Hessen

  • Saisonauftakt bei Eintracht Frankfurt

    Saisonauftakt bei Eintracht Frankfurt

    Der Weltmeister ist zurück in Deutschland. Mario Götze spielt jetzt für Eintracht Frankfurt und heute stand der Mittelfeld-Star das erste Mal auf dem Trainingsplatz. Doch wenn es um das beliebteste Foto-Motiv bei den Fans geht, muss sich sogar der Siegtorschütze aus dem WM-Finale 2014 in Brasilien hinten anstellen beim Auftakt heute. Mit ihm wollen alle ein Foto machen: dem Europa-League-Pokal. Nach 1980 gewann die Eintracht ihn zum zweiten Mal. Viele SGE-Fans schweben immer noch im siebten Fußball-Himmel, auch mehr als einen Monat nach dem erfolgreichen Finale von Sevilla. „Immer noch ein Traum. Noch nicht begriffen. Wir gucken ab und zu das Spiel noch mal oder das Elfmeterschießen oder die Kevin-Trapp-Parade. Aber so richtig angekommen ist es noch nicht, oder?“ „…und immer noch Gänsehaut!“ „Eigentlich echt unglaublich. Ich hab es eben hier gesagt, als ich hier langgelaufen bin, dass hier vor vier, fünf Wochen bin ich beim Public Viewing, wo ich leider nicht dabei sein konnte, bin ich hier langgelaufen. Völlig überwältigt, völlig mit Freudentränen.“ „So Gefühl das haben wir 1980, das haben wir schon mitgekriegt, da war ich elf Jahre, da war ich elf Jahre und das nochmal zu erleben, das ist ein Geschenk Gottes.“ Die Blicke der Fans richten sich sehnsüchtig auf den Königstransfer: Mario Götze. Seine ersten Ballkontakte mit dem Eintracht-Adler auf der Brust. Nach zwei Jahren bei der PSV Eindhoven ist WM-Held Götze also zurück in der Bundesliga. Druck verspürt er aber keinen. Mario Götze, Mittelfeld Eintracht Frankfurt „Ich will mir nur selber was beweisen. Das ist, glaube ich, das Wichtigste. Alles andere liegt nicht in meinen Händen, von daher ist es auch nicht so wichtig für mich. Und ich freue mich eigentlich auf das, was jetzt kommt, und dass ich spielen kann.“ Eintracht-Coach Oliver Glasner stellt klar: Für Mario Götze wird es keine Sonder-Behandlung geben. Oliver […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Gewerkschaften lehnen Einmalzahlung ab — Wissler bleibt Linken-Parteichefin — Kaiserslautern muss noch mehr sparen Einmalzahlung abgelehnt Die Gewerkschaft der Polizei GdP lehnt den Vorstoß von Bundeskanzler Olaf Scholz ab, mit dem die aktuellen Preissteigerungen für Arbeitnehmer abgefedert werden sollen. Scholz schlägt eine steuerfreie Einmalzahlung vor. Dafür sollen die Gewerkschaften bei den Tarifrunden auf einen Teil ihrer Lohnforderungen verzichten. Wie die GdP heute in Mainz mitteilte, sei das keine nachhaltige Hilfe. Das Leben werde auch in den kommenden Monaten teurer. Wirklich helfen würden nur dauerhafte Lohnerhöhungen. Zuvor hatte bereits die IG Metall in Frankfurt den Vorschlag von Scholz abgelehnt. Tarifverhandlungen würden nicht im Kanzleramt geführt. Die IG Metall plant, bei den anstehenden Verhandlungen sieben bis acht Prozent mehr Lohn zu fordern. Wissler bleibt Parteichefin Die Linke hat auf ihrem Bundesparteitag in Erfurt Janine Wissler als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Politikerin aus Hessen bekam 57,5 Prozent der Stimmen. Der neue Co-Vorsitzende ist Martin Schirdewan mit 61,3 Prozent. Wissler ist seit 2021 Bundesvorsitzende der Linken. Die Neuwahl war nötig, weil ihre Co-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow im April zurückgetreten war. Das neue Führungs-Duo soll die Partei nach Wahlschlappen und Sexismus-Vorwürfen aus der Krise führen. Kaiserslautern muss noch mehr sparen Die zuständige Aufsichtsbehörde in Trier hat den Doppelhaushalt der Stadt für 2022/23 abgelehnt. Kaiserslautern muss jetzt mehrere Großprojekte wie den Umbau der Stadtmitte bis auf weiteres stoppen. Damit die Haushaltssperre wieder aufgehoben wird, müsste der Stadtrat weitere Sparmaßnahmen beschließen oder Steuern erhöhen. Oberbürgermeister Klaus Weichel kündigte Gespräche mit Innenminister Roger Lewentz über die Lage der hochverschuldeten Stadt an.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Es bleibt gewittrig In der Nacht bleibt es weitgehend trocken und die Wolken ziehen allmählich nach Osten ab. Es kühlt ordentlich ab, die Tiefstwerte liegen zwischen 13 Grad in Mainz und Frankfurt und 9 Grad in der Eifel. Morgen Dienstag erwartet uns ein sehr freundlicher, oft sonniger Tag mit angenehmen Sommertemperaturen. Nur vom Pfälzer Wald bis zum Spessart sind die Wolken mal etwas dicker. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 22 Grad in der Eifel und 27 Grad in Kassel. Zur Wochenmitte nimmt die Gewitterneigung im Süden des Vorhersagegebiets zu, am Donnerstag dann im Westen. Sonst bleibt es freundlich und es wird zunehmend schwül und heiß. Unbeständiger und kühler dann am Freitag.

  • Autofahrer stecken auf A 5 stundenlang bei großer Hitze im Stau

    Autofahrer stecken auf A 5 stundenlang bei großer Hitze im Stau

    Wegen eines Staus die Nacht auf der Autobahn verbringen. Keine angenehme Vorstellung. Und doch: Zahlreiche Autofahrer mussten die vergangene Nacht in ihrem Wagen verbringen. Auf der A5 bei Homberg/Ohm war es am Abend zu zwei Auffahrunfällen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel war für mehr als zwölf Stunden gesperrt. Stundenlang geht hier nichts mehr. Die Autofahrer sitzen fest. Tobias Klein „Wir kamen hier angefahren, da hat man nur gesehen, wie da so ein paar LKW standen, wir haben erst gedacht, das wären ein paar Blechschäden, weil da die ganzen Leute drumherum standen, dachten, da wäre keiner mehr in den Fahrzeugen unterwegs und dann kamen nach ein paar Minuten die Rettungsdienste um die Ecke.“ Die vielen gestrandeten Autofahrer werden allerdings im Dunkeln gelassen. Manche sind über das Krisenmanagement der Polizei verärgert. Markus Lensing „Wenn hier ein Polizeiwagen durchfährt, dass geschwiegen wird. Ich würde gerne informiert werden. Wie lange es noch dauert. Ich brauch nicht zu wissen, was genau passiert ist, aber ich möchte wissen, mit was wir zu rechnen haben.“ Andere sehen die Situation entspannter. Rolf Nowak „Das ist nunmal so. Es will ja jeder geholfen kriegen. Ist ja, man kann da ja jetzt nichts dran ändern.“ Und das war gestern Abend passiert: Gegen 18 Uhr krachte ein Lastwagen in zwei vor ihm bremsende LKW. Der Fahrer wurde eingeklemmt. Johannes Kaus, Pressesprecher Feuerwehr Mücke „Der LKW war schwer verkeilt, über die Beifahrerseite konnten wir nicht an den Fahrer heran, sodass wir lediglich über die linke Fahrerseite gearbeitet haben. Dazu mussten wir uns mit hydraulischem Rettungsgerät mehr Platz verschaffen, um den Fahrer letztendlich befreien zu können.“ Der Fahrer wurde beim Unfall lebensgefährlich verletzt und kam mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus. Kurze Zeit nach dem ersten Unfall gab es am Stau-Ende einen weiteren Auffahr-Unfall. Für die Rettungsdienste hat der Einsatz weitere Tücken. Frank Weber, […]

  • Erste Urlaubsreisewelle am Frankfurter Flughafen

    Erste Urlaubsreisewelle am Frankfurter Flughafen

    Für viele beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. In den ersten Bundesländern beginnen Sommerferien. Also nichts wie ab in den Urlaub, am liebsten mit dem Flieger in den Süden. Doch das könnte in diesem Sommer zum Problem werden: Weil wegen der Corona-Krise viele Stellen an den Flughäfen und bei den Airlines unbesetzt sind, drohen lange Wartezeiten und lange Gesichter bei den Fluggästen. In Frankfurt ist das befürchtete Chaos aber zumindest heute noch ausgeblieben. Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westphalen: Am Frankfurter Flughafen ist heute jede Menge los. Trotz großen Andrangs geht es aber vorwärts – nicht nur beim Check-In, sondern auch bei den Sicherheitskontrollen. Gelassene Stimmung bei den Passagieren. Matthias Dachsel: „Wir sind jetzt seit 15 Minuten hier. Und ich muss sagen: Die Schalter sind gut besetzt hier. Und die Schlange bewegt sich. Wir sind zuversichtlich.“ Humberto Azevedo: „Also wenn ich in den Urlaub fliege, habe ich einen Tag Zeit. Da nehme ich mir auch Zeit. Also, es ist alles ok. Stress ist ungesund. Immer schön lächeln!“ Ute Gasser: „War wenig Betrieb gewesen. Alles ganz relaxed. So, wie man es sich vorstellt, wenn man in den Urlaub fährt.“ Nur vereinzelt kommt es zu längeren Wartezeiten an einzelnen Schaltern oder zu Problemen mit Flugausfällen, Verspätungen oder unerwarteten Umbuchungen. Fernando Oliveira: „Wir hatten die Information, dass wir zwei Stunden vor dem Flug beim Check-In sein sollen. Jetzt stehen wir hier schon ewig, und die machen den Schalter einfach nicht auf. Schauen Sie, die Schlange ist Hundert Meter lang. Die ganz hinten werden den Flug wohl verpassen.“ Piotr: Also ich habe ein Ticket bei Lufthansa gebucht, ja? Und der Flug wird jetzt durchgeführt mit TAP Portugal. Und leider muss ich hier am Schalter jetzt warten. Und das dauert unglaublich lang.“ Und doch droht es auch am Frankfurter Flughafen für viele ungemütlich zu werden, […]

  • Bundestag schafft Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche ab

    Bundestag schafft Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche ab

    Der Bundestag hat heute mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und der Linken beschlossen, den Paragraf 219 A aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Dieser verbot die Werbung für Schwangerschaft-Abbrüche, erschwerte aber auch die Information darüber. Der Beschluss hebt auch alle Urteile auf, die in den vergangenen Jahren auf Basis des Paragraf 219 A gefällt wurden. Die hessenweit bekannte Ärztin Kristina Hänel aus Gießen, die selbst eine Geldstrafe zahlen musste, saß bei der Abstimmung auf der Besucher-Tribüne des Bundestages. Kristina Hänel, Allgemeinmedizinerin aus Gießen

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    +++ Bürgertest künftig 3 Euro +++ Ermittlungen gegen Fahrdienstleiter +++ Spargelsaison war enttäuschend +++ Bürgertests künftig für 3 Euro: Für die bisher kostenlosen Corona-Tests müssen die Bürger  ab dem 1. Juli eine Eigenbeteiligung von drei Euro pro Test zahlen. Das hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach heute mitgeteilt. Ausnahmen solle es nur für Menschen mit Symptomen und vulnerable Gruppen geben, darunter auch Kinder bis fünf Jahren, Frauen zu Beginn der Schwangerschaft sowie Besucher von Kliniken und Pflegeheimen. Das derzeitige Testkonzept koste den Bund im Schnitt eine Milliarde Euro im Monat. Das könne sich der Bund nicht mehr leisten. Die Länder hätten aber die Möglichkeit, die Eigenbeteiligung auch für weitere Gruppen zu übernehmen. Ermittlungen gegen Fahrdienstleiter: Nach dem schweren Güterzugunglück bei Münster in Südhessen ermittelt die Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen einen Fahrdienstleiter wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Er war für die Sicherheit der Bahnstrecke zuständig. Noch ist unklar, ob der Mann den Lokführer des Güterzuges gewarnt hat, dass auf der Strecke vor ihm ein weiterer Güterzug liegengeblieben war. Am frühen Morgen des 19. Mai war der 49jährige Lokführer beim Zusammenprall mit dem Zug im Führerstand eingeklemmt worden. Er starb noch an der Unfallstelle. Es entstand ein erheblicher Sachschaden. Mittlerweile ist die Strecke wieder frei. Spargelsaison war enttäuschend: Die Spargelanbauer in Hessen und Rheinland-Pfalz mussten in der diesjährigen Saison deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Nach Angaben der Bauernverbände konnten sie viel weniger Spargel verkaufen als in den vergangenen Jahren. Schon während der Saison hätten viele Bauern die Ernte auf Teilen ihrer Felder eingestellt. Vielfach seien ihre Ausgaben höher als die Einnahmen gewesen. Deshalb würden einige Betriebe künftig keinen Spargel mehr anbauen, andere würden ihre Anbaufläche verringern. Die Spargelernte endet traditionell am heutigen Johannistag.

  • Höchster Porzellan-Manufaktur kurz vor der Pleite?

    Höchster Porzellan-Manufaktur kurz vor der Pleite?

    Im Jahr 1746 wurde die Höchster Porzellanmanufaktur gegründet. Damit ist sie nach der Meißener Porzellanmanufaktur die zweitälteste in Deutschland. Doch jetzt steht der Frankfurter Betrieb vor dem Aus. Wenn bis Ende Juni kein neuer Investor gefunden wird, muss das traditionsreiche Unternehmen schließen. Tassen, Teller, Figuren. Alles aus feinstem Porzellan und handbemalt. Doch schon in ein paar Tagen könnte damit Schluss sein. Für Insolvenzverwalter Frank Schmitt bleibt nur sehr wenig Zeit das Unternehmen noch zu retten. Frank Schmitt (Insolvenzberater): „Diese Manufaktur gibt es schon seit über 275 Jahren. Mit bestimmten Höhen und Tiefen. Das auf jeden Fall. Aber alle sind hier sehr sehr emotional. Auf der anderen Seite – was soll ich ihnen sagen – ein wirtschaftlicher Betrieb muss zumindest auch rentabel arbeiten können. Und diese Rentabilität die haben wir bislang auch in den letzten Jahren nicht gesehen.“ Porzellan gilt als Luxusgut. In einer handgefertigten Figur können mehrere Monate Arbeit stecken. Diese kann dann schonmal zwischen 500 und 8500 Euro kosten. Für etwas so Zerbrechliches wollen viele Leute einfach nicht mehr so viel Geld auszugeben. Große Umsätze bleiben aus. Bereits vor vier Jahren stand die Höchster Manufaktur vor dem Aus. Damals konnte sie durch einen Investor aus Taiwan gerettet werden. Die heutige Lage ist aber noch ernster. Steffen Taubmann (künstlerischer Leiter): „Die letzten Monate waren für alle hier im Haus natürlich schwierig, wegen langfristig ausstehenden Gehaltszahlungen, auch einer teilweise schlechten Kommunikation mit der Geschäftsleitung und einigen anderen Problemen.“ André Haase (Mitarbeiter): „Das war schon ziemlich belastend dass wir jetzt monatelang kein Geld bekommen haben- Nicht nur für uns als Mitarbeiter sondern auch die Familien haben ja genauso mit drunter gelitten.“ Schon seit März bekommen die 10 Mitarbeiter des Unternehmens keinen Lohn mehr ausgezahlt. Trotzdem hängen die hochspezialisierten Arbeiter an der Manufaktur. Eine Schließung wäre für sie ein Alptraum, denn es gibt […]

  • Frankfurt am Rande der Fashion Week neu entdecken

    Frankfurt am Rande der Fashion Week neu entdecken

    Weg vom Laufsteg und rein in die Stadt! Egal ob Mode, Architektur oder Gastronomie. Als offizieller Programmpunkt der Frankfurt Fashion Week, führt das Publikumsformat Into Design seine Teilnehmer mit verschiedenen Führungen durch Frankfurt und Offenbach. Eine der Touren führt durch das Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein Ort mit vielen Gesichtern. Pauline Heyne, Illustratorin und Tourguide: „Wir sind jetzt auf der zweiten Station unserer Tour. Bei den Girls und Boys von VAT, Value Added Textiles. Und die Mädels, die stellen aus recycelten Fasern und aus Second Hand Kleidung neue wunderschöne Sachen her.“ Aus drei alten Hosen entsteht eine neue. Das Frankfurter Bahnhofsviertel als Kreativstandort. Neben der Führung durch Taunusstraße, Kaiserstraße und Co. bietet das Programm von „Into Design“ als Teil der Frankfurt Fashion Week noch 13 weitere Rundgänge durch Frankfurt und Offenbach an. Themen wie Mode & Design, verpackt als erfahrbares Stadterlebnis. Loimi Brautmann, Urban Media Project GmbH & Co. KG und Projektleiter von Into Design: „Bei Into Design nehmen wir die Menschen sozusagen an die Hand. Also das Programm ist ja sehr breit aufgestellt. Und wir bieten den Leuten einen sehr zugänglichen Zugang oder sehr niedrigschwelligen Zugang zur Fashion Week und zur Thematik, zum ästhetischen Stadtleben an die Hand. Und bei den Führungen, die haben wir so sortiert, dass man sich entweder an einem Ort sozusagen orientiert. Bahnhofsviertel, Innenstadt City, Sachsenhausen. Oder an einem Thema eben. Und es sind nicht nur Fashionthemen, sondern auch elektronische Musik in Frankfurt oder Architektur und Kunst. Ja, sehr verschiedene Themen.“ Vom luxuriösen Herrenausstatter, über eine mehr als 100 Jahre alte Gaststätte, zu einem Ort, der Gastronomie und Kunst miteinander kombiniert. Pauline Heyne, Illustratorin und Ur-Frankfurterin, zeigt den Teilnehmern der Tour, was das Bahnhofsviertel abseits des Rotlichtmilieus und der altbekannten Drogenproblematik zu bieten hat. Eine der Teilnehmerinnen ist Paula Schwarz, die vor eineinhalb Jahren nach Frankfurt zog. […]

  • Wird das Gas jetzt knapp?

    Wird das Gas jetzt knapp?

    Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine dauert nun schon fast vier Monate. In Deutschland sind die Folgen des Kriegs auf dem Bankkonto zu spüren. Vor allem Gas wird teurer, denn Russland liefert seit Kriegsbeginn immer weniger davon nach Deutschland. Daher hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck heute die zweite Eskalationsstufe im „Notfallplan Gas“ ausgerufen. Heizung runter, Energiesparen ist angesagt. Denn die Lage auf den Gasmärkten ist besorgniserregend. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ruft deshalb heute die Alarmstufe des Notfallplans Gas aus. Robert Habeck, Bündnis 90 / Die Grünen, Bundeswirtschaftsminister „Gas ist von nun an ein knappes Gut in Deutschland. Das sage ich, obwohl oder gerade weil die Versorgungssicherheit in Deutschland aktuell gewährleistet ist. „ Doch die Angst vor dem Winter, wenn wieder mehr Gas benötigt wird, wächst. Auch in Hessen. Tarek Al-Wazir, Bündnis 90 / Die Grünen, Wirtschaftsminister Hessen „Wir haben nicht genug Gas in Deutschland und in Hessen, um jetzt im Sommer genug einzuspeichern, damit wir über den Winter kommen und deswegen muss man sagen, die Lage ist ernst.“ Grund für die angespannte Lage sind die gedrosselten Gasexporte aus Russland. So sind zum Beispiel Lieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 in den vergangenen Tagen drastisch eingebrochen. Die heute ausgerufene Alarmstufe ist die zweite von drei Eskalationsstufen des Notfallplans der Bundesregierung. Das bedeutet, dass eine Störung der Gasversorgung vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgung führt. Der Markt ist aber noch in der Lage, alle mit genügend Gas zu versorgen, der Staat muss noch nicht eingreifen. Damit das auch so bleibt, müsse jetzt jeder überlegen wie Energie gespart werden kann. Tarek Al-Wazir, Bündnis 90 / Die Grünen, Wirtschaftsminister Hessen „Das fängt bei der Dämmung von bisher ungedämmten Heizungsrohren an und hört bei Großverbrauchern in der Industrie nicht damit auf, dass man sich überlegt, ob man große Kraftwerke auch mit Öl statt mit […]

  • Gesundheitsminister suchen Plan für den Corona-Herbst

    Gesundheitsminister suchen Plan für den Corona-Herbst

    Lange Zeit war es in der Pandemie selbstverständlich – vor jeder Veranstaltung, jedem Familienbesuch: ein Coronatest. Doch damit soll jetzt endgültig Schluss sein. Ab Juli wird es keine flächendeckenden, anlasslosen Gratistests mehr geben. Das Gratisstäbchen für jedermann, es ist bald passé. Doch nicht jeder will darauf verzichten. Jürgen Stumpf: „Wenn ich auf Veranstaltungen gehe, wo mehrere Personen sind, mache ich immer einen Test, wenn’s geht. Auf jeden Fall. Also ab fünf Leute, immer Test.“ Leo „Also, wenn ich mich mit Kumpels treffe und einer von denen ist krank, dann sagt er mal, lasst euch lieber testen, ich fühle mich gerade nicht so gut. Ich habe mich letzte Woche auch nicht so gut gefühlt, habe es auch nochmal genutzt.“ Doch Ende Juni ist Schluss. So haben es die Gesundheitsminister der Länder heute bei ihrem Treffen mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in Magdeburg entschieden. Zum einen habe es viel Missbrauch gegeben. Es seien Tests abgerechnet worden, die gar nicht stattgefunden haben. Zum anderen: Karl Lauterbach, SPD, Bundesgesundheitsminister „Wo ein sehr geringes Risiko ist, dass jemand positiv ist, ist die Zahl der falsch positiven Befunde einfach zu hoch und daher ist das auch eine Maßnahme im Sinne der Qualitätsoptimierung der Tests.“ Künftig gibt es kostenfreie Coronatests nur noch für Menschen mit Symptomen, zur Präventivtestung in Pflegeheimen und Krankenhäusern, vor Großveranstaltungen und in Hotspots. Auch für Schwangere in den ersten drei Monaten und Geflüchtete aus der Ukraine sollen die Tests kostenlos bleiben. Alle anderen müssen Coronatests künftig aus eigener Tasche zahlen. Auf konkrete Schutzmaßnahmen für die kalte Jahreszeit konnten sich die Gesundheitsminister heute allerdings nicht einigen. Unverständlich aus Sicht der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. Dr. Markus Mai, Präsident Landespflegekammer Rheinland-Pfalz „Ich finde, das sind immer diese unnötigen politischen Ränkespielchen, das ärgert mich daran. Im Prinzip haben wir die Erkenntnisse, wir wissen, dass wir was tun müssen. Wir […]

  • Klinikmitarbeiter streiken für Arbeitsplätze

    Klinikmitarbeiter streiken für Arbeitsplätze

    Die Lage am Universitätsklinikum Gießen und Marburg spitzt sich weiter zu. Nachdem der Betreiber Rhön-Klinikum AG einen Vertrag mit dem Land Hessen zum Beschäftigungsschutz einseitig gekündigt hat, fürchten viele Krankenhausmitarbeiter um ihren Arbeitsplatz. Die Gewerkschaft ver.di hatte die Beschäftigten deshalb für heute in Gießen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Während drinnen über ihre Zukunft verhandelt wird, machen die Mitarbeiter der Universitätskliniken Gießen und Marburg draußen ihrem Ärger Luft: Sie fordern eine Beschäftigungsgarantie, weniger Überstunden und bessere Arbeitsbedingungen. Franziska Portjanow, operationstechnische Assistentin Neurochirurgie „Jeder ist überlastet. Jeder ist überarbeitet. Das geht an die physische und psychische Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen. Und es ist einfach nur noch unschön, hier zu arbeiten. Und eigentlich kommt man nur noch her, weil man eine Verpflichtung dem Patienten gegenüber hat.“ Uli Stroh, Krankenpfleger Intensivstation „Wir stopfen nur Löcher. Wir springen ständig ein. Kommen aus der Freizeit, arbeiten in Unterbesetzung.“ Anita Kocwin, Krankenpflegerin Intensivstation „Auf Intensivstation eine Besetzung von fünf Pflegekräften, das ist viel zu wenig. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen einfach. Wo Sachen übersehen werden, nicht weitergegeben werden.“ Viktor Wildemann, Mitarbeiter Krankentransport „Die Mitarbeiter machen sich große Sorgen. Und ich persönlich mache mir auch große Sorgen. Ich habe zwei kleine Kinder zu Hause. Ich habe eine große Verpflichtung. Ich arbeite seit zwölf Jahren hier. Ich möchte einen sicheren Job haben für die Zukunft.“ Seit das Land Hessen die Universitätskliniken in Gießen und Marburg im Jahr 2006 an die Rhön-Klinikum AG verkauft hat, habe sich die Situation für die Beschäftigen immer weiter verschlechtert. Mit der Übernahme von Rhön-Klinikum durch den Asklepios-Konzern und der Kündigung der vertraglichen Vereinbarung über die Sicherung der Arbeitsplätze werde nun wohl alles noch viel schlimmer, fürchtet die Gewerkschaft ver.di – und fordert Garantien. Fabian Dzewas-Rehm, ver.di Mittelhessen „Wir erwarten erst mal, dass es Sicherheit für die Kolleginnen und Kollegen gibt. […]

  • Polizei fahndet nach Tankstellen-Räubern

    Polizei fahndet nach Tankstellen-Räubern

    In der Nacht zum 8. April haben zwei Männer in Kassel eine Tankstelle ausgeraubt. Dabei gingen sie skrupellos vor, bedrohten den Kassierer mit einer Pistole und waren nach wenigen Augenblicken mit ihrer Beute wieder verschwunden. Weil die Polizei bei ihrer Suche nach den Tätern bislang im Dunkeln tappt, wird jetzt mit einem Überwachungsvideo gefahndet. Die beiden Täter betraten die Tankstelle eine halbe Stunde vor Mitternacht. Sie hatten sich mit Kapuzen, Masken und Schals vermummt – einer bedrohte den Kassierer mit einer Pistole. Das Geld aus der Kasse stopften die Männer in eine Papiertasche und flohen zu Fuß von dieser Kasseler Tankstelle in der Erzbergerstraße in Richtung Norden. Die Polizei bittet jetzt die Bevölkerung um Mithilfe. Matthias Mänz, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen: „Grundsätzlich versuchen wir natürlich über Ermittlungen und Zeugenhinweise an die Täter zu gelangen. Die Öffentlichkeitsfahndung ist dann meistens auch einer der letzten Schritte, weil sie natürlich auch in die Persönlichkeitsrechte eingreift, die auch ein Tatverdächtiger dann hat. Jetzt in dem Fall haben die Ermittlungen nicht zur Identifizierung der beiden Täter geführt, sodass ein Richter hier am Amtsgericht dann jetzt letztlich die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet hat.“ Weil die Täter eine Waffe für ihren Überfall genutzt haben gilt die Tat als schwerer Raub. Ein Verbrechen, dass in Hessen in den letzten zehn Jahren zugenommen hat. Wenn die Räuber gefasst werden, erwarten sie empfindliche Strafen. Matthias Mänz, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen: „Das ist also ein Verbrechenstatbestand mit einer Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren. Das ist also meistens eine Straftat, die überhaupt nicht im Verhältnis zu der Beute steht, die da gemacht wird. Wir wissen auch, dass es häufig junge Täter sind, die solche Überfälle begehen, die sich gar nicht der Konsequenzen bewusst sind. Deswegen raten wir auch grundsätzlich dazu, nicht jetzt irgendwie Widerstand zu leisten oder noch versuchen den Helden zu spielen, sondern einfach da […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Keine Zukunft für 9-Euro-Ticket — Impfstoffproduktion für Afrika — Ende des Immobilien-Preisbooms erwartet Keine Zukunft für 9-Euro-Ticket Bundesverkehrsminister Volker Wissing schließt aus, dass der öffentliche Nahverkehr dauerhaft für nur neun Euro im Monat genutzt werden könne. Wie der rheinland-pfälzische FDP-Politiker heute sagte, freue er sich über die positive Resonanz. Allerdings bleibe das günstige Angebot auf drei Monate begrenzt, denn es koste den Staat monatlich über eine Milliarde Euro zusätzlich. Er werde mit den Ländern darüber diskutieren, wie das Angebot von Bus und Bahn dauerhaft verbessert werden könne. Impfstoffproduktion in Afrika Das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech hat heute in der ruandischen Hauptstadt Kigali mit dem Bau der ersten Produktionsstätte für seinen Corona-Impfstoff in Afrika begonnen. Das Unternehmen hat dafür schlüsselfertige Produktionsanlagen in Containern entwickelt. Die ersten Module sollen bis Ende des Jahres geliefert werden. Die Produktion soll etwa 12 bis 18 Monate nach der Installation beginnen. Weitere Anlagen sind im Senegal und in Südafrika geplant. BioNTech schätzt, dass anfänglich bis zu 50 Millionen Impfstoffdosen für Afrika produziert werden können. Ende des Preisbooms erwartet Der Immobilienverband IVD West erwartet für die nähere Zukunft keine großen Preissprünge mehr auf dem rheinland-pfälzischen Immobilienmarkt. Die zuletzt wieder anziehenden Zinsen für die Baufinanzierung würden zu einer Beruhigung der Kostenentwicklung führen. Im vergangenen Jahr seien die Preise für Einfamilienhäuser um fünf bis zehn Prozent gestiegen. Eigentumswohnungen hätten sich landesweit um rund 6 Prozent verteuert, die Mieten im Schnitt um rund 4 Prozent.

  • Hinteregger beendet Profikarriere

    Hinteregger beendet Profikarriere

    Ein Paukenschlag in der ersten Fußball-Bundesliga: Verteidiger Martin Hinteregger hat heute überraschend Eintracht Frankfurt darüber informiert, dass er seine Profikarriere sofort beenden will. Der 29-jährige Österreicher und die Vereinsführung einigten sich deshalb darauf, seinen bis Juni 2024 gültigen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Hinteregger begründete seine Entscheidung in einer persönlichen Erklärung: