Wirtschaft

  • Rheinland-Pfalz hinkt bei Glasfaserausbau hinterher

    Rheinland-Pfalz hinkt bei Glasfaserausbau hinterher

    Haben Sie schnelles Internet zu Hause? Laut Bundesnetzagentur ist Hessen im Ländervergleich auf Platz 11, Rheinland-Pfalz auf dem vorletzten Platz. Mitten im Pirmasenser Vorort Fehrbach: Eine eingeschneite Glasfaser-Baustelle. In fünf Stadtteilen und Ortsbezirken stehen die Arbeiten am schnellen Internet nun still. Zwar wurde seit Frühjahr über 20 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, angeschlossen an die Haushalte wird es aber erst mal nicht. Zu unrentabel sagt das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“. In Pirmasens ist man genervt. Michael Maas (CDU), Bürgermeister der Stadt Pirmasens „Nachdem diese Ausbauversprechen gebrochen wurden, bin ich natürlich der erste Ansprechpartner für meine Bürgerschaft, um zu sagen: Wie geht’s denn jetzt weiter? Sag uns,  wie’s weitergeht. Und diese Antworten heute zu geben, ist recht komplex und sehr schwierig. Vor allem, wenn dieses Geschäftsumfeld mit den Kommunikationsanbietern so unzuverlässig ist, wie es sich in der letzten Vergangenheit dargestellt hat.“ Das schnelle Internet, es kommt nur langsam. Nur  25 Prozent der rheinland-pfälzischen Haushalte haben Zugang zu Glasfaser, damit belegt das Bundesland im Ländervergleich den vorletzten Platz. Der Bundesschnitt ist mit über 50 Prozent doppelt so hoch. In Rheinland-Pfalz liegt der Kreis Kusel mit 70 Prozent Anbindung an der Spitze, Pirmasens belegt mit geschätzten 38 Prozent einen Mittelfeldplatz. Schlusslicht ist Worms mit 6 Prozent. (Grafik) Als vor zwei Jahren der damalige Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer die sogenannte Gigabit-Charta vorstellt, verspricht er: Bis 2030 sollen alle rheinland-pfälzischen Regionen mit Glasfaser versorgt sein. Davon ist man noch weit entfernt, kritisiert auch der Gemeinde- und Städtebund. Moritz Petry, Geschäftsführer Gemeinde- und Städtebund RLP „Ich glaube, wir haben uns zu viel vorgenommen. Dass zu viel gleichzeitig passieren muss. Dann werden die Ressourcen knapp, dann verabschiedet sich das eine oder andere Unternehmen vom Glasfaserausbau und lässt die Gemeinde stehen.“ In Pirmasens argumentiert die Deutsche Glasfaser, die Baukosten hätten sich durch gestiegene Materialpreise von ursprünglich kalkulierten 11 Millionen Euro auf 22 […]

  • Digitalisierungsministerin Schall: Kommunen helfen, in denen der Glasfaserausbau noch hakt

    Digitalisierungsministerin Schall: Kommunen helfen, in denen der Glasfaserausbau noch hakt

    Der Glasfaserausbau in Pirmasens ist ins Stocken geraten – wie insgesamt im Land. Darüber spricht Markus Appelmann mit der Frau, die das beschleunigen kann, Markus Appelmann, Moderator: Guten Abend. Dörte Schall (SPD), Digitalisierungministerin RLP: Guten Abend, Herr Appelmann. Appelmann: Frau Schall, wir haben eben in unserem Beitrag gesehen, wie schlecht der Glasfaser-Ausbau in Pirmasens läuft. Warum hinkt der Ausbau in vielen Regionen des Landes hinterher? Schall: Wir haben sehr unterschiedliche Ausbaugeschwindigkeiten beim Thema Glasfaser, gerade in Rheinland-Pfalz. Und uns geht es darum, die besten Möglichkeiten herauszufiltern, wie es gut gelingen kann. Deswegen haben wir in unserer Strategie aufgelegt, wie es gut funktioniert und nehmen die positiven Beispiele, um den Kommunen und Städten zu helfen, die noch nicht so weit sind. Appelmann: Zur Gigabit-Strategie 2030 kommen wir gleich noch, schauen wir erst mal auf die Daten des Breitbandatlas, die die Bundesnetzagentur erhoben hat. Diese Daten sprechen eine andere Sprache: da landet Rheinland-Pfalz nämlich im Ländervergleich nur auf dem vorletzten Platz! Das läuft doch alles andere als gut? Schall: Die Zahl, die Sie herausgegriffen haben, ist die Zahl der angeschlossenen Häuser, wo wirklich die Menschen zu Hause das Glasfaser haben. Das ist tatsächlich sehr herausfordernd, weil die Eigentümer nicht immer bereit sind, Glasfaser zu legen. Bei dem Legen von Glasfaser in der Kommune in der Straße sind wir allerdings besser aufgestellt. Da sind wir auf Platz 6 bis 7, je nach Berechnung der Bundesländer. Appelmann: Aber auch bei der Position ist noch Luft nach oben. Mit der Gigabit-Strategie, die sie als Landesregierung ausgerufen haben, wollen Sie erreichen, dass in vier Jahren alle rheinland-pfälzischen Haushalte und Unternehmen Zugang zu Glasfaser erhalten sollen. Welche Maßnahmen wollen Sie als Landesregierung ergreifen, damit der Glasfaserausbau beschleunigt wird? Schall: Wir haben uns da sehr viel vorgenommen. Aber wer sich nicht viel vornimmt, der kann auch nicht viel […]

  • Über 25.000 Punkte: DAX feiert neuen Rekord

    Über 25.000 Punkte: DAX feiert neuen Rekord

    Wenn Sie Aktien oder Fonds haben, uns das haben immer mehr Menschen in Deutschland, dann dürfte Sie der nächste Beitrag besonders interessieren. Denn der Deutsche Aktien Index startet mit einem Rekord ins neue Jahr – und überwindet erstmals in seiner Geschichte die 25.000 Punkte Marke. Trotz Wirtschaftsflaute in Deutschland ist der deutsche Leitindex auf Rekordjagd, wie kann das sein? An der Frankfurter Börse herrscht heute Vormittag Feierlaune: Obwohl die USA den Staatschef von Venezuela Nicolás Maduro gefangen genommen haben, der Krieg in der Ukraine anhält und die deutsche Wirtschaft seit drei Jahren stagniert, steigt der DAX über die Marke von 25000 Punkten. Einen solchen Aufwärtstrend melden auch viele andere Börsen weltweit. Denn der gegenwärtige Umbau der Weltwirtschaft setzt enorme Investitionen in Gang – insbesondere in den Bereich der Künstlichen Intelligenz. In vielen Ländern wird die Konjunktur durch staatliche Investitionsprogramme angekurbelt. Außerdem dürften die Leitzinsen im Euroraum stabil bleiben und in den USA sogar sinken. Doch manchen Anlegern werden die immer neuen DAX-Rekorde langsam unheimlich – muss nach dem jahrelangen Börsenboom nicht irgendwann der Absturz kommen?

  • Börsenexperte Oliver Roth zum neuen DAX-Rekord

    Börsenexperte Oliver Roth zum neuen DAX-Rekord

    Die Börse im Rausch – der Deutsche Aktienindex ist erstmals über die 25.000 Punkte Marke gestiegen. Markus Appelmann, Moderator: Darüber sprechen wir jetzt mit dem Kapitalmarktexperte Oliver Roth, der uns von der Frankfurter Börse zugeschaltet ist. Guten Tag, Herr Roth. Oliver Roth, Kapitalmarktexperte in Frankfurt Einen wunderschönen guten Tag. Appelmann: Jetzt sind wir mittendrin in der größten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik und der Deutsche Aktienindex eilt von einem Hoch zum nächsten. Wie passt das zusammen? Roth: Ja, das passt dahingehend zusammen, dass die großen Titel im DAX, das sind 40 große Unternehmen, international aufgestellt sind, auch internationale Eigentümer haben und letztendlich weltweit agieren. Da ist also das Fieberthermometer an der Stelle eben nicht so sehr auf den deutschen Heimatmarkt begründet, sondern man schaut hier, wie die Geschäfte weltweit laufen und da laufen die Geschäfte eben für den DAX gut. Das ist der eine Grund und der andere ist, dass aktuell aufgrund der unsicheren Politik von Donald Trump, gerade auch was das Schuldenmachen in den USA angeht, sehr, sehr viel internationales Geld aus dem Dollar in den Euro gewechselt wird aktuell und dort werden auch investiert und einer der größten Märkte dort der Aktienmärkte ist eben auch der deutsche Aktienmarkt. Und das ist ein weiterer Grund, warum der DAX aktuell viel besser performt, als es der deutschen Wirtschaft geht. Appelmann: Die gute Börsenstimmung beruht zu einem großen Teil auf den Hoffnungen, die sich mit der Künstlichen Intelligenz verbinden. Die Unternehmen investieren riesige Milliardensummen. Die zentrale Frage daher: Ist es möglich, dass diese KI-Blase bald platzt? Roth: Also diese Übertreibungen, die wir in den letzten zwei, drei Jahren gesehen haben, die waren natürlich schon so stark ausgeprägt, dass man von einer Blase sprechen kann. Es waren also wirkliche Hunderte von Milliarden, die weltweit in Künstliche Intelligenz investiert wurden. Und wir haben gerade auch […]

  • Mehrwertsteuer in der Gastronomie sinkt auf 7 Prozent

    Mehrwertsteuer in der Gastronomie sinkt auf 7 Prozent

    Das neue Jahr bringt für Gastronomen eine lang erwartete Entlastung. Die Mehrwertsteuer auf Speisen ist jetzt dauerhaft gesenkt – von 19 auf 7 Prozent. Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststätten-Verband, kurz DEHOGA, ein längst überfälliger Schritt. Kritiker stellen jedoch die langfristige Wirkung in Frage. Was bedeutet die Senkung der Mehrwertsteuer konkret für Restaurants und was merkt der Gast davon? Ein Blick in die Speisekarte zeigt: fast alles beim alten. Im Brauwerk Bad Kreuznach haben sich die Preise trotz der Senkung der Mehrwertsteuer nur bei einigen  Suppen und Salaten verringert. Inhaber Andreas Röth kann die Einsparung der Steuer nicht komplett an seine Kunden weitergeben. Andreas Röth, Inhaber „Ich gebe nur ein kleines Beispiel: Heute Morgen hat unsere Putzfirma schon angerufen und hat gesagt, dass der Mindestlohn erhöht ist. Die gehen schon mal hoch mit dem Preis. Der Bäcker ist mit dem Preis hochgegangen, der Metzger hat fünf Prozent erhöht. Also es ist irgendwo ein Kreislauf. Wahrscheinlich wären wir auch im Januar teurer geworden. So gehen wir etwas mit Sachen runter.“ Nur durch die Senkung der Mehrwertsteuer muss er die Preise im neuen Jahr nicht anheben. Durch die weiterhin steigenden Lebensmittelpreise kann er die meisten Hauptgerichte nicht günstiger anbieten. Nur bei wenigen Speisen sinken die Preise um etwa fünf Prozent. Für Getränke gilt die Mehrwertsteuersenkung nicht. Noch immer haben die Gastronomen mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Auch Andreas Röth muss noch einen Kredit zurückzahlen. Dazu machen vor allem die gestiegenen Energiekosten günstigere Speisen unmöglich. Die Gäste zeigen sich verständnisvoll. Im Brauwerk bleiben die Kunden nicht aus. Birgit Röhrig „Ich denke das kann man woanders ein bisschen einsparen. Man möchte sich ja auch was gönnen und wir gehen nach wie vor essen.“ Helga Könings „Es ist schon alles viel teurer geworden. Vor ein paar Jahren konnte man noch für die Hälfte […]

  • Gesunkene Mehrwertsteuer - Im Gespräch mit DEHOGA-Präsident Gereon Haumann

    Gesunkene Mehrwertsteuer – Im Gespräch mit DEHOGA-Präsident Gereon Haumann

    Hat die Senkung eine Auswirkung auf den Preis? Dazu der Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes bei Eva Dieterle. Eva Dieterle, Moderatorin: Ein Thema, das natürlich auch den DEHOGA-Präsidenten beschäftigt. Den begrüße ich jetzt bei mir im Studio. Gereon Haumann – schön, dass Sie da sind. Guten Abend. Gereon Haumann, Präsident DEHOGA RLP: Guten Abend. Dieterle: Wir haben es gerade gehört, Sie haben lange dafür gekämpft, für die Senkung der Mehrwertsteuer. Jetzt ist sie da. Was macht das bei Ihnen? Aufatmen? Haumann: Vor allen Dingen Erleichterung, weil wir in den vergangenen beiden Jahren jeweils 500 Betriebe in Rheinland-Pfalz im Gastgewerbe verloren haben. Oder 15.000 Arbeitsstellen. Und die Senkung, die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer führt jetzt dazu, dass wir wirklich durchatmen können. Dass wir uns einen Neuanfang, einen Neustart erlauben können, dass wir vernünftig kalkulieren, um genau das zu erreichen, was einer der Gäste eben gesagt hat: ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit guter Qualität aus Küche, Keller und Service. Dieterle: Sie haben die Gäste gerade angesprochen. Natürlich haben die Menschen, die ins Restaurant gehen, jetzt auch die Erwartung ja, dass das wieder günstiger wird. Wir haben es gerade im Beitrag schon gehört, so richtig die Hoffnung darauf können Sie nicht machen. Warum ist das so? Haumann: Ja, weil ganz, ganz viele Kosten in den letzten Jahren und auch zu Beginn dieses Jahres in die Höhe geschnellt sind. Wenn Sie an die Energiekosten denken, wenn Sie an die Lebensmittelhaltungskosten denken, wenn Sie an den Mindestlohn denken, der um 10 % gestiegen ist. Aber die Gäste profitieren trotzdem, denn das Lokal bleibt erhalten als wichtige Begegnungsstätte, als Treffpunkt für ein soziales Miteinander. Ich glaube das ganz, ganz wichtig. Lebendige Innenstädte und eine attraktive ländlich Region brauchen Gastronomie wie Menschen die Luft zum Atmen. Und das bleibt erhalten als ein ganz, ganz wichtiger Beitrag, den die Bundespolitik […]

  • Endspurt im Weihnachtsgeschäft

    Endspurt im Weihnachtsgeschäft

    Kaufen Sie ihre Weihnachtsgeschenke über das Jahr verteilt oder doch eher auf den letzten Drücker? So oder so – der Einzelhandel zählt auf Sie, denn das Weihnachtsshopping macht bei so manchem Händler gerne mal ein Viertel des Jahresumsatzes aus. Wir haben uns heute mal in den Mainzer Vorweihnachtstrubel gestürzt und wollten wissen: Wie läuft es denn dieses Jahr mit dem Weihnachtsgeschäft – bei den Händlern und den Kunden? „Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke oder sind Sie noch auf der Suche?“ Ute Mai: „Ich habe schon alle Weihnachtsgeschenke. Schon lange angefangen – ich glaube schon im November. Anfang November.“ Julia Karda: „Ich bin tatsächlich Last-Minute unterwegs. Also zumindest fürs Wichtelgeschenk muss ich noch was besorgen.“ Petra Köster: „Wir machen das eher so, dass wir uns im Jahr was schenken. Dann haben wir mehr Ruhe dafür.“ Angesichts der stetig steigenden Lebenshaltungskosten müssen immer mehr Menschen finanziell kürzer treten. Aber gilt das auch für Geschenke? Julia Karda: „Wir wichteln mal und das hilft ja auch ein bisschen. Man muss nicht mehr 20 Geschenke besorgen sondern vielleicht nur zwei, drei und das kommt natürlich auch dem Portmonee zugute.“ Ute Mai: „Ich glaube das hat sich eher dahin verschoben, dass man wieder eher etwas Praktisches kauft und nicht mehr einfach nur just-for-fun. Sondern das ist etwas, was man gebrauchen kann.“ James Ruppert: „Ich gebe das Geld einfach aus. Ich habe einen kleinen Neffen und eine Nichte und deswegen macht das mit dem Geld nichts. Ich gebe es einfach aus. Dann spare ich dafür im Sommer.“ Zumindest die Händler auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt spüren, dass das Geschäft noch nicht wieder das alte Niveau erreicht hat. Kunsthandwerker Wolfgang Ringel hat dafür eine einfache Erklärung. Wolfgang Ringel, Kunsthandwerker aus Beselich: „Die Onlinefirmen rauben uns auch schon einen guten Teil des Geschäfts. Weil viele wollen gar nicht mehr rausgehen. Die bestellen lieber vom Sofa […]

  • Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Auch in der zweiten Jahreshälfte 2025 gab es zahlreiche Ereignisse, die die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt haben. Wir haben sie kurz und kompakt nochmal für Sie zusammengefasst. JULI Hitzerekord in Rheinland-Pfalz. Am 2. Juli werden in Andernach 39,3 Grad gemessen. Und im Mainzer Landtag wird an diesem Tag über ein heiß diskutiertes Gesetz abgestimmt. Das Landesklimaschutzgesetz. Das Ziel der Landesregierung: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral werden. Also fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre früher als die EU. Es hagelt Kritik von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Karsten Tacke, Landesvereinigung Unternehmerverbände RLP, am 23.6.2025 „Unternehmen mit mehreren Standorten werden verlagern. Das Klima hat keinen Vorteil, aber wir haben den Nachteil. Das Gesetz ist nicht durchdacht.“ Arne Rössel, IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, am 23.6.2025 „Diese Planungsunsicherheit ist Gift. Und es ist so unnötig wie ein Kropf dieses Gesetz.“ Jetzt ist es mit den Stimmen der Ampel-Koalition also beschlossen, auf Druck der Wirtschaft aber in leicht abgeschwächter Form. Trotzdem: EINES hat das Landesklimaschutzgesetz auf jeden Fall bewirkt: Das Klima zwischen Landesregierung und Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert. Ob sich die Beziehung von Christina und Sascha schlagartig verschlechtert, wenn sie DIESE Bilder sehen, das können wir nicht sagen. Aber klar ist, ihrem gemeinsamen Liebesschloss am Eisernen Steg in Frankfurt geht es Ende Juli an den Kragen. Die Beleuchtung an der Brücke muss erneuert werden und da sind viele Schlösser eben einfach im Weg. Fazit: Alte Liebe rostet nicht, alte Liebesschlösser dagegen schon! AUGUST Ja, er ist es. Die DNA-Analyse bestätigt, bei der Leiche, die Anfang August in der Nähe von Weitefeld gefunden wird, handelt es sich um Alexander M. Er soll im April ein Ehepaar und deren 16-jährigen Sohn in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben. Vier Monate lang wurde nach Alexander M. gefahndet. Hunderte Polizisten durchforsteten immer wieder die Umgebung. Doch ohne […]

  • Hochbetrieb im Paketzentrum

    Hochbetrieb im Paketzentrum

    Während andernorts Plätzchen duften und Kinder ihre Wunschzettel schreiben, arbeitet das DHL-Paketzentrum in Obertshausen am Limit. Pakete rauschen im Sekundentakt über die Förderbänder, überall herrscht Tempo – fast wie beim Weihnachtsmann am Nordpol. Wir sind vor Ort in einem der größten Paketzentren Deutschlands und schauen hinter die Kulissen des Weihnachtsgeschäfts.   Hier kommen sie an: die Weihnachtsgeschenke. Die fleißigen Elfen laden die Pakete auf die Förderbänder. Rund sechs Kilometer lang ist die Sortier– und Förderstrecke. Damit sich das Paket nicht verirrt, wird es auf seinem Weg durch die Anlage öfter gescannt. In der Vorweihnachtszeit verarbeitet das Paketzentrum hier bis zu 700.000 Pakete am Tag – rund 50 Prozent (230.000) mehr als sonst. Gestresst ist hier aber keiner: Michele Rieger und ihr Team behalten auch in der heißen Phase einen kühlen Kopf. Michèle Rieger, Leiterin Paketzentrum Obertshausen  „Die große Hochphase startet eigentlich ursprünglich mit dem Black Friday. Gerade in den zwei Wochen kommt die meiste Menge rein. Das sind die wichtigsten Wochen. Und so wirklich abflachen tut es dann eigentlich erst im Januar, wenn die Retouren Welle durch ist.“ Der enorme Andrang überrascht nicht: Laut Bundesnetzagentur liefern die Zusteller in Deutschland jedes Jahr mehr als vier Milliarden Pakete und Päckchen aus. Der boomende Onlinehandel sorgt dafür, dass gerade in der Vorweihnachtszeit Hochbetrieb herrscht. Um diese Mengen zu bewältigen stellt das Paketzentrum in diesem Zeitraum 200 zusätzliche Mitarbeiter ein und erhöht die Anzahl der Schichten von zwei auf drei. In den letzten Jahren hat sich der Zeitpunkt mit der größten Auslastung verschoben denn… Michèle Rieger, Leiterin Paketzentrum Obertshausen  „Sonst war es immer die Woche vor Weihnachten. Da war immer der Peak. Das hat sich jetzt bisschen vorverlegt. Was um ehrlich zu sein auch für alle Leute die jetzt hier beschäftigt sind, dann auch ein bisschen entspannter ist, weil dann hat man diese Hochphase schon erledigt. […]

  • GIZ in Eschborn unterstützt wirtschaftliche Entwicklung anderer Länder

    GIZ in Eschborn unterstützt wirtschaftliche Entwicklung anderer Länder

    Die Vermittlung indischer Pflegekräfte an deutsche Arbeitgeber, der Schutz des brasilianischen Regenwaldes und Ausbildungen im Bereich erneuerbarer Energien in Vietnam. Was haben all diese Projekte gemeinsam? Sie werden von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, kurz GIZ, realisiert. Das weltweit tätige Bundesunternehmen mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt unterstützt Schwellen- und Entwicklungsländer. Hier in Vietnam hat die GIZ ein Berufsbildungszentrum für erneuerbare Energien aufgebaut und unterstützt mit Ausrüstung und Expertise die Ausbildung von Windkraft- und Solartechnikern. Sie sollen künftig selbständig Anlagen bauen, bedienen, warten und reparieren können. Denn das südostasiatische Land hat sich vorgenommen, bis 2050 CO2-neutral zu sein. Mittlerweile geben mehr als 300 ausgebildete Lehrer an 13 Berufsschulen ihr Wissen weiter. Davon sollen künftig auch deutsche Unternehmen profitieren, wenn es um Aufträge und Fachkräfte geht. So leistet die GIZ Hilfe zur Selbsthilfe. Jährliches Geschäftsvolumen: Rund vier Milliarden Euro. Auftraggeber sind der Bund, die EU und internationale Institutionen. Gesteuert wird aus Bonn und Eschborn. Hier hat die Zentrale gerade Zuwachs bekommen – mit einem energieeffizienten Bürokomplex, der höchste Nachhaltigkeitsstandards erfüllt und auf über 33.000 Quadratmetern Raum für 920 Arbeitsplätze bietet. Bei der feierlichen Schlüsselübergabe vor wenigen Tagen gibt es viel Lob für die Arbeit der GIZ. Niels Annen (SPD), Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung „Ob im Sahel, in Gaza, dem Sudan oder in der Ukraine: Meine Damen und Herren, es sind die Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort arbeiten, Ihre Kolleginnen und Kollegen, die aber auch hier arbeiten werden, die […] staatliche Strukturen stärken, die Zivilgesellschaft stärken und damit langfristig etwas bewegen und auch Hoffnung schaffen. Etwas, was in diesen Tagen auch wichtig zu erwähnen ist.“ Von weltweit 25.000 Mitarbeitern arbeiten rund 3.000 hier am Standort Eschborn. Ihre Aufgaben scheinen nicht kleiner zu werden, wie das bezugsfertige Gebäude vermuten lässt. Das hat sich die GIZ stolze 220 […]

  • Im Talk: Thorsten Schäfer-Gümbel über die Arbeit der GIZ

    Im Talk: Thorsten Schäfer-Gümbel über die Arbeit der GIZ

    Der ehemalige hessische Landespolitiker und heutiger Vorstandssprecher der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit im Gespräch mit Maike Dickhaus. Maike Dickhaus: Und jetzt ist er bei mir im Studio, der Chef der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Thorsten Schäfer-Gümbel. Schönen guten Abend. Ja, Herr Schäfer-Gümbel, Sie waren jahrzehntelang Politiker, saßen für die SPD im Hessischen Landtag. Seit 2022 sind Sie jetzt an der Spitze der GIZ. Inwiefern sind denn diese Positionen vergleichbar? Also konnten Sie zum Beispiel Ihr Wissen aus der Politik jetzt nutzen? Thorsten Schäfer-Gümbel, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit: Na ja, eine gewisse Krisenerfahrung hilft ganz sicherlich auch in der GIZ und bei der Arbeit in der GIZ. Sonst sind natürlich viele Sachen auch nicht vergleichbar. Aber ich sage mal, Führungsfragen, Krisenfestigkeit, persönliche Resilienz, wie man so schön sagt – es ist schon hilfreich. Dickhaus: Wenn man sich jetzt die Situation in Deutschland anguckt, da sagen viele: “Hier läuft es noch nicht rund”. Warum nimmt Deutschland also so viel Geld in die Hand, um dann auch noch dem Ausland zu helfen? Also inwiefern profitieren wir davon? Schäfer-Gümbel: Also die Frage ist völlig berechtigt. Aber wenn man sich mal anschaut, worin ist eigentlich das Friedensmodell und auch das Wohlstandsmodell Deutschland verankert? Da muss man sehr klar sagen, das Friedensmodell ist verankert in der europäischen Integration und der internationalen Vernetzung. Und unser Wohlstandsmodell, aufbauend auf einer starken, exportorientierten Wirtschaft, ist ein funktionaler internationaler Kontext und ohne beides würde weder das Friedensmodell noch das Wohlstandsmodell funktionieren. Schäfer-Gümbel: Das merken wir ja gerade auch seit der Pandemie noch mal sehr explizit, wo wir gemerkt haben, was es bedeutet, wenn Lieferketten zusammenbrechen, nicht mehr funktionieren. Und deswegen ist Deutschland angewiesen auf funktionale und funktionierende internationale Beziehungen. Das ist, glaube ich, die wesentliche Begründung, warum wir ein Interesse haben müssen. Dann kommen so Fragen dazu, wie der Klimaschutz […]

  • Wirtschaft kritisiert Bürgergeld-Stopp für ukrainische Flüchtlinge

    Wirtschaft kritisiert Bürgergeld-Stopp für ukrainische Flüchtlinge

    Weniger Geld für ukrainische Flüchtlinge – das plant die Bundesregierung ab dem kommenden Jahr. Damit reagiert man auf die explodierenden Sozialkosten. Kritik kommt aus Rheinland-Pfalz, sowohl von den Kommunen als auch aus der Wirtschaft. Über eine Million Ukrainer sind seit Beginn des russischen Angriffskriegs nach Deutschland geflüchtet. Wer von ihnen allerdings nach April 2025 gekommen ist, soll laut einem Gesetzentwurf künftig kein Bürgergeld mehr erhalten, sondern Leistungen für Asylbewerber. Für einen alleinstehenden Erwachsenen sind das etwa 110 Euro weniger als Bürgergeld. Der gravierende Unterschied: Das Bürgergeld kommt vom Staat, für Asylbewerberleistungen sind allerdings die Kommunen zuständig. Die kritisieren prompt den geplanten Bürgergeld-Stopp. Moritz Petry, Geschäftsführer Gemeinde- und Städtebund RLP „Wenn der Bund daran festhalten möchte, brauchen wir natürlich mehr Geld, um das Ganze auch bewerkstelligen zu können. Und die Frage muss geregelt werden, wer kümmert sich um die Integration? Wer ist dafür zuständig, dass wir die Menschen möglichst schnell in Arbeit bringen und nicht mit Pauschalen abspeisen? Wir wissen ja, die Ukrainer werden lange bleiben. Wir glauben nicht, dass der Krieg so schnell endet.“ Neben höheren Kosten würde das für kommendes Jahr geplante Gesetz auch zu mehr Personalaufwand für die Gemeinden führen. Bislang ist die Bundesarbeitsagentur dafür zuständig, den Ukrainern Arbeitsplätze, Wohnungen und Integrationskurse zu vermitteln. Künftig müssten die Jobcenter sie an die jeweilige Kommune verweisen. Die Arbeitsagentur selbst spricht von einem höheren Abstimmungsaufwand. Einen Datenaustausch zwischen den Behörden gibt es bislang nicht. Die möglichen Folgen sieht auch die Industrie- und Handelskammer kritisch. Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer IHK Koblenz „Es führt am Ende durch mehr Bürokratie dazu, dass die arbeitswilligen Ukrainerinnen und Ukrainer wesentlich länger brauchen, bis sie dem Arbeitsmarkt oder dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehen. Das ist einfach ein absolut kontraproduktives Zeichen.“ Die IHK verstehe, dass der Staat Einsparungen vornehmen müsse – angesichts des Fachkräftemangels sei der Gesetzentwurf aber das […]

  • Hoffnung für automatisierte Supermärkte: Rheinland-Pfalz will Ladenöffnungsgesetz reformieren

    Hoffnung für automatisierte Supermärkte: Rheinland-Pfalz will Ladenöffnungsgesetz reformieren

    Kennen Sie schon diese Mini-Supermärkte ohne Personal? Vor allem in ländlichen Regionen, wo es immer weniger Einkaufsmöglichkeiten gibt, kommen die gut an. In Hessen dürfen sie auch sonntags öffnen. Der Hessische Landtag hat im letzten Jahr grünes Licht gegeben. In Rheinland-Pfalz soll es dazu nun auch ein neues Gesetz geben, anders als in Hessen sollen die Supermärkte sonntags aber nur 12 Stunden öffnen dürfen. Wir sind gleich bei der Debatte im rheinland-pfälzischen Landtag – vorher schauen wir uns einen solchen Mini-Supermarkt in Pirmasens an. Es ist Sonntagabend und wie soll es anders sein, irgendetwas fehlt doch wieder für’s Abendessen. Hier in Pirmasens kann man seit einigen Wochen 24/7 einkaufen gehen – in einem vollautomatisierten Supermarkt. Für Geschäftsführer Milan Bucalo ein Vorteil, dass er das Personal nur benötigt, um die Regale aufzufüllen. Denn Mitarbeiter sind schwer zu finden. Bisher wird das Angebot gut angenommen. Milan Bucalo, Geschäftsführer WASGAU Einzelhandels GmbH „Grundsätzlich ist natürlich der Sonntag und sind auch Feiertage sehr stark frequentierte Tage. Allerdings merken wir auch, dass nach den Regelöffnungszeiten der Andrang immer stärker wird. Die Umsätze auch entsprechend da sind. Natürlich nicht vergleichbar mit Sonntagen. Dennoch ist da ein entsprechender Bedarf da.“ Bedarf, den auch die rheinland-pfälzische Landesregierung sieht. Und deshalb will sie das Gesetz anpassen. Veränderte Öffnungszeiten für automatisierte oder hybride Läden wie in Pirmasens, um die Grundversorgung zu sichern. Staatssekretär Dennis Alt betont die Bedürfnisse der Arbeitnehmer genau so wie: Denis Alt (SPD), Staatssekretär für Arbeit und Digitalisierung RLP „Die Versorgung der Bevölkerung, die Interessen des Einzelhandels, unsere kulturell verwurzelten und in der Verfassung niedergelegten Prinzipien des Sonn- und Feiertagsschutzes. Mit der Begrenzung auf zwölf Stunden haben wir ein Zeitfenster gewählt, das enger ist als die Ladenöffnungszeiten an Werktagen. Denn auch die Sonn- und Feiertagsruhe ist ein verfassungsrechtlich geschütztes hohes Gut.“ Kern des Gesetzes ist, dass die […]

  • Städte- und Gemeindebund RLP kritisiert Gesetzentwurf zu Ladenöffnungszeiten - Im Gespräch mit Moritz Petry

    Städte- und Gemeindebund RLP kritisiert Gesetzentwurf zu Ladenöffnungszeiten – Im Gespräch mit Moritz Petry

    Wir bringen noch einen weiteren Blickwinkel in die Debatte ein. Markus Appelmann, Moderator: Ich spreche jetzt mit Moritz Petry, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz. Guten Abend. Moritz Petry, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz: Guten Abend, Herr Appelmann. Appelmann: Herr Petry, gerade in den ländlichen Regionen von Rheinland-Pfalz werden solche Märkte für die Nahversorgung immer wichtiger. Das Gesetz bietet doch aber gerade dafür keine optimale Grundlage? Petry: Ja, man muss dazu sagen, das Gesetz hat ja nachreguliert, was vorher schon funktioniert hat. Das heißt, es hat die Öffnungszeiten eingeschränkt, die vorher 24/7 waren. Und gerade in kleinen Dörfern, wo sich solche Läden etabliert haben, Hybridläden ohne Personal, gerade da empfindet man das als Einschränkung. Appelmann: Nur zwölf Stunden dürfen diese Märkte am Sonntag öffnen, Hessen geht hier einen Schritt weiter und ermöglicht eine Öffnung rund um die Uhr. Entspricht das eher Ihren Vorstellungen? Petry: Absolut. Denn die Argumente gegen eine Rund-um,die-Uhr-Öffnung – Sonntagsschutz, Arbeitnehmerschutz – greifen ja gar nicht mehr. in den meisten Dörfern ist gar keine Messe mehr sonntags. Und vielfach verbinden auch die Messebesucher den Gang in den Supermarkt mit dem Messebesuch. Appelmann: Landkreise und Städte können zur Sicherung der Grundversorgung auch Geschäfte mit einer größeren Fläche – also mit bis zu 400 Quadratmeter – genehmigen. Das klingt mal wieder nach einem größeren bürokratischen Akt. Petry: Ja, jetzt muss wieder jede Kreisverwaltung ins Handeln kommen, sich da reinschaffen. Und wir werden dann wahrscheinlich 24 unterschiedliche Lösungen präsentieren in 24 Landkreisen. Und in puncto Bürokratieabbau ist das ja gerade nicht gewünscht. Eigentlich. Appelmann: Es gab Forderungen der Wirtschaft, mindestens einen Verkaufsoffenen Sonntag in der Adventszeit zu ermöglichen. Sie als Gemeinde- und Städtebund haben das auch unterstützt. Haben Sie das Gefühl, dass bei diesem Thema im parlamentarischen Prozess noch etwas zu holen ist? Petry: Ich hoffe sehr, es gibt […]

  • Wie Künstliche Intelligenz Unternehmen voranbringen kann

    Wie Künstliche Intelligenz Unternehmen voranbringen kann

    Viele denken da an die großen Player wie Google oder Microsoft. Das möchte ein Netzwerk in Rheinland-Pfalz jetzt ändern. Wir zeigen Ihnen, wie mittelständische Unternehmen für den Einsatz von KI begeistert werden sollen. Auf dem „Unternehmen Kompetenz KI-Kongress“. Etwas sperriger Name aber ein klares Bekenntnis: Ja, zur Künstlichen Intelligenz. Hier in Mainz treffen sich Unternehmer aus dem Mittelstand und tauschen sich über die Chancen von Künstlicher Intelligenz für ihren Betrieb aus. Selbst Unternehmen aus China kommen hier her, um für ihre Technologien zu werben. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt möchte hier  den Mittelstand mehr für  Künstliche Intelligenz begeistern. Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz „Künstliche Intelligenz ist eine große Chance, gerade für den Mittelstand, gerade für das Handwerk, für die Unternehmen, die sich jetzt auch damit beschäftigen, wie gehen wir mit der angespannten Arbeits- und Fachkräftesituation um? Wie wollen wir uns aber auch zukunftsfit aufstellen“ Der Kongress ist vom IT Klub organisiert, nach eigenen Angaben das größte IT und Medien Netzwerk für Mainz und Rheinhessen. Über 130 Unternehmen mit zehntausenden Mitarbeitern sind Mitglied. Einer von ihnen: Markus Bernhart. Sein Unternehmen berät seit 25 Jahren bundesweit die verschiedensten Firmen in Sachen Software und KI. Markus Bernhart, ilume Informatik AG „Ich glaub, dass eine KI dort sehr viel Wert hat, wo es drum geht nervige Arbeit erstmal abzunehmen. Das Thema Buchhaltung: Für viele Handwerker ist das komplett nervig. Das hat ja nichts damit zu tun, was sie eigentlich machen. Aber in der Buchhaltung Beleg sortieren, Eingangspost so aufnehmen, dass man sie einscannt, dass man weiß worum geht’s da? Ist es etwas, das vom Amt kommt? Ist es eine Kundenanfrage? Ist es eine Beschwerde? Und dass man dort zielgerichtet die Mitarbeiter entlastet und produktiver macht.“ Künstliche Intelligenz könne wie ein Dirigent im Orchester Arbeitsprozesse lenken. Markus Bernhart, ilume Informatik AG „Das betrifft wirklich alle […]