Sport

  • Sporttalk mit David Rischke

    Sporttalk mit David Rischke

    Was steht für unsere Fußballmannschaften der ersten und zweiten Bundesliga am Wochenende an? David Rischke hat die Infos. Markus Appelmann: Heute Abend spielt Mainz 05 gegen den 1. FC Köln und die Mainzer sind immer noch auf der Suche nach dem ersten Heimsieg. Bei mir im Studio: David Rischke aus der Sportredaktion. David, zumindest eine gute Nachricht gibt es bei den Mainzern: Das Lazarett lichtet sich. David Rischke, Sportreporter: Ja, völlig richtig. Zum einen: Der Kapitän Silvan Widmer ist wieder an Bord und auch Stefan Bell ist wieder fit. Also mehr Optionen für den Trainer Bo Svensson. Und zuletzt läuft es ja auch gut, das kommt noch dazu – die zwei Siege hintereinander -, also gute Voraussetzung fürs Spiel heute Abend. Aber der Gegner, der 1. FC Köln, da wird es schwer heute den langersehnten ersten Heimsieg zu holen. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Es ist schwer, gegen Köln zu spielen. Es ist immer viel Intensität da und Emotionen und viele Spieler, die auch mitmachen offensiv. Auch gegenüber letztem Jahr ein paar wichtige Spieler, wie Özcan und Modeste verloren. Aber es scheint da auch gut zu funktionieren mit den neuen Spielern, die sie geholt haben. Spielen eigentlich gleich und ziehen ihr Ding komplett durch.“ Appelmann: Gehen wir zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt. Die müssen morgen bei Borussia Mönchengladbach ran, ein Gegner, der ja schwierig einzuschätzen ist momentan. Rischke: Ja, absolut. Die Gladbacher haben bewegte Wochen hinter sich. Und wenn man nur auf die nackten Ergebnisse schaut, aus denen wird man so gar nicht schlau. Da ist zum Beispiel eine Klatsche in Bremen und dann der Festtag, der 5:1-Sieg im Derby gegen Köln, gegen den großen Rivalen. Danach aber unter der Woche, am Dienstag, die schmachvolle Pokalniederlage in Darmstadt beim Zweitligisten. Also das macht es dem Eintracht-Trainer Oliver Glasner schwer, […]

  • Zweite Runde im DFB-Pokal startet

    Zweite Runde im DFB-Pokal startet

     2. Runde im DFB-Pokal und drei Teams aus Hessen und Rheinland-Pfalz sind noch im Wettbewerb. Alle drei konnten ihre Liga-Partien am Wochenende gewinnen, stehen heute Abend aber vor ganz unterschiedlicher Herausforderungen. Während Mainz und Frankfurt als klare Favoriten in die Partie gehen, erwartet den Tabellenführer der 2. Liga, Darmstadt 98, ein Duell mit einem Bundesligisten.   Alles ist angerichtet am Böllenfalltor für einen großen Pokalabend. Das Stadion: ausverkauft. Der Gegner: niemand geringeres als der dreimalige Pokalsieger Borussia Mönchengladbach. Ein großer Name. Ein Gegner mit so vielen Stärken, dass Lilien Trainer Torsten Lieberknecht sie gar nicht alle aufzählen kann. Torsten Lieberknecht, Trainer SV Darmstadt 98: „Ach Gott, dann hören wir gar nicht mehr auf heute. Ich wollte eigentlich noch was vorbereiten. Die… Ja, die sind schon gut. Fängt beim Torhüter an und hört vorne auf, ne?“ Von Aufregung jedoch keine Spur. Lieberknecht gewohnt rational. Torsten Lieberknecht, Trainer SV Darmstadt 98: „Ich seh das eben, dass das jetzt die zweite Runde ist im DFB-Pokal, dass der Gegner uns zugelost worden ist mit diesem großen Namen. Und ich bin da eher nüchterner.“ Für seine nüchternen Einschätzungen ist auch Mainz-Trainer Bo Svensson bekannt. Das Team des Dänen tritt im hohen Norden bei Regionalligist VfB Lübeck an. Dort spielte Mainz zuletzt 2009 im Pokal – und verlor. Abwehrspieler Svensson musste von der Ersatzbank 90 Minuten zusehen. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05: „Ich habe ja selber da dann nicht gespielt, vor 13 Jahren, glaube ich, ausgeschieden in diesem Stadion. Und… ja, dass sie nicht nur diese Saison ungeschlagen sind, aber auch saisonübergreifend, glaube ich, 23, 24 Spiele ungeschlagen sind, in der Liga. Und auch souverän Tabellenerster sind in der Regionalliga. Und darauf kommt’s an: Es wird ne Menge Euphorie da sein.“ Euphorisch werden sicherlich auch die Europapokalsieger der Eintracht bei den Stuttgarter Kickers erwartet. […]

  • Sporttalk mit David Rischke

    Sporttalk mit David Rischke

    Die Eintracht muss die Abwehr umstellen, Mainz 05 hat ein Krankenstandsproblem, die Lilien haben die Pokalnacht vor der Nase und der FCK darf sich über einen Bundesliga-Rekord freuen. Jede Menge Themen für unseren Sportreporter. Eva Dieterle, Moderatorin: Ja, und absolut gut zu erkennen ist bei uns im Studio jetzt David Rischke aus der Sportredaktion. David, der Ball rollt weder am Wochenende in der Fußballbundesliga. Wir starten mit Eintracht Frankfurt, und die haben ja vor dem Spiel gegen Leverkusen einen bitteren Ausfall. David Rischke, Sportreporter: Ja, so ist es. Es geht um Makoto Hasebe, der Abwehr-Routinier. Die Befürchtung, die es nach dem Spielen in Tottenham gab, die haben sich bestätigt. Leider – aus Sicht der Eintracht Fans, muss man sagen, Hasebe hat sich nämlich am Knie das Innenband geschädigt, verletzt und das heißt, er fällt mehrere Wochen aus. Die Konsequenz: Die Abwehr der Eintracht muss umgebaut werden gegen Leverkusen und der Trainer Oliver Glasner, der nimmt jetzt die anderen Spieler in die Pflicht. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Das ist jetzt wichtig und das wird auch eine Herausforderung für unsere Defensivspieler sein, dass wir nicht abhängig sind von einem 38-jährigen Makoto Hasebe und hier gilt es Verantwortung zu übernehmen und sich der zu stellen und das ist es, was ich von den Spielern erwarte.“ Dieterle: Ja, und bei den Mainzern drohen in der Abwehr gleich mehrere Spieler auszufallen morgen bei Werder Bremen. Rischke: Genau, zwei wichtige Stammspieler fallen auf jeden Fall aus und zwei weitere wichtige Spieler sind fraglich, konnten unter der Woche auch nur dosiert trainieren. Und das ist natürlich absolut keine gute Voraussetzung. Vor allen Dingen wenn man gegen den starken Aufsteiger Werder Bremen spielen muss, denn die kommen mit einer geballten Offensiv-Power auf den Rasen. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Haben diesen Schwung mitgenommen aus der […]

  • Lazarett bei Mainz 05 füllt sich

    Lazarett bei Mainz 05 füllt sich

    Die Bundesliga-Kicker von Mainz haben eine sogenannte „englische Woche“ vor sich. Das heißt: drei Spiele in sechs Tagen. Eine hohe Belastung für das Team von Bo Svensson. Doch der Trainer ist nicht zu beneiden. Viele Spieler sind entweder krank, verletzt oder angeschlagen. Am Samstag müssen die 05er beim starken Aufsteiger Werder Bremen antreten. Da könnte die Aufstellung gehörig durcheinander gewirbelt werden. Bo Svensson steht mit seinem Team vor einer großen Herausforderung. Beim Training fehlen fünf wichtige Spieler. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wir müssen natürlich improvisieren, klar. Wir müssen natürlich die Optionen offen halten.“ Immer mehr Optionen fallen aber aus. Die Krankenakte Mainz 05 füllt sich. Da ist zum einen: Maxim Leitsch. Der Verteidiger ist körperlich und mental erschöpft. Leitsch fällt bis auf Weiteres aus. Außerdem fällt Kapitän Silvan Widmer aus. Der Verteidiger wurde im letzten Spiel verletzt ausgewechselt und konnte seitdem nicht mit der Mannschaft trainieren. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Genau zu sagen, wie lange es dauert, ist schwer. Der war schon heute am Laufen, habe ich gesehen, was ein gutes Zeichen ist. Aber wir sollen nicht erwarten, dass er uns in der englischen Woche zur Verfügung steht.“ Dazu: Stürmer Jonny Burkardt droht auszufallen. Letztes Wochenende musste er schon passen wegen eines Infektes. Vielleicht rutscht er noch auf die Bank. Und bitter: der Fall Anton Stach. Der Mittelfeld-Motor war erst vor Kurzem von einer Hüftverletzung zurückgekehrt. Gestern musste er das Training abbrechen. Fürs Spiel am Samstag: angeschlagen. Also kein Wunder: Bo Svensson muss sich etwas einfallen lassen. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Klar, wenn ein paar normale Stammspieler ausfallen, müssen wir kreativ denken und gucken, was geht.“ Kreativität scheint wirklich gefragt. Denn auch die Abwehrspieler Stefan Bell und Anthony Caci pausierten beim Training. Mittelfeldmann Dominik Kohr versuchte sich schon mal in der […]

  • Champions League: Eintracht zu Gast bei Tottenham Hotspur

    Champions League: Eintracht zu Gast bei Tottenham Hotspur

    Die Fans der Frankfurter Eintracht durchleben aktuell ein Wechselbad der Gefühle. Zuletzt gab’s ja die 0:3-Niederlage beim Tabellenletzten der Bundesliga in Bochum. Aber heute soll wieder alles anders sein! Denn heute ist wieder: Champions League!! Zu ihrem zweiten Auswärtsspiel treten die Hessen heute Abend beim englischen Traditions-Club Tottenham Hotspur an. Hier in diesem sündhaft teuren Schmucktempel, im ‚Tottenham Hotspur Stadium’, geht es für Eintracht Frankfurt heute Abend auf großer Bühne in ein richtungsweisendes Spiel. Gegen den Tabellendritten der englischen Premier League, der stärksten Liga der Welt. Die schmerzliche Niederlage in Bochum im Gepäck, stellt sich für die Eintracht die Frage: kann man den Frust aus den Köpfen der Spieler einfach rauswaschen?    ( Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Tja, es ist Fußball, es ist Sport und was sollen wir jetzt sagen? Bleiben wir zu Hause, weil wir in Bochum verloren haben und geben das Spiel kampflos ab? Das ist ja nicht unsere Einstellung. Sondern unsere Einstellung ist, ins Spiel zu gehen, unsere beste Leistung zu zeigen. Wir wissen auch, dass es uns nicht in jedem Spiel bisher gelungen ist, und ich denke, es wird uns auch nicht in jedem kommenden Spiel gelingen. Aber eines weiß ich: dass die Jungs immer alles geben, alles versuchen.“ Versuchen, hier heute Abend Stand zu halten. Wieder mal in London. Nach Begegnungen mit Chelsea, Arsenal und West Ham führt die Europapokal-Reise der Eintracht nun zum vierten Mal in die englische Hauptstadt. Makoto Hasebe, Abwehrspieler Eintracht Frankfurt: „Ich bin immer begeistert. Immer volle Stadien in London und tolle Atmosphäre!“ Tolle Atmosphäre deshalb, weil die Zuschauersitze direkt bis an den Spielfeldrand reichen. Es gibt keine Absperrgitter und keine hohen Zäune. Und deshalb muss hier per Schild – kein Witz – vor fliegenden Fußbällen gewarnt werden. Und wer sich auf dem Platz im Zweikampf nicht als robust genug […]

  • Sportreporter Thorsten Arnold vor dem Eintracht-Spiel in London

    Sportreporter Thorsten Arnold vor dem Eintracht-Spiel in London

    In London, vor dem Stadion von Tottenham Hotspur steht unser Sportreporter Thorsten Arnold. Eva Dieterle, Moderatorin: Thorsten, wie sind beide Mannschaften denn drauf, können Sie jeweils in Bestbesetzung antreten? Thorsten Arnold, Sportreporter in London: Ja, die Antwort: ein ganz klares Nein. Denn kurzfristig gab es gestern beim Eintracht-Abschlusstraining noch zwei Ausfälle. Luca Pellegrini, der ist nicht mitgeflogen, der hat eine Läsion an der Schulter, und auch Ansgar Knauff, den hat es schwerer erwischt am Oberschenkel, der fällt wohl länger aus. Und damit, ja, weiß man gar nicht, wer jetzt bei der Eintracht auf der linken Seite spielen soll. Da bin ich mal sehr gespannt, wie Trainer Oliver Glasner das in der Aufstellung lösen wird. Und beim Gegner Tottenham, da gab es doch so ein kleines Fragezeichen hinter dem Star Stürmer Harry Kane. Der hatte ja hier in England im letzten Ligaspiel ein Schlag auf den Fuß bekommen. Aber den habe ich mir mal ganz genau angeguckt gestern Vormittag beim Abschlusstraining. Dem war nichts anzumerken, der ist ganz rund gelaufen. Also ich gehe fest davon aus, dass der heute Abend hier auf dem Platz steht. Dieterle: Wie bedeutend ist denn dieses Spiel heute Abend für die Eintracht? Arnold: Ja, denn noch ist überhaupt nichts entschieden in dieser Champions-League-Gruppe der Eintracht. Da ist noch keiner durch und auch noch keiner hoffnungslos abgeschlagen. Aber klar ist: Sollte die Eintracht heute Abend hier gewinnen, dann ist sie im direkten Vergleich besser als die Engländer. Und dann wäre quasi der Spalt in der Tür wirklich schon deutlich sichtbar Richtung Champions-League-Achtelfinale und vor allem finanziell wäre das ja noch mal ein warmer Regen für die Eintracht. Also 10 Millionen € gibt es dafür für das Erreichen der K.O.-Runde. Und das wäre nicht nur sportlich ein Riesending für die Hessen. Dieterle: Wir müssen auch über die Eintracht-Fans sprechen. […]

  • Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Ideale Bedingungen für die Profis in der Fußballbundesliga. Sonnenstrahlen und 17 Grad sind vorhergesagt für den anstehenden neunten Spieltag. Findet auch unser Sportreporter. Eva Dieterle, Moderatorin: Thorsten, der Goldene Oktober, der dürfte so manchen Zuschauer mehr ins Stadion locken, oder? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, wollen wir es doch hoffen. Zumindest Mainz 05 hofft das so. Zuletzt war das Stadion nicht immer so gefüllt, wie man es gern hätte. Gucken wir mal, wie viele es morgen werden gegen RB Leipzig. Die bringen ja auch einen alten Bekannten mit. Guck mal hier, Marco Rose, der hat ja lange Zeit als Spieler das Mainzer Trikot getragen. Jetzt ist er Trainer, mittlerweile in Leipzig gelandet. Und auch der Mainzer Coach, der freut sich auf den alten Kumpel. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Überragend der Mann, der auch eine sehr gute Zeit hier in Mainz hatte und ein besonderes Verhältnis zu Mainz pflegt. Wir freuen uns alle, wenn wir ihn sehen. Das sind angenehme, lustige Gespräche und wenn das Spiel anfängt, wollen wir beide gewinnen. Und danach freuen wir uns, uns dann gegenseitig zu sehen.“ Arnold: Ja, und wiederzusehen., das freut den Trainer auch bei einem Spieler, der jetzt wieder auf dem Platz stehen kann: Alexander Hack. Nach seiner roten Karte war er gesperrt, jetzt ist er wieder dabei. Dieterle: Schauen wir rüber zu unserem anderen Erstligisten, zu Eintracht Frankfurt. Die sind ja jetzt voll im Terminstress. Arnold: Ja, also diese Woche Champions League, nächste Woche Champions League, dazwischen irgendwie eingepackt so ein schnödes Bundesligaspiel im Ruhrpott beim Tabellenletzten VfL Bochum. Und genau diesen Gedanken gilt es zu vermeiden bei der Eintracht. Also auch da ist natürlich Einsatz gefordert. Und Trainer Oliver Glasner, der hat eine ganz klare Ansage. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Wenn wir heute wieder auf dem Trainingsplatz stehen um […]

  • Eintracht vor dem Duell gegen Tottenham

    Eintracht vor dem Duell gegen Tottenham

    Für die Frankfurter Eintracht steht heute Abend der vorläufige Höhepunkt ihrer Champions League-Teilnahme an: Die Hessen treffen im eigenen Stadion auf den englischen Traditionsclub Tottenham Hotspur. Nach dem Auswärtssieg in Marseille wollen die Frankfurter nun auch den ersten Heimsieg in der Königsklasse unter Dach und Fach bringen. Auch wenn die Engländer heute Abend als Favorit gelten – im ausverkauften Stadion freuen sich alle Fans jedenfalls auf eine  Europapokal-Nacht, die nach den Ausschreitungen von Marseille aber hoffentlich nur sportlich legendär wird.   Längst ist es dunkel geworden gestern Abend, da kommt er mit reichlich Verspätung um die Ecke: Der Mannschaftsbus von Tottenham Hotspur fährt am Stadion in Frankfurt vor. An Bord: Eine Mannschaft, gespickt mit internationalen Weltstars. Allen voran: Harry Kane, Englands Nationalstürmer Nummer eins. Doch etwa auch der Brasilianer Richarlison sorgt dafür, dass der Marktwert des Tottenham-Kaders den der Eintracht um das Dreifache übersteigt. Und trotzdem: Die Eintracht will dem aktuell Dritten der englischen Premier League sportlich auf Augenhöhe begegnen. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Das ist halt Fußball. Jeder Nation oder jeder Club gibt so viel Geld aus, wie er zur Verfügung hat. Und da hat eben die Premier League aufgrund unglaublich lukrativer TV-Verträge mehr Geld zur Verfügung und das geben sie halt aus, das ist ihr gutes Recht. Und darüber mache ich mir mal gar keine Gedanken. Weil dann wären wir letztes Jahr erst gar nicht nach Barcelona geflogen.“ Die Chance, erneut einen vermeintlich übermächtigen Gegner zu schlagen. Heute Abend soll es wieder soweit sein. Eintracht-Kapitän Sebastian Rode weiß, was auf sein Team zukommt. Sebastian Rode, Kapitän Eintracht Frankfurt „Das ist eine spielerisch starke Mannschaft mit hervorragenden Einzelspielern, gerade in der Offensive. Die gilt es zu kontrollieren. Das hat uns der Trainer im Video schon gezeigt, wie das ungefähr funktionieren soll. Auf dem Platz ist es natürlich immer […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Maike Dickhaus, Moderatorin: Und nun rüber zum Sport. Nach der Länderspielpause, in der die deutsche Fußballnationalmannschaft uns ja insgesamt leider nur wenig Freude bereiten konnte, startet an diesem Wochenende wieder die Bundesliga voll durch. Und darüber spreche ich jetzt mit meinem Kollegen aus der Sportredaktion, Thorsten Arnold. Hallo Thorsten! Thorsten Arnold, Sportreporter: Hallo Maike! Maike Dickhaus: Ja Thorsten, Mitte November startet ja schon wieder die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Und für die Bundesliga bedeutet das jetzt möglichst viele Spiele in der kurzen Zeit durchbringen, sozusagen im Schweinsgalopp. Und eines der härtesten Programme steht ja für die Frankfurter Eintracht an: 13 Spiele in nur gut sechs Wochen. Das ist doch ein Wahnsinns-Pensum, oder? Thorsten Arnold: Das ist ganz schön viel. Frage mich, wie Sie es machen wollen, aber Sie werden es hinkriegen. Und morgen kommt schon der erste große Knaller ins Waldstadion nach Frankfurt. Nämlich der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer. Und das ist nun mal Union Berlin. Wer hätte es gedacht. Da muss die Eintracht jetzt alle drei Tage gewissermaßen ran. Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League. Da sind Sie selber daran schuld, dass sie so erfolgreich sind, könnte man sagen. Aber genauso sieht es Oliver Glasner, der Trainer, auch. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt   „Zuerst mal ist es das wichtigste, dass wir das mit einem Lächeln angehen. Weil das ist immer noch die erste Champions League Saison der Eintracht. Und deswegen haben wir so viele Spiele. Und dann ist es schon nur noch halb so anstrengend. Und deswegen denke ich, dass das die Grundvoraussetzung ist, um durch diesen relativ straffen Terminplan durchzukommen.“ Thorsten Arnold:  Also gut, jetzt erstmal Union Berlin. Da gucken wir mal, wie es läuft. Leicht wird es nicht, denn die stehen ja kompakt, bieten wenig an. Da hat sich schon so mancher die Zähne ausgebissen. Also das ist wirklich ein recht […]

  • Schneller als das Auge: Rope-Skipping

    Schneller als das Auge: Rope-Skipping

    Bei der Sportart Rope Skipping, zu deutsch Seilspringen, geht es so schnell zur Sache, dass man das Sprungseil kaum sieht . Der 15-jährige Friedrichsdorfer Johannes Kowalski ist nicht nur Hessenmeister und Deutscher Vizemeister. Mittlerweile nimmt er auch schon an großen Turnieren teil.   164 Bodenkontakte in 30 Sekunden! Mit dieser persönlichen Bestleistung holte Johannes Kowalski im Juli bei der Europameisterschaft im Rope Skipping in der Slowakei den 6. Platz. Rope Skipping – Das ist Seilspringen, aber mit Vereinstraining, richtigen Meisterschaften und mit sehr viel Geschwindigkeit. Und davon hat der Schüler aus Friedrichsdorf jede Menge. Auch wenn es erst gar nicht danach aussah. Johannes Kowalski, 15-jähriger Rope Skipper: „Früher wenn meine Mutter gesagt hat: „Komm doch mal mit zum Rope Skipping“ da lag ich eigentlich nur in der Halle und habe garnichts gemacht. Irgendwann habe ich dann, das war glaube ich 2018, das waren die Einsteiger Hessischen Meisterschaften. (…) Und ich bin da wirklich mit so gut wie garkeinem Training hingegangen und wurde dann dort Hessenmeister. Ich glaube das waren so 30 gegen die ich mich durchgesetzt habe. Und ab da wurde mir dann klar: Ich habe für die Sportart ein bisschen Talent und ich kann die so weitermachen.“ In seiner Lieblingsdisziplin „Speed“ springt er mittlerweile so schnell, dass das dünne Sprungseil aus Draht selbst in Zeitlupe kaum zu erkennen ist. Das Sporttalent liegt bei den Kowalskis in der Familie. Mama Michaela ist Trainerin im Verein und war zudem elf Mal deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik. Und auch da ist eines der Sportgeräte das Seil. Ist sie also die Hauptschuldige für den Erfolg ihres Sohnes? Michaela Kowalski, Rope Skipping Homburger Turngemeinde 1846 e.V.:         „Das kann vielleicht schon sein (schmunzelt). Also Johannes ist sehr geschickt mit dem Handgerät Seil. Aber er hat halt auch sehr viel Schnelligkeit drauf. Das braucht man […]

  • Special Olympics in Koblenz

    Special Olympics in Koblenz

    In Koblenz finden zur Zeit  die Special Olympics statt. Knapp 800 Sportlerinnen und Sportler mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung treten gegeneinander an und messen sich in elf Sportarten. Aber auch der olympische Gedanke zählt: Dabei sein ist alles. So zeigt es uns Daniel Groß aus Worms. Mit einer ordentlichen Portion Aufregung im Bauch fiebert Daniel Groß seinem ersten Match entgegen. Er spielt Tischtennis und ist das erste Mal bei den Special Olympics dabei. Daniel hat eine verkrümmte Wirbelsäule. Beim Tischtennisspielen stört ihn das nicht. Für ihn ist schon die Teilnahme eine große Ehre. Daniel Groß, Teilnehmer Special Olympics „Ich freue mich total, hier zu sein. Das ist ja auch spannend, dass ich hier sein darf.“ Die Sportler bei den Special Olympics messen sich in den verschiedensten Sportarten. Vom Tischtennis und Badminton, bis hin zu Judo und Fußball. Eins vereint die Athleten: Ihnen geht es um den Spaß. Dietmar Thubeauville, Organisator Special Olympics „Für die Sportler ist es natürlich auch ein großes Zusammentreffen, weil viele Sportler untereinander kennen sich, und da steht in erster Linie doch der Spaß im Vordergrund und das Treffen und miteinander messen. Der Leistungsgedanke spielt bei uns gar keine große Rolle.“ Auch für Daniel bedeutet dabei sein alles. Er hat Tischtennis bei der Lebenshilfe Worms lieben gelernt. Seine Betreuerin ist von seinem Können überzeugt. Sabine Guth, Sportkoordinatorin Lebenshilfe Worms „Daniel ist auch so unser Allround-Talent. Er hält sich sportlich auch privat fit. Er geht mal laufen, macht ein bisschen Fitness. Und da ist er, denke ich, jetzt für die Landesspiele sehr gut vorbereitet.“ Als Betreuerin begleitet Sabine Guth die Athleten bei ihren Disziplinen. Für viele Sportler der Special Olympics ist die Teilnahme sehr aufregend. Manche brauchen gerade dann Unterstützung. Sabine Guth, Sportkoordinatorin Lebenshilfe Worms „Die Vorfreude war schon enorm groß und daraus ergibt sich natürlich auch so […]

  • Fußball-Nationalmannschaft trainiert erstmals in neuer Akademie

    Fußball-Nationalmannschaft trainiert erstmals in neuer Akademie

    Lange wurde er geplant, gebaut und schließlich in diesem Sommer feierlich eingeweiht, der neue Campus des Deutschen Fußball-Bundes auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn in Frankfurt. Motto: Dem deutschen Fußball eine feste Heimat geben. Nun ist es soweit. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat erstmals den sattgrünen Rasen der nagelneuen Trainingsplätze betreten und bereitet sich aktuell auf die beiden anstehenden Nations-League-Spiele gegen Ungarn und England vor. Home, sweet home. Nichts ist schöner als ein festes Zuhause. Und seit gestern ist sie hier in Frankfurt gewissermaßen ‚daheim‘ – die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Oliver Bierhoff, Teammanager DFB-Nationalmannschaft: „Es ist die Heimat des gesamten Fußballs. Wir haben natürlich klare Vorgaben uns gesetzt, dass wir jeder Mannschaft sagen, wenn immer es möglich ist, ihr Quartier hier im Campus aufzuschlagen. Weil man natürlich auch logistisch einfachere Abwicklungen hat, aber vor allen Dingen, weil man hier natürlich immer wieder gute Platzverhältnisse hat. Sich treffen hier, man kennt die Einrichtung, man kann sich direkt wohlfühlen, hat optimale Voraussetzungen.“ Und die sind auch notwendig, um in den beiden Länderspielen am Freitag gegen Ungarn und am Montag in England jeweils eine Top-Leistung abzuliefern. Zum ersten Training eingeladen sind auch alle rund 500 Angestellten des DFB. Für die kickenden Weltstars kommt man doch gerne mal die paar Meter aus dem Büro – direkt an die Seitenlinie. Dabei machen die Bayern-Spieler um Joshua Kimmich eher einen missmutigen Eindruck. Krise im Verein! Dient jetzt die Nationalmannschaft als Stimmungsaufheller? Joshua Kimmich, Mittelfeldspieler Nationalmannschaft „Wir haben jetzt erst mal nicht die Chance, das im Verein besser zu machen, sondern sind jetzt hier bei der Nationalmannschaft, wo wir natürlich eine andere Mannschaft haben, eine andere Ausgangssituation. Trotzdem hat man’s natürlich im Hinterkopf und freut sich dann immer so ein bisschen aufs nächste Spiel, dass man das dann auch besser machen kann, wenn das jetzt nicht mit dem Verein […]

  • Darmstadt 98-Profis touren durch die Amateurligen

    Darmstadt 98-Profis touren durch die Amateurligen

    Die großen Fußballspiele bekommen wir alle mit: Eintracht Frankfurt in der Champions League oder die Mainzer in der ersten Bundesliga. Die Profivereine sind aber abhängig von Amateurvereinen, denn jeder Fußballer fängt mal klein – als Amateur eben. Und deswegen haben die Profis vom Fußballzweitligist Darmstadt 98 den Amateurfußball besucht. „Auf geht’s, Griesheim!“ Hier bei der Viktoria Griesheim ist es nicht so glanzvoll wie im großen Stadion: Normalerweise spielen die Darmstadt 98 Profis in der zweiten Bundesliga. Am Sonntag haben sie jedoch verschiedene Vereine in der fünften und sechsten Liga besucht: Alexander Brunst, Spieler SV Darmstadt 98 „Wenn man hierher kommt und dann den Bratwurstgeruch riecht und dann einfach auch die Menschen, so komplett bodenständig – ist einfach was Schönes, auch mal dann einfach ein bisschen auch abzuschalten, nicht so eine große Masse, nicht so laut.“ Fabian Holland, Kapitän SV Darmstadt 98 „Ich habe das auch früher mal schon gerne gemacht, gehe jetzt auch immer noch, wenn ich es schaffe, in meine Heimat immer mal wieder zu meinem Verein und schaue da mal vorbei. Auch bei unserer zweiten Mannschaft immer mal wieder. Und ohne das Ganze, ohne diese ganzen Vereine, ohne das ganze Drumherum wäre ich jetzt definitiv nicht jetzt da wo ich bin.“ Denn jeder fängt mal ganz unten an. Der Nachwuchs für die Profis kommt von den Amateurvereinen. Hier wird die Jugend durch ehrenamtliche Arbeit und viel Engagement ausgebildet. Davon profitieren die Profivereine. Aber auch die Amateure profitieren im Umkehrschluss von den Profis: Harry Distelmann, Vereinsvorsitzender Rot-Weiß Darmstadt „Natürlich das Interesse und die Begeisterung für Fußball wird über den Profifußball entwickelt. Auch die Kinder, die alle unbedingt da erfolgreich sein wollen.“ So wie Davin. Er ist 12 Jahre alt und will auch mal ein Profi werden, wie die Spieler der Lilien. Aber der Sprung von den Amateuren zu den […]

  • Sporttalk mit David Rischke

    Sporttalk mit David Rischke

    Die Frauenfußballmannschaft der Eintracht startet im Deutsche Bank Park gegen Bayern München in ihre neue Saison und die Löwen Frankfurt sind zurück in der Ersten Eishockey-Bundesliga – gute Gründe für unseren Sportreporter, das Themenspektrum zu erweitern. Markus Appelmann, Moderator: Gestern Abend haben wir schon darüber berichtet, heute startet die Frauenfußball-Bundesligasaison und bei mir im Studio ist David Rischke aus der Sportredaktion. David, so ein richtiger Kracher steht heute Abend an, Eintracht Frankfurt gegen Bayern München. David Rischke, Sportreporter: Genau, und dieser große Kracher, der findet auch passenderweise im großen Deutsche Bank Park statt. Und es wird erwartet, dass 20.000 Zuschauer plus x live vor Ort dabei sein werden, und das ist dann ein neuer Zuschauerrekord in der Frauen-Bundesliga. Und das zeigt auch so ein bisschen, dass der Hype, den die Frauen-Europameisterschaft im Juli ausgelöst hat, dass dieser Hype auch anhält. Und mit diesem Rückenwind geht Eintracht Frankfurt jetzt in die neue Saison. In der vergangenen Spielzeit, da landeten die Adlerträgerin ja auf einem tollen dritten Platz und so soll es dann auch weitergehen. Tanja Pawollek, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Ich meine, wir haben letzte Saison den Champions-League-Platz erreicht, beziehungsweise die Qualifikation, und das ist auch unser Ziel für diese Saison. Dieses Ziel sollten wir uns stecken und können wir auch. Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wir haben ein super Team. Wir haben Spaß miteinander. Wir kommen gut miteinander zurecht. Und ich glaube, wir haben die Qualität im Kader, um die Großen zu ärgern.“ Appelmann: Und nach den Frauen heute Abend sind dann morgen die Männer dran, auswärts in Stuttgart. Und die wollen natürlich den Schwung aus der Champions League mitnehmen. Rischke: Ja, so erhofft sich das natürlich der Trainer Oliver Glasner. Fakt ist aber auch: Was die Startaufstellung angeht, da wird Glasner rotieren müssen häufiger in dieser Saison, […]

  • Eintracht-Frauen starten in die Bundesligasaison

    Eintracht-Frauen starten in die Bundesligasaison

    Morgen startet die Fußball-Bundesliga in die neue Saison. Die Frauen-Bundesliga. Mit einem absoluten Kracherspiel geht es los: Eintracht Frankfurt gegen Bayern München. Und zwar vor großer Kulisse im Deutsche Bank Park. Freitagabend, Flutlicht – Fußballherz, was willst du mehr? Die Arena ist bereit. Morgen Abend laufen hier die Adler-Trägerinnen ein. Gegner: der große FC Bayern, aktueller Vize-Meister. Ein Team gespickt mit Nationalspielerinnen. Für SGE-Kapitänin Tanja Pawollek ein großer Moment. Tanja Pawollek, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Da kriege ich Gänsehaut. Das ist das Spiel, was sich jede Spielerin wünscht. Es werden auch viele Fans kommen, nehme ich an. Es ist das Spiel, worauf man hinarbeitet in seiner Karriere.“ Es wird ein historischer Abend mit einem neuen Bundesliga-Zuschauer-Rekord. Bisher liegt der Rekord bei rund 12.000. Vieles deutet darauf hin, dass diese Zahl weit übertroffen wird. Tanja Pawollek, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Das macht uns natürlich stolz, hier in Frankfurt den Rekord brechen zu können. Das hoffen wir natürlich, das pusht uns auch noch mehr. Ich glaube, dass die Fans uns tragen werden.“ Ein Grund für das große Zuschauerinteresse: die Europameisterschaft im Juli. Das sympathische Auftreten des DFB-Teams sorgte für eine große Euphorie. Seitdem laufen wieder heiße Diskussionen um die Förderung des Frauen-Fußballs. Eintracht-Coach Niko Arnautis fordert: Die Strukturen müssen verbessert werden. Niko Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt „Damit meine ich, dass einfach DFB und Vereine gemeinsam Strukturen, Rahmenbedingungen schaffen, dass die Spielerinnen mit professionellen Bedingungen trainieren können, dass sie sich konzentrieren können auf ihren Sport.“ Letzte Saison landete die Eintracht auf dem dritten Platz, direkt hinterm Spitzenduo Wolfsburg und Bayern München. Häufig ist in der Frauen-Bundesliga die Rede von einer großen Kluft zwischen den Top-Teams und den Kleinen der Liga. Diese Analyse unterschreibt Eintracht-Coach Arnautis nicht. Niko Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt „Ich glaube aber, dass es schon eine große Entwicklung ist in den letzten Jahren, […]