Verkehr

  • Lastwagen mit Rindern im Westerwald verunglückt

    Lastwagen mit Rindern im Westerwald verunglückt

    Chaos auf der A3: In den frühen Morgenstunden ist heute im Westerwaldkreis ein Tiertransporter auf der Autobahn verunglückt. Dabei entstand nicht nur ein kilometerlanger Stau – auch die Feuerwehr stand vor einer komplizierten Rettung. Die A3 ist heute Morgen für Stunden vollgesperrt. Ein Tiertransporter aus Niedersachsen liegt auf der Seite. Warum er von der Fahrbahn abgekommen ist und wie es den Rindern im Inneren geht, kann zunächst niemand sagen. Ab zwei Uhr morgens sind die Einsatzkräfte in Aktion, um so viele Tiere wie möglich zu retten. Olaf Faller, Wehrleiter Feuerwehr Ransbach-Baumbach „Dort ist ein Tiertransport verunglückt. Der Anhänger lag dort im Seitenstreifen auf der rechten Seite, beladen mit 22 Jungbullen.“ Mit einer Seilwinde richten die Einsatzkräfte den  Transporter schließlich auf. Beim ersten Licht des Morgens kann er weiterfahren. Für eine erste Untersuchung der Tiere geht es ins nahegelegene Ransbach-Baumbach. Olaf Faller, Wehrleiter Feuerwehr Ransbach-Baumbach „Wir haben dann entschlossen den Lkw von der Autobahn runterzuziehen, befinden uns jetzt hier gerade im Industriegebiet in Ransbach-Baumbach, wo der LKW umgeladen wird unter Aufsicht des Veterinäramtes. Leider ist es so, dass nicht alle Tiere überlebt haben in diesem Anhänger. Die genaue Zahl weiß ich jetzt allerdings nicht und etliche Tiere jetzt hier vor Ort notgeschlachtet werden müssen“ Die überlebenden Tiere werden zu einem benachbarten Landwirt gebracht. Eine Teilsperrung der A3 dauerte heute noch bis in den Vormittag an. Warum der Transporter von der Straße abgekommen ist, untersucht jetzt die Polizei.

  • Lkw-Kontrollen auf der A 61

    Lkw-Kontrollen auf der A 61

    Immer wieder sind LKW an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Deshalb ist die Überwachung des Güter-Verkehrs eine zentrale Aufgabe der Polizei. Das Ziel: Mangelhafte Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen, um so die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen. Wir waren bei der Großkontrolle auf einem Parkplatz im Rhein-Pfalz-Kreis dabei. Kontrolle auf der A61 bei Frankenthal. „Bitte folgen“ heißt es für diesen LKW aus Worms. „Ich bräuchte von Ihnen einmal Führerschein und Fahrzeugschein bitte. Haben Sie was geladen? Dann auch einmal die Ladungspapiere bitte.“ Die Polizei kontrolliert, ob die Ladung korrekt gesichert ist. Und ob der LKW technische Mängel aufweist. Steven Wickhüller, Polizeipräsidium Rheinpfalz „Beschädigungen am Reifen, ob irgendwelche da sind, die die Weiterfahrt zu untersagen haben. Ob die Profiltiefe noch in Ordnung ist. Ob die Bremsen beschädigt sind, Risse haben oder kein Belag mehr auf den Bremsen ist. Aber hier ist alles in Ordnung, keine Problem.“ Dementsprechend gelassen nimmt der Fahrer die Kontrolle. Michael Witzler „Ab und zu mal finde ich es nicht schlecht. Weil dann sieht man auch, wenn sich Fehler einschleichen und du es als Routinefahrer vielleicht nicht merkst oder man sich da irgendwas angewöhnt.“ Dieser LKW aus Polen hat Fahrzeugtüren geladen. Das Problem: Die Spanngurte zur Ladungssicherung sind in die Jahre gekommen. Die zulässige Zugkraft: Nicht mehr lesbar. Sie müssen noch vor Ort durch neue ersetzt werden. Zudem sind drei von sechs Stoßdämpfer lose und müssen zeitnah in einer Werkstatt repariert werden. Immer wieder zieht die Polizei aber auch LKW aus dem Verkehr, die in einem technisch noch deutlich schlechteren Zustand sind. Steven Wickhüller, Polizeipräsidium Rheinpfalz „Es war auf der Bremsscheibe zum Beispiel nichts mehr da. Die Bremsbacken waren komplett abgefahren. Es war Metall auf Metall. Es war wirklich reines Glück, dass bis dahin nichts passiert ist. Und dass dann der Techniker, der vor Ort war, gemeint hat: Wenn […]

  • Prof. Yvonne Ziegler zur Entwicklung bei Lufthansa

    Prof. Yvonne Ziegler zur Entwicklung bei Lufthansa

    Die Lufthansa hat Milliarden-Investition am Flughafen München angekündigt – nicht in Frankfurt. Eva Dieterle spricht darüber mit der Luftfahrtexpertin der Frankfurt University of Applied Sciences. Eva Dieterle, Moderatorin: Guten Abend. Prof. Yvonne Ziehler, Luftfahrtexpertin der Frankfurt University of Applied Sciences: Guten Abend. Dieterle: Frau Ziegler, hat der Flughafenbetreiber Fraport einen Fehler gemacht, das Joint Venture mit der Lufthansa abzulehnen? Ziegler: Das kann man eigentlich nicht so sagen, denn es geht ja hier um jede Menge Geld, und zwar insbesondere um das Management der Terminals und auch um die erlöse, die dort generiert werden im Bereich Einzelhandel und auch Restauration. Und das sind im Jahr 2025 zum Beispiel 190 Millionen € gewesen. Wenn man davon 40 % abgeben wollte wie am Flughafen München, wäre das schon ein erklecklicher Betrag. Auch wenn man natürlich berücksichtigt, dass die Lufthansa nicht für alle Passagiere hier am Frankfurter Flughafen zuständig ist. Dieterle: Was bedeutet das für den Flughafen Frankfurt mittel- und langfristig? Ziegler: Es wird sich zeigen. Also die Lufthansa hat gleichzeitig ja auch gesagt, dass sie das Streckennetz hier in Frankfurt weiter ausbauen möchte. Das ist schon mal ein sehr positives Zeichen. Außerdem baut sie im Moment auch den Fachbereich ein neues Lufthansa Cargo Center hier in Frankfurt. Und dadurch, dass zum Beispiel auch eine Condor aus dem Terminal 201 ins Tamil drei zieht, entsteht da auch eigentlich Platz für neue Passagiere. Also von daher. Ich würde das jetzt erst mal nicht so negativ für den Flughafen Frankfurt sehen. Also die anderen Indikatoren zeigen schon, dass hier nach wie vor auch auf den Standort Frankfurt gesetzt wird. Dieterle: Jetzt wird bald das Terminal 3 eröffnet, dafür aber das Terminal 2 dann erstmal geschlossen bevor dann aufwendige Sanierungsarbeiten beginnen. Heißt doch auf absehbare Zeit kein Passagierwachstum am Frankfurter Flughafen? Ziegler: Ja, das war sicherlich nicht so geplant. […]

  • Zweitägiger Pilotenstreik bei Lufthansa

    Zweitägiger Pilotenstreik bei Lufthansa

    Wer heute mit der Lufthansa fliegen wollte, wurde höchstwahrscheinlich enttäuscht. Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit hat rund 5.000 Piloten der Lufthansa – sowie ihrer Tochter-Gesellschaften Lufthansa Cargo und City-Line – zum Streik aufgerufen. Viele Flüge mussten gestrichen werden. Der Hauptgrund: Cockpit fordert höhere Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge. Wir haben uns die Situation am Frankfurter Flughafen angeschaut. Abflugzeiten checken, im Reisebüro anrufen, notfalls sogar umbuchen – viele Flüge mit dem Kürzel „LH“ fallen heute aus. Immerhin: Gestrandet ist hier bislang niemand. Die meisten Passagiere wurden offenbar rechtzeitig über mögliche Ausfälle informiert. Ingrid Kremer „Es lief eigentlich alles gut ab, wir wurden ganz schnell informiert, gell. Und haben dann ja auch gerade die Beruhigung gehabt, dass unser Flug ja geht, gell.“ Thomas Körner „Und über die App von Lufthansa bekam man dann ständig Infos, ob der Flug gecancelt wird oder nicht.“ Kirsten Körner „Die Kommunikation mit dem Reisebüro gestern war okay, aber wir haben uns auch über den Flug selber dann über die Lufthansa-Seite informiert.“ Etwa 75 Prozent der heute geplanten Lufthansa-Flüge fallen aus.  Zum Streik aufgerufen hat die Pilotengewerkschaft „Cockpit“. Die Piloten fordern höhere Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge. Diese sei seit 2017 nicht angepasst worden. Die Lufthansa  hatte im Vorfeld des Streiks erklärt, dass die Altersversorgung auch im Vergleich mit anderen Airlines bereits sehr gut sei. Die Gewerkschaft widerspricht: Andreas Pinheiro, Präsident der Pilotengewerkschaft Cockpit „Im Vergleich zu den großen Network-Carriern und zu den großen Fluggesellschaften, die halt das gleiche machen wie Lufthansa, KLM, AirFrance, British Airways etc. – und wir reden hier von den europäischen – einfach deutlich unter dem liegen, was dort eingezahlt wird. Das ist unser Vergleich und an diesen Vergleich halten wir uns.“ Die Vereinigung Cockpit sei verhandlungsbereit. Wegen des Krieges im Nahen Osten sind Flüge aus der Region und in die Region vom Streik ausgenommen.

  • Probebetrieb im neuen Flughafen-Terminal

    Probebetrieb im neuen Flughafen-Terminal

    Am 22. April soll das größte privat finanzierte Infrastrukturprojekt Europas seine Pforten öffnen – das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen! Dann sollen 19 Millionen Passagiere jährlich von dort in die Welt fliegen. 8.000 Fluggäste dürfen aber jetzt schon rein – unter ihnen auch unsere Reporterin Maike Dickhaus. Maike Dickhaus, Reporterin am Frankfurter Flughafen „Die Sonnenbrille habe ich dabei, meinen Reisepass und mein Nackenkissen. Denn für mich geht es heute ins Warme. In den Urlaub. Vom Frankfurter Flughafen aus. Und zwar vom neuen Terminal 3. Aber abheben tue ich dann nicht wirklich, denn ich bin einer von den Testpassagieren, die heute die Abläufe testen. Und deshalb brauche ich auch diese Weste, damit ich nicht verloren gehe.“ Gemeinsam mit über 500 Statisten prüfe ich heute, ob alle Systeme reibungslos funktionieren, zum Beispiel die Aufgabe des Gepäcks. Dafür brauche ich erstmal einen Koffer. „Ja, Und hier schnappe ich mir dann eins von 8000 Test-Gepäckstücken. Der Koffer ist ganz schön schwer. Was drin ist, weiß ich tatsächlich nicht. Aber damit geht’s jetzt zum Check-In.“ Finden sich die Passagiere im Terminal zurecht? Was ist, wenn es Probleme im Buchungssystem gibt? Und was passiert, wenn der Strom ausfällt? Für die Statisten gibt es besondere Aufgaben. Manche sitzen im Rollstuhl, andere wollen ihre Sportwaffe mitnehmen. Ich muss für meinen Flug nach Dubai Sperrgepäck aufgeben. „Damit ich im Urlaub auch Golf spielen gehen kann, muss natürlich mein Golfgepäck mit.“ Beim Check-In am Schalter bekomme ich meine Bordkarte und kann meinen Koffer abgeben. Zum Glück hat der kein Übergewicht. „21,6 Kilo. Ich bin vollbepackt im Urlaub.“ Rund 350 Mitarbeiter der Airlines, der Bundespolizei und des Flughafens wirken an den Testtagen mit und erproben so ihr System. Sie müssen sich auf einen großen Besucheransturm gefasst machen. „Ja, ich glaube, ich muss mich jetzt auch ein bisschen beeilen. Der Flug geht […]

  • Zweitägiger Streik bei Lufthansa angekündigt

    Zweitägiger Streik bei Lufthansa angekündigt

    Vier Wochen nach den letzten Streiks, hat die Pilotengewerkschaft Cockpit die rund 5.000 Kapitäne der Lufthansa erneut dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Hamburg, Birmingham, Genf. Wer heute noch in eine Lufthansamaschine steigt, hat Glück. Morgen wird das Tableau wohl eher so aussehen. Der Grund: Rund 5.000 Piloten der Lufthansa sowie ihrer Tochtergesellschaften Cargo und Cityline legen morgen und am Freitag ihre Arbeit nieder. Den Beschäftigten von Lufthansa und Lufthansa Cargo geht es um höhere Zuschüsse zu ihren Betriebsrenten. Andreas Pinheiro, Präsident Vereinigung Cockpit „Und bei der Cityline ist es vollkommen klar: Die Cityline braucht eine Verbesserung ihrer Vergütungstarifverträge. Und hier haben wir ein Angebot des Arbeitgebers, der Arbeitgeber fordert aber eine absolute Friedenspflicht. Bedeutet für die Laufzeit des Vertrages dürfen keine weiteren Streikmaßnahmen stattfinden. Die Handlungsunfähigkeit wird die Vereinigung Cockpit an der Stelle nicht eingehen.“ Die Lufthansa bezeichnet den Streik heute als unnötige Eskalation. Für ein Interview steht sie auf Anfrage von 17.30 Sat.1 live nicht zur Verfügung. Bereits vor vier Wochen hatten die Piloten einen Tag lang gestreikt. Mehr als 800 Flüge waren deshalb ausgefallen. Wie viele Verbindungen dieses Mal gestrichen werden, ist noch unklar. Flüge aus Nahost sind vom Streik aber ausgenommen. Andreas Pinheiro, Präsident Vereinigung Cockpit „Wir haben in der letzten Woche analysiert, was zum Beispiel in der Golfregion und lassen Sie mich eine Sache ganz deutlich sagen: Wegen uns bleibt kein Passagier in der Krisenregion zurück.“ Die Lufthansa arbeitet an einem Ersatzflugplan. Damit niemand umsonst zum Flughafen fährt, empfiehlt die Airline ihren Passagieren, sich vorab über Ausfälle und Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren.

  • Kampf gegen Schlaglöcher

    Kampf gegen Schlaglöcher

    Schäden an PKW, die durch Schlaglöcher entstehen, sind schwer nachzuweisen und werden auch nur durch eine Vollkaskoversicherung abgedeckt. Ärgerlich für Autofahrer. Für Fahrrad- und Motorradfahrer bedeuten Schlaglöcher allerdings auch ein erhöhtes Unfallrisiko. Deshalb gibt es eine Verkehrssicherheitspflicht – denn Straßen müssen sicher befahrbar sein. Doch die Straßenmeistereien in Hessen und Rheinland-Pfalz kommen mit dem Flicken kaum hinterher. So viel Schnee und Eis wie in diesem Winter, gab es in Rheinland-Pfalz und Hessen schon lange nicht mehr. Viel Arbeit für die Winterdienste und viel Streusalz auf den Straßen. Ein Januar, so frostig, wie zuletzt vor sieben Jahren. Doch es sind nicht nur das Salz, der Schnee und das Eis, die für Schlaglöcher sorgen. Es ist der Wechsel von kalt zu mild, von feucht zu trocken. Jürgen Schäfer leitet die Straßenmeisterei Bitburg. Mit einem Team ist er in Speicher auf der L36 beim Schlaglochflicken. Jürgen Schäfer, Leiter Straßenmeisterei Bitburg „Die Straße leidet am meisten durch Frost-Tau-Wechsel. Dabei tritt Wasser durch Risse in die Fahrbahnoberfläche ein, gefriert dort, dabei dehnt es sich aus und hebt die Fahrbahn an. Wenn es dann wieder auftaut und sich zusammenzieht, dann entsteht ein Hohlraum. Wenn dann ein schwerer LKW drüberfährt, dann bricht die Straße ein.“ Im Prinzip reagiert der Asphalt, wie eine Wasserflasche im Gefrierfach. Er explodiert. Die Schäden müssen dann nach Dringlichkeit beseitigt werden. Das bedeutet, die Mitarbeiter der Straßenmeisterei füllen die Schlaglöcher mit Kaltasphalt. So wie hier in der Eifel. Ralf Klesius, Mitarbeiter Straßenmeisterei Bitburg „Das ist ein Provisorium. Da wird das Loch gesäubert und mit Haftkleber ausgesprüht. Dann kommt das Kaltmischgut rein, das wird dann verdichtet, und dann sollte das eine Zeit lang halten. Je nach Verkehrslage und Witterung. Ein halbes Jahr bis zwei Jahre hält das. Und dann muss man wahrscheinlich die Straße neu machen.“ Von Oktober 2025 bis Februar dieses Jahres haben […]

  • Streik im Öffentlichen Nahverkehr: Genervte Pendler in Wiesbaden

    Streik im Öffentlichen Nahverkehr: Genervte Pendler in Wiesbaden

    In ganz Deutschland steht der öffentliche Nahverkehr still – oder fährt nur eingeschränkt. Grund ist mal wieder ein bundesweiter Warnstreik im ÖPNV. Auch in Hessen bleiben Busse und Bahnen in vielen Städten in den Depots. Die Busspur bleibt in Wiesbaden heute größtenteils ungenutzt. Und auch für morgen hat ver.di zum Warnstreik aufgerufen. Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den kommunalen Arbeitgebern ziehen sich hin. Die Arbeitnehmer fordern unter anderem höhere Zulagen für beispielsweise Nachtschichten. Es ist bereits der zweite bundesweite Streik bei diesen Verhandlungen. Nach Ansicht der Gewerkschaft ver.di ist dieser mehr als gerechtfertigt. Mathias Venema, ver.di Hessen „Wir sind insgesamt in den Tarifverhandlungen in mehreren Bundesländern. Es hat nirgendswo auch in Hessen, wo wir hier jetzt verhandeln, auch nur irgendwas – wir haben Null Rückmeldung zu unseren Forderungen bekommen nach Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Und deswegen müssen wir in den Streik gehen. Zusätzlich für Hessen kam halt auch noch hinzu, dass die Arbeitgeber auch noch Sachen absenken wollten.“ Ein ganz anderes Bild von den bisherigen Verhandlungen hat die Arbeitgeberseite. Marion Hebding, Kommunaler Arbeitgeberverband Hessen „Leider wird gestreikt obwohl wir am Mittwoch zusammen mit ver.di einen sehr guten Verhandlungstermin zur Entgeltordnung hatten. Wir sind aus unserer Sicht komplett durchgekommen. Also aus Sicht des Arbeitgeberverbandes gibt es keinerlei Gründe zum Streik.“ Der belaste am Ende nämlich nur die Menschen die auf Bus und Bahn angewiesen seien. Die Passanten auf der Straße nehmen den Streik trotzdem gelassen. Ecevit Topal „Da sind wir halt gezwungenermaßen betroffen. Aber müssen wir durch. Ich denke, gerechte Entlohnung ist okay wenn sie dafür kämpfen.“ Diana Storozhok „Ich wusste das Gott sei Dank seit gestern. Deshalb konnte ich mich organisieren. Aber es hat schon ein bisschen Stress gemacht. Weil ich musste dann mit Freunden besprechen, wie wir da hinfahren.“ Luca Kappner „Ja, also es ist schon mit Aufwand verbunden. […]

  • Starttermin für Neubau der Zeller Brücke im Odenwald steht

    Starttermin für Neubau der Zeller Brücke im Odenwald steht

    Im Odenwald wurde im vergangenen Jahr die marode und von Rissen durchzogene Zeller Brücke gesprengt. Über sie verläuft normalerweise die wichtige Bundesstraße B45, die den Odenwald und das Rhein-Main-Gebiet verbindet. Der Verkehr muss seitdem umgeleitet werden. Der Neubau der Brücke soll deshalb so schnell es geht umgesetzt werden. Heute wurde der Plan vorgestellt. Mit großem Knall stürzt die 3000 Tonnen schwere Zeller Brücke in sich zusammen. 44 Kilo Sprengstoff bringen das Bauwerk am 30. Juli 2025 in nur wenigen Sekunden zu Boden. Seit heute ist klar: Ende April ist Spatenstich und im Juni 2027 soll der Verkehr wieder über die Brücke rollen. Kaweh Mansoori (SPD), Verkehrsminister Hessen „Die Zusammenarbeit der Beteiligten, der der Unternehmen, Bahn, Vias auch der Behörden: Die ist hier wirklich vorbildlich. Wir haben ja sofort nach der Sperrung hier eine Taskforce eingerichtet, wo die unterschiedlichen Akteure, das sind durchaus mal 40 Leute in einem Konferensaal, regelmäßig zusammenkommen. Und zwar nicht erst dann, wenn Probleme auftauchen, sondern sehr vorausschauen miteinander sprechen: Wer hat eigentlich welche Hausaufgaben.“ Die Kosten für den Neubau in Höhe von rund elf Millionen Euro übernimmt der Bund. Auch beim Genehmigungsverfahren wird unbürokratisch aufs Gas gedrückt. Bedeutet: Das Bauprojekt darf ausgeschrieben und vergeben werden, obwohl der abschließende Plan noch nicht steht. Markus Schmitt, Dezernent Planung und Bau Hessen Mobil „Das ist eine beschleunigte Vorgehensweise, die man eigentlich nur bei Katastrophenfällen anwendet. Aber es ist ja auch eine Katastrophe hier für den Odenwaldkreis, dass diese Bundesstraße zurzeit nicht zur Verfügung steht. Alleine diese Prozessbeschleunigung hat uns sicherlich anderthalb Jahre eingespart.“ Circa 16.000 Fahrzeuge fahren normalerweise täglich über die Brücke. Seit Ende April 2025 muss der Verkehr umgeleitet werden. Betroffen sind auch viele Unternehmen, die auf die Bundesstraße angewiesen sind. Christian Jöst, Präsident IHK Darmstadt Rhein Main Neckar „Also wir haben Unternehmen gehabt, die haben uns angegeben, […]

  • 140 Millionen Euro für sechs Autobahn-Projekte in Rheinland-Pfalz

    140 Millionen Euro für sechs Autobahn-Projekte in Rheinland-Pfalz

    Das 500 Milliarden Euro Sondervermögen, das über Schulden finanziert wird, wurde vom Bund vor knapp einem Jahr verabschiedet. Jetzt kommt das Geld langsam aber sicher an den Stellen an, wofür es gedacht war. Zum Beispiel bei der Autobahn GmbH. Sie stellt jetzt ihre Bau-Projekte für dieses Jahr vor – und da wird eines klar: Das Geld fließt – statt in neue Straßen – erst mal überwiegend in alte Brücken. Ein neues Projekt der Autobahn GmbH in diesem Jahr: Die Instandsetzung der Mainbrücke hier bei Hochheim. Die mittlerweile teils zerfressene Stahlkonstruktion ist marode. Die Folge: Bauarbeiten und eine Vollsperrung. Ab dem 20. März fährt bis Ende April hier auf der A671 gar nichts mehr. Alexander Pilz, Autobahn GmbH Leiter Außenstelle Darmstadt „Der Grund, warum wir die ganze Brücke sperren müssen ist, dass die dort zu erneuernde sogenannte Übergangskonstruktion – das ist eine Stahlkonstruktion – der Stahl ist einfach so marode, dass diese Konstruktion die Funktion nicht mehr wahrnehmen kann. Die Brücke ist an einem Stück und deswegen können wir das nicht unterteilen und müssen deswegen die ganze Breite sperren.“ So wie dieser Brücke über den Main geht es vielen Brücken in Hessen und Rheinland-Pfalz. Viele wurden um die 1960er Jahre gebaut und wurden damals noch mit geringeren Verkehrslasten geplant. Jetzt sind sie sanierungsbedürftig. Alexander Pilz, Autobahn GmbH Leiter Außenstelle Darmstadt „Also wir reden von einer ganzen Menge von Brücken. Als bundesweit haben wir uns vorgenommen in einem Zeitraum von ungefähr zehn Jahren 4.000 Brücken zu erneuern. Das ist schon eine ganz große Menge, wenn man überlegt, dass manche Brückenbauwerke tatsächlich auch ein Volumen haben von mehreren Millionen. Also da ist schon sehr viel dahinter. Bestimmt Zweidrittel vielleicht sogar mehr der Gelder, die zur Verfügung stehen gehen in die Brücken.“ Die Autobahn GmbH investiert in diesem Jahr rund 240 Millionen Euro in […]

  • „Volkswirtschaftliches Desaster“ - Bündnis rechnet mit Kassel Airport in Calden ab

    „Volkswirtschaftliches Desaster“ – Bündnis rechnet mit Kassel Airport in Calden ab

    Der umstrittene Flughafen in Kassel-Calden kommt derzeit einfach nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Erst der Ärger um die dubiose Fluggesellschaft Fischer Air, die offenbar Tickets für Urlaubsflüge verkauft hat, die dann nie stattfanden. Und dann gibt es auch noch zwei neue Gutachten, die schwarz auf weiß belegen sollen: Der Flughafen ist und bleibt ein Millionengrab ohne jede Aussicht auf Erfolg. So oder so ähnlich sieht es am Airport in Kassel-Calden seit Jahren fast jeden Tag aus: Gähnende Leere auf dem Rollfeld. Starts und Landungen: Fehlanzeige. Und auch in der Abflughalle wäre noch Platz für den einen oder anderen Flugreisenden. Die nackten Zahlen: Gerade einmal rund 30000 Passagiere sind im vergangenen Jahr vom Airport Kassel aus in den Urlaub gestartet. Im Dezember hob sogar kein einziger Urlaubsflieger ab. Interessant sei der Flughafen ausschließlich für Besitzer von Privatjets, sagt das „Bündnis Kassel Airport stoppen“ – ein Gewinn für die Region, wie von der Landesregierung stets behauptet, sei der Geisterflughafen keinesfalls. Arvid Jasper, Bündnis „Kassel Airport stoppen“ „Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass der Flughafen im freien Fall ist. Minus 64 Prozent bei den Passagieren. Es fliegt hier einfach nichts mehr. Kein Winterflugplan.   Wir brauchen endlich Realitätssinn. Und Realitätssinn heißt: Der Kassel Airport wird nie fliegen. Wir müssen ihn jetzt schließen.“ Das sieht Patrick Weilbach ganz anders: Er ist Deutschland-Chef des Flugzeugherstellers Piper mit Hauptsitz am Airport Kassel-Calden. Patrick Weilbach, Vorstand Piper Deutschland AG „Man ordnet nicht ein, welche Effekte es in der Luftfahrt gab. Warum aktuell die Passagierzahlen eingebrochen sind. Covid ist da zu nennen und der angespannte Markt im kommerziellen Flugzeugbereich. Und die Passagiere werden zurückkommen, wenn sich das wieder entspannt.“ Insgesamt sind seit der Eröffnung des zum Verkehrsflughafen ausgebauten Airports im Jahr 2013 rund 250 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln in das umstrittene Projekt geflossen. Mit dem Flughafen will […]

  • Erste Fahrt der neuen Sky Line-Bahn am Frankfurter Airport

    Erste Fahrt der neuen Sky Line-Bahn am Frankfurter Airport

    In zwei Monaten wird dort das neue Terminal 3 eingeweiht. Wichtig dafür: Wie kommen die Passagiere dort hin? Mit der neuen Sky Line-Bahn, die das Terminal mit den beiden anderen verbindet. Einsteigen bitte, gut festhalten und dann geht sie los, die Fahrt in Richtung Terminal drei. Die neue Sky Line-Bahn am Frankfurter Flughafen ist fertig und jetzt bereit für den Testbetrieb mit Passagieren. In luftiger Höhe von bis zu 14 Metern saust die Bahn zwischen den Terminals hin und her.  Gerade laufen die letzten Bauarbeiten unter der Trasse, zum Beispiel an der neuen Bushaltestelle. Sieben Jahre lang haben die Arbeiten insgesamt gedauert – immer im laufenden Betrieb. Wolfgang Holzhausen, Projektleiter Trasse Sky  Line-Bahn „Im Norden haben wir ganz viel Infrastruktur, auf die wir reagieren mussten. Wir haben zum Beispiel zwei Gebäude von der Post, wo wir durch einen 10 Meter breiten Korridor durch mussten. War zwar schon immer so vorgesehen, also auch damals bei Terminal 2 Entwicklung, dass dort mal ein Fahrweg langgeht. Aber das dann wirklich da reinzubauen war eine riesen Herausforderung. Auch über dem S-Bahntunnel, wo man dann Nachweise führen muss, dass überhaupt die Kräne dort stehen dürfen bis hin zu den normalen Betriebsflächen, die ja in Betrieb bleiben mussten.“ Mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde kann die Bahn nun über den Flughafen düsen. Los gehts an der neuen Bahnstation in Terminal 1. Wenige Minuten später: in Terminal 2 können die Passagiere umsteigen. In unter acht Minuten ist die Strecke von 5,6 Kilometern  vom Terminal 1 bis zum neuen Terminal drei geschafft. Der Flughafenbetreiber Fraport  hat alle technischen Tests an der Bahn abgeschlossen. Jetzt wird noch feinjustiert, etwa an den Geschwindigkeiten oder den Haltestangen. Bei um die 4000 Fahrgäste, die pro Stunde mit der Bahn fahren können, soll die Fahrt möglichst angenehm sein. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport […]

  • ÖPNV-Streiks in Frankfurt, Marburg und Gießen sorgen für Ausfälle

    ÖPNV-Streiks in Frankfurt, Marburg und Gießen sorgen für Ausfälle

    Bereits zum dritten Mal in diesem Monat stehen dort die Bahnen still. Heute streiken die U- und Straßenbahnfahrer in mehreren Städten. Vor allem in Frankfurt, wo die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern ins Stocken geraten sind. Das bedeutet für viele Pendler: Chaos. Heute bewegt sich in der Mainmetropole nicht viel. Die Straßenbahnen bleiben ebenso in ihren Depots wie die U-Bahnen. Auch in Gießen und Marburg wird gestreikt. In der eingeschneiten Frankfurter Innenstadt langes Warten auf die Busse, die immerhin fahren. Vielen Fahrgästen fehlt zunehmend das Verständnis für die Warnstreiks. Siegrid „Ich bin 45 Jahre Erzieherin gewesen. Und das ist einfach schon ziemlich am Limit.“ Dieter Kolb „Wir müssen es doch im Endeffekt bezahlen. Es kommt alles immer wieder aufs Selbe raus: Erhöhen und nach einem halben Jahr fangen die wieder an.“ Während es in mehreren Bundesländern um höhere Gehälter geht, fordert die Gewerkschaft ver.di in Hessen und Reinland-Pfalz kürzere Arbeitswochenzeiten, längere Ruhepausen und vor allem einen schnelleren Aufstieg in den Gehaltsstufen. Das kann bis zu 160 Euro mehr im Monat ausmachen. Laut Gewerkschaft hätte die Arbeitgeberseite in der jüngsten Verhandlungsrunde plötzlich ganz andere Themen aufgefahren. Jochen Koppel, Verhandlungsführer ver.di Hessen „Wir waren auf einem guten Weg. Und dann kam der Arbeitgeber und sagt: Ich hab da auch noch was und legt uns dann seine negativen Forderungen auf den Tisch. Wie z.B. die Endgeldfortzahlung und so weiter. Und das geht nicht, so macht man das nicht, das gehört sich nicht.“ Die Gegenseite will vor allem die tariflich verankerte Aufstockung des Krankengelds reduzieren. Der Arbeitgeberverband widerspricht aber, die Gespräche verschärft zu haben. Marion Hebding, Verhandlungsführerin KAV Hessen „Es gehört zum guten Ton bei Verhandlungen dazu, dass auch der Arbeitgeber eine Position hat. Und diese Positionen haben wir beim letzten beim letzten Verhandlungstermin am 4.2. ausgetauscht. Das hat ver.di als Eskalation […]

  • Lufthansa-Streik sorgt für Flugausfälle in Frankfurt

    Lufthansa-Streik sorgt für Flugausfälle in Frankfurt

    Wer heute vom Frankfurter Flughafen abfliegen wollte, der musste sich vorher gut informieren, ob sein Flieger überhaupt abhebt – denn die Flüge der Lufthansa sind momentan von gleich zwei Streiks gleichzeitig betroffen. Die Piloten und Flugbegleiter der Airline sind heute in der Nacht in einen angekündigten Streik getreten. 450 Flüge waren in Frankfurt betroffen. Abgesagte Flüge wohin man auch schaut auf der Anzeigetafel in Terminal eins. Viele Passagiere mussten heute umbuchen oder sind gar nicht erst angereist. Tobias, aus Oberammergau „Ich wollte heute direkt nach Miami reisen mit der Lufthansa und gestern Mittag, als ich im ICE saß wurde der Flug gecancelt.“ Monika Walker, aus Mayen „Den Streik sehe ich nicht so gut, weil es andere Möglichkeiten gäbe das auszuarbeiten. Es ist für die Lufthansa heute mit Sicherheit ein tragischer Tag, auch für die Passagiere.“ Christoph & Moritz Kohl, aus Koblenz „Vor allem das Kabinenpersonal hat in den letzten Jahren ja Einbußen erlebt, das ganze Outsourcing was die mitgemacht haben, insofern kann ich das natürlich auch verstehen, dass die auf eine Verbesserung ihrer Arbeits- und Einkommensbedingungen hinarbeiten.“ Zum Streik aufgerufen haben die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit für die Piloten und die Kabinengewerkschaft Ufo für die Flugbegleiter. Die Piloten streiken für höhere Zuschüsse für ihre Betriebsrente, das Kabinenpersonal fordert einen längeren Kündigungsschutz und eine bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. Weitere Streiks schließen beide nicht aus, sollte die Lufthansa keine angemessenen Angebote vorlegen. Andreas Pinheiro, Präsident Pilotengewerkschaft Cockpit „Definitiv ist es so, dass wir als Gewerkschaft nicht viele Mittel haben, außer dem Arbeitskampf. Ohne Arbeitskampf, das hat ja auch schon das Bundesarbeitsgericht festgestellt, wäre das kollektives Betteln und das machen wir nicht.“ Von der Lufthansa will sich heute niemand vor der Kamera zu den Streiks äußern. Schriftlich teilt die Airline mit: „Der ganztägige Streik der Gewerkschaften […] trifft unsere Fluggäste extrem hart […]

  • Tagung zu Sicherheit in Zügen nach tödlicher Attacke auf Schaffner

    Tagung zu Sicherheit in Zügen nach tödlicher Attacke auf Schaffner

    Genau eine Woche ist es her, dass der Zugbegleiter Serkan Calar aus Ludwigshafen gestorben ist, nachdem er von einem Fahrgast brutal niedergeschlagen wurde. Seitdem ist eine Debatte über die Sicherheit von Zugbegleitern entbrannt. Am Freitag kommen Vertreter von Bahn, Gewerkschaften sowie Bundes- und Landespolitik zu einem Gipfel in Berlin zusammen. Was kurzfristig auf Landesbene verbessert werden kann, war bereits heute in Mainz Thema. Bodycams. In Rheinland-Pfalz sind sie bislang nur in Modellprojekten getestet worden, jetzt sollen sie flächendeckend zum Einsatz kommen. Entscheidend ist laut Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft allerdings, dass die Kameras Ton aufzeichnen dürfen, damit auch verbale Übergriffe geahndet werden können. Das ist aus Datenschutzgründen bislang aber nicht möglich. Katrin Eder (Bündnis 90 / Die Grünen), Mobilitätsministerin RLP „Der Ton bei den Bodycams, ob man den anschalten darf, da gibt es unterschiedliche Erzählungen. Da wird man jetzt nochmal genauer hinschauen müssen, ob es dafür einer bundeseinheitlichen, rechtlichen Regelung bedarf oder ob wir das so hinbekommen.“ Um den Arbeitsalltag von Zugbegleitern schnell sicherer zu machen,  erhalten  Verkehrsunternehmen in Rheinland-Pfalz ab sofort die Möglichkeit, Schichten immer doppelt zu besetzen. Lars Kreer, EVG RLP „Dazu ist der Weg heute freigemacht worden. Jetzt liegt es an den Arbeitgebern, dass auch umzusetzen. Da ist meine Erwartungshaltung, dass also auch in den nächsten Tagen mit den örtlichen Betriebsräten die Gespräche geführt werden und dass die Dienstpläne so umgestellt werden, dass also tatsächlich auch dann eine Doppelbesetzung realistisch stattfindet.“ Weil kurzfristig nicht mehr Personal zur Verfügung steht, bedeuten Doppelschichten, dass es weniger Kontrollen geben wird. Welche Strecken künftig doppelt und welche dafür gar nicht mehr besetzt werden, entscheiden die Anbieter vor Ort. Langfristig soll Personal aufgebaut werden. Die Landesregierung stellt heute in Aussicht, die Kosten dafür zu übernehmen, ebenso für die Bodycams. Katrin Eder (Bündnis 90 / Die Grünen), Mobilitätsministerin RLP „Wir werden aus unserem Mobilitätshaushalt jetzt […]