Sport

  • „Wir in Paris“ – Wildwasser-Kanutin Ricarda Funk

    „Wir in Paris“ – Wildwasser-Kanutin Ricarda Funk

    In einem Monat ist es soweit, dann schaut die ganze Sportwelt nach Paris. Schon zum dritten Mal ist die französische Hauptstadt Austragungsort der Olympischen Sommerspiele – das letzte Mal vor exakt 100 Jahren. Damals durfte Deutschland infolge des Ersten Weltkrieges nicht an den Spielen teilnehmen. Das ist jetzt anders. Eine große Delegation reist nach Paris, darunter auch viele Athleten aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Wir haben einige von ihnen in der Vorbereitung auf ihren Saisonhöhepunkt getroffen und starten unsere 17:30-Olympia-Serie heute direkt mit einer Olympia-Siegerin. Ricarda Funk – 32 Jahre – Bad Kreuznach. Sie ist die Königin im Wildwasserkanal. Vor drei Jahren gewinnt sie Gold bei den Olympischen Spielen in Tokio. In Paris darf sie in gleich zwei Disziplinen starten: ihrer Paradedisziplin Kajak-Einer und im Kajak-Cross. Ricarda Funk, Kanuslalom-Olympiasiegerin „Für mich sind Olympische Spiele in Paris … das ist ein riesengroßer Traum von mir. In Tokio waren meine ersten Olympischen Spiele und wie wir alle wissen, waren das Corona-Spiele. Meine Familie hat gefehlt, die Stimmung … Ich meine, es durften keine Zuschauer da sein, man durfte keinen Kontakt zu den Sportlern haben, es war halt doch ganz anders, wie ich es mir immer erträumt hatte, Olympische Spiele. Und jetzt Paris – ich glaube, das wird einfach ein riesenriesengroßes Fest.“ Jetzt also richtig. Dabei war lange nicht klar, ob das mit Paris was wird. Denn Olympia-Gold ist nicht automatisch die Eintrittskarte für die nächsten Spiele. Ricarda Funk musste sich, wie alle anderen auch, bei ausgewählten Wettkämpfen qualifizieren. Das Ergebnis: Sie kann alle vier Rennen für sich entscheiden. Ricarda Funk, Kanuslalom-Olympiasiegerin „Mir ist eine riesen Last von den Schultern gefallen. Es war erst mal mega geil. Diese ganze harte Zeit, also die letzten Wochen und Monate, die waren mental unglaublich anstrengend, und das ist auf einmal alles von mir abgefallen.“ Olympiasiegerin, zweifache Weltmeisterin […]

  • Flüchtling wird Bademeister

    Flüchtling wird Bademeister

    Die Freibadsaison in vollem Gange und birgt leider alljährlich auch Risiken. Gestern Abend trieb ein sechsjähriger Junge im Freibad in Landau für kurze Zeit leblos an der Wasseroberfläche. Badegäste und die Badeaufsicht haben schnell reagiert, der Junge wurde wiederbelebt und kam wieder zu Bewusstsein. Der Sechsjährige kam ins Krankenhaus, ist aber außer Lebensgefahr. Vorfälle wie dieser zeigen, wie wichtig der Job der Badeaufsicht ist. Doch vielen Städten und Gemeinden mangelt es an geeignetem Personal. In Frankfurt gehen die Bäderbetriebe deshalb unter anderem im Brentanobad jetzt einen außergewöhnlichen Weg: Sie suchen gezielt in Flüchtlingsunterkünften nach potentiellen Bademeistern und Rettungsschwimmern. Mohammadsadegh Nasiri ist vor dem Mullah-Regime aus dem Iran geflohen. Seit Anfang 2020 lebt er in Deutschland. Zurzeit in einer Flüchtlingsunterkunft des Deutschen Roten Kreuzes in Frankfurt. Als er dort hört, dass die Frankfurter Bäderbetriebe neue Mitarbeiter suchen, ist er sofort Feuer und Flamme. Mohammadsadegh Nasiri, Flüchtling aus dem Iran „Im Iran habe ich auch vier Jahre lang an der Universität Sportmanagement und Sportwissenschaft gelernt. Deswegen gefällt mir sehr. Auch drei Jahre lang als Bademeister gearbeitet.“ Mohammadsadegh Nasiri ist einer von insgesamt 55 neuen Mitarbeitern, die schon bald in Freibädern in ganz Frankfurt zum Einsatz kommen sollen. Als Bademeister, als Rettungsschwimmer, als Kassierer oder als Reinigungskraft – je nach Neigung und persönlichen Fähigkeiten. Zehn von ihnen hat die Stadt Frankfurt nun gemeinsam mit den Bäderbetrieben erstmals direkt in einer Flüchtlingsunterkunft rekrutiert. Boris Zielinski, Geschäftsführer Frankfurter Bäderbetriebe (BBF) „Das ist vor allem für uns erstmal wichtig, weil wir tolle neue Menschen gefunden haben, die in unserem Team arbeiten. Aber es heißt natürlich auch einfach viel mehr, über kurze Wege unbürokratisch Leute zu finden, die Lust haben, bei Ihnen zu arbeiten. Das tut uns gut, und freue ich mich unheimlich drüber.“ Auch Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef zeigt sich höchst erfreut und spricht von einer […]

  • Hoch hinaus: Ballonfahrer Sven Göhler

    Hoch hinaus: Ballonfahrer Sven Göhler

    In unserer Sommerserie geht es um die Faszination Fliegen. Wir treffen die besten Flugsportler aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Heute den Ballonfahrer Sven Göhler. Ein weiterer Teil von „Hoch hinaus“. Sven Göhler, Ballonfahrer „Ballonfahren ist für mich ein lebendig gewordener Traum, sich schwerelos im Himmel zu bewegen, zu schweben über den Dingen und den Alltag einfach hinter sich zu lassen.“ Sven Göhler hat viel zu tun. Heute möchte er von Altenbamberg in Rheinhessen mit seinem Ballon starten. Dafür müssen seine Mitfahrer und er das 750 Kilo schwere Gefährt erstmal aufbauen. Für den Ballonfahrer Routine, denn er fährt schon seit 30 Jahren durch die Luft. Damals ist er durch Zufall zu dem Sport gekommen. Sven Göhler, Ballonfahrer „Fahrt auf der Autobahn, Ballon am Himmel. Boah, das könntest du tun. Spontane Idee, die mich dazu verleitet hat, mich 14 Tage später zu einer Pilotenausbildung anzumelden und ein Jahr später war es dann soweit und dann hatte ich meinen ersten Ballon und bin selbst Ballon gefahren.“ Aber warum heißt es „fahren“ und nicht „fliegen“? Sven Göhler, Ballonfahrer „Im deutschen Sprachgebrauch sagt man ja auch nicht zu den Schiffen, dass sie schwimmen, sondern dass sie fahren, und da sich Ballone einfach so wie Schiffe im Himmelsmehr fortbewegt haben, hat man den Himmel mit dem Ozean verglichen. Und da kommt wieder die Parallele im deutschen Sprachgebrauch. Schiffe fahren genauso wie Ballone. Die fahren auch.“ Wenn genug Luft im Ballon ist, erhitzt Sven Göhler diese mit Gas. Da heiße Luft eine geringere Dichte als kalte Luft besitzt, steigt sie auf. Heute sind 90 Grad notwendig, bis die Gruppe abhebt und hoch hinaus fährt. Wenn Sven Göhler den Ballon nicht heizt, ist es 300 Meter über der Erde ganz ruhig. Sven Göhler, Ballonfahrer „Das ist schon wahr. Obwohl man die Geräusche vom Boden alle hört. Aber trotzdem ist […]

  • EM-Spiel Deutschland-Schweiz in Frankfurt

    EM-Spiel Deutschland-Schweiz in Frankfurt

    Und zu Beginn der Sendung schauen wir natürlich nochmal nach Frankfurt, wo gestern die DFB-Elf den EM-Gruppensieg mit einem 1:1 gegen die Schweiz klargemacht hat. In Frankfurt war die Stimmung schon vor dem Spiel prächtig, auch dank eines Stars dieser Heim-EM abseits des Platzes. Saxophonist André Schnura, der seit einigen Tagen in den sozialen Netzwerken einen enormen Hype erlebt, heizte den Fans am Opernplatz ein… Ja, so richtig losgelöste Stimmung herrschte im Stadion und auf den Fanmeilen dann aber erst kurz vor Abpfiff, als Niclas Füllkrug in der Nachspielzeit zum Ausgleich einköpfte. Die deutschen Fans waren nach einer Partie mit einigen Frustmomenten dann letzten Endes doch glückselig: „Super Spiel! Super spannend und zum Schluss noch das Tor. Astrein. Besser geht’s nicht.“ „Schönes Ergebnis am Ende. Schöner Abschluss.“ „Das war super. Also am Ende macht der Lücke ein Tor und das ist es ein Punkt. Top!“ „Ich bin zufrieden. 1:1. Wir sind Gruppenerster. Ja, ist okay, super!“ „Dann werden wir jetzt über Dortmund nach Berlin fahren und da holen wir den Pott“ Die deutsche Mannschaft spielt nun im Achtelfinale Samstag um 21 Uhr in Dortmund gegen den Zweiten der Gruppe B, der morgen ermittelt wird. In Frankfurt wird übermorgen wieder gespielt, dann trifft die Slowakei um 18 Uhr auf Rumänien.

  • Hoch hinaus: Segelkunstflieger Moritz Kirchberg

    Hoch hinaus: Segelkunstflieger Moritz Kirchberg

    Es ist einer der ältesten Träume des Menschen: das Fliegen. Über Jahrhunderte tüftelten Wissenschaftler und Ingenieure daran, bis es vor knapp 250 Jahren in einem Ballon endlich gelang. Doch was treibt Menschen an zu fliegen? Für unsere Sommerserie haben wir die besten Flugsportler aus Hessen und Rheinland-Pfalz getroffen. Heute mit dem Segelkunstflieger Moritz Kirchberg. Kommen Sie mit „Hoch hinaus“. _ Moritz Kirchberg, Segelkunstflieger: Fliegen ist für mich meine Leidenschaft. In der Natur zu sein, frei zu sein, die Aussicht zu genießen. Das ist einfach das Faszinierende daran, dass jeder Flug etwas Spezielles ist, man neue Eindrücke hat von denen man nachts Träumen kann. Intro Ein paar letzte Handgriffe, bevor es losgehen kann. Auf dem Flugplatz im mittelhessischen Ober-Mörlen baut Moritz Kirchberg gerade seinen Segelflieger zusammen. Jede Schraube muss sitzen, denn heute will er für die Weltmeisterschaft im Segelkunstflug trainieren. Schon seitdem er 14 ist darf er mit der nur 300 Kilo schweren Maschine abheben.  Moritz Kirchberg, Segelkunstflieger: Ich bin hier am schönen Flugplatz in Ober-Mörlen groß geworden mit meinen Eltern viel mitgeflogen. Meine Eltern haben auch Kunstflug gemacht. Von daher war der Weg für mich so ein bisschen vorgeschrieben. Dabei fliegt der 26-jährige Hesse sogenannte Figuren. Loopings, Drehungen und über Kopf. Um hoch hinaus zu kommen, muss ihn aber erstmal ein Motorflugzeug auf über 1000 Meter schleppen. Dann beginnt das Programm. Freistehend Moritz Kirchberg, Segelkunstflieger: Segelkunstflug ist so ein bisschen wie Rennsport. Die Kräfte, die auf den Körper wirken die G-Kräfte. Wir haben bis zu plus neun G also das Neunfache vom Körpergewicht und minus sieben G. Und das ist die Faszination, dabei auch noch mit der Physik zu spielen, die Aerodynamik an ihren Grenzen zu haben. Aber nicht über diese Grenzen drüber zu gehen. Das ist einfach das Faszinierende für mich daran. Neun G sind mehr als doppelt so […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick. Obduktionsergebnis vorgelegt: Die 15jährige aus Pirmasens, die am Montag tot am Rhein bei Worms gefunden wurde, starb durch Ertrinken. Die Polizei geht davon aus, dass die Eltern ihre Tochter getötet haben, weil sie mit deren Lebenswandel nicht einverstanden waren. Das Ehepaar aus Afghanistan sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Der tatverdächtige Vater ist polizeibekannt. Gegen ihn laufen Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt. Erfolge gegen kriminelle Banden: in Hessen ist die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen stark zurückgegangen. In diesem Jahr gab es erst zwölf Fälle. Im Vorjahr waren es bis Anfang Juni mit 28 Sprengungen noch mehr als doppelt so viele. Innenminister Roman Poseck erklärte, die Schutzmaßnahmen der Banken und die Strafverfolgung durch die Polizei zeigten Wirkung. Anfang offiziell vorgestellt: Der Fußballzweitligist 1. FC Kaiserslautern hat heute seinen neuen Cheftrainer Markus Anfang präsentiert. Der 50jährige ist Nachfolger von Friedhelm Funkel und kennt den Betzenberg. Er war von 2002 bis 2004 bereits als Spieler beim 1. FC Kaiserslautern. Anfang erhält einen Vertrag bis Ende Juni 2026.

  • Stimmung vor dem EM-Spiel Deutschland-Ungarn

    Stimmung vor dem EM-Spiel Deutschland-Ungarn

    Und wir bleiben direkt bei der Fußball-Europameisterschaft! Denn gleich um 18 Uhr ist Anpfiff zum zweiten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn in Stuttgart. Und auch auf der großen Fanmeile am Frankfurter Mainufer tummeln sich wieder jede Menge Fans in Schwarz-Rot-Gold. Und genau da steht jetzt schon unser Sportreporter Julian Beimel. Markus Appelmann: Julian, der 5 zu 1 Sieg gegen Schottland zum Auftakt, hat der jetzt in Frankfurt endgültig die Euphoriewelle, das EM-Fieber ausgelöst? Julian Beimel, Reporter: Also Markus, auch wenn das Wetter hier heute alles andere als Sommermärchen-2.0 Stimmung verbreitet, die Stimmung, die Atmosphäre hier in der Fanzone erinnert schon an 2006. Ich durfte auch dabei sein, habe viele Spiele hier am Mainufer verfolgt. Und auch heute liegen sich hier Fans unterschiedlicher Teams in den Armen, feiern sich gegenseitig, den Fußball und ihre Mannschaften. Und die ungarische Mannschaft spielt in der jetzigen Konstellation schon seit mehreren Jahren, ist eingespielt. Deutschland hingegen mit dem Umbruch.  Musiala und Wirtz, beide gerade mal 21 Jahre alt, die Spieler, auf denen der sportliche Fokus liegt. Ja und sie sollen mithelfen, dass Deutschland den Gruppensieg holt. Dann würde man nämlich Spanien und Italien aus Gruppe B in einem möglichen Achtelfinale aus dem Weg gehen. Ja und hier warten jetzt alle nur noch auf den Anpfiff, es kann los gehen!  

  • Beim ersten EM-Spiel in Frankfurt trifft Belgien auf die Slowakei

    Beim ersten EM-Spiel in Frankfurt trifft Belgien auf die Slowakei

    Starten wollen wir zunächst – wie könnte es anders sein – mit Fußball! Denn gleich um 18 Uhr steigt auch hier im Stadion in Frankfurt das erste Spiel dieser Europameisterschaft. 48.500 Zuschauer in der Arena verfolgen dann die Partie Belgien gegen die Slowakei. Zahlreiche Anhänger beider Mannschaften haben sich auf den Weg nach Frankfurt gemacht, auch an der großen Fanmeile am Mainufer freuen sich die Fußballfans auf den Anpfiff. Und genau dort steht jetzt unser Sportreporter Thorsten Arnold. Markus Applemann, Moderator: Thorsten, wie groß ist die EM-Stimmung denn in Frankfurt schon? Thorsten Arnold, Reporter: Ja, das EM-Feeling ist auch hier in Frankfurt angekommen. Das hat man ja schon vergangene Woche gespürt hier bei dieser schönen abendlichen Einweihung dieser Fanzone hinter mir. Und auch beim ersten Spiel der deutschen Mannschaft am Freitag, da war es hier auf der Fanmeile rappelvoll. Da mussten sogar die Ordnungskräfte dann dafür sorgen, dass die Zugänge gesperrt werden. Davon ist man heute, zugegebenermaßen, Zugegeben, weit entfernt. Also Belgien gegen die Slowakei – das ist jetzt nicht so Ober-Knaller, aber dennoch sportlich durchaus reizvoll: Mit dem deutschen Trainer Domenico Tedesco auf der belgischen Bank und ihrem Superstar Kevin de Bruyne. Den kennt man ja noch aus der Bundesliga – jetzt aktuell der Superstar beim englischen Meister Manchester City. Ja und eben die Slowakei – der krasse Außenseiter Aber ich habe einmal bei denen beim Training zugeschaut. Die sind ja in Mainz untergebracht, trainieren dort jeden Tag im Bruchweg-Stadion.  Und da konnte ich mit ein paar Spielern sprechen und die haben gesagt: Na klar, auch gegen die Großen rechnen wir uns etwas aus und wir wollen die Überraschungsmannschaft dieser EM werden. Markus Appelmann, Moderator: Großes Thema ist die Sicherheit an den EM-Spieltagen. Gestern gab es ja in Gelsenkirchen erste Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Anhängern. Wie ist die aktuelle Lage in Frankfurt? […]

  • Deutsche Jugendmeisterschaft der Sportakrobatik

    Deutsche Jugendmeisterschaft der Sportakrobatik

    Artistik und Bodenturnen kombiniert mit Tanz und Ballettelementen – das alles zusammen ergibt: Sportakrobatik. Am Wochenende fanden in Mainz die Deutschen Jugendmeisterschaften statt. Mit großen Hoffnungen ist dort ein Trio aus Mainz an den Start gegangen. Wir haben die Formation am Finaltag begleitet. Noch ein bisschen Haarspray für die Frisur, denn heute muss alles perfekt sitzen. Für Mila, Anuschka und Neele vom KKSV Mainz Finthen geht es heute um alles oder nichts. Nach Platz 5 im Vorkampf turnen sie im Finale ihre letzte Übung. Ihr Ziel – ein Podestplatz. Kurz vor dem Start ist die Aufregung groß. Neele Jahnson, KKSV Mainz Finthen: „Ich geh mir nochmal die Vorübung durch und die ganze Choreo mit Elementen. Und ja, ich sag mir auch immer, dass alles klappen wird.“  Die Kür besteht aus dynamischen Elementen, wie zum Beispiel geworfenen Saltos oder Schrauben, und Balance-Elementen wie Handständen. Dabei bewerten die Kampfrichter die Übung nach zwei Kriterien: Stefanie Caro Ortiz, Kampfrichterin: „Wie sind die Flugphasen, wie sind die Halteelemente, wie sind die Körperformen, ist es perfekt, ist es genauso wie es vorgeschrieben ist. Und der zweite Punkt ist die Artistik. In der Artistik wird das Tänzerische bewertet. Wie passt die Übung zur Musik? Wie turnen die Sportler miteinander? Für den Erfolg braucht es vor allem Vertrauen. Die Sportler starten in verschiedenen Disziplinen: Als Damen- oder Herren-Paar, gemischtes Paar, als 4er-Herren-Gruppe  oder Damentrio. Und in dieser Kategorie wird es für Mila, Anuschka und Neele jetzt ernst. Ihre Choreographie und die einzelnen Elemente: Alles klappt nahezu perfekt. Mila Pleugner, KKSV Mainz Finthen: „Also ich fühl mich gut, weil es hat alles geklappt und wir haben unser Bestes gegeben. Und die Wertung ist auch okay“ Neele Jahnson, KKSV Mainz Finthen: „Ich bin auch erleichtert, dass alles gut war und jetzt gucken wir mal welcher Platz wir sind.“ Nach […]

  • Das Warten hat ein Ende: Auftakt zur Heim-EM

    Das Warten hat ein Ende: Auftakt zur Heim-EM

    Heute startet sie: Die Fußball-Europameisterschaft 2024! Und auch in Rheinland-Pfalz und Hessen stecken die Vorbereitungen fürs Public Viewing in den letzten Zügen. Und während deutschlandweit wieder Wangen mit den Deutschlandfarben bemalt werden, ist eine Familie aus Rheinland-Pfalz noch einen Schritt weiter gegangen. Fußballfieber bei Familie Feuerpeil und Co.! Ihr Haus in Mülheim-Kärlich erstrahlt in Schwarz. Rot. Gold. Und das fast auf den Monat genau seit 10 Jahren. Guido Feuerpeil: „Also das kam 2014 bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Da haben wir hier in einer geselligen Runde gestanden. Und dann habe ich gesagt: Falls wir die WM gewinnen, dann streichen wir das Haus schwarz-rot-gold. Ja, gesagt, getan!“ Und so wurde das Haus kurzerhand, nur einen Tag nach dem Finaltriumph der Deutschen Nationalelf gegen Argentinien gestrichen. 3 Eimer Farbe und 8 Stunden später war das Deutschland-Haus – inklusive der Sterne – fertig. Wenige Kilometer weiter finden im Biergarten am Deutschen Eck die letzten Handgriffe für das anstehende Public Viewing statt. 4500 Personen finden hier Platz und die ersten legen schon zur Mittagszeit los! Geht es nach dem tierischen Orakel und Pinselohrschwein Abby aus dem Zoo Frankfurt, wird die Deusche Nationalmannschaft beim Auftaktspiel der Heim-EM gegen Schottland heute Abend einen Sieg einfahren. Aber wie sieht man das in Koblenz? 36   Uschi Valbert, aus Gummersbach: „Es geht gut aus für Deutschland. 2 zu 1 gegen Schottland.“ Peter Blaas, aus Wetzlar: „Die letzten zwei Spiele waren eigentlich nicht unbedingt so, dass man sagt wir sind fähig Europameister zu werden. Warten wir mal ab.“ Janett Niedecker, aus Waldbröl: „Ich glaub 1 zu 1. Würde mir natürlich für Deutschland einen Sieg wünschen, aber ich glaube eher 1 zu 1.“ Felix R., aus Münster: „Ich tippe auf ein optimistisches, solides 2 zu 0 für Deutschland. (…) Sommermärchen 2.0. Ich bin optimistisch. Das wird.“ Wie in Koblenz sind auch die […]

  • Rotes Kreuz ist bereit für die EM

    Rotes Kreuz ist bereit für die EM

    Natürlich wünschen sich alle eine fröhliche EM ohne größere Zwischenfälle. Bei derart großen Menschenmassen etwa im Stadion oder auf der Fan-Meile am Frankfurter Mainufer, kommt es natürlich immer wieder mal zu medizinischen Notfällen. Genau darauf hat sich das Team des Deutschen Roten Kreuzes in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet. Für Zehra Harizanova kann die Fußball-Europameisterschaft jetzt gerne losgehen: Eigentlich ist sie zahnmedizinische Fachangestellte. Setzt sich aber ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz ein. Vor allem bei Großevents wie Konzerten oder Fußballspielen – und nun eben bei der EM. Zehra Harizanova, ehrenamtliche Mitarbeiterin DRK: „Ich möchte mich engagieren. Beziehungsweise der Gesellschaft etwas Gutes tun. Und ich weiß ganz genau, dass viele Veranstaltungen ohne das Ehrenamt nicht funktionieren.“ Zehra Harizanova ist eine von insgesamt rund 1000 hessischen DRK-Kräften, die in den kommenden Wochen in den Stadien in Frankfurt und Dortmund sowie an den Fanmeilen zum Einsatz kommen. Marco Schmitz ist für die Koordinierung der Hilfskräfte im Frankfurter Stadion zuständig. Marco Schmitz, Kreisbereitschaftsleiter DRK Frankfurt: „Das Stadion ist sehr engmaschig mit Sanitätern besetzt. Das heißt, im besten Fall sieht eigentlich jeder Besucher irgendwo einen Sanitäter stehen. Innerhalb von zwei Minuten maximal ist ein Notarzt da. Also, ein UEFA-Delegate hat mal gesagt: Wenn man krank wird, dann bitte in diesem Stadion. Weil da sind alle schnell vor Ort.“ Schwerere Verletzungen oder gar lebensbedrohliche Situationen wie Herzinfarkte seien aber zum Glück eher die Ausnahme – meistens kämen die Sanitäter bei kleinerer Blessuren wie Schnittverletzungen, Kreislaufproblemen oder bei zu viel Alkohol zum Einsatz. Doch sie machen es gerne – gerade bei einem so besonderen Event wie der Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land. Zehra Harizanova, ehrenamtliche Mitarbeiterin DRK: „Ich bin zwar noch jung und hoffe, dass ich das nochmal erleben darf. Aber man freut sich auf jeden Fall darauf.“ Vielleicht auch, weil das Rote Kreuz bei der Fußball-Europameisterschaft […]

  • Walter Wagner ist der älteste Regattaruderer der Welt

    Walter Wagner ist der älteste Regattaruderer der Welt

    Wenn man in seiner Sportart keine Gegner mehr hat, dann kann es dafür zwei Gründe geben: Entweder man hat schon alle besiegt hat oder man ist der einzige in seiner Altersklasse. So geht es Walter Wagner – mit  97 Jahren ist der Frankfurter der älteste Regattaruderer der Welt. Acht Meter lang und stromlinienförmig – ein Balanceakt für Walter Wagner. Der Regattaruderer trägt sein Ruderboot ganz alleine aus dem Bootshaus des Griesheimer Ruderclubs. Schließlich wird er es auch gleich alleine rudern – mit 97 Jahren. Drei bis vier Mal trainiert Walter Wagner pro Woche auf dem Main. Walter Wagner, Regattaruderer: „Das Rudern, man ist alleine auf dem Wasser. Im Einer. Man kann tun und vor allem, wenn man die Technik beherrscht, ist das schon was Schönes. Das Boot läuft unter einem weg, wenn man zieht. Es ist wunderschön. Also das war für mich immer eine Erholung.“ Seit 80 Jahren rudert Walter Wagner. Beim Fußballspielen als Jugendlicher hat er den Ruderclub zufällig entdeckt und sich in den Sport verliebt. Seitdem gewinnt er einen Titel nach dem anderen, auch die ganz großen. Walter Wagner, Regattaruderer: „Die meisten Medaillen habe ich natürlich bei Weltmeisterschaften geholt, weil ich nachher gar nicht mehr so wild war, woanders mitzufahren. Ich war in der deutschen Mannschaft drin und ich bin Einer gefahren, bin Zweier gefahren, also Doppelzweier, Riemenzweier, Doppelvierer, Riemenvierer, Achter gefahren. Ich bin überall drin gewesen.“ Und das gilt für den Ruderer auch heute noch. Denn an Wettkämpfen nimmt er immer noch teil. Im Juli steht die Euro Masters Regatta in München an. Dafür trainiert der 97-Jährige gerade. Walter Wagner, Regattaruderer: „Chancen, also im Einer, ich habe keine Gegner im Einer. Ja, das muss ich sagen. Ich muss also gegen wesentlich Jüngere fahren. Und selbst da gewinne ich. Also ich werde immer älter, aber die anderen, die […]

  • Ukrainische Mannschaft trainiert in Wiesbaden

    Ukrainische Mannschaft trainiert in Wiesbaden

    Die Europameisterschaft beginnt am Freitag. Sie hat in Taunusstein ihr EM-Quartier aufgeschlagen und sich heute in Wiesbaden bei einem öffentlichen Training den Fans präsentiert.   Ein Polizeihubschrauber sichert die Wiesbadener BRITA-Arena von oben. Trotz der strengen Sicherheitskontrollen sind fast 5000 Menschen gekommen, um ihre Mannschaft beim Training anzufeuern. In Zeiten des Krieges ist es vielen hier ein besonderes Anliegen, ihre Fußball-Helden in Wiesbaden zu unterstützen. Michael, 18 Jahre alt: „Das bedeutet mit sehr viel weil das hier auch mein Wohnort ist und ich war sehr überrascht, als die zum Beispiel hier hin gegangen sind wegen dem Trainingslager. “ Aleks, 13 Jahre alt: „Das macht, dass man die Augen zumacht, dass Krieg ist in meinem Land. So mit Fußball fühle ich mich wohl jetzt hier. Ich spiele auch hier jetzt bei Wehen Wiesbaden, genau in diesem Verein und ich fühle mich gut und Fußball hilft dabei.“ Auch Mariana Pyrizhok ist gekommen um die Mannschaft zu unterstützen. Sie ist vor 2 Jahren vor dem Krieg nach Hessen geflohen und vermisst ihre Heimat sehr. Bei Gelegenheiten wie dieser, fühlt sie sich fast wie Zuhause. Mariana Pyrizhok, musste vor 2 Jahren vor dem Krieg fliehen: „Das berührt etwas in meinem Herz und meiner Seele, weil es mein Team ist, mein ukrainisches Nationalteam. Besonders in diesen schweren Zeiten für mein Land, möchte ich sie mit allem unterstützen, was ich geben kann: Mit meiner Präsenz, mit meinen Gefühlen, mit meinen Emotionen und meinen Wünschen. Ich will einfach nur mein Team unterstützen.“ Schon gestern hatte der Hessische Bildungsminister Armin Schwarz die Mannschaft zusammen mit zwei ukrainischen Jugendlichen am Flughafen Frankfurt in Empfang genommen. Stellvertretend für die rund 20.000 ukrainischen Kinder, die in Hessen Zuflucht gefunden haben, übergaben sie der Mannschaft einen Brief. Weitere Unterstützung kommt heute dann vor dem Trainingsbeginn von Ministerpräsident Boris Rhein. Er freut sich, […]

  • Lichtshow zur Eröffnung der Frankfurter Fanmeile

    Lichtshow zur Eröffnung der Frankfurter Fanmeile

    Morgen geht’s endlich los mit der Fußball-Europameisterschaft hier bei uns in Deutschland. Auch Frankfurt ist eine der EM-Städte und begleitet seine Spiele mit einem riesigen Rahmenprogramm für die Fans. Startschuss war bereits gestern Abend – mit einer großen Lichtshow auf dem Main und dazu natürlich den passenden Fußballhymnen.   Der Fußballsong schlechthin, „You’ll Never Walk Alone“. Neu interpretiert von der Frankfurter Sängerin Julie Kuhl. Gerade mal einen Tag nach ihrem 19. Geburtstag ist die Newcomerin so richtig stolz, den EM-Reigen in ihrer Heimatstadt eröffnen zu dürfen. Julie Kuhl, Sängerin aus Frankfurt „Klar, das ist eine riesige Möglichkeit, eine riesige Chance. Ich bin sehr geehrt, dass hier an mich gedacht wurde. Und ich hoffe, dass ich die Leute glücklich machen werden mit meiner Performance.“ Tausende Menschen drängen sich am Mainufer, um ihren Auftritt und die Eröffnung der Frankfurter Fanmeile zu sehen. Eine gigantische Lichtshow auf der Flößerbrücke stellt in bunten Farben alle teilnehmenden Nationalteams vor. Mit mehr als 140 Scheinwerfern und fast 100 Lautsprechern will die Stadt Frankfurt die Vorfreude auf die EM anheizen. Denn eine gute Stimmung bei den Fans kann sich wiederum positiv auf die deutsche Nationalelf auswirken. Thomas Feda, Geschäftsführer Tourismus und Congress GmbH „Die merken das schon. Wenn die Begeisterung hier dann da ist – und die wird da sein, wenn sie erfolgreich sind – dann kriegen die das ja mit, in den Medien. Und wenn sie dann hier bei uns spielen, Deutschland gegen Schweiz, dann wird die Stadt beben!“ In zehn Tagen laufen die Bundeskicker in der Mainmetropole auf, bis dahin können die Fans in der riesigen Frankfurter Fanmeile mitfiebern. 30.000 passen beim Public Viewing ans Mainufer. Auf Fußballfeldern zu Wasser oder hoch über der Skyline kann man sich warmkicken. Die Vorfreude bei den Fans wächst. Daniel Thoma „Ich erwarte schon so ein zweites Sommermärchen, dass […]

  • Öffentliches Training der slowakischen Mannschaft in Mainz

    Öffentliches Training der slowakischen Mannschaft in Mainz

    Und jetzt schauen wir aufs Sportliche vor der beginnenden EM: Während die deutsche Nationalmannschaft ja im fränkischen Herzogenaurach ihr Team-Camp aufgeschlagen hat, bereiten sich andere Mannschaften hier bei uns in Rheinland-Pfalz und Hessen aufs Turnier vor. Gestern Abend ist das Team der Slowakei in Mainz angekommen und hat sich ihren Fans gleich mal beim Training im Bruchwegstadion präsentiert. Das „Team Slovakia“ rollt an – herzlich willkommen in Mainz. Aus der ganzen Region sind slowakische Fans angereist und geben ihrer Mannschaft vor EM-Start noch einmal den nötigen Rückhalt. Auch Kristian Lednicky lässt sich samt Sohnemann diese Gelegenheit nicht entgehen. Kristian Lednicky, Slowakei-Fan aus Fulda „Wir sehen sie zum ersten Mal live. Wir haben Spaß, auch mein Sohn hier. Also alles super, prima, perfekt.“ Ljubomil Tot, Slowakei-Fan aus Frankfurt „Sie haben schon gut gespielt in Qualifikationsgruppe. Das letzte Vorbereitungsspiel was ganz gut – 4:0 gegen Wales. Ich glaube, dass sie noch mehr zeigen können.“ Im Kader der Slowakei – das ein oder andere bekannte Gesicht aus der Bundesliga: Verteidiger Peter Pekarik von Hertha BSC etwa, 2009 mit dem VfL Wolfsburg Deutscher Meister. Peter Pekarik, Nationalspieler Slowakei „Ja, das ist wunderbar. Die Fans kommen, das ist eine große Unterstützung für unsere Nationalmannschaft. Und wir freuen uns riesig auf dieses Turnier.“ Mit dabei auch Laszlo Benes vom Hamburger SV. Der große Star im slowakischen Team ist allerdings er: Milan Skrinia, Innenverteidiger in Diensten des Champions League-Halbfinalisten Paris St. Germain. Für die slowakische Fußball-Delegation gibt’s von Land, Stadt und Verein Willkommensgeschenke. Peter Palencik, Generalsekretär slowakischer Fußballverband „Die Stadt Mainz war unsere erste Wahl für das Trainingsquartier. Wir sind wirklich froh und glücklich, dass wir hier sind und uns auf die Spiele vorbereiten können.“ Michael Ebling (SPD), Sportminister Rheinland-Pfalz „Dass die Slowakei zu Gast ist, macht auch deutlich: Wir sind Teil einer solchen Europameisterschaft! Und wir […]