17:30 SAT.1 LIVE vom 03.01.2024
Aus rechtlichen Gründen entspricht die Online-Ausgabe nicht immer der ausgestrahlten Sendung.
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Eva Dieterle im Gespräch mit dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein über den CDU-Wahlsieg in Hessen, die anschließenden Koalitionsverhandlungen und seine Wünsche für 2024. Eva Dieterle, Moderatorin: Guten Abend zu 17:30 SAT.1 LIVE, zum großen Finale, zur letzten Sendung im Jahr 2023. Und auch heute erwartet Sie eine besondere Sendung, denn wir schauen auf das Jahr zurück und das mache ich heute mit meinem Gast. Und für ihn war das auch persönlich ein ganz besonderes Jahr, ein prägendes. Und darüber spreche ich jetzt mit dem hessischen Ministerpräsidenten, mit Boris Rhein. Herzlich willkommen! Schön, dass Sie hier sind. Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen: Danke! Schönen guten Abend, Frau Dieterle. Eva Dieterle: Herr Rhein, wir starten gleich mit zwei ganz besonders schönen Momenten in diesem Jahr. Prägend war ja auf jeden Fall vor der Landtagswahl der Wahlkampf. Der war anstrengend. Aber wir haben da auch ein paar Bilder für Sie. Sie hatten auch Spaß, Sie können ja gerne auch mal hingucken. Also Sie waren in einem Freizeitpark in der Nähe von Wiesbaden unterwegs und man kann sagen, Sie haben keine Attraktion ausgelassen. Das scheint Ihnen richtig viel Spaß gemacht zu haben und wir haben uns gefragt: Ist das noch das Kind im Manne, das da wieder wach geworden ist? Oder wie war das für Sie? Boris Rhein: Na ja, ich bin schon ein großer Fan von solchen Attraktionen und es macht mir große Freude, auch in solchen Fahrgeschäften zu fahren. Und ich glaube aber, das ist auch für einen Politiker ganz hilfreich, erst mal unterwegs zu sein, unter Leuten zu sein und Gespräche dabei zu führen. Und es soll aus meiner Sicht auch ein bisschen deutlich machen, was beispielsweise Schausteller für unser Land leisten. Denn das ist natürlich insbesondere nach Corona ein Treffpunkt wieder für die Menschen gewesen, sich auch mal fröhlich zu […]
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Fast genau ein Jahr ist es her, dass der Chatbot ChatGPT online gegangen ist. Mit ihm wurde Künstliche Intelligenz mit einem leicht nutzbaren Tool der breiten Masse zugänglich gemacht. Doch Künstliche Intelligenz kann auch missbraucht werden, beispielsweise in Medien oder sozialen Netzwerken. Welche Chancen und Risiken hinter KI stecken und wie sie sich regulieren lässt, damit haben sich heute die Besucher der Medienmesse Content Convention in Mainz befasst. Künstliche Intelligenz kann unterhalten. Sie kann hilfreich sein. Reporter: „Wo kann ich in Mainz am besten essen gehen?“ – KI-Stimme: „Als Johannes Gutenberg kann ich Ihnen einige Empfehlungen für Restaurants in Mainz geben. Das Weinstube …“ Mit KI lassen sich aber auch mediale Inhalte manipulieren. Deshalb sind sie anfällig für Missbrauch. Wie kann man sich schützen? Wie lässt sich KI regulieren? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich heute rund 1.000 Teilnehmer in Mainz auf der Content Convention. Gersi Gega, Veranstalter Content Convention „Wir bringen hier die ganzen Medienschaffenden zusammen, um quasi über die neuesten technologischen, aber auch Content-Entwicklungen zu sprechen. Was wir jetzt dieses Jahr ganz neu haben, das hinter mir, der KI-Playground. Das sind über zehn Unternehmen, die ausschließlich KI-getrieben Angebote und Services auch schaffen.“ Künstliche Intelligenz verändert gerade in vielen Branchen die Arbeitswelt, besonders die Medienindustrie. Die Landesmedienanstalten beschäftigen sich mit der Frage, wie beim Einsatz neuer Technik die Meinungsfreiheit gesichert und zugleich Rechtsbrüche vermieden werden können. Marc Jan Eumann, Direktor Medienanstalt Rheinland-Pfalz „Wir müssen sicherstellen, dass die Menschen wissen, welcher Inhalt ist jetzt menschengemacht, welcher ist KI-gemacht? Und kann ich diesem Inhalt trauen? Und da zu Vereinbarungen zu kommen, ist für die gesamte Medienbranche unglaublich wichtig. Und da kommen die Medienanstalten ins Spiel. Das ist unser Job. Wir wollen Partner*innen sein für die Unternehmen, die KI einsetzen. Wir wollen ihnen aber auch an die Hand geben, zu sagen: Wenn […]
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Die Entscheidung der hessischen CDU, mit der SPD Koalitionsverhandlungen zu führen, kommentiert 17:30 SAT.1 LIVE Chefredakteur Richard Kremershof.
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Nach der Europa-Conference-League-Unterbrechung kehrt bei der Eintracht wieder Bundesliga-Alltag ein. Darüber – und die anderen Spiele der Mannschaften aus dem Sendegebiet – bringt uns Julian Beimel auf den neuesten Stand. Eva Dieterle: Ja, und wir bringen jetzt Licht ins Dunkel – und zwar in Sachen Fußball. Devor am Wochenende der nächste Spieltag in der Bundesliga ansteht, rollte der Ball gestern erst mal auf der internationalen Bühne. Und darüber spreche ich jetzt mit Julian Beimel aus unserer Sportredaktion. Julian, gestern ging es für die Eintracht um richtig viel, und zwar um die Qualifikation für die Conference League, damit die Reise der Frankfurter durch Europa noch ein bisschen weitergehen kann. Julian Beimel, Sportreporter: Richtig. Deshalb hieß es gestern für die Eintracht auch “Alles oder nichts”. Und da war eine ordentliche Steigerung nötig nach dem 1:1 im Qualifikations-Hinspiel beim bulgarischen Underdog Levski Sofia. Ja, und das ist der Eintracht vor dem heimischen Publikum auch gelungen. 2:0 da das Endergebnis. Wenn auch das Offensivspiel der Eintracht, relativ zäh und träge – nichtsdestotrotz: Die Qualifikation ist gelungen und vorhin wurden auch schon die Gruppengegner ausgelost. Wir werfen mal einen Blick drauf. Für die Frankfurter geht es gegen PAOK Saloniki, HJK Helsinki und den FC Aberdeen aus Schottland. Also tolle Namen. Und die Reise durch Europa, die geht fröhlich weiter. Dieterle: Jetzt ist am Sonntag aber erst mal Zeit fürs Tagesgeschäft. Da steht Bundesliga an. Beimel: So ist es. Zu Hause gegen Köln. Und der Trainer Dino Toppmöller weiß, das wird keine leichte Aufgabe. Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt: „Wir wissen, dass ein extrem unangenehmer Gegner auf uns wartet. Wir wissen auch um die Bilanz der Eintracht. Jetzt in den letzten acht Spielen, glaube ich, nur ein Sieg gegen Köln. Köln ist die Mannschaft mit den meisten intensiven Läufen. Das heißt, dass wir am Sonntag maximal […]
Mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold blicken wir auf das anstehende Bundesliga-Wochenende. Eva Dieterle, Moderatorin: Erster Auftritt der Frankfurter Eintracht in dieser Saison gestern Abend im Fußball Europapokal. Im Play-off-Hinspiel der Conference League in Bulgarien kamen die Hessen über ein 1:1 Unentschieden bei Lewski Sofia nicht hinaus. Und darüber spreche ich jetzt hier im Studio mit unserem Sportreporter Thorsten Arnold. Thorsten, viele, viele Eintracht Fans, die haben eigentlich schon im Hinspiel mit einem klaren Sieg gerechnet, oder? Thorsten Arnold, Sportreporter: Ja, schnell hinfahren, hoch gewinnen, alles klar machen – das war eigentlich der Plan. Aber Pustekuchen. Es kam anders. 40.000 Fans haben das Stadion in einen echten Hexenkessel da verwandelt in Sofia. Das war ganz schweres Spiel für die Eintracht. Die ist zwar in Führung gegangen durch Kolo Muani – wer sonst? -, aber dann, ganz spät in der Nachspielzeit, dann noch der Gegentreffer. Ja, 1:2 nach dem Hinspiel, das ist dünn, das reicht noch nicht. Und die Frage an Dino Toppmöller am Morgen danach: Was hat gefehlt bei seinem Team? Dino Toppmöller, Trainer Eintracht Frankfurt „Ein Tick mehr Ruhe, ein Tick mehr Mut auch in unseren Aktionen. Gerade wenn der Gegner uns auch mal unter Druck setzt, dass wir da einen Tick ruhiger sind, immer wieder auch mal spielerische Lösungen brauchen. Ein Tick mehr Spielaktivität, wirklich diese Spielfreude, Bälle fordern – Bälle ablegen, nachgehen, Give-and-Go-Aktionen. Ich denke, dass wir uns da schon auch noch entwickeln können.“ Arnold: “Entwickeln können”, sagt er – die Eintracht-Fans werden sagen “entwickeln müssen”. Und zwar ganz schön schnell. Am besten bis nächsten Donnerstag zum Rückspiel. Also wenn das schiefgeht, dann war es das nämlich mit Europa. Dann fällt die Tour über den Kontinent aus. Dieterle: Und vorher – und damit sind wir jetzt bei der Bundesliga – steht für die Eintracht noch eine andere wichtige […]
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