Sport

  • Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der 22. Spieltag in der ersten Fußballbundesliga steht an und Mainz 05 spürt den Rückenwind aus zuletzt drei Siegen in Folge. Markus Appelmann, Moderator: Und darüber spreche ich jetzt mit meinem Kollegen aus der Sportredaktion, Julian Beimel. Hallo Julian. Heute um 20:30 Uhr heißt es für die 05er Anstoß beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Wie schätzt du die Mainzer zurzeit ein? Julian Beimel, Sportreporter: Mainz 05 hat sich unter Trainer Urs Fischer stabilisiert, die Abstiegsplätze verlassen. Dabei geholfen haben zum einen natürlich die vielen Neuzugänge, die geholt wurden. Zum anderen setzen die 05er unter ihrem neuen Coach vermehrt auf ältere, erfahrene Spieler. Die Startelf von letzter Woche war die älteste, die jemals für Mainz in der Bundesliga aufgelaufen ist. Ein Vereinsrekord, der den Schweizer aber nicht wirklich interessiert. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Am Ende geht es über Leistung. Ich unterscheide nicht jung und alt. Ich unterscheide gut und weniger gut. Also das Alter spielt keine Rolle. Am Schluss stelle ich die Elf auf, wo ich denke: Das sind die, die uns am ehesten helfen in diesem Spiel.“ Beimel: Selbst in dieser närrischen Zeit der Meenzer Fassenacht wäre ein Sieg der 05er eine echte Überraschung. Die Dortmunder, seit sage und schreibe 14 Ligaspielen ohne Niederlage. Appelmann: Eintracht Frankfurt will zuhause gegen Borussia Mönchengladbach seine Durststrecke beenden. Kann das was werden? Beimel: Ein Sieg ist auf jeden Fall möglich. Auch wenn das Comeback von Angreifer Jonathan Burkhardt heute nochmal um eine Woche verschoben wurde. Er ist jetzt vor kurzem krank geworden und war ja seit Ende November mit einer Wadenverletzung raus. Und ohne ihn haben sie so gut wie nix gewonnen. Und der neue Eintracht-Coach Albert Riera, der steht vor seinem Heimspieldebüt und schaut so auf die kommende Partie. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Wir haben fantastische Fans, ein fantastisches […]

  • Phantastics Wiesbaden: Vize-Weltmeister im Cheerleading

    Phantastics Wiesbaden: Vize-Weltmeister im Cheerleading

    ‚Phantastics Wiesbaden‘ – das ist das Cheerleading-Team der Football-Mannschaft ‚Wiesbaden Phantoms‘. An Heimspiel-Tagen unterstützen sie die Footballer mit ihren Choreografien. Gleichzeitig treten die Cheerleaderinnen aber auch selbst bei Wettkämpfen an – und haben kürzlich bei der Weltmeisterschaft in Japan die Riesen-Sensation geschafft: WM-Silber für die Phantastics. Körperspannung. Kraft. Kontrolle. Und doch sieht es so aus, als würden die Cheerleaderinnen der Phantastics Wiesbaden mühelos durch die Luft wirbeln. Das kann nur klappen, wenn man sich in- und auswendig kennt. Jula Tschirch, Cheerleaderin Phantastics Wiesbaden „Ich hatte vorher tanzen gemacht. Und das war einfach so cool, auch mit turnen. Und mit den ganzen Mädels. Ich habe hier ganz tolle Freunde kennengelernt. Und ich glaube, das hat sich dann auch einfach so gezogen bis jetzt. Ich hab hier meine besten Freunde.“ Die Grundaufstellung ist immer die gleiche: Vier Frauen auf dem Boden, eine – der Flyer – in der Luft. Oben braucht es Balance und Selbstbeherrschung. Unten: Muskelkraft. Aenne Thaugs, Cheerleaderin Phantastics Wiesbaden „Man versucht ja alles aus den Beinen zu heben. Also dass wirklich der Rücken am wenigsten belastet ist. Aber natürlich auch viel in der Hand, weil wenn der Fuß wackelt, muss ich halt dagegen drücken. Also es muss viel Muskelkraft in den Unterarmen sein. Oder eigentlich überall. Auch in den Armen, wenn man das oben halten muss. Also der ganze Körper wird beansprucht.“ Denn geht doch mal was schief, sind die Teamkolleginnen unten dafür verantwortlich, dass der Flyer nicht auf den Boden stürtzt. Gina Klinkhammer, Trainerin Phantastics Wiesbaden „Wichtig ist auf jeden Fall, dass man Leute dabei hat, die Erfahrung haben. Also wir haben viele im Team, die das schon seit Jahren machen. Und wenn wir neue Skills probieren, also neue Sachen ausprobieren, die die Mädels noch nicht gemacht haben, dass man den Mädels Sicherheit gibt, indem man das absichert. […]

  • Hessische Flippermeisterschaft in Hattersheim

    Hessische Flippermeisterschaft in Hattersheim

    In Hattersheim im Main-Taunus-Kreis ging es am Wochenende in einem Keller heiß her. Rund 60 Kandidaten haben um den hessischen Meistertitel im Flippern gespielt. Den Anfang machten die Damen, für die es in diesem Jahr eine eigene Meisterschaft gab. Rasende Geschwindigkeiten, Lärm und Lichtreflexe. Dafür brauchen die Flipperspieler maximale Konzentration. Denn sie alle wollen diesen Pokal mit nach Hause nehmen. Zwischen den Männern, die den Großteil der Flipperspieler ausmachen, treten in diesem Jahr auch einige Frauen an. Lara und ihre Mutter Reni schießen eine Kugel nach der anderen durch das Spielfeld, um sich fürs Damenfinale zu qualifizieren. Lara „Dadurch dass es so viele unterschiedliche Flipper gibt mit verschiedenen Themen auch, zum Thema Musik oder Filme, machts halt immer Spaß, was Unterschiedliches zu spielen und immer neue Herausforderungen auch zu haben.“ Lara flippert schon, seit sie ein kleines Kind ist. In ihrer Altersklasse kennt sie niemanden, der ihr Hobby teilt. Reni, Mutter von Lara „Es war so gewesen, dass wir früher noch kein Kinderzimmer hatten. Wir hatten unseren Flipperraum. Und dann kam Lara und irgendwo musste ja das Babybettchen stehen. Also haben wirs in den Flipperraum geschoben und sie hats quasi von Baby an diesen Geruch wahrgenommen, eingeatmet und von Anfang an war sie dabei.“ Albert Medaillon richtet die Meisterschaft in seinem Keller aus. Über 40 Flipperautomaten besitzt er. Seine Sammelleidenschaft begann mit einem Automaten, den er reparieren sollte. Nach und nach kamen immer mehr dazu, sodass im Keller jetzt ein ganzes Flipperparadies steht. Perfekte Bedingungen für Wettkämpfe. Mit der Damen-Meisterschaft möchte Albert Medaillon dafür sorgen, dass sich auch mehr Frauen zutrauen, an Turnieren teilzunehmen. Denn rein körperlich haben die Damen beim Flippern keine Nachteile den Männern gegenüber. Albert Médaillon, richtet die Meisterschaft aus „Es war auch schon öfter mal ne Diskussion unter Frauen. Es hat sich irgendwie eingebürgert, dadurch, dass […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    In den vergangenen Tagen gab’s im Fußball kaum ein anderes Gesprächsthema: Albert Riera hat seinen Job als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt angetreten und steht am Wochenende vor der ersten Bewährungsprobe. Markus Appelmann, Moderator: Darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, was glaubst du? Macht sich der Trainerwechsel bei der Eintracht direkt schon heute Abend im Spiel bei Union Berlin bemerkbar? Thorsten Arnold, Sportreporter: Na, er hat ja so einiges rausgehauen, unter anderem wie sehr er doch auf Disziplin und Pünktlichkeit setzt. Und da kam er gestern direkt mal selber zu spät zur Pressekonferenz, satte 30 Minuten. Hat sich natürlich gleich entschuldigt und gesagt, er wollte der Mannschaft noch so viel mitgeben, bis er das Funkeln in den Augen der Spieler sieht. Irgendwann hat’s dann gefunkelt und jeder stellt sich natürlich die Frage: Was konkret ändert der Trainer denn an der Spielweise der Eintracht? Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Alles. ALLES! Ab Freitag werdet ihr eine andere Mannschaft erleben. Komplett! Selbst ein einzelner Einwurf wird anders sein. Ein einfacher Einwurf – und ihr werdet sagen: Das ist doch nicht die Mannschaft, die wir zuletzt gesehen haben. Ab Freitag werdet ihr das erkennen – in jeder einzelnen Situation.“ Arnold: Ja, also ich bin wirklich gespannt. Vor allem auch, wer im Tor stehen wird. Und da ist nach außen gedrungen, dass Kaua Santos, der junge Brasilianer wohl weiter zwischen den Pfosten stehen wird. Die Anreise der Eintracht nach Berlin verlief jedenfalls schon mal holprig. Blitzeis, Berliner Flughafen gesperrt. Die Mannschaft musste in Dresden landen und dann ging’s mit dem Bus weiter in die Hauptstadt. Appelmann: Sehr viel ruhiger und fast bedächtig im Gegensatz zu Senor Riera kommt ja der Mainzer Trainer Urs Fischer daher. Aber: Das scheint zu funktionieren, er hat mit den Mainzern Erfolg. Arnold: Ja, drei Siege in […]

  • SV Wehen Wiesbaden: Erfolgreich im Jubiläumsjahr

    SV Wehen Wiesbaden: Erfolgreich im Jubiläumsjahr

    Das Runde muss ins Eckige. So lautet das Motto schon seit hundert Jahren beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Der Verein feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen. Grund genug, im Jubiläumsjahr mal bei den Kickern in Taunusstein vorbeizuschauen. An einem ziemlich ungewöhnlichen Tag, wie sich dann herausgestellt hat. Mit allen Mitteln kämpfen sie gegen die Schneemassen. Ausnahmezustand auf dem Trainingsplatz des SV Wehen Wiesbaden. Hier oben auf dem Wehener Halberg in Taunusstein – sagt man – ist es klimatisch ohnehin das ganze Jahr über deutlich rauer. Die Bedingungen bei unserem Besuch aber – schon mehr als grenzwertig. Trainingsbetrieb bei laufendem Schneepflug – das erwischt so manchen Neuzugang kalt. Sascha Mockenhaupt, im 10. Winter beim SV Wehen Wiesbaden „Es sind jedes Jahr wieder Leute dabei, die überrascht sind, dass es hier so ist. Aber wir haben ja jedes Jahr 2-3 Wochen, wo es so aussieht. Ich versuch das immer jedem zu erzählen, aber so wirklich glauben tut mir das keiner. Vor allem die Wiesbadener denken, ha ja, hier unten regnet’s, aber wenn man dann hier hochkommt, liegen auf einmal 10 cm Schnee.“ Auch der neue Trainer Daniel Scherning – seit November hier im Amt – staunt nicht schlecht und erlebt hautnah, was den ursprünglichen „Dorfverein“ ausmacht. Hier hilft in schwierigen Zeiten jeder jedem. Daniel Scherning, Trainer SV Wehen Wiesbaden „Ja das ist toll, was die Leute hier dann auch versuchen, um uns bestmögliche Bedingungen zu geben. Gerade auch so in unserem kleineren Verein, der auch davon lebt. Also herzlichen Dank an denjenigen, der das gerade frei gemacht hat und allen, die helfen!“ 1926 – also vor genau hundert Jahren wurde der Verein gegründet. Genau hier – in der Gaststätte mitten im Ort. Wirt Nikola Eterović lässt hier alles so wie’s ist, im urigen Gastraum hängen noch die alten Fotos. Doch traditionsbehaftetes […]

  • Neuer Eintracht-Trainer vorgestellt

    Neuer Eintracht-Trainer vorgestellt

    Eintracht Frankfurt hat einen neuen Trainer, den Spanier Albert Riera. Er soll die Eintracht wieder in die Spur bringen und den aktuellen Negativtrend stoppen. Wie ihm das gelingen will? Das hat er heute, bei seiner offiziellen Vorstellung, verraten. Nachdem er zuvor auch schon mit seiner neuen Mannschaft trainieren konnte. Da kommt er an, der Neue. Standesgemäß, wie es auf den Trainingsgelände vor dem Waldstadion dazugehört, auf dem Fahrrad. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Das ist was Neues für mich. Vor 20 Jahren saß ich das letzte Mal auf einem Fahrrad.“ Deutlich mehr Selbstverständnis dann auf dem Rasen, wo er selbst als Spieler – unter anderem beim FC Liverpool, Manchester City und Espanyol Barcelona – aktiv war. Albert Riera, Trainer Eintracht Frankfurt „Hört auf nach hinten zu spielen. Hört auf nach hinten zu spielen. Wie mit einem Messer, scharf und spitz, nach vorne spielen. Es ist mir egal, wer wo steht. Auf der sechs oder als Innenverteidiger. Ihr müsst die ganze Zeit wissen, was ihr tut. Timing! Im Fußball geht’s um Timing!“ Der 43-Jährige muss bei Eintrachr Frankfurt jetzt jede Menge Baustellen beheben: Das Umschalten in die Defensive verbessern, die Gegentorflut stoppen und vor allem Klarheit in der Towartfrage schaffen. Denn Torhüter Kaua Santos, zuletzt wieder die Nr.1 unter Dino Toppmöller, zuletzt mit einem Bock nach dem anderen. Sportvorstand Markus Krösche glaubt daran, dass Riera die Trendwende schaffen wird. Markus Krösche, Sportvorstand Eintracht Frankfurt: „Weil er natürlich auf der einen Seite zu dem Spielstil passt, wie wir Fußball spielen wollen. Er ist ein Trainer, der offensiven Fußball spielt, mutigen Fußball spielt. Der in der Lage ist, auch Spieler weiterzuentwickeln. Alles das, was für uns als Eintracht Frankfurt natürlich extrem wichtig ist. Jemand, der davon überzeugt ist was er tut. Der eine klare Idee hat, klare Prinzipien hat. Und ich glaube, das […]

  • Was sagen die Eintracht-Fans zum neuen Trainer?

    Was sagen die Eintracht-Fans zum neuen Trainer?

    Seit heute ist er offiziell im Amt bei Eintracht Frankfurt – der neue Cheftrainer Albert Riera. Und der Spanier ging direkt frisch ans Werk auf dem Trainingsgelände im Deutsche Bank Park. Direkt mal am ersten Arbeitstag hieß es: Geheimtraining mit seiner neuen Mannschaft: Für uns und alle anderen Kameras bedeutete das deshalb heute noch mal: draußen bleiben! Wir haben aber auf jeden Fall schon mal die Eintracht-Fans gefragt, was sie vom neuen Trainer erwarten: „Was ich mir von dem neuen Trainer erwarte? – Na ja, dass er das aus der Mannschaft rausholt, was sie eigentlich auf dem Kasten hat.“ „Vielleicht passt’s, von den Spielern her könnt’s sein. Schau’n wir mal, was wird.“ „Na ja gut, du musst sie mal wieder aufschrecken, du musst mal wieder was anders machen. Ich denk, das ist der richtige Weg.“ „Also ich hätte mir jemand anderes gewünscht, vielleicht nicht unbedingt jemand aus Spanien oder was auch immer.“ „Er kennt die Bundesliga nicht. Das macht mir ein bisschen Sorgen. Aber vielleicht setzt er ja die richtigen Impulse.“ „Die Abwehr, da haben wir, glaube ich, am meisten eine Baustelle, da bin ich zuversichtlich, dass da neuer Wind reinkommt und sich dann auch was tut.“ „Es war ein Riesenfehler, den Toppmöller gehen zu lassen! Und man käuft sich die Katze im Sack.“ Ob Katze im Sack, oder Heilsbringer – morgen wird Albert Riera, der neue Eintracht-Cheftrainer, auf einer großen Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Da sind wir von 17:30 SAT.1 LIVE natürlich mit dabei und werden berichten.

  • Vorbereitungen auf Skisprung-Weltcup-Spektakel in Willingen

    Vorbereitungen auf Skisprung-Weltcup-Spektakel in Willingen

    In dem kleinen nordhessischen Ort ist an diesem Wochenende wieder die Hölle los. Zum Weltcup im Skispringen reisen die Besucher von überall her an. Los geht es heute mit dem Mixed-Team-Wettbewerb. Ziiieh! Sie geben heute alles. Die weltbesten Skispringer, die auf der Mühlenkopfschanze um jeden Meter kämpfen. Und die Fans, die auf den Tribünen um jedes Grad Körperwärme kämpfen. Denn trotz dichtem Nebel und Temperaturen um die Null Grad sind heute zu den Trainingssprüngen schon hunderte Besucher gekommen, um die Athleten bei ihren Sprüngen anzufeuern. Liv „Es ist arschkalt, aber wir sind heute und morgen da. Aber es ist schon wirklich sehr kalt. Bisschen mit rumtanzen und warmhalten, dann passt das schon.“ Robin „Stimmung ist wie immer super, ich komm her, mag Skispringen schon seit 20 Jahren. Und Willingen ist nicht weit von uns, da ist es ein Muss, hier zu sein.“ Marion Röhling „Ich bin natürlich mit meinen Mädels unterwegs, das ist natürlich immer super. Wir kommen wie gesagt schon seit über 20 Jahre hier her und natürlich machen wir dann auch die Stimmung.“ Vor den Sprüngen müssen sich die Sportler bei der Kälte gut aufwärmen, nochmal die Sprungtechnik verinnerlichen bevor es hoch auf den Schanzenturm geht und sie dann runter zu den Fans segeln, von denen sie durch den Nebel wahrscheinlich nicht allzu viel sehen. Trotz wenig Durchblick und Windböen, Willingen ist nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Sportlern beliebt. So wie bei Skispringer Andreas Wellinger. Andreas Wellinger, Skispringer „Ich mag Willingen, ich mag die Schanze, die Stimmung, es ist alles top. Wir haben hier mit den Bedingungen wie so oft alles dabei. Aber ich sag mal, es ist trocken von oben, der Wind kommt von vorne, bissl unkonstant, aber ja, passt soweit.“ Die Mühlenkopfschanze ist die größte Großschanze der Welt. 25 Meter hoch ist […]

  • Vor dem Bundesliga-Wochenende - Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Vor dem Bundesliga-Wochenende – Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Schluss mit Europa, ab diesem Wochenende muss sich Eintracht Frankfurt wieder allein auf die Bundesliga konzentrieren. Darüber und über die Spiele unserer anderen Mannschaften spricht Eva Dieterle mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Eva Dieterle, Moderatorin: Thorsten, wie schätzt du es ein, wie tief steckt die Eintracht nach dieser erneut wenig erfreulichen Woche in der Krise? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, ziemlich tief. Und ich sag dir was: Es geht noch tiefer! Und den Grund dafür sehen wir hier: Bayer Leverkusen kommt morgen und da droht tatsächlich die nächste Heimniederlage! Bittere Zeiten für die Eintracht Fans und für Interimstrainer Dennis Schmitt, der vielen im Umfeld irgendwie deutlich zu ruhig daher kommt. Aber das ist durchaus Absicht, hat er heute Nachmittag nochmal klargemacht. Dennis Schmitt, Interimstrainer Eintracht Frankfurt „Trotzdem gilt’s ja auch für den Trainer und alle Verantwortlichen, ruhig und konzentriert zu bleiben. Es bringt jetzt nix, wenn wir emotional durch die Gegend rennen und jedem erzählen, wie wichtig das Spiel morgen ist. Das wissen wir, das ist klar. Die Unterstützung der Fans hat uns extrem gutgetan, hat den Jungs ein sehr gutes Gefühl für morgen gegeben. Und deshalb sind wir positiv und freuen uns auf das Spiel.“ Arnold: Die Fans, die ja der Eintracht schon zu manchen Höhenflug verholfen haben, die muss man jetzt einfach wieder komplett für sich gewinnen. Aber vielleicht ist es auch bei den Anhängern an der Zeit, mal wieder auf den Boden zurückzukehren, zu akzeptieren dass die Eintracht ein Verein ist, der in jedem Bundesligaspiel um jeden einzelnen Punkt kämpfen muss. Dieterle: Gekämpft haben auch die Mainzer im letzten Heimspiel, haben das Ruder nach Rückstand tatsächlich in der Schlussphase noch rumgerissen. Arnold: Am Ende ein verdienter Erfolg, aber morgen wird’s deutlich schwerer, es geht nach Leipzig, aber auch da traue ich den Nullfünfern mittlerweile was zu, denn Urs […]

  • Darmstädter radelt mit dem Fahrrad 20.350 Kilometer bis nach Singapur

    Darmstädter radelt mit dem Fahrrad 20.350 Kilometer bis nach Singapur

    Sich nach dem Abitur eine Auszeit zum Reisen zu nehmen – eine Entscheidung, die viele junge Menschen treffen. Auch Nisse Kremser aus Darmstadt. Doch der 21-Jährige suchte gleichzeitig auch eine sportliche Herausforderung. – also ab in den Fahrradsattel und los geht’s. Seine Reise führt ihn mit seinem Rad über 20.000 Kilometer quer durch Europa und Asien. Sein Ziel: Singapur. Von Südhessen durch 23 Länder, insgesamt 9 Monate Reisezeit, über 20.000 zurückgelegte Kilometer und 160.000 Höhenmeter. Auf die große Reise bereitet Nisse sich lange vor. Nisse Kremser „Ich hab mit anderen Radreisenden gesprochen, da gibt es Communities auch online oder halt auch offline, wo man sich einfach mal treffen kann mit Leuten und die einem einfach sagen wie, welche gefährliche Situationen entstehen können und wie man es vermeiden kann. Natürlich ganz viel Recherche heutzutage mit YouTube und natürlich verschiedene Websites wo Leute ihre Erfahrungen teilen.“ Angefangen im südhessischen Darmstadt geht es zunächst über die Alpen, durch den Balkan und die Türkei. Dann einmal ab Aserbaidschan mit dem Flugzeug nach Kasachstan. Von dort geht es wieder mit dem Rad weiter über Usbekistan und Tadschikistan. Danach fährt er für längere Zeit durch China und mehrere Länder in Südostasien bis zu seinem Ziel Singapur. Damit er sich nicht verirrt, ist eine gute Navigation das A und O. Die Route, sowie Karten hat er offline auf verschiedenen Geräten gespeichert. Nisse Kremser „Dann hab ich noch so ein Navigationsgerät was auch mit Satellitentechnologie ausgestattet ist. Das heißt da kann ich meinen Eltern in dem Sinne immer wieder einen Live-Track schicken, das geht alles über Satelliten, oder im Notfall halt auch einen SOS-Knopf drücken und in den jeweiligen Ländern dann eine professionelle Unterstützung bekommen.“ Seit Ende letzten Jahres ist er wieder zurück in Deutschland. Alles Erlebte und die gewonnenen Eindrücke verarbeitet, hat Nisse aber noch lange nicht.

  • Mit dem Fahrrad nach Singapur - Nisse Kremser zu Gast im Studio

    Mit dem Fahrrad nach Singapur – Nisse Kremser zu Gast im Studio

    Wie kommt man dazu, so etwas zu machen? Wie bereitet man sich vor und welche Eindrücke bringt man mit? Eva Dieterle, Moderatorin Einfach unfassbar viel erlebt hat er. Und wir freuen uns, dass er jetzt hier bei uns im Studio ist: Nisse Kremser. Guten Abend, schön, dass Sie hier sind. Nisse Kremser, mit dem Fahrrad nach Singapur: Hallo, auch von mir vielen Dank. Dieterle: Wir haben hier das wichtigste Utensil der Reise. Das haben Sie uns mitgebracht: Ihr Fahrrad. Und die wichtigste Frage zuerst natürlich. Wie kommt man auf die Idee, mit dem Rad über 20.000 Kilometer bis nach Singapur zu fahren? Kremser: Man muss schon ein kleines bisschen verrückt sein natürlich, dieses ganze Naturinteresse haben, sehr offen für neue Kulturen, Religionen und Menschen sein und dann Zeit haben. Und das ist jetzt bei mir nach dem Abi genau die Zeit so gewesen. Und dann habe ich überlegt, ich habe ein Naturinteresse, war viel draußen in meiner Kindheit, war aber auch im Mountainbike-Verein und so hat sich es dann entwickelt, um dann mal loszufahren. Dieterle: Sie haben es gerade gesagt, viele verschiedene Länder, fremde Kulturen, viele unvorhersehbare Szenen. Wir haben hier auch noch mal ein paar Bilder. Sie sind mit dem Fahrrad bei 40 Grad durch die chinesische Wüste geradelt. Auch das andere Extrem gab es. Sie haben bei eisigen Temperaturen in der Türkei ausgehalten, das meiste davon auch im Zelt. Wie gut muss man sich auf so was vorbereiten? Kremser: Ja, man muss sich schon relativ gut vorbereiten, mit anderen sprechen, Erfahrungen einholen, weil schlussendlich, wenn man nicht das passende Equipment hat auch und dann irgendwo in einem Zelt liegt und es wird doch alles kälter als man denkt, dann kann es ganz schön blöd enden. Deswegen viel recherchieren, viel überlegen, verschiedene Szenarien durchgehen und dann gucken, was man […]

  • Abschied aus der Champions League: Eintracht Frankfurt empfängt Tottenham

    Abschied aus der Champions League: Eintracht Frankfurt empfängt Tottenham

    Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt scheint einen neuen Trainer gefunden zu haben! Nach übereinstimmenden Medienberichten wird wohl der Spanier Albert Riera der Nachfolger von Dino Toppmöller auf dem Cheftrainerposten. Der ehemalige spanische Nationalspieler – der auch schon für den FC Liverpool und Manchester City die Fußballschuhe schnürte – steht aktuell noch als Trainer beim slowenischen Verein NK Celje unter Vertrag. Anfang der kommenden Woche soll der 43 Jahre alte Riera in Frankfurt offiziell vorgestellt werden. Heute Abend sitzen aber die aktuellen Interimstrainer Dennis Schmitt und Alex Meier nochmal auf der Frankfurter Bank, wenn die Eintracht in der Champions League auf Tottenham Hotspur trifft. Und weil es vorerst definitiv das letzte internationale Spiel der Eintracht ist, heißt es für Mannschaft und Fans: Abschied nehmen von Europa. Zum letzten Mal heißt es heute hier in Frankfurt: Welcome zur Champions League! Nur noch ein einziges Mal rollt der Ball mit den Sternen durchs Waldstadion. Ein Weiterkommen der Eintracht in die KO-Runde ist rechnerisch nicht mehr möglich. Wäre es da nicht besser, dass sich die Spieler schonen und man dem Gegner die Punkte einfach kampflos überlässt? Dennis Schmitt, Interimstrainer Eintracht Frankfurt „Also ich versteh die Frage, aber für mich und für uns als Wettkampf-Typen stellt sich jedes Haar auf im Körper wenn ich höre, es ginge um nicht mehr so viel. Weil das ist Champions League! Es gibt viele Millionen Kinder in diesem Land, die davon träumen, einmal da auf dem Platz zu stehen oder einmal diese Hymne zu hören. Wir sind meilenweit davon entfernt, da auch nur einen Millimeter abzuschenken.“ Das Stadion ist nicht ausverkauft, viele Fans haben ihre Karten über die offizielle Ticket-Börse zurückgegeben. Wehmut macht sich breit. Denn – die internationalen Highlights der letzten Jahre fest im Herzen verankert – gehört die Eintracht mittlerweile nicht irgendwie nach Europa? „Tja, wenn sie gut spielt: […]

  • Hoch hinaus - Neuer Klettersteig in der Eifel fertiggestellt

    Hoch hinaus – Neuer Klettersteig in der Eifel fertiggestellt

    Im Eifelstädchen Neuerburg eröffnet bald ein neuer Klettersteig, der zum Publikumsmagnet werden und mehr Touristen in den kleinen Ort locken soll. Ein Angebot für sportliche Wanderer und Einsteiger im Klettersport. Wer sich hoch hinaus wagt, wird mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Anna Carina Krebs (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Südeifel „Landschaftlich ist Neuerburg wirklich einzigartig. Man sieht das. Rundherum sind Felsen. Es ist die Enns, die durch das Städchen fließt. Also wirklich landschaftlich wunderschön. Es ist nur ein bisschen verschlafen und wir wollen es nochmal etwas aus dem Schlaf aufwecken.“ Die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Südeifel – Anna Carina Krebs – wagt heute den Selbstversuch. Und klettert entlang der Passagen, die durch den Ort und um Neuerburg herum verlaufen. Anna Carina Krebs (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Südeifel „Es war schon ambitioniert. Also ich hatte zwei, drei Passagen, da ging es schon in die Oberarme, aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“ Der Vorteil für alle, die gar nicht oder weniger klettern wollen: Jede Kletterpassage kann auch umwandert werden. So wird die etwa vier Kilometer lange Rundroute zu einem Ausflugsziel für jede Altersklasse. In Neuerburg sollen vor allem der Einzelhandel und die Gastronomie durch die neue Attraktion angekurbelt werden. Daher auch Start- und Zielpunkt des neuen Klettersteigs: Der neugestaltete Marktplatz. Der Tourismus: Für Anna Carina Krebs das Steckenpferd der Südeifel – und ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.   30 Anna Carina Krebs (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Südeifel „Wir haben viele touristische Betriebe, auch in Neuerburg. Und wir wollen natürlich, dass die erhalten bleiben. Dafür muss man attraktiv bleiben. Gerade das Thema Nachfolgeregelung in Betrieben ist eine Herausforderung, hier an der luxemburgischen Grenze. Und man muss attraktiv bleiben, dass die Leute eben auch kommen wollen. Und das ist der Grund, warum wir dieses Wirtschaftsförderungsprojekt auch umsetzen.“ Während in den Alpen Klettersteige meist an Kalkstein befestigt werden, […]

  • Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt

    Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt

    Bei der Deutschen Fußball Liga – also dem Zusammenschluss von Bundesliga und zweiter Liga – hat der Neujahrsempfang in Frankfurt Tradition. Eigentlich sollte angesichts von Rekordumsätzen die Stimmung prächtig sein. Wäre da nicht die Diskussion um einen möglichen WM-Boykott – und die Krise bei Eintracht Frankfurt. Großer Andrang auf dem roten Teppich. Ob Kult-Manager Rainer Calmund, Sportreporter Marcel Reif oder DFB-Sportdirektor Rudi Völler. Sie alle strömen in den Frankfurter Palmengarten. Nur Vertreter der kriselnden Eintracht sucht man vergebens. Die heiß diskutierte Frage: Wer könnte denn nun der Nachfolger des entlassenen Trainers Dino Toppmöller werden? Max Eberl, Sport-Vorstand FC Bayern München „Ehrlicherweise bin ich auf der einen Seite froh, dass ich nicht suchen muss. Und auf der anderen Seite schaut man seinem Konkurrenten zu, was seine Entscheidungen sind, was seine Ideen sind. Und dann wird die Eintracht, da bin ich mir ziemlich sicher, einen guten Trainer präsentieren.“ Heribert Bruchhagen, ehemaliger Vorstand Eintracht Frankfurt „Reicht ja nicht nur, die Qualität eines Trainers zu kennen. Sondern die Kompatibilität mit dem Team, mit der Mannschaft. Und dass kann nur Krösche entscheiden, welche Art von Trainer der richtige für die Eintracht ist.“ Auch von besagtem Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche ist vor Ort nichts zu sehen, die Trainersuche dauert an. Das zweite vieldiskutierte Thema beim Neujahrsempfang: Ein möglicher Boykott der kommenden Weltmeisterschaft in den USA. Angesichts der eskalierenden Situation rund um die US-amerikanische Einwanderungsbehörde ICE hat die deutsche Bundesregierung zuletzt ihre Reisewarnungen verschärft. Der Präsident des Deutschen Fußballbunds hält sich in der Boykott-Diskussion hörbar zurück. Bernd Neuendorf, Präsident DFB „Es gibt ein großes Interesse Deutscher Fans, dieses Turnier zu sehen. Und zum jetzigen Zeitpunkt glaub ich, kann das jeder für sich selbst einschätzen, mit der Unterstützung der Bundesregierung. Die ganzen politischen Situationen, die wir da jetzt erleben, das muss in der Tat Politik bewerten und dann auch […]

  • Fußball im Gefängnis - In der JVA Rockenberg spielen Häftlinge gegen Polizisten

    Fußball im Gefängnis – In der JVA Rockenberg spielen Häftlinge gegen Polizisten

    Das „Helmut-Fünfsinn-Gedächtnis-Turnier“ ist ein wirklich außergewöhnliches Fußball-Turnier, bei dem sich jugendliche Häftlinge sportlich messen – gegen Mannschaften der Polizei, des Justizvollzugs, der Generalstaatsanwaltschaft – und dem Fußball-Verein aus dem eigenen Dorf. Ein Hinweis: Auf Wunsch der Anstaltsleitung – um die jugendlichen Gefangenen zu schützen – wurden die Häftlinge nicht interviewt. Beamte des Polizeipräsidiums Mittelhessen gegen Häftlinge der JVA Wiesbaden. Fünf gegen fünf. 10 Minuten Spielzeit. Ein Duell, bei dem sich alle auf Augenhöhe begegnen, alle Unterschiede in den Hintergrund rücken. Ertugrul Gündüz, Polizeioberkommissar „Wieder mal ein Beispiel, wie Fußball oder halt einfach Sport im Allgemeinen total verbindet. Wir kommen alle miteinander klar, alle klatschen sich ab. Vor dem Spiel, nach dem Spiel. Wünschen viel Erfolg und das macht einfach Spaß.“ Die jugendlichen Gefangenen der JVA Rockenberg sind 14 bis 20 Jahre alt. Damit ihnen während ihr Zeit in Haft ein Sportangebot zur Verfügung steht, dafür sorgt er. Sportlehrer Tom Kreis, der heute selbst im Mitarbeiter-Team der JVA Rockenberg mitspielt. Tom Kreis, Sportlehrer JVA Rockenberg „Sport ist eine super Möglichkeit als Mittel, um Aggressionen abzubauen. Um dem Haftalltag entgegenzuwirken. Vor allem, um den Kopf frei zu bekommen, wie andere das draußen auch machen. Und das ist ganz entscheidend, dass man in der Stunde Sport am Tag, oder auch zwei, ein bisschen die Mauern um sich rum vergisst. Und ein bisschen positive Perspektive hat.“ Das Ziel: Durch den Sport die Persönlichkeit der Jugendlichen entwickeln. Und dabei Normen und Werte vermitteln, auf die es vor allem in der Zeit nach der Inhaftierung ankommt. Ähnlich wie bei einem Stundenplan, strukturiert er das Sportangebot für die Häftlinge, die zu festen Zeiten ganz unterschiedlichen Sportarten nachgehen können. Aber auf nichts war die Vorfreude bei den Jugendliche so groß, wie auf dieses Turnier. Tom Kreis, Sportlehrer JVA Rockenberg „Die freuen sich alle übertrieben drauf, sind super stolz […]