Sport

  • Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Jubel und Enttäuschung nach der zweiten Runde im DFB-Pokal diese Woche: Darmstadt und Kaiserslautern haben es ins Achtelfinale geschafft – die Frankfurter Eintracht und Mainz 05 sind ausgeschieden. Doch die Vereine müssen sich jetzt – ramponiert oder gestärkt – wieder dem Bundesliga-Alltag widmen. Eva Dieterle, Moderatorin: Vor dem anstehenden Bundesliga-Wochenende spreche ich darüber jetzt mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold.  Tja, wächst sich die Negativ-Serie der Mainzer nun zu einer handfesten Krise aus, Thorsten? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja also dieser Auftritt da am Mittwochabend, bei der null zu zwei Niederlage gegen den VfB Stuttgart, der war schon recht ideenlos. Es fehlt vor allem die Torgefahr vorne, das ist so meine Einschätzung. Der Verkauf von Jonny Burkardt haut doch stärker rein bei den Nullfünfern 05 als zunächst befürchtet. Aber auch hinten und im Mittelfeld war‘s zu wenig. Und da kommt jetzt die Frage auf, vor dem Heimspiel morgen gegen Werder Bremen: sollte Bo Henriksen nicht irgendwas verändern, irgendwas mal anders machen? Und so hat er reagiert: Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wenn ich probieren würde, etwas anderes zu machen, eine andere Person zu werden, dann würde das in der Katastrophe enden. Ich bin authentisch, ich bin ich, ich kann nichts ändern. Ich will nicht rumlaufen und sauer sein. Ich muss positiv sein, ich muss Energie haben und wenn wir das im nächsten Spiel machen, dann weiß ich dass wir gewinnen.“ Arnold: Jetzt darf er nach seiner Sperre im Pokal, wo er das ganze Geschehen von oben von der Tribüne erleiden musste, ja wieder am Spielfeldrand seine Energie aufs Feld übertragen. Mal sehen, ob’s hilft. Dieterle: Schauen wir direkt weiter zu unserem anderen Erstligisten, zur Frankfurter Eintracht. Auch die haben noch an dem bitteren DFB-Pokal-Aus gegen Dortmund zu knabbern, oder? Arnold: Ja aber da ist die Gefühlslage eine völlig andere. Also […]

  • Kickbox-Amateur-WM in Trier

    Kickbox-Amateur-WM in Trier

    Vier Tage lang Kickboxen – das gibt es diese Woche in Trier. Der Verband ‚World Kickboxing und Karate Union‘, kurz WKU, trägt seine jährliche Amateur-Weltmeisterschaft dieses Mal in Trier aus. Wir haben das Spektakel besucht. Über 2.200 Teilnehmer, 32 Nationen, 7 verschiedene Kampfdisziplinen. die Trierer SWT Arena ist voll. Mittendrin kämpft Roger Stumps um die Teilnahme an den Finals. Für das Leicht-Kontakt-Finale hat er sich gerade qualifiziert. Roger Stumps, Kickboxer seit er 7 ist „Den zweiten Gegner, den kannte ich schon von vielen Turnieren. Der hat aber sehr stark auftrainiert. Das wurde schon knapp, aber gegen Hälfte der Runde habe ich kapiert, wo ich rein komm. Immer mit’m Punch zum Bauch und dann anschließend Kopfhaken. Damit habe ich dann am Schluss auch die Punkte geholt. Von der Kondition her hätte ich ihn nicht mehr bekommen, weil er sehr stark auftrainiert hat.“ Sascha Baschin trainiert Roger schon seit zehn Jahren. Aus seiner Kampfsportakademie nehmen 25 Kämpfer an der Weltmeisterschaft teil. Sascha Baschin hat das Event mitorganisiert und dafür gesorgt, dass die WM dieses Jahr in Trier stattfindet. Sascha Baschin, Mitorganisator der WM „War ein Herzenswunsch für mich, aus dem Grund, weil ich den Sport hier in Trier und Umgebung noch bekannter machen wollte. Also wir haben hier ja schon starke Basketballer, die in der ersten Bundesliga spielen, wir haben hier Fußballer, aber die meisten wissen eigentlich gar nicht, dass wir hier Sportler haben, die auf internationaler Ebene bestehen können.“ Von acht Jahren bis ins hohe Alter treten die Kämpfer hier   in verschiedenen Gewichts- und Altersklassen gegeneinander an. Klaus Nonnemacher, Präsident der World Kickboxing und Karate Union, ist mit dem Austragungsort Trier sehr zufrieden. Klaus Nonnemacher, Präsident WKU World „Ich finde Trier super. Trier ist eine super sympathische Stadt mit großer Historie. Es ist das erste Mal, dass wir es in […]

  • Mainz, Lautern und Darmstadt vor schwierigen Aufgaben im DFB-Pokal

    Mainz, Lautern und Darmstadt vor schwierigen Aufgaben im DFB-Pokal

    Nach dem dramatischen DFB-Pokal-Aus der Frankfurter Eintracht gestern Abend im Elfmeter-Schießen gegen Dortmund, wollen es unsere anderen drei heimischen Profi-Vereine heute besser machen. Während Darmstadt 98 am späteren Abend auf den FC Schalke trifft, ist für Mainz 05 und den 1.FC Kaiserslautern gleich schon Anpfiff. Die Mainzer müssen dabei ohne einen entscheidenden Mann auskommen. Er wird heute Abend nicht wie gewohnt vor der Mainzer Ersatzbank seine Jungs antreiben können: Trainer Bo Henriksen ist gesperrt, nachdem er beim letzten DFB-Pokalspiel den Ball nicht schnell genug wieder rausrückte und dafür die Rote Karte sah. Auf das Spiel heute Abend gegen den VfB Stuttgart soll die Sperre aber keinen großen Einfluss haben. Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Ich denke, dass alle Spieler wissen, was wir wollen. Wir haben ein überragend gutes Trainerteam und deswegen habe ich keine Angst, dass wir keine gute Performance bieten. Deswegen denke ich auch, das ist vielleicht okay, dass ich ein bisschen Pause auf der Tribüne kriege.“ Nachdem die Mainzer bereits vor drei Tagen in Stuttgart dem VfB in der Bundesliga mit 1:2 unterlagen, wollen sich die Nullfünfer vor eigener Kulisse direkt revanchieren. Anstoß in der Mewa-Arena ist um 18 Uhr. Im Rennen um den goldenen Pokal heißt es auch für Trainer Torsten Lieberknecht und seinen 1. FC Kaiserslautern um 18 Uhr: Anpfiff! Die Roten Teufel sind auswärts Favorit bei der Spielvereinigung Greuther Fürth, die sich in den letzten beide Ligaspielen zwei Niederlagen einfingen und zehn Gegentore kassierten. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Sie haben eben momentan eine schwierige Situation und da glaube ich, dass es eben auch erst mal sehr emotional hergehen wird. Wir werden versuchen, natürlich eben auch dort diesen klassischen Pokalfight anzubieten.“ Pokalfight ist auch das Stichwort für den SV Darmstadt 98. Den heutigen Gegner, Schalke 04, trafen die Lilien bereits vor 5 […]

  • Eintracht Frankfurt trifft im DFB-Pokal auf Borussia Dortmund

    Eintracht Frankfurt trifft im DFB-Pokal auf Borussia Dortmund

    Eintracht Frankfurt startet in die zweite Runde des DFB-Pokals und hat mit Borussia Dortmund schon sehr früh im Wettbewerb eine richtige Mammutaufgabe vor sich. Eine Einheit bilden und besonders in der Defensive wieder stabiler stehen. Das könnte für das offensiv treffsichere Team von Dino Toppmöller gegen Borussia Dortmund der Schlüssel zum Erfolg werden. Der Eintracht-Coach hat Vertrauen in seine Mannschaft. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Weil ich die Jungs kenne. Weil ich weiß, dass sie in der Lage sind, genau in diesen besonderen Momenten auch über sich hinauszuwachsen. Wir wissen, dass es ein Spiel ist, wo wir keine zweite Chance mehr bekommen.“ Auf der Trainerbank von Borussia Dortmund nimmt ein alter Bekannter Platz. Niko Kovac. Von 2016 bis 2018 mehr als zwei Jahre Eintracht-Coach. Mit der  Krönung, dem Pokalsieg. Mit ihm an der Spitze, so sieht es Eintracht-Coach Dino Toppmöller, hat sich der BVB in einen „sehr guten Flow“ gespielt. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Sie sind sehr diszipliniert, sehr fleißig, schießen trotzdem auch sehr viele Tore. Weil sie einfach diese individuelle Qualität haben. Deswegen wissen wir, was morgen für eine Wucht auf uns zukommt. Und wir müssen halt mit allem, was wir haben, dagegenhalten. Plus dann aber auch unsere Qualitäten auf den Platz bringen.“ Qualitäten wie die Torgefährlichkeit von Jonathan Burkardt. Für den Doppel-Torschützen vom Wochenende gibt es ein besonderes Lob. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Weil er sehr fleißig ist. Er hat extrem viel nachverteidigt jetzt auch gegen St. Pauli. Ich erinnere mich noch an die Situation. Bevor wir das 2 zu 0 erzielen, ist er derjenige gewesen, der mit nach hinten gelaufen ist. Wir gewinnen den Ball, kriegen dann den Freistoß und 30 Sekunden später schießt er dann das Tor. Das zeigt, dass er extrem viel für die Tore arbeitet. Und das ist genau das, was wir […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Sieg gestern Abend für Mainz 05 im Eurpapokal-Heimspiel gegen HSK Mostar, die Mainzer haben in der Conference League 1:0 gewonnen. Für die Rheinhessen – und die anderen Teams aus dem Sendegebiet – geht es nun mit dem Bundesliga-Alltag weiter. Maike Dickhaus, Moderatorin: Und die Partie verfolgt hat auch unser Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, 1:0 hört sich ziemlich knapp an – war es denn so ein enges Spiel? Thorsten Arnold, Sportreporter: Nicht wirklich, die Gäste hatten so gut wie keine Torchance, mussten nach einer Roten Karte auch lange in Unterzahl spielen. Aber klar, das ein oder andere Tor mehr hätte es schon sein dürfen für die Mainzer, die Chancen waren auf jeden Fall da. Aber Trainer Bo Henriksen hatte auch viele Stammspieler geschont – und hat nach dem Spiel erklärt, warum. Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Ja, ich habe 9 Spieler gewechselt, aber wir müssen das machen. Wir haben ein Programm wie kaum ein anderer. Vielleicht ist Stuttgart noch die einzige Mannschaft, die das gleiche Programm wie wir hat. Das ist auch ein Teil dieser Entscheidungen. Aber jetzt sind wir 100 % bereit für die nächsten 9 Tage, wo wir 3 Spiele spielen müssen.“ Arnold: Ja, es geht Schlag auf Schlag weiter, alle drei Tage ein Spiel. Angefangen am Sonntag in der Bundesliga, beim VfB Stuttgart. Dann spielen die Mainzer sicher wieder in Bestbesetzung. Dickhaus: Wir schauen direkt zu unserem anderen Erstligisten, zu Eintracht Frankfurt. Die hatten in dieser Woche ja auch ein Europapokalspiel, aber das lief eher enttäuschend. Arnold: Ja, nachdem es ja schon bei Atletico Madrid fünf Gegentore setzte, hat auch der FC Liverpool den Frankfurtern fünfmal eingeschenkt. Und viele waren enttäuscht, wie wenig sich die Eintracht dann am Ende gewehrt hat. Und da gab es jetzt – vor dem Bundesliga-Heimspiel morgen gegen St. Pauli – ne […]

  • Mainz 05 im Europapokal gegen Zrinjski Mostar

    Mainz 05 im Europapokal gegen Zrinjski Mostar

    Mainz 05 will nach dem Stolperstart in die neue Bundesliga-Saison, mit vier Heimpleiten in Folge, den Kopf freibekommen. Und das auf europäischer Bühne, heute Abend um 21:00 Uhr geht’s los. Dann heißt es Anstoß zum Conference-League-Heimspiel gegen HSK Mostar. Gegen das Team aus Bosnien-Herzegowina wollen die Rheinhessen ihre bisherige Heimschwäche in der MEWA-Arena hinter sich lassen. Flutlicht an – Europa ruft! Es gilt dem aktuellen Negativtrend in der Liga und dem Wetter zu trotzen. Trainer Bo Henriksen weiß aus seiner schwierigen Anfangszeit bei Mainz: Der schnellste Weg raus aus dem Abwärtsstrudel – ist ein Erfolgserlebnis. Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wenn wir verlieren, dann ist alles im Kopf. Dann denken alle ein bisschen zu viel darüber nach. Wir denken, dass wir keinen Fehler machen dürfen und dann machen wir Fehler. Das ist gut, dass wir morgen ein Spiel haben. Weil das ist Spaß Fußball zu spielen, das muss Spaß sein! Das muss Power haben. Wir müssen Power haben. Wir müssen Energie haben. Das ist unsere DNA und das machen wir.“ Aber auch in der Defensive wollen sie stabiler stehen. Der zuletzt in der Liga gesperrte Stammkeeper Robin Zentner soll dabei helfen. Er gibt nicht nur seinem Trainer Sicherheit, sondern auch der vor ihm spielenden Abwehrkette. Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Er ist unglaublich gut. Er ist eine Figur für die ganze Mannschaft. Wir wissen, wenn wir Probleme haben, dann hilft er uns.“ Phillipp Mwene, Abwehrspieler 1. FSV Mainz 05 „Ich glaube, dass Robin ein ganz ganz wichtiger Faktor für uns ist, für unser Spiel ist. Weil er einfach von hinten, besonders für unsere Kette, sehr sehr viel Sicherheit ausstrahlt.“ Der Gegner: HSK Zrinjski Mostar, der heute Abend in der MEWA-Arena  von stolzen 3000 Fans aus der Heimat lautstark unterstützt wird. Dennoch: Der  Rekordmeister aus  Bosnien-Herzegowina: Gegen […]

  • Eintracht Frankfurt empfängt FC Liverpool in der Champions League

    Eintracht Frankfurt empfängt FC Liverpool in der Champions League

    Große Europapokal-Nacht heute Abend für die Frankfurter Eintracht! Der englische Meister FC Liverpool ist in der Champions League zu Gast im Deutsche Bank Park. Zwar gilt die Eintracht als Außenseiter, aber auch die Engländer stecken in einer kleinen Krise, haben sie doch die letzten vier Spiele verloren. Um zu siegen, hat Eintracht-Trainer Dino Toppmöller seine Mannschaft jetzt an einer entscheidenden Stelle umgebaut. Vielleicht war es genau dieser Moment, gestern beim Abschlusstraining der Eintracht im Stadion, in dem Dino Toppmöller Torwart Michael Zetterer offenbart: „Du bist ab sofort wieder meine Nummer eins!“ Direkt im Champions League-Spiel gegen Liverpool. Torhüter Kaua Santos, der zuletzt patzte, 18 Gegentreffer in fünf Spielen kassierte, muss auf die Ersatzbank. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Weil wir den Eindruck haben, dass es für Kaua vielleicht wichtig ist, gerade noch mal so einen Schritt nach hinten zu machen, zurück zu machen. Das war jetzt auch alles sehr viel, was auf ihn eingeprasselt ist. Wir haben schon auch dieses Gefühl, dass er vielleicht diesen Rückschritt braucht.“ Nicht zurück, sondern nach vorne soll es für die anderen jungen Spieler der Eintracht gehen. Die Champions League-Partie gegen den ruhmreichen FC Liverpool – ein absoluter Karriere-Höhepunkt. Nathaniel Brown, Abwehrspieler Eintracht Frankfurt „Das spornt einen natürlich an, gegen die Besten der Welt zu spielen. Sehr große Vorfreude, gegen Liverpool, Champions League, 21:00 Uhr abends – das ist überragend.“ Überragend für die Fans ist eigentlich jedes Champions League-Spiel hier im heimischen Stadion. Für diesen Eintracht-Fan  ist die Partie gegen den Liverpool Football-Club, den L.F.C., aber das Nonplusultra. Alex Haustein, Eintracht- und Liverpool-Fan „Ich bin dort geboren tatsächlich, in Liverpool. Also ich bin Deutscher, meine Kinder sind hier geboren, aber mein Vater war damals zu der Zeit in Liverpool. Deswegen ist es für mich sowieso eine tolle Geschichte. Ich habe ein Eintracht-Tattoo und ein Liverpool-Tattoo. […]

  • Mit Skiern übers Gras

    Mit Skiern übers Gras

    Skifahren kann man nicht nur auf schneebedeckten Hängen und bei Minusgraden, sondern auf dem grünem Hang bei warmen Temperaturen. Gras-Ski heißt dieser spektakuläre Sport, bei dem Athleten mit bis zu 100 km/h über Wiesen rasen. Einer der besten Deutschen ist Marcel Knapp aus dem hessischen Gorxheimertal. Bei der Weltmeisterschaft in Tschechien holt er Bronze im Riesenslalom. Wir waren beim Training im Skiclub Hartenrod dabei. Enge Kurven, schnelle Richtungswechsel, volle Körperspannung – jeder Schwung muss sitzen. Auf der Wiese zählt Technik genauso wie auf der Piste. Statt zu gleiten, rollt der Ski über den Hang. Seit 23 Jahren steht Marcel Knapp auf Grasskiern – zu dem außergewöhnlichen Sport kommt er durch eine Bekannte. Marcel Knapp, Grasskifahrer aus Hessen „Ich komm aus der Nähe von Heidelberg im Gorxheimertal und da gab es früher zehn Minuten weg einen Lift und da wurde 45, 50 Jahre lang Grasski gefahren. Und eine Bekannte von uns ist dort auch Grasski gefahren, die hat mich mitgenommen und so hat es dann angefangen.“ Bei der Grasski-Weltmeisterschaft in Tschechien gewinnt der Hesse Bronze im Riesenslalom. Nur sieben Hundertstelsekunden trennen ihn vom Weltmeistertitel. Wie im alpinen Skisport gibt es auch beim Grasski die Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Super-G und Kombination. Der Unterschied: Im Grasski fahren die Athleten meist alle Disziplinen. Die Ski unterscheiden sich je nach Strecke – vor allem in der Länge. Marcel Knapp, Grasskifahrer aus Hessen „Im Prinzip besteht der Ski immer aus einem Holz und einer Schiene. Die Schiene wird von dem Holz in Form gebracht und gibt dem Ski auch seine Eigenschaften. Wie leicht dreht er, wie schnell dreht er, was muss ich machen, dass ich meine Kurve fahren kann. Und die Bewegung kommt dadurch rein, dass wir hier wie eine Panzerkette haben, die sich quasi dreht.“ Dadurch, dass der Ski keine scharfe Kante hat, funktioniert das […]

  • Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Die Länderspielpause ist vorbei, jetzt geht’s mit Volldampf weiter in der Bundesliga. Eva Dieterle, Moderatorin: Und darauf freut sich natürlich auch unser Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, die Frankfurter Eintracht hat sich ja zuletzt ziemlich viele Gegentore eingefangen – wie will Trainer Dino Toppmöller denn seine Abwehr wieder dicht kriegen? Thorsten Arnold, Sportreporter: Tja, das ist die Preisfrage. Aber es waren zuletzt eben auch starke Gegner, die da aufs Frankfurter Tor zugestürmt kamen. Atletico Madrid, Bayern München – am Sonntag wird’s womöglich einfacher, die Eintracht tritt beim SC Freiburg an. Aber auch die haben Stürmer, die wissen, wo das Tor steht. Trainer Dino Toppmöller gibt auf jeden Fall eine klare Marschroute vor. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Diese Spielfreude, die wir jetzt glaube ich in der Saison versprüht haben, die mitnehmen, mit Spaß und mit Freude Fußball spielen. Aber auch genauso in die andere Richtung: Fußball kämpfen, Fußball arbeiten, Zweikämpfe führen – das kann auch Spaß machen und sollte auch Spaß machen. Und wenn wir diese Mischung hinbekommen – nach vorne mit einem großen Enthusiasmus Fußball spielen, mit Freude Fußball spielen und nach hinten mit der gleichen Freude verteidigen – dann werden wir noch viel Spaß haben mit den Jungs.“ Arnold: Im Tor soll es keine Änderung geben, trotz der vielen Gegentore für den jungen Kaua Santos. Er sei die klare Nummer eins, das sei jetzt so festgelegt. Da muss er jetzt durch, vielleicht hält er seinen Kasten ja mal sauber diesmal. Dieterle: Schauen wir auf unseren anderen Erstligisten, auf Mainz 05. Die gingen ja mit einer bitteren 0:4-Niederlage beim Hamburger SV in die Länderspiel-Pause. Die steckt noch in den Kleidern, oder? Arnold: Tja, ein denkbar schwacher Saisonstart für die Nullfünfer, die tatsächlich auf den 16. Platz abgerutscht sind in der Tabelle. Im eigenen Stadion haben sie noch nicht mal ein […]

  • Mainz-05-Profis trainieren Nachwuchs

    Mainz-05-Profis trainieren Nachwuchs

    Im Fußball ist gerade die Länderspielpause. Die freie Zeit nutzen manche Bundesligisten, um den Amateurfußball zu unterstützen. Unter dem Motto „Trainieren wie die Profis“ besuchen an diesen Tagen 20 Spieler des Erstligisten Mainz 05 kleine Sportvereine der Region. Wie den Turnverein 1817 Mainz. Die D-Jugend bekommt Besuch: Von echten Profis. Gleich vier Bundesliga-Spieler des 1. FSV Mainz 05 trainieren heute hier den Amateurfußball. Für die Kids ein ganz besonderes Erlebnis. Safuan, 11 Jahre alt „Sehr gut, ich habe Neues gelernt. Es war auch halt aufregend, weil Mainz-05-Spieler, die sehe ich jetzt zum ersten Mal.“ Mathis, 12 Jahre alt „Das war ein cooles Erlebnis, denn das ist eigentlich eine einmalige Chance da die Profis zu treffen und mit denen sprechen zu können und mit denen spielen zu können.“ Elia, 12 Jahre alt „War schon cool, weil Kohr mein großes Vorbild. Ich bin auch hinten rechts Abwehr. Und war schon echt cool.“ Neben Dominik Kohr sind heute auch die Stars  Lennard Maloney, Paul Nebel und Danny Da Costa dabei. Normalerweise als Spieler unterwegs, heute als Trainer. Danny da Costa, Abwehrspieler 1. FSV Mainz 05 „Ich kenne es nur selber, als ich selber noch ein Kind war. Da hatten wir es auch oft, dass damals die Profis von Bayer Leverkusen, sprich Lúcio oder auch Bernd Schneider da mal vorbeikamen und bei uns im Training zugeguckt haben, Tipps gegeben haben und das fanden wir damals schon unheimlich toll, weil es einfach was Besonderes war so nah an die Spieler ranzukommen. Und jetzt ganz schön in der Situation zu sein, das Gleiche für jungere Spieler tun zu können.“ Paul Nebel, Mittelfeldspieler 1. FSV Mainz 05 „Ich erinnere mich sehr gerne an meine Jugend zurück, weil das einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat. Die ganzen Spiele, Turniere, Trainingseinheiten. Mit seinen Freunden – und ich glaube, das […]

  • Auftakt des VCW: Wiesbadener Volleyballerinnen starten mit neuem Team in Bundesliga-Saison

    Auftakt des VCW: Wiesbadener Volleyballerinnen starten mit neuem Team in Bundesliga-Saison

    Wiesbaden ist Volleyball-Stadt. Denn hier ist das einzige Bundesligateam aus Hessen und Rheinland-Pfalz zu Hause, die Damen des Volleyballclubs Wiesbaden. Morgen startet die Mannschaft in die neue Saison, auswärts in Aachen. Das Besondere: Es stehen fast nur neue Spielerinnen auf dem Feld – eine große Herausforderung für das ganze Team. Aufschlag zur neuen Saison der Volleyball-Bundesliga. Für die Damen des Volleyball-Clubs Wiesbaden heißt es diesen Samstag: Vollgas  gegen die „Ladies in Black Aachen“. Neu-Kapitänin und Abwehrchefin Rene Sain führt dann ein komplett neu zusammengesetztes Team aufs Feld. Außer ihr besteht das Team des VCW ausschließlich aus Neuzugängen. Für Sain selbst stand ein Abgang nicht zur Debatte. Sie ist bereits seit 2022 in Wiesbaden.  Stadt und Verein sind ihr ans Herz gewachsen. Rene Sain, Kapitänin VCW “Ich fühle mich hier wie zu Hause. Die Menschen im Verein, außerhalb des Vereins, unsere Fans, die Sponsoren: Jeder hier ist so nett zu mir. Jeder hier ist so respektvoll und alle schätzen mich wirklich wert. Also will ich diese Wertschätzung auf und neben dem Platz zurückgeben. Und ja, es fühlt sich wie ein zweites Zuhause an.” Mit ihren 28 Jahren gehört die kroatische Nationalspielerin zu den Ältesten beim VCW. Ähnlich viel Erfahrung bringt nur Neuzugang Laura Broekstra mit. Die 1,91 Meter große Mittelblockerin stößt nach zwei Stationen im Ausland zum Team. Für den VC  Wiesbaden hat sie sich ganz bewusst entschieden. Laura Broekstra, VCW „Mir ist es sehr wichtig, dass der Verein gut organisiert ist. Und das wusste ich von Wiesbaden einfach, dass alles gut organisiert ist und dass alle drum herum sehr nett sind und sich viel Mühe geben, damit die Spieler sich wohlfühlen. Und natürlich auch die Halle, die ist mega cool. Ich hab schon öfter hier mal gespielt und da merkt man einfach, wie die Kulisse ist und da freue ich […]

  • Mit elf Jahren Hip-Hop-Weltmeisterin

    Mit elf Jahren Hip-Hop-Weltmeisterin

    Emma Pinger hat offensichtlich ein echtes Erfolgsrezept. Mit nur 11 Jahren ist sie Hip-Hop-Weltmeisterin: Sie holt bei der WM im englischen Blackpool den ersten Platz im Battle und sichert sich auch beim Solo einen Podestplatz. Wir haben die junge Titelträgerin beim Training besucht. Rhythmusgefühl, Lockerheit und ein gutes Gespür für Musik – darauf kommt es an beim Hip-Hop. Für Emma ist Tanzen längst mehr als nur ein Hobby. Es gehört zu ihrem Alltag: Ob beim Zähneputzen, unter der Dusche oder auf dem Schulhof. Schon seit sie klein ist, bewegt sie sich zur Musik. Trotz ihrer Erfolge bleibt Emma aber erstaunlich zurückhaltend – besonders, wenn es ums Gewinnen geht. Emma Pinger, Hip-Hop-Weltmeisterin „Wenn ich halt gewinne, lächele ich nicht. Ich weiß nicht warum, es kommt einfach so von mir. Ich lächle erst mal nicht, weil wenn ich lächle fühlt es sich falsch an gegenüber den anderen. Also zum Beispiel meinem Gegner, also dass er dann halt verloren hat und das finde ich halt unhöflich und deswegen halt, lächle ich erst mal nicht“ – „Aber du hast dich schon gefreut oder?“ – “ Ja, am Ende wenn ich dann von der Bühne weg bin, dann lächle ich erst.“ Und dazu hat sie auch allen Grund, denn Emma ist frisch gebackene Weltmeisterin in der Hip-Hop-Kategorie Battle. Heißt: Zwei Tänzer treten direkt gegeneinander an. Die Musik kennen sie vorher nicht, sie wird spontan von der Jury ausgewählt. Das bedeutet: keine Choreo und keine Vorbereitung – jede Bewegung entsteht im Moment. Wer besser auf den Beat reagiert, mehr Ausdruck zeigt und das Publikum mitreißt, gewinnt. Emmas Trainer Sponky ist Künstler und Produzent. Er lernt Emma bei einem der Wettkämpfe kennen. Seitdem reist er zwei bis dreimal im Monat für das Training extra aus Stuttgart an. Sponky, Trainer Emma „Und ich denke, als Tänzerin ist sie […]

  • Kanu-Slalom-Talent aus Bad Kreuznach

    Kanu-Slalom-Talent aus Bad Kreuznach

    Ricarda Funk gehört zu den weltweit erfolgreichsten Kanu-Athletinnen. Ausgebildet wurde die Olympiasiegerin von 2021 im Kanu-Slalom in Rheinland-Pfalz, genauer gesagt am Bundesstützpunkt in Bad Kreuznach. Und nun sorgt genau dort ein weiteres Kanu-Slalom-Talent für Schlagzeilen – mit seinem bisher größten Erfolg. Unendliche Freude bei Enrico Dietz und seinen Eltern. Bronze im Einzelwettbewerb bei der U23-Europameisterschaft. Der bisher größte Erfolg für den 20-jährigen Nachwuchs-Kanuten aus Bad Kreuznach. Enrico Dietz, Kanu-Slalom-Athlet „Ja, das war unglaublich. Man kann’s natürlich im ersten Moment nicht glauben, dass es jetzt so weit ist. Dass man’s geschafft hat, die erste Einzelmedaille zu gewinnen. Und es ist ein unglaubliches Gefühl.“ Für ihn geht mit dem Gewinn der Bronzemedaille ein Traum in Erfüllung – und das wortwörtlich. Denn das Ausnahmetalent weiß schon früh, wo es mal hingehen soll. Enrico Dietz, 9 Jahre, im Juni 2015 „An die Europameisterschaft würde ich gerne und ja, da vielleicht was erreichen.“ Zehn Jahre später – viel Zeit ist vergangen. Trotzdem steht Enrico immer noch ganz am Anfang seiner Karriere. Seine Erfolge sind über die Jahre mit ihm gewachsen – genau wie seine Ziele. Auch wenn’s erstmal darum geht, sich einen festen Platz in der A-Nationalmannschaft zu erkämpfen, ist für ihn… Enrico Dietz, Kanu-Slalom-Athlet „Langfristig natürlich das Ziel in einer olympischen Sportart die Olympia-Teilnahme und ine Olympia-Medaille, ja.“ Ein entferntes, aber nicht unrealistisches Ziel. Damit es klappen kann, trainiert er hart. Bei seinem Heimatverein in Bad Kreuznach geht Enrico immer dann aufs Wasser, wenn er nicht gerade am Bundesstützpunkt in Augsburg trainiert. Enrico Dietz, Kanu-Slalom-Athlet „Ich trainiere Montag bis Samstag, teilweise auch Sonntag, bestimmt zweimal am Tag. Und ja, da kommt schon einiges zusammen.“ Wenn Enrico mal nicht in sein Kanu steigt, steht Krafttraining oder Laufen auf dem Plan. Leistungssport eben. Ein Pensum, das ohne Unterstützung nicht möglich wäre. Die seiner Eltern zum Beispiel. […]

  • Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Der Sporttalk mit Julian Beimel

    Die Eintracht will zurück in die Erfolgsspur, Mainz 05 steht vor einem schweren Spiel, der FCK will seinen guten Tabellenplatz und die Darmstädter Lilien die Spitzenposition der 2. Liga behalten. Wie sieht das unser Sportreporter? Markus Appelmann, Moderator: Der 5. Spieltag in der 1. Fußballbundesliga steht an. Und darüber spreche ich jetzt mit meinem Kollegen Julian Beimel aus der Sportredaktion. Hallo! Julian, Eintracht Frankfurt muss auswärts bei Borussia Mönchengladbach ran und will nach zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur, oder? Julian Beimel, Sportreporter: Auf jeden Fall, denn der Gegner, Gladbach selbst ja seit 11 Spielen ohne Sieg in der Liga. Aber seit kurzem mit neuem Trainer, hier sehen wir ihn: Eugen Polanski. Und ein neuer Trainer, das ist so eine alte Fußball-Weisheit, macht die Mannschaft ein Stück unberechenbarer, das setzt oft neue Kräfte frei. So sieht es auch der Eintracht-Coach. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Grundsätzlich haben die Mannschaften ja dann vom Gefühl her dann nochmal ein bisschen mehr Energie, weil sie sich alle dann dem neuen Trainer nochmal zeigen wollen. Aber am Ende darf es für uns jetzt keine große Rolle spielen. Wir wollen nach Gladbach fahren und wollen da drei Punkte holen.“ Beimel: Und ein Sieg für die Eintracht wäre gleich doppelt wichtig. Erstens um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Und zweitens um Selbstvertrauen zu tanken. Denn nach Gladbach folgt ein absolutes Hammerprogramm! Und das lautet Atletico Madrid, Bayern München, Freiburg und dann der große FC Liverpool. Appelmann: Mainz 05 empfängt zuhause den Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Was erwartest du da für ein Spiel? Beimel: Nach ihrem 4:1 Auswärtssieg bei Augsburg die Mainzer im Aufwind. Aber der BVB derzeit gut in Form. Das wird ein schweres Spiel für die Mainzer, die zudem auf ihren Abwehrchef Dominik Kohr verzichten müssen. Denn der hat mit seinem 8. […]

  • Gladiators Trier vor Start der Basketball-Bundesliga

    Gladiators Trier vor Start der Basketball-Bundesliga

    Am Wochenende startet die Basketball-Bundesliga in die neue Spielzeit. Zum ersten Mal seit 2015 auch wieder mit einer Mannschaft aus Trier. Denn die Trier Gladiators haben nach zehn Jahren Zweitklassigkeit den Aufstieg in die höchste Spielklasse geschafft. Und dort wollen die Gladiatoren mit Kampfgeist die Klasse halten. Der Countdown läuft. Am Sonntag empfängt das Team von Trainer Jacques Schneider Rostock zum BBL-Auftakt. Premiere für die Gladiators – und für ihren Head Coach, mit 33 Jahren der jüngste der Liga. Vor zwei Jahren stößt er als Assistenztrainer zum Team. Seitdem geht es mit ihm und den Gladiators aufwärts. Jacques Schneider, Trainer Gladiators Trier „Wir haben es im ersten Jahr geschafft, die Begeisterung zu wecken, sind da leider im Halbfinale gegen Frankfurt ausgeschieden, aber haben es dann letztes Jahr geschafft, sowohl aufzusteigen in die Bundesliga als auch die Meisterschaft zu gewinnen. Und dann kann man sich natürlich vorstellen, was das für eine Begeisterung in der Stadt generell ausgelöst hat.“ Die Euphorie ist riesig nach dem Aufstieg vor über 5.000 Fans in der heimischen Arena. Nach dem Abstieg und der Insolvenz der TBB Trier vor zehn Jahren wagt wieder eine Mannschaft aus der Moselstadt das Abenteuer Bundesliga. Die Hoffnung ruht unter anderem auf Neuzugang Eli Brooks. Der US-Amerikaner kommt von Liga-Konkurrent Oldenburg und soll das Spiel der Gladiators lenken. Eli Brooks, Point Guard Gladiators Trier „Für viele unserer Spieler ist es das erste Jahr in der Liga. Ich glaube, vier von uns haben schon erste Liga in Deutschland gespielt, der Rest zum ersten Mal. Es geht um den Eifer und den Willen zu lernen. Es wird eine Menge Aufs und Abs geben und viele Herausforderungen. Aber genau dafür sind wir da und dafür trainieren wir jeden Tag.“ Erfahrung bringt auch er mit. Maik Zirbes, 75-facher deutscher Nationalspieler. Seine Karriere begann vor über 20 […]