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  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Mehr Menschen suchen Arbeit — Gute Nachrichten für Pendler — Mehr Waschbären erlegt Anmoderation: Eine Jugendliche hatte ihre Lehrerin in einer Ludwigshafener Schule mit einem Messer angegriffen. Die 17-Jährige hatte sich deshalb vor Gericht verantworten müssen. Heute wurde in Frankenthal das urteilgefällt und das lautet: schuldunfähig. Die Jugendliche leide an einer Schizophrenie und wird nun in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Der Prozess wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Weitere Nachrichten von heute jetzt im Überblick. Mehr Menschen suchen Arbeit In Hessen hat es im gesamten letzten Jahr so viele Arbeitslose gegeben wie seit 5 Jahren nicht mehr.  Wegen der schwierigen Wirtschaftslage bauen die Unternehmen immer mehr Stellen ab.  Im  Dezember stiegt die Zahl der  Arbeitssuchenden  ebenfalls. Am Ende des Monats  waren in  Hessen rund 204.600 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,8 Prozent. In Rheinland-Pfalz suchten rund 125.300 Frauen und Männer einen Job. Hier stieg der Arbeitslosenquote auf 5,5 Prozent. Gute Nachrichten für Pendler Im privaten Busgewerbe in Rheinland-Pfalz drohen keine Streiks mehr. Nach jahrelangem Konflikt ist der Tarifstreit beigelegt. Wie die Gewerkschaft ver.di heute mitteilt, hat sie sich mit der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Demnach steigen die Gehälter der Beschäftigten in zwei Schritten um insgesamt 10,5 Prozent. Außerdem bekommen sie mit dem nächsten Gehalt eine Einmalzahlung von 500 Euro. Mehr Waschbären erlegt Im vergangenen Jagdjahr wurden in Hessen mehr als 41.000 Waschbären bei der Jagd getötet. Nach Angaben des Jagdverbandes war das eine Steigerung von mehr  als  10 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Die aus Nordamerika stammenden Kleinbären breiten sich in Hessen immer weiter aus. Sie gefährden die heimischen Tierarten und richten auch große Schäden an Häusern und Gärten an. Die Landesregierung will deshalb die Schonfrist für Waschbären abschaffen. Laut Schätzungen leben mindestens 120.000 der Tiere in Hessen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Mit Schnee und Regen wird es recht ungemütlich. In der Nacht war es extrem kalt: Mit Minus 11 Grad wurde in Worms die kältesten Nacht in diesem Winter in Rheinland-Pfalz gemessen. Etwas wärmer ging es dagegen heute in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt zu. Mit Minus 2 Grad war es aber frostig genug, um sich beispielsweise beim Schlittschuhfahren in Laubenheim so richtig zu verausgaben. Und auch die Eisstöcke gleiten perfekt über die Bahn. Klar ist aber auch. Eine Tasse heißer Tee und Handschuhe müssen bei Temperaturen unter Null auf jeden Fall parat liegen. Wie es dann in den nächsten Tagen weitergeht, das schauen wir uns jetzt an. Hier sind die Aussichten für Hessen und Rheinland-Pfalz. Heute Nacht fällt aus dichten Wolken zeitweise etwas Schnee, ganz im Westen zum Morgen auch örtlich mit Regen vermischt. Es kann überall glatt werden! Die Luft kühlt nochmals in den Frostbereich ab, morgens wird es aber im Westen schon langsam milder. Tagsüber zieht der Schnee und Schneeregen zunächst nach Osten ab und es stellt sich vorübergehend trockenes, aber bewölktes Wetter ein. Zum Nachmittag kommen neuer Schnee und Regen von Südwesten auf. Dabei steigen die Werte überall leicht ins Plus mit 1 bis 3 Grad. Über Westeuropa bildet sich ein Sturmtief, dass uns ab Donnerstag – besonders am Freitag – von Südwesten her vorübergehend mildere Luft bringt. Am Freitag wird es bei stürmischem Wind bis zu 7 Grad mild und es regnet zeitweise. Dann kehrt die Kaltluft aber schnell wieder zurück. Ab Samstag sinken die Temperaturen erneut und es schneit zeitweise, bevor sich ab Sonntag wieder die Sonne durchsetzt und es eisig wird.

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    Patientenversorgung gesichert — Inflationsrate gestiegen — Rettungshubschrauber fliegt jetzt auch nachts Anmoderation: Wegen des anhaltenden Winterwetters mussten am Frankfurter Flughafen gestern Abend viele Flugzeuge enteist werden. Das führte zu Verzögerungen. Wie das hessische Verkehrsministerium mitteilt, seien daher 22 Starts nach dem Beginn des Nachtflugverbots um 23 Uhr genehmigt worden. Und damit zu weiteren News. Unser Kurznachrichtenblock. Patientenversorgung gesichert Trotz der angespannten Finanzlage vieler Krankenhäuser können sich die Menschen in Rheinland-Pfalz weiter darauf verlassen, in den Kliniken bestmöglich versorgt zu werden. Das hat die Krankenhausgesellschaft heute mitgeteilt. Mit der Reform im kommenden Jahr könne es allerdings sein, dass sie für ihre Behandlung im Krankenhaus weitere Wege in Kauf nehmen müssen. Bei der Aufstellung des Krankenhausplans müsse das Land sicherstellen, dass eine gut erreichbare, hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung der Patienten gewährleistet ist. Inflationsrate gestiegen Für die Menschen in Hessen ist das Leben im vergangenen Jahr teurer geworden. Nach Angaben des Statistischen Landesamts stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Jahr zuvor um 2,4 Prozent. Das lag vor allem an den starken Preiserhöhungen bei Dienstleistungen wie KFZ-Versicherungen, Bahntickets und Autoreparaturen. Dagegen sanken die Kosten für Energie. Auch der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln schwächte sich im Lauf des Jahres ab. In Rheinland-Pfalz erhöhte sich die Teuerungsrate im Jahresschnitt um 1,9 Prozent. Das ist der niedrigste Anstieg seit 2020. Rettungshubschrauber fliegt jetzt auch nachts Nach rund 20 Jahren hat Rheinland-Pfalz seit Jahresbeginn wieder einen rund um die Uhr einsatzbereiten Rettungshubschrauber. Er ist an der Mainzer Universitätsmedizin stationiert. Laut  Innenminister Michael Ebling  schließt de Nachtflugerlaubnis für Christoph 77 eine Lücke in der Notfallversorgung in Rheinland-Pfalz. Jetzt müssen bei dringenden Einsätzen nicht mehr Rettungshubschrauber aus anderen Bundesländern angefordert werden.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Schnee und Glätte begleiten uns weiterhin. An vielen Orten in Hessen und Rheinland-Pfalz mussten heute nicht nur die Sternsinger durch den Neuschnee stapfen. Immer wieder gab es leichten Schneefall, der eine schöne weiße Schicht frischen Schnee hinterließ. So wie hier auf dem Mainzer Lerchenberg. Wiesen, Bäume und Sträucher waren weiß gezuckert. Hier reichte der Schnee sogar für einen kleinen Schneemann. Mit ein paar Beeren als Augen, Nase und Grinsemund freute er sich heute über die Temperaturen von knapp unter Null Grad. Wie lange das Schneemannwetter noch anhalten wird, sehen wir jetzt in den Aussichten. Heute Nacht ist es in Hessen und Rheinland-Pfalz anfangs noch gering bewölkt, hier und da bildet sich Nebel. Gegen Morgen ziehen westlich des Rheins ein paar mehr Wolken auf. Die Temperaturen gehen auf minus 4 bis minus 7 Grad zurück, in höheren Lagen wird es noch kälter. Am Mittwoch verdichten sich die Wolken langsam immer mehr. Zunächst setzt nördlich der Mosel, später auch an der Lahn und in der Pfalz Schneefall ein. Es muss mit glatten Straßen gerechnet werden. Es bleibt in Hessen und Rheinland-Pfalz bei Dauerfrost mit Werten zwischen minus 3 und 0 Grad. Am Donnerstag ziehen die Schneeschauer ab, aber von Südwesten kommen später neue Niederschläge auf. Der Freitag wird dann turbulent, uns erreicht ein Sturmtief und bringt erst Schnee, später von Süden her Regen.

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    Warnung vor Linksextremismus — Kassel Airport macht weiter Verluste — Kein Geld für Lebensmittel Anmoderation: Das Kassler Projekt zur Eindämmung der Waschbärplage ist mit europäischem Recht vereinbar. Das hat jetzt das Bundesumweltministerium entschieden. Im Sommer 2025 hatte die Stadt damit begonnen Waschbären einzufangen, zu sterilisieren und wieder freizulassen. So wollte man die Population ohne das Töten der Tiere eindämmen. Das Regierungspräsidium hatte das Projekt wegen rechtlicher Bedenken aber bereits nach zwei Wochen gestoppt. Jetzt kann das Sterilisieren der Waschbären in Kassel fortgesetzt werden. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick. Warnung vor Linksextremismus Der hessische Innenminister Roman Poseck warnt davor, dass der Linksextremismus immer gefährlicher werde. Das erklärte er heute mit Blick auf den Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin. Sowohl die Täter als auch die Taten würden zunehmend radikaler. Sie bedrohten unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unsere Sicherheit. Der Linksextremismus müsse mit allen Mitteln des Rechtsstaats bekämpft werden. Kassel Airport macht weiter Verluste Das hessische Finanzministerium erwartet für das vergangene Jahr am Kassel Airport ein Minus von rund 5 Millionen.  In diesem Winter gab es dort keine feste Linienflugverbindung. Regelmäßige Flüge sind erst ab Ende Januar wieder geplant. Der nordhessische Airport macht seit seiner Eröffnung 2013 Defizite in Millionenhöhe. Das Land Hessen als größter Anteilseigner sieht den Flughafen dennoch als wichtiges Infrastrukturprojekt. In seinem Umfeld würden sich viele Unternehmen ansiedeln. Das schaffe Arbeitsplätze und bringe Steuereinnahmen. Kein Geld für Lebensmittel In der Pfalz sind immer mehr Menschen auf die Lebensmittelspenden der Tafeln angewiesen. So ist die Zahl der Bedürftigen in Kusel nach Angaben der Tafel im vergangenen Jahr um 20 Prozent gestiegen. Mittlerweile seien neben den Flüchtlingen auch immer mehr deutsche Familien auf Hilfe angewiesen. Das betreffe vor allem Alleinerziehende mit Kindern. Aber auch viele Senioren, deren Rente wegen der gestiegenen Kosten nicht […]

  • Inklusive Kita Unkel ist "Kita des Jahres"

    Inklusive Kita Unkel ist „Kita des Jahres“

    Einmal im Jahr wird der Deutsche-Kita-Preis verliehen. Die Gewinner 2025: Die inklusive Kindertagesstätte Unkel aus dem Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz. Vor allem überzeugt die Jury, dass Kinder mit Behinderung optimal integriert werden. Wir haben die glücklichen Gewinner besucht. Die Freude ist riesengroß. Die Inklusive Kita Unkel hat sich gegen insgesamt rund 600 Kitas  aus ganz Deutschland durchgesetzt. Ihr Konzept. Nicht das Kind soll sich der Kita anpassen, sondern die Kita dem Kind. Claudia Gries, Leiterin Kita Unkel „Wir nehmen einfach das Kind so an und gucken welchen Rucksack bringt es mit, was braucht das Kind gerade du ja wir handeln dementsprechend. Und ich glaube der große Unterschied ist, dass wir immer bereit sind auch unseren Alltag oder unsere Strukturen hier in der Kita für das jeweilige Kind zu überdenken.“ In der städtischen  Kita gibt es keine festen Gruppen. Die Kinder können sich frei in der Einrichtung bewegen und das machen, was ihnen am meisten Spaß macht. Egal ob kreativ arbeiten in der Mal- und Bastelwerkstatt oder Toben im Bewegungs- oder im Rollenspielraum. Natürlich gibt es auch Rückzugsmöglichkeiten, wenn man müde vom ganzen Spielen ist. Sarah „Es gibt so viele Möglichkeiten, die Spiele ausprobieren.“ Lilly „Weil wir uns hier einfach frei bewegen können und so.“ Elias „Sehr viele Räume und man kann hier spielen.“ Immer mittendrin, Karl, ein speziell ausgebildeter Therapiehund. Er hilft bei der Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Claudia Gries, Leiterin Kita Unkel „Tiere haben einfach nochmal eine ganz andere Basis um auf ein Kind zuzugehen. Die Kinder öffnen sich den Tieren ganz anders wie uns Erwachsenen. Tiere schenken Vertrauen, aber die Kinder wissen, dass wir den Tieren gegenüber eine Verantwortung haben.“ Denn neben Karl gibt es noch weitere Vierbeiner. Fünf Zwergziegen sind ebenfalls Teil der Kita und wollen auch versorgt werden. Dazu gehören jeden Tag Stalldienste und […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Es bleibt winterlich mit etwas Schnee. Heute Nacht ziehen dichte Wolken über Hessen und Rheinland-Pfalz hinweg. Die bringen vor allem im Hessen leichten Schneefall und entsprechend glatte Straßen. Gegen Morgen ziehen die Niederschläge ab. Die Temperaturen sinken auf minus 4 bis minus 5 Grad. Am Dienstag geht es erst bewölkt in den Tag. Aber so nach und nach kann sich von Westen die Sonne zeitweise durchsetzen. Im Hessischen Bergland gibt es noch ein paar Schneeschauer. Die Temperaturen erreichen am Rhein knapp 0 bis plus 1 Grad, sonst bleibt es beim leichten Dauerfrost. Die nächsten Tage bleiben winterlich und bringen zunächst nur leichten Schneefall oder Schneegriesel. Aber am Freitag könnte es spannend werden. Es kündigt sich ein Sturmtief mit teils kräftigem Schneefall und Schneeregen an.

  • Jahreswechsel 2025/26 - Einsatzreiche Nacht für Rettungskräfte

    Jahreswechsel 2025/26 – Einsatzreiche Nacht für Rettungskräfte

    Überwiegend ruhig und friedlich – so bilanzieren die Innenministerien in Hessen und Rheinland-Pfalz die Silvesternacht. Und trotzdem: Feuerwehr und Polizei hatten alle Hände voll zu tun. Von diversen Bränden, über Festnahmen wegen Körperverletzung oder dem Abfeuern illegaler Böller, bis hin zu Angriffen mit Feuerwerk auf Polizisten. Jahreswechsel vor der Porta Nigra in Trier. Rund 1.000 Menschen feiern hier die Silvesternacht. Ein schöner Anblick, und ein nicht ganz ungefährlicher. Die Feuerwerkskörper werden teils direkt in der Menschenmenge gezündet. Und auch in Frankfurt schien die Vernunft gegen den Übermut durch Alkohol und Partylaune keine Chance gehabt zu haben. Während die einen das Feuerwerk vor der Skyline bewundern, schießen die anderen Raketen in die Menschenmenge. Polizeikräfte, die auf der Alten Brücke für Sicherheit sorgen sollen, werden selbst mit Feuerwerk beworfen. Allein in Frankfurt wurden 11 Polizisten während ihres Einsatzes verletzt. Auch an das Böllerverbot auf der Zeil haben sich nicht alle gehalten. Insgesamt wurden in Hessen 120 Menschen festgenommen, in Rheinland-Pfalz waren es 14. Die Zahl der Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu Silvester habe sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, so das rheinland-pfälzische Innenministerium. Unter Raketenzischen und Böllerknallen waren auch vielerorts Sirenen von Einsatzfahrzeugen zu hören. Denn neben Körperverletzungen verursachte das Feuerwerk jede Menge Brände. Doch darauf sei man eingestellt gewesen, so die Feuerwehr Trier. Thorsten Marx, Einsatzleiter Berufsfeuerwehr Trier „Wir hatten vier freiwillige Feuerwehren in der Bereitschaft in ihrem Gerätehaus, die haben uns die kleineren Einsätze wie Müllbehälterbrände schön abgearbeitet, ansonsten kam es nur noch zu einem Brand auf einem Balkon, der wurde aber von den Bewohnern vor Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht.“ In Schweich im Kreis Trier-Saarburg hat sich ein Brand von einer Garage aus bis unters Dach ausgebreitet. Alexander Loskyll, Einsatzleiter Feuerwehr Schweich „Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurden von uns noch drei Erwachsene und drei Kinder von einem Flachdach im […]

  • Busfahren wird teurer - Rhein-Main-Verkehrsverbund erhöht Ticketpreise

    Busfahren wird teurer – Rhein-Main-Verkehrsverbund erhöht Ticketpreise

    Mit dem Jahreswechsel kommen bekanntlich auch Änderungen, die man im Portemonnaie spüren wird. So wird beispielsweise das Deutschland-Ticket um 5 Euro teurer. Fahrgäste bezahlen jetzt 63 Euro monatlich. Und auch der RMV, der größte Verkehrsbetrieb in Hessen, hebt seine Preise deutlich an – und streicht einzelne Angebote wie die 9-Uhr-Monatskarte. Heute Morgen geht es noch gemütlich zu in der Frankfurter Innenstadt. Seit dem Jahreswechsel gelten auch in der Mainmetropole höhere Ticketpreise für Busse und Bahnen. Der ein oder andere hat die Veränderung gleich gespürt. Alexander Seitz „Ich habe mich gerade gewundert, dass es teurer geworden ist. Bei dem Personalmangel, den die gerade haben, fällt ja fast jeder zweite Bus aus.“ Saskia R. „Ich würde vermutlich mehr Rad fahren. Also ich fahre sowieso schon viel Rad. Ja, ich würde dann wirklich nur noch mit dem Rad durch Frankfurt fahren und mir überlegen, ob ich jetzt mit dem RE nach Wiesbaden zur Arbeit fahre oder ob ich mehr Auto fahre, was natürlich auch nicht so gut ist für die Umwelt.“ Der Rhein-Main-Verkehrsverbund koordiniert den regionalen Bus- und Bahnverkehr in großen Teilen Hessens. Im Jahr 2024 zählt der RMV 825 Millionen Fahrgäste. Und die werden jährlich mehr. Doch viele greifen mittlerweile auf das Deutschlandticket zurück. Joshua Keller „Es ist eine kostengünstigere Alternative als wenn ich jeden Tag eine Tageskarte hole, die, glaube ich, 7,80€ kostet. Sind wir bei zehn Tagen schon, da brauchen wir eigentlich gar nicht mehr rechnen. Entsprechend ist das Deutschlandticket einfach günstiger in dem Punkt.“ Bedeutet: Sinkende Einnahmen für die Verkehrsbetriebe. Das Deutschlandticket ist aber nicht die einzige Ursache, warum der RMV seine Preise erhöht. Sprecher Rhein-Main-Verkehrsverbund „Grund dafür sind die zunehmenden Kosten für Löhne, Gleisnutzung und Energie bei gleichzeitig sinkenden Fahrkarten-Einnahmen. Die RMV-Ticketpreise steigen daher um durchschnittlich 4,75 Prozent. Die Preisanpassungen dienen unmittelbar der Sicherung der Finanzierung des Bus- […]

  • Mehrwertsteuer in der Gastronomie sinkt auf 7 Prozent

    Mehrwertsteuer in der Gastronomie sinkt auf 7 Prozent

    Das neue Jahr bringt für Gastronomen eine lang erwartete Entlastung. Die Mehrwertsteuer auf Speisen ist jetzt dauerhaft gesenkt – von 19 auf 7 Prozent. Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststätten-Verband, kurz DEHOGA, ein längst überfälliger Schritt. Kritiker stellen jedoch die langfristige Wirkung in Frage. Was bedeutet die Senkung der Mehrwertsteuer konkret für Restaurants und was merkt der Gast davon? Ein Blick in die Speisekarte zeigt: fast alles beim alten. Im Brauwerk Bad Kreuznach haben sich die Preise trotz der Senkung der Mehrwertsteuer nur bei einigen  Suppen und Salaten verringert. Inhaber Andreas Röth kann die Einsparung der Steuer nicht komplett an seine Kunden weitergeben. Andreas Röth, Inhaber „Ich gebe nur ein kleines Beispiel: Heute Morgen hat unsere Putzfirma schon angerufen und hat gesagt, dass der Mindestlohn erhöht ist. Die gehen schon mal hoch mit dem Preis. Der Bäcker ist mit dem Preis hochgegangen, der Metzger hat fünf Prozent erhöht. Also es ist irgendwo ein Kreislauf. Wahrscheinlich wären wir auch im Januar teurer geworden. So gehen wir etwas mit Sachen runter.“ Nur durch die Senkung der Mehrwertsteuer muss er die Preise im neuen Jahr nicht anheben. Durch die weiterhin steigenden Lebensmittelpreise kann er die meisten Hauptgerichte nicht günstiger anbieten. Nur bei wenigen Speisen sinken die Preise um etwa fünf Prozent. Für Getränke gilt die Mehrwertsteuersenkung nicht. Noch immer haben die Gastronomen mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Auch Andreas Röth muss noch einen Kredit zurückzahlen. Dazu machen vor allem die gestiegenen Energiekosten günstigere Speisen unmöglich. Die Gäste zeigen sich verständnisvoll. Im Brauwerk bleiben die Kunden nicht aus. Birgit Röhrig „Ich denke das kann man woanders ein bisschen einsparen. Man möchte sich ja auch was gönnen und wir gehen nach wie vor essen.“ Helga Könings „Es ist schon alles viel teurer geworden. Vor ein paar Jahren konnte man noch für die Hälfte […]

  • Gesunkene Mehrwertsteuer - Im Gespräch mit DEHOGA-Präsident Gereon Haumann

    Gesunkene Mehrwertsteuer – Im Gespräch mit DEHOGA-Präsident Gereon Haumann

    Hat die Senkung eine Auswirkung auf den Preis? Dazu der Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes bei Eva Dieterle. Eva Dieterle, Moderatorin: Ein Thema, das natürlich auch den DEHOGA-Präsidenten beschäftigt. Den begrüße ich jetzt bei mir im Studio. Gereon Haumann – schön, dass Sie da sind. Guten Abend. Gereon Haumann, Präsident DEHOGA RLP: Guten Abend. Dieterle: Wir haben es gerade gehört, Sie haben lange dafür gekämpft, für die Senkung der Mehrwertsteuer. Jetzt ist sie da. Was macht das bei Ihnen? Aufatmen? Haumann: Vor allen Dingen Erleichterung, weil wir in den vergangenen beiden Jahren jeweils 500 Betriebe in Rheinland-Pfalz im Gastgewerbe verloren haben. Oder 15.000 Arbeitsstellen. Und die Senkung, die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer führt jetzt dazu, dass wir wirklich durchatmen können. Dass wir uns einen Neuanfang, einen Neustart erlauben können, dass wir vernünftig kalkulieren, um genau das zu erreichen, was einer der Gäste eben gesagt hat: ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit guter Qualität aus Küche, Keller und Service. Dieterle: Sie haben die Gäste gerade angesprochen. Natürlich haben die Menschen, die ins Restaurant gehen, jetzt auch die Erwartung ja, dass das wieder günstiger wird. Wir haben es gerade im Beitrag schon gehört, so richtig die Hoffnung darauf können Sie nicht machen. Warum ist das so? Haumann: Ja, weil ganz, ganz viele Kosten in den letzten Jahren und auch zu Beginn dieses Jahres in die Höhe geschnellt sind. Wenn Sie an die Energiekosten denken, wenn Sie an die Lebensmittelhaltungskosten denken, wenn Sie an den Mindestlohn denken, der um 10 % gestiegen ist. Aber die Gäste profitieren trotzdem, denn das Lokal bleibt erhalten als wichtige Begegnungsstätte, als Treffpunkt für ein soziales Miteinander. Ich glaube das ganz, ganz wichtig. Lebendige Innenstädte und eine attraktive ländlich Region brauchen Gastronomie wie Menschen die Luft zum Atmen. Und das bleibt erhalten als ein ganz, ganz wichtiger Beitrag, den die Bundespolitik […]

  • Nachrichten vom 02.01.2026

    Nachrichten vom 02.01.2026

    Weitere Ermittlungen nach tödlicher Messerattacke in Wiesbaden — Streit um Ganztagsbetreuung — Eintracht verleiht Wahi Weitere Ermittlungen nach tödlicher Messerattacke Nach der tödlichen Messerattacke in der Silvesternacht in der Wiesbadener Innenstadt dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter an. Nach wie vor sollen sich mögliche Zeugen der Tat dringend bei der Polizei melden. Bei dem Angriff wurde ein 23-jähriger Wiesbadener so schwer durch Messerstiche und –Schnitte verletzt, dass er noch auf der Straße verblutete. Sein 22 Jahre alter Begleiter wurde schwer verwundet in eine Klinik eingeliefert. Kurz nach dem Angriff nahm die Polizei zwei 22-Jährige als Tatverdächtige fest. Zu den Nationalitäten der Opfer und der beiden Festgenommenen machten die Behörden bislang keine offiziellen Angaben. Streit um Ganztagsbetreuung Wenige Monate vor dem Start des Rechtsanspruchs auf eine Ganztagsbetreuung in Grundschulen schlagen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die kommunalen Spitzenverbände in Rheinland-Pfalz Alarm. Laut GEW fehle ein landesweites Konzept für die Umsetzung des Betreuungsangebots. Die Kommunen fänden kaum ausreichend Fachkräfte. Ab dem kommenden Schuljahr gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zunächst für alle Erstklässler. Bund und Länder hatten sich auf eine schrittweise Einführung geeinigt. Eintracht verleiht Wahi Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt leiht seinen erfolglosen Stürmer  Elye Wahi bis zum Saisonende in dessen französische Heimat an den OGC Nizza aus. Nach Medienberichten liegt die Leihgebühr bei rund 1,5 Millionen Euro. Die Eintracht hatte Wahi im vergangenen Winter mit großen Hoffnungen verpflichtet und ihn mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet. In 25 Pflichtspielen gelang ihm jedoch nur ein einziger Treffer.   Abmoderation: Und wir bleiben noch kurz beim Fußball. Denn auch bei Mainz 05 tut sich was im Kader. Heute haben die Null-Fünfer Stürmer Philipp Tietz verpflichtet, der zuletzt für den Liga-Konkurrenten FC Augsburg auf Torejagd ging. Der 28 Jahre alte Angreifer erhält einen Vertrag über zweieinhalb Jahre. Philipp Tietz spielte in der Region auch […]

  • Forscher aus Fulda wollen Gesundheitszustand per Fingernagel ermitteln

    Forscher aus Fulda wollen Gesundheitszustand per Fingernagel ermitteln

    Fingernägel sollen verraten, was man isst, was man trinkt und wie gesund man eigentlich lebt. Anhand von Fingernägeln will ein Forscherteam aus Fulda mehr über die Lebensgewohnheiten von Menschen herausfinden. Und die Ergebnisse einer ersten Studie sind vielversprechend. Fingernägel schneiden für die Wissenschaft – das ist das Motto an der Hochschule Fulda. Die Probanden möchten von ihren Fingernägeln wissen: Ernähre ich mich gesund? Wie sieht es aus mit den wichtigen Nährstoffen? Fragen, die auch Professor Marc Birringer und seinem Team unter den Nägeln brennen. Professor Marc Birringer, Hochschule Fulda „Gibt es einen Mangel in dem Spurenelement Selen? Oder wie sieht es mit dem Eisen aus? Oder mit dem Kalzium? Daher denken wir, dass wir hier eine gute Methode haben, um schnell, kostengünstig und nichtinvasiv Proben zu messen und erste Anhaltspunkte für eine nichtausgewogene Ernährung zu liefern.“ Und das geht so: Zunächst werden die Proben mit einer Säure vermischt und kommen dann in diese überdimensionale Mikrowelle. Die ist so kraftvoll, dass sie sogar Steine verflüssigen kann und so sehen die Fingernägel in kürzester Zeit auch aus. Zuletzt werden sie in einem Massenspektrometer bei 6000 Grad in ihre kleinsten Bestandteile aufgelöst. Auf einem Bildschirm können die Forscher dann die Konzentration von 17 Elementen wie Zink oder Kalzium ablesen, die der Proband in den letzten Wochen zu sich genommen hat. Aber: warum eigentlich das Ganze? Professor Marc Birringer, Hochschule Fulda „Viele Menschen glauben, dass sie sich schlecht ernähren, ohne es wirklich zu wissen und greifen dann zu Nahrungsergänzungsmitteln. Genau das wollen wir verhindern. Wir wollen schauen: ist das wirklich nötig? Muss ich jetzt irgendein Kalzium-Magnesium Präparat nehmen? Oder sagen meine Fingernägel: nein, du bist gut und ausreichend damit versorgt. Du musst da nicht zugreifen.“ Noch ist das Verfahren aufwändig, doch in der Zukunft soll schon ein Foto der Hand für die Diagnostik ausreichen. […]

  • Berühmte Gemälde von Emil Nolde werden in kleinem Stadtmuseum gezeigt

    Berühmte Gemälde von Emil Nolde werden in kleinem Stadtmuseum gezeigt

    Wer es schafft, einen weltberühmten Popstar der Kunstszene wie Neo Rauch höchstpersönlich in sein Haus zu holen, der muss schon ein ziemlich berühmter Museumsdirektor sein – oder ein gut vernetzter. So wie Christoph Breitwieser. Er leitet das Stadtmuseum von Bensheim an der Bergstraße und hat es jetzt auch noch geschafft, ganz selten gezeigte Werke von Emil Nolde in das Museum zu holen. Diese gezeichneten Riesen sind ein Schlüsselwerk von Emil Nolde. Sie stehen für den Beginn des Expressionismus. Zu sehen sind sie äußerst selten. Denn, das Blatt gehört, genauso wie all die anderen Werke, die Christoph Breitwieser höchstpersönlich aufgehängt hat, zu einer Privatsammlung aus den USA. Der Museumsleiter hat ein paar studentische Aushilfskräfte. Ansonsten managt er hier alles alleine. Wände streichen, Wandtexte schreiben, die Bilder in einer sinnvollen Reihenfolge aufhängen. – Eben eine Ausstellung gestalten. Christoph Breitwieser, Leiter Stadtmuseum Bensheim “Natürlich braucht man erstmal ein Organisationstalent, aber das ist in der Museumsbranche allgemein gültig. Also, wir sind alle Projektmanager. Wenn man einen guten Projektplan hat und weiß, wann die Anlieferung ist, wann ist die Ausstellungseröffnung. Und so muss man einfach zurückrechnen: Was muss alles gemacht werden, wie soll die Szenerie sein, wie soll die Wandfarbe sein, wie werden die Bilder gehängt, in welcher Reihenfolge. Das muss man einfach richtig vorbereiten.” Um selten gezeigte Werke eines großen deutschen Expressionisten an die hessische Bergstraße zu bekommen, braucht es ein gutes Netzwerk. Christoph Breitwieser, kennt jemanden, der die Sammler kennt. Alle kommen ins Gespräch und jetzt hängen all die Noldes im Stadtmuseum von Bensheim. Inklusive Hintergrundinfos zum privat eher schwierigen Künstler. Christoph Breitwieser, Leiter Stadtmuseum Bensheim “Das Besondere an dieser Ausstellung, an dieser Sammlung ist, dass die Sammlung eine kluge Sammlung ist. Also sie geht nicht unbedingt nach Effekthascherei, nach großen, farbigen Bildern, sondern sie geht nach Inhalten. Wir sehen hier viel Information […]

  • Erster Tag des neuen Jahres - Fastnachtsgarden ziehen durch Mainz

    Erster Tag des neuen Jahres – Fastnachtsgarden ziehen durch Mainz

    Der Neujahrstag war nicht nur der Start ins Jahr 2026, sondern auch der Start der neuen Fastnachtskampagne. Mit viel Helau und Prost Neujahr sind gestern ganz traditionell die Garden durch die Mainzer Innenstadt gezogen – und haben das närrische Treiben offiziell eröffnet. Natürlich pünktlich um 11.11 Uhr. „Drei, zwei, eins, Helau“. Egal wie kalt es ist und wie kurz die Nacht war. In Mainz beginnt die Fastnacht am Neujahrsmorgen. Dann wünschen rund 1200 Gardisten: „Prost Neujahr, Prost Neujahr, Prost Neujahr!“ Ein echter Narr wird schon in ganz jungen Jahren Mitglied in einem der über 80 Fastnachtsvereine. Und bleibt es meist auch, sein Leben lang! Bernhard Volker, Rote Husaren Mainz-Kostheim „Ich bin Generalfeldmarschall. Ich bin schon seit 1957 dabei. Das wird nächstes Jahr 70 Jahre.“ Seit 100 Jahren gibt es die Mainzer Hofsänger. Deshalb sind die Zugplakettchen 2026 dem Fastnachts-Kultmännerchor gewidmet. Mit ihrem Erlös wird der Rosenmontagszug finanziert. Hannsgeorg Schönig, MCV-Präsident „Und dementsprechend lautet das Motto auch: Die Höfsänger im goldenen Mainz, seit hundert Jahren die Nummer eins.“ Die Meenzer Schwellköpp feiern nächstes Jahr ihr 100 jähriges Jubiläum. Wenn die Garden durch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt ziehen, dann sind auch sie immer mit dabei. Hanne Strübel und ihre Collies. Hanne Strübel „Ich bin seit 1965 dabei. Früher sind wir mit den Pferden mitgeritten, mit den Haflingern, bei den Eiskalten, und jetzt mit den Hunden.“ Offiziell beginnt die fünfte Jahreszeit erst, wenn der Oberbürgermeister seinen Segen gibt! Nino Haase (parteilos), Oberbürgermeister Mainz „Und gemeinsam heißt es jetzt: Helau!“ Das närrische Treiben hat begonnen und endet schon in knapp sieben Wochen. Bereits am 18. Februar ist Aschermittwoch und alles vorbei!