Polizei räumt besetztes Uni-Gebäude in Gießen
In Gießen hat die Polizei heute ein von Aktivisten rechtswidrig besetztes Uni-Gebäude geräumt. Die Universitätsleitung hatte der linken Gruppe zuvor wiederholt Räumungsfristen gesetzt. In den frühen Morgenstunden umstellen rund 150 Polizisten das Uni-Gebäude in der Hein-Heckroth-Straße in Gießen. Die linken Aktivisten hatten das seit Jahren leerstehende Haus am Samstag besetzt, um dort einen offenen Begegnungsort einzurichten. Petro, Verhandlungsteam Hausbesetzer „Es ist schon Ziel, möglichst viele Menschen hier zu integrieren, die, die einen Bedarf haben. Es gibt auch Bedarf an Lernraum. Es gibt schon Tische drinnen, hier ist ja auch WLAN von der Uni. Es gibt hier Menschen, die gerade in der Klausurenphase sind und sich reinsetzen und für ihre Klausuren lernen, weil es in der Bib keinen Platz mehr gibt.“ Die Universitätsleitung hatte in den vergangenen Tagen mit den Hausbesetzern Gespräche geführt und mehrfach Räumungsfristen gesetzt. Doch die ließen die linken Aktivisten verstreichen. Daraufhin stellte die Universität Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Die Polizisten müssen sich heute gewaltsam Zutritt verschaffen. Pierre Gath, Pressesprecher Polizeipräsidium Mittelhessen „Wir haben zehn Personen in dem Haus angetroffen. Das verlief soweit friedlich, es gab keine Verletzungen oder Ähnliches zu beklagen. Die Personen wurden abgearbeitet, die Identität wurde festgestellt. Und im Anschluss sind die Personen mit einem Platzverweis entlassen worden.“ Rückendeckung für die Räumung bekommen die Polizisten heute von ihrem obersten Dienstherren. Roman Poseck (CDU), Innenminister Hessen „Sie haben ihren Auftrag, das Recht durchzusetzen, erfolgreich erfüllt. Ich verurteile das Vorgehen der sogenannten Aktivisten. Sie leben in einer gefährlichen Parallelwelt und treten die Grundlagen unseres Rechtsstaats mit Füßen. Für mich sind die Aktionen in Gießen ein weiteres Beispiel für die zunehmenden Gefährdungen durch den Linksextremismus.“ Eine besondere Herausforderung stellen zwei Aktivisten dar, die auf das Dach geflohen waren und später per Drehleiter sicher zu Boden gebracht werden. Rund viereinhalb Stunden dauert der Einsatz der Polizei. Nach der Räumung des Gebäudes soll […]


