Verkehr

  • Die Terminalmanagerin des Frankfurter Osthafens

    Die Terminalmanagerin des Frankfurter Osthafens

    Wie Flüsse die Landschaft prägen, so prägen sie auch die Menschen die an ihnen leben und arbeiten. Der Main zum Beispiel. Jeden Tag bringen Schiffe, Züge und Lastwagen Container in den Frankfurter Osthafen, wo die tonnenschweren Frachtbehälter umgeladen werden. Doch wie ist der Alltag in einem der größten deutschen Binnenhäfen? Ein weiterer Teil unserer Serie: „Einflüsse: Wie Main und Mosel die Region prägen“. Marjorie Wallace, Terminalmanagerin Contargo Osthafen Frankfurt „Der Main bedeutet für mich eine sichere Arbeitsstelle. Denn wenn die Binnenschiffe hier nicht den Main passieren würden, hätten wir weniger Arbeit.“ Marjorie Wallace ist im Stress. Der Güterzug aus Hamburg sollte schon längst da sein und Container liefern. Binnenschiffe und LKW warten schon im Frankfurter Osthafen, um sie weiter zu transportieren. Sechs Schiffe werden hier jede Woche be- und entladen. Als Terminalmanagerin sorgt sie dafür, dass alles glatt läuft. Schon seit 20 Jahren arbeitet sie hier am Main. Marjorie Wallace: „Hi, ich war gerade drüben an den Gleisen. Der Zug ist noch nicht da, der sollte doch um elf da sein“? Kollege: „Ja, die hatte mit mir telefoniert, der soll jetzt so gegen 13:30, um halb zwei soll der hier sein.“ Marjorie Wallace: „Okay, schaffen wir das dann alles?“ Kollege: „Ja das schaffen wir.“ Dafür muss es aber schnell gehen. Sonst staut es sich im Hafen. Teamwork ist gefragt. Marjorie Wallace, Terminalmanagerin Contargo Osthafen Frankfurt „Und dann werden natürlich auch Überstunden gemacht, weil ohne Überstunden wird das hier auch nicht funktionieren, weil wir müssen ja gewährleisten, dass der Zug dann auch heute wegfährt dann wieder. Und wenn dann nicht alle mitziehen, sowohl auch die Kranführer oder auch das Team im Büro, klar, oder auch die Hafenbahn muss da auch mitziehen. Ansonsten haben wir ein großes Problem.“ Der Frankfurter Osthafen ist direkt mit der ganzen Welt verbunden. Von hier kommen und […]

  • Neuer Lkw-Terminal für die BASF

    Neuer Lkw-Terminal für die BASF

    In der aktuellen Krise wird immer deutlicher, wie sehr Deutschland unter seiner Infrastruktur leidet, die auf Verschleiß gefahren wird: Da sind Brücken, die so marode sind, dass sie abgerissen werden müssen; ihr Neubau dauert Jahre. Da ist die Bahn, bei der Verspätungen und Zugausfälle die Norm sind, vor allem im Güterverkehr. Und dann fällt aktuell auch noch die Schifffahrt so gut wie aus. Da Flüsse wie der Rhein kaum noch Wasser führen, gelangt mitten in der Energiekrise dringend benötigte Kohle nicht mehr zu den Kraftwerken. Der Wirtschaft bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu schauen, wie sie klar kommt. Wir haben uns die beim größten Chemiekonzen der Welt einmal angeschaut, wie dieser versucht, Probleme vor Ort zu lösen. Und die Probleme beginnen für die BASF in der Tat bereits vor Ort – bei den maroden Hochstraßen in Ludwigshafen. Startschuss für die neue LKW-Abfertigung bei der BASF in Ludwigshafen. Hier sollen ab September jeden Tag bis zu 2.500 Lastwagen kontrolliert werden, die beim weltweit größten Chemiekonzern ein und aus fahren. Denn bevor die mit gefährlichen Chemikalien beladenen LKW auf das Gelände rollen, untersuchen sie Mitarbeiter genau. Zur Sicherheit. Einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag hat die BASF investiert, damit die Abfertigung jetzt schneller und digitaler ist. Hauptgrund für den Neubau ist aber der Standort im Norden des Geländes. Denn jetzt müssen die LKW nicht mehr durch Ludwigshafen fahren. Uwe Liebelt, Werksleiter BASF „Wir sichern diese logistische Anbindung gegen das Risiko möglicher Staus im Stadtgebiet von Ludwigshafen und Mannheim ab, die ja in Folge der Hochstraßensanierung und dann später auch der Rheinbrückensanierung zu erwarten sind.“ Bislang fertigt die BASF die LKW im Zentrum des Betriebsgeländes ab. Die Waren kommen daher über die beiden Hochstraßen von Ludwigshafen zum Chemiekonzern. Doch diese sind seit Jahren marode. Die südliche Hochstraße ist schon teilweise abgerissen und soll neu […]

  • Güterschiff havariert: Mittelrhein gesperrt

    Güterschiff havariert: Mittelrhein gesperrt

    Im Mittelrheintal ist der Schiffsverkehr heute zum Erliegen gekommen. Und das liegt nicht etwa am aktuell extrem niedrigen Pegelstand. Ein Güterschiff ist zwischen St. Goar und Oberwesel havariert und blockiert die Fahrrinne. Die Bergung ist kompliziert, denn das verunfallte Schiff ist groß und besteht aus mehreren Teilen. 190 Meter lang und fast 23 Meter breit ist der Schubverband, der hier ein Durchkommen heute über viele Stunden unmöglich macht. Gegen 1 Uhr 30 in der Nacht bleibt der Container-Riese liegen. Peter Knopp, Wasserschutzpolizei St. Goar „Der Schiffsführer meldete erst mal Maschinenausfall, dass nacheinander beide Maschinen ausgefallen sind. Er vermutet, dass sich etwas in der Schraube festgefangen hat und die dadurch zum Stillstand kam.“ Bei dem havarierten Schiff handelt es sich um einen Schubverband: Ein motorisiertes Schiff schiebt mehrere sogenannte Leichter an. Das sind riesige, schwimmfähige Container ohne eigenen Antrieb. In diesem Fall sind es drei. Problematisch: Die Unfallstelle liegt in einer ausgesprochen engen Kurve. Peter Knopp, Wasserschutzpolizei St. Goar „Das ist eine Stelle, wo normalerweise einem Schubverband schon mal grundsätzlich kein Schiff begegnen darf. Aufgrund der engen Stelle und der starken Kurve und auch der Strömungsverhältnisse brauchen Schubverbände, wenn sie jetzt zu Berg oder zu Tal fahren, die gesamte Fahrrinnenbreite. Und jetzt kam noch dazu, dass wir niedriges Wasser haben und dementsprechend überhaupt kein Platz mehr ist für Berg- oder Talfahrt an dem vorbeizukommen.“ Zwar kann das Schiff am Morgen von zwei anderen Schiffen, die zufällig in der Nähe sind, aus der Kurve geschleppt werden, doch bevor es nach Bingen abtransportiert werden kann, müssen die Leichter voneinander getrennt werden. Ein Spektakel für viele Schaulustige. Mats und Resi Hammes „Mein Mann hatte das, glaube ich, im Radio gehört heute Morgen. Und dann kam der Kleine um 8 Uhr und dann haben wir ihm das erzählt. ‚Oh‘, hat er gesagt, ‚da möchte ich […]

  • Der Schleusentaucher von Kostheim

    Der Schleusentaucher von Kostheim

    Wie Flüsse die Landschaft prägen, so prägen sie auch die Menschen, die an ihnen leben und arbeiten. Der Main zum Beispiel fließt 77 Kilometer durch Hessen und ist Naherholungsgebiet, Lebensraum  und Wirtschaftsweg für die Region. Damit Binnenschiffe überhaupt durch den Main fahren können, gibt es im hessischen Teil sechs Schleusen. Diese müssen auch einwandfrei funktionieren und regelmäßig repariert werden. Wie das funktioniert, zeigen wir in unserer Serie „Einflüsse“. Bernhard Steinkamp, Industrietaucher am Main „Für mich ist der Main Heimat natürlich. Ich bin sehr heimatverbunden als Frankfurter, ja. Einfach wenn ich auf den Main rausgehe oder rausfahre oder auch unter Wasser fühle ich mich schon zu Hause.“ Letzte Einsatzbesprechung auf der Mimir in Kostheim. Christian Scherg geht mit seinem Team nochmal den Ablauf und die Gefahren durch. Denn ein riskanter Einsatz steht bevor. Die Wand der Schleuse muss geschweißt werden, und zwar unter Wasser. Ein Schiff hat die Schleuse gerammt und die empfindliche Wand beschädigt. Die Folge: Der Boden an der Schleuse senkt sich immer weiter ab. Experte dafür ist Bernhard Steinkamp. Er taucht schon seit 17 Jahren im Auftrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Main. Für den Frankfurter ist so ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Bernhard Steinkamp, Industrietaucher am Main „Ich bin am Main groß geworden, ja. Und ich war am Anfang nicht tauchen als Jugendlicher oder Kind, aber wir waren immer mit den Füßen drin. Haben Fischchen gefangen. Jetzt ist es halt so, ich habe dann eigentlich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht und das ist halt schon ganz cool.“ Jetzt heißt es erst mal: Konzentration an Bord. Bernhard Steinkamp muss in seinen Taucheranzug. Alles muss perfekt sitzen, denn unter Wasser lauern Gefahren von mehreren Seiten. Bernhard Steinkamp, Industrietaucher am Main „Erst mal von Bauteilen, die abstehen könnten oder Schifffahrt, die Wellen schmeißt. Man wird rumgewirbelt. Man hat natürlich das […]

  • Rhein-Pegel sinkt weiter

    Rhein-Pegel sinkt weiter

    Eine Rekord-Trockenheit, die Folgen hat – nicht nur für die Binnenschiffer. Der Rhein ist einer der wichtigsten Transportwege für die Wirtschaft und für uns Verbraucher. Rohstoffe und Waren werden in großen Mengen auf dem Fluss transportiert, wenn er denn genug Wasser führt. Der wichtigste Orientierungspunkt für die Rheinschifffahrt befindet sich im rheinland-pfälzischen Kaub, wo der Fluss besonders flach ist: Der Pegel dort ist heute so niedrig, wie sonst nirgendwo an Deutschlands wichtigster Wasserstraße. Der Rhein auf dem Rückzug: In Kaub sinkt der Pegel heute Vormittag auf 32 Zentimeter – fünf Zentimeter weniger als gestern. Das heißt: Die Fahrrinne ist nur noch 1 Meter 43 tief. Für voll beladene Lastkähne gibt es hier kein Durchkommen mehr. Dennoch hat Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt bislang kein Fahrverbot verhängt. Florian Krekel, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein „Das WSA wird die Schifffahrt wegen des Niedrigwassers nicht sperren. Jeder Schifffsführer hat verantwortlich darüber zu entscheiden, ob er mit seinem Schiff die Strecke unter den aktuellen Bedingungen befahren kann.“ Fahren kann etwas weiter südlich noch die Fähre zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel. Aber nur, weil Fährmann Michael Schnaas aus Lorsch ein ganz spezielles Schiff hat. Michael Schnaas, Fährmann „Wir fahren hier seit Donnerstag mit unserer Niedrigwasserfähre, da der Einsatz ansonsten nicht mehr möglich war und unserer Kollegen hier mit ihren tiefer gelegten Schiff erhebliche Probleme hatten und auch nicht mehr fahren könnten.“ Fahren könnten auch noch viele Frachtschiffe. Doch um die flache Stelle bei Kaub passieren zu können, dürfen sie nur noch wenig laden. Dadurch lohnen sich viele Aufträge nicht mehr. In den vergangenen Wochen haben die Binnenschiffe deshalb immer weniger Kohle und Erdöl transportiert. Das trifft vor allem Unternehmen wie den Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen, die normalerweise viele Waren über den Fluss beziehen..Auch der Logistik-Dienstleister Contargo hat die Schiffstransporte zwischen Deutschland und den Niederlanden inzwischen eingestellt. Contargo „Aktuell fahren […]

  • Rheinfähren fahren bald auf Grund

    Rheinfähren fahren bald auf Grund

    Durch die anhaltende Trockenheit ist der Rheinpegel in den letzten Wochen drastisch gesunken. In Oestrich-Winkel sind einige Bootsanleger schon nicht mehr zu erreichen und auch der Fährverkehr leidet unter dem niedrigen Wasserstand. Es droht ein Totalausfall. Die Überfahrt von Oestrich-Winkel nach Ingelheim ist Zentimeterarbeit. Der Fährführer hat nur noch wenig Spielraum in der Bucht auf der hessischen Seite. Heute hat er schon zweimal aufgesetzt. Der Rheinpegel ist mittlerweile zu niedrig für die große Fähre von Michael Maul. Michael Maul, Rheinfähre Maul „Wir sehen in der Winkler Bucht viele Sand- und Kiesbänke, die die Fahrrinne immer mehr einschränken. Die Fahrrinne ist momentan noch ungefähr 20 Meter breit, aber nicht mehr tief genug für unsere große Fähre und darum setzen wir aktuell eine spezielle Flachwasserfähre ein mit einem deutlich kleineren Tiefgang. Das sind ungefähr 40 bis 50 cm.“ Dank der Flachwasserfähre kann der Betrieb vorerst aufrechterhalten werden. Für viele Pendler eine gute Nachricht, denn sollte die Fähre nicht mehr fahren, wäre die nächste Möglichkeit den Rhein zu überqueren erst die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden. Ein Umweg von knapp 35 Kilometern. Der kostet teures Benzin und wertvolle Zeit. Michael Urban „Die Fähre kostet zwar 6,50 €, aber ich spare doch sehr viel mehr Zeit, als wenn ich jetzt hinten über die Brücke fahre. Und Zeit ist einfach doch ein bisschen mehr wert.“ Jürgen Brendel „Nach Wiesbaden – das ist schon ein Riesenaufwand. Mache ich nicht so gerne.“ Die neue Fähre hat Michael Maul von einem Fährbetreiber in Lorch gemietet. Der musste seinen Betrieb trotz Flachwasserfähre schon einstellen. Michael Maul kann zwar noch fahren und Geld verdienen, aber die Kosten sind hoch. Michael Maul, Rheinfähre Maul „Die finanzielle Belastung für den Betrieb ist natürlich beträchtlich. Wir müssen das Fährschiff anmieten, wir müssen spezielle Maßnahmen ergreifen, um die Vorbereitungen zu machen, dass die […]

  • Unterwegs mit der Wasserschutzpolizei

    Unterwegs mit der Wasserschutzpolizei

    Wie Flüsse die Landschaft prägen, so prägen sie auch die Menschen, die an ihnen leben und arbeiten. Die Mosel zum Beispiel fließt über 200 Kilometer durch Rheinland-Pfalz und ist Weinbaugebiet, Tourismusregion und Wirtschaftsweg zugleich. Damit auf dem Fluss auch alles nach Recht und Ordnung läuft, gibt es die Wasserschutzpolizei. Und wie für die Polizisten der Alltag auf dem Wasser aussieht, zeigt ein weiterer Teil unserer Serie „Einflüsse: Wie Main und Mosel die Region prägen“. Patrick Schneider, Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Die Mosel ist für mich Heimat, hier bin ich groß geworden. Ich habe als Kind schon Interesse an Schiffen gehabt und es ist für mich mit der schönste Arbeitsplatz.“ 8:00 Uhr, Dienstbeginn für Patrick Schneider und seinen Kollegen im Koblenzer Hafen. Die beiden Wasserschutzpolizisten bereiten gerade den Einsatz vor. Streife fahren auf dem Fluss. Seit 30 Jahren ist Patrick Schneider schon Polizist. Erst auf der Straße, seit über 20 Jahren auf dem Wasser. Ein Wechsel, den er nie bereut hat. Patrick Schneider, Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Das Schiff ist mit eines der schönsten Einsatzmittel, was die Polizei zu bieten hat aus meiner Sicht. Der Kontakt zu den Schiffsleuten, der Austausch ist ein komplett anderer wie auf der Straße.“ Denn die Mosel ist zwar ein wichtiger Wirtschaftsweg aber auch Ausflugziel für Stand-up Paddler, Kajakfahrer oder Sportboote. Genau so eins ist heute das erste Einsatzziel. Patrick Schneider: Dienstgruppenleiter Wasserschutzpolizei Koblenz „Schönen guten Tag. Ich würde gerne eine kleine Sportbootkontrolle machen. Würde gerne mal ihren Sportbootführerschein sehen und die Zulassung.“ Ein kurzer Blick auf Papiere und Deck. Alles in Ordnung, das Sportboot darf weiter fahren. Schiffskontrollen wie diese, sind für die Wasserschutzpolizei Alltag. Häufiger überprüfen sie aber große Frachter, tagsüber von Koblenz bis Traben-Trabach. Ladung, Personal, Schiff, alles wird kontrolliert. Und das während der Fahrt. Denn so ein Einsatz kostet Zeit. Und Zeit bedeutet für […]

  • Große Probleme durch Niedrigwasser im Rhein

    Große Probleme durch Niedrigwasser im Rhein

    Der Rhein ist mit seinen über 1.200 Kilometern Länge Europas wichtigste Wasserstraße. Drei Viertel aller Waren in Deutschland, die per Schiff transportiert werden, fahren über diesen Fluss. Doch Hitze und Niedrigwasser beeinträchtigen gerade den Schiffsverkehr auf dem Rhein. Das bringt nicht nur Probleme für Unternehmen, die ihre Waren mit dem Schiff transportieren – das Niedrigwasser könnte auch die Energieversorgung im Land gefährden. So ausgetrocknet war „Rheinhessens Badewanne“ schon lange nicht mehr. Normalerweise steht das Wasser im Eicher See bis zur Rasenfläche. Für das mittelständische Familienunternehmen Minthe hat das direkte Folgen. Sie liefern Kies und Sand per Schiff über den Rhein an ihre Kunden und können die Frachter nur noch zu 50 % beladen – sonst laufen sie auf Grund. Felix Minthe, Geschäftsführer F.+ J. Minthe GmbH & Co. KG „Die Lage ist natürlich kritisch, weil unsere Kunden einfach nicht mehr ausreichend Material kriegen, das sie brauchen. Wir sind auch betroffen, weil unsere Umsätze einfach zurückgehen, weil wir nicht mehr die Mengen verladen bekommen, die wir normalerweise verladen. Es ist angespannt.“ Die Konsequenz: Die Schiffe müssen öfter hin und her fahren, um die gleiche Menge abzuliefern. Die Transportkosten steigen. Niedrigwasser ist im Rhein nichts Ungewöhnliches. Doch in diesem Jahr sind die Pegel besonders früh abgesunken. Ein Umstand, der das Land zur Unzeit trifft. Wegen der Inflation müssen Unternehmen ohnehin tiefer in die Tasche greifen. Dazu kommt eine drohende Energieversorgungskrise. Um letzteres zu verhindern, kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz an, Kohlekraftwerke wieder zu aktivieren, die man im Zuge der Energiewende bereits vom Netz genommen hatte. Olaf Scholz, SPD, Bundeskanzler, am 03.08.2022 „Das erste, das haben sie gerade gemeldet, ist jetzt wieder marktbereit und liefert Strom für das Netz. Und wir werden weitere sehen, die das auch tun. Das alles dient der Vorbereitung auf eine schwierige Zeit.“ Doch auch hier legt das Niedrigwasser Steine […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Commerzbank verdient überraschend viel — Umdenken bei Corona-Impfungen — Riederwaldtunnel kostet deutlich mehr — Brandursache geklärt Commerzbank verdient überraschend viel Die Commerzbank in Frankfurt hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 470 Millionen Euro erzielt. Das war deutlich mehr als von Analysten erwartet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres stand unter dem Strich noch ein Verlust fast 530 Millionen Euro. Wie das Geldhaus heute mitteilte, komme der Konzernumbau gut voran. Außerdem habe die Bank von den steigenden Zinsen und dem starken Kundengeschäft profitiert. Umdenken bei Corona-Impfungen Nach Ansicht des Mainzer Virologen Bodo Plachter sind Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus im Abstand von drei Monaten keine Strategie für die Zukunft. Er halte es für besser, wie bei der Grippe vorzugehen und jährlich im Herbst zu impfen. Um eine Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, seien eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen, Abstandsregeln und Einschränkungen bei Veranstaltungen aus medizinischer Sicht sinnvoll. Letztlich müssten wir lernen, mit Corona zu leben. Riederwaldtunnel kostet deutlich mehr Der Lückenschluss zwischen der A66 und der A661 im Frankfurter Osten wird erheblich teurer als vorgesehen. Bis zur geplanten Fertigstellung 2031 könnten die Kosten auf mehr als eine Milliarde Euro steigen. Nach Angaben der Autobahn GmbH haben sich die Baukosten seit der Schätzung 2017 um rund 30 Prozent auf mehr als 600 Millionen Euro erhöht. Außerdem wurde das Projekt in der Zwischenzeit erweitert. Über die A66 soll noch eine Grünbrücke für Wildtiere gebaut werden. Brandursache geklärt Das überhitzte Lager eines Förderbandes hat Mitte Juli das Feuer in einem Sägewerk in Hermeskeil verursacht. Das hat die Polizei heute mitgeteilt. Durch den Großbrand sei ein geschätzter Schaden von 2 Millionen Euro entstanden. Sechs Menschen waren durch das Feuer verletzt worden. Bis zu 400 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Trier-Saarburg und dem Saarland waren bei den Löscharbeiten vor Ort.

  • Mainzer Theodor-Heuss-Brücke wird auf Herz und Nieren geprüft

    Mainzer Theodor-Heuss-Brücke wird auf Herz und Nieren geprüft

    Was haben wir uns in Hessen und Rheinland-Pfalz geärgert in den letzten Jahren. Ein Brückenkollaps folgte gefühlt auf den anderen. Den Pendlern an Rhein, Main und anderswo wurden jede Menge Geduld und Nerven abverlangt. Momentan prüfen Ingenieure eine weitere wichtige Verkehrsverbindung, die Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden. Ist hier wenigstens alles okay?  Wir haben die Prüfer bei ihrer Arbeit begleitet. Arbeiten mit Aussicht. Bauingenieur Henning Manche ist allerdings nicht wegen des schönen Ausblicks auf den Rhein hier. Nein, er prüft Brücken auf mögliche Schäden. Seit Montag nimmt er die Theodor-Heuss-Brücke unter die Lupe. Henning Manche, Bauingenieur „Ich gucke auf Auffälligkeiten, also Dinge nicht so aussehen, wie ich’s gewohnt oder erwarten würde. Ob die Schweißnaht okay ist, ob sich da irgendwas verändert hat, ob die Schrauben in Ordnung sind. Hier ist ein Montagestoß, da ist eine Platte zwischengelegt, weil es auf Höhe ausnivelliert worden ist, und die Böden sind natürlich nicht so ideal, wie man das hätte gerne. Deshalb wird da einfach eine Distanzplatte dazwischen gelegt, das Ganze wird dann wieder verschraubt.“ Mehr als 40.000 Fahrzeuge überqueren im Schnitt jeden Tag die Brücke über den Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden. Für Brückenverhältnisse ist die letzte Sanierung noch gar nicht so lange her, zwischen 1991 bis ´95 erhielt die Theodor-Heuss-Brücke unter anderem neue Stahlbögen und Fahrbahnplatten. Alle drei Jahre kontrollieren Fachleute ihren Zustand, bislang ohne große Beanstandungen. Henning Manche, Bauingenieur „Das ist alles schön ausgerundet, damit’s keine Kerben gibt, die dazu führen könnten, dass eine Schweißnaht reißt. Die Theodor-Heuss-Brücke ist bedingt dadurch, dass der Teil, der direkt befahren wird von den LKWs, relativ neu ist und auch schon gut ausgeführt ist, gibt’s hier bislang keine Probleme. Also, es sind noch keine Schweißnähte gerissen, das ist auch nicht zu erwarten.“ Die Prüfer arbeiten mit einem in dieser Form europaweit einmaligen Brückenuntersichtgerät. Sie können […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Lufthansa-Piloten stimmen für Streik – Anklage gegen Querdenker erhoben – Experten sollen documenta begleiten – Nibelungenfestspiele waren erfolgreich Lufthansa-Piloten stimmen für Streik Bei der Urabstimmung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich die Mitglieder mit großer Mehrheit für einen Arbeitskampf bei der Lufthansa und Lufthansa Cargo ausgesprochen. Nach Angaben der Gewerkschaft werde der Streik noch nicht ausgerufen. Das Votum sei zunächst ein Warnsignal an den Vorstand der Fluggesellschaft. Er müsse nun in den festgefahrenen Tarifverhandlungen ein verhandlungsfähiges Angebot für die rund 5.000 Piloten vorlegen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 5,5 Prozent mehr Gehalt. Anklage gegen Querdenker erhoben Der Erbacher Bürgermeister Peter Traub begrüßt, dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt einen Mann aus der Querdenker-Szene angeklagt hat. Sie wirft dem Odenwälder Anstiftung zu einer rechtswidrigen Tat vor. Er soll in einem Telegram-Kanal dazu aufgefordert haben, Traub zuhause zu besuchen, damit seine Familie sich bedroht fühle. Auslöser für den Aufruf war die Schließung einer Bäckerei durch das Gesundheitsamt Ende vergangenen Jahres. Der Inhaber hatte in seinem Laden monatelang die Corona-Schutzmaßnahmen missachtet. Wegen der Schließung war Traub massiv aus der Querdenker-Szene angefeindet worden. Experten sollen documenta begleiten Wegen der Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta fifteen in Kassel sollen sieben Wissenschaftler verschiedener Disziplinen die Weltkunstschau in den kommenden Monaten beraten. Das haben heute das Land Hessen und die Stadt Kassel als Gesellschafter der documenta mitgeteilt. Die Experten sollen unter anderem Hinweisen auf mögliche antisemitische Bildsprache bei den Werken nachgehen. Kurz nach der Ausstellungseröffnung Mitte Juni war ein Banner mit judenfeindlichen Motiven entdeckt und abgebaut worden. Vergangene Woche wurden weitere Werke mit antisemitischen Bezügen entdeckt. Nibelungenfestspiele waren erfolgreich Nach dem Ende der Nibelungenfestspiele in Worms gestern Abend haben die Veranstalter eine positive Bilanz gezogen. Die diesjährigen Festspiele hätten seit der Premiere am 15. Juli mehr als 22.000 Zuschauer angelockt. Insgesamt seien knapp 95 Prozent der Eintrittskarten verkauft worden. Das […]

  • Wann kommt die Mittelrheinbruecke?

    Wann kommt die Mittelrheinbruecke?

    Wer zwischen Mainz und Koblenz auf die andere Rheinseite will, hat’s nicht leicht: Auf rund 80 Rheinkilometern gibt es keine einzige Brücke. Wer den Fluss überqueren will, muss eine der sechs Fähren nutzen. Etwa auf halber Strecke, zwischen St. Goar und St. Goarshausen soll eine neue Mittelrheinbrücke gebaut werden. Soweit nichts Neues. Seit mehreren Jahrzehnten wird darüber teils kontrovers diskutiert. Heute wollte die Landesregierung aber zeigen: Es geht voran. Soweit sei man noch nie gewesen, hieß es heute von Verantwortlichen der Kommunal- und Landespolitik. Der erste Schritt im Genehmigungsprozess, das Raumordnungsverfahren soll im Herbst abgeschlossen sein. 27 Einwände gegen den Brückenbau gibt es aber nichts was Probleme bereite. Roger Lewentz, SPD, Innenminister Rheinland-Pfalz „Die werden jetzt natürlich beantworten, da wo es Anregungen gibt und es passt eingearbeitet und im Herbst wird dann dieser Entscheid erlassen und ich würde dann die Unterlagen aus dem Innenministerium ins Verkehrsministerium übergeben und dann gibt’s dort das Planstellungsverfahren und dann das Baurecht und dann kann gebaut werden.“ Aber wann genau, das könne heute noch keiner verlässlich sagen. Zu unsicher sei die derzeitige Lage auf dem Bau. Auch der Preis von 40 Millionen Euro, der für die Brücke vor Jahren noch im Raum stand, ist überholt. Sicher ist nur, Bau- und Instandhaltungskosten wollen sich das Land zu 80 Prozent sowie die beiden Kreise Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück zu je 10 Prozent teilen. Daniela Schmitt, FDP, Verkehrsministerin Rheinland-Pfalz „Die Region ist geprägt von mittelständischen Unternehmen, Handwerksbetrieben und vielen Pendlern, die tagtäglich auch diese Wege absolvieren. Zudem haben wir hier eine touristisch starke Region, die auch von vielen Gästen aufgesucht wird, von daher hat diese Brücke eine ganz außerordentliche Bedeutung Falko Hönisch, SPD, Stadtbürgermeister St. Goar „Wie wäre die Entwicklung dieser Region, wenn es schon vor 20 oder 40-50 Jahren eine Brücke gegeben hätte. Ich wage zu behaupten, sie […]

  • Boris Rhein besucht VW-Werk in Baunatal

    Boris Rhein besucht VW-Werk in Baunatal

    Wer momentan einen Neuwagen kaufen will, muss sich meist ganz schön gedulden, denn stockende Lieferketten und fehlende Chips sorgen für lange Wartezeiten. Das hat auch Nordhessens größtem Arbeitgeber zugesetzt, dem VW-Werk in Baunatal mit rund 16.000 Mitarbeitern. Wie verkraftet das Werk die Krise und wie stark trüben die steigenden Energiekosten den Blick in die Zukunft? Heute war Hessens Ministerpräsident Boris Rhein im Werk, um sich selbst ein Bild zu machen. Hier brummt’s. Die Arbeiter im VW-Werk Baunatal bei Kassel fertigen jeden Tag zigtausende Fahrzeugteile. Nach dem Stammwerk in Wolfsburg sind die Nordhessen die zweitgrößte Produktionsstätte von Deutschlands größtem Autobauer. Baunatal soll zum wichtigsten Lieferanten für die Elektrofahrzeuge des Konzerns werden. Olaf Korzinovski, Leiter Operations Volkswagen AG „Ganz konkret werden wir umstellen auf Elektromobilität von den klassischen Getrieben in E-Antriebe mit elektrischen Antrieben, Rotor Stator-In, bis hin zu Elektro-Schaltplatinen und der entsprechenden Software dazu.“ In den nächsten vier Jahren investiert VW 1,2 Milliarden Euro in die E-Transformation im Baunataler Werk, das irgendwann mal ein reines E-Werk werden soll. Zuletzt stockte die Produktion allerdings aufgrund der Halbleiterkrise. Weil E-Autos mehr Halbleiterchips brauchen als Kraftstoff-Fahrzeuge, traf der Mangel das Werk besonders. Knapp 600 Leiharbeiter mussten Anfang des Jahres gehen. Jörg Fenstermann, Leiter VW-Werk Baunatal „Es ist auf dem Weg der Besserung, so will ich es mal formulieren, wenn man von Patienten redet an der Stelle. Aber wir haben gelernt, mit Krisen zu leben. Wir müssen mit Krisen leben am Ende und letztendlich lernen wir das ja seit 2020.“ Doch die nächste Krise könnte angesichts der steigenden Energiekosten und der unsicheren Versorgungslage schon bevorstehen. Ein Gesprächsthema heute beim Besuch von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein im Werk. Droht im Winter ein Versorgungsstopp in Baunatal? Der Landeschef versucht zu beruhigen. Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen „Ich kann jedenfalls zusichern, dass es immer weitergehen wird und dass […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    AfD Hessen reicht Verfassungsklage ein — Lufthansa wieder im Normalbetrieb — Jugendherbergen gut besucht AfD reicht Verfassungsklage ein Die hessische AfD-Fraktion hat am Morgen beim Staatsgerichtshof Klage gegen den Einsatz von politischen Beamten beim Landeskriminalamt eingereicht. Ende letzten Jahres hatte der Landtag beschlossen, dass der LKA-Chef zukünftig ein politischer Beamter sein soll. Die AfD sieht darin einen verfassungswidrigen Einfluss auf die Polizei durch die Landesregierung, so Fraktionsvorsitzender Robert Lambrou heute in Wiesbaden. Laut Innenminister Peter Beuth müsse der oberste Verantwortliche für die Kriminalitätsbekämpfung im Land mit den politischen Zielen der Landesregierung übereinstimmen. Politische Beamte können jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Lufthansa wieder im Normalbetrieb Nach dem Warnstreik des Bodenpersonals und massiven Flugausfällen gestern, könne der Flugbetrieb seit heute früh wieder regulär stattfinden. Nahezu alle Flüge fänden statt, teilte die Lufthansa heute in Frankfurt mit. Unterdessen läuft eine Urabstimmung der Pilotengewerkschaft Cockpit über einen möglichen Streik. Sollten die Mitglieder bis Sonntag zustimmen, könnten auch die Lufthansa-Piloten demnächst streiken. Cockpit fordert für ihre Beschäftigten 5,5 Prozent mehr Lohn und einen automatischen Inflationsausgleich. Jugendherbergen gut besucht Die 36 Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz haben für die Sommermonate eine gute Auslastung gemeldet. Einige Häuser registrierten im Juli sogar mehr Übernachtungsgäste als vor Corona. Ein Grund sei laut Landesverband, dass Schulen und Kindergärten nun Fahrten nachholten, die unter Corona nicht möglich waren. Nach Schulklassen seien Familien und Freizeitgruppen die häufigsten Gäste. Auch das 9-Euro-Ticket und das Chaos an den Flughäfen sorge für mehr Übernachtungen in den Jugendherbergen.

  • Streik des Lufthansa-Personals legt Frankfurter Flughafen lahm

    Streik des Lufthansa-Personals legt Frankfurter Flughafen lahm

    In den letzten Wochen haben wir immer wieder über den Frankfurter Flughafen berichtet – lange Schlangen bei der Sicherheits-überprüfung und ein regelechtes Koffer-Chaos. Heute nun geht fast gar nichts mehr an Deutschlands größtem Airport: das Bodenpersonal der Lufthansa streikt. Lufthansa hat daher allein in Frankfurt knapp 650 Flüge annulliert – und das mitten in der Ferienzeit. Heute Morgen am Frankfurter Flughafen: Nichts geht mehr bei der Lufthansa – fast alle Flüge fallen heute aus. Das ganz große Chaos bricht im Terminal aber trotzdem nicht aus. Die meisten Flugreisenden wurden rechtzeitig darüber informiert, dass sie gar nicht erst zum Flughafen kommen sollen. In der Abflughalle gestrandet sind vor allem Passagiere aus dem Ausland, deren Anschlussflüge annulliert wurden. Dan Petrescu (Flugreisender aus den USA): „Ich hatte einen Lufthansa-Flug für heute nach Rumänien gebucht. Der fällt wegen des Streiks aus. Das ist natürlich ärgerlich Jetzt stehen wir hier an für eine Umbuchung und hoffen, dass wir morgen Vormittag fliegen können.“ Monika Tomasovic (Flugreisende aus der Slowakei): „Unser Flug von Wien nach Frankfurt wurde gecancelled. Wir sind deshalb zehn Stunden lang mit dem Zug hergefahren. Das war eine ganze schöne Tortur. Jetzt hoffen wir, dass es wenigstens mit unserem Weiterflug nach Florida alles klappt.“ Zumindest heute wird es mit dem Weiterflug nach Florida wohl eher nichts werden. Denn die Schlange am Umbuchungs-Schalter ist lang. Und Flüge bei anderen Airlines sind jetzt in der Hauptreisezeit nicht leicht zu bekommen. Kein Wunder, dass sich das Verständnis für den Streik bei der Lufthansa bei den verhinderten Passagieren eher in Grenzen hält. Joachim Lodderstedt: „Das auf dem Rücken der Kunden zu machen, gucken Sie sich das Chaos an hier, ist für mich ehrlich gesagt nicht richtig. Klar, ich verstehe die Intention, dass sie natürlich versuchen mit dem Druck, dass die Lufthansa schneller reagiert. Aber ich finde es ein […]