Hessen

  • Ein Kunstwerk aus Samen und Gewürzen

    Ein Kunstwerk aus Samen und Gewürzen

    Gottesdienste werden in der alten Kirche von Hünfeld-Sargenzell schon lange nicht mehr gefeiert, den es gibt mittlerweile ein neues Gotteshaus. Dass die alte Kirche nicht abgerissen wurde, verdankt sie einem Verein. Mit vielen Samen, Körnern und Gewürzen kreiert er Meisterwerke, durch die die Kirche im Landkreis Fulda erhalten werden kann. Ein Blick von oben auf Leonardo Da Vincis „Das letzte Abendmahl“. Kein Druck des im 15. Jahrhundert entstandenen Wandgemäldes. Körner, Samen und Gewürze liegen auf dem Boden der alten Kirche in Hünfeld-Sargenzell. Ein 4,5 × 6 Meter großer Teppich aus rein natürlichen Materialien. Eine Tradition seit den 80er Jahren. Damals ist das renovierungsbedürftige Gotteshaus zu klein für das Dorf geworden. Manuel Mohr, Förderverein Alte Kirche Sargenzell „Es gab dann die Pläne, die Kirche abzureißen. Und einige Bürger von Sargenzell haben dann eine Initiative gegründet, haben den Förderverein gegründet, um den Erhalt dieser alten Kirche sicherzustellen. Und so kam es zur ersten Früchteteppich-Ausstellung und zur zweiten und seitdem in jedem Jahr, dieses Jahr zum 38. Mal.“ Über 1,5 Millionen Besucher haben sich die Früchteteppiche bisher angeschaut. Heike Richter ist die künstlerische Leiterin des Projekts. Weil die Körner nur gelegt und nicht geklebt sind, muss der Teppich öfter ausgebessert und gesäubert werden. Dafür hat die Künstlerin eine spezielle Konstruktion gebastelt. Entstanden ist das Werk in mühsamer Kleinarbeit. 10 Wochen haben ehrenamtliche Helferinnen werktags immer abends am Teppich gearbeitet. Die Grundlage ist ein von Heike Richter gemaltes Bild. Heike Richter, künstlerische Leiterin „Ich habe ein Team. Sieben Frauen legen, drei Frauen sortieren die Körner, die wir brauchen, und dann gucken wir, für welche Farbe wir welches Korn verwenden können. Jeder kriegt von meinem Team einen Bereich, den er selbständig legen darf, und die freuen sich auch immer darauf.“ Wenn der Teppich am 8. November wieder verschwindet, landen die ganzen natürlichen Materialien nicht in der Biotonne. Alle […]

  • Der Sommer verabschiedet sich mit viel Sonne

    Der Sommer verabschiedet sich mit viel Sonne

    Schon seit Anfang September haben wir aus meteorologischer Sicht Herbst. Und auch der kalendarische Herbst hat bereits begonnen. Nur das Wetter spielt da noch nicht so ganz mit. Nach einem heißen Sommer haben wir aktuell auch einen warmen Herbst. Der Herbst hat sich offenbar noch nicht so ganz entschieden, Herbst zu sein. Temperaturen um die 27 Grad locken in Wiesbaden noch einige Sonnenanbeter in den Biebricher Schlosspark. Andere genießen das milde Wetter eher an einem schattigen Plätzchen. Hitze hatten wir in diesem Rekordsommer ja mehr als genug, oder? Heidrun Gohr „Eigentlich fand ich ihn toll. Bis auf diese kurzzeitige Hitze.“ Heidi Beuchel „Wir haben dann morgens oder abends etwas unternommen. Aber tagsüber – das ist einfach nicht unsere Temperatur.“ Peter Beuchel „Ich habe da nix dagegen, wenn es gut warm ist. Manche Tage natürlich mit 30 oder 39 Grad – das war schon zu viel.“ Uwe Weller „Er war zwar heiß. Aber wir haben immer schattige Plätze gefunden und aufgesucht und haben eigentlich auch sehr viel gute Relax-Zeiten gehabt.“ Und Entspannung und Entschleunigung erhoffen sich auch viele im Herbst. Beim Radfahren oder beim Kastaniensammeln: Die Wiesbadener freuen sich auf die kühlere Jahreszeit. Frido Dömmland „Da kann man wieder seinen Aktivitäten nachgehen und regelmäßig ins Fitnessstudio gehen und Sport treiben. Joggen gehen. Weil es war einfach zu heiß diesen Sommer.“ Heidi Beuchel „Und ich warte jetzt auch, dass es mal ein bisschen regnet. Gucken sie mal: Egal wo man hingeht, man wird nur bestaubt.“ Peter Beuchel „Die Blätter verfärben sich langsam. Das ist der sogenannte Indian Summer, der hoffentlich auch bald hier ist.“ Heidrun Gohr „Wir wandern ganz viel, ich fahre gerne Rad. Und ich denke im Moment. Ich muss gar nicht in den Süden fahren, weil hier ist es genauso schön und genauso warm.“ Noch liegt erst wenig Laub im Schlosspark. […]

  • Im Gespräch: Diplom-Meteorologe Dominik Jung

    Im Gespräch: Diplom-Meteorologe Dominik Jung

    Von wirklichem Herbstwetter ist aktuell noch nicht so viel zu spüren und deshalb schalten wir zu Diplom-Meteorologe Dominik Jung nach Wiesbaden. Dominik Jung, Diplom-Meteorologe: Guten Abend, Frau Dieterle Eva Dieterle, Moderatorin: Herr Jung, schauen wir zunächst noch mal auf den Sommer, der ja sehr heiß und extrem trocken war, das haben wir alle gespürt. Sie haben alle Daten für Hessen und Rheinland-Pfalz. Wie fällt denn Ihre Bilanz aus? Jung: Ja, es war ein extrem Sommer in Rheinland-Pfalz und auch in Hessen. Es war der wärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 und einer der trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Letzteres merkt man vor allen Dingen den Flusspegeln, die sind extrem niedrig. Und die spitzen Temperaturen, die lagen in diesem Sommer zum Teil wieder über 40 Grad, die höchsten Werte wurden mit 41 Grad gemessen. Und so hohe Werte haben wir am Sommer noch nie gemessen. Bei uns in Rheinland-Pfalz und auch nicht in Hessen. Und auch die Anzahl der Hitzetage war so hoch wie noch nie zuvor. Dieterle: Warum hält sich die Wärme bis Ende September so hartnäckig? Und bedeutet das auch, dass uns ein außergewöhnlich milder Herbst erwartet? Jung: Die Großwetterlage aus dem Sommer hat sich auch im Herbst behaupten können. Im gesamten September hatten wir immer wieder Südwestwetterlagen und das heißt eben: Aus dem Südwesten von Spanien, Portugal kommen sehr warme Luftmassen bis zu uns nach Rheinland-Pfalz und Hessen geströmt. Und durch diese stabile Schönwetterlage, Hochdruckwetterlage, blieb es eben sehr warm und deren Tage waren normal sehr warm gewesen mit Spitzentemperaturen bis zu 30 Grad. Auch das waren neue Rekordwerte für Ende September und entsprechend aufgrund der hohen Wetterlage blieb es auch sehr trocken und wir hatten eben sehr, sehr wenig Regen. Und das geht auch in den kommenden Tagen so weiter. Dieterle: Werden wir das jetzt […]

  • Warnungen vor Islamismus

    Warnungen vor Islamismus

    Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will wieder über das Stadtbild sprechen – das hat er am Wochenende angekündigt. Damit rückt auch das Thema „Kriminalität von zugewanderten Menschen“ erneut auf die Tagesordnung. Darüber wollen wir heute mit der Frankfurter Islamwissenschaftlerin Prof. Susanne Schröter im Studiotalk sprechen. Doch es geht nicht nur um islamistische Tendenzen, sondern auch um politische Ränder, die zunehmend an Stärke gewinnen. Jubel bei der AfD in Sachsen-Anhalt, Konfettikanone bei der Linken in Berlin. Linke und AfD – strahlende Wahlsieger. Nach den vergangenen Landtagswahlen wird in Deutschland nun nicht nur darüber diskutiert, warum die politischen Ränder so stark geworden sind, sondern auch über Antisemitismus und Islamismus. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Es gibt aus meiner Sicht gefährliche Querverbindungen zwischen dem Linksextremismus und dem Islamismus und vor allen Dingen auch radikalen Kräften der propalästinensischen Bewegung. Das hat sich sehr, sehr deutlich auch in Berlin gezeigt, als Terrorunterstützer mit den Linken gemeinsam gefeiert haben. Wir haben auch eine Studie des Landesamtes für Verfassungsschutz, die sich mit aktuellen antisemitischen Erscheinungsformen auseinandersetzt. Und dabei wird auch sehr deutlich, dass es genau diese Verbindungen gibt.“ Mit diesen Verbindungen beschäftigt sich auch Professorin Susanne Schröter. Die Islamwissenschaftlerin hat an der Frankfurter Uni das Forschungszentrum Globaler Islam gegründet und geleitet. Hat immer wieder öffentlich vor den Gefahren von ungesteuerter Migration und zunehmender islamistischer Radikalisierung gewarnt. Gegner warfen Schröter Populismus und Rassismus vor, Befürworter sahen in ihren Äußerungen dringend notwendige Kritik am politischen Islam. Im vergangenen Jahr endete dann ihre Forschungsprofessur. Jetzt hat sich Prof. Schröter mit dem neuen privat finanzierten Institut INDEMIS zurückgemeldet. Auf der Homepage heißt es: Der Islamismus werde häufig auf seine gewaltbereite Form reduziert, das Institut wolle aber auch über den sogenannten „legalistischen Islamismus“ aufklären. „Seine charakteristischen Merkmale sind Intoleranz, Ablehnung der individuellen Freiheitsrechte, insbesondere der Rechte von Mädchen und Frauen, Antisemitismus und ein […]

  • Zu Gast im Studio: Islamwissenschaftlerin Prof. Susanne Schröter

    Zu Gast im Studio: Islamwissenschaftlerin Prof. Susanne Schröter

    Markus Appelmann spricht mit der Frankfurter Islamwissenschaftlerin. Markus Appelmann, Moderator: Und darüber sprechen wir jetzt. Im Studium ist der Frankfurter Islamwissenschaftlerin Professorin Susanne Schröter. Ich grüße Sie. Prof. Renate Schröter, Islamwissenschaftlerin: Hallo! Ich freue mich, dass ich hier bin. Appelmann: Sie sagen immer, Der Staat muss konsequenter gegen islamistische Strukturen vorgehen. Wo sind denn ganz aktuell Ihrer Meinung nach blinde Flecken? Schröter: Blinde Flecken liegen im sogenannten legalistischen Islamismus, das heißt, dem politischen Islam, der eigentlich überhaupt nicht im Bewusstsein der Politik ist, auch vieler Fachkräfte aus Ausbildung und Sicherheitsbehörden nicht ist. Man fokussiert sich immer auf den gewaltbereiten Islamismus, auf den Terrorismus im Namen des Islam. Aber wir haben natürlich auch Strukturen, die sozusagen ein bisschen im Untergrund sind. Das sind Strukturen der Muslimbruderschaft, das sind Strukturen von schiitischen Netzwerken, die einen ähnlichen Islam wie im Iran auch bei uns etablieren wollen. Das sind Strukturen, die am türkischen Präsidenten hängen oder von ihm stark gefördert und unterstützt werden. Und das ist für unsere Gesellschaft, weil es antidemokratische Kräfte sind, freiheitsfeindliche Kräfte sind, ist das auch eine Gefahr. Appelmann: Das haben wir ganz aktuell gerade Wahlbilder aus Berlin gesehen. Gibt es denn politische Schnittmengen zwischen Teilen der Linken und zwischen islamistischen Milieus? Schröter: Ja, das gibt es schon sehr lange, auch relativ unbekannt. In Frankreich kennen wir das schon unter dem Begriff Islamofaschismus, aber eben auch in Deutschland. Und in Berlin hat man es ja sehr deutlich gesehen, in welcher Weise islamistische Milieus, antisemitische Milieus bis hin sogar in die organisierte Kriminalität verflochten sind. In der Partei der Linken. Damit will ich nicht sagen, dass die ganze Partei Die Linke jetzt antisemitisch ist oder islamistisch ist. Aber man hat eine große, große Toleranz in solche Milieus hinein. Appelmann: Wenn auf der einen Seite die Linke migrantische Milieus mobilisiert und auf […]

  • Zum Ende der Freibadsaison: Hunde dürfen planschen

    Zum Ende der Freibadsaison: Hunde dürfen planschen

    Wenn wir am Wochenende auch noch einmal gut über 25 Grad hatten – die Freibadsaison neigt sich in Hessen und Rheinland-Pfalz langsam dem Ende zu. Das Freibad im Woogtal in Königstein ist ab heute geschlossen. Zum Saisonschluss gab es dort gestern aber noch ein ganz großes Highlight: der Badespaß für Fellnasen. Vier Pfoten, eine Mission: ab ins Wasser. Im hessischen Königstein war gestern Badespaß statt Gassigehen angesagt. Die kleine Coffee hat dabei offenbar ihren perfekten Badetag erwischt: Einmal im Becken, will sie gar nicht mehr heraus. Sarah Kleemeyer „Sie ist jetzt erst 10 Monate alt, das heißt auch das erste Mal, dass sie jetzt richtig tief schwimmen kann und nicht nur im Fluss oder so. Aber sie liebt es total wie man sieht.“ Auch bei Levin und Lotti ist die Aufregung groß. Hier steht der Spaß wortwörtlich im Gesicht geschrieben. Luke Winkelmann „Der ist aufgeregt, energetisiert, bellt manchmal und freut sich aufs Wasser.“ Johannes Neumann-Cosel „Wir gehen ja auch immer im Sommer gerne her, deswegen findet sie das auch super. Aber eigentlich mag sie auch die Bäche rund um im Taunus.“ Während einige Vierbeiner mutig ins Wasser springen und sofort ihre ersten Runden drehen, bleiben andere lieber erst mal vorsichtig am Beckenrand. Inge König „Also die Luna betrachtet das ganze ein bisschen aus der Ferne, aber es macht schon alleine Spaß, dem zuzugucken, dem Treiben.“ Und manchmal hilft auch ein kleiner Schubs oder Herrchen geht einfach mit ins Wasser. Der Badespaß kostet die Königsteiner einen Euro. Der Erlös geht an das Tierheim Hochtaunus. Auch die Bürgermeisterin ist mit ihrem Hund Coco dabei. Sie findet: weil das Hundeschwimmen auch in diesem Jahr wieder so gut ankommt, soll es künftig fester Bestandteil des Saisonabschlusses werden. Beatrice Schenk-Motzko (CDU), Bürgermeisterin Königstein „Das Hundeschwimmen findet am letzten Tag der Freibadsaison statt, weil wir natürlich jetzt natürlich keine […]

  • Behinderte sorgen sich wegen geplanter Einsparungen

    Behinderte sorgen sich wegen geplanter Einsparungen

    Seit Monaten spricht die Bundesregierung davon, dass sie Reformen vorantreiben will. Auch im sozialen Bereich. Die Sparpläne sollen dann auch Menschen mit Behinderung treffen. Wohlfahrtsverbände, soziale Einrichtungen und Gewerkschaften warnen vor einem sozialen Kahlschlag, nachdem bereits im Frühjahr ein Arbeitspapier ans Licht kam, das die erschreckenden Ausmaße der Maßnahmen zeige. Unter dem Motto „Nicht am Menschen sparen“ sind für morgen bundesweite Großdemonstrationen geplant.   Juan Ponce lebt in Frankfurt in seiner eigenen, kleinen Wohnung. Durch eine Entzündung des Nervensystems funktioniert sein Kurzzeitgedächtnis nicht mehr. Deshalb ist er im Alltag auf Unterstützung angewiesen – und auf jede Menge Merkzettel. Juan Ponce: „Ich muss alles aufschreiben. Gespräche und alles. Sobald ich mit der Person spreche, wenn ich das nicht aufschreibe, dann weiß ich nichts mehr über den Inhalt.“  Mehrmals in der Woche kommt die Lebenshilfe Frankfurt vorbei, die ihm bei Terminen oder etwa dem Sortieren von Tabletten hilft. Über die Lebenshilfe hat er auch seine Wohnung bekommen. Das im deutschen Sozialrecht verankerte Wunsch – und Wahlrecht sieht vor, dass Menschen mit Behinderung selbst bestimmen können, in welcher Form sie wohnen möchten. Dieses Recht würde durch die geplanten Maßnahmen des Bundes beschnitten werden. Dann müsse die Betreuung von mehreren Menschen gebündelt in einer Einrichtung stattfinden. Denn das würde die Arbeit von Betreuern effizienter gestalten. Dominique Deneu (Vorstand Lebenshilfe Frankfurt): „Das ist mit Sicherheit sinnvoll. Es passt nur nicht für jede Person. Also uns ist wichtig, dass weiterhin geguckt wird, wie kann der individuelle Bedarf – das heißt der Bedarf den Herrn Ponce zum Beispiel hat – wie kann der weiter erfüllt werden und nicht durch irgendetwas Günstiges ersetzt werden.“  Die Sparpläne sehen insgesamt weniger Assistenz und Betreuungszeiten vor. In Deutschland ist jeder Zehnte von einer Schwerbehinderung betroffen und auf Hilfe angewiesen. Durch die Reform würden vor allem die Angehörigen in die Pflicht genommen.  Auch die Schulbegleitung […]

  • Junges Talent im Schlauchbootslalom

    Junges Talent im Schlauchbootslalom

    Mit dem Schlauchboot Vollgas geben und über das Wasser rasen. Für Finn Kremer aus Lörzweiler ist das nicht nur Spaß, sondern auch anstrengender Sport. Und den macht er auf Wettkampfbasis. Dieses Wochenende fährt er bei der Deutschen Meisterschaft in Brandenburg wieder um Medaillen. Vorher haben wir ihm beim Training in Wiesbaden besucht. Mit Vollgas um die Bojen herum – eine ganz bestimmte Strecke, von der er nicht abweichen darf. Keine Bojen berühren, eine Rückwärtsübung, dann noch das Mann-über-Bord-Manöver und durch die Ziellinie. Möglichst schnell muss Finn Kremer den Parcours passieren, denn jede Sekunde zählt. Je schneller, desto besser. Und bloß gegen keine Boje stoßen und dadurch Strafsekunden riskieren. Finn Kremer, Schlauchboot-Sportler: Man muss ungefähr wissen, wann man das Gas wegnehmen muss, wann man einlenken muss, wann man wieder Gas geben muss und wie lang man auf dem Gas stehen bleiben kann. Und wie man lenken muss. Beim Rückwärtstor, wie lang man im Rückwärtsgang bleiben muss, dass man nicht zu weit rein fährt, weil sonst verliert man zu viele Sekunden. Seit fünf Jahren fährt Finn Kremer das motorisierte Schlauchboot. Sein Vater trainiert die Jugendlichen des Wiesbadener Yachtclubs. René Kremer, Vater und Trainer von Finn: Der Knackpunkt ist meistens so das Rückwärtstor beim Rückwärtsfahren. Das ist so ein Thema, wo immer mal gerne ein Fehler gemacht wird ne Boje berührt wird und bei dem sogenannten Mann über Bord, wo der Rettungsring über den Kopf gehoben wird, dass da das Boot nicht immer richtig aufgestopt wird und dass es da auch wieder zu nem Fehlerpunkt kommt. Wer nach 2 Durchläufen die wenigsten Punkte hat, gewinnt im Wettkampf. In Deutschland darf man nur bis 27 teilnehmen, bei internationalen Wettbewerben sogar nur bis 18. Finn ist jetzt 16 Jahre alt, ein bisschen Zeit bleibt ihm noch für die großen Titel. Stadtmeisterschaft, Hessenmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft, Nationalkaderausschied – […]

  • Urteil wegen e-Roller-Wurf

    Urteil wegen e-Roller-Wurf

    Zwei hundertstel Sekunden haben über Leben und Tod entschieden: Drei junge Männer hatten in der Silvesternacht 2024 in Frankfurt einen E-Scooter von einer Brücke auf ein fahrendes Polizeiauto geworfen. Sie wurden deshalb für versuchten Mord angeklagt. Heute ist vor dem Frankfurter Landgericht das Urteil gegen die damals 17 und 18-jährigen Jugendlichen gefallen.  Es sind harte Urteile. Der Hauptangeklagte Marcelo K., der den Scooter geworfen hat, erhält 7 Jahre Jugendhaft. Rayan I. bekommt 6 Jahre. Aycan B. wird zu 4 Jahren und 10 Monaten Jugendhaft verurteilt. Die beiden hatten bei der Planung und Durchführung der Tat geholfen. Wie das Gericht heute feststellt, wollten die drei deutschen Angeklagten mit weiteren Jugendlichen in der Silvesternacht gezielt Polizisten angreifen – mit Feuerwerkskörpern, Flaschen und selbstgebauten Molotov-Cocktails. Das Geschehen gipfelt schließlich darin, dass ein 30 Kilogramm schwerer Escooter wie dieser von dieser Brücke am Frankfurter Nordwestzentrum auf einen Polizeieinsatzwagen geworfen wird, der unter der Brücke durchfährt.  Der Roller trifft Dach und Windschutzscheibe. Zwei der fünf Polizisten im Inneren werden leicht verletzt. Ein Riesenglück, denn wäre der Scooter nur Sekundenbruchteile früher eingeschlagen, hätte er die Windschutzscheibe durchbrochen – mit möglicherweise tödlichen Folgen.  Das war versuchter Mord, stellt das Gericht heute fest. Weil zwei der drei Angeklagten bereits mehrfach vorbestraft sind, geht die Kammer in ihren Urteilen sogar deutlich über die Forderungen der Staatsanwaltschaft hinaus. Überführt werden die damals 17 und 18 Jährigen Mitangeklagten mit Überwachungsvideos. Der Hauptangeklagte Marcelo K. kann darauf nicht eindeutig identifiziert werden. Zeugen belasten ihn vor Gericht. Ulrich Endres, Verteidiger von Marcelo K. „Ich sags mal, wie es der Vorsitzende auch gesagt hat. Wir haben keinen einzigen direkten Beweis, sondern wir verlassen uns auf Gerüchte, in denen mitgeteilt wird, der Marcelo wars. Wer das auch immer gesagt hat. Es war auch nicht so, dass das einer gesagt hat, der direkt dabei war etc.“ Marcelo […]

  • Frankfurt Skyliners im Teamcheck

    Frankfurt Skyliners im Teamcheck

    In einer guten halben Stunde starten die Frankfurt Skyliners in die neue Saison der Basketball-Bundesliga. Der frühere deutsche Meister tritt in diesem Jahr zudem im Europapokal an. Wie die Chancen für beide Wettbewerben stehen – hier ist unser 17:30 Sat.1 Live-Teamcheck. Im Trainingscenter der Skyliners wächst die Vorfreude auf den Eurocup. Dort traten sie letztmals vor acht Jahren an, 2016 konnten sie einen europäischen Titel gewinnen. In der Bundesliga reichte es vergangene Saison allerdings nur für Platz 15. Um mehr als nur wieder eine Außenseiterrolle einzunehmen muss sich vor allem offensiv was tun. Mannschaft Einer der Neuzugänge ist der Deutsch-Österreicher Thomas Klepeisz: Deutscher Meister mit Ulm als Kapitän, über 50 Länderspiele für Österreich, Junioren-Europameister. Und ein Spezialist für Distanzwürfe. Der 35-Jährige ist heiß auf den Eurocup. Thomas Klepeisz Neuzugang Frankfurt Skyliners „Wir werden von außen nicht sehr hoch eingeschätzt, was uns aber vielleicht auch in die Karten spielen kann. Weil wir da auch nicht so viel Druck von außen bekommen. Für uns selbst haben wir uns vorgenommen, extrem aggressiv und motiviert reinzugehen.“ Erfahrung aus der amerikanischen Profi-Liga NBA bringt der neue Spielmacher Ryan Arcidiacono mit. Hinzu kommen jüngere Spieler wie etwa Roman Bedime. Trainer Klaus Perwas geht in seine zweite volle Saison als Cheftrainer, kennt den Verein aber schon eine gefühlte Ewigkeit: 17 Jahre lang war er zuvor Co- und Interimstrainer. Das erklärt die Gelassenheit, mit der der 55-Jährige auf die bevorstehenden Herausforderungen blickt. Klaus Perwas Trainer Frankfurt Skyliners „International wollen wir wettbewerbsfähig sein, da wollen wir uns so ein bisschen akklimatisieren, sag ich mal. In der BBL werden wir sehen. Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten und ein bisschen nach oben schielen, auf die Play-In oder Playoff-Plätze.“ Also in der Basketball-Bundesliga BBL zumindest auf Platz 10 landen. Prognose Carsten Praeg Sportreporter in Frankfurt „Die Skyliners können sich diese Spielzeit zwar endlich wieder auf internationaler […]

  • Hohe Spritpreise gefährden Unternehmen

    Hohe Spritpreise gefährden Unternehmen

    17 Cent pro Liter – so viel günstiger soll das Tanken ab Oktober werden. Bund und Länder haben jetzt einen erneuten Tankrabatt auf den Weg gebracht. Kostenpunkt 2,5 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt. Doch am Tankrabatt 2.0 gibt jede Menge Kritik. Auch von den Unternehmen, die eigentlich davon profitieren sollen, wie unser Beispiel aus dem hessischen Rodgau zeigt. Über 2,50 Euro für einen Liter Diesel, Super um die 2,44. Die Preise, die an den Zapfsäulen der Tankstellen angeschrieben stehen, lassen die Autofahrer gerade verzweifeln. Für Milad Shahin, der in Rodgau einen Pflege- und Krankenfahrdienst betreibt, sind die Spritkosten sogar existenzbedrohend. Für Hausbesuche bei Patienten, Fahrten ins Krankenhaus oder Medikamentenlieferungen sind seine 28 Mitarbeiter täglich mit dem Auto unterwegs – und müssen tanken. Milad Shahin, Pflegedienst-Inhaber aus Rodgau: „Wirtschaftlich ist es für uns eine Katastrophe. Das sind im Monat bis zu 8.000 € mehr. Im Gegensatz zum letzten Jahr.“ Seine Mitarbeiter hat er angewiesen nur noch vormittags zu tanken, weil es dann ein bisschen günstiger ist. Viel würde das aber nicht bringen. Zwei Fahrzeuge seines Krankentransports hätte er schon stilllegen müssen. Und damit nicht genug. Milad Shahin, Pflegedienst-Inhaber aus Rodgau: „Aufgrund der Spritpreise mussten wir jetzt auch drei Mitarbeiter kündigen, weil es rentiert sich einfach nicht. Es ist so, dass wir auch, dass ich auch nächtelang wach im Bett liege und überlege; wie machen wir das jetzt? Wie kriegen wir das hin? Also wenn es da allein um Geld gehen würde, würde ich dieses Geschäft schon seit längerem dichtmachen. Es geht mir um die Menschen. Es geht mir vor allem um die alten Menschen.“ Denn die seien auf die Krankenfahrten angewiesen, wenn sie zum Beispiel im Rollstuhl säßen, sagt der Pflegedienstleiter. Im Umkreis hätten in den letzten drei Monaten schon vier Fahrdienste zu gemacht. Die Lage sei prekär. Resigniert blickt er deshalb auch auf […]

  • Schaltgespräch mit Maike Willeitner, ADAC, zum Thema Spritpreise

    Schaltgespräch mit Maike Willeitner, ADAC, zum Thema Spritpreise

    Ein Thema, dass die Autofahrer umtreibt und deshalb hat sich auch der ADAC eingeschaltet und deshalb ist mir jetzt Maike Willeitner vom ADAC Hessen-Thüringen zugeschaltet Eva Dieterle: Guten Abend. Maike Willeitner, ADAC Hessen-Thüringen: Guten Abend, Hallo Eva Dieterle: Frau Willleitner, seit einiger Zeit gibt es die sogenannte Zwölf-Uhr-Regel, das heißt, dass nur noch einmal am Tag die Spritpreise erhöht werden dürfen. Der ADAC spricht sich jetzt für eine Abschaffung dieser Regel aus. Warum? Maike Willeitner, ADAC Hessen-Thüringen: Richtig, wir haben uns die vergangenen Monate einmal genauer damit beschäftigt, inwieweit diese Regelung tatsächlich Einfluss auf die Spritpreisentwicklung hatte und haben dabei eben festgestellt, dass bereits auch im April absehbar war, dass diese Regelung nicht zu einer Vergünstigung an den Tankstellen führt. Das heißt durch die verringerte Flexibilität im Preisgeschehen dadurch, dass nur noch einmal am Tag der Preis angepasst werden darf sind die Preise generell gestiegen und das ist eben dem ursprünglichen Sinn dieser Regelung gegenläufig. Das heißt, für die Verbraucher hat sich hier keine Preissenkung eingestellt, sondern eben eine Erhöhung. Eva Dieterle: Bislang weiß man ja aber durch diese Regelung wenigstens, dass es vormittags definitiv am günstigsten ist. Wenn das wieder wegfallen würde, dann fehlt diese Sicherheit doch? Maike Willeitner, ADAC Hessen-Thüringen: Das war natürlich ein sehr positiver Punkt bei dieser Regelung, dass wir wissen um 12 Uhr ist einmalig, der Preis geht ja nach oben, danach sinkt er. Allerdings können wir das auch bei dem bisherigen Modell, was wir davor hatten eben sehen. Das heißt, natürlich gibt es hier verschiedene Preisspitzen im Verlauf des Tages. Aber grundsätzlich könnte man auch hier sagen, dass zu den Abendstunden so zwischen acht oder neun Uhr der Preis am günstigsten war. Also auch da konnten die Verbraucher sich darauf verlassen. Eva Dieterle: Große Einigkeit herrscht dabei, dass sich an den hohen Spritpreisen etwas […]

  • Finanzierung des Gewalthilfegesetzes

    Finanzierung des Gewalthilfegesetzes

    Rund jede dritte Frau in Deutschland erfährt laut Bundesamt für Familie mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt.  Das im vergangenen Jahr verabschiedete Gewalthilfegesetz soll Betroffenen ab 2032 einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreien Schutz und Beratung garantieren. Dafür müssen die Bundesländer ausreichend Frauenhäuser und Beratungsstellen bereitstellen. Das Land Hessen hat heute seinen Entwurf für die Umsetzung vorgestellt.   Mehr als 12.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr Opfer häuslicher Gewalt. Etwa 80 Prozent von ihnen sind Frauen. Wer den Mut fasst, sich der Gewalt zu entziehen, findet oft Schutz in einem Frauenhaus. Doch in den Einrichtungen fehlen in Hessen derzeit rund 740 Plätze. Auch Sozialministerin Heike Hofmann kennt das Problem. Heike Hofmann (SPD) Sozialministerin Hessen „Das hat zum einen den Grund, dass aktuell Plätze noch fehlen und noch sehr regional es abhängt, wo wohnt eine Frau, ob sie Wohnort nah wirklich einen Platz bekommt. Das wollen und werden wir mit dem Ausbau des Systems ändern, indem wir die Frauenhausplätze steigern aber auch die Beratungs– und Interventionsstellen weiter ausbauen.“ Das Land Hessen will das Hilfesystem deshalb ausbauen. Grundlage dafür ist das Gewalthilfegesetz, das der Bund Anfang 2025 verabschiedet hat. Die Länder müssen dafür ausreichend Frauenhäuser und Beratungsstellen bereitstellen. Bisher finanzieren Träger, Land und Kommunen das Frauenhilfesystem gemeinsam. Ab 2027 übernimmt das Land die Finanzierung vollständig. Schon im kommenden Jahr stehen rund 30 Millionen Euro für den laufenden Betrieb bereit – etwa ein Drittel mehr als bisher. Rund acht Millionen Euro davon kommen vom Bund. Zusätzlich stellt das Land jedes Jahr mindestens fünf Millionen Euro für den Aus- und Neubau bereit. Heike Hofmann (SPD), Sozialministerin Hessen „Ich erwarte, dass die Kommunen weiterhin ihren Beitrag dazu leisten, dass das Hilfesystem weiterhin ausgebaut werden kann. Es ist ja sehr differenziert, es gibt unterschiedliche Beratungsangebote, Präventivmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeiten. Wir brauchen alle, damit wir passgenau dieses System ausbauen können.“ Im Vogelsbergkreis und im […]

  • Städtetag zur Finanzlage der Kommunen

    Städtetag zur Finanzlage der Kommunen

    Neben Regierungskrise und Reformstau in der Bundespolitik gerät ein Problem in den Hintergrund. Die immernoch klammen Kommunen. Es fehlt an Geld und die Anforderungen an Städte und Gemeinden werden immer größer. In Kassel haben sich jetzt Oberbürgermeister aus ganz Deutschland getroffen, um zu beraten wo es aktuell den größten Handlungsbedarf gibt.   Leere Kassen, steigende Ausgaben – und immer mehr Aufgaben, die bei Städten und Gemeinden landen. Beim Deutschen Städtetag in Kassel geht es deshalb heute vor allem ums Geld. Der Verband sieht in den jüngsten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin auch einen Weckruf and die Bundesregierung. Burkhard Jung, SPD (Präsident Deutscher Städtetag): „Vor Ort geht uns das Geld aus und damit wird für den Bürgerinnen und den Bürger spürbar: da funktioniert was nicht! Die Bescheide dauern so lange, das Klassenzimmer ist nicht gestrichen, die Toilette stinkt wo mein Kind nicht draufgehen will, um es mal ganz deutlich und plastisch zu sagen. Und das nagt an den Wurzeln der Demokratie und ich hoffe, dass man in Berlin diesen Weckruf verstanden hat.“  Die Forderung: eine große Aufgaben – und Finanzreform zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Heißt konkret: Die Städte sollen bei Aufgaben entlastet und mit ausreichend Geld ausgestattet werden. Allein für die akute Finanznot fordert der Städtetag eine jährliche Soforthilfe von 30 Milliarden Euro. Das entspricht dem Defizit aller deutschen Kommunen aus dem vergangenen Jahr. Langfristig müsse vor allem die Investitionsfähigkeit der Städte gesichert werden. Und es brauche Schutzmechanismen, damit die kommunalen Haushalte nicht erneut aus dem Ruder laufen. Das wünscht man sich auch in der Gastgeberstadt Kassel. Trotz Einnahmen durch beispielsweise die ansässige Rüstungsindustrie, ist man hier knapp bei Kasse. Sven Schoeller, Die Grünen (Oberbürgermeister Kassel): „Wir gehören – wie alle anderen Städte auch – zu denjenigen Städten, die in der laufenden Haushaltsperiode nicht mehr in der Lage sind eine […]

  • Wie geht es weiter mit der Psychotherapie-Ausbildung?

    Wie geht es weiter mit der Psychotherapie-Ausbildung?

    Seit Jahren geben die gesetzlichen Krankenkassen mehr aus, als sie einnehmen. Um das Defizit auszugleichen, will die Bundesregierung sparen – auch bei der Psychotherapie. Mit Auswirkungen auf Therapeuten und Patienten. Gestern haben wir auf die niedergelassenen Psychotherapeuten geblickt, heute schauen wir auf die, die diese Praxen einmal übernehmen sollen.   Gulia Santangelo hat neun Monate auf einen Therapieplatz gewartet. Die 23-Jährige hat ADHS und immer wieder depressive Phasen. Giulia Santangelo  „Sobald mich irgendwas noch zusätzlich emotional belastet hat, habe ich gar nichts mehr hinbekommen, sodass ich eigentlich ein ganzes Semester ausgefallen bin, weil ich nicht mehr aus dem Bett gekommen bin.“   Fünf Monate muss man in Deutschland im Schnitt auf einen Therapieplatz warten. Und in Zukunft könnte es noch länger dauern. Denn die Reform der gesetzlichen Krankenkassen bedeutet auch Einsparungen bei der Psychotherapie. Heike Winter bildet an der Uni Frankfurt angehende Psychotherapeuten aus. Sie befürchtet langfristige Folgen der Reform. Heike Winter – Psychotherapeutin Universität in Frankfurt „Die Sorge, die wir als Berufsstand haben ist, dass wir junge Kolleginnen und Kollegen verlieren, weil die sich umentscheiden, nicht mehr in die Niederlassung gehen wollen. Und das uns sowas blüht, wie im Hausarztbereich, dass es einfach niemanden gibt, der das noch macht.“ Die Ausbildung kostet viel Geld. 20.000 Euro hat Alina Herrmann bislang bezahlt. Die 28-Jährige ist im letzten Jahr der vierjährigen Ausbildung. Sie sorgt sich, nach dem Abschluss keinen Job zu finden. Alina Herrmann – Angehende Psychotherapeutin   „Die niedergelassenen Therapeuten, wo man vielleicht auch arbeiten könnte, die haben Existenzängste und fürchten um ihre Grundlage, da ist natürlich die Frage, ob die Anstellungen bei denen nicht einfach wegfallen.“ Weniger Stellen für Nachwuchs-Therapeuten, mehr Praxen vor dem Aus und als Folge noch längere Wartezeiten für Patienten – so die Sorge der Psychotherapeuten. Grafik – Koalitionsvertrag Dabei verspricht die Bundesregierung im Koalitionsvertrag eine […]