwa die Frage, ob sich Hessen für den Abzug der US-Streitkräfte stark machen soll… Christoph Degen (SPD), Generalsekretär Hessen „Sehe ich jetzt keinen Grund, warum die nicht bleiben sollten.“ Oder Aussagen zur Gesellschaftspolitik wie: An Schulen soll das traditionelle Familienbild vermittelt werden. Eine These, die auch vom SPD-Generalsekretär nicht ganz abgelehnt wird. Christoph Degen (SPD), Generalsekretär Hessen „Klar muss das auch stattfinden und auch abgebildet werden. Aber wir müssen auch gucken, dass die gesellschaftliche Vielfalt, auch andere Familienmodelle, Vater-Vater-Kind, ebenfalls stattfinden.“ Die Bundeszentrale und Landeszentrale für politische Bildung haben den Wahl-O-Mat entwickelt – zusammen mit einem Team aus jungen Wählern, darunter auch Lisa Meck. Für sie hieß es: Wahlprogramme wälzen. Lisa Meck, Wahl-O-Mat-Redaktion „Dann wurden wir in verschiedene Expertengruppen gepackt, wo jeder einen Schwerpunkt an Thematik hat, damit der Wahl-O-Mat breit gefächert ist. Und dann haben wir uns ausgetauscht, haben uns überlegt, was sind denn wichtige Themen, was steht in den Parteiprogrammen drinnen und wie können wir uns in die These auch widerspiegeln.“ Die Redaktion hat ihre Thesen dann den […]

  • Rheinland-Pfalz will Verwaltung modernisieren

    Rheinland-Pfalz will Verwaltung modernisieren

    Verwaltung – das klingt nach Aktenordnern, Papierstapeln und festgefahrenen, ja, verstaubten Strukturen. Kein guter Ruf für Einrichtungen, die unverzichtbar sind in unserer Gesellschaft und Millionen Deutsche beschäftigen. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit und Transformation sieht Handlungsbedarf und will mit gutem Beispiel vorangehen. In diesem Raum, in dem sich bis vor kurzem noch die Akten getürmt haben, sorgen heute bunte Sitzmöbel, Präsentationsflächen und ein modernes Design für eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Losgelöst vom Schreibtisch sollen Mitarbeiter aus verschiedenen Ressorts hier gemeinsam an Projekten arbeiten und innovative Ideen entwickeln. Alexander Schweitzer (SPD), Arbeits- und Transformationsminister Rheinland-Pfalz „Und was wir mit diesem TransformationLAB, also mit diesem Raum, der neues Arbeiten möglich machen soll, ermöglichen, ist, dass man hierarchiefrei arbeitet – dass, entgegen des Organigramms, einfach die wichtige und die spannende neue Idee im Mittelpunkt steht.“ Bisher ist so ein Kreativraum in Einrichtungen der rheinland-pfälzischen Landesregierung einmalig. Viele Unternehmen und teils auch Schulen arbeiten aber schon seit Jahren mit solchen Raumkonzepten. Ist man da als Ministerium, das sich Transformation und Innovation auf die Fahne schreibt, nicht vielleicht ein bisschen spät dran? Alexander Schweitzer (SPD), Arbeits- und Transformationsminister Rheinland-Pfalz „Wenn Sie sich umschauen und schauen, welche Länder mit Transformationsministerium unterwegs sind und solche Räume haben, dann werden Sie nicht viel finden außerhalb von Rheinland-Pfalz. Also wir sind da weiterhin Pioniere. Aber natürlich haben wir auch den Ehrgeiz zu sagen, wir wollen auch Vorreiter bleiben.“ Und das nicht nur mit dem TransformationLAB. Seit der Corona-Pandemie können die Ministeriumsmitarbeiter bis zu drei Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten. Weitere Neuerungen der Arbeitsmethoden sind in Planung. Alexander Schweitzer (SPD), Arbeits- und Transformationsminister Rheinland-Pfalz „Was zurzeit gerade hier passiert ist, dass wir darüber nachdenken, ob der Zusammenhang zwischen ‚Ich habe einen festen Büroraum, wo mein Namensschild an der Tür steht‘ und der Tatsache, dass ich vielleicht gar nicht […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Lebenslange Haftstrafe in Darmstädter Mordprozess — Wieder mehr Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz — Hessisches Kultusministerium für KI im Unterricht Lebenslange Haftstrafe Wegen Mordes an seiner ehemaligen Partnerin hat das Landgericht Darmstadt den 25-jährigen Angeklagten heute zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann aus Afghanistan hatte zugegeben, die 30-jährige Deutsche im November 2022 in der ehemals gemeinsamen Wohnung in Darmstadt erstochen zu haben. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Der Mann lasse es nicht zu, dass Frauen ihn verlassen Wieder mehr Corona-Fälle In Rheinland-Pfalz steigt die Zahl der Corona-Infektionen wieder, allerdings noch auf niedrigem Niveau. Vergangene Woche gab es 203 bestätigte Neuinfektionen, das waren gut 20 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Der Mainzer Virologe Bodo Plachter sieht darin keinen Grund zur Besorgnis. Corona sei mittlerweile eine Erkrankung, die ähnlich wie Grippe saisonal auftrete. Für KI im Unterricht Das hessische Kultusministerium sieht im Einsatz von künstlicher Intelligenz im Schulunterricht großes Potenzial. Chatbots wie ChatGPT könnten bei Recherchen, beim kreativen Schreiben oder beim Verstehen von komplexen Sachverhalten helfen. KI berge aber auch Risiken. Deshalb sei es wichtig, die Quellen der Informationen kritisch zu hinterfragen.

  • ESA berechnet Flugbahnen von Weltraumschrott

    ESA berechnet Flugbahnen von Weltraumschrott

    Müll. Wohl eins der größten Probleme unserer Zeit. Doch nicht nur hier auf der Erde verursacht Müll Schwierigkeiten, sondern auch im Weltraum. Rund um die Welt fliegt so viel Schrott, dass es immer häufiger zu gefährlichen Unfällen kommt. Forscher der TU Darmstadt möchten das verhindern. Ihre Mission: Sie wollen den Weltraum sicherer machen. Die Welt von oben. Eigentlich ist der Raum hier fast leer. Hin und wieder fliegt ein Satellit vorbei. Doch der Schein trügt. Seit den sechziger Jahren fliegen immer mehr Objekte um die Erde. Heute sind es rund 16.000 Satelliten und viele Millionen Trümmerteile. Und die sind für alle Satelliten gefährlich. Denn selbst kleine Trümmerteile können bei einer Kollision große Schäden anrichten und so eine Kettenreaktion in Gang setzen. Reinhold Bertrand, ESA–Büro für Weltraumsicherheit „Es entsteht eine Trümmerwolke, die selber nun solche Teilchen produziert, die wieder mit Satelliten kollidieren können. Und das kann sehr leicht eine lawinenartige Entwicklung nehmen und sie können dann in bestimmten Bereichen unter Umständen keine Raumfahrt mehr betreiben.“ So prüft die Europäische Weltraumorganisation in Darmstadt ständig, ob Satelliten kollidieren können und lässt sie zur Not ausweichen. Alle zwei Wochen müssen die Experten eingreifen. Reinhold Bertrand, ESA–Büro für Weltraumsicherheit „Das hört sich harmlos an, Ausweichmanöver, aber das geht immer einher mit Treibstoffverbrauch. Und Treibstoff heißt Lebensdauer des Satelliten. Also jedes Ausweichmanöver hat eine Auswirkung auf die Missionsdauer und auf die Nutzung. Die Vorhersage, ob und wann es zu einem Unfall kommt ist elementar. Doch die wird immer schwieriger, weil die Zahl der Satelliten rasant wächst.“ Ein Problem, das Felix Wolf von der Technischen Universität Darmstadt lösen will. Er hat zusammen mit seinem Team einen Algorithmus entwickelt, mit dem die ESA mehr Objekte eine längere Zeit verfolgen und so Unfälle verhindern kann. Aktuell überwachen die Experten rund 30.000 Objekte in der Erdumlaufbahn. Bald sollen es über […]

  • Die musikalische Murmelmaschine aus Rüdesheim

    Die musikalische Murmelmaschine aus Rüdesheim

    Der Rheingau ist bekannt für guten Wein. Er ist aber auch das Mekka für selbstspielende Musikinstrumente. Zugegeben, das ist keine große Szene, aber eine ganz schön quirlige. Seit 50 Jahren gibt es in Rüdesheim ein einzigartiges Museum „Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett“. Zuwachs gibt es wohl noch in diesem Jahr durch ein ganz besonderes Instrument, das von Millionen im Netz bestaunt wurde. Magische Klangwelten, ein Hauch von Kindheitsnostalgie. Erzeugt von einem mechanischen Wunderwerk: der Marble Machine, zu Deutsch: Murmelmaschine. Die kleinen Kugeln fallen gezielt auf Instrumente wie Vibrafon, Becken und Bassgitarre. Erfunden, gebaut und komponiert hat all das der Schwede Martin Molin. Rund zehn Jahre und 235 Millionen Youtube-Clicks später steht die Marble Machine in Rüdesheim. Zuletzt notdürftig in einem Schuppen gelagert, hat der Zahn der Zeit sie verstummen lassen. Die Faszination ist geblieben. Martin Molin, Musiker aus Schweden „Ich liebe die Physik und die Schwerkraft. Und die Arbeit mit Murmeln. Denn sie werden von der Schwerkraft gelenkt. Sie fallen in Richtung des Zentrums unseres Planeten. Und das finde ich irgendwie wunderschön. Die Gesetze der Physik zu visualisieren und sie in Musik zu verwandeln, macht einfach sehr viel Spaß.“ Inspiriert hat ihn unter anderem der Besuch in einem Spieluhrenmuseum. Mittlerweile gibt es einen Nachfolger, die Marble Machine X. Ziel: Eine tourneetaugliche Version für Liveauftritte mit Martins Band Wintergatan. Doch bei einem komplexen Konstrukt aus 10.000 Teilen, die meisten davon selbst gefertigt, hakt es immer irgendwo. Helen Selling, Fan der Marble Machine aus Usingen „Ein Problem ist zum Beispiel, dass die Murmel nicht sauber durchrollt und dann irgendwo hängenbleibt. Das darf natürlich auf der Maschine nicht passieren. Und insofern muss dann hier viel Tuningarbeit passieren.“ So haben sich Fans einer weltweiten Community seit Oktober in Rüdesheim getroffen, um die Maschine wieder in Gang zu bringen. Für Konzerte reicht es wohl immer noch nicht, […]

  • Steigende Gefahr durch Cyberkriminalität

    Steigende Gefahr durch Cyberkriminalität

    Knapp 203 Milliarden Euro – so hoch war im vergangenen Jahr der Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Cyberangriffe. Doppelt so hoch wie noch drei Jahre zuvor. Das ist nur eine der Erkenntnisse aus dem aktuellen „Bundeslagebild Cybercrime“, das heute im Wiesbadener Bundeskriminalamt vorgestellt wurde. Fazit: Die Lage bleibt angespannt, vor allem weil viele Unternehmen und Behörden immer noch unzureichend geschützt sind. Im Oktober 2022 wird die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises in Ludwigshafen durch einen Hackerangriff komplett lahmgelegt. Schaden: Rund 1,7 Millionen Euro. Ähnlich ergeht es in Hessen der Rodgauer Stadtverwaltung. Auch Industrie- und Handelskammern sowie Energieversorger in beiden Bundesländern mussten bereits ihre IT-Systeme abschalten. Kundendaten wurden gestohlen und im Darknet angeboten. Mit rund 137.000 erfassten Fällen von Cybercrime im letzten Jahr ist das Risiko für Angriffe auf konstant hohem Niveau. Die Täter sitzen vor allem im Ausland. Martina Link, Vizepräsidentin Bundeskriminalamt „Diese pilotierte Erfassung, so nennen wir das, der Auslandsstraftaten erfolgt seit 2020. Und seitdem haben wir einen stetigen Anstieg, im vergangenen Jahr um acht Prozent. Und es ist im Moment so, dass die Zahl der Auslandsstraftaten die der Inlandsstraftaten sogar übersteigt im Bereich Cybercrime.“ Die Strafverfolgung von Cyberkriminellen über Länder- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg scheitere noch zu oft an der mangelnden Kooperation einzelner Staaten und juristischen Fragen. Nur 29 Prozent beträgt die aktuelle Aufklärungsquote, trotz steigender Ausgaben für Cybersicherheit in Deutschland. Auch hierzulande gibt es noch Nachholbedarf, gerade bei Unternehmen. So hat der Digitalverband Bitkom in einer Studie ermittelt, … Dr. Ralf Wintergerst, Präsident Bitkom „… dass Unternehmen circa neun Prozent ihrer IT-Ausgaben für IT-Sicherheit ausgeben. Das ist viel zu wenig. Nach unserer Einschätzung sollte es circa 20 Prozent des sogenannten IT-Run-Betriebs sein. Also das, was man ausgeben muss, damit die IT läuft im Unternehmen. Das heißt, man müsste den Einsatz verdoppeln.“ Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen befürchteten einen […]

  • 2500. digitale Dorflinde nimmt Betrieb auf

    2500. digitale Dorflinde nimmt Betrieb auf

    Dorflinden waren früher oft Treffpunkt für die Einwohner eines Ortes, um sich auf den neuesten Stand zu bringen. Damals wurden noch – so ganz analog – Geschichten ausgetauscht, es wurde geredet und diskutiert. Mittlerweile werden immer mehr dieser Orte digital. Denn seit 2018 fördert das Land Hessen mit den sogenannten „Digitalen Dorflinden“ den lokalen Zugang zum Internet. Und das insbesondere im ländlichen Raum, wie hier, im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ruckelfrei und kostenlos per WLAN im Internet surfen – das ist jetzt auch im Freibad Battenberg-Dodenau möglich. Dank der vier neuen Digitalen Dorflinden. Das vom Land Hessen geförderte Projekt soll besonders die digitale Anbindung von Kommunen auf dem Land verbessern. Kristina Sinemus (CDU), Digitalministerin Hessen: „Der ländliche Raum ist ja der Raum, der auch gerade in einem Land, in einem Flächenland wie Hessen mit viel Wald, schwieriger ist anzubinden. Und weil dieser anschlussfähig werden soll, haben wir uns dafür entschieden die digitalen Dorflinden insbesondere in den Regionen zu bauen wo möglicherweise der Glasfaseranschluss noch nicht bis ins Haus gelandet ist. Und deswegen die WLAN-Hotspots als Treffpunkt.“ Laut Digitalministerium wurden in Hessen seit 2018 bereits 2500 Digitale Dorflinden installiert, die mittlerweile mehr als 25 Millionen Mal genutzt wurden. Und auch in Battenberg gibt es seit 2019 bereits 10 solcher WLAN-Hotspots, wie hier an der Mehrzweckhalle. Und dennoch: Laut Bürgermeister Christian Klein sind auch die vier neuen Hotspots im Freibad eine Bereicherung für die Region. Christian Klein (CDU), Bürgermeister Battenberg (Eder) „Also jede digitale Dorflinde hilft uns im Prinzip die vorhandenen Lücken zu schließen, die wir hier ohne Frage im ganzen Netzausbau noch haben. Der Glasfaserausbau hinkt etwas und deshalb ist jede digitale Dorflinde ein Gewinn für unsere Region.“ Für Bijan Kaffenberger von den Sozialdemokraten ist das 2018 gestartete Förderprogramm – für einen besseren Internetzugang in den Kommunen – mehr Schein als Sein. […]

  • Nachhaltige Landwirtschaft in der Pfalz

    Nachhaltige Landwirtschaft in der Pfalz

    Er gilt als der größte Gemüsegarten Deutschlands – der Pfalzmarkt im rheinland-pfälzischen Mutterstadt. Auf einer Fläche knapp 19.000 Fußballfeldern bauen Landwirte Obst und Gemüse an, das dann in Supermärkten deutschlandweit landet. Zeit für Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, sich dort mal umzuschauen. Obst und Gemüse, das hier wächst, kommt nach der Ernte – wenige Kilometer entfernt – hier an. Wird für den Weitertransport vorbereitet und in Deutschland verkauft. Ein System, das nachhaltig ist und eigentlich selbstverständlich sein sollte. Das aber die Landwirte und Bertreiber des Pfalzmarktes in der Realität vor Probleme stellt. Christian Deyerling, Aufsichtsratsvorsitzender Pfalzmarkt „Unsere Produktion in Deutschland ist teurer. Die ist qualitativ hochwertiger, die ist frischer, die ist schneller. Und trotzdem müssen wir mit dem Ausland konkurrieren. Und das stellt viele Betriebe vor riesige Probleme. Weil, wenn das Produkt erst fertig produziert ist auf dem Feld, erst dann kann man es verkaufen. Erst dann weiß man auch den Preis. Und damit kann man schwer kalkulieren.“ Nöte, von denen die Erzeuger und Betreiber des Pfalzmarktes heute dem Bundeslandwirtschaftsminister berichten. Cem Özdemir appelliert im Gegenzug an die Bürger: Kauft und esst regional! Cem Özdemir (Bündnis 90/Grüne), Bundeslandwirtschaftsminister „Wir haben in den letzten Jahren leider unter der Überschrift ‚Wachse oder weiche‘ eine Politik gehabt, die gerade viele Kleinen rausgeworfen hat. Auch zu einer drastischen Marktkonzentration geführt hat. Da liegt kein Segen drauf. Wir brauchen eine Vielfalt von Landwirtschaft. Wir brauchen sie, damit wir so viel wie möglich an Versorgung im eigenen Land an Kapazitäten haben.“ Neue Kapazitäten schafft derzeit auch die Pfalzmarkt-Genossenschaft durch den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Logistikzentrums. Sie wird mit einer Leistung von 3,2 Megawatt eine der größten in der Pfalz sein. Und somit den Energiebedarf der 30.000 Quadratmeter großen Halle nachhaltig sichern. Für Bundesminister Özdemir eine Win-Win-Situation. Cem Özdemir (Bündnis 90/Grüne), Bundeslandwirtschaftsminister „Ich bin ein großer […]

  • Neue Rechenzentren auf ehemaligem Neckermann-Gelände

    Neue Rechenzentren auf ehemaligem Neckermann-Gelände

    Frankfurt ist einer der weltweit größten Internet-Knotenpunkte – und bekommt derzeit weiter Zuwachs. Wo im Osten der Stadt früher Tausende Mitarbeiter des Versandriesen Neckermann Bestellungen abfertigten, entsteht gerade ein Campus mit elf neuen Rechenzentren. Auf rund 100.000 Quadratmetern wird der „Digital Park Fechenheim“ entwickelt – ein Milliardenprojekt. Ein Blick ins Innere der ehemaligen Neckermann-Zentrale. Wo es aktuell noch so aussieht, könnte es schon bald so aussehen. Brummende Server von Kunden wie Cloudbetreibern, Streamingdiensten und Technologiekonzernen, aber auch Wirtschafts- und Finanzunternehmen. Das erste von elf Rechenzentren ist seit Anfang des Jahres in Betrieb. Volker Ludwig, Deutschland-Geschäftsführer Digital Realty „Für weitere fünf arbeiten wir am Rohbau, beziehungsweise am Innenausbau. Und bereits im nächsten Jahr werden zwei weitere Rechenzentren in Betrieb gehen. Bezüglich des Baufortschrittes bin ich sehr stolz. Das ist hier großartig, was geleistet wird.“ Planmäßig entstehen die Rechenzentren sowie Büros in sechs Neubauten und im ehemaligen Neckermann-Hauptgebäude, benannt nach Architekt Egon Eiermann. Im Inneren kernsaniert, bleibt die denkmalgeschützte Fassade erhalten. Künftig soll die beim Serverbetrieb entstehende Abwärme zum Heizen genutzt werden. 10 Megawatt stehen ab Herbst 2025 über ein Nahwärmenetz auch für benachbarte Firmen bereit. Mit der doppelten Menge könnten über ein Fernwärmenetz darüber hinaus private Haushalte versorgt werden. Martin Giehl, Vorstand Mainova AG Frankfurt „Im Grundsatz kann man diese Abwärmepotenziale in das große Fernwärmenetz der Mainova einspeisen, weil dort natürlich ganzjährig auch Verbraucher sitzen und wir das insgesamt der Stadt zur Verfügung stellen können. Über diesen Ansatz sparen wir quasi, weil wir konventionelle Erzeugung zurückfahren, zwanzigtausend Tonnen CO2 ein. Und wir können dreieinhalbtausend Wohnungen mit dieser Wärme versorgen. Die Prüfungen dafür laufen. Die nötigen Wärmepumpen könnten hier untergebracht werden, im historischen Kesselhaus. Weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind geplant. So sollen 10.000 Quadratmeter Fläche entsiegelt, 270 Bäume neu gepflanzt und ein großer Regenwasserspeicher angelegt werden. Die Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien erfolgt […]

  • Nationales Automuseum vor der Eröffnung

    Nationales Automuseum vor der Eröffnung

    Hessen ist ab Sonntag um ein Museum reicher. In Dietzhölztal-Ewersbach öffnet dann nämlich das „Nationale Automuseum“ seine Pforten. Zu bestaunen gibt es dort besondere Fahrzeuge aus verschiedensten Epochen. Darunter echte Raritäten und PS-Monster. Wir haben uns schon vor der Eröffnung im Museum umsehen dürfen. Bei diesen Anblicken bekommen Autofans Herzrasen. Im Nationalen Automuseum gibt es Schätze zu sehen, die im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig sind. Der Maybach Exelero zum Beispiel wurde nur ein einziges Mal gebaut und stellte 2005 einen Höchstgeschwindigkeitsrekord von 351,45 km/h auf. Aber auch Autos mit weniger leistungsstarken Motoren gibt es zu sehen. Denn Geschwindigkeit ist nicht alles. Tobias Reichle, Geschäftsführer Nationales Automuseum „Uns ist es wichtig, in der Sammlung nicht nur Technik und Autos zu zeigen, sondern eben auch die Geschichten hinter den Fahrzeugen. Hatten sie einen berühmten Vorbesitzer oder sind sie durch acht oder neun Länder dieser Erde gereis? Sind sie heute noch im Originalzustand oder wurden sie aufwändig wieder in diesen Zustand zurückversetzt, wie sie damals in ihrem ersten Glanz erstrahlten?“ Die Autos sind bis auf wenige Leihgaben alle im Besitz des Museums. Für die Zukunft ist geplant, dass sich die Ausstellung immer wieder wandelt. Denn hinter den Kulissen schlummern noch weitere Schätze. Einige Highlights werden aber sicherlich dauerhaft zu sehen sein. Florian Urbitsch, Geschäftsführer Nationales Automuseum „Das ist ein Stück Geschichte. Mit diesem Fahrzeug – einem Ferrari F1 2000 – hat Michael Schumacher im Jahr 2000 endlich die Forme-1-Weltmeisterschaft wieder zu Ferrari geholt. Das war Michael Schumachers dritte Weltmeisterschaft und der Beginn einer großen großen Erfolgsgeschichte mit Michael Schumacher und Ferrari.“ Von 770 PS zu 5 PS. Ein paar Räume weiter kann man die Benz Victoria aus dem Jahr 1895 bestaunen. Tobias Reichle, Geschäftsführer Nationales Automuseum „Man sieht hier ganz schön, dass es im kompletten Originalzustand ist. Wir haben hier originales Leder […]

  • Die Welt unter uns – Der Tunnel

    Die Welt unter uns – Der Tunnel

    Die Oberfläche der Welt ist weitestgehend erforscht. Was aber genau unter uns liegt, ist zum Großteil verborgen. Schon nur ein paar Meter tief in der Erde beginnt eine unbekannte Welt. So ist der Bau von Tunneln eine schwierige und spannende Angelegenheit. Wie das funktioniert, sehen Sie im ersten Teil unserer neuen Serie. Kommen Sie mit hinab in die „Welt unter uns“. Martin Schafft, Leiter Landesbetrieb Mobilität in Speyer „Meine Name ist Martin Schafft. Ich bin Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Speyer und baue hier zusammen mit meinem Team den Tunnel in Bad Bergzabern.“ Tief im Berg ist es dunkel. Schon einen Kilometer haben sich Martin Schafft und sein Team durch ihn hindurch gegraben. Seit fast zweieinhalb Jahren arbeiten sie schon hier. Heute wollen sie wieder ein paar Meter weiter kommen. Eigentlich baut der Ingenieur Autobahnen und Brücken. Der Tunnel ist für ihn eine ganz neue Erfahrung. Martin Schafft, Leiter Landesbetrieb Mobilität in Speyer „Man steht halt hier im Dunkeln, man steht in einer gewaltigen Röhre und abseits von Licht und Luft, sage ich mal. Da muss man sich erst mal dran gewöhnen. Aber das ist natürlich auch hochinteressant in einem Berg. Man weiß über sich sind zig Meter Berg und Fels.“ Der Tunnel soll den Verkehr um Bad Bergzabern herumleiten, denn aktuell fahren täglich tausende Autos durch die Stadt. In zweieinhalb Jahren soll das vorbei sein. Die Zeit drängt also. Schnell muss es weitergehen. Die Frage ist: wie. Denn jeden Meter kann sich der Sandstein verändern. Die genaue Geologie eines Berges ist immer ein Geheimnis. Daher müssen Fachleute die Abbruchkante mehrmals am Tag begutachten. Martin Schafft, Leiter Landesbetrieb Mobilität in Speyer „Dort wird festgestellt: Welche Festigkeit hat das Gestein, ist es sehr klüftig, also gibt es viele Spalten, was eine Gefährdung darstellen könnte? Das haben wir jetzt zum Glück nicht. […]

  • U-Boot wird in Speyer für die Weiterfahrt vorbereitet

    U-Boot wird in Speyer für die Weiterfahrt vorbereitet

    Es waren spektakuläre Bilder im Mai, als ein ausgemustertes U-Boot der Bundeswehr von Kiel aus nach Speyer transportiert wurde. Tausende Schaulustige haben diese Reise begleitet. Jetzt steht „U17“ im Technik Museum in Speyer und wird dort auf den Weitertransport im September ins Schwester-Museum nach Sinsheim vorbereitet. 50 Meter lang, 470 Tonnen schwer. U 17, ein Stahlkoloss. Die Crew des Technik Museums bereitet das U-Boot auf seine letzte Fahrt vor. Dafür muss es einiges an Gewicht in Speyer lassen. Insgesamt 120 Tonnen. Eigentlich kein Problem, denn im Bauch des Oldies schlummert viel unnötiger Ballast. Ballast in Form von riesigen Batterien. Robert Mrijaj, Techniker Technik Museum Sinsheim „Insgesamt sind es 144. Aber wir wechseln immer batterieweise ab.“ So eine knapp 1 Meter 50 Hohe Batterie bringt 720 Kilogramm auf die Waage. E-Power fürs U-Boot, denn nicht immer konnten die Dieselmotoren eingesetzt werden. Armin Hönig, Techniker Technik Museum Sinsheim „Unter Wasser kann ich den Verbrennungsmotor nicht laufen lassen, der braucht Sauerstoff und auch wegen dem Geräusch, dass man einfach ganz leise unter Wasser gleiten kann, damit der Feind einen nicht hört.“ Den Feind gab es zum Glück nie. Das U-Boot der Bundeswehr war von 1973 bis 2010 im Einsatz, die Crew des Technik Museums Sinsheim in den vergangenen Tagen 30 Mal im Batterieentsorgungseinsatz. In heißer, stickiger Luft auf engstem Raum. Matthias Krieg, Techniker Technik Museum Sinsheim „Es ist wirklich auch eine Buckelarbeit, wir sind einfach mit jeder Batterie happy, wo wir draußen haben. Und wir merken auch einfach, wie es uns selber auch leichter geht. Es ist immer gut, wenn sie dann draußen ist.“ Von draußen kommt Jörg Wiest ins U-Boot. Er war jahrelang als Ober-Elektro-Maschinenmaat auf U17 unterwegs. Jetzt unterstützt der Ex-U-Boot-Fahrer das Technikerteam in Speyer bei der Demontage seines Arbeitsplatzes. Jörg Wiest, Ehemaliger Ober-Elektro-Maschinenmaat „Also mir hat eigentlich gefallen, dass die […]

  • ESA in Darmstadt feiert 20 Jahre Marsforschung

    ESA in Darmstadt feiert 20 Jahre Marsforschung

    Er ist unser Nachbarplanet und einer der heißesten Kandidaten, wenn es darum geht, außerirdisches Leben zu finden: Der Mars. Auch wenn Klima und Atmosphäre für uns Menschen absolut lebensfeindlich sind, könnte es dort Mikroben oder sogar Tiere geben oder einst gegeben haben. Vor ziemlich genau 20 Jahren hat die Europäische Weltraumorganisation ESA ihre erste Mission zum Mars erfolgreich gestartet – und wird bis heute aus Darmstadt gesteuert. Der rote Planet, im Schnitt 70 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Um ihn herum: Die Raumsonde Mars Express. Vor genau 20 Jahren ist die Rakete gestartet. Es ist die erste ESA-Mission zu einem anderen Planeten unseres Sonnensystems. Peter Schmitz war beim Start damals dabei. Aus dem Kontrollzentrum in Darmstadt wird der Satellit gesteuert. Peter Schmitz, Luft- und Raumfahrtingenieur: „Das war schon ein sehr, sehr spannender Moment, weil unsere Arbeit fängt dann an, wenn der Satellit sich von der Rakete trennt und im Prinzip auf die Bahn zum Mars geht. Und die ersten Momente sind natürlich sehr kritisch, weil man dann die Solarpanels ausfährt, die müssen komplett ausfahren, damit auch die Energie produziert wird.“ Eigentlich war die Mission auf 2 Jahre angesetzt, daraus wurden mittlerweile 20. Seit dem hat Mars Express nicht nur unzählige Daten erfasst, sondern auch spektakuläre Bilder geliefert. Die größte Entdeckung: Wasser. Die Aufnahmen zeigen Eis an den Polen, darunter könnte sich auch flüssiges Wasser befinden – die Grundlage des Lebens. Von der Oberfläche des Mars konnten die Forscher ableiten, dass es früher einmal sogar ganze Ozeane gegeben hat. Doch warum sind sie verschwunden? Und hat es dort früher Leben gegeben? Licht ins Dunkel bringen sollte die Landesonde Beagle 2. Doch bei der Landung geht das Signal verloren. Peter Schmitz, Leiter Mars-Flugkontrollteam: „Das tut sehr weh, zumal ja auch, es gibt ja Teams, die Beagle 2 gebaut haben über Jahre […]

  • Deutschlandweit erster Mobilfunkmast aus Holz

    Deutschlandweit erster Mobilfunkmast aus Holz

    Das mit dem Mobilfunk ist so ein Thema. Während man in dicht besiedelten Gebieten mittlerweile meist guten Handyempfang hat, gibt es im ländlichen Raum noch so manches Funkloch. Um diese Löcher zu schließen, wird in Rheinland-Pfalz ein Mobilfunkmast nach dem anderen gebaut. So auch im rheinhessischen Bechtolsheim. Hier gab es heute eine ganz besondere Premiere.     Richtfest in Bechtolsheim im Kreis Alzey-Worms. Hier wird heute der deutschlandweit erste Mobilfunkmast aus Holz eingeweiht. Nachhaltigkeit und Design – und damit eine erhöhte Akzeptanz der Bevölkerung –, das seien die Vorteile gegenüber herkömmlichen Stahl- oder Betonkonstruktionen, so der Betreiber. Kai Uebach, Vantage Towers AG: „Die Herausforderung ist, wie kriegen Sie das Holz so stabil gemacht? Also dieser Mast hat einen Stahlkern innendrin. Aber die ganzen Stegen, die Sie an der Seite sehen, die sind über mehrere verleimte Holzplatten entstanden. Und dadurch haben die eine unheimlich hohe Stabilität. Also dieser Mast ist so feuerfest wie ein ganz normales Wohnhaus.“ Und auch Sturm und Niederschlag seien keine Gefahr. Allerdings sei der Holzmast, da er noch in der Pilotphase ist, aktuell noch deutlich teurer als Masten aus Stahl oder Beton. Der Bechtolsheimer Holzmast ist einer von rund 7000 Mobilfunkmasten in Rheinland-Pfalz. In den letzten Jahren hat sich die Abdeckung verbessert, allerdings gibt es in manchen Gebieten, wie dem Pfälzerwald und der Südwestpfalz, noch viele Lücken. Der zuständige Minister sieht die Mobilfunkanbieter in der Pflicht, diese möglichst zeitnah zu schließen. Alexander Schweitzer (SPD), Digitalisierungsminister RLP: „Wir in Rheinland-Pfalz haben alles gemacht, was wir machen können, um Genehmigungslaufzeiten zu beschleunigen, Möglichkeiten Masten auch ohne Genehmigung auf den Weg zu bringen. Aber die Mobilfunkunternehmen müssen ihre Pflicht erfüllen und das tun sie in Rheinland-Pfalz insgesamt in Ordnung, aber da geht immer noch ein bisschen mehr.“ Bis Ende 2025 sollen gar 99 Prozent der Fläche mit dem Mobilfunkstandard 5G […]