Verkehr

  • Opel in der Krise

    Opel in der Krise

    Die schlechten Nachrichten über den Rüsselsheimer Autobauer überschlagen sich. Dabei sollte doch 2017 mit der Übernahme durch den PSA-Konzern alles besser werden. Als PSA-Chef Carlos Tavares den Autohersteller Opel vor vier Jahren übernimmt, hat er einen klaren Fahrplan: nach jahrzehntelangen Verlusten will er Opel wieder zurück in die Erfolgsspur lenken. Und sein Plan scheint aufzugehen: ein Jahr nach der Übernahme durch den PSA-Konzern schreibt der Autobauer tatsächlich wieder schwarze Zahlen. Doch unter den Jubel mischen bald auch Sorgen um das Profil des Unternehmens. 2019 verkauft der PSA-Konzern Teile des Opel-Entwicklungszentrums – es gilt als Herzstück des deutschen Autoherstellers. Der harte Sparkurs macht sich auch bei den Arbeitsplätzen bemerkbar: die Traditionsmarke baut massiv Stellen ab – gegen heftigen Widerstand des Betriebsrates. Im Jahr 2017, dem Jahr der Übernahme durch PSA, gibt es noch 19.000 Opelaner. Innerhalb von drei Jahren sinkt die Zahl der Beschäftigten auf 12.000 Mitarbeiter. Und der Trend setzt sich fort. Das ändert sich auch nicht, als sich PSA und Fiat Chrysler Anfang dieses Jahres zum Stellantis-Konzern zusammenschließen. Am Standort Kaiserslautern soll zwar bis Ende 2025 ein Batteriezellenwerk mit 2.000 Arbeitsplätzen entstehen. Doch für die Beschäftigten der anderen Standorte beginnt eine lange Reihe von Hiobsbotschaften. Anfang Oktober wird im Mutterkonzern darüber nachgedacht, die beiden Produktionswerke Rüsselsheim und Eisenach von der Firma Opel abzuspalten. Davon verspricht sich Stellantis finanzielle Vorteile, da so flexibler entschieden werden könne, wo welches Modell gebaut wird. Eine Woche später ist davon die Rede, die Arbeitsplätze von Opel-Entwicklern von Rüsselsheim nach Marokko zu verlagern. Wegen des weltweiten Chipmangels werden die Produktionen in Eisenach und Kaiserslautern zurückgefahren. Seit gestern steht nun fest: in Rüsselsheim werden 260 weitere Opel-Beschäftigte ihren Job verlieren. Die Abteilung für Werkzeugbau wird am Jahresende geschlossen. Betriebsrat und Gewerkschaften klagen, dass sie in die Umbaupläne zu wenig einbezogen würden. Und auch die Ministerpräsidenten von […]

  • Im Interview: Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte

    Im Interview: Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte

    Wir vertiefen die aktuellen Entwicklungen bei Opel. Wie bewertet die IG Metall die Umbaupläne des Mutterkonzerns Stellantis? Eva Dieterle, Moderatorin: Darüber möchte ich jetzt mit Jörg Köhlinger sprechen, er ist Bezirksleiter der IG Metall Mitte in Frankfurt. Guten Tag Herr Köhlinger. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter IG Metall Mitte: Einen schönen guten Tag, ich grüße Sie! Dieterle: Wie bewerten Sie die aktuelle Entwicklung bei Opel? Köhlinger: Na ja, wir geraten erneut in eine zugespitzte Situation. Ich würde mal sagen, wir sind damit konfrontiert, dass das Management, insbesondere in Paris, jedenfalls in Teilen die falschen Entscheidungen trifft und diese auch noch schlecht kommuniziert. Ich meine damit insbesondere die geplante Zerschlagung von Opel, der Opel Automobile. Wir sind der Auffassung, dass eine solche Zerschlagung nicht zielführend ist. Sie führt auch nicht zu neuer Flexibilität. Diese Flexibilität ist jetzt schon gegeben, und zwar in der Form, dass beispielsweise mit Plattformen, Strategien, Fahrzeuge an unterschiedlichen Standorten hergestellt werden können. Wir sehen durch diese gesellschaftliche Neustrukturierung eher wachsende Schwierigkeiten. Unsere Anforderung ist, dass die Opel Automobile als gemeinsame Gesellschaft erhalten werden soll. Und wir erwarten, dass die Zusagen aus dem Jahr 2017 und aus den geltenden Zukunftstarifverträgen umgesetzt werden, und zwar in Form von Investitionen in den Erhalt von Beschäftigung und den Ausbau und der Weiterentwicklung aller Standorte bei uns im Bezirk, also Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach. Dieterle: Die Schließung der Abteilung Werkzeugbau bei Opel ist ebenso umstritten wie die anderen Umbaupläne. Würden Sie sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen: Das Vorgehen von Stellantis-Chef Carlos Tavares ist rechtswidrig? Köhliner: Ich würde jetzt nicht sagen, dass es rechtswidrig ist. Ich glaube aber, es verstößt zum einen gegen die Gebote der Kommunikation und gegen die Regeln der Mitbestimmung. Wir werden natürlich auch versuchen, uns mit rechtlichen Mitteln dagegen zu wehren, aber wir sind der Auffassung, dass der […]

  • „Olli“ das autonome Shuttle am Hambacher Schloss

    „Olli“ das autonome Shuttle am Hambacher Schloss

    Bereits seit drei Jahren tüftelt ein Neustädter Unternehmen zusammen mit der Universität Kaiserslautern an selbstfahrenden Elektrobussen, die Touristen hoch zum Hambacher Schloss bringen und auch wieder zurück. Seit Anfang des Jahres ist OLLI der Bus unterwegs. Aber erst jetzt dürfen endlich auch Passagiere mit an Bord. Olli, Familie Röll aus Neustadt und ihre Bekannten aus Flensburg warten auf die Fahrt zur Wiege der Demokratie! Olli ist ein selbstfahrender Elektrobus der den Verkehr im Neustädter Stadtteil Hambach entlasten soll. Wer rauf zum Schloss will, soll unten parken und in den „Hambach Shuttle“ umsteigen. Ein Pilotprojekt. Dr. Kerstin Ullrich, Projektleiterin „Hambach Shuttle“ „Es läuft im Moment super. Wir haben jetzt endlich die Zulassung bekommen, auch für den Passagiertransport. Das heißt: Die schwarzen Nummernschilder sind endlich dran. Und seitdem wir die haben, sind wir jeden Tag ausgebucht.“ Wer mit Olli fahren will muss sich vorher anmelden. Selim Coli ist als Shuttle Operator mit an Bord. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. 300.000 Euro kostet Olli. Zum Selbstfahren braucht es viel Technik. Sascha Trunk, Betriebsleiter „Hambach Shuttle“ „Das ist einmal das GPS, wo man aus dem Handy kennt, zur Ortung des Fahrzeugs. Und wir haben sogenannte Leader-Sensoren, haben wir sieben Stück am Fahrzeug verbaut und die scannen uns die Umgebung in Live-3D. Und anhand von den drei Systemen orientiert er sich und findet seinen Weg und fährt autonom zum Schloss und auch wieder zurück.“ Für die 5,4 Kilometer lange Ringroute braucht Olli knappe 40 Minuten. Für Selim Coli ist es eine entspannte Fahrt. Er muss nur selten eingreifen. Manchmal stoppt Olli – etwa wenn andere Fahrzeuge zu dicht auffahren. Mindestens fünf Jahre soll es noch dauern, bis der Elektrobus wirklich alleine fahren kann. Dr. Kerstin Ullrich, Projektleiterin „Hambach Shuttle“ „Es gibt viele ÖPNV-Anbieter, viele Verkehrsgesellschaften, viele Verkehrsverbünde, die genau mit so einem Konzept experimentieren. Das […]

  • Flughafen Hahn: Insolvenzverwalter informiert die Mitarbeiter

    Flughafen Hahn: Insolvenzverwalter informiert die Mitarbeiter

    Nach jahrelangen Turbulenzen hieß es letzte Woche: Nichts geht mehr. Der einzige größere Flughafen in Rheinland-Pfalz hat Insolvenz angemeldet. Der Betreiber des Flughafens ist pleite. Seitdem entscheidet ein Insolvenzverwalter darüber wie es künftig mit dem Hahn weitergeht. Ein paar hundert Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Heute haben sie neue Infos bekommen. Gut eineinhalb Stunden lang ging es hier hinter verschlossenen Türen um die Schicksale von rund 400 Mitarbeitern. Danach ist klar: ihre Gehälter sind bis zum Jahresende über das sogenannte Insolvenzgeld sicher. Wie es aber danach weiter geht, weiß keiner. Entsprechend schlecht ist die Stimmung bei den Betroffenen. Mit uns sprechen will keiner. Lediglich der Betriebsratsvorsitzende bezieht kurz Stellung. Thomas Dillmann, Betriebsratsvorsitzender Frankfurt-Hahn GmbH „Ich denke, der Großteil der Mitarbeiter sieht dieses vorläufige Insolvenzverfahren als Chance. Dass es doch jetzt unter Umständen in eine gute Richtung laufen kann.“ Der Druck lastet jetzt also auf dem Insolvenzverwalter. Er muss es schaffen, möglichst schnell einen neuen Investor für den Hahn zu finden. Nur dann wären die Jobs der Mitarbeiter auch über das Jahresende hinaus wirklich sicher. Jan Markus Plathner, Insolvenzverwalter „Ich glaube, dass man sich jetzt auch nicht treiben lassen sollte von diesem Druck. Sondern – und das haben die Mitarbeiter auch ganz klar gesagt -, dass es auch darum geht, wenn man einen Investor findet auch einen Investor zu finden, der am Ende auch einen vernünftigen Plan hat. Ich glaube, dass Region und auch Mitarbeiter hier lange Zeit eben, sagen wir mal, mit diesem Flughafen Höhen und Tiefen mitgemacht haben und wir müssen jetzt einfach gucken, dass man tatsächlich eine vernünftige Lösung findet. Und vor allem, das Allerwichtigste ist, dass man überhaupt eine Lösung findet.“ Er selbst spricht heute von ersten positiven Signalen. Die ersten Investorenanfragen seien bereits da. Vor allem in der Nachtfluggenehmigung des Hahns sieht er ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. […]

  • Hahn-Pleite sorgt für Unruhe im Hunsrück

    Hahn-Pleite sorgt für Unruhe im Hunsrück

    Der Betreiber des Flughafens Frankfurt-Hahn ist insolvent. Damit steht die Zukunft des größten Flughafens in Rheinland-Pfalz mal wieder auf der Kippe. In der Politik gibt es eine hitzige Diskussion darüber, wie es so weit kommen konnte. Und im Hunsrück bangen nicht nur rund 250 Mitarbeiter um ihren Job – sondern auch die umliegenden Gemeinden um die Fluggäste, die für diese Region enorm wichtig sind. Das Auf und Ab um den Flughafen Frankfurt-Hahn sind die Menschen in der Region seit Jahren gewohnt. Auch Harald Rosenbaum. Doch dass der Regionalflughafen jetzt Insolvenz anmeldet, hatte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchberg nicht erwartet. Für die Region wäre das Aus ein schwerer Schlag. Harald Rosenbaum, CDU, Bürgermeister Verbandsgemeinde Kirchberg „Für die Region ist der Flughafen nach wie vor der größte Arbeitgeber in der Summe. Und wenn das in Gefahr gerät, dann werden wir das wirtschaftlich auf Jahre hin merken.“ Tausende Arbeitsplätze sieht Rosenberg in Gefahr. Denn auch viele Betriebe in der Verbandsgemeinde seien auf die Fluggäste angewiesen, wie der von Walter Hitthaler. Seit 48 Jahren betreibt er ein Hotel in Lautzenhausen. Weil es weniger als einen Kilometer vom Flughafen entfernt liegt, geht hier vor allem das Flughafenpersonal ein und aus. Doch trotz Insolvenzantrag will der Hotelier die Hoffnung noch nicht aufgeben. Walter Hitthaler, Airport-Hotel Fortuna „Nee, ich habe keine Bange. Und unsere Mitarbeiter müssen auch keine Bange haben. Wir werden weitermachen. Es wird mir schon irgendwas einfallen, wie das weitergeht. Ja, vielleicht bin ich da auch zu optimistisch. Aber nein, Optimismus hilft mir.“ Für die Flughafenmitarbeiter geht der Betrieb vorerst weiter. Die Gehälter werden weitergezahlt. Sie sind durch das Insolvenzrecht gesichert. Zitat Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner „Die Belegschaft wird kurzfristig informiert. Der nächste Schritt wird sein, die Löhne und Gehälter der Beschäftigten zunächst über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung kurzfristig auszuzahlen.“ Das läuft erst einmal für drei […]

  • Was wird aus dem Regionalflughafen?

    Was wird aus dem Regionalflughafen?

    Viele Fragen zur Insolvenz der Flughafenbetreiber am Hahn sind noch offen. Einige klären wir mit dem Luftverkehr-Experten Professor Karl-Rudolf Rupprecht von der Frankfurt University of Applied Sciences. Maike Dickhaus, Moderatorin: Guten Abend nach Frankfurt. Prof. Karl-Rudolf Rupprecht, Frankfurt University of Applied Sciences: Guten Abend. Dickhaus: Herr Professor Rupprecht, jetzt ist passiert, was lange befürchtet wurde: Der Hahn ist pleite. War es ein Fehler der rheinland-pfälzischen Landesregierung, ihren Anteil am Flughafen an den chinesischen HNA-Konzern zu verkaufen, der ja mittlerweile auch insolvent ist? Rupprecht: Für Regionalflughäfen ist es immer schwer, seinen Weg in die Zukunft zu finden und die Landesregierung hat sicherlich alles versucht, um einen Zukunftsweg für den Flughafen aufzuzeigen. Und insofern glaube ich, darf man der Landesregierung keinen Vorwurf machen, dass sie den letzten Zipfel auch noch genutzt hat, nämlich die Chance, eine HNA Group zu nutzen, die ja im Charterbereich auch sehr stark gewesen ist. Dickhaus: Warum hat es denn nicht geklappt, den Flughafen zu etablieren? Schließlich sind da mal mehr als 4 Millionen Passagiere im Jahr abgeflogen. Rupprecht: Die goldenen Zeiten der Regionalflughäfen und insbesondere Hahn waren die Zeiten, wo es enge Kapazitäten auf den großen Flughäfen wie Frankfurt und München gegeben hat. Der Abschwung hat sich aufgezeigt schon in einer Zeit, als die großen Drehkreuz wie München, Frankfurt gewachsen sind und man dann in der Region eine zu kleine Catchment area hat, also Einzugsbereich, da wird es schwierig und die Abhängigkeit von einem einzigen – hier war es Ryanair – wird man dann an der Stelle nicht glücklich und es wird schwer, entsprechend wirtschaftlich in eine zuversichtliche Zukunft zu kommen. Dickhaus: Bei der Fracht lief es aber doch eigentlich rund. Sogar unter Pandemie Bedingungen konnten da Zuwächse erzielt werden, unter anderem weil der Online-Handel geboomt hat. Könnte es also eine Perspektive sein, den Hahn als reinen […]

  • Flughafen Hahn ist insolvent

    Flughafen Hahn ist insolvent

    Was viele seit langem befürchteten, nun ist es es passiert: Der Betreiber des Flughafens Hahn ist pleite. Jetzt muss ein Insolvenzverwalter entscheiden, ob der Betrieb weitergeführt werden kann oder ob der Flughafen im Hunsrück endgültig dichtgemacht wird. Für Luftfahrtexperten ist die Nachricht keine Überraschung: Die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH ist insolvent, das heißt, sie kann die Rechnungen ihrer Gläubiger nicht mehr bezahlen. Das zuständige Amtsgericht Bad Kreuznach hat deshalb Jan Markus Plathner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Frankfurter Rechtsanwalt hat viel Erfahrung damit, zahlungsunfähige Betriebe zu sanieren. Doch auch wenn am Flughafen Hahn weiter Maschinen abheben, ob er noch einmal gerettet werden kann, weiß derzeit niemand. Denn der heutige Insolvenzantrag ist das Ergebnis von Problemen, mit denen sich der Flughafen schon lange herumschlägt. Der amerikanische Militärflugplatz wird 1993 in einen zivilen Flughafen verwandelt, der sich später den werbewirksamen Namen „Frankfurt-Hahn“ gibt. Doch zwei Jahrzehnte später ist die rheinland-pfälzische Landesregierung die ewigen Verluste leid. 2017 gelingt es ihr im zweiten Anlauf, ihren Anteil von 82,5 % am Airport an die chinesische HNA Airport Group zu verkaufen. Der restliche Anteil gehört bis heute dem Bundesland Hessen. Doch die Corona-Krise lässt die Passagierzahlen und den Frachtumschlag im Hunsrück einbrechen. Der wichtigste Kunde Ryanair verlagert viele Flüge auf andere Airports. Im Januar dieses Jahres muss der chinesische Mutterkonzern HNA Insolvenz anmelden. Seine Führungsspitze wird festgenommen. Die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH zeigt sich davon zunächst unbeeindruckt. Noch im Oktober ist sie sicher, dass sie unterstützt von staatlichen Subventionen bis 2024 in die Gewinnzone fliegen kann. Doch der Insolvenzantrag zeigt, dass sie zu optimistisch war. Jetzt müssen nicht nur die rund 2.000 Mitarbeiter, die direkt am Hahn beschäftigt sind, um ihre Jobs fürchten.

  • Speditionen ächzen unter den hohen Dieselpreisen

    Speditionen ächzen unter den hohen Dieselpreisen

    Wenn Sie regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind, wird es Ihnen schon aufgefallen sein: Die Preise für Sprit sind zuletzt gewaltig gestiegen. Kraftstoff ist hierzulande so teuer wie nie zuvor. Das belastet nicht nur unseren privaten Geldbeutel, sondern auch den vieler Firmen – wie unser Beispiel aus dem Main-Kinzig-Kreis zeigt. Einmal volltanken bitte – bei einem LKW kommen da schnell mal mehrere Hundert Euro zusammen. Und wenn man über 100 solcher Fahrzeuge besitzt, wie die Spedition Maintaler aus Bruchköbel, geht das gerade richtig ins Geld. Denn der Liter Diesel kostet momentan etwa 50 Cent mehr als noch vor einem Jahr. Miro Grenzer, Spedition Maintaler Express Logistik „Wir als Firma tanken im Schnitt 100.000 bis 120.000 Liter im Monat. Und das machen bei uns ungefähr im Schnitt dann, je nachdem wie viel wir fahren, zwischen 50.000 bis 60.000 Euro Mehrkosten aus, die wir so nicht eins zu eins an unsere Kunden natürlich weiter belasten können. Gerade bei den großen Kunden, da sind die Tarife schon fixiert und auf ein oder zwei Jahre festgelegt. Von daher kann man da nicht mehr entgegenwirken. Das einzige, was wir machen können, ist, bei den Tagespreisen die Preise nach oben anzusiedeln.“ Rund 30% der laufenden Kosten des Firmenfuhrparks gehen für den Sprit drauf – Tendenz steigend. Laut ADAC kostet der Liter Diesel bundesweit seit Sonntag rund 1,55 Euro im Schnitt – so viel wie nie zuvor. Als Gründe nennt der Automobilclub den teurer gewordenen Ölimport, die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe, die rund 7 bis 8 Cent pro Liter ausmache, und die steigende Nachfrage nach Heizöl im Herbst. Viele Mittelständler erholen sich gerade noch von Umsatzverlusten infolge der Corona-Pandemie, da entstehen schon wieder neue Probleme, auch bei der Firma Maintaler. Miro Grenzer, Spedition Maintaler Express Logistik „Es ist ja generell so, dass die Energiekosten die letzten Monate […]

  • Speditionen fordern Unterstützung von der Politik

    Speditionen fordern Unterstützung von der Politik

    Die hohen Kraftstoffpreise treffen jeden, doch die Transportbranche trifft sie besonders hart. Bei uns im Gespräch: Prof. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung mit Sitz in Frankfurt. Maike Dickhaus, Moderatorin: Guten Abend. Prof. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher BGL: Guten Abend. Dickhaus: Herr Engelhardt, wir haben eben das Beispiel aus Bruchköbel gesehen. Sie haben den Überblick über die ganze Branche. Wie existenzbedrohend sind denn die Dieselpreise für die Transportunternehmen? Engelhardt: Die stark angestiegenen Dieselpreise sind tatsächlich eine große Belastung, gerade für den deutschen Mittelstand. Vergleicht man allein die Zeiträume September 2020 mit September 2021, dann sind die Dieselpreise allein in diesem Zeitraum 37 Prozent gestiegen, was eine enorm Kostenbelastung bedeutet. Dickhaus: Sind denn alle Logistikunternehmen im gleichen Maße betroffen oder gibt es da Unterschiede? Engelhardt: Da gibt es sehr wohl Unterschiede. Es gibt einmal langfristige Verträge, die mit einem entsprechenden Mechanismus ausgestattet sind. Wenn der Kraftstoffpreise steigt, steigt dann auch entsprechend die Frachtraten oder die Erlöse. Das trifft aber nicht auf alle Verträge zu. Es gibt auch einige, die sind direkt von den hohen Energiekosten betroffen. Und da ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Dickhaus: Jetzt warnen Sie ganz konkret vor einem Versorgungskollaps in den nächsten Jahren. Was treibt die Branche denn neben den hohen Dieselpreise ganz besonders um? Engelhardt: Das größte Problem, was unsere Branche, gerade der mittelständische deutsche Transportmarkt derzeit hat, ist der extreme Fahrermangel. Uns fehlen in Deutschland alleine 60 bis 80.000 Berufskraftfahrer. Die Lücke wird jedes Jahr größer. Es kommen jedes Jahr zehn bis 1.5000 fehlende Fahrer hinzu. Und wir haben eigentlich eine ähnliche Situation wie in England, allerdings nur schleichend. Das kommt nicht abrupt, sondern es kommt Stück für Stück. Und der Fahrermangel ist dabei das größte Problem. Insgesamt werden die Transportkosten in den nächsten Jahren also steigen. Dickhaus: Werde ich das als Verbraucher merken, wenn […]

  • Autobahngegner wollen Riederwaldtunnel verhindern

    Autobahngegner wollen Riederwaldtunnel verhindern

    Wir alle haben noch die Bilder aus dem Dannenröder Forst vor Augen. Autobahngegner protestierten gegen die Waldrodung zum Ausbau der A49. Menschen werden verletzt, es kommt zu kostspieligen Polizeieinsätzen in Millionenhöhe. Nun steht die nächste Rodungsmaßnahme aufgrund einer Autobahn bevor: Im Frankfurter Riederwald. Und die Gegner bringen sich schon in Stellung. Ein Camp entsteht im Riederwald. Kiwi und seine Mitstreiter bereiten sich vor. Kiwi heißt nicht wirklich Kiwi, ihre richtigen Namen wollen die Aktivisten nicht nennen. Sie spannen Banner und richten Baumhäuser ein. Mit einer Knottechnik, um die Bäume nicht zu verletzen. Für Strom haben sie Solarpanele installiert. Seit etwa vier Wochen sind die ersten Besetzer hier und sie wollen bleiben. Kiwi, Autobahngegner „Die Rodungssaison ist nur von Oktober bis Februar. Das heißt, wenn wir bis Februar schaffen, diesen Wald zu verteidigen haben wir ein Jahr Ruhe.“ Dass hier etwa vier Hektar Wald gerodet werden, ist beschlossene Sache. Denn Autofahrer und Anwohner ärgern sich schon seit Jahrzehnten darüber, dass täglich mehr als 20.000 Lastwagen und PKW durch das Wohngebiet Riederwald rollen müssen. Waltraud Unterköfler, Anwohnerin „Auf dem Balkon ist es kohlenschwarz durch den Abrieb von den Reifen. Und da ist ja hier um manche Zeit stundenlang nur eine Schlange, nur stehender Verkehr, das ist natürlich schlimm. Und dann hofft man ja, dass es eine Entlastung gibt durch den Tunnel.“ Petra, Anwohnerin „Das könnte schon ein halbes Jahrhundert erledigt sein und wir könnten hier entlastet sein. Es wäre schön, wenn es endlich mal irgendwann voranginge.“ Jetzt sollen Bäume Platz schaffen für den Riederwaldtunnel, der die Lücke zwischen A661 und A66 schließen wird. Das wollen die Autobahngegner nicht hinnehmen. Die FDP-Fraktion im hessischen Landtag befürchtet, dass die Gegenwehr eskalieren könnte. Stefan Müller, FDP, Landtagsabgeordneter Hessen „Proteste sind absolut in Ordnung und Demonstrationen müssen und dürfen auch sein. Es ist eben nur die […]

  • Gefährlicher Bahnübergang in Frankfurt-Nied wird automatisiert

    Gefährlicher Bahnübergang in Frankfurt-Nied wird automatisiert

    Fast eineinhalb Jahre ist es her, dass eine 16-jährige Schülerin am Bahnübergang in Frankfurt-Nied bei offener Schranke von einem Zug erfasst und getötet wurde. Ein Fehler der Schrankenwärterin, wie sich später herausstellte. Doch schon davor galt der Bahnübergang als besonders gefährlich – und das nicht nur, weil die Schranke hier manuell bedient werden muss. Heute hat die Deutsche Bahn mit umfangreichen Umbaumaßnahmen an Frankfurts gefährlichstem Bahnübergang begonnen. Bahnübergang Frankfurt-Nied, Anfang Mai 2020: Die 16-jährige Cindy wird beim Überqueren der Gleise von einem Zug erfasst. Sie stirbt noch an der Unfallstelle. Auch ein Radfahrer und eine Autofahrerin krachen in den Zug: Beide werden schwer verletzt. Unfallursache: Eine unachtsame Schrankenwärterin. Doch auch ohne menschliches Versagen kommt es am Bahnübergang in Nied fast täglich zu lebensgefährlichen Situationen. Keine Ampel, kein Signalton, kein Warnlicht – wie aus dem Nichts schließen sich plötzlich die Schranken. All das soll nun anders werden: In einem ersten Schritt hat die Deutsche Bahn heute damit begonnen, die Anlage zu automatisieren. Zunächst werden Kabel verlegt, in den kommenden Tagen soll das Schrankenwärterhäuschen durch eine vollautomatische Anlage ersetzt werden. Seit Jahren setzt sich die Bürgerinitiative „Die Schranke muss weg“ dafür ein. Heike Stoner, Bürgerinitiative „Die Schranke muss weg“ „Wir sind total happy, dass es gefruchtet hat. Dass die harte Hintergrundarbeit und Öffentlichkeitsarbeit jetzt das Resultat gebracht hat, dass es endlich losgeht. Und wir sind total geflasht.“ Spätestens am 11. Dezember soll am Bahnübergang in Nied alles automatisch funktionieren – inklusive Ampeln und Warnhinweisen. Die Anwohner sind erleichtert. Caroline Beling, medizinische Fachangestellte „Es hat ja schon sehr lange gedauert, bis jetzt endlich was passiert. Dass erst ein Mensch sterben muss.“ Jürgen Strauß, Rentner „Dass es endlich losgeht, ist nach 100 Jahren eine ganz ganz tolle Erfahrung.“ Den Bahnübergang in Frankfurt-Nied gibt es schon seit 1888. Seit den 1960er Jahren gibt es Pläne, […]

  • Pendler brauchen Geduld: Spontaner Busfahrer-Streik in Rheinland-Pfalz

    Pendler brauchen Geduld: Spontaner Busfahrer-Streik in Rheinland-Pfalz

    Heute ist bei Pendlern in Rheinland-Pfalz vor allem wieder eines gefragt: Geduld. Die Gewerkschaft ver.di hat Busfahrer privater Busbetriebe zum Streik aufgerufen. Schon seit zwei Jahren gibt es in der Busbranche immer wieder Streiks und eigentlich hatten sich beide Seiten auch auf bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne geeinigt. Doch entgegen der Abmachung ist das Geld noch nicht bei den Fahrern angekommen. Deshalb blieben die Busse heute in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz in den Depots. Laut Anzeige fahren hier mehrere Busse ab, doch die Realität sieht anders aus. Die Fahrer vieler privater Busgewerbe haben heute ihre Arbeit niedergelegt – und zwar unangekündigt. Viele Fahrgäste werden deshalb vom Streik überrascht und warten – wie hier in Bad Kreuznach – vergeblich auf den Bus. Manfred Schrauth, Rentner „Ich habe für spontane Reaktionen kein Verständnis. Dann sollen sie das acht Tage vorher ankündigen, dann kann man das einrichten und sich dann umstellen.“ Ilse Schnorrnberger, Rentnerin „Wenn man jetzt bräuchte und man weiß es nicht und dann steht man an der Haltestelle und kann nicht fahren.“ Tatjana Aveleira „Dass man dann streikt, weil man… weil das Gehalt nicht gut genug ist, weil man kaum Zeit für die Familie hat, ist schon verständlich, auf jeden Fall.“ Eigentlich waren Lohnerhöhungen ab dem 1. September vereinbart. Das Land Rheinland-Pfalz hat finanzielle Unterstützung dafür bereitgestellt. Trotzdem ist noch kein Geld bei den Busfahrern angekommen. Schuld sei die Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe, sagt die Gewerkschaft. Marko Bärschneider, Verhandlungsführer ver.di „Die Kolleginnen und Kollegen rechnen fest mit dem Geld. Das Geld ist auch vom Land unterwegs, aber die Arbeitgeber unterschreiben den Traifvertrag nicht. Deswegen bleibt uns nichts anderes übrig, als hier nochmal jetzt weiterhin unangekündigte Streikmaßnahmen durchzuführen, um die Arbeitgeberseite letztlich zur Vernunft zu bewegen.“ Und so stehen viele Stadtbusse heute im Depot, statt auf der Straße zu fahren. Und die […]

  • Unruhe bei Opel

    Unruhe bei Opel

    Immer wieder Ärger mit Stellantis. Der Mutterkonzern des Autobauers Opel sorgte zuletzt für Unruhe, weil er Stellen von Rüsselsheim nach Marokko verlegen will. Denn die deutschen Mitarbeiter seien schlicht zu teuer. Nun haben sich die Landesregierungen von Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz eingeschaltet. Denn nicht nur im Stammwerk Rüsselsheim, sondern auch in den Opelwerken Eisenach und Kaiserslautern droht Ärger. Anlass dafür ist eine Überlegung von Stellantis, aus den Werken Rüsselsheim und Eisenach „eigene Rechts- und Produktionsorganisationen“ zu machen. Das heißt konkret: Sie sollen von der Opel abgespalten werden. Stellantis verspricht sich davon finanzielle Vorteile, da künftig flexibler entschieden werden könne, wo welches Modell gebaut werde. Die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sollen sich nicht ändern, versichert Stellantis, die bestehenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen werden weitergelten. Der Betriebsrat von Opel in Rüsselsheim sieht das allerdings skeptisch. Uwe Baum, Betriebsratschef Opel „Die Stimmung bei den Beschäftigten ist sehr besorgt. Also die Angst geht um. Natürlich will jeder für sein Opel, für diesen einen Opel arbeiten und einstehen und nicht für kleine Einheiten, die zersplittert als ein Häufchen sozusagen am Schluss daliegen ohne, dass es eben den großen Verbund gibt. Also da gibt’s eine große Angst und eine große Unruhe. Nur ein geeinter und ein großer und starker Opel kann auch erfolgreich sein für Stellantis“ Der Betriebsrat fürchtet weniger Mitbestimmung und eine weitere Zerschlagung des Autobauers. Auch der Produktionsstopp und angeordnete Kurzarbeit in den Opelstandorten Eisenach und Kaiserslautern lassen die Sorgenfalten tiefer werden. Nun haben sich auch die Landesregierungen von Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz eingeschaltet, in denen die Opelwerke liegen. In einem gemeinsamen Brief schreiben die Ministerpräsidenten Volker Bouffier, Bodo Ramelow und Malu Dreyer: „Die Beschäftigten, aber auch die betroffenen Regionen insgesamt, brauchen eine belastbare Zukunftsperspektive. Wir erwarten von Stellantis, dass für die Zukunft der Standorte relevante Entscheidungen offen und transparent kommuniziert werden.“ Die Opelstandorte seien […]

  • Verliert Opel an Eigenständigkeit?

    Verliert Opel an Eigenständigkeit?

    Wieder einmal geht bei den Opel-Mitarbeitern im hessischen Rüsselsheim die Angst um. Was sich da die Autobosse jetzt ausgedacht haben, könnte Opel weiter schrumpfen lassen. Der Mutterkonzern Stellantis erwägt, seiner deutschen Tochter Opel die Verantwortung über das Hauptwerk in Rüsselsheim zu entziehen. Das könnte Folgen für die Arbeitnehmer und ihre Arbeitsplätze bei uns in Rüsselsheim haben. Der Schriftzug des niederländischen Mutterkonzerns prangt schon jetzt in großen Lettern am Werk in Rüsselsheim. Bald könnte dort nur noch Stellantis anstelle von Opel stehen. Der Konzern bestätigt auf Anfrage von 1730 Sat.1 Live, zumindest zu prüfen, die Produktionsstätte aus dem Opel-Verbund herauszulösen und in eine eigenständige Gesellschaft des Mutterkonzerns umzuwandeln: Zitat Opel / Stellantis Germany: „So soll auch sichergestellt werden, dass alle Stellantis-Produktionsstandorte für alle Stellantis-Marken produzieren können.“ Soll heißen: In Rüsselsheim könnten bald Alfa Romeo- oder Peugeot-Modelle vom Band laufen. Bereits heute baut Rüsselsheim allerdings eine Citroen-Limousine, ohne dass das Werk aus dem Opel-Verbund herausgelöst wurde. Ein möglicher weiterer Grund: Bis Jahresende will Opel in Rüsselsheim über 2.000 Stellen mit Vorruhestand oder Abfindungen abbauen. 500 Freiwillige fehlen aber noch. Nun geht die Angst um, Stellantis könnte bald ernst machen: Mit Kündigungen und Zwangsversetzungen. Zudem wäre bei künftigen Verhandlungen der Rüsselsheimer Betriebsrat in einem Einzelwerk eindeutig schwächer als in einem Betriebsrat der gesamten Opel-Gruppe. Für Branchenkenner könnten aber noch weitere Ziele hinter den Stellantis-Plänen stecken. Jürgen Pieper, Autoanalyst Bankhaus Metzler „Es ist ungewöhnlich, dass solche Werke herausgelöst werden, muss man ganz klar sagen. Das kommt jetzt nicht jeden Tag vor. Es könnte sein, dass man sich letzten Endes für Optionen präpariert wie einen Verkauf, wenn es mal überhaupt nicht mehr laufen sollte.“ Zumal Stellantis die gleichen Pläne auch für das Opel-Werk im thüringischen Eisenach prüft und dort den Betrieb wegen Chipmangels bis Ende des Jahres eingestellt hat. Der Betriebsrat in Rüsselsheim spricht von […]

  • Viele verletzte Kinder bei Busunfall in Frankfurt

    Viele verletzte Kinder bei Busunfall in Frankfurt

    Auf einer Bundesstraße bei Frankfurt hat es am späten Vormittag einen schweren Unfall gegeben. Ein mit Vorschulkindern besetzter Bus ist bei Bergen-Enkheim offenbar an einer Kreuzung auf einen Lkw aufgefahren, der wiederum durch den Aufprall auf zwei Autos vor ihm geschoben wurde. Der Busfahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Von den 34 Kindern im Bus wurden 19 verletzt, glücklicherweise nur leicht. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Thomas Hollerbach, Polizeipräsidium Frankfurt „Es sind Hinweise, die wir bekommen haben durch Zeugen, es könnte sein, dass die Bremsanlage des Busses nicht ordnungsgemäß funktioniert hat. Dem gehen wir natürlich nach, indem wir den Bus jetzt sicherstellen und in der Folge dann technisch untersuchen lassen, um das halt auszuschließen oder eben dann zu bestätigen.“ Im Berufsverkehr kam es rund um Frankfurt zu stundenlangen Behinderungen.