Sport

  • Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der 17:30-Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Und wie immer zum Bundesligawochenende bringt sie unser Sportreporter Thorsten Arnold auf den aktuellen Stand zu unseren Vereinen. Eva Dieterle, Moderatorin: Und wir kommen zum Sport. Und auch der steht an diesem Freitag unter dem Eindruck der bedrückenden Geschehnisse in der Ukraine. Zu mir gekommen ist mein Kollege Thorsten Arnold aus der Sportredaktion. Thorsten, auch in den Bundesliga-Stadien wird man das am Wochenende spüren. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, so ist es. Vor dem Anpfiff wird es jeweils eine Minute des Innehaltens geben. Verbunden mit der Botschaft: Fußball bedeute Frieden und Gemeinschaft. Und gerade Eintracht Frankfurt, die ja vor ziemlich genau drei Jahren in der Europa League noch in Charkiw bei Schachtar Donezk zu Gast war, hat gestern Abend bereits das Stadion in Frankfurt in blau und gelb, den ukrainischen Nationalfarben, erstrahlen lassen. Eva Dieterle: Heute Mittag wurde die aktuelle Runde der Fußball Europa League ausgelost. Eintracht Frankfurt ist im Achtelfinale dabei, mit wem bekommen es die Hessen denn zu tun? Thorsten Arnold: Tja, die Losfee hat ganz tief in den Topf gegriffen und raus kam: Betis Sevilla. Also es geht nach Andalusien, in die Wiege des Flamencos, wo die Hessen zum Tanz gebeten werden. Das Hinspiel in Sevilla ist schon übernächsten Mittwoch. Also da heißt es jetzt für alle Eintracht-Fans: Schnell Flüge und Tickets sichern! Eva Dieterle: Mal wieder ein echtes Highlight für alle Eintracht-Fans. Doch der nächste Höhepunkt steht ja schon unmittelbar bevor. Thorsten Arnold: Du sagst es! Der Bundesliga-Schlager schlechthin für jedes Team: Der FC Bayern kommt zu Gast, 25.000 Zuschauer werden’s verfolgen. Das Hinspiel in München hatte die Eintracht im Oktober ja sensationell mit 2:1 gewonnen und Trainer Oliver Glasner erinnert natürlich nochmal genau daran: Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt: „Ich hab gesagt, hey Jungs, wir fahren nach München, um dort zu gewinnen. Das habe ich auch […]

  • Mainz 05: Stürmer Ingvartsen ist wieder fit

    Mainz 05: Stürmer Ingvartsen ist wieder fit

    Mainz 05 steht so gut da, wie schon lange nicht mehr. Die Bundesliga-Saison ist zu zwei Dritteln vorbei, und die Mainzer stehen in der Tabelle auf Tuchfühlung zu den Europapokal-Plätzen. Erst letzten Freitag gab es einen fulminanten 3:2 Sieg gegen Leverkusen. Für den Sieg-Torschützen Marcus Ingvartsen ein ganz besonderer Treffer. Mainz 05 steht so gut da, wie schon lange nicht mehr. Die Bundesliga-Saison ist zu zwei Dritteln vorbei, und die Mainzer stehen in der Tabelle auf Tuchfühlung zu den Europapokal-Plätzen. Erst letzten Freitag gab es einen fulminanten 3 zu 2 Sieg gegen Leverkusen. Für den Siegtorschützen Marcus Ingvartsen ein ganz besonderer Treffer. Der Däne hat Wochen gebraucht, um wieder in Fahrt zu kommen. Leisten-Probleme zwangen ihn zu einer Pause. Seit Kurzem ist Ingvartsen wieder da! Gegen Leverkusen kurz vor Schluss eingewechselt. Siegtor in der 94. Minute. Baby-Jubel inklusive. Marcus Ingvartsen, Stürmer 1. FSV Mainz 05: „Ich werde im Sommer Vater. Ungefähr im August werden wir Nachwuchs bekommen. So war es ein schöner Jubel, auch für meine Frau.“ Ingvartsen kommt immer besser in Tritt. Bisher zwar nur zwei Kurz-Einsätze. Aber der 26-Jährige macht Fortschritte. Marcus Ingvartsen, Stürmer 1. FSV Mainz 05: „Ich fühle mich sehr gut gerade. Schritt für Schritt wird es besser. Und dann reinzukommen und das Siegtor zu machen, war fantastisch, klar.“ Ingvartsen ließ sich in der dänischen Heimat behandeln. Bei einem vertrauten Arzt. Marcus Ingvartsen, Stürmer 1. FSV Mainz 05: „Er kennt meinen Körper sehr gut. Und es ging darum, Spannungen in der betroffenen Gegend zu lösen. Damit ich trainieren kann, ohne, dass sich da wieder etwas verspannt.“ Und auch bei Ingvartsens Zukunft löst sich die Spannung: Aktuell ist er von Union Berlin nur ausgeliehen. Doch soll es eine Kauf-Option geben. Die soll sogar automatisch greifen, wenn die Mainzer den Klassenerhalt schaffen. Marcus Ingvartsen, Stürmer 1 .FSV Mainz […]

  • Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Thorsten Arnold wirft einen Blick auf das kommende Fußballwochenende, das wieder mit Zuschauern stattfinden wird. Markus Appelmann, Moderator: Und damit kommen wir zum Sport. Der 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga und endlich ist die Zeit, der Geisterspiele vorbei. Endlich wieder Stimmung und Atmosphäre im Stadion. Bei mir im Studio ist Torsten Arnold aus der Sportredaktion. Thorsten, sag mal, wie viele dürfen wieder rein ins Stadion? Thorsten Arnold, Sportreporter: Na ja, das ist, wie könnte es anders sein, nicht einheitlich. Also in Bochum, da sind es zum Beispiel knapp 8.000 und in Leipzig 15.000 Zuschauer sogar. Und bei uns in Hessen und Rheinland-Pfalz, da ist jetzt die Obergrenze. 10.000 Fans.Gilt also morgen für das Spiel Frankfurt gegen Wolfsburg. Appelmann: Die Politik hat den Profifußball also erhört. Die Verantwortlichen sagen ja immer noch: „Wir sind Opfer von Symbolpolitik geworden“. Wie stehst du dazu? Arnold: Na ja, der Profifußball hat ja immer gesagt: „Wieso dürfen denn jetzt zum Beispiel 750 Besucher ins Konzert oder ins Theater, in einem geschlossenen Saal, und draußen im Stadion, an der frischen Luft, in einem riesigen Fußballstadion, nur genauso viel?“. Gut, man muss An- und Abreise immer beachten. Aber klar, die Politik hat es jetzt korrigiert. Und eigentlich wollen die Clubs ja noch mehr Zuschauer reinlassen. Aber da finde ich, dann müssen sie auch dafür sorgen, dass die Fans sich richtig verteilen können im Stadion. Jetzt guck mal hier, das ist mir am Sonntag aufgefallen. Das war das Spiel Dresden gegen Rostock und guck mal hier: Also irgendwie ist das irritierend, da die Zuschauer eingepfercht in so einem Block und nebendran die Sitze komplett leer. Und da frage ich mich: Hat man denn da überhaupt richtig verstanden, was so hinter den Maßnahmen steckt? Also, ich bin morgen in Frankfurt im Stadion; mal gucken. Ich denke, da lösen sie’s cleverer. […]

  • Amerikanische NFL gibt Gastspiele in Frankfurt

    Amerikanische NFL gibt Gastspiele in Frankfurt

    Was für uns Fußball ist, das ist in den USA American Football. Jetzt will die amerikanische Profi-Liga NFL noch mehr Fans weltweit gewinnen und zwei Spiele auch bei uns in der Region in Frankfurt – Rhein-Main austragen. Der amerikanische Nationalsport zu Gast in Hessen – das verspricht eine Party der Superlative. So wie beim Super Bowl kommenden Sonntag soll es bald auch in Frankfurt aussehen. Dann sollen die deutschen Football-Fans nicht mehr nur am Fernseher mitfiebern. Kommendes Jahr will die National Football League erstmals ein Saisonspiel im Eintracht-Stadion austragen. Vorfreude bei den Adlerträgern. Axel Hellmann, Vorstand Eintracht Frankfurt „Wir sind total begeistert und super stolz, dass sich die NFL entschieden hat, in den nächsten vier Jahren zwei Spiele in Frankfurt auszutragen, im Herzen von Europa, hier bei Eintracht Frankfurt. Und wir freuen uns riesig darauf.“ Bereits jetzt gastiert die umsatzstärkste Sportliga der Welt jährlich samt Show und Party in London und Mexiko. Der Abstecher nach Deutschland startet dieses Jahr in München, 2023 ist dann Frankfurt an der Reihe. 30 Millionen Euro soll das Megaevent der Mainmetropole einbringen, wenn kommendes Jahr zigtausend Fans aus ganz Europa nach Frankfurt strömen. Mike Josef (SPD), Sportdezernent Frankfurt „Ich glaube, es ist nicht zu wenig gesagt, wenn ich behaupte, dass uns Historisches gelungen ist, dass wir die Football-Liga der Welt in die Football-Stadt Frankfurt, in das Waldstadion geholt haben.“ Football hat in der Mainmetropole eine lange Tradition. Bis 2007 kamen Zehntausende Fans zu den Spielen von Frankfurt Galaxy in der damalige NFL Europe. Vergangenes Jahr holten die Galaktischen den Pokal der neugegründeten EFL. Dass nun sogar die amerikanischen Stars an den Main kommen sollen, begeistert auch einen ehemaligen NFL-Profi aus Deutschland. Sebastian Vollmer, zweimaliger Super-Bowl-Sieger „NFL ist die beste Liga der Welt. Die besten Teams, die besten Athleten der Welt. Von daher, egal wer kommt […]

  • Ausstellung ehrt verstorbene Fußballlegende Horst Eckel

    Ausstellung ehrt verstorbene Fußballlegende Horst Eckel

    Heute wäre er 90 Jahre alt geworden. Horst Eckel, ein Held des Wunders von Bern, einer der deutschen Nationalspieler, der 1954 den Weltmeistertitel geholt hat; Horst Eckel, ein Pfälzer Urgestein. Am 3. Dezember vergangenen Jahres ist er gestorben. Kaiserslautern ehrt den großen Fußballer jetzt mit einer Ausstellung in der Pfalzbibliothek. Dagmar Eckel „Er war für mich ein ganz toller Sportler, aber besonders war er für mich ein wunderbarer Mensch. Ein wunderbarer Vater, der immer für seine Kinder da war. Meine Mama hat immer gesagt: Der Papa wird auf alles verzichten, Hauptsache euch geht es gut. So war er auch. Und wenn ich ihn im Umgang mit anderen gesehen habe, dann hat mich das sehr stolz gemacht, denn er hat jeden Menschen so genommen, wie er war. Für mich war mein Vater einfach ein großer Mensch.“ Dagmar Eckel spricht gerne über ihren Vater. Es ist ihr anzumerken, wie sehr sie ihn geliebt hat und wie sehr sie ihn verehrt. Dagmar Eckel „Und hat um jeden Ball, den er hat kriegen können gekämpft. Das war der Papa. Dieser Ehrgeiz, dieser Kampfgeist, das hat er geliebt am Sport und so hat er auch sein Leben geführt.“ Horst Eckel ist am 3. Dezember gestorben. Er war der letzte lebende Held des Wunders von Bern. Dagmar Eckel, Tochter von Horst Eckel „Fußball war, abgesehen von seiner Familie, sein Leben. Er hat ja bis er 80 war Fußball gespielt und vom Platz hat man ihn nicht runter bekommen. Er hat Fußball regelrecht gelebt. Und seine Mannschaft, sein Team hat ihm auch sehr bedeutet. In Kaiserslautern und später in der Nationalmannschaft.“ Angefangen hat alles in Vogelbach im Landkreis Kaiserslautern. Mit sieben Jahren zieht es den kleinen Horst auf den Bolzplatz. Er hat Talent, darf ab 1949 für die Junioren des 1. FC Kaiserslautern spielen und kommt schnell […]

  • Sporttalk über die Fußball-Bundesliga

    Sporttalk über die Fußball-Bundesliga

    Der Fußball ist zurück und damit auch unser Sporttalk mit David Rischke. Maike Dickhaus, Moderatorin: Ein Fussballwochenende steht wieder vor der Tür. Nach zwei Wochen Pause in der Bundesliga rollt der Ball jetzt wieder und bei mir ist dazu jetzt mein Kollege aus der Sportredaktion, David Rischke. Ja, David, fangen wir gleich an mit Mainz 05. Für die geht es morgen gegen Hoffenheim. Wie ist denn die Lage am Bruchweg? David Rischke, Sportreporter: Ja, die Pause, die zweiwöchiger hat ihnen sehr gut getan. Der Trainer Bo Svensson, der konnte einige Rückkehrer im Training begrüßen, zum Beispiel allen voran Dominik Kohr. Er ist wieder eine echte Alternative für den Kader und auch Niklas Tauer ist wieder voll mittendrin. Auch Adam Szalai macht Fortschritte und die große Überraschung der Woche : Marcus Ingvartsen ist wieder im Training mit der Mannschaft dabei. Dazu nicht zu vergessen: Der Winterneuzugang, der einzige Delano Burgzorg, er könnte sein Debüt Feiern gegen Hoffenheim und zeigen, was er kann. Und der Trainer Bo Svensson, der freut sich auf Burgzorg. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Der bringt auf jeden Fall, kann man sagen, dass wir so einen 1 gegen 1 Spieler nicht im Kader haben. Wir haben kreative Leute, auch Tempo, große Stürmer, aber der bringt so eine Mischung aus mehr Sachen, die wir so nicht haben und vor allem diese 1 gegen 1. Und dann ist er ziemlich groß und hat auch Tempo, vom Gesamtpaket haben wir keinen ähnlichen Spielertyp.“ Dickhaus: Liga-Rivale Eintracht Frankfurt muss gegen den abstiegbedrohten VfB Stuttgart antreten. Wie ist denn die SG durch die zweiwöchige Pause gekommen? Rischke: Ja, die Zeit hat man gut genutzt. Die Eintracht hat ein Testspiel absolviert. Übrigens interessanterweise beim Liga-Rivalen Mainz 05 – hier sehen wir es auch, das altehrwürdige Stadion am Bruchweg – und die Frankfurter […]

  • Neuzugang bei Mainz 05

    Neuzugang bei Mainz 05

    Im Fußball war gestern „Deadline Day“, der letzte Tag des Wintertransfer-Fensters. Auf den allerletzten Drücker werden da noch Spielerwechsel eingefädelt. Manch einer scheiterte schon legendär. Wie 2014 – der 1. FC Köln hatte ein kaputtes Faxgerät und konnte deshalb die notwendigen Dokumente nicht fristgerecht übermitteln. Solch ein Drama blieb Mainz 05 dieses Mal erspart. Trainer Bo Svensson war zum Handeln gezwungen, denn im Sturm drohte eine gefährliche Personalnot. Mit Adam Szalai und Marcus Ingvartsen sind zurzeit zwei von vier Stürmern immer noch verletzt, nicht einsetzbar. Deshalb die News: Delano Burgzorg geht ab sofort für die 05er auf Torejagd. Delano Burgzorg, Stürmer 1. FSV Mainz 05 „Seit September gab es Kontakt zu Mainz, aber nur über meinen Berater. Und ungefähr vor einer Woche rief mein Berater mich an: ‚Ich habe eine Überraschung. Ein Bundesliga-Klub hat Interesse. Dein Traum. Mainz 05‘. Und ich so: Wow.“ Der 23-jährige Burgzorg ist aber nur ausgeliehen vom niederländischen Erstligisten Almelo. Außerdem: Aymen Barkok kommt von Eintracht Frankfurt, aber erst im Sommer. Und: Jean-Philippe Mateta wurde verkauft! Vor einem Jahr in Mainz aussortiert. Jetzt hat Crystal Palace aus der englischen Premier League den Franzosen fest verpflichtet. Mateta ist also verkauft. Es gab durchaus Bedenken, dass der lange formschwache Mateta zum Ladenhüter werden könnte. Diese Sorge sind die Mainzer also los. Die Sorgen vorne im Angriff bleiben aber. Nur ein Winterneuzugang für die beiden verletzten Szalai und Ingvartsen. Das bedeutet für die beiden Stammkräfte Onisiwo und Burkardt: Sie werden weiterhin kaum Pausen bekommen. Mainz-Coach Bo Svensson wollte einen kleinen Kader. Der zeigt jetzt seine Tücken. Aber wer weiß: Angeblich ist zumindest beim verletzten Marcus Ingvartsen ein Comeback in Sichtweite. Dann hätte Bo Svensson wieder vier gelernte Stürmer zur Verfügung.

  • Neuzugang beim FCK Terrence Boyd

    Neuzugang beim FCK Terrence Boyd

    Morgen geht es für den 1. FC Kaiserslautern um wichtige Punkte im Aufstiegskampf der 3. Liga. Mit dabei ist auch der Neuzugang: Terrence Boyd ist seit dieser Woche ein Roter Teufel. Pikant: Boyd wechselte vom morgigen Gegner Halle an den Betzenberg. Jetzt soll der 30-Jährige dem FCK dabei helfen, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Direkt vorneweg – der Neue: Terrence Boyd. Großes Interesse am Neuzugang. Das erlebte auch Trainer Marco Antwerpen in der Pressekonferenz. „Wird Terrence Boyd am Samstag im Kader stehen? Wie wahrscheinlich ist es, dass wir auf dem Platz stehen oder gar in der Startelf? Wie viele Minuten kann er spielen? Spielt Terrence Boyd von Anfang an? Wie fit ist Terrence Boyd? Marco Antwerpen, Trainer 1 .FC Kaiserslautern: „Ja, ’ne Menge Terrence Boyd.“ Gut, das Interesse hat einen Grund: Boyd ist ein Knipser: In 85 Dritt-Liga-Spielen, traf er 39 Mal. Eine exzellente Quote. FCK-Verteidiger Kevin Kraus ist froh: Endlich nicht mehr GEGEN Terrence zu spielen. Kevin Kraus, Innenverteidiger 1. FC Kaiserslautern „Es ist ein sehr sehr unangenehmer Gegenspieler, der sehr gut seinen Körper reinstellt, kopfballstark ist und immer vorne drin seine Präsenz in der Box hat.“ Boyd selbst will sich diese Woche aufs Sportliche konzentrieren. Gibt keine Interviews. Aber auch so: Viel Rummel um eine Person. Antwerpen schiebt dem Star-Kult einen Riegel vor. Marco Antwerpen, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Wichtig ist, dass wir, glaube ich, ein Spiel haben am Samstag und dass wir uns da vernünftig drauf vorbereiten. Mit Terrence dabei – das ist, glaube ich, selbstverständlich.“ Mit Boyd kommt ein Spieler, den man in der Region kennt: Für den SV Darmstadt 98 spielte er sogar in der Bundesliga. Und mit dem ehemaligen US-Nationalspieler, kommt ein Spielertyp an den Betze, der beim FCK bisher gefehlt hat. Seine Qualitäten helfen besonders gegen tief stehende Gegner. Marco […]

  • Jacqueline Lölling – Olympiahoffnung im Skeleton

    Jacqueline Lölling – Olympiahoffnung im Skeleton

    Morgen in einer Woche geht’s los mit den Olympischen Winterspielen in Peking. Mit dabei sind sechs hessische Athleten und eine Sportlerin aus Rheinland-Pfalz. Jacqueline Lölling aus Brachbach im Westerwald ist eine der deutschen Hoffnungen im Skeleton. Mit dem Kopf voraus durch den Eiskanal und das möglichst schnell, darin ist die 26-Jährige Weltspitze. Zweimal schon konnte sie den Gesamtweltcup für sich entscheiden und bei den letzten Olympischen Spielen gewinnt sie die Silbermedaille Eva Dieterle, Moderatorin: Aktuell befindet sich Jacqueline Lölling im Quarantäne-Trainingslager in Kienbaum bei Berlin. Und von dort aus ist sie uns jetzt zugeschaltet. Jacqueline Lölling, schön, dass das geklappt hat. Hallo. Jacqueline Lölling, Olympia-Silbermedaillengewinnerin Skeleton: Hallo, sehr gerne. Dieterle: Übermorgen geht’s für euch los nach Peking. Dabei war ja noch lange gar nicht klar, ob Sie überhaupt nominiert werden, weil diese Saison nicht ganz so gut für Sie gelaufen ist. Wie erleichtert sind Sie, dass es jetzt doch klappt? Jacqueline Lölling, Skeleton-Pilotin aus dem Westerwald: Ja, sehr erleichtert, also jetzt wirklich sehr erleichtert und auch voller Vorfreude. Ja, war kein einfaches Jahr für mich, habe ich mir ganz anders vorgestellt, die Olympiasaison. Dann war es meine schlechteste Saison im Weltcup, die ich bis jetzt gefahren bin. Und ja, am Ende hat es trotzdem gereicht und ich habe das Vertrauen bekommen. Und jetzt versuche ich mein Bestes zu geben und bin motiviert. Dieterle: Bei den Olympischen Spielen vor vier Jahren haben Sie Silber gewonnen. Da kann das Ziel doch jetzt eigentlich nur sein, wieder eine Medaille mit nach Hause zu bringen, oder? Lölling: Ja, natürlich. Also das wäre natürlich sehr schön und der größte Traum, wenn das noch mal funktioniert. Aber für so eine Medaille muss natürlich alles zusammenpassen an den zwei Tagen der Rennen und ja, ich werde mein Bestes geben, versuch trotz allem die Spiele zu genießen und […]

  • Weltcup-Skispringen in Willingen

    Weltcup-Skispringen in Willingen

    Auch bei den Olympischen Spielen in Peking dabei ist Skispringer Stephan Leyhe aus dem nordhessischen Willingen. Und genau hier findet am Wochenende die Olympia-Generalprobe statt. Unsere Reporterin Jana Stark war vor Ort und hat sich einen Überblick über den Stand der Vorbereitungen geschafft. Jana Stark, Reporterin „Das hier ist die größte Skisprungschanze der Welt, die Mühlenkopfschanze in Willingen. Hier hinter mir laufen gerade die letzten Vorbereitungen für den Weltcup am Wochenende und wir schauen heute mal hinter die Kulissen.“ Aber bevor unsere Tour losgeht, treffe ich noch Bernd Saure vom Skiclub Willingen. Er ist im Organisationsteam und genau wie die anderen 300 freiwilligen Helfer seit Wochen im Einsatz. Die Schanze präparieren, die Technik installieren und die Pressearbeit koordinieren, all das braucht Zeit. Bernd Saure, Organisationsteam SC Willingen „Wir haben jetzt leider die Situation, dass wir in diesem Jahr zum zweiten Mal – in Anführungsstrichen – einen „Geister-Weltcup“ haben ohne Zuschauer, was uns natürlich sehr schmerzt. Wir hätten gerne Zuschauer hier an der Schanze dabeigehabt. Einfach die ganze Atmosphäre ist eine ganz andere dann hier.“ Auf diese Unterstützung müssen die Springer in diesem Jahr wohl oder übel verzichten. Immerhin können sie aber an drei Weltcup-Tagen beweisen, was sie drauf haben. Auch die Frauen sind in diesem Jahr dabei, zum ersten Mal überhaupt in Willingen. Bevor die Athleten aber springen können, müssen sie erstmal hoch auf die Schanze und dahin gehen wir jetzt auch. Jana Stark, Reporterin „Ich weiß nicht, wie viele Stufen das jetzt waren. Das ist auf jeden Fall ganz schön anstrengend. Die Springer müssen sich das nicht antun, die dürfen nämlich mit dem Lift hochfahren.“ Und von dem geht’s dann direkt ins Springerlager. Hier halten sich die Sportler während des Wettkampfes auf und bereiten sich für ihren Sprung vor. Jana Stark, Reporterin „In diesen Containern werden die Ski gewachst, […]

  • Der Sporttalk mit David Rischke

    Der Sporttalk mit David Rischke

    Der wöchentliche Blick auf das Fußballwochenende mit unserem Experten aus der Sportredaktion. Markus Appelmann, Moderator: Wir reden jetzt über das anstehende Fussballwochenende und deswegen ist aus der Sportredaktion David Reschke bei mir im Studio. David, lass uns mit der Eintracht aus Frankfurt starten, die heute schon ran müssen zu Hause gegen Bielefeld. Wie ist die Lage? David Rischke, Sportreporter: Nun ja, viele bei Eintracht Frankfurt werden sicherlich den vielen vergebenen Torchancen in den letzten beiden Spielen nachtrauern. Sowohl gegen Dortmund als auch in Augsburg wurden hochkarätige Chancen versemmelt und damit auch Punkte liegengelassen. Jetzt ist es so: Der Trainer der Frankfurter, Oliver Glasner, den belastet das jetzt nicht unbedingt. Er ist ja auch dafür bekannt, dass er immer auf die Entwicklung der gesamten Mannschaft achtet, und wir hören mal rein, was er zu dem Thema Chancenverwertung zu sagen hat. Oliver Glasner, Trainer Eintracht Frankfurt „Das beunruhigt mich eigentlich in keinster Weise, sondern für mich ist es schön anzusehen, dass wir in jedem Spiel zu so klaren Torchancen kommen, auch so schöne herausgespielt. Das zeigt, dass wir in jedem Spiel in der Lage sind, Chancen zu kreieren, was Voraussetzung ist, um dann auch Tore zu erzielen. Und deswegen hat das meinen nächtlichen Schlaf in keinster Weise negativ beeinflusst.“ Appelmann: Ja, kommen wir zum anderen Erstligisten, zu Mainz 05. Die müssen morgen gegen Tabellenschlusslicht Fürth ran. Aber an der Seitenlinie wird Trainer Bo Svensson nicht stehen. Warum? Rischke: Ja, Bo Svensson hat etwas geschafft, was vor ihm noch kein Trainer in der Bundesliga geschafft hat. Er hat sich vergangenes Wochenende seine vierte Gelbe Karte abgeholt und ist jetzt gesperrt. Das heißt, sein Assistent Babak Keyhanfar, hier sehen wir ihn auch, wird für Svensson an der Seitenlinie übernehmen. Die beiden kennen sich auch sehr gut. Sie haben schon vor einigen Jahren zusammengearbeitet, zum […]

  • Wird der „Betze“ zum Bürokomplex?

    Wird der „Betze“ zum Bürokomplex?

    Der 1. FC Kaiserslautern und sein Stadion – eine Endlos-Story. Seit Jahren kann sich der klamme Drittligist die jährliche Miete von mehr als drei Millionen Euro nicht mal ansatzweise leisten. Diese Lücke muss von der Stadt geschlossen werden, doch Kaiserslautern ist selbst finanziell nicht auf Rosen gebettet. Seit langem sind Vermietungen von Büroflächen im Gespräch, um die Mietausfälle zu kompensieren. Lange passierte nichts. Doch jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Das Fritz-Walter-Stadion. Hoch über der Stadt. Dem Rathaus so nah. Dort rauchen die Köpfe. Denn die Stadt braucht: Geld fürs Stadion. Klaus Weichel, SPD, Oberbürgermeister Kaiserslautern „Wir haben Einnahmeverluste natürlich zu verkraften, weil der FCK seit Jahren nicht mehr in der Lage ist, den vollen Pachtzins zu entrichten. Und da liegt es nah, Flächen, die im Stadion zur Verfügung stehen und die nicht spielbetriebsrelevant sind – d.h. wenn wir vermarkten, den Spielbetrieb nicht stören, dass wir diese Flächen angehen und einer Nutzung zuführen, die eben Geld einbringt.“ Das Objekt der Begierde: ein paar Tausend Quadratmeter Bürofläche. Pläne, diese zu vermieten gibt es schon lange. Nur: Bisher suchte die Stadt einen Käufer für das gesamte Stadion. Doch ein Investor, der auch die Flächen ums Stadion herum entwickelt, ist nicht in Sicht. Deshalb will die Stadt den aktuellen Bedarf nach Büroflächen vergolden und nur die freien Räume im Stadion vermieten. Es gebe sogar schon interessierte Firmen, die einziehen wollen. Klaus Weichel, SPD, Oberbürgermeister Kaiserslautern „Der Flächenbedarf in Kaiserslautern ist da. Noch brauchen wir alle Büroflächen. Auch für Coworking-Spaces und ähnliches. Der Trend ist noch nicht gebrochen. Die Stadt wächst in dieser Richtung immer noch.“ Der Verein 1.FC Kaiserslautern hat mit den Plänen der Stadt kein Problem. Stefan Roßkopf, Pressesprecher 1.FC Kaiserslautern „Ich glaube, man muss natürlich klarstellen, hier geht’s jetzt natürlich um Räumlichkeiten, die mit dem Fußballtagesgeschäft nichts zu tun […]

  • 19-jährige Weltumfliegerin landet in Egelsbach

    19-jährige Weltumfliegerin landet in Egelsbach

    Am Himmel über dem hessischen Egelsbach war heute zumindest einiges los. Am Nachmittag kam dort nämlich eine Rekordhalterin angeflogen. Mit gerade mal 19 Jahren hat Zara Rutherford mit einem Ultraleichtflugzeug den gesamten Globus umrundet. Damit ist sie die jüngste Pilotin, die das jemals geschafft hat. In Egelsbach erreicht sie nun ihr letztes Zwischenziel. Die Königin der Lüfte ist gelandet. Und das mit einem Weltrekord in der Tasche. 90 Zwischenziele und mehr als 50.000 Kilometer Wegstrecke hat die junge Pilotin hinter sich. Zara Rutherford, Pilotin „Es fühlt sich noch komisch an. Fünf Monate lang war ich weg von zuhause, also wochenlang, und jetzt zu wissen, dass ich morgen daheim bin, das realisiere ich noch nicht. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe, aber es war wirklich schwierig.“ Am 18. August 2021 hebt ihre Maschine in ihrer Heimat Belgien ab. Ihre Reise führt sie über Nord- und Südamerika, über Russland, Indonesien, Saudi-Arabien, und schließlich zu uns nach Hessen. Zaras Reise um die Welt kennt keine Ländergrenzen. Ob Eisschollen auf dem Arktischen Ozean zwischen Asien und Amerika oder endlose Wüstenlandschaften in Saudi Arabien, all das erlebt die 19-Jährige aus der Vogelperspektive. Doch dass der Rundflug in ihrem sieben Meter langen Flugzeug auch Gefahren birgt, hat Zara schon mit eingeplant. Nicht nur die Wetterverhältnisse muss sie im Auge behalten. Zara Rutherford, Pilotin „Müdigkeit könnte auch eine Rolle spielen. Darauf muss ich auf jeden Fall achten. Außerdem könnte mir die Einsamkeit zu schaffen machen. Das haben mir jedenfalls schon Andere gesagt, die so lange Strecken geflogen sind.“ Das Fliegen wurde Zara in die Wiege gelegt: Ihre Eltern sind Piloten und nehmen sie schon mit ins Cockpit, als sie noch ganz klein ist. Mit 14 Jahren macht sie dann ihren Flugschein, und die Idee für einen Weltrekord lässt auch nicht lange auf sich warten. Bisherige […]

  • Mainz im DFB-Pokal gegen Bochum

    Mainz im DFB-Pokal gegen Bochum

    Eigentlich läuft es rund bei Mainz 05. Am Wochenende wurden wichtige drei Punkte gegen Bochum eingefahren und heute Abend geht es im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den gleichen Gegner, aber dieses Mal auswärts in Bochum. Dem Mainzer Trainer Bo Svensson bereitet dabei eine Schwäche seines Teams Sorgen. Bo Svensson ist genervt von der Auswärtsschwäche der 05er. Die letzten vier Auftritte in der Fremde gingen alle verloren. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Klar, wir haben einfach besser zuhause gespielt. Das ist kein Geheimnis.“ Klar, die Mainzer hatten ihre guten Phasen auswärts, sagt Svensson. Die Gründe für die Pleiten waren unterschiedlich. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Einen Grund jetzt da zu nennen, das wär einfach auch zu oberflächlich.“ Genauso dürfte den Coach nerven, dass vorne im Sturm die Personallage angespannt ist. Denn Adam Szalai kann nach seiner Kopfoperation weiterhin nur Teile des Trainings absolvieren. Und Marcus Ingvartsen fällt verletzt ganz aus. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wir haben bei beiden ein offenes Fragezeichen, wann wir die wieder zur Verfügung haben. Das heißt, wir haben vier nominelle Stürmer. Und zwei davon sind im Moment nicht einsatzfähig.“ Dazu kommt: Sturm-Talent Jonny Burkardt hat seit fünf Spielen Ladehemmung. So lange wartet das Mainzer Eigengewächs schon auf einen eigenen Treffer. Das Transfer-Fenster ist offen. Kommt noch ein neuer Stürmer? Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Wir machen keinen Aktionismus. Plötzlich einen Spieler holen, weil das müssen wir jetzt und fällt einer in unseren Schoß und dann nimmt man den. Es muss alles zusammenpassen.“ Immerhin: Hinten in der Abwehr passt vieles. Erst letzten Samstag: Überraschend steht Jeremiah St. Juste in der Start-Elf – nach drei Monaten Verletzungspause. Und prompt erzielt der Innenverteidiger den 1:0-Siegtreffer gegen den heutigen Gegner Bochum. Ein wichtiger Erfolg. Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Weil in einer […]

  • Der 17:30-Sporttalk

    Der 17:30-Sporttalk

    Der Ball rollt wieder im neuen Fußballjahr und nachdem vergangenes Wochenende schon die erste Liga in die Rückrunde gestartet ist, greift nun auch die zweite Liga wieder voll ins Geschehen ein. Darüber spricht Eva Dieterle mit Thorsten Arnold aus der Sportredaktion Eva Dieterle, Moderatorin: Thorsten, für unsere beiden Erstligisten Frankfurt und Mainz war das ja kein so gelungener Start in das neue Jahr. Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, genau so muss man es formulieren. Beide Teams mit Niederlagen und vor allem für die Mainzer ist ja sehr unglücklich, in Leipzig dieses frühe Handspiel, Rote Karte, Elfmeter, dann der Rückstand – also da war dann kaum noch was zu retten. Aber Trainer Bo Svensson sagt, das haken wir mal ganz schnell ab, jetzt geht’s erst richtig los, dann morgen das erste Heimspiel, dann gegen den VfL Bochum. Und da gibt es ja aus dem Hinspiel auch eine Menge gutzumachen. Bo Svensson, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Wir brauchen eine bessere Leistung als damals, das ist klar. Und das fängt an mit unserem Spiel. Wir wissen, für was Bochum steht und wenn wir nicht an unser Limit kommen, wird es für uns schwer, wie in jedem Bundesligaspiel, auch am Samstag. Und das müssen wir ändern, weil wir damals vor 17 Spieltagen nicht an unser Limit gekommen sind.“ Arnold: Ja, mal gespannt, wie es diesmal läuft. 1.000 Fans dürfen sich es angucken, live im Stadion, das gibt zumindest die rheinland-pfälzische Corona-Verordnung derzeit her. Mal gucken., vielleicht kommt ja tatsächlich so ein bisschen so was wie Stimmung auf. Dieterle: Große Aufregung gab es heute bei unserem anderen Erstligisten, bei Eintracht Frankfurt. Was war da los? Arnold: Ja, da wurde heute früh in den sozialen Netzwerken gestreut – muss man sagen: sind ja nur Gerüchte, dass zwei Leistungsträger der Eintracht, also Filip Kostic und Torwart Kevin Trapp, […]