Allgemein

  • Der Rhein und die Kunst

    Der Rhein und die Kunst

    Einer der längsten Flüsse Europas fließt auch durch Rheinland-Pfalz und Hessen und hat Künstler längst vergangener Zeiten beeindruckt. Ganz besonders die Kunst-Epoche der Romantik wurde stark vom Rhein beeinflussen. Der Kulturphilosoph Friedrich Schlegel bezeichnete ihn einst als „ein in sich geschlossenes Gemälde und überlegtes Kunstwerk“. Doch was ist von der Rheinromantik geblieben? Das sehen wir jetzt in einem weiteren Teil unserer Serie „Rheinblicke“. O Ton Klaus Klein, Kunstspektrum Bingen „Der Rhein ist ein Fluss, der Landschaften formt, der Menschen formt. Und er war schon immer ein Strom, der die Kunst intensiv beeinflusst hat.“ Der Rhein und die Kunst. Eng verbunden über die Romantik. Als William Turner und Friedrich Hölderlin im 18. und 19. Jahrhundert durch das Mittelrheintal reisten und mit ihren Berichten und Gemälden eine ganze Epoche prägten. Die Romantik. Aber: Gibt es die Rheinromantik heute noch? Und wenn ja, wie sieht sie aus? Diese Frage stellte sich Klaus Klein, als er den berühmten Mäuseturm bei Bingen malte. Er gilt als ein Symbol des romantischen Mittelrheintals. Schnell wurde ihm aber klar: Klaus Klein, Kunstspektrum Bingen „Ich hab zwar Lust auf Romantik, aber keinen Bock auf Mäuseturm, weil er einfach zu platt ist. Er ist ein großes Symbol aber er ist nicht das, was man sucht, weil, wenn hier schönes Wetter ist und Niedrigwasser ist, dann laufen Hunderte von Menschen in den Mäuseturm rein und dann ist Schluss mit der Romantik.“ Mit diesem Gedanken startete er mit Künstlerkollegen vom „Foto-Club Koblenz“ das Projekt „Rhein!Romantik?“ und setzte ein großes Fragezeichen dahinter. Die Künstler zeigen Bahngleise, Niedrigwasser, Containerschiffe und Massentourismus. Sie gehören zum Alltag des Mittelrheintals. Doch die Romantik Turners spiegeln sie nicht wieder. Das Mittelrheintal hat sich verändert. Klaus Klein, Kunstspektrum Bingen „Das sind die Dinge, wo die Romantik massiv gestört ist. Wo man sie nicht sieht, wo man sie nicht hört, […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. Heute Nacht fällt in Hessen anfangs noch etwas Regen. Danach lockern die Wolken auf und örtlich bildet sich wieder Nebel. Die Temperaturen sinken auf 5 bis 2 Grad. Am Boden kann es bei klarem Himmel Frost geben. Morgen bekommen wir einen Mix aus Sonne und Wolken. Dabei können im Laufe des Tages besonders in Nordhessen ein paar Schauer dabei sein. Im Bergland steigen die Temperaturen auf 8 bis 9 Grad. Am wärmsten wird es mit 13 Grad in Koblenz. Am Donnerstag sind vorübergehend 16 Grad möglich. Doch es überqueren uns bis Freitag immer wieder Regenwolken. Ab Samstag wird es wieder trockener und nach dem Nebel auch sonniger.

  • Bundespräsident Steinmeier besucht das Ahrtal

    Bundespräsident Steinmeier besucht das Ahrtal

    Fast drei Monate nach der verheerenden Flut-Katastrophe im rheinland-pfälzischen Ahrtal hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag die Region besucht. An seiner Seite waren auch die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes, Anne Spiegel, und Innenminister Roger Lewentz. Zusammen liefen sie durch die Straßen mehrerer Ortschaften, zum Beispiel durch Ahrweiler und Mayschoß, wo bei der Überflutung Mitte Juli auch Menschen ums Leben kamen. In Gesprächen mit Anwohnern erneuerte Steinmeier sein Versprechen, dass der Staat die Menschen nicht im Stich lassen werde. Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: „Und wenn wir heute an einem sonnigen Tag durch Ahrweiler gehen, ist die Erinnerung an die Flut überhaupt nicht verblasst. Aber es wird deutlich, wie viel Arbeit auch noch vor uns liegt bis zum Wiederaufbau dessen, was zerstört worden ist. Das verlangt nicht nur Geduld, sondern von den Menschen hier vor allen Dingen ganz viel Kraft, die jetzt im Winter, wahrscheinlich viele von ihnen, ihre Häuser gar nicht bewohnen können.“ Derzeit gibt es vielerorts weder funktionierende Heizungen noch warmes Wasser.

  • Schadstoffe in Flüssen und Böden im Ahrtal – Umweltministerium stellt Zwischenergebnisse vor

    Schadstoffe in Flüssen und Böden im Ahrtal – Umweltministerium stellt Zwischenergebnisse vor

    In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Gewässer- Boden und Staub-Proben entnommen, um herauszufinden welchen Schaden das Hochwasser im Ahrtal bei Mensch und Umwelt angerichtet hat. Heute konnte die rheinland-pfälzische Umweltministerin erste Ergebnisse vorlegen. Kaum vorstellbar, dass das Ahrtal nach der Flutkatastrophe gerade noch mal an einer zweiten Umweltkatastrophe vorbeigeschrammt ist. Für die Menschen vor Ort hat Umweltministerin Anne Spiegel heute gute Nachrichten im Gepäck. Zwar sind sowohl im Wasser als auch im Boden erhöhte Schadstoffwerte nachgewiesen worden: Anne Spiegel, Bündnis 90 / Die Grünen, Umweltministerin Rheinland-Pfalz „Aber insgesamt gilt es festzustellen, nach allen uns vorliegenden Daten, dass es keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen gibt, keine gravierenden Datenbefunde gibt und auch nicht mit langfristigen Verunreinigungen zu rechnen ist.“ Für die Menschen im Ahrtal sind das auf lange Sicht gesehen zunächst einmal beruhigende Nachrichten. Alles gut ist deshalb aber dennoch nicht. Die zerstörten Kanäle und Kläranlagen bereiten die größten Sorgen. Abwasser fließt teilweise immer noch ungefiltert in die Ahr. Der Appell der Ministerin lautet deshalb: Anne Spiegel, Bündnis 90 / Die Grünen, Umweltministerin Rheinland-Pfalz „Das Wasser der Ahr, damit soll man nicht in Berührung kommen. Man soll nicht ins Wasser rein gehen, man soll auch nicht jetzt irgendwie ans Wasser zum Spielen oder Planschen gehen. Hier gilt nach wie vor das Gebot, sich vom Wasser fernzuhalten, nicht mit der Haut in Berührung zu kommen.“ Ähnlich wie im Wasser sind auch bei Bodenproben Schadstoffe nachgewiesen worden. Die Untersuchungen haben sich dabei auf besonders sensible Bereiche wie Spielplätze konzentriert. Aber auch hier gibt es gute Nachrichten. Anne Spiegel, Bündnis 90 / Die Grünen, Umweltministerin Rheinland-Pfalz „Da ist zunächst mal die Entwarnung, auch wenn wir leicht erhöhte Werte gemessen haben. Das ist deutlich unterhalb der Grenzwerte, die es gibt. Und man muss auch wissen, bei den Spielplätzen wurde der Sand natürlich ausgetauscht. Sodass von unserer Seite […]

  • Corona-Tests sind ab heute kostenpflichtig

    Corona-Tests sind ab heute kostenpflichtig

    Gegen Corona hieß es erst: testen, testen, testen. Dann impfen, impfen, impfen. Die Kosten für die Bürgertests hatte bislang der Bund übernommen, doch damit ist seit heute Schluss. Den Preis für einen Test legen nun die Testcenter fest. Wie die neue Regelung zum kostenpflichtigen Testen ankommt? Wir haben uns in Wiesbaden umgehört. Testen für ein Bier, testen, um Essen zu gehen; testen, um shoppen zu gehen: So sah der Alltag von vielen Menschen im Frühling und Sommer aus. Doch auf das Bier, das Essen oder den Einkauf könnte für Ungeimpfte bald ein unangenehmer Aufpreis hinzukommen – denn seit heute müssen viele Ungeimpfte die Coronatests selbst bezahlen. Auf einem Parkplatz neben einem Möbelhaus in Wiesbaden-Biebrich kosten sie beispielsweise 14,90 Euro. Doch der Betreiber ist nicht sicher, ob das zu mehr Corona-Impfungen führt. Peter Krausgrill, Covimedical „ Ja, ich sag mal so, natürlich hat nicht jeder das Geld dafür. Es wird sicherlich einen kleinen Ruck Richtung Impfung geben, aber generell ist es natürlich so, dass der normale Bürger erwartet, dass der Staat ihn da weiter unterstützt, was die Kostenübernahme betrifft. Und es bleibt spannend, wie sich das Ganze entwickelt.“ Einen Ruck in Richtung Impfung spürt heute Morgen in Wiesbaden aber jedenfalls niemand. Das Ende der kostenlosen Bürgertests findet hier keine Anhänger. Leif Schaaf, Maler und Lackierer „Ich lass mich doch vor allem vom Staat nicht zwingen, oder von irgendjemandem, was ich machen muss. Ich bin nicht wirklich ein Konsummensch, da bin ich ganz ehrlich, dann lass ich es bleiben. Aber zwingen lass ich mich nicht von Regierung oder irgendjemandem, und ganz ehrlich, dass jetzt zu machen, dass ist für mich auch eine Abzocke und mich kriegt damit gar keiner.“ Evangelos Pipsos, Ingenieur „Ich kann das nicht begrüßen. Ich bin geimpft, mein Sohn noch nicht. Der ist 12 Jahre alt, der kommt gerade […]

  • Im Interview: Detlef Placzek, der Leiter der Teststrategie in Rheinland-Pfalz

    Im Interview: Detlef Placzek, der Leiter der Teststrategie in Rheinland-Pfalz

    Zum Ende der kostenlosen Coronatests stellen sich eine Menge Fragen. Wir klären sie. Maike Dickhaus, Moderatorin: Herr Placzek, kostenloses Testen für alle war dieses Jahr ein wichtiges Mittel gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie. Warum denn jetzt nicht mehr? Detlef Placzek, Präsident Landesamt für Soziales Rheinland-Pfalz: Na, erst mal einen wunderschönen guten Abend auch von mir. Es gibt ja noch eine große Gruppe, die weiterhin kostenlose Tests beanspruchen darf. Und wir haben nun mittlerweile eine deutlich erhöhte Impfquote gegenüber dem Start. Seinerzeit, im März… im März starteten wir mit einer Quote von 3,5 Prozent. Heute sind wir über 65 Prozent. Und das führt dazu, dass man auch überlegen muss, ob alle Leistungen weiterhin kostenlos zur Verfügung gestellt werden können und der Bürger über Steuergelder das finanziert. Dickhaus: Soll mit dieser Strategie der Druck auf die Ungeimpften erhöht werden, sich jetzt doch impfen zu lassen? Placzek: Es gibt ja weiterhin die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Und wir in Rheinland-Pfalz haben ja sogar die Möglichkeit, dass der Betreiber von Veranstaltungen oder von Einrichtungen Selbsttests zur Verfügung stellt und diese dann beaufsichtigt und bescheinigt. Insoweit wird es auch weiterhin die Möglichkeit geben, sich testen zu lassen. Und ja, wir gehen davon aus, dass das nochmal einen Ruck bei der Impfquote geben wird. Aber das ist nicht der originäre Anlass. Dickhaus: Nun könnten kostenpflichtige Tests für Ungeimpfte zur Folge haben, dass sich einfach viel weniger Menschen testen lassen. Verlieren wir dann nicht den Überblick über die Ansteckungen? Placzek: Na ja, der Test ist ja häufig bei uns Voraussetzung dafür, dass Sie beispielsweise zu Veranstaltungen dazu kommen oder in die Gastronomie gehen. Und ich denke, das liegt im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, auch diese Tests oder natürlich an erster Stelle weiterhin die Impfung in Anspruch zu nehmen. Und insoweit glaube ich, bei einer Quote […]

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick. Mehrere Verletzte durch Brand Gestern am späten Abend sind bei einem Brand in einer Doppelhaushälfte im hessischen Bad Nauheim sechs Menschen verletzt worden. Ein 36-jähriger Mann sprang in Panik aus dem ersten Stock des Hauses. Er kam schwerletzt ins Krankenhaus. Vier weitere Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung. Zuvor hatte die Feuerwehr das Elternpaar mit zwei Kindern und einem Hund vom Dach des Hauses gerettet. Ein 36-jähriger Passant, der helfen wollte, erlitt ebenfalls eine Rauchgasvergiftung. Die Brandursache ist noch unklar. Meuthen tritt nicht wieder an Die Ankündigung des langjährigen Vorsitzenden der AfD-Bundespartei, Jörg Meuthen, bei der Neuwahl des Parteivorstandes im Dezember nicht mehr für den Spitzenposten zu kandidieren, stößt bei seinen Parteikollegen in Rheinland-Pfalz und Hessen auf Bedauern. Der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende Michael Frisch nannte Meuthen das bürgerlich-konservative und freiheitliche Aushängeschild der Partei. Der Sprecher der AfD Hessen, Klaus Herrmann, sagte, eine erneute Kandidatur Meuthens wäre wünschenswert gewesen. Die Delegierten hätten dann bei der Wahl auch politische Entscheidungen bewertet können. Chipkrise führt zu Produktionsengpässen Die Elektro- und Digitalindustrie leidet besonders unter dem anhaltenden Mangel an Halbleitern. Das hat ihr Branchenverband heute in Frankfurt mitgeteilt. Die Materialknappheit führe zu längeren Produktionszeiten zum Beispiel bei Handys und Notebooks. Die Krise treffe aber auch die Autoindustrie und die Hersteller von Haushaltsgeräten. Der Verband Hessenmetall fordert, in Deutschland und Europa dringend neue Produktionskapazitäten für Halbleiter zu schaffen. Das würde die bisherige Abhängigkeit von den Herstellern in Asien verringern.

  • Endlich wieder Präsenzveranstaltungen an der Mainzer Uni

    Endlich wieder Präsenzveranstaltungen an der Mainzer Uni

    Herbstferien! Ab heute haben die Schüler in Hessen und in Rheinland-Pfalz zwei Wochen lang frei. Für die Studierenden dagegen geht’s bald los mit dem neuen Semester. Ab heute starten die Einführungs-Veranstaltungen für die Erstis. Und das bedeutet an den Unis im Land – endlich wieder Lernen in Präsenz! So auch an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Leere Stühle, leere Hörsäle, leere Gänge. Drei Semester lang war es still in der Universität Mainz. Ab heute kehrt das Leben zurück auf den Campus. Bevor es in einer Woche für alle Studierenden wieder losgeht, gehört die Uni heute ganz den Erstsemestern. Die Einführungswoche steht auf dem Plan und als erster Jahrgang seit anderthalb Jahren können die Neuen von Anfang an das echte Campusleben kennenlernen. Prof. Stephan Jolie, Vizepräsident Johannes-Gutenberg-Universität Mainz „Wir können den Studierenden über 80 Prozent wirkliche Präsenzlehre anbieten an Veranstaltungen, wir werden einige hybride Veranstaltungen haben, also kleinere Gruppen, die gemischt – ein Teil online, ein Teil in Präsenz – stattfinden, und gute zehn Prozent dann vielleicht reine Onlineübertragungen, vor allem eben die großen Vorlesungen.“ Egal ob Student oder Dozent, wer an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen will, muss geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Ein externer Sicherheitsdienst wird die Einhaltung dieser Regel stichprobenartig überprüfen, den Nachweis muss jeder immer bei sich tragen. Wer ein Gebäude betritt, muss sich mit der neuen JGU-App einloggen und eine medizinische Maske tragen. All das sind Maßnahmen, um den Studierenden trotz anhaltender Pandemie das gemeinsame Lernen vor Ort zu ermöglichen. Azize, studiert Biologie „Finde ich auf jeden Fall besser, weil es mir sehr schwerfällt, daheim zu lernen, und weil ich denke, dass das irgendwie zum Uni-Leben dazugehört, dass man Leute kennenlernt, dass man mit anderen gemeinsam studiert.“ Ediz, studiert Molekularbiologie „Ich finde das eigentlich ganz gut, weil wir in der Uni eh wenig praktische Erfahrung haben und […]

  • Tag der Offenen Kanäle in Speyer

    Tag der Offenen Kanäle in Speyer

    Normalerweise stehen im Technik-Museum in Speyer Flugzeuge, Schiffe und Oldtimer im Mittelpunkt. Doch am Samstag drehte sich dort auf Einladung der Medienanstalt Rheinland-Pfalz alles um den Tag der Offenen Kanäle. Unser 17:30-Kollege Markus Appelmann hat selbst vor über 30 Jahren beim Offenen Kanal in der Südwestpfalz angefangen und er hat auch in diesem Jahr die Moderation des Bürgermedien-Preises übernommen. Geehrt wurde unter anderem Torsten Groh aus Pirmasens für seine Hommage an einen Film-Klassiker. Filmausschnitt: Intro Jimmy Blond 707 Gestatten Jimmy Blond, Retter der Welt aus Pirmasens. Für den Film „Casino Spital“ schlüpfte Torsten Groh, eigentlich Pförtner im Städtischen Krankenhaus Pirmasens, in die Rolle des berühmten Geheimagenten. Filmausschnitt „Casino Spital“ „Was wissen Sie über Operation Casino Spital?“ – „Fahr zur Hölle“ – „ Ein hoffnungsloser Fall“. Torsten Groh, Produzent Jimmy Blond 70 „Ursprünglich war es geplant als Kurzfilm. Das habe ich schon öfters mal gemacht, mit Freunden und auch bei uns im Städtischen Krankenhaus in Pirmasens. Und ich habe dann mal Lust bekommen, eigentlich so eine James-Bond-Parodie – obwohl es ist ja eine James-Bond-Hommage eigentlich – zu schreiben. Und es ist dann einfach immer größer geworden. Während des Schreibens fiel mir da so viel ein und dann hatten wir ruckzuck aus 20 Minuten tatsächlich 85 Minuten das es zum Spielfilm wurde.“ Die Offenen Kanäle bieten kreativen Köpfen wie Torsten Groh eine Plattform. Sein Film „Jimmy Blond“ bekommt beim Tag der Offenen Kanäle in Speyer den Publikumspreis. Albrecht Bähr, Vorsitzender der Versammlung der Medienanstalt Rheinland-Pfalz „Für uns sind die Offenen Kanäle Orte, an denen Menschen mit ihren Ideen, mit den örtlichen Geschichten, ein Stück Öffentlichkeit herstellen. Und für uns ist es ganz wichtig, dass Menschen wahrheitsgemäß informiert werden, dass sie teilhaben an den gesellschaftlichen Entwicklungen aber auch dass Themen, die durchaus problematisch sind, besprochen werden.“ Eine wichtige Aufgabe der Offenen Kanäle – […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen. Heute Nacht ist es meist stark bewölkt oder neblig trüb, bis zum Morgen kommt von Norden her schauerartiger Regen auf. Die Temperaturen sinken auf 7 bis 5 Grad. Morgen wird es erst einmal nass. Dazu weht ein mäßiger, teils auch frischer Südwestwind, der im Laufe des Tages aber auf Nordwest dreht. In Nordhessen kommt am Nachmittag auch etwas die Sonne raus. Die Temperaturen erreichen maximal 13 Grad, im Bergland nur 9 bis 10 Grad. Am Mittwoch überwiegen zwar immer noch die Wolken, aber es gibt nur in Nordhessen noch etwas Regen. Am Donnerstag erreichen uns dann aber neue Regenwolken, die uns bis Freitag überqueren. Es wird dabei aber langsam wieder ein wenig milder.

  • Die CDU sucht eine neue Führung

    Die CDU sucht eine neue Führung

    Nach dem Debakel bei der Bundestagswahl hat CDU-Chef Armin Laschet gestern Abend eine personelle Neuaufstellung vorgeschlagen. Jetzt wird in der Partei intensiv darüber diskutiert, wer künftig den Bundesvorsitz übernehmen soll. Außerdem fordern immer mehr Christdemokraten, dass an dieser Entscheidung alle Mitglieder beteiligt werden sollten. Ein möglicher Mitgliederentscheid ist jetzt aber plötzlich auch in Rheinland-Pfalz ein Thema, wo Julia Klöckner nicht erneut für den Landesvorsitz kandidieren will. Der Vorstand der CDU Rheinland-Pfalz hat deshalb jetzt den für November geplanten Parteitag auf nächstes Jahr verschoben. In Rheinland-Pfalz und im Bund heißt es also nun: Wie geht’s weiter in der CDU? Es ist noch kein Jahr her, als Armin Laschet zum CDU-Chef gekrönt wurde. Und doch hatten wohl die meisten erwartet, dass er nun seinen Rücktritt verkünden würde, als er gestern Abend vor die Presse trat. Ganz so deutlich wurde er jedoch nicht. Armin Laschet, CDU, Bundesvorsitzender „Die personelle Neuaufstellung der CDU – vom Vorsitzenden über Präsidium bis zum Bundesvorstand – werden wir zügig anpacken.“ Das Wort „Rücktritt“ nimmt der Kanzlerkandidat nicht in den Mund. Über die Neuaufstellung der CDU solle ein Sonderparteitag entscheiden – unter seiner Moderation, schlägt Armin Laschet vor. Unterstützung erhält er unter anderem aus Rheinland-Pfalz. Christian Baldauf, CDU, Fraktionsvorsitzender Rheinland-Pfalz „Dass wir nicht so weitermachen können, steht außer Frage. Dass wir aber auch nicht alles über den Haufen werfen können, dürfte auch klar sein. Es war ja nicht alles falsch. Aber dass es in der Personalsituation, mit der wir die Bundestagswahl durchgeführt haben, schlecht weitergehen wird, das hat er ja selbst gesagt.“ Die Junge Union Rheinland-Pfalz hingegen findet: Eine klare Ansage sähe anders aus. Maike Malzahn, Kreisvorsitzende Junge Union Mainz-Bingen „Ich hätte mir gestern deutlich klarere Worte gewünscht. Ich hätte mir gestern ein wenig mehr Demut vor dem Wahlergebnis, was wir nun mal eben so eingefahren haben, gewünscht und […]

  • Verliert Opel an Eigenständigkeit?

    Verliert Opel an Eigenständigkeit?

    Wieder einmal geht bei den Opel-Mitarbeitern im hessischen Rüsselsheim die Angst um. Was sich da die Autobosse jetzt ausgedacht haben, könnte Opel weiter schrumpfen lassen. Der Mutterkonzern Stellantis erwägt, seiner deutschen Tochter Opel die Verantwortung über das Hauptwerk in Rüsselsheim zu entziehen. Das könnte Folgen für die Arbeitnehmer und ihre Arbeitsplätze bei uns in Rüsselsheim haben. Der Schriftzug des niederländischen Mutterkonzerns prangt schon jetzt in großen Lettern am Werk in Rüsselsheim. Bald könnte dort nur noch Stellantis anstelle von Opel stehen. Der Konzern bestätigt auf Anfrage von 1730 Sat.1 Live, zumindest zu prüfen, die Produktionsstätte aus dem Opel-Verbund herauszulösen und in eine eigenständige Gesellschaft des Mutterkonzerns umzuwandeln: Zitat Opel / Stellantis Germany: „So soll auch sichergestellt werden, dass alle Stellantis-Produktionsstandorte für alle Stellantis-Marken produzieren können.“ Soll heißen: In Rüsselsheim könnten bald Alfa Romeo- oder Peugeot-Modelle vom Band laufen. Bereits heute baut Rüsselsheim allerdings eine Citroen-Limousine, ohne dass das Werk aus dem Opel-Verbund herausgelöst wurde. Ein möglicher weiterer Grund: Bis Jahresende will Opel in Rüsselsheim über 2.000 Stellen mit Vorruhestand oder Abfindungen abbauen. 500 Freiwillige fehlen aber noch. Nun geht die Angst um, Stellantis könnte bald ernst machen: Mit Kündigungen und Zwangsversetzungen. Zudem wäre bei künftigen Verhandlungen der Rüsselsheimer Betriebsrat in einem Einzelwerk eindeutig schwächer als in einem Betriebsrat der gesamten Opel-Gruppe. Für Branchenkenner könnten aber noch weitere Ziele hinter den Stellantis-Plänen stecken. Jürgen Pieper, Autoanalyst Bankhaus Metzler „Es ist ungewöhnlich, dass solche Werke herausgelöst werden, muss man ganz klar sagen. Das kommt jetzt nicht jeden Tag vor. Es könnte sein, dass man sich letzten Endes für Optionen präpariert wie einen Verkauf, wenn es mal überhaupt nicht mehr laufen sollte.“ Zumal Stellantis die gleichen Pläne auch für das Opel-Werk im thüringischen Eisenach prüft und dort den Betrieb wegen Chipmangels bis Ende des Jahres eingestellt hat. Der Betriebsrat in Rüsselsheim spricht von […]

  • Trauerfeier für Alex W.

    Trauerfeier für Alex W.

    Mit einer emotionalen Trauerfeier hat Idar-Oberstein gestern Abschied genommen von Alex W., dem Tankstellenkassierer, der im Streit um das Tragen einer Corona-Maske von einem Kunden erschossen wurde. Rund 500 Menschen nahmen gestern an der Gedenkfeier teil. In einer bewegenden Rede erinnerte Alex W.s Mutter an ihren getöteten Sohn und mahnte, die Familie des mutmaßlichen Täters nicht anzufeinden. Michaela, Mutter von Axel W. „Denn auch sie sind nur Opfer. Diese Menschen haben nicht den Abzug gedrückt. Hass bringt uns nicht weiter im Leben. Hass verbittert nur, die Liebe ist so viel mehr wert. Liebe war schon immer stärker als der Hass. Und daran glaube ich nach wie vor, mein Engel. Ich werde dich immer lieben und dein Name wird nie in Vergessenheit geraten. Sein Name war Alex und wir sind stolz auf ihn. In Liebe, deine Mama.“ Die zentrale Gedenkfeier in der Messe Idar-Oberstein fand auf Wunsch der Familie statt. Alex W. habe viele Freunde gehabt. Man habe möglichst vielen Menschen die Gelegenheit geben wollen, Abschied zu nehmen.

  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick. Zahlungen für Flutopfer starten An die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz soll ab nächster Woche Geld aus dem Wiederaufbau-Fonds von Bund und Ländern ausgezahlt werden. Das hat heute Finanzministerin Doris Ahnen mitgeteilt. Bislang seien rund 8.300 Anträge auf Förderung eingegangen, knapp 2.000 hätten das Verfahren bereits vollständig durchlaufen. Für den Wiederaufbau-Fonds sind 30 Milliarden Euro vorgesehen, etwa die Hälfte davon geht nach Rheinland-Pfalz. Die verheerende Sturzflut im Juli hatte immense Schäden verursacht. CDU kritisiert Werbepraxis Der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf will die umstrittene Facebook-Werbepraxis des Umweltministeriums zum Thema im Landtag machen. Das von der Grünen-Politikerin Anne Spiegel geleitete Ministerium hatte jahrelang gezielt Werbeanzeigen an Facebook-Nutzer gerichtet, die sich für die Grünen interessierten. Christian Baldauf, CDU, Fraktionsvorsitzender Rheinland-Pfalz „Das ist glatt verfassungswidrig Es kann ja nicht sein, wenn mit Steuergeldern Ministerien Werbung für Parteien machen. Das scheint aber in diesem Ministerium schon länger so zu sein. Man hatte die Beförderungspraxis, ohne Qualifikation zu befördern; jetzt hat man die Sache, dass man persönlich genau nur diejenigen, die sich für einen interessieren, nämlich die Grünen-Wähler, potenzielle, anspricht. Das geht gar nicht. Da muss man Konsequenzen ziehen.“ Der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Joachim Paul, forderte Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf, Spiegel zu entlassen. Schlechte Noten für Inklusion Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium prüft derzeit eine Studie, nach der das Land beim gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung schlecht abschneidet. Laut der Studie ist Rheinland-Pfalz das einzige Bundesland, in dem kein flächendeckender inklusiver Unterricht vorgesehen ist. Nur 29 Prozent der allgemeinbildenden Schulen hätten bereits Erfahrung mit dem gemeinsamen Lernen. Bildungsministerin Stefanie Hubig kündigte an, die Inklusion in den Schulen auszubauen. Keine kostenlosen Schnelltests mehr Ab Montag müssen auch Hessen und Rheinland-Pfälzer die Tests zum Nachweis einer Corona-Infektion selbst bezahlen. Ausnahmen gibt es nur noch für Menschen, die sich […]

  • Viele verletzte Kinder bei Busunfall in Frankfurt

    Viele verletzte Kinder bei Busunfall in Frankfurt

    Auf einer Bundesstraße bei Frankfurt hat es am späten Vormittag einen schweren Unfall gegeben. Ein mit Vorschulkindern besetzter Bus ist bei Bergen-Enkheim offenbar an einer Kreuzung auf einen Lkw aufgefahren, der wiederum durch den Aufprall auf zwei Autos vor ihm geschoben wurde. Der Busfahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Von den 34 Kindern im Bus wurden 19 verletzt, glücklicherweise nur leicht. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Thomas Hollerbach, Polizeipräsidium Frankfurt „Es sind Hinweise, die wir bekommen haben durch Zeugen, es könnte sein, dass die Bremsanlage des Busses nicht ordnungsgemäß funktioniert hat. Dem gehen wir natürlich nach, indem wir den Bus jetzt sicherstellen und in der Folge dann technisch untersuchen lassen, um das halt auszuschließen oder eben dann zu bestätigen.“ Im Berufsverkehr kam es rund um Frankfurt zu stundenlangen Behinderungen.