Wissenschaft

  • Virtuelle Studiengänge in Darmstadt

    Virtuelle Studiengänge in Darmstadt

    Vor 10, 15 Jahren war das Handy noch ein großer, unhandlicher Technikknochen, der nicht viel mehr konnte als telefonieren. Heute ist das Smartphone nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Und ähnlich wird es auch mit der virtuellen Realität sein, da sind sich Experten sicher. Die Virtual Reality-Brillen werden uns bald viele Erleichterungen bringen – zum Beispiel Internetseiten in die Brille spiegeln. Nur auf dem Weg dahin gibt es noch ein Problem! Es gibt zu wenig gut ausgebildete Forscher. Die Hochschule Darmstadt will das ändern. Ab Sommer mit einem eigenen Studiengang.

  • Neues Kontrollzentrum für Eumetsat in Darmstadt

    Neues Kontrollzentrum für Eumetsat in Darmstadt

    Es geht Ihnen wahrscheinlich wie mir: Wenn man raus geht kuckt man kurz auf die Wetterapp auf dem Handy. So sieht es in Mainz gerade aus. Regen. Aber haben Sie sich schon mal gefragt, woher unser Handy all das weiß? Wir haben nachgefragt. Und zwar in Darmstadt. Denn von hier wird Europas Wetter kontrolliert – mit einem neuen, hochmodernen Satellitenkontrollzentrum. Damit wir morgens schon wissen, ob wir einen Regenschirm mitnehmen müssen oder nicht.

  • Streit um Stickoxid-Messstationen

    Streit um Stickoxid-Messstationen

    Bestimmt haben Sie solche Luftmess-Stationen schon öfter gesehen. In vielen Städten stehen sie seit Jahrzehnten und messen die Luftqualität. Auf Grund der dort festgestellten Schadstoffwerte will die deutsche Umwelthilfe überall im Land Fahrverbote für ältere Dieselautos durchsetzen. Aber stehen die Stationen überhaupt an den richtigen Stellen und messen korrekt ? Auch das Bundesumweltministerium hat da jetzt Zweifel und teilte heute mit, dass der TÜV alle Messstationen überpüfen soll.

  • Sonnenschutz durch Weintrauben

    Sonnenschutz durch Weintrauben

    Noch reift der Wein in den Fässern, doch die Winzer sprechen schon jetzt von einem Rekord-Jahrgang – der Hitzewelle im Sommer sei Dank. Die Sonne hat es in diesem Jahr mit unseren Trauben gut gemeint. Sie waren besonders süß. Doch sie können noch mehr als nur gut zu schmecken, diese These stellen jetzt jedenfalls Wissenschaftler der Hochschule Trier auf.

  • Beton aus Bauschutt

    Beton aus Bauschutt

    Ohne Beton geht auf unseren Baustellen heute fast gar nichts. Gehört der Beton doch zu den stabilsten Baustoffen, die wir Menschen bisher erfunden haben. Ein praktischer Baustoff, der jedoch alles andere als umweltfreundlich ist. Um die Umweltbilanz ein bisschen zu verbessern, möchten Wissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern alten Beton recyceln.

  • Neubau für „Spin-Forschung“

    Neubau für „Spin-Forschung“

    Wissen Sie, was „Spin-Engineering“ ist? Nein? Aber vielleicht speichern Sie ja Bilder auf Ihrem Smartphone ab oder streamen Videos im Internet? Die Spin-Forschung macht genau das möglich. Große Daten-Mengen können schnell gespeichert werden. Und das geht – einfach gesagt – durch Magnetismus. Die Spin-Forschung untersucht also die Grundlagen des Magnetismus. Die TU Kaiserslautern wird bald auf diesem Forschungsgebiet eine Spitzenposition in Europa einnehmen.

  • ESA schickt dritten Wettersatelliten in den Orbit

    ESA schickt dritten Wettersatelliten in den Orbit

    Ein historisch niedriger Rhein-Pegelstand, extreme Dürre – das Wetter hatte uns in diesem Rekordsommer ganz schön im Griff. Klar ist: Wettervorhersagen werden wichtiger denn je – auch für die Wirtschaft. Unvorhergesehene Wetterphänomene wie Hurricanes kosten jährlich Milliarden. Heute am frühen Morgen hat die Europäische Raumfahrtorganisation ESA einen neuen Wettersatelliten ins All geschickt. „MetOp-C“ soll uns noch bessere Vorhersagen liefern.

  • Ist Methan der neue Diesel?

    Ist Methan der neue Diesel?

    Kein Tag vergeht mehr, an dem die Diesel-Problematik nicht das Thema schlechthin ist. Doch in der Diskussion um drohende Fahrverbote werden alternative Kraftstoffe als Lösung des Problems eher selten bedacht. Dabei gibt es durchaus Alternativen zu Benzin und Diesel. Erdgas zum Beispiel. Es besteht hauptsächlich aus Methan. Eine Ressource, die in großen Mengen in Deutschland vorkommt. Experten der Technischen Universität Kaiserslautern sind von dieser Technologie überzeugt und an deren Entwicklung maßgeblich beteiligt.

  • Holz als Baustoff im digitalen Zeitalter

    Holz als Baustoff im digitalen Zeitalter

    Die TU Kaiserslautern beschäftigt sich mit nachhaltigem Bauen mit Holz. Das bedeutete bislang auch, auf komplexe Geometrien verzichten zu müssen. Doch ab jetzt geht das auch anders. Denn die Forscher in Kaiserslautern haben eine Software entwickelt, die in Zukunft auch komplexes Bauen mit Holz möglich macht.

  • „Insektenparfüm“ gegen Schädlinge

    „Insektenparfüm“ gegen Schädlinge

    Fast neun Kilogramm Pflanzenschutzmittelversprühen deutsche Bauern auf einem Hektar Land. Sie sehen schlichtweg keine andere Möglichkeit, ihre Pflanzen gegen Schädlinge zu schützen. Umweltverträgliche Alternativen sind bisher Mangelware. Damit es dabei nicht bleibt, forschen Wissenschaftler der Technischen Universität Darmstadt an einem neuen Mittel. Einem Insektenparfüm für Pflanzen.

  • Auf der Suche nach alternativen Wirkstoffen

    Auf der Suche nach alternativen Wirkstoffen

    Es war ein Meilenstein für die Menschheit. Die Entdeckung des ersten Antibiotikums vor 90 Jahren. War früher eine einfache Lungen-Entzündung fast schon das Todesurteil, können wir sie heute mit Antibiotika in nur wenigen Tagen behandeln. Doch das könnte so schon bald nicht mehr funktionieren. Immer häufiger sind Antibiotika gegen die Bakterien machtlos. Längst läuft das Wettrennen um alternative Wirkstoffe.

  • ESA bereitet sich auf Merkur-Mission vor

    ESA bereitet sich auf Merkur-Mission vor

    Im nächsten Monat startet eine der aufwendigsten Missionen in der Geschichte der Raumfahrt. Dann tritt ein Satellit vom Weltraumbahnhof Kourou seine Reise Richtung Merkur an, einem der am wenigsten erforschten Planeten in unserem Sonnensystem. Geplant wird diese Mission schon seit 18 Jahren – von der europäischen Raumfahrtagentur ESA in Darmstadt. Damit sowohl beim Start als auch auf der Reise zum Merkur alles glatt läuft, tüftelt man dort bis zur letzten Sekunde.

  • ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt lenkt neuen Wettersatelliten

    ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt lenkt neuen Wettersatelliten

    Ohne Wind kein Wetter. Der Wind bewegt Wolken und transportiert Blütenstaub. Und doch wissen wir ziemlich wenig über ihn. Mit dem Satelliten „Aeolus“, benannt nach dem griechischen Gott der Winde, will die Europäische Raumfahrt-Agentur ESA jetzt erstmals vom All aus Wind-Bewegungen auf der ganzen Erde erfassen und Wettervorhersagen genauer machen. Gestern Nacht startete „Aeolus“ vom Weltraum-Bahnhof in Kourou in Süd-Amerika, gesteuert wird die Mission von Darmstadt aus.

  • Anatomische Sammlung Marburg

    Anatomische Sammlung Marburg

    Eine Mumie, ein Riesen-Skelett und Schädel – allein bei dem Gedanken läuft einigen vielleicht ein Schauer über den Rücken. Doch, medizinisch gesehen, sind diese Präparate wertvoll und erzählen eine eigene Geschichte. Und – diese kann man sich anschauen. Über 2.000 Präparate von 1596 bis 1920 warten in der anatomischen Sammlung Marburg.

  • Mainzer Mediziner stellen neue Studie vor

    Mainzer Mediziner stellen neue Studie vor

    Nächtlicher Fluglärm kann zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen. Das ist mittlerweile unstrittig. Mediziner der Universität Mainz haben die biochemischen Vorgänge jetzt aber bei einer neuen Studie genauer untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass der Fluglärm die Gefäße nicht schädigt, wenn sie ein bestimmtes Enzym ausschalten.