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  • Weitere Nachrichten im Überblick

    Weitere Nachrichten im Überblick

    Positive Bilanz der verschärften Kontrollen in Hessen —  Neues Nutzungskonzept für Höchster Porzellanmanufaktur vorgestellt — Flughafen Hahn: Weniger Passagiere abgefertigt Positive Bilanz der verschärften Kontrollen Seit Beginn des Programms „Innenstadtoffensive gegen Kriminalität“ Ende Februar in Hessen hat die Polizei laut Innenministerium fast 25.000 Menschen kontrolliert. Bei den bislang mehr als 2.000 Einsätzen seien unter anderem Drogen beschlagnahmt und Strafverfahren eingeleitet worden. Innenminister Roman Posek sprach heute von einem kraftvollen Signal gegen Kriminalität. Die Offensive werde weiter ausgebaut. An dem Programm für mehr Sicherheit beteiligen sich bislang 12 größere Städte in Hessen, darunter Frankfurt, Limburg und Wiesbaden. Neues Nutzungskonzept vorgestellt Die Hochschule für Gestaltung in Offenbach wird den Betrieb der traditionsreichen Höchster Porzellanmanufaktur künftig weiterführen und für die Ausbildung der Studierenden nutzen. Unter anderem sollen sie dort die überlieferten Formen und Techniken mit neuen Materialien und zeitgenössischen Designs verbinden und weiterentwickeln. Dabei werden sie auch von ehemaligen Manufaktur-Mitarbeitern unterstützt. Vor gut einem Jahr hatte das Land Hessen Teile der insolventen Höchster Porzellanmanufaktur übernommen, um sie der Hochschule für Gestaltung anzugliedern. Weniger Passagiere abgefertigt Der Flughafen Hahn im Hunsrück hat in den ersten drei Monaten des Jahres rund 345.000 Passagiere abgefertigt. Das waren rund 2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Flughafenbetreiber Triwo Hahn Airport ist dennoch überzeugt, die Passagierzahlen noch deutlich steigern zu können. Erst kürzlich habe die irische Fluggesellschaft Ryanair eine dritte Maschine dauerhaft am Hahn stationiert. Außerdem sei im Sommerflugplan eine neue Verbindung nach Pristina hinzugekommen. Damit biete der Hunsrückflughafen jetzt 41 Flugziele an.

  • „Umsonstladen“ in Frankfurt

    „Umsonstladen“ in Frankfurt

    Einkaufen und dabei kein Geld ausgeben – das klingt erst mal so, als könne das nicht sein – doch in Frankfurt ist genau das jetzt möglich: in der ‚Teilerei‘. Der erste Umsonstladen der Stadt lebt von gespendeten Dingen und wird davon geradezu überflutet. Nicht nur die Umwelt profitiert davon, sondern auch diejenigen, die sich nicht so viel leisten können. Tassen, Schlittschuhe, eine Tastatur – das alles gibt es hier. Völlig umsonst. Für Studentin Romy und ihre Freundin Jasmin ist die neu eröffnete Teilerei eine ideale Möglichkeit, Sachen für ihre WG zu besorgen, ohne aufs Geld zu achten. Romy, Studentin „Ich finde einige Sachen ziemlich cool, weil ich mag auch gerne so Secondhand-Sachen oder so und ich find’s nice, dass es in Frankfurt jetzt auch einen Laden gibt, der dauerhaft ist, weil soweit ich weiß, ist das der erste.“ Am Tresen hat sich währenddessen eine Schlange gebildet. Nicht, weil die Kunden bezahlen möchten, sondern um ihre aussortierten Sachen abzugeben. Das ist das Konzept der Teilerei, das sich Gründer Finn Volpert mit einer Freundin überlegt hat. Finn Volpert, Gründer „Teilerei“ „Wir haben das Gefühl, dass wir mit so einem Umsonstladen halt dieses Potenzial richtig gut aufgreifen können und hier den Gegenständen so ein richtig gutes Zuhause geben können, wo sie nochmal eine zweite Chance bekommen und wo halt auch dann Menschen, die zu viel haben auch abgeben können und Menschen, die vielleicht Sachen brauchen, mitnehmen können.“ Finn und sein Team kommen mit dem Einräumen kaum hinterher. Inzwischen müssen sie sogar beschränken, wie viel abgegeben werden darf. Für Bücher gibt es zum Beispiel gerade einen Annahmestop. Sonst hat die Teilerei keine Vorgaben, solange alles in gutem Zustand ist. Das nehmen die Kunden gerne an. Karin „Ich wollte mich mal hier umgucken in diesem tollen Laden. Und wir haben auch genug Sachen bei uns […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der April ist noch nicht ganz weg. Es bleibt wechselhaft. Heute Nacht halten sich anfangs noch Wolken. In der zweiten Nachthälfte klart es aber von Westen her auf. Die Temperaturen sinken im Rhein-Main-Gebiet auf 7 und an der Mosel stellenweise bis auf 3 Grad. Morgen geht es mit einem freundlichen Mix aus Sonne und Wolken los. Im Laufe des Tages werden die Wolken von Westen her aber wieder dichter und zum Abend kommen Schauer und längerer Regen auf. Die höchsten Temperaturen liegen dabei bei 15 bis 17 Grad im Bergland und bei bis zu 20 Grad in Ludwigshafen. An den nächsten Tagen geht es recht wechselhaft weiter. Es wird immer wieder Regen oder Regenschauer geben. Auch an den Temperaturen wird sich kaum etwas ändern.

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Einigung bei Postbank erzielt — Mehr Schwimmunterricht gefordert — Früher Start in die Erdbeersaison Nach dem Einsatz eines Tasers durch die Polizei in Landstuhl ist ein Mann im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei mitteilt, hätten Angehörige des Mannes die Polizei gerufen, weil der 38-Jährige randaliert und sich selbst Schnittwunden zugefügt habe. Er soll auch die Polizisten angegriffen haben, die daraufhin den Taser einsetzten. Ob der Tod des Mannes im Zusammenhang mit dem Elektroschock steht, wird noch untersucht. Gegen zwei Beamte wurde ein Ermittlungs-Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Und wir kommen damit zu weiteren kurzen Nachrichten aus Hessen und Rheinland-Pfalz von heute: Einigung bei Postbank erzielt Nach langen Verhandlungen haben die Gewerkschaft ver.di und die Deutsche Bank einen Tarifvertrag für die Mitarbeiter der Postbank vereinbart. Wie die Gewerkschaft heute in Frankfurt mitteilte, erhalten die rund 12.000 Tarifbeschäftigten der Deutsche Bank-Tochter in zwei Schritten insgesamt 11,5 Prozent mehr Geld. Der Kündigungsschutz wird bis zum 31. Dezember 2027 verlängert. Zudem wurden Standortgarantien für mehr als 320 Postbankfilialen vereinbart. Mit der Einigung sind unbefristete Streiks bei der Postbank abgewendet. Mehr Schwimmunterricht gefordert Nach Angaben der DLRG kann jedes dritte Kind in Rheinland-Pfalz nicht schwimmen. Die Zahlen seien alarmierend. In den Schulen müsse mehr Schwimmunterricht erteilt werden. Allerdings würden im Land immer mehr Frei- und Hallenbäder aus Kostengründen geschlossen. Dabei habe die Kultusministerkonferenz das Ziel ausgegeben, dass jedes Kind am Ende der Grundschule sicher schwimmen kann. Um das zu erreichen, müsse die Politik die Kommunen beim Bau und Unterhalt von Schwimmbädern finanziell unterstützen. Früher Start in die Erdbeersaison In Hessen hat heute offiziell die Erdbeerernte begonnen. Als erstes sind die Früchte reif, die in Folientunneln angebaut werden. Hier sind die Pflanzen vor Witterungseinflüssen wie Frost geschützt. Die Früchte sind daher früher reif als die Erdbeeren im Freiland-Anbau. Laut Landwirtschaftsministerium werden in Hessen […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die nächsten Tage werden gewittrig. Heute Nacht kann es in Hessen und Rheinland-Pfalz teils kräftigen, gewittrigen Regen geben. Zwischen Hunsrück, Eifel und Westerwald können laut Wetterdienst-Prognose bis zu 75 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zusammenkommen. Die Temperaturen gehen dabei auf 12 bis 7 Grad zurück. Morgen regnet es nördlich von Mosel und Lahn weiter. Sonst gibt es nur noch Schauer und von Südwesten her wird es langsam wieder trockener. Nicht nur die Niederschläge, auch die Tages-Temperaturen gehen deutlich zurück und liegen nur noch bei 11 bis 17 Grad. Mit einer Mischung aus Sonne, Wolken und gewittrigen Regenfällen geht es durch das Wochenende. Die Temperaturen steigen nur zögernd wieder an. Das Aprilwetter setzt sich also auch im Mai noch etwas fort.

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    Kaum Bewegung auf dem Arbeitsmarkt — Lufthansa kündigt Sparmaßnahmen an — Ein Jahr Deutschlandticket Kaum Bewegung auf dem Arbeitsmarkt In Hessen ist die Zahl der Arbeitslosen im April gegenüber dem Vormonat nahezu gleichgeblieben. Nach Angaben der Agentur für Arbeit stellen die Unternehmen wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung weniger neue Mitarbeiter ein. Am Ende des Monats suchten in Hessen rund 194.000 Menschen eine Stelle. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 5,6 Prozent. In Rheinland-Pfalz ist dagegen die Zahl der Jobsuchenden leicht auf rund 118.400 Männer und Frauen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging auf 5,2 Prozent zurück. Bundesweit blieb die Quote weiterhin bei 6 Prozent. Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt fiel in diesem Jahr schwach aus. Lufthansa kündigt Sparmaßnahmen an Die Streiks unter anderem beim Boden- und Kabinenpersonal haben das Ergebnis der Lufthansa im ersten Quartal des Jahres erheblich belastet. Wie der Luftfahrtkonzern heute in Frankfurt mitteilte, verzeichnete er einen operativen Verlust von rund 850 Millionen Euro. Zu dem Minus trugen auch die hohen Streikkosten von rund 350 Millionen Euro bei. Die Lufthansa will jetzt die Sachkosten senken, neue Projekte stoppen und Einstellungen in der Verwaltung prüfen. Ein Jahr Deutschlandticket Das hessische Verkehrsministerium hat die Einführung des Deutschlandtickets am 1. Mai vergangenen Jahres als großen Schritt in Richtung Mobilitätswende bezeichnet. Es zeige, wie erfolgreich einfache Angebote im Nahverkehr sein können. Allerdings müsse der Bund das Deutschlandticket gemeinsam mit den Ländern dauerhaft finanzieren. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände kritisierte dagegen, das Ticket werde mit drei Milliarden Euro pro Jahr viel zu hoch subventioniert. Abmoderation: Das Landgericht Darmstadt hat vier Mitglieder einer Drogenhändlerbande zu Haftstrafen verurteilt. Die höchste Strafe erhielt ein 27-jähriger Mann. Er muss für elf Jahre in Haft. Die Richter sahen als erwiesen an, dass die Männer die Drogen über einen Online-Shop vertrieben haben. Bei Hausdurchsuchungen waren im vergangenen Jahr rund 1000 Marihuana-Pfanzen und […]

  • Ärger beim Glasfaser-Ausbau

    Ärger beim Glasfaser-Ausbau

    Schnelles Internet – auch im ländlichen Raum, das wünschen sich viele Kommunen in Rheinland-Pfalz. Auch der Plan der Landesregierung ist, alle Regionen bis 2030 ans Glasfasernetz anzuschließen. Doch der Ausbau läuft keineswegs immer reibungslos. Viele Städte klagen über unzuverlässige Unternehmen, die für Chaos sorgen. Ein Beispiel: die Verbandsgemeinde Birkenfeld. Klaus Feis ist genervt. Vor zweieinhalb Jahren hat er sich für schnelles Internet über Glasfaserkabel entschieden. Die Leitungen sind gelegt, das Loch ins Haus gebohrt, doch verbunden ist bis heute nichts. Dazu kommen Schäden an der Mauer. Klaus Feis, Anwohner „Ungeziefer läuft mir ins Büro hinein, durch das Loch da hinten. Risse in der Wand. Der Bauleiter kommt manchmal hierher und verspricht mir, nächste Woche kommen sie, aber sie kommen doch nicht. Und mittlerweile habe ich die Schnauze voll.“ Nur eins von vielen Problemen, mit denen die Verbandsgemeinde Birkenfeld kämpft. Ende 2021 bekommt die Firma „Unsere Grüne Glasfaser“ den Zuschlag hier das Glasfasernetz zu bauen. Selbstfinanziert. Bis heute sind auch über 90% der Leitungen verlegt, doch die Liste der Mängel ist lang. Die Gemeinde berichtet von knapp 800 Schäden. Fußwege werden nicht ordentlich geschlossen, Steine sind locker und überall schauen Kabel aus dem Boden. Seit über einem Jahr ist stillstand. Matthias König, Breitbandkoordinator VG Birkenfeld „Wenn die Firma hier die Längsverlegung fertig baut und irgendwann hier abzieht, dann bleibt die Kommune auf den Schäden sitzen. Das sind Infrastrukturschäden, die können wir in unseren Ortsgemeinden unseren Bürgern einfach nicht anhaften. Und deshalb ist es jetzt ganz wichtig, dass wir jetzt von hinten anfangen, die Schäden zu beheben, um das hier nicht schlimmer zu machen als es vorher war.“ Die Verantwortlichen berichten von mehreren Unfällen aufgrund der Mängel. Daneben ist auch die Kommunikation ein großes Problem. Manuel Weber (CDU), Erster Beigeordneter Hoppstädten-Weiersbach „Wir bekommen keinerlei Informationen, wo wann gearbeitet wird und in welchen […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Der Mai startet sommerlich warm, aber es kann zu gewittrigen Schauern kommen. Heute Nacht ist der Himmel meist nur gering bewölkt, teils auch klar. Nur Richtung Westen hin sind die Wolken etwas dichter, hier kann es auch noch einzelne Schauer oder Gewitter geben. Die Temperaturen gehen auf 13 Grad im Rhein-Main-Gebiet bis 8 Grad in der Eifel zurück. Ein Tiefdruckgebiet von Hessen sorgt für Schwüle und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Schauern und Gewittern. Morgen bekommen wir recht schönes Wetter, vor allem in Hessen. Ganz im Westen bilden sich aber nachmittags dickere Quellwolken, dort muss man vereinzelt mit gewittrigen Schauern rechnen. Es wird sommerlich warm mit Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad. Am Donnerstag werden Schauer und Gewitter von Südwesten her zahlreicher und können auch recht kräftig ausfallen. Auch am Freitag bekommen wir wechselhaftes und nasses Wetter, die Temperaturen sinken dann wieder.

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    Weitere Nachrichten im Überblick

    Rüsselsheim: Opfer erliegt Schussverletzungen — Ganztägiger Warnstreik bei der Telekom — Krankenstand in Rheinland-Pfalz weiter hoch — Mehr offene Verfahren bei den hessischen Staatsanwaltschaften Anmoderation: Das Land Hessen nimmt neue Schulden auf, um seine Beteiligung an der Heleba, der Landesbank Hessen-Thüringen, umzubauen. Wie das Finanzministerium mitteilt, werden zwei Milliarden Euro verwendet, um Anforderungen der Europäischen Bankenaufsicht zu erfüllen. Sie hatte kritisiert, dass das Land in Krisenzeiten nicht genug Eigen-kapital-reserve bereithalte. Hessen baut seine Beteiligung an der Helaba damit von 8 auf 30 Prozent aus. Weitere Meldungen kurz zusammengefasst gibt es jetzt.   Opfer erliegt Schussverletzungen Der 45-jährige Mann, der am vergangenen Montag in der Rüsselsheimer Waldstraße durch Schüsse schwer verletzt wurde, ist heute in einem Krankenhaus gestorben. Das hat die Polizei mitgeteilt. Eine Mordkommission fahndet weiterhin nach dem Täter. Aktuell ermitteln rund 20 Beamte in dem Fall. Die Staatsanwaltschaft sucht Zeugen, die am 22. April gegen 9.00 Uhr im Bereich eines Imbisses verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Ganztägiger Warnstreik bei der Telekom Zu Beginn der dritten Runde der Tarifverhandlungen haben heute rund 1.500 Mitarbeiter der Telekom aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland in Mainz demonstriert. Mit ihrer Kundgebung wollten sie den Lohn-Forderungen der Gewerkschaft ver.di Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft will eine Entgelt-Steigerung von 12 Prozent, mindestens aber 400 Euro mehr pro Monat erreichen. Die Angebote der Telekom nannte sie unkonkret und nicht ausreichend. Was das Unternehmen bislang schon zugesagt hat, ist nicht bekannt. Krankenstand weiter hoch In Rheinland-Pfalz konnten innerhalb der ersten drei Monate des Jahres 6,2 Prozent der Beschäftigten wegen Krankheit zeitweise nicht arbeiten. Das geht aus einer Analyse der DAK-Gesundheit hervor. Die Beschäftigten seien durchschnittlich rund sechs Tage krankgemeldet gewesen, vor allem wegen Atemwegserkrankungen. Rheinland-Pfalz habe bei den Fehltagen über dem bundesweiten Mittel von 5,8 Prozent gelegen. Die Lage im Land habe sich weiterhin nicht verbessert. Deshalb bleibe der […]

  • Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Die Temperaturen steigen deutlich an. Heute Nacht ist es westlich des Rheins wolkenreich, dort kann auch etwas Regen fallen. Sonst ist der Himmel nur gering bewölkt oder klar. Die Temperaturen gehen auf 10 bis 7 Grad zurück. Zwischen dem Tief Eva bei den Britischen Inseln und dem Hoch Sven über Südschweden strömt ziemlich warme Luft vom Mittelmeer in unsere Region. Dadurch wird es morgen recht schön, vor allem in Hessen sonnig. Im Westen bilden sich dickere Wolken, dort kann es kurze Schauer oder auch mal Gewitter geben, aber nur ganz lokal. Unter den Wolken werden bis zu 24 Grad erreicht, in Regionen mit Sonnenschein sommerliche 27 Grad. Der erste Mai wird ähnlich, aber schwüler. Am Donnerstag werden die Schauer und Gewitter von Südwesten her zahlreicher, da kann es auch mal richtig kräftig schütten und stürmen. Am Freitag wird es dann wechselhaft und wieder kühler.

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    Hessenweiter Streiktag Im Handel — Mehr Abschiebungen — Frostschäden in Weinbergen Anmoderation: Auf der A6 ist heute Vormittag in der Nähe von Grünstadt ein Lastwagen mit Anhänger komplett ausgebrannt. Die Polizei teilte mit, das Feuer sei vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Der 54-rige Fahrer habe sich rechtzeitig aus dem Lkw retten können und sei unverletzt geblieben. Für die Lösch- und Aufräumarbeiten musste die A 6 für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Dadurch bildete sich in Fahrt-Richtung Kaiserslautern ein mehrere Kilometer langer Rückstau. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten: Hessenweiter Streiktag Im Handel Bei einer Kundgebung in Frankfurt haben heute Beschäftigte des Einzel- und Großhandels in Hessen die Arbeitgeber aufgerufen, die unterbrochenen Tarifverhandlungen wieder aufzunehmen. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 235.000 Beschäftigten im hessischen Einzelhandel eine Lohnerhöhung von 2,50 Euro pro Stunde. Im Großhandel verlangt sie eine Steigerung um 13 Prozent pro Stunde, mindestens aber 400 Euro mehr. Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen als zu hoch ab. Mehr Abschiebungen Das Land Hessen hat im vergangenen Jahr 1.406 Menschen in ihre Heimatländer zurückgeführt. Nach Angaben des Innenministeriums waren das rund 34 Prozent mehr im Jahr zuvor. Mehr als 1.500 geplante Rückführungen scheiterten, vor allem weil die Personen nicht angetroffen wurden. In Hessen lebten Ende des vergangenen Jahres rund 13.400 ausreisepflichtige Menschen. Frostschäden in Weinbergen Die frostigen Nächte haben vor allem an der Mosel und in Rheinhessen große Schäden in den Weinbergen angerichtet. Teilweise sind nach ersten Schätzungen 80 bis 100 Prozent der Rebentriebe erfroren. Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt nannte die massiven Frostschäden bedrückend. Sie warb erneut für die vom Land geförderte Ernteversicherung.

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    Wetteraussichten für Rheinland-Pfalz und Hessen

    Das Wochenendwetter hat vorwiegend Sonne im Gepäck. Die Nacht verläuft in den meisten Regionen trocken. Vereinzelte Schauerwolken im Südwesten lösen sich größtenteils auf. Lokal bildet sich zum Morgen Nebel. Die Temperatur sinkt auf etwa 7 Grad an der Mosel und auf rund 3 Grad in der Eifel sowie im nördlichen Hessen. Morgen scheint im Osten häufiger die Sonne. Im Westen ziehen teilweise dichtere Wolken durch, die vor allem am Nachmittag örtlich Regenschauer bringen, ganz vereinzelt auch kurze Gewitter. Es wird wärmer, die Höchstwerte liegen bei südlichem Wind zwischen 14 und 22 Grad. Am Sonntag ziehen bei uns Quellwolken durch, Schauer sind aber selten. Am Montag und Dienstag wird es immer wärmer, aber auch das Schauer und Gewitterrisiko steigt damit an.

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    Mehr Sicherheit bei Arzneimitteltherapie — BASF startet schwach ins Jahr — Deutsche Bank meldet Milliardengewinn In Mainz wurde mal wieder eine Weltkriegsbombe gefunden. Und zwar in der Nähe der MEWA-Arena, dem Stadion von Mainz 05. Genauer: im Bereich Europakreisel/ Eugen-Salomon-Straße. Es handelt sich um eine 500 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe. Morgen Mittag, um 12 Uhr soll die Bombe entschärft werden. Dafür werden die umliegenden Gebäude evakuiert. Ab 10 Uhr müssen rund 3.500 Anwohner ihre Häuser verlassen, auch Teile des Mainzer Universitätscampusses sind betroffen. Wir verfolgen die Entschärfung morgen natürlich, mehr dazu gibt es dann wie immer bei uns um 17.30 Uhr. Mehr Sicherheit bei Arzneimitteltherapie Die Universitätsmedizin Mainz hat heute zwei robotergestützte Automaten vorgestellt, mit denen die Herstellung von Arzneimitteln schneller und sicherer wird. Ein Gerät kann Infusionen herstellen, insbesondere für Intensiv-Patienten. Das andere kann automatisch Spritzen aufziehen, die dann fertig in die Stationen kommen. Es ist das erste seiner Art in Europa. Prof. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz Die Mitarbeiter müssen schnell mal eine Spritze aufziehen und da kann es nachts sein, dunkel sein oder man ist sehr in Hektik. Und natürlich kann man auch als Mensch Fehler machen. Und um diesen menschlichen Fehler zu reduzieren als auch um Zeitressourcen den Mitarbeitern zu geben, ist der Roboter genau die richtige Lösung. In die beiden Geräte hat die Universitätsmedizin rund 700.000 Euro investiert. BASF startet schwach ins Jahr Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres erneut weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres sank der Umsatz um rund 12 Prozent. Der Gewinn lag bei 1,4 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch fast 1,6 Milliarden Euro. Unternehmenschef Martin Brudermüller hatte bereits im Februar ein weiteres milliardenschweres Sparpaket und einen erneuten Stellenabbau im Stammwerk Ludwigshafen angekündet. Brudermüller wird mit dem Ende […]

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    Warnstreik: Zahlreiche Busausfälle erwartet — Neues Gutachten über Trierer Amokfahrer — Viele Klinikaufenthalte vermeidbar Anmoderation: Der Bundesgerichtshof hat heute ein Urteil des Landgerichts Hanau aufgehoben. Die Richter hatten dort eine Mutter freigesprochen, die ihren vierjährigen Sohn einer mutmaßlichen Sektenführerin übergeben hatte, die ihn dann ermordete. Nach Ansicht des Bundesgerichtshof hat das Landgericht Hanau den Freispruch der Mutter fehlerhaft begründet. Über den Fall müsse jetzt das Landgericht Frankfurt neu entscheiden. Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten: Zahlreiche Busausfälle erwartet Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der privaten Busunternehmen in Hessen für morgen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Sie will weite Teile des Nahverkehrs im Land lahmlegen, um in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Betroffen sind fast alle Städte, darunter auch Frankfurt und Wiesbaden. Der Verband Hessischer Omnibusunternehmer erklärte, die Streiks seien unnötig. Es seien bereits weitere Tarifgespräche für Ende April vereinbart. Neues Gutachten über Amokfahrer Auch im neu aufgerollten Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier hält ein psychiatrischer Gutachter den Angeklagten für vermindert schuldfähig. Der 53jährige Deutsche leide an paranoider Schizophrenie. Schuldunfähig sei er aber nicht. Der Mann werde mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere erhebliche Straftaten begehen. Deshalb solle er in der geschlossenen Psychiatrie untergebraucht werden. Bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 durch die Innenstadt wurden fünf Menschen getötet, zahlreiche weitere wurden verletzt. Der Mann wurde 2022 unter anderem wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach einer Revision beim Bundesgerichtshof steht jetzt die Frage der Schuldfähigkeit des Angeklagten im Focus. Viele Klinikaufenthalte vermeidbar Bei einer besseren medizinischen und pflegerischen Versorgung wären pro Jahr bis zu 68.000 Krankenhausaufenthalte von Pflegebedürftigen aus Rheinland-Pfalz nicht notwendig. Wie die Krankenkasse Barmer heute in Mainz mitteilte, sei das jeder dritte Krankenhausfall von Pflegebedürftigen. Die Patienten hätten vom Hausarzt oder im Pflegeheim behandelt werden können. Die Gesundheitsversorgung solle durch […]

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    Morgen drohen Gewitter und starke Windböen. Aber ab Freitag steigen die Temperaturen wieder. Es war zwar schön sonnig heute, aber noch ordentlich frisch. Die frostigen Temperaturen der letzten Nächte setzen vor allem den Obstbäumen zu, die in Hessen und Rheinland-Pfalz schon seit vielen Wochen für Frühlingsgefühle sorgen. Doch Frost vertragen die frischen Triebe so überhaupt nicht. Die Bauern fürchten um ihre Ernte. Manche haben ihre Bäume deshalb nachts beregnet und die Triebe so vereist. Klingt absurd – aber ja, das schützt vor dem Erfrieren. Ob die Bauern heute Nacht aufatmen und wir uns auf frühlingshaftere Temperaturen freuen dürfen, zeigen uns jetzt die Aussichten. In der kommenden Nacht lassen die Schauer bei wechselnder Bewölkung nur zögerlich nach, in den Hochlagen fällt dabei weiter Schnee. Bei Wolkenlücken sind örtlich flache Nebelfelder möglich. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen plus 4 und 0 Grad, in den Mittelgebirgen gibt es Bodenfrost. Morgen ist es im Norden häufiger stark, sonst wechselnd bewölkt mit Schauern oder Regen, teilweise mit Graupel, im höheren Bergland mit Schnee. Einzelne kurze Gewitter mit starken Böen sind auch möglich. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 6 Grad in der Eifel und 11 Grad bei Ludwigshafen. Der Früling findet wieder zurück zu uns. Ab Freitag steigen die Temperaturen mit einer Winddrehung auf Südwest. Dazu ist es am Freitag noch wechselhaft. Am Wochenende knacken wir die 20-Grad-Marke und die Schauer werden seltener.