Rheinland-Pfalz

  • Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Sporttalk mit Thorsten Arnold

    Der Blick unseres Sportreporters auf das Bundesliga-Wochenende. Markus Appelmann, Moderator: Um Fußball – nicht auf den Dächern der Stadt, sondern unten auf dem grünen Rasen – geht es jetzt bei uns. Der 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Und Thorsten Arnold ist zur Unterstützung im Studio. Thorsten, lass uns direkt zurückspringen zum Kellerduell vergangenes Wochenende, Mainz gegen Darmstadt. Die Mainzer haben klar gewonnen. Reicht es jetzt für den direkten Klassenerhalt? Thorsten Arnold Sportreporter: Ja, das sind nur noch drei Punkte bis zu diesem Platz 15 und sechs Spiele haben sie noch, um es zu schaffen. Das würden Sie tatsächlich feiern wie ein Titelgewinn dann. Und vielleicht werden es auch acht Spiele, also die zwei Relegationsspiele noch dazugerechnet. Aber ganz egal, ob sechs oder acht Spiele, dem Trainer ist es Wurst. Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05 „Ich bin überzeugt davon, dass wir irgendwie drin bleiben werden. Das ist das einzige, was wirklich zählt für uns. Wie wir das anstellen und ob wir noch 8 Spiele machen müssen – for me it’s egal, das nächste Spiel ist das wichtigste. Wir wissen, dass es sehr schwierige sechs oder acht Spiele werden. Aber wir bleiben bei uns selbst und das ist für uns das wichtigste.“ Arnold: “For me it’s egal”, hat er gesagt. Also da ist er schon mehr und mehr angekommen in Mainz. Beantwortet jetzt Fragen auch schon auf Deutsch in der Pressekonferenz. Aber das Wichtigste war ja, dass er bei seinen Spielern gut ankommt. Und das scheint tatsächlich der Fall, was so Einstellung betrifft auf dem Platz und das Verhalten, da geht es richtig vorwärts bei den Mainzern. Gucken wir mal, was gegen Hoffenheim morgen rausspringt. Appelmann: Leider nichts rausgesprungen ist für die Darmstädter. Ich habe es eingangs erwähnt: neun Punkte zum Relegationsplatz. Müssen die Darmstädter, die Lilien jetzt schon planen für Liga […]

  • Unterstützung für Brennpunktschulen

    Unterstützung für Brennpunktschulen

    Sich abends noch einmal mit dem Kind an die Matheaufgaben setzen oder für eine Klassenarbeit üben – nicht alle Eltern können das in Rheinland-Pfalz. Zum Beispiel weil sie kein Deutsch sprechen. Für Kinder ist es aber wichtig, dass sie auch zu Hause gefördert werden. Um diese Ungleichheit abzubauen, hat die Landesregierung vor vier Jahren ein Projekt ins Leben gerufen. Heute zieht sie Bilanz. Lesen, Schreiben, Rechnen. Grundlagen, die jedes Kind lernen muss. Doch nicht alle bekommen dafür die gleichen Voraussetzungen mit. Noch immer sind Familie und soziales Umfeld entscheidend, wenn es darum geht, wie gut ein Kind in der Schule ist. Das weiß auch Ralf Früholz. Er ist Rektor der Anne-Frank-Realschule plus in Mainz – einer Brennpunktschule. Ralf Früholz, Schulleiter Anne-Frank-Realschule plus Mainz „Das heißt, es gibt ja in der Elternschaft und in der Schülerschaft unterschiedliche Voraussetzungen von Schule, unterschiedliche kulturelle Aspekte für Schule und das ist schon eine Herausforderung. Auch dass wir viele Kinder haben, die kein Deutsch sprechen, das heißt mit unzureichenden Deutschkenntnissen. Die müssen integriert werden.“ Damit das gelingen kann, hat er bei dem Projekt „Schule hoch vier“ mitgemacht. Als eine von insgesamt 53 Schulen. Jede erhält rund 30.000 Euro. Von dem Geld haben die Schulen beispielsweise neue Lernräume eingerichtet oder Ausflüge ins Museum organisiert. Im Zentrum des Projekts stehen aber die Schulleiter selbst, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Mehr Ressource ist immer wichtig für jede Schule. Aber nur mehr Ressource alleine, reicht nicht. Sondern man muss einfach klar sagen, Schule verändert sich. Nicht nur von der Zusammensetzung der Schüler und Schülerinnen. Sondern auch, was die Aufgabenstellung betrifft. Und das bedeutet, es ist genauso wichtig, zu investieren in diejenigen, die Verantwortung tragen in einer Schule.“ Und deshalb gab es in den vergangenen vier Jahren genau für diese ganz spezielle Coachings. „Hat mir viel […]

  • 25 Jahre Ryanair am Flughafen Hahn

    25 Jahre Ryanair am Flughafen Hahn

    Ob London, Marrakesch oder Mallorca, wer in Rheinland-Pfalz für wenig Geld in den Urlaub fliegen will, kommt am Hunsrück-Flughafen Hahn kaum vorbei. Untrennbar damit verbunden ist der Name einer Fluggesellschaft: Ryanair. Seit 25 Jahren starten und landen hier täglich mehrere Maschinen des irischen Billigfluganbieters. Eine Partnerschaft, verbunden mit vielen Vorteilen, aber auch einigen Abhängigkeiten. Wo auch immer man am Flughafen Hahn hinblickt – überall springt einem dieses Logo ins Auge. Ryanair ist einer der wichtigsten Kunden des Flughafens und lockt jedes Jahr Hunderttausende Passagiere ins Terminal. Seit 25 Jahren arbeiten Flughafen und Airline zusammen, das feiern die Verantwortlichen heute. Rüdiger Franke, TRIWO Standortleitung Hahn „Grundsätzlich ist das Modell Ryanair für einen Regionalflughafen deutlich geeigneter als für einen Großflughafen. Wir haben kurze Wege, wir haben günstige Preise, wir haben günstiges Parken.“ Dara Brady, Marketingchef Ryanair „Ich denke, dass das Engagement, fair zu bleiben und die Gebühren so niedrig wie möglich zu halten, Fluggesellschaften wie Ryanair dazu bewegt, hierher zu kommen.“ Es ist ein neues Kapitel in der deutschen Luftfahrtgeschichte, als hier im April 1999 die erste Ryanair-Maschine nach London abhebt. Für nur 99 Mark innerhalb kürzester Zeit in die britische Hauptstadt – ein absolutes Novum. Im Laufe der Jahre steuert die Airline vom Hahn aus mehr und mehr Ziele an, macht sich einen Namen als Schnäppchenflieger. Serviceleistungen wie Getränke, Sitzplatzreservierungen und Aufgabegepäck kosten extra. Und auch das Personal bekommt die Sparpolitik zu spüren. Die Airline übe enormen Druck auf die Mitarbeiter aus, berichten die Gewerkschaften immer wieder – von einer Angstkultur unter den Beschäftigten ist die Rede. Seit Jahren kämpft ver.di deshalb für eine Arbeitnehmervertretung innerhalb des Unternehmens. Marko Bärschneider, ver.di Rheinland-Pfalz „Wir müssen hier natürlich ganz deutlich kritisieren, dass Ryanair nach wie vor die Bildung von Betriebsräten versucht zu verhindern, indem sie argumentieren, sie hätten keine Standorte in Deutschland. Und […]

  • Neue Investoren für Galeria Karstadt Kaufhof

    Neue Investoren für Galeria Karstadt Kaufhof

    Es scheint ein Lichtblick bei Galeria Karstadt Kaufhof zu sein. Ein neuer Investor übernimmt die insolvente Warenhauskette. Was das nun für die Filialen in Hessen und Rheinland-Pfalz bedeuten könnte? Wir haben nachgehakt. Anfang des Jahres war Galeria Karstadt Kaufhof in die dritte Insolvenz geschlittert. Nun gibt es endlich gute Nachrichten. Ein Konsortium rund um den Mannheimer Unternehmer Bernd Beetz und den US-amerikanischen Immobilientycoon Richard Baker will die Warenhauskette übernehmen. Heute wurde der Käufer der Öffentlichkeit vorgestellt. Bernd Beetz, Käufer Galeria Karstadt Kaufhof „Ich glaube einfach, dass es sich wirklich lohnt für das deutsche Warenhaus sich ins Zeug zu legen. Es ist wirklich ein Teil der deutschen Kultur, ich glaube sie alle sind ja damit groß geworden. Ich möchte da meinen Beitrag leisten, dass diese Kultur weiter Bestand hat und Erfolg hat.“ Ein positives Signal sagt Wirtschaftswissenschaftler Martin Fassnacht. Prof. Martin Fassnacht, Wirtschaftswissenschaftler „Positiv ist auch zu werten, dass das Konsortium, hinter dem Herr Baker steht, Erfahrung im Warenhausbereich hat. Zwar in den Märkten wie den USA und Kanada – es sind andere Märkte als der deutsche Markt. Und er hat schon mal Erfahrung im deutschen Markt gesammelt von 2015 bis 2019, als er Eigentümer von Kaufhof war.“ Nach dem Kauf liefen die Geschäfte allerdings nicht rund, die Umsätze gingen zurück und Kaufhof schrieb rote Zahlen. Nun der zweite Anlauf. Damit bleibt Galeria vorerst am Leben – die Zukunft ist trotzdem ungewiss. Aktuell betreibt die Warenhauskette noch 92 Filialen in ganz Deutschland. Zehn in Hessen und fünf in Rheinland-Pfalz. Angekündigt ist, rund 70 Filialen zu erhalten. Klar ist damit aber auch – nicht alle Standorte werden überleben. Prof. Martin Fassnacht, Wirtschaftswissenschaftler in Frankfurt „Die Mietkosten, insbesondere bei denen, die zur Signa-Gruppe gehören, sind zu hoch. Wenn Sie 30 Prozent des Umsatzes in Mietkosten bezahlen, ist das einfach zu hoch. Mietkosten sollten […]

  • Schweitzer stellt Projekt Jobcoach24+ vor

    Schweitzer stellt Projekt Jobcoach24+ vor

    Auch 2024 ist für den deutschen Arbeitsmarkt ein Jahr voller Herausforderungen. Eine davon: Die Integration geflüchteter Menschen aus der Ukraine. Während das von der Bundesregierung initiierte Projekt „Job-Turbo“ genau sie in den Arbeitsmarkt integrieren will, wurde in Mainz heute eine ergänzende, neue Initiative vorgestellt. Das Ziel des rheinland-pfälzischen Arbeitsministers: eine bessere Vermittlung von allen Bürgergeldempfängern. „Jobcoach24+“ – so heißt das Programm, das ab Mai mehr Bürgergeldempfängern zu einem Arbeitsplatz verhelfen soll und das durch eine individuell angepasste Unterstützung sogenannter Jobcoaches. Heidrun Schulz, Leiterin Bundesagentur für Arbeit Rheinland-Pfalz „Wir haben in den Jobcentern viele Menschen, die zwar grundsätzlich sehr wohl in den Arbeitsmarkt einmünden können, die aber ein gutes Stück Begleitung noch brauchen. Sei es, dass sie nicht wissen wie bei uns Kinderbetreuung gestaltet ist, sei es, dass sie noch qualifizierende Elemente brauchen oder auch einfach eine Begleitung im Bewerbungsverfahren. Und wir haben da schon an anderen Stellen gute Erfahrungen gemacht. Wenn es intensiver notwendig ist und wir das leisten können, ist der Erfolg auch größer.“ Wo die Jobcenter als solche mit ihrer Beratung an Grenzen stoßen, soll der Coach aktiv werden und die Arbeitssuchenden bei Bedarf sogar zum Probearbeiten, zum Praktikum oder zur neuen Arbeitsstelle begleiten. Mindestens 25 von den Jobcentern eingesetzte Jobcoaches soll es geben. Und sie sollen innerhalb eines Jahres mindestens 400 Arbeitssuchenden einen Job vermitteln. Während sich die regional zuständigen Jobcenter mit 40 Prozent der Gesamtkosten beteiligen, stellt das Land 1,3 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Alexander Schweitzer (SPD), Arbeitsminister Rheinland-Pfalz „Ich glaube, es ist eine gute Investition in die Menschen, in die Unternehmen, die dringend Beschäftigte brauchen, um gute Produkte und Dienstleistungen in Rheinland-Pfalz auf dem Markt zu bringen. Und es ist auch eine Investition in den sozialen Zusammenhalt. Weil jeder Mensch weniger, der von sozialen Transferleistungen lebt und sich und seine Familie mit […]

  • 100-Tage-Bilanz der neuen Leitung der Mainzer Universitätsmedizin

    100-Tage-Bilanz der neuen Leitung der Mainzer Universitätsmedizin

    120 Millionen Euro Miese. Mit diesem dicken Rekorddefizit wird die Universitätsmedizin Mainz das Jahr 2023 wohl abschließen. So geht es nicht weiter, da sind sich alle Beteiligten einig. Seit Anfang des Jahres hat das größte rheinland-pfälzische Krankenhaus nun einen neuen Vorstandschef. Und der hat heute Bilanz gezogen über seine ersten hundert Tage im Amt. Wo geht die Reise hin und wo steht die Universitätsmedizin heute? Diese Fragen beschäftigen Ralf Kiesslich seit gut drei Monaten. Der Vorstandschef muss einräumen: Im bundesweiten Vergleich steht sein Haus deutlich schlechter da als die meisten anderen Universitätskliniken. Prof. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender Unimedizin Mainz „Wir haben Personal auch aufgebaut, aber dann weniger Leistung angeboten. Und das war ungewöhnlich, weil alle anderen Kliniken in Deutschland haben es geschafft, nach der Coronakrise – vor allem im stadtnahen Bereich – wieder zuzulegen. Das ist uns nicht geglückt.“ Insgesamt sitzt die Universitätsmedizin auf einem Schuldenberg von rund 600 Millionen Euro. An Tilgung sei in den nächsten fünf Jahren nicht zu denken, sagt die neue kaufmännische Verantwortliche Waltraud Kreutz-Gers. Dass sich ihre Vorgänger im Vorstand uneinig waren über den Kurs der Unimedizin, sei nur ein Faktor, der die Bilanz getrübt habe. Waltraud Kreutz-Gers, Kaufmännische Vorständin  Unimedizin Mainz „Und was wir hatten, ist in manchen der Verwaltungsabteilungen – gerade etwa in Finanzen – eine hohe Fluktuation, was sich niedergeschlagen hat in allen möglichen Performanceproblemen, die man sich als Finanzbuchhaltung einfach nicht erlauben sollte, wie eine zu späte Bezahlung von offenstehenden Rechnungen etc.“ Höchste Priorität habe es jetzt, die jährlichen Verluste zu verringern. Einsparungen sollen durch bessere Abläufe im Klinikalltag und eine höhere Belegung der Betten erreicht werden. Die aktuell über 50 einzelnen Fachkliniken werden zudem künftig zu zwölf interdisziplinären Zentren zusammengefasst. Und noch eines sei wichtig, sagt Gesundheitsminister und Aufsichtsratschef Clemens Hoch. Clemens Hoch (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender  Unimedizin Mainz „Wir haben teure Hochleistungsmedizin, […]

  • Erstsemester an Uni Mainz begrüßt

    Erstsemester an Uni Mainz begrüßt

    Es ist wieder was los in den Mainzer Kneipen, die Busse und Bahnen sind gut gefüllt und die Fahrraddichte in der Stadt steigt. Alles Anzeichen dafür, dass es wieder losgeht mit einem neuen Semester an der Johannes-Gutenberg-Universität. Kommende Woche starten die Lehrveranstaltungen. Heute hat die größte Universität in Rheinland-Pfalz die neuen Studenten offiziell begrüßt. Erst mal orientieren, Leute kennenlernen, zum ersten Mal Hochschulluft schnuppern. Die meisten Studienanfänger können kaum erwarten, dass es losgeht. Hannah Wachter, studiert Soziologie und Ethnologie „Ich freue mich sehr drauf. Ich freue mich irgendwie auf Mainz, auf nochmal eine neue Stadt.“ Anne Würth, studiert Politikwissenschaft und Soziologie „Ich habe Bock! Keine Ahnung, wie es wird, aber ich glaube, es ist ganz cool hier.“ Marla Matthiesen, studiert Jura „Ich habe schon viele Freundinnen gefunden und ja, ich habe sehr viel Lust jetzt endlich was zu lernen.“ So wie ihnen geht es mehr als 1.200 Studierenden, die heute ihren ersten Tag an der JGU haben. Auf einer kleinen Messe stellen sich verschiedene Hochschulgruppen vor. Im Hörsaal nebenan richtet der Präsident der Universität seine Grußworte an die neuen Erstis. Insgesamt sinkt die Zahl der Studierenden an der Uni Mainz auf knapp 29.000. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es noch 6000 mehr. Prof. Georg Krausch, Präsident JGU Mainz „Was für uns entscheidender ist als die Gesamtstudierendenzahl ist die Zahl derer, die hier anfangen. Und diese Zahlen stabilisieren sich jetzt zum zweiten Mal, das war im letzten Winter schon ein bisschen mehr als im Winter davor, jetzt sind wir ziemlich genau da, wo wir im vergangenen Sommer waren.“ Um die Studierendenzahl auch langfristig zu stabilisieren, will die Universität in mehr Studienplätze investieren. Stark nachgefragte Fächer wie Psychologie oder Publizistik sollen an Kapazität gewinnen. Mehr Studienplätze – mehr Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Der ist allerdings auch jetzt schon knapp. Für diejenigen, […]

  • Spatenstich für biopharmazeutisches Forschungsgebäude

    Spatenstich für biopharmazeutisches Forschungsgebäude

    Die größte Pharma-Investition in den Standort Deutschland seit der Wiedervereinigung: 2,3 Milliarden Euro wird der US-Pharmariese Lilly für sein neues Werk im rheinland-pfälzischen Alzey investieren. Gestern war der feierliche Spatenstich – sie haben es bei uns gesehen. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat sich im Zuge des Erfolgs des Impfstoffherstellers Biontech zum Ziel gesetzt, das Land zu einem der wichtigen Standorte für die Pharma- und Biotechnologie zu machen. Passend dazu geht’s heute direkt weiter mit Spatenstichen: das Forschungsinstitut TRON, angegliedert an die Mainzer Universitätsmedizin, soll neue Therapien entwickeln. Immer das große Ziel vor Augen: Den Krebs zu besiegen. 2027 soll hier alles fertig sein. Auf über 10.000 Quadratmetern, über sechs Stockwerke verteilt. Neue Diagnostika und Wirkstoffe für Krebstherapien – hier bei TRON sollen sie entwickelt werden. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Dass TRON weiterhin wachsen wird, dass mehr wissenschaftlicher Sachverstand hier Einzug halten wird, mehr Personen bei TRON beschäftigt sein werden künftig, das ist eigentlich selbstredend. Weil sie brauchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Köpfe, die zusätzlichen Köpfe, um diese Kompetenzerweiterung am Ende auch stemmen zu können. Und dass man dafür dann auch mehr Raum braucht und sich freuen darf, wenn alle unter einem Dach dann gemeinsam zusammen arbeiten, auch das ist eigentlich eine sehr gute Nachricht.“ So soll das neue Labor- und Forschungsgebäude einmal aussehen. Direkt angrenzend an die Universitätsmedizin am Augustusplatz. Auch gegen Infektionskrankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollen hier neue Therapeutika entstehen. Prof. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender Universitätsmedizin Mainz „Dass wir auch als Uni-Medizin bereit sein wollen, diese neuen Therapiemöglichkeiten möglichst frühzeitig anzubieten. Denn am Anfang sind es Studien und wir wissen, das braucht oft Zeit, bis die Studien beginnen. Wenn wir uns gut vorbereiten in Mainz und in Rheinland-Pfalz, haben wir hier wirklich einen ganz tollen Nukleus, um zu zeigen, wie Personen, die solche Innovationen haben, dann auch für die Menschheit […]

  • Bundeswehroffiziere diskutieren mit Schülern

    Bundeswehroffiziere diskutieren mit Schülern

    Die Realschule Plus im rheinland-pfälzischen Flörsheim-Dalsheim hat jetzt Besuch von der Bundeswehr bekommen, genauer gesagt von Jugendoffizier Julian Ströbl. Der geht in Schulklassen, um mit den Jugendlichen über aktuelle politische Ereignisse und die Rolle der Bundeswehr zu sprechen. Wir haben ihn begleitet. Es ist noch früh am Morgen, die erste Stunde für die 10b. Jonathan Hartmann, 16 Jahre alt „Ist es nicht auch ein Nachteil, zum Beispiel im Einsatz, wenn zum Beispiel Russland Bescheid weiß über unsere neuen Panzer und neuen Gewehre?“ Die Fragen heute richten sich nicht an den Lehrer, sondern an Jugendoffizier Julian Ströbl. Julian Ströbl, Jugendoffizier „Und die Hoffnung ist, dass die Auswirkung sein wird, dass wir in Europa zeitnah einen Frieden herstellen können, in dem Ländergrenzen akzeptiert werden, was im Übrigen auch Russland in sämtlichen Verträgen mit unterzeichnet hat.“ Seine Aufgabe ist es, den Schülern das Thema Sicherheitspolitik näherzubringen. Dafür besucht er Schulen, aber beispielsweise auch Universitäten oder Vereine. Julian Ströbl, Jugendoffizier „Dass wir eine Parlamentsarmee haben und dass der Bundestag zum Beispiel entscheidet, was die Bundeswehr tut und was nicht, wissen viele nicht. Die denken, das macht zum Beispiel ein Bundesverteidigungsminister alleine, aber so ist es eben nicht. Und wenn ich es schaffe, dass Menschen für ihr abendliches Gespräch am Elterntisch Handwerk haben, um Meinungen zu bilden und die dann auch zu vertreten, dann ist das in Ordnung. Und zwar egal, ob das pro oder contra Bundeswehr ist.“ Voraussetzung dafür ist, dass ein gewisses Vorwissen da ist – also dass die Lehrer das Thema internationale Politik schon behandelt haben. Deshalb richtet sich das Angebot an Schüler ab der 9. Klasse. Bei der 10b kommt die heutige Unterrichtseinheit gut an. Marlene Baro, 15 Jahre alt „Ich fand’s interessant. Das ist mal nicht was, was schwer im Ohr liegt. Also man kann gut zuhören und man versteht‘s […]

  • Lämmer-Vierlinge im Westerwald

    Lämmer-Vierlinge im Westerwald

    Ein kleines nachträgliches Osterwunder: In Rüscheid im Westerwald hat ein Schaf Anfang März Vierlinge zur Welt gebracht. Eine echte Seltenheit. Es ist ganz schön was los auf dem Selbstversorgerhof von Jutta und Hartmut Döring im Westerwald. Insgesamt zehn Lämmer sind hier vor Ostern auf die Welt gekommen. Alle putzmunter. „Schwer sind sie geworden.“ Bei Schaf Alexa waren es gleich vier auf einmal. Das ist eine echte Seltenheit. Dass alle vier auch gesund sind und überlebt haben, umso mehr. Jutta und Hartmut Döring staunten nicht schlecht, als ein Lämmchen nach dem anderen kam. Jutta Döring „Mit dreien haben wir gerechnet, weil sie schon mal Drillinge hatte, aber mit vier, da waren wir selber überrascht. Und vor allem, dass sie auch… die waren zwar kleiner als die anderen, aber sie waren kräftig und sie haben sich auch gut von uns ans Euter bringen lassen, weil so ein kleines Lamm kann auch schon mal stur sein.“ Der Platz an Mamas Euter ist hart umkämpft. Gerade bei Drillingen und Vierlingen ist es nicht selbstverständlich, dass die Lämmer in den ersten Tagen ihres Lebens auch alle genug Milch abbekommen. Hartmut Döring „Die ersten ein, zwei Tage hatten wir schon auch ein bisschen Sorge. Und wie es dann klappte, wie wir gesehen haben okay, die trinken alle, dann gings uns natürlich besser.“ Mittlerweile fressen die Kleinen auch anderes Futter wie Gras und Heu. Milch brauchen sie trotzdem noch, bis sie circa vier bis fünf Monate alt sind. Jutta Döring „Die können am Tag bis zu 5-600 Gramm zunehmen. Aber das ist bei uns nicht nötig, die werden nicht gemästet, sondern die Leben nur von dem Gras und der Milch der Alten.“ Neben den Vierlingen haben auch Drillinge, Zwillinge und ein Einzelkind im März das Licht der Welt erblickt. Eng wird es hier aber nicht. Auf insgesamt […]

  • IS-Mitgliedschaft – Prozessauftakt in Koblenz

    IS-Mitgliedschaft – Prozessauftakt in Koblenz

    Er reiste als Flüchtling nach Deutschland ein, bat hier um Schutz vor Verfolgung. Aber ist Moustafa M. in Wirklichkeit selbst ein Kriegsverbrecher? Ist er ein Henker der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“? Diese Fragen gilt es ab heute zu klären – vor dem Oberlandesgericht Koblenz, wo der 44 Jahre alte Mann aus Syrien auf der Anklagebank sitzt. Im März vergangenen Jahres wird Moustafa M. in Mainz festgenommen. Seit gut einem Jahr befindet er sich in Untersuchungshaft. Heue muss sich der Syrer vor dem Staatsschutzsenat die Anklageschrift vortragen lassen. Julia Stunz, Staatsanwältin beim Bundesgerichtshof „Dem Angeklagten wird vorgeworfen, sich als Mitglied der Terrororganisation IS – des sogenannten Islamischen Staates – wegen verschiedener Kriegsverbrechen insbesondere wegen Kriegsverbrechen durch Tötung und durch Geiselnahme sowie wegen Mordes, versuchten Mordes und wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung strafbar gemacht zu haben.“ Der IS kontrollierte in seiner Hochzeit für einige Jahre große Teile Iraks und Syriens mit einer Schreckensherrschaft. Moustafa M. soll sich 2015 dem Islamischen Staat angeschlossen haben. Er soll Wachdienste für die Terroristen übernommen haben und bei der Festnahme von Zivilisten beteiligt gewesen sein. Julia Stunz, Staatsanwältin beim Bundesgerichtshof „Der schwerste Vorwurf ist die Beteiligung an zwei Hinrichtungen. Soweit wir wissen, wurde die eine Person direkt erschossen und die zweite wurde an die Rückseite eines Fahrzeuges gebunden und in der Folge durch die Straßen der Stadt geschleift, bis sie an den dadurch erlittenen Verletzungen verstorben ist.“ Moustafa M. reist 2016 nach Deutschland ein und stellt einen Asylantrag. Offenbar gerät er durch eine internationale Organisation in den Blickpunkt, die im Auftrag der Vereinten Nationen Kriegsverbrechen aufklärt. Die Verteidigung bringt allerdings vor, ihr Mandant habe mit der ganzen Sache gar nichts zu tun. Dubravko Mandic, Verteidiger „Tausende von Leuten sind abgehauen und auch unser Mandant ist abgehauen. Da wird’s jetzt genau um die Zeiten gehen. Wann ist […]

  • Gedenken an Völkermord in Ruanda

    Gedenken an Völkermord in Ruanda

    Man könnte meinen, dreißig Jahre seien eine lange Zeit. Solange ist er her, der Genozid – der Völkermord – der 1994 Ruanda verwüstete. Für diejenigen, die ihn damals durchlitten, sind dreißig Jahre jedoch überhaupt keine Zeit; die die seelischen Wunden heilen könnte. Am Ende der Delegationsreise ins rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda nahm Ministerpräsidentin Malu Dreyer an der großen nationalen Gedenkfeier mit Staatspräsident Paul Kagame in Kigali teil – viele hochrangige Vertreter aus aller Welt waren  ebenfalls bei der bewegenden Feier zugegen. Wir sind in einer Kirche in Nyamata, 30 Kilometer südlich von Kigali. In sie hatten sich Hunderte Angehörige der Tutsis vor den angreifenden Hutu geflüchtet. Doch die Kirche wurde zur tödlichen Falle. Das Original-Eisengitter zeigt noch die Spuren, des Kampfes. Im Gottesraum spielten sich unbeschreibliche Szenen ab; Säuglinge wurden im Taufbecken ertränkt. Alle Schädel weisen Spuren massiver Gewalt auf. Insgesamt schlachteten die Hutus allein in Nyamata 40.000 Menschen ab; ihre Knochen sind hier beigesetzt. Die Delegation gedenkt ihrer an den Massengräbern. Hendrik Hering (SPD), Präsident Landtag Rheinland-Pfalz „Selten bin ich so berührt gewesen, die unfassbare Brutalität, in der dieser Genozid hier stattgefunden hat; das wird auf authentische Weise gezeigt. Das ist schockierend, aber es muss auch auf diese Weise gezeigt werden, um deutlich zu machen, zu welchen Abgründen und Brutalität Menschen fähig sind.“ 1982 wurde die Partnerschaft vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel begründet. Doch der Genozid brachte dieses Projekt an den Rand des Scheiterns. Dass der damalige rheinland-pfälzische Innenminister Walter Zuber unmittelbar nach dem Genozid als einer der ersten europäischen Politiker das verwüstete Land besuchte, haben die Ruander bis heute nicht vergessen. Zwei Jahre später flog auch Karl Heil vom Ruanda-Komitee Bad Kreuznach nach Kigali. Er blickte in eine Welt des Grauens. Karl Heil, Ruanda-Komitee Bad Kreuznach „Ich will nicht sagen gespenstisch, aber es war eigentlich nicht zu verstehen. Ich […]

  • Spatenstich für Pharma-Werk von Lilly

    Spatenstich für Pharma-Werk von Lilly

    Es ist das wertvollste Pharmaunternehmen der Welt: Eli Lilly. Und der US-Konzern investiert jetzt eine Rekordsumme in Deutschland. Für 2,3 Milliarden Euro entsteht ein neues Werk im rheinhessischen Alzey. Vor wenigen Minuten war Spatenstich. Es ist der Startschuss für das neue Werk von Lilly. Schon 2027 will der Pharmariese die Produktion in Alzey aufnehmen. Ein Vorzeigeprojekt für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Gekommen ist neben dem Vorstand deshalb auch die deutsche Politprominenz. Ganz vorne mit dabei: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Bundeskanzler Olaf Scholz. Olaf Scholz (SPD), Bundeskanzler „Gerade einmal 11 Monate ist es her seit Lilly und die Verantwortlichen aus Alzey Kontakt hatten. Nach nur sechs Monaten folgte dann bereits die Ankündigung dieser Milliardeninvestition. Und nun – gerade mal fünf Monate später – der Spatenstich. Eines möchte ich noch hinzufügen und deshalb bin ich heute hier her gekommen. Was immer wir als Bund tun können um den Pharmastandort weiter zu stärken, das werden wir tun.“ Nachdem es aus der Pharmabranche zuletzt Kritik am Standort Deutschland gab, wird jetzt kräftig investiert: 2,3 Milliarden Euro lässt sich Lilly die hochmoderne Produktionsanlage kosten. Subventionen erhält das Unternehmen nicht. In Alzey sollen dann vor allem Medikamente hergestellt werden, die gespritzt werden. Darunter auch die Abnehmspritze Mounjaro. Das Diätmedikament dürfte in Zukunft die wichtigste Einnahmequelle des Konzerns werden. Der Region bringt das neue Werk rund 1000 Arbeitsplätze. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz „Biotechnologie hat in Rheinland-Pfalz eine Heimat – ich will es wirklich so pathetisch nennen. Mit Hilfe der Biotechnologie können gerade bei Entwicklung von Medikamenten und Therapien eben ganz neue Durchbrüche erreicht werden. Das heißt, wir haben sehr viel Hoffnung für die Zukunft. Biotechnologie ist ein Wachstumsmarkt – ohne Frage. Und das bedeutet eben auch nicht nur wirtschaftliche Prosperität sondern sehr gute und qualifizierte Arbeitsplätze.“ Analysten schätzen, dass der Markt für Diätmedikamente weiter wachsen wird. Sollte […]

  • Innenminister präsentiert E-Autos als Streifenwagen

    Innenminister präsentiert E-Autos als Streifenwagen

    Bis 2040 will Rheinland-Pfalz klimaneutral werden. Dafür müssen Treibhausgase an allen Ecken und Enden eingespart werden. Das soll unter anderem durch Elektromobilität gelingen. Rheinland-Pfalz testet nun, ob Elektroautos auch als Dienstfahrzeuge für die Polizei taugen. Die Vorbehalte sind derzeit noch groß, denn gerade bei Verfolgungsjagden könnten die geringen Reichweiten ein Problem sein. Startschuss für das E-Polizeiauto-Projekt war heute im pfälzischen Landau. Innovativ, sportlich, nachhaltig. So beschreiben Jannis Rogge und seine Kollegin Lena Böcker ihr neues Gefährt. Streifendienst im Elektroauto, gewöhnungsbedürftig für den ein oder anderen. Lena Böcker, Polizeikommissarin Polizeiinspektion Landau „Wenn was Neues kommt, ist es immer erst mal ungewohnt für alle Kollegen. Aber nach den ersten Fahrten kamen tatsächlich durchweg positive Rückmeldungen von allen Kollegen, die vielleicht auch tatsächlich skeptisch waren. Von dem her würde ich sagen, hat man den ersten Eindruck aus dem Weg geräumt und geht jetzt positiver Dinge an die Sache ran.“ Die größte Sorge: Haben die Autos genug Reichweite? Denn zu spät zum Einsatz kommen, weil das Auto noch lädt, ist keine Option. Jannis Rogge, Polizeioberkommissar Polizeiinspektion Landau „Der Hersteller hat ja gesagt, es sind 500 Kilometer Reichweite. Aber wir fahren ja trotzdem nur in Landau rum oder im äußeren Bereich. Das heißt, wir haben so ungefähr knapp an die 100 Kilometer, was man pro Schicht ungefähr fährt.“ Im Rahmen eines Pilotprojektes stehen der rheinland-pfälzischen Polizei jetzt vier E-Autos zur Verfügung. Eingesetzt werden sie zunächst für ein Jahr an den Dienststellen in Landau, Landstuhl und Trier. Warum genau hier? Michael Ebling (SPD), Innenminister Rheinland-Pfalz „Wir wollen städtische Räume genauso testen wie ländliche Räume, sprich: kurze oder weite Entfernungen. Und wir brauchen natürlich auch eine gute Ladeinfrastruktur für die Umgebung. Und letzteres war auch mit der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung der genannten Dienststellen. Denn ein solches Fahrzeug muss ja gegebenenfalls nicht nur auf dem Hof, […]

  • Marathon Deutsche Weinstraße

    Marathon Deutsche Weinstraße

    Wenn Sie gestern zwischen Bockenheim und Bad Dürkheim in der Pfalz unterwegs waren, mussten Sie wahrscheinlich ein paar Umwege fahren, denn auf der Deutschen Weinstraße hat wieder der Marathon stattgefunden. Tausende Läufer und Zuschauer, gute Stimmung und bestes Frühlingswetter. Startschuss für rund 2.500 Läufer. 21, beziehungsweise 42 Kilometer liegen vor ihnen. Am Haus der Deutschen Weinstraße in Bockenheim geht es los – für die Marathonläufer einmal runter bis nach Bad Dürkheim und wieder zurück. Vorbei an Feldern, Weinbergen, durch malerische Parks und viele Dörfer. Eine einmalig schöne Strecke, die es durch die Steigungen in sich hat. Das entsprechende Trostpflaster gibt’s aber auch – Straßenmusik, Verpflegung und tausende Zuschauer am Streckenrand. Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU), Landrat Kreis Bad Dürkheim „Wir sind sehr stolz auf dieses Ereignis, denn es ist so im Frühjahr alle zwei Jahre das Ereignis hier in der Region und ursprünglich wurde der Marathon ja auch einmal geschaffen, um hier diesen Bereich des Beginns der Weinstraße mit dem Weinstraßenhaus hier Bockenheim zu beleben und hier tatsächlich auch Bekanntheit rein zu bringen.“ Seit 1998 findet der Marathon Deutsche Weinstraße alle zwei Jahre statt. Auch den Duo-Marathon gibt es dieses Jahr wieder, bei dem sich zwei Läufer die 42 Kilometer-Strecke teilen. Nach einer Stunde und elf Minuten geht Tom Holzmann aus Kirchheimbolanden als erster Läufer durchs Ziel. Damit gewinnt er den Halbmarathon zum zweiten Mal in Folge. Tom Holzmann, Halbmarathon-Gewinner aus Kirchheimbolanden „Es ist mega viel los, die Stimmung ist gut, da gewinnt man natürlich gerne. Konkurrenz ist auch da, super. Und da freut man sich natürlich auch, das zweite Rennen zu gewinnen.“ Vor lauter Anstrengung vergessen, wo man eigentlich ist? Unmöglich. Frisch zubereiteter Saumagen als Stärkung to go – das kann es nur in der Pfalz geben. Und auch den Rieslingschwamm findet man wahrscheinlich nirgends sonst auf der Welt. Ein Schwamm […]