Halloween sorgt für Umsatzplus im Einzelhandel
Nur noch zweimal schlafen, dann ist Halloween. Eine Nacht, die offenbar immer mehr Rheinland-Pfälzer nicht verschlafen wollen. Das Geschäft mit dem schaurig-schönen Gruselspaß brummt – der Einzelhandel erwartet erneut kräftig steigende Umsätze. Wir sind in Mainz auf Spurensuche gegangen. Die schaurigste Nacht des Jahres rückt näher. Dann ziehen wieder Scharen kleiner Hexen und Geister von Tür zu Tür, dahinter steigen gruselige Monsterpartys. So mancher stimmt sich und die Nachbarschaft seit Tagen darauf ein. Ob Wiederholungs- oder Ersttäter – für viele lebt Halloween von Vampirzähnen, Kunstblut, Spinnennetzen und furchteinflößenden Masken. Diese Kundin möchte den Durst ihrer Gäste am Freitag auf ganz besondere Weise stillen. Winnie Lebon „Das ist so Drink Pouches. So wie Blutabnahme. Das ist richtig lustig. Ich finde das ein bisschen gruselig… Für die Getränke.“ Vor dreieinhalb Jahren hat Salina Ghandi den Laden eröffnet. Auf den Halloween-Trend hat man sich hier schon voll eingestellt. Sortiment und Nachfrage wachsen von Jahr zu Jahr. Der Oktober ist der umsatzstärkste Monat. Salina Ghandi, Ladeninhaberin „Wir hatten jetzt auch den verkaufsoffenen Sonntag gehabt, da hat man’s auch schon gemerkt. Da war schon einiges los. Die Leute kamen schon, haben geschaut, Kostüme anprobiert. Und die meisten meinten schon: Ja, wir kommen auf jeden Fall wieder […] Also, die meisten kommen wirklich am Freitag. Da sind wir auch, glaub ich, zu zweit oder zu dritt hier. Da wird auch auf jeden Fall die Schlange bis draußen stehen, da bin ich mir sicher.“ Das Geschäft mit der Angst – auch in diesem Mainzer Kostümgeschäft hat es längst Tradition. Bei Verkleidungsfans in diesem Jahr besonders hoch im Kurs: Düstere Film- und Serienfiguren wie Art the Clown, der Joker und Pennywise aus Stephen Kings „Es“. Henry Umkehr „Bei mir gibt’s auf jeden Fall einen Sensenmann. Deswegen habe ich hier mal so diese zwei Sensen rausgesucht. Und werde aber […]


