Unglück

  • Tödlicher Unfall auf der B 27

    Tödlicher Unfall auf der B 27

    Auf der B27 zwischen Bad Hersfeld und Bebra ist es heute Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein LKW und ein Auto stoßen frontal zusammen. Eine Person stirbt. Die Überreste dieses Autos lassen erahnen, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss. Großeinsatz an der Bundesstraße 27 heute Morgen gegen 6 Uhr. Zwischen der Abfahrt Blankenheim Richtung Ludwigsau stoßen ein Auto und der LKW eines Getränkeherstellers frontal zusammen. Das Auto gerät dabei erst unter den LKW und prallt von dort in den Graben am Straßenrand. Der LKW kippt bei dem Crash um, die Fahrerkabine ist stark verformt. Ein Großaufgebot von rund 60 Einsatz- und Rettungskräften ist im Einsatz. Mike Heckroth, Stadtbrandinspektor Feuerwehr Bebra „An der Einsatzstelle wurde dann erstmal ein Zugang zu dem LKW geschaffen, weil weitere Bäume im Einsatzbereich standen. Nachdem das geschehen war, konnte der Fahrer befreit werden. Die Fahrzeuge wurden an den Rettungsdienst übergeben. Bei dem PKW-Fahrer konnte leider nur noch der Tod festgestellt werden durch den Rettungsdienst, der die Einsatzstelle angefahren hat.“ Bis der Leichnam identifiziert ist, vergehen mehrere Stunden. Vier weitere Autos sind am Unfall beteiligt, insgesamt fünf Menschen werden verletzt. Die Unfallstelle ist bis zum Nachmittag gesperrt. Dadurch staut sich an der Stelle vorübergehend der Berufsverkehr.   Wie es zu dem tödlichen Zusammenstoß gekommen ist, können die Ermittler momentan noch nicht sagen.

  • Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Teil 2 unseres 17:30-Jahresrückblicks

    Auch in der zweiten Jahreshälfte 2025 gab es zahlreiche Ereignisse, die die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt haben. Wir haben sie kurz und kompakt nochmal für Sie zusammengefasst. JULI Hitzerekord in Rheinland-Pfalz. Am 2. Juli werden in Andernach 39,3 Grad gemessen. Und im Mainzer Landtag wird an diesem Tag über ein heiß diskutiertes Gesetz abgestimmt. Das Landesklimaschutzgesetz. Das Ziel der Landesregierung: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral werden. Also fünf Jahre früher als der Bund und zehn Jahre früher als die EU. Es hagelt Kritik von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Karsten Tacke, Landesvereinigung Unternehmerverbände RLP, am 23.6.2025 „Unternehmen mit mehreren Standorten werden verlagern. Das Klima hat keinen Vorteil, aber wir haben den Nachteil. Das Gesetz ist nicht durchdacht.“ Arne Rössel, IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, am 23.6.2025 „Diese Planungsunsicherheit ist Gift. Und es ist so unnötig wie ein Kropf dieses Gesetz.“ Jetzt ist es mit den Stimmen der Ampel-Koalition also beschlossen, auf Druck der Wirtschaft aber in leicht abgeschwächter Form. Trotzdem: EINES hat das Landesklimaschutzgesetz auf jeden Fall bewirkt: Das Klima zwischen Landesregierung und Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert. Ob sich die Beziehung von Christina und Sascha schlagartig verschlechtert, wenn sie DIESE Bilder sehen, das können wir nicht sagen. Aber klar ist, ihrem gemeinsamen Liebesschloss am Eisernen Steg in Frankfurt geht es Ende Juli an den Kragen. Die Beleuchtung an der Brücke muss erneuert werden und da sind viele Schlösser eben einfach im Weg. Fazit: Alte Liebe rostet nicht, alte Liebesschlösser dagegen schon! AUGUST Ja, er ist es. Die DNA-Analyse bestätigt, bei der Leiche, die Anfang August in der Nähe von Weitefeld gefunden wird, handelt es sich um Alexander M. Er soll im April ein Ehepaar und deren 16-jährigen Sohn in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben. Vier Monate lang wurde nach Alexander M. gefahndet. Hunderte Polizisten durchforsteten immer wieder die Umgebung. Doch ohne […]

  • Linienbus rammt parkende Autos

    Linienbus rammt parkende Autos

    Heute Nacht ist es in Wiesbaden zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Linienbus gekommen. Der Busfahrer verliert wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Gefährt und knallt ungebremst in eine Reihe parkender Autos. Es folgt eine Kettenreaktion. Die Rathausstraße in Wiesbaden-Biebrich gleicht einem Trümmerfeld. Neun Fahrzeuge hat der Bus kurz vor Mitternacht ineinander und sogar übereinander geschoben. Der Busfahrer wird bei dem Aufprall verletzt und muss in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Wie durch ein Wunder bleiben die Fahrgäste, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Bus befanden, unverletzt. Anwohner berichten von den Momenten nach dem Crash. Davide, Augenzeuge: „Der Bus da hinten – ich weiß jetzt nicht ganz genau warum, aber der ist da einfach rein gebrettert. Hat einen Seitenspiegel verloren und dann hat er diese ganzen Autos mitgenommen.“ Ibrahim, Augenzeuge: „Ich war Zuhause und habe einen sehr lauten Knall gehört und bin dann hier rausgegangen und habe halt diesen ganzen Unfall hier gesehen. Ich bin immer noch unter Schock, ich zittere noch ein bisschen. Das war ein großer Schock, weil hier waren auch eine große Menschenmenge.“ Was für ein medizinischer Notfall genau dafür gesorgt hat, dass der 57-jährige Busfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, konnte die Polizei bislang nicht mitteilen – Augenzeugen zufolge soll der Bus aber zunächst an einer Haltestelle gestanden und dann unvermittelt mit starker Beschleunigung in die parkenden Autos gefahren sein. Den Sachschaden, der dabei an den PKWs und dem Bus entstanden ist, beziffert die Polizei auf rund 80.000 Euro. Die Rathausstraße war noch bis in den Morgen für die Aufräumarbeiten gesperrt.

  • Zwei Tote bei Unfall in Offenbach

    Zwei Tote bei Unfall in Offenbach

    Beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge gestern in Offenbach ist eine 66 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein 9-jähriges Mädchen wird bei dem Unfall so schwer verletzt, dass es heute Morgen im Krankenhaus ebenfalls verstorben ist. Zwei Tote und zwei Schwerstverletzte – so die schreckliche Bilanz dieses Unfalls gestern Nachmittag am Stadtrand von Offenbach. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei muss ein 31 Jahre alter Autofahrer offenbar einem Fahrzeug ausweichen, das unvermittelt aus einer Einfahrt auf die Mühlheimer Straße einbiegt. Dadurch gerät er mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und stößt frontal mit dem Fahrzeug einer 66-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wird ihr Auto gegen ein geparktes Fahrzeug geschleudert. Dabei wird die 66-Jährige so schwer verletzt, dass die Einsatzkräfte ihr Leben nicht mehr retten können. Ebenfalls im Fahrzeug: Ein neunjähriges Mädchen, das mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wird. Dort ist die Neunjährige heute Morgen verstorben. Eine weitere Mitfahrerin im Alter von 88 Jahren wird bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt – sie befindet sich nach Angaben der Polizei weiterhin in kritischem Zustand. Der 31 Jahre alte Fahrer des anderen Wagens wird bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Fahrer des Wagens, der von einem Grundstück links auf die Straße eingebogen und den 31-Jährigen so zum Ausweichmanöver gezwungen haben soll, bereits ermitteln. Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Offenbach zu melden.

  • Tiertransporter auf A49 umgestürzt

    Tiertransporter auf A49 umgestürzt

    Stundenlang ist heute die A49 bei Schwalmstadt in Nordhessen gesperrt. In beide Richtungen geht gar nichts mehr. Der Grund dafür ist ein Unfall mit einem Tiertransporter. Ein seltener Anblick: Schweine, direkt an der Autobahn. Diese hier haben einen folgenschweren Unfall überlebt. Heute Morgen gegen 04:20 Uhr gerät dieser LKW außer Kontrolle. Auf dem Weg in Richtung Kassel kommt der Transport nach rechts von der Fahrbahn ab und landet – teils senkrecht – im Graben. Im Anhänger: 91 Schweine– eigentlich auf dem Weg zum Schlachter. Durch den Unfall kommen einige frei, laufen auf der Autobahn herum. Die wird schnell in beide Richtungen gesperrt. Einige Schweine sind verletzt und müssen von ihrem Leid erlöst werden. Mitarbeiter des Veterinäramtes fangen die restlichen Tiere gemeinsam mit Tierärzten ein. Der LKW-Fahrer hat Schwein gehabt, er bleibt bei dem Unfall unverletzt. Der entstandene Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Mittlerweile ist die A49 wieder frei.

  • Zwei Tote nach Zusammenprall auf der B45

    Zwei Tote nach Zusammenprall auf der B45

    Ein tragischer Unfall gestern Abend im hessischen Wetteraukreis. Zwei Menschen sterben. Die Trümmer lassen erahnen, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss. Die Unfallstelle zieht sich über mindestens 100 Meter. Einer der Wagen ist vorne nur noch ein zerfetzter Blechhaufen. Beim zweiten musste die Feuerwehr das Dach entfernen, um die im Wrack eingeklemmte Frau zu befreien. Durch den Unfall werden die beiden Fahrer so schwer verletzt, dass auch die Rettungskräfte nichts mehr für sie tun können. Die Frau aus Niddatal stirbt noch an der Unfallstelle, der mutmaßliche Unfallverursacher, ein Mann aus Schlüchtern im Rettungswagen. Bereits kurz vor dem Unfall sei der 54-Jährige auffällig gefahren, berichten Zeugen. Auf der B45 von Ilbenstadt Richtung Kaichen gerät er auf Höhe einer Abfahrt in die Gegenfahrbahn und rast vermutlich ungebremst in die Fahrertür des Wagens, in dem die 48 Jahre alte Frau sitzt. Warum der Mann dorthin lenkte, ist noch unklar. Ein Gutachter soll nun den Unfallhergang klären.

  • Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Im Main-Kinzig-Kreis ist in der vergangenen Nacht eine Lagerhalle abgebrannt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro. In Maintal-Bischofsheim schlagen meterhohe Flammen in den Himmel. Über dem Industriegebiet steht eine riesige Rauchsäule. Der Brand in der Lagerhalle eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes bricht gegen 19 Uhr aus. Mehrere Unternehmen haben hier unter anderem Baustoffe gelagert. Die Feuerwehr rückt mit einem Großaufgebot an, weil sich der Brand in kurzer Zeit ausbreitet. Wegen der Rauchentwicklung fordert die Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises die Anwohner auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Einsatzkräfte können verhindern, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift. Doch die Lagerhalle brennt vollständig nieder. Die Löscharbeiten dauern bis ein Uhr Nachts. Dabei verletzt sich ein Feuerwehrmann an der Hand. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat im Laufe des Tages die Ermittlungen aufgenommen.

  • Tödlicher Unfall nach Überholvorgang

    Tödlicher Unfall nach Überholvorgang

    Gestern Abend ist es im hessischen Friedewald zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 34 – jähriger Mann verliert dabei sein Leben. Das Auto ist kaum noch wiederzuerkennen. Die Bundesstraße 62 in Höhe Friedewald muss während der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Der Fahrer des Kleinwagens ist alleine unterwegs, als er ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholen will. Doch plötzlich kommt Gegenverkehr – der 34–Jährige will den Überholvorgang abbrechen. Beim Wiedereinscheren verliert er auf nasser Fahrbahn die Kontrolle. Das Fahrzeug überschlägt sich mehrfach. Bei dem Unfall wird der Fahrer tödlich verletzt. Sonst kommt niemand zu Schaden. Mathias Kehr, Feuerwehr Friedewald „Es war so dass die Straße wenig befahren war zu dieser Uhrzeit. Wir konnten die Einsatzstelle weiträumig absichern, haben uns dann um die Absicherung der Einsatzstelle gekümmert und dann im Nachgang des Unfalls Betriebsstoffe aufgenommen.“ Der Fahrer wird während des Unfalls aus dem Wagen geschleudert. Er verstirbt noch an der Unfallstelle. Ein Gutachter soll jetzt den Unfallhergang genauer rekonstruieren. Die Ermittlungen hierzu laufen. Die B62 wurde nach dreieinhalb Stunden wieder freigegeben.

  • Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Schleuse Sankt Aldegund erhält neues Tor

    Einen großen Schrecken gab es vor vier Monaten auch an der Mosel, als ein Schiff das Tor der Mosel-Schleuse St. Aldegund gerammt und beschädigt hat. Monatelang war deswegen NUR eine Not-Schleusung möglich. Jetzt ist das neue Tor endlich eingebaut – dafür ist die Mosel erneut gesperrt worden – voraussichtlich noch bis Sonntag. Denn auch nach dem Einsetzen der Torflügel gibt es noch einiges zu tun. Rund 40 Tonnen hängen am Haken. Jetzt ist höchste Konzentration gefordert. Mit Nieselregen und Wind ist das Wetter eine zusätzliche Herausforderung. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Natürlich wenn man die Tore am Haken hat, das ist ein kritischer Moment einfach aufgrund von der Arbeitssicherheit. Das ist ein zwölf Meter hohes Tor, sieben Meter breit, dementsprechend hat das ne gewisse Fläche. Wenn hier im Moseltal dann eine richtig starke Windböe geht, dann fängt die sich an zu bewegen und dann kann ich halt nicht millimetergenau arbeiten. Und hab halt ein Bauteil was sehr schwer ist, was niemand mehr hält.“ Rückblick: Im Juli rammt ein Fahrgastschiff nahezu ungebremst das geschlossene Untertor der Moselschleuse St. Aldegund im Kreis Cochem-Zell und beschädigt es. Ursache des Unfalls war vermutlich ein technischer Defekt am Schiff. Die Ermittlungen laufen. Seitdem läuft die Schleuse nur im Notbetrieb mit verstärkter Überwachung. Bereits am Montag wurden die beiden beschädigten Tore ausgebaut. Am frühen Dienstagabend hängt dann endlich das erste neue Tor am Kran. Jetzt ist Millimeterarbeit gefragt. Noch hängt es etwas schief, die Lagerstangen passen nicht in die Halterung. Mit vereinten Kräften können die Fachleute die Position korrigieren. Mit dem Einhängen ist aber noch lange nicht alles getan. Tim Miesen, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn „Einheben, dann ausrichten, die Dichtungen dementsprechend einstellen. Und dann die Funktionsfähigkeit wiederherstellen. Dafür müssen hydraulische Arbeiten erledigt werden, elektrische Arbeiten und Programmierarbeiten und dann werden wir wieder in Betrieb gehen.“ […]

  • Tödlicher Unfall bei Eiterfeld

    Tödlicher Unfall bei Eiterfeld

    Gestern Nacht ist eine Autofahrerin beim osthessischen Eiterfeld von der Straße abgekommen und tödlich verunglückt. Gestern Abend gegen 21 Uhr. Eine 56-jährige Frau kommt mit ihrem PKW zwischen Eiterfeld und Schenklengsfeld von der Landstraße L3171 ab und überschlägt sich mehrfach. Wie es zu dem Unfall kommt, ist bisher nicht geklärt. Philipp Hilpert, Oberbrandmeister der Feuerwehr Wölf „Ein Fahrzeug lag hier in einem Feld mehrfach überschlagen. Die Ersthelfer haben die Frau aus dem Fahrzeug retten können. Haben Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Leider kam für die Frau die Hilfe zu spät.“ Die Autofahrerin verstirbt noch an der Unfallstelle. Rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sind im Einsatz und sichern den Unfallort ab. Die Polizei muss die Landstraße komplett sperren, inzwischen ist sie wieder befahrbar. Ein Gutachter ermittelt derzeit die Ursache des Unfalls.

  • Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Millionenschaden bei Lagerhallenbrand

    Eine Lagerhalle steht in den frühen Morgenstunden in Flammen. Mit einem Großaufgebot kann die Feuerwehr den Brand löschen. Der Schaden geht in die Millionen, Am frühen Vormittag sind von der Lagerhalle nur noch rauchende Trümmer übriggeblieben. Als 200 Feuerwehrleute um vier Uhr morgens in Waldbrunn-Hausen im Kreis Limburg-Weilburg anrücken, steht das Gebäude komplett in Flammen. Die Brandbekämpfer verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude und eine Tankstelle übergreifen, zwei Wohnhäuser und eine Asylunterkunft werden sicherheitshalber geräumt. Ein 35-jähriger Ersthelfer, der die Menschen in Sicherheit bringt, kommt mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Anwohner  kommen übergangsweise in einer Turnhalle unter, die Gemeinde hilft mit. Peter Blum (parteilos), Bürgermeister Waldbrunn „Die mussten natürlich zunächst untergebracht werden, dafür habe ich dann die Halle aufgeschlossen, die Mehrzweckhalle hier. Wir haben die dann auch versorgt mit Babynahrung, mit Nahrungsmitteln an sich, mit Decken. Und haben die dann betreut oder der Betreuung zugeführt.“ In der ehemaligen Näherei wurde neben Handwerksmaterial auch Papier gelagert, ein möglicher Grund, weshalb sich das Feuer so massiv ausbreiten konnte. Die Lagerhalle brennt komplett nieder, bis in den Mittag hinein muss die Feuerwehr immer wieder Glutnester löschen. Das Technische Hilfswerk beseitigt erste Trümmer, die Polizei schätzt den Sachschaden in die Millionenhöhe. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Ermittlungen laufen.

  • 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Taunusstein

    17-Jähriger stirbt bei Unfall in Taunusstein

    Gleich zwei schwere Unfälle gab es vergangene Nacht im Rhein-Main-Gebiet. Am Steuer saßen Fahranfänger. Ein 18-Jähriger in Eschborn hatte Glück, als sein Auto mit hoher Geschwindigkeit abhob und über zwei Fahrspuren flog. Er überlebte trotz eines völlig demolierten Autos. In Taunusstein ging ein Unfall leider nicht so glimpflich aus. In dem Auto, das auf der Aarstraße von Wehen nach Wiesbaden unterwegs ist sitzen drei Jugendliche. Der 19-jährige Fahrer des Opel Corsa verliert um halb 2 in der Nacht die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aus bislang ungeklärter Ursache kommt das Auto von der Fahrbahn ab, und überfährt eine Stele, die als Rampe wirkt. Der Opel wird in die Luft katapultiert, touchiert einen Baum und kracht anschließend in den Metallzaun einer Firma. Der Fahrer sowie zwei 17-jährige Insassen werden im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Trotz der schnellen Befreiung durch die Rettungskräfte, verstirbt der 17-jährige Beifahrer noch an der Unfallstelle. Die anderen beiden kommen verletzt ins Krankenhaus. Die Aarstraße bleibt für mehrere Stunden voll gesperrt. Gutachter müssen nun die Unfallursache ermitteln.

  • Schweine und Schnäpse: Kuriose Unfälle auf der A5

    Schweine und Schnäpse: Kuriose Unfälle auf der A5

    Auf der A5 kommt es heute Morgen zu Sperrungen und langen Staus. In der Nacht ereignen sich zwei Lkw Unfälle. Die Fahrzeuge haben Fleisch und Spirituosen geladen – Teile der Ladung verteilen sich auf der Fahrbahn. Bis heute Abend kommt es weiterhin zu Einschränkungen. Es ist wortwörtlich eine Schweinerei, die sich den Einsatzkräften  am frühen Morgen bietet. Nach einem Lkw-Unfall liegen 16 Tonnen Schweinefleisch verstreut auf der Fahrbahn. Auf der Höhe von Friedberg kippt gegen halb 2 ein Lkw um. Der 55-jährige Fahrer verliert die Kontrolle übr sein Fahrzeug und kommt von der Fahrbahn ab. Er bleibt dabei unverletzt. Louis Michalski, Mitarbeiter vom Abschleppunternehmen „Die Bergung wird noch eine Zeit dauern. Das Fleisch muss abtransportiert werden, umgeladen werden und die Kisten müssen auf einen neuen Aufleger gestellt werden.“ Erst wenn das abgeschlossen ist, kann der Kran den Lkw bergen. Die beiden rechten Fahrspuren in Richtung Frankfurt bleiben deshalb stundenlang  gesperrt. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich derzeit noch nicht feststellen. Ein Stück weiter nördlich gleicht die Fahrbahn einem Scherbenmeer. Bei Alsfeld kollidieren zwei Lkw. Ein Lkw steht am rechten Fahrbahnrand und rollt aus bisher ungeklärter Ursache rückwärts. Der 53-jährige Fahrer des anderen Lkws bemerkt das zu spät, und es kommt zum Zusammenstoß, bei dem große Teile der geladen Spirituosen auf der Fahrbahn landen. Carsten Schmidt, Feuerwehr der Stadt Alsfeld „ Wir haben als erstes die Einsatzstelle großflächig erkundet. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden. Wir haben dann die Fahrbahn Richtung Frankfurt grob gereinigt, damit diese wieder freigegeben werden konnte.“ Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf 300 000 Euro. Wann die Sperrung der Fahrbahn in der anderen Richtung aufgehoben wird ist noch unklar.

  • Mysteriöser Vermisstenfall: 74-Jährige seit Monaten verschwunden - Ehemann verzweifelt

    Mysteriöser Vermisstenfall: 74-Jährige seit Monaten verschwunden – Ehemann verzweifelt

    Seit Ende Mai wird im nordhessischen Frankenberg eine 74-jährige Frau vermisst. Anfangs wird ihr Ehemann verdächtigt, sie getötet zu haben. Der aber beteuert seine Unschuld und wendet sich jetzt mit der ganzen Geschichte an die Medien. Seine Hoffnung: Vielleicht hat doch noch irgendjemand irgendeinen Hinweis Motorradtouren, Familienausflüge, Strandurlaube. Seit Monaten schwelgt Gerd Koch jeden Tag in Erinnerungen an seine Frau Margarete. Seit 56 Jahren gehen die beiden gemeinsam durchs Leben, haben drei Kinder, sechs Enkel und drei Urenkel. Gerd Koch, Ehemann der Vermissten „Sie hat gut Kuchen gebacken, gut gekocht. Und das fehlt mir. Jetzt gibt’s Eintopf und Nudeln und… Das fehlt mir eigentlich. Und vor allen Dingen, dass sie weg ist.“ Am 28. Mai dieses Jahres bereitet Gerd Koch das Mittagessen zu, lässt seine demente Frau für ein paar Minuten unbeaufsichtigt auf der Terrasse sitzen. Als er wieder rauskommt, ist sie weg. Koch alles ab und fragt auch bei Nachbarn nach, doch keine Spur. Schließlich ruft er die Polizei. Die leitet eine große Suchaktion ein, ohne Erfolg. Gerd Koch, Ehemann der Vermissten „Und nachts um eins kam die Polizei: ‚Herr Koch, wir müssen Sie festnehmen. Es besteht der Verdacht, dass Sie mit Ihrer Frau in den Wald sind und ihr was angetan haben.‘ Eine Nachbarin hätte mich gesehen. Ich bringe doch meine Frau nicht um, alleine der Gedanke schon…“ Nach mehreren Stunden Verhör kommen auch die Ermittler zu dem Schluss, dass sie Gerd Koch glauben können und entlassen ihn aus der Untersuchungshaft. Timo Ide, Staatsanwaltschaft Marburg „Derzeit läuft noch das Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten, dieses ist noch nicht formal abgeschlossen. Es gibt noch weitere Ermittlungen, zu denen ich im Einzelnen keine weiteren Angaben machen kann. Derzeit wird aber nicht mehr aktiv nach Frau K. gesucht, weil es schlichtweg momentan keine konkreten Hinweise auf den Aufenthaltsort von Frau K. gibt.“ […]

  • Wiederaufbau im Ahrtal - Wie steht es um die Schulen?

    Wiederaufbau im Ahrtal – Wie steht es um die Schulen?

    Mehr als vier Jahre ist es her, dass die verheerende Flutkatastrophe weite Teile des Ahrtals im Norden von Rheinland-Pfalz verwüstet hat. Seitdem wurde vieles wieder aufgebaut, an einigen Stellen sind die Folgen der Katastrophe aber auch heute noch unübersehbar. Das betrifft auch mehrere Schulen. Nach wie vor lernen Schüler in provisorischen Ersatzbauten, die Wiederaufbauarbeiten gehen hier teils nur sehr langsam voran. Wir haben uns die Lage vor Ort heute mal etwas genauer angeschaut. Wo vor wenigen Jahren noch Elektroniker, Tischler und Friseure ausgebildet worden sind, herrscht heute Chaos. Bei der Flutkatastrophe vor vier Jahren wurde das Erdgeschoss der Berufsbildenden Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler überschwemmt, auch viele Fachräume im ersten Stock sind nicht mehr nutzbar. Auch wenn in einigen Räumen mittlerweile wieder Unterricht stattfinden kann – rund zwei Drittel der Schüler müssen nach wie vor in provisorische Klassenräume ausweichen. Klaus Müller, Schulleiter BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler „Was uns fehlt, sind richtige Klassenräume, gut gedämmt. Dafür gibt es sicherlich Gründe, warum das auch baurechtlich lange dauert. Und die Probleme sind offensichtlich – Sie haben gerade den LKW gehört, der dort Lärm verursacht – und das ist hier unser täglich Brot in der Baustelle.“ Diese Baustelle zeigt er heute auch mehreren Landtagsabgeordneten. Der Bildungsausschuss ist zu Gast, um sich ein Bild von der aktuellen Situation der Schulen im Ahrtal zu machen. Von den 17 durch die Flut beschädigten Schulen ist bei zweien die Sanierung abgeschlossen. Weitere fünf Schulen sollen im kommenden Jahr wieder vollständig nutzbar sein. Es geht also voran. Und trotzdem findet die CDU: Jenny Groß (CDU), Abgeordnete Landtag RLP „Es muss einfach schneller und unkomplizierter gehandelt werden. Das heißt, wenn Ideen da sind, wenn Projekte da sind, darf es eben nicht in überbordender Bürokratie für die Kommune enden, sondern dann muss da wirklich schnell der entscheidende Stempel gesetzt werden, sodass man dann […]