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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Rheinland-pfälzische Kommunen pochen auf mehr Geld — Ausbau erneuerbarer Energien stockt — Erhöhte Waldbrandgefahr Anmoderation: Der frühere Bundesminister Christian Schwarz-Schilling ist gestern im Alter von 95 Jahren im hessischen Büdingen gestorben. Die CDU Hessen erklärte, man verliere einen großen Demokraten. Schwarz-Schilling gehörte zehn Jahre dem hessischen Landtag an und war von 1982 bis 1992 Bundes-Minister für das Post- und Fernmeldewesen. Er leitete in dieser Zeit die Privatisierung der Bundespost ein. Außerdem wurde in seiner Amtszeit das Kabelfernsehen eingeführt und das Privatfernsehen zugelassen. In späteren Jahren war Schwarz-Schilling als Hoher Repräsentant der Vereinten Nationen in Bosnien und Herzegowina tätig. . Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz Kommunen pochen auf mehr Geld Den rheinland-pfälzischen Kommunen reicht die angekündigte Finanzspritze des Bundes zur Sanierung ihrer Haushalte nicht. Der Gemeinde- und Städtebund in Mainz kritisiert den Plan von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Länder und Kommunen bis 2029 mit einer Milliarde Euro jährlich zu unterstützen. Für die Kommunen zeichne sich ein Defizit von rund 30 Milliarden Euro ab. Die vorgesehene Summe liege weit unter dem tatsächlichen Bedarf. Städte, Gemeinden und Kreise bräuchten deutlich mehr Geld, um handlungsfähig zu sein. Ausbau erneuerbarer Energien stockt In Rheinland-Pfalz müssen Projekte zum Ausbau der Solar- und Windenergie zurückgestellt werden. Betroffen ist unter anderem die Westpfalz. Nach Angaben des Energieversorgers Pfalzwerke stehen aktuell keine freien Netzkapazitäten zur Verfügung, um zusätzlichen Strom etwa aus neuen Windkraftanlagen einzuspeisen. Die Pfalzwerke planten deshalb den Ausbau ihres Stromnetzes. Dabei sollten vor allem die Hochspannungsleitungen verstärkt und erweitert werden. Das lasse sich aber nicht kurzfristig umsetzen. Erhöhte Waldbrandgefahr Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts steigt in Hessen und Rheinland-Pfalz die Waldbrandgefahr schon jetzt im Frühjahr auf kritische Werte. Für morgen und übermorgen gelte bereits die Warnstufe drei von fünf. Die Böden seien trocken, weil der März viel sonniger und regenärmer war […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Sonnenschein und steigende Temperaturen bescheren bestes Frühlingswetter. Von Osten gelangt kühle Luft zu uns, nur im Südwesten bleibt die warme Luft wetterbestimmend. In der Nacht funkeln bei uns vielerorts die Sterne an einem wolkenlosen Himmel. Entsprechend stark kühlt die Luft ab: Die Frühwerte liegen zwischen 5 Grad im Rhein-Main-Gebiet und 0 Grad in Nord und Mittelhessen. Und es gibt verbreitet leichten Bodenfrost. Morgen am Tag bleibt es bei viel Sonnenschein weiterhin trocken. Es zeigen sich nur ganz vereinzelt mal hohe Schleierwolken, meist ist der Himmel wolkenlos. Dazu erwärmt sich die Luft bis zum Nachmittag auf angenehme 17 Grad in Kassel. Am Rhein und an der Mosel steigt das Quecksilber bis auf 22 Grad. Der Donnerstag bringt wieder mehr Wolken und in der Nacht zu Freitag fällt auch etwas Regen. Dieser zieht aber am Freitag schon wieder ab und dann setzt sich am Wochenende erneut sonniges Wetter durch. Es wird dabei etwas kühler.

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weniger Personal in der Verwaltung — Gladiators Trier vor Millionen-Investition — Nerobergbahn startet in die Saison Anmoderation: Zwei Firmen aus dem Rhein-Main-Gebiet sollen illegal Maschinenteile und chemische Stoffe nach Russland exportiert haben. Zollfahnder haben insgesamt 14 Wohnungen und Büros in Frankfurt, Bad Homburg sowie den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau durchsucht. Sie stellten Unterlagen, Speicher-Sticks und Festplatten sicher. Die Beamten froren zudem illegal erlangtes Firmen-Vermögen in Höhe von über einer Million Euro ein. Die Waren wurden über Nachbarländer nach Russland geschleust. Aufgeflogen waren die illegalen Geschäfte bei Ausfuhrkontrollen des Zolls. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick. Weniger Personal in der Verwaltung Wegen der angespannten Haushaltslage sollen in Hessen bis 2029 rund 1.000 freiwerdende Stellen in der Verwaltung nicht wieder besetzt werden. Das hat Finanzminister Alexander Lorz heute mitgeteilt. Durch mehr Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz werde weniger Personal in der Verwaltung gebraucht. Dadurch könnten mittelfristig rund 75 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Ausgenommen von der Sperre bei der Stellenbesetzung seien Lehrer, Polizisten und Richter. Gladiators Trier vor Millionen-Investition Der Trierer Basketball-Verein hat gestern Abend angekündigt, ein eigenes Leistungszentrum für Profis und zur Nachwuchsförderung in Trier zu bauen. Durch die besseren Trainingsbedingungen könnten auch überregionale Spieler angelockt werden. Trier solle Anlaufstelle und Basketball-Hochburg werden. Der Verein geht davon aus, im Herbst eine Baugenehmigung zu erhalten. Spätestens 2028 soll das Projekt fertig sein. Nerobergbahn startet in die Saison Ab morgen befördert die historische Nerobergbahn in Wiesbaden von 9.00 bis 19.00 Uhr wieder Besucher auf den Hausberg der Stadt. Die Standseilbahn, die mit Wasserballast bewegt wird, gehört seit fast 140 Jahren zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Zum Saisonbeginn gibt es ein besonderes Angebot. Besucher, die am 3. April Geburtstag haben, werden zu einer kostenlosen Berg- und Talfahrt eingeladen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Zur Ostereiersuche sollte man besser Mantel und Schirm bereithalten. Es wird sehr wechselhaft. Die wärmenden Strahlen nach den kühlen Temperaturen am Morgen haben wir uns gerne gegönnt – und zwar hier, in den Feldern bei Klein-Winternheim. Ideales Wetter für eine Kräuterwanderung. Heute am Gründonnerstag und auch morgen an Karfreitag kommen bei vielen ja traditionell Eier mit grüner Soße auf den Tisch. Warum nicht auch mal Bärlauch in die Kräuter mischen? Er wächst oft an schattigen Plätzen zwischen Laubbäumen. Die Blätter schmecken nach Knoblauch und sollten vor der Blüte geerntet werden, danach verlieren sie ihren typischen Geschmack. Die Erntezeit endet Ende April. Ob das Wetter an Ostern zur Kräuterwanderung einlädt? Hier sind die Aussichten. In der Nacht ziehen Regen und nachfolgende Schauer ostwärts ab und es lockert auch mal zaghaft auf. Lokal kann sich im Westen Nebel bilden. Die Luft kühlt bei schwachem Nordwestwind auf Tiefstwerte zwischen 5 und 0 Grad ab. Morgen zeigt sich neben Schauerwolken auch mal die Sonne, bevor die Wolken von Westen her wieder dichter werden. Zum Abend folgt mit böigem Südwestwind neuer Regen. Die Maximalwerte liegen zwischen 9 Grad in den höheren Lagen und 15 Grad bei Ludwigshafen. Nach einer Kaltfront erwartet uns kühle Luft. Mit einer Winddrehung wird es zum Ostersonntag deutlich wärmer. Dazu bleibt es aber noch leicht wechselhaft. Der Montag wird dann überall trockener.

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    Schießerei in Raunheim: Polizei sucht öffentlich nach Zeugen — Hessische Kommunen weiter in Finanznot — Verstärkte Kontrollen an „Car Friday“ Polizei sucht öffentlich nach Zeugen Zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen auf zwei Männer in einem Bistro im südhessischen Raunheim fahndet das Landeskriminalamt mit Aufnahmen aus Überwachungskameras nach fünf möglichen Zeugen. Es handelt sich dabei um zwei Männer, die in der Tatnacht an einem Parkplatz in der Nähe des Bistros vorbeigingen. Zwei weitere hielten sich kurz vor den Schüssen im Kiosk in der  Mainstraße auf. Der fünfte potenzielle Zeuge stand eine halbe Stunde nach Mitternacht  in der Mathildenstraße auf dem Gehweg. Am 17. März gegen 4.00 Uhr morgens wurden der 62jährige Betreiber des Bistros und ein 34 Jahre alter Gast erschossen. Der Schütze ist seitdem auf der Flucht. Kommunen weiter in Finanznot Die hessischen Kommunen haben 2025 das dritte Jahr in Folge mehr Geld ausgeben als eingenommen. Das hat das Statistische Landesamt heute mitgeteilt. Demnach lag das Finanzierungsdefizit der kommunalen Haushalte bei insgesamt 2,4 Milliarden Euro. Bezogen auf die Gesamtzahl der hessischen Bevölkerung entsprach das einem Minus von 388 Euro pro Kopf.  Dabei wiesen rund 80 Prozent der Kommunen ein Defizit aus. Gründe dafür waren unter anderem die gestiegenen Ausgaben für Sozialleistungen. Verstärkte Kontrollen an „Car Friday“ Die Polizei in Hessen wird am Karfreitag die traditionellen Treffen der Auto-Tuning-Fans ins Visier nehmen. Der Feiertag wird in der Szene auch „Car Friday“ genannt. Dabei kommt es häufig zu Lärmbelästigungen durch getunte Motoren und Verkehrsverstößen bis hin zu illegalen Autorennen. Auch in Rheinland-Pfalz intensiviert die Polizei zum Beginn der Tuning-Saison ihre Kontrollen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der Gründonnerstag bleibt tagsüber trocken und auch die Temperaturen steigen etwas. In der Nacht lockert es bei uns auf und es wird dann meist gering bewölkt oder klar. Örtlich bildet sich dann wieder flacher Dunst oder Nebel. Die Luft kühlt auf 0 bis minus 3 Grad ab und es gibt verbreitet Frost in Bodennähe. Morgen, an Gründonnerstag ist es zunächst meist heiter, nachmittags zieht von Nordwesten her dichtere Bewölkung auf und zum Abend fällt etwas Regen, im Süden und Osten bleibt es meist noch trocken. Die Temperaturmaxima liegen bei teils mäßigem Wind aus West zwischen 8 Grad in den Hochlagen und 15 Grad an Rhein und Main. Nach einem ebenfalls kühlen Karfreitag steigen die Temperaturen bis Ostern dann kräftig an. Dazu ist es zunächst wechselhaft, wird aber ab Sonntag insgesamt sonniger und trockener.

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    Luftverkehrssteuer soll sinken — Kaum Frühjahresbelebung auf dem Arbeitsmarkt — Mehr Schadstoffe in der Luft Luftverkehrssteuer soll sinken Die hessische Landesregierung hat heute den Plan der Bundesregierung begrüßt, die Luftverkehrssteuer zum 1. Juli zu senken. Das Bundeskabinett wird morgen darüber beraten. Ministerpräsident Boris Rhein erklärte, damit werde die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens  gestärkt. Hessens Wohlstand sei untrennbar mit einem leistungsfähigen Luftverkehr verbunden. Laut Finanzminister Alexander Lorz soll die Steuersenkung verhindern, dass der Flugverkehr weiter ins Ausland abwandert. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori sagte, sie  sorge auch dafür, dass sich die Bürger das Fliegen weiter leisten könnten. Kaum Frühjahresbelebung auf dem Arbeitsmarkt In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Arbeitslosen im März nur leicht gesunken. Nach Angaben der Arbeitsagenturen verhinderten die weltpolitischen Unsicherheiten und die steigenden Energiepreise den Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt. In Hessen suchten am Ende des Monats rund 213.000 Menschen eine Stelle. Die Arbeitslosenquote sank leicht auf 6 Prozent. In Rheinland-Pfalz waren rund 131.000 Männer und Frauen ohne Job. Hier verringerte sich die Arbeitslosenquote geringfügig auf 5,7 Prozent. Mehr Schadstoffe in der Luft In Hessen hat sich die Luftqualität im vergangenen Jahr verschlechtert. Nach Angaben des Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie wurde an fast allen Messstellen eine höhere Belastung durch Stickoxide  und Feinstaub festgestellt. Besonders in den großen Städten seien die Schadstoffwerte um bis zu 10 Prozent gestiegen. Noch seien alle Grenzwerte eingehalten worden, doch ab 2030 würden deutlich strengere EU-Vorgaben gelten. Um sie zu erfüllen, benötige es weitere Maßnahmen wie weniger Autoverkehr und mehr Elektromobilität.

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    Wirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz geschrumpft — Weniger Wein erzeugt — Bo Svensson hat neuen Job Anmoderation: Und jetzt bittet die Polizei um Ihre Mithilfe. In der Nacht zum Sonntag wurde auf einem Industriegelände in der Quarzstraße in Hanau eine Leiche gefunden. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen missglückten Diebstahlversuch, bei dem die Person einen tödlichen Stromschlag erlitten hat. Der noch nicht identifizierte Mann habe sich mit Einbruchswerkzeug Zugang zu einem Trafo-Häuschen verschaffen wollen. Hinweise nimmt die Polizei Hanau entgegen. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten im Überblick. Wirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz geschrumpft Die Wirtschaftsleistung in Hessen ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt – also der Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen – nahm um 0,2 Prozent ab. Das lag vor allem an der schwachen Entwicklung bei den Dienstleistungen. In Rheinland-Pfalz verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent. Damit entwickelte sich die Wirtschaftsleistung dort schwächer als in fast allen anderen Bundesländern. Ursache waren hier vor allem Umsatzrückgänge  in der Industrie. Weniger Wein erzeugt Die deutschen Winzer haben im vergangenen Jahr rund 7,6 Millionen Hektoliter Wein und Most produziert. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts im rheinland-pfälzischen Bodenheim war das so wenig wie zuletzt 2017. Grund für die geringe Menge  waren kleinere Traubenernten und die kräftigen Niederschläge im September. Das betraf  vor allem die beiden größten Weinanbaugebiete Rheinhessen und Pfalz. Aber auch im Rheingau wurden weniger Trauben geerntet und verarbeitet. An der Mosel erzielten die Winzer hingegen wegen der günstigeren Witterungsverhältnisse ein Plus von 12 Prozent. Bo Svensson hat neuen Job Der ehemalige Trainer des Fußballbundesligisten 1. FSV Mainz 05 Bo Svensson kehrt in seine dänische Heimat zurück. Wie der FC Kopenhagen mitteilte, hat Svensson  einen langfristigen Vertrag als Chef-Coach  beim dänischen Fußballmeister unterschrieben. Laut Medienberichten soll sein Vertrag bis 2031 laufen.  Svensson war von […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Sonne, Regen, Schnee – morgen gibt es von allem etwas. Hier in Eltville waren heute nur wenige bei einem kühlen Rheinspaziergang unterwegs. Damit einem nicht kalt wird, muss man eben in Bewegung bleiben. Sitzplätze sind deshalb momentan eher weniger gefragt. Nur diese Herrschaften scheinen kein Problem mit den kühlen 6 Grad zu haben. Ganz entspannt blicken sie auf das schöne Rheinpanorama – das genießen wir jetzt auch. Und wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Hier kommen die Aussichten. Heute Nacht gibt es vor allem im Hessischen Bergland noch Schneeregen oder Schneeschauer. Im Süden der Pfalz noch etwas Regen. Von Norden her lockern die Wolken aber auf. Die Temperaturen sinken am Rhein auf 2, im Bergland auf 0 Grad. Morgen gibt es Aprilwetter. Neben etwas Sonnenschein werden sich dicke Wolken bilden, die dann Regen- und Schneeregenschauer bringen. Dazu gibt es auch böigen Wind. Die höchsten Temperaturen liegen im Bergland bei 8, im Rhein-Main-Gebiet und Ludwigshafen bei maximal 11 Grad. Von der Nordsee her strömt kalte Luft nach Deutschland. Am Mittwoch und Donnerstag wird es nach Auflösung von Nebel recht schön und auch die Temperaturen steigen etwas an. Aber am Karfreitag erreichen uns von Westen neue Regenwolken.

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    Bundesanwaltschaft klagt Ex-RAF-Terroristin an — Lufthansa einigt sich mit Bodenpersonal — Im Winter deutlich mehr Salz gestreut Anmoderation: Zum Abschluss der Verkehrsminister-Konferenz hat Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori weitere Maßnahmen gegen die steigenden Spritpreise gefordert. Er sprach sich dafür aus, die Einführung einer Steuer auf Übergewinne der Mineralölkonzerne zu prüfen. „Wer aus Krieg und Not ein Geschäft macht, handelt unanständig und verantwortungslos“, sagte der Minister. Man müsse Krisengewinne möglichst unattraktiv machen. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute. Der Überblick. Bundesanwaltschaft klagt Ex-RAF-Terroristin an Der ehemaligen RAF-Terroristin Daniela Klette droht in Frankfurt ein weiteres Gerichtsverfahren. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen die 67-Jährige erhoben. Sie wirft Klette unter anderem versuchten Mord und die Beteiligung an Sprengstoffanschlägen vor. So soll sie im März 1993 als Mitglied eines RAF-Kommandos an einem Bombenanschlag auf ein neu gebautes Gefängnis im hessischen Weiterstadt beteiligt gewesen sein. An dem noch leerstehenden Gefängnis entstanden massive Schäden. Jetzt muss der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt entscheiden, ob und wann es zum Prozess kommt. Lufthansa einigt sich mit Bodenpersonal Die Fluggesellschaft und die Gewerkschaft ver.di haben einen neuen Tarifabschluss für die rund 20.000 Bodenbeschäftigten  der Lufthansa  vereinbart. Das haben beide Seiten heute in Frankfurt bekanntgegeben. Demnach erhalten die Mitarbeiter unter anderem in der Technik, der Luftfracht und im Check-in in zwei Stufen insgesamt rund 4,6 Prozent mehr Lohn. Damit sind in diesem Jahr Streiks am Boden abgewendet. Das gilt aber nicht für das fliegende Personal. Die Piloten und Flugbegleiter haben sich in Urabstimmungen für Arbeitskämpfe ausgesprochen. Deutlich mehr Salz gestreut Hessen Mobil hat in diesem Winter rund 110.000 Tonnen Salz gestreut, um die Straßen bei Schnee- und Eisglätte sicher befahrbar zu machen. Wie die Landesbehörde heute mitteilte, hat sie in den beiden vorangegangenen Jahren nur etwa 65.000 Tonnen Salz verbraucht. Zudem seien in diesem Winter durch den häufigen Wechsel von Frost- […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Das Wochenende wird mit gewittrigen Schauern und Schneeregen sehr ungemütlich. Der Frühling startet gerade überall richtig durch und zeigt sich von seiner schönsten Seite. Auf der Wildwiese in den Mainzer Wallgrünanlagen dürfen sich beispielsweise Narzissen oder die purpurrote Taubnessel ausbreiten. Ein Blütenmeer in sonnengelb . Und auch am Himmel zeigt sich heute die Sonne – nur ab und an ziehen ein paar Wolken durch. Dabei klettern die Temperaturen nicht über sieben Grad. Den Narzissen macht das allerdings nichts. Sie sind frostresistent und fühlen sich auch im Nasskalten wohl. Also schauen wir doch mal auf die Wetter-Aussichten, was uns so am Wochenende blüht. In der Nacht werden die Wolken von der Eifel her dichter und in der zweiten Nachthälfte beginnt es dort zu regnen, in höheren Lagen zu schneien. Der Niederschlag breitet sich ostwärts aus. Die Luft kühlt dort, wo es noch länger klar bleibt bis in den Frostbereich ab, bei Koblenz dagegen nur auf plus 3 Grad. Morgen am Samstag breitet sich der Regen und Schneeregen langsam nach Osten aus, dahinter folgen noch einige gewittrige Schauer, bevor es von der Eifel auflockert und trockener wird. Die Luft bleibt unter den dichten Wolken mit 4 bis 7 Grad recht kühl. In der Nacht auf Sonntag zieht der Schneeregen nach Südosten ab und dahinter lockert es auf, bevor wieder einzelne Schauer entstehen. Diese werden ab Montag wieder kräftiger und zahlreicher mit böigem Wind.

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    SMA Solar rutscht tiefer in die roten Zahlen — ADAC warnt vor hoher Staugefahr — Bilanz zu Marc-Aurel-Ausstellung in Trier Anmoderation: Das Landgericht Frankfurt hat einen 38-jährigen Ukrainer wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt. Er soll im Streit dem Ehemann seiner Freundin mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben. Das Opfer starb im Bett der Wohnung liegend an einer Gehirnblutung. Anschließend soll der Täter die Leiche gefilmt und dabei höhnische Bemerkungen gemacht haben. Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz: SMA Solar rutscht tiefer in die roten Zahlen Der Solartechnikhersteller SMA Solar im nordhessischen Niestetal hat 2025 einen Verlust von rund 180 Millionen Euro gemacht. Das waren rund 54 Prozent mehr als im Jahr zuvor. SMA Solar kämpft mit einer sinkenden Nachfrage sowie einem hohen Wettbewerbs- und Preisdruck. Das Unternehmen hat zur Kostensenkung ein hartes Sparprogramm mit Stellenstreichungen aufgelegt. ADAC warnt vor hoher Staugefahr Zum Start der Osterferien in Hessen und Rheinland-Pfalz sowie acht weiteren Bundesländern an diesem Wochenende rechnet der ADAC mit vollen Straßen. Besonders eng werde es auf den viel befahrenden Abschnitten rund um das Rhein-Main-Gebiet und auf den Fernverbindungen über die A3, A5 und A7. Bilanz zu Marc-Aurel-Ausstellung Die große Landesausstellung über den römischen Kaiser Marc Aurel in Trier hat nicht nur die Besucher begeistert, sie war auch wirtschaftlich ein großer Erfolg. Wie das Innenministerium heute mitteilte, sorgten die Touristen für einen Gesamtumsatz von rund 13,4 Millionen Euro und eine regionale Wertschöpfung von 6,3 Millionen Euro. Die hochkarätige Ausstellung fand vom 15. Juni bis 23. November 2025 statt.

  • Wie funktioniert der neue SCHUFA-Bonitätscheck?

    Wie funktioniert der neue SCHUFA-Bonitätscheck?

    Wenn Sie eine Wohnung mieten, einen Kredit für ein Auto aufnehmen oder einen neuen Handyvertrag abschließen möchten, wird die SCHUFA mit Sitz in Wiesbaden relevant. Sie und ihr sogenannter SCHUFA-Score entscheiden unter anderem darüber, ob Sie kreditwürdig sind. Und seit Kurzem gibt es einen neuen Score, den Sie nun auch selbst einsehen können. Unsere Reporterin Luca Engel hat sich das System mal genauer angeschaut – ein Selbstversuch. „Der neue SCHUFA Score verspricht transparent und einfach einsehbar zu sein. Wie einfach einsehbar er wirklich ist, teste ich jetzt mal aus.“ Um meinen SCHUFA-Score einzusehen, lege ich zuerst online ein Konto an – das geht kostenlos über die Website oder App mit E-Mail und Passwort. „Das mit dem Konto anlegen ging jetzt total schnell. Jetzt fehlt nur noch der nächste Schritt. Und zwar die Verifizierung meiner Identität. Das kann ich machen, indem ich mir einen Brief nach Hause schicken lasse, das dauert allerdings 3-5 Tage oder mit der eID, das ist die online Funktion des Ausweises. Da fehlt mir allerdings der Pin. Da mein Ausweis schon ein bisschen älter ist muss ich die online Funktion erst mal beantragen. Und das hier bei der Stadt und da bekomme ich hoffentlich jetzt gleich meinen PIN.“ Wer seinen Ausweis mit aktivierter eID hat, kann direkt loslegen, sobald ein SCHUFA-Account erstellt ist. Alternativ kann man sich den Score  auch telefonisch anfordern – praktisch für alle, die nicht online unterwegs sind. Allerdings erhält man dann keine  detaillierte Einsicht in die Daten. Ich komme jetzt zum interessanteren Teil – meinem SCHUFA-Score. Der zeigt meine Bonität, also meine Zahlungsfähigkeit. Der Score ist seit der Umstellung einfacher zu verstehen. Statt wie bisher  in Prozent wird er nun in Punkten von 100 bis 999 angegeben. Je nach Punktzahl wird man in eine von fünf Klassen eingeteilt – von „hervorragend“ bis „ungenügend“. Statt […]

  • SCHUFA: Katharina Lawrence von der Verbraucherzentrale Hessen zu Gast im Studio

    SCHUFA: Katharina Lawrence von der Verbraucherzentrale Hessen zu Gast im Studio

    Der neue SCHUFA-Score und was Sie darüber wissen müssen. Eva Dieterle, Moderatorin: Ja, das wollen wir jetzt noch ausführlicher besprechen. Deshalb begrüße ich bei mir Katharina Lawrence von der Verbraucherzentrale in Hessen. Schön, dass Sie hier sind. Guten Abend. Katharina Lawrence, Verbraucherzentrale Hessen: Hallo. Dieterle: Wir haben gerade Vorteile im Beitrag gesehen. Es sind aber auch schon Nachteile angeklungen. Wie bewerten Sie denn den neuen SCHUFA-Score? Lawrence: Also auch ich sehe, dass er transparenter ist und nachvollziehbarer. Man hat zwölf Kriterien und man kennt jetzt die Kriterien. Die SCHUFA hatte vorher eine Blackbox, das war ein Geschäftsgeheimnis. Jetzt kann man die Kriterien sehen. Dieterle: Sie haben die zwölf Kriterien angesprochen. Wie aussagekräftig sind die denn, wenn es zum Beispiel darum geht: Wie lange besteht meine Bankverbindung schon oder wie lange habe ich meine Kreditkarte schon? Oder den Dispo-Kredit? Und gibt es Altersgruppen, die dadurch mehr bevorteilt werden als andere? Lawrence: Also auch ich habe mir die Augen gerieben und habe gedacht: Aha, das sind jetzt die Kriterien – wie lange habe ich ein Girokonto? Wie lange wohne ich an der ein und selben Adresse? Und man hört es ja auch bei Ihrer jungen Journalistin, dass Sie Wert darauf gelegt hat, dass die Wohnadresse ja schon alt war. Und deshalb sieht man, junge Menschen und Zugezogene können diese Punkte überhaupt nicht erreichen. Die sind benachteiligt. Dieterle: Was für Folgen hätte das denn, wenn ich einen schlechten SCHUFA -Score habe? Lawrence: Der SCHUFA-Score ist so wichtig wenn ich eine Wohnung suche, wenn ich für eine Immobilie einen Kredit aufnehmen will. In allen Verträgen, Telekommunikation kommt es auf meine Bonität an. Und deshalb ist das wirklich wichtig, dass wir in der Gesellschaft über diesen Score reden und was er in Zukunft für Auswirkungen hat. Dieterle: Wem würden Sie denn grundsätzlich empfehlen, seinen SCHUFA-Score […]

  • Monet: Große Impressionisten im Städel präsentiert

    Monet: Große Impressionisten im Städel präsentiert

    Der Küsten-Ort Étretat in der Normandie war bereits um 1900 ein beliebtes Urlaubsziel – und ist es noch heute. Einen regelrechten Étretat-Boom hat der weltberühmte impressionistische Maler Claude Monet ausgelöst. Warum das so ist, das zeigt eine Ausstellung im Frankfurter Städel Museum. Beeindruckende Klippen. Imposant, schön, aber auch bedrohlich. Für Claude Monet hat die einzigartige Steilküste bei Étretat etwas Magisches. Er malt sie immer wieder, immer etwas anders. Insgesamt über 80 Mal. Besonders häufig in den 1880er Jahren. Die Küstenlandschaft in der Normandie wird zu einer Art Pilgerort für die Vertreter einer neuen Malerei, dem Impressionismus. Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt „Die Felsen von Étretat sind natürlich berühmt, das sind unglaubliche Formationen, die sehr eindrucksvoll sind. Und Monet war natürlich begeistert von den Farben, den Formen, dem Licht, dem Wetter. Bei jeder Tageszeit, bei jeder Jahreszeit, verändert sich Étretat, und das hat die Impressionisten natürlich begeistert.“ Claude Monet malt draußen, meist an mehreren Bildern gleichzeitig, um die verschiedenen Licht- und Wetterstimmungen einzufangen. 25 Gemälde des großen Impressionisten sind im Städel Museum zu sehen, Leihgaben aus der ganzen Welt. Auch Henri Matisse ist Fan der Atlantikküste, auch er besucht und malt die Felsen von Étretat. Genauso wie Gustave Courbet. Seinen berühmten Wellenbildern ist ein ganzer Ausstellungsraum gewidmet. Es sind die ganz großen Namen des Impressionismus, die zusammen in Frankfurt zu sehen sind. Alexander Eiling, Kurator der Ausstellung „Wir haben jetzt knapp drei Jahre an dieser Ausstellung gearbeitet, es war vor allem schwierig, die ganzen Monets zu bekommen. Es sind alles Werke, die zu den Preziosen der Sammlungen gehören, aus denen wir sie ausgeliehen haben. Aber die Kollegen und Kolleginnen weltweit, waren vom Konzept der Ausstellung überzeugt, und so haben wir die Chance, das hier in der Art und Weise so zu präsentieren.“ Claude Monets Bilder verkaufen sich Ende des 19. […]