Allgemein

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Uns erwartet ein Mix aus feinstem Sommerwetter und Gewitter. In der Nacht nehmen die Wolken aus Südosten zu und besonders zwischen Pfälzer Wald und Rhön tauchen erste Schauer und Gewitter auf. Es wird nicht mehr ganz so kalt, die Temperaturen sinken auf 17 bis 14 Grad, im Bergland auf bis zu 12 Grad. Am Mittwoch erwarten uns in der Osthälfte des Sendegebietes viele Wolken garniert mit einzelnen Schauern und Gewittern. Ganz im Gegensatz dazu wird es vom Hunsrück bis hinein in den Westerwald oft sonnig. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 23 Grad in Nordhessen und 28 Grad bei Trier. Der Donnertag bringt uns Sonnenschein und Hitze und im Tagesverlauf erste Gewitter in Richtung Eifel. Deutlich kühler dann am Freitag, der Regen zieht aber rasch nach Osten ab. Am Samstag dafür wir uns wieder auf feines Sommerwetter freuen.

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Nach Regen kommt Sonne kommt Regen. Das Wochenende wird wechselhaft. In der Nacht ziehen letzte Schauer und Gewitter in der Rhön rasch nach Osten ab und die Wolken lockern aus Westen vermehrt auf. Die Temperaturen gehen auf 16 bis 13 Grad zurück und eignen sich somit gut für einen erholsamen Schlaf. Morgen Samstag wird es recht freundlich. Zwar wechseln sich Sonnenschein und kompaktere Wolken ab, Schauer bilden sich aber nur vereinzelt. Am ehesten noch in höheren Lagen. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 24 Grad in der Eifel und 29 Grad in Frankfurt. Am Sonntag werden Schauer und Gewitter wieder häufiger und können besonders in Hessen kräftig ausfallen. Zu Wochenbeginn besteht dann generell Unwettergefahr, bevor am Dienstag ein ruhiger und feiner Sommertag folgt.

  • Hinteregger beendet Profikarriere

    Hinteregger beendet Profikarriere

    Ein Paukenschlag in der ersten Fußball-Bundesliga: Verteidiger Martin Hinteregger hat heute überraschend Eintracht Frankfurt darüber informiert, dass er seine Profikarriere sofort beenden will. Der 29-jährige Österreicher und die Vereinsführung einigten sich deshalb darauf, seinen bis Juni 2024 gültigen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Hinteregger begründete seine Entscheidung in einer persönlichen Erklärung:

  • Schwimmer ertrinkt im Badesee

    Schwimmer ertrinkt im Badesee

    Das heiße Wetter zurzeit lockt viele Menschen ans Wasser für eine Abkühlung. Das kann gefährlich werden. Jedes Jahr werden zahlreiche Badeunfälle gemeldet, nicht selten mit tödlichem Ausgang, so auch am gestrigen Feiertag. In der Nähe von Bingen ist ein Mann in den Rhein gefallen und wegen der starken Strömung ertrunken. Im mittelhessischen Mengerskirchen ist ein 79-Jähriger in einem Badesee verschwunden und konnte bislang nicht gefunden werden. Und auch in Driedorf im Lahn-Dill-Kreis waren die Rettungskräfte im Einsatz. Ein junger Mann ist dort in der Nacht auf Donnerstag ertrunken. Stundenlang suchen Feuerwehr, Polizei, DLRG und das Technische Hilfswerk nach dem 22-Jährigen. Er hatte in der Nacht auf Donnerstag mit Freunden am Heisterberger Weiher gefeiert. Gegen 0 Uhr 45 sei er nochmal zum Schwimmen ins Wasser gegangen. In der Mitte des Sees sei er dann untergangen, berichten seine Freunde der Polizei. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften hat sofort mit der Suche begonnen. Ein Hubschrauber, eine Drohne und ein Sonarboot waren im Einsatz – trotzdem vorerst ohne Erfolg. Gegen 4 Uhr morgens wurde die Suche unterbrochen. Am nächsten Tag gegen 13 Uhr entdeckten Rettungstaucher dann den leblosen jungen Mann. Der tragische Vorfall ist leider kein Einzelfall. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, kurz DLRG, warnt immer wieder vor Badeunfällen. Besonders tückisch: Flüsse und Baggerseen. Andreas Lerg, DLRG Oppenheim „Also die größten Gefahren in einem Fluss kommen durch die Strömung, die einen Schwimmer eben mitziehen kann. Selbst ein geübter Schwimmer wird sich auf Dauer nicht gegen die Strömung anstemmen können. Wir haben den Schiffsverkehr auf dem Rhein. Bei stehenden Gewässern, wie zum Beispiel Baggerseen, haben wir einmal eine Temperatursprungschicht, wo man eben schlagartig abkühlt, wenn man überhitzt ins Wasser geht; wir haben eine Abbruchkante, weil in den Baggerseen, die sind meistens sehr, sehr tief und werden auch sehr plötzlich tief; wir haben eventuell Bewuchs in diesen Baggerseen. Eine […]

  • Mutmaßlicher Mörder rast in Radfahrerin

    Mutmaßlicher Mörder rast in Radfahrerin

    Wir starten die Sendung mit einem tödlichen Drama gestern Abend im rheinland-pfälzischen Ellerstadt. Dort soll ein 36-jähriger Mann seinen Vater getötet haben. Auf der anschließenden Flucht mit dem Auto soll er dann in Mannheim in mehrere Radfahrer gerast sein. Eine 71-jährige Radfahrerin verstarb noch an der Unfallstelle. Es ist 18:30 Uhr als das Auto auf der Rhenaniastraße in Mannheim mit insgesamt vier Radfahrern kollidiert. Hierbei erleidet eine 71-Jährige tödliche Verletzungen und stirbt noch vor Ort. Drei weitere Fahrradfahrer werden mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht, eine Person konnte heute entlassen werden. Der Fahrer des Autos flüchtet nach dem Zusammenstoß zu Fuß weiter und springt dann in den angrenzenden Rhein. Er wird kurze Zeit später von der Polizei festgenommen. Patrick Knapp, Sprecher Polizeipräsidium Mannheim „Nach derzeitigem Ermittlungsstand sieht’s so aus, dass er wirklich gezielt auf die Radfahrer zugefahren ist. Es war auch nicht eine Gruppe, sondern es waren drei Stellen in der Rhenaniastraße, wo er gezielt die Radfahrer angefahren hat.“ Bei dem Autofahrer soll es sich um den 36-jährigen Stefan G. aus dem rheinland-pfälzischen Ellerstadt handeln. Vor seiner Flucht soll er hier seinen 69-jährigen Vater getötet haben und noch vor dem Eintreffen der Polizei mit dem Auto seiner Mutter vom Tatort geflüchtet sein. Laut der Staatsanwaltschaft in Mannheim, soll sich der 36-jährige Tatverdächtige aufgrund einer psychischen Erkrankung in ärztlicher Behandlung befunden haben. Bis vor einer Woche sei er stationär in einer Klinik gewesen. Die Polizei geht davon aus, dass die Taten in einem psychischen Ausnahmezustand verübt wurden. Bislang sei der Mann nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Im 2.400-Seelen-Dorf Ellerstadt sind die Menschen heute schockiert. Mit so einer Tat hatten die Nachbarn nicht gerechnet. Sie beschreiben die Familie als: „Normale Bürger.“ „Wenn die vorbeifahren winken sie oder grüßen sie und mehr haben wir keinen Kontakt.“ „Ich muss wirklich sagen, es ist […]

  • Grüne Hessen bringen sich für die Landtagswahl in Stellung

    Grüne Hessen bringen sich für die Landtagswahl in Stellung

    Noch ein Jahr und wir stecken voll im hessischen Landtagswahlkampf. Während sich die CDU mit ihrem neuen Spitzenmann Boris Rhein bereits aufgestellt hat und die SPD noch nicht weiß, wer für sie im Kampf um die Staatskanzlei ins Rennen gehen soll, machen die Grünen klar: Wir wollen in die hessische Staatskanzlei und den Ministerpräsidenten stellen. Auf einem Parteitag am Samstag in Bad Hersfeld wurde dieser Machtanspruch deutlich. Dass für die Grünen eine Regierungsbeteiligung auch Gegenwind bedeutet, dürften einige bei der Anfahrt zum Parteitag gemerkt haben. Aktivisten seilen sich von einer Brücke ab, um gegen den Bau von Autobahnen zu protestieren. Die Grünen zeigen sich davon unbeeindruckt. Um was es geht, macht der Bundesvorsitzende gleich zu Beginn klar: Mit einem Blick in die Runde der Ministerpräsidenten. Omid Nouripour, Bündnis 90 / Die Grünen, Bundesvorsitzender „Einer von ihnen ist extrem einsam, das ist Winfried Kretschmann in dieser vermaledeiten MPK. Helft Winfried bitte, lasst uns zusammen daran mitwirken, dass Ende nächsten Jahres Winfried dort nicht mehr alleine sitzt, sondern jemand Grünes aus Hessen mit die Staatskanzlei anführt. Herzlichen Dank!“ Und auch wenn es keiner so ganz offen ausspricht: Es ist Tarek Al-Wazir, der Wirtschafts- und Verkehrsminister, auf den die hessischen Grünen setzen. Und der setzt auf Rückenwind durch die Grünen in der Bundesregierung. Tarek Al-Wazir, Bündnis 90 / Die Grünen Wirtschaftsminister Hessen „Weil viele Menschen einfach spüren, dass da eine Partei ist und dass da Vertreterinnen und Vertreter dieser Partei in der Regierung sind, die nach bestem Wissen und Gewissen Verantwortung für dieses Land übernehmen, die die Fehler von anderen ausbügeln, die vorher gemacht worden sind – Stichwort Energie-Abhängigkeit von Russland oder auch Zustand der Bundeswehr -, die aber nicht den ganzen Tag darüber klagen, dass die anderen blöd sind, sondern einfach ihre Verantwortung in dieser Situation jetzt wahrnehmen.“ Der Kampf um die […]

  • Mehr als 12.000 ukrainische Kinder an Hessens Schulen

    Mehr als 12.000 ukrainische Kinder an Hessens Schulen

    Immer mehr ukrainische Flüchtlinge suchen bei uns Schutz vor dem Krieg in ihrer Heimat, darunter viele Kinder und Jugendliche. Die sollen auch an Hessens Schulen mit Intensivklassen in Deutsch gefördert und integriert werden. Doch es herrscht Lehrermangel. Daher werden nun auch die Lehrer unter den geflüchteten Ukrainern engagiert. Sie sollen den Mangel an Deutsch-Lehrkräften auffangen. Maryna Chernova in ihrer Klasse an der Rossert-Grundschule in Kelkheim im Main-Taunus-Kreis. Mit Spiel und Spaß versucht die Ukrainerin, den ein dutzend Flüchtlingskindern die deutsche Sprache näherzubringen. Mit ersten Erfolgen. Daniel, 9 Jahre alt „Ich heiße Daniel, ich bin neun Jahre alt.“ – „Gefällt es dir in Deutschland?“ – „Ja!“ Über den Krieg spricht Maryna Chernova mit den Kindern nicht. Ihr selbst fällt es schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Maryna Chernova, Lehrerin aus der Ukraine „Gerne möchte ich wieder zurück nach Hause. Weil… ich vermisse…“ Zu tief sitzt der Schmerz. Sie selbst nimmt das Wort „Krieg“ nicht in den Mund und möchte die Kinder nicht zusätzlich belasten. Auch das Lernen der deutschen Sprache ist für ihre Schüler eine Herausforderung. Allein die Buchstaben, denn ihre ukrainische Muttersprache benutzt das kyrillische Alphabet. Maryna Chernova, Lehrerin aus der Ukraine „Es gibt Probleme mit dem Lesen. Sie finden es auch schwierig, manche Wörter auszusprechen. Und auch mit der Grammatik müssen wir natürlich viel machen.“ Über 12.000 ukrainische Kinder wurden inzwischen an hessischen Schulen aufgenommen. Damit liegt Hessen im Bundesvergleich an fünfter Stelle, vor Rheinland-Pfalz auf Platz 7. Das Land Hessen geht von zusätzlichen Kosten von über 40 Millionen Euro aus. Rund 1.600 Intensivklassen gibt es inzwischen an Hessens Schulen, das Problem sind die fehlenden Lehrer. Alexander Lorz, CDU, Kultusminister Hessen: „Dafür stehen sozusagen jetzt keine Lehrkräfte in Reserve, die nur darauf gewartet hätten. Deswegen müssen wir nach allen Möglichkeiten suchen, um eben geeignetes Personal zu rekrutieren. Und wir sind […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick vom 13.06.2022

    Weitere Nachrichten im Überblick vom 13.06.2022

    Mainz: Angriff mit Schadsoftware — Kai Klose: Bald über Infektionsschutzgesetz beraten — Mehr Stellen für die hessische Justiz — Alltagshelfer in hessischen Kitas Angriff mit Schadsoftware Die Mainzer Stadtwerke und das Energieunternehmen Entega mit Sitz in Darmstadt sind Opfer eines kriminellen Hackerangriffs geworden. Auch der Frankfurter Entsorger FES ist betroffen. Laut hessischem Innenministerium wird ihr gemeinsamer IT-Dienstleister mit einem Lösegeldangriff erpresst. Nach Angaben der Energieversorger bestehe aber keine Gefahr von Versorgungsausfällen. Die Strom-, Gas- und Wassernetze seien gegen solche Angriffe gesondert geschützt. Nach derzeitigem Stand seien auch keine Kundendaten gestohlen worden. Allerdings seien die Internetseiten und die E-Mail-Systeme der betroffenen Unternehmen nicht erreichbar. Die Landeskriminalämter von Hessen und Rheinland-Pfalz ermitteln. Bald über Infektionsschutzgesetz beraten Der hessische Gesundheitsminister Kai Klose fordert zeitnahe Gespräche über das Bundesinfektionsschutzgesetz, das bis zum 23. September befristet ist. Man könne nicht noch wochenlang auf den Bericht des Expertenrats der Bundesregierung warten. Es sei definitiv zu spät, wenn die Beratungen erst im September beginnen würden. Deutschland müsse im Herbst auf eine mögliche Corona-Welle mit neuen Virusvarianten vorbereitet sein. Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch fordert, das Infektionsschutzgesetz zügig anzupassen und den Ländern mehr Spielraum für Schutzmaßnahmen zu geben. Mehr Stellen für die Justiz Der neue hessische Justizminister Roman Poseck will sich dafür einsetzen, dass die Staatsanwaltschaften und Gerichte im Land mehr Personal bekommen. Der Rechtsstaat brauche eine leistungsfähige Justiz. Dazu gehöre auch die Digitalisierung. Die elektronische Akte müsse bis 2026 eingeführt sein. Im März hatte der hessische Rechnungshof in seinem jährlichen Bericht kritisiert, dass die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs sich um Jahre verzögere und die Kosten dafür explodiert seien. Als Grund nannte er Planungsmängel. Alltagshelfer für Kitas Um die Personalnot in hessischen Kitas zu verringern, sollten in den Einrichtungen künftig auch Mitarbeiter eingesetzt werden, die keine Fachkräfte sind. Das hat heute der hessische Städte- und Gemeindebund vorgeschlagen. Ein […]

  • G7-Wissenschaftsminister treffen sich in Frankfurt

    G7-Wissenschaftsminister treffen sich in Frankfurt

    Treffen der G7-Wissenschaftsministerinnen und –minister in Frankfurt: Auf Einladung von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger beraten die Ressortchefs aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und den USA drei Tage lang über Gegenwart und Zukunft von Wissenschaft und Forschung. Schwerpunkte des Treffens im Hotel Frankfurter Hof: Die Forschung zur Bekämpfung des Klimawandels und zu Post-Covid, sowie der Schutz von Freiheit, Integrität und Sicherheit von Wissenschaft und Forschung. Bettina Stark-Watzinger, FDP, Bundesministerin für Bildung und Forschung „Ganz wichtig ist uns, hier heute das klare Signal zu setzen: Forscherinnen und Forscher müssen weltweit frei und sicher arbeiten können. Wir haben eben gerade darüber gesprochen, dass wir Freiheit und Integrität und Sicherheit von Wissenschaft und Forschung weiter und besser sicherstellen können. Alle müssen im Umgang mit autoritären Staaten wie China wachsamer sein und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen immer wieder kritisch prüfen.“ Außerdem haben die G7-Wissenschaftsminister der Ukraine noch einmal zugesichert, das Land bei der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung von Wissenschaft, Forschung und Bildung so gut wie nur möglich zu unterstützen.

  • Rheinland-Pfalz: 60 Jahre Partnerschaft mit Burgund

    Rheinland-Pfalz: 60 Jahre Partnerschaft mit Burgund

    Für die meisten Menschen sind die Europäische Union und ihre Institutionen in Brüssel und Straßburg ein schwer durchschaubares Gebilde. Es heißt zwar immer, dass die EU ein einzigartiges Friedensprojekt sei, aber so richtig gelebt wird Europa einige Etagen tiefer, zwischen einzelnen Regionen und Kommunen. Am Wochenende wurde nun das Jubiläum der Partnerschaft Rheinland-Pfalz und der französischen Region Burgund-Franche-Comté gefeiert – und zwar in der Hauptstadt der Region, in Dijon. Liebe geht nicht nur, aber vor allem bei den Franzosen durch den Magen. Die Markthalle von Dijon gilt dabei als wichtiges Aushängeschild der Burgunder Gastronomie und Küche. Die Burgunder Weine, sie haben Weltrang. Vielleicht spielte das alles 1962 mit eine Rolle: In jenem Jahr entstand die Partnerschaft zwischen Burgund und dem Weinland Rheinland-Pfalz. Sie war nach dem Zweiten Weltkrieg die erste ihre Art zwischen einem deutschen Bundesland und einer französischen Region. Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Letztendlich glaube ich, dass kommunale, regionale Partnerschaften so was sind wie eine der größten Friedensbewegungen, denn die Menschen begegnen sich – unabhängig jetzt erst mal, was international eigentlich für schreckliche Dinge passieren – und sie stärken eigentlich auch den europäischen Gedanken.“ Dijon – Hauptstadt der Welt – so steht es auf dem T-Shirt, das der Bürgermeister von Dijon, Francois Rebsamen seinen Gästen überreicht.  Das zeugt von gesundem Selbstbewusstsein – und wenn es der Sache dient, junge Deutsche für Burgund zu begeistern – dann hätte es sich ja schon gelohnt. Astrid Schmitt, SPD, Vizepräsidentin Landtag Rheinland-Pfalz „Die jungen Menschen hier sind unsere Zukunft und das ist zwischen Regionen viel, viel einfacher als wenn wir immer nur von – ich sage jetzt mal Europaparlament oder Begegnungen auf Regierungsebene reden. Die Begegnungen zwischen den Menschen, das ist das Wichtige.“ Die Ministerpräsidentin sucht auch das Gespräch mit Jugendlichen, die sich am europäischen Bürgerdialog beteiligt haben und ihre Vorstellungen zur […]

  • Timo Boll holt Teamtitel

    Timo Boll holt Teamtitel

    Er zählt nach wie vor zu den populärsten Sportlern aus der Region: Tischtennisstar Timo Boll! Unzählige nationale wie internationale Titel hat der Odenwälder schon gewonnen, am Wochenende kam ein weiterer dazu. Und das endlich mal wieder vor heimischer Kulisse in Hessen. In der Ballsporthalle Frankfurt wurde Boll mit seinem Team Deutscher Mannschaftsmeister im Tischtennis. Er kann es einfach nicht lassen! Wieder eine Trophäe, die Timo Boll in die Luft reckt! Auch mit 41 Jahren und drei Monaten immer noch auf der Gewinnerseite. Der Odenwälder – Deutscher Tischtennis-Mannschaftsmeister mit seinem langjährigen Verein Borussia Düsseldorf. Diesmal für Timo Boll kein gewöhnlicher Titelgewinn. Timo Boll, Tischtennis-Star aus Hessen „Vielleicht noch intensiver, weil man genau weiß, es könnte der letzte sein und von daher genieße ich das sehr. Es war ein langer Weg hier bis ins Finale und es war eine schöne Saison.“ In seinem letzten Einzel in dieser Saison ist es Timo Boll anzumerken, wie schwer es ihm fällt, körperlich dauerhaft an Top-Niveau heranzureichen. Hinzu kommt eine gebrochene Rippe aus dem Training, die für Boll einen Sieg im Duell gegen den 18 Jahre jüngeren Darko Jorgic aus Saarbrücken in weite Ferne rücken lässt. 1:3 nach Sätzen gegen seinen slowenischen Kontrahenten – immerhin die Nummer 6 der Welt. Timo Boll, Tischtennis-Star aus Hessen „Wenn er so gut spielt wie heute, dann habe ich es natürlich verdammt schwierig, da muss alles passen. Und das hat’s leider noch nicht, aber ich habe immer noch so viel Spaß mit 41, dass ich weiter an mir arbeite und mir so Spiele auch noch zutraue.“ Gerichtet haben es am Ende Bolls Team-Kameraden. Ein Sieg im abschließenden Doppel macht den Titelgewinn klar. Da half auf Gegnerseite auch der Einzelsieg des anderen Hessen nichts: Patrick Franziska, der gebürtige Bensheimer, zeigt an seinem 30. Geburtstag im Duell gegen Dang Qiu ein begeisterndes […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen vom 13.06.2022

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen vom 13.06.2022

    Das Sommerwetter bleibt uns erhalten. Ab Mittwoch wird sogar die 30-Grad-Marke geknackt. Heute Nacht ziehen in der Nordhälfte ein paar lockere hohe Wolken durch. Nach Süden zu bleibt der Himmel meist klar. Die Temperaturen sinken am Rhein auf 10 Grad, in höheren Lagen gehen sie auf bis zu 6 Grad zurück, wie etwa in Fulda. Morgen Dienstag geht es oft strahlend sonnig durch den Tag. Ein paar dünne Wolkenschleier, die vornehmlich über Hessen ziehen, stören dabei kaum. Wir erwarten feines Sommerwetter. Die Temperaturkurve zeigt steil nach oben: Die Höchstwerte liegen zwischen 22 Grad in der Eifel und 27 Grad in Ludwigshafen, Frankfurt und Mainz. Ab der Wochenmitte rollt die erste Hitzewelle des Sommers an. An allen Tagen zeigt das Thermometer Temperaturen deutlich über der 30-Grad-Marke. Dazu ist es überwiegend sonnig, besonders am Mittwoch. In Richtung Wochenende erwarten wir sogar glühende Hitze.

  • Druck auf Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann wächst

    Druck auf Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann wächst

    Wieviel Druck kann ein Politiker aushalten? Wenn EINER diese Frage beantworten kann, dann wohl Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Erst der Skandal um die Arbeiterwohlfahrt und die Anklage wegen Korruptionsverdachts, dann der peinliche Auftritt des SPD-Politikers bei der Siegesfeier von Eintracht Frankfurt – und schließlich noch Sexismus-Vorwürfe: Obwohl sogar die eigene Partei den Rücktritt des Oberbürgermeisters fordert, denkt Peter Feldmann gar nicht daran, seinen Stuhl zu räumen. Mit der Stadtverordnetenversammlung gestern Abend ist nun eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Ursula Busch, SPD, Fraktionsvorsitzende Römer Frankfurt: „Zum Wohle der Stadt. Im Sinne der vielen Menschen, die Dich gewählt haben und zum Oberbürgermeister gemacht. Im Sinne Deiner Partei – einer Partei, nach deren Grundüberzeugung das Gemeinwohl vor dem Einzelinteresse kommt. Bitte ich Dich im Namen der SPD-Fraktion im Römer hier nochmals: Bitte tritt zurück. Mach den Weg frei für die Repräsentanz, die Frankfurt verdient. Bitte tritt zurück!“ Es ist der emotionale Höhepunkt eines denkwürdigen Abends: Fast schon flehentlich bittet Ursula Busch ihren Parteigenossen und langjährigen Weggefährten Peter Feldmann, doch noch die Reißleine zu ziehen und freiwillig zurückzutreten. Zu diesem Schritt hatte auch die Fraktion der Grünen den Oberbürgermeister zuvor ultimativ aufgefordert – ansonsten werde man ein Abwahlverfahren gegen Feldmann einleiten. Dimitrios Bakakis, Bündnis 90 / Die Grünen), Fraktionsvorsitzender Römer Frankfurt: „Sie haben die gesamte Stadt zutiefst beschämt und der Kommunalpolitik Schaden zugefügt. Es war ausgesprochen schmerzhaft, sich dies alles mit ansehen zu müssen. Herr Oberbürgermeister, es führt kein Weg daran vorbei: Sie müssen Ihr Amt zur Verfügung stellen.“ Davon will Peter Feldmann auch gestern Abend nichts wissen – und spricht von einer politischen Schmutz-Kampagne, die zu Unrecht gegen ihn geführt werde. Die sei auch daran schuld, dass er in der Öffentlichkeit verstärkt angefeindet werde und unter erhöhtem Polizeischutz stehe. Auch die Medien seien an der Hetzjagd gegen ihn beteiligt. Peter Feldmann, SPD, Oberbürgermeister Frankfurt: […]

  • AWO Frankfurt will von früherem Geschäftsführer Schadensersatz

    AWO Frankfurt will von früherem Geschäftsführer Schadensersatz

    Und der Skandal um die Arbeiterwohlfahrt beschäftigt nicht nur die Politik, sondern auch die Gerichte. Die AWO Frankfurt fordert von ihrem früheren Geschäftsführer Jürgen Richter und vier weiteren früheren Führungskräften Schadensersatz in Millionenhöhe. Heute hat in Frankfurt der Prozess begonnen. Der Platz des Hauptbeschuldigten bleibt heute leer. Jürgen Richter lässt sich von seinem Anwalt vertreten. Allein von ihrem ehemaligen Geschäftsführer – hier bei einem früheren Prozess – verlangt die AWO 1,2 Millionen Euro zurück. Mit überhöhten Gehältern und unsachgemäßen Spenden soll Jürgen Richter die Arbeiterwohlfahrt an den Rand ihrer Existenz gewirtschaftet haben. Petra Rossbrey, Präsidium AWO Frankfurt: „Es ist wirklich empörend, dass sich jemand tatsächlich über lange Jahre so bereichern konnte, erstens. Und es geschafft hat, so eine altehrwürdige, wichtige Organisation wie die Arbeiterwohlfahrt derart in Schwierigkeiten zu bringen.“ 10 Millionen Euro Schaden soll das sogenannte „System Richter“ bei der AWO angerichtet haben. Jürgen Richter als Geschäftsführer in Frankfurt, seine ebenfalls beklagte Ehefrau Hannelore Richter als Vize-Vorsitzende in Frankfurt und zugleich Geschäftsführerin der AWO Wiesbaden. Dorthin soll  laut AWO auch eine ungerechtfertigte Spende von knapp einer Million Euro aus Frankfurt geflossen sein. Über Jahre soll das Ehepaar sich gegenseitig und ihren Begünstigten Gelder zugeschoben haben. Doch ihr Anwalt sagt, selbst Jahresgehälter von rund 300.000 Euro und Luxusdienstwagen seien gerechtfertigt gewesen. Bernhard Lorenz, Anwalt von Jürgen Richter und seiner Ehefrau:: „Also sind die Vergütungen völlig in Ordnung, insbesondere für die großartige Leistung, die meine beiden Mandanten erbracht haben. Der AWO Frankfurt ging es immer gut. Die AWO Wiesbaden hat das letzte Jahr unter Hannelore Richter ein Plus gehabt von zwei Millionen.“ Eine „großartige Leistung“, das klingt für die Gegenseite angesichts des jahrelangen Skandals und hoher Schulden wie blanker Hohn. Durch den Skandal verlor der Frankfurter Wohlfahrtsverband seinen Status der Gemeinnützigkeit und musste hunderttausende Euro an Steuern nachzahlen. Steffen Krollmann, Vorstand AWO […]

  • Geld für neue Kläranlagen im Ahrtal

    Geld für neue Kläranlagen im Ahrtal

    Vor elf Monaten kam die Flut. Die Bilder aus Orten wie Dernau, Schuld, oder Kordel machten fassungslos. Noch immer kämpfen die Menschen vor Ort mit den Folgen der Flut. Ein Thema: Die Abwasser-Reinigung. Die Flut hat viele Kläranlagen und Kanalsysteme zerstört. Es wird noch lange dauern, bis alles repariert ist und das Wasser wieder überall normal fließt. Die Wassermassen kamen. Rissen Brücken weg. Und zerstörten die Kläranlagen. Auch heute fast ein Jahr danach ist noch immer nicht alles wieder im Fluss. Wie in Altenahr, im Kreis Ahrweiler. Hier wurde die alte Kläranlage von der Flut zerstört. Genau gegenüber wurde heute eine mobile Kläranlage eingeweiht. Georg Knieps (CDU), Erster Beigeordneter VG Altenahr: „Also diese neue Anlage ist für uns sehr wichtig. Sie wissen, dass also nach der Flut die gesamte Infrastruktur zusammengebrochen war und wir also den Wideraufbau vollzogen haben. Die Anlage istt also auch Flutopfer gewesen. Wir hatten also hier an der Ahr, die ganzen Anlagen sind überflutet worden und wir mussten jetzt dafür Sorge tragen, dass die Kläranlagen in irgendeiner Art und Weise in Betrieb genommen werden konnten.“ Und vorerst läuft der Betrieb eben über solche mobilen Kläranlagen. Damit das Abwasser nicht mehr ungereinigt in der Ahr landet. Katrin Eder (Bündnis 90/ Die Grünen), Klimaschutzministerin Rheinland-Pfalz: „Wir sind jetzt seit einem Jahr, seit der Flutkatastrophe dabei wirklich die Kläranlagen Stück für Stück wieder aufzubauen, damit die Ahr ein sauberer Fluss ist, die ja am Ende auch in den Rhein geht. Es wird ja auch Trinkwasser gewonnen und deswegen ist es so wichtig, dass die Abwasserversorgung ordentlich funktioniert. In Altenahr gibt es sechs solcher mobilen Kläranlagen. Diese werden vom Land gefördert. Heute gab es dafür von Ministerin Eder rund eine Million Euro. Ihr langfristiger Plan: Die zerstörten Kläranlagen auf den neuesten Stand zu bringen, um den Umweltschutz zu verbessern. OTON […]