Verkehr

  • DB-Cargo-Betriebsrat: „Chance auf Neuanfang"

    DB-Cargo-Betriebsrat: „Chance auf Neuanfang“

    Wir hätten gerne über die Situation mit dem Management der DB Cargo  gesprochen. „Keine Äußerung“ hieß es dazu aus der Pressestelle. Daher spricht Eva Dieterle jetzt  mit dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der DB Cargo –  mit Martin Braun. Eva Dieterle, Moderatorin: Guten Abend. Martin Braun, Betriebsratsvorsitzender DB Cargo: Hallo. Guten Abend. Dieterle: Herr Braun, der frühere Thyssen-Krupp-Stahlchef Bernhard Osburg wird der Neue an der Spitze der DB Cargo. Ist er aus Ihrer Sicht denn der Richtige? Braun: Die neue Personalie, der neue Vorstand wird für uns ein Neuanfang, wird für uns die Chance sein, die Themen, die wir zuletzt in den letzten Monaten bei sehr intensiven Verhandlungen zur Transformation, zu den Themen, die uns bei der DB Cargo beschäftigen, neu anzupacken. Mit einem freien Blick und mit einem echten Neustart. Und von daher gesehen finde ich es schon, dass Herr Usburg da die richtige Personalie ist. Der Herr Osburg kommt von einem Stahlunternehmen, von einem Großkunden. Er kann die Themen aus früherer Kundensicht betrachten und uns vielleicht auch die richtigen Impulse geben für einen Neustart mit einer starken Cargo, mit guten Vertriebszielen. Und da denke ich schon, es wird ein guter Neuanfang werden. Dieterle: Die Strategie von Sigrid Nikutta wurde auch von Ihnen scharf kritisiert. Wie sähe denn aus Ihrer Sicht ein tragfähiges Konzept aus? Braun: Die DB Cargo muss wieder zu ihren Wurzeln zurück, zu unserem Brot-und-Butter-Geschäft. Man muss schon schauen, wo wir herkommen. Und da ist es wichtig, dass wir Ziele verfolgen, die mit unserem Kerngeschäft zu tun haben, nämlich Güterzüge fahren. Und das erwarten auch unsere Beschäftigten. Das ist wichtig für Deutschland und das ist wichtig für die Industrie in Deutschland, dass wir das wieder tun. Da war der Ansatz von Frau Dr. Nikutta in den letzten Monaten der falsche. Ein planloses Schrumpfen in eine Richtung, Verkaufen von Assets, […]

  • Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Einen großen Schrecken gab es vor vier Monaten auch an der Mosel, als ein Schiff das Tor der Mosel-Schleuse St. Aldegund gerammt und beschädigt hat. Monatelang war deswegen NUR eine Not-Schleusung möglich. Jetzt ist das neue Tor endlich eingebaut – dafür ist die Mosel erneut gesperrt worden – voraussichtlich noch bis Sonntag. Denn auch nach dem Einsetzen der Torflügel gibt es noch einiges zu tun. Rund 40 Tonnen hängen am Haken. Jetzt ist höchste Konzentration gefordert. Mit Nieselregen und Wind ist das Wetter eine zusätzliche Herausforderung. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Natürlich wenn man die Tore am Haken hat, das ist ein kritischer Moment einfach aufgrund von der Arbeitssicherheit. Das ist ein zwölf Meter hohes Tor, sieben Meter breit, dementsprechend hat das ne gewisse Fläche. Wenn hier im Moseltal dann eine richtig starke Windböe geht, dann fängt die sich an zu bewegen und dann kann ich halt nicht millimetergenau arbeiten. Und hab halt ein Bauteil was sehr schwer ist, was niemand mehr hält.“ Rückblick: Im Juli rammt ein Fahrgastschiff nahezu ungebremst das geschlossene Untertor der Moselschleuse St. Aldegund im Kreis Cochem-Zell und beschädigt es. Ursache des Unfalls war vermutlich ein technischer Defekt am Schiff. Die Ermittlungen laufen. Seitdem läuft die Schleuse nur im Notbetrieb mit verstärkter Überwachung. Bereits am Montag wurden die beiden beschädigten Tore ausgebaut. Am frühen Dienstagabend hängt dann endlich das erste neue Tor am Kran. Jetzt ist Millimeterarbeit gefragt. Noch hängt es etwas schief, die Lagerstangen passen nicht in die Halterung. Mit vereinten Kräften können die Fachleute die Position korrigieren. Mit dem Einhängen ist aber noch lange nicht alles getan. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Einheben, dann ausrichten, die Dichtungen dementsprechend einstellen. Und dann die Funktionsfähigkeit wiederherstellen. Dafür müssen hydraulische Arbeiten erledigt werden, elektrische Arbeiten und Programmierarbeiten und dann werden wir wieder in Betrieb gehen.“ […]

  • IHK fordert Bau einer Mittelrheinbrücke

    IHK fordert Bau einer Mittelrheinbrücke

    Seit Jahrzehnten ist sie im Gespräch – die Mittelrheinbrücke. Sie soll die Verbindung zwischen dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Rhein-Hunsrück-Kreis schaffen. Doch ein Bau-Start ist immer noch nicht in Sicht. Die Industrie- und Handelskammer Koblenz fordert nun endlich ein klares Bekenntnis zur Mittelrheinbrücke. Hier, in St. Goar-Fellen, soll sie irgendwann einmal stehen, die Mittelrheinbrücke. Auf einer Strecke von 80 Kilometern gibt es zwischen Mainz und Koblenz keine feste Überquerung über den Rhein. Bewohner und   Arbeitnehmer führen ihre Leben überwiegend auf ihrer Rheinseite, so die IHK Koblenz. Eine Hürde für die regionale Wirtschaft. Das spürt auch Alexander Bayer, der ein Modehaus in Nastätten führt. Alexander Bayer, Geschäftsführer Modehaus Bayer und IHK-Regionalbeirat „Wir haben einen Radius von über 30 Kilometern Einzugsgebiet, wo wir Kunden von überall her bekommen. Außer natürlich in Richtung der natürlichen Grenze Rhein. Wir sind im Rheingau stark, wir sind Richtung Koblenz stark, Richtung Dietz, Limburg und Wiesbaden, aber hier hört es abrupt auf.“ Die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt stellt nun in Aussicht: Das Land könnte die Brücke zu 90 Prozent finanzieren, vorbehaltlich zukünftiger Haushaltsverhandlungen. Die restlichen 10 Prozent müssten dann der Rhein-Lahn-Kreis und der Rhein-Hunsrück-Kreis tragen. Daniela Schmitt (FDP), Verkehrsministerin RLP „Es ist ein starkes Bekenntnis meinerseits zu dem Bau der Mittelrheinbrücke. Die Menschen warten sehr sehr lange und es ist wichtig, dass wir hier jetzt Schritt für Schritt weiterkommen.“ Auf 80 bis 100 Millionen Euro schätzt die IHK die Kosten für die Mittelrheinbrücke momentan. So hoch, wie der ganze Landesbauetat eines Jahres. Wenn auch kein festes Zugeständnis der Ministerin – für die IHK ein Hoffnungsschimmer, dass endlich etwas voran geht. Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz „Planerisch sind wir so weit wie noch nie. Wir haben jetzt auch Geld am Horizont mit dem Sondervermögen des Bundes zusätzliches Geld- Was fehlt ist wirklich der politische letzte Wille, dass […]

  • E-Roller werden für Blinde zum Hindernis

    E-Roller werden für Blinde zum Hindernis

    Seit 2019 prägen sie das Bild in vielen größeren Städten – die E-Roller. Für die einen sind sie ein praktisches Fortbewegungsmittel, für andere ein echtes Ärgernis. Besonders Menschen mit Sehbehinderung geraten durch achtlos abgestellte E-Roller immer wieder in gefährliche Situationen. Wir zeigen, was sich in den Innenstädten getan hat und wie die aktuelle Lage für Blinde ist. Karl Matthias Schäfer,  Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen „Ich war mit dem Stock auf der Seite und bin dann tatsächlich mit dem Fuß hier drunter. Daran sieht man jetzt, dass wir nicht übertreiben. Wäre ich jetzt nicht so fit, wäre die Gefahr bestanden, dass ich jetzt mich gerade so darüber lege.“ Situationen wie diese hat Karl Matthias Schäfer schon häufiger erlebt. Seit 20 Jahren läuft er denselben Weg zur Arbeit – zehn Minuten von der Haltestelle bis ins Büro. Mit den Jahren stehen immer mehr E-Roller im Weg – oft achtlos abgestellt. Von einem Sturz hat der 58-jährige eine Narbe am Bein. Was ihn besonders ärgert: Es tut sich immer noch zu wenig. Karl Matthias Schäfer,  Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen „Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum. Man erkennt die Gefahr. Man hat auch wahrgenommen, dass die Verletzungszahlen steigen. Für mich ist es völlig unverständlich, dass man einfach auf so was nicht reagiert.“ Karl Matthias Schäfer ist seit seiner Geburt blind. Mit dem Blindenstock ist er sicher unterwegs. Doch E-Roller können trotzdem immer zur Gefahr werden – vor allem wegen ihrer starren Bauweise. Karl Matthias Schäfer,  Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen „Peng – dann habe ich ihn praktisch genau hier im Ellenbogen. Wenn man halt richtig blöd kommt, dann kann man sich hier richtig aushebeln und dann auch stürzen.“ In vielen Innenstädten sollen feste Stellplätze für Ordnung sorgen.  Doch weil die Parkzonen oft  überfüllt sind, stehen […]

  • Lufthansa tauft Boeing auf den Namen "Frankfurt am Main"

    Lufthansa tauft Boeing auf den Namen „Frankfurt am Main“

    Es hat schon Tradition: Seit 65 Jahren tauft die Lufthansa manche ihrer Flieger auf den Namen „Frankfurt am Main“. Ab heute gibt es ein weiteres Flugzeug, das den Namen der Mainmetropole trägt. Getauft vom hessischen Ministerpräsidenten mit – natürlich – einem Frankfurter Kultgetränk. Mit Ebbelwoi – dem Frankfurter Apfelwein – wird es jetzt offiziell: Dieses neue 200 Millionen Euro teure Flugzeug der Lufthansa trägt ab sofort den Namen „Frankfurt am Main“. Die Boeing 787-9, auch bekannt als Dreamliner. Ein Flugzeug, gebaut für lange Strecken. Mit über 60 Metern Spannweite ist es fast so breit, wie es lang ist. Drinnen erwartet die Passagiere eine hochmoderne Ausstattung: Verbesserter Komfort, neue Sitztypen, neue Beleuchtung. Die neue „Frankfurt am Main“ ist ein Flaggschiff der Lufthansa. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Lufthansa Group „Wir investieren in Premium, weil dieses Flugzeug hat die besten und modernsten Sitze an Bord in allen Klassen. Und Lufthansa investiert auch in Frankfurt, unser größtes Drehkreuz über 200 Flugzeuge jetzt kommt wieder eins dazu.“ In den nächsten fünf Jahren will die Lufthansa 100 solcher und ähnlicher Langstreckenflugzeuge in ihre Flotte aufnehmen. Rund die Hälfte am Drehkreuz Frankfurt. Milliardeninvestitionen. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Dieser Standort, diese Region, dieser Raum Frankfurt, Hessen, Rhein-Main wäre längst nicht das, was es ist, von der Wirtschaftsstärke her, wenn wir nicht den Luftverkehr hätten und insbesondere, wenn wir nicht die Lufthansa hätten.“ Doch die Lufthansa schwächelt, fliegt zuletzt Verluste ein. Wird dieses Jahr mehr oder weniger nichts verdienen, so der Konzern. Ein Grund dafür: Wettbewerbsnachteile am Standort Deutschland. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Lufthansa Group „Wir sind Exportnation und deswegen in der Tat, der Ministerpräsident und ich kämpfen gemeinsam in unseren unterschiedlichen Rollen dafür, dass die Verbindungen von und nach Deutschland wieder besser werden. Wir glauben, das ist was der Standort braucht.“ Mehr Flüge: Dabei soll die neue Maschine helfen. […]

  • Grenzkontrollen zwischen Luxemburg und Trier

    Grenzkontrollen zwischen Luxemburg und Trier

    Gerade in den Herbstferien kommt es zu längeren Staus an den Grenzen zu den Nachbarländern, denn noch immer wird kontrolliert. Und das bleibt auch erst mal so: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat erst vor wenigen Wochen die Grenzkontrollen bis ins nächste Jahr verlängert. Ortstermin an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Luxemburg: Wie erfolgreich laufen die Kontrollen? Die A64 bei Trier. Hier kontrolliert die Bundespolizei täglich 24 Stunden lang den Einreiseverkehr aus Luxemburg. Die Beamten weisen dann Menschen zurück, wenn diese keine Legitimation haben nach Deutschland einzureisen. Stefan Döhn, Bundespolizeiinspektion Trier „Sprich: Es fehlt ein Reisepass, Visum oder Aufenthaltstitel oder jemand hat eine Wiedereinreisesperre. Bei den Asylsuchenden, Schutzbegehrenden ist es so, wir haben eine vulnerable Gruppe, sprich: Schwangere, Kinder und ältere Personen. Denen wird halt die Einreise gewährt. Derjenige, der nicht zu dieser vulnerablen Gruppe gehört, nehmen wir mal an ein kerngesunder dreißigjähriger Mann, der würde dann wieder zurückgewiesen werden nach Luxemburg.“ Über 50.000 deutsche Grenzgänger arbeiten in Luxemburg. Sie müssen durch die Grenzkontrollen täglich Verzögerungen in Kauf nehmen. Daniel Pütz, Handwerker aus Trier-Ehrang „Man braucht es nicht schön zu reden, also es ist auf jeden Fall zeitintensiv. Ich habe jetzt das Glück, dass ich extrem früh anfangen kann in meinem Beruf mit Abstimmung von Chef und Kunden. Aber ansonsten glaube ich, gibt es da andere, die da extrem verärgert sind, ja.“ Thomas Koch, Pendler aus Trier „Wenn sie jeden Tag 20 Minuten verlieren, dann ist das schon in der Summe ein Ärgernis. Aber ist ja notwendig.“ Eric Leuchters, Geschäftsführer aus Leer, Ostfriesland „Ich habe Verständnis für die Maßnahme und es stört mich überhaupt nicht.“ Aus Sicht von Luxemburg sollten die Grenzkontrollen schnell wieder abgeschafft werden. Das Nachbarland hat mehrfach Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht, die derzeit prüft, ob die Grenzkontrollen rechtmäßig sind. Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident kritisiert die Grenzkontrollen. Alexander Schweitzer […]

  • Schweine und Schnäpse: Kuriose Unfälle auf der A5

    Schweine und Schnäpse: Kuriose Unfälle auf der A5

    Auf der A5 kommt es heute Morgen zu Sperrungen und langen Staus. In der Nacht ereignen sich zwei Lkw Unfälle. Die Fahrzeuge haben Fleisch und Spirituosen geladen – Teile der Ladung verteilen sich auf der Fahrbahn. Bis heute Abend kommt es weiterhin zu Einschränkungen. Es ist wortwörtlich eine Schweinerei, die sich den Einsatzkräften  am frühen Morgen bietet. Nach einem Lkw-Unfall liegen 16 Tonnen Schweinefleisch verstreut auf der Fahrbahn. Auf der Höhe von Friedberg kippt gegen halb 2 ein Lkw um. Der 55-jährige Fahrer verliert die Kontrolle übr sein Fahrzeug und kommt von der Fahrbahn ab. Er bleibt dabei unverletzt. Louis Michalski, Mitarbeiter vom Abschleppunternehmen „Die Bergung wird noch eine Zeit dauern. Das Fleisch muss abtransportiert werden, umgeladen werden und die Kisten müssen auf einen neuen Aufleger gestellt werden.“ Erst wenn das abgeschlossen ist, kann der Kran den Lkw bergen. Die beiden rechten Fahrspuren in Richtung Frankfurt bleiben deshalb stundenlang  gesperrt. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich derzeit noch nicht feststellen. Ein Stück weiter nördlich gleicht die Fahrbahn einem Scherbenmeer. Bei Alsfeld kollidieren zwei Lkw. Ein Lkw steht am rechten Fahrbahnrand und rollt aus bisher ungeklärter Ursache rückwärts. Der 53-jährige Fahrer des anderen Lkws bemerkt das zu spät, und es kommt zum Zusammenstoß, bei dem große Teile der geladen Spirituosen auf der Fahrbahn landen. Carsten Schmidt, Feuerwehr der Stadt Alsfeld „ Wir haben als erstes die Einsatzstelle großflächig erkundet. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden. Wir haben dann die Fahrbahn Richtung Frankfurt grob gereinigt, damit diese wieder freigegeben werden konnte.“ Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf 300 000 Euro. Wann die Sperrung der Fahrbahn in der anderen Richtung aufgehoben wird ist noch unklar.

  • Erst 19 und schon Fluglehrer

    Erst 19 und schon Fluglehrer

    Noah Kleeberg liebt es abzuheben und zu fliegen. Er hat seinen Segelflugschein seit er 14 Jahre alt ist. Doch das ist ihm nicht genug. Er will auch anderen den Traum vom Fliegen ermöglichen – als einer der jüngsten Fluglehrer Deutschlands. Pünktlich an seinem 19. Geburtstag hat er die Fluglehrerprüfung bestanden. Wir sind mit ihm und seinen Flugschülern durch die Seligenstädter Lüfte geflogen. Hier fühlt er sich wohl: Einige hundert Meter über der Erde. Seit fünf Jahren fliegt Noah Kleeberg im Segelflugzeug in  luftigen Höhen. Noah Kleeberg, Fluglehrer „Es ist einfach die weite Dimension, die einem aufgeht. Am Boden kennt man nur vorne, hinten, rechts links. Und beim Fliegen kann man wirklich hoch, runter. Und vor allem beim Segelfliegen hat man das Ganze und man spielt mit der Natur, gegen die Natur, im Einklang mit der Natur.“ Mindestens zweimal in der Woche ist Noah beim Luftsportverein Seligenstadt-Zellhausen und hebt ab. Wenn er nicht einfach nur für sich fliegt, dann bringt er es anderen bei. Seit einigen Monaten  ist der 19-Jährige ausgebildeter Fluglehrer. Bevor es für Noahs Schüler in die Luft geht, müssen sie  den Flieger gründlich durchchecken. Noah Kleeberg, Fluglehrer „Maxim macht jetzt grad die Innenraumkontrolle, schaut, dass keine Fremdkörper drin sind. Dass alle Steuereinheiten frei sind. Und zum Beispiel, manche Sachen sind mit Seilzügen gesteuert, dass die Seilzüge keine Risse haben, dass die Stahlseile alle ganz sind.“ Dann kann es losgehen. Maxim ist nur drei Jahre jünger als sein Lehrer. Maxim Gretsch, 16 Jahre Flugschüler von Noah „Wenn wir jetzt am Flugplatz sind und nicht fliegen, sind wir schon gute Freunde, würde ich sagen. Und wenn er jetzt Fluglehrer ist, dann muss ich schon auf ihn hören und ich nehm schon seine Tipps an. Weil ich mein, er ist Fluglehrer, er hat viel mehr Erfahrung als ich und er fliegt […]

  • Immer wieder Ärger um Strassenausbaubeiträge - FDP in Rheinland-Pfalz fordert Abschaffung

    Immer wieder Ärger um Strassenausbaubeiträge – FDP in Rheinland-Pfalz fordert Abschaffung

    Wenn eine Straße in Rheinland-Pfalz so aussieht und erneuert werden muss, dann werden die Anwohner zur Kasse gebeten – über die sogenannten „Straßenausbaubeiträge“. In dieser Form gibt es sie nur noch in Rheinland-Pfalz. Kein anderes Bundesland verpflichtet Kommunen die Anwohner am Straßenbau finanziell zu beteiligen. In dieser Woche wurde das umstrittene Thema mal wieder im Landtag diskutiert. Die regierungstragende FDP-Fraktion will die Beiträge abschaffen und stellt sich damit öffentlich gegen ihre Ampelpartner. Nicht selten wurde es Grundstückseigentümern in der Vergangenheit bange, wenn ihre  Straße erneuert wurde. Denn in Rheinland-Pfalz müssen sie bis heute  mitbezahlen beim Straßenbau. Wenn auch nicht mehr so kräftig wie noch vor einigen Jahren. Termin in Trittscheid in der Vulkaneifel. Hier trifft es einzelne Familien besonders hart – Beiträge bis zu 80.000 Euro für die Straßensanierung sollen sie zahlen. Für die Dorfbewohner eine Hiobsbotschaft. Christian Pias „Das ist natürlich ein Schock im ersten Moment. Das ist viel Geld, das muss irgendwo herkommen.“ Ilona Schmidt und Wolfgang Sablonti, Anwohner aus Trittscheid „Es kann ja nicht angehen, dass wir unser Haus verkaufen müssen, weil wir diesen Betrag nicht bezahlen können“ Christian Pias, Anwohner aus Trittscheid „Wir sind nicht so weit weg von NRW, wenn ich 30 km Luftlinie weiter gucke, die haben kein Problem damit und wir sollen das hier noch bezahlen.“ So sieht es seit neuestem auch die FDP Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag: Weg mit den Straßenausbaubeiträgen, lautet die Forderung der Liberalen. Bei ihren Ampel-Partnern beißen sie damit erneut auf Granit. Benedikt Oster (SPD), Abgeordneter Landtag RLP „Wir haben eine bestehende gute Koalition, wir haben noch über fünf Monate in dieser Periode und da wird sich an der grundlegenden Haltung auch nichts ändern. Das jetzt die Parteien auch langsam mit eigenen zugespitzten Positionen kommen, das ist in Ordnung, das ist das Tagesgeschäft. Wir haben uns aber eine klare […]

  • Terminal 3 am Frankfurter Flughafen soll im April 2026 öffnen

    Terminal 3 am Frankfurter Flughafen soll im April 2026 öffnen

    Seit heute steht fest, wann das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen in Betrieb geht: Am 22. April kommenden Jahres eröffnet es, einen Tag später sollen die ersten Passagiere einchecken. Als man in die Planung des neuen Terminals am Frankfurter Flughafen gegangen ist in den 2000er Jahren, ist man von 100 Millionen Passagieren jährlich ausgegangen. Dieses Jahr werden es wohl nur rund 64 Millionen. Noch ist man nicht auf Vor-Corona-Niveau. Davon will man sich aber nicht entmutigen lassen. Es ist das Vorzeigeprojekt  des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport und soll auch international neue Maßstäbe setzen: Das neue Terminal 3 im Süden des größten deutschen Airports. Wenn im April 2026 der Betrieb beginnt, sollen bis zu 19 Millionen Fluggäste im Jahr von hier aus in die Luft gehen. Damit ist alleine das neue Terminal 3 größer als der gesamte Flughafen Düsseldorf. Gesamtkosten für den Neubau: rund 4 Milliarden Euro. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG „Wir sind mit allen wesentlichen Maßnahmen durch. Es ist keine Baustelle mehr. Es könnte morgen in Betrieb gehen. Aber ein paar Themen kommen noch. Wir bauen jetzt noch Sicherheitskontrollen ein. Die Bundespolizei, die Landespolizei, der Zoll und andere – natürlich auch die eigenen Einheiten. Die Airlines haben alle noch ihre Einbauten.“ Geschraubt und gewerkelt wird jetzt  vor allem noch an kleineren Details – etwa an den Sicherheitsschleusen oder den Inneneinrichtungen der 65 Geschäfte, die hier Ende April eröffnen sollen. In den vergangenen 10 Jahren haben am Terminal 3 Tag für Tag rund 2500 Bauarbeiter insgesamt 120.000 Tonnen Stahl verbaut, hunderte Kilometer Leitungen verlegt und alleine 8000 Türen eingesetzt. Und das, obwohl zwischendurch auch schon mal das Personal und das Baumaterial knapp wurden. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG „Wir hatten sehr sehr widrige Umstände zwischenzeitig. Mit Covid, mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, mit den gestörten Lieferketten, mit der […]

  • Comedian Anke Engelke mit neuer Miniserie zur Deutschen Bahn

    Comedian Anke Engelke mit neuer Miniserie zur Deutschen Bahn

    Auch Sie haben es wahrscheinlich schon erlebt: Man sitzt im Zug und es geht einfach nicht weiter. Und egal ob es an der Oberleitungsstörung oder dem Personalmangel liegt – dann ist der Ärger groß und den Frust, den bekommen dann oft die Bahn-Mitarbeiter vor Ort ab. Um für ein bisschen mehr Verständnis zu werben, hat sich die Deutsche Bahn jetzt prominente Unterstützung besorgt. Der Trubel an deutschen Bahnhöfen bringt Schauspielerin Anke Engelke nicht aus der Ruhe. Sie fährt seit 40 Jahren mit der Bahn, fliegt nur sehr selten und lässt ihr Auto meistens stehen. Anke Engelke, Schauspielerin „Ich besitze zwar ein Auto für Transport, aber eigentlich verleih ich es die ganze Zeit. Eigentlich teile ich das mit ganz vielen Menschen. Ich möchte gar nicht viel Auto fahren. Das entspricht mir nicht.“ Für ihre Vorbereitung auf die Rolle der Zugchefin Tina wollte sie aber noch tiefer einsteigen – und hat deshalb im Mai ein Praktikum bei der Deutschen Bahn absolviert. 8 Anke Engelke, Schauspielerin „Ich habe durchweg schöne Erfahrungen gemacht. Habe ein tolles Miteinander auch innerhalb der jeweiligen Teams erlebt. Und kann nicht davon berichten, dass Leute sich aufgeregt haben, laut geworden sind, übergriffig – all das erleben Menschen, die auf dem Zug arbeiten.“ Bei ihrem Praktikum wurde die 59-Jährige betreut von Kemal Silai. Er arbeitet seit 35 Jahren bei der Bahn und kennt die alltägliche Belastung des Bahnpersonals nur zu gut. Mit Blick auf die neue Serie hofft er:   12 Kemal Silay, Gruppenleiter Zugbegleitdienst „Dass gewisse Fahrgäste ein anderes Verständnis für das Berufsbild der Zugbegleiter bekommen. Und sich mal darüber Gedanken machen, mit was für Problemen oder Situationen sich die Zugbegleiter täglich auseinander setzen müssen. Deswegen hoffe und wünsche ich mir, dass das bei Einigen was bewirkt.“ Zu alt, zu marode, zu voll. Die Bahn weiß um ihr schlechtes […]

  • Hessischer Landtag debattiert Streichliste von Straßenbauprojekten

    Hessischer Landtag debattiert Streichliste von Straßenbauprojekten

    Es ist das größte Schuldenpaket, das es je gab. Die Bundesregierung macht Rekordschulden von 500 Milliarden Euro, um die marode Infrastruktur wieder in Gang zu bringen. 7,5 Milliarden davon sind für die hessischen Straßen vorgesehen. Doch bevor überhaupt ein Bagger rollt, hört man aus Berlin, das Geld reicht vorne und hinten nicht: Das sorgt im Hessischen Landtag für Unmut, denn viele Straßenpojekte könnten auf der Kippe stehen. Das Wiesbadener Kreuz – einer der wichigsten Verkehrsknotenpunkte Hessens. Hier soll der Verkehrsfluss künftig durch Baumaßnahmen optimiert werden. Nur eines von etwa 70 angedachten Projekten in Hessen. Dass sie womöglich auf der Kippe stehen, sorgt im hessischen Landtag für Gesprächsbedarf. Stefan Naas (FDP), Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen „Schon immer in unserer Geschichte leben wir vom Verkehr. Das ist ein wesentlicher Teil unseres Wirtschaftsstandortes, unserer Vorteile, dass wir gut erreichbar sind, dass wir gute Straßen und Schienen haben. Und daran hängt unser Wohlstand. Und deswegen erwarten wir, dass die Landesregierung ganz klar Position ergreift.“ Für Verkehrsminister Kaweh Mansoori kein Grund zur Beunruhigung. Die Landesregierung stehe hinter den Pendlern und dem Transportwesen und stünde für deren Bedürfnisse ein. Kaweh Mansoori (SPD), Verkehrsminister Hessen „Wir stehen hinter all denen, die auf eine gute Verkehrspolitik, auf eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur angewiesen sind. An Hessen führt kein Weg vorbei. Hessen ist ein Transitland. Das sind die Lebensadern unseres Landes. Und wir werden gemeinsam dafür sorgen, dass diese auch ertüchtigt werden.“ Unterstützung bekommt die SPD von ihrem Koalitionspartner. Laut der hessischen CDU kommt es vor allem darauf an, dass jedes Bau- und Sanierungsprojekt sinnhaft und vor allem zukunftssicher umgesetzt wird. Jörg Michael Müller (CDU), Abgeordneter Landtag Hessen „Wir müssen mit dem, was wir jetzt aufgenommen haben, was wir jetzt in die Verschuldung gebracht haben, sorgsam umgehen und zukunftsfest umgehen. Ich finde, da ist einem Moment des Nachdenkens und des Überlegens bei […]

  • Störungen durch Drohnen am Flughafen

    Störungen durch Drohnen am Flughafen

    Es ist eine Entwicklung, die vielen Menschen große Sorgen bereitet. Immer häufiger werden im europäischen Luftraum illegale Drohnenüberflüge gemeldet. Vor allem Dänemark und Teile Schleswig-Holsteins waren in den vergangenen Tagen mehrfach betroffen. Aber auch bei uns nehmen Drohnensichtungen nahe kritischer Infrastruktur zu. Besonders häufig betroffen: der Frankfurter Flughafen. Im Schnitt viermal pro Monat heißt es an Deutschlands größtem Flughafen: Unerlaubter Drohnenüberflug – nichts geht mehr. Aus Sicherheitsgründen wird der Flugbetrieb dann für einen gewissen Zeitraum komplett stillgelegt. 35 solcher Störungen hat es bisher in diesem Jahr in Frankfurt gegeben – so viele, wie an keinem anderen deutschen Flughafen. Das geht aus dem aktuellen Drohnen-Report der Deutschen Flugsicherung im südhessischen Langen hervor. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es nicht einmal halb so viele. Nur in wenigen Fällen gelingt es den Sicherheitsbehörden, die Drohnenpiloten zu identifizieren. Vor ähnlichen Problemen stehen die Behörden in Rheinland-Pfalz. Auch hier haben illegale Drohnenüberflüge im Vergleich zum Vorjahr massiv zugenommen, besonders häufig in der Nähe von Militäranlagen. Laut rheinland-pfälzischem Innenministerium habe die Polizei keine dieser Drohnen eindeutig identifizieren können, was darauf hindeute, dass es sich um militärische Spähdrohnen handeln könnte. Innenminister Michael Ebling spricht in diesem Zusammenhang gar von hybrider Kriegsführung Russlands. Ganz so weit geht man bei den Drohnensichtungen rund um den Frankfurter Flughafen aktuell nicht. Dennoch gelten Drohnenflüge im Radius von 1,5 Kilometern rund um den Flughafen als gefährliche Eingriffe in den Luftverkehr und sind somit streng verboten. Wer sich nicht daran hält, dem droht eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

  • Moderne Technik für Frankfurter U-Bahnen

    Moderne Technik für Frankfurter U-Bahnen

    182 Millionen Fahrgäste haben im vergangenen Jahr die Bahnen und Busse der Frankfurter Verkehrsgesellschaft genutzt. Und bis 2030 sollen sich die Fahrgastzahlen um 20% erhöhen. Doch mehr Züge können auf dem bestehenden Schienennetz nicht fahren, außerdem findet man kaum noch Bus- und Bahnfahrer, Deshalb geht man in Frankfurt jetzt den Weg der Digitalisierung. Das Ziel: Fahrzeuge, die fast vollständig automatisch unterwegs sind. Die Ampel zeigt rot und trotzdem bremst die U-Bahn nicht ab. Denn dank digitaler Vernetzung weiß der Zug genau, wie schnell er fahren muss, um eine grüne Welle zu bekommen. Der Zug kommuniziert ständig, mit Weichen, Ampeln und mit der Leitzentrale – momentan aber erst auf einer Teststrecke. Guido Rumpel, Siemens Mobility „Und dadurch wird es ermöglicht, dass wir immer wissen, wo jeder Zug ist, und so kann man sich ja vorstellen, dass wir zum Beispiel an einem Gleisabschnitt, an dem wir wissen, wo jeder Zug ist, diese auch dichter aufeinander auffahren lassen können und so erhöhen wir zum Beispiel die Kapazität.“ Praktisch für die VGF – die Verkehrsgesellschaft Frankfurt –, die so mit einer einfachen Nachrüstung ihrer Züge und Strecken der wachsenden Nachfrage gerecht werden kann. Steffen Geers, Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Frankfurt „Der Vorteil für den Fahrgast ist, natürlich, dass wir heute 24 Züge pro Stunde mit der alten Technik fahren können – das ist sozusagen die technische Grenze – und dass wir mit dem neuen System dann 30 Züge pro Stunde durch dieselbe Strecke fahren können, ohne dass wir neue Strecken bauen müssen, dass wir langwierige Baustellen haben, sondern dass wir das alles mit der Digitalisierung eben hinbekommen.“ Außerdem soll mit der neuen Technik Energie gespart werden. Die Züge bremsen und beschleunigen automatisch nur so viel wie nötig. So hat das Fahrpersonal mehr Zeit, sich um die Fahrgäste zu kümmern und die Strecke im Auge zu halten. […]

  • Was bedeuten die geplanten Bahnreformen für Hessen und Rheinland-Pfalz?

    Was bedeuten die geplanten Bahnreformen für Hessen und Rheinland-Pfalz?

    Wir haben mit der Sendung wie immer pünktlich begonnen. Was man von diesem Verkehrsmittel nicht unbedingt behaupten kann. Nur knapp über 60 Prozent der Züge im Fernverkehr sind einigermaßen pünktlich. Und das ist nicht die einzige Baustelle, die der neue Verkehrsminister Patrick Schnieder aus der Eifel bei der Deutschen Bahn angehen muss. „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ heißt die neue Bahnreform. Bringt uns zu der Frage: Wie steht’s denn momentan um die Zufriedenheit? Noel Voss „Ist schon viel Mist passiert, sag ich mal. Also so halt generell viele Ausfälle, auch Busse. Das einzig Gute was mir in Erinnerung geblieben ist, ist das 9-Euro-Ticket.“ Tarek Perron „Ich glaube, jeder, der in Deutschland lebt und mal mit der Bahn gefahren ist, wurde damit konfrontiert.“ Isa Liebhart „So oft fahr ich nicht mit der Bahn, aber wenn ist meistens zu spät. Hört man auch an den Durchsagen in Frankfurt. ‚Der Zug zu spät, der Zug zu spät.‘“ Zufriedenheit sieht anders aus. Doch auf pünktliche Züge müssen Fahrgäste der Deutschen Bahn jetzt noch etwas länger warten. Statt 2026 sollen laut den Plänen von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erst 2029 70% aller Fernzüge wie geplant an ihr Ziel kommen. Schon kurz nach der Veröffentlichung der Reformpläne gibt es Kritik. Katrin Eder (Bündnis 90 / Die Grünen), Mobilitätsministerin Rheinland-Pfalz „Die Ziele sind ambitionslos. Wir können keine ganzheitliche Strategie erkennen, sondern es war mehr ein bisschen Umstrukturierung des Konzerns und mehr die Benennung von Herausforderungen. Wir haben gemeinsame Klimaziele definiert, dazu steht auch diese Bundesregierung, und dann bedeutet das, dass wir wirklich Schwerpunkte setzen.“ Geplante Schwerpunkte sollen laut Schnieder neben der Pünktlichkeit auch Sauberkeit und Sicherheit an Bahnhöfen sein. Für Klaus Zechner vom Fahrgastverband Pro Bahn in Hessen bleiben große Fragezeichen beim Blick auf die Personalprobleme. Klaus Zechner, Fahrgastverband Pro Bahn Hessen „Hier kam keinerlei Aussagen […]