Hessen

  • Eintracht Frankfurt vor dem Conference-League-Spiel gegen Saint-Gilloise

    Eintracht Frankfurt vor dem Conference-League-Spiel gegen Saint-Gilloise

    Immer wenn es in der Bundesliga mal nicht so läuft, dann gibt es für die Frankfurter Eintracht und ihre Fans in schöner Regelmäßigkeit ein heilendes Pflaster: die Auftritte auf internationaler Bühne im Europapokal! Heute Abend ist es endlich wieder soweit: in der Play-Off-Runde der „Europa Conference League“ muss die Eintracht zunächst auswärts antreten – beim belgischen Vertreter Royale Union Saint-Gilloise. Die Eintracht und Europa – das passt zusammen. Auf ihrer Reise quer über den Kontinent fast logisch, dass die Frankfurter auch irgendwann hier landen: in Brüssel, der Hauptstadt des geeinten Europas. Mit den Hessen aufnehmen wird es heute der Fußballklub aus dem südlichen Stadtteil Saint-Gilles. Ein angesagtes Wohnviertel mit vielen Jugendstilgebäuden und kleinen Galerien. Die Eintracht dürfte dafür erst mal wenig Blicke übrig haben. Nach den zuletzt eher mäßigen Auftritten in der Bundesliga richtet Eintracht-Trainer Dino Toppmöller gestern Abend direkt eine deutliche Ansage an sein Team. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Als allererstes ist wichtig, dass jetzt Kampfmodus angesagt ist. Es ist ein K.O.-Spiel. Do or die. Entweder kommen die weiter oder wir. Wir sollten uns sofort morgen in Stimmung bringen, dass es hier ein heißer Tanz wird, der uns erwartet. Gegen eine Mannschaft, die zu Hause Liverpool geschlagen hat, die grundsätzlich zu Hause ungeschlagen ist bis jetzt in der Europapokal-Saison und die unangefochten Tabellenführer ist in Belgien.“ … deren eigenes Stadion aber für ein Europapokalspiel zu alt und zu klein ist. Deshalb findet die Partie heute Abend in der Arena des Brüsseler Stadtrivalen RSC Anderlecht statt. Im Kampfmodus also, wie der Eintracht-Trainer fordert. Seine Spieler sind auf jeden Fall fokussiert. Aurelio Buta, Abwehrspieler Eintracht Frankfurt „Wir haben uns den Gegner angeschaut. Wir wissen, das wird ein sehr schwieriges Spiel. Sie haben Qualität, aber auch wir haben in den vergangenen zwei Tagen gut trainiert. Und wir sind bereit für das […]

  • Start der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst Hessen

    Start der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst Hessen

    In Hessen geht es für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ab heute um deutlich mehr Geld. Nach dem Austritt aus der Tarifgemeinschaft der Länder, verhandelt Hessen seit 2010 als einziges Bundesland einen eigenen Tarifvertrag. Bevor es zum Auftakt der ersten Tarifrunde im Innenministerium an den Verhandlungstisch ging, wurden draußen die Forderungen der Gewerkschaften laut. Forstarbeiter, Lehrer, Polizisten – mehrere hundert Landesbedienstete versammeln sich heute vor dem Hessischen Innenministerium in Wiesbaden. Für sich und ihre rund 56.000 Kollegen im öffentlichen Dienst fordern sie für eine Laufzeit von zwölf Monaten: eine monatliche Lohnerhöhung um 500 Euro, mindestens aber um 10,5 Prozent. Auszubildende sollen 260 Euro mehr erhalten. Vielen hier geht es darum, … Frank Subtil, Forstwirtschaftsmeister Forstamt Langen HessenForst „… dass wir Anschluss halten. Der Arbeitgeber Land Hessen muss attraktiv bleiben. Wir haben momentan um die hundert unbesetzte Forstwirtsstellen bei HessenForst.“ Niklas Beick, Studentische Hilfskraft Universität Gießen „Ich muss schauen, dass ich meine Miete zahlen kann, dass ich mein Studium finanzieren kann. Und aktuell, ich hab zwei Nebenjobs, als studentische Hilfskraft, es reicht nicht aus.“ Franziska Walter, Hessisches Polizeipräsidium Einsatz „Mir geht’s hauptsächlich darum, dass die Kolleginnen und Kollegen endlich ordentlich besoldet werden. Seit Jahren hängen wir da hinterher in Hessen. Deswegen ist es wichtig, dass sowohl im Tarifbereich als auch im Beamtenbereich einfach was getan wird.“ Die Gewerkschaft ver.di begründet die Forderungen mit Inflation und gestiegenen Preisen, die vor allem untere Einkommensgruppen stark belasteten. Nach Auslaufen des bisherigen Tarifvertrages am 31. Januar geht ver.di gemeinsam mit vier weiteren Gewerkschaften selbstbewusst in die Verhandlungen mit dem Land Hessen. Christine Behle, ver.di Verhandlungsführerin „Wir sind absolut kämpferisch. Das, glaube ich, sieht man auch hinter mir sehr gut. Die Kolleginnen und Kollegen, die hier hingekommen sind, machen ein deutliches Zeichen, dass sie einen anständigen Tarifabschluss wollen. Wir sind auch bereit, unseren Druck noch mal […]

  • Hessens Innenminister Roman Poseck zu Gast im Studio

    Hessens Innenminister Roman Poseck zu Gast im Studio

    Er ist der neue Mann an der Spitze des hessischen Innenministeriums: Roman Poseck. In der vergangenen Legislaturperiode war er noch Chef des Justizministeriums. Nach dem Wechsel ist er jetzt  vor allem zuständig für zwei der derzeit wichtigsten Themen: Innere Sicherheit und Migration. Gleich ist Roman Poseck bei uns live hier zu Gast, vorher stellen wir den neuen Innenminister kurz vor:   Roman Poseck hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. Der 53jährige Jurist war Präsident des Oberlandesgerichts in Frankfurt und später auch Präsident des hessischen Staatsgerichtshofes. Als Vorsitzender Richter urteilt Poseck dort Ende 2021, dass das Corona-Sondervermögen der Landesregierung gegen die Verfassung verstößt – rund ein halbes Jahr später gehört er dann ebendieser Landesregierung an. Hessens oberster Richter wird zu Hessens Justizminister. Jetzt also der Wechsel am Kabinettstisch. Mit dem Innenministerium übernimmt Roman Poseck ein Schlüsselressort. Er sagt selbst: „Die Innere Sicherheit ist DAS zentrale Thema unserer Politik.“ Die Ermittler bräuchten bessere Instrumente – vor allem im Kampf gegen Terrorismus und Kindesmissbrauch. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen am 6.2.2024: „Wir brauchen moderne Befugnisse für unsere Ermittler. Daten sind die neue DNA und deshalb müssen wir Daten für die Strafverfolgung effektiver und intensiver nutzen!“ Geplant sei deshalb eine Bundesratsinitiative zur Vorratsdatenspeicherung. Das Ziel der schwarz-roten Landesregierung: Eine verpflichtende Speicherung von IP- Adressen von einem Monat. Außerdem will Poseck das Personal spürbar aufstocken – sowohl bei der Polizei als auch beim Verfassungsschutz. Die Gewerkschaft der Polizei Hessen deutet schon mal an, wo die Reise hingehen soll: Sie fordert 2.000 zusätzliche Stellen bis 2029. Jens Mohrherr, Vorsitzender Gewerkschaft der Polizei Hessen: „Die Welt dreht sich in einer Geschwindigkeit, wie sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg selten gedreht hat. Wir haben Nah-Ost-Krieg, wir haben Ukraine-Krieg, wir haben innerhalb der Gesellschaft Zerreißproben. (…). Und wir haben so viele Demonstrationen in Hessen wie noch nie und […]

  • Fastnachtsumzug Klaa Paris in Frankfurt

    Fastnachtsumzug Klaa Paris in Frankfurt

    Nach fünf Tagen Straßenfastnacht mit großen Umzügen in Frankfurt, Mainz und Koblenz, rollen heute die letzten närrischen Wagen durch Hessen und Rheinland-Pfalz. In Montabaur, Dieburg und „Klaa Paris“. Am Nachmittag ist der älteste Fastnachtsumzug Hessens in Frankfurt Heddernheim gestartet.   „Helau“ Tolles Wetter, tolle Kostüme und tolle Stimmung. Für den Fastnachtsumzug Klaa Paris strömen heute zehntausende Narren nach Frankfurt. Pünktlich um 14:31 startet der Umzug traditionell mit 111 Zugnummern. Und der verbreitet mit Kamelle, Musik und bunten Farben ordentlich Fastnachtslaune. Dani: Klaa Paris ist ein Knaller schon seit Jahren. Und als richtige Frankfurter muss man hierher kommen. Christina: Meine Oma war schon hier, meine Oma hat schon immer von Klaa Paris erzählt. Nico: Man kann einfach sein Inneres ausleben, seine Kindheitsträume. Das ist das Schöne an Klaa Paris. Aber warum Klaa Paris? Diese Bezeichnung für Frankfurt-Heddernheim ist im 19. Jahrhundert entstanden. Es ist eine Anspielung darauf, dass in Heddernheim ein lustiges Völkchen lebt. Wie in Paris. So findet der Umzug schon seit 1839 regelmäßig statt. Daher auch das diesjährige Motto „Es spielt verrückt die ganze Welt, doch Klaa Paris das Brauchtum hält“. Doch das wird immer schwieriger. Vor allem die Kosten für die Sicherheitsauflagen bringen die Veranstalter in die Bredouille. Ulrich Fergenbauer, (1. Vorsitzender Zuggemeinschaft Klaa Paris): Wir müssen anstatt den ehemaligen bekannten Betonklötzen zertifizierte Sperrsysteme benutzen. Und müssen die bei einem Lieferanten einkaufen also ausleihen. Und das kostet entsprechend Geld. Zertifizierung kostet Geld und deswegen sind die dieses Jahr sehr viel teurer als die Betonklötze von letztem Jahr und die Jahre davor. Deshalb sind die Veranstalter auch auf Spenden angewiesen. Diese können die Kosten von 170.000 Euro aber nicht decken. Und die Stadt hat noch nicht entschieden, ob sie den Umzug unterstützt. So steht dieser für nächstes Jahr noch auf der Kippe. Trotzdem feiern die Heddernheimer heute ordentlich. Hoffentlich […]

  • Frühlingsblumen im Palmengarten

    Frühlingsblumen im Palmengarten

    Wenn Sie auch langsam genug haben vom grauen, nassen Winterwetter, dann dürfte ein Ausflug in den Frankfurter Palmengarten jetzt genau das Richtige sein. Begleiten Sie uns auf einen Rundgang durch die Frühlingsblumen-Schau. Oh, wie haben wir sie vermisst, ihren Duft, ihre prächtigen Farben. Primeln, spanische Hasenglöckchen und Hyazinthen liefern sich einen Schönheitswettbewerb. Vor allem Narzissen sind die Blumen des Frühlings. Sie zeigen als eine der ersten im Jahr ihr leuchtendes Gelb und gelten als sehr pflegeleicht. Das Lungenkraut wächst in ähnlicher Form auch wild in unseren Wäldern – noch bevor Bäume und Sträucher ihr Laub bekommen. Denn wie alle Frühlingsblumen ist es sehr lichthungrig. Dominik Heukemes, Galeriemeister: „Die Frühlingsblume macht aus, dass sie relativ konkurrenzlos blüht. Das heißt, zu einer Zeit wo um sie herum noch nichts anderes wächst, sie hat das volle Licht und sie kann dann natürlich von allen bestäubenden Insekten auch gut entdeckt werden.“ Denn mit den ersten Blumen erwacht auch die Insektenwelt aus ihrem Winterschlaf. Mit der richtigen Auswahl fürs heimische Beet können Hobbygärtner sie dabei unterstützen. Dominik Heukemes, Gärtnermeister: „Achten sollte man zum Beispiel bei Insekten darauf, dass man eben bei den Frühjahrsblühern keine gefüllten Blumen pflanzt, so wie hier bei dieser kleinen Narzisse. Das sieht unglaublich hübsch aus, aber es bringt den Insekten nichts. Und wenn ich jetzt hier diese Großblütige Sorte hingegen betrachte, die hat in der Mitte in der Trompete quasi Pollenstände, die als Nahrung für Insekten dienen, sie hat eine Narbe und dort gibt es auch Nektar.“ Die meisten Blumen beginnen bereits Mitte bis Ende März und blühen teilweise bis in den Mai hinein. Doch nur, wenn es nicht zu warm ist. Im Palmengarten sind es rund 14 Grad. Der Natur ist man hier 3 Wochen voraus. Bereits im Spätsommer des Vorjahres topfen die Gärtner die ersten Zwiebeln ein. Nach der […]

  • Heilung mit der Gen-Schere

    Heilung mit der Gen-Schere

    Vor vier Jahren gab es den Nobelpreis für die Entdeckung der CRISPR/Cas 9 Genschere. Ein Werkzeug, das es ermöglicht, einfach und präzise Gene zu verändern, um damit auch bisher unheilbare Krankheiten heilen zu können.  Eine Komponente für diese Genschere wird in Frankfurt von dem Biotech-Unternehmen Biospring hergestellt. Sie sind zum Beispiel in PCR-Tests oder auch Vaterschaftstests zu finden. Oligonukleotide, das sind künstlich hergestellte Biomoleküle, D.N.A. Fragmente.  600 Mitarbeiter im Rhein-Main-Gebiet sind beim Unternehmen Biospring damit beschäftigt, diese Genschnipsel herzustellen. Dr. Hüseyin Aygün, Geschäftsführer BioSpring Es ist so, dass viele der Krankheiten, die heute existieren, auf genetische Ursachen zurückzuführen sind. Es gibt leider Gottes kaum Möglichkeiten, diese zu therapieren. Aber mit den Möglichkeiten des Genome-Editing eröffnet sich hier zum ersten Mal die Möglichkeit, solche Patienten zu behandeln und in Zukunft vielleicht sogar zu therapieren. Und so funktioniert das gentechnische Verfahren namens Crispr/Cas. Es ermöglicht es, das Erbgut von allen Lebewesen zu verändern. Das passierte mithilfe eines Enzyms, dem sogenannten Cas 9. Es dockt an einer bestimmten Stelle der D.N.A. an, die verändert werden soll. Das Enzym funktioniert dann wie eine Schere und schneidet den Gen-Strang genau an der gewünschten Stelle durch; anschließend kann ein anderes, „gesundes“ Stück D.N.A. eingebaut werden. Genome-Editing, die Medizin der Zukunft? In Frankfurt wird darüber gesprochen.  – Ein Treffen von Pharmazeuten, Wissenschaftlern, Unternehmern und Politikern. Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bundesforschungsministerin Ja, die Entwicklung geht ja rasant, nach den Forschungsergebnissen der letzten 15 Jahre, und das ist gut so. Wir haben eine gut aufgestellte Forschungslandschaft, jetzt geht es aber darum, wirklich die Therapien zu entwickeln. Also das Wissen dann auch in die Medikamente, in die Therapien zu bringen und da unterstützen wir, indem wir genau diese Brücken bauen, zwischen Wissenschaft und den Unternehmen, die es umsetzen. In der Pflanzenzucht wird die Genschere bereits genutzt. Durch die Erbgutveränderung werden die […]

  • Geschenk für das Städel Museum

    Geschenk für das Städel Museum

    Das berühmte Frankfurter Städel Museum ist als gemeinnützige bürgerliche Stiftung gegründet worden. Eine Stiftung von Bürgern für Bürger. Seit 125 Jahren gibt es den Städelschen Museumsverein, zum Jubiläum wird eine Ausstellung mit Werken des größten französischen Zeichners Honoré Daumier gezeigt. Sie gehören zu einer Privatsammlung, die jetzt dem Museumsverein geschenkt wurde. Nur noch Haut und Knochen! Die französische Monarchie ist am Ende und versucht doch noch den aufrechten Bürger zu verführen. Politiker: Ein betrunkener, fauler Haufen. Karikaturen als politische Statements. Zeichnungen und Zeitdokumente von Honoré Daumier. Astrid Reuter, Kuratorin der Ausstellung Honoré Daumier gehört zu den großen französischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Seine Werke zeichnen sich aus durch eine Charakterisierungskunst, die ganz schlagend ist. Er ist sehr treffsicher in der Ausdruckskraft seiner Figuren. Es ist ein Künstler, der die Perspektiven wendet, der uns ungewöhnliche Ansichten zeigt. Die Gesellschaftskritik des Honoré Daumier: Gefürchtet und geliebt. Ein populärer Künstler, das soziale Gewissen einer Epoche im Umbruch. Typisch französisch ist der Stil des liberalen Beobachters. Hans-Jürgen Hellwig besitzt über 4000 Grafiken, Bronzen und Gemälde von Daumier. Hans-Jürgen Hellwig, Frankfurter Kunstsammler Ja, durch jahrzehntelange Sammeltätigkeit. Ich habe sie dem Städelschen Museumsverein geschenkt, da bin ich seit über 30 Jahren im Vorstand und der gibt die Sammlung dann weiter an das Städel-Museum. Der bewahrt sie, der pflegt sie, und der erforscht sie. Ein Teil der Sammlung wird ausgestellt. Es ist ein großes Geschenk des Frankfurter Kunstsammlers für das Museum und die Stiftung, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert. Philipp Demandt, Direktor Städel-Museum Frankfurt Das ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, inzwischen 10 000 Mitglieder an der Zahl, die uns bei großen Erwerbungen und vor allem bei Ausstellungsprojekten, aber auch bei Restaurierungsprojekten, bei allem, was das Städel macht, begleitet und unterstützt. Das ist eine großartige Aufgabe, und für diesen Erfolg sind wir sehr […]

  • Vermieter lässt Haus in Hadamar vergammeln

    Vermieter lässt Haus in Hadamar vergammeln

    Schimmel, keine Heizung und kein warmes Wasser. Weil der Vermieter die Rechnungen nicht bezahlt, hat der Energieversorger einem Haus im mittelhessischen Hadamar das Gas abgestellt. Ein dubioses Firmengeflecht lässt das Anwesen vergammeln und die Mieter sind dem hilflos ausgeliefert. Decken die heruntergekracht sind, Wasser, das durch die Wände kommt, überall Schimmel und keine funktionierende Heizung. Eine echte Schrottimmobilie! Doch hier leben tatsächlich Menschen. Margot Geipel versucht gerade bei um die 12 Grad Raumtemperatur über die Runden zu kommen. Im September wurde das Gas im ganzen Haus abgestellt seitdem bleibt ihre Wohnung kalt. Margot Geipel, wohnt seit 2002 im Haus „Man zieht sich eben warm an. Sehen Sie ja. Dicke Strickjacke, dicken Pullover drunter, T-Shirt, eine wollene Strumpfhose unter der Jeans. Ja, also wenn’s dann zu kalt wird, dann mach ich dann eben den Heizlüfter an. Okay, das kostet natürlich dann dementsprechend auch Strom.“ Schon lange hat die Rentnerin keinen Besuch mehr von ihren Enkeln bekommen – es ist einfach zu kalt. Und dazu kommt ein ständig mulmiges Gefühl, denn die Hauseingangstür kann nicht mehr abgeschlossen werden und Strom gibt es im Treppenhaus auch keinen mehr. So wie der 69-jährigen Margot geht es noch mehr als 15 weiteren Parteien des Hauses in der Siegener Straße in Hadamar. Und die Mieter sind komplett auf sich alleine gestellt. Der Vermieter: untergetaucht. „Man fühlt irgendwie die Wut. Vor allem Dingen. Es kümmert sich ja auch keiner.“ Recherchen ergeben, dass die Immobilie zuletzt in Besitz der Firma x-Direct GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt war. Die Firma ist mittlerweile insolvent, die Büros in Limburg stehen leer. Die Geschäftsführer sind laut der Analysewebsite North Data in ein undurchsichtiges Firmengeflecht verstrickt und nicht erreichbar. Auch unsere Kontaktanfrage auf diversen Plattformen bleibt unbeantwortet. Henrich Wehrhahn vom Mieterbund Nordhessen vermutet eine perfide Masche der Vermieter. Henrich Werhahn, stv. Vorsitzender Mieterbund […]

  • Frankfurter Firma steuert weltweit Flughafenansagen

    Frankfurter Firma steuert weltweit Flughafenansagen

    Hören Sie jetzt bitte mal genau hin: Kommt Ihnen das bekannt vor? „Sehr geehrte Fluggäste / Dear Passengers / Kære passagerer / Rakkaat matkustajat“ – Das waren Flughafendurchsagen auf Deutsch, Englisch, Dänisch und Finnisch. So, wie sie an vielen Flughäfen weltweit zu hören sind und in vielen Fällen stammen sie aus Frankfurt. Ein Familienunternehmen aus der Mainmetropole hat sich aufgemacht, die Lautsprecher weltweit zu erobern. Das System der Familie Sittig kann aber noch viel, viel mehr. „Dies ist der letzte Aufruf für Ihren Flug LH 153 nach Los Angeles …“ Eine von täglich Tausenden Durchsagen am Frankfurter Flughafen – und sie ist die Stimme dahinter: Sprecherin und Schauspielerin Alison Rippier. Nur hat sie diesen Satz genauso nie gesagt. Wenn sie in einem Frankfurter Tonstudio ihre Texte einspricht, klingt das so: Alison Rippier, Sprecherin „Für Ihren … Flug … nach … und …“ Ihre Textbausteine werden später automatisch zusammengesetzt, gesteuert von einem System hier aus dem Frankfurter Stadtteil Sindlingen. In diesem Haus in einem kleinen Dachbüro hat für die Familie Sittig vor über 20 Jahren alles angefangen. Inzwischen hören jedes Jahr über 700 Millionen Fluggäste weltweit ihre Durchsagen in über 40 Sprachen. Ob in Zürich, Abu Dhabi oder Helsinki, auch die Bahnhöfe im australischen Sydney nutzen die Software aus Frankfurt. Damit entlastet das Familienunternehmen viele Flughafen- und Bahnhofsmitarbeiter weltweit. Johannes Sittig, Vertriebsleiter Sittig Technologies „Es gibt nicht mehr genug Personal, die die Ansagen machen. Und natürlich kommen international Reisende aus der ganzen Welt zusammen, da braucht man jemanden, der diese Sprache sprechen kann. Und da ist natürlich auch nicht immer jemand vor Ort. Das heißt, wir helfen natürlich auch dem Personal am Flughafen.“ Das System der Frankfurter Familie kann aber noch viel mehr: Etwa Ansagen gezielt nur in bestimmten Bereichen machen und damit den Geräuschpegel an Flughäfen senken. Und das unterstützt […]

  • Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Die nächsten Spiele der Bundesligisten aus dem Sendegebiet – unter die Lupe genommen von unserem Sportreporter. Markus Appelmann, Moderator: Wir blicken zurück auf das Bundesliga-Nachholespiel Mainz 05 gegen Union Berlin diese Woche. Auf tiefem, nassen Rasen haben die Mainzer zumindest einen Punkt auf der Habenseite. Darüber sprechen wir als erstes mit Thorsten Arnold aus der Sportredaktion. Thorsten, es geht um den 21. Spieltag in der Fußballbundesliga und der Blick zurück Mainz gegen Union Berlin, 1:1. Dieses Spiel wirkt immer noch nach. Arnold: Na klar. Also die Mainzer, die haben sich ja furchtbar geärgert über diesen nicht gegebenen Elfmeter in der zehnten Minute. Vor allem die Videoassistenten haben ein ganz schlechtes Bild abgegeben, haben nicht mal den Schiedsrichter rausgeschickt zum Monitor. Ja, Ludovic Ajorque, der Mainzer Stürmer, der wurde durch einen Tritt ins Gesicht so schwer getroffen, dass das Nasenbein gebrochen ist. Jetzt läuft es mit diesem Videokeller schon so lange, also, dass so was noch übersehen wird, das ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Aber da dieses Bild des blutenden Ludovic, das soll so als Sinnbild jetzt für die nächsten Spiele eingehen, für die Mainzer. Jan Siewert, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Also ich muss schon sagen, dass die Situation mit Ludo irgendwie bezeichnet ist, mit seinem gezeichneten Gesicht runter ist. Das ist Abstiegskampf pur! Diese Mentalität braucht jeder, da ist er im Spiel auch vorangegangen. Da muss jeder auch an diese Situation anknüpfen, dass wir einfach erkennen, es geht darum, den Fight rein zu legen und ich habe den Eindruck, dass wir da über das Training heute wieder ganz gut reinkommen werden.“ Arnold: Ja, und jetzt geht es am Sonntag zum VfB Stuttgart. Da ist die Rollenverteilung klar. Stuttgart der klare Favorit, aber so diese Underdog-Rolle, die liegt ja den Mainzern. Wollen wir mal gucken, was sie da mitnehmen […]

  • Fastnachts-Nachwuchstalent Lea Kuhn aus Frankfurt

    Fastnachts-Nachwuchstalent Lea Kuhn aus Frankfurt

    Einige haben sicher gedacht: Haben die Fastnacht vergessen? Natürlich nicht. Noch genau vier Tage wird gefeiert und das bedeutet für die Aktiven teils mehrere Auftritte am Tag. Wir stellen Ihnen jetzt eines der wenigen Nachwuchstalente der Fassenacht vor: Lea Kuhn aus Frankfurt. Sie ist mit ihren 19 Jahren ein richtiger Profi auf der Fastnachtsbühne. Seit zehn Jahren steht die gebürtige Frankfurterin Lea Kuhn von der Bornheimer Karnevalsgesellschaft von 1901 schon in der Bütt. Die Nachfrage nach der jungen Rednerin ist groß. Mehrere Auftritte an einem Abend sind da keine Seltenheit. Der Spaß steht für sie in der fünften Jahreszeit an erster Stelle. Lea Kuhn, Büttenrednerin „Ich fühle mich frei, sicher, lebendig. Ich genieße es. Es ist ein tolles Gefühl auf der Bühne zu stehen und es macht einfach nur Spaß.“ Als „Kind der Fassenacht“ fängt Lea zunächst mit Gardetanz an. Mit neun Jahren wechselt sie zur Büttenrede. Ihr Vorbild: Mama Corinna, ebenfalls seit mehreren Jahrzehnten auf der Bühne aktiv. Vor einer Kampagne überlegt sich das Mutter-Tochter-Duo zunächst ein Thema und tauscht Ideen aus. Inspiriert werden die Geschichten meist vom gemeinsamen Familienleben, so kann sich Lea auch leichter mit ihren Rollen identifizieren. Die Nervosität vor ihren Auftritten verliert sie, sobald sie die Bühne betritt und in ihre Rolle schlüpft. Corinna Kuhn, Mutter von Lea „Dass die unglaublich nervös war hinter der Bühne, rumgezappelt hat, auf die Bühne geht, ein Lächeln aufsetzt, das ist bis heute so und eine Rampensau schlechthin ist. Die braucht Bühne, die braucht Leute, die braucht Scheinwerferlicht und dann ist die da.“ Als junge Frau ist sie eine echte Rarität unter den Narren, denn die Fastnachtsvereine finden kaum noch Nachwuchs, der sich auf die Bühne traut. Lea Kuhn, Büttenrednerin „Also gerade was Vortrag angeht, finde ich es sehr schade, dass es das kaum noch gibt. Dass sich keine […]

  • Deutsche Börse verdient soviel wie nie

    Deutsche Börse verdient soviel wie nie

    An der Frankfurter Börse ist die Stimmung prächtig. Denn trotz aller weltpolitischer Konflikte und Kriege lief das Geschäft am Frankfurter Handelsplatz so gut wie nie. Der Betreiber der Börse blickt heute positiv zurück – und rechnet damit, dass das vergangene Rekordjahr in diesem Jahr nochmal getoppt wird. Wenn die Glocke klingt, ist die Stimmung gut – so wie hier bei Commerzbank-Chef Manfred Knof, der im Vorjahr die Rückkehr seines Unternehmens in den DAX feierte. Und auch die Börse selbst freut sich, denn sie verdient an jedem Aktienhandel mit. 2023 war ein Rekordjahr für den Betreiber Deutsche Börse Group. Unterm Strich steht ein Rekordgewinn von rund 1,7 Milliarden Euro. Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender Deutsche Börse Group „Auf der einen Seite haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Auf der anderen Seite hatten wir auch ein bisschen Glück, wenn ich das so sagen darf.“ Denn die gute Zinsentwicklung im Jahr 2023 gab der Börse Rückenwind. Sie übernahm den dänischen Software-Anbieter Simcorp und der Deutschen Aktienindex erreichte ein Allzeithoch von zeitweise über 17.000 Punkten. Und auch im laufenden Jahr sieht der Börsenchef ein günstiges Umfeld für sein Unternehmen – aller Krisen auf der Welt zum Trotz. Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender Deutsche Börse Group „Die Investoren lassen sich davon nicht beeindrucken. Die machen ihre Modelle und gehen wesentlich pragmatischer vor. Und das hat gezeigt, dass die letzten Jahre in der Regel relativ gute Kapitalmarktjahre waren. Und auch jetzt ist es so: Wir haben einen optimistischen Zyklus, der normalerweise so 22 Monate dauert. Wir befinden uns jetzt im 14. Monat, wenn ich das so sagen darf. Ich darf als Börsenchef nicht sagen, wie es weitergeht. Aber wir sind im 14. Monat schwanger von 22.“ Anleger dürfen sich also wohl noch eine Weile weiter freuen. Auch über eine höhere Dividende. Die Börse plant in diesem Jahr mit 3 Euro 80 […]

  • Stimme der Migranten oder Erdogan-Partei? – Was will DAVA?

    Stimme der Migranten oder Erdogan-Partei? – Was will DAVA?

    Beim Blick auf die politische Landkarte in Deutschland könnte 2024 als das Jahr der Parteigründungen in die Geschichte eingehen: Gerade erst hat sich das Bündnis Sahra Wagenknecht neu formiert. Schon bald könnte auch die so genannte „Werteunion“ des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen als Partei an den Start gehen. Und dann erreicht uns vor kurzem auch noch folgende Nachricht: Mit der „Demokratischen Allianz für Vielfalt und Aufbruch“, kurz DAVA, tritt nun erstmals eine Partei auf den Plan, die sich vor allem für die Belange von Deutsch-Türken einsetzen will. Soweit, so gut – gäbe es da nicht die Befürchtung, dass die neue DAVA-Partei letztlich nichts anderes ist als der verlängerte Arm des türkischen Präsidenten Erdogan in Deutschland. Vor gut drei Wochen erscheint auf Facebook eine auf den ersten Blick eher unscheinbare Meldung: Eine neue Partei hat sich gegründet. DAVA, die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch, heißt es da, wolle eine Stimme sein für Menschen der eingewanderten Gesellschaft mit ihren unterschiedlichen ethnischen und religiösen Hintergründen. Denn deren Meinungen, Wünsche und Träume würden von den etablierten Parteien in Deutschland nicht ausreichend abgebildet. Die DAVA als neue politische Heimat von Deutsch-Türken und weiteren muslimischen Migranten in Deutschland? Was erst mal harmlos klingt, lässt bei vielen politischen Beobachtern sämtliche Alarmglocken schrillen: Denn den Parteigründern rund um den Hamburger Mediziner Mustafa Yoldas wird eine allzu große Nähe zum türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vorgeworfen. So war Yoldas etwa jahrelang Funktionär von Milli Görüs – einer Organisation des politischen Islam, für die auch Erdogan steht. Ein weiteres Vorstandsmitglied von DAVA ruft seit Jahren Deutsch-Türken in sozialen Netzwerken dazu auf, Erdogan zu wählen und als Präsidenten zu unterstützen. Davon will man bei DAVA allerdings nichts wissen – und weist den Vorwurf einer Nähe zum Sultan vom Bosporus strikt zurück: Man werde weder von Erdogan gelenkt noch finanziert – […]

  • Flugausfälle durch Streik bei Lufthansa

    Flugausfälle durch Streik bei Lufthansa

    Ein weiterer Streik: Nach der Bahn und dem öffentlichen Nahverkehr nun also die Flieger. In Frankfurt streikt heute das Bodenpersonal der Lufthansa. Zahntausende Passagiere trifft dieser Nadelstich gegen den Arbeitgeber Lufthansa. Großer Andrang heute Vormittag bei der Demo vor der Lufthansa-Zentrale – ein paar hundert Meter weiter an den Schaltern fast gähnende Leere. Wo sich sonst lange Schlangen bilden, versuchen heute nur wenige, ihren Flug irgendwie umzubuchen. Die Kranich-Airline cancelt 500 der 600 heute geplanten Flüge, deutschlandweit sollen 100.000 Passagiere betroffen sein. Die wenigen, die in Frankfurt ihr Glück versuchen, müssen große Umwege in Kauf nehmen. Erik Leßmüller „Unser Aufenthalt in Washington hat sich in dem Fall einfach verlängert. Wir haben deswegen jetzt einen extrem langen Flug und müssen nachher zehn Stunden in Washington warten auf unseren ganz normalen Weiterflug.“ Dorothea Strub „Wir sind eigentlich aus Malaysia zurückgekommen und sind zu dem Zweck nach Singapur geflogen. Bis dahin war noch alles in Ordnung. Wir sind dann nach München geflogen und von München sind wir heute Morgen um 7 Uhr mit dem letzten Flieger rausgekommen. In München soll jetzt angeblich auch nichts mehr gehen.“ Neben Frankfurt und München werden auch Hamburg, Berlin und Düsseldorf bestreikt. Andere deutsche Flughäfen haben heute ihre Verbindungen nach Frankfurt gestrichen. Beim 27-stündigen Warnstreik des Bodenpersonals geht es wie zuletzt bei Bahn und Nahverkehr wieder Mal ums Geld. Dirk Röber, Check-In Agent „Meine Kollegen, die hier mit 10 oder 15 Euro die Stunde anfangen, die können sich kein Leben mehr in Frankfurt leisten, also das ist unter aller Kanone.“ Paul Klose, Fluggerät-Mechaniker „Auf jeden Fall wollen wir mehr Wertschätzung von der Firma, dass mehr Personal beigeschafft wird. Dass wir mehr verdienen und dass wir alle wieder vernünftig leben können. Und auch die Lufthansa wieder vorantreiben können.“ In der aktuellen Tarifrunde fordert die Gewerkschaft ver.di 12,5 Prozent mehr […]

  • Landtag debattiert über wehrhafte Demokratie

    Landtag debattiert über wehrhafte Demokratie

    Seit Wochen gehen in ganz Deutschland Hundertausende Menschen auf die Straßen, um für Demokratie zu demonstrieren. Sie reagieren damit auf ein Treffen von AfD-Mitgliedern mit Vertretern rechtsextremer Kreise in Potsdam, bei dem im November über die Ausweisung von Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund diskutiert worden sein soll. Jetzt ist der Protest quasi von der Straße zurück ins Parlament geschwappt: In einer hitzigen Debatte im hessischen Landtag haben sich heute alle Parteien mit Ausnahme der AfD zusammengetan, um gemeinsam Flagge zu zeigen. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen „Wir können stolz darauf sein, dass die Mehrheit der lauten Minderheit jetzt Grenzen aufzeigt. Bis hierher und nicht weiter. Das müssen Sie wissen: Bis hierher und nicht weiter zeigt die Mehrheit jetzt der lauten Minderheit auf. Und ich halte das für exakt die richtige Entscheidung.“ So lebhaft wie heute ging es im Plenum des hessischen Landtags schon lange nicht mehr zu: In einem gemeinsamen Antrag sprechen sich alle Fraktionen mit Ausnahme der AfD dafür aus, allen Anti-Demokraten im Land die rote Karte zu zeigen. Und Sie meinen damit ganz ausdrücklich auch die AfD. Die wiederum sieht sich als Opfer einer Verschwörung. Die Berichte über das Treffen von Potsdam: reichlich übertrieben oder gar frei erfunden. Die Demonstrationen der vergangenen Wochen: eine einzige große Inszenierung der etablierten Parteien, um der Alternative für Deutschland zu schaden. Andreas Lichert (AfD), Landesvorsitzender Hessen „Weil Sie nicht zugeben können, dass damit ganz klar ist, dass die AfD Takt- und Impulsgeber migrationspolitischer Debatten ist. Deswegen wird diese atemberaubende Fake-News-Kampagne durchs Land getrieben.“ Für Mathias Wagner von den Grünen zeigen die vielen Großdemonstrationen der vergangenen Wochen vor allem eines ganz deutlich: Die Stimme der AfD sei eben nicht die Stimme des Volkes, wie die Partei immer wieder behaupte. Mathias Wagner (Bündnis 90 / Grüne), Fraktionsvorsitzender Landtag Hessen „Alle, die behaupten, sie würden diesen […]