Sport

  • Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Doppel-Gold: Kickboxerin Theresa Pekrul siegt bei den German Open

    Wir stellen Ihnen jetzt eine echte Kämpferin vor: Theresa Pekrul aus dem rheinland-pfälzischen Münster-Sarmsheim. Sie ist Kickboxerin und auf dem besten Weg in die obere Riege des Sports aufzusteigen. Mit ihren 15 Jahren hat sie schon jede Menge Turniere gewonnen. Das letzte und auch wichtigste erst vor ein paar Wochen.   Schnelligkeit und Technik. Darauf kommt es beim Kickboxen an. Theresa verfügt über beides und hat deshalb auch keine Probleme, gegen Jungs zu kämpfen. Und das muss sie auch. Denn im Verein gibt es aktuell kein Mädchen, das mit ihrem Niveau mithalten kann. Geeignete Trainingspartner zu finden fällt schwer. Kickboxen ist keine gefährliche Sportart. Theresa Pekrul: „Man denkt immer: Kickboxen – der brutale Sport. Aber so ist es eigentlich gar nicht. Beim Fußball oder so verletzt man sich denke ich eher mehr als bei meiner Sportart, weil es halt immer nur ein Treffer und dann wieder auseinander ist. Und die wird immer für brutal gehalten, aber ist sie eigentlich nicht.“ In der Kampfschule ihres Vaters in Langenlonsheim, trainiert Theresa mehrmals in der Woche. Papa Dirk, der gleichzeitig auch ihr Trainer ist, muss dann ab und zu ein paar Schläge und Tritte von seiner Tochter einstecken. Theresa ist durch ihren Vater zum Kickboxen gekommen. Theresa Pekrul: „Also es wurde mir quasi in die Wiege gelegt, weil mein Vater halt schon den Sport macht und in meiner Familie generell der Sport sehr beliebt ist. Und dann bin ich da halt so reingekommen und es hat mir Riesenspaß gemacht.“ Dieser Spaß führt Theresa Mitte Mai zu zwei angesehenen Titeln. Sie gewinnt die German Open in den Gewichtsklassen bis 55 und bis 60 Kilogramm. Bei dem internationalen Wettbewerb, setzt sich die Kickboxerin teilweise sogar gegen Gegnerinnen durch, die 25 Kilo mehr auf die Waage bringen. Theresa Pekrul: „Ich kam da hin mit einer Angst. […]

  • Kickers Offenbach stellen neuen Trainer vor

    Kickers Offenbach stellen neuen Trainer vor

    Und Neuigkeiten gibt’s auch vom Fußball-Viertligisten Kickers Offenbach. Der frischgebackene Hessenpokalsieger hat heute seinen neuen Trainer vorgestellt. Ab sofort wird Alexander Schmidt auf der Bank Platz nehmen, der auch schon die Mannschaften von 1860 München und Dynamo Dresden trainiert hatte. Mit den Sachsen schaffte der 53-Jährige im vergangenen Jahr den Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Alexander Schmidt, Trainer Kickers Offenbach „Die Entscheidung war nicht so schwer, weil Kickers Offenbach einen sehr guten Namen hat, einen sehr guten Ruf hat, super Fans und ein tolles neues Stadion. Und von daher war die Entscheidung relativ schnell gefällt. Obwohl ich auch die ein oder andere Option gehabt hätte, in der 3. Liga zum Beispiel zu arbeiten. Aber ich habe mich jetzt bewusst für Offenbach entschieden, weil ich glaube, dass man hier wirklich was erreichen kann sportlich. Der Verein ist hungrig, der Verein will unbedingt nach oben und das reizt mich.“ Im ersten Pflichtspiel für den OFC trifft Alexander Schmidt mit seiner neuen Mannschaft Ende Juli in der ersten DFB-Pokal Runde auf Fortuna Düsseldorf.

  • Mythos 24 Stunden-Rennen: Motorsport-Fans pilgern an den Nürburgring

    Mythos 24 Stunden-Rennen: Motorsport-Fans pilgern an den Nürburgring

    Rennfahrer auf der ganzen Welt schwärmen von der Nürburgring-Nordschleife. Ob „Fuchsröhre“, „Schwedenkreuz“ oder „Hohe Acht“ – die markanten Streckenpunkte der „Grünen Hölle“ lassen nicht nur bei eingefleischten Motorsport-Fans die Herzen höher schlagen. Einmal im Jahr erwacht sie so richtig zum Leben: bis zu 200.000 Zuschauer belagern die legendäre Rennstrecke beim 24-Stunden-Rennen , das in diesem Jahr Jubiläum feiert! Zum 50. Mal geht es bergauf und –ab, quer durch den Eifel-Wald. Das Highlight des Jahres, vor allem für die Fans, die zum Teil schon seit Tagen an der Strecke campieren. Lars und seine Motorsport-Kumpels sind überglücklich! Nach wzei Jahren Corona-Einschränkungen endlich wieder Feiern, bei dröhnenden Motoren in der Grünen Hölle! Seit Tagen sind sie schon hier, haben sich die besten Plätze direkt an der Strecke gesichert. Die 24 Stunden vom Nürburgring, über die legendäre Nordschleife. Motorsport-Herz, was willst du mehr? Lars, Motorsport-Fan „Einfach das zusammen feiern, Spaß haben und natürlich auch das Rennen selbst, wenn die Autos hier vorbei knallen, das ist halt das Feeling, das macht es aus.“ Die familiäre Atmosphäre, das nimmermüde Werkeln in der Boxengasse – Markenzeichen des 24-Stunden-Rennens in der Eifel. Heute Vormittag drehen in einer Sonderwertung bereits die Youngtimer ein paar Rennrunden. Ältere Kisten, mittlerweile weit entfernt vom aktuellen Stand der Technik. Da gehört der ein oder andere Extra-Schnörkel fast schon zum Standard. Die Veranstalter sind froh, dass nach zwei Jahren Corona das Spektakel wieder wie früher über die Bühne gehen kann: Michael Kramp, 24-Stunden-Rennen Nürburgring „Es sind einfach Zuschauer da, das ist der Riesenunterschied. Wir haben ja zwei Jahre Veranstaltung gehabt, also es gab das 24-Stunden-Rennen, aber ohne Zuschauer. Das ist nicht mal die Hälfte wert und das merken wir als Organisation beim ADAC, aber das merkt jeder Fahrer, jedes Team. Die haben einfach alle wieder Lust und schön, dass die Fans wieder da sind.“ […]

  • Aufstiegsfeier in Kaiserslautern – vor Ort Sportreporter Thorsten Arnold

    Aufstiegsfeier in Kaiserslautern – vor Ort Sportreporter Thorsten Arnold

    Unser Reporter Thorsten Arnold ist bei der Aufstiegsfeier in Kaiserslautern mit dabei. Markus Appelmann, Moderator: Und wir schalten jetzt nach Kaiserslautern in die Aufstiegsstadt zu unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, die roten Teufel im Freudentaumel. Wie wird die Mannschaft denn heute empfangen? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, mit großem Getöse und Bühnenprogramm. Also hier auf dem Stiftslatz, mitten im Herzen von Kaiserslautern. Da wollen sich die Helden nachher zeigen hier hinten auf der Bühne, um Punkt 18:30 präsentieren sie sich den Fans und dann wird sie noch einmal so richtig abgehen. Dann gibt es hier kein Halten mehr. Nach diesem dramatischen Sieg gestern Abend in Dresden. Da haben ja viele die Chance jetzt genutzt, vielleicht noch ein bisschen Schlaf zu finden, ein paar Stunden. Aber heute Abend, da sind alle wieder hier. Spieler, Fans, Mannschaft, Betreuer. Und dann geht es richtig los. Bis in die Nacht hinein. Da sind wir mal gespannt. Markus Appelmann, Moderator: Der Betze ist back. Das Motto heute. Der FCK ist wieder in der zweiten Liga. Was bedeutet das denn für den Verein und die ganze Region? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, Region ist das Stichwort, denn diese Riesen-FCK-Fangemeinde, die geht ja weit über die Pfalz hinaus. Wo kommst Du her, zum Beispiel ? Fan: Vom Messeplatz. Thorsten Arnold, Sportreporter: Aus Kaiserslautern ? Fan: Natürlich. Lauterer Bub. Thorsten Arnold, Sportreporter: Aber es gibt ja viele, die auch einen großen Weg haben immer ins Stadion. Aber die kommen immer wieder, ob es gut läuft oder schlecht läuft. Und von daher hat das wirklich jeder herbeigesehnt, diese dritte Liga endlich zu verlassen, dass man sich wieder messen kann mit Vereinen in der zweiten Liga wie HSV, FC St. Pauli oder zum Beispiel auch der SV Darmstadt 98, der ist auch dabei. Da gibt es dann ein schönes Duell wieder in Liga […]

  • Schafft der FCK den Aufstieg in die zweite Liga?

    Schafft der FCK den Aufstieg in die zweite Liga?

    Steigt der 1. FC Kaiserslautern in die 2. Bundesliga auf – oder nicht? Heute Abend fällt die Entscheidung. Im Relegations-Rückspiel. Auswärts bei Dynamo Dresden. Das Hinspiel am Freitag endete mit einem 0 zu 0 Unentschieden. Rund 3.000 FCK-Fans haben sich heute früh vom Hauptbahnhof in Kaiserslautern aus auf den Weg nach Dresden gemacht. Viele davon – mit ordentlich Reiseproviant ausgestattet – mit einem Sonderzug, organisiert vom „Fanbündnis FCK“. Vor der mehr als achtstündigen Anreise ist die Stimmung bei den Anhängern der Roten Teufel ist optimistisch. „Wir sind einfach besser. Die Dresdener haben sich einfach nur hinten rein gestellt… und gut verteidigt leider.“ „Im Vergleich zu Dresden haben wir diese Saison eine starke Runde gespielt und deswegen werden wir das heuet Abend packen und werden aufsteigen.“ „Weil wir einfach die geilste Truppe haben, das geilste Team und weil wir es einach nur verdient haben.“ „Die Hoffnung ist, dass wir ein Glückstor machen und dann als Zweitligist nach Hause fahren.“ „Wir haben die besseren Fans, die besseren Spieler. 2. Liga – wir kommen!“ Der Optimismus der Fans ist nicht unbegründet – denn im Hinspiel am vergangenen Freitag spielte der Drittligst auf Augenhöhe mit dem Zweit-Ligisten Dresden. Die Kulisse im Hinspiel: Atemberaubend. Das Spiel hingegen: Umkämpft. Viel Krampf. Torchancen: Mangelware. Terrence Boyd hätte ein Tor machen können. Drüber. Dann noch Redondo mit der Chance. Zu ungefährlich. Dirk Schuster, Trainer 1. FC Kaiserslautern: „Wir haben hier im Hinspiel ein gutes Ergebnis geholt. Klar, wäre vielleicht vielen ein Sieg lieber gewesen, das ist ganz normal.“ Aber: Die größte Chance des Spiels hatte Dresden. In der zweiten Hälfte. Christoph Daferner zwang mit seinem starken Kopfball den FCK –Keeper Matheo Raab zu einer Glanztat. Die Entscheidung fällt also heute. Dirk Schuster, Trainer 1. FC Kaiserslautern: „Es ist ein echtes Endspiel. Es muss einen Sieger geben. Darauf haben […]

  • Erstes Relegationsspiel: Dresden kommt auf den Betze

    Erstes Relegationsspiel: Dresden kommt auf den Betze

    Showdown auf dem Betzenberg. Heute Abend trifft der 1. FC Kaiserslautern auf Dynamo Dresden. Im Relegations-Hinspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Es ist das wichtigste Spiel seit Jahren für den FCK. Doch nach den Turbulenzen zuletzt, ist die Stimmung nicht mehr ganz so rosig in der Pfalz. Das Team verspielte den direkten Aufstieg mit drei Niederlagen zum Saisonende. Dann letzte Woche: Der Rauswurf von Trainer Marco Antwerpen. Jetzt muss der neue Coach Dirk Schuster die Mission Aufstieg erfüllen. Dirk Schuster steht vor seiner Premiere als FCK-Trainer. Der neue Coach versucht Optimismus auszustrahlen. Dirk Schuster, Trainer 1. FC Kaiserslautern: „Wir sind guter Dinge, dass wir ein gutes Spiel machen können, konkurrenzfähig sind und den Dresdnern hier einen heißen Tanz bieten können.“ Schuster betont den Erfolg seines Vorgängers Marco Antwerpen. Der hatte den FCK vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsaspiranten geformt. Dirk Schuster, Trainer 1. FC Kaiserslautern: „Und dieses Erfolgserlebnis, dieses positive Denken, haben wir versucht, wieder in die Köpfe reinzubringen. Wir haben jetzt zwei Bonusspiele vor der Brust, bei denen wir nur gewinnen können.“ Schuster sieht sein Team als Underdog gegen den Zweitligisten Dynamo Dresden. Der Coach scheint es immerhin geschafft zu haben, den Spielern den Spaß am Fußball zurück zu geben. Terrence Boyd, Stürmer 1. FC Kaiserslautern: „Das finde ich auch sehr wichtig, grad ein Drucksituationen. Egal, ob es um Aufstieg, Abstieg oder Klassenerhalt geht, dass du den Spaß nicht verlierst, nicht verkrampfst. Dass du einfach Bock hast zu kicken.“ Und Bock, Fußball zu gucken haben die FCK-Fans auf jeden Fall. Merve Yanmaz, aus Kaiserslautern: „Ich habe grade ein Trikot für meinen Mann geholt, weil der ein ganz großer FCK-Fan ist. Das ist das Heimtrikot.“ Sarah Meyer, aus Kaiserslautern: „Die Spannung steigt, ja. Und die Motivation, das Team anzufeuern natürlich auch. Wir wollen ja in die 2. Liga.“ Volker Reiß, […]

  • Unser Sportreporter David Rischke am Betzenberg

    Unser Sportreporter David Rischke am Betzenberg

    Heute Abend gibt es das erste von zwei Relegationsspielen zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden. Für die Roten Teufel geht es um den Aufstieg in die 2. Liga und für Dresden um den Verbleib in Liga zwei. Für uns am Betze Sportkollege David Rischke. Eva Dieterle, Moderatorin: „Und wir schalten jetzt zu unserem Reporter David Rischke, der vor dem Fritz Walter Stadion in Kaiserslautern steht. David, warum sind diese Relegationsspiele denn die wichtigsten Spiele für den FCK seit langem.“ David Rischke, Sportreporter: „Nun ja, der FCA steckt ja seit vier Jahren schon in der dritten Liga fest und für so einen großen Traditionsverein und seine Fans ist das natürlich nicht genug. Ich würde sagen, diese Relegationsspiele heute und dann am Dienstag das Rückspiel, das sind die größten und wichtigsten Spiele für die Pfälzer seit der Relegation 2015. Vor sieben Jahren Da spielten die roten Teufel gegen Hoffenheim um den Bundesliga Aufstieg. Ja und verloren damals. Und seitdem ging es stetig bergab. Zunächst der Abstieg in die dritte Liga und letzten Sommer stieg der FC, ja sogar fast in die vierte Klasse, die Regionalliga ab. Dazu kommt noch Schlussendlich muss man nicht vergessen die finanzielle Komponente, denn das Geld wächst ja in der Pfalz nicht auf Bäumen. Der FC ist nicht auf Rosen gebettet und den Aufstieg in die zweite Liga der würde deutlich mehr Einnahmen bringen, was die TV Einnahmen zum Beispiel angeht. Also ein Aufstieg würde sich lohnen.“ Eva Dieterle: „Die Polizei hat das Spiel heute Abend ja als Risikospiel eingestuft. Warum das? Und was bedeutet das denn genau für den Ablauf heute.“ David Rischke: „Also hoch Risikospiel bedeutet in allererster Linie, dass heute mehr Polizisten vor Ort sein werden. Wie viele genau das sind, das möchte die Polizei nicht sagen. Aus verständlichen Einsatz, taktischen Gründen. Aber […]

  • WM-Heimspiel für Profi-Boxer Luca „Rocky“ Cinqueoncie

    WM-Heimspiel für Profi-Boxer Luca „Rocky“ Cinqueoncie

    Und wir bleiben noch kurz beim Sport: Morgen steigt in Offenbach eine große Box-Gala mit elf Kämpfen. Zum Hauptkampf steigt der vierfache Junioren-Boxweltmeister Luca „Rocky“ Cinqueoncie aus Offenbach in den Ring. Der Kampf wird hier im Stadion auf dem Bieberer Berg ausgetragen. Auch die Mannschaft von Kickers Offenbach will den 20-Jährigen im Stadion anfeuern, wenn der im Halbschwergewicht gegen den Bosnier Leon „Hitman“ Martic antritt. Dann geht es für den Lokalmatador um alle sechs WM-Gürtel der großen Box-Weltverbände. Die konnten selbst seine Vorbilder Henry Maske oder die Klitschko-Brüder nie alle gleichzeitig vereinen. Natürlich ist der ungeschlagenen Profi-Boxer heiß auf dieses WM-Heimspiel. Luca Cinqueoncie, Junioren-Boxweltmeister: „Riesig! Es ist für mich eine riesige Ehre und ich kann’s immer noch nicht realisieren. Das dauert eine Weile, bis man das realisiert hat: Die ganzen Leute, die kommen, um einen zu unterstützen, um anzufeuern. Und es ist wirklich eine Ehre, in meiner Heimatstadt boxen zu dürfen. Ich hoffe, dass es auf jeden Fall gut geht. Ich habe hart trainiert, um meine Fans und meine Stadt nicht zu enttäuschen. Und ich bin guter Dinge!“ Und wir drücken unserem Junioren-Weltmeister auf dem Weg zu seinem sechsten WM-Titel natürlich ganz fest die Daumen!

  • Eintracht holt den Pokal nach Frankfurt

    Eintracht holt den Pokal nach Frankfurt

    Wir starten heute direkt mit Stimmung pur! Guten Abend zu 17:30 Sat.1 Live. Wenn man das beschreiben möchte, was gestern Abend im andalusischen Sevilla geschehen ist, dann bleibt eigentlich nur ein Wort: Wahnsinn. Die Eintracht hat es tatsächlich geschafft. Ein Sieg im Finale der Europa-League gegen die Glasgow-Rangers. Bis dahin mussten die Fans lange zittern. Mit einem 1:1 ging es zunächst in die Verlängerung und schließlich ins Elfmeterschießen. Raphael Borre machte den Sack dann endlich zu. Für tausende Eintracht-Fans wurde damit ein absoluter Traum wahr: Ausnahmezustand deshalb nicht nur in den Straße von Sevilla, sondern auch in ganz Frankfurt. 42 Jahre nach dem Gewinn des UEFA-Pokals können sich die Hessen mit dem zweiten internationalen Titel in der Vereinsgeschichte.  Da ist das Ding! Lange hatten die Eintracht-Fans auf einen solchen Sieg gewartet – und ihre Mannschaft hat abgeliefert. Vor dem großen Jubel müssen die Fans allerdings Minuten der Ungewissheit durchstehen. Hier beim Public Viewing im und vor dem Deutsche Bank Park und in der ganzen Frankfurter Innenstadt kann man die Anspannung förmlich greifen. Tausende Fans zittern bis zur letzten Sekunde. Am Ende fällt die Entscheidung nach 120 Minuten im Elfmeterschießen. Raphael Borré setzt den entscheidenden Treffer oben ins linke Eck – und führt seine Mannschaft nach 42 Jahren zu einem historischen Europa-Cup-Sieg. Für die tausenden SGE Fans gibt es kein Halten mehr. Völlige Extase, in ganz Frankfurt herrscht absoluter Ausnahmezustand. Die Stadt verwandelt sich zur Fan-Meile. Eintracht-Fans: „Die Jungs haben alles richtig gemacht, die haben Herz gezeigt, für die Stadt, für den Verein und für alle!“ „Kevin Trapp macht das Unmögliche möglich!“ „Bei den Elfern konnte ich nicht mehr. Ich konnte wirklich nicht mehr hingucken, das war so krass.“ „Unvergesslich. Beim Elfmeterschießen Spannung pur. So einen Moment wird’s nie wieder geben. Nie wieder.“ Auf der großen Party bleiben die Fans weitgehend […]

  • Schalte zu den Eintracht-Fans auf den Frankfurter Römerberg

    Schalte zu den Eintracht-Fans auf den Frankfurter Römerberg

    Mehrere tausend Fans von Eintracht Frankfurt warten vor dem Frankfurter Rathaus auf die Ankunft der Sieger von Sevilla. Auch unser Reporter Carsten Praeg ist vor Ort. Eva Dieterle, Moderatorin: „Und der nächste Höhepunkt ist natürlich die Heimkehr der Adler Träger, wenn sie dann auf dem Balkon des Frankfurter Römers den Pokal in die Luft strecken. Tausende Fans warten schon auf dem Römerberg. Und mein Kollege Karsten Prag ist auch vor Ort. Karsten, wie ist denn die Stimmung.“ Carsten Praeg, Sportreporter: „Ja, die Stimmung hier ist wirklich Wahnsinn. Der Römerberg ist brechend voll. Die Fans, die singen sich hier schon seit Stunden warm. Und sie mussten auch schon rechtzeitig hier sein. Denn der Römerberg ist nahezu hermetisch abgeriegelt. Ganze Straßenzüge im Umkreis sind gesperrt, Hunderte von Securitys kontrollieren hier den Zugang und lassen mittlerweile wahrscheinlich gar keinen mehr auf den Römerberg drauf. Was wir jetzt noch hoffen, ist, dass das Wetter hält. Denn ein Gewitter soll im Anmarsch sein. Dann wäre die ganze Party hier schlagartig vorbei. Hoffen wir mal, dass es so weit kommt.“ Eva Dieterle: „Ja, wir drücken natürlich auch die Daumen. Was steht denn jetzt noch auf dem Programm?“ Carsten Praeg: „Ja, in diesen Minuten landet die Mannschaft am Frankfurter Flughafen. Dann geht’s mit dem Autokorso durch die Stadt hier in Richtung Frankfurter Römer. Ja, das kann sich dann natürlich noch ein bisschen ziehen, bis die Mannschaft, sagen wir so ungefähr in einer Stunde hier erwartet wird. Dann geht’s aber erst mal in den Kaisersaal. Dort werden dann erst einmal Reden geschwungen. Das heißt, bis wir wirklich die Mannschaft hier auf dem Balkon mit dem Pokal in den Händen sehen. Ich denke mal, vor halb acht wird das nix.“ Eva Dieterle: „Carsten Vielen Dank. Nach Frankfurt und viel Spaß.“

  • Die Eintracht vor dem großen Finale

    Die Eintracht vor dem großen Finale

    Heute ist er gekommen! Der Tag, um Geschichte zu schreiben! Eintracht Frankfurt steht tatsächlich im Finale der Fußball Europa League! Gegner heute Abend in Sevilla sind die Glasgow Rangers aus Schottland. Ob mit oder ohne Eintrittskarte – über hunderttausend  Fans beider Clubs haben ihre Mannschaften nach Andalusien begleitet. Und feiern GEMEINSAM eine riesige Fußball-Party.     Ganz Sevilla tanzt, ganz Sevilla feiert! Eintracht-Fans in weiß zusammen mit Rangers-Fans und blau und orange. Die beiden Clubs, die sich so ähnlich sind – irgendwie im Herzen verbunden. Verbrüderung, mitten in der Nacht, unter den Glocken der Kathedrale von Sevilla. „Das Beste, was ich je mit der Eintracht erlebt habe! Und die schottischen Fans sind absolut fair, absolut tolle Leute! Und es ist einfach nur eine tolle Party in dieser ganzen Stadt.“ „Zwei Fan-Kulturen, die zusammenpassen. Und das macht supergeil Sinn. Und das ist einfach eine Werbung für den Fußball, für den Europapokal.“ „Absolut großartig! Was für eine Atmosphäre! Großartig!“ „Es ist entspannte Atmosphäre. Das war aber im Vorfeld klar, dass zwischen Rangers und Frankfurt nie was passieren wird. Macht Spaß! Einfach nur geil!“ „Wir lieben die! Und die lieben uns! Was für eine Party! Jedem viel Glück, aber die Rangers werden gewinnen! „ Und hier ist heute Abend um 21 Uhr Anpfiff zum großen Finale: im Estadio Ramon Sanchez Pizjuan. Während die Glasgow Rangers hier noch mal ein richtiges Training hinlegen, beschnuppern die Frankfurter, die am Vormittag ja noch zu Hause trainiert hatten, lediglich im Freizeit-Look den Platz. Trainer Oliver Glasner zeigt sich betont locker, gelassener geht’s kaum: Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „So eine gute Mischung aus Konzentriertheit, Fokus und Lockerheit. Und deswegen bin ich hier sehr entspannt, mit großer Freude angereist.“ Die Glasgow Rangers, ein schwerer Brocken für die Eintracht. Die Schotten haben Dortmund und Leipzig aus dem Pokal geworfen, […]

  • Unser Reporter Thorsten Arnold in Sevilla

    Unser Reporter Thorsten Arnold in Sevilla

    Eva Dieterle, Moderatorin: „Und in Sevilla steht jetzt unser Sportreporter Thorsten Arnold. Und ausnahmsweise mal nicht vorm Stadion, oder? Thorsten, wo bist du da?“ Thorsten Arnold, Sportreporter: „Na hier, wo die Party abgeht. Hier auf dem Prado de San Sebastian in der Innenstadt, da sammeln sie sich und feiern – die Unmengen von Eintracht-Fans, die hierher nach Sevilla gekommen sind. Und hier wird später das Spiel auch auf einer großen Leinwand gezeigt. Irgendwo müssen sie ja hin, die ganzen Fans, es können längst nicht alle ins Stadion rein. Denn in diesem Jahr, da ist es eben ein vergleichsweise kleines Final-Stadion. Gerade mal 44.000 passen da rein. Da blieben für beide Fanlager, Eintracht und Rangers, tatsächlich offiziell jeweils nur 10.000 Tickets übrig. Aber trotzdem, angesichts dieser extrem stimmgewaltigen Anhänger, die Schotten sind ja auch alles andere als Kinder von Traurigkeit: es wird wieder eine magische Europa League Nacht – definitiv die letzte in dieser Saison aber natürlich die emotionalste.“ Dieterle: „Wir haben‘s im Beitrag gesehen: tolle Vorfreude in der Stadt. Du warst ja bis in die Nacht unterwegs, ist denn alles friedlich geblieben?“ Arnold: „Also ich hab Tausende Eintracht Fans und Rangers Fans gesehen Die friedlich gesungen haben. aber es gab auch eine kleine Gruppe von Frankfurt Anhängern, die waren auf Randale aus. fünf davon wurden festgenommen berichtet die spanische Polizei. Gut so. Bielleicht kann man denen sogar die Tickets wegnehmen. – Wenn sie denn überhaupt welche hatten – und an treue Eintracht Fans weiterreichen, die hier immer noch verzweifelt nach Karten Ausschau halten.“ Dieterle: „Thorsten, lass uns schon mal weiter schauen: Sollte die Eintracht das Finale gewinnen, was passiert dann? Und wie sieht es aus, wenn sie es nicht schaffen?“ Arnold: „Tja, also da ist vieles noch offen aber ich denke mal die Eintracht, wenn sie den Pokal holt, und […]

  • Letztes Eintracht-Training vor dem großen Auftritt

    Letztes Eintracht-Training vor dem großen Auftritt

    Jetzt wird es langsam richtig spannend: Einen Tag vor dem alles entscheidenden Europa-League-Finale hat sich die Frankfurter Eintracht heute Nachmittag auf den Weg nach Sevilla gemacht. Und mit ihr Tausende Eintracht-Fans, die das Spiel gegen die Glasgow Rangers morgen Abend möglichst hautnah miterleben wollen. Kurz vor dem Abflug nach Spanien hat sich die Mannschaft heute noch einmal zum Abschlusstraining in Frankfurt getroffen. Die beste Nachricht vorweg: Mit Ausnahme von Martin Hinteregger, der nach wie vor an einer Oberschenkelverletzung laboriert, kann Eintracht-Coach Oliver Glasner beim großen Finale in Sevilla morgen aus dem Vollen schöpfen: Alle Mann an Bord, heißt es bei der Eintracht – auch der zuletzt angeschlagene Stürmer Jesper Lindström ist beim Abschlusstraining wieder mit von der Partie. Die Stimmung: Positiv angespannt – nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den Fans. Michael Ritz: „Mir geht der Zappe auf Teufel komm raus. So nervös war ich bei meiner Hochzeit noch nicht einmal.“ Muk Diges, 8 Jahre: „Die Freude ist eigentlich ziemlich riesig. Weil – es ist auch dunkel und ich darf trotzdem wach bleiben und darf auch noch gucken. Und wenn die Eintracht morgen gewinnt, bin ich auch richtig fröhlich. Und ich habe auch vor zum Römer zu gehen. Ich hoffe, sie gewinnen.“ Klaus Seidel: „Die Emotionen sind so hochgekocht. Und ich denke, wir rocken auch das Ding. Jetzt sind wir so weit gekommen. Praktisch bis ins Finale. Und ich denke, die Motivation von den Spielern ist SO groß.“ Sevilla, wir kommen – heißt es heute auch für Tausende Eintracht-Fans am Frankfurter Flughafen. Wohl dem, der noch eines der begehrten Flugtickets ergattert hat. Eine Eintrittskarte für’s Finale haben die meisten hier nicht – und doch ist ihnen für ihre Eintracht kein Weg zu weit und zu steinig. Patrick: „Kein Ticket. Leider. Aber vor Ort sein ist das Allerwichtigste. Das […]

  • Dirk Schuster: Der neue Trainer des FCK

    Dirk Schuster: Der neue Trainer des FCK

    Das Kapitel Marco Antwerpen beim 1. FC Kaiserslautern Geschichte. Es war allerdings nicht das von den Fans erhoffte Happy End. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hat der FCK den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga verspielt. FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen sprach nach dem letzten Spiel von einer „Indiskutablen Leistung“. Und setzte Cheftrainer Antwerpen vor die Tür. Und das nur 10 Tage vor den immens wichtigen Relegationsspielen um den Aufstieg. Der neue an der Seitenlinie heißt Dirk Schuster. Der soll die Mission Aufstieg jetzt vollenden. Doch bevor der neue Trainer vorgestellt wurde, gab Thomas Hengen eine Erklärung ab, warum er seiner Ansicht nach Antwerpen feuern musste. Thomas Hengen, Geschäftsführer 1.FC Kaiserslautern: „Wir haben seit Wochen einen besorgniserregenden Trend. Bei den Laufwerten immer weiter abgesackt. Bei den zweikampfwerten immer weiter abgesackt. Die Stammspieler teilweise nicht zu erklären, dass innerhalb von drei Wochen so ein extremer Leistungsabfall passiert.“ Und für diese Leistungs-Delle wurde, wie im Fußball üblich, der Trainer verantwortlich gemacht. Deshalb musste Antwerpen seinen Stuhl räumen. Eine unpopuläre Entscheidung, mit der Hengen sich nicht nur den Zorn vieler Fans zugezogen hat. Auch viele Beobachter schütteln den Kopf. Für Hengen alternativlos. Thomas Hengen, Geschäftsführer 1.FC Kaiserslautern: „Dann muss ich das tun, wovon ich überzeugt bin, auch so wie es sein muss in Absprache mit den Gremien, was auch erfolgt ist. Und das ist nicht schön, das können Sie mir glauben. Das macht keinen Spaß, Menschen frei zu stellen, die bis dahin einen Top Job gemacht haben. Aber wenn ich der Meinung bin, im Verein, muss ich einen Verein setzen, da muss ich reagieren, dann tue ich das.“ Der neue Trainer steht schon auf dem Platz. Dirk Schuster. So wie man ihn kennt. Mit Feuer. Und klaren Ansagen. Dirk Schuster, Trainer, 1. FC Kaiserslautern: „Mein Vorgänger hat mit seinem Trainerteam und der Mannschaft die […]

  • Der Betze brennt – Marco Antwerpen muss gehen, Dirk Schuster übernimmt

    Der Betze brennt – Marco Antwerpen muss gehen, Dirk Schuster übernimmt

    Marco Antwerpen ist nicht mehr Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Das gab der Verein gestern Nachmittag bekannt. Die Trennung von Antwerpen hatte sich in den vergangenen Tagen angedeutet. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge war der Coach in die Kritik geraten.   Dennoch hat die Meldung für Verwunderung gesorgt. Denn Antwerpen hatte die Roten Teufel vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegs-Anwärter geformt. Der FCK kann noch aufsteigen, über die Relegation. Und diese Mission soll nun der neue Trainer Dirk Schuster vollenden: Der 54-jährige Schuster arbeitet seit heute Nachmittag daran, das Team auf die Relegation gegen Dynamo Dresden vorzubereiten. Schuster hatte seine größten Erfolge beim SV Darmstadt 98. Mit den Lilien stieg er in die Bundesliga auf und führte das Team zum Klassenerhalt. Aber FCK-Fans und Beobachter fragen sich weiterhin: Warum wurde Marco Antwerpen vor die Tür gesetzt? In diesen Minuten läuft eine Pressekonferenz im Fritz-Walter-Stadion. Und Geschäftsführer Thomas Hengen erklärt, warum es zur Trennung von Antwerpen kam. Wir bleiben für Sie am Ball und morgen gibt es mehr dazu in unserer Sendung.