Weitere Nachrichten im Überblick

Mehr Menschen ohne Job — Streiks bei Discover gehen weiter — Mehr Geld für Hessen dank Steuerfahndung – Hohe Waldbrandgefahr

Anmoderation:
Heute Morgen wurden sechs afghanische Straftäter aus Hessen und einer aus Rheinland-Pfalz in ihr Heimatland abgeschoben. Der Abschiebeflug vom Flughafen Leipzig ist der erste nach Afghanistan seit der Machtübernahme der Taliban. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein begrüßt diesen Schritt. Ausländer und Flüchtlinge, die schwere Straftaten begehen, hätten ihren Anspruch auf Schutz verwirkt, so Rhein..Jeder der abgeschobenen Straftäter erhielt übrigens laut Medienberichten 1000 Euro Handgeld.
Und wir kommen jetzt zu weiteren kurzen Nachrichten.
Mehr Menschen ohne Job
Im August ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen und Rheinland-Pfalz gestiegen. Nach Angaben der Arbeitsagenturen stellen die Arbeitgeber wegen der Ferienzeit und der schwierigen wirtschaftlichen Lage weniger Mitarbeiter ein. In Hessen suchten am Ende des Monats rund 201.600 Männer und Frauen eine Stelle. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,7 Prozent. In Rheinland-Pfalz waren rund 125.800 Menschen ohne Arbeit. Hier stieg die Arbeitslosenquote auf 5,5 Prozent. Bundesweit erhöhte sich die Quote auf 6,1 Prozent.
Streiks bei Discover gehen weiter
Passagiere der Lufthansa-Tochter Discover Airlines müssen sich auch am Wochenende auf Flugausfälle einstellen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat den derzeitigen Streik um zwei Tage bis Sonntagnacht verlängert. Ursprünglich sollte er heute Nacht enden. Die Airline kritisiert den sechstägigen Ausstand während der Hochreisezeit als verantwortungslos. Sie wolle die Auswirkungen für die Fluggäste so gering wie möglich halten. Bislang sei es trotz des Streiks gelungen, mehr als drei Viertel der Flüge durchzuführen.
Mehr Geld für Hessen
Die Steuerfahnder und Betriebsprüfer in Hessen haben mit ihrer Arbeit im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro für die Staatskasse eingetrieben. Wie Finanzminister Alexander Lorz mitteilt, sei das nicht nur mehr Geld für Hessen, sondern auch mehr Steuergerechtigkeit im Land.
Hohe Waldbrandgefahr
Wegen der Trockenheit und der hohen Temperaturen warnt der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vor möglichen Waldbränden im Dreiländereck Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Dort gilt bis Sonntag die zweithöchste Warnstufe. Es ist strikt verboten, im Wald Feuer zu machen oder zu rauchen. Zufahrtswege für die Feuerwehr müssen freigehalten werden.
Abmoderation:
Wegen eines Unwetters musste die Feuerwehr vergangene Nacht im Landkreis Kassel mehrfach ausrücken. In der Gemeinde Reinhardshagen habe es laut der Freiwilligen Feuerwehr rund 170 Einsätze gegeben, unter anderem wegen vollgelaufener Keller und umgestürzter Bäume. Auch in der Kleinstadt Trendelburg kam es zu Einsätzen. Es entstanden Schäden in Millionenhöhe.