Hessen

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    In den Mittelgebirgen bleibt es winterlich, ansonsten es wird es windig und regnerisch. Heute Nacht breiten sich erneut Schnee und Regenwolken von Nordwesten in Richtung Süden aus und begleiten uns bis in den frühen Morgen. In den Mittelgebirgen wird es glatt. Die Temperaturen sinken auf +3 bis -1 Grad in den Hochlagen der Mittelgebirge. Tagsüber entstehen neue Schneeschauer, die besonders in den östlichen Mittelgebirgen heftiger ausfallen. In den tiefen Lagen mischt sich auch Regen darunter. Es weht ein kräftiger Nordwestwind. Während es in den Hochlagen der Mittelgebirge winterlich kalt ist, steigt im Rhein-Main-Gebiet die Temperatur auf 6 Grad. In den Aussichten verabschiedet sich der Schnee wieder. Zwar schneit es am Freitag in den Mittelgebirgen noch ein wenig, aber es wird überall milder. Chancen auf Sonnenschein gibt es allerdings kaum.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Erste Hinweise auf Identität der Toten  — Ver.di kündigt Warnstreik an — Daimler Truck steigert Absatz — Bundeswehr übt Nachtflüge Erste Hinweise auf Identität der Toten Nach dem Feuer gestern auf der Raststätte an der A45 bei Hammersbach in Hessen gibt es Erkenntnisse zu den beiden Toten. Das hat die Staatsanwaltschaft Hanau heute mitgeteilt. Sie gehe davon aus, dass der Tote im Auto ein 61-jähriger Mann aus dem Landkreis Offenbach sei. Er habe seinen Mercedes offenbar absichtlich in eine der Zapfsäulen gesteuert, um sich das Leben zu nehmen. Der zweite Tote neben dem ausgebrannten Auto sei vermutlich ein 47-jähriger LKW-Fahrer aus Kirgistan, der von Trümmerteilen erschlagen worden sei. Wieder Warnstreiks angekündigt Weil die Tarifverhandlungen bei den Privatbanken gestern abgebrochen wurden, laufen bei der Gewerkschaft ver.di die Streikvorbereitungen. Wie sie heute in Frankfurt mitteilte, könne es die ersten Arbeitsniederlegungen in der kommenden Woche geben. Die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern vor, nicht ernsthaft verhandeln zu wollen. Der Arbeitgeberverband kritisierte dagegen, die Forderungen von ver.di seien völlig unrealistisch. Wegen der stockenden Verhandlungen hatte die Gewerkschaft schon zuvor mehrfach zu Warnstreiks aufgerufen. Absatz deutlich gesteigert Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck mit seinem Werk im südpfälzischen Wörth hat im vergangenen Jahr weltweit fast 460.000 LKW und Busse verkauft. Das waren rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Angaben des Unternehmens hätte der Umsatzanstieg noch höher ausfallen können. Die Versorgungsengpässe bei wichtigen Bauteilen hätten die Produktion aber gebremst. Bundeswehr übt Nachtflüge Weil die Piloten des Kampfhubschrauber-Regiments 36 in Fritzlar für den Ernstfall proben, kann es in Teilen von Nord-, Ost- und Mittelhessen nachts laut werden. Das hat die Bundeswehr mitgeteilt. Die nächtlichen Übungsflüge mit dem Kampfhubschrauber Tiger würden voraussichtlich bis Donnerstag dauern. Sie seien notwendig, um die Einsatzbereitschaft der Piloten zu sichern.

  • Der 17:30-Corona-Ticker

    Der 17:30-Corona-Ticker

    Novavax-Anmeldung in Rheinland-Pfalz startet — Krankschreibungen weiter per Telefon — Hessische Hotels unzufrieden mit Corona-Regeln Novavax-Anmeldung in Rheinland-Pfalz startet Nachdem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der vergangenen Woche angekündigt hatte, dass die erste Lieferung des neuen Corona-Impfstoffs des Herstellers Novavax wohl am 21. Februar eintreffen werde, können sich Interessierte in Rheinland-Pfalz bereits ab Montag für eine solche Impfung anmelden. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium teilte heute mit, man könne sich ab der kommenden Woche über das Impfportal des Landes registrieren. Besonders für Menschen, die einer Impfung mit den bisher zugelassenen Impfstoffen skeptisch gegenüberstehen, könnte das neue Vakzin eine Alternative darstellen, da es auf eine andere Wirkweise als die etablierten Stoffe setzt. Krankschreibungen weiter per Telefon Die Gesundheitsminister der Länder haben in einer Videoschalte das Bundesgesundheitsministerium dazu aufgefordert, die Möglichkeit für telefonische Krankschreibungen zu verlängern. Das sei nötig, um die Praxen in der Omikron-Welle zu entlasten. Auch Videosprechstunden von Ärzten und Psychotherapeuten sollten weiterhin möglich gemacht werden, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Zudem fordern die Gesundheitsminister einen Rettungsschirm für Praxen, die durch Personalausfall oder aufgrund verschobener Behandlungen in Not geraten. Hessische Hotels unzufrieden mit Corona-Regeln Der Hessische Hotel- und Gastronomieverband Dehoga hat die Corona-Regeln für Hotels im Land kritisiert. Die aktuellen Regelungen seien „zu kompliziert und nicht praxistauglich“, so DEHOGA-Chef Julius Wagner. Hotels müssten ständig überprüfen, ob für ihre Gäste nun die 3G-, 2G- oder die 2G+-Regel gelte. Entscheidend dafür ist, ob der Gast touristisch oder als Geschäftsreisender übernachtet. Einheitliche Regeln gibt es in Hessen nur in Kommunen, die als Hotspot eingestuft sind. Dann gilt flächendeckend 2G+.

  • Hessen investiert rund eine halbe Milliarde in privates Krankenhaus

    Hessen investiert rund eine halbe Milliarde in privates Krankenhaus

    Die hessische Landesregierung hat sich mit dem Universitätsklinikum Gießen Marburg und dessen Eigentümer, der Rhön-Klinikum AG, über die zukünftige Finanzierung geeinigt. Das Land wird in den kommenden zehn Jahren rund eine halbe Milliarde Euro für Investitionen zur Verfügung stellen. Die Kliniken garantieren dafür eine optimale Gesundheitsversorgung und den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Die Vereinbarung sieht auch vor, dass alle erwirtschafteten Gewinne wieder in die Unikliniken Gießen und Marburg investiert werden. Volker Bouffier, CDU, Ministerpräsident Hessen „Unter dem Strich ist diese Entscheidung nach meiner festen Überzeugung eine Zukunftsentscheidung für die Region, für das Klinikum, für die Menschen, die dort arbeiten, aber eben auch für die, die dort behandelt werden.“ Sollte es einen Eigentümerwechsel geben, hat das Land in Zukunft die Möglichkeit, die beiden privatisierten Kliniken wieder in Landeseigentum zu überführen. Der Landtag muss der Vereinbarung noch zustimmen

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wolken und Nebel trüben die Tage, bevor eine Kaltfront durchzieht. In der kommenden Nacht bildet sich besonders in den Niederungen und Tälern wieder teils dichter Nebel, nur einige Gipfel der Mittelgebirge schauen oben aus der Nebeldecke heraus. Die Luft kühlt auf Tiefstwert zwischen +1 Grad bei Kassel und -4 Grad in der Eifel ab. Morgen bleibt es oft stark bewölkt bis bedeckt oder neblig trüb. Ab und zu fallen auch ein paar Tropfen, in den höheren Lagen auch als Schneegriesel. Die Sonne hat es sehr schwer, sich durchzusetzen. Die Höchstwerte liegen tagsüber bei 0 Grad in der Eifel und bei etwa 4 Grad an Rhein, Main und Fulda. Am Donnerstag zieht eine Kaltfront durch und es gibt Schnee oder Schneeregen. Später lockert es dann auf, aber es sind noch weitere Schauer möglich. Bis Samstag bleibt es weiter wechselhaft.

  • A45: Auto rast in Tankstelle

    A45: Auto rast in Tankstelle

    Dramatische Bildern von der Autobahn-raststätte an der A45 bei Hammersbach im Main-Kinzig-Kreis. Hier ist es heute gegen Mittag zu einer Explosion gekommen. Die Einsatzkräfte haben bei den Löscharbeiten zwei Tote in den Trümmern entdeckt. Eine verwüstete Tankstelle. Zwei ausgebrannte PkW. Viele Einsatzkräfte und ein Leichenwagen. Eine Szenerie, die darauf schließen lässt, dass hier heute Mittag dramatische Szenen stattgefunden haben müssen. Wie sich das Unglück genau zugetragen hat, das ist bis in die frühen Abendstunden hinein noch unklar. Felix Geis, Polizei Südosthessen „Was feststeht ist, dass zwei Personen ums Leben gekommen sind. Kurz nach 12 Uhr meldete ein Zeuge eine Explosion in der Nähe der Zapfsäulen. Zwei Personenwagen, die sich in der Nähe befunden haben, sind kurz darauf auch vollständig ausgebrannt. Auch das Restaurant der Tankstelle wurde in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer konnte dann von der hinzugerufenen Feuerwehr zeitnah gelöscht werden.“ Eine tote Person wurde in einem der ausgebrannten Wagen gefunden. Die zweite tote Person in der Nähe. Vor Ort haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Gemeinsam mit einem Gutachter müssen nun die Ereignisse rekonstruiert werden. Dabei gilt es zunächst, die Personalien der beiden Verstorbenen, sowie den genauen Hergang und mögliche Hintergründe des Vorfalls zu ermitteln. Mit Hilfe eines Hubschraubers und einer Drohne haben sich die Beamten an der Raststätte an der A45 bei Hammersbach im Main-Kinzig-Kreis heute zunächst einen ersten Überblick verschafft.

  • Neue Corona-Regeln in Hessen gelten ab heute

    Neue Corona-Regeln in Hessen gelten ab heute

    Derzeit breitet sich die Corona-Variante Omikron rasant aus. Die Inzidenz ist am Wochenende erstmals in Deutschland über 500 geklettert. In Frankfurt übersteigt sie heute sogar erstmals die Tausendergrenze. Und hier beginnt unsere heutige Reise durch „Corona-Land“. Dr. Peter Tinnemann hat alle Hände voll zu tun. Immer schwieriger, noch den Überblick zu behalten. Die neue Rekord-Inzidenzmarke von 1.000 stellt den Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts und sein mittlerweile auf 170 Mitstreiter angewachsenes Team vor immer größere Herausforderungen. Längst kann nicht mehr jeder einzelne Fall nachverfolgt werden: Dr. Peter Tinnemann, Leiter Gesundheitsamt Frankfurt „Also, wir sind natürlich immer noch bemüht, möglichst die Personen zu kontaktieren, aber wir fokussieren uns jetzt auf die besonderen vulnerablen Gruppen, beispielsweise Menschen über 60 Jahre, dass wir da noch dran bleiben, wie es denen geht, dass wir die informieren oder die uns noch Fragen stellen können. Generell ist es so, dass alle anderen Personen ja dazu gesetzlich verpflichtet sind, sich in die Isolation zu begeben, wenn ein positiver PCR-Test vorliegt und auch entsprechend ihre eigenen Kontakte schon zu informieren.“ Rasant wachsende Inzidenzzahlen sind das eine – wie sich die hohe Zahl der Neuinfektionen in den Krankenhäusern bemerkbar macht, ist das andere. Zwar ist die Einweisungsrate in die Kliniken aktuell konstant, doch just heute Morgen hat der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft angekündigt, dass wegen der neuen Corona-Infektionswelle erneut anstehende Operationen von Nicht-Corona-Patienten verschoben werden müssen. Die Landeskrankenhausgesellschaften erstellen bereits Notpläne. Prof. Steffen Gramminger, Direktor Hessische Krankenhausgesellschaft „Kleinere Unfälle, wo man dann vielleicht eine Knochenfraktur erst ohne Operation behandeln muss, und diese Operation dann vielleicht erst 14 Tage später stattfinden kann. Absolute Notfälle wie ein Herzinfarkt, wie eine schwere Verletzung, die sofort operativ versorgt werden muss, ein Schlaganfall, das sind natürlich alles Eingriffe, die gewährleistet sein müssen. Und auch aus diesem Grund müssen eben diese anderen Eingriffe eventuell verlegt werden.“ […]

  • Frankfurter Theater „Alte Brücke“ bleibt geschlossen

    Frankfurter Theater „Alte Brücke“ bleibt geschlossen

    Die 2G+-Regelung  gilt auch für Theaterbühnen. Die Konsequenz: Viele Plätze im Saal bleiben leer. Und vor allem kleinere Bühnen fangen dann an zu rechnen: Lohnt es sich überhaupt noch, abends eine Vorstellung zu spielen? So eine kleine Bühne ist das Frankfurter Theater „Alte Brücke“. Als die Welt noch in Ordnung war, da hat Alexander Beck gerne jeden Tag die Tür seines Theaters aufgeschlossen. Doch das ist mittlerweile fast zwei Jahre her. Seit März 2020 ist alles anders. Die Scheinwerfer sind aus. Die Bühne ist leer, immer mal wieder geht hier gar nichts. Die letzte Premiere war im November. Ein sehr kurzes Gastspiel. Alexander Beck, Schauspieler und Theaterbesitzer „Wir waren gerade einen Tag auf sozusagen. Ein Theater braucht halt einfach vier bis sechs Wochen um was Neues vorzubereiten. Zum Beispiel man muss den Vorverkauf machen, man muss ein Stück finden, man muss die Schauspieler finden, was schwieriger geworden ist, weil viele Schauspieler in der freien Szene sich umorganisiert haben. Man muss ein Stück einstudieren. Dann muss man Leute finden, die halt Bock drauf haben, sich in einen Raum zu setzten unter den aktuellen Bedingungen. Ja, und als das soweit war und wir die Premiere von ‚Irgendwo auf der Welt‘ gespielt hatten, wurden eine Woche später dann schon wieder die Maßnahmen verschärft.“ Verschärfte Maßnahmen heißt neben 2G+, nur 19 Zuschauer sind erlaubt. Wirtschaftlich ist das nicht tragbar. Das Theater „Alte Brücke“ hat unter normalen Umständen gerade mal Platz für 60 Zuschauer. Das „kleinste Off-Broadway-Theater der Welt“ nennt Alexander Beck seine Bühne. Alexander Beck, Schauspieler und Theaterbesitzer „Eines Tages, so geschah es, bin ich einfach in eine Immobiliensuchmaschine reingegangen und habe dieses Kleinod hier gesehen in meinem Geburtsviertel, und vier Tage später war sowohl der Kredit als auch der Mietvertrag unterschrieben. Und so ging es los im September 2014. Und am ersten April […]

  • Dannenröder Forst: Berufungsprozess gegen „Ella“

    Dannenröder Forst: Berufungsprozess gegen „Ella“

    Im Zusammenhang mit den rechtswidrigen Protesten gegen den Ausbau der A49 im Dannenröder Forst hat heute ein Berufungsverfahren begonnen. Die Angeklagte sitzt seit 14 Monaten in Untersuchungshaft. Sie war unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Heute wurde der Fall vor dem Landgericht Gießen erneut verhandelt. Auch zum Auftakt des Berufungsprozesses hält die Angeklagte ihre Identität weiterhin geheim. Sie wird deshalb wie schon zuvor als „Unbekannte weibliche Person 1“ geführt und vor Gericht der Einfachheit halber „Ella“ genannt. Weil sie bei der Räumung des Dannenröder Forstes einen Polizisten schwer verletzt und in Lebensgefahr gebracht haben soll, war die Autobahn-Gegnerin im Juni vergangenen Jahres vom Amtsgericht Alsfeld zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Dagegen hatte sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Mareen Fischer, Staatsanwaltschaft Gießen „Anlass der Berufung der Staatsanwaltschaft war, grob zusammengefasst, dass nach Auffassung der Staatsanwaltschaft durch das Amtsgericht Alsfeld in der erstinstanzlichen Entscheidung nicht alle Strafzumessungsgesichtspunkte, die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hätten berücksichtigt werden müssen, auch berücksichtigt wurden.“ Waltraud Verleih, Verteidigerin „Das ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Selbst wenn die Beweisaufnahme bestätigen würde, dass Schuldfeststellungen zu treffen sind, muss das Strafmaß korrigiert werden.“ Die Staatsanwaltschaft fordert weiterhin zwei Jahre und sechs Monate Haft für Ella – die Verteidigung wird wohl erneut auf Freispruch plädieren. Vor dem Gießener Landgericht wird der Fall noch einmal neu aufgerollt. Denn es sind Videoaufnahmen aufgetaucht, die die Angeklagte entlasten könnten: Danach soll – so die Verteidigung – die Gewalt bei der Räumungsaktion zuerst von den beiden Beamten eines Spezialeinsatzkommandos ausgegangen sein, die grundlos auf die Baumbesetzerin eingeschlagen hätten. Anders als im ersten Prozess hat sich die Angeklagte heute erstmals selbst zu Wort gemeldet. Nachdem die Polizisten ihr Sicherheitsseil gekappt und auf sie eingeschlagen hätten, […]

  • Fashion Week startet in Frankfurt

    Fashion Week startet in Frankfurt

    Als im vergangenen Juni die erste Frankfurter Fashion Week stattfand, da lief alles wegen Corona in ziemlich eingeschränkter Form, die meisten Veranstaltungen fanden online statt. Alle haben sich auf den Januar gefreut, den Start der zweiten Fashion Week. Doch jetzt sieht eigentlich alles wieder genauso aus. Ein paar Events gibt es aber dann doch ganz real. Models auf dem Laufsteg. Eine Show des großen Karl Lagerfeld. Zu sehen in der Schillerstraße 16, direkt in der Frankfurter Innenstadt. Keine reale Show. Eher ein coronakonformer Mode-Event. Florian Jöckel, Massif Central Arts „Wir stehen hier in Kitzbühel. In einer Chanel-Ausstellung von Karl Lagerfeld. Ein Kunstwerk des Frankfurter Fotografen Helmut Fricke, das wir in überdimensionaler Größe aufgebaut haben.“ Kitzbühel aus Pappe. Keine großen Partys, keine große Modemesse. Die Fashion Week soll Frankfurt zur Modestadt machen, aber auch die zweite Ausgabe bietet nur wenig Glamour. Olaf Schmidt, Messe Frankfurt „Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir die Frankfurt Fashion Week nicht so durchführen können wie geplant, Pandemiebedingt mussten wir die Messen absagen, aber hier werden einige Veranstaltungen in Frankfurt stattfinden, natürlich coronakonform.“ So eine Veranstaltung ist die Couture Show des Designers Albrecht Ollendiek. Letzte Anprobe mit Modell Lutricia Kermani. Als Luxuriös und Lässig beschreibt der Frankfurter seine Mode. Er lässt seine Models in New York und Paris laufen und jetzt auch in der Mainmetropole. Albrecht Ollendiek, Designer „Also, erst mal ist Frankfurt eine tolle Messestadt. Für mich ist Mode ja nicht nur, was auf dem Kleiderbügel hängt. Für mich ist Mode auch einen gewisse ’savoir vivre‘. Und wenn ich Mode lebe, dann ist für mich auch eine gewisse Kultur, eine gewissen Sinnlichkeit, eine gewisse Lust der Ästhetik natürlich auch als Grundvoraussetzung erforderlich.“ Diese Lust an der Ästhetik will Sevinc Yerli nach Frankfurt bringen. Sie hat die Fashion Lounge ins Leben gerufen. Eine Plattform für regionale Designer […]

  • Heizung aus Kuhfladen

    Heizung aus Kuhfladen

    Wegen des Klimawandels müssen fossile Brennstoffe früher oder später vom Energiemarkt verschwinden, sagen Experten. Doch Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Dank kluger Köpfe gibt es mittlerweile viele Wege, Energie auch umweltfreundlich zu gewinnen. Ein junger Landwirt aus dem hessischen Bimbach hatte dazu eine einfache, aber geniale Idee: eine Heizung, die von Kuhfladen betrieben wird. Erst muss was rein, damit später wieder was raus kommt. Das Ergebnis: Schön warm, rund 37 Grad. Lukas Stock nutzt diese Wärme, um die angrenzenden Räume zu heizen. Der Landwirt aus Bimbach und seine Familie haben einen Rindfleischbetrieb. Aktuell sind es 60 Kühe und ebenso viele Kälber. Als die Stocks ihren neuen Stall gebaut haben, ließ Lukas Wasserrohre in den Betonboden verlegen. Das Prinzip Kuhfladenheizung war geboren. Lukas Stock, Erfinder der „Kuhfladenheizung“ „Die Kühe liegen ja da drin, morgens und abends wird’s eingestreut, dann scheißen sie auch mal rein und ihre Hinterlassenschaft ist ja auch warm. Und dann fängt der Mist an und gärt und bei der Gärung entsteht die Wärme und die Wärme heizt den Beton auf und da sind ja unsere Leitungen drin mit Wasser und das Wasser erwärmt sich durch die Hitze von dem Mist.“ Die Rohre laufen unter dem gesamten Stallboden entlang bis in den Betriebsraum und die Küche. Hier gibt das Wasser die Wärme als Fußbodenheizung wieder ab. Lukas Stock, Erfinder der „Kuhfladenheizung“ „Durch den warmen Mist werden draußen in den Rohren das Wasser erwärmt und dann pumpt die Pumpe, was hier im Technikraum ist, pumpt das warme Wasser hierher und erwärmt hier den Technikraum. Momentan haben wir um die 20 Grad, das könnte aber auch noch höher bis auf 25 Grad hochgehen.“ Die Idee ist Lukas beim Ausmisten im alten Stall gekommen. Ihm ist aufgefallen, dass der Betonboden auch eine halbe Stunde danach noch gedampft hat. Diese Wärme könnte man […]

  • Verkürzte Quarantäne und Isolation

    Verkürzte Quarantäne und Isolation

    Erstmals überschreitet die Zahl der Corona-Neuinfektionen heute die Marke von 90.000. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht einen Höchststand von 470,6. Experten rechnen damit, dass es in den nächsten Wochen immer neue Rekorde geben wird. Verantwortlich dafür ist die aktuelle Omikron-Welle. Damit es in der Folge nicht bald zu massiven Personalausfällen in der Wirtschaft kommt, hat der Bundesrat heute unter anderem neue Quarantäne- und Isolations-Regeln beschlossen. In Rheinland-Pfalz sind sie bereits heute in Kraft getreten. Yara Koboldt, Corona-Stabstelle Kreis Bad Kreuznach „Ich erkläre Ihnen jetzt noch kurz, wie lange Sie in Quarantäne müssen, die Regeln haben sich ja geändert.“ Fragen über Fragen, erreichen Yara Kobolt in der Corona-Stabstelle des Landkreises Bad Kreuznach, denn ab heute gelten in Rheinland-Pfalz neue Quarantäne- und Isolationsregeln. Ron Budschat, Leiter Corona-Stabstelle Kreis Bad Kreuznach „Der große Anstrum war gestern schon, der war heute auch. Klar, die Leute haben Fragen, wollen informiert werden und daher stehen wir zur Verfügung.“ Menschen, die geboostert oder innerhalb der letzten drei Monate frisch geimpft oder genesen sind, müssen als Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne. Für alle anderen verkürzen sich Isolation und Quarantäne auf zehn Tage. Bereits nach sieben Tagen besteht aber die Möglichkeit, sich durch einen PCR- oder zertifizierten Schnelltest freizutesten. Schüler können das bereits nach fünf Tagen. Diese Regeln gelten ab sofort für alle. Auch für diejenigen, die aktuell in Isolation oder Quarantäne sind. Ron Budschat, Leiter Corona-Stabstelle Kreis Bad Kreuznach „Es bedarf kein Anruf mehr von uns. Sie können sich im Grunde auf eine geltende Absonderungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz berufen und damit automatisch selbstständig ihre Quarantäne beenden.“ Die neuen Quarantäne- und Isolationsvorschriften sollen helfen, massive Personalengpässe zu vermeiden, die vor allem Betriebe der Kritischen Infrastruktur empfindlich treffen würden. Die Einrichtungen haben deshalb strenge Hygienekonzepte und Notfallpläne. Der Darmstädter Energieversorger entega ist beispielsweise darauf vorbereitet, Mitarbeiter im Notfall im Betrieb übernachten […]

  • Der 17:30-Sporttalk

    Der 17:30-Sporttalk

    Der Ball rollt wieder im neuen Fußballjahr und nachdem vergangenes Wochenende schon die erste Liga in die Rückrunde gestartet ist, greift nun auch die zweite Liga wieder voll ins Geschehen ein. Darüber spricht Eva Dieterle mit Thorsten Arnold aus der Sportredaktion Eva Dieterle, Moderatorin: Thorsten, für unsere beiden Erstligisten Frankfurt und Mainz war das ja kein so gelungener Start in das neue Jahr. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, genau so muss man es formulieren. Beide Teams mit Niederlagen und vor allem für die Mainzer ist ja sehr unglücklich, in Leipzig dieses frühe Handspiel, Rote Karte, Elfmeter, dann der Rückstand – also da war dann kaum noch was zu retten. Aber Trainer Bo Svensson sagt, das haken wir mal ganz schnell ab, jetzt geht’s erst richtig los, dann morgen das erste Heimspiel, dann gegen den VfL Bochum. Und da gibt es ja aus dem Hinspiel auch eine Menge gutzumachen. Bo Svensson, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Wir brauchen eine bessere Leistung als damals, das ist klar. Und das fängt an mit unserem Spiel. Wir wissen, für was Bochum steht und wenn wir nicht an unser Limit kommen, wird es für uns schwer, wie in jedem Bundesligaspiel, auch am Samstag. Und das müssen wir ändern, weil wir damals vor 17 Spieltagen nicht an unser Limit gekommen sind.“ Arnold: Ja, mal gespannt, wie es diesmal läuft. 1.000 Fans dürfen sich es angucken, live im Stadion, das gibt zumindest die rheinland-pfälzische Corona-Verordnung derzeit her. Mal gucken., vielleicht kommt ja tatsächlich so ein bisschen so was wie Stimmung auf. Dieterle: Große Aufregung gab es heute bei unserem anderen Erstligisten, bei Eintracht Frankfurt. Was war da los? Arnold: Ja, da wurde heute früh in den sozialen Netzwerken gestreut – muss man sagen: sind ja nur Gerüchte, dass zwei Leistungsträger der Eintracht, also Filip Kostic und Torwart Kevin Trapp, […]

  • Wintersport in Willingen

    Wintersport in Willingen

    Im hessischen Skigebiet Willingen ist aktuell Hochsaison. Die Lifte sind in Betrieb und die Pisten geöffnet. Letztes Jahr war um diese Zeit noch Lockdown, jetzt dürfen endlich wieder Besucher kommen – wenn auch in begrenzter Anzahl. Und es gibt einige Regeln zu beachten. Vom trüben Wetter heute lassen sich die Skifahrer nicht die Stimmung vermiesen. Rund 30 cm Schnee sorgen auf den insgesamt 16 Pisten für ordentlich Fahrspaß. Die Leute kommen von überall her. Wino „Ich liebe das Ort Willingen, ja das ist hier schön. Die Leute sind sehr nett und das Skigebiet ist auch gut und das ist nur drei Stunden von Holland.“ Auke Vogelzang „Hier im Winter mit die Schnee, das ist schön. Haben wir in Holland nicht, die Berge.“ Horst Weingarten „Wir hatten ursprünglich Ischgl geplant in diesem Jahr, aber wegen der momentigen Pandemie haben wir das kurzfristig abgesagt, aber da meine Frau eine leidenschaftliche Skifahrerin ist, haben wir kurzfristig Willingen gebucht.“ Martin Weingarten „Also, wir hatten heute Morgen, als wir gestartet sind, ganz viel Sonne und auf einmal zog eine Wolkenfront rein und, ja, jetzt müssen wir damit leben. Aber das hält uns nicht davon ab, weiter Ski zu fahren.“ Am Nachmittag ließ sich die Sonne dann auch wieder blicken. Da konnte auch unser Kameramann einer Abfahrt auf dem Snowboard nicht wiederstehen. Wer am Wochenende kommen will, sollte vorher ein Online-Ticket kaufen, denn die Besucherzahl ist wegen Corona begrenzt. Beim Anstehen und im Lift ist Maskenpflicht. Außerdem gilt im Skigebiet die 2G-Regel. Wegen der aktuell steigenden Inzidenz wird Willingen ab Montag voraussichtlich zum Corona-Hotspot. Dann ist für Nicht-Geboosterte ein zusätzlicher Test nötig. Eine Zusatzbelastung für das Skigebiet. Norbert Simon Lopatta, Leiter Tourismus und Kurbetrieb „Wir haben jetzt schon eine Verunsicherung in der Bevölkerung, weil die ganzen Verordnungen, die Regelungen, ja immer wieder zu Verunsicherungen führen. Der […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Gegen nicht genehmigte Proteste vorgehen +++ Ryanair schließt Rückkehr nicht aus +++ Umrüstung auf LEDs geplant +++ Rembrandt-Ausstellung erfolgreich   Gegen nicht genehmigte Proteste vorgehen: Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf, fordert, die sogenannten Corona-Spaziergänge zu unterbinden. Dafür müsse die Polizei verstärkt werden. Christian Baldauf (CDU), Fraktionsvorsitzender Landtag Rheinland-Pfalz: „Ich fordere von der Landesregierung, dass sie für ausreichende Personal sorgt. Es reicht nicht aus, sich auf Vollzugsdienste der Gemeinden und Städte zu beziehen. Da ist es oft so, dass das Personal nicht ausreichend ist. Und ich weiß, dass die Polizei auch ziemlich auf dem Zahnfleisch geht und wir deshalb weitere Unterstützung brauchen.“ Die nicht genehmigten Proteste gegen die Corona-Maßnahmen umgingen das Versammlungsrecht und würden zunehmend von rechten Gruppierungen instrumentalisiert. Ryanair schließt Rückkehr nicht aus: Nach seinem Rückzug vom Frankfurter Flughafen will der irische Billigflieger Ryanair weiter Gespräche mit dem Flughafenbetreiber Fraport führen. Dabei solle es um den fast fertiggestellten Flugsteig G im neuen Terminal 3 gehen, bei dem die Anforderungen von Billigfluglinien berücksichtigt wurden. Laut Fraport soll der Flugsteig G im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Ryanair war dort als wichtiger Kunde vorgesehen. Der Billigflieger hatte erklärt, er werde den Flughafen Frankfurt zum April verlassen, weil Fraport die Gebühren für Starts und Landungen erhöht habe Umrüstung auf LEDs geplant: Die Straßenbeleuchtung in den hessischen Städten und Gemeinden soll energiesparend und klimafreundlich werden. Wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir heute mitteilte, würden der Bund und das Land die Umrüstung auf LEDs in den Kommunen finanziell unterstützen. Mit der modernen Straßenbeleuchtung könnten die Kommunen bis zu 80 Prozent ihrer Stromkosten einsparen und zusätzlich ihre CO2-Emissionen senken. Rembrandt-Ausstellung erfolgreich: Seit ihrer Eröffnung Anfang Oktober haben bereits rund 100.000 Besucher die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt“ im Frankfurter Städel besucht. Das hat das Museum heute mitgeteilt. Der große Zuspruch des Publikums trotz der pandemiebedingten […]