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  • Ausstellung: Historisches Museum Speyer im „Fußballfieber“

    Ausstellung: Historisches Museum Speyer im „Fußballfieber“

    Auch wenn die Fußball-Bundesliga bald in die Winterpause geht, muss niemand auf das Runde, das ins Eckige muss, verzichten. Im Historischen Museum der Pfalz in Speyer rollt der Ball bis zum 3. Mai kommenden Jahres. In der großen Sonderausstellung Fußballfieber, dreht sich alles um die Kultvereine des Südwestens.   Erst mal ein bisschen Stimmung! Und dann rheinland-pfälzischer Fußballfrauenpower. Die erste Meisterschaft überhaupt gewinnen 1974 die Spielerinnen vom rheinhessischen TuS Wörrstadt. Auch Frauen aus Bad Neuenahr und Niederkirchen in der Pfalz dürfen den Pokal gen Himmel stemmen. Keine Angst, die Männer kommen auch noch! Ob Roman Weidenfeller oder Stefan Kuntz. Viele Stars des grünen Rasens sind Rheinland-Pfälzer. Und viele Fans. Auch der Museumsdirektor ist in Speyer im Fußballfieber! Alexander Schubert, Direktor Historisches Museum der Pfalz Ich glaube, wir erzählen nicht einfach historische Ereignisse nach. Sondern wir versuchen vor allem auch die Emotionen, die Fanleidenschaft, einzufangen. Und die zu vermitteln, durch viele, viele Geschichten, die den Fußball geprägt haben. Und natürlich durch spannende Exponate. Wir haben so ikonenhafte Exponate, wie zum Beispiel den Pepitahut von Klaus Schlappner. Und die Meisterschale vom FCK von 1998. Und wir versuchen, alle Facetten, die diese Fanleidenschaft beinhalten, rüberzubringen. Der Original-Fritz-Walter-Fußballschuh aus dem Wunder-von-Bern-Finale in Gold. Der Pfälzer ist der Kapitän der WM-Helden von 1954. Und einer der populärste deutsche Fußballer aller Zeiten. Im Historischen Museum der Pfalz geht es aber nicht nur um Ikonen des Fußballs. Ausstellungsbesucher können an vielen Mitmachstationen auch ihr Fußballwissen testen. Und ob sie die Spielregeln beherrschen. Wer pfeift, trifft die Entscheidung und wird immer kritisiert! Markus Merk ist Pfälzer, Weltschiedsrichter und siebenmaliger DFB-Schiedsrichter des Jahres. Seine Ausrüstung des EM-Finales von 2004 gehört ins Museum! Sebastian Zanke, Projektleiter „Fußballfieber“ Auf jeden Fall. Fußball ist Geschichte und ist auch Kultur. In der Region wie hier, sieht man eben beides gut vereint. Warum nicht mal Fußball, Kultur und […]

  • Mainz 05 will ins Achtelfinale der Conference League einziehen

    Mainz 05 will ins Achtelfinale der Conference League einziehen

    Nach dem Remis beim FC Bayern am Sonntag, trifft der 1. FSV Mainz 05 morgen Abend in der Conference League auf den türkischen Club Samsunspor. Und dabei bietet sich den Rheinhessen die Chance, mit einem Sieg direkt ins Achtelfinale einzuziehen – ohne Umweg über die Play-offs. Der Nebel in Mainz, er soll sich lichten. Und für mehr Klarheit auf dem Platz soll künftig er sorgen. Urs Fischer. Seit genau zehn Tagen Trainer in Mainz. Die Chance, morgen Abend Historisches zu erreichen, und mit einem Sieg gegen Samsunspor direkt ins Achtelfinale der Conference League einzuziehen, für Urs Fischer eine schöne Gelegenheit – aber nicht die oberste Priorität, Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wenn man Geschichte schreiben kann, ist das immer schön. Aber mir geht es in erster Linie darum, dass die Mannschaft ihr Gesicht wieder zeigt. Das auf den Platz bringt, was sie stark macht hat.“ Der Gegner der Mainzer –   Samsunspor – steht in der 1. Türkischen Liga, der Süper Lig, auf einem guten sechsten Platz. Urs Fischer erwartet daher einen starken Gegner. Und auch wenn in Mainz der absolute Fokus dem Klassenerhalt in der Bundesliga gilt, will der Schweizer seine beste Mannschaft aufbieten. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Ja, also für mich ist immer die stärkste Mannschaft auf dem Platz, die ich aufstelle. Es ist eine Entscheidung: Was könnte passen gegen diesen Gegner? Entsprechend versuchen wir, die besten elf auf den Platz zu  bekommen. Belastungssteuerung ist auch immer so ein Wort, was fällt. Um mal einen Spieler zu schonen. Aber zurzeit können wir unsere Jungs nicht schonen.“ Dass mit Urs Fischer jetzt ein neues Gesicht auf der Trainerbank platznimmt, birgt aus Sicht von Abwehrroutinier Stefan Bell die Chance für neue Impulse innerhalb der Mannschaft. Stefan Bell, Spieler 1. FSV Mainz „Ein Trainerwechsel ist für […]

  • Rheinhesse Niko Springer bei der Darts-WM

    Rheinhesse Niko Springer bei der Darts-WM

    Seit vergangener Woche läuft in London in einer ganz besonderen Sportart eine Weltmeisterschaft, die in Deutschland schon seit Jahren immer mehr Fans für sich begeistert. Es geht um Darts. Bis Anfang Januar treffen sich im berühmten ‚Alexandra Palace‘ die besten 128 Dartsspieler aus der ganzen Welt. Um diesen Titel kämpft heute auch der Rheinhesse Niko Springer. Wir haben ihm vor seiner Abreise nach England beim Training über die Schulter geschaut. 180! Die Höchstpunktzahl, die es für Niko Springer zu werfen gilt. Bei der Weltmeisterschaft in London würden die 3.000 Zuschauer jetzt komplett durchdrehen. Für den Siefersheimer ist es seine zweite WM. Er erinnert sich gerne an seine Erlebnisse aus dem Vorjahr. Niko Springer, „Meenzer Bub“ „Ich war ein Tag vorher letztes Jahr in der Halle und war erschrocken wie laut es ist. Ich hab gedacht ich brauche wirklich Ohrstöpsel um zu spielen, so laut war es. Aber auf der Bühne konnte ich das zum Glück ausblenden.“ Die Darts-Fangemeinde erlebt seit Jahren einen gewaltigen Aufschwung. Die Spieltage im Londoner Ally Pally sind komplett ausverkauft. Bei der WM wird im Set-Modus gespielt. Zwei Spieler werfen gegeneinander und starten bei jeweils 501 Punkten. Immer abwechselnd werfen sie drei Pfeile. Wer sein Punktekonto zuerst auf 0 reduziert gewinnt. Der Höchstwert der geworfen werden kann ist dabei 180. Also drei Pfeile in die Triple 20. Klingt erstmal einfach. Doch für die Spieler ist höchste Konzentration gefragt. Genau das fasziniert Niko. Niko Springer, „Meenzer Bub“ „Ich finde es ist vergleichbar wie ein Elfmeterschießen im Fußball – also ein ständiges. Es geht immer hin und her. Du kannst schnell 3:0 führen und dann geht es ganz schnell wieder in die andere Richtung und du verlierst das Spiel komplett aus der Hand. Also es ist eigentlich immer spannend da. Dann kombiniert mit den Zuschauern die dann natürlich ihren […]

  • Gladiators Trier rocken die Basketball-Bundesliga

    Gladiators Trier rocken die Basketball-Bundesliga

    Im September gelingt den Gladiators der Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. Doch statt im Abstiegskampf befindet sich der Neuling weit oben in der Tabelle – zumindest nach neun Spieltagen. Für uns Grund genug, beim Training der Gladiatoren aus Trier vorbeizuschauen. Ein Treffer nach dem Nächsten – bei den Gladiators Trier läuft’s gerade. Sieben Siege aus neun Spielen und Tabellenplatz zwei. Der ein oder andere Basketball-Fan mag darüber überrascht sein – in Trier ist es keiner. Trainer und Fans wissen, was die Mannschaft kann. Coach Jacques Schneider verbindet Basics mit moderner Taktik. Im Fachjargon ausgedrückt: Jacques Schneider, Headcoach „Wir spielen mit einer sehr hohen Pace, sehr schnellen Basketball. Sehr viele Fastbreaks. Die Belastungssteuerung gelingt uns sehr gut. Wir sind sehr kreativ in unseren Trainingseinheiten und auch taktisch glaube ich sehr modern unterwegs in der BBL. Und natürlich auch über den Rhythmus der letzten Saison, wo wir uns als Team schon eingespielt haben, eine Meisterschaft gewonnen haben.“ Ein über zwei Jahre fast unverändertes Team: Ein Vorteil, den andere Mannschaften nicht haben. Hinzu kommt: Spielstil und Kader passen perfekt zusammen. Routiniers wie Kapitän Maik Zirbes und Neuzugang  Eli Brooks harmonieren miteinander. Jacques Schneider, Headcoach „Maik hat eine unfassbare Karriere hingelegt, war in ganz Europa und in der Nationalmannschaft unterwegs. Er ist unser Kapitän, dementsprechend auch Anführer und jemand, der in der Kabine viel spricht, die Jungs motiviert und auch accountable hält. Eli ist noch sehr am Anfang seiner Karriere hier in Europa. Ist jetzt sehr aufstrebend und gehört sicherlich zu den besten Pointguards der BBL, stellt das jede Woche unter Beweis. Er ist sozusagen mein verlängerter Arm auf dem Feld.“ Der 2.08 Meter große Maik Zirbes spielte schon  als Jugendlicher  in Trier. Seit 2023 ist er zurück. Auch wenn Träumen erlaubt ist: Der 75-fache deutsche Nationalspieler schätzt das Saisonziel realistisch ein: Maik Zirbes, Kapitän […]

  • Eintracht Frankfurt tritt in Barcelona an

    Eintracht Frankfurt tritt in Barcelona an

    FC Barcelona gegen Eintracht Frankfurt – diese Begegnung weckt nicht nur bei den Fans der Eintracht Erinnerungen. Denn vor diesem 6. Spieltag der Ligaphase der Champions League heute Abend, hat diese Begegnung bereits im April 2022 jede Menge Aufsehen erregt. Denn obwohl den Fans der Adlerträger nur 5.000 Gästetickets angeboten wurden, haben am Ende rund 30.000 Eintracht Fans das Stadion und die Innenstadt von Barcelona in ihr eigenes Wohnzimmer verwandelt. Ausnahmezustand in Barcelona, als die Anhänger von Eintracht Frankfurt im April 2022 Barcelona in schwarz-weiß tauchen. Den 3:2 Auswärtssieg der Eintracht, hat auch Trainer Dino Toppmöller, damals noch Co-Trainer beim FC Bayern München, gespannt vor dem Fernseher verfolgt. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Am Fernseher in München hab ich mir das angeschaut und hab mitgefiebert. Es war mit Sicherheit ein ganz tolles Erlebnis einfach für alle, die dabeigewesen sind. Für alle, die es mit Eintracht Frankfurt halten. Aber auch das ist mittlerweile Geschichte. Eine sehr schöne Geschichte, aber eben auch vorbei.“ Damit die Reise durch Europa in dieser Saison nicht auch bald vorbei ist, fordert Toppmöller besonders in der Defensive von seiner Mannschaft wieder mehr Stabilität und Klarheit, als zuletzt beim 0 zu 6 Debakel in der Bundesliga bei RB Leipzig. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt: „Es ist mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen, die es im Moment im europäischen Fußball gibt. Barcelona hat letzte Saison mit Paris ganz Europa begeistert. In der Saison sind sie auch schon wieder Tabellenführer in Spanien. Wenn mein Kollege dann auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, dann wissen wir natürlich schon, dass da eine Offensivwucht auf uns zukommt.“ Sein „Kollege“ – der Trainer des FC Barcelona – Hansi Flick, der als Trainer der Deutschen Fußballnationalmannschaft auch Mario Götze als Spieler in seinen Reihen hatte. Als Fußballweltmeister von 2014 und heutiger Mittelfeldstrage der Eintracht, genießt […]

  • Urs Fischer ist neuer Trainer bei Mainz 05

    Urs Fischer ist neuer Trainer bei Mainz 05

    Der neue Cheftrainer von Mainz 05 wird in der Mewa-Arena vorgestellt: Urs Fischer heißt er, ist Schweizer und stand zuletzt bei Liga-Konkurrent Union Berlin an der Seitenlinie. Die Hauptstädter führte er von der zweiten Liga bis in die Champions League. 2023 wurde Fischer als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Und wir hören direkt mal rein, wie er die Mainzer vom letzten Tabellenplatz der Bundesliga wieder zurück in die Spur bringen will. Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Es geht in erster Linie, ich glaube das ist dann auch ein bisschen der Situation geschuldet, um Basics. Dass du eklig bist, unermüdlich bist, irgendwo kompakt bist, organisiert. Langer Ball ist auch irgendwo immer ein Thema in der Spielvorbereitung. Wirklich die einfachen Dinge auf den Platz zu bekommen, das ist der Ansatz oder das, wo wir versuchen anzusetzen.“ Urs Fischers Vertrag läuft bis zum Sommer 2028 und direkt am kommenden Donnerstag wird es schon ernst für ihn und seine Mannschaft. Da muss Mainz 05 nämlich in der UEFA Conference League beim polnischen Vertreter Lech Posen antreten.

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Die Trennung von Mainz 05 und Trainer Bo Henriksen war das Thema der Woche. Und schon heute Abend steht für die Mainzer das nächste Spiel an. Markus Appelmann, Moderator: Darüber spreche ich jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Ja Thorsten, wenig Zeit für den Interimstrainer, die Mannschaft da ordentlich vorzubereiten, oder? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja klar, aber Benjamin Hoffmann, der U-23-Coach, dem man für dieses EINE Spiel heute Abend gegen Gladbach den Hut aufgesetzt hat, der kennt die Profi-Mannschaft natürlich genau, weil er jede Woche mit dem Bundesliga-Trainerteam im engen Austausch war, taktische Herangehensweisen seiner Mannschaft sogar an die Profis angepasst hat und deswegen ist ihm wegen heute Abend nicht bange. Benjamin Hoffmann, Interimstrainer 1. FSV Mainz 05 „Ich glaube, das kriegt die Mannschaft dann auch mit, dass ich die internen Prozesse alle schon kenne, die Personen kenne. Das strahlt und wirkt natürlich aus. Und den Überraschungsmoment dann trotzdem nutzen mit mir als Person gegen Gladbach ist völlig klar. Den wollen wir dann auch einfach nutzen und hoffentlich dann auch erfolgreich zum Abschluss bringen.“ Arnold: 20:30 Uhr ist Anstoß in der Mewa-Arena, das Flutlicht brennt schon. Da wünschen wir dem „Trainer für eine Nacht“ natürlich viel Glück. Ja, und in den nächsten Tagen will der Verein den neuen Cheftrainer präsentieren. Da sind etliche Namen im Topf. Aussichtsreichster Kandidat bislang war  wohl der Schweizer Urs Fischer, der ehemalige Trainer von Union Berlin, der solls jetzt angeblich doch nicht werden. Also – wir lassen uns einfach überraschen. Appelmann: Anstoß für unsere andere Erstligamannschaft, Eintracht Frankfurt, ist morgen bei RB Leipzig. Und die Eintracht hatte ja zuletzt zwei recht bescheidene Auftritte hingelegt. Arnold: Ja, die deutliche Niederlage gegen Bergamo und das magere 1:1 gegen Wolfsburg das war einfach zu wenig. Aber Trainer Dino Toppmöller sagt: guckt noch mal auf die Spiele davor. So […]

  • Trainerwechsel bei Mainz 05

    Trainerwechsel bei Mainz 05

    Gestern Abend war es so weit: nach nur einem Sieg aus 12 Spielen und dem Abrutschen auf den letzten Platz der Bundesliga haben die Verantwortlichen von Mainz 05 die Reißleine gezogen. Bo Henriksen ist nicht länger Trainer des Bundesligisten. Schwierige Zeiten für Verein und Fans   Der Blick auf die Tabelle macht in Mainz momentan wenig Spaß. Die Nullfünfer stehen nach 12 Spieltagen auf dem letzten Platz – und jetzt auch ohne Cheftrainer da. Bo Henriksen war bis zuletzt nicht nur bei der Mannschaft äußerst beliebt. Auch die Fans mochten den Dänen wegen seiner stets positiven Art. Alois Becker: „Er war lustig und engagiert und er hat Power reingebracht. Am Anfang.“ Isabelle Schek: „Menschlich absolut schade. Bo Henriksen hat absolut die Fans wieder angezündet. Es ist eine richtige Euphorie entstanden. Super, super schade. Der ist am Spielfeld so ein ähnlicher Typ wie Kloppo. Immer voll dabei und das überträgt sich natürlich im Stadion.“ Thomas Schmitt: „Den Trainer trifft es immer zuerst. Es war ja abzusehen, weil die haben die letzten Spiele alles verloren und irgendwann ist es dann mal Schluss mit dem Trainer. So traurig es ist, er kann ja nichts dafür, wenn die Spieler das nicht umsetzen, was er ihnen vermittelt. Aber es ist halt so das Geschäft.“ Und genau dieses Geschäft soll jetzt erstmal ein anderer weiterführen: Der bisherige Coach der U23 Benjamin Hoffmann übernimmt  für das kommende Spiel den Trainerstuhl in Mainz. Doch bevor der neue heute zu Wort kommt, hat Sportvorstand Christian Heidel noch ein paar Worte zum alten Trainer zu sagen. Christian Heidel:  „Bo hat sich in einer Art und Weise von allen Mitarbeitern verabschiedet, verabschieden können, wie ich es selten erlebt habe. Ich glaube er hat 70 Menschen umarmt, da sind auch viele Tränen geflossen. Dann kam er nochmal zu mir und ich kann […]

  • Mainz 05 entlässt Trainer Bo Henriksen

    Mainz 05 entlässt Trainer Bo Henriksen

    Und wir beginnen die Sendung mit einer Meldung, die exakt vor 90 Minuten die Fußballfans erreicht hat.   Bo Henriksen ist nicht mehr Trainer von Mainz 05. Der Club hat sich mit dem Dänen auf ein sofortiges Ende der Zusammenarbeit verständigt. Henriksen hatte das Team im Februar 2024 auf einem Abstiegsplatz übernommen und dann mit einer Aufholjagd den Klassenerhalt geschafft. Nun steht Mainz in der Bundesligatabelle allerdings erneut ganz tief im Keller – deshalb gehen beide nun getrennte Wege. Das Mannschaftstraining der Nullfünfer übernimmt vorläufig der U-23 Coach Benjamin Hoffmann.

  • Darmstadt und Kaiserslautern im DFB-Pokal-Achtelfinale

    Darmstadt und Kaiserslautern im DFB-Pokal-Achtelfinale

    Heute Abend startet im DFB-Pokal das Achtelfinale. Zwei Teams aus unserer Region sind noch im Rennen: Der 1. FC Kaiserslautern muss heute Abend in Berlin gegen Hertha BSC ran, auf den SV Darmstadt 98 wartet der SC Freiburg. Die roten Teufel aus Kaiserslautern müssen auswärts ran, bei dem Team, gegen das sie zuhause  erst vor drei Wochen verloren haben. Im Fritz-Walter-Stadion gab es gegen die Berliner Hertha in der 2. Bundesliga eine 0:1-Niederlage. Ein Spiel, das FCK-Trainer Torsten Lieberknecht vor dem erneuten Aufeinandertreffen im Pokal durchaus in Erinnerung hat. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Das war jetzt auch nochmal Teil unserer Analyse, die wir für uns als Trainerteam durchgeführt haben. Und dann haben wir allerdings auch gesehen, dass wir gegen eine Mannschaft gespielt haben, der wir auf Augenhöhe begegnet sind.“ Vor allem in der Defensive muss der FCK gegen den Ligakonkurrenten aber nachlegen. In 14 Ligaspielen haben die Pfälzer bislang 17 Gegentore kassiert. Nun hofft der Trainer im Pokal-Wettbewerb auf einen Neustart. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Das ist jetzt der DFB-Pokal, wo wir eben eine Runde weiterkommen wollen. Gegen eine Mannschaft, die anfänglich – das hatten wir ja auch schon damals gesagt – Schwierigkeiten hatte. Und jetzt eine gute Stabilität hat.“ Nach einem durchwachsenen Saisonstart konnte Gegner Berlin neun der vergangenen zehn Spiele gewinnen, zuletzt sechs Siege in Folge ohne Gegentor. Doch genau diese Serie wollen die roten Teufel brechen, rund 5.000 Lauterer Fans fahren mit in die Bundeshauptstadt. Zweitligist Darmstadt 98 muss am Mittwoch ran, ebenfalls auswärts beim Bundesligisten Freiburg. Damit haben die Lilien das vermeintlich härtere Los gezogen. Trainer Florian Kohfeldt ist dennoch guter Dinge und outet sich wieder einmal als absoluter Fan des DFB-Pokals. Florian Kohfeldt, Trainer SV Darmstadt 98 „Für mich ist das der geilste Wettbewerb in Deutschland. Es gibt kein Danach. Entweder, […]

  • Kunstrad-Vizeweltmeister aus Mainz

    Kunstrad-Vizeweltmeister aus Mainz

    Die Kunstradfahrerinnen aus Ebersheim haben schon viele Titel nach Mainz geholt – jetzt gerade haben sie im Kunstrad-Vierer die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft gewonnen. Uns haben sie ihre Kür nochmal gezeigt. Das sind sie, die vier Medaillengewinnerinnen: Milena Schwarz, Tijem Karatas, Stella Rosenbach und Annika Rosenbach. Diese Kür kennen sie in und auswendig, denn damit sind sie bei der Weltmeisterschaft angetreten. Jede Bewegung muss perfekt aufeinander abgestimmt sein, dazu keinen Drehwurm kriegen, das Gleichgewicht halten und nie die Orientierung verlieren. Milena Schwarz, Kunstradfahrerin „Die Fläche ist ja immer gleich und man muss sich natürlich an der Fläche orientieren. Und die Mädels, wenn wir so auf superengem Raum fahren, man sieht sich so im Augenwinkel und man weiß auch genau, wie weit kann ich meinen Kopf drehen und man spürt sich einfach.“ Kein Wunder, denn die Mädels kennen sich seit sie klein sind. Mit ungefähr sechs Jahren haben sie mit dem Kunstradfahren angefangen, heute trainieren sie mindestens vier Mal in der Woche. Und wissen genau, warum Kunstrad für sie der perfekte Sport ist. Annika Rosenbach, Kunstradfahrerin „Das Streben nach Perfektionismus und der Nervenkitzel.“ Stella Rosenbach, Kunstradfahrerin „Die Abstimmung bis ins kleinste Detail.“ Milena Schwarz, Kunstradfahrerin „Die Gemeinschaft ist das Tolle am Kunstrad fahren.“ Tijem Karatas, Kunstradfahrerin „Dass wir gemeinsam als Team ein Ziel haben und das auch schon seit mehreren Jahren.“ Mit normalem Fahrradfahren hat der Kunstradsport auf diesem Niveau wenig zu tun. Die Kunsträder haben nämlich keine Bremse und keine Gangschaltung. Die Mädels fahren hauptsächlich auf den Hinterrädern und dann auch noch rückwärts. Eines der wichtigsten Elemente: Die Drehung. Die muss laut Reglement innerhalb eines Durchmessers von 50 cm stattfinden. Außerdem dürfen die Radkünstlerinnen  die orangenen Linien nicht überfahren, sonst kostet sie das jedes Mal einen halben Punkt. Milena Schwarz, Kunstradfahrerin „Die Balance braucht man auf jeden Fall und so […]

  • Deutschland vs. Spanien - Wer gewinnt das Nations League-Finale der Frauen?

    Deutschland vs. Spanien – Wer gewinnt das Nations League-Finale der Frauen?

    Die deutsche Frauen-Nationalelf muss heute Abend im Finale der Nations League gegen Spanien ran. Das Hinspiel steigt bei uns in der Region – in Kaiserslautern auf dem altehrwürdigen Betzenberg. Die DFB-Flaggen wehen schon am Stadion, der „Betze“ ist bereit für den großen Final-Auftakt. Für die deutsche Nationalspielerin Jule Brand von Olympique Lyon wird es ein Heimspiel: Die gebürtige Pfälzerin war bereits als Kind großer Fan des 1. FC Kaiserslautern, das liegt bei ihr in der Familie. Jule Brand, Nationalspielerin „Oma, Opa, aller waren Lautern-Fans. Auch mein Onkel, vor allem mit ihm bin ich meist auf den Betze gegangen. Woran ich mich erinnern kann. Es gibt auch ein paar Bilder, wo ich mit meinen Geschwistern, meiner Familie im Stadion sitze.“ Heute Abend kommt ihre ganze Familie ins Stadion, Oma inklusive. Und auch die fußballbegeisterten Lauterer freuen sich aufs erste Frauen-Länderspiel seit 30 Jahren in ihrer Stadt. Michael, aus Kaiserslautern „Es ist auch immer schön, wenn sowas ist. Stadion wird bestimmt voll sein, geh ich mal stark von aus. So 30.000 schätze ich doch mal.“ Tyke Howard, aus Kaiserslautern „Das ist eigentlich was Gutes für die Stadt, deswegen freut mich das jetzt auch. Wann war das letzte Mal ein Länderspiel, ob männlich oder weiblich, hier in Kaiserslautern?“ Mit 37.000 abgesetzten Karten ist der Betzenberg schon fast ausverkauft. Bei der Trainingsvorbereitung beim Deutschen Fußball Bund in Frankfurt hatten derweil vier Eintracht-Spielerinnen Heimvorteil: Darunter die 43-fache Nationalspielerin Laura Freigang und Stürmerin Nicole Anyomi. Auch wenn bei ihr der Trainingsdress noch nicht perfekt sitzt: Auf dem Platz läuft es für sie nach einer Verletzungspause richtig gut. Nicole Anyomi, Nationalspielerin „Woran das liegt, kann ich nicht so wirklich sagen. Ich habe einfach Spaß, fühle mich gut und nehme den Schwung aus Frankfurt mit.“ Beim vorigen Aufeinandertreffen mit Spanien im EM-Halbfinale im Sommer gab es knappes 0:1 […]

  • Blindensport Goalball - Unser Reporter macht den Test

    Blindensport Goalball – Unser Reporter macht den Test

    Goalball, ist die weltweit beliebteste Ballsportart für Menschen, die vollständig oder teilweise blind sind. Ziel des Spiels ist es, einen Ball so groß und schwer in etwa wie ein Medizinball in das gegnerische Tor zu werfen und die Würfe des Gegners zu parieren. Verlassen müssen sich die Spieler dabei ausschließlich auf ihr Gehör. Unser Reporter Moritz Huhn hat den Sport einmal für uns ausprobiert und sich dafür beim deutschen Rekordmeister, der SSG Blista Marburg ein paar Tipps abgeholt. Die Würfe rollen mit bis zu 80 km/h aufs Tor. Der Ball – dreimal so schwer, wie ein Fußball. Und die Spieler werfen sich blind in jeden Wurf. Goalball: Eine der wenigen Sportarten, die speziell für Menschen mit Behinderung konzipiert wurde. Hier in Marburg wird sie auf dem allerhöchsten Niveau gespielt. Elf deutsche Meistertitel, Champions League Teilnahme und der Trainer der SSG Blista Marburg ist zeitgleich auch der Deutsche Nationaltrainer. Von ihm will sich unser Reporter Moritz heute die Sportart zeigen lassen. Die größte Herausforderung beim Goalball für den Coach: Stefan Weil, Trainer SSG Blista Marburg „Du wirst so viel mit deinem räumlichen hören zu tun haben und überhaupt erstmal abschätzen zu lernen, wo kommt der Ball hin und von wo kommt er überhaupt. Du wirst merken, wie krass du dich auf diesen Sinn, der dir jetzt gleich genommen wird, verlässt.“ Orientierung geben eine Rassel im Inneren des Balles und abgeklebte Linien am Boden, die die Spieler ertasten können. Geworfen wird ähnlich, wie beim Bowling. Und verteidigt – mit vollem Körpereinsatz. Stefan Weil, Trainer SSG Blista Marburg „So, wie es Typen gibt, die Körperkontakt einfach mögen und deshalb gerne Rugby spielen oder American Football spielen oder beim Handball am Kreis geht es auch ordentlich zur Sache. So jemand muss man sein, wenn man Goalball spielt. Man muss es schon auch etwas feiern […]

  • Große Harmonie - Eintracht Frankfurt freut sich auf Champions League-Duell gegen Atalanta Bergamo

    Große Harmonie – Eintracht Frankfurt freut sich auf Champions League-Duell gegen Atalanta Bergamo

    Auf Eintracht Frankfurt wartet in der Champions League auch am fünften Spieltag der Ligaphase ein ganz besonderes Spiel! Denn es geht nicht nur um wichtige Punkte im Kampf um das Weiterkommen, sondern auch um eine außergewöhnliche Fanfreundschaft, die beide Vereine seit mehr als zwei Jahrzehnten verbindet. Es fühlt sich an, wie Besuch von guten Freunden! Bergamo- und Eintracht Fans stimmen sich gemeinsam auf das Spiel heute Abend ein. Paolo, Bergamo-Fan „Das ist fantastisch, wundervoll! Alle sind freundlich, die Leute sind alle in der Innenstadt – Deutsche und Italiener – alle zusammen!“ Stefan, Eintracht-Fan „Wo die Aulosung raus kam, wir haben Bergamo zugelost bekommen, also geiler geht’s nicht! Also wenn wir Champions League spielen, dann Atalanta zuhause. Sie reisen zu uns, wir reisen dort hin. Ich war letzes Jahr selbst Spiele gucken. Also das ist eine innige Freundschaft und jeder freut sich einfach aufs Spiel.“ Enrico, Bergamo-Fan „Es ist wie in einer Familie. Wie unter Freunden! Keine Probleme, keine Streitigkeiten, nichts! Einfach fantastisch!“ Auch wenn die Eintracht nach 4 Punkten aus vier Spielen jeden Zähler braucht, um den Traum von Europa weiterzuträumen. Dass die heutige Partie ein Knaller ist und für die Fans etwas ganz Besonderes, weiß auch Trainer Dino Toppmöller. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Das ist da eine sehr enge Bindung auch mit den Fans von Atalanta. Deswegen erwarten wir schon dann auch wirklich eine atemberaubende Atmosphäre. Und durch die Unterstützung von unseren Zuschauern, wollen wir morgen schon dann auch hier eben genau so auftreten.“ Der Gegner Atalanta Bergamo – in der heimischen Liga im unteren Tabellenmittelfeld hinter den eigenen Ansprüchen und daher zuletzt mit zwei Trainer-Entlassungen in weniger als einem halben Jahr. Dino Toppmöller spricht dennoch von einem 50-50 Duell, das er ja vielleicht für die SGE entscheiden kann. Dauerbrenner der Eintracht und Mittelfeldmann Ristu Doan. Bei bisher […]

  • Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Die Länderspielpause ist vorbei und deshalb rollt in der 1. Fussballbundesliga endlich wieder der Ball. Über den anstehenden 11. Spieltag spreche ich deshalb jetzt mit meinem Kollegen Julian Beimel aus der Sportredaktion.  Julian, 20:30 Uhr eröffnet Mainz 05 diesen Spieltag, zuhause gegen Hoffenheim. Was erwartest Du für ein Spiel?  Julian Beimel, Sportreporter:  Ja, während Hoffenheim mit vier Liga-Siegen in Folge anreist, die bisherige Ausbeute der Mainzer mehr als mager. Tabellenvorletzter und nur ein einziger Sieg. Trainer Bo Henriksen spürt diesen Druck natürlich auch, glaubt aber fest an den Befreiungsschlag.  Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05: „Wir hoffen jedes Spiel, dass es der Wendepunkt ist. Das ist einfach. Ja natürlich, wir glauben! (…) Die Leistungen die letzten Wochen waren gut, jetzt müssen wir profitieren. Jetzt müssen wir dieses Erlebnis haben und auch in der Bundesliga gewinnen.“  Julian Beimel, Sportreporter:  Die Mainzer bislang im Schnitt mit fast zwei Gegentoren pro Spiel in der Liga und vorne fehlt die Durchschlagskraft. Das führt dazu, dass sie, anders als in der letzten Saison –  die knappen Dinger zurzeit verlieren. Und deshalb sagt der Trainer: Das sind jetzt nochmal „fünf Finalspiele“ für uns in der Liga vor der Winterpause.  Eva Dieterle:   Kommen wir zur Frankfurter Eintracht, die Samstagabend im Topspiel auswärts beim 1. FC Köln ran muss. Frankfurt gegen den Aufsteiger der Favorit, oder?  Julian Beimel, Sportreporter:  Ja, viele Spieler der Eintracht konnten in der Länderspielpause mal wieder ihre Akkus aufladen. Also fährt Frankfurt schon mit Selbstvertrauen und dem Ziel – 3 Punkte zu holen – nach Köln. Und trotzdem erwartet Trainer Dino Toppmöller einen guten Gegner.  Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt: „Wir wissen, dass es in Köln immer eine Aufgabe ist, die nicht ganz so einfach ist. Tolles Stadion, tolles Publikum. Auch jetzt in der Saison als Aufsteiger guten Fussball gespielt, mit einem spielerischen […]