Sport

  • Eintracht Frankfurt-Frauen starten in die Bundesliga-Saison

    Eintracht Frankfurt-Frauen starten in die Bundesliga-Saison

    Nachdem die Männer schon zwei Spieltage hinter sich haben, ist es für die Frauen jetzt auch endlich soweit. Die neue Bundesliga-Saison beginnt. Den Auftakt macht heute Abend um halb sieben die Frankfurter Eintracht. Grund für uns, das Team genauer anzuschauen. Denn hier wurde im Sommer ordentlich umgebaut. Ganz schön viele neue Gesichter bei der Eintracht. Es war ein Sommer des Umbruchs: Neun Spielerinnen haben den Verein verlassen, darunter Leistungsträgerinnen wie Lara Prasnikar: Rekordtransfer der Frauen-Bundesliga. Für über eine halbe Million Euro wechselt sie in die USA. Elf neue Spielerinnen sind gekommen. Ziemlich viel zu koordinieren für die neu gewählte Kapitänin und Identifikationsfigur  Laura Freigang. Laura Freigang, Kapitänin Eintracht Frankfurt „Die neuen Spielerinnen, die dazugekommen sind, sind eine fußballerische Verstärkung, sind aber auch menschlich sehr bereichernd, muss ich sagen. Ich hatte das Gefühl, ich komme von der Nationalmannschaft zurück und bin eigentlich zuhause, aber irgendwie auch in einem neuen Verein so ein bisschen, aber in der besten Art.“ Trotz des XXL-Umbruchs: Niko Arnautis – bereits seit acht Jahren Eintracht-Coach  – will den offensiven Spielstil seines Teams beibehalten. Niko Arnautis, Trainer Eintracht Frankfurt „Diese Qualität, des entsprechenden Fußballs, den wir jetzt in den letzten Jahren gespielt haben, diese Stärke wollen wir auf jeden Fall weiter haben. Wir wollen jetzt nicht alles verwerfen, sondern da an diesem Punkt weiterentwickeln.“ Unter den elf Neuzugängen – nicht nur junge Talente, sondern auch erfahrene Spielerinnen, wie Amanda Ilestedt. Die Schwedin hat schon viele Titel gewonnen – zuletzt die Champions League mit dem FC Arsenal – in Frankfurt will sie genau da anschließen. Amanda Ilestedt, Champions-League-Siegerin „Jeder Titel ist schön zu gewinnen natürlich. Ich glaube wir haben gute Chancen in der Bundesliga, aber auch im Pokal. Und wir werden alles machen, um alle Spiele zu gewinnen.“ Nach vier Jahren in Folge  Platz drei in der Bundesliga hinter […]

  • Nigerianische Bobfahrerinnen trainieren in Rheinland-Pfalz

    Nigerianische Bobfahrerinnen trainieren in Rheinland-Pfalz

    Es könnte sich etwas Historisches anbahnen: Diese zwei Frauen aus Nigeria könnten das erste afrikanische Bob-Team in der Geschichte der Olympischen Winterspiele werden. Unterstützung für dieses Vorhaben bekommen sie von einer waschechten Bob-Legende in Hachenburg. Trainiert wird jetzt im Sommer nicht im frostigen Eiskanal, sondern in der eisfreien Anschubanlage im rheinland-pfälzischen Westerwald. „3,2,1 – Set Go!“ Simidele Adeagbo und Kewe King  aus Nigeria trainieren für ihr großes Ziel: die Bob-Wettbewerbe bei den  olympischen Winterspielen 2026. Das gab’s noch nie. Nigeria – alles andere als ein Land der  Wintersportler. Simidele Adeagbo, Bob-Pilotin „Die erste Frage, die mir oft gestellt wird, ist: Was ist Bobfahren? Es ist eine Sportart, mit der viele Nigerianer noch nicht vertraut sind. Sie wissen nicht wirklich viel darüber. Und wenn die Leute es dann tatsächlich sehen, denken sie, dass es so beängstigend und verrückt aussieht.“ Kewe King, Bob-Anschieberin „Sie sind stolz. Stolz darauf, dass wir Nigeria und den afrikanischen Kontinent vertreten. Denn gerade im Wintersport ist dieser Kontinent nicht vertreten.“ Der Sport wird in Nigeria nicht gefördert. Bob, Reisen, Trainer – Kosten im sechsstelligen Bereich, die die beiden selbst tragen müssen. Deswegen trainieren sie, hier im Westerwald, angeleitet von einer  Bob-Legende. Sandra Kiriasis – Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin. Mit ihrem Projekt „Golden Underdogs“ unterstützt sie Sportler aus exotischen  Wintersportnationen und  kämpft  für Chancengleichheit im Eiskanal. Sandra Kiriasis, Bob-Olympiasiegerin 2006 „Mit dem richtigen Set-up und auch Mindset und den richtigen Partnern an der Seite kann auch so ein kleines Land, wo keiner dran glaubt, die keine Historie haben in dem Sport, können die etwas schaffen, woran sie vielleicht selbst bisher nicht geglaubt haben.“ Während Pilotin Simidele  bereits 2022 als erste Afrikanerin ein internationales Bob-Rennen gewann, steht Anschieberin  Kewe noch am Anfang ihrer Laufbahn. Kewe King, Bob-Anschieberin „Wir sind noch nicht einmal auf unserem besten Niveau. Wir haben noch […]

  • Der Bundesliga-Talk mit Thorsten Arnold

    Der Bundesliga-Talk mit Thorsten Arnold

    Nach UEFA-Conference-League-Jubel in Mainz wartet der Bundesliga-Alltag auf unsere Vereine. Und da gibt es auch ein hessisch-pfälzisches Aufeinandertreffen. Mehr dazu von unserem Sportreporter. Markus Appelmann, Moderator: Mit 4:1 hat Mainz 05 gestern Abend im eigenen Stadion die Mannschaft von Rosenborg Trondheim geschlagen und zieht damit in die Ligaphase der UEFA Conference League ein. Und das Ganze genau verfolgt hat mein Kollege Thorsten Arnold aus der Sportredaktion. Thorsten, jetzt geht das Europapokal-Abenteuer der Mainzer erst so richtig los. Thorsten Arnold, Sportreporter: Jetzt geht die Reise los, nach diesem überzeugenden und wie ich finde hoch verdienten Sieg. In der Ligaphase gibt es garantierte drei Heim- und drei Auswärtsspiele. Und da gucken wir direkt mal drauf, wen die Losfee heute Nachmittag den Mainzern zugedacht hat. Also zu Hause in der Mewa-Arena geht’s gegen Florenz, Mostar die Mannschaft aus Bosnien-Herzegowina, und Samsunspor aus der Türkei. Und die Mainzer Fans können reisen ins polnische Posen, Nikosia auf Zypern und Craiova in Rumänien. (Offmaz Ende) Also da waren durchaus attraktivere Vereine im Topf und wir hören direkt mal, was der Mainzer Trainer Bo Henriksen dazu sagt: Bo Henriksen, Trainer 1. FSV Mainz 05 „Ja, ich denke das war okay für uns. Wichtig ist, dass wir sportlich gute Möglichkeiten haben. Das sind gute Gegner, wir wissen das, das sind schwierige Spiele, aber für uns ist das perfekt. Wir wollen diese Spiele spielen und wir freuen uns, im Oktober zu spielen. Aber jetzt ist erst mal Bundesliga.“ Arnold: Tja, Bundesliga ist das Stichwort. Am Sonntag müssen die Mainzer zum VfL Wolfsburg und nach diesem starken Auftritt gestern Abend bin ich zuversichtlich, dass auch in der Bundesliga die ersten Erfolge, sprich Punkte, eingefahren werden. Appelmann: Wir schauen zu unserem anderen Erstligisten, zu Eintracht Frankfurt, der ja sensationell in die Saison gestartet ist. Direkt Platz 2 hinter den Bayern durch […]

  • Mainz 05 will in die Ligaphase der Conference League

    Mainz 05 will in die Ligaphase der Conference League

    Den Start in die neue Saison hat sich Mainz 05 sicher anders vorgestellt. Im Pokal gegen Dynamo Dresden gerade noch so eine Runde weitergekämpft, aber dann: International und bei der Bundesliga-Premiere zwei Niederlagen in Folge. Beim Conference League Playoff-Rückspiel heute Abend zuhause gegen den norwegischen Rekordmeister Trondheim muss also ein Sieg her, um den Traum von Europa am Leben zu halten. Die Reise durch Europa soll weitergehen! Nach der 1 zu 2 Niederlage im Hinspiel, wollen die 05er das Rückspiel zuhause gegen Rosenborg Trondheim deutlich aktiver angehen. Danny da Costa, Abwehrspieler 1. FSV Mainz 05 „Wir wollen morgen natürlich von Anfang an gleich die Fans auf unsere Seite ziehen. Gleich ein Zeichen setzen, dass man von Anfang an spürt, hier ist eine ganze Region, ein ganzer Verein, der unbedingt in diese Ligaphase einziehen will.“ Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Das ist unsere DNA. Wir wollen immer wieder nach vorne gehen. Wir wollen immer wieder mit Mut spielen.“ Während die gestern frisch für die Nationalmannschaft nominierten Mainzer Paul Nebel und Nadiem Amiri mit von der Partie sein werden – fällt Neuzugang und Angreifer Benedict Hollerbach mit einer Muskelverletzung aus. Dafür soll das Mainzer Eigengewächs Nelson Weiper für mehr Gefahr im gegnerischen Strafraum – also in der Box – sorgen. Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Ich weiß, dass er einer der Besten in der Box in der Bundesliga ist. Und dann wird das auch sehr wichtig für uns. Er ist ein überragender Spieler. Wie ich gesagt habe, er hat ein Näschen für das Tor. Er ist klug in der Box. Und ich weiß, dass er ein Tor machen kann. Und er weiß das auch.“ Nach der Unruhe der letzten Wochen hat der Angreifer  heute seinen Vertrag um drei Jahre bis 2029 verlängert. Das sollte die Anhänger der 05er  freuen. Dennoch:  […]

  • SV Wehen Wiesbaden empfängt den FC Bayern München

    SV Wehen Wiesbaden empfängt den FC Bayern München

    Für die Drittliga-Kicker des SV Wehen Wiesbaden steht das ganz große Spiel an – für die allermeisten wohl das bislang größte ihrer Karriere. Zu Gast in der BRITA-Arena in der 1. Runde des DFB-Pokals ist der FC Bayern München. Und wenn Weltstars des Fußballs in die hessische Landeshauptstadt kommen, da will natürlich jeder dabei sein. Die Schlange zieht sich bis raus auf die Bundesstraße, die am Stadion vorbeiführt. Anstehen für ein paar Resttickets für die Partie des SV Wehen Wiesbaden gegen den großen FC Bayern. Doch die Karten reichen am Ende bei weitem nicht für alle – mehr als 12.500 Zuschauer passen eben auch heute Abend nicht rein, hier in die BRITA-Arena in Wiesbaden. Den besten Platz überhaupt wird er haben, Wehens Kapitän Fatih Kaya. Der Stürmer, auf dem Feld Aug in Aug mit den Weltklassespielern der Bayern. Fatih Kaya, Kapitän SV Wehen Wiesbaden „Ich freue mich natürlich gegen Spieler wie Upamecano, Jonathan Tah, Kim  – die Defensivabteilung – mich mit diesen Jungs zu messen. Wird schon eine coole Erfahrung. Aber wir treten nicht an, um zu sagen: okay, ihr könnt jetzt hier den Sieg mitnehmen und wir wehren uns nicht. „ Wehren gegen die absolute Übermacht der Bayern. Erfahren, wo die persönlichen Grenzen liegen. Sascha Mockenhaupt, Verteidiger SV Wehen Wiesbaden „Ich will gucken, wie viel besser ist wirklich mein Gegenspieler, wie krass ist es gegen solche Leute persönlich zu spielen. Das ist für mich auch noch mal ein Highlight. Bei uns geht’s darum, alles raus zu knallen und was dann am Ende dabei rauskommt ist egal. Hauptsache, wir und die Fans können danach sagen: wir haben alles gegeben.“ Alles geben, hier heute Abend auf dem top gepflegten Rasen. Es ist angerichtet für ein großes Fußballfest. Vorausgesetzt, die Bayern mit Trainer Vincent Kompany finden den Weg nach Wiesbaden. Vincent Kompany, […]

  • Der Bundesliga-Talk mit Julian Beimel

    Der Bundesliga-Talk mit Julian Beimel

    Das Warten hat ein Ende! Unser Sporttalk ist zurück, denn am Wochenende startet auch die 1. Fußballbundesliga wieder in die neue Saison. Aber gestern Abend musste sich Mainz 05 erst mal international beweisen. Dieterle: Und darüber spreche ich jetzt mit meinem Kollegen aus der Sportredaktion Julian Beimel. Julian, das Conference League Playoff-Hinspiel bei Rosenborg Trondheim gestern Abend war alles andere als ein Traumstart für die Mainzer, oder? Beimel: Ja, eine nicht unverdiente 1:2 Niederlage für die Mainzer, im ersten internationalen Spiel seit mehr als achtJahren –  besonders offensiv ging da zu wenig. Und auch vor dem Spiel lief es schon nicht rund– wir sehen es hier – da wurden die Reifen des Mannschaftsbusses von unbekannten Tätern schwer beschädigt. Die Mainzer haben es zwar pünktlich ins Stadion geschafft, aber dennoch eine richtig fiese Aktion vor einem so wichtigen Spiel. Also, vor dem Ligastart am Sonntag,   zuhause gegen den 1. FC Köln, müssen sich die Mainzer jetzt erst mal schütteln. Der Ligauftakt in der heimischen MEWA-Arena schon seit Wochen ausverkauft – mit den Fans im Rücken sollen drei Punkte her gegen den Aufsteiger aus Köln. Dieterle: Eintracht Frankfurt hat sich bereits umgeschaut – vor ihrem Saisonauftakt zuhause gegen Werder Bremen am Samstag. Denn da wird ein ganz Großer der SGE nicht mehr dabei sein. Beimel: Ja, der Abgang von Kevin Trapp nach 10 Jahren und 383 Spielen mit dem Adler auf der Brust – das waren emotionale Momente die letzten Tage in Frankfurt – und so ordnet Eintracht-Coach Dino Toppmöller Trapps Rolle und Status in Frankfurt ein. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt: „Eine absolute Legende einfach hier in dem Verein. Man kann gar nicht hoch genug anrechnen, was er hier alles geleistet hat. Ich glaube, er ist der Torhüter mit den meisten weißen Westen. Er hat die meisten Bundesligaspiele als Torhüter […]

  • Mainz 05 im Teamcheck

    Mainz 05 im Teamcheck

    Das Warten hat ein Ende! Am Wochenende kehrt die Erste Fußball-Bundesliga aus der Sommerpause zurück. Und diesmal steht Mainz 05 vor einer ganz besonderen Saison. Gleich um 18 Uhr treten die Nullfünfer nach langer Zeit mal wieder international an -auswärts beim norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim. Wie sind die Mainzer aktuell so drauf? Beste Laune bei Mainz 05! Und das zurecht: Nach neun Jahren bestreitet der FSV  heute Abend  mal wieder ein Europapokal-Spiel. Bundesliga, DFB-Pokal und Conference  League – auf das Team könnte eine kräftezehrende Dreifachbelastung zukommen. MANNSCHAFT Für gut 23 Millionen Euro ist mit Jonathan Burkhardt der Angreifer der Mainzer zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt gewechselt. Andere Säulen sind erhalten geblieben: Torhüter Robin Zentner, Abwehr-Stratege Dominik Kohr und Unterschiedsspieler Nadiem Amiri werden auch in dieser Saison voran gehen. Und auch wenn Kapitän Silvan Widmer  vergangene Saison häufig von der Bank startete, füllt er seine Führungsrolle vorbildlich aus. Silvan Widmer, Spieler 1. FSV Mainz 05 „Wir haben das ganze letzte Jahr hart dafür gearbeitet, dass wir an dem Punkt stehen, wo wir jetzt sind. Wir wollten unbedingt in den Europapokal und haben jetzt noch die Playoffs vor uns. Wir wollen da rein und wollen natürlich auch so weit wie möglich kommen. Ich hoffe, dass viele Spiele auf uns warten.“ Die derzeit größte Baustelle: Der angedachte Nachfolger für den abgewanderten Jonathan Burkhardt – U-21 Nationalspieler Nelson Weiper. Der Stürmer will seinen Vertrag derzeit nicht verlängern und wurde vorerst aus dem Kader gestrichen. Ausgang: offen. Aber die Zeichen stehen auf Abschied. TRAINER Bo Henriksen ist seit Frühjahr 2024 Trainer in Mainz. Er rettete die 05er zunächst vor dem Abstieg und mit ihm stieß man nun mit Platz 6 die Tür nach Europa auf. Das straffe Auftaktprogramm, mit satten fünf Spielen bis Ende August, für den Trainer ein idealer Saisonauftakt. Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz […]

  • U-Bahn-Station im Eintracht-Look

    U-Bahn-Station im Eintracht-Look

    Um die Fan-Massen von Eintracht Frankfurt an einem Bundesliga-Spieltag zu transportieren, braucht es den öffentlichen Nahverkehr. Seit heute gibt es sogar eine eigene U-Bahn-Station – komplett in den Farben der Eintracht. Ankunft an der Haltestelle im SGE-Look. Großer Bahnhof zur Eröffnung mit zahlreichen Eintracht-Legenden, die sich hier auf den Wänden wiederfinden. Elemente aus 125 Jahren Vereinsgeschichte. Karl-Heinz Körbel, Rekordspieler Eintracht Frankfurt „Man kriegt ja Gänsehaut, weil man kennt ja fast alle Geschichten. Champions League ist alles super, wir freuen uns alle riesig aber das wird nicht immer der Alltag sein und alle Spieler, die hier hängen haben Geschichte geschrieben für Eintracht Frankfurt und das muss erhalten bleiben.“ Cha Bum-Kun, Eintracht-Stürmerlegende „Ich kann es gar nicht in eigene Worte fassen, ich bin so sehr gerührt, nach all den Jahren, dass die Fans immer noch zu mir aufsehen, davor hab ich großen Respekt.“ Die U-Bahn-Station ist  deutschlandweit die erste in einem Vereinslook, abseits des Stadions. Die Stadt zahle dafür nichts. Das Makeover in rot, schwarz und weiß war Teil der Komplettsanierung. Wolfgang Siefert (Bündnis 90 / Die Grünen), Dezernent für Mobilität Frankfurt „Dieser Ansatz, dass Gestaltung immer auch Teil von öffentlichen Gebäuden ist, dafür gibt’s in Deutschland einfach wenig Tradition. Und wir wollen das in Frankfurt jetzt auch mal ein bisschen ändern und zeigen, dass ÖPNV jetzt nicht nur dem reinen Zweck dient von A nach B zu kommen sondern dass man auch gerne hier in der Station vielleicht ist und so sorgen wir natürlich auch ein bisschen für Attraktivität von Frankfurt.“ Und so nimmt der ein oder andere Eintracht-Fan ab sofort auf dem Weg zum Spiel vielleicht bewusst einen kleinen Umweg über den Willy-Brandt-Platz.

  • DFB-Pokal: Mainz 05 tritt in Dresden an

    DFB-Pokal: Mainz 05 tritt in Dresden an

    Für Mainz 05 startet gleich das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Die 05er spielen auswärts in der ersten Runde des DFB-Pokals – gegen den Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden. Während die 05er gerade frisch aus der Vorbereitung kommen, hat Dresden bereits zwei Pflichtspiele hinter sich. Mainz-Trainer Bo Henriksen sieht sein Team dennoch gut vorbereitet – und er freut sich, dass der Ball endlich wieder rollt. Jetzt wird angezogen – die Pflicht ruft! Genauer gesagt: Die erste Runde im DFB-Pokal. Und die Vorzeichen stimmen. Mainz 05-Trainer Bo Henriksen ist nicht nur mit der Vorbereitung und dem Trainingslager in Tirol sehr zufrieden, auch der Fitnesszustand seines Kaders, beeindruckt den Dänen. Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Alle sind zurück, keine Verletzungen. Und das ist unglaublich, dass alle fit sind. Unser Fitness-, Rehab-Coach ist arbeitslos. Das ist verrückt.“ Der breite und gesunde Kader – genau richtig für das straffe Auftaktprogramm, mit satten fünf Spielen bis Ende August. Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Jetzt geht es los. Und das ist natürlich das Wichtigste im Fußball, das Wichtigste im Leben. Diese Erlebnisse zu haben, mit den Fans, alle sind dabei. Und wir freuen uns, dass es los geht.“ Auch wenn der Gegner mit zwei Niederlagen in die Zweitliga-Saison gestartet ist, sieht Mainz Trainer Bo Henriksen in Dresden einen sehr guten und spielerisch starken Kontrahenten – mit besonderer Stärke im Ballbesitz. Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Ich denke, dass sie nur auf diese Weise spielen können. Ich denke auch, dass sie den Ball haben wollen. Und dann müssen wir natürlich überlegen, was wir wollen. Das wichtige ist für uns, dass wir großen Respekt haben.“ Mindestens 1600 Mainzer Anhänger sind mit angereist, ins Dresdener Rudolf-Harbig-Stadion. Und sie alle hoffen, dass die sächsische Landeshauptstadt nur eine Zwischenstation sein wird – und die Pokalreise der 05er weitergeht.

  • FK Pirmasens empfängt Hamburger SV im DFB-Pokal

    FK Pirmasens empfängt Hamburger SV im DFB-Pokal

    Die Fußball-Bundesliga ist noch nicht mal gestartet, da steht uns am Wochenende schon die erste Runde des DFB-Pokals bevor. Mit dabei ist dann auch ein echter Außenseiter aus Rheinland-Pfalz: der FK Pirmasens! Er empfängt den großen Hamburger SV. Für die Pfälzer schlichtweg das Spiel des Jahres. Die Vorfreude scheint beim Oberligisten langsam der Anspannung zu weichen: Schließlich hat der Fußballklub Pirmasens den altehrwürdigen Bundesliga-Rückkehrer HSV gezogen. Fünfte Liga gegen erste, Kreisstadt gegen Millionenmetropole, David gegen Goliath. Die 10.000 Zuschauerplätze im Sportpark Husterhöhe sind seit Wochen ausverkauft, hier gab es schon mal eine Pokalsensation: 2006 warf der damalige Regionalligist den Bundesligisten Werder Bremen im Elfmeterschießen raus. FK-Präsident Jürgen Kölsch, damals im Aufsichtsrat, zwischen Erinnerung und Euphorie. Jürgen Kölsch, Präsident FK Pirmasens „Alles steht auf den Beinen, freut sich auf dieses Spiel. Ich kann mich noch genau daran erinnern: Ich stand am Spielfeldrand, es war damals mein erster Job beim FKP – und dann kam das Elfmeterschießen. Keiner, wirklich keiner hat damit gerechnet, dass wir weiterkommen. Erst konnten wir gar nicht feiern, mussten es mal eine Stunde sacken lassen. Und dann ging’s natürlich richtig los.“ Gegen eine Neuauflage hätte auch Trainer Daniel Paulus nichts einzuwenden. Er war damals als Spieler dabei, stand aber verletzt nicht auf den Platz. Der damalige Überraschungserfolg ist für seine heutige Mannschaft ein großer Ansporn. Daniel Paulus, Trainer FK Pirmasens „Da kommt dieses Spiel und das Elfmeterschießen, das es damals gab, immer mal wieder auf. Und jetzt im DFB-Pokal wird es öfter mal aus der Kiste gekramt. Ja, war ein tolles Ereignis und wir probieren alles, dass wir die Sensation schaffen.“ In die Oberliga-Saison ist der Fußballklub bislang ohne Niederlage gestartet. So darf es aus Sicht des  Coachs  für den krassen Außenseiter gerne bleiben. Daniel Paulus, Trainer FK Pirmasens „Ich hoffe, dass wir den HSV ein bisschen ärgern […]

  • 1. FC Kaiserslautern, Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt müssen im DFB-Pokal ran

    1. FC Kaiserslautern, Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt müssen im DFB-Pokal ran

    Auch die Proficlubs aus unserer Region spielen am Wochenende mit. Und auch wir drücken dem Außenseiter die Daumen. Jetzt blicken wir noch auf die Proficlubs aus unserer Region, die am Wochenende im Pokal ranmüssen: Auf den 1. FC Kaiserslautern, Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt. Bei der Pressekonferenz heute Nachmittag wirkt FCK-Trainer Torsten Lieberknecht sachlich nüchtern. Zweitligist Kaiserslautern muss beim Brandenburger Oberligisten RSV Eintracht Stahnsdorf ran. Eine vermeintlich einfach Aufgabe, doch der FCK ist eher mittelmäßig in die 2. Liga gestartet: Ein Sieg, eine Niederlage, im Sturm könnte es noch etwas besser laufen. Überheblichkeit wäre also selbst gegen einen Außenseiter fehl am Platz. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „Es ist eine Pflichtaufgabe, das wissen wir. Es ist ein Job, den wir erledigen müssen. Am besten erledigt man den, indem man dem Gegner mit Respekt begegnet. Mit der Herangehensweise, das man seine beste Leistung eben zeigt auf jeder Position. Das ist die Verantwortung, die ich an die Mannschaft stelle.“ Am Darmstädter Böllenfalltor läuft derweil die Vorbereitung aufs Auswärtsspiel beim Regionalligisten VfB Lübeck. Die Lilien haben mit zwei Siegen und Tabellenplatz 2 den deutlich besseren Saisonstart in Liga 2 erwischt. Für Trainer Florian Kohfeldt liegt der Fokus nun aber voll auf dem morgigen Samstag. Er liebt den DFB-Pokal. Florian Kohfeldt, Trainer SV Darmstadt 98 „In Deutschland hat dieser Wettbewerb einen unheimlich hohen Stellenwert. Das Spiel des Jahres ist immer das Pokalfinale in Berlin, wo sich alle drum vereinen. Da wollen alle hin. Deshalb ist es für mich der geilste Wettbewerb im deutschen Fußball. Und ich freue mich sehr auf diesen Wettbewerb.“ Das vermeintlich einfachste Los hat Bundesligist Eintracht Frankfurt gezogen. Die Adlerträger müssen zum Fünftligisten FV Engers reisen, einem weiteren Außenseiter aus Rheinland-Pfalz. Für die Hessen ist es die Generalprobe für den Bundesliga-Start kommende Woche, entsprechend konzentriert müssen auch sie auftreten. Denn […]

  • FV Engers fiebert Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt entgegen

    FV Engers fiebert Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt entgegen

    Kevin Trapp, der Kapitän von Eintracht Frankfurt, wird den Verein wohl zeitnah in Richtung Paris verlassen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Damit verliert die Eintracht wohl ihren Stammtorhüter und das kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel der Saison, denn am Sonntag steht die Erstrundenpartie im DFB-Pokal an. Die Gegner: die Kicker des Fünftligisten FV Engers aus dem Rheinland-Pfälzischen Neuwied. Und die freuen sich schon mächtig auf ihren großen Kontrahenten. Eskalation in Engers. Ein Duell gegen Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt.  Die Reaktion auf die Auslosung im Vereinsheim des FV Engers im Juni. Trainer Julian Feit ist damals auf dem Weg in den Urlaub und erfährt vom großen Los erst am Flughafen. Julian Feit, Trainer „Ich habe das ganze Parkhaus zusammengeschrien, ich war am Zittern, das war schon irgendwie surreal. Und dann habe ich mich extrem gefreut, als ich die Bilder von hier gesehen habe, dass es nicht nur mir so ging. Sehr, sehr schön für die Jungs und es war auch schon ein sehr schönes Erlebnis mit der Auslosung.“ Auch die Spieler, die sich in der Oberliga normalerweise mit Gegnern wie  Eppelborn  oder  Emmelshausen messen, sind schon heiß auf dieses besondere Duell. Gabriel Müller, Verteidiger „Ja, ich denke mal, gerade der direkte Gegenspieler wird sehr interessant sein. Ich denke da gerade an Ansgar Knauff oder generell die Außenspieler von Frankfurt. Da habe schon sehr Bock drauf, mich mit denen zu messen, gerade auch was Geschwindigkeit und so angeht. Da mal zu sehen, wie weit man da hinterher hinkt oder vielleicht sogar eine Chance hat.“ Damit möglichst viele Fans eine Chance bekommen, das Spiel live zu verfolgen hat der DFB die Partie ins nahe Koblenz verlegt. Hier im altehrwürdigen Stadion Oberwerth machen sich die Jungs von Trainer Feit fit für das Spiel ihres Lebens. Doch wie soll man dem vermeintlich übermächtigen Erstligisten Herr werden? […]

  • Blinder Trainer beim FC Ober-Ramstadt

    Blinder Trainer beim FC Ober-Ramstadt

    Training beim Kreisligisten des FC Ober-Ramstadt in Südhessen. Dribbeln, laufen und danach noch gemütlich ins Vereinsheim. So spielt sich das meistens ab im Amateurfußball. Bei dieser Mannschaft läuft aber alles ein bisschen anders. Aber sehen sie selbst. „Gutes Ding. Komm komm. Schön lautstark. Mehr Bälle, mehr Kommunikation. Komm!“ Kommunikation – für Alican Pektas das A und O. Wenn der Co-Trainer an der Seitenlinie steht, müssen die Spieler des FC Ober-Ramstadt miteinander reden. Um ihr Spiel zu verbessern, aber auch, damit Alican selbst so genau wie möglich mitkriegt, was auf dem Platz passiert. Denn was zuerst gar nicht auffällt: Der Trainer ist blind. Und trotzdem hat er auf dem Spielfeld den Durchblick. Alican Pektas, Co-Trainer FC Ober-Ramstadt: Was ich natürlich auch versuche, ist wirklich auch zu schauen, wie ist die Körpersprache, sind Spieler anwesend, sind sie da, sind sie im Geschehen, achten sie auf Dinge. Natürlich hört man auch so Dinge, wie ob Pässe gut sind, nicht gut sind. Ob ein Spieler gerade vielleicht im Dribbling mehr aus sich rausholen könnte. Das sind schon so Dinge, die mir auffallen.  Als Co-Trainer ist es für Alican Pektas hier bei der ersten Herrenmannschaft schon die zweite Saison – Gemeinsam mit Trainer Abidin Caglar. Für den ist sein blinder Kollege eine echte Bereicherung. Abidin Caglar, Trainer FC Ober-Ramstadt :  Dass er ein ganz anderes Blickfeld davon hat, wie man Fußball spielt. Ne ganz andere Art und Weise hat, wie man den Fußball liest. Und das erkennen wir auch in jeder Sitzung, in jeder Trainingseinheit, dass er einfach ein ganz anderes Sichtfeld dazu hat. Und die Art und Weise, wie er das lebt, das prägt die Jungs auch.  Die Aufteilung zwischen den beiden Trainern ist klar. Abidin Caglar schaut auf die Technik, Alican Pektas nimmt die Details wahr, entwickelt Ideen und übernimmt die taktische Komponente- Das alles mit seinem Gehör. Als […]

  • Die 2. Liga startet - der FCK in unserem Teamcheck

    Die 2. Liga startet – der FCK in unserem Teamcheck

    Endlich wieder Fußball in den Stadien nach der Sommerpause, ab heute Abend legt die 2. Bundesliga schon mal los. Der 1. FC Kaiserslautern muss am Sonntag erstmals ran. Wie sind die Pfälzer aufgestellt für die neue Saison? Hier ist unser Teamcheck. Das Jubiläumsjahr könnte ein richtungsweisendes werden. 125 Jahre 1. FC Kaiserslautern, dafür reist im letzten Testspiel extra die große AS Rom an. Der Test geht zwar knapp verloren, aber die Pfälzer können gegen ein europäisches Spitzenteam durchaus mithalten. Mannschaft Neue Saison, neue Gesichter: Teuerster Neuzugang ist Mittelfeldspieler Semih Sahin, der für 1,5 Millionen Euro von Ligakonkurrenten Elversberg kommt. Hinzu gesellen sich u.a. Mittelstürmer Ivan Prtajin von Bundesligist Union Berlin und Innenverteidiger Ji-soo Kim vom englischen Club Brentford. Nun heißt es: erstmal gut ankommen. Semih Sahin, Neuzugang 1. FC Kaiserslautern „Die Jungs haben mich wirklich gut aufgenommen, sind wirklich sehr korrekt. Und dann schauen wir, wie’s kommt. Wir gucken Woche für Woche und versuchen einfach, unser Bestes zu geben.“ Allerdings hat der FCK mit Ragnar Ache seinen torgefährlichsten Stürmer abgegeben. Trainer Torsten Lieberknecht geht in seine erste richtige Saison auf dem Betzenberg. Im April gekommen, reichte es vergangene Runde noch für Platz 7. Diesmal darf es gerne mehr sein, schließlich warten die roten Teufel schon seit 13 Jahren auf eine Rückkehr in die Erste Liga. Torsten Lieberknecht, Trainer 1. FC Kaiserslautern „In der Endplatzierung wollen wir besser sein, wir werden alles dafür tun. Und wissen, dass es eine lange Reise werden wird. Aber eine, die wir auch angehen wollen, positiv angehen wollen. Und vor allem auch so denken wollen, das wir vielleicht Träume erfüllen können.“ Aufstiegsträume erfüllen konnte Lieberknecht bereits: zuerst führte er Braunschweig, dann Darmstadt ins Oberhaus. Prognose Carsten Praeg, Reporter „Traditionell reicht fast schon der Name Kaiserslautern allein, um zumindest zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen. Diesmal sehen auch die Buchmacher den FCK […]

  • Im Teamcheck vor der Saison: SV Darmstadt 98

    Im Teamcheck vor der Saison: SV Darmstadt 98

    Das Warten hat ein Ende! Am Wochenende meldet sich die zweite Bundesliga zurück aus der Sommerpause. Nach vorzeitigem Klassenerhalt ist auch der SV Darmstadt 98 in dieser Saison wieder mit dabei. Die Südhessen in unserem 17:30 Sat.1Live – Teamcheck. Nach einer schwierigen letzten Spielzeit und Tabellenplatz 12, wollen die Lilien jetzt wieder oben angreifen. Die Fans können sich in diesem Jahr auf viele alte und neue Gesichter freuen. Mannschaft Die Lilien haben in der laufenden Transferperiode ordentlich zugschlagen und sich mit sieben Neuzugängen verstärkt. Darunter ein alter Bekannter – Patric Pfeiffer. Der Innenverteidiger trug schon zwischen 2019 und 2023 das Lilien-Trikot und soll mit seiner starken körperlichen Präsenz erneut zur tragenden Säule werden. Eine dieser Säulen ist auch Marcel Schuhen – Die Nummer 1 im Tor. Er geht mit Darmstadt in seine siebte Saison. Ab jetzt auch als Kapitän. Marcel Schuhen, Kapitän SV Darmstadt: „Ich glaube, dass wir bestmöglich auf jeden Gegner vorbereitet werden von unserem Trainer. Dass wir eine ganz ganz klare taktische Idee haben, aber trotzdem unberechenbar sein werden, weil wir da eben noch an der ein oder anderen Sache am feilen sind, was wirklich schon gut in den Testspielen funktioniert hat und, dass wir einfach ne große Qualität im Kader haben.“ Die Stammplätze in der Mannschaft sind heiß begehrt. Das heißt. Vor einem liegt jetzt besonders viel Arbeit: Trainer Florian Kohfeldt ist seit September Cheftrainer am Böllenfalltor. Ein großer Vorteil: In diesem Jahr ist er schon in der Vorbereitung Trainer und kann seine Mannschaft so besser auf die Spielzeit einstimmen. Wo will Kohfeldt in dieser Saison hin? Florian Kohfeldt, Trainer SV Darmstadt 98: „In der Vorbereitung gibts ein paar hard facts, die da heißen: Was haben wir physisch abgeliefert? Da hab ich ein sehr gutes Gefühl. Aber alles andere ist Kaffeesatzleserei. Und da bin ich jetzt auch… […]